Katalog_Kunstpreis_2018_Yumpu

galeriekerstan

© Copyright: 2018 Andreas Kerstan

Umschlaggestaltung, Illustration: Katharina Bühler

Lektorat, Korrektorat: Andreas Kerstan

Verlag: Kunst Stuttgart International e.V. | Breitscheidstraße 48 | 70176 Stuttgart

Druck: Wir machen Druck, Backnang

ISBN: 978-3-947408-08-5

© Copyright Fotos: liegen beim jeweiligen Künstler des abgebildeten Werkes

Das Werk, einschließlich seiner Teile, ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung ist ohne Zustimmung

des Verlages und des Autors unzulässig. Dies gilt insbesondere für die elektronische oder sonstige Vervielfältigung,

Übersetzung, Verbreitung und öffentliche Zugänglichmachung.


[KUN:ST] Preis 2018

Kunst Stuttgart International e.V. mit Sitz in Stuttgart ist ein 2015 gegründeter gemeinnütziger,

internationaler Kunstverein mit rund 250 Mitgliedern aus 15 Ländern (Stand 1.

März 2018).

Es gehört zu den wichtigen Zielen des Vereins, den Mitgliedern auf nationaler und internationaler

Ebene Ausstellungs- und Präsentationsmöglichkeiten zu verschaffen, jedem

einzelnen Mitglied Unterstützung zur persönlichen und künstlerischen Weiterentwicklung zu

bieten und damit in Summe die Künstler bei ihrer professionellen Selbstvermarktung zu

begleiten.

Zur Unterstützung dieser Ziele veranstaltet [KUN:ST] International in 2018 seinen zweiten

Kunstwettbewerb unter dem Thema Alles Illusion. Während der erste Wettbewerb im Jahr

2017 ein offener Wettbewerb für alle Künstler aus dem In- und Ausland war, ist die

Teilnahme an dem Wettbewerb 2018 auf Mitglieder des Vereins beschränkt.

Der [KUN:ST] Preis 2018 wurde in drei Kategorien ausgeschrieben: Malerei, Grafik / Digitale

Medien / Fotografie und dreidimensionale Arbeiten. In diesem Ausstellungskatalog sind die

66 eingereichten Arbeiten der teilnehmenden Künstlerinnen und Künstler aus [KUN:ST]

International mit Hinweisen zu den Künstlern selbst und deren Kommentaren zu ihren

Arbeiten zu finden. Alle 66 Kunstwerke wurden in einer Kunstpreisausstellung auf der ARTe

2018 in Sindelfingen gezeigt. In jeder der drei Wettbewerbskategorien wurde durch die Jury

ein [KUN:ST] Preis 2018 vergeben.

Der Vorstand von [KUN:ST] International und die Jury beglückwünschen die Teilnehmer zu

dieser besonderen Kunstpreisausstellung und wünschen ihnen für ihren weiteren künstlerischen

und persönlichen Weg alles erdenklich Gute.

Stuttgart | März 2018

Andreas Kerstan

Erster Vorsitzender

Kunst Stuttgart International e.V.


TEIL 1

DIGITAL / FOTOGRAFIE / GRAFIK

CHAPTER 1

DIGITAL / PHOTOGRAPHY / GRAPHIC


Ihr Credo lautet: "Suche, finde, lebe,

liebe, genieße Deine Leidenschaft. Ich

lebe meine Leidenschaft und spüre dabei

das volle Leben."

Thea Bayer-Rossi

Thea Bayer-Rossi lebt und arbeitet im

Raum Heilbronn und Bad Rappenau. Mit

einem mehrjährigen Studiengang "Bildende

Kunst" in Nürnberg konnte sie sich nach

ihrer Management Tätigkeit in einem

großen Unternehmen einen Herzenswunsch

erfüllen. Diesen lebt sie in ihren großzügigen

Atelier- und Galerieräumen in

vollen Zügen und mit Leidenschaft aus.

Die Künstlerin experimentiert gerne mit

verschiedenen Materialien und kombiniert

unterschiedliche Techniken. Sie hat eine

große Bandbreite an künstlerischen Ausdrucksmitteln;

z.B. Acryl- und Ölmalerei,

digitale Kunst, Druckgraphik und Objektkunst

(Skulpturen für innen und außen).

Ihre Bildwelten sind Auseinandersetzungen

mit Gesehenem und Erlebtem.

Die Künstlerin ist Mitglied in verschiedenen

Kunstvereinen und präsentiert ihre Kunst

regelmäßig national und international sowie

in der eigenen Galerie.

www.atelierbonarthe.de


Frau mit Illusionen

Fotografie, digital bearbeitet

45 x 80 cm | 2017


und anderen bildnerischen Mitteln. Im Jahr

2014 schloss sie in Hamburg ein Fernstudium

in Fotodesign mit dem Abschluss

als Diplom Fotodesignerin ab.

Ihre Technik besteht aus abstrakter, kreativer

Fotografie, verbunden mit Malerei,

Scherenschnitten, Folien und Lichtquellen

und Themen aus dem täglichen Leben. Um

zu einer entsprechenden Bildaussage zu

kommen, arbeitet sie in Zyklen.

Monika Bendner

Monika Bendner wurde in Berlin geboren.

Bereits in jungen Jahren setzte sie sich mit

der Malerei auseinander, bevorzugt unter

Verwendung landschaftlicher und figuraler

Motive.

Ihre künstlerische Kompetenz auf dem

Gebiet der Malerei baute sie durch

mehrere Kunstkurse an privaten Kunstschulen

in München aus und erweiterte ihr

Spektrum durch die Bereiche Radierung

und Zeichnung.

Seit 2007 arbeitet sie aktiv in einem

Kreativteam mit gestaltender Fotografie,

manueller Bildbearbeitung, mit Acrylfarben

Seit 1998 stellt Monika Bendner ihre Arbeiten

regelmäßig national und international

aus. In 2016 u.a. mit der LDX Galerie,

Berlin, auf der LA Art Show Los Angeles

(USA) und der Art Fair Shanghai (China) und

mit der Galerie Kerstan, Stuttgart, auf der

ART Expo New York (USA).

In 2014 gewann Monika Bendner den Internationalen

Prijs Gemeente Tervuren, Belgien

und in 2017 den [KUN:ST] Preis 2017 von

[KUN:ST] International in dem Bereich Grafik,

Fotografie, Digital Composing.

„Meine Vorstellung zum Thema Alles Illusion

ist die, dass es Stationen im voll erblühten

Rosen-Leben gibt, die nicht mehr

zurückkehren, aber auch aus einer verblühten

Rose kann noch etwas Schönes

werden.“

www.monikabendner.com


Rose 1

Echter Foto-Abzug hinter Acrylglas Metallic

50 x 60 cm | 2017


künstlerischen Fähigkeiten sowie seine Leidenschaft

für die Fotografie. Nach seinem

Jurastudium versuchte er sich zunächst als

Fotograf, entschied sich aber für eine

Karriere als internationaler Banker in

London und New York. Erst vor Kurzem entdeckte

er seine Passion für die Fotokunst

wieder, inspiriert durch ein Wiedersehen

mit dem weltbekannten Fotografen

Andreas Gursky, einem Freund aus seiner

Jugendzeit.

Jochens Fotokunst basiert darauf, Objekte

aus verschiedenen Winkeln aufzunehmen

und die Bilder dann mittels Computer-Software

zu bearbeiten, ohne ihr Wesen und

ihre Vielschichtigkeit zu verfremden. Der

Betrachter seiner Bilder soll stets das abgelichtete

Objekt wiedererkennen können.

Neue, kreative post-production Techniken

wie Blur und Pixsort, die er zum Teil selbst

entwickelt hat, sind ein bedeutender Bestandteil

seiner Arbeit geworden, verbunden

mit lebhaften Farbmanipulationen.

Die Werke von Jochen Cerny wurden

bereits in unterschiedlichen Ausstellungen

in London, Hongkong und in Deutschland

gezeigt.

Jochen Cerny

Jochen Cerny, geboren in Düsseldorf, entdeckte

bereits in jungen Jahren seine

www.cerny-photography.com

Stuttgart II

Fotografie

100 x 100 cm | 2017


Seit 1997 kreiert sie Farb- und Formstrukturen

und setzt dabei musikalische

Merkmale bildhaft um.

2006 begann sie mit Acrylglas zu arbeiten

und entwickelte neuartige Formen von

Objekten und Bildern. Diese zeigen durch

die Bearbeitung des Materials individuelle

Wirkungen, die auch von wechselnden

Spiegelungen der Umgebung abhängig sind

und den Ausdruck von »Musik im Raum«

vergegenständlichen. Formen, Strukturen

verdichten sich und lösen sich schwebend,

mit dem Licht, Schatten und dem Betrachtungswinkel

spielend, wieder auf. Außerdem

beschäftigt sie sich auch mit künstlerischer

Fotografie.

Heidemarie Fruth

Heidemarie Fruth wurde in Böblingen geboren

und lebt und arbeitet seit 1985 in

Echterdingen. 1987 begann ihre intensive

Beschäftigung mit Malerei und Radiertechnik

und von 1995 bis 2004 folgten

Studien in Malerei, Zeichnen, Drucktechniken

und Holzbildhauerei an der

Städtischen Kunstschule Filderstadt u.a.

bei Hannes Steinert, Christian Wulffen,

Thomas Ruppel, Ingo Hoffmann, HWP

Diedenhofen.

Sie ist seit 2003 Mitglied bei den Künstlern

der Filder, seit 2016 in [KUN:ST] International

und seit 1999 Vorsitzende des

Fördervereins der Städtischen Kunstschule

Filderstadt. Seit 1990 zeigt sie ihre Arbeiten

in regelmäßigen Einzel- und Gruppenausstellungen

auf nationaler und internationaler

Ebene, u.a. in Stuttgart, Mainz,

Berlin oder Kopenhagen. Ihre Arbeiten befinden

sich in privaten Sammlungen und im

öffentlichen Raum.

www.fruth-le.de


l'usine fuyante | Fotografie auf Aludibond | 90 x 60 cm | 2017


Mit Geduld, Genauigkeit und vor allem

Experimentierfreude öffneten sich für die

Künstlerin neue Wege im Bereich Holzschnitt.

Die Holzschnitte von Josiane

Ginter überraschen schon auf den ersten

Blick durch ihre beeindruckende Größe.

Das einzige Motiv darauf sind überwiegend

Frauengestalten mit stark gestreckten Proportionen,

die eine spröde Eleganz ausstrahlen.

Die Monumentalität der schönlinigen,

fast ornamentalen Darstellung wird

unterstützt durch die farbige Behandlung

der Flächen. Durch eine besondere Technik

beim mehrfachen Einwalzen der Druckstöcke

entstehen vielfältige Strukturen, die

den Druck in die Nähe der Malerei bringen.

Josiane Ginter

Josiane Ginter hat erst vor einigen Jahren

den Weg zur Kunst gefunden. Sie schrieb

sich im Jahr 2013 im berufsbegleitenden

Kunststudium an der Kunstakademie Trier

ein und wollte ihre Maltechniken verbessern.

Doch während des Studiums stellte

sich schnell heraus, dass die Malerei nicht

ihre Bestimmung war. Anstelle dieser trat

der Holzschnitt immer mehr in den Vordergrund

und wurde zur Passion.

Die Künstlerin arbeitet mit der Positiv- und

der Negativform der ausgesägten Holzplatte

und sie fertigt nur Unikate an. Der

intensive Arbeitsprozess fordert ihren ganzen

mentalen und körperlichen Einsatz,

der sich in der intensiven Wirkung der

Großformate zeigt.

Josiane Ginter stellt ihre Werke auf

nationalen und internationalen Ausstellungen

und Kunstmessen aus. Sie ist die

Besitzerin einer alten Kirche, die sie sowohl

als Atelier als auch als Ausstellungsraum

nutzt.

www.artistinderkirche.com


„Im Laufe des Studiums lernte ich Holzschnitt

kennen und schätzen.

Die Werkstücke wurden immer größer und

immer bunter, schlussendlich kommen sie

der Malerei gleich. Kopflastigkeit mag ich

nicht, aber Bodenständigkeit, weshalb

meine Figuren kleine Köpfe aber große

Füße haben, manchmal auch große Hände.

Wegen dem Gleichgewicht der Gesamtkomposition

auch lange Beine. Ich finde

meine Inspiration beim Yoga, Ballett und

Tanz.“

Josiane Ginter

Die Aufwärmung

Holzschnitt, Druck auf Holz

200 x 60 cm | 2016


Landschaft, Architektur, der Mensch und

auch der abstrahierte Zusammenhang sind

seine Sujets.

Zu dem eingereichten Werk kommentiert

der Künstler: „Die Faszination der großen

Stadt, die Wirkung der Architektur, die

gewissermaßen ihr Atmen bestimmt,

lassen mich immer wieder dieses Thema

aufgreifen.

Dr. Hans-Dieter Ilge

Dr. Hans-Dieter Ilge ist Textilfärber und

Photochemiker. Seine Faszination für Farbstoffe

hat sowohl sein wissenschaftliches

als auch sein künstlerisches Tun getragen.

Sein erster Mal- und Zeichenlehrer war der

Glauchauer Spätexpressionist Fritz Keller.

Später eignete er sich autodidaktisch verschiedene

Techniken an. Die Druckgrafik

hat es ihm angetan, und hier besonders das

alte Verfahren der Aquatintaradierung sowie

die Lithografie und der Holzschnitt.

Mit der Aquatinta-Technik besteht ein hervorragendes

Mittel, verschiedene Architektur-Bestandteile

verallgemeinernd miteinander

wirken zu lassen. Neben anderen

Terror verwundeten Städten ist sowohl

Paris, Brüssel und nun auch Berlin

zuzurufen: "La consternation et la chagrin,

faites la paix!“.

www.artoffer.com/hans-dieter-ilge

Im Druckgrafik-Atelier Berlin Prenzlauer

Berg sowie in der Radierwerkstatt Freilassing

konnte er intensiv experimentieren.

Seit 2006 stellt er regelmäßig expressivrealistische

Druckgrafik, Mischtechnik mit

Pastellkreide und Acryl und Ölbilder

national und international aus.


La consternation...

Aquatinta Radierung, 3 Platten

45 x 70 cm | 2017


Studienreisen in Ländern wie Iran, Japan,

Asien, USA, Australien und Länder Mittelund

Südamerikas. Einzel- und Gruppenausstellungen

in Galerien, Teilnahme an Kunstmessen

weltweit (Art Miami, Art Shanghai),

Museumsausstellungen unter anderem im

Frauenmuseum Bonn, 6th Goyang Festival

Seoul oder im MOCA Museum of Contemporary

ART, Peking.

Ihre Inspiration schöpft sie aus dem

Weltgeschehen. Durch das Spiel mit den

Farben, Techniken und Materialien kommunizieren

ihre Bilder auf einer gefühlvollen

und philosophischen Ebene mit dem

Betrachter und laden ihn zu eigenen Assoziationen

und Träumen ein.

JOHannaS

JOHannaS war bis 2003 selbstständige

Unternehmerin sowie in verschiedenen

Führungspositionen bei internationalen Unternehmen

tätig. Seit 1994 befasst sie sich

mit Kunst, Schwerpunkt Experimental-Art,

Mediale Kunst und Konzeptkunst. Ihr persönlicher

Stil basiert auf verschiedenen,

künstlerischen Studiengängen in Malerei,

Druckgrafik und experimenteller Kunst.

Fremde Länder und Völker sind ihr großes

Interesse und haben auch in ihren Bildern

ihren Ausdruck gefunden. Kultur- und

JOHannaS ist Mitglied in zahlreichen Kunstvereinen

und -verbänden, so u.a. im SGBK

(Schweiz Gesellschaft Bildender Künstlerinnen),

Swissart.net, IG Archiv Ostschweizer

Kunstschaffen, St. Gallen, SIKART, Schweiz

und [KUN:ST] International.

