FINDORFF Magazin | März-April 2018

vogelmediabremen
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FINDORFF

Magazin

ISSN 2567-2061 MÄRZ | APRIL 2018

NEU!

FIT & GESUND IN DEN FRÜHLING

KLASSISCHE MUSIK MADE IN FINDORFF

SG FINDORFF: TRENDSPORT PARKOUR


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FINDORFF Magazin | März - April 2018


EDITORIAL

Liebe Findorfferinnen,

liebe Findorffer,

parkenden Autos gesehen werden. Sie müssen

sich bemerkbar machen. Die meisten Autofahrer

halten an und lassen die Kinder passieren.

Die Kinder bedanken sich für diese Geste und

laufen los.

Die fif-Kinder „verschwinden“ auf diese Art

und Weise, gemeinsam mit vielen andern Kindern,

die in Findorff wohnen, auf das umzäunte

Areal, dass wir Spielplatz nennen. Aber der öffentliche

Raum – also die Straße, die Parkplätze

und ein Teil der Bürgersteige – steht den Kindern

als Spielraum nicht zur Verfügung. Selbst

die Plätze, die gerade nicht von einem parkenden

Auto beansprucht werden, halten wir für

Autos frei. Übrigens, ein Fahrzeug, das privat

genutzt wird, steht durchschnittlich 23 Stunden

am Tag rum.

Ulrike Schönig

Geschäftsführerin des Vereins

Familien in Findorff e. V.

„Spielende Kinder – oder:

Wem gehört der öffentliche Raum?“

Wenn sich die fif-Kinder aus der Herbststraße

morgens nach dem Kita-Frühstück auf den Weg

zum Spielplatz begeben, heißt es: aufpassen!

Schließlich müssen die Kleinen zwei Straßen

überqueren, bis sie den Spielplatz in der Herbststraße

erreicht haben.

Gemeinsam mit den Erzieherinnen gehen die

Kinder in Zweierreihen bis zur ersten Straßenecke.

Dort bleiben sie stehen und warten, bis

die Erzieherinnen das Prozedere einleiten:

„Wir schauen nach links, wir schauen nach

rechts, wir schauen wieder nach links, Arme

hoch, Schulterblick, kommt kein Auto... und

rüber.“

Auf diese Weise überqueren die Kinder zwei

Straßen, bis sie beim Spielplatz Herbststraße angekommen

sind. Den Arm heben die Kinder,

damit sie von den Autofahrern zwischen den

Es besteht unter den Findorfferinnen und Findorffern

eine große Einigkeit darüber, dass es

im Stadtteil zu wenig Spielfläche für Kinder

gibt. Herzaubern kann man die Fläche sicher

nicht, aber vorhandene Flächen könnten umgewidmet

werden, z. B. durch ein absolutes

Halteverbot vor den Kitas, vor dem Hort und in

dem Teil der Lohmannstraße, der zur Schule

Admiralstraße führt. Platz zum Parken finden

die Anwohner und Anwohnerinnen der Herbststraße

und der Lohmannstraße auf dem Findorffer

Marktplatz. Dies könnte ein Beitrag

sein, den Kindern einen Teil des öffentlichen

Raums zurückzugeben und die Lebensqualität

im Quartier zu verbessern.

Einige Autofahrerinnen und Autofahrer müssten

dann allerdings einige Minuten von ihrem

Auto bis zu ihrer Wohnungstür zu Fuß gehen.

Ihre

Ulrike Schöning

Rolladen

Markisen

Jalousien

Insektenschutz

Vordächer

Terrassendächer

Garagentore

Rollos

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INHALTSVERZEICHNIS

GENUSS UND HELFEN

Der Bremer Gewürzhandel in

Findorff kombiniert Geschäft

und soziales Engagement

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MUSIK IM BLUT

Die Philharmoniker mit Sitz in

der Plantage blicken auf eine

200-jährige Geschichte zurück

18

PERSONAL TRAINERIN

Sylwia Szymczyk legt in ihrem

eigenen Studio großen Wert auf

Kundenfreundlichkeit

26

FRISCH GEMISCHTES

06 Aktuell, informativ, menschlich:

unser buntes Stadtteilleben

FITNESS-QUEEN

12 Personal Trainerin Sylwia

Szymczyk stellt zum Frühlingsauftakt

individuelle und ganz

persönliche Fitnessprogramme

für ihre Kunden zusammen

BREMER GEWÜRZHANDEL

18 Das Findorffer Unternehmen

unter der Leitung von Daniel König

lebt Genuss pur und engagiert sich

dabei bei der GENUSSHELFER-

Initiative

FINDORFFER GESCHÄFTSLEUTE

22 Am Sonntagnachmittag,

den 25. März wird es wieder

umtriebig in Findorff – denn

von 13 bis 18 Uhr haben viele

Geschäfte geöffnet

DIE PHILHARMONIKER

26 In der Plantage in Findorff

entstehen musikalische Ideen,

Strategien und Strukturen,

erzählt Intendant Christian

Kötter-Lixfeld

IM DIENST DER TIERE

32 Die Nachfolge von Wolfgang

Apel im Tierschutzverein hat

Brigitte Wohner-Mäurer

angetreten

FAMILIE & CO.

38 Dr. Markus Köhl erläutert im

Interview, wie man Kinder

stark machen kann zur

Prävention von Mobbing

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FINDORFF Magazin | März - April 2018


INHALTSVERZEICHNIS

HUND,

KATZE, MAUS

Die neue Vorsitzende des

Bremer Tierschutzvereines

Brigitte Wohner-Mäurer

engagiert sich ehrenamtlich

für das Wohl der Tiere

32

SG FINDORFF

Trendsport „Parkour“

jetzt neu im Programm

der SG Findorff

Schön und Straff in den Sommer

Wir freuen uns, Ihnen unsere neue Kryolipolyse-Behandlung

(Fettauflösung durch die Kälte) vorstellen zu dürfen.

- Straffung der Körpersilhouette

- Reduzierung der Fettdepots an: Bauch, Hüfte, Gesäß,

Oberschenkeln, Oberarmen

- sichtbar bereits nach 1. Sitzung

- sicheres und wirksames Verfahren

Tolles Preis-Leistungs-Verhältnis – 1 Körperzone

für nur 69,00 EUR

46

WICHTIGE ADRESSEN

44 Die Ärztetafel für Findorff

SPORT IM STADTTEIL

46 SG Findorff

IMPRESSIONEN

48 Menschen aus Findorff

IMPRESSUM

50 Wer, was und wann

Bio-Face-Lifting

Die speziell gemixte Maske von Beauty Hills mit Einwirkzeit von

28 Minuten sorgt für Abtransport von Gift- und Schlackstoffen,

Stärkung des Bindegewebes, Aktivierung der Durchblutung,

Entfernung von abgestorbenen Zellen und überschüssige Fette,

sanftes biologisches Lifting, Reduzierung der Fältchen, das

Hautbild wirkt fein, glatt, straff und zart uvm. Stärkste Wirkung

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FRISCH GEMISCHTES

Fietje fährt

für Findorff

Lastenrad kostenlos

ausleihen und

ausprobieren

Das Lastenrad-Projekt wird gefördert vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit

im Rahmen der Nationalen Klimaschutz Initiative. Kooperationspartner ist BREMEN BIKE IT!.

(Foto: ©ADFC Bremen)

Süß, süßer, Tee & Confiserie Hüttich

Im SchokoLaden Findorff und in der Dependance im

Horner Mühlenviertel stehen die Zeichen ganz auf

Ostern: Inhaberin Sylwia Hüttich bietet passend vor

dem Osterfest viele süße Präsente und Überraschungen

an. Von klassischen Osterhasen über gefüllte

Ostereier bis hin zu liebevoller Osterdeko wie Tassen

und Servietten bleiben kaum österliche Wünsche in

den beiden Confiserien in Findorff und Horn offen.

„Wir verpacken auf Wunsch auch ausgewählte Präsente

und Arrangements für Kunden und Mitarbeiter“,

offeriert Sylwia Hüttich eines ihrer vielen Angebote.

Apropos Geschenke: Ausgesuchte Ratskellerweine,

feines Gebäck und viele bewährte und neue Teesorten

runden das Portfolio von Tee & Confiserie Hüttich

ab und eignen sich ebenfalls prima als genussvolles

kulinarisches Highlight für das Osterkörbchen.

»»» schokoladen-bremen.de

In vielen Großstädten gibt es bereits freie Lastenradprojekte

wie „Daniel“ in München oder „Hannah“ in

Hannover. Ab Montag, den 26. März wird „Fietje“ für

Bremen an den Start gehen. Ziel ist es, mehrere Lastenräder

bei verschiedenen Kooperationspartnern in

der Stadt zum kostenlosen Verleih zur Verfügung zu

stellen.

Die ersten drei Lastenräder werden in den Stadtteilen

Viertel, Findorff und Vegesack verfügbar und über

eine Online-Plattform buchbar sein. In Findorff wird

der Bioladen „Flotte Karotte“ in der Augsburger

Straße erste Ausleihstation. Dort kann man sich das

Lastenrad nach der Online-Buchung mit Ausdruck der

Buchung, Vorzeigen des eigenen Personalausweises

und Nennung eines zugesandten Passworts abholen.

Später soll Fietje dann im Stadtteil wandern. Die offizielle

Eröffnung erfolgt bereits am verkaufsoffenen

Sonntag in Findorff (25. März). Dort kann Fietje vor

dem Findorffer Weinladen begutachtet und ausprobiert

werden.

Weitere Räder sollen im Laufe des Jahres bzw. 2019

folgen und in Ausleihstellen anderer Stadtteile integriert

werden

»»» fietje-lastenrad.de

Sylwia Hüttich, Inhaberin von Tee & Confiserie Hüttich,

hält für ihre Kunden in Findorff und in Horn viele süße

Osterüberraschungen bereit

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FINDORFF Magazin | März - April 2018


FRISCH GEMISCHTES AUS FINDORFF

Oliver Trey, Inhaber der Schlachthofkneipe, bringt im März mit seinem Team das

„Little Butcher“ mit Bier- und Burger-Spezialitäten an den Start

„Little Butcher“

frisch eröffnet

Was länger währte, geht nun an den Start: Die Kneipe „Little Butcher“ an der

Hemmstraße/Ecke Andreestraße ist ab sofort von Dienstag bis Samstag ab 18 Uhr

geöffnet. „Wir haben überlegt, wo wir gerne hingehen würden, wenn nicht zu uns

in die Schlachthofkneipe“, erzählt Inhaber Oliver Trey. Unter diesem Motto entstand

in der über 100 Jahre alten Eckkneipe die sorgsame Verbindung von modernem

Konzept mit authentischem Interieur und bewegter Vergangenheit. „Wir möchten

einen Nachbarschaftstreff von Findorffern für Findorffer schaffen“, sagt Oliver Trey

und ergänzt: „Einen Raucherraum gibt es nicht mehr, aber einen großen Außenbereich

mit 100 Plätzen.“ Angeboten werden hausgemachte Burger, Currywürste

und Steaks sowie 19 verschiedene, teils ausgefallene Biersorten wie Scotch-Ale,

Eisbock-Biere und Cider sowie Fassbiere, serviert von einem eingespielten Team,

das einige Gäste schon aus der Schlachthofkneipe kennen dürften.

»»» littlebutcher.de

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FRISCH GEMISCHTES AUS FINDORFF

Irische Singer-

Songwriter auf Tour

Paula Cox & Paul Creane harmonieren nicht nur mit ihren Vornamen. Nach Australien,

Großbritannien und den USA touren die stimmgewaltigen irischen Singer-

Songwriter erstmals im Duett durch Deutschland. Die in Irland hoch angesehenen

Künstler stechen mit ihrer Individualität, aber auch ihrer Harmonie aus der Menge

klar hervor. Beide erreichen ihre Zuhörer ab der ersten Sekunde. Ihre emotionalen

und intimen Stimmen erzeugen lang anhaltende Gänsehautmomente. Zusammen

kreiert das Duo eine private und entspannende Atmosphäre auf der Bühne. Am 28.

