März 2018

Hochbahn
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HAMBURGmobil

Die Infoseite der HOCHBAHN – März 2018

hochbahn.de

Erfolgsgeschichte Oldenfelde

Wie die HOCHBAHN gemeinsam mit den Bürgern eine U-Bahn-Haltestelle plante

Wenn Experten und Anwohner

zusammenkommen, kann

Großes entstehen, beispielsweise

die künftige, 125 Meter lange

U-Bahn-Haltestelle Oldenfelde.

Sie ist das erste Projekt des

U-Bahn-Netzausbaus, bei dem

die HOCHBAHN die Bürger

erfolgreich aktiv beteiligt

hat. Kürzlich gab es zwischen

Farmsen und Berne nun den

Spatenstich. Eine echte Erfolgsgeschichte.

Rund 4 500 Menschen bekommen

hier erstmals fußläufig

Zugang zum Hamburger Schnellbahnnetz,

genauer zur U-Bahn-

Linie U1. Die Reisezeit zum

Hauptbahnhof wird sich für die

Anwohner nach der Fertigstellung

Ende 2019 von rund 40 (mit

Bus und U-Bahn) auf rund 20

Minuten halbieren.

Zwischen Farmsen im Süden

und Berne im Norden entsteht

oberirdisch neben dem Bahnsteig

auch eine Bike+Ride-

Anlage mit rund 240 Stellplätzen.

Chancen ergreifen

In einem mehrstufigen Bürgerbeteiligungsverfahren

hatte die

HOCHBAHN in Dialogen und

Workshops die Menschen vor Ort

eingebunden und konnte schließlich

zahlreiche Anregungen in die

Planungen aufnehmen. So wird

die Haltestelle unter anderem

rund 40 Meter weiter südlich als

zunächst geplant gebaut.

Statt einer Stützwand wird

es auf der östlichen Seite einen

begrünten Bahndamm geben, auf

der westlichen Seite eine begrünte

Ausbildungsplätze für sozial benachteiligte Jugendliche

Einen NEUSTART ermöglichen,

dies ist Aufgabe und Antrieb der

gleichnamigen Initiative des

Hamburger Ausbildungszentrums

HAZ. Bereits seit 1978

werden hier sozial benachteiligte

Jugendliche in industriellen

Metall- und Elektroberufen ausgebildet.

Auch 2018 bekommen

wieder 20 junge Erwachsene

eine echte Chance.

Die Bewerbungsphase für den

NEUSTART am 1. September

hat begonnen. Gesucht werden

künftige Auszubildende in den

Berufen Konstruktionsmechaniker

(10), KFZ-Mechatroniker

für System- und Hochvolttechnik

(8) und Elektroniker für

Betriebstechnik (2).

Das Angebot richtet sich

gezielt an Jugendliche, die

einen schwachen oder gar keinen

Hauptschulabschluss haben

und darüber hinaus Handicaps

aufweisen, mit denen sie kaum

Chancen auf dem Lehrstellenmarkt

haben.

Hierzu gehören beispielsweise

eine ausgeprägte Lernschwäche,

die seit mindestens zwei

Jahren erfolglose Ausbildungsplatzsuche,

ein Migrationshintergrund,

ein familiäres Umfeld

mit häuslicher Gewalt, Suchtproblematik

oder eine Jugendhaftstrafe.

Als eine von sieben Hamburger

Firmen ist die HOCHBAHN

Die nächste HAMBURGmobil-Seite erscheint am 4. April.

Impressum V. i. S. d. P.: Hamburger Hochbahn AG, Steinstraße 20, 20095 Hamburg

Sichtschutzwand. Die Unterführung

unter der Haltestelle wird

auch außerhalb der Betriebszeiten

offen bleiben und lässt den Stadtteil

Oldenfelde so enger zusammenwachsen.

Auf einen Kiosk

wird verzichtet. Dies alles waren

Wünsche der Bürger vor Ort.

Die nun gestarteten Bauarbeiten

in Oldenfelde können überwiegend

im laufenden Betrieb

erfolgen. Während der Bauphase

bis Ende 2019 wird es auf der U1

lediglich vier kürzere Betriebsunterbrechungen

geben. Diese liegen

vor allem in den Schulferien im

Frühjahr und Herbst 2018 und im

Frühjahr 2019.