„Schmetterlinge suchen das Licht, immer

der Sonne entgegen. Aus Abertausenden

von kleinen Schmetterlingsbildern entsteht

mosaiksteinartig ein Gesamtbildnis.

Dieses zeigt die Sonne, Himmel, Erde und

Wurzeln auf dem Weg zur Freiheit. Oder

ist alles Illusion?“

www.johanna.ch


Der Sonne entgegen - Schmetterling Mosaik Unikat | Photopainting Mosaik, Plexiglas | 120 x 80 cm | 2017


wie „vom Urknall bis zum Weltuntergang“

auseinander. Parallel dazu setzte er die

Themen in Projektwochen mit Kindern und

Jugendlichen um.

Aus gesundheitlichen Gründen musste er

das Arbeiten mit Farben aufgeben und

setzte von nun an wieder mehr die Kamera

ein, mit der er sich den Zugang zur digitalen

Kunst verschaffte.

Ein Markenzeichen des Künstlers sind seine

aufwendigen Städtecollagen, die als Gastgeschenke

auf der ganzen Welt in den

Partnerstädten zahlreicher Metropolen

Deutschlands bewundert werden können.

Karl-Heinz Kalbhenn

Karl-Heinz Kalbhenn wurde 1950 in Langen

bei Frankfurt am Main geboren, er zeichnete

mit fünf Jahren schon Gesichter, mit

zehn Jahren konnte er schweißen. Auf

Pressspanplatten entstanden erste Ölgemälde

und im Alter von 15 Jahren nahm er

erstmalig an einer öffentlichen Ausstellung

teil.

Die Kunst begleitet ihn bis heute. Er suchte

und sucht immer wieder die Herausforderung.

In den 90iger Jahren setzte er

sich auf Ausstellungen immer wieder in

Form von Aktionen und mit Installationen

Seit 2010 erstellt er am PC komplette

dreidimensionale Bilder, die durch den

Direktdruck auf Alu-Dibond dann auch

fühlbare Konturen erhalten. Karl-Heinz

Kalbhenn präsentiert seine Kunst regelmäßig

in Einzel- und Gruppenausstellungen

auf nationaler und internationaler

Ebene.

Nebenbei organisiert er städtische Kulturevents,

zu denen er Einzelhandel, Gastronomie,

Künstler und Vereine zusammenbringt.

Unter anderem wurde ihm auch für

dieses Engagement die Auszeichnung

Kulturpreisträger der Stadt Rodgau verliehen.

www.kalbhenn-info.de


Motiv 16 | digital Art auf Aludibond | 100 x 70 cm | 2016


zur Verwendung unterschiedlichster Materialien.

Thematisch hat sie sich in der

Anfangszeit, angeregt durch ihr Studienfach

Physik, noch mit einer Vielfalt von

Themen beschäftigt.

"Vor ca. zehn Jahren kam das erste selbstgewählte

Thema: der Kosmos. Dieses

Thema beschäftigte mich mehrere Jahre,

denn die Darstellung von Licht auf schwarzem

Untergrund stellte eine große Herausforderung

dar. In jüngster Zeit arbeite ich

mit einem PC-Programm, was technisch

andere, neue Werkzeuge bietet und nur

erfolgversprechende Ergebnisse bringt,

wenn man malerische Erfahrung hat."

ka.rol@t-online.de

Dr. Käthe Karcher-Rollwage

Dr. Käthe Karcher-Rollwage ist schon seit

ihrer Studienzeit nebenher künstlerisch

tätig. Es begann mit Kursen in Zeichnen

und Aquarell malen, dann verschiedene

Drucktechniken ( Hoch-, Tiefdruck sowie

Lithografie), später Malerei und Skulptur.

Seit etwa 10 Jahren ist sie Mitglied in einer

Ateliergemeinschaft und seitdem selbstständig

künstlerisch tätig. Ihre Freude am

Experimentieren führte sie zu verschiedensten

Techniken der Acrylmalerei und

Eden

Direktdruck auf Alu-Dibond

Unikat | 100 x 100 cm | 2017


Mit der Lichtmalerei hat sie den Pinsel mit

der Kamera vertauscht. Die Kamera dient

als Malmittel, das an Aquarell-, Pastell-,

Pop- und abstrakte Malerei bis hin zur

Tuschemalerei erinnert.

Die Grenzen von Fotografie und Malerei

verschmelzen. Jedes Werk ist ein Unikat,

denn es lässt sich nicht wiederholen. Es

gibt nur den einzigen unwiederbringlichen

„Klick“! An ihren Arbeiten ist alles pure

Fotografie.

Christa Klebor

Die freischaffende Künstlerin Christa

Klebor lebt und arbeitet in Stuttgart. Von

Kindheit an malt und fotografiert sie. Ihre

Weibs-Bilder wurden national und international

ausgestellt und haben bereits

deutschlandweit, in Spanien und Australien

ein neues Zuhause gefunden. Bei

unterschiedlichen Institutionen und an der

Kunstschule in Stuttgart hat sie ihre fotografischen

und malerischen Kenntnisse vertieft.

Ihre Lichtmalerei zeigt die tiefen Schichten

des Moments unserer Realität auf. Jeder

Moment ist anders, auch wenn es uns nicht

so erscheint, weil wir oft nur auf die

großen, groben Dinge achten. Ihre Arbeiten

zeigen auf, das alles fließt, sich bewegt,

pulsiert - von einem Moment zum anderen.

Das ist Leben, das ist lebendig - wie die

Künstlerin selbst.

Die Lichtmalerei ist ein fotografischer

Augenöffner, vor dem der Betrachter Abstand

von der Bilderflut gewinnt, vor dem

man eine Pause einlegt - und vielleicht

durch eine neue Sichtweise anders auf die

Dinge schaut.

www.ck-fotoladen.de


Es ist nicht das, was du denkst

Lichtmalerei, Kaschierung unter Acrylglas

50 x 70 cm | 2017


aufzuschwingen, alles entgleitet. Goethe

schuf damit ein starkes Sinnbild und eine

für viele Kontexte zutreffende Redeweise:

„Die ich rief, die Geister, werd ich nun

nicht los.“

Jugendlicher Übermut und anmaßende

Überschätzung führen immer wieder zur

Illusion der Beherrschbarkeit. Schnell entwickelt

das einmal in die Welt Gesetzte

sein Eigenleben und nicht immer eilt ein

Meister herbei, der das böse Ende abwendet.

Jörg Kraus

Jörg Kraus ist in Rottweil aufgewachsen

und lebt heute in Heidelberg. Schon in

jungen Jahren war er an Ausstellungen

beteiligt, wandte sich dann aber in

Studium und Beruf zunächst der Kulturwissenschaft

zu.

Das Bild konzentriert sich auf die

Ambivalenz des Zauberlehrlings, dessen

Haltung sowohl befehlend als auch

huldigend interpretiert werden kann. Kaum

erkennbar ist am Besen noch ein Schild von

Amazon erkennbar, ein versteckter Hinweis

darauf, welche Geister hier gerufen wurden.

www.joerg-kraus.com

In dem breiten Themenspektrum das er

bearbeitet, sind die Aspekte des Austausches

an Grenzen und Übergängen

immer wieder erkennbar.

Der Zauberlehrling erzählt die Geschichte

eines Lehrlings, dem beim Versuch, sich

zum Meister eines dienstbaren Besens

Der Zauberlehrling

Fotografie

60 x 60 cm

2017


Camera Movement“ hat sie in ihren Bann

gezogen. Susanne verwendet für ihre

Aufnahmen weder Stativ noch Effektfilter

mit Ausnahme eines Graufilters. Auf diese

Weise ist es kaum möglich das exakt

gleiche Resultat ein zweites Mal zu erzielen.

Susanne selbst sagt: „die Faszination des

sogenannten „intentional camera movement“

liegt für mich in der Verfremdung

des Motivs. Durch die angewandte Technik

vermischen sich während der Aufnahme

Konturen und Farben was zu spannenden

Ergebnissen führen kann, die oft anmuten

als handele es sich um ein gemaltes Bild.“

Susanne Lyoubi-Burk

Susanne Lyoubi-Burk setzt sich erst seit ca.

eineinhalb Jahren intensiv mit dem Thema

„künstlerische Fotografie“ auseinander.

Susanne wurde 1959 in Bad Harzburg in

Niedersachsen geboren wo sie auch heute

wieder in der Nähe von Göttingen lebt. Sie

wuchs im Rhein-Main-Gebiet auf und lebte

und arbeitete später in unterschiedlichen

Bereichen der Wirtschaft u. a. in Frankfurt

am Main, in München und mehrere Jahre

an der Ostküste in den USA. Ihre Motive

findet sie sowohl in den Metropolen dieser

Welt als auch auf kilometerlangen Wanderungen

in der Natur.

kunst-scheune.de

Das Interesse für die Fotografie begleitet

sie schon viele Jahre aber erst die experimentelle

oder besser gesagt gestische

Fotografie auch bekannt als „Intentional


World Trade Centre Oculus | Fotografie | 120 x 80 cm | 2017


Nach mehrjährigem Studium an Freien

Kunstakademien, u.a. im Meisterstudiengang

bei Professor Jo Bukowski, arbeitet

die Künstlerin heute überwiegend im Bereich

der Druckgrafik, wobei sie sich dem

Holzschnitt und der Radierung gleichermaßen

widmet. Dazu sagt sie:

„Holzschnitt und Radierung, also Hochdruck

und Tiefdruck, stellen zwar unterschiedliche

Anforderungen an die Herstellung,

aber das Druckergebnis ist bei

beiden stets auch für mich als Künstlerin

überraschend. Jede meiner Arbeiten entsteht

als einmaliger Handabzug und ist ein

Unikat. Insofern sind meine grafischen

Arbeiten mit meiner Malerei verwandt.“

Marlis G Schill

Marlis G Schill, geboren 1947 in der

DOCUMENTA Stadt Kassel, kommt nach

Studien- und Arbeitsaufenthalten in Frankfurt

/ Main, Paris und Straßburg 1990 nach

Stuttgart, wo sie bis heute lebt und als

freiberufliche Künstlerin arbeitet.

Marlis G Schill stellt ihre Arbeiten seit

vielen Jahren regelmäßig auf internationalen

Kunstmessen und in Galerien aus,

u.a. Art Karlsruhe (2018), ARTe Sindelfingen

(2018), Luxemburg ART Fair (2017),

Art Market Budapest (2017) oder Art Fair

Milano (2016).

In 2017 nahm sie erfolgreich an jurierten

Ausstellungen zum Thema FRIEDEN (Galerie

Kerstan) und zum Thema WASSER (Galerie

Dengler und Dengler) teil.

Die Erlöse ihrer Arbeiten spendet Marlis G

Schill regelmäßig an Kinderhilfsprojekte im

In- und Ausland.

www.marlisgschill.de


Schöne neue Welt No 2

Holzschnitt Unikat

40 x 62 cm | 2017


Movement aber auch der Pictorialismus,

alles künstlerische Ausdrucksmittel der

Fotografie, nahmen sie in ihren Bann. Seit

2012 ist die Fotografie für Betty Schmidt

eine Art Sprache, mit der sie ihre

Gedanken und Gefühle zum Ausdruck

bringen will und weniger die äußere

Wirklichkeit.

Reales, Gegenständliches verbannt ihre

Phantasie. Alle Erinnerungen an allzu

Konkretem sind ausgelöscht, sobald sie den

Auslöser der Kamera drückt. Den Bruchteil

einer Sekunde nutzt sie, um mit vollem

Körpereinsatz zu fotografieren. Körper und

Kamera sind eine Einheit und ihre Werkzeuge,

ein neues Abbild des Gesehenes zu

schaffen, etwas was zwischen den

Augenblicken liegt, etwas, was nie wieder

kommt.

Betty Schmidt

Betty Schmidt ist zeit ihres Lebens Autodidaktin.

Nach langjähriger Arbeit im EDV-

Bereich, der nur durch Wahr-Falsch,

Schwarz-Weiß oder Eins-Null geprägt ist,

sehnte sie sich nach Farbe. Dies war der

Beginn ihrer künstlerischen Tätigkeit.

Durch Zufall entdeckte sie, dass es möglich

ist, auch mit der Kamera „zu malen“.

Gestische Fotografie, Intentional Camera

Um den malerischen Charakter der Fotografien

zu verstärken, werden die Arbeiten

auf Leinwand mit einer edlen, matt seidig

glänzenden Oberflächenstruktur ausgedruckt

und auf Keilrahmen aufgezogen.

Betty Schmidt wird seit 2015 ständig durch

die Galerie TonArt AG, Hombrechtikon,

Schweiz, vertreten.

betty-schmidt.de


Der rote Briefkasten

Gestische Fotografie

Intentional Camera Movement

Print auf Leinwand

53 x 80 cm | 2017


TEIL 2

MALEREI

CHAPTER 2

PAINTINGS


Ihre Bilder werden von der Leuchtkraft der

Farbe dominiert, sie sind spontane und

sehr farbkräftige Schöpfungen, die zwischen

abstraktem Spiel und Bilderfindung

hin- und herpendeln. Oft finden sich in

ihren Bildern Dinge, die nur angedeutet

sind und unterschiedliche Assoziationen

hervorrufen können - seien es Figuren,

Gesichter oder Szenen. Häufig tauchen

diese erst nach längerer oder mehrmaliger

Betrachtung auf - um beim nächsten Mal

wieder im Abstrakten zu verschwinden.

Dadurch erreicht Susanne Beckh, dass der

Betrachter sich mit ihren Bildern

beschäftigt und nicht satt wird, sie

anzuschauen.

Abgesehen von den völlig abstrakten

Kompositionen lassen ihre Bilder meist

Landschaften oder Landschaftsszenen,

aber auch Figürliches oder Pflanzenmotive

erkennen oder zumindest erahnen.

Susanne Beckh

Susanne Beckh wurde in Düsseldorf

geboren und lebt und arbeitet heute in

Esslingen am Neckar. Nach dem Studium

und Tätigkeit als Realschullehrerin u.a. für

Kunst, ist sie heute als freischaffende

Künstlerin tätig.

Zur eingereichten Arbeit kommentiert die

Künstlerin: „So eine schöne Landschaft!

wird mancher beim ersten Anblick des

Bildes ausrufen. Schaut man aber genauer

hin, wird man feststellen, dass der Schein

trügt.

Man entdeckt überall die Verschmutzung

von Land, Wasser und Luft.“

www.susannebeckh.de


So eine schöne Landschaft!

Acryl mit Collage auf Leinwand

35 x 70 cm | 2017


jedes einzelnen Gesichtes. Kleine Gesten,

Augenblicke des Innehaltens faszinieren die

Künstlerin.

Ein Muster von horizontalen Bewegungen,

die auch innerhalb der Gesichter nicht ihre

Richtung ändern, tauchen wiederkehrend

in den Werken auf. Darüber erschafft

Alexandra Birschmann aus klaren Linien ein

Porträt, das den jeweiligen Farbkanon

aufnimmt und Transparenz zulässt,

wodurch ein ganz eigener Ausdruck

entsteht. Farbe und Form ziehen sich in

spannendem Kontrast an und ergänzen sich

zu einem lebendigen Werk.

Alexandra Birschmann

Was ist real? Wir sehen unsere Welt mit

unserem persönlichen Filter. Empfindungen

beeinflussen unsere Entscheidungen und

unser Handeln. Es entstehen eigene

Wahrheiten, die doch nur Illusion sind?

Alles ist möglich, eine Täuschung oder der

Antrieb für Veränderung?

