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Wir in CityWest (01/2018)

Wir

Wir in CityWest Neues Die „Marktschwärmer“ locken mit neuartigem Vertriebskonzept Ein Marktplatz für regionale & gesunde Lebensmittel Ökologischer Gemüseanbau, artgerechte Nutztierhaltung: Immer mehr Menschen sind bereit, Zeit und Geld in eine Alternative zur anonymisierten Lebensmittelindustrie zu investieren. Mit der Umsetzung hapert es dennoch oftmals, denn sich als „Stadtkind“ überwiegend durch regionale, nachhaltig produzierte Lebensmittel ernähren zu wollen, dürfte die allermeisten organisatorisch überfordern. TITEL - THEMA Besonderes vor Ort Das Vertriebskonzept der „Marktschwärmer“ aber könnte da in Zukunft Abhilfe schaffen. Anfang Dezember hat das ursprünglich aus Frankreich stammende Konzept im Kreuzviertel Fuß gefasst. Die Grundidee dabei ist es, über eine Online-Plattform regionale Lebensmittelerzeuger und deren Kunden wie auf einem Marktplatz an einem bestimmten Ort zusammen- und miteinander ins Gespräch zu bringen. Alle Waren der teilnehmenden Anbieter können zunächst jeweils von donnerstags bis dienstags im Web-Shop geordert werden, zwei Tage später wird die bestellte Ware dann nach Dortmund mitgebracht. Seit knapp drei Monaten treffen sich die Marktschwärmer jeweils am Donnerstag zwischen 16.30 Uhr und 18.30 Uhr im „6+1“ an der Kreuzstraße – und schon jetzt ist ihre Zahl auf über 500 registrierte Nutzer angewachsen. Von Bio-Gemüse bis Brot aus der eigenen Backstube: Beim „Feierabendmarkt“ Mitte Februar herrschte bei den Anbietern Zufriedenheit auf breiter Front. Nach Dortmund „importiert“ hat das Konzept Julia Welkoborsky, nachdem sie sich lange Zeit mit den gleichen Problemen konfrontiert sah wie ihre heutigen Stammgäste. Über die eigene Auseinandersetzung mit dem Thema Ernährung erstellte die 29-Jährige eine persönliche Liste regionaler Anbieter – ein „Netzwerk“, von dem sie zum Start des Dortmunder „Marktschwärmer“-Ablegers enorm profitieren konnte. Der beständig große Publikumszuspruch im „6+1“ beweist ihr nun, in einer Zeit stetig schrumpfender Wochenmärkte den Nerv zahlreicher Dortmunder Konsumenten getroffen zu haben. Die „Marktschwärmer“ reihen sich damit ein in die spannende Bewegung erfolgreicher sog. „Graswurzelinitiativen“, die sich darum bemühen, einen nachhaltigen Umgang mit unseren Ressourcen und die regionale Vernetzung der Menschen gleichermaßen zu fördern. Genau hier allerdings bieten die Marktschwärmer auch Grund zur kritischen Nachfrage, denn sie sind ja dem Grunde nach eben keine lokale Initiative, sondern die Zweigstelle eines Vereins mit Sitz in Berlin, der sich seine logistische Unterstützung entlohnen lässt. Da dürften die Verwaltungskosten für den kleinen Händler auf dem klassischen Wochenmarkt mit seinen Standgebühren von 1,55 €/m 2 für gewöhnlich geringer ausfallen. Der wiederum steht allerdings vor dem Problem, dass ein Großteil seiner Frischware am Ende eines Markttages nur noch entsorgt werden kann. Bei den Marktschwärmern hingegen bringen die Anbieter lediglich die zuvor georderte Ware plus, gelegentlich, einiger kleiner „Probierhäppchen“ zu den Veranstaltungen mit und ersparen sich so die Sorge, für den Müll zu produzieren. Mal ganz abgesehen davon, dass auch all die im Kreuzviertel versammelten Biogemüse-Händler, Bäcker und Milchhöfe ohne das neuartige Marktkonzept nie die Brücke zu so vielen ihrer potentiellen Kunden gleichzeitig hätten schlagen können. Die Marktschwärmer sind also allemal ein spannendes, neues Element des urbanen Lebens. ➜➜ Wer – ob auf Kunden- oder Anbieterseite – neugierig auf das Marktschwärmer-Konzept geworden ist, wendet sich am besten an dessen Dortmunder „Gastgeberin“ Julia Welkoborsky. Dies ist telefonisch unter 0231/ 58 03 71 90 oder via Mail unter julia@welkoborsky. com möglich. Die Website des Projekts findet man unter marktschwaermer.de FOTOS: IN-STADTMAGAZINE 34 Wir in CityWest 01/2018 | Sonderveröffentlichung www.IN-StadtMagazine.de

