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Wir im Alftal - März 2018

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WIR IM

ALFTAL


ZU GAST BEI UNS IN HETZHOF

2 // Wir im Alftal


FAHRZEUGTECHNIK VOM EXPERTEN

Die Fahrzeugtechnik Weberskirch

bietet den Kunden ein

breites Angebot an Fachkompetenz.

Es werden Reparaturen

an Fahrzeugen und an Motorgeräten

durchgeführt und

es gibt eine große Auswahl an

Artikeln rund um Haus, Hof und

Garten. Dabei werden selbstverständlich

PKWs wieder in

Ordnung gebracht.

Doch Fahrzeugtechnik Weberskirch

hat noch weitere

Kompetenzen. Landmaschinen

können dort wieder in

Gang gebracht, Oldtimer restauriert

und Motorräder umgebaut

werden. Sogar mit MB

Tracs und Unimogs kennt sich

das fünfköpfige Team um Johannes

Weberskirch aus.

Selbst Kräne können bei Fahrzeugtechnik

Weberskirch repariert

werden. Nicht alltäglich

sind auch der Einbau und

die Wartung von Fahrtenschreibern.

Dies kann ebenfalls

von den Fachleuten der

Werkstatt erledigt werden.

Johannes Weberskirch hat

sein Handwerk bei einem regionalen

Mercedes-Händler

gelernt, seinen Servicetechniker

gemacht, die KFZ-Meisterschule

mit Erfolg abgeschlossen

und Fahrzeugtechnik

studiert. Anschließend hat

er sich zum Sachverständigen

für Schäden und deren Bewertung

bei der Kraftfahrzeug-Überwachungsorganisation

ausbilden lassen. Jo-

Johannes und Jennifer Weberskirch freuen sich auf viele Besucher

am 18. März – bei den besonderen Aktionen am verkaufsoffenen

Sonntag.

hannes Weberskirch berichtet:

„Ich denke, dass meine

lange praktische Erfahrung

für das Vertrauen der Kunden

wichtig ist, denn auf Fachkompetenz,

guten Kundenservice

und Zuverlässigkeit

legen wir großen Wert.“ Weiter

sagt er: „Seit über elf Jahren

habe ich den Betrieb, und

obwohl wir hier etwas abseits

liegen, ist unser Kundenstamm

stetig gewachsen.“

Seine fünf Mitarbeiter, darunter

ein weiterer Meister, sind

schon lange bei ihm.

Der Kontakt zu den Kunden ist

sehr gut. Seine Frau Jennifer,

die im Betrieb mithilft und seine

„rechte Hand“ ist, sagt:

Wir bekommen von unseren

Kunden viele positive Rückmeldungen,

und sie kommen

gerne wieder.“ Nicht nur aus

dem Alftal, sondern auch aus

Trier, Föhren, Wittlich und

dem Cochemer Raum kommen

sie nach Kinderbeuern-

Hetzhof in die Kondelstraße

75.

GERÄTE FÜR HAUS, HOF

UND GARTEN

Neben den Fahrzeugen sind

Motorgeräte ein wichtiges

Standbein von Weberskirch.

Er ist autorisierter Fachhändler

der Marken Stihl, Solo und

Wolf. In seinen Räumen findet

man eine große Auswahl an

verschiedenen Motorgeräten,

und allem was dazugehört.

Mehr als 5000 Geräte für

Haus, Hof und Garten kann

man hier finden. „Allein 20 Rasenmähertraktoren

haben wir

hier zur Auswahl“, so Johannes

Weberskirch. Die Geräte

werden nicht nur verkauft,

sondern es gibt dazu einen

umfassenden Service, samt

Reparaturen.

Ausstellungsräume hat Fahrzeugtechnik

Weberskirch in

Kinderbeuern und in Bengel.

Aktuell ist Johannes Weberskirch

dabei, einen Internetshop

aufzubauen.

Am verkaufsoffenen Sonntag,

18. März, haben sich Johannes

und Jennifer Weberskirch

etwas ganz Besonderes einfallen

lassen. 15 Anbieter werden

neben ihrem eigenen Betrieb

auf ihrem Gelände sein,

und ihre Waren und Dienstleistungen

vorstellen. Zu sehen

sein werden Krane, Landmaschinen,

ein Garten- und

Landschaftsbauer sowie ein

Pflasterer. Ein junges Weingut

stellt sich vor, eine Fahrschule

ist dabei, Dachdeckerbetriebe,

Baustellenfahrzeuge können

aus der Nähe angesehen

werden. Zudem wird MTD

Wolf Gartengeräte vor Ort

sein, ein Maler und Lackierer,

ebenso wie eine Firma, die

ökologische Unkrautbekämpfung

vorführt. „Selbstverständlich

wird für Essen

und Trinken auch gesorgt

sein“, so Jennifer Weberskirch.

Johannes Weberskirch

erklärt: „Wir sind sehr dankbar,

dass uns so viele Kunden

über Jahre die Treue halten,

und wollen ihnen hiermit auch

einen interessanten und abwechslungsreichen

Nachmittag

bieten.“

Reparaturservice, Motorgeräte und Restauration beim Fahrzeugtechnik Weberskirch in Kinderbeuern.

FOTOS(2): KFZ WEBERSKIRCH

Wir im Alftal // 3


DREI GEMEINDEN

IN FRÜHLINGSLAUNE

Der Gewerbeverein Alftal lädt ein,

am verkaufsoffenen Sonntag,

18. März, mit den teilnehmenden

Betrieben den Frühling zu

begrüßen.

Der Frühling kommt. Und mit ihm, die Lust nach draußen

zu gehen, und frischen Wind ins Haus zu lassen.

Da kommt der verkaufsoffene Sonntag im Alftal, der

am 18. März von 13 bis 18 Uhr stattfindet, gerade

recht, um sich mit Neuem für Haus, Hof und Garten

einzudecken. Viele Händler haben sich besondere

Aktionen einfallen lassen oder haben Einiges reduziert,

um Platz zu schaffen für neue Ware. Der breite

IMPRESSUM

Sonderveröffentlichung der

Volksfreund-Druckerei

Nikolaus Koch GmbH

vom 10. März 2018

REDAKTION

Texte und Fotos (wenn nicht

anders vermerkt):

Christina Bents

LAYOUT UND PRODUKTION

PR-Redaktion TMVG

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Wolfgang Sturges

DRUCK

DHVS – Druckhaus und

Verlagsservice GmbH

4 // Wir im Alftal


Branchenmix und die Zusammenarbeit

der drei Alftaldörfer

Bausendorf, Kinderbeuern

und Bengel ist dabei eine Besonderheit.

Eine große Vielfalt an Waren

von der kleinsten Schraube,

bis hin zum Auto oder zum

neuen Schlafzimmer kann hier

gefunden werden. Die Palette

im Alftal reicht vom Tante-Emma-Laden

bis zum gestandenen

Industrieunternehmen,

über Handwerksbetriebe und

Handel. Deshalb kommen die

Kunden nicht nur aus dem Alftal

selbst, sondern aus der gesamten

Region, zwischen

Trier und Koblenz, Morbach

und der Eifel.

Die Tradition der

verkaufsoffenen

Sonntage im Alftal

reicht noch nicht allzu

lange zurück. Umso

bemerkenswerter ist der gute

Ruf der Kooperation dreier

Gemeinden und den Unternehmen,

die dort ansässig

sind. Für die in aller Regel,

zwei Veranstaltungen pro

Jahr, plus alle paar Jahre eine

Gewerbeschau, zeichnet sich

der Gewerbeverein

Alftal verantwortlich.

Ihm sind, einschließlich

einiger Fördermitglieder,

etwa 50

Betriebe angeschlossen.

Interessant ist beim Gewerbeverein

Alftal, dass aus

jeder der drei Gemeinden, ungefähr

die gleiche Zahl an Mitgliedern

kommt, obwohl die

Einwohnerzahlen sehr unterschiedlich

sind, zwischen 800

und 1300 Bürger. Im Alftal

wird auf ein besonders Miteinander

gesetzt, das merken

und schätzen die Kunden.

