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Wir in Hombruch (01/2018)

Wir

Wir in Hombruch Neues „Querwaldein“ macht Natur für Groß und Klein erlebbar Was vor ein paar Jahrzehnten womöglich noch als „schrullig“ abgetan worden wäre, ist mittlerweile wieder gang und gäbe: den Kindern in Kita und Grundschule einen gesunden Bezug zur Natur – insbesondere der vor der eigenen Haustüre – zu vermitteln. In Dortmund gibt es seit einigen Jahren sogar einen gemeinnützigen Verein, der sich ebendieses Ziel auf die Fahnen geschrieben hat. Wald- und Garten-AGs, Ferienprogramme, Waldspielgruppen u. v. m. stehen auf dem Programm von „Querwaldein“. An mittlerweile zehn verschiedenen Standorten geben die Initiatoren ihren naturpädagogischen Ansatz an Kinder und Erwachsene weiter. Für die Kleinsten und ihre Eltern etwa ist der östliche Rombergpark das bevorzugte Ausflugsziel. Gerade einmal anderthalb Jahre alt und halbwegs sicher auf den eigenen Beinen muss der Nachwuchs sein, wenn er mit den anderen sogenannten „Waldwichteln“ sowie bewaffnet mit Eimer und Schüppe auf Erkundungstour gehen möchte. Um den Kindern ein intensives, eigenes Erleben ihrer Umgebung zu ermöglichen, lenkt Gruppenleiterin Stefanie Römling die Schritte der Nachwuchsforscher nur, wenn es unbedingt nötig ist. Stattdessen säumen kleine Bilder den Pfad, an denen sich die Kinder optisch entlanghangeln können. Im Übrigen wird die direkte Kommunikation mit den Kindern lieber von „Karl“ übernommen. „Karl“ ist eine Handpuppe – am ehesten ein Murmeltier – und für die „alten Hasen“ der Truppe längst ein guter Bekannter, dem man immer wieder gerne zuhört. Um den Kleinen den Lebensraum Eisige Temperaturen machten die Wangen rot, taten aber der Laune der Kinder ansonsten kaum Abbruch. Wald vertraut zu machen, wird stets die gleiche Route durch den Forst eingeschlagen, die immer gleiche Veranstaltung ist solch ein Ausflug aber deswegen noch lange nicht. Zum einen, weil sich die Natur durch die Jahreszeiten von Mal zu Mal verändert. Und zum anderen, da die Gruppenleiterinnen darauf achten, den Kurs jeweils mit anderen Dingen zum Spielen und Entdecken zu säumen. An diesem – wirklich kalten – Vormittag im Februar etwa flankieren Tastsäckchen einen Teil der Route, und auch ein paar kleine Spiegel wurden am Wegesrand verteilt. Dies anknüpfend, wie Stefanie Römling erläutert, an den FOTOS: IN-STADTMAGAZINE pädagogischen Ansatz von Maria Montessori. Auch die Rastplätze auf dem Weg durch den Wald sind ritualisiert. Da ist zunächst einmal das „Waldsofa“, auf dem sich ausgeruht und ein bisschen gesungen wird, später dann noch ein Picknickplatz, der von den Kleinen zumeist mit Begeisterung geentert wird – umso mehr bei Temperaturen um den Gefrierpunkt. Aber wenn Kinder Abwechslung haben und sich bewegen dürfen, ist „frieren“ bekanntermaßen gar kein Thema. Das mag bei den Eltern schon wieder anders aussehen. Doch auch sie können von einem Querwaldein-Spaziergang etwas mit nach Hause nehmen. Oder, wie es eine Mutter formuliert: „Die Kinder können sich austoben, und alle lernen etwas. Für uns Eltern ist das hier eine Achtsamkeitsübung.