Leseprobe Magazin Frank&Frei 05/2018
Magazin für Politik, Wirtschaft und Lebensstil
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Nr. <strong>05</strong><br />
THEMENSCHWERPUNKTE<br />
Bargeldverbot<br />
Kryptowährungen<br />
Geldschwemme<br />
Euro und EZB<br />
MAGAZIN FÜR POLITIK, WIRTSCHAFT UND LEBENSSTIL<br />
A, D: € 8,50<br />
Bis zum letzten Tropfen<br />
Die stille Enteignung der Bürger<br />
RAHIM<br />
TAGHIZADEGAN<br />
MICHAEL<br />
BRÜCKNER<br />
ANDREAS<br />
TÖGEL<br />
CHRISTOPH<br />
BRAUNSCHWEIG<br />
Europäische<br />
Währungspolitik ist ein<br />
völlig intransparentes<br />
Geklüngel<br />
Wer gegen das Bargeld<br />
kämpft, kann auch<br />
keine Kryptowährungen<br />
zulassen<br />
Negativzinsen<br />
sind Ausdruck<br />
eines perversen<br />
Planwirtschaftssystems<br />
Man wurschtelt weiter<br />
bis zum bitteren Ende,<br />
bis Deutschland<br />
pleite ist
DAS NEUE MAGAZIN<br />
FÜR POLITIK,<br />
WIRTSCHAFT<br />
UND LEBENSSTIL<br />
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Der Verlag für<br />
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Editorial<br />
Zwischenbilanz<br />
Werner Reichel, Chefredakteur<br />
Über 70 Prozent der Deutschen - in<br />
Österreich dürfte es nicht viel anders<br />
sein - sind der Meinung, die Medien bilden<br />
die Realität nicht mehr richtig ab,<br />
sondern präsentieren ihre eigene Version<br />
davon. Das ist keine Ohrfeige für<br />
die Medien. Das ist ein Faustschlag in<br />
die Magengrube. Man macht trotzdem<br />
weiter. So lange bis die Auflagen völlig<br />
im Keller sind. Das Nachrichtenmaga-<br />
Seit der Angelobung der türkisblauen<br />
Regierung feuern viele<br />
heimische Medien, allen voran<br />
der ORF, aus allen Rohren auf die <strong>Frei</strong>heitlichen.<br />
Das Ziel und die Absicht<br />
dahinter sind klar: Man versucht alles<br />
in seiner medialen Macht stehende,<br />
um der Regierung, insbesondere der<br />
FPÖ, zu schaden. Dazu werden die<br />
<strong>Frei</strong>heitlichen mit zum Teil fragwürdigen<br />
Methoden angepatzt. Strache,<br />
Kickl und Co. können aus Sicht der<br />
linken Journalisten gar nichts richtigmachen.<br />
Das passt nicht in ihr simples<br />
Weltbild. Selbst die Überlegung, rund<br />
20 Polizeipferde in Wien einzusetzen,<br />
wird zum Skandal aufgeblasen. Dass<br />
sich ausgerechnet die Sozialisten und<br />
ihre Helfershelfer in den Medien, die<br />
der rot-grünen Verschwendungspolitik<br />
in Wien seit Jahren gelassen zusehen,<br />
nun ausgerechnet um die lächerlichen<br />
Erhaltungskosten für rund 20 Pferde<br />
sorgen, ist dabei nur ein skurriler Nebenaspekt.<br />
ment in Medien, Kultur, Verwaltung<br />
oder Wissenschaft so gewöhnt. Schließlich<br />
war das im letzten halben Jahrhundert<br />
für mehr als 40 Jahre lang der Fall.<br />
Die progressiven Kräfte des Landes<br />
wollen, dass alles so bleibt, wie es war.<br />
Der Preis dafür, dass Journalisten<br />
nicht mehr als Journalisten, sondern<br />
als Polit-Aktivisten agieren, dass sie<br />
die Menschen nicht mehr informieren,<br />
sondern erziehen und lenken wollen,<br />
ist hoch. Man verspielt gerade das<br />
letzte Vertrauen, das die Menschen<br />
