12.03.2018 Aufrufe

Airport Bremen - Wir schaffen Verbindungen

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WIR<br />

SCHAFFEN<br />

VERBINDUNGEN<br />

INTERNATIONAL<br />

SYMPHATISCH<br />

DYNAMISCH<br />

WELTOFFEN<br />

Kurze Wege – in die<br />

Metropolregion und die Welt.


Warum<br />

Nettolohnoptimierung?<br />

Erhöhung Nettolohn der Mitarbeiter<br />

Einsparung Lohnkosten für Arbeitgeber<br />

Mitarbeiterbindung / -motivation<br />

Neue Mitarbeiter gewinnen<br />

!<br />

Arbeitgeber können ihren Mitarbeitern Leistungszuwendungen anbieten, die den Nettolohn erhöhen, ohne höhere<br />

Personalkosten zu verursachen. Dazu nutzen wir den gesetzlichen Gestaltungsspielraum, der in mehr als 20 Lohnbereichen<br />

steuerfreie, pauschal besteuerte und sozialversicherungsfreie Arbeitgeberleistungen zulässt.<br />

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Vergleichsrechnungen:<br />

Sicht Arbeitgeber:<br />

Personalkosten bisher: 3.041,13 €<br />

Personalkosten neu: 2.946,44 €<br />

Ersparnis monatlich: 94,69 €<br />

Ersparnis jährlich: 1.138,28 €<br />

Sicht Arbeitnehmer:<br />

Nettobetrag bisher: 1598,63 €<br />

Auszahlungsbetrag neu: 1.637,90 €<br />

Ersparnis monatlich: 39,27 €<br />

Ersparnis jährlich: 471,24 €<br />

sauer+windhorst<br />

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Industriestraße 37<br />

28199 <strong>Bremen</strong><br />

Telefon 0421 - 59 58 60<br />

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Foto: AWI16<br />

Inhaltsverzeichnis<br />

3<br />

15<br />

26<br />

Foto: WFB/ Studio B<br />

Foto: Flughafen <strong>Bremen</strong> GmbH<br />

7<br />

Foto: Flughafen <strong>Bremen</strong> GmbH<br />

4<br />

<strong>Bremen</strong> <strong>Airport</strong> –<br />

international und citynah<br />

6 Business-Class Feeling<br />

8<br />

Die Entwicklung des<br />

Flughafen <strong>Bremen</strong><br />

12 Gesichter des <strong>Airport</strong>s<br />

19 Logistik im und am Flughafen<br />

26<br />

<strong>Airport</strong>-Stadt – Heimat für<br />

innovative Unternehmen<br />

30 Impressum<br />

Inserentenverzeichnis<br />

WIR SCHAFFEN VERBINDUNGEN Kurze Wege – in die Metropolregion und die Welt.


4<br />

<strong>Bremen</strong> <strong>Airport</strong> – international und citynah<br />

Unsere<br />

Flugzi<br />

Sommer 2018<br />

Madeira/ Madeira/<br />

Funchal Funchal<br />

Lanzarote Lanzarot<br />

Teneriffa Teneriffa Fuerteventura<br />

Gran Gran<br />

Canaria Canaria<br />

Top-Ziele (Stand: 2017)<br />

München, Frankfurt, Mallorca, London,<br />

Stuttgart, Amsterdam, Istanbul<br />

BREMEN AIRPORT<br />

IN ZAHLEN<br />

• Jeder zehnte Arbeitsplatz in <strong>Bremen</strong> hängt mit der<br />

Wertschöpfungskette des Flughafens zusammen.<br />

• Die Gründung des noch heute existierenden „Bremer<br />

Vereins für Luftfahrt“ im Jahr 1909 legt den Grundstein<br />

für die Entwicklung des Flughafens. Erste Flugversuche<br />

auf dem Neuenlander Feld finden 1910 statt.<br />

• 100 Prozent: Die Flughafen <strong>Bremen</strong> GmbH ist eine<br />

der wenigen öffentlichen Betreibergesellschaften in<br />

Deutschland, die sich subventionsfrei selbst finanziert.<br />

• Das Betriebsgelände erstreckt sich über rund 315<br />

Hektar. Das entspricht etwa 440 Mal der Rasenfläche<br />

im Stadion von Werder <strong>Bremen</strong>.<br />

• Seit 2009 hat der Flughafen <strong>Bremen</strong> die CO 2<br />

-Emissionen<br />

um rund 21 % reduziert. Für diese positive<br />

Energiebilanz wurde er im November 2013 vom<br />

Bundesumweltministerium ausgezeichnet.<br />

• Pro Jahr gibt es in <strong>Bremen</strong> rund 40 000 Starts und<br />

Landungen.<br />

Weiteste Ziele<br />

Hurghada: 3539 km<br />

Sharm el Sheikh:<br />

Teneriffa:<br />

Gran Canaria:<br />

Fuerteventura:<br />

Lanzarote:<br />

Funchal:<br />

3491 km<br />

3472 km<br />

3426 km<br />

3304 km<br />

3244 km<br />

3044 km<br />

• Die um den Flughafen gewachsene <strong>Airport</strong>-Stadt<br />

beschäftigt etwa 16 500 Menschen in rund 500<br />

Unternehmen.<br />

• 455 Mitarbeiter aus 18 Nationen sorgen für einen<br />

reibungslosen Ablauf am Flughafen.<br />

• Jährlich starten und landen rund 2,6 Millionen<br />

Passagiere.<br />

• Über 4500 Parkplätze befinden sich gegenüber den<br />

Terminals.<br />

• Mit der Gesamtnote 1,7 schnitt der <strong>Bremen</strong> <strong>Airport</strong><br />

bei der alljährlichen Sicherheitsstudie der Vereinigung<br />

Cockpit im Jahr 2017 ab. Damit ist er zum<br />

dritten Mal in Folge bester <strong>Airport</strong> in Norddeutschland<br />

und belegt nur knapp hinter Leipzig/Halle<br />

Platz zwei in ganz Deutschland.<br />


Reykjavík/Keavík<br />

Tampere<br />

Europäische Drehkreuze und<br />

Umsteigeverbindungen<br />

5<br />

Stockholm/Skavsta<br />

Tallinn<br />

Riga<br />

ele<br />

Dublin<br />

London/<br />

Stansted<br />

Amsterdam<br />

Vilnius<br />

Paris<br />

Frankfurt<br />

Stuttgart<br />

München<br />

e<br />

ra<br />

Porto<br />

Lissabon<br />

Faro<br />

Alicante<br />

Málaga<br />

Fès<br />

Barcelona/Girona<br />

Mallorca<br />

NEU<br />

Mailand/Bergamo<br />

NEU<br />

Monastir<br />

Neapel<br />

NEU<br />

Zadar<br />

Varna<br />

Burgas<br />

Thessaloniki Istanbul<br />

Korfu Izmir Ankara<br />

Athen<br />

Antalya Adana<br />

Kos<br />

Chania Rhodos Alanya/<br />

Heraklion Gazipasa<br />

Hurghada<br />

<br />

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<br />

WIR SCHAFFEN VERBINDUNGEN Kurze Wege – in die Metropolregion und die Welt.


6<br />

Erlebnis Flughafen<br />

Fotos: Kay Michalak<br />

Gemütlich und schmackhaft schlemmen: Das Marktcafé bietet<br />

Gästen im Abflugbereich sowohl krosse herzhaft belegte Flammkuchen<br />

als auch Bremer Spezialitäten wie feine Brände.<br />

Dem Bremer Flughafen geht es um mehr als nur den Transport<br />

von A nach B: Der modernisierte Gatebereich lockt mit Kulinarik,<br />

Komfort und Einkaufsfreuden.<br />

Im Duty-Free-Shop warten auf 500 Quadratmetern zahlreiche<br />

hochwertige Produkte. Die Palette reicht von Parfums, Schmuck,<br />

Spirituosen, Tabak- und Süßwaren bis hin zu Mode und Elektronik.<br />

Viel Platz und kurze Wege: Der <strong>Bremen</strong> <strong>Airport</strong> hat mit dem<br />

Comfort Parking einen speziellen Parkbereich ge<strong>schaffen</strong>, um<br />

