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MSC-Magazin 2017

Das jährliche Magazin des Marienburger Sport-Clubs 1920 e.V. in Köln. Ausgabe 2017.

Viel Zeit neben dem

Viel Zeit neben dem Platz hat Roy zurzeit allerdings nicht. Auf der englischen St. George’s School macht er gerade sein IB, das internationale Abitur. In den drei Hauptfächern Physik, Wirtschaft und Informatik sowie in seinen Nebenfächern legt er im Frühsommer 2018 seine Prüfung ab. Das ist auch der Grund warum Roy aktuell viel weniger Turniere als noch vor ein paar Jahren spielt. 55 Siege und 55 Niederlagen: Das ist Roys aktuelle Turnierbilanz. Die 110 Matches hat er in seiner intensivsten Turnierphase gespielt. Drei, vier Jahre lang stand er fast jedes Wochenende auf der roten Asche. Als aufwendig empfand Roy es aber nicht – auch, wenn er nach dieser Zeit doch sehr erschöpft war. Heute finde er es schade, dass er wegen des IB-Stresses nicht mehr so oft auf dem Platz stehen kann. „Denn eigentlich will ich Turniere spielen, um zu sehen, wie gut ich bin, wie weit ich komme“, sagt er. Tim, du bist drei Jahre jünger als Roy, das Abitur ist noch in weiter Ferne. Dennoch hast du mit einer Einzelbilanz von 54:46 (Anm. d. Red.: Stand 15.11.2017) fast so viele Matches gespielt wie Roy. Was treibt dich an? »Tim: Ich brauche den Adrenalinkick. Vor jedem Spiel bin ich nämlich ziemlich nervös. Und die Nervosität geht dann auch erst nach vier Spielen weg. Außerdem will ich so viele Matches wie möglich machen, um einfach immer wieder viel dazuzulernen. Meinst du, dass diese Nervosität wichtig ist, damit du besser spielst? »Tim: Ja, die ist total wichtig. Ich glaube, dass ich dann konzentrierter spiele. Wenn’s aber schlecht läuft, werde ich doch ein bisschen sauer. (lacht) Im Kopf gebe ich aber niemals auf! Dann ist es ja gut, dass deine Mutter dir bei deinen Spielen zuguckt. Das macht dich ja sicher auch nervös… »Tim: … Nein, überhaupt nicht. Ich freu‘ mich viel mehr darüber, dass sie so gerne zuguckt. Wenn ihr die Platzwahl gewinnt, nehmt ihr dann eigentlich lieber Aufschlag oder Return? »Roy: In der Halle nehme ich meistens Return… Ich will so viele Matches wie möglich machen, um einfach immer wieder viel dazuzulernen. »Tim: … Echt? Ich entscheide das immer danach, ob mein Aufschlag beim Einspielen kommt oder nicht. Ich will auf jeden Fall das erste Spiel machen, das gibt mir ein bisschen Sicherheit. Die vielen guten Ergebnisse auf Turnieren sind harte Trainingsarbeit. Mit gerade einmal 14 Jahren spielt Tim im Sommer mindestens 17 Stunden in der Woche Tennis, im Winter steht er vier Tage die Woche auf dem Hallenteppich. Ob die Schule unter diesem Pensum nicht leidet, fragen wir uns. Tim verneint. Zumindest bis zur siebten Klasse lief es bei ihm sehr gut, sagt er. Seine Mutter nickt. Jetzt allerdings müsse Tim mehr tun – aber schiebt hinterher: „Ich bin immer noch ganz gut in der Schule.“ Roy steht aktuell nicht mehr so oft wie Tim auf dem Tennisplatz. „Wenn ich Zeit habe, dann nehme ich alle Einheiten oder Trainingsspiele mit“, sagt er. Für gewöhnlich schafft Roy es unter der Woche aber nur noch zu den zwei Akademieeinheiten. Jeweils eineinhalb Stunden lang schlägt er dann die Tennisbälle übers Netz. Hinzukommen die Medenspiele am Wochenende. Dafür läuft es in der Schule sehr gut. Wann trefft ihr euch eigentlich mit euren Freunden, die nicht so viel auf dem Tennisplatz stehen? »Tim: Eigentlich gibt es bei mir nur Tennis und Schule. Für andere Freunde bleibt nur manchmal am Wochenende etwas Zeit. Aber das will ich für meine Leidenschaft Tennis in Kauf nehmen. »Roy: Ich bin ja mittlerweile in einem Alter, in dem man gut auch abends etwas mit seinen Freunden machen kann. Zurzeit blockiert eher die Fahrschule als Tennis meine Freizeit. (lacht) Tim, dann bleiben wir für dich doch beim Training: Was gefällt euch besonders und wo könnte der MSC die Talentförderung noch verbessern? »Tim: Ganz allgemein bin ich sehr zufrieden mit dem Training im MSC. Aber ich finde, dass gerade engagierte Spieler noch mehr gefördert werden könnten – mit Mentaltraining oder mehr Athletiktraining. »Roy: Ich bin da ganz Tims Meinung. Generell können wir im MSC sehr zufrieden sein. Verbesserungspotenzial gibt es aber natürlich immer. Du hast gerade das fehlende Athletiktraining angesprochen, Tim. Nun hast du privat mit ein paar anderen MSC-Talenten einige Konditionseinheiten mit unserem Ur-MSCer und Kapitän 78 MSC MAGAZIN 2017

ROY LEHMANN

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