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MSC-Magazin 2017

Das jährliche Magazin des Marienburger Sport-Clubs 1920 e.V. in Köln. Ausgabe 2017.

Alleine deswegen sind

Alleine deswegen sind wir jetzt auch wieder öfters im Club. Der MSC ist einfach ein Kinderparadies. Seit knapp einem Jahr bist du der Nachfolger von MSC-Finanzvorstand Frank Linnartz. Wie funktioniert so eine Übergabe innerhalb des Vorstandes? Wird dir einfach ein Stapel Akten auf den Tisch geknallt und du musst zusehen wie du damit klarkommst? »Gott sei Dank läuft es genauso nicht ab. (lacht) Frank war und ist sehr hilfsbereit. Immer, wenn ich ein Thema noch nicht ganz durchdrungen hatte oder aufgrund seiner langjährigen Arbeit sein Verständnis der Thematik brauchte, hatte er Zeit für mich. Ich kann Frank immer ansprechen – und dieses Angebot werde ich nun bei meinem ersten, jetzt anstehenden Jahresabschluss wahrnehmen. Außerdem darf man nicht vergessen, dass auch Rainer Thormann und Flo Hillers über vieles im MSC Bescheid wissen. Die beiden sind eine große Hilfe für mich. Wie kam es eigentlich dazu, dass der Vorstand dich als neuen Finanzvorsitzenden im Blick hatte? »Das habe ich wohl Dennis Scholz zu verdanken. (lacht) Er wusste, dass ich nach meiner Erkrankung für kurze Zeit mit 26 Jahren Hockeyobmann im MSC war. Wir hatten uns darüber ausgetauscht wie die Arbeit im Vorstand abläuft, ob ich diese Zeit empfehlen könnte – und ob ich generell zur Verfügung stünde. Als sich dann im vergangenen Jahr andeutete, dass die Position des Finanzvorstandes frei werden Wir sind auf der Finanzseite sehr gut aufgestellt, haben seit Jahren ein signifikantes Mitgliederwachstum und ein sehr gut funktionierendes Marketing-Konzept. würde, sprach mich unser 2. Vorsitzender, Michael Münker, an. Und irgendwie stand ich dann ja schon im Wort. (lacht) Wie würdest du in wenigen Sätzen die aktuelle Finanzlage des MSC beschreiben? Kurz: Sind wir ein gesunder Club? »Klares Ja. Wir sind auf der Finanzseite sehr gut aufgestellt, haben seit Jahren ein signifikantes Mitgliederwachstum und ein sehr gut funktionierendes Marketing-Konzept. Dass es dem MSC finanziell gutgeht, sehen unsere Mitglieder auch daran, dass es seit zehn Jahren keine Beitragserhöhungen gab. Der MSC ist also ein beitragsgünstiger Club. »Ja, im Vergleich zu den drei anderen großen Kölner Tennis- und Hockeyclubs sind wir das. Unsere Mitgliedsbeiträge liegen im unteren Bereich, vielleicht sind wir sogar die günstigsten. Allerdings würden wir hier gerne in Zukunft leichte Anpassungen vornehmen, es stehen einige Modernisierungen im MSC an. Wo liegen denn dann aus deiner Sicht aktuell die akuten Herausforderungen im MSC? »Wie schon erwähnt sind wir – meiner Meinung nach – gut aufgestellt. Wir haben keine gravierenden Brennpunkte. Dennoch stehen ein paar Herausforderungen an: Wie führen wir beispielsweise die Diskussion um den zweiten Kunstrasen? Hierbei ist auch die Stadt Köln gefragt. Was passiert mit der Gastronomie? Sollte Frau Pitis in den Ruhestand gehen, dann brauchen wir einen guten, geeigneten Nachfolger. Denn neben dem Leistungssport hat im MSC auch immer das Clubleben eine wichtige Rolle gespielt. Und dabei nimmt die Gastronomie eine entscheidende Rolle ein. Auch die Ausstattung des Clubhauses ist in die Jahre gekommen… »… Das stimmt. Das Clubhaus ist nun einmal Baujahr 1980 – und das sieht man. Zwar sind die Küche und einige andere Bereiche, wie die Duschräume, hin und wieder modernisiert worden, doch sind das Restaurant wie auch die sonstigen Clubräume aus den 80er-Jahren. Hier müssen und werden wir etwas machen. In den letzten Jahren haben wir nun einmal viel Geld in die sportliche Infrastruktur investiert. Jetzt ist die Clubinfrastruktur an der Reihe. Du hast gerade die verbesserte sportliche Infrastruktur angesprochen: In welchen Bereichen ist der MSC besonders gut aufgestellt? »Der MSC ist vor allem in der sportlichen Breite sehr gut aufgestellt. Aber wenn ich mir in den letzten zehn bis 20 Jahren einen Bereich herauspicken wollte, dann haben wir uns besonders im Jugendhockey sehr erfreulich weiterentwickelt. Aber auch die Entwicklung im Damen- und im Herrentennis bereitet mir große Freude. Manche Mitglieder kritisieren allerdings, dass für die Tennisleistungsmannschaften zu viel Geld für Spieler ausgegeben wird, die man nicht richtig kennenlernt. »Ich kann diese Meinung verstehen. Allerdings muss man wissen, dass es im Tennis schlichtweg fast unmöglich ist, die Regionalliga oder gar die 2. Bundesliga mit Spielern zu erreichen, die viel am Clubleben teilnehmen. Die Spieler auf diesem Niveau sind teilweise Profis, die das Jahr über von Turnier zu Turnier reisen. Hat der MSC sowas denn nötig? 12 MSC MAGAZIN 2017