März um 19 Uhr ist das Duo in der privaten Umgebung von Arinas Café in der Neukirchstraße

44 musikalisch vertreten.

Verkaufsoffener Sonntag im

Jan-Reiners-Center

Das Jan-Reiners-Center in der Hemmstraße beteiligt sich auch in diesem Frühjahr

am verkaufsoffenen Sonntag anlässlich der Osterwiese in Findorff. Am 25. März

haben REWE, Rossmann und die Bäckerei Rolf von 13 bis 18 Uhr geöffnet und sich

einige Aktionen für Groß und Klein ausgedacht! Die Osterhasen sind los und bringen

Leckereien für Groß und Klein mit. Für die kleinen Besucher steht eine Hüpfburg

bereit, und bei REWE locken Grillwurst für 1 Euro sowie eine Salatverkostung.

»»» jan-reiners-center.de

Marcella Dammrat-Tiefensee, Inhaberin von Sieben Sachen, lädt am 12. April um

19 Uhr zum „Glitzerabend“ mit Schmuck von Konplott ein

„Glitzerabend“

bei Sieben Sachen

Am Donnerstagabend, den 12. April, darf in den Räumlichkeiten von Sieben Sachen

in der Hemmstraße 197 stilvoll in einer bunten Schmuckmischung geschwelgt werden.

Ab 19 Uhr werden verschiedenste Stücke aus dem Hause „Konplott“ liebevoll

und fachgerecht präsentiert und Fragen zu Material und Verarbeitung beantwortet.

Ergänzend dazu stehen im Laden neue Modekollektionen und Schuhe zum Ausprobieren

bereit und kleine Snacks, Getränke sowie ein Gewinnspiel runden die Veranstaltung

ab. Inhaberin Marcella Dammrat-Tiefensee freut sich auf einen schönen

Abend mit interessierten Kundinnen und bittet telefonisch unter (0421) 37 94 990

um verbindliche Anmeldung.

»»» fb.com/SiebenSachenBremen

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FRISCH GEMISCHTES AUS FINDORFF

P E R S Ö N L I C H E S

PAUL OTTO BREMICKER

2. Vorsitzender des Bürgervereins Findorff e.V.

ICH LEBE GERNE IN FINDORFF, WEIL ...

Findorff so vielfältig ist, hier kann man wunderbar

wohnen, es ist schön grün, hat den

Torfkanal mit Hafen und Gastronomie. In

Findorff kann man gut einkaufen, es gibt ausreichend

Handel und viele Handwerker. Der

Findorff-Markt ist der schönste in Bremen und

wenn man mit jemandem klönen will, dann

mit Sicherheit hier.

GUT FÜR FINDORFF WÄRE ...

wenn wir ein Bürgerhaus hätten, dann könnten

viele Veranstaltungen von großen und

kleinen Vereinen aus dem Stadtteil in einem

zentralen Gebäude stattfinden.

HIERFÜR SETZE ICH MICH EIN ...

meine Aufgabe als 2. Vorsitzender des Bürgervereins

Findorff e. V. ist die Erhaltung unserer

Lok – die Jan Reiners – die zurzeit dringend

eine Überarbeitung/Reparatur erfahren muss,

ansonsten ist das Wahrzeichen von Findorff

bald nicht mehr da. Eine große Spendenaktion

ist in Vorbereitung. Der Brunnen in Findorff

benötigt viele Stunden der Pflege und der Erhaltung.

Auch zu erwähnen ist, dass die

Bänke am Torfhafen und am Brunnen jedes

Jahr gestrichen und ausgebessert werden müssen.

Alle drei Jahre ist das Torfhafenfest auszurichten,

was allein eine Vorarbeit von einem

halben Jahr bedeutet.

DAS WÜRDE ICH IN FINDORFF VERÄNDERN ...

mehr Zebrastreifen für eine sichere Überquerung

der Straßen von Kindern, Schülern und

älteren Personen. Sie kosten nicht viel und

sind nicht so aufwendig und teuer wie Ampelanlagen.

Auch die Gehwege und Radwege

müssten ausgebessert bzw. gesäubert werden,

zum Teil wachsen sie von Hecken und Gräsern

zu.

EIN SCHÖNER TAG FÜR MICH ...

ist, wenn ich durch den Stadtteil gehe und

sehe, wie entspannt es hier in Findorff ist.

ENTSPANNUNG IST FÜR MICH ...

kochen und reisen und auf dem Findorff-Markt

Boule zu spielen.

EINE REISE WERT IST ...

immer mal wieder an die Nordsee zu fahren

EIN GUTES ZITAT ...

„Mehr als die Vergangenheit interessiert mich

die Zukunft, denn in ihr gedenke ich zu leben.“

(Albert Einstein)

EIN GLÜCKSMOMENT ...

ist, wenn ich meinen Enkel bei mir habe.

EIN WUNSCH ...

ist, noch lange in Findorff zu wohnen.

Fortbildungen in

der Aqua Fitness

Akademie

Bremer Bäder GmbH

startet mit Neuauflage

In diesem Jahr ist die Bremer Bäder GmbH mit einer

Neuauflage der Aqua Fitness Akademie gestartet. Die

Akademie richtet sich an Trainer, Übungsleiter, Therapeuten

sowie an sportlich Ambitionierte, die Trainer

werden wollen. Damit will die Bädergesellschaft

der gesteigerten Nachfrage nach hochwertigen Fortbildungen

im Bereich der Aquagymnastik Rechnung

tragen und das Angebot der bisherigen Qualifizierungsmöglichkeiten

weiter ausbauen. Sämtliche Fortbildungsangebote

enthalten sowohl praktische als

auch theoretische Elemente. Falls nicht anders angegeben,

können zukünftige Trainer nach erfolgreicher

Teilnahme die Aquagymnastikkurse sicher

planen und durchführen.

Der aktuelle Fortbildungskalender der Bremer Bäder

GmbH hält vorerst folgende Weiterbildungsangebote

bereit: Aqua Fitness Trainer Ausbildung (zwei Teile,

können auch einzeln absolviert werden), Kleinkindschwimmen,

SUP-Fitness, Aqua Babybauch, Aqua

Jump Workshop sowie Aqua Fitness Marathon. Anmeldungen

und Fragen zur Aqua Fitness Akademie

sind per E-Mail über akademie@bremer-baeder.de,

in den Schwimmbädern und im Bremer Bäder-Shop

bei Karstadt Sports möglich. Eine Preisübersicht der

einzelnen Fortbildungen ist auf www.bremer-baeder.de

zu finden.

Die Bädergesellschaft sucht auch regelmäßig nach

qualifizierten Trainern für die Kurse. Bewerbungen

werden ebenfalls über akademie@bremer-baeder.de

entgegengenommen.

»»» bremer-baeder.de

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FINDORFF Magazin | März - April 2018


2x in Bremen

Gastronomie

mit

Samstag, 26. Mai von 18 bis 24 Uhr

im „Platzhirsch“ im Ostertor

Samstag, 9. Juni von 18 bis 24 Uhr

im „Zum Platzhirsch“ am Kuhgrabenweg.

Um rechtzeitige Reservierung wird gebeten. Wir freuen uns auf Sie.

Eintrittskarten ab sofort erhältlich.

Fetzige Musik

mit DJ Andree

Spargлparty

€54,50

pro Person

Spargelmenü

mit norwegischem

Fjordlachs, Schnitzel und

Schinken sowie großer

Getränkepauschale

und Musik

Unsere Minigolfanlage

hat wieder für Sie

geöffnet. Wir freuen

uns auf Sie!

Wir empfehlen uns für Familienfeiern bis 120 Personen

und Grillevents bis 250 Personen. Wir beraten Sie gern!

Ostertorsteinweg 50 | 28203 Bremen

Tel. (0421) 16 98 06 88

www.platzhirsch-ostertor.de

Kuhgrabenweg 30 | 28359 Bremen

Tel. (0421) 16 51 70 70

www.restaurant-zum-platzhirsch.de


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Fit in den

Frühling

Mit der Personal Trainerin Sylwia Szymczyk

TEXT & FOTOS | IRA SCHEIDIG

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FIT IN DEN FRÜHLING

Winterspeck ade! Sportlich und motiviert lässt es sich mit Personal Trainerin Sylwia Scymcyk ins Frühjahr starten

Ich habe es geahnt, dass sich meine winterliche Trägheit und meine sportliche,

ich nenne es mal kreative Auszeit, sprich Faulheit, über den Winter

irgendwann rächt. Nämlich jetzt! Nur sehr sporadisch sah mich mein

Fitnessstudio, meine Laufschuhe scheinen sogar ein wenig verstaubt. Und

nun ein Bericht über eine topfitte Personal Trainerin aus Findorff, was ich

natürlich am eigenen Leib ausprobieren möchte, um darüber zu schreiben.

Also mache ich mich mit Sporttasche auf in die Findorffstraße zum

neuen Studio von Sylwia Szymczyk, die mich mit einer Tasse Figurschmeichler-Tee

freudig begrüßt.

In ihrem kleinen Mikrostudio von 40 Quadratmetern bietet die 30-Jährige

als Personal Trainerin ein individuelles, auf jeden Kunden genau abgestimmtes

Training an. Eröffnung war im Herbst letzten Jahres und seitdem

ist sie mit viel Power am Start. Spezialisiert hat sie sich auf das

sogenannte EMS-Training. „Es kommt aus der Reha und viele Leistungssportler

wie Usain Bolt nutzen es“, berichtet die Fachfrau. „Es ist ein Training,

unterstützt durch Elektro-Muskel-Stimulation.“ EMS soll den

Muskelaufbau verstärken, Rückenschmerzen lindern, Cellulite reduzieren,

bei der Gewichtsabnahme helfen und formen und straffen. Es gibt

drei Arten von Training: das anregende Stoffwechseltraining, was für ordentlich

Fettverbrennung sorgt, ein Muskeltraining und Body Relax, eine

eher entspannende Art von Massage durch Strom. „In Bremen gibt es, so

glaube ich, nur 12 reine EMS-Studios, in Hannover dagegen etwa 90 und

in Hamburg 120. EMS ist hier noch eine Nische.“ Geeignet ist es für alle

Altersklassen außer bei bestimmten Vorerkrankungen, was im Vorfeld abgeklärt

wird. Die Vorteile sieht der Profi in der extremen Effizienz: „20 Minuten

wirken wie drei Stunden Fitnessstudio und der Faktor Zeit ist heute

immer wichtiger. Wir haben alle nie genug Zeit“. Ein- bis maximal zweimal

die Woche sollte trainiert werden. „Erholung ist genauso wichtig wie

das Training, die Muskeln brauchen Zeit, sich zu erholen.“

Personal Trainerin und Motivatorin

Aber sie ist außerdem auch als allgemeine Personal Trainerin ohne die

elektronischen Geräte tätig. Dabei schneidet sie auf jeden Kunden ein spezielles

Programm zu, geht auf die Wünsche jedes Einzelnen genau ein.

