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bbb 2018-03-07

Seite 12 Barsinghausen

Seite 12 Barsinghausen burgbergblick Nr. 5, 7. März 2018 Landesamt führt Haushaltsbefragung durch Barsinghausen. Das Niedersächsische Landesamt für Statistik führt in diesem Jahr eine stichprobenhafte Haushaltsbefragung in Barsinghausen durch. Es handelt sich dabei um den Mikrozensus, eine ein Prozent aller Haushalte erfassende amtliche statistische Erhebung. Die Befragungen werden in den Monaten Januar, Februar, März, April, Mai, Juni, November und Dezember durchgeführt und betreffen neben der Kernstadt mehrere Ortsteile. Zur Bedeutung des Mikrozensus teilt das Niedersächsische Landesamt für Statistik mit: „Die Ergebnisse des Mikrozensus sind von erheblicher Bedeutung für Politik und Gesellschaft. Sie dienen der Erkenntnis über die Lebensverhältnisse der Bevölkerung, so zum Beispiel der Erkenntnis von sozialen Problemen in ihrer zahlenmäßigen Bedeutung.“ Diese Erkenntnisse seien Voraussetzung für eine effektive Förderung gerade solcher Bevölkerungsgruppen, die in besonderem Maße der staatlichen Unterstützung und Fürsorge bedürfen. Die Erhebung wird durch vom Landesamt ausgewählte Erhebungsbeauftragte mit Laptop durchgeführt. Diese Beauftragten sind im Besitz eines amtlichen Ausweises. Für den überwiegenden Teil des Fragenprogramms besteht Auskunftspflicht. Die ersten Haushaltsbefragungen wurden bereits im Januar in Winninghausen durchgeführt. (red) Fortsetzung: Elf Stunden für ein Foto Weltall-Fotograf Heinz Jüttner erklärt sein Hobby TÄGLICH HU UND AU! Bitte vereinbaren Sie einen Termin. Meisterwerkstatt · Autoteile und Zubehör Jugendfeuerwehr trifft sich zur Schlittenfahrt Die Jugendlichen powerten sich im Schnee aus. Egestorf. Elf Jugendliche der Jugendfeuerwehr Egestorf und ihre Betreuer trafen sich am Mittwoch, 28. Februar, zu einer rasanten Schlittenfahrt. Sie nutzten den Schneefall der vergangenen Tage Röntgenstraße 3 a 05105 Barsinghausen 3777 Kostenlos: Die Suffragette wird im Stadtteiltreff gezeigt Gleichstellungsbeauftragte zeigt Film mit Meryl Streep Barsinghausen. Anlässlich des Internationalen Frauentages am Donnerstag, den 8. März, lädt die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Barsinghausen, Susanne Brandts, zusammen mit der Quartiersmanagerin des Stadtteiltreffs in der Goethestraße, Ria Rovira, zu einem Filmabend ein. Gezeigt wird im Stadtteiltreff (Goethestr. 10) ab 19 Uhr der Film „Suffraggette“. Der Film handelt von der im Jahre 1903 von Emmeline Pankhurst (Meryl Streep) in Großbritannien gegründeten „Women‘s Social and Political Union“, eine bürgerliche Frauenbewegung, die in den folgenden Jahren sowohl durch passiven Widerstand als auch durch öffentliche Proteste bis hin zu Hungerstreiks auf sich aufmerksam machte. Neben dem Wahlrecht kämpften sie für die allgemeine Gleichstellung der Frau. Die sogenannten „Suffragetten“ waren teilweise gezwungen, in den Untergrund zu gehen und ein gefährliches Katz und Maus-Spiel mit dem immer brutaler zugreifenden Staat zu führen. In ihrer Radikalisierung riskierten sie alles zu verlieren - ihre Arbeit, ihr Heim, ihre Kinder und ihr Leben. Maud (Carey Mulligan) war eine dieser mutigen Frauen. Fesselnd wie ein Thriller erzählt SUFFRAGETTE die spannende und inspirierende Geschichte ihres herzzerreißenden Kampfs um Würde und Selbstbestimmung. Der Eintritt ist frei.(red) Foto: privat und schlitterte vom Nienstedter Pass zurück zum Feuerwehrhaus. Nach der spaßigen Tour bei Minusgraden, konnten sich die Jugendlichen bei einer Tasse heißer Schokolade wieder aufwärmen. (red) Tastschreiben: Schnelleinstieg für Kinder ab 9 Jahren Barsinghausen. 