Menschen stehen im Mittelpunkt der

Arbeiten von Alexandra Birschmann. Nicht

die Interaktion mit der Gesellschaft oder

außergewöhnliche Ereignisse sind ihr

wichtig. Sie interessiert sich für die Mimik

Alexandra Birschmann ist in Bückeburg in

Niedersachsen geboren. Sie arbeitete

zunächst als Goldschmiedemeisterin und

Schmuckdesignerin im In- und Ausland.

Nach Abschluss eines vierjährigen Kunststudiums

in Mainz ist sie als freischaffende

Künstlerin in Rheinhessen tätig.

www.alexandra-birschmann.de

Only in my mind

Acryl auf Leinwand

100 x 80 cm | 2017


Berndt Bojé geht davon aus, dass das Geheimnisvolle

im Sichtbaren und nicht im

Unsichtbaren liegt. Er sieht etwas in der

Natur oder von Menschen Geschaffenes und

durch seine Inspiration, im Unterbewußtsein,

entsteht ein sich langsam ordnendes

Chaos. Der Künstler fühlt, wie sich ein Bild

entwickelt, wie es sich langsam ordnet.

Dieses Gefühl nun auf die Leinwand in Öl

festzuhalten ist schwer für den Künstler,

soll doch die ursprüngliche Vitalität und

Lebendigkeit erhalten bleiben. Der Künstler

selbst sagt: „...wenn man eine Wand

streichen will und den ersten Pinselstrich

ausführt, von dieser Vitalität dieses

Pinselstriches spreche ich; und nicht von

der fertigen, in gleichmäßigem Farbauftrag

fertigen Wand, denn diese besitzt

keine Lebendigkeit mehr. Also muss ein

Künstler kämpfen, dass diese Vitalität

dem Bild bis zum finalen Pinselstrich erhalten

bleibt.“

Berndt Bojé

Berndt Bojé erblickte am 16. Juli 1953 in

Hohenlimburg das Licht der Welt. Dieses

Licht mit all seinen Farben hat ihn so

beeindruckt, dass er beschloss, Maler zu

werden. Nach vielen Irrwegen hat er es

letztendlich geschafft, dieser Berufung

nachgehen.

Und zu dem Werk: „Schaut man lange

genug in die Blüte, den Blütenkelch, mit

den langen Reihen von gelben Fingern,

welche aus dem bleichbläulichen Boden zu

sprießen scheinen, und dem lichten Weg

hinein in den Kelch, ahnt man ein dunkelblauviolettes

Geheimnis.“ (nach Hermann

Hesse)

berndtart.de


Geheimnis der Lilie | Öl auf Leinwand | 80 x 60 cm | 2017


Mohrer lernt zaubern“ oder 2004 Illustrationen

für Kindergeschichten in dem Onlineprojekt

Bücherwürmchen.

Neben der Familie und Beruf als Fachinformatikerin

widmet sie sich seit 2014

ganz intensiv der Malerei. Mit großer Begeisterung

entwickelt sie bis heute ihre

künstlerischen Fähigkeiten und Techniken

auf Kursen und Kunstreisen bei regionalen

und überregionalen Künstlern weiter.

Sabine Brandenburg

Sabine Brandenburg ist 1964 in Laupheim

geboren und lebt seit fast 30 Jahren in

Ehingen bei Ulm.

Seit 1995 beschäftigt sie sich mit der

Malerei. Es entstanden erste Kinder- und

Tierporträts, und sie entwickelte Illustrationen

für Buchprojekte, so z.B. 1996

Buchillustration für das Kinderbuch „Herr

Sabine Brandenburg engagiert sich aktiv im

Tierschutz und dieses Engagement bestimmt

die Sujets ihrer künstlerischen Arbeit:

„Meine Bilder entstehen meist nach

eigenen Fotografien, da ich als Hundebesitzer

viel in der Natur unterwegs bin. Ich

liebe die Natur, bin ehrenamtlich im

Tierschutz tätig und Mitglied in mehreren

Tierschutzorganisationen. Tiere liegen mir

sehr am Herzen, darum findet man sie oft

in meinen Bildern, aber auch das, was ich

verabscheue, wie mit Lebewesen und der

Natur umgegangen wird, kommt bei mir

auf die Leinwand.“

sbrandenburg.de

Blue

Mischtechnik auf Leinwand

80 x 80 cm | 2017


leichte Aquarelle bis hin zu Ölmalerei.

Aber eines war schon immer da, die

Faszination für die Porträt- und Kirchenmalerei

alter Meister und die Liebe zur

Fantasy Literatur. Also verlieh sie ihren

ersten Protagonisten Flügel aus Glas oder

in Pastellnebel gekleidet und so schickte

die Künstlerin sie nach Mittelerde.

Elisabeth Burmester

Die Künstlerin wurde 1974 in Isny im Allgäu

geboren und lebt dort mit ihrer Familie.

Malen ist für Elisabeth Burmester das

Hinübergleiten in eine andere Welt, eine

Seelenwelt, eine Traumwelt. Es ist wie das

Lesen eines Buches, bei jedem Bild entsteht

eine Geschichte.

Als sie sich 1998 entschloss das Malen zu

einem Teil ihres Lebens zu machen, wusste

sie noch nicht, wohin der Weg sie führt.

Deshalb stand am Anfang das Experimentieren

mit den verschiedensten Materialien

und Farben im Vordergrund. Ob Glas, Gips

oder Holz alles kam zum Einsatz. Auch mit

Spraydosen und Airbrush wurde experimentiert.

So entstanden die unterschiedlichsten

Kunstwerke von Glasarbeiten über

Pastellmalerei, Acryl-, Strukturarbeiten,

Heute, fast 20 Jahre später, ist es immer

noch der Mensch der Elisabeth Burmester

fasziniert und immer wieder zu neuen

Bildern inspiriert. Sie sind immer noch

voller Fantasy, aber leidenschaftlicher,

farbiger und lebendiger geworden. Der

Mensch verwoben im kühlen Blau eines

Schmetterlings oder gefangen im feurigen

Rot der Abendsonne.

In jüngster Zeit bevorzugt die Künstlerin

als Technik die Ölmalerei und ihre Sujets

sind Menschen in Verbindung mit der Natur.

Seit 1999 folgten zahlreiche Einzel- und

Gemeinschaftsausstellungen in Isny, Wangen,

Bad Waldsee, Wolfegg, Aulendorf,

Leutkirch, Bad Wurzach, Innsbruck und

Stuttgart. Sie ist Mitglied in [KUN:ST]

International und Kitz Art, Kunst- und

Kulturverein Kitzbühel.

www.burmester-art.de


Traumwind | Öl auf Leinwand | 120 x 80 cm | 2017


Unser Gehirn schafft es ein Bild unserer

Außenwelt herzustellen, aber auch eine

ganz eigene Vorstellung von uns selbst als

Individuum zu erzeugen. Ist das Ich nur

eine Illusion, welches sich aus neuronalen

Netzwerken, Dendriten, Axonen und

Synapsen zusammensetzt? Oder gibt es

noch eine andere Seite?

In „Imagination“ beschäftigt sich Petra

Conte-Sansi mit dem Menschen an sich,

seiner individuellen Wahrnehmung der

Außenwelt, seiner Gefühls- und Traumwelt

und der Reaktionen auf bestimmte

(Lebens)ereignisse.

Petra Conte-Sansi

Inspiriert durch den Kreislauf der Natur,

der auch die Menschen in ihren

Stimmungen und Gefühlen beeinflusst,

nimmt Petra Conte-Sansi den Betrachter

ihrer Werke mit auf eine Phantasiereise

durch eben dieses "Farbenmeer".

Ihr Ziel ist nicht ein reales Abbild der Natur

zu schaffen, sondern deren abstrakte, ganz

individuelle und expressive Umsetzung.

Sowohl durch ihre Werke, als auch durch

parallel dazu entstandene lyrische Texte,

versucht die Malerin und Autorin Gefühle,

Träume und Sehnsüchte der Menschen

darzustellen.

Die Malerin möchte mit ihrem Bild bewusst

auf eine andere Seite des Menschen

aufmerksam machen. Hierbei hat sie

eigene Textsequenzen, die sich mit diesem

Thema beschäftigen, eingearbeitet. Der

Mensch ist eben nicht nur ein rationales

Wesen!

Petra Conte-Sansi arbeitet seit Abschluss

ihres Studiums als Dozentin und ist

freiberuflich als Malerin und Autorin tätig.

Ihre Werke sind seit 2009 in wechselnden

Ausstellungen, Museen oder Privatbesitz im

In- und Ausland zu sehen.

www.petraconte-sansi.de


Imagination | Mischtechnik auf Leinwand | 120 x 60 cm | 2017


oder als eigenständiges künstlerisches

Medium und vermittelt für die Betrachter

stets einen ganz besonderen, eindrucksvollen

Glanz.

Stefanie Etter

Geboren 1969 in Stuttgart ist Stefanie

Etter seit 2009 ausgebildete Kunsttherapeutin

und als Künstlerin im Bereich

der freien Malerei tätig. In diversen Ausstellungen

im In- und Ausland überzeugt sie

regelmäßig ihre Besucher. Sie ist als Dozentin

freier Workshops und in renommierten

Kunstakademien in Deutschland, Schweiz

und Österreich tätig.

Ihre Liebe gilt der Strukturmalerei in allen

Facetten. Aktuell konzentriert sich

Stefanie Etter auf die innovative Resin-

Technik und eröffnet sich ein neues

Experimentierfeld. Dieses moderne Polymermaterial

(Gießharz) lässt sich kongenial

mit vielen Techniken verbinden. Resin

dient entweder als optische Veredelung

Zu ihren Werk sagt die Künstlerin:

„Illusionen – Vorhandenes, Reales, zusammen

mit eigenen Sinneseindrücken anders

interpretieren. Das geschieht sehr oft in

uns bei der Konfrontation mit abstrakter

Kunst, bei einer sich nicht sofort

erschließenden Bildaussage – das ist aber

auch oft die gewünschte Wirkung von

Kunstwerken. „Man sieht nur, was man

kennt oder erinnert“, das ist die

Schwierigkeit im Umgang mit unseren

eigenen „Bildillusionen“. Daher ist es

wichtig, sich diesen Illusionen hinzugeben,

die wir im ersten Eindruck von einer

Abstraktion erhalten – und sich dann mit

dem Gesehenen auseinandersetzen.“

Sind das kauernde Gestalten, uns den

Rücken zukehrend, verhüllt? Beduinen? Suchen

sie Schutz? Vor was? Sehen wir da

eine illusionäre Figur, eine Figur in der

Figur? Das wäre eine wunderbare Interpretation

des Schutzgedankens? So könnte

sich das Werk von Stefanie Etter erschließen,

doch aufgrund hoher Abstraktion

bleibt am Ende dennoch offen, was der

Betrachter sehen kann.

stefanieetter.de


JUST AN ILLUSION

Mischtechnik, Kunstharz auf Styrodur

126 x 60 cm | 2018


auch mit verschiedenen Brenntechniken,

wie Raku und Rauchbrand. Aber, sie stellt

auch die Verbindung mit diversen anderen

Materialien, z.B. Holz oder Metall, her.

Mit ihrer experimentellen Acrylmalerei hat

sie eine weitere Möglichkeit gewonnen,

sich künstlerisch auszudrücken. Die vielfältigen

Gestaltungsmöglichkeiten mit

Acrylfarben und das experimentieren mit

verschiedenen Materialien begeistern und

inspirieren sie immer wieder aufs Neue.

Leichtigkeit, Farbenreichtum und Lebensfreude

bestimmen ihre Arbeiten. Somit

erzielt sie ein äußerst variantenreiches

Spektrum. Ihre Bilder bewegen sich in

einem Spannungsbogen von gegenständlicher

bis hin zu abstrakter Malerei.

Elke Gaertner

Die künstlerische Tätigkeit von Elke

Gaertner umfasst die Malerei sowie die

Objektkunst. Objektkunst ist für Elke

Gaertner Experimentierfreudigkeit, suche

nach Neuem durch Veränderung und Anpassung

verschiedener Materialien. Hauptsächlich

arbeitet sie mit dem Material Ton,

Einzel- und Gruppenausstellungen in privaten

und öffentlichen Räumen, Firmen,

Galerien sowie Kunstvereinen. Ihre Werke

sind in öffentlichen und privaten Sammlungen

vertreten. Ihr eingereichtes Werk

kommentiert die Künstlerin: „Aus spontan

neben- und übereinander gelegten Farbschichten

entwickelten sich schräge Typen!

Ist das Wirklichkeit oder nur Illusion?“

www.elke.gaertner-online.net

Ist dort jemand

Acryl auf Leinwand

80 x 80 cm | 2018


Erst im Jahr 2003, nach einem Umzug ins

Allgäu, widmete sie sich wieder der Malerei.

Zahlreiche Teilnahmen an Kunstseminaren

begleiteten diesen Entschluss.

Nach Beschäftigung mit vielen unterschiedlichen

Maltechniken ist nun die

Pigmenttechnik favorisiert. Pigmentfarben

werden auf die unbehandelte Leinwand

aufgetragen und mit den unterschiedlichsten

Materialien verarbeitet.

So hat sich die Malerin, mit Vorliebe für die

warmen Farben und einer gewissen Harmonie

in ihren Bildern, einen eigenen Stil

geschaffen. Es spielt immer wieder der

Zufall eine Rolle, ob es eine abstrakte oder

gegenständliche Komposition wird.

Ingrid Huober

Ingrid Huober wurde in Wiener-Neustadt

(Österreich) geboren und ist in Berlin aufgewachsen.

Nach einer Übersiedlung nach

Baden-Württemberg, wo sie viele Jahre

lebte und ein zweijähriges Kunststudium in

Stuttgart absolvierte, zwangen letztendlich

Familiengründung, Kindererziehung und

berufliche Veränderung zu einem Abbruch

des Studiums.

Mit über 120 Ausstellungen im südlichen

Raum und im benachbarten Ausland und als

1.Vorsitzende des Künstlerkreises Oberstaufen

seit 15 Jahren, kann sie auf eine

breite künstlerische Erfahrung zurückblicken.

www.ingrid-huober.de


Assoziation einer Stadt | Mischtechnik auf Leinwand | 100 x 50 cm | 2016


Seit 1990 ist Dietmar Israel Dozent an der

Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe. Er absolvierte

eine Ausbildung zum Gestaltungstherapeuten

und arbeitet nebenberuflich

als Gestaltungstherapeut in der Jugendeinrichtung

Schloss Stutensee.

Dietmar Israel

Dietmar Israel wurde 1948 in Oederan,

Sachsen, geboren, lebt und arbeitet heute

in Stutensee (bei Karlsruhe) und im Trentino.

Er erlernte zunächst das Handwerk des

Malers und Lackierers und schloss dieses

mit einem Gesellenbrief ab. Dabei begleitete

ihn immer der Wunsch sich bildnerisch

kreativ auszudrücken, nicht Künstler

zu sein und doch werden zu wollen.

Dietmar Israel wurde 1988 Schüler und

später Assistent des Karlsruher Malers und

Grafikers Theo Sand. Danach folgten eine

Ausbildung an der Freskoschule Bozen bei

Professor Scherer, Italien und Professor

Löb in Amsterdam. Weitere Studienaufenthalte

führten ihn zu Professor Uecker,

Professor Opalka, Corneille und Markus

Lüpertz.

Er lotet in seinen Arbeiten immer wieder

sein inneres Befinden aus. Das sichtbare

seiner Malerei dient auch der Erkundung

des seelisch Ahnbaren. Er ist Maler des

inneren Lebens und seine Bilder sind

Landstriche der psychischen Erinnerung.

Räume und Körper in seinen Bildern

werden durch Farbe oft mehr geformt als

gemalt.