„Da biete ich ein breites Angebot. Die Übungen mit Gewichten, Stepper,

Hanteln oder dem eigenen Körpergewicht richten sich nach den Zielen

meiner Kunden, ob sie Übergewicht abbauen möchten, den Rücken stärken,

Muskeln aufbauen oder ihre Figur mit Bauch-Beine-Po-Training formen

möchten. Ich freue mich immer sehr, wenn ich dann den Erfolg bei

meinen Kunden sehe.“ Cardio-Intervalltraining wie Tabata-Workout und

HIIT-Training gehören ebenfalls zum Repertoire. Auf Wunsch wird auch

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FINDORFF Magazin | März - April 2018


FIT IN DEN FRÜHLING

In einem Mikrostudio in der Findorffstraße wird mit elektrischer Muskel-Stimulation

effizient in nur 20 Minuten trainiert

mal draußen trainiert. Außerdem gibt sie reichlich Ernährungstipps mit

auf den Weg. „Ich wollte kein typisches Studio. Es ist bei mir sehr persönlich,

man fühlt sich wohl, die Kunden bauen Vertrauen auf und fühlen

sich gut aufgebhoben, darauf lege ich Wert.“

Sie ist eine echte Powerfrau voller Energie und Tatendrang. „Morgens

springe ich schon singend und tanzend aus dem Bett“, lacht sie. Sport

prägt ihr Leben schon sehr lange. Die gebürtige Polin war in ihrem Heimatland

Profi-Handballerin, hat sogar kurz in der polnischen Nationalmannschaft

gespielt. Mit Anfang Zwanzig holt sie ein Verein nach

Deutschland und sie war einige Jahre in verschiedenen Mannschaften

aktiv, unter anderem bei Werder Bremen in der Regionalliga. Trotz vieler

reizvoller Angebote aus der Handballszene hatte sie irgendwann das Gefühl,

es bleibt zu viel ihres Lebens für den Leistungssport auf der Strecke

und sie hörte auf. Das war 2011. „Ich habe für den Sport gelebt, Privatleben

gab es nicht und plötzlich hatte ich mit 25 Jahren freie Wochenenden.“

Mit vielen verschiedenen Jobs verdiente sie ihren Lebensunterhalt,

studierte eine Zeit lang noch in Polen Journalismus, machte eine Ausbildung

zur Marketing- und Kommunikationskauffrau, stand auch mal in

einem Fastfood-Restaurant hinter der Theke. „Ich wollte mir etwas aufbauen,

nach dem Handball gab es lange nichts, wofür ich wirklich

brannte. Ich habe überlegt, was mache ich jetzt? Ich bin kein Büromensch,

wollte mich bewegen und etwas mit Menschen machen“, beschreibt

sie die Zeit nach dem Leistungssport.

Als Personal Trainerin ist sie daher heute glücklich. „Sport war immer ein

Thema, dafür brenne ich.“ Sie wagte also den Sprung in die Selbständig-

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FIT IN DEN FRÜHLING

Personal Trainerin Sylwia Szymczyk möchte die Menschen motivieren, einfach loszulegen und den inneren Schweinhund zu bekämpfen

keit und arbeitet seitdem als zertifizierte Personal Trainerin. In ihrer Freizeit

tanzt sie gerne, vor allem Latein und Videoclipdancing und modelt ein

bisschen. „Ich bin eigentlich immer in Action, aber genieße auch mal Ruhemomente.“

Einfach machen

Ihr Motto könnte man mit „Einfach machen“ beschreiben. Das rät sie

allen. „Nicht immer sagen, ich müsste dies und das machen, sondern machen.“

Genau das habe ich vor bei meinem Besuch. Einfach mal ausprobieren.

Zum Training bekomme ich hautenge Sportkleidung gestellt und

werde verkabelt. So kommen die unterschiedlichen Muskeln mit Reizstrom

in Kontakt. Ein bisschen mulmig ist mir jetzt schon, aber ich werde

von der Trainerin beruhigt, dass nichts passieren wird. Dann werde ich

unter Strom gesetzt, immer wieder für einige Sekunden, dann kurze

Pause. Die Stärke wird vorher genau ausprobiert. Es kribbelt ziemlich.

Dabei mache ich Übungen wie Squads, eine Art Kniebeuge, arbeite mit

Hanteln oder nutze den Crosstrainer. Ich merke schnell, wie anstrengend

es ist. 20 Minuten dauert das EMS-Training. Danach, obwohl schon ziemlich

erschöpft und verschwitzt, schließe ich noch einige Übungen ohne die

ganze Technik an, um mich auch vom klassischen Personal Training zu

überzeugen. Dabei wird mir bewusst, wie motivierend es ist, wenn man

nicht allein auf der Matte liegt und Bauchübungen macht, sondern von

einem Fitness Coach angefeuert wird.

motiviert und werde den inneren Schweinhund in seine Schranken weisen

und wieder regelmäßig Sport treiben, was nach dem Winter auch

meist gut funktioniert. Sport macht in der helleren Jahreszeit sowieso viel

mehr Spaß. Der Frühling kann kommen!

www.emsintelligence.de

Am nächsten Tag kann ich mich zwar vor Muskelkater kaum bewegen,

aber es fühlt sich gut an, denn hey, ich habe meine Muskeln aus dem

Winterschlaf geholt und mal wieder richtig herausgefordert. Nun bin ich

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Genießen

und Gutс tun

Beim Bremer Gewürzhandel in der Leipziger

Straße gehen Genuss und Helfen Hand in Hand

TEXT & FOTOS | BREMER GEWÜRZHANDEL

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BREMER GEWÜRZHANDEL

Gründer Daniel Koenig im Ladengeschäft

in der Leipziger Straße 85

Im Hinterhof der Leipziger Straße 85 liegt häufig eine würzige

Note in der Luft. Kein Wunder, denn beim Bremer Gewürzhandel

dreht sich alles um Gewürze und den Genuss. Das Bremer Unternehmen

bietet Gewürze, Kräuter, Trockenfrüchte, Nüsse und

viele weitere Produkte in seinem Ladengeschäft an.

„Moin & willkommen“ heißt es auf dem Eingangsschild. Die Türglocke

schellt und warme Gewürznoten umhüllen den Besucher. Mit einem Lächeln

begrüßt eine Verkäuferin eintreffende Kunden: „Eine Tasse Gute-

Laune-Tee während Sie sich umschauen?“ Ja gerne. Bei einer Tasse Tee

stöbert es sich doch am besten durch die über 700 ausgelegten Produkte.

Die Gewürzklassiker wie schwarzer Pfeffer, Curry indisch oder Fleur de

Sel nehmen Platz neben Trockenfrüchten, Nüssen, Honig, Ölspezialitäten

und Gewürzmühlen. Es darf auch geschnuppert und probiert werden:

Scharfer Ingwer und cremige Pestos werden täglich frisch serviert.

Den passenden Zubereitungstipp gibt es natürlich gratis dazu. „Der Austausch

mit unseren Kunden über Rezepte und Gewürze macht nicht nur

Spaß, sondern inspiriert uns auch bei unserer Arbeit“, beschreibt Daniel

König, Gründer des Bremer Unternehmens. Hinter dem Kassenbereich

hört man munteres Treiben in der Versandabteilung. Täglich verlassen

von hier das Lager mehrere hundert Pakete europaweit. „Der Onlineversand

hat sich neben unseren Märkten und Veranstaltungen zum wichtigsten

Standbein entwickelt“, erklärt König. Früher waren es rund 20

Pakete in einer Woche. Diese Tage gehören längst der Vergangenheit an.

Im Unternehmen sind mittlerweile rund 35 Mitarbeiter tätig und zählt

mit zu den größten Onlineversandhändlern in seiner Branche. Trotzdem

lebt der Manufakturcharakter weiter: Die Kunden sollen sich wie im Ladengeschäft

bedient fühlen. So steht auf jeder Bestellung, die das Haus

verlässt, als handschriftlicher Gruß „Guten Appetit“.

Die Produkte sind echte Naturtalente

Viele Gewürze des Bremer Gewürzhandels sind auch miteinander kombinierbar.

„Langeweile in der Küche kommt bei uns nicht auf“, weiß

König und führt fort: „Ein Essen ohne Gewürze ist wie Schwarzweiß-Fotografie

– es fehlt die Farbe“. Neben dem klassischen Salz und Pfeffer bietet

der Gewürzexperte auch ungewöhnliche Spezialitäten an wie

fermentierte Pfefferkörner oder die vanilleartige, herbe Tonkabohne aus

Südamerika. „Die Tonkabohne verfeinert nicht nur Pudding, Waffelteig

oder Panna Cotta, sondern gibt auch herzhaften Gerichten den besonderen

Pfiff“, sagt König. Die verschiedenen Gewürze stammen aus aller

Welt. „Als Gewürzhändler ist es mein Anspruch, nur die hochwertigsten

und besten Rohstoffe auf dem Weltmarkt zu finden. Denn Pfeffer ist nicht

Schnuppern und Probieren ist erlaubt

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BREMER GEWÜRZHANDEL

gleich Pfeffer“, weiß König, der aus einer Bäckerfamilie kommt und seine

persönliche Leidenschaft für Gewürze auf Reisen entdeckte. Damals verkaufte

König seine Backwaren auf Wochenmärkten und erweiterte schrittweise

das Sortiment um Gewürze und Trockenfrüchte. Im Jahr 2010

wurde der Umzug von Bremen-Walle nach Findorff vollzogen. König bezieht

seine Produkte über traditionsreiche Importhändler – alle spezialisiert

auf ihrem Gebiet. Alle Produkte haben etwas gemeinsam: Es werden

nur natürliche, kontrollierte Rohstoffe verwendet und sind somit echte

„Naturtalente“. So enthalten alle Gewürze weder Geschmacksverstärker

noch künstliche Zusatzstoffe. „Faire Qualitäten zu fairen Preisen wird bei

uns groß geschrieben und ist Teil unserer Philosophie“, sagt König und

fährt fort: „Wir verzichten bei unseren Gewürzen grundsätzlich auf billige

Gewichtsbringer wie Salz und Zucker.“ Das erklärte Motto von Daniel

König und seinem Bremer Gewürzhandel lautet deshalb einfach „Genuss

leben“.

Genießen und Gutes tun mit der GENUSSHELFER-Initiative

Neben dem Genuss liegt Daniel König noch ein weiteres Thema am Herzen:

soziales Engagement. Dazu hat König die GENUSSHELFER-Initiative

ins Leben gerufen. Mit der Initiative unterstützt das Bremer Unternehmen

bereits seit vielen Jahren soziale Projekte wie die Hilfsorganisation

Target e. V. von Annette und Rüdiger Nehberg, die sich für junge Frauen

und Kinder einsetzt. „Ich wollte meinem täglichen Handeln einen nachhaltigen

Sinn geben“, beschreibt König seine Motivation. Das Prinzip ist

so einfach wie genial: „Bei uns gehen Genießen und Helfen Hand in

Hand. Für jeden verkauften Artikel spenden wir mindestens einen Cent.“

Wer Freude am Genuss hat und beim Bremer Gewürzhandel Produkte

kauft, wird damit automatisch zum Genusshelfer. Nichts zu tun, kommt

für König nicht in Frage: „Wenn dieser Cent am Ende des Tages fehlt,

habe ich als Unternehmer schon im Vorfeld etwas falsch gemacht.“ Die

bisherige Spendensumme von über 60.000 Euro zeigt das gleiche Bild.

König ist überzeugt, dass jeder noch so kleine Beitrag hilft. „Auch Kleinvieh

kann eine Menge Mist machen“, zwinkert er.

Köstliche Neuheit: die Trockenfruchtkugeln „SnegBalls“

Durch die Versandabteilung mit angeschlossenem Kommissionierbereich

geht es in die hausinterne Produktionsstätte. Hier stehen auch einige Maschinen

zum Mischen und Abfüllen der Gewürze bereit. Nach wie vor

steckt viel Handarbeit in den täglichen Aufgaben, berichtet König: „Insbesondere

viele Trockenfrüchte wie unsere Medjool-Datteln sind sehr

empfindlich und werden daher per Hand verpackt.“ Gerade wird von

zwei Mitarbeitern die neueste Eigenkreation des Bremer Gewürzhandels

hergestellt – die Trockenfruchtkugeln SnegBalls. „Schon lange hatte ich

den Wunsch, den natürlichen Geschmack unserer Trockenfrüchte und

Nüsse in einem Snack zusammenzubringen“, erklärt König. Der Name

SnegBalls ist eine Ableitung von „Snack-Energie-Balls“. Auf Basis von lekkeren

Datteln werden die SnegBalls je nach Sorte mit verschiedenen Trokkenfrüchten

und Nüssen verfeinert. Mittlerweile sind die SnegBalls in

sieben verschiedenen Geschmackssorten erhältlich. Natürlich wandert

auch vom Verkauf der SnegBalls ein Cent in die GENUSSHELFER-Initiative:

„So gehen Genießen und Helfen wieder Hand in Hand.“

www.bremer-gewuerzhandel.de

FINDORFF Magazin | März - April 2018 21


Findorffer Geschäftsleute e.V.