10-Finger-Schreiben am PC - anders als bisher! In dem Kurs der VHS Calenberger Land können Schülerinnen und Schüler die Computertastatur multisensorisch über Farben quasi blind zu bedienen erlernen. Diese abwechslungsreiche Lernmethode führt zum stressfreien Lernen mit viel Spaß in entspannter Lernatmosphäre. Voraussetzung für die Teilnahme sind Grundkenntnisse der PC-Bedienung. Der Kurs findet in Barsinghausen vom 19. bis 22. März, jeweils von 13.30 bis 16.30 Uhr statt in der VHS, Langenäcker 38. Die Gebühr beträgt 91,50 Euro inkl. Lehrbuch. Nähere Auskünfte und Anmeldungen unter 05105 / 52160 oder: barsinghausen@vhs-cl.de. (red) Heinz Jüttner kann mit seinem Teleskop fantastische Bilder von kaum sichtbaren Himmelsobjekten machen; hier sieht man den Pferdekopf- und Flammennebel. VON TOBIAS WELZ Egestorf. Laien-Fotografen geben sich häufig mit einem Schnappschuss zufrieden. Der ist schnell gemacht, sieht mit etwas Glück ganz ordentlich aus und kann mit dem Smartphone direkt an die richtigen Adressaten versendet werden. Was will man mehr? Bei Heinz Jüttner (66) aus Barsinghausen-Egestorf läuft Fotografie hingegen ganz anders: Er fotografiert das Weltall – und eines seiner Bilder kostet ihn durchschnittlich elf Stunden Arbeitszeit. „Der Aufbau meines Equipments dauert ungefähr eine Stunde, dann mache ich für ein Foto rund 50 bis 60 Langzeitbelichtungen à fünf Minuten und schließlich bearbeite ich ein Bild nochmal rund fünf Stunden“, erklärt Jüttner. Der 66-Jährige fotografiert von seiner Terrasse aus Galaxien und andere Himmelsobjekte, die mehrere Millionen Lichtjahre von unserem Sonnensystem entfernt sind. Bis Ende Juni werden 26 seiner Sternenbilder im Amtsgericht Wennigsen ausgestellt (mehr Infos im Kasten rechts). Wie kommt man auf so ein Hobby? „Ich bin vor etwa drei Jahren durch Zufall im Internet darauf gestoßen. Da stand, mit wenig Aufwand könne man bereits relativ spektakuläre Bilder vom Weltall machen“, sagt Jüttner und fügt hinzu: „Ich war sofort Feuer und Flamme!“ Gleich die ersten Bilder seien aus damaliger Sicht ziemlich gut geworden. Aber: „Mein Anspruch stieg dann doch Barsinghausen. Die Stadt Barsinghausen wird innerhalb der bevorstehenden Osterferien wieder vier Kinder-Aktionstage veranstalten. Vom 26. bis zum 29. März erwarten alle Mädchen und Jungen zwischen sechs und 13 Jahren vier tolle Tage voller Spiel, Spaß und Spannung in der Adolf-Grimme-Schule. Die städtische Jugendpflege hat wieder einen Zirkus-, Theater-, Selbstverteidigungs- und einen Tanzworkshop zusammengestellt, an denen die Kinder teilnehmen dürfen. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, Fußball zu spielen, an einem Angebot der Kreativwerkstatt teilzunehmen, zu schwimmen oder zu kochen. „Zwischen den Workshops, in der Zeit von 11.30 bis 12.30 gibt es für alle Kinder eine Mittagspause, die nach Belieben zum Essen und ziemlich schnell.“ Bessere Hilfsmittel mussten her, ein einfaches Stativ für die Spiegelreflexkamera reichte dem Egestorfer nicht mehr. Eines der Hauptprobleme beim Fotografieren von Himmelskörpern sei nämlich die Erddrehung, so Jüttner: „Langzeitaufnahmen sind dadurch schwierig. Schon nach 20 Sekunden bekommen sie unscharfe Bilder und Sterne sehen aus wie Striche.“ Die Lösung? Eine Reisemontierung. „Damit gleicht man die Erddrehung aus, sie dreht sich genauso schnell wie die Erde, also in 24 Stunden einmal um die eigene Achse“, erklärt der Hobby-Fotograf. Kosten? Rund 500 Euro. Mittlerweile fotografiert Jüttner zu Hause in Egestorf sogar mit einer schweren Montierung, die rund 15 Kilogramm wiegt und deutlich stabiler sei. Zudem hat er sich ein spezielles Teleskop angeschafft, das auf seine Kamera gesetzt wird und durch die große vordere Öffnung genug Licht hineinlässt, um noch bessere Bilder machen zu können. Manchmal, gesteht der 66-Jährige, helfe aber auch die beste Technik nicht: „Du baust das Equipment auf, machst ein paar Probebilder und lässt die Kamera dann automatisch weiterknipsen. Dann guckst du zwei Stunden später nach dem Rechten und siehst, es haben sich Wolken ins Bild geschoben, dann ist die ganze Aufnahme versaut.