Aufrufe
vor 2 Monaten

ImmoCcompact 012018

Das Fachmagazin für die Immobilienwirtschaft

News FLOWFACT-Gründer

News FLOWFACT-Gründer ziehen sich zurück (ic) Wechsel in der Führung von FLOWFACT: Lars Grosenick und Klaus Kappert ziehen sich vollständig aus dem Immobilien-Softwareunternehmen zurück, das sie 1985 zusammen gegründet und seither geführt hatten. Die aktuellen Geschäftsführer Daniel Kim und Sven Feuerschütte sollen FLOWFACT nun zu zweit weiterführen. Mit einem Team von mehr als 100 Mitarbeitern sollen sie die Marktposition als führender CRM-Hersteller für die Immobilienwirtschaft ausbauen. Sven Feuerschütte und Daniel Kim gehören der Geschäftsführung von FLOWFACT seit 2016 respektive 2017 an. Langjährige Scout-Führungskraft Sven Feuerschütte studierte an der TU Berlin und der University of Illinois Betriebswirtschaft. Von 1988 bis 1999 war er bei Andersen Consulting als Berater tätig. 2000 wechselte er zur Immobilien Scout GmbH und ist seit Juli 2000 Mitglied der Geschäftsleitung „ bzw. Vice President. Zunächst Tacheles: Völlig besteuert Nun ist es so weit: Seit dem 16.01.2018 beschäftigt sich das Bundesverfassungsgericht mit der Grundsteuerreform. Angesichts der möglichen Folgen stockt den Betroffenen schon der Atem – Erhöhungen bis zum 40-Fachen des heutigen Niveaus sind möglich. Das Problem wurde jahrzehntelang von der Politik nur verschleppt. Die sogenannten Einheitswerte, die der Berechnung der Grundsteuer zugrunde liegen, gehen im Westen auf 1964 und im Osten auf 1935 zurück. Nun entzieht sich die Regierung der Problemlösung und schiebt die Entscheidung den Gerichten zu – wie so oft eben. Sollte das Bundesverfassungsgericht die jetzigen Einheitswerte kippen, folgt aus Karlsruhe der Ruf an die Politik, neue Regelungen und Gesetze zu schaffen. Ein Ruf, der lautstark durch die ganze Republik hallen wird. Die Grundsteuer zählt neben der Gewerbesteuer zu den wichtigsten Einnahmequellen der Kommunen und Städte. Rund 14 Mrd. Euro fließen hierüber in den kommunalen Haushalt. Klar ist bereits jetzt, dass die Hebesätze angepasst werden müssen. Viele Kommunen werden darin eine verlockende Möglichkeit sehen, Mehreinnahmen zu generieren. Die Hauseigentümer sind dagegen verantwortete er als Leiter der Softwareentwicklung ab 2002 das Business Development und das Consumer Business. Von 2008 bis 2015 baute er den Geschäftsbereich Immobilienbewertung auf. Seit 2016 ist er Geschäftsführer der FLOWFACT GmbH. Erfahrener Software- und Produktentwickler Der US-Amerikaner Daniel Kim bringt über 20 Jahre Berufserfahrung in die Gestaltung der FLOWFACT-Zukunft ein. Er war in leitenden Funktionen in der Software- und Produktentwicklung in Technologieunternehmen tätig. Vor FLOWFACT verantwortete er das Research & Development eines FinTech-Start-ups. Davor war er Co-Gründer und CTO eines Start-ups, das Banken dabei unterstützt, nicht-zinsabhängiges Einkommen zu generieren. Darüber hinaus leitete er eine Innovationsgruppe bei Vodafone. Seine Karriere begann er mit der Arbeit an großen Datenbanken und Automatisierungssystemen für amerikanische Verteidigungsprojekte. machtlos. Und auch Mieter zahlen über ihre Nebenkostenabrechnung die Zeche, denn der Vermieter kann die Kosten umlegen. Diese Unsicherheiten tragen darüber hinaus nicht gerade zu einer positiven Entwicklung der Eigentumsquote in Deutschland bei. In den letzten Jahren ist die Eigentumsquote stark zurückgegangen. Vorgenommen hatte man sich einiges. So sollte das Verhältnis von 45% auf mindestens 50% bis 2020 gesteigert werden. In Großstädten liegt die Quote bei nur rund 30%. Hier müssen eindeutige Signale der Politik gesetzt werden. Eine konsequente Ausweitung der Wohnungsbauförderung ist unabdingbar. Dazu müssen die Kommunen Bauland zur Verfügung stellen. Die Grundsteuer darf dagegen nicht steigen. Vielmehr sollte die Grunderwerbsteuer gesenkt werden oder, wie von vielen Experten gefordert, für selbst genutztes Wohneigentum ganz entfallen. Ihr Jürgen Engelberth, Vorstand BVFI “ 6 1 / 2018

