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MSC-Magazin 2017

Das jährliche Magazin des Marienburger Sport-Clubs 1920 e.V. in Köln. Ausgabe 2017.

SEIT JAHREN IST DER

SEIT JAHREN IST DER MSC STÜTZ- PUNKTPARTNER DER GOLD-KRAEMER-STIF- TUNG. GEMEINSAM ORGANISIEREN SIE UNTERSCHIEDLICHSTE INKLUSIVE BALLSPORT- VERANSTALTUNGEN IN UNSEREM CLUB. WORKSHOP BOT HAND- LUNGSEMPFEHLUNGEN FÜR DIE PRAXIS Mit ihrem Konzept „Tennis für Alle“ bietet die Gold-Kraemer-Stiftung am Standort des Marienburger Sport-Clubs seit einigen Jahren Trainings- und Wettkampfmöglichkeiten für Sportler*innen mit Behinderung. Seit 2017 unterstützt sie nun auch den Deutschen Tennisbund bei seinen Bemühungen, Inklusion im Verein und in den Verbandsstrukturen zu etablieren. „Wir erleben eine wachsende Bereitschaft der Vereine für Inklusion, aber auch noch viele Fragezeichen bei den Verantwortlichen“, erklärt dazu Niklas Höfken, Koordinator bei der Gold-Kraemer-Stiftung. Es sind oft kleine Schritte, die Menschen mit Behinderung den Weg in den Tennissport ermöglichen, wie Maßnahmen zur Barrierefreiheit, leichte Regelanpassungen sowie methodische Kniffs, so dass schnell Spielfreude entsteht. Beim MSC bot die Stiftung im Oktober 2017 einen Workshop für Trainer*innen und Übungsleiter*innen. Interessierte kamen aus ganz Deutschland. Unter Mitwirkung des ehemaligen Rollstuhltennis-Bundestrainers Christoph Müller betrachteten die Teilnehmenden den Begriff Inklusion im Tennissport aus verschiedenen Perspektiven. Neben Grundlagen des Behindertensports lernten sie verschiedene Tennisdisziplinen wie Blindentennis, Rollstuhltennis oder Tennis von Menschen mit geistiger Behinderung kennen. Der Workshop bot auch einen Perspektivwechsel an, den Tennissport in einem Rollstuhl oder EINEN KURZFILM ÜBER DEN 1. DEUTSCHEN BLINDENTENNIS-WORKSHOP FINDEN SIE HIER: BLOG.GOLD-KRAEMER-STIFTUNG.DE/BLINDENTENNIS mit Sehbehinderung-Simulationsbrillen selber zu erfahren. Dabei lernten die Teilnehmenden kreative Trainingsmethodik für sichtbare und spürbare Erfolge in der Praxis kennen. 6. OFFENE KÖLNER ROLLSTUHLTENNIS- MEISTERSCHAFTEN Der MSC bot im September bereits zum 6. Mal die Plattform für die jährlichen Offenen Kölner Rollstuhltennis-Meisterschaften der Gold-Kraemer-Stiftung. Warmes spätsommerliches Wetter tat ein Übriges dazu, so dass die Rahmenbedingungen für die insgesamt 16 Teilnehmer*innen stimmten. Aus ganz Deutschland kamen Breiten- und Nachwuchssportler*innen aber nicht nur, um sich in Köln-Rodenkirchen zu messen. „Beim Turnier trifft sich seit Jahren die deutsche Rollstuhltennis-Szene, um sich auszutauschen und soziale Kontakte zu pflegen. So haben wir dieses Jahr viele bekannte Gesichter gesehen, aber auch Sportler*innen, die zum ersten Mal dabei waren“, freute sich der Vereins-Vorsitzende des MSC, Andreas Müller-Wiedenhorn. Mit dem 27-jährigen Dominik Lust aus Mannheim war ein „Stammgast“ nach Köln gekommen, der seine großartigen Leistungen mit dem Titel im Einzel krönte. Den 47-jährigen Kölner Thomas Reiche verwies er im Finale nach drei Sätzen im 100 MSC MAGAZIN 2017