Neues Wir in CityWest Steuerverschwendung beim Kampf gegen Graffitis? Einerseits gilt Dortmund bekanntlich als Graffitihochburg. Andererseits aber fallen genügend „Sprayer-Pieces“ im öffentlichen Raum in die Kategorie „äußerst ärgerlich“, und dies mittlerweile seit Jahren bzw. Jahrzehnten. An der Außenmauer der Gutenberg-Grundschule etwa kämpft der Reinigungstrupp der Stadtverwaltung im Grunde permanent gegen Windmühlen, denn selten dauert es länger als drei oder vier Monate, bis der nächste Sprayer der Wand seinen Stempel aufgedrückt hat. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, ob die Stadt Dortmund hier wie auch anderswo mit dem Aufbringen einer Graffitischutz-Lösung nicht vorausschauender und kostensparender handeln würde. Und ob sie diese Überlegung überhaupt auf der Agenda hat. Alles in allem dürften sich die Kosten für derartige kontinuierliche Reinigungsaktionen auf Dortmunder Stadtgebiet im Laufe eines Jahres jedenfalls ganz schön summieren. Der Mauer im kleinen Dorstfelder Park beispielsweise wird man sich in den nächsten Wochen vermutlich wieder annehmen. Aber jede Wette: Der nächste Sprayer kommt bestimmt! Selbstbestimmtes Leben im Kirchlinder Wohnpark der Wunsch-Pflege FOTO: IN-STADTMAGAZINE Der Kirchlinder Wohnpark, der an der Bockenfelder Straße gerade entsteht, ist kein Seniorenheim und auch kein betreutes Wohnen. „Ein Senioren-Wohnhaus mit ,besonderen Leistungen’“, beschreibt es Jörg Wunsch, Pächter und Ideengeber des Gebäudes. Ab dem 1. Juni können die ersten Mieter in 37 Wohnungen für Singles und Paare in Größen von 35 bis 59 m 2 und eine Senioren-Wohngemeinschaft mit zwölf Plätzen einziehen. Am Tag der offenen Tür Anfang Februar konnten sich Interessierte bereits eine fertige Musterwohnung ansehen. „Denn wer sich für einen Einzug hier interessiert, der muss die Kündigungsfrist seiner alten Wohnung schließlich berücksichtigen. Bei unserem Wohnkonzept lebt jeder in seiner eigenen Wohnung, aber alle zusammen bilden eine Gemeinschaft, eine Nachbarschaft, die aufeinander aufpasst. Den Mittelpunkt bilden das großräumige Wohnzimmer und die Wohnküche im Erdgeschoss. Im Erdgeschoss gibt es einen Mehrzweckraum, der von Gymnastik-Angeboten bis zu Geburtstagsfeiern genutzt werden kann. Die Wohnungen bieten alle Möglichkeiten des barrierefreien Wohnens wie ebenerdige Duschen, unterfahrbare Waschbecken und Notrufsysteme. Unsere Mieter können sich in ihren Wohnungen selbst versorgen, sie haben eine Küche und können ein völlig selbstbestimmtes Leben führen. Aber gleichzeitig bieten wir Hilfsmöglichkeiten, wenn es nicht Ein Blick in eine Musterwohnung im neuen Kirchlinder Wohnpark. mehr so klappt. Man kann an den Mahlzeiten in der Wohngemeinschaft teilnehmen oder sich beim Einkaufen helfen lassen, wenn man selbst kochen möchte. Da Sicherheit im Alter ein großes Thema ist, sieht das moderne Sicherheitskonzept des Hauses vor, dass sich alle Bewohner/-innen jederzeit geborgen fühlen.“ erläutert Jörg Wunsch. Einsamkeit im Alter muss nicht sein! · Ambulanter Pflegedienst · Seniorenreisen · Tagespflege · Wohngemeinschaften Frohlinde · Bodelschwingh · Rahm · Nette · Sölde · Sölderholz · Aplerbeck NEU Revierstr. 4 · 44379 Do Tel. (0231) 8 78 03-0 www.wunschpflege.de (v. l.) Ulrike Wunsch (Verwaltungsangestellte), Jörg Wunsch (Geschäftsführer) und Stefan Hoffmann (Mitarbeiter der Geschäftsführung) www.IN-StadtMagazine.de Sonderveröffentlichung | Wir in CityWest 01/2018 35

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