22

FINDORFF Magazin | März - April 2018


Hemmstraße

Münchener Straße

Utbremer Ring

TEXT & FOTOS | ANNETTE RAUBER

2

Hemmstraße

3

Neukirchstraße

Herbststraße

1

Admiralstraße

Bürgerpark

Plantage

Findorffstraße

1

PROMEDICA PLUS Bremen-Ost

Leipziger Strasse 22 | 28215 Bremen

Tel. (0421) 8977 8871

www.promedicaplus.de/bremen-ost

Da die Betreuungskraft im Haus des Patienten wohnt, ist eine engmaschige

Versorgung der persönlichen Bedürfnisse stets gewährt, wie etwa

die Begleitung vom Bett in den Rollstuhl, das Überwinden anderer alltäglicher

Hindernisse im Alter – oder einfach mal zuhören. Gerade auch

bei Demenzpatienten sind feste und gewohnte Strukturen wichtig, weiß

Andreas Nagel, der aktuell eine Weiterbildung zum Demenzexperten im

Gesundheits- und Sozialwesen macht und ehrenamtlich im Haus „Sparer

Dank“ in Schwachhausen tätig ist.

Andreas Nagel ist Inhaber der Betreuungsagentur PROMEDICA PLUS

Bremen-Ost und bietet ein 24-Stunden-Konzept zur häuslichen

Pflege an

Zu Hause alt werden, am besten noch mit dem Partner – diesen Wunsch

haben viele Menschen. Doch die Praxis sieht oft anders aus, denn pflegende

Angehörige sind nicht immer in der Nähe und können auch nicht

jeden Umfang leisten. Andreas Nagel, Inhaber der Betreuungsagentur

PROMEDICA PLUS Bremen-Ost skizziert seinen Fokus: „Wir sind mit

unserer 24-Stunden-Betreuung eine Alternative zum Pflege- oder Altenheim

und das schon seit über zehn Jahren. Wir möchten ein würdiges

Leben im vertrauten Umfeld unterstützen, so lange es möglich ist.“ Dafür

werden osteuropäische Pflegekräfte an der firmeneigenen Akademie weitergebildet

und stehen den Kunden mit einem individuellen Pflegemodell

zur Verfügung. Andreas Nagel, der viel Wert auf Transparenz legt und der

mit PROMEDICA PLUS einer jährlichen TÜV-Prüfung unterliegt, erzählt:

„Unser Leistungsspektrum umfasst vom Kochen, Waschen und Einkaufen

über die Körperpflege und Mobilität auch Arztbesuche und Haustierversorgung,

um nur einige Punkte zu nennen.“

FINDORFF Magazin | März - April 2018 23


Findorffer Geschäftsleute e.V.

2

Metallbau Majowski

Kohlenstraße 64 | 28217 Bremen

Tel. (0421) 38 08 37 9

www.metallbau-majowski.de

Seit über 45 Jahren ist der Meisterbetrieb Majowski in Findorff ansässig

und bietet fachgerechtes Handwerk mit eigenem Montageteam. „Unser

Service umfasst die Montage von Garagentoren, Türen und Fenstern

sowie deren Wartung, als auch alles rund um Vorgarten- und Balkongeländer,

Überdachungen und Gitter jeglicher Art an, erzählt Inhaber Ralf

Majowski und ergänzt: „Wir sind auch Fachberater zum Thema Einbruchschutz

und stehen auf der Errichterliste der Polizei Bremen. Unser

geschultes Team findet jede Schwachstelle im Haus und hat eine passende

Lösung parat.“ Ein weiteres aktuelles Thema, das viele Findorffer bewegt,

sind Hochwasser im Keller durch Starkregen. „Wir bieten sachgerechten

Oberflächen-Hochwasserschutz etwa bei Kellertüren und -Fenstern an“,

sagt Ralf Majowski und steht mit seinem 10-köpfigen Team fachgerecht

zur Verfügung.

Die Inhaberinnen und Hörakustikmeisterinnen Julia Winter und Annette

Lehker präsentieren ein Hörgerät – die heutige moderne Technik schafft

es, die Größe auf die eines 2-Cent-Stückes zu minimieren

3

Hörwelten Lehker &

Winter Hörgeräte

Hemmstraße 137 | 28215 Bremen

Tel. (0421) 83 53 881

www.hörwelten-bremen.de

Ralf Majowski, Inhaber des Meisterbetriebes Metallbau Majowski, ist seit

45 Jahren mit seinem Betrieb alteingesessen in Findorff und bietet mit

seinem Team alle Lösungen rund um das Thema Fenster, Türen, Überdachungen,

Garagentore, Geländer sowie Einbruch- und Hochwasserschutz

an

Vor drei Jahren hat das Unternehmen außerdem die Firma „Wimmel Bauelemente“

übernommen und mit dem eigenen geschickt vereint. „So

konnten wir unser Angebot zum Thema Fenster und Türen gut ergänzen

und ausbauen“, freut sich Ralf Majowski über den gelungenen Zuwachs.

Apropos Zuwachs: bei Metallbau Majowski wird auch ausgebildet – aktuell

sind zwei Azubis mit im Team. Außerdem befindet sich in der Kohlenstraße

64 die Ausstellung zu allen Schwerpunkten wie Fenster, Türen,

Vordächern und Geländern, die Donnerstag von 10 bis 18 Uhr und Freitag

von 10 bis 14 Uhr geöffnet ist.

Seit über acht Jahren sind die Hörwelten Lehker & Winter Hörgeräte in

der Hemmstraße 137 in Findorff vertreten, die Niederlassung in Horn-

Lehe wurde vor über zehn Jahren gegründet. Die Inhaberinnen und Hörakustikmeisterinnen

Annette Lehker und Julia Winter erzählen: „Wir

setzen uns durch unsere persönliche, individuelle und inhabergeführte

Betreuung ab und haben stets den Bedarf in unseren beiden Niederlassungen

persönlich im Blick.“ Der Weg zum Hörgerät ist für viele Menschen

nicht immer einfach, doch Annette Lehker, Julia Winter und das

achtköpfige Akustiker-Team haben genau dafür stets ein offenes Ohr und

können sich gut in ihre Kunden reinfühlen. „Wir beginnen in der Regel

mit einem Probehörgerät und elektronischem Hörtraining vor dem ersten

richtigen Hörgerät, um den Einstieg zu erleichtern.“

Auch Kinder werden von den Pädakustikerinnen Annette Lehker und

Julia Winter einfühlsam, flexibel und nach persönlicher terminlicher Absprache

in Findorff oder Horn-Lehe betreut. Sollte man Bedenken bezüglich

der eigenen Hörleistung haben, so ist das Aufsuchen eines

Hals-Nasen-Ohren-Arztes oder als ersten Schritt das Durchführen eines

Hörtestes unbedingt zu empfehlen. Denn: „Bei schlechtem Hörvermögen

lassen auch die geistigen Fähigkeiten nach“, so Annette Lehker. Julia Winter

ergänzt: „Die geistige Fitness ist grundsätzlich reversibel, doch man

sollte nicht zu lange warten.“ Annette Lehker, Julia Winter und das Hörwelten-Team

stehen für Anfragen sehr gern zur Verfügung!

24

FINDORFF Magazin | März - April 2018


Das Team von Meyer & Rojahn besteht aus leidenschaftlichen Küchenliebhabern

Jetzt bei uns einsteigen!

KüchenplanerInnen

und VerkäuferInnen per sofort gesucht.

Gerne auch QuereinsteigerInnen!

Bewerben Sie sich jetzt direkt

bei Dirk Meyer, meyer@meyer-rojahn.de

TRAUMKÜCHEN

BEI MEYER & ROJAHN

Auf die Frage nach dem Mittelpunkt des Hauses oder der Wohnung

haben die meisten Menschen vor einiger Zeit sicherlich

noch mit „Wohnzimmer“ geantwortet. Heute ist das ein bisschen

anders. Denn heute spielt sich das Leben immer häufiger

in der Küche ab. Hier wird gekocht, sich unterhalten, gefeiert,

getrunken – und je schöner die Küche selbst ist, desto wohler

fühlen wir uns natürlich. Absolute Spezialisten der Kücheneinrichtung

ist die Meyer & Rojahn GmbH: Seit mehr als 35

Jahren macht das familiengeführte Fachgeschäft Menschen mit

einer eigens auf sie zugeschnittenen Küche glücklich.

Besonders wichtig ist, dass bei der Planung nicht nur die

jeweiligen Ansprüche an die Küche erfüllt werden, sondern

auch die Individualität der Menschen zum Ausdruck kommt.

Klasse statt Masse: Beratung, Planung,

Montage aus einer Hand

Geschäftsführer Dirk Meyer ist bereits vor über 15 Jahren

in das Unternehmen seines Vaters Dieter Meyer und dessen

Partner Wolfgang Rojahn eingestiegen. Er weiß, dass Stil und

Charakter einer Küche genauso wichtig sind wie Funktionalität,

Ergonomie und Bequemlichkeit. Ob außergewöhnliche Materialien,

kräftige Farbtöne und eine außergewöhnliche Optik oder

doch lieber traditionelle Formen und Farben: Neben hochwertiger

Einbauten und Geräte spielt bei der Küchengestaltung

auch der persönliche Geschmack der Kunden immer eine große

Rolle. Und erlaubt ist, was gefällt! Damit die Qualität genauso

stimmt, begleiten er und sein Team den Weg zur Traumküche

von Anfang an. Nach der ersten Beratung folgt eine Besichtigung

vor Ort, eine maßgeschneiderte Küchenplanung und die

professionelle Endmontage – alles aus einer Hand, kompetent,

schnell und mit einem guten Blick für Details. Übrigens: Wer

noch gar nicht so genau weiß, wie die Traumküche eigentlich

aussehen soll, kann sich in der umfangreichen Küchenausstellung

bei Meyer & Rojahn inspirieren lassen.

www.meyer-rojahn.de

Meyer & Rojahn GmbH

Friedrich-Ebert-Straße 26 | 28199 Bremen

Tel. (0421) 533 708


26

FINDORFF Magazin | März - April 2018


Klassische

Musik erleben

Die Bremer Philharmoniker

TEXT | IRA SCHEIDIG

FOTOS | BREMER PHILHARMONIKER

FINDORFF Magazin | März - April 2018 27


DIE BREMER PHILHARMONIKER

Musik macht auch schon Kindern Spaß! Die Bremer Philharmoniker haben verschiedene kindgerechte Angebote im Repertoire

Eines der traditionsreichsten Orchester weltweit sitzt und probt in Findorff.

Wenn das nicht ein Grund ist, dem näher auf die Spur zu gehen

und sich auf den Weg zur Plantage 13 machen, die offizielle Adresse der

Bremer Philharmoniker, dem Orchester der Stadt Bremen. Seit 2004 wird

hier in Büroräumen, Musikzimmern und einem großen hellen Probensaal

von allein 500 Quadratmetern musiziert, geprobt, entwickelt, einstudiert,

organisiert und vermittelt. „Hier entsteht alles: Alle Proben, Konzertformen,

Strategien, Strukturen, Inhalte und Ideen. Alles was wir auf die

große Bühne bringen, wird hier in Findorff geprobt“, erzählt der Intendant

und Geschäftsführer Christian Kötter-Lixfeld.

Im Elfenbeinturm hinter verschlossenen Türen wird hier so gar nicht gearbeitet.

Ganz im Gegenteil. Hier kann man in die Welt der klassischen

Musik reinschnuppern, sich in der Musikwerkstatt selbst an Instrumenten

erproben oder sich einfach nur über das nächste Programm informieren.

Und das ist breit und vielfältig. Etwa 70 Konzerte pro Saison, dazu rund

160 Opernvorstellungen im Theater Bremen und zahlreiche Sonderkonzerte

und -projekte, wie in Schulen oder bei Empfängen der Stadt. „Wir

sind fast täglich zu erleben und haben flächendeckende Präsenz in der

Stadt“, berichtet Pressesprecherin Barbara Klein und betont: „Zu unserem

Selbstverständnis gehört, dass wir nicht nur in großen Sälen konzertieren,

sondern die kulturelle Teilhabe ermöglichen und auf unsere

Zielgruppen zugehen“. Ob großes philharmonisches Konzert, Oper, Kammermusik,

Benefizkonzert oder musikalische Nachwuchsförderung – das

Bremer Orchester bildet durch sein vielfältiges künstlerisches Engagement

die tragende Säule des nordwestdeutschen Musiklebens. Rund 85 Musiker

aus verschiedenen Ländern und zehn Mitarbeiter in der Verwaltung

setzen sich dafür ein. Jeder, der dieses Symphonieorchester mal in voller

Größe live erlebt hat, weiß um die Wirkung der Musik. „Das Orchester

ist deutschlandweit und auch mal im europäischen Ausland unterwegs.

