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Diplomarbeit_Hermann_Grab

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Seite -36- Diplomarbeit Nachdiplomstudium zur Bekämpfung der Wirtschaftskriminalität 1 Vgl. www.risknet.de/Risk_Management/Themen/Krisenmanagement 2 Vgl. "Fit for Finance" von Bruno Gehrig und Heinz Zimmermann, NZZ Verlag, 1996, Seiten 79 - 96 3 3 vgl. Semesterarbeit "Unternehmenszusammenbrüche" NDS-BWK 1, Hochschule für Wirtschaft Luzern, 2002, Präventionsteil 4 vgl. hierzu den Swiss Code of Best Practice auf www.economiesuisse.ch 5 Für Weiteres vgl. "risknews."-Ausgabe 07.2000, www.e-risknews.com 6 Art. 9 Abs. 2 BankV (Verordnung zum Gesetz über die Banken und Sparkassen): "Die Bank regelt die Grundzüge des Risikomanagements sowie die Zuständigkeit und das Verfahren für die Bewilligung von risikobehafteten Geschäften in einem Relgement oder in internen Richtlinien. Sie muss insbesondere Markt-, Kredit-, Ausfall-, Abwicklungs- Liquiditäts- und Imagerisiken sowie operationelle und rechtliche Risiken erfassen, begrenzen und überwachen." 7 John Meriwether leitete den im Jahre 1994 gegründete Hedge-Fonds Long Term Capital Management Fonds (LTCM) mit Sitz in den USA, aus welchem schliesslich ein Schaden von USD 4 Mia. resultierte. Für Weiteres vgl. "Die 55 grössten Flops der Wirtschaftsgeschichte" von Klaus Schmeh, Ueberreuter-Verlag, 2002 8 Portfolioeffekte ergeben sich durch das Halten verschiedenartiger Risiken in grosser Anzahl. Hierdurch erreicht die Bank - oder insbesondere natürlich eine Versicherung - Diversifikationseffekte, wodurch sie das Einzelrisiko abfedern kann. Das heisst, wenn ein Kredit von total 1000 Krediten ausfällt, ist nicht gleich anzunehmen, dass alle anderen Kredite auch ausfallen, und die Bank somit nur einen kleineren Verlust erleidet, wonach sie nicht Konkurs gehen wird. Für Weiteres vgl. "Fit for Finance" von Bruno Gehrig und Heinz Zimmermann, NZZ Verlag, 1996, Seiten 39 - 58 9 Vgl. "Zur strategischen Bedeutung des Risikomanagements für die Kreditinstitute" von Jürgen Krumnow, in Handbuch Risikomanagement, Band 2, Uhlenbruchverlag, 2000, Seite 688 10 Ein Risikoexposure ist die Gesamtheit aller eingegangenen (abgeschätzten) Risiken ausgedrückt in Währungseinheiten. 11 Belgien, Deutschland, Frankreich, Italien, Japan, Kanada, Luxemburg, Niederlande, Schweden, Schweiz, USA und das Vereinigte Königreich 12 Vgl. „Risikomanagement für Kreditwirtschaft und Finanzmärkte“ von F ranz-Christoph Zeitler, in Handbuch Risikomanagement, Band 1, Uhlenbruchverlag, 2000, Seite 11 13 Vgl. einleitende Bemerkungen zum Risikobegriff betreffend des Capital Asset Pricing Model (CAPM) auf Seite 6 14 operatives Geschäftsergebnis = NOPAT (Net Operating Profit After Taxes) 15 Weighted Average Cost of Capital (WACC) ist der aus Eigen- und Fremdkapitalzinskosten gewichtete durchschnittliche Kapitalkostensatz für die Verzinsung bzw. die Kosten des investierten Gesamtkapitals. Ziel ist es wiederum wie bereits in der Einleitung zum Risiko im Rahmen des Capital Asset Pricing Model (CAPM) auf Seite 6 eine risikoadäquate Verzinsung des Kapitals zu berücksichtigen. 16 Risk Adjusted Return On Capital (RAROC) 17 Das ökonomische Kapital stellt das für das spezifische Unternehmen oder das konkrete Projekt betriebswirtschaftlich risikoadäquate Eigenkapital dar. 18 Bei einer Nutzwertanalyse werden alle relevanten Faktoren bzw. Alternativen nach ihrer Bedeutung gewichtet. Anschliessend folgt eine Bewertung der einzelnen Alternativen, wobei der Bewertung eine bestimmte Punkteskala (z.B. 1 bis 5) zugrunde liegt. Die Multiplikation der Gewichtung mit der Bewertung ergibt den Nutzen der betreffenden Alternative. Für Weiteres vgl. "Managementorientierte Betriebswirtschaftslehre" von Jean-Paul Thommen, Versus Verlag Zürich, 2000, Seite 96 ff. 19 In Anlehnung an „Entwicklungslinien im Risikomanagement“ von Bern Rudolph und Lutz Johanning, in Han dbuch Risikomanagement, Band 1, Uhlenbruchverlag, 2000, Seiten 25 - 29 20 Amendment to the Capital Accord to Incorporate Market Risks, Basler Ausschuss, 1996 21 vgl. Semesterarbeit "Unternehmenszusammenbrüche" NDS-BWK 1, Hochschule für Wirtschaft Luzern, 2002, Präventionsteil, Seite 14 ff. 22 Die Varianz misst die Streuung der einzelnen Risikowerte um die erwartete durchschnittliche Rendite 23 Die Standardabweichung drückt das Risiko aus, als Abweichung von der erwarteten Rendite 24 Ein Handelsbuch besteht aus Positionen in Finanzinstrumenten und Waren, die entweder mit der Absicht, mit ihnen zu handeln oder als Absicherung (Hedge) für andere Bestandteile des Handelsbuches gehalten werden.

