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Der Kia Niro. Der

Der Kia Niro. Der einzige Crossover-Hybrid mit 7 Jahren Herstellergarantie*. Kia Niro 1.6 GDI Hybrid EDITION 7 für € 24.990,– Abbildung zeigt kosten pflichtige Sonderausstattung. Zwei starke Antriebe, sieben starke Jahre: denn mit dem Kia Niro genießen Sie nicht nur die Kraft eines innovativen Hybridsystems, sondern auch die 7-Jahre-Kia-Herstellergarantie* – auf das Fahrzeug und seine nachhaltige Technologie. Ebenso beeindruckend ist die Vielseitigkeit, die Sie mit dem Kia Niro erleben: Die hohe Sitzposition und der geräumige Innenraum machen den Crossover-Hybrid zum idealen Wegbegleiter für die Stadt und außerhalb. Kraftstoffverbrauch in l/100 km: innerorts 3,8; außerorts 3,9; kombiniert 3,8. CO 2 -Emission: kombiniert 88 g/km. Effizienzklasse: A+. Gerne unterbreiten wir Ihnen Ihr ganz persönliches Angebot. Besuchen Sie uns und erleben Sie den neuen Kia Niro bei einer Probefahrt. Autohaus Kuchenbecker GmbH & Co. KG Langewahler Straße 19a 15517 Fürstenwalde Tel. 03361-74970 www.kia-kuchenbecker.de *Max. 150.000 km. Gemäß den gültigen Garantiebedingungen. Einzelheiten erfahren Sie bei uns und unter www.kia.com/de/ kaufen/7-jahre-kia-herstellergarantie FW 05/18 07.03.18 weiter von Seite 1 ähnliche Baustelle haben wir auch noch im Bereich des Mittagessengeldes. FW: Dann ich nehme Sie gleich mal beim Wort und biete Ihnen an, dass Sie ab Amtsantritt in der FW regelmäßig über Ihre Arbeit in einer Kolumne informieren können. So könnte der Bürger auch nachvollziehen, was Sie anders machen. Matthias Rudolph: Vielen Dank. Das machen wir! Ich hab ja schon vor acht Jahren bei Ihnen geschrieben... FW: Aber zurück zu Ihrem Sofortprogramm. Matthias Rudolph: Die Sauberkeit im Bahnhofsbereich wurde mir im Wahlkampf fast täglich als Problem geschildert. Hier werde ich direkt ansetzen. Dann werde ich in den ersten Wochen versuchen, alle städtischen Mitarbeiter kennenzulernen, in den Kitas, den Horten, den Grundschulen, bei der Feuerwehr und natürlich im Rathaus. Weiterhin schaue ich mir den Umsetzungsstand bereits beschlossener Projekte und vor allem auch Ausschreibungen für Bauprojekte an. Ich habe angekündigt, für Wirtschaftsförderung und Arbeitsplatzsicherung mehr Aufträge an Firmen aus Fürstenwalde und den Landkreis zu vergeben und das möchte ich ebenfalls zeitnah angehen. FW: Im Wahlkampf wurde Ihnen vorgeworfen, dass Sie Ihre Versprechen eh nicht umsetzen können, da die Stadtverordneten Sie dabei nicht unterstützen werden. Matthias Rudolph: Das haben mir die etablierten Parteien – auch als eine Art Drohung – immer wieder gesagt. Allerdings haben dieselben Parteien das Budget für Verwaltungshandeln für Herrn Hengst auf 75.000 Euro hochgesetzt. Das gibt schon einigen Spielraum für das Handeln des Bürgermeisters. Aber vielleicht werden sie das Budget ja wieder runter setzen, um mich zu blockieren. Wer weiß. FW: Außerdem werden Stellen im Rathaus neu besetzt werden müssen. Matthias Rudolph: Richtig, der Kämmerer scheidet zum 30.06. aus. Möglicherweise hat auch er noch Resturlaub. Und zwei Fachbereichsleiterstellen sind auch neu zu besetzen. Das fällt ebenfalls in meine ersten 100 Tage. FW: Die Parteien in der SVV haben – wie in diesem Gespräch schon angedeutet – mit Widerstand und Blockade gegen Sie gedroht. Matthias Rudolph: Ich denke, dass davon viel Wahlkampf war und wenn ich im Amt Interview Trafen sich im Hauke-Verlag zum Gespräch nach der Wahl: Fürstenwaldes neuer Bürgermeister Matthias Rudolph (rechts) und FW-Herausgeber Michael Hauke. bin man sich auch zusammensetzen wird und Lösungen sucht. In fast jeder Fraktion gibt es vernünftige Leute, denen ihre Stadt wichtiger ist als machttaktisches Geplänkel. Eine Mehrheit der Fürstenwalder hat mich