Wir sind aber vor allem ein Standortorchester mit sehr vielen Auftritten

und Veranstaltungen in Bremen“, so der Intendant.

Fast 200-jährige Geschichte

Gegründet wurde das Orchester 1825 von der Gesellschaft für Privatkonzerte

und ist eines der wenigen Orchester rein bürgerlichen Ursprungs

im Gegensatz zu vielen anderen, die eine höfische Vergangenheit haben

oder Radiosymphonieorchester sind. Bis zum Ende des Ersten Weltkrieges

ein reines Privatorchester, übernahm die Stadt Bremen es nach Ende des

Krieges als Städtisches Orchester und sicherte so den Fortbestand. 2002

fand die Umwandlung des ehemaligen Staatsorchesters in die Bremer Philharmoniker

GmbH statt. Neben der Stadt Bremen und dem Theater Bremen

sind die Orchestermusiker selbst über einen Verein private

Gesellschafter ihres Orchesters und damit unmittelbar in die künstlerischen

und wirtschaftlichen Prozesse eingebunden. Mit staatlicher Förderung,

Umsatzerlösen sowie Sponsoren, Freunden und Förderern

finanzieren sie sich.

Christian Kötter-Lixfeld hat als Intendant und Geschäftsführer das Ganze

im Blick, bei ihm laufen alle Fäden zusammen: „Neben dem Tagesge-

28

FINDORFF Magazin | März - April 2018


DIE BREMER PHILHARMONIKER

KORZUS PIEWACK HORSTKÖTTER PARTNER

RECHTSANWÄLTE UND NOTARE

und

» Wir stehen Ihnen in allen

Rechtsangelegenheiten

- für den Pflegefall und

im Erbrecht insbesondere

bei der Gestaltung von

Vorsorgevollmachten

und Patientenverfügungen

sowie von Testamenten,

Erb- und Übertragungsverträgen

- gerne zur

Seite.«

Unsere Notare

Nicole Gronemeyer + Thomas Piewack

Büro Findorff und Notariat

Hemmstraße 165, 28215 Bremen

Telefon: (0421) 37 77 90

Telefax: (0421) 376 00 86

E-Mail: rae@korzus-partner.de

www.korzus-partner.de

Büro Überseestadt

Konsul-Smidt-Str. 8u, 28217 Bremen

Telefon: (0421) 380 13 21

Telefax: (0421) 380 13 22

E-Mail: kanzlei@rain-horstkoetter.de

www.rain-horstkoetter.de

Der Intendant und Geschäftsführer Christian Kötter-Lixfeld kümmert sich um

alle Belange des Orchesters

schäft, in dem es vor allem um Finanzen, Drittmittel, programmatische Inhalte,

Markteinführung neuer Konzertreihen und Personal geht, gehört

die strategische Ausrichtung des Orchesters zu meinen wichtigsten Aufgaben.“

So müsse beispielsweise auf veränderte Rahmenbedingungen und

auch auf sich rasant ändernde mediale Entwicklungen reagiert werden.

„Jeder Tag ist anders, das mag ich an meiner Arbeit. Sie ist vielfältig, spannend

und erfordert hohe Flexibilität.“ Seine Tür steht immer offen, wird

berichtet. Die sehr offene und gute Zusammenarbeit mit flachen Hierarchien

ist hier deutlich spürbar. Neben der hohen Konzertdichte, was Musiker

mögen, wohl auch ein Grund für wenig Fluktuation im Orchester.

„Die Nachfrage nach Klassik ist ungebremst, aber die Art und Weise der

Vermittlung ändert sich dramatisch und stellt uns vor neue Herausforderungen.

Den engen Kreis an festen Abonnenten, der egal, was wir spielen,

kommt, wird es zukünftig so nicht mehr geben. Wir erleben eine hohe Diversität

bei den Zielgruppen und beide Seiten, also Publikum und Orchester,

müssen aufeinander zugehen“, erläutert der Intendant die

Anforderungen an die Zukunft. Dem Wandel der Zeit entgegenzutreten,

darum bemühen sich die Bremer Philharmoniker mit flexibleren Abonnements,

online buchbaren Tickets und vielen Projekten.

Musik zum Anfassen in der Musikwerkstatt

Musikvermittlung steht bei den Philharmonikern im Mittelpunkt. Dabei

ist die 2006 gegründete und mit einem deutschlandweit einzigartigen

Konzept zur musikalischen Breitenbildung angetretene Musikwerkstatt

von immenser Bedeutung. Die Musikpädagogin und Projektleiterin Gwen-

FINDORFF Magazin | März - April 2018 29


DIE BREMER PHILHARMONIKER

dolyn Schubert ist seit der Gründung dabei und koordiniert das umfangreiche

Programm mit rund 350 Veranstaltungen pro Spielzeit. Rund

15000 Kinder und Jugendliche werden damit jedes Jahr erreicht. Aber

auch Erwachsene haben die Möglichkeit, klassische Musik hautnah und

zum Anfassen zu erleben. Jeder Interessierte ist willkommen, die Welt

der Orchesterinstrumente zu erforschen.

Ziel ist es, den Menschen die Faszination für Musik zu vermitteln und

den kleinen und großen Besuchern die Möglichkeit zu geben, alle Instrumente

– von Fagott über Bratsche und Trompete bis hin zur Flöte –

auszuprobieren, die Scheu zu verlieren und so unbefangen in Kontakt mit

klassischer Musik zu treten. Bei 20-minütigen Probenbesuchen kann außerdem

der Alltag der Musiker erlebt werden. „Vorkenntnisse sind nicht

erforderlich“, verspricht Gwendolyn Schubert. „Ich mag die Vielseitigkeit

meines Berufes und empfinde mich als Schnittstelle zwischen Kindern,

Lehrern, Privatpersonen und den Musikern und versuche, eine Brücke

zwischen ihnen zu schlagen. Wie bringen wir klassische Musik unter die

Menschen? Am Anfang hatten wir fünf Termine im Monat, jetzt fast an

jedem Wochentag. Schwerpunkt ist der Besuch von Schulklassen bei uns

vor Ort“, beschreibt die Musikpädagogin und Querflötistin. „Die Schwingungen

der Musik spüren, nicht nur darüber zu reden, darauf kommt es

uns an.“

Die Musikwerkstatt wird übrigens ab sofort mobil. Das „Phil mobil“ fährt

vollgepackt mit Instrumenten zu Kindergärten, Seniorenheimen oder Behinderteneinrichtungen.

So wird es nun möglich, auch Menschen in Bremens

Umgebung mit Musik in Kontakt zu bringen, die bisher nicht

erreicht werden konnten. Jeden Freitagnachmittag können in der Musikwerkstatt

junge Familien mit Kleinkindern bei „Musik mit Pfiff“ mit Klanggeschichten

spielerisch in die Welt der Orchesterinstrumente eintauchen.

Erwachsene können beim philharmonischen Ausklang in entspannter Atmosphäre

Horn, Cello und Co. ausprobieren. Nur eine kleine Auswahl

der Möglichkeiten. Auch Geburtstage oder Firmenevents lassen sich nach

Absprache in der Musikwerkstatt feiern.

Neuer Generalmusikdirektor

Im Herbst wird der neue Generalmusikdirektor Marco Letonja beim ersten

Philharmonischen Konzert der neuen Spielzeit seinen offiziellen Einstand

geben. Er ist der Wunschkandidat des Orchesters. „In den zehn

Jahren unter Markus Poschner haben wir uns ein sehr hohes künstlerisches

Niveau erarbeitet. So war es uns nun ein wichtiges Anliegen, einen

erfahrenen Nachfolger zu finden, mit dem wir diese erfolgreiche Arbeit

ausbauen können und der das Publikum, Kritiker und Musiker überzeugt.

Mit Marco Letonja, der schon Gastdirigent bei uns war, haben wir ihn gefunden.“

Man darf gespannt sein auf die neue Spielzeit. Im Mai erscheint

das Jahresprogramm für die Konzertsaison 2018/2019.

Musik zum Anfassen: Gwendolyn Schubert koordiniert die rund 350 Veranstaltungen

der Musikwerkstatt an der Plantage 13

Vorher kann man neben Konzertbesuchen, wie zum Beispiel beim nächsten

Philharmonischen Konzert am 15. und 16. April in der Glocke, auch

den Tag der offenen Tür „Ganz Phil Bremen“ am 9. Juni von 11 bis 16

Uhr in der Glocke besuchen. Eine wunderbare Gelegenheit, alle Facetten

des Orchesters kennenzulernen – von großer Symphonik bis zur Kammermusik,

von der Musikwerkstatt bis zum Wunschkonzert – und der

musikalischen Präsentation der Konzerthighlights der kommenden Saison

beiwohnen. Der Eintritt ist frei!

Bremer Philharmoniker, Plantage 13, Telefon (0421) 62 67 30

E-Mail: besucherservice@bremerphilharmoniker.de

www.bremerphilharmoniker.de

www.musikwerkstatt-bremen.de

Hier im Stadtteil ansässig: die Bremer Philharmoniker, eines der weltweit traditionsreichsten

Orchester

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FINDORFF Magazin | März - April 2018


LACHEND INS NEUE JAHR

Ob großes Philharmonisches Konzert, Oper, Kammermusik,

Benefizkonzert oder musikalische Nachwuchsförderung –

die Bremer Philharmoniker machen es möglich

FINDORFF Magazin | März - April 2018 31


TEXT | IRA SCHEIDIG FOTOS | IRA SCHEIDIG, SCHWAB/BREMER TIERSCHUTZVEREIN

IM DIENST DER TIERE

Brigitte Wohner-Mäurer ist neue

Vorsitzende des Bremer Tierschutzvereins

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FINDORFF Magazin | März - April 2018


FINDORFF Magazin | März - April 2018 33


IM DIENST DER TIERE

Gemeinsam mit Christian Weber, Präsident der Bremischen Bürgerschaft und der 2. Vorsitzenden Karin Hensmanns bei der Enthüllung der Gedenktafel für Wolfgang

Apel beim Tag der offenen Tür

Motiviert und engagiert tritt Brigitte Wohner-Mäurer ein sicherlich schweres

Erbe an. Sie übernahm Ende letzten Jahres die Nachfolge als Vorsitzende

des Bremer Tierschutzvereines des im letzten Jahr verstorbenen

Wolfgang Apel, der fast 40 Jahre lang die Leitung des Vereins innehatte.

„Sein Erbe kann ich gar nicht wirklich antreten, er hat sich überregional,

ja weltweit für den Tierschutz eingesetzt. Ich setze nur kleine Bruchstücke

seiner Arbeit an“, so Bremens nun oberste Tierschützerin, die in Findorff

lebt. Vorher war sie bereits sieben Jahre im Vorstand des Vereins aktiv. Ihr

Büro ist in der Hemmstraße auf dem Gelände des Tierheims, das der Verein

betreibt. Ein großes Porträt von Wolfgang Apel hängt zur Erinnerung

an der Wand. Hier will sie in Teamarbeit mit den Mitarbeitern, das ist ihr

ganz wichtig, neue Schwerpunkte setzen und sich mit aller Kraft für das

Tierwohl einsetzen. Ihr Posten ist übrigens ein Ehrenamt. „Das Miteinander

steht im Vordergrund. Entscheidungen sollen gemeinsam getroffen

werden“, betont sie. 26 Voll- und Teilzeitkräfte neben Auszubildenden

und Aushilfskräften gibt es im Tierschutzverein und dem Tierheim. Dazu

kommen viele ehrenamtliche Helfer, ohne die es nicht gehen würde. Darunter

sind Gassigeher für die tägliche Hunderunde, Katzenstreichler, Tierbetreuer,

Öffentlichkeitsarbeiter und vieles mehr. Unterstützung wird vor

allem noch im letzteren Bereich gesucht, aber auch in der Kinder- und

Jugendarbeit. Spenden sind sowieso immer willkommen. „Von der Stadt

bekommen wir für die Fundtiere einen Betrag von etwa 400.000 Euro.