Reisenden einen noch bequemeren Start zu ermöglichen.<br />

DAS NEUE BUSINESS CLASS<br />

FEELING AM BREMEN AIRPORT<br />

<strong>Bremen</strong> <strong>Airport</strong> ist das Tor der Region in<br />

die Welt – weltoffen und international.<br />

Die kurzen Wege, die Stadtnähe und die<br />

optimale Erreichbarkeit im Herzen der<br />

Metropolregion sind bei unseren Fluggästen<br />

hoch geschätzt. Der Flughafen<br />

bedient die europäischen Business-<br />

Metropolen und Urlaubsregionen mit rund<br />

50 Nonstop-Zielen. Reisende profitieren von<br />

hervorragenden Umsteigeverbindungen über<br />

die wichtigen, europäischen Drehkreuze.<br />

Angebote für Geschäftsreisende und<br />

diese beginnen bereits im Parkhaus<br />

mit dem modernen Comfort Parking-<br />

Bereich: Hier parken Sie im Erdgeschoss<br />

von Parkhaus 1 und sind in<br />

nur zwei Minuten zu Fuß beim Abflugbereich.<br />

Extra geräumige Parkbuchten<br />

bieten jede Menge Platz und Gepäckwagen<br />

finden Sie direkt vor Ort. Übrigens: Die<br />

Ein- und Ausfahrt ist auch bequem via Kreditkarte<br />

möglich.<br />

Mit dem neu gestalteten Abflugbereich inklusive<br />

neuer Lounge, Gastronomie und einem großen<br />

Duty-free-Shop sowie einer modernen Sicherheitskontrolle<br />

ist Fliegen ab <strong>Bremen</strong> nun noch attraktiver.<br />

Hinzu kommen zahlreiche Executive<br />

Um Wartezeiten zu vermeiden, ist die neue <strong>Bremen</strong><br />

<strong>Airport</strong> Fast Lane Ihr schnellster Weg durch die<br />

Sicherheitskontrolle. Das Ticket für die Fast Lane<br />

ist am Infodesk im Erdgeschoss oder direkt an der<br />

Bordkartenkontrolle erhältlich.<br />


7<br />

<strong>Airport</strong><br />

Lounge für<br />

jedermann<br />

Foto: Kay Michalak<br />

Gemütliche Lounge-Möbel bringen<br />

Entspannung und ein einladender Bistro-<br />

Bereich mit wechselnden, frischen<br />

Snacks und internationalen Getränken<br />

sorgt für das leibliche Wohl der Gäste.<br />

INSEL DER RUHE<br />

<strong>Bremen</strong> <strong>Airport</strong> Lounge: entspannter zum Flug<br />

Freien Zutritt haben Elite Plus-Mitglieder<br />

sowie La Prémiere- und Business Class-<br />

Fluggäste von Air France/KLM. Fluggäste mit<br />

anderem Mitgliedsstatus sowie Passagiere<br />

anderer Airlines erhalten ihr Zugangsticket für<br />

23,50 Euro am Infodesk im Terminal, direkt in<br />

der Lounge oder sie buchen über FLIO, die neue<br />

<strong>Bremen</strong> <strong>Airport</strong> App.<br />

Weitere Informationen zur Lounge<br />

gibt es in der Service-Rubrik auf<br />

www.bremen-airport.com<br />

Die letzten Handgriffe an der Kundenpräsentation,<br />

guter Service und exklusive Verpflegung oder einfach<br />

nur der Rückzugsort am belebten Flughafen – es gibt<br />

viele Gründe, den Wartebereich der Abflughalle gegen<br />

ein ruhigeres Plätzchen in der neuen <strong>Bremen</strong> <strong>Airport</strong><br />

Lounge einzutauschen. Sie vervollständigt das Umbau-Quartett<br />

im Abflugbereich aus Gastronomie,<br />

Duty-free-Shop und Sicherheitskontrolle.<br />

Seit 2017 steht die Lounge als vorerst letztes Mosaikstück<br />

im Rahmen der <strong>Airport</strong>-Modernisierung Fluggästen<br />

aller Airlines im Gatebereich von Terminal<br />

3 – je nach Flugplan – zwischen 5 und 22 Uhr offen.<br />

Damit kommt der Flughafen einem großen Wunsch<br />

der regionalen <strong>Wir</strong>tschaft nach und erweitert das<br />

Executive-Angebot für alle Geschäftsreisenden<br />

sowie für Touristen. Gemeinsam mit dem Möbelhersteller<br />

Vitra entwickelte der <strong>Airport</strong> eine hochwertige<br />

Wohlfühl-Lounge mit exklusivem Ambiente und<br />

45 Sitzgelegenheiten. Diese Insel der Ruhe im allgemeinen<br />

Reisetrubel lädt zum entspannten Verweilen<br />

auf hochwertigen Polstermöbeln samt TV-Ecke ein.<br />

Passagieren, die in Ruhe arbeiten wollen, stehen<br />

Einzel- und Gemeinschaftsarbeitsplätze sowie freies<br />

W-LAN zur Verfügung. Im Lounge-Bistro erwartet<br />

Besucher den ganzen Tag über ein reichhaltiges<br />

Angebot an kulinarischen Snacks sowie kalten und<br />

warmen Speisen – von Minibrötchen und Kuchen<br />

über Obst und Joghurt bis zu saisonalen Suppen.<br />

Zudem ist eine hochwertige Auswahl an Kaffee,<br />

Tee, Softdrinks, verschiedenen Bieren, Weinen und<br />

Spirituosen erhältlich.<br />

•<br />

Die BREMEN AIRPORT LOUNGE:<br />

Einladender Bistrobereich mit wechselnden, frischen<br />

Snacks und internationalen Getränken.<br />

• Exklusives Vitra-Interieur<br />

• Workspaces<br />

• Free WIFI<br />

• Täglich geöffnet von 5 bis 22 Uhr<br />

WIR SCHAFFEN VERBINDUNGEN Kurze Wege – in die Metropolregion und die Welt.


8<br />

Tradition und Innovation<br />

1920<br />

1930<br />

GESCHICHTE DES FLUGHAFEN BREMEN<br />

• 1909: Der „Bremer Verein für Luftschifffahrt“ wird<br />

gegründet. Das Gründungsmitglied des Flughafens<br />

<strong>Bremen</strong> existiert noch heute als „Bremer Verein für<br />

Luftfahrt“ (BVL).<br />

• 1913: Der Senat genehmigt einen durch Kaufleute<br />

betriebenen Flugstützpunkt auf dem Neuenlander<br />

Feld, dem heutigen Standort des <strong>Bremen</strong> <strong>Airport</strong>s.<br />

• 1920: Die erste internationale Maschine, eine KLM,<br />

hebt vom Bremer Rollfeld ab.<br />

• 1921: Die Bremer Flughafenbetriebsgesellschaft<br />

wird gegründet.<br />

• 1928: Mit der „<strong>Bremen</strong>“, einem Flugzeug des Typs<br />

Junkers W33, das heute hier am <strong>Airport</strong> in der<br />

<strong>Bremen</strong>halle ausgestellt ist, gelingt der erste Transatlantikflug<br />

von Europa nach Amerika.<br />

• 1936: Am 26. Juni hebt der weltweit erste funktionsfähige<br />

Hubschrauber des Flugzeugbau-Pioniers Henrich<br />

Focke zum Jungfernflug auf dem Bremer Flughafen ab.<br />

• 1937: Ein neues Terminal, ein Verwaltungsgebäude<br />

und ein neues Startbahnsystem machen den Flughafen<br />

<strong>Bremen</strong> zu einem der modernsten dieser Zeit.<br />

• 1945: Nach dem Zweiten Weltkrieg übernehmen<br />

amerikanische Truppen die Verwaltung des komplett<br />

zerstörten Flughafens. 1949 wird die Zivilverwaltung<br />

wieder in bremische Hände gelegt.<br />

• 1957: Der bis dato privat betriebene Flughafen wird in<br />

die stadteigene Flughafen <strong>Bremen</strong> GmbH überführt.<br />

• 1971: Die in <strong>Bremen</strong> gebaute VFW 614, der erste in der<br />

Bundesrepublik Deutschland entwickelte zweistrahlige<br />

Kurzstrecken-Jet, hebt am 14. Juli zu seinem Jungfernflug<br />

in <strong>Bremen</strong> ab.<br />

• 1986: Im Zuge des Ausbaus zum Regionalflughafen<br />

wird die Landebahn verlängert.<br />

• 1989: Die Passagierzahlen überschreiten erstmals die<br />

Millionengrenze.<br />

• 1995: Das neue Frachtzentrum wird in Betrieb genommen.<br />

• 1998: Die Bauarbeiten an den Terminals sind abgeschlossen.<br />

Es ist ein komplett neuer Flughafen mit<br />

direktem Anschluss in die City entstanden.<br />

Fotos: Flughafen <strong>Bremen</strong><br />

1990 2017


9<br />

1940 1960<br />

1980<br />

• 2007: Die Fluggesellschaft Ryanair lässt sich am<br />

Flughafen <strong>Bremen</strong> nieder. Für den Umbau zum<br />

Terminal E kauft Ryanair eine ehemalige Frachthalle.<br />

• 2012: In einer minutiös geplanten Sanierungsaktion<br />

wird innerhalb von 96 Stunden die gesamte Startund<br />

Landebahn erneuert.<br />

• 2016: Das Hauptterminal des Flughafens wird bis<br />

Ende 2018 einer umfangreichen Modernisierung<br />

unterzogen.<br />

• 2017: Zu Ehren des 2016 gestorbenen ehemaligen<br />

Bremer Bürgermeisters Hans Koschnick trägt der<br />

Flughafen künftig den Namen „<strong>Bremen</strong> <strong>Airport</strong> Hans<br />

Koschnick“.<br />

•<br />

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WIR SCHAFFEN VERBINDUNGEN Kurze Wege – in die Metropolregion und die Welt.