noch in die klassischen Medien haben.<br />
Das zeigt eine aktuelle Umfrage aus<br />
Deutschland, die selbst den („im Zweifelsfalle“)<br />
linken „Spiegel“ beunruhigt:<br />
36 Prozent der Befragten stimmen der<br />
Meinung zu: „In meinem persönlichen<br />
Umfeld nehme ich die gesellschaftlichen<br />
Zustände ganz anders wahr, als<br />
sie von den Medien dargestellt werden.“<br />
35 Prozent stimmen dem teilweise zu.<br />
Der ÖVP gönnt man hingegen eine<br />
Ruhepause. Auch das nicht ohne Hintergedanken.<br />
Man versucht, einen Keil<br />
zwischen die Koalitionspartner zu treiben.<br />
Der Sturm im heimischen Blätterwald<br />
wird sich erst legen, wenn endlich<br />
wieder ein SPÖ-Mann, und sei es nur<br />
Christian Kern, im Bundeskanzleramt<br />
residiert. Das ist das linke Establishzin<br />
„News“ hatte 1995 noch eine stolze<br />
Reichweite von knapp 20 Prozent. 2016<br />
waren es gerade einmal 5,1 Prozent. In<br />
Deutschland hatte die „BILD“-Zeitung<br />
2015, als sie die Willkommenseuphorie<br />
noch massiv befeuerte, 2,1 Millionen<br />
Stück Auflage. Jetzt sind es nur noch<br />
1,5 Millionen. Und der Lerneffekt bei<br />
den Blattmachern: gleich null.<br />
Das ist das Spannende und für<br />
Frank&<strong>Frei</strong> irgendwie Erfreuliche: Trotz<br />
dieses Stimmungswechsels in der Bevölkerung,<br />
trotz erodierender Reichweiten<br />
und des dramatischen Bedeutungsverlusts<br />
der Medien machen die<br />
Journalisten und Verlagshäuser weiter<br />
wie bisher, bis selbst der letzte treue<br />
Leser gestorben oder geflüchtet ist. Zu<br />
groß ist die Eitelkeit, zu eingefahren<br />
das Denken, zu aufgeblasen das Ego, zu<br />
dicht gewoben jene Netzwerke, in die<br />
die Journalisten und ihre Arbeitgeber,<br />
die Medienhäuser, eingebunden sind.<br />
Man fürchtet sich vor den Gespenstern,<br />
die man selbst erschaffen hat und ignoriert<br />
weiterhin all jene Gefahren und<br />
Entwicklungen, die man auch bisher<br />
verleugnet und verdrängt hat. Klug ist<br />
das nicht. Frank&<strong>Frei</strong> hat sich anders<br />
positioniert. Nein, wir sind nicht objektiv,<br />
nein, wir sind nicht neutral. Das ist<br />
ein Ding der Unmöglichkeit. Wer das<br />
von sich oder seinem Medium behauptet,<br />
ist entweder naiv oder ein Lügner.<br />
Frank&<strong>Frei</strong> <strong>05</strong> / 18<br />
3
Editorial<br />
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„Die einzige Gewissheit, die man in dieser Zeit des Wandels und<br />
der damit verbundenen Zeitenwende haben kann, ist, auf sich<br />
selbst und seine eigene Entwicklung und Fähigkeiten zu setzen.“<br />
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4 Frank&<strong>Frei</strong> <strong>05</strong> / 18
Editorial<br />
Cover Artwork Frank&<strong>Frei</strong> Ausgabe Nummer 2<br />
Frank&<strong>Frei</strong> deckt ein sehr breites<br />
politisches Spektrum ab, von libertär<br />
bis konservativ, von rechts bis liberal,<br />
von bürgerlich bis kapitalistisch. Wir<br />
versuchen jenen Lesern und Autoren<br />
eine Heimat zu geben, die sich politisch<br />
nicht im linken Lager verorten. Damit<br />
steht man ziemlich alleine da, obwohl<br />