DOMINIK LUST NIMMT DEN POKAL FÜR DEN SIEG BEI DEN 6. OFFENEN KÖLNER ROLLSTUHLTENNIS-MEISTERSCHAFTEN IM MSC ENTGEGEN. PROF. DR. ANDREAS MÜLLER-WIEDENHORN, ELFI SCHO ANTWER- PES, CHIRSTOPHER GOER, NIKLAS HÖFKEN UND DR. VOLKER ANNEKEN (STEHEND, V.L.N.R.) SIND ZUFRIEDEN. Tiebreak auf den zweiten Platz. Nach zwölf Jahren Tennispause konnte der in Weiden lebende Thomas Reiche mit sich und dem zweiten Platz hoch zufrieden sein. „Ich stehe erst seit Kurzem wieder auf dem Platz und brauche Spielpraxis. Im nächsten Jahr bin ich auf jeden Fall wieder dabei“, so der zweifache Familienvater. Mit 16 Jahren schaffte es Joana Reimbach aus Stolberg auch auf das Siegertreppchen. Die Juniorin gewann den Nachwuchscup, mit dem die Gold-Kraemer-Stiftung gerade Kinder und Jugendliche im Rollstuhltennis fördert. Siegreich im Doppel waren Alfred Hovestadt aus Bremen und Chirstopher Goer aus Köln. Stellvertretend für die Schirmherrin, Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker, übernahmen die Siegerehrung die erste Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes zusammen mit Andreas Müller-Wiedenhorn und Dr. Volker Anneken, dem Fachgeschäftsführer der Gold-Kraemer-Stiftung. Die Offenen Kölner Rollstuhltennis-Meisterschaften unterstrichen erneut die Öffnung des Tennissports für Menschen mit Behinderung zur Förderung der eigenen Lebensqualität und sozialen Teilhabe am Vereinsleben. Sie sind eine offizielle Veranstaltung im Kölner Sportjahr und finden in Gedenken an die 2015 verstorbene ehemalige paralympische Weltklassespielerin Regina Isecke statt. KICK-OFF FÜR DIE „BUNTEN HELDEN“ Seit November gibt es beim MSC ein neues Sportangebot für Kinder und Jugendliche mit und ohne Behinderung im Alter von 5 – 9 Jahren. „Bunte Helden“ heißt dieses Angebot und findet einmal die Woche samstags statt. Geleitet wird die derzeit neunköpfige Gruppe von MSC-Trainer Martijn Crezee und Steffi Andrée, die auch selber als Rollstuhlfahrerin regelmäßig am Tennisangebot im MSC teilnimmt. „Wir wollen mit den bunten Helden die Grundlage für sportliche Aktivitäten von Kindern mit und ohne Behinderung legen und versprechen uns langfristig auch eine Förderung für den Nachwuchs im Bereich Tennis für Menschen mit Behinderung“, so die beiden Verantwortlichen. Mit diesem Angebot schließen die Gold-Kraemer-Stiftung und der MSC eine Lücke in der Kölner Sportlandschaft; mit einer speziellen Ball- DIE GOLD-KRAEMER-STIFTUNG BIETET REGELMÄSSIG SAMSTAGS AUCH FOLGENDE TRAININGSANGEBOTE: ROLLSTUHLTENNIS UND TENNIS FÜR MENSCHEN MIT GEISTIGER BEHINDERUNG KONTAKT: NIKLAS HÖFKEN PROJEKTLEITUNG »TENNIS FÜR ALLE« GOLD-KRAEMER-STIFTUNG PAUL-R.-KRAEMER-ALLEE 100 50226 FRECHEN TEL.: 0157-85965424 NIKLAS.HOEFKEN@ GOLD-KRAEMER-STIFTUNG.DE und Bewegungsschule machen die Kids spielerisch und in der Gruppe wichtige positive Bewegungserfahrungen und erhalten überdies auch individuelle Hilfen je nach Bedarf. Die „Bunten Helden“ freuen sich über weiteren Nachwuchs. Schnuppertage und Anmeldungen sind ganzjährig möglich. DIE GOLD-KRAEMER-STIFTUNG IM MSC 101

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