10<br />

Tradition und Innovation<br />

IM ZEICHEN DER LUFT- UND<br />

RAUMFAHRT<br />

Weitere<br />

Bremer AIRbe e. V. hat in Kooperation<br />

Infos:<br />

mit mehreren an der Luft- und Raumfahrt<br />

interessierten Vereinigungen ein<br />

www.airbebremen.de<br />

Jubiläumsprogramm entworfen, das<br />

die Wahrnehmung der LuR-Standorte im<br />

Nordwesten bei der Bevölkerung verbessern<br />

soll. Dafür sind in der Zeit vom 9. April bis<br />

Ende Oktober an verschiedenen Orten im Nordwesten<br />

Vorträge, Ausstellungen und Aktionen geplant.<br />

Appetit auf das Gesamtprogramm regt ein moderierter<br />

Kinoabend an unter dem Motto „<strong>Bremen</strong> hebt ab<br />

– Geschichte der Luftfahrt in <strong>Bremen</strong> von den Anfängen<br />

in der Vahr bis zur Rückkehr der „BREMEN“ nach<br />

<strong>Bremen</strong>“, der am Montag 9. April um 20:30 Uhr im Kino<br />

City 46, Birkenstr. 1, 28195 <strong>Bremen</strong> stattfindet.<br />

Im Luft- und Raumfahrtjahr 2018 wird an bedeutsame Jahrestage<br />

und Ereignisse erinnert wie u. a. an den Erstflug der Rakete<br />

Ariane-4 V33: Das Bild zeigt die Startvorbereitungen am<br />

8. August 1989. Nutzlasten waren die Satelliten Hipparcos<br />

und TV-Sat 2.<br />

Das Jahr 2018 steht ganz im Zeichen der Luft- und<br />

Raumfahrt (LuR). Dabei wird an bedeutsame Jahrestage<br />

wie die erstmalige Ost-West-Überquerung des<br />

Nordatlantiks mit der Junkers W33 BREMEN vor<br />

90 Jahren, der Rekordflug des viermotorigen Passagierflugzeugs<br />

Focke-Wolf CONDOR Berlin nonstop<br />

New York vor 80 Jahren oder der Erstflug der Ariane<br />

4 vor 30 Jahren erinnert. Höhepunkt ist der Internationale<br />

Astronautische Kongress (ICA), der vom<br />

1. bis 5. Oktober in <strong>Bremen</strong> stattfindet. Der Verein<br />

Foto: ESA/CSG/Service Optique CSG<br />

Die Eröffnungsveranstaltung findet am Donnerstag,<br />

12. April, in der <strong>Bremen</strong>halle des <strong>Bremen</strong> <strong>Airport</strong><br />

statt. Dieses Datum markiert sowohl den 90. Jahrestag<br />

der ersten Ost-West-Transatlantik-Überquerung<br />

durch Ehrenfried Günther Freiherr von Hünefeld (damals<br />

Pressesprecher des Norddeutschen Lloyds),<br />

Köhl und Fitzmaurice, als auch den Internationalen<br />

Tag der bemannten Raumfahrt. Am 14. und 15.4.<br />

lädt der Verein zu einem „<strong>Wir</strong> holen die BREMEN nach<br />

<strong>Bremen</strong> e. V.“- Wochenende ein und zeigt neben der<br />

Junkers W33 BREMEN, dem Expeditionsoriginal in<br />

der <strong>Bremen</strong>halle, die flugtüchtigen historischen<br />

Junkers-Flugzeuge F13 und Ju52.<br />

Am 25. und 26. Mai halten Prof. Uwe Apel vom Institute<br />

for Aeronautical Technologies der Hochschule<br />

<strong>Bremen</strong> und Dipl.-Ingenieur Jürgen Fecher (Zeppelin<br />

Luftschifftechnik GmbH & Co KG, Friedrichshafen)<br />

erneut den Workshop „Luftfahrzeuge leichter als<br />

Luft“ ab. Dieser findet ebenfalls am <strong>Airport</strong> <strong>Bremen</strong><br />

statt. Nach einem Vortragsprogramm wird der Workshop<br />

mit einem Indoor-Modell-Luftschiff-Rennen<br />

abgeschlossen. Dazu und in Abstimmung mit dem<br />

Flughafen organisiert der Bremer Verein für Luftfahrt<br />

(BVL), der 1909 als „Bremer Verein für Luftschifffahrt“<br />

gegründet wurde und den Grundstein für den Flughafen<br />

gelegt hat, am 26. Mai eine Ausstellung zu seiner<br />

Geschichte.<br />


Wo parke<br />

ich am Flughafen?<br />

Einfach über die App bis zu drei Stunden<br />

im Voraus das Parkticket buchen<br />

und das Auto direkt im Parkhaus P2<br />

abstellen – komfortabel, sicher und<br />

nur wenige Gehminuten vom<br />

Terminal entfernt.<br />

Wie kann ich meine<br />

Wartezeit verkürzen?<br />

Über die App die Fast Lane buchen<br />

und auf der Überholspur durch die<br />

Sicherheitsschleusen –<br />

Wartezeiten adé!<br />

Mein<br />

Magen knurrt …<br />

Ein Blick ins Smartphone zeigt alle<br />

Shops und Restaurants inklusive<br />

Öffnungszeiten.<br />

Wann geht<br />

mein Flieger?<br />

Die aktuellen Abflug- und<br />

Ankunftszeiten in Echtzeit und<br />

immer aktuell abfragen.<br />

Gibt es<br />

hier kostenloses<br />

Internet?<br />

Über die App mit einem Klick in das Netz<br />

einwählen und bis zu drei Stunden<br />

kostenlos surfen.<br />

Wo kann ich<br />

in Ruhe arbeiten?<br />

Überbrücken Sie die Zeit bis zum Abflug<br />

in der <strong>Bremen</strong> <strong>Airport</strong> Lounge: In gehobener<br />

Atmosphäre und bei köstlicher Verpflegung<br />

stehen hier verschiedenste Arbeitsplätze<br />

zur Verfügung – alles einfach<br />

buchbar über FLIO.<br />

Flughafen in<br />

der Tasche<br />

E<br />

ndlich entspannter abheben! Vorbei die aufwändige Reisevorbereitung<br />

und lange Wartezeiten ohne schnelle Internetverbindung<br />

– mit der FLIO-App halten Sie alles Wissenswerte auf<br />

einem Blick in Ihren Händen. Und zwar nicht nur für den <strong>Bremen</strong><br />

<strong>Airport</strong>, sondern für über 900 Flughäfen weltweit und mit immer<br />

neuen Features in der Zukunft.<br />

Grafik: FLIO: iStock.com, Geber86 / Flio App<br />

Foto: Kay Michalak<br />

Probieren Sie es aus: FLIO ist kostenlos<br />

erhältlich für Android und iOS.


12<br />

Arbeiten am <strong>Airport</strong><br />

GESICHTER DES AIRPORTS<br />

Service-Mitarbeiter im Porträt<br />

Sie geben dem <strong>Airport</strong> ein Gesicht: die vielen Service-Mitarbeiter, die<br />

unseren Aufenthalt angenehmer gestalten. <strong>Wir</strong> haben vier dieser guten<br />