ANZEIGE »Ich sehe darin erst einmal kein großes Problem, wenn die Förderung der Tennisjugend mindestens den gleichen Stellenwert erhält. Das ist uns im Vorstand bewusst. Dennoch – und das ist mir wichtig zu betonen – finde ich es gut, den Mitgliedern Tennis auf diesem Niveau zeigen zu können. Die Jugendlichen können sich an diesen Spielen hochziehen. Das Ziel sollte letztlich dann sein, Leistungstennis mit Eigengewächsen und externen Verstärkungen zu spielen. Externe Profispieler sind im Tennis mittlerweile Usus. Wäre es für dich als Finanzwart zu verantworten, irgendwann auch sehr gute Hockeyspieler mit Geld vom MSC zu überzeugen? »Auf jeden Fall! Das habe ich in meiner Zeit als Spieler in der 2. Bundesliga so kennengelernt. Damals bestand unser Team aus vielen Eigengewächsen und einigen externen Spielern. Diese haben teilweise Geld dafür bekommen, dass sie für den MSC auflaufen. Allerdings waren dies damals noch ganz andere Summen als sie heute gezahlt werden. Dennoch war es damals kein Geheimnis, dass der MSC ein oder zwei Spielern Geld bezahlt. Nach wie vor finde ich dieses Mittel sinnvoll, um so unsere extrem starke Jugend zu motivieren und zu fördern. Jedoch ist es dann wichtig, dass die Spieler zum Club und zur Mannschaft passen, am Clubleben teilnehmen und sich im MSC integrieren. Jahr für Jahr fängt das Ringen um die Etat-Verteilung im Vorstand von Neuem an. Wie schwer ist es, den Etat gerecht aufzuteilen? »Genau diese Aufgabe steht zurzeit bei mir an. Allerdings würde ich die Verteilung nicht als Ringen bezeichnen. Vielmehr glaube ich, dass alles sehr harmonisch ablaufen wird. Im Vorstand ist keiner dabei, der plötzlich einen doppelten Etat für seinen Bereich verlangt. In zwei Jahren wird der MSC 100 Jahre alt. Was wünschst du dir für den MSC für sein nächstes Jahrhundert? »Zuallererst hoffe ich, dass wir sportlich an die guten Erfolge der letzten Jahre anknüpfen und an anderer Stelle diese noch steigern können. Wie ich aber schon vorher erwähnte, war der MSC immer mehr als nur ein Sportverein. Unser Club zeichnet sich seit Jahren als MSC-Familie aus – und ich wünsche mir, dass er dies auch weiterhin macht. Der MSC muss ein Ort bleiben, an dem man seine Freundschaften leben kann. Der MSC ist ein Gefühl, das er hoffentlich für immer bleibt. DER NEUE VOLVO XC40. TYPISCH VOLVO. TYPISCH ANDERS. Entdecken Sie das erste Kompakt-SUV von Volvo. Sein unverwechselbares skandinavisches Design unterstreicht seinen urbanen Charakter, sein Innenraumkonzept bietet höchste Flexibilität. Ab Frühjahr 2018 bei La Linea VORBESTELLEN La Linea Franca Kraftfahrzeughandelsges. mbH/ 50968 Köln, Raderberggürtel 2, Tel: 02 21/800 60 160 www.lalinea.de

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