Erftstadt Magazin Februar 2018

gimbel

100 Jahre Komponist

Bernd Alois Zimmermann

Seite 21

Schüler vor dem Abitur

Spannende

Umbrüche

Seite 12

Jecke Impressionen

Das war der

Straßenkarneval

Seite 18

www.stadtmagazin-erftstadt.de

Nr. 247

02/2018

Seit 1997

Ihr Monatsmagazin

für Erftstadt

und Umgebung


-ANZEIGE-

Stoffwechselwochen noch bis zum 02.03.2018!

Sichern Sie sich jetzt einen der begrenzten Plätze

für Ihre persönliche Stoffwechselmessung.

Durch ein wissenschaftlich fundiertes

Messsystem analysieren wir über Ihre

Atemluft Ihren persönlichen Stoffwechsel.

Dabei ermitteln wir unter anderem:

• Effektivität Ihres Stoffwechsels

• Anteilige Zucker-/Fettverbrennung

• Abnehmblockaden

• Kalorienbedarf

Haben Sie schon einmal versucht,

Gewicht zu verlieren?

Dann sind Sie in guter Gesellschaft. Nicht

wenige Menschen wären gerne einige

Pfunde leichter. Jedoch die meisten

Bemühungen schlagen fehl oder anfängliche

Diäterfolge können nicht gehalten

werden. Viele haben die Vorstellung

vom Traumgewicht längst aufgegeben.

Zu raffiniert ist scheinbar unser Organismus.

Oder sagen wir lieber, er ist über

viele tausend Jahre auf Überleben programmiert.

Sie essen weniger? In Ordnung,

dann verbraucht Ihr Körper einfach

weniger. Sie essen mehr? Dann nehmen

Sie wahrscheinlich gleich zu. Was Ihnen

die Waage unbarmherzig beweist. Es

gibt nur einen Ausweg! Sie müssen in einen

regelmäßigen Fettstoffwechsel gelangen.

Das bedeutet, Sie holen sich Ihre

tägliche Energie überwiegend aus dem

Körperfett und weniger aus den Kohlenhydraten

der Nahrung. Nur dann verlieren

Sie auf natürliche Weise Körpergewicht

und fühlen sich vital.

Stoffwechselmessung der Atemluft durch Frau Aygün bei Frau Müller.

Was ist Fettstoffwechsel?

Der menschliche Körper besteht aus hundert

Billionen Körperzellen. In diesen Zellen

wird die Nahrung durch Verbrennungen

in Lebensenergie umgewandelt, was

als Stoffwechsel bezeichnet wird. Dafür

kennt der menschliche Organismus eigentlich

nur zwei Brennstoffzellen, Zucker

und Fett. Um erfolgreich abnehmen zu

können, müssen Sie wissen, wie Ihr Stoffwechsel

arbeitet. Ob er Kalorien über

Zucker oder Fettdepots verbrennt, wo Ihr

persönlicher Grundumsatz liegt und wieviel

Sauerstoff aus der Atemluft bis in die

Zellen gelangt. Welche Quelle, Fett oder

Zucker, in den Zellen bei Ihnen zur Energiegewinnung

zum Einsatz kommt,

kann über die Atemluft gemessen werden,

da Verbrennungsrückstände abgeatmet

werden. Aus Mangel an Wissen

über seinen persönlichen Fettstoffwechsel

bleiben Abnehmversuche oft erfolglos,

da allgemeine Ernährungsempfehlungen

nicht immer den persönlichen Bedürfnissen

entsprechen.

Ablauf einer Stoffwechselmessung

Die Messung ist völlig unkompliziert. Sie atmen

über ein spezielles Mundstück ungefähr

vier Minuten lang aus und ein. Sie sitzen

oder liegen ruhig und entspannt. Ein

Messgerät misst Ihre Atemluft und gibt die

Daten in eine dafür entwickelte Software

weiter. Unmittelbar nach der Messung erhalten

Sie eine grafische Auswertung Ihres

Stoffwechsels. Ein Ernährungsberater

wird Ihnen die Ergebnisse im Anschluss

genauer erläutern.

Sie erhalten Auskunft über

folgende Werte:

• Zusammensetzung der

Verbrennung Zucker / Fett

• Sauerstoffaufnahmefähigkeit

• der Zellen

• Kalorienruheumsatz

Wozu dient die Stoffwechselmessung?

Wenn Sie Körpergewicht verlieren möchten,

müssen Sie wissen, wann Sie im Fettstoffwechsel

sind. Nur dann wird Körperfett

abgebaut. Ein Trugschluss ist zu glauben,

dass dies mit einem Hungergefühl

verbunden ist. Aber nicht nur für das Gewichtsmanagement

ist die Messung aufschlussreich,

sondern auch fur Ihre allgemeine

Gesundheit. So kann ein Ernährungsberater

aufgrund der Messung neben

Empfehlungen zum besseren Fettstoffwechsel

auch Aussagen zu Ihrem Gesundheitsstatus

machen.

Wie zum Beispiel:

• Zuckererkrankungen

• Hormonelle Auswirkungen

• Müdigkeit und Antriebslosigkeit

• Seh- und Hörproblematik

Was müssen Sie vor einer Stoffwechselmessung

beachten? Der Start ist

ganz einfach. Sie vereinbaren für eine

Messung in unserem Haus einen Termin

und nehmen sich ungefähr 45 Minuten

Zeit. Sie benötigen keine Sportkleidung

und es wird auch gewiss nicht anstrengend.

Interesse? Dann rufen Sie uns

einfach an unter: 02237-9799505

2 Erftstadt Magazin


RESTAURANT








Unser Restaurant mit seinem reichhaltigen

Angebot an Speisen und Getränken

lädt Sie herzlich ein.

Reservieren Sie jetzt

rechtzeitig für die Osterfeiertage!

Familie Barisic und Team wünschen schon jetzt ein schönes Osterfest!

Carl-Schurz-Straße 8·50374 Erftstadt-Liblar

Tel.: 02235/463333·Fax: 02235/463355·www.alt-liblar.de

Öffnungszeiten: 11.30 -14.30 Uhr und 17.30 -23.00 Uhr

Küche 11.30 -14.30 Uhr und 17.30 -22.30 Uhr


























„Waschen bitte!“

Besuchen Sie uns im Autohaus.

Wir freuen uns auf Sie.

Wäscherei Haas GmbH ·Heerstraße 25 ·50374 Erftstadt-Bliesheim

Tel. 02235/3718 ·E-Mail: waescherei-haas@t-online.de ·www.waescherei-haas.info


AUTO NEWS

präsentiert

von Autohaus

in Brühl und Köln

&

Geht’s noch?

im Blindflug in die Katastrophe

Gerade bei jungen Leuten wird

das Autofahren als größtmöglicher

Störfaktor beim whatsapp-Schreiben

empfunden… Wie oft fallen mir entgegenkommende

Autos auf, die

langsam aber sicher auf meine Spur

herübersegeln und dann mit einem

Ruck wieder in ihre Spur gebracht

werden. Bei genauem Hinsehen

merke ich dann: die gucken nach unten

und tippen. Wir machen uns über Schüler lustig, die 3000 Belanglosigkeiten

pro Monat tippen – laufen aber ständig Gefahr, mit unserem Dauerkommunikator

viel dümmere Dinge zu tun und ungebremst in Hindernisse

oder den Gegenverkehr zu fahren.

Wussten Sie, dass mittlerweile jeder 3. Unfall im Zusammenhang mit

der Nutzung eines Handys während der Fahrt geschieht? Hallo??

Geht’s noch?

Wir versuchen im Fahrsicherheitstraining Problembewusstsein zu schärfen,

Reaktionstempo zu trainieren und moderne Fahrzeugtechnik zu nutzen – und

1/3 der Autofahrer guckt nicht mal

nach vorn?

