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Wir in Hörde (01/2018)

Wir

Wir in Hörde Neues YOUNGSTER Schüler sind jetzt Nachwuchstrainer (v. l.): Herbert Hrubesch, DFB-Koordinator für Schulkooperationen; DFB-Referent und Trainingsleiter Alexander Lüggert; Achim Schreiber von der Commerzbank; Dr. Klaus Balster (3. v. r.) vom Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen; Jörg Skubinn (rechts), Schulleiter der Marie-Reinders-Realschule, und Silvia Behr von der Kreisjugend Zum wiederholten Mal wurden an der Marie-Reinders-Realschule in Hörde 21 Schülerinnen und Schüler erfolgreich zu DFB-Junior-Coaches ausgebildet. Das vom DFB mit Unterstützung der Commerzbank initiierte Projekt wird von DFB-Präsident Reinhard Grindel als Schirmherr sowie von Bundestrainer Joachim Löw als FOTO: IN-STADTMAGAZINE Pate begleitet. Die Marie-Reinders-Realschule in Hörde war zum dritten Mal Teil der Initiative – eine echte Talentschmiede also mit Blick auf den Fußballtrainernachwuchs. Schulleiter Jörg Skubinn liegt dieses Projekt sehr am Herzen: „Unsere Schüler haben großes Engagement auch außerhalb des Unterrichts bewiesen – sie zeigen Verantwortung und Sozialkompetenz. Genau das wird später auch bei Bewerbungen positiven Anklang finden. Während der Junior-Coach-Ausbildung haben sie Themen wie Trainingslehre, Sportverletzungen, Rechtslehre oder Motivation kennengelernt. Auch der Umgang mit Konflikten war Bestandteil des Lehrgangs.“ Zudem stellte die Commerzbank den Schülerinnen und Schülern Trainermappen für die späteren Taktikbesprechungen zur Verfügung. Gemeinsam mit fünf Fußbällen für die Schule wurden diese vom Commerzbank-Paten Achim Schreiber, Filialdirektor der Filiale Dortmund-Hansaplatz übergeben. Er wird den Schülerinnen und Schülern im Rahmen des Projektes bei Fragen rund um den Berufseinstieg zur Seite stehen. Im Dezember 2013 eröffnete Marco Rudolph, Schauspieler und Musiker, sein Neumarkt-Weihnachtswohnzimmer in der alten Stahlarbeiterkneipe „Haus Rode“ am Hörder Neumarkt und konnte sich damit einen lang gehegten Traum erfüllen. Aus heutiger Sicht eine Erfolgsgeschichte, die sich – wie gewollt – im kleinen Rahmen abspielt. Gemeinsam mit dem Verein Wir am Hörder Neumarkt betreibt Marco Rudolph die Räume der ehemaligen Gaststätte Am Heedbrink und bietet den Hördern somit einen Treffpunkt für Musiker und Musikliebhaber sowie ein reiches Kulturleben an. Gerade erst wurde der Mietvertrag vom Vermieter verlängert. „Wir holen professionelle, internationale Leute ins Rode und das wirkt sich positiv auf den gesamten Neumarkt aus. Es wäre schön, wenn es eine öffentliche Förderung für die Spielplangestaltung gäbe“, sagt Rudolph. Hier ginge es nicht darum, das große Geld zu generieren, sondern um Marco Rudolphs Neumarktgeschichte die Möglichkeit, den Künstlern eine Grundgage zahlen zu können. Bisher würden die Musiker für Einnahmen aus „dem Hut“, also den freiwilligen Spenden des Publikums spielen. Es gebe beim städtischen Kulturbüro ein Budget für die Förderung von freier Kulturarbeit sowie der Kulturarbeit in den Dortmunder Stadtbezirken. Aber die Kriterien seien eng gesteckt und das Geld solle vor allem einer Anschubfinanzierung dienen. Im Fall Haus Rode seien bisher nur die Aktivitäten des Vereins Wir am Hörder Neumarkt mit öffentlichem Geld gefördert worden, nicht aber das Konzertprogramm. Marco Jorge Rudolph, der singende und schauspielende Wirt vom Haus Rode Seit einiger Zeit, berichtet Rudolph weiter, buche sogar die Musik-Promotion-Agentur „Song & Whispers“ regelmäßig Termine für Künstler aus den USA und Kanada, die sich auf Deutschland-Tour befänden, eine Station im Hörder Rode. Bei allen Veranstaltungen sei der Eintritt jedoch frei und das solle auch so bleiben. Dann sprach der Rode-Wirt noch das Thema „Sommer und Außengastronomie“ an, was bedeuten würde, den Bereich vor dem Haus Rode noch weiter zu öffnen. Zur Frage, inwieweit das Projekt realisierbar sei, ließe sich in der zehn Jahre alten Quartiersanalyse zum Hörder Neumarkt dieser Satz finden: „Ziel ist die Verbesserung der Aufenthaltsqualität durch Umgestaltung des öffentlichen Raumes – insbesondere am Hörder Neumarkt, dem zentralen Punkt des Quartiers, beispielsweise durch die Errichtung von Außengastronomie“ – eventuell also ein guter Zeitpunkt für eine Anfrage. FOTO: IN-STADTMAGAZINE 36 Wir in Hörde 01/2018 | Sonderveröffentlichung www.IN-StadtMagazine.de

