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Gebet

Gebet „Wir glauben, dass Gott überall gegenwärtig ist …“ (Benediktsregel, Kap. 19, 1) Gebet, das Sprechen des Menschen zu Gott und die empfängliche, manchmal wortlose Offenheit für Gottes Wort an uns, ist ein Urbedürfnis des Menschen. Aber es ist vor allem eine Gabe Gottes selbst. Wir dürfen mit Gott in eine ganz persönliche Beziehung treten, wir dürfen ihm unser ganzes Leben anvertrauen - in all seinen Höhen und Tiefen, in seinen Freuden und Schmerzen. Gebet ist bewusste Offenheit für das Geheimnis der innigsten Nähe Gottes. Ein Leben, das ganz „durchatmet“ vom Gebet ist, nennt die Heilige Schrift „Wandel vor dem Angesicht Gottes“. Gebet und Alltagsleben sind dabei untrennbar miteinander verwoben. Beten verändert: es verändert uns selbst und unsere Sicht der Welt, denn wir sehen die Dinge und Ereignisse mehr und mehr im Licht Gottes. Das Gebet ist das Zentrum unseres benediktinischen Lebens. Vor allem im Psalmengebet schwingen wir ein in eine jahrtausendealte Gebetstradition. Die gemeinsamen Gebetszeiten und das persönliche Gebet strukturieren den klösterlichen Tag. Sie helfen, uns immer wieder an Gott zu erinnern und seine Gegenwart im Alltag zu erfahren und zu bezeugen. Mit dem Gebet und mit unserem Leben wollen wir Antwort geben auf Gottes Liebe zu uns und zur ganzen Schöpfung. In der Anbetung, im Lob, im Dank, im Jubel und in der Klage finden wir zu Gott - und auch zum anderen und zu uns selbst. Wir beten für die ganze Welt. Wir beten für unsere Familien und unsere Freunde. Wir beten für alle, die nicht mehr beten oder noch nicht beten können. Wenn Sie es wollen, beten wir auch für Sie! Prayer “We believe that the divine presence is everywhere.. “ (Rule of St Benedict, Ch 19, 1) Prayer means speaking to God. This sometimes amenable and wordless susceptibility to God’s word is a primeval need of a human being. It is above all a gift of God Himself. We are allowed to enter into a completely personal relationship with God, to entrust our whole life to Him, in all vicissitudes of life, its joys and sorrows. Prayer is conscious open-mindedness for the mystery of God’s most intimate closeness. The Holy Scriptures call a life which is totally pervaded by prayer “walking before the face of God”. It means that prayers and daily routine are inseparably interwoven. They really make a change. Prayers change ourselves and our view of the world for we see things and events more and more in the light of God. Prayer is the centre of our Benedictine life. Especially when praying the Psalms we tune into a thousand year old tradition of prayer. The common times of prayer as well as the private prayers give our monastic day a certain structure. They help us to remember God again and again, to experience Him and bear witness to His presence in our daily life. With our prayers and our life we want to respond to God’s love for us and for the whole of creation. In worship, thanksgiving, praise and mourning we find our path to God, to other human beings and even ourselves. We pray for the whole world. We pray for our families and our friends. We pray for all those who can no longer pray or cannot pray yet. We will also pray for you if you wish.

Unsere alten und kranken Mitschwestern „Die Jüngeren sollen die Älteren ehren; die Älteren die Jüngeren lieben.“ (Benediktsregel, Kap. 63,10) „Der Mönch [die Nonne] tut nur das, wozu die gemeinsame Regel und das Beispiel der Älteren mahnen.“ (Benediktsregel, Kap. 7,55) „Die Sorge für die Kranken steht vor und über allem. Man soll ihnen wirklich wie Christus dienen.“ (Benediktsregel, Kap. 36,1) Die alten und kranken Mitschwestern sind die besonderen „Schätze“ einer Gemeinschaft. Im alten Mönchtum, d.h. im 3. und 4. Jahrhundert, wurden die Altväter und -mütter als Lehrmeister besonders verehrt. Ihre Weisheit und ihr Beispiel zeigen uns, wie benediktinisches Leben auch über Jahrzehnte sinnvoll gelebt werden kann. Von den Kranken wiederum können wir lernen, dass das Wichtigste im Leben Geschenk ist und wir es nicht „machen“ können, und dass Loslassen eine lebenslange Aufgabe bleibt. Unsere alten und kranken Mitschwestern leben bis zu ihrem Tod in unserer Gemeinschaft und werden hier gepflegt und betreut. Jede einzelne kann entscheiden, in welcher Weise sie sich noch in die Gemeinschaft einbringen möchte und kann. Eine Pensionsgrenze gibt es im Kloster nicht. Viele von uns sind bis ins hohe Alter aktiv, anderen wiederum ist ein langes Leiden beschieden. Am Sterbebett einer Mitschwester singen wir noch einmal das „Suscipe“, unseren benediktinischen Professgesang. Der Sarg der Verstorbenen steht dann drei Tage im Kapitelsaal bevor er zum Requiem noch einmal in den Nonnenchor zurückkehrt. Auf unserem Klosterfriedhof findet die Verstorbene dann ihre letzte Ruhestätte. Our Old and Infirm Fellow Sisters “The juniors, therefore, should honor their seniors, and the seniors love their juniors.” (Rule of St Benedict, Ch 63, 10) “A monk [a nun] does nothing except what is commended by the common Rule of the monastery and the example of the elders.” (Rule of St Benedict, Ch 7, 55) “Before all things and above all things, care must be taken of the sick, so that they will be served as if they were Christ in person.” (Rule of St Benedict, Ch 36, 1) The old and infirm fellow Sisters are the special “treasures” of a community. In ancient monasticism in the 3rd and 4th centuries the foremothers and forefathers were particularly revered as teachers. Their wisdom and example show us how Benedictine life can be lived in a meaningful way even over decades. From the infirm however we can learn that the most important thing in life is something given, a gift, not something we can just “produce“, and that letting go remains a lifelong task. Our old and infirm fellow Sisters remain in our community until they die. They are nursed and looked after here, in their home. Each Sister can decide in which way she wishes to participate in community life. We have no fixed retirement age. Many of us remain active up to a very old age, others, however, have to endure a long time of suffering. At the deathbed of a fellow sister we once more sing the “Suscipe”, our Benedictine song of profession. Then the coffin of the deceased Sister is taken to the chapter room, the centre of the community, before being returned to the nuns’ choir for the requiem for the last time. The deceased Sister finds her final resting place in our cemetery.

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