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ka-18-05

Ohne die Kälte und

Ohne die Kälte und Trostlosigkeit des Winters gäbe es die Wärme und die Pracht des Frühlings nicht. (La-otse) Als „frühzeitige Fröhlichkeiten der Welt“ bezeichnete Goethe 1778 in einem Brief an Frau v. Stein Traubenhyazinthen und andere Frühblüher. Einen schönen zumeist blauen Farbtuff kann man mit Traubenhyazinthen (Muscari) in Kombination mit Tulpen und Narzissen erzielen. Muscari gehören zu der Familie der Spargelgewächse (Asparagacea). Früher wurden sie häufig in die Familie der Hyazinthengewächse oder sogar der Liliengewächse eingeordnet. Sie werden u. a. auch als Perl-, Bisum-, Straußhyazinthe oder als Bauernbübchen, Weinbergsträubel sowie als Bergmännchen bezeichnet. Insgesamt sind ca. 250 deutsche Bezeichnungen für Traubenhyazinthen nachgewiesen. Miller klassifizierte die botanischen Muscari 1754 in vier Untergattungen (Gruppen), die Mathew 1987 nochmals modifizierte. 1. Die Muscari der Botryanthus-Gruppe haben in der Regel blaßblaue bis schwarz-blaue Blüten. Es treten auch weißblühende Traubenhyazinthen auf. Sie sind einfach zu kultivieren und sind ab Mitte März Frühblüher. Hierzu gehören u.a. die Muscari botryoides (Kleine Traubenhyazinthe),die M. armenicum (Armenische Traubenhyazinthe), M. aucheri und M. neglectum (Übersehende Traubenhyazinthe, Weinbergsträubel). 2. Zur Pseudomuscari-Gruppe zählt Traubenhyazinthen (Muscari) man M. pallens, M. azureum und M. pseudomuscari. 3. Die Traubenhyazinthen der Leopoldia-Gruppe blühen später in der Saison (Mai/Juni). Sie lieben warme und sonnige Standorte. Die Blüte kann weiß, gelblich , grün, braun und violet bis blau in den Spitzen sein. Es gehören u. a. M. comosum, M. bicolor und M. weissii dazu. 4. Der Muscarimi – Gruppe werden nur zwei Arten zugeordnet. Es sind M.muscarimi, auch M.ambrosiarum genannt, und M. macrocorpum, die auch als Moschustraubenhyazinthen bezeichnet werden, da sie leichten Moschusduft verströmen. Die botanische Bezeichnung Muscari leitet sich von dem Wort Moschus her. Es sind wärmeliebende Blumen, die nicht ganz winterhart sind, sie sollten deshalb in Töpfen oder in Glashäusern kultiviert werden. Ihre Blüten sind grüngelb mit hellblauer Spitze. Die Blüten der Spitze sind steril. Dies gilt auch für Arten, wenn Zweifarbigkeit auftritt. Sie wurden früher als Göttertraubenhyazinthen bezeichnet. Im Jahre 1554 erhielt der Botaniker Clusius in Leiden zwei Exemplare von M. muscarimi. Damit begann der Triumphzug der Muscari in unseren Breiten, obwohl schon 1440 eine erste uns bekannte Darstellung von einer Weinbergstraubenhyazinthe existiert. Traubenhyazinthen sind Neophyten, die sich durch Menschen ausgebreitet haben (Stinzenpflanzen) und oft verwilderten. Insgesamt gibt es etwa 60 botanische Arten. Die Hälfte davon sind in der Türkei vorhanden. Im gesamten südlichen Mittelmeerraum, im Kaukasus bis zum Iran/Afghanistan sind unterschiedliche Arten zu Hause. Eine Reihe von wilden Muscaris sind endemisch, also auf einem äußerst begrenzten Gebiet anzutreffen. So finden wir die M. kerkis nur auf der Insel Samos und M. cazorlanum in dem spanischen Naturpark Sierras de Cazorla. Botanische Traubenhyazinthen sollten unter Naturschutz gestellt, auf Reisen nicht gepflückt bzw. ausgegraben werden. In Deutschland hat sich die seit 1568 kultivierte Weinbergsträubel gemeinsam mit der Weinbergstulpe in den Weinbergen rasant wie Unkraut ausgebreitet. Pestizide, Insektizide und tiefgründige