“ ➜➜ Der Kontakt zu „Querwaldein e. V. Dortmund“ kann telefonisch unter 0231/ 53 21 90 68 hergestellt werden, das Büro ist regulär aber nur montags von 9 bis 13 Uhr besetzt. Nähere Infos findet man im Netz unter www. querwaldein-dortmund.de Kreative Verstärkung im Cielo Acht Jahre lang baute das „Jankas“ in der Dortmunder Nordstadt kontinuierlich seinen Ruf als außergewöhnliches Gastronomie-Erlebnis aus, gegründet auf der großen Kreativität seiner Inhaberin Janka Thiemann. Sie verleihen der „Open World Kitchen“ über Hombruchs Dächern ihre Magie: Das Team um Küchenchef Pascal Sürig (4. v. r.), Tsuyoshi Iizuka, Jens Schmitz, Martin Torka, Janka Thiemann, Jens Klumbis (Restaurantleitung), Robert Asare und Alissa Klee (Restaurantleitung) (v. l.). FOTO: ESTHER SCHÖNFELD, CIELO/ESFERA Entsprechend groß war das Bedauern, als die gebürtige Rheinländerin sich 2017 entschloss, die äußerst kräftezehrende Arbeit als Chefin und Chefköchin eines eigenen Restaurants an den Nagel zu hängen und beruflich neue Weichen zu stellen. Welche das sind, ist inzwischen klar – und somit auch, dass Dortmund künftig nicht auf Jana Thiemanns kulinarisches Gespür verzichten muss. Seit 15. Januar nämlich verstärkt die 43-Jährige das bislang fünfköpfige Team des Hombrucher Restaurants „Cielo“. „Ihre Art, neue Gerichte zu kreieren und über den Tellerrand zu schauen, entspricht genau unserer Philosophie“, freut sich Küchenchef Pascal Sürig über diese zusätzliche Erweiterung der hauseigenen kulinarischen Möglichkeiten. Jana Thiemann ihrerseits unterstrich ihre Freude, sich künftig als Teil einer solch renommierten Crew einbringen und weiterentwickeln zu können. 4 Wir in Hombruch 01/2018 | Sonderveröffentlichung www.IN-StadtMagazine.de

Neues Wir in Hombruch Buchtipp aus der Bibliothek Hombruch Barbara West, Leiterin der Bibliothek Hombruch Von der Kirchenkuppel im Berliner Dom hängt eine Frauenleiche, grausam getötet und äußerst bizarr zur Schau gestellt, mit großen, schwarzen Flügeln sowie verbundenen Augen und Mund. LKA-Ermittler Tom Babylon stößt zu den Ermittlungen hinzu und selbst ihm gefriert das Blut in den Adern. Nicht nur, dass er die Leiche kennt – es ist die prominente Pfarrerin Brigitte Riss, mit deren Tochter er einst befreundet war, sondern auch der Gegenstand um ihren Hals lässt ihn innehalten. Ein Schlüssel, darauf eingestanzt die Nummer 17, genauso einen Schlüssel hatte seine kleine Schwester Viola von ihm bekommen, als sie damals im Alter von 10 Jahren verschwand. Für ihn gibt es nur eins, er muss diesen Fall lösen, denn nach 19 Jahren hält er zum ersten Mal einen Hinweis zu seiner verschwundenen Schwester in der Hand. Tom bekommt eine unliebsame Partnerin für die Ermittlungen an die Seite gestellt. Die Psychologin Sita Johanns fragt sich schon bald, wer in diesem Fall mehr zu verbergen hat: Tom oder der Mörder, der sie beide erbarmungslos vor sich hertreibt. Denn es gibt weitere Tote, und immer spielt ein Schlüssel mit der Nummer 17 eine bedeutende Rolle, und immer handelt es sich um Personen, die im Leben von Tom Babylon eine Rolle gespielt haben. Und dann gerät er selbst in größte Gefahr … Fazit: Ein neuer hochkarätiger Ermittler. Spannend bis zur letzten Seite. Raabe, Marc: Schlüssel 17 Ullstein, 15,00 € Dass sich das Wetter nun mal keine Vorschriften machen lässt, mussten die Kleinen vom ev. Kindergarten Eichlinghofen jetzt schon mehrfach erfahren. Zwar fand der Start ihres Projekts im letzten Sommer und bei freundlichsten Bedingungen statt: Rahmenbedingungen, die genutzt wurden, um am „Sparkassen-Azubi-Tag“ mit finanzieller