der Großteil der Österreicher eben nicht<br />
politisch links steht. Die heimische Medienlandschaft<br />
bildet schon lange nicht<br />
mehr die Gesellschaft in diesem Land<br />
ab. Es sind zwei völlig unterschiedliche<br />
Welten. Deshalb blicken wir optimistisch<br />
in die Zukunft, zumal wir bisher<br />
stets richtiggelegen sind. Am Cover der<br />
zweiten Ausgabe gehen Ulrike Lunacek<br />
und der damals noch als Star gefeierte<br />
Martin Schulz mit grinsendem Gesicht<br />
unter. Mittlerweile sind beide von der<br />
Bildfläche verschwunden. Die von uns<br />
in Ausgabe Nr. 3 angekündigte Zeitenwende<br />
ist längst eingetreten und dass<br />
Angela Merkel und ihre Verbündeten in<br />
Brüssel und Paris, Juncker und Macron,<br />
Deutschland und Europa mit Vollgas<br />
gegen die Wand fahren, wie im vierten<br />
Heft illustriert und beschrieben, spricht<br />
sich langsam auch in den politisch korrekten<br />
Kreisen herum.<br />
Hoffentlich liegen wir wenigstens<br />
mit unserem aktuellen Cover falsch.<br />
Es zeigt EZB-Chef Mario Draghi als<br />
Vampir. Als einen, der mit seiner verantwortungslosen<br />
Geldpolitik die europäische<br />
Wirtschaft ruiniert und die<br />
Bürger aussagt, bis auf den letzten<br />
Tropfen. Selbst der robusten deutschen<br />
Lokomotive dürfte die Zuglast,<br />
die von Jahr zu Jahr größer wird, bald<br />
zu schwer werden. Der Wirtschaftsphilosoph<br />
Rahim Thagizadegan, einer<br />
der klügsten Köpfe Österreichs, hat die<br />
derzeitige Konjunkturerholung längst<br />
als Blase entlarvt.<br />
Neben der EU-Finanzpolitik sind<br />
auch die Kryptowährungen ein<br />
Schwerpunkt dieser Ausgabe. Die<br />
stehen derzeit unter medialem Dauerbeschuss.<br />
Denn: Wer das Bargeld<br />
abschaffen will, der muss auch gegen<br />
Kryptowährungen sein, wie Wirtschaftspublizist<br />
Michael Brückner in<br />
diesem Heft schreibt. Bei diesem Thema<br />
gehen die Meinungen unserer Autoren<br />
weit auseinander. Während für<br />
Michael Hörl das Scheitern der neuen<br />
Währungen quasi vorprogrammiert<br />
ist, hält Brückner den Bitcoin-Crash<br />
für ein abgekartetes Spiel. Bilden Sie<br />
sich Ihre eigene Meinung.<br />
Natürlich ist auch die neue österreichische<br />
Regierung Thema. Ohne das<br />
gewohnte FPÖ-Bashing. Es geht auch<br />
nicht um Anti-Rauchervolksbegehren<br />
oder Polizeipferde. Wir schauen gerne<br />
hinter die Kulissen, beschäftigen uns<br />
mit grundsätzlichen politischen Fragen.<br />
Das heißt nicht, dass wir den <strong>Frei</strong>heitlichen,<br />
den Türkisen oder der neuen<br />
Regierung unkritisch gegenüberstehen<br />
würden. Ganz und gar nicht.<br />
Frank&<strong>Frei</strong> <strong>05</strong> / 18<br />
5
Inhalt<br />
Politik Wirtschaft Gesellschaft<br />
08<br />
13<br />
Niklas G. Salm<br />
Den Linken auf den Leim gegangen<br />
Andreas Unterberger<br />
Zaghaft in die neuen Zeiten: Eine erste<br />
Bilanz von Schwarz-Blau<br />
44<br />
52<br />
Christoph Braunschweig<br />
Euro und EZB, zwei gescheiterte<br />
Großexperimente<br />
Michael Brückner<br />
Der Krypto-Krimi<br />
78<br />
83<br />
Werner Reichel<br />
Worüber man noch lachen darf<br />
