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Jahresbericht 2017

in Herzenswunsch der

in Herzenswunsch der Äbtissin erfüllte sich in diesem Jahr. Die Sanierung des ehemaligen Mühlenviertels Ehat begonnen, der Baufortschritt ist auf einem guten Weg und am 17. November wurde Richtfest gefeiert. „Eine Ruine verwalten ist auch nicht die Lösung“, hatte die Äbtissin immer wieder betont, als sie sich dazu entschloss „Nägel mit Köpfen zu machen.“ Wie immer in ihrer 20-jährigen Äbtissinnen-Laufbahn, begann alles einmal mehr ohne einen Cent im Konventsäckel. Aber die Äbtissin wäre nicht die, die einmal als Baumeisterin in die Klosterannalen eingehen wird, hätte sie sich durch diesen unangenehmen Umstand aufhalten lassen. Ein Konzept musste her und Zuschussgeber selbstverständlich. Nach 7 Jahren Denken, Planen und mühsamen Verhandlungen rief die Äbtissin zwei sogenannte runde Tische zusammen mit möglichen Finanziers und Menschen mit Konzepten, die eine dauerhafte Nutzung gewährleisten, darum versammelt, schmiedeten Pläne, um die denkmalgeschützten Gebäude des ehemaligen Ensembles, bestehend aus Schmiede, Mühle und Sudhaus, wieder auf Vorderfrau zu bringen. Der „Bauklotz“ in der Mitte der Anlage, der im Jahr 1933 als Klostermühle nach einem Brand der „alten Mühle“ dazukam, durfte abgerissen und durch einen Neubau ersetzt werden. Eine tragende Rolle bei der Wiederbelebung des Areals spielt die Katholische Jugendfürsorge, Im Neubau und im Mühlengebäude mit Schmiede schafft sie bis Ende 2018 ein Wohnprojekt für Menschen mit Behinderung und deren Eltern mit 14 Wohnungen. Die sind bereits ausgebucht und der Mietvertrag ist auf 25 Jahre fixiert. Im ehemaligen Sudhaus, dem ältesten, über 300 Jahre alten Teil des Gebäudekomplexes - von Abt Eugen Schmid, der Stiftsbibliothek erbaute - zieht der Waldsassener Physiotherapeut Gerhard Grüner mit seiner Praxis ein. Hier entsteht auch eine Pilgerherberge. Etwa 11,5 Millionen Euro beträgt die Investitionssumme für die Revitalisierung des Mühlenviertels. Während der gesamten bisherigen Amtszeit von Äbtissin Laetitia Fech war die Abtei Waldsassen seit 1996 immer irgendwo Baustelle. Nach Fertigstellung des neuen

Komplexes Ende kommenden Jahres sind dann im Kloster insgesamt rund 50 Millionen Euro investiert worden, was ja auch Investition in die Stadt und den Landkreis ist. Als am 6. April dieses Jahres Anton Schatzberger von der gleichnamigen Zimmerei, Architekt Julian Söllner, Physiotherapeut Gerhard Grüner, Projektsteuerer Anton Söllner, der Direktor der Katholischen Jugendfürsorge, Michael Eibl, Landrat Wolfgang Lippert, Äbtissin Laetitia Fech, Regierungspräsident Axel Bartelt, Bürgermeister Bernd Sommer und Karl Liegl, Chef der gleichnamigen Baufirma, den symbolischen Spatenstich vollzogen, war der Bau schon recht weit fortgeschritten. Bei diesem Anlass würdigte der Regierungspräsident das Kloster Waldsassen aus denkmalpflegerischer Sicht als ein Kulturdenkmal von nationaler Bedeutung, das aufgrund seiner spirituellen und kulturellen Ausstrahlungskraft einen echten Leuchtturm für die Oberpfalz und darüber hinaus darstelle. Dass dem so ist, davon zeugen jährlich Tausende, die die weltberühmte Stiftsbibliothek und die angrenzende Basilika, deren Generalsanierung im Oktober 2017 ihr Ende fand, besuchen. Nach so viel Kultur schwärmen die Touristen aus in die Gaststätten und Geschäfte der Stadt und tragen somit nicht unerheblich zum Wohlstand des ganzen Ortes bei. Beim Abriss des Mühlenkastens konnten die Experten der Abbruchfirma das Wappen der ersten Äbtissin von Waldsassen, Richmunda Herrnreither, das unter dessen Giebel angebracht war, vollständig erhalten. Dieses Original wird auf Wunsch der Bauherrin am Neubau, exakt an der gleichen Stelle, wieder mit eingebaut. Über der Haupteingangstüre wird dann das Wappen der aktuellen Äbtissin die Besucher begrüßen. Während der Wintermonate erfolgt die komplette Installation was Elektrotechnik, Haustechnik, Heizung, Lüftung und Sanitär betrifft. Als Inbetriebnahmezeitraum ist der Herbst kommenden Jahres anvisiert. Eingeweiht wird dann im Frühjahr 2019, wenn wirklich alles fertig ist, einschließlich die Außenanlagen inklusive etwa 70 Parkplätzen.

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