Spotahome launcht App für Wohnungssuche auf Zeit RE/MAX stellt sich in Deutschland neu auf (ic) RE/MAX organisiert sein deutsches Netzwerk neu. RE/MAX feiert einen Meilenstein in Deutschland. Die bislang sechs unabhängigen Regionen RE/MAX Deutschland Nord, Deutschland Nordost, Deutschland Mitte, Deutschland Südwest sowie Bayern und Deutschland West sind zu einem Unternehmen mit 170 Standorten und rund 700 Maklern fusioniert. Das mit dem Kauf der übrigen fünf Regionen durch RE/MAX Deutschland Südwest entstandene Unternehmen firmiert ab sofort unter dem Namen RE/MAX Germany. Kurt Friedl, der bisherige Geschäftsführer von RE/MAX Deutschland Südwest, wird dem neuen Unternehmen als Geschäftsführer vorstehen. Firmensitz ist Leinfelden-Echterdingen bei Stuttgart. Synergien besser ausschöpfen Der Maklerverbund wächst damit noch enger zusammen und will so seine Synergien besser ausschöpfen. „Unser Netzwerk wird größer und stärker. Wir sprechen mit einer Stimme, haben einen einheitlichen Auftritt und einheitliche Standards. Auch bei Marketing und Werbung haben wir unsere Kräfte gebündelt. Insgesamt ist das ein enormer Vorteil für unsere Kunden“, sagt Kurt Friedl. Verbesserte Effizienz und erhöhte Geschwindigkeit RE/MAX ist somit nun nicht mehr länger nur in lokalen Märkten unterwegs. Eine Anfrage kann zukünftig ins deutschlandweite Netzwerk weitergereicht werden. Dadurch soll die Transaktionsgeschwindigkeit steigen und die Effizienz und Transparenz auf dem Markt verbessert werden. Durch die Fusion sei RE/MAX zudem schneller als zuvor. „Wir sind jetzt noch schneller am Markt und unsere Reaktionszeiten noch kürzer“, sagt Friedl. Große Netzwerke wie RE/MAX Germany könnten flexibler reagieren und beispielsweise durch Kooperationen mit Bauträgern Mehrwert schaffen. RE/MAX arbeitet bei Neubauten direkt mit diesen zusammen. Die Kunden werden das honorieren, meint RE/MAX-CEO Friedl: Er rechnet mit einer steigenden Zahl an Kundenanfragen. Enormes Wachstumspotenzial Für die Zukunft hat RE/MAX Germany hohe Wachstumsziele und will kräftig expandieren. Deshalb sucht das Netzwerk verstärkt Makler, Franchise-Experten und Partner. Auch die Zahl der Standorte soll erhöht werden. Das Wachstumspotenzial in Deutschland sei schließlich noch enorm. (ic) Spotahome hat eine App entwickelt, mit der ab sofort das gesamte Angebot mobil verfügbar ist. Die App ist für die Betriebssysteme Android und iOS erhältlich und trägt dem Nutzerwunsch Rechnung, überall Zugriff auf das Angebot an Zimmern und Apartments zu haben. Dabei können die Nutzerdaten dem Login-Account zugeordnet werden, ein Nutzer kann somit auf verschiedenen Geräten auf die identische Liste an favorisierten Apartments zugreifen und diese weiter verfolgen. Fokus auf Nutzerzufriedenheit Die App soll die zeitgemäße Lösung für die Anforderungen der Kunden darstellen. Spotahome habe viele Anregungen und Erfahrungsberichte erhalten, die in die Entwicklung der App geflossen sind. Nach der viermonatigen Entwicklungszeit wurde das Produkt in einer Testphase optimiert. Auch hier lag der Fokus auf höchstmöglicher Nutzerzufriedenheit. Über 40.000 Zimmer und Apartments im Überblick Mit der App haben Nutzer Zugriff auf viele Daten und Informationen zu über 40.000 Zimmern und Apartments in europäischen Metropolen und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Neben Eckdaten zu Zimmergrößen und Ausstattung stehen Informationen zur Mikrolage, Umgebung und Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr bereit. Vor allem stehen zu sämtlichen Zimmern und Apartments Videorundgänge bereit, die einen realistischen Eindruck der Wohnungen geben. Spotahome bietet seinen Nutzern damit die größte Videodatenbank für Wohnen auf Zeit. Die neue App ermöglicht Zugang per Handy und Tablet und unterstützt mit vielfältigen Suchkriterien die Zimmersuche. 1 / 2018 7