Margit Eisen<br />
Ben Shapiro: Fakten interessieren sich<br />
nicht für deine Gefühle<br />
16<br />
18<br />
24<br />
30<br />
Georg Zakrajsek<br />
Regieren und reparieren<br />
Auf der Suche nach einer politischen<br />
Strategie<br />
Andreas Zeppelzauer<br />
Interview mit Infrastrukturminister<br />
Norbert Hofer<br />
Jürgen Pock<br />
Heimat bist du großer Verbote<br />
Eva Maria Michels<br />
Der Glanz der neuen postdemokratischen<br />
Demokratie<br />
60<br />
63<br />
68<br />
74<br />
76<br />
Michael Hörl<br />
Bitcoin-Crash: Die libertäre Revolution<br />
frisst ihre Kinder<br />
Rahim Taghizadegan<br />
Blockchain statt Bargeld?<br />
Andreas Tögel<br />
Geld ist das Mittel zur <strong>Frei</strong>heit<br />
Laila Mirzo<br />
Der Halal-Trend<br />
Christian <strong>Frei</strong>linger<br />
Unternehmenswerte und Bankrott<br />
86<br />
Werner Reichel<br />
Interview mit Hans-Jörg Jenewein<br />
36<br />
Margit Eisen<br />
Chinas 1984 ist 2020<br />
6 Frank&<strong>Frei</strong> <strong>05</strong> / 18
Inhalt<br />
Lebensstil Debatte Schlusspunkt<br />
90<br />
99<br />
Pina Nueberg<br />
Hochhäuser, Goethe und Apfelwein<br />
Andreas Tögel<br />
Die Diktatur der Guten<br />
Ein Land auf der Flucht<br />
Ratgeber für unsichere Zeiten<br />
102 Daniel Witzeling<br />
und Fabio Witzeling<br />
110<br />
Die inszenierte Demokratie<br />
116<br />
118<br />
Franz Josef Toporek<br />
Briefe aus Altösterreich<br />
Reise nach Bad Pöstyén - Ein Nationalheld<br />
und sein tragisches Ende<br />
Autoren<br />
Impressum<br />
Frank&<strong>Frei</strong> <strong>05</strong> / 18<br />
7
Den Linken auf den Leim gegangen<br />
Österreichs neue Regierung kämpft ständig an der „Nazi-Front“ und lässt sich von Wahlverlierern und linksaffinen<br />
Medien die (Nicht-)Themen diktieren. Die eigenen Inhalte, die im Oktober 2017 den Wahlsieg gebracht haben,<br />
sind bisher fast völlig auf der Strecke geblieben bzw. medial unter den Teppich gekehrt worden. Ein Fehler!<br />
Niklas G. Salm<br />
Seit 1945 war die Nazi-Bedrohung<br />
nicht mehr so groß wie zu Beginn<br />
des Jahres <strong>2018</strong>. So hat es<br />
zumindest den Anschein. Quasi täglich<br />
prasseln 73 Jahre nach dem Ende der<br />
Adolf-Diktatur aus allen linken, grünen<br />
und „progressiven“ Ecken irgendwelche<br />
neuen Nazi-Alarmmeldungen über uns<br />
herein. Ungefähr seit dem Zeitpunkt,<br />
da eine neue, nicht-linke Regierung in<br />
Österreich das Ruder übernommen hat.<br />
Seither sind große und vor allem kleine<br />
Nazi-Skandale an der Tagesordnung.<br />
Vom blauen Gemeinderat, der ein Lied<br />
einer fragwürdigen Band auf Facebook<br />
geliked haben soll, über den Trommel-<br />
Kummer mit Vizekanzler Strache beim<br />
Auftakt des Wahlkampfes der Tiroler<br />
FPÖ, als die Guten im Land sich an<br />
Reichsparteitage und SS-Aufmärsche<br />
erinnert fühlten, bis hin zum obergefährlichen<br />
Innenminister.<br />
Der hatte ja bekanntlich das furchterregende<br />
Wort „konzentriert“ gesagt, worauf<br />
die Berufsempörten dieser Erde die<br />
baldige Wiedereröffnung der Konzentrationslager<br />
witterten und hysterisch<br />
hyperventilierten. Darauf muss man<br />
