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DKS 1 - 2018

Am nächsten Tag wurde

Am nächsten Tag wurde das Pflegestärkungsgesetz von Andrea Huckemeier (Fachberaterin und Dozentin für Gehörlose im Kompetenzzentrum des Martineum- Seniorenheims in Essen) thematisiert. Es gelang ihr das umfangreiche und komplizierte Thema auf das Wesentliche zu beschränken und verständlich darzustellen. Wir haben uns aber nicht nur mit trockenen Themen beschäftigt, sondern durften auch etwas von der Stadt kennenlernen. Beispielsweise besuchten wir das Stasigebäude in Dresden. Der Museumsführer erzählte uns mithilfe der Dolmetscherin authentisch, wie zu DDR Zeiten Verdächtigte aus banalen Gründen festgenommen und verhört wurden, wie er selbst erleben musste. Danach fuhren wir zur historischen Molkerei, wo alle Wände, Böden und Decken mit malerischen Kacheln bedeckt sind. Es war einmalig. Da die Zeit sehr knapp war, beeilten wir uns der Einladung des Stadtverbandes der Gehörlosen zum Kaffee und Kuchen nachzukommen. Der Vorsitzende, Martin Domke, erzählte, wie der Stadtverband das Gehörlosenzentrum vor dem Abriss retten konnte und komplett renoviert hat. Nach dem Abendessen ging eine Gruppe der Senioren zum Augustiner-Res-

SENIOREN taurant in der Nähe der Frauenkirche. Am letzten Tag vor der Abreise wurde etwas zum Thema Gendermainstreaming von Rosa Reinhardt vorgetragen. Zum Abschluss gab Brigitte Schudlik bekannt, dass sie und drei andere aus unterschiedlichen Gründen nicht mehr im Team arbeiten wollten. Bernd Siebert aus Kassel wurde vom DGB bis zur nächsten Bundesversammlung kommissarisch zum Beauftragten ernannt. MARTIN DOMKE, DER VORSITZENDE VOM STADTVERBAND DER GEHÖRLOSEN DRESDEN GROSSES FOTO: DAS SEMINAR LÄUFT FOTO OBEN: BESUCH IM HAUS DER EHEMALIGEN STAATSSICHERHEIT (STASI) FOTO LINKS: EINKEHR IM AUGUSTINER-RESTAURANT DOVEN KLÖNSCHNACK 45