Bodenbearbeitung haben die Bestände drastisch reduziert – sie sind u.a. noch in Südwestdeutschland und an der Saale vereinzelt anzutreffen. Sie stehen daher auf der Roten Liste der gefährdeten Pflanzen. Die Muscari sind 10 bis 20 cm hohe Geophyten. Ihre Zwiebeln werden im Herbst 8 bis 10 cm tief in die Erde eingesetzt. Sie vermehren sich durch Brutzwiebeln und über Samen nach 3 Jahren. Die M. botryoides kennt nur die geschlechtliche Vermehrung über Samen. Mit Ausnahme von M. parviflorum (Herbstblüher) blühen alle Muscari von März bis Juni und sind in den gärtnerischen Winterhärtezonen von 4 bis 9, also absolut winterhart bis äußerst bedingt frosthart, einzustufen. Mit Wasser sollte besonders in der Ruhephase (Sommer) sparsam umgegangen und darauf geachtet werden , dass sich keine Staunässe an den Zwiebeln bildet. Sie wachsen bevorzugt auf kalkhaltigen sandigen Böden. Um eine Verwilderung zu vermeiden, schneidet man die Stengel nach der Blüte zurück. Jedoch dürfen die Blätter erst nach Abtrocknung entfernt werden. Wühlmäuse verschmähen die Zwiebeln. Alle Pflanzenteile der M. sind für den Menschen leicht giftig. Zwei Ausnahmen: Die Zwiebeln der M. weissii und der M. comosum werden von den Bewohnern der griechischen Inseln Naxos und Kreta seit dem Altertum gegessen. Es werden bei Spezialisten und Sammlern bis zu 45 Muscariarten als gärtnerische Nachzüchtungen angeboten. Die wichtigsten sind die armenische (gewöhnliche) Muscari armenicum mit 18 Sorten, die M. aucheri mit 4 Sorten, azurblaue M. azureum mit 6 Sorten, die M. botryoides mit 2 Sorten, die M. neglectum mit 2 Sorten, eine davon mit rosa Blüten und die M. comosum mit 3 Variationen. Bemerkenswert sind die Sorten ‚Fantasy Creation‘ und ‚Blue Spike‘ der armenischen Traubenhyazinthen, die uns mit einem doppelt-gefüllten Blütenstand erfreuen. Es sei auf 2 Verwandte der Muscari hingewiesen: Die 70 Arten umfassende Bellevalia und die in Ostasien beheimatete Liriope muscari, die in unseren Gärten selten anzutreffen ist. Beide können neben höherwüchsigen Muscaris als Schmuck für die Vase Verwendung finden. 20 Jahre und mehr- „Offene Gartenpforte“ 2018 Willkommen zur Besichtigung der Frühlingsblüher: Krokus, Narzissen, Tulpe & Co. in unserem Garten in 15569 Woltersdorf, Waldstr. 16, am 18. März, 24./25. März, 1. April, 7./8. April, 14./15. April 2018 jeweils von 11 bis 17 Uhr. Wenn die Gartentür außerdem geöffnet ist, können Sie gern eintreten! Achtung: Am 15.4. singen ab 14.30 Uhr bei schönem Wetter Mitglieder der Woltersdorfer Chorgemeinschaft Frühlingslieder! Heidrun, Jürgen & Jan Wilke Containerdienst – Fuhrunternehmen Wir stellen ein: Schlosser (m/w) Kraftfahrer u. Baumaschinist (m/w) seit über 27 Jahren Berghofer Weg 26 · 15569 Woltersdorf · Tel. (0 33 62) 2 81 57 u. 2 81 58

Kümmels Anzeiger Nr. 05/18 • 07.03.2018 Männer I + II – Absetzung und Sieg Die zweite Garde gewann ihren Rückrundenauftakt bereits im Februar mit 2:0 gegen den FC Eisenhüttenstadt und verbesserte sich auf den vierten Tabellenplatz. Die Torschützen waren Charly Braune und Benjamin Bock. Das Auswärtsspiel am letzten Samstag in Cottbus wurde witterungsbedingt abgesagt. Am nächsten Wochenende ist Derbytime. Bereits am Freitag empfangen die Landesligisten den SV Germania Schöneiche unter Flutlicht und am Samstag um 12:30 Uhr kommt Schöneiche II zu unserer zweiten Mannschaft. 