erst einmal kommen! Kommunistische<br />
Mumien aus Frankreich im Alterssegment<br />
75 plus sahen die Erben der<br />
Nazis in Österreich an der Macht. Und<br />
schließlich war da noch der zu einem gigantischen<br />
Polit-Elefanten aufgeblasene<br />
„Liederbuch-Skandal“ rund um den niederösterreichischen<br />
FPÖ-Spitzenkandidaten<br />
Udo Landbauer. Vom einschlägig<br />
bekannten Linksblatt „Falter“ rein zufällig<br />
ein paar Tage vor der Landtagswahl<br />
ins Rollen gebracht, trommelte der<br />
linksdrehende Medienmainstream, angeführt<br />
vom ORF, solange gegen einen<br />
zum Tatzeitpunkt der Erstellung des<br />
unappetitlichen Büchleins im Jahr 1997<br />
gerade einmal 11-Jährigen, gegen den<br />
nichts Konkretes vorlag und gegen den<br />
nicht ermittelt wurde, bis dieser nach<br />
der Wahl entnervt zurücktrat. Oder zurücktreten<br />
musste.<br />
Gegen die Liederbuch-Burschenschaft<br />
Germania, einen Mini-Verein mit rund<br />
70 Mitgliedern in der Metropole Wiener<br />
Neustadt, wurde von der Regierung ein<br />
Auflösungsverfahren eingeleitet. Und<br />
die SPÖ berief gar den nationalen Sicherheitsrat<br />
ein – vermutlich fürchteten<br />
der leidgeplagte frühere Pizza-Kanzler<br />
und seine seit der Abwahl beleidigten<br />
Genossen einen Umsturzversuch durch<br />
eine Handvoll singender und säbelschwingender<br />
alter Germanen, die von<br />
der niederösterreichischen Provinz aus<br />
über die Löwelstraße herfallen könnten.<br />
Dabei dürfte es sich bei den besagten<br />
geschmacklosen Texten scheinbar nicht<br />
um echte Nazi-Songs, sondern „nur“ um<br />
Spottlieder über die Nazis aus den 50erund<br />
60er-Jahren des vorigen Jahrhunderts<br />
gehandelt haben. Also aus einer<br />
Zeit, als auch so niveaulose Witzchen<br />
Foto: bmoeds.gv.at<br />
8 Frank&<strong>Frei</strong> <strong>05</strong> / 18
Politik<br />
Udo Landbauer: Rückzug aus Politik nach<br />
„Liederbuch-Skandal“<br />
Cover der linken Wochenzeitung „Falter“:<br />
Nazi-Keule als letzte Allzweckwaffe einer abgewirtschafteten<br />
Linken<br />
Foto: wikimedia/ MarleneK<br />
noch keine Verbrechen darstellten.<br />
Genützt im positiven Sinn hat der ganze<br />
Wirbel den Linksparteien trotzdem nicht<br />
wirklich, aber zumindest konnte damit<br />
eine weitere, peinliche Wahlschlappe in<br />
Niederösterreich verhindert werden.<br />
Zufällig erst kurz nach der Wahl wurde<br />
bekannt, dass 1997 auch ein hoher<br />
SPÖ-Funktionär aktiv an dem antisemitischen<br />
Pamphlet in Wiener Neustadt<br />
mitgewirkt hatte. Ein weiterer SPÖ-<br />
Mann im Bezirk Amstetten flog ebenfalls<br />
zufällig erst knapp nach der Wahl<br />
als „Keller-Nazi“ und mutmaßlicher<br />
Kinderschänder auf, obwohl er schon<br />
am Donnerstag vor dem Urnengang in<br />
Haft genommen worden war. In beiden<br />
Fällen gab es zwar wirklich konkrete<br />
Anschuldigungen, aber der große TV-<br />
Trommelwirbel wie bei Landbauer blieb<br />
komischerweise völlig aus und wurde<br />
durch einen kleinen Tusch auf der medialen<br />
Triangel ersetzt. Reicht ja auch.<br />
Wenn die FPÖ nicht irgendwie über sieben<br />
Ecken involviert ist, ist schließlich<br />
alles nur halb so wild.<br />