Seelen des Flughafens an ihrem Arbeitsplatz besucht.<br />

„Erste Hilfe für den Koffer“<br />

Franziska Ulbricht,<br />

Mitarbeiterin Passenger Service<br />

Foto: Kay Michalak/Cindi Jacobs<br />

Betreuung allein reisender Kinder vom Gate bis<br />

zur Übergabe an die Empfangsperson.<br />

Gute Aufklärungsquote<br />

Tägliche Fußwege von bis zu 10 Kilometern<br />

sind da keine Seltenheit. Dabei gleicht kein<br />

Arbeitstag dem anderen, sind die Schichten ab<br />

4 Uhr morgens oder bis 23:30 Uhr abends nie<br />

planbar – doch gerade das reizt die gebürtige<br />

Sächsin am Job. „Wer so wie wir gern in diesem<br />

Umfeld arbeitet, muss schon einen positiven<br />

Knacks haben“, sagt Ulbricht mit einem Augenzwinkern,<br />

während eine Dame die Gepäckermittlung<br />

betritt und freudestrahlend eine Tafel<br />

Schokolade ans Team verteilt. Es konnte ihre<br />

verlorene Handtasche ausfindig machen – die<br />

schönen Seiten des Berufs und ein Beleg für die<br />

gute Aufklärungsquote: „Am Ende finden fast<br />

alle Koffer ihren Weg zurück zum Besitzer.“<br />

Der Albtraum eines jeden Reisenden: beschädigtes<br />

oder gar verlorenes Gepäck. Nun ist<br />

kompetente Hilfe und eine beruhigende Ausstrahlung<br />

gefragt. „Die Menschen kommen mit<br />

einem Problem zu mir und ich bin ihr Ersthelfer“,<br />

erzählt Franziska Ulbricht, die auf sieben Jahre<br />

Erfahrung im Bereich Lost & Found und eine insgesamt<br />

10-jährige Laufbahn am <strong>Airport</strong> zurückblicken<br />

kann. Ob vertauschte Koffer nach der<br />

Landung, vom Förderband gefallene Taschen<br />

oder die zu kurze Verladezeit am Umsteigeflughafen<br />

– es gibt zig Gründe für das vermisste<br />

Hab und Gut. „Pro Maschine fehlt im Schnitt etwa<br />

ein Koffer“, schätzt die 31-Jährige. Ihr Tätigkeitsfeld<br />

ist dabei geprägt vom Multitasking: Verlustfälle<br />

aufnehmen und ins weltweit vernetzte<br />

Computer-Suchsystem einspeisen, ermitteltes<br />

Gepäck beim Zoll checken lassen oder auch die<br />

„Eine blitzblanke Visitenkarte“<br />

Sandra Czerwinski,<br />

Teamleiterin Gebäudereinigung


13<br />

„Ein Ort zum Austausch“<br />

Evelyn Kalau, Mitarbeiterin am Infopoint<br />

Foto: Kay Michalak<br />

Das Telefon steht bei Sandra Czerwinski selten<br />

still. Kein Wunder, denn sie ist zentrale<br />

Ansprechpartnerin für ihr 37-köpfiges Team<br />

sowie den gesamten <strong>Airport</strong>, wenn es ums<br />

Thema Sauberkeit geht. Dies betrifft nicht nur<br />

Parkhäuser oder Terminals, sondern auch Büros,<br />

Pausenräume, Flughafenfeuerwehr, Cargo<br />

und vieles mehr. Und das in drei Schichten an<br />

365 Tagen im Jahr, stets orientiert an den Stoßzeiten<br />

der Starts und Landungen. „Uns wird’s<br />

hier nie langweilig“, lacht die 48-Jährige, die<br />

sich zudem regelmäßig auf Messen und Seminaren<br />

fortbildet. Denn neben der Erstellung von<br />

Dienstplänen oder der Materialverwaltung vom<br />

Putzlappen bis zum großen Wischwagen, zählt<br />

insbesondere die Personalführung und -schulung<br />

zu ihrem Tätigkeitsfeld.<br />

Immer ein offenes Ohr<br />

Eine Herausforderung und zugleich ihr größter<br />

Spaßfaktor: „Ich bin einfach gerne von Menschen<br />

umgeben, habe ein offenes Ohr für Anregungen<br />

und gebe wiederum auch abseits des<br />

Beruflichen mal einen Rat, wenn mich Kollegen<br />

darum bitten.“ Diese Arbeit auf Augenhöhe, die<br />

Möglichkeit mitzugestalten sowie die familiäre<br />

Atmosphäre schätzt Czerwinski an ihrem Job,<br />

der um 5:30 Uhr in der Früh beginnt. Wertschätzung<br />

seitens der <strong>Airport</strong>-Besucher erfahre ihr<br />

Team dabei manchmal in Form kurzer Dankesworte<br />

oder Gesten, im größeren Stil jedoch,<br />

seitdem mit Feedback Now ein Touch-System<br />

zur Echtzeitmessung der Zufriedenheit in den<br />

Terminal-WCs installiert wurde. Dass die positive<br />

Resonanz hier deutlich überwiegt, freut<br />

Sandra Czerwinski ungemein. „Unterm Strich<br />

stärken wir damit nebenbei das Image des<br />

Flughafens, denn dessen Sauberkeit ist ja auch<br />

eine Art Visitenkarte.“<br />

Foto: Kay Michalak<br />

Sie ist meist die erste Anlaufstelle, die von Besuchern<br />

am <strong>Bremen</strong> <strong>Airport</strong> aufgesucht wird. Seit acht<br />

Jahren ist Evelyn Kalau an der Information tätig und<br />

es zeigt sich schnell: Erfahrung und Multitasking<br />

sind hier unbezahlbar. Vor ihr das Kundenfenster,<br />

rechts und links davon Bildschirme und Monitore.<br />

Das Telefon klingelt im Minutentakt, während diverse<br />

Fragen in das Oval des Infopoints flattern:<br />

Wo ist denn der Konferenzraum zu finden? Wo das<br />

Ryanair-Terminal? Wie komme ich mit dem Zug zu<br />

meinem Hotel in Ostfriesland? Und natürlich: Wie<br />

finde ich die Stadtmusikanten? Kalau ist wissendes<br />

Orakel, Ticketverkäuferin und Touristenführerin in<br />

einem. Immer mit der gleichen Freundlichkeit und<br />

stets mit einem Augenzwinkern ausgestattet – trotz<br />

teils über 500 Anfragen in der 9-Stunden-Schicht.<br />

Problemlöser sein<br />

Manchmal wird dabei auch mit Händen und Füßen<br />

kommuniziert: „Ich spreche natürlich Englisch<br />

und verstehe auch einige andere Sprachen. Aber<br />

unsere Gäste kommen eben aus der ganzen Welt“,<br />

sagt die junge Frau, die darüber hinaus für die<br />

Überwachung der Parkschranke, die Park- und<br />

Wechselgeldkasse oder auch die Sicherheit im<br />

Terminal zuständig ist. „Ein alleinstehender Koffer<br />

bleibt bei uns nicht lange unbeobachtet. Dafür haben<br />

wir einen geschulten Blick.“ Ein Problemlöser<br />

sein, den Menschen in den Urlaub verhelfen – das<br />

schätzt die Bremerin an ihrem Job. Selbst wenn<br />

das vermeintlich geklaute Auto durch ihre Mithilfe<br />

doch im Parkhaus wiedergefunden wird. „Service<br />

ist eben Service“, lacht Evelyn Kalau – wieder mit<br />

einem Augenzwinkern. >>><br />

WIR SCHAFFEN VERBINDUNGEN Kurze Wege – in die Metropolregion und die Welt.


14<br />

Arbeiten am <strong>Airport</strong><br />

>>><br />

„<strong>Airport</strong> für alle Menschen“<br />

Hugo Schmied, Leiter PRM und<br />

Terminalprozesse<br />

Foto: Kay Michalak<br />

Rollstuhlfahrer, Sehbehinderte, spastisch Gelähmte und viele<br />

mehr zählen im Flughafenjargon zu den Personen mit reduzierter<br />

Mobilität (PRM). Bis zu 15 000 dieser Passagiere flogen<br />

2016 ab <strong>Bremen</strong>, Tendenz steigend. Möglich macht dies Hugo<br />

Schmied mit seinem Team, das ihn als Herz und Seele des<br />

<strong>Airport</strong>s beschreibt. „All diese Menschen haben doch auch ein<br />

Recht aufs Fliegen“, sagt er, „Sie sind wie du und ich.“ Schmieds<br />

Hauptaufgaben liegen in der Koordination aller Abläufe, doch<br />

packt er immer auch selbst mit an. Vom Schalter bis zum sicheren<br />

Flugzeugsitz begleitet er seine Schützlinge.<br />

Persönliche Flughafenführung<br />

Wichtig dabei sei, auf die Menschen einzugehen. „Manche<br />

möchten nicht angefasst werden, was es zu respektieren gilt.<br />

Wieder andere suchen geradezu die stützende Hand.“ Berührungsängste<br />

kennt der 59-Jährige sowieso nicht. Vielmehr<br />

erfüllt ihn sein Beruf mit großer Freude. „Helfen ist doch unser<br />

aller Pflicht“, meint er und winkt zugleich bescheiden ab: „Ich<br />

leiste nur meinen kleinen Beitrag.“ Und zwar einen, bei dem ihm<br />

der jüngst neu angeschaffte Hublifter eine große Unterstützung<br />

ist – „eine sehr innovative Investition zum Wohle unserer Passagiere“.<br />

Für diese nimmt sich Schmied auch gern mal extra Zeit.<br />

Etwa bei dem 12-jährigen Mädchen neulich, die wissbegierig<br />

den ganzen <strong>Airport</strong> kennenlernen wollte. „Der habe ich am Ende<br />

eine <strong>Bremen</strong>-Tasse geschenkt“, grinst Schmied.


