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Chronik_Kleingartenverband_Muenchen

GRÜNDUNGSVÄTER 10 100

GRÜNDUNGSVÄTER 10 100 JAHRE KLEINGARTENVERBAND MÜNCHEN E.V.

GRÜNDUNGSVÄTER Heinrich Schlicht – das Ehrenmitglied des Isartalvereins Am 8. Februar 1864 wurde Heinrich Schlicht als Sohn eines Oberförsters im unterfränkischen Stadtprozelten am Main geboren. Nach Volksschul- und Gymnasiums Besuch ging er als so genannter „Einjährig-Freiwilliger“ zum bayerischen 1. Infanterie-Regiment „König“ in München. Danach studierte er die Rechtswissenschaften und legte 1888 die Prüfung für den höheren Justiz- und Verwaltungsdienst ab. Im Jahr 1890 wurde er III. Staatsanwalt beim Landgericht Deggendorf, 1891 war er Amtsrichter beim Amtsgericht München I und ging schließlich 1895 als II. Staatsanwalt zum Landgericht München I. Im Mai 1898 schied er damals 34-jährige Heinrich Schlicht aus dem bayerischen Justizdienst aus und begann als rechtskundiger Magistratsrat seine Tätigkeit bei der königlichen Haupt- und Residenzstadt München. Von diesem Zeitpunkt an bis zu seiner Pensionierung leitete er das Kommunalreferat. Schlicht betrieb eine außerordentlich kluge und vorausschauende Politik. 4.000 Tagwerk Bodenfläche, das sind rund 14 Millionen Quadratmeter, wurden auf sein Betreiben von der Stadt erworben. Er kümmerte sich um die Errichtung zahlreicher Spiel- und Sportplätze, trieb den Bau von sieben öffentlichen Wannen- und Brausebädern voran und sorgte für den Ausbau und die Erweiterung des Dantebades. Der Tierpark Hellabrunn verdankt ihm unendlich viel und seine Sorge um die Reinhaltung des Isartales von industriellen Verschlimmerungen, brachte ihm die Ehrenmitgliedschaft im Isartalverein. Schließlich war Heinrich Schlicht in München der Pionier der Familiengärten. Sieben solcher Anlagen mit einer Gesamtfläche von 500.000 qm, darunter als Erste die heutige Kleingartenanlage NW 016, wurden von ihm gegründet. Auch der Radtourensport hatte es ihm angetan, zahlreiche Radfahrwege ließ er anlegen. Zwanzig Jahre lang, von 1907 bis 1927 war er Vorsitzender des „Deutschen Touring-Clubs“. Hoch geehrt trat der Rechtsrat Heinrich Schlicht am 1. Juli 1928 in den Ruhestand. Knapp vier Jahre später, am 4. April 1932, ist er verstorben. Seine letzte Ruhestätte fand er auf dem Friedhof in Oberföhring. Noch heute erinnert die Kleingartenanlage NW 016 Heinrich Schlicht Anlage nahe dem Westfriedhof an sein Wirken. DIE CHRONIK 1917 BIS 2017 11

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