Dietmar Israels Bilder befinden sich unter

anderem in der Städtischen Galerie Karlsruhe,

im Regierungspräsidium Karlsruhe, im

Landgericht und im Forschungszentrum

Karlsruhe. In zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen

präsentierte er seine

Werke im In – und Ausland, so z.B. im

Musée Departemental, St Riquier, Frankreich,

in der Städtischen Galerie Mogilev,

Weißrussland, in der Galerie Pietrze, Lodz,

Polen, Shanghai Art Fair, CIGE Peking,

Scuola Grande, Venedig und Briolge Art

Fair, New York, USA. Er erhielt Preise und

Auszeichnungen in Deutschland und Frankreich.

Dietmar Israel ist Mitglied beim BBK

Karlsruhe.

www.dietmarisrael.de


Kraftfeld

Mischtechnik auf Leinwand

120 x 100 cm

2018


Seine Kunstwerke befinden sich im Staatlichen

Russischen Museum in Sankt Petersburg,

im Nationalmuseum in Armenien, im

Museum d´Art Moderne de la Ville in Paris,

im Museum Toulouse-Lautrec a Albi und der

Collection Seres Franko in Frankreich, im

Museum Haus Beda in Bitburg, in Deutschland,

in der Collection Dr. Norton Dodge in

den USA.

Youri Jarkikh (Jarki)

Youri Jarkikh (Jarki), ein französischrussischer

Maler, wurde 1938, in Tichorezk,

Region Krasnodar, UdSSR, geboren.

In den 70er Jahren studierte Youri Jarkikh

(russisch Юрий Жарких) Kunst an der Akademie

Vera Muchina in Leningrad. In der

Sowjetunion kämpfte er mit anderen Nonkonformisten

für die unabhängige Kunst. So

war er einer der Organisatoren der

Bulldozer-Ausstellung in Moskau und der

Gazanewskij-Ausstellungen in Leningrad.

Für seine Aktivitäten wurde er von der

damaligen Regierung verfolgt. Im Jahre

1977 emigrierte Youri Jarkikh nach

Deutschland und kurz danach, 1978, nach

Frankreich, wo er bis heute wohnt und

arbeitet.

Er präsentierte seine Arbeiten in über 150

Ausstellungen in Russland, Deutschland,

England, Österreich, USA, Frankreich,

Italien, Japan, Monaco, Belgien und der

Schweiz.

Youri Jarkikh`s Kreativität entwickelte sich

unter dem starken Einfluss der Traditionen

der russischen Avantgarde und des deutschen

Expressionismus. Sein Kunststil bezeichnet

Jarkikh selbst als Stil von Eidos.

„Illusionen sind Träume, die nie verwirklicht

werden, sind Pläne, die nicht

mehr realisierbar sind. Im Zufall kommen

unvorhergesehene Umstände zusammen.

So wird der Zufall zum Herrn unseres

Lebens und macht aus unseren realistischen

Plänen eine Illusion.“

Jarki.info


Am Scheideweg | Mischtechnik auf Leinwand | 92 x 73 cm | 2016


Nach Experimenten mit verschiedenen

Techniken und Materialien arbeitet sie seit

2002 ausschließlich mit Acrylfarbe auf

Leinwand, Acrylglas und Glas.

Kolmeders abstrakte Bilder entstehen unter

anderem durch das Auftragen unzähliger

Schichten aus Acryl und es entsteht

immer erst ein Bild hinter dem Bild,

bevor die eigentliche Bildvision Gestalt

annimmt.

Suzanne Kolmeder

Geboren 1962, arbeitete Suzanne Kolmeder

neben ihrer künstlerischen Tätigkeit u.a.

als Texterin in einer Agentur und war Chefredakteurin

eines Verlages, bevor sie sich

schließlich 2011 in Stuttgart als freischaffende

Künstlerin selbständig machte.

Mit der Serie "Networks 2015" begann Kolmeder

die aufgetragenen Acrylschichten

mit einer von ihr entwickelten Spachteltechnik

weiterzubearbeiten. Die in dieser

Technik entstandenen Bilder betonen formal

deutlich den Kontrast zwischen sanft

wirkender Helligkeit und dem schon fast

brachial wirkenden Einsatz dunkler

Brechungen. Diese Technik setzt sie auch in

ihren aktuellen Bildern der Serie „Deep

Networks. Matrix“ ein. An die Stelle von

begrenzten Netzwerken mit starren

Verbindungswegen tritt bei Kolmeder die

Erkenntnis, Verbundenheit als grenzenlos

zu begreifen und Verbindungen universell

erfahren zu können.

www.kolmeder.com

Deep Networks. Matrix No.10

Spachteltechnik, Acryl auf Leinwand

70 x 70 cm | 2016


Mehrheitlich bleibt sie aber doch der

figurativen Malerei treu. Ihre hauptsächlichsten

Motive sind: Architektur, Technik,

Tiere und immer wieder Menschen. Bewegung,

Kraft, Unübliches aber auch Emotionen,

Farbklänge und Licht faszinieren

sie immer wieder von Neuem. Ihre Bildersprache

variiert zwischen Detailtreue,

Reduktion und Abstraktion in ungemischten

leuchtenden Farben.

Carmen Kroese stellt kontinuierlich im Inund

Ausland aus, nimmt an Messen und

Ausstellungen teil und erhielt schon diverse

Auszeichnungen.

Carmen Kroese

Geboren 1949 in Stein am Rhein, Schweiz.

Schulbildung in Schaffhausen. In Zürich im

Anschluss an die Ausbildung zur Innenarchitektin

studierte sie Malerei Kunst- und

Stilgeschichte und bildet sich ständig

weiter in neuen Techniken.

Im Jahr 2000 erfolgte der Schritt in die

Selbstständigkeit, wodurch der Malerei

mehr Zeit eingeräumt wurde. Sie ist stets

auf der Suche nach dem perfekten Bild. In

ihrem Atelier entstehen Bilder in unterschiedlichsten

Techniken wie Aquarell, Öl,

Acryl und abstrakte Malerei. Die Neugierde

auf Neues und die Experimentierfreudigkeit

beflügeln stets ihre Kreativität.

Emotionen und Gefühle auf Leinwand

ausdrücken ist immer wieder eine große

Herausforderung. Bilder sollten den

Betrachter zum Stillstehen anregen, sollten

ihn ansprechen. In ihm Emotionen

auslösen. Was will der Maler mitteilen. Wie

und warum ist gerade dieses Bild entstanden?

Die Malerin versucht den Wunsch nach dem

perfekten Bild auszudrücken. Die Freude

am Malen, aber auch die Ängste und

Zweifel. Wann ist ein Bild fertig, wann

beginnt es zu „sprechen“? Ist es eine

Illusion?

www.carmen-kroese.ch


Die Malerin | Acryl auf Leinwand | 80 x 60 cm | 2016


Hell-Dunkel-Kontrasten und gezielten

Farbdialogen interessiert sie dabei. Trotz

des bewegten und zum Teil energischen

Farbauftrags halten sich Figuration und

Abstraktion in den Bildern durchaus die

Waage.

Stefanie Lenartz

In der Vulkaneifel ist Stefanie Lenartz zu

Hause. Dass ihre Heimat ihrem eigenen

Werk stets neue Impulse gibt und Zeichen

setzt, zeigen ihre künstlerischen Arbeiten.

Dichte Strukturen, eng miteinander verwobene

Schichten und Übermalungen in

unterschiedlich starker Farbkonzentration

machen die Vielfalt der Gesamtwirkung

aus. Das Malerische und Zeichnerische, das

Transparente und Geschlossene sind

Positionen zwischen denen die Motive und

Themen „stattfinden“.

Stefanie Lenartz` Werke reflektieren ihren

unglaublichen Enthusiasmus für das Detail

und das Atmosphärische. Auch das Schaffen

variationsreicher Farbkompositionen mit

Das Resultat daraus ist auf keinen Fall ein

naturalistisches Bild, sondern eine aufs

Wesentliche konzentrierte, überlegte Komposition,

in der es um das Miteinander von

Farbe und Form geht, um die Wiedergabe

von Farbe, Licht und Raum innerhalb der

Natur. Verinnerlichte Details der Landschaftsorganismen

und Strukturen der

Vegetation kombiniert Stefanie Lenartz im

Bild zu einem neuen vielgestaltigen Farbund

Formgefüge.

Uns als Betrachter begegnen diese farbintensiven

Bilder als wogender Rhythmus, als

scheinbar zufällig gestaltete Arbeit oder

als beschwingter Farbklang.

Textauszug von Eike Oertel-Mascioni

Kunsthistorikerin

www.lenartz-stefanie.de

Reise in die Welt der Illusion I

Acryl auf Leinwand

80 x 80 cm

2017


Susanne Lenz beteiligt sich regelmäßig an

Einzel- und Gruppenausstellungen.

Über ihre künstlerische Arbeit sagt sie

selbst: „Malen ist für mich wie Eintauchen

in eine andere Welt! Ich experimentiere

mit Farben, Formen und Materialien. Ich

abstrahiere und reduziere, lasse einen

vielschichtigen, lebendigen Untergrund

entstehen. Dieser entwickelt sich abstrakt

oder gegenständlich.

Meine Werke beinhalten abstrakte Bilder,

die durch den Einsatz ungewöhnlicher

Materialien wie Rostelemente, Bitumen,

Schellack und Wachs kombiniert werden.“

Susanne Lenz

www.sulemal.de

Susanne Lenz lebt und arbeitet in Lahr.

Von 2008 bis 2012 Studium an der

Kunstschule in Offenburg, weitere Kurse an

verschiedenen Kunstakademien.

Sie hat sich der experimentellen und

abstrakten Malerei verschrieben und

arbeitet überwiegend auf Leinwand in

Acryl-Mischtechnik, aber auch großformatige

Spachtelbilder. Der Betrachter wird

immer wieder zur Entdeckungsreise in die

Welt der Phantasie eingeladen.


Schöpfung

Acryl Mischtechnik auf Leinwand

70 x 100 cm

2016


Zu seinen Werken zählen sowohl gegenständliche

Motive als auch abstrakte Bilder.

Die individuelle Handschrift des Künstlers

ist in jedem seiner Bilder durch deren

kraftvolle Ausdrucksstärke und einer leuchtend,

strahlenden Farbigkeit erkennbar.

Der Zusammenklang zwischen Motiv und

Technik spielt bei ihm eine zentrale Rolle.

Entsprechend vielseitig setzt er seine

malerischen Techniken ein. Die Ideen und

Vorlagen seiner Bilder holt sich der

Künstler hauptsächlich aus Beobachtungen

und Fantasien. Mit innerlicher Freude geht

er seine Werke in der Malerei sowie bei der

Gestaltung von Skulpturen an und genießt

deren Entstehung. Dabei ist die Gabe der

Fantasie sehr wichtig. Am Ende steht das

Werk und eine Ausstellung für Liebhaber

seiner Kunst.

Alfred Maurer

Alfred Maurer wurde 1952 in Mannheim geboren

und lebt als Künstler in Mannheim.

Er studierte in Frankfurt Architektur mit

entsprechender Kunstausbildung. Nach

zwei Berufsausbildungen und der Tätigkeit

als Architekt widmete er sich, anfänglich

noch sporadisch, in den 80iger Jahren der

bildenden Kunst und baute diese ab 2003

verstärkt aus.

In mehreren Einzel- u. Gruppenausstellungen

konnte er seine Fähigkeiten und

Werke der Öffentlichkeit präsentieren. Mit

der Künstlerin Thea Bayer-Rossi fand er

eine sehr angenehme, vielseitige Künstlerin

auf Augenhöhe, mit der er gemeinsame

Kunst erarbeitet und Kulturevents ausrichtet.

Ein ständiger konstruktiver Austausch

der beiden Künstler ist dabei von

großer Bedeutung.

al.mau@gmx.de


Jugendliebe

Acryl auf Leinwand

60 x 80 cm | 2016


Sie malt im Freien an der dänischen Ostseeküste,

den britischen Shetlandinseln

oder im eigenen Garten.

Pastoser Farbauftrag, zügige Pinselstriche

und kräftige Farben mit Öl auf Leinwand

kennzeichnen ihren Stil. Makrostudien vom

Strand oder Vogelstudien von Seevögeln

werden im Atelier gemalt.

Aus Fundstücken vom Strand, Alltagsgegenständen

aus Glas, Metall, Keramik, Holz,

die vom Meer verformt wurden, entstehen

Treibgutobjekte und Bilder in Kombination

mit diesen Materialien. In der abstrakten

Malerei sind Ausgangspunkte Erlebnisse und

Erfahrungen aus dem täglichen Leben.

Seit 2007 stellt Ute Meyer ihre Bilder national

und international aus.

Ute Meyer

„Ich male am liebsten draußen. Wetter

und Wind, Licht und Luft sind in meinen

Bildern spürbar.“

Ute Meyer, geboren 1957, arbeitet seit

1999 als freischaffende Künstlerin mit

eigenem Atelier in Flensburg. In den

Achtziger Jahren beendete sie ihr Kunstpädagogikstudium

mit dem 2. Staatsexamen

und 2006 schloss sie eine Ausbildung

zur Kunsttherapeutin ab.

„Die Spiegelung in der Pfütze vermittelt

die Illusion von der Weite des Himmels und

der Struktur der Pflanzen, aber die

kleinste Bewegung der Wasseroberfläche

lässt diese Illusion zerfließen.“

www.farblandschaften.de


Gartenpfütze | Öl auf Leinwand | 100 x 80 cm | 2017


nie losgelassen. Und so hat er immer Wege

gefunden, seine Fähigkeiten auf diesem

Gebiet ständig zu vervollkommnen.

Seit 2006 arbeitet er wieder gestaltend als

Bildermaler, dann aber hauptberuflich

freischaffend selbständig. Seine Forscherseele,

die ihn in der wissenschaftlichen

Tätigkeit vorantrieb, lebt jedoch seither in

ihm fort. So sieht Bruno sein Kunstschaffen

als Objekt des Forschens und des Experimentierens

mit Farbe, mit Motiven, mit

Bildgestaltung, mit der Abstraktion, mit

dem Zufall und dem Unvorhergesehenen.

Ebenso nutzt er verschiedene Stilelemente

als „Verfremdungsmittel“, die er auch gerne

im Hinblick auf die Eigenwilligkeit

seiner für ihn typischen Bildsprache

einsetzt.

Bruno S. Otto

Er zeichnete von Kindesbeinen an sehr gerne,

porträtierte und malte voller Leidenschaft

immer und überall. Seine erste

künstlerisch kreative Phase war in den

1970er Jahren, in denen er beispielsweise

bei dem Künstler Ullrich Bewersdorff (dem

Zeichenlehrer der Universität Halle a.d.

Saale) und ebenso in Abendkursen an der

Kunsthochschule der Burg Giebichenstein in

Halle lernte. Danach widmete er sein

Leben der Forschung und Wissenschaft.

Doch die Liebe zum kreativen Tun hat ihn

„Ich bevorzuge die figurative Malerei mit

Acryl im Spannungsgefüge zwischen Realität,

Abstraktion, Fantasie und Erfindung.

Dabei versuche ich, das zu malen, was in

mir steckt, was ich empfinde und was ich

mir vorstelle. Weniger das zu malen, was

man ohnehin sieht, vielleicht mehr das,

was sich hinter dem Sichtbaren versteckt.“

www.atelier-bruno-s.com

Scheinwelten

Acryl auf Leinwand

80 x 70 cm | 2018


den unterschiedlichsten Techniken an

Kunstakademien im In- und Ausland.

Die Arbeiten der Künstlerin zeigen abstrakte

Bildräume in verschiedenen Schichtungen.