Tradition und Innovation<br />

15<br />

LEBENSRAUM FLUGHAFEN<br />

Ins Labor statt auf den Teller<br />

Seit 2014 hat der <strong>Airport</strong> im Südwesten und Nordosten des<br />

Flughafenareals sowie auf dem Gut Varrel einige Kilometer<br />

westlich des <strong>Airport</strong>s Spinat und Grünkohl angepflanzt. Doch<br />

statt auf dem Teller landet die Gemüseernte im Labor: Dort werden<br />

die großblättrigen Pflanzen auf ihre Schwermetallbelastung<br />

untersucht, um daraus Schlussfolgerungen hinsichtlich<br />

der Luftqualität in unmittelbarer Flughafennähe zu ziehen. Um<br />

die Ergebnisse nicht zu verfälschen, wurde zum Anpflanzen<br />

des Gemüses schadstofffreie Erde verwendet.<br />

Foto: Flughafen <strong>Bremen</strong><br />

Foto: Flughafen <strong>Bremen</strong><br />

Der leidenschaftliche Honigund<br />

Bestäubungsimker Klaus<br />

Töbelmann aus Moordeich<br />

betreut die Bienenstöcke am<br />

Flughafen.<br />

Der Flughafen als Honigproduzent<br />

Um die Luftqualität in unmittelbarer<br />

Flughafennähe zu<br />

ermitteln, wird das eigens fürs<br />

Labor angebaute Gemüse<br />

auf Schwermetallbelastung<br />

untersucht.<br />

Neben den Flugzeugen starten und landen seit 2014 rund 300 000<br />

Honigbienen auf dem Bremer Flughafen. Aktiv sind die Bienen immer<br />

in der Zeit von April bis Oktober und machen den Flughafen zum<br />

Honigproduzenten. Der Flugbetrieb hat dabei keinerlei Auswirkungen<br />

auf die Qualität des Honigs. Der jährliche Ertrag liegt zwischen 80 und<br />

120 Kilogramm. Nach einer obligatorischen Qualitätsprüfung im<br />

Labor wird der Honig in Gläser gefüllt und ist im Martinshof-Shop im<br />

Terminal erhältlich.<br />

Vielflieger auf der Jagd<br />

Rund ums Rollfeld locken viele Flächen und die wenigen<br />

Fressfeinde viele Vogelarten an – Krähen, Möwen und auch<br />

Reiher. Greife und Falken sorgen dafür, dass Vögel sich auf dem<br />

Areal des <strong>Airport</strong>s nicht allzu wohl fühlen. Die Jagdvögel vergrämen<br />

sie, damit sie sich andere Aufenthaltsorte<br />

suchen – für die Sicherheit von<br />

Passagieren, Bordpersonal und den Vögeln<br />

selbst. Dafür sind regelmäßig Falkner<br />

zu Gast am <strong>Airport</strong> und lassen die<br />

Jagdvögel fliegen. Seit 2017 besitzt der<br />

<strong>Bremen</strong> <strong>Airport</strong> zudem einen eigenen<br />

Rotschwanzbussard namens Peter.<br />

Flughafen eigene Greife<br />

und Falken sorgen dafür, dass<br />

sich Vögel auf dem Areal des<br />

<strong>Airport</strong>s nicht allzu wohlfühlen.<br />

Dafür sind regelmäßig Falkner zu<br />

Gast am Flughafen, die so das Wildlife<br />

Management am <strong>Bremen</strong> <strong>Airport</strong> unterstützen.<br />

Foto: Focke Strangmann<br />

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Foto: Flughafen <strong>Bremen</strong><br />

16<br />

<strong>Bremen</strong> <strong>Airport</strong> – International und citynah<br />

Erweiterte Navigationssysteme erlauben sogar den<br />

Blindflug, Landungen bei sehr schwierigen Wetterbedingungen<br />

und Temperaturen von bis zu -54 Grad Celsius.<br />

Ohne die Flugzeuge Polar 5 und 6 wäre die<br />

Forschung in oft unzugänglichen, eisbedeckten<br />

Gebieten der Arktis und Antarktis nicht möglich.<br />

Fotos: AWI<br />

AUF INS EWIGE EIS<br />

AWI-Forscher heben am <strong>Bremen</strong> <strong>Airport</strong> ab<br />

Seit 2016 heben die Forschungsflugzeuge Polar 5 und<br />

Polar 6 des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum<br />

für Polar- und Meeresforschung vom <strong>Bremen</strong> <strong>Airport</strong><br />

ab. Ihr Ziel: die oft unzugänglichen, eisbedeckten<br />

Gebiete der Arktis und Antarktis, die sie über Zwischenhalte<br />

in Großbritannien oder Norwegen beziehungsweise<br />

Nord- und Südamerika erreichen. Bei bis zu -54<br />

Grad Celsius erforschen die Wissenschaftler an Bord<br />

der beiden Maschinen die komplexen Prozesse unserer<br />

Erde, untersuchen Klima- und Umweltzustände sowie<br />

physikalische Vorgänge im ewigen Eis. Für genau diese<br />

extremen Umweltbedingungen sind die beiden, mit moderner<br />

Messtechnik ausgestatteten Flieger des Typs<br />

Basler BT-67 bestens gerüstet: So können sie, dank ihres<br />

kombinierten Ski- und Radfahrwerks, auf Landebahnen<br />

oder Eispisten starten und landen. Die Batterien und Triebwerke<br />

werden von Heizmatten geschützt und sind mit<br />

Enteisungssystemen versehen. Und: Erweiterte Navigationssysteme<br />

erlauben sogar den Blindflug oder Landungen<br />

bei extrem schwierigen Wetterbedingungen.<br />

Eigener Hangar mit 1400 Quadratmetern Fläche<br />

Am <strong>Bremen</strong> <strong>Airport</strong> warten die Forschungsflieger nicht<br />

nur auf ihren nächsten Einsatz, hier werden sie auch<br />

gewartet, instand gesetzt und die Wissenschaftler testen<br />

neue Messgeräte. Hierzu haben sie in ihrem 1400<br />

Quadratmeter großen Hangar am Terminal E reichlich<br />

Platz. Je nach Bedarf steigen Polar 5 und 6 etwa einmal<br />

monatlich für Testflüge oder zur Abreise Richtung<br />

Polargebiete in den Bremer Himmel.<br />

•<br />

Die Polar 5 und 6 sind in vielen Teilen<br />

identisch:<br />

• Länge: 20,66 Meter<br />

• Spannweite: 29 Meter<br />

• Leergewicht: 7,7 Tonnen (mit Skifahrwerk 8,3 Tonnen)<br />

• Treibstoffverbrauch: 570 Liter / Stunde<br />

• Max. Startgewicht: 13 Tonnen<br />

• Reichweite mit 1000 Kilogramm Nutzlast: 2300 km<br />

• Max. Reisegeschwindigkeit: 315 km / Stunde<br />

• Crew: 2 Piloten, 1 Mechaniker<br />

• Wissenschaftler an Bord bei einem Transitflug: 18,<br />

bei einem Messflug: 9<br />

Die beiden Maschinen des Typs Basler BT-67 können auf Beton-,<br />

Schotter- und Schneepisten mithilfe eines kombinierten Ski- und<br />

Radfahrwerks starten und landen.


Unternehmensporträt<br />

17<br />

Hatten<br />

A1<br />

A27<br />

Delmenhorst<br />

Ganderkesee<br />

Stuhr<br />

Dötlingen<br />

Harpstedt<br />

Wildeshausen<br />

Bassum<br />

Twistringen<br />

Der Standort der Firmenkunden-<br />

Regionaldirektion Süd/Ost und ihr<br />

Einzugsgebiet<br />

A1<br />

A27<br />

Kirchwalsede<br />

Weyhe<br />

Langwedel<br />

Thedinghausen<br />

Kirchlinteln<br />

Syke<br />

Verden<br />

Dörverden<br />

Bruchhausen-Vilsen<br />

Hoya<br />

Schwaförden<br />

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WIR SCHAFFEN VERBINDUNGEN Kurze Wege – in die Metropolregion und die Welt.


18<br />

Erlebnis Flughafen<br />

Fotos: Kay Michalak<br />

Koffer werden ein- und ausgeladen, Flugzeuge starten und<br />

landen – der Flughafenbetrieb fasziniert Kinder. Die Ausstellung<br />

bringt ihnen viele Themen näher.<br />

Erfolgreiches Engagement für Mensch und Tier: Antworten auf<br />

Fragen rund um die Themen Umwelt und Schallschutz finden<br />

Interessierte in der neuen BRE-Entdeckerwelt.<br />

AUF ENTDECKUNGSREISE<br />

Abhebende Flugzeuge, riesige Turbinen, der Pilot in<br />

Uniform: Für Kinder ist der Aufenthalt am Flughafen<br />

ein aufregendes Erlebnis – erst recht seit Anfang<br />

dieses Jahres. Denn eine neue, besonders an die<br />

kleinen Besucher gerichtete Ausstellung bringt viele<br />

Themen rund um den <strong>Bremen</strong> <strong>Airport</strong> auf bunte und<br />

