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Ora_et_labora_Internet

Das benediktinische „Ora et labora“ „Erst dann sind sie wirklich Mönche [und Nonnen], wenn sie von ihrer Hände Arbeit leben.“ (Benediktsregel, Kap. 48,8) „In allem werde Gott verherrlicht.“ (Benediktsregel, Kap. 57,9) Gebet und Arbeit, Liturgie und Leben, Glaube und Alltag bilden im benediktinischen Leben eine untrennbare Einheit. Wir möchten Gott in allem suchen und ihn in allem verherrlichen. Die Feier der Liturgie und das Gebet werden geerdet durch unser alltägliches Mühen und Arbeiten. Die Vielfalt an Talenten und Charismen der Einzelnen münden dabei ein in das Ganze der Gemeinschaft. Gemeinsam verdienen wir unseren Lebensunterhalt; gemeinsam sorgen wir uns um unsere alten und kranken Mitschwestern und gemeinsam sind uns auch die sozialen und pastoralen Aufgaben und Projekte unseres Klosters. Wichtiges Hilfsmittel auf dem Weg der Einheit von „Ora et labora“ ist die „Discretio“, die weise Maßhaltung, die der heilige Benedikt und auch die heilige Hildegard als „Mutter aller Tugenden“ bezeichnen. Hierbei geht es nicht um Mittelmäßigkeit, sondern um die Mitte, um eine maßvolle und ausgewogene Lebensordnung. Gebet und Arbeit, Bewegung und Ruhe, Einsamkeit und Gemeinschaft sind die Pole, die immer neu zum Ausgleich gebracht werden wollen. Wirklich Da-sein, Leben im Hier und Jetzt, unter den Augen Gottes, in seinem Augen-Blick. Das ist das Ziel und vielleicht auch das Geheimnis eines solchen Lebens. Das ist jedoch keineswegs ein Privileg von Mönchen und Nonnen, sondern jedem Christen zugedacht und möglich. The Benedictine “Ora et labora“ “For then are they truly monastics when they live by the labor of their hands.” (Rule of St Benedict, Ch 48, 8) “That in all things God may be glorified.“(Rule of St Benedict, Ch 57, 9) In Benedictine life prayer and work, liturgy, faith and daily routine constitute an integrated, inseparable whole. We want to seek and praise God in everything. The celebration of liturgy and prayer are closely linked with our everyday routine. The diversity of talents and charisms of each member of our community become one. Together we earn our living. Together we care for our old and sick fellow Sisters. And together we also share the social and pastoral tasks and projects of our convent. An important aid on the path towards the unity of “Ora et labora” is “Discretio”, to practise moderation, which St Benedict and also St Hildegard call the “Mother of all virtues”. This is not about mediocrity but about a golden mean, a moderate and balanced order of life. Prayer and work, activity and silence, solitude and community are opposite poles which must always be evened out. Our ultimate goal is leading a life, here and now, in full view of God’s eyes. Perhaps this kind of life is a mystery in itself. However, it is not only a privilege of nuns and monks but also a possible way of life for all Christians.

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