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MSC-Magazin 2017

Das jährliche Magazin des Marienburger Sport-Clubs 1920 e.V. in Köln. Ausgabe 2017.

GESPRÄCH MIT ACHIM

GESPRÄCH MIT ACHIM SCHNEIDER DER HOCKEYOPA MACHT DIE MINIS GANZ GROSS: »ES IST NICHT JEDEN TAG KINDERGEBURTSTAG« Innerhalb kürzester Zeit hat Achim Schneider aus einer kleinen Mini-Abteilung das Hockey-Aushängeschild des MSC geformt. Um Achims Arbeit beneiden den MSC mittlerweile einige Clubs aus der Nachbarschaft. Schließlich ist mitunter er ein Grund dafür, dass so viele Kinder im Kölner Süden mit dem Hockeyspielen beginnen. Achim ist allerdings viel mehr als nur unser Koordinator des Minihockeys: Als Teil verschiedenster Ausschüsse unterstützt er den Vorstand bei der Entwicklung des MSCs für die Zukunft. 48 MSC MAGAZIN 2017

H O C K E Y O P A. In großen Buchstaben steht auf Achim Schneiders Notizbuch, seiner Hockeytraningsblackbox, der Name, unter dem viele MSCer unseren Trainer der Hockeyminis kennen. Hockey-Opa – das sind die zwei Wörter, die so viele kleine Hockeytalente in den letzten Jahren in den MSC gelockt haben. Aber ein Hockey-Opa ist Achim eigentlich gar nicht. Viel eher ist er ein Tennis-Opa: Jahrelang hat er die Filzkugel auf dem Ascheplatz geschlagen, bis er etwa vor sieben Jahren die Mini-Abteilung im MSC übernommen hat. Er hat die Trainingsarbeit mit den kleinsten MSCern revolutioniert. Hatte unser Club früher eine vergleichsweise kleine Mini-Abteilungen ist sie heute mit knapp 100 Kindern eine der größten in Westdeutschland. Achim, du hast vor Kurzem deinen 70. Geburtstag gefeiert und bist ja eigentlich auf dem Tennisplatz groß geworden. Was hat dich angetrieben, nun das Hockey-Training für die Kleinsten im MSC zu geben? »Meine Tochter Britta fragte mich etwa 2010, ob ich mir vorstellen könnte, mit ihr die Minis zu trainieren, da auf dieser Position Personalnot und Ideenknappheit herrschte. Brittas Vorschlag fand ich auf der Stelle spannend und interessant. Bei Flo Hillers habe ich mir dann zuerst einiges abgeguckt – wie Hockeytraining denn überhaupt so funktioniert. Schließlich habe ich ja vorher nie irgendwelche Trainerschulungen besucht. Als ich dann das erste Mal auf dem Platz stand, mit den kleinen Kindern, die über den Hockeyplatz gewuselt sind – das hat mir direkt ganz viel Spaß gemacht. Britta war es nach der zweiten Einheit schon viel zu stressig. (lacht) Dann hast du es erst einmal alleine weitergemacht. Bist du vielleicht ein Arbeitsmensch, der nicht den ganzen Tag nur ruhig zu Hause sitzen oder auf dem Golfplatz den Schläger schwingen kann? »Naja, zumindest fällt mein Anfang bei den Minis in die Zeit, in der ich meinen Job an den Nagel gehängt hatte. Als Britta mit der Idee kam das Mini-Training zu leiten, habe ich sofort die Chance gesehen, dem MSC endlich etwas zurückgeben zu können. Ich habe hier in diesem Club fast meinen ganzen Freundeskreis kennengelernt, eine tolle Jugend verbracht und verbringe noch heute wunderschöne Tage hier. Allerdings wollte ich aufgrund der Erfahrungen, die mein Vater gemacht hatte und ich beobachten konnte, nie in den Vorstand des MSC gewählt werden. Mein Engagement für den Club begann also mit dem Minitraining. Und das hatte einen schönen Nebeneffekt: Ich wollte mit meinen Enkeln später einmal Hockeyspielen können. Das kann Achim nun. Am Wochenende sieht man ihn immer wieder mal mit seinem Enkel Joni, dem Sohn von Tochter Britta und Simon Starck, auf dem Hockeyplatz die Bälle hin- und herschieben. Mittlerweile zeigt Joni seinem Opa wie es geht. Dank Iris Wirths ist Achim aber nicht nur für seine Enkel der Opa. Sondern für alle Hockey-MSCer – egal, ob jung oder alt. Sie hatte vor ein paar Jahren Achim zum Saisonabschluss ein T-Shirt geschenkt. „HOCKEY OPA“ war aufgedruckt. Mit diesem Titel könne er hervorragend leben, sagt Achim heute. Und der Titel passt. Denn wie bei Opa ist die Zeit auf dem Hockeyplatz immer etwas besonders. Deswegen lieben die Kinder das Mini-Training so sehr. Oft erinnern die Einheiten an einen Parcours mit unterschiedlichen Herausforderungen, die die Kleinen meistern wollen. Achims älteste Freunde erzählen, dass er es schon früher in gemeinsamen Urlauben mit den Kindern liebte, solche Parcours aufzubauen. Damals natürlich noch ohne Hockeyschläger. In den ersten Jahren als Minitrainer wollte Achim seinen Hockey-Kindern jede Woche etwas Neues bieten. Mit der Zeit aber sei er an seine Grenzen gestoßen. Deswegen befeuert Achim seine Kreativität heute teilweise mit dem Internet. Sicherlich informiere er sich dort, welche Übungen besonders für kleine Kinder geeignet sind. Diese schreibt er in sein „H O C K E Y O P A“-Notizbuch. Manche allerdings muss er wieder streichen. Denn er erlebt es hin und wieder, dass gewisse Übungen nicht ankommen. Man müsse eben alles ausprobieren – mit dem Ziel, dass den Kindern jedes Training aufs Neue Spaß macht. Wie bereitest du solche Übungen und Trainings vor? Erzähl doch einmal vom Entstehungsprozess deiner Einheiten… »Übungen entstehen bei mir auf zwei Wegen. Entweder schaue ich mir die einzelnen Stationen bei den verschiedenen Hockeytrainings im MSC an und UNSER HOCKEY-OPA ACHIM SCHNEIDER IST SEIT 58 JAHREN MSC-MITGLIED, MINI-TRAINER UND ENGAGIERT SICH ÜBERALL DORT, WO ER HELFEN KANN . GESPRÄCH MIT ACHIM SCHNEIDER 49

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