Aber auch die Vielfalt und die

Qualität machen die Attraktivität

des Alftals als Einkaufsort

aus. Wenn jetzt noch das

Wetter mitspielt, können sich

die Händler und Kunden auf

einen interessanten und umsatzstarken

verkaufsoffenen

Sonntag freuen.

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Wir im Alftal // 5


SAISONERÖFFNUNG

IN DER KLOSTERMÜHLE

Auch für diese Saison hat

Christoph Engels ein interessantes

Programm zum Mitmachen

und Anschauen auf

die Beine gestellt. Die Straußenfarm

mit Hofladen, Café

und Spielplatz bietet ein Gelände

im landwirtschaftlichen

Rahmen eines alten Bauernhofs

mit Wiesen, Bachläufen

und Wassermühlen. Das Motto

von Landwirt Christoph Engels

für seine Gäste lautet:

„Feierabend-Sonne-Entspannen.

Kinder spielen – Erwachsene

genießen.“ Die

Straußenfarm beherbergt etliche

Zucht- und Jungtiere, die

übrigens immer sonntags um

14 Uhr bei der Straußenführung

näher kennengelernt

werden können. Christoph

Der Landwirt Christoph Engels betreibt hier sein „Creative Farming“.

Engels tourte 20 Jahre durch

alle Kontinente der Welt: als

Komiker, Jongleur, Artist und

Spaßmacher. 2010 erfüllte

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sich der Familienvater dann

einen lang gehegten Wunsch

und baute sich in seiner alten

Heimat etwas ganz Besonderes

auf. Den viele Jahre unbewohnten

Bauernhof an der

Bengeler Klostermühle wandelte

er in einen landwirtschaftlichen

Event-Betrieb

FOTOS (5): KLOSTERMÜHLE

um, auf dem heute etwa 75

Strauße leben. So ist es ihm

geglückt, mehrere Leidenschaften

gleichzeitig ausleben

zu können: seine Liebe zu

Natur und Landwirtschaft und

seine künstlerische Passion,

um seinen Traum vom „Creative

Farming“ zu realisieren.

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In der Klostermühle in Bengel ist bald wieder was los! Die Straußenfarm

öffnet am 31. März wieder ihre Pforten.

6 // Wir im Alftal


April bis Oktober: Samstags

und sonntags und an Feiertagen

geöffnet ab 13 Uhr.

Straußenführungen ab 14 Uhr

und nach Vereinbarung

Veranstaltungen:

31. März bis 2. April: Ostern

an der Klostermühle –

Samstag bis Montag, ab 13

Uhr Café geöffnet. Sonntag

und Montag ab 13 Uhr Familientag

mit Falkenshow mit

Paul Maus, Mühlenführungen,

Imkerei: Bienchen-Bienchen.

Eintritt frei. Für Essen

und Trinken ist gesorgt.

1. Mai: Straußenfest – die

ersten Küken tanzen in den

Mai! Ab 12 Uhr Leckeres vom

Grill: Straußensteak und Bratwurst

vom Strauß

17. Juni: Springiersbacher

Flohmarkt

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Wir im Alftall // 7


GELEBTE GASTLICHKEIT IM GASTHAUS PÜTZ

Vom Alltag einmal abschalten

und sich bei einem frisch zubereiteten,

regionalen Gericht, in

gemütlicher Runde, verwöhnen

lassen. Das kann man im

Alten Gasthaus Pütz in Bengel.

Das Haus besteht seit 1896.

Seit 1983 wird es von Johannes

und Eva Pütz in der dritten

Generation geführt.„Wir haben

uns sehr auf die Herausforderung

gefreut, und uns

gesagt, da machen wir was

Schönes draus“, so das Ehepaar.

So haben sie es umgesetzt

und nach und nach das

Gasthaus nach ihren Vorstellungen

gestaltet. „Jetzt ist es

ein geselliger Treffpunkt für

Jung und Alt,“ berichten sie.

Wichtig ist dem Ehepaar, dass

das Haus ein gepflegtes Ambiente

ausstrahlt, und der

Gast sich wohl und willkommen

fühlt. Dazu trägt der Kachelofen

in der Gaststube im

Winter sicher ganz sicher bei.

Die Plätze um ihn herum sind

heiß begehrt.

Ins Alte Gasthaus Pütz kommen

nicht nur Gäste aus dem

Alftal, sondern auch aus der

näheren und weiteren Umgebung,

sowie aus Holland und

Belgien. Da das Alte Gasthaus

Pütz zentral im Ortskern, direkt

an der B49 liegt, kehren

auch viele Urlauber, die ihre

Unterkunft in einem der Mosel

Orte haben, gerne ein. Einem

Journalisten der Frankfurter

Johannes Pütz bewirtet seine Thekengäste und seine Frau Eva.

Allgemeinen Sonntagszeitung

hat es hier sogar so gut

gefallen, dass er seinen Zwischenstopp

in Bengel unter

der Überschrift: „Sülze in

Bengel“ veröffentlicht hat.

„Das hat uns natürlich schon

sehr stolz gemacht, und unsere

Sülze, die mein Mann

noch heute nach dem Rezept

seines Vaters herstellt, war

noch gefragter als sonst“, so

Eva Pütz.

REGIONALE UND SAISONALE

KÜCHE

Auf eine frische an den Jahreszeiten

orientierte Küche legen

Johannes, Metzgermeister,

und Eva Pütz, Meisterin im

Bereich Gastronomie, großen

Wert. Die Standardkarte ist

nicht zu groß, sodass man sie

mit frischen Produkten beherrschen

kann. Sie wird immer

wieder durch aktuelle

Empfehlungen ergänzt. So

kann man hier beispielsweise

deftigen Grillschinken mit dicken

Bohnen, als auch Zanderfilet

auf der Haut gebraten

oder Lammkarree mit Grillgemüse

genießen. Eine Spezialität

des Hauses, die es nach

Absprache an bestimmten Tagen

gibt, ist das frische Rinderhack.

Neben frischen, regionalen

Speisen gibt es im

Gasthaus Pütz zwei Biere vom

Fass und natürlich verschiedene

Moselweine. Im Sommer

kann man auf der Terrasse,

die liebevoll mit Blumen

und Pflanzen gestaltet ist, essen

und trinken.

Neben der Gaststube verfügt

das Haus über einen separaten

Nebenraum, der bis zu 35

Personen Platz bietet. Besonders

freut sich Familie Pütz,

wenn Gäste kommen, die die

Atmosphäre und das gute Essen

loben, und dann mit

Freunden wiederkommen.

Oder aber, dass junge Leute,

die hier ihre Erstkommunion

gefeiert haben, heute immer

noch mit ihren Partnern dem

Haus die Treue halten und immer

wieder einkehren.

Verändert hat sich in den vergangenen

Jahrzehnten das

Ausgehverhalten der Menschen.

Spontan nach der Arbeit

ein Feierabendbier oder

einen Schoppen trinken, ist

etwas aus der Mode gekommen,

aber dafür gründen sich

immer häufiger Stammtische.

Eva Pütz erzählt: „Die treffen

sich in einem bestimmten

Rhythmus etwa einmal die

Woche oder einmal im Monat

und haben so die Gewissheit,

dass die Freunde oder Gleichgesinnte

hier sind. Das ist eine

sehr schöne Entwicklung.“

Einen Wermutstropfen gibt es

allerdings auch hier. Die Töchter

des Ehepaares haben beruflich

andere Wege eingeschlagen,

und so ist leider

noch kein Nachfolger in Sicht.

„Solange es uns noch so viel

Freude macht, unsere Gäste

zu umsorgen, sind wir mit vollem

Einsatz dabei, und bleiben

unseren Qualitätsmaßstäben

treu,“ so die einhellige

Meinung des Paares.

Viele Stammgäste aus nah und fern nutzen die liebevoll gestalteten Räumlichkeiten für ihre Feiern mit Familie und Freunden, Stammtischen

oder laden ihren Geschäftsbesuch zum Essen hierher ein.

