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MSC-Magazin 2017

Das jährliche Magazin des Marienburger Sport-Clubs 1920 e.V. in Köln. Ausgabe 2017.

GERADE STEHEN FÜR EIN

GERADE STEHEN FÜR EIN UNBESCHREIBLICHES GEFÜHL: BEI DEN DEUTSCHEN MEISTERSCHAFTEN WURDEN UNSERE JUNGS MIT NAMEN VORGESTELLT, DIE MITGEREISTEN MSC-FANS FEIERN. hatte jeder aus dem Team direkt einen Bezug zu mir, man spricht direkt lockerer miteinander. Und in den ersten Wochen kann man sich natürlich auch gut an seinen Bruder halten und beobachten, was verlangt wird. Am Ende muss man diesen Schritt in den Herrenbereich allerdings immer alleine gehen. »Leo: Genau, wie Momo schon sagte: Ich weiß schon jetzt, was ab Ostern auf mich zukommt. (lacht) Habt ihr euch von euren Brüdern eigentlich etwas abgeguckt, was ihr heute auf dem Platz umsetzt? »Momo: Ich glaube, dass man sich etwas von jedem abguckt, der gut Hockey spielt. Das hat nichts damit zu tun, ob dieser dann dein Bruder, ein Freund oder dein Gegenspieler ist. Du hast auf dem Hockeyplatz also kein Vorbild? »Momo: Heute habe ich tatsächlich nicht dieses eine klassische Vorbild. Als ich kleiner war habe ich natürlich Fritz gefeiert: für seine Tricks und seine Tore – so wie wahrscheinlich jeder Jugendspieler im MSC. Und ich muss auch ganz ehrlich sagen, dass für mich an das Gefühl, ein Hockeyspiel zu gewinnen, kein Tennissieg herankommt. Mit Fritz stehst du jetzt jede Woche auf dem Platz. Gemeinsam mit den 1. Herren verpasste er in den letzten Jahren die Aufstiege in der Halle und auch auf dem Feld denkbar knapp. Nun ist oft die Rede davon, dass mit euch Jugendspielern die kleine Krise der 1. Herren überwunden werden kann. »Momo: Leo hatte das vorhin schon einmal angesprochen: Ich glaube, dass in uns ein wenig Hoffnung gesetzt wird, weil wir durch die Erfolge in der Jugend groß angekündigt wurden. Letztlich aber sind wir auch nur drei, vier Spieler. In einem Team aus 16 Spielern am Spieltag hilft das nur bedingt. Ich glaube viel eher, dass durch uns das Team insgesamt noch motivierter auftreten könnte. Die Qualität, um unsere Ziele zu erreichen, ist bei uns in der Mannschaft auf jeden Fall gegeben. Es braucht nur vielleicht noch etwas Zeit, bis wir uns gefunden und eingespielt haben. Die Hauptsache ist dann, dass das Team erfolgreich spielt. Lieber spiele Momo selber schlecht und das Team gewinnt, als das er der einzige Torschütze bei einer hohen Niederlage ist. „Perfekt ist es natürlich: man gewinnt, spielt gut und schießt ein Tor“, ergänzt Leo. Man merkt: Die beiden wollen mit den anderen jungen Spielern und dem aktuellen Kern der 1. Herren im MSC etwas aufbauen. Einfach, weil der MSC „ein großer Teil meines Lebens ist“, sagt Momo. Seit dem Grundschulalter habe er unzählige Stunden hier auf dem Hockeyund Tennisplatz gestanden. Ein Wechsel zu einem höherklassigen Club käme nicht infrage. Schließlich passe im MSC für ihn alles perfekt zusammen. Das sieht auch Leo so: „Ich kenne hier jeden. Man guckt sich gemeinsam die Spiele anderer MSC- Teams an“, sagt er. Momo, du hast als begnadeter Tennisspieler viele Jahre in unseren Knaben- und Juniorenmannschaften gespielt. In letzter Zeit stand aber immer Hockey im Vordergrund. Warum hast du dich so entschieden? »Momo: Früher habe ich sowohl ziemlich viel Tennis als auch ziemlich viel Hockey gespielt. In den letzten Jahren habe ich das vor allem aber zeitlich nicht mehr geschafft. Schließlich hat sich leider auch mein ganzes Team aufgelöst: Die Jungs, mit denen ich noch in den Knaben und in den ersten Junioren-Jahren gespielt habe, haben alle aufgehört. Und ich muss auch ganz ehrlich sagen, dass für mich an das Gefühl, ein Hockeyspiel zu gewinnen, kein Tennissieg herankommt. 36 MSC MAGAZIN 2017