Auch beim weiteren U-Bahn-

Netzausbau der U4 auf die

Horner Geest und der gänzlich

neuen Linie U5 beteiligt die

HOCHBAHN in den Stadtteilen

vor Ort die Menschen. In den

kommenden 15 bis 20 Jahren

werden mehr als 150 000 Hamburger

neu an das Schnellbahnnetz

angeschlossen.

Mitglied der Initiative und finanziert

so 30 Ausbildungsplätze pro

Jahr. 35 Mitarbeiter des Hamburger

Ausbildungszentrums, davon

dreißig erfahrene Ausbildungsmeister,

machen die Jugendlichen

fit fürs Berufsleben. Zudem werden

sie von Lerntherapeuten und

Sozialpädagogen auf ihrem Weg

unterstützt.

Alle Informationen zur Initiative

und Bewerbung finden Sie

unter haz-neustart.de.

Tipps und Termine

Linieninfos

U1: Sperrung und

Durchfahrt zwischen

Farmsen und Volksdorf

Bis Sonntag, 18. März, Betriebsschluss

ist die U1 zwischen

den Haltestellen Farmsen und

Volksdorf in beiden Richtungen

gesperrt. Grund hierfür sind

Arbeiten zum barrierefreien

Ausbau der Haltestelle Meiendorfer

Weg sowie der Neubau

der Haltestelle Oldenfelde.

Die HOCHBAHN richtet

einen Ersatzverkehr mit Bussen

ein. Die Fahrzeit kann sich – je

nach Verkehrslage – um bis zu

20 Minuten verlängern.

Darüber hinaus fährt die U1

vom 19. März, Betriebsbeginn

bis 25. März, Betriebsschluss

in beiden Richtungen ohne Halt

durch die U1-Haltestelle Meiendorfer

Weg. Um die Haltestelle

zu erreichen, nutzen Sie bitte

ab der Haltestelle Volksdorf den

Bus der Linie 24.

U1: Wochenend-

Sperrung zwischen

Ohlsdorf und Lattenkamp

Von Freitag, 23. März,

Betriebsbeginn bis Sonntag,

25. März, Betriebsschluss wird

die U1 zwischen den Haltestellen

Ohlsdorf und Lattenkamp

gesperrt. Grund hierfür sind

Gleisbauarbeiten.

Die HOCHBAHN richtet

einen Ersatzverkehr mit Bussen

ein. Die Fahrzeit kann sich – je

nach Verkehrslage – um bis zu

20 Minuten verlängern.

Zu Betriebsunterbrechungen

hält die HOCHBAHN Sie auf

dem Laufenden unter:

• hochbahn.de

• twitter.com/hochbahn

• facebook.com/hochbahn

• hochbahn.de/whatsapp

NEU: Schneller wissen, was

auf Hamburgs Schienen los ist:

Lassen Sie sich Infos zu Stö-

rungen auf unseren U-Bahn-

Linien jetzt ganz bequem per

WhatsApp schicken. So sind

Sie bestens informiert, wenn

auf Ihrer Linie mal etwas

klemmt. Alle Infos unter

hochbahn.de/whatsapp.

Linien 24, 174 und 607:

Sperrung Halenreie

Bis voraussichtlich Ende September

fahren die Linien 24,

174 und 607 eine Umleitung.

Grund hierfür sind Straßenbauarbeiten.

Die Haltestelle

Halenreie der Linie 24 wird in

Richtung Bf. Rahlstedt an eine

Ersatzhaltestelle ca. 130 Meter

zurückverlegt. Die Haltestelle

Halenreie der Linie 24, 174 und

607 wird in Richtung Poppenbüttel

an eine Ersatzhaltestelle

in den Waldweg verlegt.

Weitere Infos erhalten Sie

über Aushänge an den Haltestellen,

unter 040/19 449

sowie hochbahn.de.

HVV-Infomobil

Informationen zu Nahverkehr,

Tarifen und Ihrem persönlichen

Fahrplan bieten wir auch am

HVV-Infomobil – und zwar an

folgenden Tagen:

09.03., 11–19 Uhr

Busanlage Altona

22.–24.03., 10–20 Uhr

Infostand EKZ QUARREE

Wandsbek

Weltstadt Hamburg?

