Occulta-Antiquariats-Katalog 13.1 Heinrich Tränker

antiquariatlange

Versandantiquariat Hans-Jürgen Lange. -
Unser dreizehnter Antiquariatskatalog okkulter, grenzwissenschaftlicher, phantastischer Bücher ("Alchemie bis Zauberei").
Vorliegend der erste Teil, welcher nur Bücher aus der Sammlung des Pansophen Heinrich Tränker enthält. Der zweite Teil über Alchemie findet sich in einer separaten Datei.
Gern können Sie über *www.antiquariatlange.de* anfragen, um den jeweils aktuellen Katalog kostenlos per Post zu erhalten.

Die oben genannte unangezapfte Geldquelle, auf die Crowley gehofft hatte, war

Tränkers wertvolle Büchersammlung, die er seltsamerweise kurz nach dem Bruch mit

„Meister Therion“ in großen Teilen an das bekannte Antiquariat Theodor Ackermann in

München verkaufte. Die Bände wurden zwischen 1926-1928 ohne Tränkers Namen zu

nennen in den bis heute geschätzten fünf Katalogen 594-97 und 599 angeboten (nur der

kleinere Teil der dort angeboten Titel stammt aus den genannten Sammlungen von

Richard Wedel und Gabriel von Max).

Doch dem leidenschaftlichen Bücherliebhaber Tränker gelang es mit der Zeit die Lücken

wieder etwas zu füllen.

Die hier angebotene Tränker-Bibliothek umfasst einen grossen Teil jener Werke, die sich

nach Kriegsende in Ost-Berlin noch in seinem Besitz befanden, deutlich gekennzeichnet

durch den Stempel „Heinrich Tränker Berlin-Pankow Grunowstr. 21“ oder „Heinrich

Tränker Berlin-Karow Busonistraße 16“. Erstaunlich ist dabei die Bandbreite der

Themen, die seinen allumfassenden, pansophischen Anspruch nach Wissen

dokumentieren. Und obwohl leider etwa ein Viertel der Titel nicht mehr vorhanden ist, 7

finden sich unter den Bänden immer noch einige seltene Werke.

(Diese Zusammenfassung basiert auf der ausführlichen Biographie: „Heinrich Tränker

als Theosoph, Rosenkreuzer und Pansoph. Von Volker Lechler unter Mitarbeit von

Wolfgang Kistemann. Stuttgart, Selbstverlag 2013“).

7 Zwar spricht Tränker 1948 in einem Brief von ca. 10.000 Bänden, in seinen Nachlass befanden sich aber

tatsächlich nur ca. 1.300 Bücher. Vgl. Lechler: Heinrich Tränker als Theosoph, Rosenkreuzer und

Pansoph. (2013), S.531.

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