Ganz besonders mulmig wird

es mir, wenn der Stadtbus mit 40

Passagieren an Bord durch Brühl

kurvt und der Fahrer telefoniert anstatt

seiner Verantwortung gerecht

zu werden. Was gibt es denn so

wichtiges zu besprechen, das es

wert ist, 40 Menschen in Gefahr zu bringen? Und die Herren und Damen Lkw-

Fahrer?? 40 Tonnen unterm Allerwertesten und genau jetzt muss man sich

mal kurz aus dem Geschehen ausklinken

und schnell was tippen

oder quatschen?

Ein Blick aufs Handy bei 50

km/h geht – glauben Sie? Jetzt mal

in Zeitlupe: Aufmerksamkeit von

der Straße weg, wo isset Handy?

Do isset! Tastensperre lösen; kurzer

Blick nach vorne, ob et lööv;

Gangwechsel mit dem Handy in

der Hand, auf Nachrichteneingang

drücken, ohh! Post von der

Freundin – Schei…. , die Polizei –

Handy runter; wieder hoch – was

schreibt sie denn?

Treffen mit Beethoven

Mit viel Applaus wurde das aktuelle Musical des Gymnasiums Lechenich

bedacht. Zu Recht waren die Lehrer Florens Neuheuser, Doris Krampf

und vor allem Organisator Michael Meyer (m.) stolz auf das Ergebnis.

Denn Mitglieder der Band-AG, Michael Schubert, Elina Schwarz,

Karlotta Hutfleß und Madita Friedrichs, hatten der Musical-AG der

5. und 6. Klasse ein eigenes Stück und schmissige Songs mit anspruchsvollen

Arrangements auf den Leib geschrieben. Die jungen Darsteller reisten

in „T.I.M.E.“ durch die Zeit und trafen dabei auf historische Gestalten

wie Beethoven. Die live gespielte Musik und der Gesang trafen den Nerv

der Zuschauer genauso wie die humorvollen Texte.

Junge Funken vereidigt

Der jecke Karnevalsnachwuchs der Lechenicher Narrenzunft wurde

dieser Tage von Präsident Michael Schmalen als Funken vereidigt. Als

besonderen Ehrengast konnte Kommandant Engelbert Zepp die Gattin

von Funkenförderer Thomas Beyenburg, Anna-Sophia-Beyenburg, begrüßen,

die als Regimentstochter der Ehrengarde der Stadt Köln im Ornat

erschien. Vereidigt wurden Leni Breuer zur 3. Regimentstochter, Lorenz

Weitzel zum Grenadier, Nico Crnov übernimmt das Amt eines Fahnenträgers,

Tim Klütsch wird Stallmeister und Sebastian Schmitz Zermonienmeister.

In die Siegerliste des Büchsenschießens bei den Funkenförderern

konnten sich Dr. Jobst Eggerath und Hermann Zepp,

Hauptmann und 1. Offizier bei der Funkengarde, eintragen. Abschließend

wurde im ausgebauten Funkenkeller in fröhlicher Runde gefeiert.

Merken Sie was? Das geht einfach

nicht. Wer tippt, der tippt,

wer schläft, der schläft und wer

fährt, der fährt. Basta!

Mein Tipp: im Auto

spricht man sich selber

ein Lese- und Tippverbot

aus. Und wenn Ihnen jemand

entgegen schlingert,

zögern Sie nicht! Hupen und blinken

Sie den handy-Kamikazen an, bevor es

zu spät ist, denn hier ist echt Gefahr

im Verzug! Vielleicht ist das ziemlich

radikal –o.k. – aber sicher!

4 Erftstadt Magazin

Ihr Michael Tück vom

ADAC Fahrsicherheitszentrum

Rhein-Erft in Weilerswist

Fotos: adac


Motiv: Künstlerin

Katharina von Koschembahr


LEUTE

Jung und Alt engagiert

Charlotte Faßbender ist die neue Bambini-Vereinsmeisterin

der Liblarer Schützen und zeigte damit auf,

dass die Jugendarbeit Früchte trägt. Denn sie ist erst seit

kurzem Mitglied. Die amtierende Schülerprinzessin Janina

Frings entschied im Wettkampf „Luftgewehr aufgelegt“

die Schülervereinsmeisterschaft für sich. Das dritte Jahr in

Folge ist Monika Dölle Vereinsmeisterin. Weitere Titel

holten Manfred Heuser, Marlis Maier, Michael Bürvenich,

Marcel Prevoo, Marianne Dölle, Claudia Runde

und Michaela Prevoo. Theodor Thiel ist für seine 60-

jährige tatkräftige Mitgliedschaft geehrt worden. Bei Reparaturen

und Umbaumaßnahmen ist er stets zur Stelle.

Zuletzt war er mit dem Pressluftstab in der Einfahrt zu

sehen, weil Elektrokabel zum

neuen Jugendraum verlegt

werden mussten.

Austausch

zwischen

Kulturen

Zum 20. Geburtstag des „Rotary-Club

Jelenia Góra“ in Erftstadts

Partnerstadt war der hiesige Freundeskreis

nach Polen gereist. Präsident

Wojciech Chadžy ehrte

auch die Erftstädter Gäste mit einer

Jubiläums-Medaille. Bürgermeister

Marcin Zawiła (l.) erhielt als Gruß

von seinem Erftstädter Amtskollegen

Volker Erner einen Bildband

mit persönlicher Widmung, den

Herbert Wirtz (r.) vom Freundeskreis

überreichte. Weitere Besuche

in Polen schlossen sich an den Festakt

an. Eine Gruppe aus Jelenia

Góra besuchte daraufhin den Erftstädter

Karneval und hatte viel

Spaß mit den Tollitäten aus mehreren

Ortsteilen.

6 Erftstadt Magazin


Alle Fotos: Thomas Schmidt

Der Vorverkauf startet am 1. April

www.viva-colonia.koeln

Reservierungen unter vivacolonia@3d-cologne.de

schon jetzt möglich

Viva Colonia und Kölner Hüttengaudi

PREMIERE

mit Bravour bestanden

Die neue Festhalle am Südstadion hat ihre Premiere mit Bravour bestanden!

Auf mehr als 4.000 Quadratmetern mit einem prächtigen neuen VIP-Balkon

schunkelten und feierten an acht Veranstaltungstagen mehr als 30.000 Gäste

ausgelassen und friedlich bei der Kölner Hüttengaudi und VIVA COLONIA,

dem neuen Kölschfest am Südstadion.

Höhepunkt war dabei das VIVA COLONIA-Special für DAT KÖLSCHE HÄTZ, den

Förderverein für krebskranke Kinder in Köln. Gemeinsam mit den Höhnern,

Kasalla, den Bläck Fööss und Schirmherr Peter Stöger konnten die Veranstalter

Albert und Christoph Damaschke 20.000 Euro für den guten Zweck

übergeben.

In der kommenden Session startet das Kölschfest in seine Jubiläums-

Session „10 Jahre“. Und das mit vielen Highlights. „2019 haben einige

Topbands bei uns Premiere,“ freuen sich die Veranstalter. Brings ist

ebenso am Südstadion dabei wie die Klüngelköpp, Höhner, Paveier und

Räuber.

Die Cheerleader des 1. FC Köln zelebrierten

die Hymne mit Tenor Norbert Conrads

Die Höhner mit Viva Colonia

bei Viva Colonia

Stolze Spende: 20.000 Euro

für „Dat Kölsche Hätz“

Kasalla in Action

Die Mutter aller Bands:

die Bläck Fööss

Die Gaudi

geht weiter!

Mit Jürgen Drews –Mickie Krause – Schürzenjäger

15. + 16.2. 2019

Der Vorverkauf startet am 1.4.2018

www.koelner-huettengaudi.de

Reservierungen ab sofort unter:

huettengaudi@3d-cologne.de

Erftstadt Magazin

7


Wir wünschen

Ihnen ein

schönes Osterfest


Denken Sie rechtzeitig an die Ostertage.

Wir empfehlen unsere große Auswahl

an Lammspezialitäten und

frischen Kaninchen aus der Eifel.


AKTUELL

denken, darauf wollen sie verstärkt

hinweisen. Aber auch in der Gegenwart

streben sie Verbesserungen

an. Dazu sind sie mit der neuen

städtischen Seniorenbeauftragen,

Michaela Bartsch, fast wöchentlich

im Austausch. Der neue Bahnhof

mit seinen langen Wegen ist für Senioren

und Behinderte beschwerlich.