8 // Wir im Alftal


GROSSE AUSWAHL, GUTER SERVICE

UND PERSÖNLICHE BERATUNG

Kunden aus dem Alftal und

weit darüber hinaus schätzen

das Technische Kaufhaus

Vogt, kurz TKV, als top Anlaufstelle.

In dem Fachgeschäft in

Kinderbeuern gibt es fast alles

zu kaufen, was irgendwie mit

Technik in Verbindung zu bringen

ist. Besonders groß ist die

Kamin- und Pelletöfen-Auswahl

mit etwa 140 Modellen

verschiedenster Hersteller

und Preiskategorien und passendem

Zubehör. TKV ist einer

der führenden autorisierten

Kaminofenfachhandelsbetriebe

im Großraum Trier-

Koblenz. Eine ähnlich große

Vielfalt bietet die Abteilung

der „weißen Geräte“ mit

Waschmaschinen und Trocknern

sowie das weitere Sortiment.

Es reicht von Haushaltswaren

bis Schul- und

Schreibwaren und von Baustoffen

und Werkzeugen bis

zu Bau- und Heimwerkerbedarf

oder Farben und Lacken.

„Unser Sortiment ist sehr breit

gefächert“, sagt Thomas

Vogt, der auch Ausgefallenes

in dem Einzelhandelsgeschäft

mit Haushaltwaren, Bau- und

Inhaber Thomas Vogt in der großen Ausstellung des Technischen

Kaufhauses Vogt mit insgesamt etwa 140 Kamin- und Pelletöfen.

FOTO: URSULA SCHMIEDER

Heimwerkerbedarf anbietet.

Den vor mehr als 100 Jahren

von seinem Großvater Johann

Vogt gegründeten Betrieb

führt er in dritter Generation.

In den 1960er und 1970er

Jahren wurde das Angebot

um Tapeten, Bodenbeläge

und Einbauküchen und 1990

um einen Anbau erweitert.

Damit war Platz für Baustoffe

und einen 1000 Quadratmeter

großen Ausstellungsraum.

Bekannt ist das TKV aber

auch für guten Service, Kundendienst

und persönliche

Beratung des Teams. Lieferung

und Montage sind ebenso

im Leistungsumfang enthalten

wie Rat und tatkräftige

Hilfe bei Störungen: „Kunden

wird bei uns immer weiter geholfen.“

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Wir im Alftal // 9


WIRTSCHAFTLICH STABILE VERHÄLTNISSE

Das Alftal ist durch seine Lage

und seinen breiten Branchenmix

gut aufgestellt. In Zukunft

wird es darum gehen, die

Chancen der Anbindung durch

die Hochmoselbrücke und den

fortschreitenden Internetkonsum

zu nutzen. Über die aktuelle

Situation hat Robert Müller,

Vorsitzender des Gewerbevereins

Alftal e.V., berichtet.

Das Alftal hat sich im Zuge der

allgemein guten Entwicklung

der Wirtschaft in Deutschland

sich auch weiter positiv entwickelt.

Es gibt in den drei Gemeinden

Bausendorf, Kinderbeuern

und Bengel neben den

angestammten Betrieben innerhalb

der Dorfkerne jeweils

ein konzentriertes Gewerbegebiet.

In Bausendorf und auch in

Bengel sind diese Gebiete mit

einem ausdrücklichen interessanten

Mix aus zahlreichen

Branchen versehen, in

Kinderbeuern ist dieses Gebiet

eher spezifisch weinwirtschaftlich

orientiert, und wird

von einer großen Weinkellerei

als Zweigbetrieb dominiert. In

Bausendorf und Bengel sind

im vergangenen Jahr jeweils

zwei Betriebe dazugekommen

und ergänzen den bereits

vorhandenen Branchenmix.

In den Alftalgemeinden gibt es schöne Ecken und viele Gewerbebetriebe. Der 2001 gegründete Gewerbeverein

Alftal mit seinen rund 60 Mitgliedern aus den Orten Bengel, Bausendorf und Kinderbeuern

arbeitet ortsübergreifend zusammen und vertritt die Interessen der Gewerbetreibenden.

FOTO/TV-ARCHIV: NORA JOHN

Das Alftal ist gekennzeichnet

von einem sehr ausgewogenen

Angebot von Handel,

Dienstleistungen, Herstellung

und Einzelhandel. Viele Einzelhandelsunternehmen,

die

es an vielen Orten sonst nicht

mehr gibt, wie Bäckereien,

Lebensmitteleinzelhandel,

Blumenhandel, kleine Kaufhäuser

mit umfangreichem

Sortiment, Möbelhandel,

Metzgereien, um nur einige zu

nennen, sind im Alftal in hoher

Qualität anzutreffen, so dass

es fast keine Branche gibt, die

hier nicht vertreten ist. Durch

die Verkehrsströme durch die

B49 ist das Alftal auf der einen

Seite mit dem Mittelzentrum

Wittlich und auf der anderen

Seite mit dem Mittelzentrum

Cochem verbunden. Daraus

ergibt sich eine gute Kundenbindung.

Durch die dem Alftal

benachbarten Orte wird der

Einzugsbereich der Betriebe

im Alftal erheblich erweitert.

NEUE CHANCEN DURCH DIE

HOCHMOSELBRÜCKE

Bewohnern der Moselorte zu

dieser Region. Erheblich neue

Chancen werden sich in den

nächsten Jahren durch die





Eine immer schon traditionelle

Verbindung besteht, aufgrund

politischer aber auch früherer

Verbindungen durch landwirtschaftlichen

Besitz, mit den

Robert Müller, Vorsitzender des

Gewerbevereins Alftal. FOTO: PRI-

VAT






10 // Wir im Alftal







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UND NEUE CHANCEN IM ALFTAL

Fertigstellung der Hochmoselbrücke

ergeben.

Auch die immer weiter fortschreitende

Nutzung des Internets

bringt für die Unternehmen,

die dieses Medium

nutzen, große Möglichkeiten,

Kunden auch aus etwas weiteren

Einzugsgebieten beispielsweise

dem Rhein-Main-

Gebiet, in ihre Betriebe zu bekommen.

Dieser Möglichkeit wird in Zukunft

noch größere Bedeutung

bekommen, und es gilt,

sie auch für die Unternehmen

im Alftal zu nutzen. Eine Zusammenarbeit

mit der Verbandsgemeinde

Traben-Trarbach

und dem Alftal sollte auf

jeden Fall ins Auge gefasst

werden.

Einmal was die politische Tätigkeit

angeht, wenn es beispielsweise

um die Ausweisung

oder Erweiterung von

Gewerbegebieten geht. Hier

sind Entscheidungen von

zentraler Bedeutung, wenn es

um die Ansiedlungsmöglichkeit

größerer Betriebe mit lukrativen

Arbeitsplatzahlen

geht, die sicher von einzelnen

Gemeinden nicht mehr zu

schaffen sind. Ein Gesamtkonzept

für die Verbandsgemeinde,

an dem sich die Gemeinden

dann orientieren

können, wäre da von Vorteil.

Erste Schritte für die Erstellung

dieses Konzeptes sind

bereits auf den Weg gebracht.

Außerdem ist natürlich eine

Zusammenarbeit der beiden

Gewerbevereine, einmal Traben-Trarbach

für die Moselschiene,

sowie dem Gewerbeverein

Alftal für die Eifelschiene

sicher sinnvoll, so

dass auch zukünftige Veranstaltungen

entsprechende

Beteiligungen und Resonanzen

gewährleisten.

In Zukunft wird es zunehmend

darauf ankommen, dass die

Betriebe in ausreichendem

Maße ausgebildete Fachkräfte

zur Verfügung haben. Hier

sind bereits erste Engpässe

zu erkennen, und es wird eine

Herausforderung sein, Möglichkeiten

und Mittel zu finden,

um die Arbeitsplätze in

unseren mittelständischen

Betrieben so interessant zu

gestalten, um mit anderen Arbeitgebern

mithalten zu können.

Ein sehenswertes Gebäude in Bausendorf: das moderne Gemeindezentrum.

FOTO/TV-ARCHIV: URSULA SHCMIEDER

Besuchermagnet im Alftal : der Flohmarkt in Springiersbach.