spielerische Art und Weise näher.<br />

Wie viele Bienen leben eigentlich auf den Wiesen<br />

rund um den <strong>Airport</strong>? Welches ist das Top-Ziel,<br />

das von <strong>Bremen</strong> aus angeflogen wird? Und wie<br />

kann der Flughafen dafür sorgen, dass die Anwohner<br />

so wenig wie möglich vom Fluglärm beeinträchtigt<br />

werden? Antworten dazu und viele<br />

weitere spannende Informationen rund um die<br />

Themen Umwelt und Schallschutz finden sich in<br />

der neuen BRE-Entdeckerwelt. Und gleich daneben,<br />

auf der Besucherterrasse, haben große und<br />

kleine Besucher übrigens<br />

einen perfekten Blick auf<br />

die Start- und Landebahn.<br />

Ihr Weg zur<br />

Ausstellung und<br />

Besucherterrasse:<br />

Der Fahrstuhl neben dem<br />

Ankunftsbereich im<br />

Hauptterminal bringt Sie ins<br />

2. Obergeschoss direkt<br />

in die Ausstellung.<br />

Die Ausstellung bereichert<br />

das bereits bestehende, umfangreiche<br />

Angebot am <strong>Airport</strong>: Das Kiddieland<br />

im Erdgeschoss des Hauptterminals lädt vor dem<br />

Flug zum Toben ein, Stattreisen bietet spezielle<br />

Führungen an und Buggys stehen als Extra-Service<br />

im Gatebereich bereit. Wer mit Baby auf Reisen<br />

geht, findet separate Wickelräume in allen Terminals<br />

sowie im Sicherheitsbereich. Und in der<br />

<strong>Bremen</strong>halle informiert neuerdings ein Zeitstrahl<br />

an der Fensterfront über die Luft- und Raumfahrtgeschichte<br />

der Hansestadt. So wird der Aufenthalt<br />

am Flughafen für Klein und auch Groß zum<br />

spannenden sowie stressfreien Vergnügen.<br />

•<br />

Wartezeit wird zum Freizeitvergnügen: Neben dem bestehenden,<br />

umfangreichen Angebot für Kinder am <strong>Airport</strong> gibt es<br />

eine Ausstellung mit vielen Themen rund um den Flughafen.


Logistik am <strong>Airport</strong><br />

19<br />

Jahrzehnte lange Erfahrung in<br />

Sachen Luftfracht: Schnell, flexibel,<br />

kundenorientiert und zuverlässig<br />

muss das Luftfrachthandling sein.<br />

AUF SCHNELLEM<br />

WEG IN DIE WELT<br />

• Rund 20.000 Tonnen Fracht/Jahr<br />

• Renommierte Fluggesellschaften,<br />

z. B. Lufthansa, Air France, KLM,<br />

Turkish Airlines<br />

• Tägliche Linienverbindungen zu den<br />

internationalen Frachthubs<br />

• Abfertigung von Sonder- und Expressfracht<br />

sowie Frachtchartern.<br />

Fotos: Kay Michalak<br />

Ein Standort kann sein Potenzial nur dann voll entfalten,<br />

wenn er vernetzt und multimodal angebunden<br />

ist. Für den Nordwesten ist der <strong>Bremen</strong> <strong>Airport</strong> die<br />

Cargo-Drehscheibe. Hier – direkt an der Schnittstelle<br />

Luft-Land-See – sind alle relevanten Partner des Logistiksystems<br />

unter einem Dach vereint: Luftfrachtspediteure,<br />

Airlines, das Zollamt und der Cargo-Bereich.<br />

Diese enge Verzahnung garantiert Kunden eine<br />

schnelle Abfertigung von Import- und Exportfracht.<br />

Seit mehr als 30 Jahren werden am Flughafen<br />

<strong>Bremen</strong> weltweite Luftfrachtsendungen abgewickelt.<br />

Dabei agiert der Cargo-Bereich als Handling-Agent für<br />

Airlines und Speditionen. Je nach Auftrag bringt er ihre<br />

Fracht direkt ans Ziel oder zu einem der Luftfracht-<br />

Hubs, der sie in alle Welt verteilt. Die Güter werden bei<br />

Linienflügen zugeladen oder verlassen <strong>Bremen</strong> per<br />

Linien-Lkw. Für zeitkritische Fracht fertigen die Cargo-<br />

Mitarbeiter auch Ad-hoc-Charter ab.<br />

•<br />

Zu den Kunden und Warengruppen<br />

gehören<br />

• Luft- und Raumfahrt<br />

• Automobile und Schiffsteile<br />

• Konsumgüter, z. B. Textilien, Nahrungs- und<br />

Genussmittel<br />

• Verderbliche Waren<br />

• Chemische Industrie, z. B. Lacke, Farben, Öle,<br />

Aromastoffe<br />

• medizinische Geräte<br />

• Agrar- und Landwirtschaft, z. B. Maschinen(teile)<br />

• Gefahrgut aller Klassen<br />

Ob in Containern oder als Einzelstück,<br />

Komponenten oder komplette Industriemaschinen,<br />

standardisiert oder ganz<br />

individuell – die Fracht ist am <strong>Airport</strong><br />

<strong>Bremen</strong> in professionellen Händen.<br />

WIR SCHAFFEN VERBINDUNGEN Kurze Wege – in die Metropolregion und die Welt.


20<br />

Logistik am <strong>Airport</strong><br />

DIE REISE BEGINNT MIT DEM PARKEN<br />

Reisetaschen und Koffer, Rucksäcke, Spielzeug und<br />

natürlich das Lieblingskuscheltier: Fliegen Familien in<br />

den Urlaub, sind sie meist reichlich bepackt. „Da kann<br />

der Weg vom Auto zum Terminal gar nicht kurz genug<br />

sein“, betont Sabine Zellmer, die mit ihrer Familie auf<br />

dem Weg in den Urlaub ist. „Deshalb fliegen wir immer<br />

wieder gern ab <strong>Bremen</strong>. Hier sind wir in wenigen<br />

Schritten vom Parkhaus am Check-in – und zwar auch<br />

bei schlechtem Wetter trockenen Fußes.“<br />

mithalten“, sagt Gordon Sommer, der den <strong>Bremen</strong> <strong>Airport</strong><br />

sowohl als Privat- wie auch als Geschäftsmann<br />

nutzt. „Ich habe schon viele Flughäfen kennengelernt<br />

und mich über komplizierte Parkleitsysteme und zeitfressende<br />

Wege vom Auto zum Flieger geärgert“, sagt<br />

Sommer. „Mit meinem Handgepäck dauert es in <strong>Bremen</strong><br />

nur Minuten, den Auto- gegen den Flugzeugsitz zu tauschen<br />

und umgekehrt. So gewinne ich wertvolle Zeit,<br />

die ich dann wieder mit meiner Familie nutzen kann.“ •<br />

4500 Parkplätze stehen direkt am <strong>Bremen</strong> <strong>Airport</strong> zur<br />

Verfügung, darunter Frauen- und Komfortparkplätze,<br />

behindertengerechte Parkplätze und solche, die über<br />

einen längeren Zeitraum gemietet werden können.<br />

Verteilt auf zwei Parkhäuser direkt an den Terminals<br />

können Reisende hier ihre Wagen guten Gewissens<br />

abstellen: „Unser Auto wartet hier sicher und trocken<br />

auf unsere Rückkehr. Den Parkplatz reservieren wir<br />

oft vorab online, sodass Hektik vor dem Abflug keine<br />

Chance hat. Mit diesem Preis-Leistungs-Verhältnis<br />

kann kein Anbieter von Stellmöglichkeiten in der Nähe<br />

Überblick Gebühren Langzeitparken<br />

3 Tage – ab 55,00 Euro<br />

7 Tage – ab 71,00 Euro<br />

10 Tage – ab 82,50 Euro<br />

14 Tage – ab 95,00 Euro<br />

Einen Überblick über die Parktarife finden Sie<br />

auf www.bremen-airport.com in der Rubrik<br />

„Service“.<br />

• Adresse der Parkhäuser: Fitzmauricestraße,<br />

28199 <strong>Bremen</strong><br />

• Beide Parkhäuser halten Langzeit- und Kurzzeitparkplätze<br />

bereit.<br />

• Die Parkgebühren werden bei der Wiederankunft<br />

am Flughafen <strong>Bremen</strong> gezahlt, Kassenautomaten<br />

befinden sich in den Parkhäusern, am Außenparkplatz<br />

sowie in den Terminals 1 und 2.<br />

• Bezahlt werden kann mit Bargeld und folgende<br />

Kreditkarten: VISA, American Express,<br />

MasterCard, Diners.<br />

• Vor allen Terminals gibt es weitere kostenpflichtige<br />

Kurzzeitparkplätze.<br />

• Onlinebuchungen können unter www.bremenairport.com<br />

vorgenommen werden.<br />

Mit der FLIO App können online bis zu drei Stunden<br />

im Voraus ein Parkplatz im Parkhaus 2 oder ein<br />

Fast Lane-Ticket gebucht werden.<br />

Reisen ist immer mit viel Aufregung<br />

verbunden. Dafür kommt der Komfort<br />

am <strong>Airport</strong> <strong>Bremen</strong> gerade recht: Denn<br />

hier sorgt das bequeme Parken für einen<br />

reibungslosen Start in die Ferien. Gut zu<br />

wissen, dass das eigene Auto während<br />

des Urlaubs gut aufgehoben ist.<br />

Foto: Kay Michalak


21<br />

<strong>Wir</strong> packen Ihren Koffer<br />

<strong>Wir</strong> alle kennen das: Unser Koffer verschwindet am Flughafen-Schalter<br />

durch diese dunkle Luke und wir sind froh, sobald er am Zielort wieder<br />

unversehrt vor uns steht. Doch welche Logistik und helfenden Hände<br />

stecken eigentlich dahinter, um die jährlich rund drei Millionen Koffer<br />

am <strong>Bremen</strong> <strong>Airport</strong> auf den richtigen Weg zu bringen? <strong>Wir</strong> haben das<br />