„Ist man aus dem Bus gerade

Ilse Ahlers hat durch die Taschengeldbörse

gelernt ein Smartphone zu bedienen.

Man kann aber auch Hilfe beim

Einkaufen, der Gartenpflege oder beim

Hunde ausführen bekommen.

raus, kann man den Zug oft nicht

rechtzeitig erreichen“, so Bäumer.

Auch das Anruf-Sammel-Taxi hat

noch Potential, findet der Beirat.

Michaela Bartsch bringt die Erkenntnisse

in Gesprächen mit der

Beauftragten für den Nahverkehr

ein. „Der Pflegenotstand und die

Nahversorgung in den kleineren

Ortsteilen wird uns noch mehr beschäftigen“,

fügt Bartsch hinzu.

Helfen soll auch die Taschengeldbörse,

die vom Beirat organisiert

wird. Ehrenamtlich kümmern

sich Dieter Steinbach, Renate

Richardt und Friedhelm

Prinz um das Projekt. Schüler

helfen Senioren bei kleineren

Arbeiten im Haus, dafür bekommen

sie ein Taschengeld

vom mindestens fünf Euro die

Stunden. Um Missbrauch auszuschließen,

ist einer der drei

beim ersten Treffen dabei. Ilse

Ahlers gehört zu den ersten, die

mitmacht. Sie lässt sich von einem

Schüler der Realschule bei

ihrem Smartphone helfen. Eigentlich

brauche sie das Gerät

nicht wirklich, „aber ich will in

der Zukunft leben und nicht in

der Vergangenheit“, so Ahlers.

Vor allem das Eintragen ihrer

Termine in den digitalen Kalender

habe sich schon gelohnt.

Die Stadt barrierefrei zu planen, wie bei den Bushaltestellen, daran arbeiten

Friedhelm Prinz, Dieter Steinbach und Helmut Bäumer (v.l.) vom

Seniorenbeirat.

Als sie etwas zögerlich die Fortschritte

betrachtete, da habe ihr

„Smartphone-Lehrer“ ihr auf die

Schulter geklopft und gesagt: „Das

schaffen wir schon.“ Bei Interesse

an der Taschengeldbörse kann

man sich an Friedhelm Prinz wenden.

Telefon: 0176/43124871

Erftstadt Magazin

9


Wichtige Telefonnummern auf einen Blick

Ärztlicher Bereitschaftsdienst 116117

Polizeiwache Brühl 02232 -1806-0

Augenärztlicher Notfalldienst

für den Erftkreis: 02238 -9494215

Zahnärztlicher Notfalldienst 01805 -986700

Apotheken-Notdienst (24 Stunden)

aus dem deutschen

Festnetz (kostenlos) 0800 -0022833

aus allen Mobilfunknetzen

(69 Cent/Min.) 22 833

(69 Cent/SMS) apo an 22 833

Giftnotrufzentrale 0228 -19240

Kinder- und Jugendtelefon 0800 -1110333

Stadtverwaltung Brühl 02232 -79-0

Feuerwehr-Notruf +Notarztwagen 112

Marienhospital 02232 -74-0

Polizei-Notruf 110

Seelsorge-Telefon, katholisch 080 01 11 02 22

Seelsorge-Telefon, evangelisch 080 01 11 01 11

Tierärztlicher Notdienst

Stommeln 02238 -3435

Stadtwerke Brühl 02232 -702-800

Bei Störung der Energie- oder

Wasserversorgung 02232 -702-888

Bei Gasgeruch 02232 -702-555

Telefonnotruf

für Suchtgefährdete 02234 -586 65

Tagund Nacht anonym erreichbar

Beratung für vergewaltigte Frauen

und Mädchen Köln 0221 -562035

Brühl 02232 -370137

Brühler Tafel 0700 50321 000


AKTUELL

Zur Arbeit mit den Jungs gehört mehr als das wöchentliche Training: Kommunikation

mit Verband und Eltern und die Vermittlung von Werten.

Durchhaltevermögen

zahlt sich aus

Felix Kolb hat beim Fußballverband

Mittelrhein unlängst seine

Trainer C-Lizenz gemacht, also einen

Lehrgang absolviert, an dessen

Ende eine Prüfung in der Sportschule

in Hennef steht: „Wir haben

viel über das Jugendtraining gesprochen,

wie man mit den Kindern

umgeht und welche Schwerpunkt

man setzt.“ Sein Wissen gibt

er seinen beiden Kollegen weiter,

mit denen er auch perspektivisch

arbeiten will. „Wir haben schon mal

überlegt, ob wir mit den Jungs

nicht sogar bis zur A-Jugend hoch

gehen wollen, aber man muss immer

schauen, dass man alles unter

einen Hut bekommt“, sagt Simon

Schwärtzel. Aktuell trainieren die

F-Junioren ihre Beidfüßigkeit und

das Positionsspiel - Basiskompetenzen

eines Fußballers. Doch den

Trainern geht es auch um Werte,

die sie vermitteln wollen: Disziplin,

Respekt und Teamspirit. Auch Rückschläge

müssen sie verkraften, in

ihrer ersten Saison gewannen sie

kaum ein Spiel. Doch das Durchhaltevermögen

zahlt sich aus.

Stolz auf

Jugendtrainer und

Jungschiedsrichter

Michael Trerup, 1. Vorsitzender

vom SC Germania Lechenich ist

stolz auf seine Jugendtrainer und

betont, dass nicht jeder für das Amt

geschaffen ist: „Natürlich kann

nicht jeder mit Kindern gut arbeiten.

Gerade im unteren Bereich

sind Vereine wie die Germania

auch auf Eltern angewiesen. Wenn

Jungs aus unserer eigenen Jugend

sich so ein Amt zutrauen, ist natürlich

großartig und da sind wir auch

sehr stolz drauf.“ Daher fördern die

Schwarz-Gelben die Jugendtrainer

ebenso wie die Jugendschiedsrichter.

So entsteht eine Bindung zum

Verein, eine Identifikation, die die

Basis für die Übernahme solcher

verantwortlichen Positionen ist. Die

Trainer-Ausbildung übernimmt der

Fußballverband Mittelrhein: Vor der

Trainer C-Lizenz, der ersten Zertifikation

im Lizenzbereich können

Jugendliche ab dem 16. Lebensjahr

auch die Vorstufe des Junior-Coaches

erwerben. Doch erst mit der C-Lizenz

sind Trainer im leistungsorientierten

System offiziell vom DFB dazu berechtigt,

Mannschaften auf Kreisebene

zu trainieren. Der C-Lizenz-

Lehrgang findet in der Regel ab

Ende Oktober bis Mitte Dezember

eines jeden Jahres statt.

Ritus zum Abschluss eines jeden Trainings ist eine Besprechung im Team.

Erftstadt Magazin

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AKTUELL

Schüler in Erftstadt stehen kurz vor dem Abitur

Spannende Umbrüche

Wenn am 26. März in Nordrhein-Westfalen die Osterferien beginnen, bedeutet

das für die meisten Schüler Freizeit und Erholung. Nicht so für die angehenden

Abiturienten, für die der Endspurt im Lernen für die entscheidenden Prüfungen

beginnt. Das Erftstadt-Magazin sprach mit drei Schülern des Ville-Gymnasiums in

Liblar über eine Zeit voller spannender Umbrüche.

■ Dennis Müller

Die Klausuren vor dem Abitur,

von Schülern und Lehrern nur „Vorabi“

genannt, gelten als Generalprobe

für die große Reifeprüfung,

die nach den Osterferien ansteht.