35er – deutlicher Auftaktsieg Nachdem unsere Ü35 dieses Jahr bereits Hallenkreismeister wurde, stand letzten Sonntag das erste Rückrundenspiel an. Auf heimischen Grün empfingen die Erkneraner die SG Grün-Weiß Rehfelde. Bereits nach 12 Minuten ging Erkner durch Ronny Hauert in Führung. In Minute 29 und 31 legte Maurice Geartner zum 3:0 nach. Den Ehrentreffer für die Gäste erzielte Gino Thürling kurz vor der Halbzeitpause. In Hälfte Zwei traf erneut zweimal Maurice Geartner zum 5:1. In der 63. und 70. Minute machten dann Stephan Gorny und Daniel Rauschenbach den Sack zum deutlichen 7:1 zu. Damit steht Erkner mit nur zwei Punkten Fußball in Erkner hinter dem Dauerrivalen Strausberg auf Platz 2 der Tabelle. Am So., den 11. März 2015, um 10:30 Uhr, empfängt Erkner den Viertplatzierten von der SG Rot Weiß Neuenhagen im Spitzenspiel. C1-Jugend – 14 Treffer für Erkner Im zweiten Spiel des letzten Wochenendes empfingen unsere C1-Junioren die BSG Pneumant Fürstenwalde zum Testspiel. Unsere erfolgreichen Jugendspieler machten ihren Leistungsstand mit einem klaren 14:0 Sieg deutlich. Auf dem Großfeld startet das Team ebenfalls am 11. März 2018 außwärts gegen die SpG Wandlitz/ Basdorf in die Rückrunde im Land. Derzeit steht Erkner auf einem guten 6.Tabellenplatz. „Wir bewegen mehr als Bälle“ FV Erkner 1920 e.V. Lothar Bölck - ein Kabarettist der Extraklasse Am 25.02.2018 war es wieder soweit. Der aus Funk und Fernsehen bekannte Kabarettist Lothar Bölck war mit seinem neuen Programm „Kanzleramt Pforte D - Spott zum Gruße“ im Hotel Kranichsberg zu Gast. Sein Programm war mit großer Spannung erwartet worden und dieses wurde mehr als übertroffen. Angefangen vom Wahlausgang, den Koalitionsverhandlungen „Jamaika“, dem Parteiengezeter bishin zu der möglichen Bildung der GroKo, er hat nichts ausgelassen. Seine kabaretistischen Wortspiele mit ernsten Themen der Weltpolitk waren ebenso Bestandteil seines Vortrages, wie auch Groteskes über die Regierenden in unserem Lande und in der Welt. Seine Art und Weise der Darstellung war große Kunst und ich bin der Meinung, dass dieses Programm das beste bisher Dargebotene war. Ein Achtung! Achtung! Es wird magisch! Vom 12.3 bis 17.3.18 veranstaltet die Grundschule am Weinberg in Woltersdorf eine Zirkusprojektwoche. Alle Kinder unserer Schule schlüpfen in die Rollen der Zauberer, Clowns, Jongleure, Dompteure und Fakire. Die öffentlichen Veranstaltungen finden Mittwoch, Donnerstag und Freitag jeweils um 17 Uhr und am Samstag um 10, 13 und 17 Uhr statt. 21 absoluter Höhepunkt seines Programms war die Darstellung der politischen Situation der derzeitigen Ratlosigkeit und Konfusität der Regierung nach Goethes „Zauberlehrling“. Der nicht enden wollende Applaus des Publikums war der Lohn dafür. Worte über Krieg und Frieden ließen diesen Vornittag auch nachdenklich erscheinen aber immer mit der Mahnung „Wer sich bewegt, hat schon gewonnen, wer sich nicht bewegt, ist tot“. Es war ein Programm zum Lachen und Nachdenken mit viel Diskussionsstoff. Beim anschliessenden hervoragenden Buffetgenuß hatten wir dazu ausreichend Gelegenheit. Vielen Dank für diesen Sonntag und wir freuen uns schon auf die nächste wunderbare Veranstaltung am 25.03.2018, wo der Frühling eingeleitet wird. Fam Häntsch, Herzfelde Erleben Sie uns am Sportplatz Woltersdorf gegenüber der Minigolfanlage in einer zauberhaften Manege. Kommen Sie unbedingt vorbei! Geschrieben von Schülern der Klasse 4b Klassenlehrerin Frau von Rekowski Dieses Projekt wird unterstützt durch den ostdeutschen Projektzirkus. Erw. 10 €, erm. 3 €

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