“ Das komme vor, sei dann aber halt so. Ein ganz normales Risiko eben. Sogar im Urlaub geht Heinz Jüttner seinem Hobby nach: „Ich habe schon in La Palma und in Neuseeland nachts draußen gestanden und die Sterne fotografiert.“ An beiden Orten würden ganz besondere Bedingungen für Astro-Fotografen herrschen. „Tagsüber machen meine Frau und ich ganz normal Urlaub, Foto: privat wie jeder andere auch“, sagt Jüttner. Und nachts holt er dann seine Fotoausrüstung heraus: „Meine Frau muss da ganz schön viel Rücksicht auf mich nehmen“, gesteht er, „aber sie hat sich ja mittlerweile ganz gut daran gewöhnt, glaube ich“, fügt er zwinkernd hinzu. Ausstellung im Amtsgericht läuft bis Ende Juni Heinz Jüttner hat insgesamt 26 Bilder in Wennigsen aufgehängt. Osterferien: Stadt veranstaltet vier Aktionstage Marc Lahmann (v.l.n.r.), Karina Karwath und Thomas Wolf freuen sich auf die Kinderaktionstage 2018. Foto: privat Wennigsen. Das Amtsgericht Wennigsen (Hülsebrinkstraße 1) stellt seit dem 2. März 26 Astronomiefotografien von Heinz Jüttner aus. 21 davon zeigen den heimischen Himmel, von Jüttners Terasse aus fotografiert. Zwei Fotos sind Nachtaufnahmen von Himmelskörpern über Neuseeland und drei zeigen den Sternenhimmel über der kanarischen Insel La Palma. Die Bilder hängen im Foyer des Gerichts und in einem Aufenthaltsraum, der links davon abgeht; sie können zu den üblichen Öffnungszeiten (Mo.-Fr. 9 bis 12 Uhr) betrachtet werden. Der Eintritt ist kostenlos, die Bilder bleiben bis Ende Juni dort hängen. (tow) Foto: Welz Spielen genutzt werden kann. Für die Pausenzeit stehen den Kindern diverse Gesellschafts- und Bewegungsspiele, Fahrzeuge, Bastelmaterialien und ein Tischfußballspiel zur Verfügung. Die Pausenverpflegung sollen die Kinder von zuhause mitbringen. Kleine Snacks und Getränke können allerdings auch vor Ort gekauft werden,“ sagt Sozialpädagogin Karina Karwath von der Stadt Barsinghausen. Die Kosten für die Kinder-Aktionstage von bis 15.30 betragen sechs Euro pro Tag. Zusätzlich kann eine Frühbetreuung ab 8 Uhr in Anspruch genommen werden, die zusätzlich einen Euro pro Tag kostet. Zum Abschluss der Kinder-Aktionstage sind am Donnerstag den 29. März, um 15 Uhr, alle Eltern, Geschwister, Verwandten und Bekannten herzlich in die Adolf-Grimme-Schule zu einer Aufführung eingeladen. In einer kleinen Show präsentieren die Kinder ihre gelernten und einstudierten Ergebnisse aus den viertägigen Workshops. (red) Grüne wollen Insektensterben und Artenschwund stoppen Barsinghausen. Angesichts des massiven Rückgangs an Insekten sowie von heimischen Tier- und Pflanzenarten ist es nach Meinung der Grünen um den Artenschutz schlecht bestellt. So gehe es beim Insektensterben nicht nur um einzelne, besonders anspruchsvolle Arten, sondern die Gesamtheit der Insekten gehe dramatisch zurück. Noch sei es nicht zu spät, hier gegenzusteuern. Mit einem Informationsstand in der Fußgängerzone weisen die Barsinghäuser Grünen am Samstag, den 3. März (ab 10 Uhr), auf den Internationalen Tag des Artenschutzes hin. „Wir Grüne fordern, mehr Natur zu wagen: mit einer Förderung des ökologischen Landbaus und einer nachhaltigen Bewirtschaftung sowie mit dem Anlegen von mehr Blühstreifen, Hecken und Streuobstwiesen“, sagt Helmut Freitag, Sprecher des hiesigen Ortsverbandes. Der erfolgreiche Antrag der grünen Fraktion im Barsinghäuser Rat, im nächsten Jahr zunächst 2.000 Euro für Blühflächen auf städtischen Grundstücken