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SHE works! - MINT-Special: Frauen und Technik

Die Vorurteile, die beim Thema Frauen und Technik durch die Köpfe geistern gehören endlich abgeschafft. Denn sie sind schlichtweg falsch. Wir zeigen, dass Frauen sehr wohl technisch affin sind

GESUCHT: ENGINEER

GESUCHT: ENGINEER POWERWOMAN 2018 Bereits zum sechsten Mal zeichnet die Deutsche Messe mit dem Engineer Powerwoman Award eine Vorreiterin aus dem MINT-Bereich aus, die durch ihr Engagement, ihre Ideen oder ihre Arbeit innovative Akzente im technischen Umfeld eines Unternehmens setzt oder entscheidend vorangebracht hat. Die Ausschreibung richtet sich an alle Unternehmen und Institutionen aus dem Inund Ausland. Die „Engineer Powerwoman 2018“ wird anlässlich des Fachkongresses WoMenPower am 27. April 2017 geehrt. Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert Noch bis zum 12. März MINT-Frau für Karrierepreis nominieren! Die Nominierung erfolgt durch ein Unternehmen oder Institut. Pro Unternehmen ist nur eine Nominierung zulässig. Die Preisträgerin wird von einer unabhängigen Jury, dem Kongress-Beirat von WoMenPower, gewählt. Aus den Einreichungen werden zunächst drei Nominierungen ermittelt. Aus diesen wird die Preisträgerin benannt und zur Eröffnung des Karrierekongresses WoMenPower bekanntgegeben. 38 Die Unterlagen für einen Nominierungsvorschlag können hier heruntergeladen werden

Das Letzte… Von Katja Brößling 6.000 Euro - das ist die Summe, die Kristina Hänel laut einem Gerichtsurteil als Strafe zahlen muss, weil sie es betroffenen Frauen ermöglicht auf ihrer Webseite Informationen über eine Schwangerschaftsabbruch zu erhalten. Angezeigt wurde sie von den Abtreibungsgegner der “Initiative Nie Wieder”. Und sie ist nicht die einzige. Grundlage der Klage ist der Paragraf 219a. Dieser droht all jenen mit Strafe, die "öffentlich, in einer Versammlung oder durch Verbreiten von Schriften ihres Vermögensvorteils wegen oder in grob anstößiger Weise" Dienste zum Schwangerschaftsabbruch anbieten. Das Strafmaß liegt bei bis zu zwei Jahren Haft oder einer Geldstrafe. Per Online-Petition hat Frau Hänel den Stein ins Rollen gebracht und fordert Änderung oder Abschaffung des Paragrafen. “Auch und gerade beim Thema Schwangerschaftsabbruch müssen Frauen freie Arztwahl haben und sich medizinisch sachlich und richtig informieren können. Informationsrecht ist Menschenrecht.” Jetzt streiten die Parteien: CDU/CSU und AfD sind für eine strikte Beibehaltung, Linke und Grüne verlangen die komplette Streichung, die FDP schlägt eine Abschwächung vor und die SPD ist für eine Streichung, will aber weiterhin Ärzte bestrafen, die aggressiv für Abtreibungen Werbung machen. Am Ende wird es wohl auf eine Gewissensentscheidung hinauslaufen. Bleibt die Frage: Wenn Männer Kinder bekommen könnten… würden wir dann die gleichen Debatten führen müssen? 39