Reisegepäck einmal begleitet.<br />

1<br />

5<br />

GUTE REISE Koffer und Besitzer<br />

treffen sich am Zielort wieder –<br />

der Urlaub kann starten.<br />

CHECK-IN Am Schalter erhält unser<br />

Koffer einen Aufkleber mit Infos zu<br />

Passagier und Zielflughafen.<br />

Anschließend verschwindet er durch<br />

eine Luke zur Gepäckschleuse.<br />

FÖRDERBAND Das Power Stow genannte<br />

flexible Förderband führt direkt vom Gepäckwagen<br />

in den Flieger und erreicht dort jede<br />

Ecke. Vom Check-in bis zur Beladung sind<br />

maximal 30 bis 60 Minuten vergangen.<br />

2<br />

4<br />

RÖNTGEN Automatisch fährt<br />

unser Koffer durch den Röntgenscanner<br />

der Bundespolizei.<br />

Diesen gibt es für jede Gepäckgröße<br />

und -art.<br />

3<br />

GEPÄCKWAGEN Ein Elektromobil zieht<br />

das Gepäck aufs Rollfeld, wo drei- bis<br />

fünfköpfige Teams es entsprechend<br />

ihrer Größe, des Gewichts und der Reiseroute<br />

im Laderaum verteilen. Koffer<br />

von Passagieren mit kurzen Umsteigezeiten<br />

werden nah an den Ladeklappen<br />

positioniert.<br />

Grafik: DIALOG PR<br />

TRANSPORTBAND Am 350 Meter langen<br />

Gepäckband sortieren insgesamt 70<br />

geprüfte Flugzeugabfertiger die Koffer<br />

anhand angehängter Zielflughafen-<br />

Kürzel in Gepäckwagen.


Foto: Flughafen <strong>Bremen</strong> GmbH<br />

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Unternehmensporträt<br />

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WIR SCHAFFEN VERBINDUNGEN Kurze Wege – in die Metropolregion und die Welt.


24<br />

Nach dem Flug<br />

ist vor dem Flug<br />

BEIM BODEN-TURNAROUND WIRD DAS FLUGZEUG<br />

FIT GEMACHT FÜR DEN NÄCHSTEN START<br />

TANKWAGEN<br />

Der Pilot gibt an, wie viel<br />

Kerosin das Flugzeug<br />

benötigt. Das Auffüllen der<br />

Tanks wird parallel zu den<br />

anderen Maßnahmen am<br />

Boden durchgeführt.<br />

SERVICE-WAGEN<br />

Der Wasserservice-Wagen<br />

füllt die Frischwassertanks<br />

des Flugzeugs auf, während<br />

der Fäkalservice-Wagen<br />

die Bord-Toiletten<br />

absaugt und WC-Flüssigkeit<br />

nachfüllt.<br />

PILOTENCHECK<br />

Beim Pre-Flight-Check<br />

schaut sich der Pilot die<br />

Maschine genau an,<br />

überprüft sie auf sichtbare<br />

Schäden und kontrolliert<br />

die ordnungsgemäße<br />

Betankung.<br />

FUEL<br />

WATER<br />

FÄKA<br />

ABSICHERUNG<br />

Zur Absicherung legen Mitarbeiter<br />

des Bodenverkehrsdienstes<br />

Bremsklötze vor die Räder der<br />

Maschine und stellen Pylonen an<br />

den Triebwerken und Flügeln auf.<br />

RAMP AGENT<br />

Grafik: DIALOG PR<br />

GEPÄCKWAGEN<br />

Der Gepäckwagen hält<br />

an den Ladeklappen des<br />

Flugzeugs. Per Power Stow,<br />

ein spezielles Förderband,<br />

werden die Koffer ausoder<br />

eingeladen.<br />

4 Reiniger, 1 Ramp Agent,<br />

1 Cateringfahrer, 1 Tanker,<br />

1 Follow Me-Fahrer, 1 Fäka-Fahrer,<br />

6 Lader, 1 Frischwasser-Fahrer<br />

INSGESAMT SIND 16 MENSCHEN AM TURNAROUND BETEILIGT<br />

Der Ramp Agent koordiniert<br />

die Abläufe am Boden und<br />

informiert den Piloten über<br />

die Anzahl der Passagiere,<br />

das Beladungsvolumen und<br />

die Wetterlage.


25<br />

CATERING & REINIGUNG<br />

Das Reinigungsteam befreit das Flugzeug<br />

von Müll und macht es hübsch für<br />

den nächsten Flug. Die Cateringmannschaft<br />

frischt derweil die Vorräte auf.<br />

GANGWAY<br />

Es gibt mobile und fest<br />

am Flughafengebäude installierte<br />

Gangways, auch<br />

Fluggasttreppe genannt.<br />

Über sie gelangen die<br />

Passagiere in den Flieger.<br />

STROMVERSORGUNG<br />

Ein Mitarbeiter des Bodenverkehrsdienstes<br />

schließt das<br />

Flugzeug an die Stromversorgung<br />

des <strong>Airport</strong> an. Erst dann werden<br />

die Triebwerke abgestellt.<br />

PUSH-BACK TRUCK<br />

Flugzeuge haben in der Regel<br />

keinen Rückwärtsgang.<br />

Daher schiebt der Push-back<br />

Truck die Maschine zurück<br />

auf den Rollweg Richtung<br />

Startbahn.<br />

FOLLOW-ME CAR<br />

Das Follow-me Car und der<br />

Marshaller, zu deutsch:<br />

Einwinker, zeigen dem<br />

Piloten den Weg zur endgültigen<br />

Parkposition des<br />

Flugzeugs.<br />

Der PUSH-BACK TRUCK wird an das<br />

Bugfahrwerk gekoppelt.


26<br />

<strong>Airport</strong>-Stadt<br />

Foto: WFB/Studio B<br />

<strong>Airport</strong>-Stadt – Zahlen, Daten & Fakten<br />

• Die Erschließungsarbeiten zur <strong>Airport</strong>-Stadt begannen<br />

1994 – genau 20 Jahre später, im Oktober 2014, wurden<br />

sie abgeschlossen.<br />

• Die <strong>Airport</strong>-Stadt verfügt als einziges Hochtechnologie-<br />

Gewerbegebiet Deutschlands über eine angeschlossene<br />

Start- und Landebahn.<br />

• Die <strong>Airport</strong>-Stadt ist mit 200 Hektar genauso groß wie<br />

Monaco. Das Gebiet reicht von der B75 bis weit hinter<br />

die Start- und Landebahn im Osten des Flughafens.<br />

• In der <strong>Airport</strong>-Stadt wurden Straßen mit einer Gesamtlänge<br />

von mehr als zehn Kilometern gebaut und exakt<br />

mit 1284 Bäumen bepflanzt<br />

• In der <strong>Airport</strong>-Stadt arbeiten 16 500 Mitarbeiter in über<br />

500 Unternehmen. Neben Global Playern und mittelständischen<br />

Unternehmen sind auch junge, aufstrebende<br />

Start-ups ansässig. Sie machen einen Anteil von 25<br />

Prozent aus.<br />

• Mit SVB ist ein bedeutendes Handelsunternehmen für<br />

Wassersport, Segelausrüstung und Schiffstechnik in der<br />

<strong>Airport</strong>-Stadt ansässig. Auf 16 800 Quadratmetern finden<br />

hier über 20 000 Artikel Platz.<br />

• Mit 19 000 Quadratmeter Mietfläche ist das neue Einkaufszentrum<br />

EDU in der Duckwitzstraße rund 2,5 Mal<br />

so groß wie das Spielfeld im Bremer Weserstadion.<br />

• In den 141 Zimmern und 33 Apartments des Holiday Inn<br />

Express nächtigen vor allem Geschäftsreisende. All diese<br />

Türen liegend aufeinandergestapelt, würden mit knapp<br />

sieben Metern sogar den Bremer Roland überragen.<br />

• Führende Branchen sind die Luft- und Raumfahrtindustrie,<br />

die Logistik und die Forschung, die mit einem eigenen<br />

Hochschulstandort vertreten ist.<br />

• 60 000 Tonnen Kaffee werden pro Jahr bei Melitta verarbeitet<br />

– genug, dass jeder Bremer drei Tassen Kaffee<br />

pro Tag trinken kann, sein Leben lang.