Der Anfangsimpuls wird dabei stellenweise

verdeckt, manchmal wieder frei

gelegt und gewinnt durch die sich

verändernde und teilweise beruhigte Umgebung

an Dynamik. Dabei verzichtet sie

bei ihren neueren Werke auf Titel, um zu

verdeutlichen, dass es sich um keine

abbildenden Gemälde handelt.

Ildiko Passarge

Ildiko Passarge lebt in Reichenbach und arbeitet

und unterrichtet in ihrem Atelier in

Esslingen am Neckar. Seit der Jugendzeit

beschäftigt sie sich mit Zeichnen, Malen,

Fotografie, absolvierte aber zunächst eine

kaufmännische Ausbildung. Ab 2000 folgt

für sie eine intensive Auseinandersetzung

mit der Aquarellmalerei und gleichzeitig

Beginn der künstlerischen Weiterbildung

mit zahlreichen Kursen und Seminaren in

"Ich arbeite gerne experimentell - selbst

dann, wenn ich ins Gegenständliche gehe.

Ich arbeite mit selbst hergestellten Spachtelmassen,

aus Marmormehl, Schiefermehle,

Sande. Hinzu kommen Beizen,

Tuschen, Pigmente und ein paar Geheimrezepte.

Das Material hat sein Eigenleben

wenn es auf die Leinwand kommt, sie

reagieren miteinander oder stoßen sich ab

und ergeben unerwartete Ergebnisse. "

Seit 2009 ist sie Dozentin für Malerei im

eigenen Atelier in Esslingen. Ihre Werke

stellt sie regelmäßig in Gruppen- und Einzelausstellungen

sowie Kunstmessen aus.

Sie ist Mitglied im Kunstverein ARTTRA im

Spiegel der Kunst, Esslingen und in

[KUN:ST] International.

www.ildiko-passarge.de


Arctic I | Mischtechnik auf Leinwand

30 x 90 cm | 2017

Arctic II | Mischtechnik auf Leinwand

30 x 90 cm | 2017


Gabriella Prokai, geboren 1973 in Kecskemet,

ist gebürtige Ungarin und hat sich der

Kunst verschrieben. In autodidaktischem

Studium erlernte die Künstlerin verschiedenste

Techniken und erarbeitete ihren

persönlichen Stil. Sie hat sich bei Matthias

Ruf in Stuttgart in Abstraktion weitergebildet

und 1998 in Ditzingen ihr erstes

Atelier eröffnet. Heute arbeitet die

Künstlerin in ihrem Atelier in Küsnacht am

Zürichsee.

Die menschliche weibliche Figur steht im

Mittelpunkt des künstlerischen Schaffens

von Gabriella Prokai. Sie verwendet oft

geometrische Figuren, die das Objekt

"Frau" zusammensetzen und durch Farbe

und Technik einen ganz besonderen

Ausdruck findet. Durch markante und

aufgesetzte Flächen wird die Weiblichkeit

über die Farbwahl und die Kontraste

hervorgehoben. Durch gezielte Posen in

Kombination mit speziellen Farbnuancen

erhalten die Werke Sinnlichkeit und versprühen

einen Hauch von Erotik.

Mädchen mit Tasse

Gabriella Prokai

Strukturen, Farbschichten und Tonwerte

lassen den Moment und die Figur entstehen.

Durch Kontraste wie hell und dunkel,

weich und rau, wird die Eigenheit und

Schwingung des Moments erhöht und die

Besonderheit der Figur im Bild festgehalten.

Das Abstrakte und das Reale verbinden

sich harmonisch und unterstreichen

den emotionalen Ausdruck des Augenblicks.

Hinter Schichten und Ebenen verbirgt sich

die Wahrheit oder doch nur die Illusion.

www.prokai.ch


Mädchen mit Tasse | Spachtelmasse, Acryl, Öl auf Leinwand | 150 x 80 cm | 2018


Die Intention der Künstlerin liegt in ihrer

persönlichen Auseinandersetzung mit den

Erlebniswelten und Erfahrungen ihres

Unterbewusstseins und der Realität. Eine

starre, reglementierte Vorgehensweise

wird bei ihr durch einen „flow“ von ständig

erfolgenden Entscheidungsprozessen ersetzt

und führt zu Werken mit harmonischen

Farbklängen und symbolhaften Zeichen.

Im Duden finden sich zum Begriff "Illusion"

unter anderem folgende Bedeutungen:

Täuschung durch die Wirkung eines

Kunstwerks, das Darstellung als Wirklichkeit

erleben lässt sowie beschönigende,

dem Wunschdenken entsprechende Selbsttäuschung

über einen in Wirklichkeit

weniger positiven Sachverhalt

Andrea Rathert-Schützdeller

Freischaffende Künstlerin, Dozentin für

Freie Malerei a. d. Freien Kunstakademie

Gerlingen, Malreisen bei „artistravel“,

Kurse und Vorführungen bei „boesner“.

Gründung von „andreARS“ als Kreativpunkt

für Malerei und Projekte. Mitglied der

„Kreativen Klasse“ - Berufsverband Ruhr.

Im Werk begegnen wir einer Spiegelung,

die es in der Realität so nicht gibt. Im

oberen Bildteil offenbaren sich zwei

parallel angeordnete, schemenhafte

Figuren, deren Blickrichtung und Haltung

nicht eindeutig auszumachen sind.

Die Spiegelung suggeriert eine völlige

Verschmelzung der beiden Individuen und

lässt Spielraum für Spekulationen, ob es

sich um eine Illusion im Sinne der oben

aufgeführten Definition handelt.

www.rathert-schuetzdeller.de


Illusion | Acryl auf Leinwand | 150 x 80 cm | 2017


das Andere. Durch eine multiperspektivische

und ergebnisoffene Herangehensweise,

die den Zufall willkommen heißt,

entwickeln sich Bilder, die beim

Rezipienten Fragen und Assoziationen

auslösen. Der Entstehungsprozess eines

Kunstwerks wird als intermedial und

experimentell verstanden.

Die Künstlerin wurde 1974 in Horb am

Neckar geboren. Sie wohnt und arbeitet in

Sachsenheim. 1991 gewann sie den ersten

Preis im Rahmen der Ausstellung: "Bürger

malen ihre Stadt" beim Kulturverein

Zehntscheuer e.V. in Rottenburg am

Neckar.

Im Dialog mit dem Bild „Blauphase“ sind

folgende Zeilen entstanden:

Heidi Reinhardt

Heidi Reinhardt hat Ihr Leben lang gemalt,

gezeichnet und fotografiert. In ihren Werken

sind Fantasie, Realität und Imagination

wichtige Größen. Ihre Bilder erzählen

Geschichten aus der Welt, in der sie lebt.

In der Tradition der Surrealisten entstehen

die Werke aus sich selbst. Das Eine ergibt

Mehr Schein als Sein

Hinter den Dingen ist es oft anders

Es liegt darunter, darüber

Es ist da und doch unerreichbar

Es agiert im Verborgenen

Wie im Traum, man sieht es kaum

Das Meer und der Himmel gefrieren

Sie fließen dahin in den unendlichen

Vorhängen der Zeit

(von Heidi Reinhardt 27.1.2018)

www.heidi-reinhardt.de


Blauphase

Öl auf Leinwand

60 x 70 cm | 2017


In den Gemälden versucht sie intensiv

diese inneren Traumbilder für Andere darzustellen,

um sie an ihren Gefühlen

teilhaben zu lassen. Diese Leidenschaft ist

die treibende Kraft ihrer Kunst, ein

stetiger, spannungsvoller Dialog mit den

Farben, Formen und dem Licht.

Sie gibt sich keine Regeln für ihre Bilder,

diese entstehen immer direkt aus ihr

heraus. Alles ist für sie ständig in

Bewegung. Der Betrachter kann in ihren

Bildern nicht nur die ersehnte Freiheit, das

erhoffte Glück oder die Freude ihrer

Protagonisten und Figuren entdecken.

Manchmal schleichen sich auch in den

Abstraktionen negative Emotionen mit ein,

die sich in ihrer Darstellung auch kalt und

traurig anfühlen.

Ute Rieder

Seit ihrer Kindheit bewundert Ute Rieder

die Natur mit all ihren Farben und Formen.

Die Bewegungen von Wasser, Feuer und

auch der Wolken ließen sie nicht mehr los.

Dadurch inspiriert entstehen vor ihrem

inneren Auge Traumbilder, die sie nur

Bruchteile von Sekunden gigantisch groß

und unwahrscheinlich farbig sieht.

Ute Rieder, 1963 in Albstadt geboren, befasste

sich bereits in der Schulzeit intensiv

mit Literatur und Kunst. 1983 wurde ihr

eine private Förderung durch die Kunstlehrerin

zuteil. Es entstanden erste abstrakte

Tuschezeichnungen. Nach der

Ausbildung zur Entwurfsdirektrice arbeitete

sie in Deutschland und der Schweiz.

1989 studierte sie an der Freien Akademie

für Bildende Kunst & Grafikdesign, Freiburg.

Seit 1985 präsentiert sie ihre Arbeiten

im In- und Ausland.

ute-rieder.de


Dunkle Träume | Acryl auf Leinwand | 120 x 80 cm | 2018


2013 die Ateliergemeinschaft Raum3plus in

Korntal.

Malen bedeutet ihr in erster Linie mit

ihrem Selbst in Kontakt zu treten. Es ist

eine Annäherung an ihre eigene Seele. Ein

Weg nach der Suche des Selbstausdruckes.

Zu zeigen hier bin ich. Jede einzelne Geste

wird hier zum Lebenszeichen.

Gudrun Schattel

Gudrun Schattel wurde in Stuttgart geboren.

Farbgestaltung in Wohnräumen und in

der Natur haben sie schon immer fasziniert.

Eine Feng Shui Ausbildung 2006 in Freiburg

gaben ihr den Impuls Ihre Malerei wieder

aufzunehmen und zu vertiefen. Durch

verschiedene Kurse an der Volkshochschule

und in einem renommierten Münchner

Atelier reifte in ihr der Wunsch, das Malen

von der Pike auf zu lernen.

Der Kampf, die korrekte Darstellung hinter

sich zu lassen und mehr und mehr zu einer

lockeren und abstrakteren Farbgebung zu

kommen, beschäftigt Gudrun Schattel tagtäglich.

Die Linien in ihren Bildern sind

Linien der Natur und Linien des eigenen

Lebens, Linien der Begegnungen und Linien

der ständigen Auf und Abs im Leben.

gudrunschattel.de

Von 2008 bis 2012 studierte Gudrun

Schattel Malerei und Druckgrafik an einer

Freien Kunstschule in Stuttgart. Ihr

Studium hat Sie erfolgreich mit einem

Diplom abgeschlossen und gründete gemeinsam

mit zwei weiteren Künstlerinnen


Illusion 1 | Öl auf Leinwand | 110 x 50 cm | 2017


Ihre zumeist großformatigen Werke sind

eine Komposition aus Flächen, Farben und

Linien, die den Betrachter oft in das Bild

hineinziehen und ihn eher nachdenklich

stimmen. Über ihre Motivation zu malen,

sagt sie selbst:

"In vielen Schichten trage ich Farbe auf

und auch wieder ab, um dann in der

weiteren Bearbeitung wieder Ruhe in das

Bild zu bringen. Bilder als Spiegel

gelebten Lebens, nicht gefällig, sondern

vielschichtig."

In jüngster Zeit arbeitet die Künstlerin an

einer Serie expressiver, kontrastreicher,

farbgewaltiger Gemälde, die ein Beleg

ihrer Experimentierfreudigkeit und ihrem

Mut hin zu neuen Techniken und Ausdrucksformen

sind.

Ruth Schleeh

Ruth Schleeh ist bereits seit mehr als 30

Jahren als freischaffende Künstlerin tätig.

1986 markiert den Beginn ihrer künstlerischen

Arbeit. Damals verband sie ihren

mehrjährigen Aufenthalt in Belgien mit

ersten künstlerischen Studien in Kohle und

Aquarell. Zurück in Deutschland nahm sie

mehrjährigen Privatunterricht. Schnell

entwickelte sie ihre eigene, unverkennbare

Technik.

Ruth Schleeh stellt Ihre Werke seit vielen

Jahren auf nationalen und internationalen

Ausstellungen und Kunstmessen aus - so

z.B. in 2015 auf der Art Innsbruck, der

Berliner Liste, der Art International in

Zürich und in 2016 und 2017 auf der ARTe

Stuttgart und 2016 in der Galerie Kunstraum

Wien.

www.ruth-schleeh.com

Verwirrte Seele

Mischtechnik auf Malkarton

30 x 30 cm

gerahmt 50 x 50 cm im Passepartout | 2017


zukunftsweisend war. Immer wieder war

auch Papier im Spiel und durch intensives

Experimentieren entdeckte sie das

Potential, welches im Papier steckt, um es

für ihre künstlerische Arbeit zu verwenden.

Heute arbeitet sie ausschließlich mit

Papier als Malmedium. Die Bildsprache ist

abstrakt, die Farben intensiv. Hinzu kommen

neue Strukturen, die sich durch das

Papier ergeben. Diese Trilogie bestimmt

Henny Schlüters Arbeiten und den besonderen

Reiz ihrer Bilder.

Hot Summer

Henny Schlüter

Henny Schlüter, geboren in Neustrelitz,

studierte in München Betriebswirtschaft

und Architektur und begann parallel zum

Beruf mit der Malerei.

Sie befasste sich viele Jahre mit fast allen

Kunsttechniken, fand aber keine künstlerische

Ausdrucksweise, mit der sie sich

identifizieren konnte und die für sie

Auf den ersten Blick meint der Betrachter,

ein Aquarell vor sich zu haben, das mit herkömmlichen

Malmitteln gestaltet wurde.

Aber "Alles Illusion" - die Künstlerin hat

sich ausschließlich ihrer Methode mit

Papier zu malen bedient. Mit dieser Arbeit

bewegt sie sich im Rahmen der formalen

Vertrautheit, setzt aber andere Mittel ein

und führt den Betrachter an Neues heran,

was er so bisher nicht erfahren hat.

Das Bild enthält keine herkömmlichen

Malmedien wie Öl, Acryl, Aquarellfarbe

usw. sondern ausschließlich Papier mit der

Vielfalt seiner gestalterischen Möglichkeiten.

www.hennyschlueter.de


Hot Summer | Malerei mit Papier auf Leinwand | 68 x 48 cm | 2017


Ihre aus der Natur gewonnen Eindrücke

werden weder naturalistisch noch bildhaft

auf Leinwand oder Papier gebracht, sondern

formen sich aus inneren Bildern, geleitet

von Erinnerungen und Gefühlen, die

sich beim Malen einstellen. Dies geschieht

in einem Schöpfungsprozess, der nicht

vorher bestimmbar ist. „Ich arbeite mich

vom sichtbaren Bekannten zum verborgenen

Unbekannten vor.“

Ingrid Schwarz

„Beim Malen versuche ich, es der Natur

gleich zu tun: wachsen lassen, Schichten

übereinander legen, zerstören, abwaschen,

umwandeln, immer wieder neu

beginnen“.

In diesem Prozess der vielen Schichtungen

und Übermalungen bleiben Spuren, es

entstehen Räume und eine visuelle Tiefe.

Ingrid Schwarz verwendet vorzugsweise

Materialien erdgeschichtlichen Ursprungs:

Pigmente aus der Natur, Erdfarben, Steinund

Schiefermehle, Kreide, Kohle. Linien

und Kratzspuren durchziehen die zum Experimentierfeld

gewordene Bildoberfläche.

Ingrid Schwarz lebt und arbeitet in

Stuttgart, ist Mitglied der Künstlergruppe

„Atelier am Westkai“ und sie ist Dozentin

an verschiedenen Kunstakademien.