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Wir im Alftal // 11


LEBENDIGE KAPELLE

IN MALERISCHEM

UMFELD

Die Kapelle Heinzerath ist eines der ältesten Gebäude der Umgebung

Zwischen Bausendorf und Olkenbach

liegt die Kapelle

Heinzerath, die zu einem inzwischen

verschwundenen

Dorf gehört hat. Sie ist sehr gut

erhalten und wird noch regelmäßig

für Konzerte und Gottesdienste

genutzt. Jetzt stehen

umfangreiche Arbeiten am

Dach an.

Malerisch liegt die Kapelle

Heinzerath zwischen dem

Bausendorfer Ortsteil Olkenbach

und Diefenbach im Tal,

umgeben von Wiesen und

Wald. Der Alfbach fließt direkt

an ihr vorbei, und sie fügt sich

farblich in die Landschaft ein.

„Oft wird die Kapelle fotografiert

oder Gruppen stehen hier

mit der Staffelei und malen

das Gotteshaus“, weiß Klaus

Görgen zu berichten, der sich

bei der Stiftung der Kapelle

Heinzerath engagiert.

Das Dorf Heinzerath wurde

während des 30-jährigen

Kriegs (1618-1648) von einer

Seuche heimgesucht, ist ausgestorben

und heute ganz

verschwunden. Nur die Kapelle

ist noch da. Sie gilt als ältestes

Gebäude in der Umgebung

von Bausendorf-Olkenbach.

Sie wurde erstmals

1475 urkundlich erwähnt, hat

vermutlich jedoch einen wesentlich

älteren Ursprung.

Dass sie bis heute so gut erhalten

ist, hat mehrere Ursa-

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12 // Wir im Alftal


chen. Zum einen lag die Kapelle

außerhalb des Ortes,

deshalb konnten Feuer nicht

auf sie übergreifen. Zum anderen

ist sie dem heiligen Bartholomäus

geweiht, dem

Schutzpatron der Bauern und

Winzer, so dass sie von ihnen

nicht als Steinbruch genutzt

wurde. Aktuell stehen in diesem

Jahr Arbeiten am Dachstuhl

an. Klaus Görgen berichtet:

„Es gibt Schäden am

Dachstuhl, an verschiedenen

Stellen, so dass wir handeln

müssen.“ Die Gesamtkosten

liegen bei 230 000 Euro, von

denen das Bistum einen Teil

übernimmt. Besonders ist an

der Kapelle, dass verschiedene

Epochen vertreten sind.

Das kann man anhand der

Marienverehrung sehen. Es

gibt in der Kirche eine Pietà

(schmerzhafte Muttergottes)

aus der Spätgotik, dann wurde

Maria im Barock als selige

Jungfrau verehrt und im romanischen

als Himmelskönigin

dargestellt. Professor Dr.

Erwin Schaaf, der das Buch,

die Kapelle Heinzerath- Geschichte

einer altehrwürdigen

Wallfahrtskirche geschrieben

hat-, sagte bei dessen Veröffentlichung

2013: „Das fromme

Kunstwerk der schmerzhaften

Muttergottes wird wie

ein Juwel in Heinzerath gehütet.

Die Menschen der damaligen

Zeit fühlten sich der leidgeprüften

Gottesmutter eng

verbunden, denn ihre Lebensverhältnisse

waren bedrückend.“

HOCHZEITEN UND

KONZERTE

Bis in die 1970er Jahre haben

große Wallfahrten stattgefunden.

Heute werden Hochzeiten

und Konzerte in der Kapelle

Heinzerath veranstaltet, in

der 100 Personen Platz haben.

In diesem Jahr werden

drei Konzerte hier stattfinden.

Am 9. Juni ist Tabea Maler zu

Gast, am Tag des offenen

Denkmals, 9. September,

wird das Gotteshaus geöffnet

sein und ein Abendlob mit Musik

stattfinden. Am 23. September

ist der Trierer Kammerchor

zu Gast. In den vergangenen

Jahren konnte für

die Kapelle eine neue Glocke

angeschafft werden. Diese

hat die bisherige kleine Eisenglocke

ersetzt. Das Geld dafür

kam aus Spenden, um die der

ehemalige Verbandsgemeinde

Bürgermeister Otto Maria

Bastgen bei seiner Verabschiedung

gebeten hatte.

Prunkstück der Kirche ist ein Steinaltar aus der Werkstatt des Bildhauers

Hans Ruprecht Hoffmann.

Die Stiftung

2010 wurde die Stiftung Kapelle Heinzerath

gegründet, die es sich unter anderem

zur Aufgabe gemacht hat, die Kirche zu erhalten

und zur laufenden Unterhaltung der

Kirche und des Friedhofs beitragen. 26 Personen

haben in einer Gemeinschaftsleitung

die Stiftung ins Leben gerufen. Die Verantwortung

für die Stiftung tragen die Treuhänder,

das ist die katholische Kirchengemeinde

Bausendorf und das Kuratorium. Vorsitzender

des Kuratoriums ist aktuell Winfried

Görgen.

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• Pflasterarbeiten

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Wir im Alftal // 13


LEBENDIGES ALFTAL

FÜR ALLE GENERATIONEN

Im Alftal mit seinen rund 3200 Einwohnern gibt es eine große

Bandbreite an Betrieben und Geschäften. Aber auch das Miteinander,

im sozialen Leben, kann sich sehen lassen. Es gibt Institutionen,

wie die Schulen und Kindergärten. Daneben gibt es

für die Jugendlichen den Jugendraum Alftal, für alle Generationen

die Turnhalle in Bengel, in der sich von der Mutter-Kind-

Guppe bis zum Männerturnen verschiedene Gruppen treffen.

Ausgezeichnet für ihr soziales Engagement ist der Seniorentreff

in Kinderbeuern, bei dem auch demente Menschen willkommen

sind. Ein besonderer Service sind die Ehrenmobile in Bausendorf

und Bengel.

DER JUGENDRAUM ALFTAL

Der Jugendraum Alftal besteht

seit mehr als 18 Jahren.

Er ist also mehr als volljährig.

In der Dorfstraße in Kinderbeuern

über dem Bürgerhaus

treffen sich die Jugendlichen

jeden zweiten Freitag ab 19

Uhr. Entstanden ist er aus einer

Initiative von Firmlingen,

die sich vor 20 Jahren einen

Jugendraum gewünscht haben.

Mit Ehrenamtlichen, der

Pfarreiengemeinschaft Alftal,

der Verbandsgemeinde Kröv-

Bausendorf und den Gemeinden

Bausendorf, Bengel und

Kickern steht bei den Jugendlichen immer hoch im Kurs.

Kinderbeuern konnte er gebaut

werden. Begleitet wurde

diese Initiative von kirchlicher

Seite durch Pastoralreferent

Armin Surkus-Anzenhofer.

Genutzt werden kann der

Raum von allen Jugendarbeit

treibenden Gruppen, Initiativen

und Vereinen nach vorheriger

Absprache. Messdiener

treffen sich dort und Firmlinge.

Freitagabends treffen sich

Jugendliche „einfach so“, als

Start ins Wochenende. Auch

Kinder sind im Blick, denn sie

sollen den Jugendraum entdecken

dürfen, um ihn später

für sich nutzen zu können.

Ein kleines Team aus jungen

Erwachsenen, die früher

selbst im Jugendraum aktiv

waren, wirkt im Hintergrund.

Sie machen Termine aus, treffen

Absprachen und koordinieren

Angebote. Einige Jugendliche

sind an den Freitagabenden

da und sorgen dafür,

dass der Betrieb läuft. Sehr

gut angenommen werden

Tanzkurse. Bastelangebote

wie die „Adventsstündchen“

gibt es vor Weihnachten und

Kinoabende.