Unternehmensporträt<br />

27<br />

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WIR SCHAFFEN VERBINDUNGEN Kurze Wege – in die Metropolregion und die Welt.


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<strong>Airport</strong>-Stadt<br />

„EINES DER GRÖSSTEN<br />

GEWERBEGEBIETE BREMENS“<br />

Ekkehart Siering, Staatsrat beim Senator für <strong>Wir</strong>tschaft,<br />

Arbeit und Häfen der Freien Hansestadt <strong>Bremen</strong>,<br />

über die Zukunft der <strong>Airport</strong>-Stadt <strong>Bremen</strong><br />

Die <strong>Airport</strong>-Stadt ist einer der dynamischsten<br />

Stadtteile <strong>Bremen</strong>s. Wohin geht die Reise des<br />

<strong>Wir</strong>tschafts- und Wissenschaftsstandorts – auch<br />

in Bezug zur „<strong>Airport</strong>-Stadt 2.0“?<br />

Als eines der größten Gewerbegebiete <strong>Bremen</strong>s ist die<br />

<strong>Airport</strong>-Stadt für verschiedenste Branchen wie die Luftund<br />

Raumfahrt von besonderer Bedeutung. Durch viele<br />

Neubauten in den letzten Jahren ist die <strong>Airport</strong>-Stadt<br />

nun fast vollständig erschlossen. Gleichwohl haben wir<br />

die Aufgabe, erfolgreiche Standorte in eine erfolgreiche<br />

Zukunft zu begleiten. <strong>Wir</strong> werden ein Konzept <strong>Airport</strong>-<br />

Stadt 2.0 zur inhaltlichen Qualifizierung, Weiterentwicklung<br />

und Urbanisierung erarbeiten, das auch Nachverdichtungs-<br />

sowie Erweiterungspotenziale identifizieren<br />

soll.<br />

Ekkehart Siering<br />

ist seit Juli 2015<br />

als Staatsrat beim<br />

Senator für <strong>Wir</strong>tschaft,<br />

Arbeit und<br />

Häfen tätig. Vorher<br />

leitete der gebürtige<br />

Gelsenkirchener das Zentrale<br />

Beteiligungsmanagement<br />

der Freien Hansestadt <strong>Bremen</strong> im Bereich Banken- und<br />

Versicherungsaufsicht. Der heute 52-jährige Wahlbremer<br />

studierte Rechtswissenschaften an der Universität <strong>Bremen</strong><br />

und startete schließlich 1995 im Hanseatischen Oberlandesgericht<br />

<strong>Bremen</strong> seine berufliche Laufbahn. Heute ist er<br />

als Staatsrat Vorsitzender der Aufsichtsräte der Flughafen<br />

<strong>Bremen</strong> GmbH und der Bremer Aufbaubank.<br />

Foto: Der Senator für <strong>Wir</strong>tschaft, Arbeit und Häfen<br />

Die Nachfrage nach gewerblichen Grundstücksflächen<br />

für Neuansiedlungen und Betriebserweiterungen ist ungebrochen<br />

hoch. Gibt es dazu bereits Lösungsansätze?<br />

Es ist richtig, dass die <strong>Airport</strong>-Stadt nur noch wenige<br />

Flächen für Neuansiedlungen oder Erweiterungen bietet.<br />

Eine wesentliche Rolle spielt das bereits genannte<br />

Konzept der <strong>Airport</strong>-Stadt 2.0. Aufgrund ihrer geografischen<br />

Lage gerät hierbei insbesondere das Gebiet in<br />

Verlängerung der Hanna-Kunath-Straße in den Fokus.<br />

Neben der Nachverdichtung der bestehenden Flächen<br />

sind auch weitere Potenziale zu prüfen. Dabei sind<br />

beispielsweise die Übergänge zur A281 und zum Güterbahnhof<br />

Neustadt von besonderer Bedeutung.<br />

Welche Rolle spielt die Hochschule <strong>Bremen</strong>, kurz HSB,<br />

für in der <strong>Airport</strong>-Stadt ansässige Unternehmen? Gibt<br />

es Pläne für den Aufbau eines Wissenschaftsparks?<br />

Vor allem die dualen Studiengänge der HSB und ihre enge<br />

Verknüpfung zur <strong>Wir</strong>tschaft liefern bedarfsorientierte<br />

Angebote für Unternehmen. Die davon ausgehenden<br />

Impulse stärken den innovativen Charakter des Stadtteils.<br />

Von dem Wissenstransfer mit der Hochschule profitieren<br />

insbesondere technologieorientierte Unternehmen<br />

wie Thermo Fisher Scientific oder Airbus, aber auch das<br />

Forschungs- und Technologiezentrum EcoMaT, das<br />

derzeit noch errichtet wird. Hier forschen künftig rund<br />

500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus <strong>Wir</strong>tschaft<br />

und Wissenschaft gemeinsam zum Thema Leichtbau.<br />

Auch das verarbeitende und produzierende Gewerbe<br />

sowie Dienstleistungen finden in der <strong>Airport</strong>-Stadt<br />

ein geeignetes Quartier. Aufgrund der verschiedenen<br />

Unternehmen prüfen wir stets, ob und wie wir Wissenschaftseinrichtungen<br />

der Betriebe stärken können.<br />

Der Flughafen hat sich in den letzten Jahren stark entwickelt.<br />

Er setzt wichtige Impulse für den Stadtteil, für<br />

<strong>Bremen</strong>, die Region und darüber hinaus. Wie sehen Sie<br />

als Staatsrat und Vorsitzender des Aufsichtsrates der<br />

Flughafen <strong>Bremen</strong> GmbH die Zukunft des <strong>Bremen</strong><br />

<strong>Airport</strong>?<br />

Ohne den Flughafen hätte sich die <strong>Airport</strong>-Stadt nicht in<br />

diesem Umfang und dieser Geschwindigkeit entwickelt.<br />

Deutlich wird dies am Beispiel Airbus mit dem direkten<br />

Zugang zum Flugfeld. Aber auch andere Unternehmen<br />

schätzen die unmittelbare Nähe zum <strong>Airport</strong>. Gleichzeitig<br />

bieten die an den Flughafen angrenzenden Flächen des<br />

Gewerbestandortes wichtige Potenziale für dessen weitere<br />

Entwicklung. In diesem Sinne berücksichtigen wir<br />

bei der nun anstehenden Entwicklung der <strong>Airport</strong>-Stadt<br />

2.0 natürlich die Interessen und Anforderungen des<br />

Flughafens.<br />


Unternehmensporträt<br />

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Impressum I Inserenten<br />

Foto: Flughafen <strong>Bremen</strong> GmbH<br />

IMPRESSUM<br />

Herausgeber:<br />

Kommunikation & <strong>Wir</strong>tschaft GmbH, Baumschulenweg 28,<br />

26127 Oldenburg, Tel. 0441 9353-0, info@kuw.de, www.kuw.de<br />

Mitherausgeber:<br />

Flughafen <strong>Bremen</strong> GmbH, Otto-Lilienthal-Straße 6, 28199 <strong>Bremen</strong><br />

Tel. 0421 5595-0, contact@airport-bremen.de, www.bremen-airport.com<br />

Autoren: DIALOG PR, <strong>Bremen</strong><br />

Redaktion: Kommunikation & <strong>Wir</strong>tschaft GmbH, Gisela Müller<br />

Herstellung: Kommunikation & <strong>Wir</strong>tschaft GmbH, Ramona Bolte<br />

Anzeigenverkauf: Kommunikation & <strong>Wir</strong>tschaft GmbH, Ralf Niemeyer<br />

Druck: Druckerei H. J. Rießelmann GmbH, Lohne<br />

Das Manuskript ist Eigentum des Verlages. Alle Rechte vorbehalten. Der Nachdruck, auch auszugsweise,<br />

jede Art der Vervielfältigung oder das gewerbsmäßige Abschreiben von Anschriften zum<br />

Zwecke der Weiterveräußerung, die Benutzung von Ausschnitten zur Werbung von Anzeigen sind<br />

verboten und werden als Verstoß gegen das UWG (Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb) und<br />

als Verletzung des Urheberrechts strafrechtlich verfolgt. Hiervon abweichende Nutzungserlaubnisse<br />

bedürfen der vorherigen schriftlichen Einwilligung des Herausgebers.<br />

INSERENTEN<br />

Unternehmen<br />

Seite<br />

• AOK <strong>Bremen</strong>/Bremerhaven<br />

Umschlagseite 4<br />

• becker+brügesch Entsorgungs GmbH 5<br />

• Die Sparkasse <strong>Bremen</strong> 17<br />

• AMC-NW I AMD Adrian 14<br />

• Hochschule <strong>Bremen</strong> 27<br />

• Lufthansa Aviation Training Germany<br />

GmbH 23<br />

• P+B Team Aircargo Service GmbH 9<br />

• sauer+windhorst Steuerberatung<br />

Umschlagseite 2<br />

• Thermo Fisher Scientific 29


Foto: Flughafen <strong>Bremen</strong> GmbH


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