und tatkräftiger Hilfe der Bank binnen eines Tages ein Gewächshaus sowie ein Hochbeet zu errichten. Beim nächsten Kapitel – dem Anlegen eines Gartenbiotops – jedoch wehten den Kids die wässrigen Schneeflocken Marke „Flachland“ KiGa-Kinder aus Eichlinghofen legten ein Biotop an ganz schön um die Nasen. Was den Erwachsenen allerdings mal wieder Gelegenheit bot zu beobachten, wie schnurzegal dem Nachwuchs die Witterung sein kann, sobald Spaß und Bewegung angesagt sind. Die Eichlinghofer Kids jedenfalls erwiesen sich als ausgesprochen wetterresistent und schafften mit der Unterstützung von Erzieherin Julia Thürer sowie einiger Eltern das, was sie sich vorgenommen hatten. So war auf der Parzelle am Winkelsweg fast alles vorbereitet für künftige kleine Kiga-Ausflüge an die frische Luft. Bis Friederike kam! Der Sturm legte sich erfolgreich mit dem nagelneuen Gewächshaus an und sorgte dafür, dass die Organisatoren für den kommenden Frühling Neue Orchideen-Sorte ehrt Reinhard Rauball ein paar zusätzliche Arbeitsschichten eingeplant haben. Andererseits wissen die Kinder schon längst, dass Gartenarbeit ein durchlaufendes Projekt ist – und sie wären unter Garantie die letzten, die sich darüber beschweren würden. Gutes Wetter, frische Luft und draußen rumtoben: Was willst du mehr? Wenn das Biotop also demnächst weiter aufgehübscht und mit einem Mäuerchen (für die Molche) versehen wird, kann man davon ausgehen, dass sie wieder mit Eifer die Ärmel hochkrempeln werden. FOTO: IN-STADTMAGAZINE „Reinhard Rauball“ ist hellgelb, grün mit etwas weiß und steht in voller Blüte. Eine neue Orchideenzüchtung aus der Gattung Phaphiopedilum wurde im Januar bei der 15. Orchideenausstellung in den Pflanzenschauhäusern des Botanischen Gartens Rombergpark auf den Namen des BVB-Präsidenten getauft. Die Pflanzenschauhäuser werden in diesem Jahr 60 Jahre alt. Die Taufe im Café Orchidee fand im Beisein des Orchideenzüchters Frank Röllke und zahlreicher Besucherinnen und Besucher statt. Dr. Rauball erhielt als Taufpate ein eigenes Exemplar seiner Orchidee und eine offizielle Urkunde. Mit der Orchideen-Taufe werden die Verdienste von Reinhard Rauball um (v. l.): Dr. Patrick Knopf (Direktor des Botanischen Gartens Rombergpark), Züchter Frank Roellke und Dr. Reinhard Raubal den deutschen Fußball, den BVB, die Stadt Dortmund und sein ehrenamtliches Engagement geehrt. Seit 7000 Jahren züchtet und selektiert die Menschheit Pflanzen. In der Steinzeit waren es eher Getreidearten, die auf hohen Ertrag ausgewählt und vermehrt wurden. Später kamen immer mehr Pflanzen FOTO: OLIVER SCHAPER dazu, die sich der Mensch zu Nutzen machte. Kräuter, Gewürze und Heilpflanzen standen dabei im Fokus. Erst vor wenigen Jahrhunderten begann die Zucht der Zierpflanzen, die die Menschen durch Duft, Schönheit und Ästhetik begeistern, ohne von praktischem Nutzen zu sein. Für diese Art der Pflanzenzucht bedarf es besonderer Kenntnisse des Pflanzenzüchters und einer gehörigen Portion Glück. Denn unter Tausenden Kreuzungen sind jeweils nur wenige Exemplare, die die gesuchten Eigenschaften wie z. B. Blütenfarbe, Wuchs und Robustheit vereinen. Neue Sorten werden dann mit einem Namen versehen, getauft und in Zuchtregistern eingetragen. www.IN-StadtMagazine.de Sonderveröffentlichung | Wir in Hombruch 01/2018 5

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