Das reicht bei weitem nicht. Wir haben allein mit den Fundtieren etwa die

doppelten Kosten. Dazu kommt noch alles andere. Wir brauchen etwa

1,5 Millionen für die reinen Bewirtschaftungskosten. Den fehlenden Restbetrag

von über einer Million müssen wir selbst erwirtschaften.“ Zur Verdeutlichung

mal ein paar Zahlen, wieviele Tiere im Jahr 2016 vom

Tierschutzverein betreut wurden: 302 Hunde, 848 Katzen, 522 Kleintiere,

322 Wildtiere, 107 Igel, 2 Affen, 3 Pferde, 2 Hängebauchschweine,

5 Ziegen und 2 Zebus.

34

FINDORFF Magazin | März - April 2018


IM DIENST DER TIERE

Mit viel Herzblut dabei

Von Haus aus war die 69-Jährige viele Jahre als Lehrerin in Walle tätig.

Nachdem sie vor zehn Jahren in Pension ging, wollte sie das Vakuum füllen

und die Zeit nutzen, um sich zu engagieren und ihre Wahl fiel auf

den Tierschutz. „Mir liegen Tiere sehr am Herzen und ich wollte gerne

etwas mit Tieren machen. Ich habe in der Kinder- und Jugendarbeit mitgeholfen

und die Ausbildung zur Tierschutzberaterin gemacht. Da gibt

man zum Beispiel telefonischen Rat bei Notfällen.“ Zu ihren neuen Aufgaben

als Vorsitzende gehört es, die Arbeit zu koordinieren, also die Vereinsgeschäftsstelle,

die Tierheimleitung, die Tierpfleger und die Kinderund

Jugendgruppen. Außerdem kümmert sie sich zusammen mit der Pressesprecherin

um die Öffentlichkeitsarbeit und um den Kontakt zu den Behörden.

„Es sind viele unterschiedliche Ämter zuständig und die

Kostenübernahme ist oft unklar und nicht gesichert. Wir sind nun dabei,

gemeinsam genau zu definieren, wer zuständig ist.“ Dass sie als Ehefrau

vom Innensenator Ulrich Mäurer so oft genau auf diese Rolle angesprochen

wird, ärgert sie: „Ich bin eine eigenständige Person mit eigenen

Überzeugungen und engagiere mich eigenständig.“ Ihre Interessen vermischt

sie dabei nicht und regelt auch keine Dinge auf dem kurzen Dienstweg,

betont sie. Von der Politik und den Parteien wünscht sie sich

insgesamt mehr finanzielle Unterstützung für den Tierschutz. Zweimal

im Jahr tagt sie als Mitglied im Tierschutzbeirat der Senatorin für Wissenschaft,

Gesundheit und Verbraucherschutz mit Vertretern aus Politik

und zuständigen Behörden zum Thema Tierschutz. Genau wie ihr Vorgänger

will auch sie politisch etwas bewirken.

Tierquälerei, Tierversuche, Massentierhaltung und Tiertransporte und so

vieles mehr regt die zweifache Katzenbesitzerin spürbar auf: „Mir geht

das sehr nah und ich träume davon. Ich versuche, gegen diese Dinge zu

kämpfen. Wenn es auch nur kleine Schritte sind, man kann etwas dagegen

tun, man darf nicht lockerlassen und muss informieren. Tierschutz ist

Menschenschutz. Das kann man nicht trennen. Wer so mit Tieren umgeht,

ist zu Menschen auch nicht gut.“ Sie setzt sich für weniger Fleischkonsum

und bessere Haltung ein. Der schlimmsten Fall, den sie erlebt

hat, fällt in den Bereich Animal Hoarding, also das Sammeln und Horten

von Tieren auf viel zu engem Raum. In einem Kleingartengebiet in Walle

fand man ganz versteckt auf mehreren Parzellen nach dem Tod des Besitzers

insgesamt 148 unterschiedliche Tiere von Pferden über Ziegen und

Schafe bis zu Hunden und Katzen, die völlig verwahrlost, krank, schlecht

ernährt und teils angekettet und sich selbst überlassen waren. „Es war

wie im Krimi und einfach grauenhaft“, erinnert sie sich. So etwas nimmt

sie sichtlich mit.

Die neue Vorsitzende im Kreis des Vorstands des Bremer Tierschutzvereins:

hinten v.l.: Silvia Neumeyer, Renate Fass und Brigitte Wohner-Mäurer,

vorne v.l.: Heide Neumann, Ute Özgören, Karin Hensmanns

Pfleger und Ehrenamtliche üben regelmäßig mit den Hunden und

der Trainerin in der Tierheim-Hundeschule, um den Vierbeinern bei

Bedarf gute Manieren für ein neues Zuhause beizubringen

Fenster

Haustüren

Treppen

Einbaumöbel

Holz und mehr ...

Durch unser gut ausgebildetes Personal

und den modernen Maschinenpark können

alle auszuführenden Leistungen in hoher

Qualität und zudem noch kostengünstig

ausgeführt werden.

Überzeugen Sie sich doch in einem

persönlichen Gespräch von der Vielfältigkeit

und der Qualität unserer Arbeiten.

Bau- & Möbeltischlerei

Haferwende 42 • 28357 Bremen

Tel: (0421) 276 80 33

Mail: tischlerei-voss-gmbh@t-online.de

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FINDORFF Magazin | März - April 2018 35


IM DIENST DER TIERE

Lesestunde! Kinder lesen den Tierheimkatzen regelmäßig aus ihren Lieblingsbüchern vor, was den eleganten Samtpfoten gut gefällt

Kampagnen für den Tierschutz

Viele Aktionen des Bremer Tierschutzvereins informieren über die Arbeit

und machen auf das Leid der Tiere aufmerksam. Aktuell läuft einen Kampagne

der besonderen Art: Auf Plakaten mit dem Slogan „Nur so trägt

man Pelz!“ modeln Mitarbeiter des Vereins mit selbst ausgesuchten Tierheimtieren

auf dem Arm und werben dafür, auf Pelzmode zu verzichten.

Bis Ende März läuft noch eine Kastrationskampagne. Bedürftige Menschen

mit Nachweis, bekommen einen Gutschein für einen Teil der Kosten

für die Operation. Laufen und helfen heißt es am 8. April beim

zweiten großen Charity-Lauf am Unisee mit dem bekannten Marathonläufer

Emin da Silva zugunsten des Bremer Tierheims. Im letzten Jahr

waren 125 Teilnehmer dabei und durch Sponsoren und die Startgebühren

von 10,- Euro pro Teilnehmer sind 4500 Euro für die Bremer Tierwaisen

zusammengekommen. Treffpunkt ist um 9 Uhr im Tierheim. Die Vorsitzende

freut sich über Aktionen wie diese: „Die Versorgung unserer vielen

Schützlinge ist immer eine finanzielle Herausforderung, die wir nur mit

der Hilfe der tierlieben Bevölkerung und Sponsoren bewältigen können.“

Brigitte Wohner-Mäurer setzt sich mit viel Liebe für die Tiere ein und freut

sich auf die neuen Aufgaben. „Ich fülle das neue Amt gerne und mit Überzeugung

aus, aber langfristig sollte es jemand Jüngeres übernehmen“,

meint sie lächelnd. Wie immens wichtig die Arbeit aller Mitarbeiter und

Ehrenamtler ist, zeigen zum Schluss noch ein paar Fakten: 2017 konnten

696 Tierheimtiere in ein neues Zuhause vermittelt werden, 1016 Tiere im

Tierheim Schutz finden, 184 Tiere an ihre Besitzer zurückgegeben werden

und 387 Wildtiere aufgepäppelt und wieder in die Freiheit entlassen

werden.

Bremer Tierschutzverein, Hemmstraße 491, Telefon: (0421) 35 22 14

www.bremer-tierschutzverein.de

36

FINDORFF Magazin | März - April 2018


„Nur so trägt man Pelz“. Die aktuelle Kampagne

wirbt mit Tierheimtieren und Mitarbeitern für

den Verzicht auf das Tragen von Pelz

FINDORFF Magazin | März - April 2018 37


„Familie & Co“

Grafik by sketchnotes-by-diana.com

Mobbing oft lange

unentdeckt

Stark machen zur Prävention von Mobbing

Vorsorge gegen Mobbing als System

EIN INTERVIEW MIT DR. RER. MEDIC. MARKUS KÖHL

38

FINDORFF Magazin | März - April 2018


„Familie & Co“



Unsere

„Familie & Co“

Seiten

Mobbing unter Schülern ist kein

neues Phänomen und weit verbreitet.

Die sozialen Medien

haben das Problem in Form von

Cyber-Mobbing angefacht. Das

Erlernen von Empathie für seine

Mitschüler sei die wichtigste Prävention,

sagt Dr. rer. medic. Markus

Köhl.

STREIT GAB ES DOCH SCHON IMMER AUF DEN SCHULHÖFEN. WO LIEGT DER UN-

TERSCHIED ZUM MOBBING?

Mobbing steht für einen aggressiven Akt und bedeutet, dass ein Schüler

oder eine Schülerin über einen längeren Zeitraum immer wieder von Mitschülern

belästigt, beschimpft, gehänselt, schikaniert oder ausgegrenzt

wird. Mobbingprozesse laufen in der Regel verdeckt ab. Es ist kein Konflikt

zwischen zwei Parteien oder Wenigen, die etwas Krach miteinander

haben. Die Täter sind keine Einzeltäter. Mobbing steht für einen Missbrauch

im sozialen Miteinander in Form eines gruppendynamischen Prozesses,

der anderen Regeln ausgesetzt ist als die bekannten

Gewaltkonflikte. Fast die ganze Klasse kann beteiligt sein.

WIE LÄUFT DIES KONKRET AB?

Die Kinder und Jugendlichen werden in Streitigkeiten hineingezogen, in

denen sie fast wehrlos sind und aus denen sie sich – meist vergeblich –

versuchen zurückzuziehen. Es beginnt mit dem Hänseln durch Mitschüler,

das Wegnehmen oder Verstecken von Büchern, Geld oder anderen

Dingen wie Kleidung. Die Folge ist das Ausgrenzen der Opfer. Zum Höhepunkt

des Mobbingprozesses wenden sich auch gute Freunde vom

Opfer ab. Die Täter verfügen typischerweise über gute Kommunikationsfähigkeiten.

Sie können taktisch und mit einfallsreichen Gründen und erdachten

Vorurteilen die Auseinandersetzung anfachen. Mitschüler lassen

sich dadurch beeinflussen.

WAS LÖST DIESES VERHALTEN BEI DEN KINDERN AUS?

Der Leidensweg über eine längere Zeitdauer hat viele Konsequenzen und

kann zu einer Tragödie werden. Im Verlauf eines Mobbingprozesses wird

öfters über psychosomatische Symptome wie Kopf- und Bauchschmerzen

geklagt. Auffällig ist, wenn der Wunsch formuliert wird, aus der Schule abgeholt

zu werden oder nicht mehr zur Schule gehen zu wollen. Ein Mobbingopfer

verliert jegliche Orientierung und Sicherheit. Denn schlagartig

werden Beziehungen zu Mitschülern unterbrochen. Die intensive Erfahrung

von Ohnmacht, Scham und Angst kann zu traumatischen Erfah-

Foto: Michael Schnelle

Das Projekt „...ganz schön stark“ findet für Schüler statt und versucht, an den Stärken jedes Kindes anzusetzen

FINDORFF Magazin | März - April 2018 39


„Familie & Co“

Kinder stark machen – und damit Mobbing keine Chance geben: Das ist das Ziel der AOK Bremen/Bremerhaven, die zusammen mit Dr. Markus Köhl

Mobbing-Präventionsprojekte entwickeln und umsetzen

rungen führen. Auch das Vertrauen in Freundschaften geht verloren. Der

Freiburger Psycho-Neuro-Immunologe Prof. Dr. Joachim Bauer geht davon

aus, dass ein systematischer sozialer Ausschluss zu chronisch biologischem

Stress führt, der in einem Krankheitsbild mit einem „Selbstzerstörungsprogramm“

mündet. Ein solches Programm hat die Botschaft: „Du bist

nichts wert, ich kann dich behandeln wie eine wertlose Sache, man darf

und sollte dich zerstören“.