direkt im ersten Wahlgang gewählt und die Fraktionen müssen sich selbst fragen, ob es klug ist, den gewählten Bürgermeister zu blockieren und damit den Willen der Wähler zu ignorieren. Ich jedenfalls reiche ausdrücklich allen Fraktion die Hand und möchte sie davon überzeugen, dass Fürstenwalde mehr kann und frischen Wind braucht. FW: Viele Wähler erwarten jetzt natürlich auch, dass Sie sich Entscheidungsfindungen aus der Hengstzeit ansehen und die Akten auf zweifelhaftes Verhalten prüfen. Matthias Rudolph: Es geht natürlich auch um Aufarbeitung. Ohne Aufarbeitung der Vergangenheit können wir keine guten Entscheidungen für die Zukunft treffen. Wir müssen aus den Fehlern der Vergangenheit lernen und sie nicht wiederholen. Noch heute werden dieselben Fehler immer wieder gemacht. FW: Wie wollen Sie das ändern? Matthias Rudolph: Was in Fürstenwalde in der Vergangenheit oft passiert ist, war doch folgendes: Herr Hengst hat im Alleingang etwas gemacht und hinterher gab es eine Beschlussvorlage, mit der das legitimiert wurde. Dann hieß es hinterher, der Bürgermeister hätte ja nur ausgeführt, was die Stadtverordneten beschlossen hätten. Und umgekehrt hatten die Stadtverordneten nur beschlossen, was der BM empfohlen hatte. So war am Ende nie jemand schuld. Das werde ich komplett anders machen: In Zukunft werden die Stadtverordneten abwägende Beschlüsse treffen können. Ich werden Chancen und Risiken eines Beschlusses aufzeigen. Und am Ende kann ein ehrlicher Beschluss getroffen werden. Alle wissen Bescheid, nichts wird verschleiert und erst recht nicht nachträglich legitimiert. Das Gespräch führte Michael Hauke 2

Kommentar Der Herr der Unterlassungserklärungen ist abgewählt Ein Kommentar zur Fürstenwalder Bürgermeisterwahl 3 FW 05/18 07.03.18 Von Michael Hauke Vor fast genau acht Jahren, am 27.03.2010, erschien die FW mit dem Aufmacher: „Ulrich Hengst droht der FW mit Strafanzeige – und die Wohnungswirtschaft muss es bezahlen!“ Was war passiert? Im Vorfeld der letzten Bürgermeisterwahl war ein Flugblatt erschienen, das sich sehr kritisch und pointiert mit den, nennen wir es mal „Besonderheiten“ in der Stadt Fürstenwalde beschäftigte. In der Kritik des Flugblattes stand BM-Kandidat Hans- Ulrich Hengst, der seit 1994 als Kämmerer und Erster Beigeordneter die Geschicke der Stadt Fürstenwalde maßgeblich mitbestimmte. Er war in dieser Funktion z w i s c h e n z e i t l i c h G e s c h ä f t s f ü h r e r der Fürstengalerie und sogar des Modekaufhauses Magnus gewesen. Das Flugblatt trug die Überschrift „ H e r z l i c h e n Dank an den VEB Fürstenwalde für viele Jahre Pleiten, Pech und Pannen“ und beschäftigte sich mit der Pleite der Wärmeversorgungs GmbH, der Pleite der Bodengesellschaft, der Pleite der Biogasanlage, der Pleite der Fürstenwalder Freizeit- und Sportstätten GmbH und einigem mehr. Wahrlich kein Ruhmesblatt für den Ersten Beigeordneten, der nun Bürgermeister werden wollte. Mit der FW wurde nun unmittelbar vor der Stichwahl als Fremdbeilage ein weiteres Flugblatt verteilt, das im Stile einer Traueranzeige den Abschied von Demokratie, Meinungsfreiheit und Pressefreiheit beklagte. Es war erneut auf Hengst gemünzt. Und als ob er den Inhalt des Flugblattes eindrücklich bestätigen wollte, schritt er nun zur Tat und wollte die Meinungsfreiheit unterbinden. Noch am Verteiltag der FW erhielt ich einen Anruf einer Rechtsanwältin, die uns die weitere Verteilung der Zeitung untersagen wollte und mit Strafanzeige drohte. Wenn wir nicht sofort aufhören würden, unsere Zeitung zu verteilen, würde sie die Staatsanwaltschaft einschalten. Wir stoppten die Verteilung natürlich nicht und nahmen das (zugegebenermaßen geringe) Risiko einer Strafanzeige in Kauf. Genau die wurde aufgrund der Aussichtslosigkeit natürlich nicht erstattet. Wir bekamen dann noch anwaltliche Post, der eine Vollmacht beigefügt war. Diese war allerdings nicht von Hengst unterschrieben, sondern vom damaligen Geschäftsführer der Wohnungswirtschaft, Dr. Buhl. So kam die Überschrift auf der Titelseite zustande: „Ulrich Hengst droht der FW mit Strafanzeige - und die Wohnungswirtschaft muss es bezahlen!