ZWANGSLOS

ZUSAMMENKOMMEN

Wichtig ist den Initiatoren,

dass es einen Raum gibt, in

dem Jugendliche einmal

nichts leisten und präsentieren

müssen, und sie einfach

nur zwanglos und zweckfrei

zusammenkommen können,

also der klassische „Offene-

Treff“-Betrieb. Der war einige

Zeit bei Jugendlichen gar

nicht „in“, aber diese Durststrecken

dürfen sein, denn

derzeit gibt es wieder einige

junge Leute, die genau das für

sich entdecken. Und dass

diese Jugendliche den Raum

selbst organisieren, mit Getränken,

Putzdiensten und

Öffnungszeiten, das ist ein

wichtiges Experimentier- und

Lernfeld für sie. Damit die

Jüngeren den Raum kennen

lernen, haben sie die Möglichkeit,

dort ihren Geburtstag zu

feiern. Und hin und wieder soll

es ganz bewusst Angebote

geben, die vom Hintergrundteam

mit organisiert werden.

Vereine aus Bausendorf, Bengel,

Kinderbeuern und Hontheim

können den Raum nutzen

für Feiern, Schulungen

und Treffen. Er ist die Zentrale

für die Bolivien-Kleidersammlung

im Alftal, Gruppenleitungsschulungen

des Dekanates

Wittlich finden im Raum

statt. Betreuer für Freizeiten

werden geschult.

Für die Zukunft hoffen die Initiatoren,

dass es weiterhin Jugendliche

gibt, die so engagiert

den Offenen Treff organisieren

wie zur Zeit. Damit der

Raum weiter attraktiv bleibt,

braucht es attraktive Spielgeräte.

Hier müsste nach fast 20

Jahren neu investiert werden.

Das Hintergrundteam gestaltet

die Familienwanderungen

im Alftal mit. Viele der bisherigen

Teammitglieder sind im

Lauf der Jahre zu Betreuern

geworden. Und seit Jahren

organisieren einige von ihnen

das Jugendfestival „Oben Air“

auf der Marienburg mit, weil

sie nach einigen Disco-Versuchen

vor Ort gemerkt haben,

dass man ein solches Festival

nicht für einige Dörfer, sondern

für eine größere Region

und mit vielen anderen Partnern

anbieten kann, und das

mittlerweile mit großem Erfolg.

14 // Wir im Alftal


DIE TURNHALLE BENGEL

Zu einem sportlichen Generationentreff

hat sich die Turnhalle

in Bengel entwickelt. Sie

ist sowohl für Kinder, die gerade

erst laufen können, bis hin

zu den Senioren ein wichtiger

Treffpunkt, an dem man gemeinsam

Spaß an der Bewegung

hat und Gemeinschaft

miteinander leben kann. 1972

wurde sie gebaut und ist aus

dem aktuellen gesellschaftlichen

Leben im Alftal nicht

mehr wegzudenken. Jeden

Tag, von Montag bis Sonntag

ist die Halle besetzt. An den

Wochentagen oft von 16 Uhr

bis 22 Uhr, samstags von 9 bis

21 Uhr und am Sonntag nachmittags.

Allein sieben Kindergruppen

treffen sich dort, um zu Turnen

oder um Spiel und Spaß zu Erleben.

Ein Beispiel hierfür, ist

das Mutter-Kind Turnen.

Pünktlich um 17 Uhr geht es

los. Übungsleiterin Maureen

Orth hat dann schon einige

Geräte aufgebaut, beispielsweise

zum Thema Balancieren.

Dann ist eine Bank zwischen

zwei Kästen eingehängt,

Matten liegen darunter

und die Kinder gehen an der

Hand über das Turngerät. Am

schönsten finden sie, wenn

sie am Ende auf den Kasten

steigen und sich von dort auf

eine dicke Matte fallen lassen

können. Zwischendurch stellen

sich Mütter und Kinder im

Kreis auf und singen ein Bewegungslied.

Maureen Orth

berichtet: „Am wichtigsten ist

uns, dass die Kinder, egal ob

die kleinen oder die großen,

Spaß an der Bewegung haben.“

Sie erzählt weiter: „Oft

staunt man als Erwachsener,

wie die Kinder selbst Ideen

entwickeln, und mit Geräten,

beispielsweise Hütchen oder

einem kleinen aufgebauten

Parcours, etwas ganz anderes

machen, als man sich das

vorgestellt hat.“

BEWEGUNG

FÜR JUNG UND ALT

Aber nicht nur für die kleinen

ist das Angebot in der Halle

und des TuS Bengel wichtig,

auch ältere Menschen verbringen

hier ihre Freizeit. Da

ist beispielsweise Hallenboule

oder die Damengymnastik.

Auch Aerobic und das Männerturnen

finden viel Anklang.

Zum Sport in der Halle, die der

Gemeinde Bengel gehört,

kommen nicht nur Bengeler

sondern Menschen aus den

Nachbargemeinden und dem

Kreis Cochem-Zell. Die Lauf-

Auf der Matte fühlen sich alle wohl. Weiter auf Seite 14 –>

Sie bauen eine Halle oder ein Haus,

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Der Steinmetz vor Ort

Wir im Alftal // 15


So hoch oben zu balancieren, ist gar nicht so einfach.

gruppe des TuS Bengel hat

sich weit über den Ort hinaus

einen guten Namen gemacht,

unter anderem mit dem Kondelwaldlauf.

Neben den festen

Terminen finden in der

Turnhalle finden auch weitere

Feste in der Halle statt, die für

die Dorfgemeinschaft wichtig

sind, beispielsweise an Fastnacht

oder Veranstaltungen

des Obst- und Gartenbauvereins.

Das ist den kleinen der

Mutter-Kindgruppe noch

nicht so wichtig. Sie freuen

sich jetzt erstmal darauf auf

der Turnmatte zu sitzen, unter

der dicke Gymnastikballe fixiert

sind, und die ganz toll

hin- und herschaukelt.

FIT IM KOPF UND IN DEN GLIEDERN

Mit Spaß und Unterhaltung werden die Sinne trainiert.

Es ist ein Treffen von älteren

Menschen in Kinderbeuern.

Aber anders, als bei vielen anderen,

wird hier kein Kuchen

gereicht, und auch kein Unterhaltungsprogramm

geboten,

sondern hier wird fit gemacht

– altersgerecht. Fertig

vorbereitet liegen kleine Einkilohanteln

auf den Tischen, darunter

bunte Tücher. Auf einem

Tablett sind Korken und

Tennisbälle gerichtet, alles

fürs Training.

Einmal im Monat kommen hier

rund 20 Menschen, zwischen

Ende Sechzig und Ende Achtzig

zusammen, um sich bei

Übungen fit zu halten, Stürzen

vorzubeugen und eine Altersdemenz

zu begegnen. Sigrid

Steffens leitet die Gruppe, die

sich im Bürgerhaus trifft und

zu der auch Personen aus den

Nachbargemeinden kommen

können. Sie ist examinierte

Kinderkrankenschwester, hat

in der Altenpflege gearbeitet

und sich im Bereich Demenz

weitergebildet. Sie sagt: „Wir

wollen die Leute hier fordern

und fördern. Wer sich körperlich

betätig, bleibt auch geistig

fit.“ Dann beginnt sie mit

den Damen und zwei Herren

zu arbeiten. Erst wird sich hinter

einen Stuhl gestellt und auf

der Stelle gegangen, dann

werden die Arme dazu genommen,

und auf die Atmung

geachtet. Immer wieder fragt

Sigrid Steffens nach, ob es jemandem

schwindelig ist, oder

etwas weh tut. Wenn dem so

wäre, wüsste sie auch zu handeln,

denn sie hat auch eine

First Responder Ausbildung

und ihren Koffer immer dabei.

Doch es läuft alles gut, und

keiner klagt.

Jetzt wird sich noch einmal

ausgeschüttelt und hingesetzt.

Eine Übung aus der Ergotherapie

für die Sinne, steht

heute auf dem Plan. Dazu wird

der Korken genommen und

damit die Finger nachgespurt.

Anschließend mit dem Korken

in die Zwischenräume getippt,

und dass bei zunehmendem

Tempo. Auf dem

Stuhl ohne Hände nach vorne

und nach hinten rutschen, ist

ebenfalls eine Übung an diesem

Nachmittag, der den Senioren

viel Spaß macht. Eine

von ihnen sagt: „Nach den

Übungen hier geht vieles

leichter. Man glaubt das

kaum, was das ausmacht, gerade

auch bei der Hausarbeit.“

Dass hier auch Menschen, die

im Rollstuhl sitzen oder eine

bereits erkennbare Demenz

haben, willkommen sind, ist

eine Besonderheit. Das hilft,

Alltagskompetenzen zu erhalten

oder sie zu verbessern.