WORAUF MUSS BEI SOLCHEN FÄLLEN GEACHTET WERDEN?

Ärztliche Untersuchungen geben häufig keine Anhaltspunkte für eine körperliche

Erkrankung. Eltern und auch Lehrerinnen und Lehrer betrachten

solche Verhaltensweisen oft als alterstypisch und messen ihnen eventuell

keine besondere Bedeutung zu. Ein Mobbingopfer erlebt oft eine Hilf- und

Sprachlosigkeit, da es die anhaltenden Demütigungen nicht mitteilen

kann. Es können sich Noten in einzelnen Fächern verschlechtern. Wenn

die Situation sich nach Wochen oder Monaten dramatisch zuspitzt, fallen

diese Kennzeichen häufig erst auf und es gibt eine Erklärung. Eltern sollten

mit Interesse die Entwicklung ihrer Kinder begleiten, ein waches Auge

und ein offenes Ohr für ihre Signale haben. So können sie am ehesten

wahrnehmen, ob ihr Kind in irgendeiner Weise in eine Mobbingsituation

verstrickt ist.

WAS KANN MAN DAGEGEN TUN?

Ziel muss es sein, an den Schulen ein vertrauensvolles Klima zu gestalten.

Dies führt zu einem offenen Austausch von Problemen und kann präventiv

negative Entwicklungen in der Entstehung eindämmen. Dieser Spirale

des Leidensweges muss eine Intervention entgegengesetzt werden,

die für die ganze Klasse angeboten werden kann. Die AOK Bremen/Bremerhaven

als größte Krankenkasse in der Region möchte das unterstützen

und mit Schulen Setting-Projekte im Bereich Schule als Lebenswelt entwickeln.

WAS TUN, WENN ES MOBBING GEGEBEN HAT?

Es braucht Raum für die Betrachtung von aktuellen Fällen. Die Situation

von Mobbing ist geprägt durch Misstrauen und gegenseitige Vorwürfe.

Der konstruktive Umgang mit Mobbing ist für Klassengemeinschaften erlernbar,

wie es Konflikt- und Gewaltprävention an Schulen zeigen.

IST PRÄVENTION MÖGLICH?

Es braucht eine wohlwollende Resonanz an Schulen. Das ist ein Kulturprozess,

den jede Schule gestalten und pflegen kann. Vor dem Hintergrund

der Vertrauensbildung wird die herausragende Bedeutung eines

gelungenen Dialoges deutlich, der auf einer empathischen Fähigkeit beruht.

Langfristig muss an den Kompetenzen der Schüler und Schülerinnen präventiv

gearbeitet werden. Die Stärkung der emotionalen Achtsamkeit als

Selbstkompetenz der Schüler und Schülerinnen steht dabei im Fokus. Sie

müssen lernen, empathisch miteinander umzugehen. Das gilt laut Jeremy

Rifkin als Grundlage für ein demokratisches Wertesystem. Das setzt die

Überzeugung voraus, dass ein anderer die gleiche Daseinsberechtigung

hat wie wir und genauso einzigartig ist wie wir selbst. Ein entscheidender

Aspekt ist die Vermittlung von Respekt und Achtsamkeit dem Fremden gegenüber.

Für den Beziehungsaufbau zum anderen ohne Vorurteile muss man sich

auch in die Gedankenwelt anderer hineinversetzen können. Wer einen

verantwortungsbewussten Umgang mit sich selbst, den anderen Menschen

und mit der Natur pflegt, kann als gereifte Persönlichkeit angesehen

werden. Ein solcher Mensch hat die Fähigkeit zu einem selbstständigen

und solidarischen Handeln entwickelt.

40

FINDORFF Magazin | März - April 2018


„Familie & Co“


WANN SOLLTE MAN MIT DER PRÄVENTION BEGINNEN?

Wichtig ist, so früh wie möglich, z.B. im Vorschulalter mit Empathieprojekten

zu beginnen, um soziale Kompetenz zu schulen. Es kommt darauf

an, dass sich im Gehirn der Kinder neue Muster für einen kompetenten

Umgang in Konfliktsituationen ausbilden können. Das heißt, es braucht

Angebote, damit neue neuronale Vernetzungsprozesse geknüpft werden.

WIE KANN DAS GESCHEHEN?

Fortschritte in emotionaler und sozialer Intelligenz machen Kinder, wenn

sie die Chance erhalten, ihre Konflikte darzustellen und zu bearbeiten.

Sie erleben sich nicht nur als Verursacher von Konflikten, sondern auch

als Gestalter von Lösungen. Eine gute Präventionsmöglichkeit liegt in der

Bearbeitung des Problems über ein Theaterprojekt, bei dem Schülerinnen

und Schüler eigene Erfahrungen einbringen und inszenieren können. Im

Spiel erschaffen sie sich eine gemeinsame Erfahrungswelt. Themen werden

in dieser Weise sehr dicht erlebt und es bleibt wegen des Spiels immer

auch eine Distanz zu realen Erlebnissen. Die Schülerinnen und Schüler

können im Rahmen eines solchen Projektes innere Muster ausbilden,

durch die sie potenzielle Mobbingsituationen früh erkennen und auch in

einem konstruktiven Sinne damit umgehen können. Unterschiedliche Lösungsmöglichkeiten

werden erprobt und stärken das Selbstbewusstsein.

AUF WELCHE PRAKTISCHEN BEISPIELE KANN MAN DABEI AUFBAUEN?

Für die Prävention gibt es zahlreiche Trainingsprogramme, die ich mit

Kollegen am ISER-Institut an der Medical School Hamburg untersuche.

Dabei geht es zentral um die Gestaltung von zwischenmenschlicher Interaktion

und die Wirkung empathischen Handelns auf mich selbst und

den anderen in der Beziehungsgestaltung. Beispielhaft ist das Präventionsprojekt

„…ganz schön stark“, das mit Unterstützung der AOK

Bremen/Bremerhaven vom Bremer Institut für Gesundheitsförderung und

Pädagogische Psychologie durchgeführt wird. Das heißt, es wird versucht,

früh an den Stärken von Kindern anzusetzen und diese zum Blühen zu

bringen, damit Kinder im sozialen Bereich so widerstandskräftig werden,

dass sie mit möglichen Belastungen wie auch Gewalt, Mobbing, süchtige

oder selbstverletzende Verhaltensweisen besser umgehen können. Empathisches

Handeln lässt sich schulen.

Ein Kompetenzpartner für alle Schularten zum Thema Mobbing ist im

Landesinstitut für Schule. Im Arbeitsfeld Soziales Lernen werden spezifische

Lehrerfortbildungen und Unterstützungsangebote für Schulen angeboten

und entwickelt.

VIELEN DANK FÜR DAS INTERVIEW!

Dr. Markus Köhl ist Projektkoordinator für Präventionsangebote der AOK

Bremen/Bremerhaven

Hinweis:

Schulen, die Interesse am Aufbau eines Präventionsprojektes im

Bereich Lebenswelt Setting Schule mit der AOK HB/BHV haben,

wenden sich an Markus Köhl, markus.koehl@hb.aok.de.

Termin:

Fortbildungen für Lehrer, Erzieherinnen und Eltern. Beispielsweise der

4. Bremer Erziehungskongress am 9. und 10. März 2018 in Bremen,

www.ingepp-bremen.de

Link:

www.lis.bremen.de/fortbildung/soziales_lernen-7756

FINDORFF Magazin | März - April 2018 41


„Familie & Co“


Rauf aufs Rad und

ab zur Eisdiele!

Endlich ist es wieder soweit: Am 25. März öffnen sich wieder die

Türen der Blocklander Eisdiele im Niederblockland 6 auf dem Blocklander

Deich. Familie Kaemena beglückt ab diesem Zeitpunkt wieder

kleine und große Schleckermäuler mit 18 leckeren Eis-Sorten von Zitronen-,

Schokoladen- und Quark-Sesam-Eis bis hin zu saisonalen

Sorten wie Rhabarber und Holunder, natürlich alles in Bio-Qualität

aus eigener Milch. Der Spielplatz am Hof ist ein Eldorado für alle

Kinder und die Erwachsenen entspannen bei Kaffee, Kunst und Kultur

auf den vielen liebevoll gestalteten Sitzgelegenheiten. Los geht´s!

www.snuten-lekker.de

Treff mit Spaß im

Jugendkeller


Der Jugendkeller der Martin Luther Gemeinde Bremen-Findorff ist ein offenes

Angebot für alle Jugendlichen ab 12 Jahren und hat dienstags und mittwochs

in der Zeit von 16.30 bis 19 Uhr geöffnet. Hier kann man

Kickern, Billard, Airhockey oder Tischtennis spielen, bei

den Teamerinnen und Teamern kann man Getränke und

Süßes kaufen. Außerdem wird im Keller ein abwechslungsreiches

Programm angeboten und die gemütlichen

Sofaecken stehen zum Chillen und Quatschen zur Verfügung.

✺42

Nach den Osterferien startet der Jugendtreff

wieder am 4. April – komm doch vorbei!

FINDORFF Magazin | März - April 2018

Verlosung!

1 x „Familienglück“

Einfach eine E-Mail bis

zum 31. März an:

gewinnen@

findorff-magazin.de

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Wie wir durch Anerkennung

eine erfüllte

Eltern-Kind-Beziehung

erreichen


Persönlichkeitscoach trifft Kinderpsychologe.

Jens Corssen und Thomas Fuchs kombinieren

das Beste aus ihrer beratenden und therapeutischen

Tätigkeit zu einem neuen Coaching-Konzept für Eltern

und Kinder: Sich im Hier und Jetzt um eine

gute Gestimmtheit zu bemühen, anstatt eigene

Wünsche und Erwartungen auf den

Partner oder die Kinder zu projizieren, ist

der Schlüssel für ein harmonisches Familienleben.

Also: mehr Gegenwart

leben als Zukunft planen! Der andere

Zugang ist, eine Geisteshaltung zu

entwickeln, mit der es gelingt, immer

Worte der Wertschätzung und Anerkennung

zu verwenden und jede Form der Entwertung

von Partnern und Kindern zu vermeiden.

Wie das gelingt, wird von den beiden Experten auf

unterhaltsame Art, fundiert und mit vielen prägnanten

Beispielen vermittelt. Empirisches Wissen und innovative

Wege für gelingende Eltern-Kind-

Beziehungen in der modernen Welt.

Auf dem Portal einfachganzleben.de finden Sie außerdem

Tipps, um das Nebeneinander von Familienund

Berufsleben entspannter zu gestalten.

