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MSC-Magazin 2017

Das jährliche Magazin des Marienburger Sport-Clubs 1920 e.V. in Köln. Ausgabe 2017.

Demnächst spielt ihr

Demnächst spielt ihr beide nicht nur bei den Juniorinnen, sondern schnuppert auch bei den 2. Damen hinein. Neben Arista Blase, Dana Petersmann, Shima Reinwand und Neuzugang Pauline Rodenberg zählt ihr zu den vielversprechendsten Nachwuchsspielerinnen im MSC. Wie ist die Stimmung untereinander? »Julia: Die ist wirklich sehr gut. Wir teilen ja auch unser Hobby. Bei Medenspielen setzen wir uns immer auf die Bank, unterstützen uns und feuern uns gegenseitig an. Es macht wirklich total viel Spaß zusammenzuspielen – und das macht uns sicher auch so stark. »Lea: Das stimmt und trifft auch bei den Mädchen zu. Da sind die jüngeren Spielerinnen natürlich untereinander viel enger befreundet und wollen die Doppel am liebsten immer zusammenspielen. Aber trotzdem ist die Beziehung zwischen uns allen, auch den Älteren, wirklich sehr gut. Ich freue mich jedes Mal auf die Medenspiele. Durch die vielen Einsätze in verschiedenen Mannschaften habt ihr eine rege Medenspiel-Saison. Wie organisiert ihr diese Termine? »Julia: Da Tennis unser großes Hobby ist, macht es uns, denke ich, viel Spaß, alle Spiele spielen zu können. Aber wie wir das immer organisiert kriegen, weiß ich selber nicht so genau. (lacht) »Lea: Wenn man unsere Whats App- Gruppen anguckt, dann sieht man, dass wir doch ein bisschen chaotisch sind. (lacht) Manchmal helfen dann unsere Eltern… Dass die beiden möglichst alle Spiele machen können und ihre Mannschaften am Spieltag auch komplett sind – das ist nicht die einzige Schwierigkeit. Außerhalb des Tennisplatzes ist auch die Zeit für Schule und Freunde manchmal mehr als knapp. Immer mal wieder muss Lea ihren Freundinnen absagen, da Training im MSC ansteht. Viel Zeit und etwas Schlaf verliert sie auch für ihren Schulweg. Durch den Umzug nach Rodenkirchen muss Lea nun um kurz nach 6.00 Uhr aufstehen – um pünktlich um 8.00 Uhr im Schiller-Gymnasium in Sülz im Unterricht zu sitzen. „Das frühe Aufstehen nervt“, sagt sie. Zum Training schafft sie es nachmittags aber trotzdem pünktlich. Viel Zeit in der Schule verbringt auch Julia. In drei Jahren steht bei ihr das internationale Abitur, das IB an. Einen großen Unterschied zum Lernpensum mit ihren Freunden von deutschen Schulen sieht sie nicht. Vielleicht muss sie ein bisschen mehr Shakespeare statt Goethe lesen und nachmittags an mehr AGs teilnehmen. Tennis und Schule könne sie aber noch problemlos miteinander vereinbaren. Ihr trainiert dreimal in der Woche in der MSC-Tennisakademie. Wie beurteilt ihr das dortige Trainingsniveau, was gefällt euch besonders und wo kann der MSC sein Training noch verbessern? »Julia: Durch Matthias Böser als Neuzugang im Trainerteam hat sich das Training schon ein bisschen verändert. Er hat viele neue Ideen, die wir Spieler vorher noch nicht kannten. Somit wird Volkers Training super ergänzt. So macht das Training zurzeit noch mehr Spaß. Einzig das Warmmachen nervt ein bisschen. (lacht) Eigentlich will ich immer so schnell wie möglich Tennis spielen. »Lea: Julia hat Recht, das Training macht super viel Spaß. Ich find’s nur sehr schade, dass die Einheiten so kurz sind. Wenn man die Zeit nicht verlängern kann, denke ich, dass es helfen könnte, wenn wir noch mehr Plätze und mehr Trainer hätten. Und ich würde mir wünschen, während der Einheiten mehr Feedback zu bekommen: was habe ich gut gemacht, was muss ich ändern? Unser 1. Herrenspieler Christian Hansen hat die ungeliebte Aufgabe, eure Athletik zu trainieren. Quält er euch ordentlich? »Lea: Nein, so schlimm ist das nicht. (lacht) Ich finde, dass Christian eine ganz gute Grenze ziehen kann: Natürlich ist es bei ihm immer sehr anstrengend, aber wir können uns danach immer noch bewegen. Christian hat ein gutes Gespür dafür, was er mit uns anstellen kann. Das finde ich toll. »Julia: Ich will das jetzt mal nicht bewerten, aber es macht auf jeden Fall viel Spaß. (lacht) Auffällig ist, dass die Jungs im MSC viel öfter auch außerhalb des Trainings gegeneinander spielen. Sie messen sich. Sie wollen der bessere sein. Bei den Mädels sieht man nicht ganz so häufig den Wettkampf außerhalb des Trainings oder der Turniere. Das ist auch bei Julia und Lea so. Das wissen beide. Man sei halt untereinander viel lockerer, glaubt Lea. Vielleicht sind die Mädels nicht ganz so verbissen? „Nein, wir wollen die andere nur nicht verletzen“, sagt Lea. Sie selbst sei aber nicht beleidigt, wenn sie einmal gegen eine Freundin verliere. So bleiben nur Medenspiele und vor allem Turniere, um sich zu messen und zu sehen, wie weit man sich entwickelt hat. Auf diese Gelegenheiten freut sich Lea besonders. Auch, wenn sie vor den Matches sehr aufgeregt sei. „Die Aufregung legt sich meistens nach den ersten Ballwechseln im Spiel“, sagt sie. Aber ruhig ist sie trotzdem nur, wenn sie gut spielt: „Sonst verliere ich die Konzentration und bin schon mal sauer auf mich selbst.“ Auch Julia ist vor den Spielen sehr nervös, schließlich will sie fürs Team gewinnen. Bei ihr halte das Gefühl auch länger an. „Mindestens bis zum zweiten Satz“, 70 MSC MAGAZIN 2017

LEA EDELSTEIN

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