bereitzustellen, sei ein erster Schritt und solle durchaus Signalwirkung auch für private Gartenbesitzer haben. Am Infostand werden unter anderem 200 Saattüten mit bienenfreundlichen Blühpflanzen verteilt. Die GRÜNEN verweisen auf die Untersuchung von Insektenforschern, die an rund 90 Standorten in Deutschland einen Rückgang der Insekten um durchschnittlich 75 Prozent in den letzten 27 Jahren festgestellt haben. „Damit drohen ganze Nahrungsketten in der Natur zusammenzubrechen“, sagt Freitag. „Das hat dramatische Folgen auch für die Vogelwelt. Insgesamt verlieren wir in Deutschland im Moment jedes Jahr eine Million Vogel-Brutpaare, weil ihnen die Nahrungsgrundlage fehlt. Der Star als Vogel des Jahres 2018 ist zwar noch überall verbreitet, aber seine Bestände sind massiv eingebrochen – genauso beim Buchfink oder bei der Goldammer. Hauptverursacher ist die Landwirtschaft.“ Spätestens seit den 1960er Jahren sei europaweit eine grundlegend falsche Agrarpolitik zu Lasten der Natur, aber auch der bäuerlichen Familienbetriebe gemacht worden, betonen die Grünen. „Statt Masse zu subventionieren und pauschale Flächenprämien an Landbesitzer zu zahlen, müssen wir konkrete Leistungen der Bäuerinnen und Bauern für den Natur- und Artenschutz honorieren“, fordert Freitag. „Das Geld ist im Landwirtschaftshaushalt da, wir müssen es nur anders einsetzen.“ Außerdem seien Bund und Land aufgefordert, sich für ein Verbot von Glyphosat und besonders schädlichen Insektenvernichtungsmitteln wie die Neonikotinoide einzusetzen. (red)

urgbergblick Spezial Leben im Alter Anzeigen-Sonderveröffentlichung Wohnen & Pflege im Alter HERZ, HIRN ODER HARMLOS? GLEICHGEWICHTSSTÖRUNGEN SOLLTEN IMMER ÄRZTLICH UNTERSUCHT WERDEN Die Umgebung dreht sich, man hat das Gefühl zu fallen und sucht panisch nach Halt. Während einer Schwindelattacke erleiden die Betroffenen einen Kontrollverlust, was sehr beängstigend sein kann. Obwohl das Geschehen oft nur wenige Augenblicke anhält, bleibt die Furcht vor weiteren unerwarteten Attacken bestehen. Vor allem bei älteren Menschen erhöht Schwindel das Risiko für Stürze, Ohnmacht, körperliche Funktionseinbußen und Pflegebedürftigkeit, so die Warnung von Experten. Daher sollte man bei wiederkehrenden Schwindelepisoden unbedingt einen Arzt aufsuchen. Denn Schwindel kann ein Symptom verschiedener Erkrankungen sein, weshalb organische Ursachen wie Herzprobleme, neurologische Defekte oder auch Schilddrüsenleiden abgeklärt werden müssen. NATÜRLICHE SCHWINDELTHERAPIE KANN HELFEN Weit verbreitet unter Senioren ist etwa der „Blutdruckschwindel“: Bei zu schnellem Aufstehen aus dem Sitzen oder Liegen versackt das Blut in den Beinen, bis der Körper den Blutdruck ausgleicht, ist den Betroffenen schwindelig. Auch die Innenohrerkrankung Morbus Menière oder kleinste Kalkablagerungen in den Bogengängen des Ohres (Otolithen) können Gleichgewichtsprobleme verursachen. Hinsichtlich der medikamentösen Schwindeltherapie folgen viele Ärzte den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin (DEGAM), die in ihrer hausärztlichen Leitlinie das Arzneimittel Vertigoheel als einziges natürliches Schwindelpräparat aufführt. Unter der Einnahme reduzieren sich Studien zufolge die Anzahl, Dauer und Stärke von Schwindelattacken. Zudem besteht weder eine dämpfende Wirkung, noch sind andere unerwünschte Arzneimittelwirkungen bekannt. Daher kann das Präparat in der Regel problemlos mit anderen Medikationen kombiniert werden. TRAINING FÜR DAS GLEICHGEWICHT Schwindelpatienten sollten sich in ihrem Bewegungsalltag nicht zu sehr einschränken, denn eine schwache Muskulatur und Koordinationsdefizite erhöhen das Sturzrisiko. Regelmäßige Spaziergänge, Gymnastik, spezielle Yogaübungen oder Physiotherapie