Der Hafen ist das Tor zur Welt.

Die Elbphilharmonie löst auch

in New York und Co. Begeisterung

aus. Doch ist Hamburg

eine Weltstadt oder nicht? Dieser

Frage geht #hamburgweit

am 22. März auf den Grund.

Die neue Folge sehen Sie

auf Hamburg1 um 17.45, 18.45

und 19.45 Uhr. Verpasst? Zum

bequemen Nachschauen gibt’s

das Magazin anschließend auch

auf hochbahn.de.

HOCHBAHN-Wissenswerkstatt

Hochspannung in Alsterdorf

Null Emission braucht 100

Prozent Ladekraft. Ab 2020

will die HOCHBAHN nur

noch Elektrobusse beschaffen.

Damit der Umstieg vom Diesel

zum schadstofffreien Bus

gelingt, muss auch die Infrastruktur

angepasst werden.

Im Gleisdreick in Alsterdorf

entsteht aktuell Deutschlands

erster Busbetriebshof, der

rein auf Elektrobusse ausgerichtet

sein wird. Im wahrsten

Sinne des Wortes: hochspannend.

Nachdem bereits im Herbst

2017 Richtfest für die ersten

Gebäude gefeiert wurde, erfolgte

kürzlich der Spatenstich für ein

110-kV-Umspannwerk. Anders

als auf anderen Betriebshöfen,

wo mit dem üblichen Stadtnetz,

einem Mittelspannungsnetz,

gearbeitet wird, benötigt die

HOCHBAHN hier am Gleisdreieck

einen Anschluss aus der

Sie fragen – wir antworten!

Haben auch Sie Fragen zu Bussen, U-Bahnen oder HOCHBAHN-

Details? Schreiben Sie uns per E-Mail an wissenswerkstatt@

hochbahn.de oder per Post: HOCHBAHN, Redaktion

HAMBURGmobil, Stichwort „Wissenswerkstatt“, Steinstraße 20,

20095 Hamburg. Infos: hochbahn.de

Hochspannungsebene. Projektleiter

Hendryk Münster berichtet:

„Wir können bis zu 170 Fahrzeuge

aus dem Mittelspannungsnetz

versorgen, auf unserem

neuen Betriebshof finden aber

stolze 240 E-Busse später ihr

neues Zuhause.“

Rund 40 Meter lang, fast 10

Meter breit und rund 13 Meter

hoch wird deshalb das neue

Umspannwerk. „Darin finden

zwei riesige Transformatoren und

eine 110-kV-Schaltanlage Platz“,

weiß Münster: „Dies ist das Herzstück

und die Grundlage, die wir

benötigen, um die Busse auf dem

gesamten Hof laden zu können.“

Den Strom bezieht die

HOCHBAHN schon heute zu

100 Prozent aus erneuerbaren

Energien. Um den „grünen Saft“

punktgenau fließen zu lassen,

plant ein Computersystem alle

Umläufe der Busse und teilt

ihnen die benötigte Energie zum

Laden ein.

Wie viel Energie ist in der

Batterie? Wie lange kann der Bus

damit fahren? Welche Ladezeit

hat er? „Diese Fragen beantwortet

unser System und spuckt als

Ergebnis auch aus, wo der Bus

auf dem Betriebshof platziert

wird, damit hinter ihm nicht

vollgeladene Busse Schlange

stehen“, erklärt Münster die

komplexe Technik. Doch damit

nicht genug: Jeden Abend um

23 Uhr wird eine Energieprognose

für jede einzelne Strecke

erstellt – und zwar abhängig

von der zu erwartenden Außentemperatur.

Hendryk Münster

sagt: „Morgens sechs Grad

bedeuten einen anderen Stromverbrauch

als mittags 20 Grad.“

Los geht’s am Gleisdreieck

Anfang 2019, schon Ende dieses

Jahres soll die Umspannanlage

ihren Betrieb aufnehmen. Mitte

2019 werden dann die ersten

Elektrobusse vom Gleisdreieck

starten.

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