“ Hans-Ulrich Hengst wurde in der Stichwahl zum Bürgermeister gewählt. Aber er musste zittern. Er erreichte nur 300 Stimmen mehr als für das Erreichen des Quorums von 15 Prozent der Wahlberechtigten erforderlich war. Und er nutzte die Macht im Rathaus und bestätigte die Auffassung im Flugblatt erneut. Denn wir hatten keine Chance mehr, Anzeigen von den vielen städtischen Gesellschaften zu bekommen. Diese Anzeigen erschienen nur noch bei der Konkurrenz. Das traf uns nicht gänzlich unerwartet. Aber auch andere Firmen, die auf Aufträge der Stadt angewiesen waren, zogen ihre Anzeigen zurück, aus Angst, sie könnten künftig leer ausgehen. Ob das nun von Hengst angeordnet war oder im vorauseilenden Gehorsam erfolgte, sei dahin gestellt: es gab praktisch einen Anzeigenboykott von Seiten des Rathauses gegen die FW. Da wir ausschließlich von Anzeigen leben, bestand offensichtlich die Hoffnung, der FW einen e x i s t e n z i e l l e n Schlag versetzen zu können. Wir ließen uns nicht einschüchtern und legten im Anschluss an die Wahl nach. Mit einem neuen Reporter, der sich ausschließlich um die Verwicklungen und Verstrickungen der städtisch-hengst‘schen Gesellschaften und den Wegen der Entscheidungsfindung im Stadtparlament beschäftigte, informierten wir weiter über diese Thematik. Der Name des Reporters: Matthias Rudolph. Da dieser Name damals völlig unbekannt war, kam der vorherige Bürgermeister Manfred Reim erregt auf mich zu und sagte unverblümt: „Diesen Rudolph gibt es doch gar nicht. Das sind doch Sie, Herr Hauke!“ Ich sagte Herrn Reim, dass ich doch in meiner eigenen Zeitung nicht unter einem Pseudonym schreiben würde. Das wäre doch völlig absurd! Die ganze Thematik um Hengst und die städtischen Gesellschaften hatte den tatsächlich existenten Matthias Rudolph so aufgewühlt, dass er nicht nachließ und die komplette Amtszeit von Hengst am Ball blieb. Er gründete das „Bündnis Fürstenwalder Zukunft“ (BFZ) mit, mit dem er bei den letzten Kommunalwahlen mit rund 17 Prozent in die Stadtverordnetenversammlung einzog. Er blieb konsequent und trat bei der nächstmöglichen Bürgermeisterwahl selbst an. Er hatte nun genau dasselbe Problem, wie wir acht Jahre zuvor. Hengst drohte mit Strafanzeige und sendete ihm eine Unterlassungserkllärung. Aber bereits im ersten Wahlgang hatte der „Herr der Unterlassungserklärungen und Strafanzeigen“ keine Chance. Er wurde abgewählt und wird nun durch Matthias Rudolph ersetzt. Wie wir im Hauke-Verlag das Wahlergebnis aufgenommen haben, ist angesichts der Vorgeschichte leicht zu erahnen. Wir hoffen nun mit der Mehrheit der Wähler auf einen echten Wechsel im Rathaus. Die etablierten Parteien, die einmütig Hengst unterstützt hatten, ermuntern wir zur Offenheit gegenüber dem neuen Amtsinhaber. Wir hoffen, dass sie das klare Votum erkennen und Matthias Rudolph die Hand reichen und nicht wie im Wahlkampf angekündigt, alles tun, um ihn zu blockieren.

Ausgabe 18 vom 23.12.2014
Heimspiel 3, T05 - SC Nienstedten - FC Teutonia 05 eV
TSG Ailingen - Abt. Fußball - Stadionblättle 2017/18
Ausgabe 18/2013-14 vom 24.02.2014
Schiedsrichter-Aktuell - Berliner Fußball-Verband e.V.
Heimspiel 1, T05 - FC Teutonia 05 eV
Ausgabe 05 2014-15 vom 22.09.2014
Liebe Fußballfreunde - Fußball-Verband Mittelrhein e.v.
Arbeitskreis 2 — Kreisliga B/C - Berliner Fußball-Verband e.V.
Heimspiel 2, T05 - FC Süderelbe - FC Teutonia 05 eV
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