verhelfen dem Körper dagegen zu mehr Flexibilität. Interessierte finden einfache Gleichgewichtsübungen im Liegen, Sitzen oder Stehen etwa unter www.schluss-mit-schwindel.de. Neun Übungen werden hier in einzelnen Videos genau angeleitet und stehen zusätzlich als PDF zum Herunterladen und Ausdrucken bereit. Darüber hinaus lässt sich die potenzielle Sturzgefahr in den eigenen Wänden durch Maßnahmen wie das Entfernen möglicher Stolperfallen, das Anbringen von Haltegriffen im Bad und eine gute Ausleuchtung der Räume verringern. (djd) WEITERE FAKTEN Schwindel-Tagebuch kann die Diagnose erleichtern Wenden sich Patienten mit Schwindelattacken an einen Arzt, ist oft eine umfangreiche Beschreibung der Beschwerden notwendig. Daher sollten Betroffene die Art, Dauer und Intensität des Schwindels protokollieren. Auch wichtig: Welche Begleiterscheinungen gingen mit der Attacke einher? Gab es Kopfschmerzen, Übelkeit, Ohrgeräusche, Doppelbilder, Taubheitsgefühle oder eine Ohnmacht? Diese Aufzeichnungen können dem Arzt zeigen, wie die Schwindelsymptomatik verläuft und ob charakteristische Muster bestehen. Die Gründe für Schwindelattacken können vielfältig sein - empfehlenswert ist oft ein spezielles Koordinationstraining. Foto: djd/Vertigoheel/thx ZAHNIMPLANTATE FÜR SENIOREN Foto: spp-o Wer heute geboren wird, hat gute Chancen, über 90 Jahre lang zu leben. Das heißt aber auch, dass die Zähne viele Jahrzehnte lang beansprucht werden. Trotz guter Pflege und moderner Behandlungen ist es nicht immer möglich, das natürliche Gebiss vollständig zu erhalten. Zum Glück muss ein hohes Alter nicht automatisch ein Grund dafür sein, auf Implantate zu verzichten: „Entscheidend ist allein ein guter gesundheitlicher Zustand des Patienten“, sagt Dr. Rainer Valentin, Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Zahnärztliche Implantologie e. V. (DGZI). „Außerdem ist es wichtig, dass im Bereich der Zahnlücke ausreichend Knochenmaterial zur Verfügung steht.“ Ist beides gegeben, gibt es keine grundsätzliche Altersgrenze. Auch wenn das Einsetzen eines Zahnimplantates ein vergleichsweise harmloser Eingriff ist, muss jeder Patient eine gute gesundheitliche Allgemeinverfassung mitbringen. Sinnvoll ist es daher, vor einer geplanten Behandlung den Hausarzt zu Rate zu ziehen. Es gilt, beispielsweise Herz- oder Kreislaufprobleme zu berücksichtigen – ebenso wie die Einnahme von Medikamenten, die die Blutgerinnung hemmen. „Zudem erhöhen einige chronische Krankheiten das Risiko, dass es nach dem Einsetzen der Implantate zu Wundheilungsstörungen kommen kann. Dazu zählt zum Beispiel eine Diabeteserkrankung, die bei älteren Patienten häufiger auftritt als bei jüngeren“, sagt Dr. Valentin (www. dgzi.de). In diesem Fall ist ein erfahrener Spezialist gefragt: Er muss einschätzen, ob das Risiko für einen Implantatverlust zu groß wäre. (spp-o) BEWEGUNG - ABER WELCHE? Für Senioren sind vor allem gelenkschonende Sportarten geeignet. Experten empfehlen Sportarten wie Nordic-Walking, Radfahren, Schwimmen, Yoga, Tanzen oder Gymnastik. Werden mehrere Bewegungsarten kombiniert, spricht das Training verschiedene Muskelgruppen an. Wer dem altersbedingten Muskelabbau gezielt begegnen möchte, kann Krafttraining betreiben. Zwei- bis dreimal die Woche für fünf bis zehn Minuten tragen bereits zu einer deutlich messbaren Kraftsteigerung bei. Übrigens: Regelmäßiger Sport kann die Sturzgefahr im Alter verringern. (djd) Tagespflege Ihmer Tor 1 · Ronnenberg Öffnungszeiten werkt. von 8.00 bis 16.30 Uhr Tel.: 0 5109/689 07 05 · Fax 0 5109/689 07 09 WOHNEN & PFLEGE IM ALTER burgbergblick Spezial am 07.03.2018 Alles aus einer Hand - Unsere ambulante Pflege und Betreuung DRK-Sozialstation Wennigsen Telefon 05103 925375 www.drk-pflegedienste.de