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Ausgabe 14-03-2018

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Nicht zum HSV - Jetzt die Damen- Nationalmannschaft! Schleswig-Holstein Musik Festival zum 5. Mal in Schenefeld Seite 9 Oster-Flair im Stadtzentrum Schenefeld Seite 10-11 Schenefelder Comedy Preis im Lustis Seite 28 Sport In Hamburg gibt es weniger fürs gleiche Geld. Mieten, öffentlicher Nahverkehr, aber auch Lebensmittel oder der Cappuccino im Café – im Vergleich mit dem Umland ist das Leben in der Hansestadt teurer. Klaus Wicher, 1. Landesvorsitzender des Sozialverband Deutschland (SoVD) in Hamburg, appelliert an den Senat: „Passen Sie die Grundsicherung im Alter endlich dem Preisniveau an!“ Das spüren auch die 644 alten Menschen, die in Lurup von Grundsicherung leben müssen. Der Stadtteil gehört wie auch Altona Altstadt, Lobrügge, Horn und Billstedt zu den Hamburger Bezirken, in denen Altersarmut eine besonders große Rolle spielt. Insgesamt sind 15,3 Prozent der über 65- Jährigen Luruper von Altersarmut betroffen oder gefährdet, das sind rund 1000 Menschen: „Die Grauzone ist nicht mit eingerechnet, beträgt aber noch einmal mindestens 50 Prozent zusätzlich. Das sind Menschen, die sich für ihre Armut schämen und den Gang zum Amt, wenn irgendwie möglich, hinauszögern“, berichtet Klaus Wicher. Was für die einen nur Centbeträge sind, ist für diejenigen, die nur mit wenig auskommen müssen, existenziell. Der Regelsatz wird deshalb jedes Jahr angeglichen: So bekommen alleinstehende Senioren aktuell 416 ☎ 040/831 60 91 FAX 832 28 61 14.03.2018 · 63. Jahrgang Die Stadtteilzeitungen in Lurup · Schenefeld · Osdorf · Flottbek Iserbrook · Halstenbek · Eidelstedt · Bahrenfeld und Umgebung SoVD fordert höhere Grundsicherung für Bedürftige in Hamburg! VR-Bürgerstiftung spendiert Stephanskirche Schenefeld ein E-Piano Lesen Sie den ausführlichen Bericht im Innenteil dieser Ausgabe auf Seite 12. Euro im Monat Grundsicherung, das sind sieben Euro mehr als im Vorjahr. Wer in den deutschen Großstädten wie Hamburg, München oder Berlin wohnt, kann sich für dieses kleine Geld noch weniger leisten als im Rest der Republik: „Das Preisniveau ist in den Metropolen deutlich höher als anderswo“, macht Wicher deutlich. Der SoVD Landeschef fordert deshalb vom Hamburger Senat, die Grundsicherung anzupassen und dies schnellstmöglich umzusetzen. Gerade im Alter verändere sich der Bedarf: „Die Menschen müssen verstärkt mit chronischen Krankheiten und Gebrechen leben, auch brauchen sie öfter eine spezielle Ernährung, Gesundheitspflege und medizinische Hilfsmittel. Mit diesen Kosten stehen die bedürftigen Senioren alleine da, denn sie werden von den Kassen nicht mehr oder nur zu einem Teil erstattet.“ Dass es auch anders geht, sieht man am Beispiel München und einigen Landkreisen in Bayern. Hier bekommen die Betroffenen schon seit Jahren einen angehobenen Regelsatz, um die höheren Lebenshaltungskosten dort abzufedern. Sieben Prozent sind es zurzeit, Alleinstehende beziehen 21 Euro mehr und damit 437 Euro im Monat. Den Alleingang abgesichert hat ein Gutachten, dass schon 2012 festgestellt hatte, dass das Preisniveau in der bayrischen Landeshauptstadt höher liegt, als im bundesweiten Durchschnitt. Klaus Wicher sieht die Vorgehensweise der Bayern als Vorbild, an dem sich die Stadt Hamburg ein Beispiel nehmen sollte. Er nimmt den Senat in die Pflicht: „In der Hansestadt leben insgesamt mehr als 42.000 Menschen von Grundsicherung und können sich nur mehr schlecht als recht über Wasser halten. Für sie wären schon 20 Euro mehr im Monat sehr viel Geld, davon kann man fast eine Woche leben.“ Altersarmut steigt in Hamburg kontinuierlich. So ist die Armutsrisikoquote der Älteren ab 65 Jahren von 2006 bis 2016 von 8,7 auf 15,3 Prozent angestiegen. Sie liegt damit nur noch leicht unter derjenigen für die gesamte Bevölkerung (18,3 Prozent). Vor allem Menschen, die in prekären Beschäftigungsverhältnissen oder Teilzeit arbeiten, sowie diejenigen, die nicht kontinuierlich durchgearbeitet haben oder früher in Rente gehen, erwartet die Altersarmut und ein karges Leben von der Grundsicherung. (sr) RWS Textilpflege seit 1996 Unser Einzugsgebiet umfasst Schenefeld, Osdorfer Born, Lurup. Mehr Infos auch: www.luruper-nachrichten.de Anzeigenannahme Telefon 831 60 91 - 93 E-Mail: luruper-nachrichten@t-online.de Oel-Gasheizung Brennwerttechnik Solartechnik Wärmepumpen Wartung-Reparatur Notdienst Seit über 20 Jahren Ihr Kfz-Meisterbetrieb in Hamburg-Lurup Auto des Monats Für MITSUBISHI-Fahrzeuge 10% auf alle Ersatzteile Kreuzweg 7b · 22869 Schenefeld www.diehn-heizungstechnik.de H.-J. DIEHN Heizungstechnik Osdorfer Landstraße 135 · 22609 Hamburg Telefon: 87 00 04 45 Sie finden uns im 1. OG. www. Glaser braucht man nicht immer, aber immer wieder .de Glaserarbeiten Fenster und Türen Tel.: 800 55 55 Fenster aus Holz und Kunststoff 22525 Hamburg • Volksparkstraße 65

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