Das hat den Landrat dazu bewogen,

die Initiative auszuzeichnen

bei dem Ideenwettbewerb

„Zu Hause alt werden“

im vergangenen Jahr. Mit

dem Geld wurden Hilfsmittel,

wie die Tücher, die kleinen

Hanteln, Poolnudeln und ähnliches

angeschafft. Für die Zukunft

ist die Überlegung die

Treffen zweimal monatlich anzubieten.

Fest steht aber jetzt

schon, dass es eine Veranstaltung

geben wird „Verhalten

im häuslichen Notfall“, der

sich an einen Erste Hilfe Kurs,

anlehnt.

16 // Wir im Alftal


straussenfarm-bengel.de

DIE EHRENMOBILE

Für ältere, kranke und sozial

schwache Menschen gibt es

in Bausendorf und in Kinderbeuern

jeweils einen ehrenamtlichen

Fahrdienst. Karin

Radke-Burg hat im August

2015 einen Ehrenmobildienst

ins Leben gerufen. Sie sagt:

„Der Gemeinderat fand die

Idee gut, und ich habe mich

um die Umsetzung gekümmert.“

Sie hat Flyer drucken

lassen, sie verteilt und mit einigen

Menschen gesprochen,

die als Fahrer infrage kommen

könnten. Das Ehrenmobil wird

sehr gut angenommen und

die Bilanz lässt sich sehen: Elf

FRÜHSTÜCK

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Ossi Steinmetz koordiniert den ehrenamtlichen Fahrdienst und ist

selbst Fahrer.

FOTO/TV-ARCHIV: WINFRIED SIMON

Fahrer stehen für das Ehrenmobil

aus Kinderbeuern-

Hetzhof zur Verfügung. Pro

Jahr sind es durchschnittlich

120 Fahrten. Im vergangenen

Jahr wurden rund 3300 Kilometer

gefahren.

Zielgruppe dieser Initiative

sind Menschen, die selbst

nicht mobil sind und keine

Verwandten haben, die sie

fahren können. „Es besteht

natürlich schon die Gefahr,

dass die Leute das Angebot

ausnutzen, aber da muss man

eine Grenze ziehen, wenn

man das merkt. Aber das war

bisher kaum nötig.“ Die Fahrten

gehen oft zur Bank oder

zum Einkaufen im Alftal. „Das

haben wir mit der Gemeinde

so abgesprochen, dass wir

ausschließlich im Alftal einkaufen,

um unsere Geschäfte

vor Ort zu unterstützen.“ Inzwischen

ist aus den reinen

Fahrdiensten auch ein Kümmern

geworden. „Einige Menschen

fahren wir in regelmäßigen

Abständen, und man lernt

sich besser kennen. Dazu tragen

wir einigen auch die Einkäufe

in die Wohnung. Einer

Person, die nicht gut sieht, lesen

wir auch Dinge vor“, so

Karin Radke-Burg.

Soweit ist es in Bausendorf

noch nicht. Im Januar hat Ossi

Steinmetz eine ähnliche Initiative

gestartet, weil er dafür einen

Bedarf sieht. Im Rahmen

der Dorfmoderation, die es in

Bausendorf gibt, ist die Idee

entstanden. Bei einer Fragebogenaktion

der Bevölkerung

stand das Thema ganz oben

auf der Liste. Große Fahrten

über weite Strecken werden

nicht möglich sein. Fahrten zu

Ärzten zu Geschäften innerhalb

von Bausendorf, Behörden

oder zum Krankenhaus,

sind es. Ossi Steinmetz sagt:

Wir wollen keine Konkurrenz

zu Taxiunternehmen sein. Wir

wollen für Menschen da sei,

für die die Fahrten zum Arzt zu

beschwerlich oder zu teuer

sind.“

Eine Liste mit Ehrenamtlichen,

die bereit sind zu fahren,

liegt bei ihm bereit. Wer

den Dienst nutzen will, muss

sich mindestens drei Tage zuvor

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Wir im Alftal // 17


MUSIKKULTUR IM KARMELITENKLOSTER

Seit 1977 gibt es in Springiersbach anspruchsvolle Kammerkonzerte

Jenny Abel war schon da. Der

russische Cellist Vladimir

Chondra hat das Publikum

begeistert, die erst 19-jährige

Peijun Xu, überraschte mit ihrem

wunderbaren Spiel an der

Viola, und Noel Lehar überzeugte

mit seinen zehn Jahren

an der Querflöte. Zu hören

waren sie, und unzählige andere

im Kloster Springiersbach,

wo der Musikkreis jedes

Jahr zu rund 20 Konzerten

einlädt. Die Organisation hat

Gerd Vockensperger seit dem

ersten Konzert inne. Der

Opern- und Konzertliebhaber

hat den Verein gegründet.

„Ich wollte gerne im schönen

Karmelitenkloster Springiersbach

anspruchsvolle Kammerkonzerte

organisieren“,

sagt er. Weiter berichtet er:

Wir waren damals der erste

Veranstalter zwischen Koblenz

und Trier, die solche Konzerte

angeboten haben – lange

vor dem Mosel-Musikfestival,

das erst 1995 mit den Mosel-Festwochen

startete.“

Selbst in Trier, weiß er, habe es

damals nur etwa sechs jährliche

Konzerte der Kammermusikalischen

Vereinigung

gegeben. „Es war mir damals

ein persönliches Anliegen,

unseren diesbezüglich verwaisten

Raum mit musikali-

Barockes Kleinod: Die Stiftskirche des Klosters Springiersbach ist wegen der vielen Konzerte Musikliebhabern

ein Begriff.

FOTO/TV-ARCHIV: ALOIS MAYER

schem Leben zu füllen“, so

der aus Düsseldorf stammende

und nach Bengel verheiratete

Vockensperger. Heute

sind die Springiersbacher

Konzerte ein fester Bestandteil

des kulturellen Programms

der Region.

Bei der Auswahl seiner Künstler

legt er Wert darauf, dass es

Profimusiker sind, die er mit

seinem Budget bezahlen

kann. Er sagt: „Viele der Musiker,

die hier auftreten habe ich

bei Konzerten gehört und gefragt,

ob sie auch bei uns auftreten

wollen, andere waren

schon einmal hier, von einigen

habe ich CDs gehört und war

so begeistert, dass ich Kontakt

zu ihnen aufgenommen

habe.“

Zu den Konzerten kommen

bis zu 100 Besucher, bei besonderen,

wie dem Weihnachts-

oder Neujahrskonzert

sind es 120 bis 130 Personen.

„Für Kammermusik ist der

Raum, indem die Konzerte

stattfinden ideal, und für die

Besucher, sehr angenehm.“

Die Konzerte haben viel

Stammpublikum, aber es

kommen auch immer wieder

neue Musikinteressierte dazu.

„Ein bisschen stolz bin ich

darauf, dass ich im Laufe der

Jahre doch einige Menschen

an die klassische Musik heranführen

konnte. Sie mögen

sie nicht nur, sie kennen sich

inzwischen auch sehr gut darin

aus“, berichtet der Musikliebhaber.

Gerd Vockensperger ist

selbst auch großer Opernfan,

18 // Wir im Alftal


im Innenhof wurden in der Vergangenheit

schon Opernabende

veranstaltet, aber es

gab immer große Probleme

mit dem Wetter. Das ist auch

der Grund, warum sie nicht

mehr stattfinden. „Wir hatten

tolle Aufführungen. Tosca mit

Solisten und Orchester, Telemann

an mehreren Abenden“,

schwärmt Vockensperger.