Als solche haben sie auch die 17-

jährigen Timmi Miao, Nils Grunert

und Johanna Bombis, Schüler der

12. Stufe des Ville-Gymnasiums in

Liblar, verstanden, die mit dem nötigen

Respekt, aber auch Optimismus

auf die entscheidende Phase

ihrer Schulzeit blicken: „Man ist

schon nervös, wenn man fünf

Stunden in einem Raum sitzt und eine

wichtige Klausur schreibt“, sagt

Nils Grunert, „aber ich konnte mich

gut konzentrieren und habe ein

gutes Gefühl.“ Johanna Bombis

pflichtet bei: „So schwer war die

Klausur nicht und das nimmt mir

ein wenig die Angst vor den Abiprüfungen.“

Für die drei ist es eine

spannende Zeit, denn mit der

Schulzeit endet ein prägender Lebensabschnitt

und ein neuer beginnt.

„Man will erfahren wie es ist,

nicht mehr in der Schule zu sein,

und es ist interessant zu sehen, was

danach kommt: Der eine möchte

ins Ausland, der andere will direkt

studieren. Aber diese Sicherheit, die

einem die Schule gibt, die ist dann

weg“, sagt Johanna Bombis.

Schüler müssen selbst

Verantwortung

übernehmen

Durch den vorgefertigten Stundenplan

war der Tagesablauf der

Timmi Miao, Nils Grunert und Johanna Bombis freuen sich auf die Zeit

nach der Schule.

Schüler bisher durchgetaktet, Beratungslehrer

hatten ein offenes Ohr,

die Mitschüler die gleichen Sorgen.

Doch schon vor dem Abi spüren

die jungen Erwachsenen, dass sie

nun eigenverantwortlich handeln

sollen, etwa bei der Suche nach einer

Perspektive für die Zeit nach der

Schule: „Eigentlich wollte ich

zunächst eine Pause machen“, gibt

Timmi Miao zu, „doch mein

Großvater hat mich davon überzeugt,

zu studieren. Ich habe auch

schon etwas in Aussicht, möchte Internationales

Management studieren.

Dafür muss man einige Praktika

vorweisen und einen Englisch-

Test bestehen.“ Auch Johanna

Bombis möchte direkt an die Universität

und favorisiert ein Jura-

Studium. Nils Grunert nimmt sich

die Freiheit heraus, ein Jahr ins

Ausland zu gehen: „Ich habe

noch nicht den einen Plan und

würde es gerne etwas ruhiger angehen

lassen.“

Bestehen ist keine

Selbstverständlichkeit

So manch ein Mitschüler macht

es wie Nils Grunert und nutzt die

Zeit nach der Schule, um neue Erfahrungen

jenseits des bisherigen

Alltags zu machen. Johanna Bombis,

die während der Schulzeit ein

Jahr im Ausland verbracht hat,

kann das gut nachvollziehen:

„Wenn man in einem anderen

Land ist, ohne seine Eltern, dann

wächst man daran, wird selbstbewusster

und traut sich mehr.“ Bei aller

Zukunftsmusik müssen die

Schüler den letzten Schritt aber

noch gehen. Das weiß auch Andreas

Klitscher, Oberstufenkoordinator

des Ville-Gymnasiums: „Es ist einerseits

immer schön zu sehen,

dass Schüler, die man Jahre begleitet

hat, in ein Alter kommen, wo sie

die Chance haben, etwas aus sich

zu machen, und viele nehmen diese

Chance auch wahr. Doch bei

manchen merkt man, dass sie noch

nicht so richtig dafür bereit sind, bei

denen wird es möglicherweise

auch mit dem Abitur sehr knapp.“

Gerade für jene, für die das Bestehen

des Abiturs keine Selbstverständlichkeit

ist, hätten die Lehrer

ein besonderes Fürsorgegefühl,

betont Klitscher, aber: „Auch wenn

wir eine ganze Menge für die

Schüler tun können, das Abitur

müssen sie schon selbst schreiben.

Bei dem ein oder anderen sollte daher

die Erkenntnis für den Ernst der

Lage einsetzen.“ Verständnis dafür,

dass diese besondere Zeit gefeiert

werden soll, hat der Oberstufenkoordinator

dennoch.

Oberstufenkoordinator Andreas Klitscher hofft darauf, dass möglichst alle

aus dem aktuellen Jahrgang bestehen.

Nur noch bis Ende März müssen die angehenden Abiturienten in den

schulischen Unterricht. Dann beginnt die heiße Phase der Prüfungsvorbereitung.

12 Erftstadt Magazin


-ANZEIGE-

Überwältigende Spendenbereitschaft

Heute war Melanie Hütteroth vom Nelly-Pütz-Berufskolleg* in Düren zu Gast im Mrs.

Sporty Club in Erftstadt Liblar. Sie hat die Lebensmittelspenden für in Not geratene Schüler

entgegengenommen, die über zwei Wochen lang im Club gesammelt wurden. „Wir sind

ganz überwältigt von den vielen Spenden der Mrs.Sporty Mitglieder! Sie kommen auch genau

zur richtigen Zeit, denn vor den Winterferien wurden so viele Lebensmittel an hilfebedürftige

Schüler verteilt, dass unsere Lager fast leer waren“ so Melanie Hütteroth.

Auch Sandra Suhr freute sich über den Erfolg der Aktion: „Vielen Dank an alle Mitglieder,

die bei der Spendenaktion mitgemacht haben! Wir finden es toll, die Schule mit einer

so sinnvollen Aktion zu unterstützen, bei der wir sicher sein können, dass die Mittel genau

an die richtige Stelle kommen werden. Ganz sicher werden wir zukünftig weiterhin

solche regionalen Aktionen unterstützen.“ so die Club-Inhaberin.

*Das Nelly Pütz-Berufskolleg,

mit einer langjährigen

Tradition und einer

Kernkompetenz als Lernund

Ausbildungszentrum

für helfende und soziale

Berufe in Düren, trägt seit

Mitte der 80-er Jahre mit

Stolz diesen Namen und

fühlt sich dem Geist, der

Einstellung und der Courage

der jungen Frau nachhaltig

verpflichtet. Aktuell

halten und achten rund 65

Lehrkräfte in Schulleitung

und Kollegium, gemeinsam

mit über 1200 Schülerinnen

und Schülern diese

Werte hoch.

VERTRAUEN IST DER ANFANG VON

ALLEM OB SPORTLERIN ODER EIN-

STEIGERIN: SCHRITT FÜR SCHRITT

FÜHREN WIR DICH AN DEIN ZIEL

Uns geht es nicht um Vergleiche sondern

Deine Entwicklung. Uns geht es nicht um

Weltrekorde sondern um Dein ganz persönliches

Ziel. Dein Wunschgewicht, Deine

Energie, Deine Gesundheit. Bei uns kannst

Du so sein, wie Du bist.

TRAININGSZEITEN

Durchgehend geöffnet:

Montag - Sonntag 6:00 - 22:00 Uhr

Erftstadt Magazin

13


EINLADUNG zur

MODENSCHAU

22. März 2018

Sie können zwischen

drei Vorführungen auswählen:

11.00, 14.30 und 18.00 Uhr.

Gerne nehmen wir Ihren

Wunschtermin telefonisch an.

Wir freuen uns auf Sie.







Inhaberin: Karin Jung

Erftstadt-Center · Holzdamm Haus 1 · 50374 Erftstadt-Liblar

Telefon: 02235-24 72 · www.chez-therese.de

ÖZ: Mo. -Fr.: 9.30 -18.30 Uhr · Sa.: 9.30 -15.00 Uhr

Termine auch außerhalb der Öffnungszeiten möglich.


AKTUELL

Lechenicher Fantasyautorin

Wo die

Blätterdrachen

wohnen

Bereits der siebte Roman von Fabienne Siegmund ist

in Vorbereitung. Ihre Leser lieben die märchenhaften

Geschichten zwischen Romantik und Drama in einer

Welt voller phantastischer Wesen. ■ Philipp Wasmund

Es bleibt nicht mehr viel Zeit,

dann müssen die letzten 150 Seiten

beim Verlag sein, um den Abgabezeitpunkt

einzuhalten. „Will ich meine

weiteren Projekte in diesem Jahr

schaffen, dann muss ich das hinbekommen“,

sagt Fabienne Siegmund

kämpferisch. Nahezu täglich

sitzt sie in ihrer kleinen Dachgeschosswohnung

an einem Esstisch

und schreibt. Vor sich hat sie ihr Notizbuch.

