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FW 05/18 07.03.18 Die Immobilien, wie Einfamilienhäuser oder Eigentumswohnungen, gehören zu den beliebtesten Wertanlagen. Etwa ein Drittel aller Deutschen haben ein Einfamilienhaus, in das sie oft über viele Jahre Geld und Arbeit gesteckt haben. Im Erbfall besteht die Gefahr, dass sich die Kinder um das Einfamilienhaus streiten und sie entgegen dem Wille des Erblassers nicht für den anderen Ehegatten oder die Familie erhalten bleibt. Sind mehrere Erben vorhanden, haben diese häufig unterschiedliche Vorstellungen vom Wert und der Verwendung des Hauses. Ein Einfamilienhaus ist auch nicht teilbar, so dass die Nachlassteilung oft den Verkauf der Immobilie erfordert. Vor diesem Hintergrund sollte der Recht aktuell Die Immobilie im Erbrecht Erblasser ein Testament errichten und darin gezielte Anordnungen treffen, um eine unwirtschaftliche Zerschlagung des Nachlasses oder den Streit mehrerer Erben um die Erbschaft zu verhindern. Das gilt vor allem für Ehegatten, bei denen eine wechselseitige Absicherung im Vordergrund steht. Sie können ohne großen Aufwand ein gemeinschaftliches Testament errichten, in dem sie sich gegenseitig zu Erben einsetzen und eventuell vorhandene Kinder zu ihren Schlusserben bestimmen. Zwar könnten diese dann ihren Pflichtteil verlangen. Dieser beträgt jedoch nur die Hälfte des gesetzlichen Erbteils. Ferner können die Erblasser ein Kind davon abhalten, den Pflichtteil zu verlangen, indem sie für diesen Fall im Testament anordnen, dass das Kind nach dem Ableben des längerlebenden Ehegatten auch nur den Pflichtteil erhält. Lässt sich der Nachlass nach den Erbquoten aufteilen, sollte der Erblasser durch sogenannte Teilungsanordnungen jedem Erben einen konkreten Nachlassgegenstand zuweisen. In Betracht kommt auch eine Schenkung. Wird die Immobilie zu Lebzeiten verschenkt, fällt sie nicht mehr in den Nachlass. Weder der Erbe noch die Pflichtteilsberechtigten haben dann einen Anspruch betreffend die Immobilie. Für den Pflichtteilsberechtigten kann jedoch eine Ergänzung des Pflichtteils nach § 2325 16 Anzeige BGB in Betracht kommen, mit der jedoch grundsätzlich nur der Erbe belastet wird. Bei der Berechnung wird dem vorhandenen Nachlass das verschenkte Vermögen hinzugerechnet und aus diesem fiktiven Gesamtnachlass der Pflichtteil bestimmt. Innerhalb des ersten Jahres wird die Schenkung voll angerechnet, im zweiten Jahr nur noch zu 9/10, im dritten Jahr zu 8 /10 usw.. Nach Ablauf von 10 Jahren wird eine Schenkung grundsätzlich nicht mehr berücksichtigt. Es hat sich in der Praxis gezeigt, dass eine Immobilie im Nachlass besondere erbrechtliche Regelungen erfordert, was bei der Testamentsgestaltung und Nachlassplanung zu berücksichtigen ist. Für den Erblasser empfiehlt es sich daher, sich frühzeitig durch einen fachkundigen Anwalt beraten zu lassen. mitgeteilt von Rechtsanwalt Alexander Natusch, Fachanwalt für Familienrecht, Tätigkeitsschwerpunkt Erbrecht

Gesundheit 17 FW 05/18 Anzeige 07.03.18 Warum unser Blut gerinnt – Das Leben mit Blutverdünnern Helios Klinikum Bad Saarow lädt am 18. März 2018 um 10:00 Uhr zur Sonntagsvorlesung ein Täglich müssen etwa eine Million Menschen in Deutschland blutverdünnende Medikamente einnehmen. Ohne diese Behandlung hätten sie ein hohes Risiko, einen Herzinfarkt, Schlaganfall oder eine Lungenembolie zu erleiden. Wie man mit Blutverdünnern lebt und, dass ihre Einnahme auch mit Nebenwirkungen verbunden sein kann, erläutert Dr. med. Irina Schöffauer, Chefärztin der Klinik für Gefäßmedizin, in der Sonntagsvorlesung am 18. März um 10:00 Uhr im Helios Klinikum Bad Saarow. Bei vielen Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems besteht die Gefahr, dass Blutgerinnsel auftreten, die das Gefäß verstopfen und lebensgefährliche Krankheiten wie Herzinfarkt, Schlaganfall, Embolien oder Thrombose auslösen. Gerinnungshemmende Medikamente oder sogenannte Blutverdünner sollen das Risiko für die Entstehung von Blutgerinnseln senken. „Die Blutverdünner verdünnen dabei gar nicht das Blut. Sie verlängern den Zeitraum, in dem das Blut gerinnt. Damit soll einerseits verhindert werden, dass sich Thrombosen bzw. Embolien bilden, andererseits soll das Blut im Falle von Verletzungen noch gerinnen können“, erklärt Dr. med. Irina Schöffauer, Chefärztin der Klinik für Gefäßmedizin. „Darum ist es für den Patienten sehr wichtig, dass die Medikamentendosis optimal eingestellt ist“, fügt sie hinzu. Schwierige Einstellung Die optimale Einstellung mit blutverdünnenden Medikamenten ist mitunter schwierig, weil sie in Wechselwirkung mit Nahrungsmitteln und anderen Medikamenten treten können. Der Grund dafür liegt darin, dass Blutverdünner der Gruppe der Cumarine den Rohstoff Vitamin K blockieren. „Dieses Vitamin K ist reichlich in Spinat, Grünkohl, Zwiebeln, Petersilie, Brokkoli und anderen Gemüsesorten vorhanden und sollte bei den Patienten unbedingt ausreichend auf dem Speiseplan stehen“, erklärt die Spezialistin. Aber auch eine Reihe von Medikamenten beeinflusst die Wirkung von Blutverdünnern. Einladung zur Sonntagsvorlesung Sicher leben mit Blutverdünnern Viele Patienten sind besorgt, wenn sie vom Arzt ein gerinnungshemmendes Medikament verordnet bekommen. In den letzten Jahren haben jedoch neue Arzneistoffe den Markt erobert und die therapeutischen Möglichkeiten erweitert. Für viele Gerinnungspatienten ist die Behandlung seitdem einfacher geworden. Warum unser Blut gerinnt – Leben mit Blutverdünnern — 18. März 2018, 1000 Uhr Dr. med. Irina Schöffauer, Chefärztin Klinik für Gefäßmedizin, Abteilung Angiologie und Hämostaseologie Helios Klinikum Bad Saarow Pieskower Straße 33, 15526 Bad Saarow www.helios-gesundheit.de/bad-saarow www.helios-gesundheit.de Referentin der Sonntagsvorlesung: Dr. med. Irina Schöffauer, Chefärztin der Klinik für Gefäßmedizin, Abteilung Angiologie und Hämostaseologie Foto: HELIOS Klinikum Bad Saarow ten vielfältige Informationen rund um die Gerinnungstherapie geben. Die Gäste erfahren, wie Blutgerinnung funktioniert, wie es im Körper zur Bildung von Blutgerinnseln kommt, wie Gerinnungshemmer in dieses System eingreifen und wie sie verantwortungsvoll mit einem gerinnungshemmenden Arzneimittel umgehen können. Außerdem erhalten sie nützliche Tipps für das richtige Verhalten im Alltag sowie im Verletzungsfall und vor Operationen. Die Veranstaltung ist kostenfrei und alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Im Anschluss der Vorlesung steht die Expertin gerne für individuelle Fragen zur Verfügung. Klinikkontakt: Klinik für Gefäßmedizin, Abteilung Angiologie und Hämostaseologie Chefärztin: Dr. med. Irina Schöffauer Telefon: (033631) 7-3060 Helios Klinikum Bad Saarow Pieskower Straße 33, 15526 Bad Saarow Um den Nutzen und die Risiken dieser Behandlungsform zu verstehen und richtig einzuschätzen zu können, wird Dr. med. Irina Schöffauer in der Sonntagsvorlesung den Interessier-

Ausgabe 18 vom 23.12.2014
TSG Ailingen - Abt. Fußball - Stadionblättle 2017/18
Schiedsrichter-Aktuell - Berliner Fußball-Verband e.V.
BCA-Magazin 3 Saison 2017/18
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Ausgabe 18/2013-14 vom 24.02.2014
Ausgabe 05 2014-15 vom 22.09.2014
Heimspiel 2, T05 - FC Süderelbe - FC Teutonia 05 eV
Die Ausgabe im PDF-Format. - SV Waren 09
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