Neues Wir in Hörde TITEL - THEMA Besonderes vor Ort Seit 29 Jahren organisiert Andreas Blaschke in Wichlinghofen einen unabhängigen Kleinkunstabend Willkommen, bienvenu, welcome! Andreas Blaschke ist ein Phänomen. Er hat weder eine kirchliche noch eine politische Organisation im Rücken. Keinerlei öffentliche Fördergelder sichern ihn finanziell ab, und das Dortmunder Kulturbüro weiß vermutlich nicht einmal von seiner Existenz. Andreas Blaschke es genau zwei Richtlinien“, stellt er klar: „Sowohl Rassismus als auch Sexismus haben in unserem Programm nichts verloren“. Allen – und zwar wirklich allen – anderen zu Recht oder Unrecht mehr oder minder unentdeckten Talenten bietet der Berufsschullehrer und ehemalige Banker die Mög- auch das Programm über Zweifel hinsichtlich seiner Qualität erhaben gewesen. Eine im besten Sinne schräge Mischung war es gleichwohl, die den Gästen geboten wurde. Nachdem der Auftakt nämlich Andreas Blaschkes (eigens aus Ostfriesland angereistem!) Onkel gehört hatte, der den Besuchern einen „Elefantenhandstand“ vorführte, wechseln sich vor der Bühne. Und deswegen wird es selbstverständlich auch Anfang 2019 wieder Kleinkunst in der GV Ruhrwaldstraße geben – um so sicherer, da ja ein rundes Jubiläum ansteht. Ob denn da die Zeit nicht langsam reif sei für eine eigene Website? Ein Logo, einen Flyer? Nein, nein, wehrt Andreas Blaschke ab, den Für ein Abschluss-Foto inmitten einiger „seiner“ Live-Künstler zog sich Andreas Blaschke (vorne 2. v. l.) nochmal die Conferencier-Uniform an Imposante Stimme: Bei seinen Auftritten hätte Jürgen Neite von „Trianon Forte“ auch gut und gerne auf ein Mikro verzichten können. FOTOS: IN-STADTMAGAZINE ist einfach nur Andreas Blaschke – Kleinkunstfan und Kommunikationstalent. Und als solcher stellt er alle ein bis zwei Jahre in Wichlinghofen den „Kleinkunst-Kulturabend“ auf die Beine – seit 1989! Wer sich nun aber eine Veranstaltung der Marke „gut gemeint“ ausmalt, bei der sich der Organisator für eine Handvoll Gäste inklusive Höflichkeitsapplaus verausgabt, ist dabei eindeutig auf dem Holzweg. Im 29. Jahr des Bestehens beispielsweise füllte das Event den Saal der Gastronomie im GV Ruhrwaldstraße stattdessen bis zum letzten Platz, und dies nicht etwa aufgrund großer Namen auf der Bühne. Um die allerdings geht es dem 47-Jährigen auch seit jeher nicht. „Für unseren Abend gibt lichkeit, mit ihrer Art der Kunst vor sein Publikum zu treten. „Aus diesem Grunde“, muss er schmunzeln, „haben wir den Leuten im Laufe der Jahre auch das eine oder andere Mal schon einiges zugemutet.“ Doch die Wichling- und Wellinghofer nehmen ihm offenbar nicht einmal die Zumutungen krumm, denn wie anders ließe sich an diesem 24. Januar eine Besucherzahl von mehr als 200 Personen erklären? Während bei den Live-Acts Professionalität also kein Kriterium ist, weiß sich die Veranstaltung tontechnisch auf der sicheren Seite, denn schon seit vielen Jahren ist Gregor Ruhl, Mitinhaber eines Hörder Tonstudios, der „Mann an den Reglern“ und unverzichtbarer Helfer. Diesmal allerdings, so unterstreicht Andreas Blaschke, sei auf der Bühne danach Bauchtänzerin Gina und das Travestie-Duo Trianon Forte ab. Geplant gewesen war überdies ein Lese-Act, der jedoch kurzfristig aufgrund beruflicher Verpflichtungen den Termin hatte absagen müssen. Veranstaltungsprofi Blaschke aber ließ sich von Unwägbarkeiten dieser Art den Ruhepuls nicht nach oben jagen und sprang stattdessen selbst mit einem Malmsheimer-Text in die Bresche, wie ihn kaum ein Bühnenprofi besser über die Rampe bekommen hätte. Eine weitere Trianon Forte-Nummer sowie der Auftritt eines Dortmunder Rock-/Folk-Trios rundete den Kleinkunstblock des Abends ab, der danach im Saal und in der angrenzenden Gaststätte noch lange seine Fortsetzung fand. Spaß gemacht hatte es deutlich sichtbar (wieder einmal) auf und es beim Stichwort „Professionalisierung“ zu schütteln scheint. Er wolle einfach nur jedes Jahr der Kleinkunst ein Forum bieten und Spaß gemeinsam mit seinen Gästen haben. Und nach Möglichkeit ohne finanzielle Verluste aus dem Abend kommen. Die Chancen dafür stehen augenscheinlich gut, denn „sein“ Stammpublikum hält ihm schon seit vielen Jahren die Treue. Aber was ist denn nun Herrn Blaschkes Erfolgsgeheimnis? Da zuckt er mit den Schultern und kommt mit einer Antwort rüber, die allen (Kultur-)Bürokraten die Tränen in die Augen treiben müsste: „Man muss halt einfach was machen. Nicht nur reden.“ Kann es denn wirklich so einfach sein? Möglicherweise! Aber vielleicht ist Andreas Blaschke eben auch einfach: ein Phänomen. www.IN-StadtMagazine.de Sonderveröffentlichung | Wir in Hörde 01/2018 37

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