„Ich sammle überall Ideen.

An Tagen mit Schreibblockade

muss man sich zwingen trotzdem

zu schreiben.“ Ist das Geschriebene

nichts geworden, muss sie dies

eben danach überarbeiten. Dabei

findet Fabienne Siegmund neben

ihrem Lohnberuf als Bürokauffrau

sogar noch Zeit zum Lesen. In vier

Regalen finden sich allein Märchen

aus aller Welt. Gerne spielt sie mit

bekannten Elementen. In ihrem ersten

Roman „Sommerkuss - New

York Seasons“ verliebt sich eine junge

Frau zum ersten Mal – und das

ausgerechnet in den Sohn von Väterchen

Frost und der Schneekönigin,

auf dem ein Fluch lastet. In

ihrem aktuellen Roman „Namiria“

leben die Menschen nur noch in

Dunkelheit. Schwarzer Schnee fällt

Sieben Romane hat Fabienne Siegmund schon geschrieben. Realistische

und märchenhafte Elemente zu verbinden ist ihr Markenzeichen.

Liebevoll haben Fans ihrer Bücher

den „Blätterdrachen“ aus einem ihrer

Bücher gebastelt und der Autorin geschenkt.

vom Himmel und ein Tyrann kann

nur durch eine Auserwählte

bekämpft werden. Angefangen

hat alles mit Kurzgeschichten und

auf einer Messe lernte sie 2009 einen

Literaturagenten kennen, der

sich dafür interessierte und sie an einen

kleinen Verlag vermittelte.

2015 kam ihr erster Roman heraus,

der erstmals ihren typischen Stil aus

Märchengeschichten und Realismus

verband. Dass „Die unendliche

Geschichte“ ihr Lieblingsbuch

ist, passt sehr gut. Bereits sechs weitere

Romane gibt es und sie tragen,

das loben ihre Leser trotz einzelner

bekannter Motive, eine eigene

Handschrift. Eine Leserin urteilte:

„Ich habe jede einzelne Seite genossen,

konnte mich im Märchen

fallen lassen.“

Autorennetzwerk

gegründet

Eine von vielen positiven Rückmeldungen,

die Fabienne Siegmund

glücklich machen. „Momentan

könnte es gar nicht besser sein,

ich freue mich über jeden Leser“,

sagt die 38-jährige. Sie ist noch ein

Geheimtipp, eine Tatsache, die ihr

ganz gut gefällt. „Große Verlage

mochten die Geschichten, aber ihnen

war mein Stil zu poetisch. Ich

möchte das nicht ändern und arbeite

lieber mit kleinen Verlagen“, sagt

sie und ergänzt: „Die Geschichten

kommen direkt aus meinem Herzen.“

Dabei plant Siegmund ihre

Romane sehr genau, es steckt viel

Handwerk darin. „Für mich ist

Harry Potter auch in erster Linie ein

Roman über Rassenkonflikte, aber

das bemerkt man nur auf den zweiten

Blick“, erklärt Fabienne

Siegmund. Eine zweite Bedeutungsebene

einzuziehen, so hält

sie es ebenso bei ihren eigenen

Geschichten. Der Roman

„Herbstlande“, den sie mit zwei

weiteren Autoren gemeinsam

entwickelt hat, ist ihr besonders

wichtig. Zu dieser Geschichte

kommen besonders viele Rückmeldungen

und so wurde für

die phantastische Welt schon

ein kleiner „Reiseführer“ mit einer

Karte herausgegeben. Er handelt

von der jungen Scarlett, deren

Freund plötzlich verschwindet

und auch sie wird in die

„Herbstlande“ hineingezogen.

Auf der Suche nach ihrem Geliebten

beginnt für Scarlett eine

Reise zu sich selbst. Sie trifft die

Kürbiskönigin, einen Laubdrachen

und geht im Oktober

durch das Feld der Wahrheit.

Dabei merkt sie, wie schlecht sie

ihr Freund sie immer behandelt

hat. „Das Buch beginnt im Hier

und Jetzt und das sehr ernst“, berichtet

Fabienne Siegmund. Dennoch

spricht gerade diese Mischung

viele Leser an. Es wird bald

ein Spiel zum Buch geben und

eine Kurzgeschichtensammlung mit

Geschichten, die in der Welt der

„Herbstlande“ angesiedelt sind.

33 Autoren aus ganz Deutschland

hat Fabienne Siegmund für dieses

Projekt gewinnen können. „Das ist

toll, wie die unsere Welt bereichern

werden.“ 2019 soll zudem ein

zweiter Teil erscheinen. Doch bis

dahin gibt es noch viel zu tun. Mit

anderen Autoren hat die Lechenicherin

das deutsche Phantastik-

Autoren-Netzwerk gegründet, das

schon 150 Mitglieder hat. Ihr größter

Wunsch für Zukunft? „Dass meine

Bücher vielleicht auch mal in andere

Sprachen übersetzt werden“,

sagt sie lächelnd.

„Namiria“ ist der neueste Roman

von Fabienne Siegmund.

Erftstadt Magazin

15


AKTUELL

Unternehmerinnen Treff Erftstadt: uTe!

„Frauen müssen

sich mehr zutrauen“

Seit 2001 gibt es uTe als Zusammenschluss selbstständiger

Unternehmerinnen. Kooperation statt Konkurrenzdenken

herrscht bei den rund einhundert Mitgliedern vor. Sie wollen

vor allem Frauen Mut machen, etwas zu wagen. Mit der neuen

Vorsitzenden Ute Santander und der stellvertretenden Vorsitzenden

Dr. Dorothée Rosée sprach Philipp Wasmund über

Erreichtes und neue Ziele.

Dr. Dorothée Rosée und Ute Santander sehen das

Netzwerk uTe auf einem guten Weg.

Erftstadt Magazin: Nach

sechzehn Jahren hat Katharina

Pfeilschifter den Vorsitz abgegeben.

Was bedeutet das für uTe?

Ute Santander: Es zeigt

gleichzeitig Mut und benötigt Vertrauen

zu sagen, es ist mal Zeit für

etwas Neues und setzt eine gute

Kommunikation voraus, um einen

Übergang ohne Reibung zu gestalten.

Ich bin jetzt Vorsitzende,

aber wir sind schon länger von

dem klassischen Vorstandsgedanken

weg. Wir haben eine Struktur

mit 15 Projektleiterinnen installiert.

So kann jede ihre Stärken einbringen

und der Netzwerkgedanke,

der uns wichtig ist, wird noch mehr

herausgestellt.

Dorothée Rosée: Es geht uns

dabei um Wertschätzung. Wir sind

durch unsere Selbstständigkeit alle

gewohnt zu entscheiden und zu

gestalten. Die uTe-Projekte durchlaufen

dynamische Prozesse, da

gibt es viel Platz, flexibel zu reagieren.

ESM: Welche Themen sind gerade

besonders wichtig?

Santander: Durch die „Digitale

Impuls-Kampagne“ machen wir

uns fit zum Thema Digitalisierung.

Das hat auch rechtliche Gründe.

Alle Unternehmen müssen sich

jetzt mit dem Thema Datenschutz

beschäftigen. Wir sind stolz, dass

wir in Zusammenarbeit mit der

Wirtschaftsförderung Rhein-Erft mit

unseren Workshops als Pilotgruppe

eine Vorreiterrolle im Kreis übernehmen.

Rosée: Wichtig ist immer der

Austausch untereinander. Wir wollen

Frauen aufzeigen, dass man

durch die Selbstständigkeit im Sinne

einer „Worklife-Balance“ Familie

und Beruf gut vereinbaren kann.

Wir haben ein „Mentoring-Programm“,

mit dem wir Hilfestellung

geben. Wir merken doch überall:

Frauen sind gut ausgebildet, aber

sie müssen sich mehr zutrauen und

einfach loslegen.