Zu dem ausgestellten Werk sagt Ingrid

Schwarz: „Die Illusion der Schwere: eine

rätselhafte Oberfläche suggeriert ein

Abbild von schwerem Material. Ein fragiles

Papier mutiert zur rostigen Eisenplatte.

Die Strategie der Verrätselung eröffnet

andere Gedankengänge und schafft die

Illusion von Schwere. Leicht und schwer

verschwimmt.“

www.westkai-art.de


Die Illusion der Schwere I | Mischtechnik auf Papier | 64 x 50 cm | 2017


Soussen

„DAS GEHEIMNIS DER KUNST LIEGT DARIN,

DASS MAN NICHT SUCHT, SONDERN

FINDET.“ Kein anderes Zitat als dieses von

Pablo Picasso beschreibt den Werdegang

von Soussen besser. So vielfältig ihre bisherigen

beruflichen Stationen waren, so

vielfältig entwickelte sich ihr kreatives

Potential. Soussen faszinieren Strukturen.

Haptische Oberflächen. Alte Wände. Der

Querschnitt von Steinen und Edelsteinen.

Der Zerfall, aus dem was Neues entstehen

kann, ohne den traditionellen Charakter zu

verlieren. Mit Marmormehl, Sumpfkalk und

Beton kann sie diese reliefartigen Oberflächen

kreieren. Sie entscheidet sich lediglich

welche Farbpalette sie nutzen möchte,

der Rest entsteht im Dialog mit dem

Material.

Wo und wie entstehen Risse? Was bleibt

haften, was sprengt ab, wie entwickeln

sich Farben im Schaffensprozess? All das

kann sie nur bedingt beeinflussen. Dadurch

bleibt das Arbeiten spannend.

Die Technik der Intuitiven Prozessmalerei

(entwickelt von Ihrer Lehrerin Gabriele

Musebrink) gibt Soussen die nötige Basis

um das Gespürte umzusetzen.

Geboren 1967 in Mülheim an der Ruhr als

Susanne Iris Fornasier lebt Soussen zurzeit

mit ihrer Familie in Schwaig bei Erding.

Von 2010 bis 2014 war sie abwechselnd in

Schwaig und in Doha, Qatar, am arabischen

Golf ansässig.

Zu sich und ihrer Kunst sagt sie selbst: "Ich

sein. Mich wiederfinden in meinen Bildern.

Mit all seinen Gegensätzen und Widersprüchen.

Mal auf den Punkt gebracht

hervorragend, mal chaotisch unerklärbar.

Aber immer ich.“

www.soussen.de

Feuer

Mixed Media auf Leinwand

60 x 60 cm | 2017


Schon als junge Frau war sie fasziniert von

der Porträtmalerei. Heute verleiht sie

ihren Porträts mit spannendem Licht- und

Schattenspiel eine faszinierende Lebendigkeit.

Dies gilt auch für ihre Werke, in

denen sie Mensch und Landschaft zusammenbringt.

Das Auflösen von Grenzen, das

Verwischen der Motive und das Entstehen

von Unschärfe verleiht den Bildern etwas

Geheimnisvolles, es weckt Erinnerungen

und verführt den Betrachter zum Träumen.

Als Norddeutsche liebt Anja Struck das

Meer. So hat sie es sich in zahlreichen

Werken zum Thema gemacht. Auch in

diesen Werkreihen nutzt sie die Technik

des Verwischens. Es entstehen Bilder mit

großer atmosphärischer Dichte.

Anja Struck

Geboren 1961 in Hamburg, studierte Anja

Struck Freie Malerei an der Muthesius

Kunsthochschule Kiel, anschließend Kunstpädagogik

in Lüneburg und Grafik und

Design in Hamburg. Später vervollkommnete

sie ihre Malerei durch ein zweijähriges

Studium bei Prof. Dr. Markus

Lüpertz.

Sie selbst sagt über Ihre Kunst: "Der

Mensch - seine Mimik, seine Gestik, der

Blick, die Stimmung, die ihn umgibt. Gefühle.

Gedanken. Das ist es, was mich

fasziniert. Die Welt, in der wir leben,

verändert sich in rasender Geschwindigkeit.

Klar geglaubte Grenzen befinden

sich in Auflösung. So auch in meiner

Malerei. Der Mensch in Bewegung ist ein

weiterer Schwerpunkt in meinen Arbeiten.

Als Resultat der künstlerischen Studien erleben

die Betrachter, wie Grenzen im Bild

verschwimmen, Unschärfen entstehen,

Motive verwischen, Momente verfliegen."

www.anja-struck.de

tatjana

Öl auf Leinwand

70 x 70 cm

2016


Brigitte Struif ist in Osterode geboren, lebt

und arbeitet heute in Hachenburg. Sie ist

Mitglied im BBK RLP Mainz und BBK Bonn,

Rhein-Sieg, im Frauenmuseum Bonn und

Kunstforum Westerwald (1. Vorsitzende).

Sie stellt regelmäßig ihre Werke in Ausstellungen

in Galerien und auf Kunstmessen

im In- und Ausland aus: in Deutschland u.a.

in Berlin, Bonn, Frankfurt, Hachenburg,

Lahnstein, Ludwigshafen, Mainz, Marktheidenfeld,

Merseburg, Meersburg, München,

Aachen, Koblenz, Köln, Schwetzingen oder

Stuttgart.

Im Ausland sind Beispiele in Belgien (Brüssel),

China (Shanghai), Frankreich (Paris,

Strasbourg), Italien (Mailand, Verona, Neapel),

Lettland (Riga), Luxemburg, Österreich

(Innsbruck), Polen (Warschau) oder

USA (New York).

Brigitte Struif

www.brigitte-struif.de


Anstieg des Meeresspiegels ( → KLIMAWANDEL ??!! alles Illusion ??) | Acryl auf Leinwand | 110 x 90 cm | 2017


In ihren abstrakten Bildern verwendet sie

Acrylfarben in Verbindung mit vielen anderen

Materialien (Sand, Asche, Baumwolle,

Papyrus- und Japanpapiere, etc.). Inspiriert

von realen Dingen, Stimmungen,

Klängen, Landschaften und der Natur setzt

sie Farben, Formen, Linien und Texturen

im Wechselspiel zwischen kreativem Handeln

und analytischer Betrachtung in

abstrakte Kompositionen um.

Das Nebeneinander und Miteinander von

opulenten Farbflächen, die oft auf mehreren

Malschichten aufgebaut sind, von dynamischen

Linien und vibrierenden Texturen

ordnet sich nach und nach durch die

Beherrschung des Materials in eine ästhetische

ausbalancierte Form.

Klaudia Thiel

Klaudia Thiel ist in Gernsbach bei Baden-

Baden geboren, lebt und arbeitet heute in

Aspach bei Stuttgart. Sie studierte Kunst in

Karlsruhe und ging verschiedenen Lehrtätigkeiten

nach. Seit 2011 ist sie freischaffende

Malerin. Nach ihrer ersten

Ausstellung 1984 in der Weißenhofsiedlung

in Stuttgart hatte sie zahlreiche Ausstellungen

in Baden-Württemberg, vor allem

im Raum Stuttgart. 2016 /2017 zeigte sie

ihre Arbeiten auch international, so in

Kopenhagen und Elizabethtown, USA.

Parallel widmet sie sich dem Bearbeiten

von Papier. Mit diesem Material äußert sich

die Künstlerin über Ruhe, Zyklus und Zeit

der Natur als Widerspiegelung des Lebens.

Haptisch werden die Papiere erkundet und

durch Faltung und Verformung in eine

kreative Gestaltung gebracht. Das oft

störrische, manchmal aber auch sehr

empfindliche Material legt letztendlich die

Gestaltung fest. So sind die überwiegend

weißen Papierarbeiten auf das Wesentlichste

reduziert und zeigen zur Orientierung

lediglich ein kleines Farbfeld.

klaudiathiel@t-online.de


Der Geschmack von Kirschen | Acryl auf Karton | 54 x 40 cm | 2017


Grundthema ihrer Malerei ist die Liebe zum

Leben. So entstehen Momentaufnahmen

vor dem Hintergrund gesammelter Erlebnisse

und Erfahrungen aus dem Alltag, dem

Banalen und verdichten sich zu Geschichten.

Die Arbeiten thematisieren die vielfältigen

Aspekte des menschlichen Seins,

ihr Wesen und deren Beziehungen und

Ambivalenzen zu- und untereinander. Die

Umgebung, der Bildraum lässt sich nicht

einfach Stereotypen zuordnen, abstrakte

und gegenständliche Elemente durchdringen

den Bildraum und geben in diesem

Spannungsfeld den Blick frei auf inneres

und äußeres Erleben.

Marita Tobner

1961 in Ulm geboren und aufgewachsen,

hat Marita Tobner die Kunst in jeder

Lebensphase begleitet. Über die Zeichnung

und Fotografie ist sie schließlich zur

Malerei gekommen. Von 2005 bis 2015 hat

sie an zahlreichen Kunstkursen und Workshops

Freie Malerei der Ulmer Schule

(Künstlergilde) und der Kunstakademie Esslingen

teilgenommen.

Eine kraftvolle Farbgestaltung, die Verwendung

verschiedenster stilistischer Mittel

und Techniken, sowie die Dynamik der

Grafik erzeugen neue vielschichtige Geschichten

mit Details, die anderen verborgen

bleiben. Die Arbeiten entstehen seriell

in Mischtechnik (Acryl, Öl, Holz- oder

Linolschnitt, Collage, Malerei und Zeichnung).

Marita Tobner ist Mitglied in den

Kunstvereinen Neu-Ulm, Senden, Künstlergilde

Ulm, KUN:ST International Stuttgart,

Crossart International Köln, sowie der

Freien Künstlergruppe Ulm/Neu-Ulm.

www.marita-tobner.de

UMA III 2

Mixed Media auf Leinwand

60 x 60 cm | 2016


immer wieder als Lernende. Am Anfang

meines Weges stand das Beherrschen

bestimmter Handwerke im Mittelpunkt,

um aus textilem Material etwas zu gestalten,

in Form zu bringen, so zu bearbeiten,

dass ein „Stück Werk“ entstand.

Martina Unterharnscheidt

Textilien gehören zu den ältesten Artefakten

der Menschheit. Wir finden sie in

allen Bereichen des Lebens - auch und immer

schon unter künstlerischen, kunsthandwerklichen,

kulturellen und kulturgeschichtlichen

Aspekten. Die Textilkünstlerin

Martina Unterharnscheidt steht in mehrfacher

Hinsicht in dieser Traditionslinie.

Mit der Verwendung von zum Teil „uralten“

Naturmaterialien, durch die Art und Weise

der Erlernung spezieller handwerklicher

Fähigkeiten auf meist autodidaktischem

Wege, in der Weiterentwicklung der Formbarkeit,

Gestaltung und Transformation des

Materials - singulär und in Kombination mit

anderen Materialien.

Heute strebe ich darüber hinaus. Das

textile Material ist nunmehr mein Bodenstoff,

auf dem und aus dem heraus Kunst

geboren wird. Kunst, wie ich sie in mir

trage, begreife, visualisiere, sinnbehafte…

Somit arbeite ich als Konzeptkünstlerin

mit einer speziellen und hartnäckigen

Materialvorliebe. Meine Werke sind

Rundum-Textil-Werke. Was auf den ersten

Blick wie eine klassische Leinwand daherkommt,

ist immer ein eigens für dieses

Werk konzipierter und in vielschichtiger

Näh- und anderweitiger Techniken erstellter

Untergrund; ein Werk für sich.

Auf diesem Untergrund experimentiere ich

mit Farbe, Objekten, Stempel- und Drucktechniken

und erforsche dabei, wie weit

Werk und Untergrund ineinander übergehen

können.“

www.martina.unterharnscheidt.com

Sie selbst sagt zu ihrer Kunst: „Ich arbeite

seit vielen Jahren künstlerisch mit textilen

Materialien und begreife mich dennoch


Ein Schiff wird kommen

genähte Leinwand

maschinenbestickt, übermalt

Häkelquadrate, mit Wachs bearbeitet

70 x 80 cm | 2017


Eva Vogt entwickelt und sucht immer

eigene, neue Wege. In der abstrakten

Malerei experimentiert sie mit den

unterschiedlichsten Materialien und gibt

jedem ein Mitspracherecht.

"Realität, Traum und Experiment treffen

aufeinander in ewiger Suche nach mir

selbst. Im Zentrum meiner Bilder steht

der Mensch im Vordergrund, seine Gefühle,

seine Schicksale, seine Schmerzen,

seine Erfahrungen, Hoffnungen, Träume,

Emotionen, die sich in dem Gesichtsausdruck

und der Körperhaltung spiegeln.

Eva Vogt

Eva Vogt ist 1954 in der ehemaligen Tschechoslowakei

geboren, aufgewachsen in Bratislava

und seit 1989 lebt sie in Deutschland.

Talent, Interesse und Leidenschaft

zur Malerei bekam sie von ihrem Vater. Ihre

frühe künstlerische, akademische Ausbildung

musste Eva Vogt durch den plötzlichen

Unfalltod beider Eltern unterbrechen.

Sie studierte in der Folge Mathematik und

Informatik und arbeitete jahrelang als

Softwareentwicklerin. Erst seit 2011 kann

sich Eva Vogt wieder der Kunst und ihrem

Traum widmen.

Diese Bilder zeigen nicht nur das Positive,

Schöne, Harmonische, sondern provozieren

oft, zwingen zum Nachdenken, schockieren,

bewegen, bedrücken. Es faszinieren

mich die Kontraste und Spiele zwischen

Licht und Schatten, zwischen Helligkeit

und Dunkelheit, zwischen Realität, Traum

und Experiment."

Eva Vogt ist seit 2013 freiberufliche Künstlerin,

Mitglied im Badischen Kunstverein

in Karlsruhe, Galerie Alpha7 in Weisweil,

[KUN:ST] International in Stuttgart, KITZ

ART, Kunst- und Kulturverein Kitzbühel in

Österreich, Kunstraum Neureut in Karlsruhe

und Artoffer. Sie stellt regelmäßig

national und international aus.

www.art-eva-vogt.de


NEEIIIN | Mischtechnik auf Leinwand | 120 x 80 cm | 2017


Idee unterstützend für ihre Exponate sind

die ursprünglichen Dinge des Lebens aus

der Natur, die uns meist profan erscheinen.

Beim genauen Hinsehen erkennt man wunderbare

ausdrucksstarke Farb- und Formenvielfalten.

Mit Feingefühl bettet die

Künstlerin Petra Wenski-Hänisch alltägliche

bildliche Eindrücke konzeptionell in surreale

Fantasielandschaften ein.

Die Edelmetall-Arbeiten, die im Ursprung

aus Mutter Erde stammen, wurden im

Wachsausschmelzverfahren von der Künstlerin

hergestellt und spiegeln die sensibel,

emotionale Kontaktaufnahme der Menschen

zueinander und zum Betrachter

wider.

Petra Wenski-Hänisch

Seit ihrer Kindheit pulsiert die kreative und

ideenreiche Ader der Diplom Designerin

(FH), freischaffenden Künstlerin, Dozentin

und Konzeptkünstlerin.

4 1/2 Jahre lernte sie im kreativen Studium

in Trier talentiert und intensiv die

Grundkenntnisse und den Umgang mit

verschiedenen Materialien in den Kunstund

Theoriefächern. Ihre Schaffensfelder

sind im Bereich Design und Kunst. Sie

wurde Artdirektorin und Atelierleiterin in

verschiedenen Werbeagenturen.