„Wenn ich mir etwas wünschen,

oder wüsste, wie ich

es finanzieren könnte, würde

ich ein mir ein ausfahrbares

Glasdach für über den Hof des

Klosters wünschen. Das wäre

super“, sagt er weiter. Die

Patres des Klosters waren

Gerd Vockensperger.

von Anfang an mit den Ideen

von Gerd Vockensperger einverstanden,

ohne dass es

auch nicht möglich gewesen

wäre, hier Veranstaltungen

durchzuführen.

Der Verein finanziert sich über

die Beiträge der gut 450 Mitglieder,

die vorwiegend aus

Trier und dem Konzer Raum

sowie aus dem Hunsrück, der

Eifel und von der Mosel bis

nach Koblenz, kommen. Weitere

Einnahmen kommen aus

den Flohmärkten des Klosters,

die echte Publikumsmagneten

sind. Besonders ist

an der Finanzierung, dass sie

komplett ohne öffentliche

Förderungen auskommt.

„Meines Wissens nach, sind

wir sogar der einzige Klassikmusikveranstalter,

der auf Zuschüsse

von Gemeinden,

Kreis, Land oder Banken verzichtet“,

sagt Gerd Vockensperger.

Neben den Konzerten organisiert

der Verein, in dessen Vorstand

insgesamt fünf Personen

sind, jährliche Musikkurse,

an denen Schüler, ältere

Laien, angehende und erfahrene

Studenten sowie Musiklehrer

teilnehmen. Sie wollen

sich in instrumentalen Fächern

oder im Gesang weiterbilden.

PROGRAMM MUSIKKREIS

SPRINGIERSBACH 2018

Sonntag, 18. März: Meisterkonzert,

16 Uhr, „Harfe und

Flöte“ Duo, Flores Zsófia Orlishausen

an der Harfe, Christiane

Meininger an der Querflöte

Sonntag, 15. April: Das besondere

Konzert, 18.30 Uhr,

Josie Lin - Marimba

Montag, 16. April: Ein junger

Meisterpianist, 16 Uhr, Moye

Kolodin, Klavier

Sonntag, 22. April: Meisterkonzert,

16 Uhr, Prof. Vesselin

Paraschkevov (Violine) spielt

Bach-Sonaten und eine

Bach-Ciaccona

Sonntag, 6. April: Trio „Hamburg

Players“, 16 Uhr, Ian

Mardon Violine, Julia Mensching

Viola, Rolf Herbrechtsmeyer

Violoncello, J.S. Bach

Goldberg-Variationen BWV

988 (Transkription von Dmitri

Sitkovetsky)

Donnerstag, 31. Mai: Meisterkonzert

16 Uhr, Gelius Trio

München, Violine/Violoncello/Klavier

Sonntag, 9. September: Violine

& Klavier, 16 Uhr, Mario di

Nonno – Violine, Nazareno

Ferruggio – Klavier, Werke von

Beethoven, Ravel, Grieg und

Brahms

Sonntag, 14. Oktober: Meisterkonzert,

16 Uhr, Matthias

Michael Beckmann – Violoncello,

Elena Braslavsky – Klavier,

„Große Romantik für Cello

und Klavier“, Clara Schumann,

Robert Schumann, Johannes

Brahms

Sonntag, 18. November: Johannes-Kreisler-Trio,

Holger

Spegg – Klavier, W. Schickedanz

– Violine, Mathias Beyer-

Karlshoj – Violoncello, Beethoven:

Triosatz (ohne Opuszahl),

Dvorak: Dumky-Trio.

Änderungen vorbehalten, insbesondere

können sich die

Anfangszeiten ändern.

In den Wintermonaten beginnen

die Konzerte um 15 Uhr

(immer per Telefon nachfragen).

Das Programm wird laufend

aktualisiert. Kartenvorbestellungen:

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Wir im Alftal // 19


DIE NAMENSGEBERIN DES ALFTALS

In der Vulkaneifel hat der Alfbach

seine Quelle und schlängelt

sich 52 Kilometer bis zu

seiner Mündung, bei dem Ort

Alf in die Mosel. Viele ehemalige

Mühlen zeugen von seiner

Wichtigkeit in vergangenen

Jahren. Die drei Orte Bausendorf,

Kinderbeuern und Bengel

verstehen sich als Gemeinschaft

der Alftalgemeinden.

Die Alf ist ein kleines 52 Kilometer

langes Flüsschen und

hat im Alftal bei den Gemeinden

Bausendorf, Kinderbeuern

und Bengel ein Zusammengehörigkeitsgefühl,

über

die Ortsgrenzen hinaus, geschaffen.

Die 3200 Bürger, die

dort insgesamt leben, identifizieren

sich damit – und das

unabhängig davon, wo sie im

Alftal leben. Der Alfbach entspring

etwa einen Kilometer

nordöstlich von Hörscheid in

der Vulkaneifel. Von dort aus

fließt sie in südliche Richtung.

Die erste Ortschaft auf ihrem

Weg ist Darscheid, die nächsten

Gillenfeld und Strohn.

Dort ist die Alf in manchen Teilen

so wild, dass man Wildwasserkanu

fahren kann. Anschließend

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viele Windungen bis Bausendorf.

Dort wendet sie sich

Richtung Osten und durchfließt

die Orte Kinderbeuern

und Bengel. Etwa 3,5 Kilometer

hinter Bengel ändert sich

ihre Flußrichtung abrupt nach

Norden, durchfließt das Höllental

und mündet bei Alf in die

Mosel.

In früheren Jahren wurden am

Bach zahlreiche Mühlen betrieben,

wie beispielweise die

Ölmühle und die Kornmühle,

die es heute noch gibt. Seit

1731 stehen im unteren Alfbachtal.

Sie wurden von der

Abtei des Springiersbacher

Klosters, gebaut und betrieben.

In den Jahren 1808/1809

wurden große Teile des Klosterbesitzes

versteigert, darunter

waren auch die Klostermühlen.

1981 wurde der Mühlenbetrieb

eingestellt. Die

Ortsgemeinde Bengel hat die

beiden Mühlen gekauft, um

sie vor dem Verfall zu bewahren.

Sie können besichtigt

werden. Auskunft dazu gibt

Ortsbürgermeister Walter Debald.

Im unteren Alftal gab es

fünf Mühlen, davon ist neben

der Öl- und Klostermühle,

noch die Hammermühle übrig.

Die Alf wurde an vielen

Stellen aufgestaut, und man

möchte nun, von Seiten der

Struktur- und Genehmigungsbehörde

(SGD Nord)

die Wehranlagen umbauen,

damit es „barrierefrei“ für Fische

und Kleinstlebewesen

wird. In Bausendorf hat man

damit schon begonnen, und

das ehemalige Wehr abgebaut.

Bis zum Jahr 2055 sollen

die Mosel und ihre Nebenflüsse

für Fische und Kleinstlebewesen

ohne bauliche Hindernisse

durchlässig sein.

Äsche, Bachforelle oder Elritze

können dann bis in die

Quellbereiche aufsteigen und

ihre angestammten Laichplätze

erreichen.

Damit der Hochwasser- und

Naturschutz sich an der Alf

verbessert, hat die SGD Nord

2014 ein neues 37 Kilometer

langes Überschwemmungsgebiet

an der Alf ausgewiesen.

Dadurch ist Bauen in diesem

Gebiet, ohne Auflagen,

die einer Genehmigung bedürfen,

kaum noch möglich.

Die Alf weist insgesamt einen

Höhenunterschied von 454

Meter auf und ihre Nebenflüsse

sind: die die Laubach, der

Diefenbach, der Holzbach,

der Salzbach, der Olkenbach,

der Ewesbach, Kammerbach,

der Füllersbach, der Udelsbach,

der Saalsbach der Üßbach,

der Irlenbach, der Sammetbach,

der Demichbach,

die Elterbach, die Hoegbach,

die Ilbach, der Erbach und der

Scherbach.