Santander: Lebenswege sind

nie kalkulierbar. Gespräche, beispielsweise

beim uTe Stammtisch,

können helfen „Frustrationstoleranz“

aufzubringen, wenn es mal

nicht so klappt. Ein Erfahrungsaustausch

unter Gleichgesinnten hilft

16 Erftstadt Magazin


AKTUELL

da schon etwas. Das Thema „Pflege

von Angehörigen“ wird bei unseren

Veranstaltungen viel diskutiert,

denn gerade Selbstständige

werden hierbei von der Politik viel

zu wenig beachtet.

ESM: Sie haben viele Veranstaltungen

im Jahr, pflegen das Miteinander

und das Kennenlernen.

Warum können Sie so gut zusammenarbeiten?

Santander: Das ist eine weibliche

Stärke. Wenn man sich nicht

nur rein geschäftlich austauscht,

wie es bei unseren Veranstaltungen

oft möglich ist, begegnen sich

die Unternehmerinnen authentischer.

Dadurch sind die Empfehlungen

untereinander glaubhafter

und es passiert ohne Druck. Wir

wollen natürlich Marketing machen,

aber wer uns als reine Marketingplattform

für sich nutzen will,

ist bei uTe falsch. Wir wollen unsere

Zukunft gemeinsam gestalten,

unsere unternehmerischen Interessen

vortragen und wir engagieren

uns sozial. Das funktioniert im gegenseitigen

Respekt und freundschaftlichen

Miteinander. Dabei

muss man ein gewisses Feuer

spüren. Das klappt so gut, dass wir

Beim Neujahrsempfang auf Burg Konradsheim gehört zu den vielen Veranstaltungen,

die Ute Santander und ihre Mitglieder organisieren.

uTe begrüßt bei ihren Veranstaltungen Gäste aus allen Gesellschaftsbereichen,

die den Austausch schätzen.

auch Mitglieder aus anderen Städten

haben.

ESM: Was sind die Ziele für die

Zukunft?

Santander: Wir wollen unser

Netzwerk stetig weiterentwickeln.

Dazu gehört neben der gemeinsamen

Weiterbildung auch die Kooperation

mit anderen Netzwerken

aus Kultur, Politik und Wirtschaft.

Wir reisen im Sommer mit einigen

uTe-Frauen in unsere polnische

Partnerstadt Jelenia Góra und besuchen

dort die Unternehmerinnen.

Weitere Exkursionen in andere

Partnerstädte sind geplant. Wir

werden uns regelmäßig der Öffentlichkeit

zeigen und für uns und

uTe werben. Dabei wollen wir uns

in der Vielfalt unterschiedlicher

Berufe kennenlernen, gegenseitig

weiterempfehlen und stärken. All

diese Aktionen sollen dazu führen,

dass unsere Frauen stolz darauf

sind, bei uTe-Mitglied zu sein.

Wir sind auf einem guten Weg.

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Erftstadt Magazin

17


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Das war der Straßenkarneval in Erftstadt

Och, wat wor

dat schön!

Fünf gut gelaunte leidenschaftliche Tollitäten sorgten

für beste Stimmung in einer kurzen Session. Liebevoll

gestaltete Verkleidungen und mühevoll gebaute Wagen

vertrieben die klirrende Kälte beim Straßenkarneval.

Trotz schlechter Voraussagen blieb es weitgehend

trocken und das machte die Jecken besonders glücklich.

Erftstadt Alaaf schallte es aus Tausenden Kehlen und

dankbar waren die Zuschauer für das große ehrenamtliche

Engagement der Karnevalisten.

■ Philipp Wasmund

Eine der Top-Tanzgruppen des Kölner Karnevals sucht Verstärkung: die

Cheerleader des 1. FC Köln. Seit 20 Jahren begeistern sie nicht nur bei

den Heimspielen des Geißbock-Clubs, auch bei zahlreichen Auftritten auf

den Bühnen des Rheinlandes – sowohl im Karneval als auch im gesamten

Jahr und sogar bei Cheerleading-Meisterschaften zeigen sie ihr Können.

Beim jährlichen Try-Out, das in diesem Jahr am 18. März im Kölner Pullman-Hotel

stattfindet, wird das neue Team für die kommende Bundesligasaison

zusammengestellt. Jetzt erhalten neue Bewerberinnen die Chance,

dieses erfolgreiche Team zu verstärken. Gesucht wird Verstärkung für

das Senior Team (ab 17 Jahren). Zur Vorbereitung auf das Casting werden

vier Trainingseinheiten (Dienstag 6.03., Freitag 9.03., Dienstag 13.03.,

Freitag 16.03., jeweils von 19:00 – 21:00 Uhr in den Hallen am RheinEnergieStadion)

angeboten. Am Tag des Castings wird die einstudierte Choreographie

einer Jury vorgetanzt und von dieser bewertet. Nach dem Casting

steht dann das Team fest, dass den FC in der kommenden Saison unterstützen

wird.

Weitere Infos, FAQ´s und vieles mehr gibt es hier:

www.fc-cheerleader.de

Anmeldung direkt: casting@fc-cheerleader.de

18 Erftstadt Magazin


Wir wünschen sonnige Märztage und

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20 Erftstadt Magazin

Och, wat wor dat schön!


100 Jahre Bernd Alois Zimmermann

Neue Musik entdecken

Er gilt als einer der einflussreichsten Komponisten des 20. Jahrhunderts, er

wird weltweit geachtet und seine Werke immer wieder aufgeführt. Bernd Alois

Zimmermann wurde in Bliesheim geboren. Zum 100. Geburtstag gibt es über

50 Veranstaltungen, viele auch in Erftstadt. ■ Philipp Wasmund

AKTUELL

Die Eröffnung der Elbphilharmonie

im November 2016 war

weltweit ein Ereignis. Neben Werken

von Beethoven und Brahms erlebten

die vielfach prominenten

Gäste Musik eines weiteren Komponisten

von Weltruhm: Bernd

Alois Zimmermann. „Das war ein

Moment, als auch viele Bliesheimer

einen gewissen Stolz spürten“, sagt

Claudia Valder-Knechtges. Sie

wohnt ganz in der Nähe von Zimmermanns

Geburtshaus. Als Musikwissenschaftlerin

hat sie den Komponisten

schon immer geschätzt;

seit sie in Bliesheim wohnt, engagiert

sie sich für den 1970 verstorbenen

Komponisten besonders. Sie

lernte Ralph Paland kennen, der

seine Doktorarbeit über den

berühmten Bliesheimer schrieb.

2014 wurde eine Zimmermann-

Gesellschaft (BAZG) gegründet, in

der bei Weitem nicht nur Erftstädter

aktiv sind und die im Jubiläumsjahr

den Komponisten feiern möchte.

Unter anderem das beliebte Kölner

Festival „Acht Brücken“ wird Zimmermann

in diesem Jahr in den

Mittelpunkt stellen. Darunter sind

auch Konzerte in der Philharmonie.

„Dabei haben wir ein bisschen als

Ideengeber fungiert und wir freuen

uns sehr, dass es so kommt“, sagt

Claudia Valder-Knechtges. Über 50

Veranstaltungen haben Zimmermann

in diesem Jahr zum Thema,

fast zwanzig davon finden in Erftstadt

statt. Vor allem rund um den

runden Geburtstag im März kann

Claudia Valder-Knechtges und Ralph

Paland haben viele Veranstaltungen

zum Jubiläum organisiert. Vor dem

Geburtshaus Zimmermanns in Bliesheim

startet eine.

man den Komponisten neu entdecken.

Am 17. März um 19:30

Uhr gibt es bei freiem Eintritt einen

abwechslungsreichen Abend im

Geske-Kulturhaus in Liblar. Professionelle

Musiker spielen eine Reihe

von Solowerken und dazu gibt es

die Ergebnisse eines Tanz-Workshops

des Gymnasiums Lechenich

zu erleben. Tags darauf, am 18.

März, organisiert die BAZG zusammen

mit der Musikschule und der

Dorfgemeinschaft eine musikalische

Ortsführung. Sie beginnt um

14 Uhr an Zimmermanns Geburtshaus,

Frankenstraße 111.

Ein Künstler mit Weltruhm: Bernd

Alois Zimmermann wurde in Bliesheim

geboren. Seine Musik fordert

die Zuhörer heraus.

wie er von seinen Fans liebevoll genannt

wird, in seinem eigenem

Werk zitierte. Volkslieder werden

gesungen und es gibt auch Jazz.