Seite -37- Diplomarbeit Nachdiplomstudium zur Bekämpfung der Wirtschaftskriminalität 25 Diversifikationseffekte werden erzielt, indem man verschieden Werte in einem Portfolio hält, welche sich nicht gleichläufig verhalten bzw. korrelieren. Nimmt beispielsweise der eine Wert ab, nimmt dafür ein anderer zu. Dadurch erreicht man, dass z.B. ein einzelner Totalverlust nicht zum Gesamt-Totalverlust des Portfolios führt. 26 Der RAROC (Risk Adjusted Return On Capital) stellt die risikoadäquate Rendite auf dem investierten Kapital dar (vgl. auch "3.3 Risikoorientierte-Ertragssteuerung zur Steigerung des Unternehmenswertes", Seite 11) 27 Bei der Historischen Simulation werden zukünftige künstliche Veränderungen aus historischen Wert generiert. 28 Bei der Monte-Carlo-Simulation werden aufgrund möglicher Inputfaktoren unzählige Simulationen durchgespielt, wodurch aufgrund der grossen Anzahl Resultate ein zu erwartender Wert ergibt. 29 Im Worst-Case-Szenario wird der schlimmst mögliche Fall angenommen und das daraus resultierende Verlust- Risiko berechnet (Krisensimulation). 30 Commercial Papers sind ausländische Geldmarktpapiere, wodurch sich eine Unternehmung am Geldmarkt kurzfristig finanzieren kann. 31 Mittels Asset Backed Transaktionen werden Vermögenswerte einer Unternehmung ausgelagert und über den Kapitalmarkt rückfinanziert. 32 Eine Schiefe gemäss Abbildung 6 ergibt sich daher, dass es viele kleinere Verluste über dem erwarteten Verlust gibt, jedoch wenige summenmässig grosse und wiederkehrende Verluste. 33 Vgl. auch "Operational Risk Management bei Banken", Jean-Marc Piaz, Versus Verlag Zürich, 2002 34 Vgl. auch "Quantifizierung von Operational Risk mit Value-at-Risk" von Helmut Beck und Thomas Kaiser in Handbuch Risikomanagement, Band 2, Uhlenbruchverlag, 2000, Seite 637 35 Vgl. "Identifizierung, Quantifizierung und Steuerung operationeller Risiken in Kreditinstituten" von Mathias Hofmann, Bankakademie Verlag GmbH, 2002, Seite 15 36 Swiss Code of Best Practice, Corporate Governance, Economiesuisse, www.economiesuisse.ch, 28.2.2002 37 Eine theoretische Möglichkeit zur Transferierung operationeller Risiken besteht in deren Verbriefung. Die Verbriefung ist eine Sonderlösung der Versicherungsidee. Dadurch können operationelle Risiken an den Kapitalmarkt gebracht und von Investoren getragen werden. Instrument der Verbriefung kann ein sogenannter "Operational Risklinked Bond" sein. Leitidee dieses Instruments bildet die bereits erprobte Securitisierung von Katastrophenrisiken. Hierbei werden keine Finanzaktiven verbrieft, sondern zukünftige Versicherungsleistungen. Beim "Operational Risklinked Bond" kann das Unternehmen unerwünschte operationelle Risiken z.B. durch ein eigens zur Verbriefung konstruiertes Vehikel verbriefen und am Kapitalmarkt verkaufen. Dabei bezahlt es den vereinbarten Zins der Anleihe sowie eine Kommission an das Transfer-Vehikel. Im Falle des Risikoeintrittes entfällt die Zinszahlung und die Anleihe wird ganz oder teilweise wertlos. 38 In der Praxis trifft man in etwa folgende Eigenfinanzierungsgrade an: Banken und Verwaltungsgesellschaften 10- 20%, Handels- und Dienstleistungsunternehmungen 20-40%, anlagenintensive Produktionsunternehmen 40-60% und Unternehmen mit vorwiegend immateriellen Aktiven 60-90%. 39 Bei der Agency-Problematik handelt es sich um die Schwierigkeit, mehrere im globalen Verbund zusammenarbeitende Einheiten als Ganzes führen und insbesondere kontrollieren zu können. Als Beispiel soll die in der Semesterarbeit Unternehmenszusammenbrüche, NDS-BWK 1, Hochschule für Wirtschaft Luzern, 2002 aufgezeigte Ölhandelstätigkeit der Metallgesellschaft AG dienen. Einem renommierten Händler wurde bei seiner Tätigkeit in den USA viel Freiraum gelassen, sodass er fernab des Mutterhauses in Frankfurt unkontrolliert riskante Geschäfte abschliessen konnte. 40 Vgl. Semesterarbeit "Unternehmenszusammenbrüche", NDS-BWK 1, Hochschule für Wirtschaft Luzern, 2002, Präventionsteil, Seite 76 41 Vgl. Semesterarbeit "Unternehmenszusammenbrüche", NDS-BWK 1, Hochschule für Wirtschaft Luzern, 2002, Präventionsteil, Seite 57 42 Vgl. Semesterarbeit "Unternehmenszusammenbrüche", NDS-BWK 1, Hochschule für Wirtschaft Luzern, 2002, Präventionsteil, Seite 69 ff. 43 Mit einer Putoption (kurz Put genannt) erwirbt sich der Käufer das Recht, eine Aktie (oder eine andere Anlage oder Sache) bei der Fälligkeit der Option zum heute vereinbarten Ausübungspreis zu verkaufen. 44 Vgl. Semesterarbeit "Unternehmenszusammenbrüche", NDS-BWK 1, Hochschule für Wirtschaft Luzern, 2002, Präventions- und Reaktionsteil

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