Das 925er Silber ist ein Geschenk der Natur,

welches ihrer Kunst dient, um die Wertigkeit

der menschlichen Emotionen anhand

der Wertigkeit des natürlichen Materials

auszudrücken. Im Schaffensprozess

der Strukturbilder und der Skulpturen

reflektiert die Künstlerin durch die Kraft

der figürlichen und malerisch bildlichen

Ausdrucksformen die gefühlsbetonten Kommunikationen.

www.Atelier-Regenbogenkunst.de

CONCORDIA - Vereinbarung

925er Silberguss koloriert, Acrylfarbe auf

Leinwand | 80 x 80 cm | 2017


Die eher melancholische Ausstrahlung ihrer

Werke rührt von der Erkenntnis, dass Ideal

und Wirklichkeit niemals zusammen kommen,

dass es das Paradies nicht gibt. Aber

weil sie den Traum davon nicht aufgeben

will, bleibt der Blick nach vorne gerichtet.

Sibylle Will

Sibylle Will wurde 1963 geboren, landete

nach einigen Umwegen in der Modebranche

und führte ihr eigenes, individuelles Geschäft.

Heute lebt und arbeitet sie in

Kuchen bei Göppingen.

Über ihren künstlerischen Werdegang sagt

sie selbst: „Gemalt habe ich eigentlich immer

schon und auch immer nur Gesichter

oder Figuren. Seit 2003 beschäftigte ich

mich intensiv mit der Malerei, studierte

Kunst an der FKN Nürtingen und nahm an

vielen Kursen an der EKA Trier teil.“

„Wie ein nach verbindlichen Regeln arrangiertes

Pflanzenwerk füllen Sibylle Wills

androgyne Menschenfiguren die Leinwand.

Die Kunst dieses Arrangements setzt in der

japanischen Fertigkeit des Blumenordnens

Ikebana (wörtlich belebte Pflanzen )

paradoxerweise zunächst die endgültige

Trennung vom natürlichen Lebensfluss

voraus, und so tragen sie in ihrer

bestechenden Ästhetik bereits den Keim

allzu rasch vergehender Schönheit in sich.“

(Text (Auszug) von Ling Wang und Uwe

Hohmann, Galerie Wanghohmann, Wiesbaden).

Seit 2007 stellt Sibylle Will regelmäßig im

In- und Ausland aus und arbeitet seit 7

Jahren mit der Galerie Oisterwijk, Niederlande,

zusammen. Sie nimmt an zahlreichen

Kunstmessen und Ausstellungen

teil, so z.B. die Karlsruher Künstlermesse,

ARTMUC, Contemporary Art Ruhr oder Ausstellungen

im Frauenmuseum, Bonn.

www.sibyllewill.de


Bar-Fly | Mischtechnik auf Leinwand | 110 x 63 cm | 2016


„Zu Beginn eines künstlerischen Prozesses

kann für mich im Grunde alles zum Thema

werden. Neben dem visuellen Reiz muss

mich ein Motiv jedoch vor allem emotional

in seinen Bann ziehen. Nur dann trägt es

eine Geschichte, ein Geheimnis in sich,

auf dessen Spur ich mich mit meiner

Malerei begebe. Während des Malens entstehen

neue Gedankenstränge, die sich

verknüpfen oder verzweigen. Sie werden

in dünnen Schichtungen, pastosem Farbauftrag

und linearen Zeichen zur wahrnehmbaren

Realität. Eingearbeitete Kollagen

schaffen neue Ebenen und sind eine

wichtige Stimme in meiner malerischen

Erzählung.“

Verena Wolfert arbeitet überwiegend auf

Leinwand mit Acrylfarben in Verbindung

mit Kreiden, Tuschen, Pigmenten und

Sanden. So unterschiedlich die Motive, so

verschieden sind auch Technik und Farben.

Verena Wolfert

In Freiburg geboren und aufgewachsen,

lebt und arbeitet Verena Wolfert heute als

freischaffende Künstlerin und Dozentin in

Weinstadt. Ihre künstlerische Ausbildung

erlangte sie an verschiedenen Kunstschulen

und freien Akademien.

Berechnung der Zukunft

„Eine der wichtigsten Bestrebungen des

menschlichen Geistes ist es, die Zukunft

zu berechnen, vorherzusagen und dadurch

zu beeinflussen. Er weilt mit seinen

Gedanken und Vorstellungen weniger im

Hier und Jetzt, sondern vielmehr in der

Voraussage zukünftiger Ereignisse.

Hierfür werden immense Bestrebungen

und Kosten aufgebracht. Aber bei allem

Fortschritt von Wissenschaft und Technik

wird uns doch die Bestimmung und Beeinflussung

der Zukunft nie ganz gelingen –

letztendlich ist dies ALLES ILLUSION!“

www.verena-wolfert.de


Berechnung der Zukunft | Acryl Mischtechnik auf Leinwand | 80 x 70 cm | 2017


"Für den Maler Friedhelm Wolfrat ist die

Leinwand ein Erlebnisfeld, ein Ort an dem

die Dinge sich entwickeln dürfen. Mit

großem Wurf und viel Leichtigkeit gelingt

es ihm, fröhliche Kompositionen zu zaubern.

Ihm gelingt eine stimmige, zusammenhängende

Harmonie von Farbe und

Form mit einer außerordentlichen Präsenz,

die den Betrachter gänzlich beflügelt."

(Textauszug: Ingrid Gardill, INTERNATIONA-

LE KUNST HEUTE 2016)

Friedhelm Wolfrat

„Die Leinwand ist für mich ein großes

Abenteuer, das mich immer wieder neu

herausfordert, unwissend wo mich Farben

und Formen hinführen. Reine Impulsivität

– Emotionen. Dem Aufbau von mehreren

Schichten von Farben, Acryl/Sand Gemisch

folgen die finale Inszenierung der letzten

Schicht, von einer harmonischen.

Die Farben können nicht kräftig und

fröhlich genug sein. Eine Ode an das

Leben.Voller Hingabe und Zuneigung fühle

ich mich als abstraktes Expressionist.

Kontinuierliches arbeiten bei verschiedenen

Meistern hat mich in die Meisterklasse

von Prof. Dr. Markus Lüpertz geführt.“

"Du beleidigst alles was ich unter Malerei

verstehe. Es geht gegen alles was ich mir

vorstelle. Das ist spannend. Das fasziniert

mich. Das gefällt mir. Ich habe eine

Schwäche dafür."

(Zitat: Prof. Dr. Markus Lüpertz zu den Arbeiten

von Friedhelm Wolfrat im Dezember

2017)

www.wolfrat-art.de


Die Begegnung der Farbe | Acryl auf Leinwand | 100 x 80 cm | 2017


und Mischtechnik hat sie in Kursen und

Workshops bei unterschiedlichen KünstlerInnen

absolviert. Sie malt gerne in

verschiedenen Techniken und mit unterschiedlichen

Materialien. Den Schwerpunkt

ihrer Arbeit hat sie in Landschaften, Berge

zu allen Jahreszeiten und im Bereich der

abstrakten Darstellungen gefunden. Diese

sind durch harmonische Farbauswahl und

deren Komposition geprägt.

In ihrer Arbeit lässt sie sich häufig von der

persönlichen fotografischen Momentaufnahme

inspirieren. Häufig spiegeln sich

aktuelle Themen in den Motiven der

abstrakten Bilder wider.

Ketsela Wubneh-Mogessie

Ketsela Wubneh-Mogessie, geboren in Addis

Abeba, Äthiopien, lebt und arbeitet heute

in Graz, Österreich. Nach ihrem Studium

der Betriebswirtschaftslehre begann sie

sich intensiver mit der Malerei zu

beschäftigen. Ihre malerische Ausbildung in

den Bereichen Aquarelle, Öl, Acryl, Collage

"Mich faszinieren die sich ständig sichtbaren

Veränderungen der Natur. Sie geben

mir viele Gestaltungsmöglichkeiten und

inspirieren mich dadurch zu neuen Arbeiten.

Als Künstlerin gehe ich an verschiedene

Orte. Ich denke nach, beobachte

Landschaften sowie Menschen und

deren Kultur. Meine künstlerische Arbeit

ist für mich ein Ausdrucksmittel meiner

Gedanken- und Gefühlswelt."

Sie stellt ihre Werke seit vielen Jahren in

Einzel- und Gruppenausstellungen im Inund

Ausland aus.

africacuisine.wordpress.com


„Die Stationen eines Menschenlebens bewegen

sich zwischen Sonnen- und Schattenseite.

Über Ecken und Kanten findet

der Mensch den Weg.“

Im Schatten des Lebens

Mischtechnik auf Leinwand

60 x 80 cm

2017


Sie experimentiert mit unterschiedlichen

Materialien und gestaltet ihre Bilder mit

Acrylfarben in Verbindung mit Beizen,

Kreiden, Sanden, Marmormehl und Sumpfkalk

auf Leinwand, Papier und Holz.

Karin Wünsche

Karin Wünsche wurde in Schorndorf (Rems-

Murr-Kreis) geboren und lebt und arbeitet

heute in Lorch (Ostalbkreis), umgeben von

herrlicher Natur. Einen Teil des Jahres

verbringt die Künstlerin in Norddeutschland,

direkt an der Küste.

Die unterschiedlichen Eindrücke, das Spiel

der Gezeiten, die Stimmungen und Gefühle

sind Mosaiksteine für das entstehende Bild

im eigenen Atelier - Malerei intuitiv und

kraftvoll.

Schicht für Schicht wird aufgetragen,

teilweise wieder abgetragen: Zerstörung

und Neuanfang, Leichtigkeit und Schwere,

Höhen und Tiefen, sind Facetten der Bildaussage.

So wie das Leben die Menschen

prägt, zeigen sich in ihren Arbeiten Risse,

Spuren, Licht und Schatten, mal mehr und

mal weniger Farbigkeit.

"Trenne dich nicht von deinen Illusionen.

Wenn sie verschwunden sind, wirst du

weiter existieren, aber aufgehört haben

zu leben." (Zitat Mark Twain)

www.karin-wuensche.de

Seit einigen Jahren bildet sich Karin

Wünsche an diversen Kunstakademien bei

namhaften Künstlern weiter. Mit viel Freude

und Engagement erweitert sie ständig

ihr künstlerisches Spektrum und verfeinert

ihre Techniken.


Zyklus Strukturen und Spuren (2)

Mischtechnik auf Leinwand

50 x 100 cm

2016


TEIL 3

DREIDIMENSIONALE ARBEITEN

CHAPTER 3

THREE DIMENSIONAL ARTWORKS


und konnte und dort am Istituto Statale

d’Arte ihre gestalterischen Kompetenzen

vertie-fen. Seit langem lebt und arbeitet

sie in Regensburg und hat dort ihre neue

Heimat gefunden.

Gestalten mit Papier

Zu ihren Arbeiten sagt Ulrike Buck: „Papier

als Material fasziniert mich immer wieder

durch seine große Vielfalt und das Aufspüren

von Gegensätzen.

Papier kann so viel sein:

weich und hart

glatt und rau

filigran und kompakt

leicht und schwer

empfindlich und robust

Papier ist ein natürliches Material, gewonnen

aus Holz und Pflanzen, es ist recycelbar

und kann eine ganz alltägliche und

ganz exquisite Rolle spielen.“

Ulrike Buck

Ulrike Buck ist geboren und aufgewachsen

in Stuttgart, also eine Schwäbin, die das

Leben über einige wichtige Stationen nach

Regensburg gespült hat.

www.buck-unikate.de

Nach dem Studium der Innenarchitektur in

Rosenheim war sie ein Jahr lang in Florenz


Illusion der Schwere N° M 25

Doppelwandschale, Seidenpapiere,

Pigmentwachs Kupfer, Oberfläche gewachst

Durchmesser 16 cm, Höhe 6 cm | 2017


heute mit der angewandten Kinesiologie.

Damals entdeckte er die „Leichtigkeit des

Seins“ und ab diesem Zeitpunkt entwarf er

leichte, beschwingte Formen.

Seine Objekte werden heute überwiegend

aus Edelstahl gefertigt. Dauerhafte Härte,

kantige Schärfe und flächige Ebenen

stehen im Gegensatz zu Leichtigkeit,

Spannung und tänzerischer Bewegung, die

man nur aus der Natur kennt. Dies spiegelt

für ihn gleichzeitig ein Stück Freiheit des

Menschseins wider.

Erich Geiger

Erich Geiger ist 1954 in Reutlingen

geboren, lebt und arbeitet heute in

Riederich bei Metzingen. Nach lehrreichen

Jahren bei namhaften Metallgestaltern war

er einige Zeit als Ausbilder und Lehrer

tätig. 1982 fasste er den Entschluss, sich

im Bereich Gestaltung selbständig zu

machen. Die Schwere des zu bearbeitenden

Materials Stahl faszinierte ihn.

Aufgrund gesundheitlicher Probleme beschäftigte

er sich mit experimenteller

Malerei, Metaphysik, Kristallsteinen und bis

Ein Kunstfreund aus der Schweiz schrieb

über ihn: „Er drückt in seinen Kunstwerken

sein Denken und Fühlen in Form metallener

Visionen geradezu greifbar aus.

Dabei ist die Natur sein Vorbild. Seine

Werke vereinen Schönheit, Eleganz und

Muskelkraft, aber auch Musikalität zu

einer Lebensmelodie und Lebensharmonie.

Er weiß nur zu gut, dass es in der Kunst

nur eine Wahrheit gibt, nämlich das Streben

nach Vollkommenheit.“

Die Wortassoziationen des Künstlers zu

dem gezeigten Werk: “Suche, Durchbruch,

Gravur, Licht, Vision, Leichtigkeit, Form,

Distanz, Windung, Ich, Spiegelung, Durchsicht,

Farbe, Konstruktion, Illusion und

Erzählung.“

www.metallgestaltung-geiger.de


Sinn I | Edelstahl, Spiegelglas, LED | 60 x 60 x 12 cm | 2018


Ihr eigener Weg in die Kunst war ein

anderer. Er führte spielerisch über Geschichten,

die erzählt, gelesen, geschrieben

oder gestaltet wurden. Sie begann

selbst zu schreiben, umzusetzen und aufzuführen,

um schließlich bei der bildenden

Kunst zu landen. Aus dem gegebenen

Material, häufig Fundstücke aus der Natur

wie z.B. Schwemmholz, entstanden erste

Figuren und Objekte. Der Kreis schloss

sich, als sie das Holz für sich selbst

entdeckte, das ja schon immer eine Rolle

gespielt hatte. Sie entwickelte ihre eigene

künstlerische Sprache, konnte Ideen umsetzen

und lernte mit Maschinen umzugehen.

Christa Helmle

1959 auf der Ostalb geboren, kam sie sehr

früh mit dem Werkstoff Holz in Berührung,

da beide Großväter jeweils eigene Schreinereien

besaßen.

„Wenn ich in meiner Werkstatt bin und am

Holz arbeite, bin ich ganz bei mir. Vieles,

das im Unterbewusstsein schlummert, arbeite

ich an die Oberfläche, im wahrsten

Sinne des Wortes an die Holzoberfläche.

Das Holz steht für das gelebte Leben, mit

all seinen Linien, Verwachsungen und Widerständen.

So kann ich Gefühle, Träume

und Sehnsüchte in eine Form bringen, die

ich im Holz bereits spüre. So kann ich

meine Geschichten erzählen.“

In einem nächsten Schritt kamen noch

Fundstücke vom Flohmarkt dazu, oder aus

dem eigenen Keller. Eine neue Dimension

tat sich auf, und so sind die aktuellen

Arbeiten immer auch eine Mischung aus

Schwemmhölzern und alten Gebrauchsgegenständen.