ANZEIGE Cookies angelwear Bei euch beiden steht bald das Abitur an: Momo, du bist Ostern an der Reihe und Leo, du ein Jahr später. Parallel spielt ihr noch in mehreren Mannschaften Hockey. Wie absolviert man erfolgreich die Schule und ist gleichzeitig ein guter Hockeyspieler? »Leo: Das ist auf jeden Fall alles sehr stressig. Mittlerweile hab‘ ich ziemlich lange Schule, von dort geht es dann fast jeden Tag direkt zum Training. Vor allem in der Klausurenphase ist das anstrengend. Andererseits kann das Hockey dann auch einmal eine gute Ablenkung sein. ein intensives Hockeyjahr an. Vielleicht unterbreche ich das zwischendurch für eine kurze Auslandsreise. Ihr bleibt dem MSC also noch erhalten: Was ist euer Traum, den ihr im Hockey mit unserem Club bei den 1. Herren erreichen wollt? »Momo: Die Oberliga kann nicht der Traum sein – das ist klar. Wir werden in den nächsten Jahren sicher immer von Saison zu Saison schauen müssen. Aber es ist mein Traum mit diesem Team etwas aufzubauen. Mal sehen, wohin die Reise geht… Lässsiger Luxus für Kinder »Momo: Ich glaube, man findet immer Zeit fürs Hockey, wenn man Spaß daran hat. Aber ich merke auch, dass es jetzt – so kurz vor dem Abitur – auch bei mir stressiger wird. Mit Hockey kann man leider nicht viel Geld verdienen. Habt ihr schon Pläne, was ihr in ein paar Jahren machen wollt? »Momo: Fest steht: Mit dem Studium fang’ ich nicht direkt an. (lacht) Ich will mich im Jahr nach dem Abitur noch stärker aufs Hockey konzentrieren. Dann entscheide ich mich, was genau ich eigentlich studieren möchte. Und wenn die Uni dann nicht in Köln ist, kann man notfalls auch zum MSC pendeln. »Leo: Mir geht’s sehr ähnlich wie Momo: Nach dem Abitur steht erstmal »Leo: … in die 2. Bundesliga. Mit dem MSC. Das wäre mein ganz großer Traum. »Momo: Auf jeden Fall müssen wir als Team die Chance jetzt nutzen, die 1. Herren wieder so attraktiv zu machen, dass auch dann externe Spieler oder Talente zu uns wechseln, wenn einmal nicht so viele MSC-Jugendspieler hochkommen. 2020 wird der MSC 100 Jahre alt. Was wünscht ihr euch für den Club? »Momo: Vor allem Erfolg. »Leo: Auf jeden Fall. Vielleicht können wir in den nächsten Jahren im Hockey und im Tennis noch ein paar Aufstiege feiern. Das wäre mir auf jeden Fall wichtiger als beispielsweise ein Fitnessraum. Seit 13 Jahren präsentiert wir in Bayenthal Baby-, Kinder- und Jugendbekleidung, die so luxuriös wie lässig, so geschmackvoll wie qualitativ hochwertig ist und in jedem Detail unseren Grundgedanken widerspiegelt: unaufdringlicher Luxus. Erste Adresse für edle Kindermode: Goltsteinstraße 87 a 50968 Köln - Bayenthal Tel. (0221)- 93 45 104 Mo. - Fr. 10 - 18 Uhr, Sa. 10 -14 Uhr www.cookies-angelwear.de Folgt uns auf

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