„Ich glaube, dieser Rundgang hätte

Zimmermann sehr gefallen“, sagt

Valder-Knechtges. Am 19. März um

20 Uhr gibt es im Kommunalen

Kino im Geske-Kulturhaus einen

Zimmermann-Film zu sehen. Ein

Höhepunkt dürfte der 100. Geburtstag

werden, wenn am 20.

März um 11 Uhr eine musikalische

Feierstunde im Geske-Kulturhaus

zusammen mit der Oper Köln stattfinden

wird. Denn diese wird ab

Ende April Zimmermanns Oper

„Die Soldaten“ wieder aufführen.

Am gleichen Tag wird der Verein

Schau-Fenster Zimmermann in seiner

neuen Ausstellung im Stadthaus

thematisieren. Die Eröffnung

ist um 19 Uhr und ist danach eine

Woche zu sehen. Mit den vielen

Veranstaltungen hoffen die Mitglieder

der Gesellschaft, die einen Flyer

mit allen Terminen herausgebracht

haben, dass der große Sohn

der Stadt von vielen neu entdeckt

wird. „Ich hoffe, dass mehr Menschen

innerlich die Tür aufmachen,

um sich damit zu beschäftigen“,

sagt Valer-Knechtges. Die Musik,

die viele zunächst als unzugänglich

empfinden, empfehlen sie vor allem

live zu erleben. „Ich war als Jugendlicher

auch davon ganz erschlagen“,

sagt Ralph Paland. „Aber

es steckt so viel dahinter, das ist einfach

beeindruckend und es gibt

auch den humorvollen Zimmermann

zu entdecken.“ Die meisten

Themen, findet Claudia Valder-

Knechtges, sind aber so aktuell wie

eh und je. „Es geht immer um Mitmenschlichkeit

und gegen den Krieg.

Die Musik will aufrütteln.“ Mehr Informationen

zum Programm auf

www.bernd-alois-zimmermanngesellschaft.org

Peter Stein gehört zu den Musikern, die

Zimmermann bei einem der vielen Veranstaltungen

musikalisch ehren wird.

Musikalischer

Rundgang

„Zimmermann hat in Bliesheim

seine Jugend verbracht,

er ist hier zur Schule gegangen

und hat auch den Männergesangsverein

eine Zeitlang geleitet“,

erklärt Ralph Paland. Drei

Chöre und die Grundschule

bringen dem großen Sohn des

Ortes ein Ständchen, verweisen

damit darauf, wie die Heimat

den Künstler geprägt hat. „Die

Chöre haben sich richtig etwas

überlegt“, sagt Valder-Knechtges

begeistert. So wird unter

anderem ein Stück von Matthias

Claudius gegeben, das BAZI,

Zimmermanns Werk „Présence“ wird von der Hochschule für Tanz und

Musik Köln aufgeführt. Namhafte Institutionen, wie die Oper, beschäftigen

sich mit dem Komponisten.

Erftstadt Magazin

21


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AKTUELL

Seit 55 Jahren wird der Wettbewerb „Jugend musiziert“ ausgerichtet

Das Zugpferd der musikalischen

Talentförderung

Es ist eine einmalige Erfolgsgeschichte der musikalischen

Talentförderung: Der Wettbewerb „Jugend musiziert“,

der bundesweit in mehr als 140 Regionen

Deutschlands durchgeführt wird, wird 55 Jahre alt.

Seit 1964 nahmen über eine dreiviertel Million Kinder

und Jugendliche in sechs verschiedenen Altersklassen

daran teil. Auch die Musikschulen des Rhein-Erft-Kreises

beteiligen sich Jahr für Jahr daran. ■ Dennis Müller

Das Besondere im Rhein-Erft-

Kreis: Die Musikschulen der kreisangehörigen

Städte kooperieren im

Rahmen des Regionalwettbewerbes

miteinander. Dieser fand Ende

Januar - je nach Instrument - in den

verschieden Schulen statt: So traten

in Brühl Blockflöte, Tuba und besondere

Ensembles, in Erftstadt Fagott,

Saxophon und Klarinette sowie

in Hürth Baglama und Gitarre

an. Auch ein gemeinsames Abschlusskonzert

der Preisträger wird

jedes Jahr durchgeführt. Von Jahr

zu Jahr wechseln die Instrumente,

doch überzeugen die Darbietungen

vor ansehnlichem Publikum

immer wieder. Das wundert Ruddi

Sodemann, Leiter der Josef-Metternich-Musikschule

Hürth nicht: „Viele

Kinder und Jugendliche sind es

schon gewohnt vor Publikum zu

spielen. Das Besondere an ‚Jugend

musiziert’ ist, dass die Teilnehmer im

Wettbewerb ein Programm vortragen,

an dem sie mit ihrem Lehrer

über ein Vierteljahr gearbeitet haben.“

Dazu gehöre viel Ausdauer

und Aufmerksamkeit, denn häufig

komme es auf die Kleinigkeiten an,

um die Juroren zu überzeugen.

Doch besticht „Jugend musiziert“

nicht nur durch die Möglichkeit

zum Wettstreit.

Musikschulen im

Aufwind

Ruddi Sodemann ist von dem Niveau des Wettbewerbs „Jugend musiziert“

begeistert.

So bekommen die Kinder und

Jugendlichen, die mehr Einsatz zeigen,

auch eine spezielle Talentförderung,

etwa in Form spezieller Coachings,

teils mit professionellen

Musikern. Auch beratende Angebote

gehören dazu. „Hier wird mit

den Talenten überlegt, inwiefern

sich ihr Spiel auch dazu eignet, als

Solist aufzutreten“, sagt Sodemann.

Viele profitieren zudem als Stipendiaten

durch Gelder von Fördervereinen

und Sponsoren und erhalten

Extraunterricht oder erlernen

gar ein zweites Instrument.

Auch Projekte wie JEKITS (Jedem

Kind sein Instrument, Tanzen, Singen)

tragen dazu bei, dass die Musikschulen

und die musikalische

Ausbildung bei Kindern und Jugendlichen

im Allgemeinen im Aufwind

sind. „Aktuell sind wir im Gespräch

mit den allgemeinbildenden

Schulen, die den Ganztag anbieten,

ob der Musikunterricht gerade

bei den Jugendlichen, die

kurz vor dem Abitur stehen, auch in

den Schulalltag integriert werden

kann“, erklärt Sodemann. Denn gerade

die Leistungsträger brauchen

Zeit und Raum, um sich fortbilden

zu können.

Ein Wettbewerb

im Wandel

Doch der Wettbewerb ist und

bleibt ein zentraler Baustein der Talentförderung.

Nur wer eine bestimmte

Punktzahl erreicht, setzt

sich durch und darf beim Landeswettbewerb

in Wuppertal vom 19.

bis zum 13. März antreten. Wer

dort die Juroren von sich überzeugt,

fährt gar zum Bundeswettbewerb,

der vom 18. bis 23. Mai in

Lübeck stattfindet. Doch auch wer

es nicht schafft, wird das besondere

Ambiente, dass bei diesen Wettbewerben

herrscht, nicht vergessen.

Klar ist auch: Nicht jedes Talent

wird mal professioneller Musiker.

Doch das Feld ist weit, wie Ruddi Sodemann

weiß: „Die Musikschulen

sind teils noch Jahrzehnte hinterher.

Nicht jeder muss sein Instrument

studieren und im Orchester, in

der Band oder als Solist erfolgreich

sein. Auch im Veranstaltungsmanagement,

in der elektronischen Produktion

von Musik und in der Tontechnik

gibt es Möglichkeiten mit

und von der Musik zu leben. In diesen

Bereichen müssen die Musikschulen

Angebote machen, weil

auch die Universitäten zunehmend

Studiengänge in diesen Feldern

anbieten.“ Sicher ist: Wie die Musik

sich wandelt, so wird sich auch der

Wettbewerb wandeln. So ist seit

2017 auch die Baglama als traditionelles

türkisches Instrument bei

„Jugend musiziert“ zugelassen; die

Spieler erreichen auch hier bereits

ein beachtliches Niveau. „Von den

Darbietungen hier in Hürth war ich

mehr als angetan“, betont Ruddi

Sodemann.