Zusammengefügt erzählen sie

als Assemblage neue Geschichten.

www.charakterholz.jimdo.com


„wann ist integration gelungen:

nach einer genau bemessenen zeit von

9,2345 generationen?

wenn sich ein ochse findet der den karren

zieht?

oder das fahrzeug zur karosserie noch

einen motor bekommt?

wenn die alte kultur mehr und mehr

verschwindet bis nur noch leitkultur übrig

bleibt?

wenn aus den abgetrennten gliedern neue

wachsen und die menschen wieder selber

laufen können?

wenn sich die hautfarben mischen und aus

dem bunten vielerlei ein einheitsgrau

geworden ist?

vielleicht der neue mensch?

wenn die sehnsucht nach zuhause nicht

mehr die träume flutet weil das fremde

heimat geworden ist.“

christa helmle

Integration

Objekt | Mixed Media

ca. 15 x 37 x 10 cm | 2017


Früher lag ihr Schwerpunkt eindeutig auf

der Geschäftsführung des familieneigenen

Betriebes im Bereich Kunststoffrecycling,

jetzt steht die Kunst im Vordergrund.

Wie der Mensch und die Dinge zueinander

stehen ist ihr Thema. Zeitgeschehen, Umweltproblematik,

das menschliche Miteinander

drückt sich in ihrer Kunst aus und

es soll Aufmerksamkeit erregen. Die Farben

sind kräftig, die Aussagen klar, die Umsetzung

manchmal eigenwillig.

Ihr Motto: "Die Dinge sind nie so, wie sie

sind. Sie sind immer das, was wir aus

ihnen machen." (Jean Anouilh).

Birgit Horn

Birgit Horn, geboren in Hamburg, arbeitet

als freischaffende Künstlerin in ihrem Atelier

in der Nähe von Lüneburg, in dem sie

auch Siebdruck-Workshops anbietet.

Zu dem Objekt sagt die Künstlerin: „action

or no action? Setzen oder lieber nicht?

Muss ich Aktion zeigen oder muss ich

nicht?“

www.moebelart-horn.de

Das Thema Kunst und Recycling beschäftigt

sie schon seit ihrer Jugendzeit, was sich in

zahlreichen Facetten in ihren Arbeiten widerspiegelt.

Malerei, Assemblagen, Kunststoffrecycling,

Siebdruck sowie Objektkunst sind Bestandteil

und Ergebnis ihrer vielfältigen Interessen.


Stuhl "ACT" | Assemblage, Acryl, Siebdruck | 82 x 42 x 43 cm | 2016


Abschlüssen legten die Basis im Bereich

der Geistes-, Betriebs- und Ingenieurswissenschaften.

Nach 32 jähriger Berufstätigkeit

in verschiedenen Managementpositionen

einer internationalen IT Firma

folgt er seiner inneren Notwendigkeit und

setzt eigen erfahrene zeitgenössische

Situationen in die Bildersprache der Kunst-

Installationen mit den Genres von

Skulpturen, Bildern und Lichttechnik um.

Ihm ist wichtig, dass das Ziel seiner

Arbeiten „Schöne Kunst“ zu machen, eine

notwendige Bedingung, jedoch keine hinreichende

ist. Das Ziel seiner Kunst muss

auch den Geist und die Seele berühren und

eine Vision für jeden ausstrahlen. Der

Betrachter sollte sich als Protagonist in die

Themen seiner Kunstinstallation einfühlen

können.

Alfred Hübsch

Geboren wurde Alfred Hübsch in Ulm und

absolvierte hier seine Schulausbildung.

Sehr früh hatte er die Möglichkeit mit

Studenten und Dozenten der damaligen

Hochschule für Gestaltung im Bereich

Lichttechnik zusammenzuarbeiten. Studien

an den Universitäten Stuttgart und

Karlsruhe (KIT) mit den entsprechenden

In symbolhafter Bilddarstellung zeigt die

Installation Ambivalenz zum Einen mit der

Skulptur die Darstellung des Gleichgewichtes

von ewigem Wirtschaftswachstum und

Nachhaltigkeit auf der Erdkugel zum

Anderen. Im darüber präsentiertem Bild

das Inferno, falls zwischen Wirtschaftswachstum

und Nachhaltigkeit ein Ungleichgewicht

auf der Erde entstehen sollte.

www.ah-galerie.de


Installation „Ambivalenz“

Skulptur Sockel Edelstahl Höhe 95cm

Granitkugel Durchmesser 45 cm

Bild Acryladhäsion auf Leinwand

Hinterlegte LEDs | 80 x 80 cm | 2016


eginnen. Ich war in meinem Berufsleben

immer eingespannt und hatte das Gefühl,

wie ein Uhrwerk funktionieren zu müssen:

immer dieselben Aktivitäten, im täglichen,

wöchentlichen und monatlichen

Rhythmus - fremdgesteuert, wie eine Maschine

oder aufgezogenes Uhrwerk - man

musste funktionieren und richtig ticken."

In dieser Zeit wurde wohl die Idee

geboren, die berufliche Monotonie, die

Fremdbestimmung und die damit verbundenen

wiederkehrenden Zwänge künstlerisch

umzusetzen.

Andreas Kerstan

1957 in Ludwigsburg bei Stuttgart geboren,

entdeckt er früh seine Leidenschaft für die

Kunst. Als junger Vater im Alter von nur 19

Jahren verfolgt Andreas Kerstan nach

seinem Studium der Betriebswirtschaft

allerdings eine internationale Karriere in

der Wirtschaft. Zu Beginn des Jahres 2010

zieht sich Andreas Kerstan in das

Privatleben zurück, widmet sich seinem

Lebenstraum an die künstlerischen Anfänge

seiner Jugend anzuknüpfen und selbst

wieder künstlerisch tätig zu sein.

"Ich kann wirklich nur schwer sagen, wie

es dazu kam, mit diesen Köpfen zu

Und so entstanden im Jahr 2008 die ersten

beiden Kopfskulpturen. Kerstan verarbeitet

in seinen Werken Gebrauchsgegenstände

der Vergangenheit und Gegenwart. Alte

Perückenköpfe, Uhren, Radios, Schreibmaschinen,

Musikinstrumente oder Telefone

werden zu einer neuen Einheit, einer

modernen Kopfskulptur, verarbeitet.

Im Mittelpunkt seiner Arbeiten steht dabei

immer der heutige, industrialisierte

Mensch der Gegenwart, der mit einem

alten Uhrschlüssel “aufgezogen” wird und

der dann im wahrsten Sinne des Wortes

“tickt”, wie er soll.

www.andreas-kerstan.de


Meyers Enzyklopädie Band 5 | Objekt Buch und Metall | 22 x 16 x 6 cm | 2017


die technische Bearbeitung der Oberflächen

im Fokus. Auch Fundstücke, wie Eisen

oder Stein, werden von der Künstlerin gerne

mit Keramik kombiniert.

Sie hat verschiedene Lehraufträge u.a. bei

der Handwerkskammer Stuttgart. Mitgliedschaften

bestehen seit 2012 bei der

GEDOK, Stuttgart, seit 2016 bei Sculpture

Network und [KUN:ST] International.

Bettina Kohlen

Bettina Kohlen lebt und arbeitet in Korntal

und unterrichtet in ihrem Atelier Gestaltung

mit Ton, Oberflächenbearbeitung und

unterschiedliche Brenntechniken.

Die menschliche Figur in Zeit und Raum beschäftigt

Bettina Kohlen bereits von Beginn

ihrer Arbeit an. In ihren Bronzen fasziniert

sie zum einen das Studium des Bewegungsapparates

am menschlichen Körper.

In Zeit und Raum setzt sie die verschiedenen

Lebensphasen des Menschen um. Im

keramischen Bereich arbeitet sie figürlich

und objektbezogen.

Hier stehen mehr das Experimentieren mit

den verschiedenen Brandtechniken sowie

„Die Selbsttäuschung beherrscht der

Mensch noch sicherer als eine Lüge“

Dieses Zitat von Fjodor Dostojewski hat

mich auf die Idee eines Janus-Kopfes gebracht,

der als Symbol der Zwiespältigkeit

gilt (sich von zwei entgegengesetzten

Seiten zeigend).

Wie meine ich mich zu geben in der Eigenund

Fremdwahrnehmung? Wie „verstelle“

ich mich, um dem Gegenüber zu gefallen?

Kann ich meinem Gegenüber (ver-)trauen?

Janus symbolisiert die Dualität in den ewigen

Gesetzen, wie etwa Schöpfung/Zerstörung,

Leben/Tod, Licht/Dunkelheit, Anfang/Ende,

Zukunft/Vergangenheit, Links/

Rechts. Er ist die Erkenntnis, dass alles

Göttliche immer einen Gegenspieler in

sich birgt. Beide Seiten der Dualität entziehen

sich dabei immer einer objektiven

Wertung und sind damit weder gut noch

schlecht.

www.artwork-kohlen.de


Der Schalk im Nacken | Keramik, Holz und Stahl | 125 x 25 x 25 cm (auf Holzstele) | 2017


"In der Seele des Menschen liegt der Ursprung

seines Handelns. Die Seele verbirgt

ihren Schatten über sich immer wiederholende

Abläufe. Das Streben nach Sicherheit

und Glück vereiteln zuweilen individuelle

Freiheit. Möchtest du im Licht

stehen, betrachte deinen Schatten." Nach

diesem Motto bearbeitet die Künstlerin

Themen des Alltags ernst, heiter, verspielt

in den Materialien Ton, Bronze und Stein.

1993 brachte die Auseinandersetzung am

Stein ihre künstlerische Entwicklung rasant

voran. Mehrere öffentliche Auftragsarbeiten

in Stein und Bronze stehen im Köln

/Bonner Raum.

Beate Meffert-Schmengler

Beate Meffert-Schmengler wurde 1963 in

Troisdorf geboren. Parallel zur Berufstätigkeit

als Physiotherapeutin, stand eine

künstlerische Ausbildung in diversen Ateliers

und Akademien stetig im Vordergrund

der heute freischaffenden Bildhauerin. Seit

1996 ist Beate Meffert-Schmengler ausschließlich

künstlerisch tätig, 2003 eröffnete

sie ihr eigenes Atelier in Meckenheim.

Seit 1997 regelmäßige Ausstellungstätigkeit

Altenkirchen, Bayern, Bonn, Bergneustadt,

Bad Honnef, Brühl, Darscheid, Heidelberg,

Hennef, Koblenz, Kronenburg, Rheinbach,

Rheine, Rheinbreitbach, Sindelfingen, Sylt,

Zürich in der Schweiz, Slowakei, Südtirol

und Schloss Oidonk, Niederlande.

www.artebeate.de

Das Spiel mit dem Spiel | Arbeit in 3 Akten

Ich will nur spielen

Es wollte nur spielen

Komm spiel mit

Ton, Polimentvergoldung, Rostauftrag,

Fundholz in Schweberahmen

3 Rahmen je 27 x 23 x 5 cm | 2017


Der Mensch als einzigartiges Wesen, in

seiner Zerbrechlichkeit oder auch in seiner

kraftvollen Vitalität und seine Gesamtkomplexität

faszinieren Carmen Varese immer

wieder.

Die Wurzeln ihrer Kreativität und Quellen

Ihrer Inspiration findet sie in ihrer Umgebung

und in vielen ihrer Auslandsaufenthalte.

Die Eindrücke Südeuropas, Südund

Ostafrikas verstärkten Ihren Blick auf

die Wahrnehmung von Strukturen und

Oberflächen.

Carmen Varese

Carmen Varese ist stets auf der Suche nach

neuen Impulsen im Hinblick auf eine

innovative Lebenskunst und Wohnkultur, in

Verbindung von organisch gewachsenen

Strukturen und ästhetischen Ansprüchen.

Zunehmend rückte für sie der Werkstoff

Ton in den Vordergrund, sowie die intensive

Auseinandersetzung mit der menschlichen

Gestalt und dem Figurativen. Ihre

Arbeiten zeichnen sich durch ästhetisch,

realistische Körperlichkeit aus.

Der Blick für das Detail und das Erkennen

eines größeren Ganzen bewirken bei

Carmen Varese die Freisetzung Ihrer Kreativität

und deren Umsetzung.

Die Künstlerin lebt und arbeitet in Berlin,

Salzburg und Suditalien.

Für Carmen Varese ist: „Illusion, die

falsche Deutung von sinnlichen Wahrnehmungen.“

carmenvarese.com


Illusion | Gebrannter Ton, Metall | 70 x 43 x 43 cm | 2017


er beschloss, sich intensiv damit zu beschäftigen.

Mitten in den Weinbergen von

Fellbach konnte Wichmann in einem verwilderten

Garten seinen eigenen Brennplatz

errichten. Dort werden seine Objekte

hauptsächlich im Holzkohlebrand veredelt.

Seit 2013 bietet er dort auch Kurse zum

Thema Holzkohlebrand an. Er beteiligt sich

an Ausstellungen mit nationalen und

internationalen Keramikern und reicht

seine Arbeiten mit Erfolg bei nationalen

und internationalen Wettbewerben ein.

Peter Wichmann

Peter Wichmann wurde 1949 in Oberhausen

(Rheinland) geboren. Zum Studium der

Architektur ging er nach Stuttgart und lebt

seit 1972 hier. Diesen Beruf übte er bis

2012 teilweise als freier und angestellter

Architekt aus.

2004 lernte er die Raku-Keramik kennen,

jene spezielle Brenntechnik, die im 16.

Jahrhundert in Japan entwickelt wurde.

Von diesen ursprünglichen, archaischen

Brennmethoden war er so fasziniert, dass

Das Thema von Peter Wichmann ist die

Darstellung der menschlichen Gestalt.

Einzelne Personen oder Gruppen werden in

verschiedenen Posen dargestellt. Gefühle,

Regungen, Verhaltensweisen sollen in den

bildhauerischen, plastischen Arbeiten

sichtbar gemacht werden. Das Material ist

weißer Ton mit hohem Schamotteanteil und

unterschiedlicher Körnung. Vereinfacht und

grob gearbeitet, werden die Arbeiten im

Holzkohlebrand oder im Kapselbrand mit

Salzen und anderen Mineralien veredelt.

Zu der eingereichten Arbeit kommentiert

der Künstler: „Mit dieser Arbeit wird das

Ungeheuer Minotaurus als Metapher verwendet.

Hinter der Maske des Minotaurus

steckt das eigentliche Ungeheuer, der

Mensch.“

www.peter-wichmann.de


Under the mask 1 | Raku Ton im Holzkohlebrand | 80 x 12 x 12 cm | 2016


Zwar genoss sie das Studium der theoretischen

Grundlagen, doch ihr fehlte das

praktische Arbeiten. Aus diesem Grund absolvierte

sie mehrere Praktika, die sie die

Bildhauerei entdecken ließen.

Fortan wurde die Bildhauerei zu ihrer Vorliebe,

denn durch diese kann sie am besten

ihre Gefühle zum Ausdruck bringen.

Wenn Nadine ein Thema behandelt, dann

nimmt sie sich einer serienmäßigen Arbeit

an. Zurzeit sind es die abstrakten, ovalen

Formen mit verschiedenen Innenräumen,

die sie inspirieren. In Räumen verbirgt sich

ein Geschehen. Es gibt den Innen- und den

Außenraum, die Innenwelt und die Außenwelt.

Manchmal sind beide Welten voneinander

durch Grenzen getrennt, es

kommt aber auch vor, dass diese Grenzen

nur ein Übergang sind, der bereichernd und

angenehm ist.

„Ist unsere Innenwelt eine Illusion, die mit

der Außenwelt in Verbindung steht oder

ist die Außenwelt eine Illusion, mit der

wir uns verbinden wollen?“

Nadine Zangarini

nadinezangarini.com

Nadine Zangarini begann ihre künstlerische

Laufbahn mit ihrem theoretischen und konzeptuellen

Kunststudium in Straßburg.

Offenes Walten

Zederholz - Holzbildhauerei mit

Kettensäge, Hammer und Meißel

35 x 40 x 31 cm | 2017

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