20 // Wir im Alftal


DIE TERMINE 2018 IM ALFTAL

BAUSENDORF

18. März: Verkaufsoffener Sonntag im Alftal

15. April: Kommunionfeier

12. bis 14. Mai: St. Servatius Maikirmes

31. Mai: Fronleichnamsprozession und Tag der offenen Tür

beim Reit- und Zuchtverein

10. Juni: Wandelkonzert, Kapelle Heinzerath

24. August: Stiftertag mit Konzert, Kapelle Heinzerath

25. bis 27. August: St. Bartholomäus Kirmes in Olkenbach

23. September: Konzert mit dem Vokalensemble Portavoci

6. Oktober: Oktoberfest gestaltet von der Vereinsgemeinschaft

Bausendorf-Olkenbach

14. Oktober: Kinderkleiderbörse im Gemeindezentrum und

verkaufsoffener Sonntag Alftal

4. November: Buchausstellung KÖB (Gemeindezentrum)

10. November: Martinsumzug

9. Dezember: Altentag (2. Advent)

22. Dezember: Adventskalenderwanderung

KINDERBEUERN

18. März: Verkaufsoffener Sonntag im Alftal

30. April: Aufstellen des Maibaumes in Kinderbeuern, Dorfplatz,

Aufstellen des Maibaumes im Ortsteil Hetzhof am Feuerwehrhaus

3. Juni: Fronleichnam, Pfarrgemeinderat Kinderbeuern

23. bis 25. Juni: Kirmes im Ortsteil Hetzhof

12. August: Pfarrfest in Kinderbeuern auf dem Dorfplatz

30. September: Kirmes in Kinderbeuern auf dem Dorfplatz

14. Oktober: Verkaufsoffener Sonntag im Alftal

11. November: Martinsumzüge in Kinderbeuern und Hetzhof

18. November: Volkstrauertag am Ehrenmal auf dem Friedhof

iin Hetzhof

25. November: Adventsbasar im Pfarrhaus in Kinderbeuern

2. Dezember: Vorweihnachtliche Feier der Senioren im Bürgerhaus

Kinderbeuern

8. / 9. Dezember: Weihnachtsmarkt auf dem Dorfplatz Kinderbeuern

Bausendorf und Kinderbeuern.

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Wir im Alftal // 21


BENGEL

18. März: Verkaufsoffener

Sonntag im Alftal und Kleider

/Spielzeug-Basar in der

Sporthalle

24. März: Hallen Boule-Turnier

8. April: Erstkommunion Bengel,

Hontheim, Kinderbeuern

5. und 6. Mai: Bengeler Kirmes

19. und 20. Mai: „Rauschfest

am Alfbach“

27. Mai: Pfarrfest

17. Juni: Flohmarkt in Springiersbach

und verkaufsoffener

Sonntag in Bengel

30. Juni: Kondelwaldlauf

7. und 8. Juli: Beachvolleyball

Turnier

15. Juli: Skapulierfest in

Springiersbach

11. August: 40 Jahre Wassertretanlage

12. August: Sommerfest auf

der Tennisanlage

9. September: „Tag des offenen

Denkmals“ in der Ölmühle

Springiersbach

7. Oktober: Erntedankfest

14. Oktober: Verkaufsoffener

Sonntag im Alftal und Kleider

/Spielzeug-Basar in der

Sporthalle

10. November: St. Martin-

Umzug

18. November: Vorweihnachtlicher

Spielzeug-Basar i

24. November: Sportgala

Ab 1. Dezember: Adventsfensteraktion

9. Dezember: Seniorentag

Ein fester Termin für Tausende Menschen: Der Floh- und Antikmarkt in Springiersbach.

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22 // Wir im Alftal


FACHMARKT BECKER IN BENGEL

Ein Traditionsunternehmen, das mit der Zeit geht

Seit fast 90 Jahren gibt es den

Fachmarkt Becker in Bengel,

der von Peter Becker gegründet

wurde. Ein leistungsstarkes

Unternehmen rund um

Haus, Garten und Hobby ist

so entstanden. Im Laufe der

Jahre hat sich das Geschäft

immer wieder dem Bedarf der

Kunden angepasst. Inzwischen

führt Stefan Becker den

Betrieb in der dritten Generation,

zu dem neben dem Fachmarkt,

die ED Tankstelle samt

Bistro, gehören.

Das Unternehmen ist zudem

Fachhändler von Kamin- und

Pelletöfen, und bietet mit einem

Werkskundendienst einen

umfassenden Service. In

den Ausstellungsräumen der

Trierer Straße 34 erwartet die

Kunden eine große Auswahl.

Holzpellet-Kombinationen

und Öfen fürs Wohnzimmer

sind ebenso vorrätig, wie

Holz- und Küchenherde. Man

findet hier sogar Kamine für

die Gartenparty.

Auch bei „Weißer Ware“ stellt

der Fachmarkt seine Kompetenz

unter Beweis, mit einer

großen Auswahl an Markengeräten

und einem hervorragenden

Service. Es gibt

Waschmaschinen, Trockner,

Kühl- und Gefriergeräte,

Elektroherde, Kochfelder,

Kaffeeautomaten, Dampfgarer,

Mikrowellen oder Bügeleisen,

Mixer und Staubsauger

in den Ausstellungsräumen.

MODERNISIERUNGEN

GEPLANT

In diesem Jahr stehen Modernisierungen

im Geschäft an.

Die Werkzeugabteilung wird

unter anderem neu gestaltet.

Stefan Becker erklärt: „Wir

wollen uns in diesem Bereich

neu aufstellen, um den Bedürfnissen

unserer Kunden

noch besser Rechnung zu tragen.“

Außerdem bekommen

die Ein-Euro Artikel einen eigenen

Platz. Der Ofenbereich

wird mit einem Nischencharakter,

eine neue Einrichtung

erhalten, ebenso die Weiße

Ware. Die Haushaltsabteilung

wird aktualisiert und modernisiert.

Stefan Becker: „Hier

wollen wir ein neues Konzept

etablieren. Am verkaufsoffenen

Sonntag werden wir wegen

des Umbaus einen Teil

unserer Haushaltsartikel,

Werkzeuge und Geschenkartikel,

stark reduziert verkaufen.“

Während den Arbeiten, die

nach und nach durchgeführt

werden, geht der Verkauf, zu

den gewohnten Öffnungszeiten,

weiter. „Wir werden das

Blick in den Ausstellungsraum des Bengeler Fachmarktes Becker,

Fachhändler von Kamin- und Pelletöfen sowie von „weißen Geräten“.

Das Team des Bengeler Fachmarktes Becker (Foto: Fachmarkt Becker).

Ganzjährig zu kaufen gibt es im Fachmarkt Becker alles, was

im Haushalt gebraucht wird.

Sortiment noch einmal, so wie

wir es seit drei Generationen

bei uns immer wieder üblich

ist, anpassen, an die Wünsche

unserer Kunden“, so

Stefan Becker.

Neben den Öfen, Haushaltsund

Geschenkartikeln runden

hochwertige Bodenbeläge

das Portfolio des Hauses ab.

Mit einem Partnerbetrieb, mit

dem das Unternehmen Becker

vertrauensvoll zusammenarbeitet,

kann gleich jemanden

empfohlen werden,

der die Böden fachgerecht

verlegt. Außerdem sind Farben

und Malerzubehör im Angebot.

Der Fachmarkt in Bengel hat

immer wieder Aktionsangebote.

Jetzt im Frühjahr lohnt

es sich besonders hereinzuschauen,

denn neben den reduzierten

Preisen durch den

Umbau, steht pünktlich zum

Jahresbeginn, auch ein Saisonabverkauf

bei den Öfen

an. Der Platz wird für die neuen

Modelle der kommenden

Saison gebraucht.

Ganzjährig zu kaufen gibt es

im Fachmarkt Becker alles,

was im Haushalt gebraucht

wird, sowie Baby,-Spiel-

Sportartikel, Geschenke und

saisonale Dekoration.

Zum Betrieb der Beckers gehört

auch die Tankstelle der

ED Mineralölhandels KG. Sie

ist für die Menschen im Alftal

ein wichtiger Bestandteil einer

intakten Infrastruktur. Die

Tankstellenkunden wissen

zunehmend das Bistro des

Markts zu schätzen, dass ihnen

die Möglichkeit bietet, bei

einem Getränk und einem

kleinen Snack, von der Hektik

des Alltags, abzuschalten.

Wir im Alftal // 23


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