Familienglück

Hardcover Hardcover, Knaur Balance

JENS CORSSEN, THOMAS FUCHS

304 Seiten. ISBN: 978-3-426-67541-0

€ 19,99


„Familie & Co“


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FINDORFF Magazin | März - April 2018 43


ENTDECKERZENTRUM IN DER BOTANIKA

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Hemmstraße 157

28215 Bremen

(0421) 35 55 45

HAUTKRANKHEITEN

NEUROLOGIE

Dr. Forssmann & Lübbert

Hemmstraße 233

28215 Bremen

(0421) 35 46 82

ZAHNMEDIZIN

Silke Aner

Halberstädter Straße 17

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(0421) 35 22 66

Alle Angaben sind ohne Gewähr

Dr. Matthias Gutwinski

Göttinger Straße 22

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(0421) 35 58 59

Dr. Gabriele Hartlap

Augsburger Straße 8

28215 Bremen

(0421) 354647

Hausärztliche Gemeinschaftspraxis

Hemmstraße 214

28215 Bremen

(0421) 35 10 10

Dr. Jörg Janssen

Admiralstraße 157

28215 Bremen

(0421) 35 43 66

Dr. Spatz & Partner

Gemeinschaftspraxis

Hemmstraße 345

28215 Bremen

(0421) 35 35 35

Hausärztliche Gemeinschaftspraxis

Dr. Maya Trapp und Elke Sennholz

Hemmstraße 214

28215 Bremen

(0421) 35 10 10

Dr. Michael Schlenz

Admiralstraße 157

28215 Bremen

(0421) 35 41 31

AUGENHEILKUNDE

FRAUENHEILKUNDE

Frank Davidsmeyer

und Martina Bolte

Hemmstraße 157

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(0421) 354 14 14

Dr. Christiane König

Hemmstraße 212 – 240

28215 Bremen

(0421) 35 04 744

HALS-NASEN-OHREN

HEILPRAKTIKER

Dr. Regine von Gerkan

Lohmannstraße 98

28215 Bremen

(0421) 37 58 21

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Falkenberger Straße 66

28215 Bremen

(0421) 390 90 50

Naturheilpraxis für Komplementärmedizin

Hans Gerhard Jäger

Hemmstraße 345

28215 Bremen

(0421) 35 51 09

Naturheilpraxis Schwanenberg

Andrea Hella Schwanenberg

Geibelstraße 4

28215 Bremen

(0421) 4 91 99 81

INNERE MEDIZIN

Dr. Sigrid Geerken-Gröticke

Am Weidedamm 4

28215 Bremen

(0421) 35 18 18

Dr. Stephanie Schulz

Hemmstraße 345

28215 Bremen

(0421) 35 35 35

Dr. Klaus Zimmermann

Brandtstraße 54

28215 Bremen

(0421) 35 57 67

KINDERHEILKUNDE

Dr. Soldan & Brecher-Müller

Hemmstraße 212

28215 Bremen

(0421) 350 90 50

KIEFER-CHIRURGIE

Prof. Dr. Dr. Andreas Bremerich

Innsbrucker Straße 120

28215 Bremen

(0421) 37 17 77

ORTHOPÄDIE

Orthopädische Gemeinschaftspraxis

Regina Langhammer und

Stefan Balkausky

Hemmstraße 233

28215 Bremen

(0421) 35 20 95

PSYCHOTHERAPIE

Dipl.-Psych. Ursula Drees

Freiberger Straße 21

28215 Bremen

(0421) 49 73 530

Psychotherapeutische Praxis

Ute Kampen

Dresdener Straße 15

28215 Bremen

(0421) 35 74 43

SPRACHHEILKUNDE

Atemschulung, Sprechtechnik,

Stimmtraining

Elisabeth Frintrop

Frielinger Straße 44

28215 Bremen

(0178) 59 17 533

Findorffer Logopädiehaus

Dorothea Hunke

Karlshafener Straße 36

28215 Bremen

(0421) 378 14 11

Praxis für Logopädie und PäPKi

Andreas Pohl

Plantage 13

28215 Bremen

(0421) 37 62 822

UROLOGIE

Hernan Camacho Castaneda

Hemmstraße 233

28215 Bremen

(0421) 37 61 000

Dr. Dörte Arendt-Bremer

Dresdener Straße 6

28215 Bremen

(0421) 37 08 80

Andreas Becker

Goesselstraße 3

28215 Bremen

(0421) 35 42 31

Zahnärzte Findorff

Innsbrucker Straße 96

28215 Bremen

(0421) 37 17 77

Die Zahnärzte

Dr. Edzard Fink & Peter Knor

Hemmstraße 214

28215 Bremen

(0421) 35 85 85

Dr. Anke Charlotte Krüger

Hemmstraße 202

28215 Bremen

(0421) 35 60 67

Dr. Thomas Reschka

Heinrich-Böll-Straße 1

28215 Bremen

(0421) 37 35 20

Schumann & Rolfsen

Praxis für chirurgische Zahn-,

Mund- und Kieferheilkunde

Hemmstraße 157

28215 Bremen

(0421) 37 81 78 0

Findorff-Apotheke

Admiralstraße 159

28215 Bremen

(0421) 37 78 78

Roland Apotheke

Hemmstraße 231

28215 Bremen

(0421) 35 19 55

Vitalis-Apotheke

Hemmstraße 345

28215 Bremen

(0421) 38 18 14

APOTHEKEN

Dr. Karsten Jacob

Hemmstraße 133

28215 Bremen

(0421) 35 42 42

44

FINDORFF Magazin | März - April 2018


FINDORFF Magazin | März - April 2018 45


Die Trendsportart jetzt auch bei der SG Findorff

Die Kunst der Fortbewegung, der effiziente und sichere Weg durch seine

Umwelt, ...oder auch einfach Parkour! Weit springen, hoch klettern, elegant

und scheinbar mühelos über jedes Hindernis hinweg und nach

Sprüngen gekonnt abrollen und direkt in den Lauf wechseln. All dies und

noch mehr bietet die Trendsportart Parkour. Vielleicht suchst du etwas

Abwechslung von Turnen oder Leichtathletik oder du hast einfach mal

Lust auf einen Sport der anderen Art? Beim Parkour wird Fortbewegung

zu einer Kunst. Es gibt keine Gegner, keinen Wettbewerb, nur die eigenen

Grenzen, die du immer wieder überwinden wirst. Beim Training werden

grundlegende Techniken, Bewegungen und die Parkour-Philosophie vermittelt.

Es werden Kraft, Koordination, Gleichgewichtssinn und Selbstvertrauen

geschult.

Es baut Vertrauen und gesunde Selbsteinschätzung der eigenen Fähigkeiten

auf und ganz abgesehen davon macht das freie Bewegen einfach sehr

viel Spaß. Schau doch einfach beim nächsten Termin des Parkour-Beginnertrainings

der SG Findorff für Kinder und Jugendliche ab 8 Jahre vorbei!

Start ist am 7. April von 9.30 bis 11 Uhr in der Schulturnhalle Regensburger

Straße, im Sommer auch draußen! Trainer sind Joshua und Lewin.

Kontakt: Joshua Buchholz, joshua.buchholz.1996@googlemail.com oder

in der SG Findorff-Geschäftsstelle

Parkour

46

FINDORFF Magazin | März - April 2018


2. Handball AOK

Cup in Findorff

Am 20. Januar tobte fünf Stunden lang der Handball-Fuchs der SG Findorff

in der BSA Nürnberger Straße. Grund war das jährliche Mini- und Maxiturnier.

Erst spielten handballbegeisterte Kinder im Alter von fünf bis sieben

Jahren und ab 14 Uhr waren dann die älteren und erfahreneren

Spieler im Alter von acht und neun Jahren an der Reihe. Beim Mini- und

Maxihandball wird auf halber Halle gespielt und ein Spiel dauert 10 Minuten.

Die geworfenen Tore werden nicht gezählt, aber trotzdem stark

umjubelt. Zu Gast waren Vereine aus Arsten, Grasberg, Habenhausen, Lilienthal,

Schwanewede, Weyhe, Woltmershausen und je zwei Mannschaften

stellte die SG Findorff. Es waren je Turnier ca. 100 Kinder, die in

der Halle tobten und von

SG FINDORFF

Hemmstraße 357-359

28215 Bremen

Tel. (0421) 35 27 35

www.sg-findorff.de

ihren Eltern, Geschwister

und dem Findorff-

Fuchs bejubelt und

getröstet wurden. Unterstützt

wurde das Turnier

auch in diesem Jahr wieder

großzügig von der

AOK Bremen, die unter anderem auch große Mengen an gesundem Obst

an alle Kinder und Eltern verteilte. Die Attraktion in diesem Jahr war, das

es erstmalig eine große Hüpfburg gab, auf der die Kinder zwischen den

Spielen ihren Spaß hatten. Bei der Siegerehrung der jeweiligen Turniere

erhielt jedes Kind einen kleinen Pokal sowie eine Trinkflasche der AOK.

Unter den vielen Zuschauern befand sich auch die BHV-Jugend Vizepräsidentin

Roswitha Wörz, die ihre Enkeltochter von der Tribüne beklatschte.

„Das ist eine sehr gelungene Veranstaltung und sehr schön

anzusehen, wie der Handballnachwuchs hier gefördert wird“, lobte sie

die Veranstalter Susanne und Thorsten Tiedemann. Durch den Einsatz

der weiblichen C Jugend, vielen freiwilligen Spielern aus verschiedenen

Mannschaften des Vereins, sowie den Einsatz der Eltern der Spielerinnen

und Spieler konnte das Turnier reibungslos ablaufen und war ein voller Erfolg.

Das Training der Handballminis ab fünf Jahre der SG Findorff findet am

Freitag ab 15 Uhr in der Spielhalle der Bezirkssportanlage Findorff statt.

Schaut doch einfach mal vorbei!

Neue Kurse bei der SG Findorff

Yoga mit Pilateselementen

Dieser Kurs beinhaltet sowohl fordernde als auch entspannende Übungen

aus Yoga und Pilates. Mit dem Sonnengruß starten wir in den Morgen.

Kräftigende Übungen wechseln sich ab mit ruhigen, entspannten

Elementen. Der Schwerpunkt des Kurses ist der AUSGLEICH zwischen

Dynamik und entspannender Achtsamkeit.

Jeweils samstags von 9.30 bis 10.45 Uhr

Zeitraum: 7. April bis 16. Juni 2018 (9 VA)

Ort: Innsbrucker Straße 84

Für den Kurs ist eine Anmeldung erforderlich!

Sitzgym - Seniorenfit

Neues Vereins- und Kursangebot

Ältere Menschen und Menschen mit sitzender Tätigkeit können in diesem

Vereinsangebot ihre Beweglichkeit, Muskelkraft, Ausdauer und Gleichgewichtssinn

trainieren. Die Übungen können im Sitzen und Stehen ausgeführt

werden. Auch werden zwischendurch und am Ende

entspannende und regenerierende Elemente eingestreut.

Freitags: 15.30 bis 16.30 Uhr

Zeitraum: 6. April bis 22. Juni 2018 (11 VA)

Ort: Innsbrucker Straße 84

Für Gäste ist eine Anmeldung erforderlich!

FINDORFF Magazin | März - April 2018 47


WIR, DIE MENSCHEN AUS FINDORFF

„Hier in Findorff hat man noch Zeit füreinander“, finden die Freundinnen

Gisela Lenz und Sigrid Riepshoff

Franziska Albrecht besorgt einen

Blumengruß für den Opa

Auf dem Taxiplatz an der Hemmstraße trifft man fröhlichfreundlich

Taxifahrerin Ira Ponty

Nadine Friedrichs lebt seit 15 Jahren gern in Findorff und

macht hier heute einige Erledigungen

Lougmanó und Adam sind heute

auf dem Weg zum Kinderarzt

Frau Löw von der Findorffer Reinigungs- und Bügelstube betont:

„Wir bügeln noch sorgfältig von Hand!“

48

FINDORFF Magazin | März - April 2018


WIR, DIE MENSCHEN AUS FINDORFF

Auf dem Weg zur Arbeit und trotzdem Zeit für einen fröhlichen

Schnappschuss hat Franziska Koster

Landseer-Hündin Cindy ist in

Findorff bekannt wie ein „bunter

Hund“, erzählt ihr Frauchen –

das glaubt man gern!

Mit einem fröhlich-lilafarbenen

Fahrrad ist Rabiya auf dem Weg

zur Post und Arbeit

„Wir sind Findorffer mit Leib und Seele!“, sagt Familie Bremer

Mit Nefi auf dem Weg in den Bürgerpark ist Gönna –

Nefi schaut schon mal in die richtige Richtung

„Primeln, Narzissen, Ranunkeln – Hauptsache

bunt und frühlingshaft!“, meint Edith Hillmann

von Blumen & anderes

FINDORFF Magazin | März - April 2018 49


WIR, DIE MENSCHEN AUS FINDORFF

IMPRESSUM

Herausgeber

Lars Hendrik Vogel

Verlag

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Chefredakteur

Lars Hendrik Vogel [LHV] V.i.S.d.P.

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Das nächste FINDORFF Magazin

erscheint am 11. Mai 2018

Made with in Bremen

50

FINDORFF Magazin | März - April 2018


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