Alljährlich richten die Musikschulen im Rhein-Erft-Kreis gemeinsam ein Konzert der Preisträger des Regionalwettbewerbs von „Jugend musiziert“ aus.

24 Erftstadt Magazin


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Seit 2018 gilt ein neues Bauvertragsrecht

Mehr Schutz für private Bauherren und

Immobilienkäufer

Seit Anfang 2018 ist das neue Bauvertragsrecht

in Kraft. Die Verbraucherschutzorganisation

Bauherren-

Schutzbund e.V. (BSB) hat die wichtigsten

Punkte zusammengefasst,

von denen private Bauherren künftig

profitieren.

1. Widerrufsrecht für

Bauverträge

Private Bauherren können Verbraucherbauverträge

innerhalb

von 14 Tagen widerrufen. Der Unternehmer

muss die Bauherren vor

Vertragsunterzeichnung schriftlich

über dieses Recht informieren. Versäumt

er dies, beginnt die Laufzeit

des Widerrufsrechts erst ab dem

Zeitpunkt des Hinweises und endet

spätestens ein Jahr und 14 Tage

nach Vertragsabschluss. Vorsicht:

Hat der Unternehmer bereits Bauleistungen

erbracht, kann er auch

bei fristgerechtem Widerruf bis dahin

erbrachte Leistungen abrechnen.

Für Bauträgerverträge gilt das

Widerrufsrecht nicht.

2. Baubeschreibung

wird Pflicht

Sicher ans Bauziel: Verbraucherrechte spielen im neuen Bauvertragsrecht

ab 2018 eine größere Rolle als bisher.

Foto: djd/Bauherren-Schutzbund e.V.

Über die zu erbringenden Bauleistungen

müssen Anbieter schlüsselfertiger

Häuser und Bauträger

den Verbraucher bereits vor Vertragsschluss

informieren. Wer mit

eigenem Architekten plant, hat keinen

Anspruch auf eine Baubeschreibung

vom Unternehmer.

Durch verbindlich vorgeschriebene

Angaben können Verbraucher Angebote

sowie Leistungen und

Qualität besser miteinander vergleichen

sowie durch sachverständige

Dritte prüfen lassen. So mindert

sich das Mängel- und Kostenrisiko

bei der Bauausführung.

3. Verbindliche

Bauzeitangaben

Verbraucherbauverträge müssen

jetzt verbindliche Angaben zum

Zeitpunkt der Fertigstellung des

Werks treffen. Wenn der Beginn

noch nicht feststeht, ist die Dauer

26 Erftstadt Magazin


der Baumaßnahmen anzugeben.

Die Bauzeitregelung trägt zur Minderung

der wirtschaftlichen Risiken

für private Bauherren und Erwerber

von Wohneigentum bei und

erlaubt eine verlässlichere Planung.

4. Begrenzung der

Abschlagszahlungen

Unternehmer dürfen nur noch maximal

90 Prozent der vereinbarten

Gesamtvergütung als Abschlagszahlung

fordern. Dadurch mindert

sich das Überzahlungsrisiko für private

Bauherren, zudem sichert ihnen

die Begrenzung eine gewisse

Handlungsfähigkeit - zum Beispiel

bei Baumängeln am Ende der Bauzeit.

Achtung: Bei Bauträgerverträgen

gilt weiterhin die Makler- und

Bauträgerverordnung (MaBV).

5. Übergabe von Dokumenten

Wer jetzt baut, kann von den verbraucherfreundlicheren Regelungen des

neuen Bauvertragsrechts profitieren.

Foto: djd/Bauherren-Schutzbund e.V.

Seit Anfang 2018 gilt das neue

Bauvertragsrecht, das zum Beispiel

durch klare Regeln zur Baubeschreibung

Verbraucherrechte

besser schützt.

Foto: djd/Bauherren-Schutzbund e.V.

Unternehmer sind künftig verpflichtet,

den Bauherren Unterlagen

zum Nachweis der Einhaltung

öffentlich-rechtlicher Vorschriften

zu übergeben, etwa die Genehmigungsplanung,

EnEV- oder KfW-

Nachweise. So können Verbraucher

die Informationen durch einen

unabhängigen Sachverständigen

prüfen lassen. Der BSB empfiehlt

zusätzlich, die Übergabe weiterer

sinnvoller Dokumente wie

Prüfprotokolle der Elektronanlage

und Nachweise über Baugrundgutachten

vertraglich festzulegen.

Infos und unabhängige Rechtsberatung

gibt es unter www.bsbev.de.

Quelle: djd

Erftstadt Magazin

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Firma Bünder präsentiert das Meisterwerk

VERLAGSSONDERVERÖFFENTLICHUNG

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Architekt Klaus Hahn

Gemeinsam etwas „schaffen“

Winkler e.K.

Trocken- und Innenausbau

„Am ‚Bau‘ Vertrauen zu schaffen,

um ein gemeinsames Ziel stressfrei

erreichen zu können, ist mir bei der

Durchführung einer Baumaßnahme

ganz wichtig“, findet Klaus

Hahn. Der Architekt bietet die Planung

und Ausführung aus einer

Hand aus Überzeugung an. „Eine

Bauvorhaben kann von mir vom ersten

Planungsstrich bis zum letzten

Stein betreut werden.“ Dies gilt für

den erfahrenen Architekten für die

kleine Baumaßnahme genauso wie

für das Großprojekt. „Mir gefällt es

immer mit anderen Experten ganz

eng zusammenzuarbeiten“, sagt

Hahn, der seit rund zehn Jahren

Kooperationspartner vom „meisterwerk

ERFTSTADT“ ist. Der Austausch

von Wissen und Erfahrungen inspiriert

Klaus Hahn nach wie vor. „Ich

liebe meinen Beruf und finde es

wunderbar, etwas im wahrsten Sinne

zu ‚schaffen‘ zu können.“ Dazu

nimmt der Architekt sich viel Zeit

sich mit dem Bauherren auszutauschen,

um dessen Wünsche genau

kennenzulernen. Egal ob im Bestand

gebaut wird oder ein Neubau

ansteht, es um eine nachträgliche

Legalisierung, eine Nutzungsänderung

oder die Bemessung von

Wohnflächen geht: Klaus Hahn

geht jede Aufgabe mit der gleichen

Sorgfalt und Begeisterungsfähigkeit

an.

Seit Jahrzehnten ist die Firma

Winkler in Erftstadt ein Begriff. Vor

sieben Jahren übernahm Michael

Badorf den Familienbetrieb. „Es ist

für mich ganz wichtig, dass man mit

anderen Gewerken gut zusammenarbeitet“,

erklärt Michael Badorf die

Mitgliedschaft im meisterwerk. Davon

profitiere er mit seinem erfahrenen

Team, aber auch der Kunde.

Der staatlich geprüfte Techniker bietet

Lösungen für den Trocken- und

Innenausbau aus einer Hand. Auf

eine perfekte Ausführung beauftragter

Trennwände, Deckensysteme,

dem Dachausbau, der Altbausanierung

und von Kunststofffenstern,

Rollladen, Bodenbelägen wie

Laminat, Fertig-Parkett und Vinyl,

von Zargen und Innentüren, können

sich die Kunden verlassen. „Wir

helfen durch das Anbieten mehrerer

Arbeiten für den Innenausbau, dass

der Gesamteindruck stimmt“, erklärt

Michael Badorf. Durch unterschiedliche

Materialien können die Kunden

aus einer Vielzahl von kreativen

Ideen auswählen.

Erftstadt Magazin

31


Beim KüchenTreff-Junker weiß man um den Stellenwert der Küche in Haus und Wohnung: Sie ist ein Lebensmittelpunkt und

Zentrum der Familie – ein Ort für Genuss und Beisammensein. Kurzum – die Küche ist der wichtigste Ort in Ihrem Zuhause.

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