Prinzessin Kern war gar zu müde für<br />
ein ORF-Interview zu dem kleinlichen<br />
Thema „Nazis in der SPÖ“ und ging<br />
nach eigenen Worten lieber ins Bett, um<br />
sich auszuruhen. So kann man natürlich<br />
auch mit unangenehmen Tatsachen<br />
umgehen – wenn einem die Medien<br />
wohlgesonnen sind. Dafür dürfen sonderbare<br />
Publikationen den neuen Bundeskanzler<br />
ungestraft als „Baby-Hitler“<br />
und „Neo-Feschisten“ verunglimpfen,<br />
und jegliche Empörung bei den sonstigen<br />
Zeigefingerwedlern bleibt völlig<br />
aus. Das ist Österreich <strong>2018</strong>! Einzig der<br />
Versuch, auch den Tiroler Wahlkampf<br />
durch einen vom ORF inszenierten Nazi-Skandal<br />
zu beeinflussen, ging kräftig<br />
in die Hose.<br />
Was lernen wir aus all diesen Vorgängen?<br />
Die parlamentarische Opposition,<br />
bestehend aus einer entmachteten und<br />
deshalb völlig orientierungslos dahintaumelnden,<br />
nur noch herumpöbelnden<br />
Sozialdemokratie, entpilzten Pilzgrünen<br />
und einer pinken Spaßpartei mit<br />
einem hyperaktiven Baum-Umarmer<br />
und einer alternden Grinsekatze an<br />
der Spitze, ist zwar politisch und personell<br />
in Auflösung begriffen und nur<br />
noch im Blindflug unterwegs, das politisch<br />
korrekte Bodenpersonal übt aber<br />
weiter brav seinen Dienst aus. All die<br />
linken Vorfeldorganisationen, von den<br />
zahllosen Schlepper-NGOs, über den roten<br />
Meinungsmonokultur-Staatssender<br />
ORF und die zahllosen Linksmedien bis<br />
hin zur Caritas, machen weiter für die<br />
ach so gute Sache mobil.<br />
Die linksgrünen Fußtruppen wie SOS<br />
Mitmensch, der Ute-Bock-Fanklub, Antifa,<br />
Offensive gegen Rechts, Plattform<br />
radikale Linke und der linke Volkssturm<br />
namens „Omas gegen Rechts“ marschieren<br />
mehr denn je – stramm gegen<br />
die böse Regierung. Mal da ein Lichtermeer,<br />
mal dort ein Protest – es sind zwar<br />
immer dieselben paar tausend Leute,<br />
aber sie wollen den Eindruck erwecken,<br />
einen Großteil der Bevölkerung zu vertreten.<br />
Und das gelingt ihnen auch ganz<br />
gut. Aktionismus ist angesagt, denn<br />
thematisch hat die Willkommensklatscher-Fraktion<br />
fertig. Seit geraumer Zeit<br />
schwanken die angeblich moralisch und<br />
intellektuell so überlegenen Linksausleger<br />
lustig von Wahldesaster zu Wahldesaster.<br />
In Österreich wurden die Roten<br />
Frank&<strong>Frei</strong> <strong>05</strong> / 18<br />
9
Politik<br />
aus der Regierung und die GrünInnen<br />
gar aus dem Parlament gewählt.<br />
In Deutschland hat der charismatische<br />
Sympathieträger Martin Schulz für die<br />
ehemalige Kanzlerpartei SPD ungeahnte<br />
Tiefstände und Minusrekorde<br />
erobert, ehe er selbst von seinen Parteifreunden<br />
entmachtet wurde. Die Partei<br />
wirkt seither in Auflösung begriffen.<br />
In Frankreich, den Niederlanden oder<br />
Griechenland sind die Sozen nicht einmal<br />
mehr richtig existent und krebsen<br />
bei 5-6 Prozent herum. In Italien steht<br />
das nächste Debakel bevor. Und dann ist<br />
da noch Trump, den die Gutmenschen-<br />
Journaille seit seiner Wahl mit einer fast<br />
religiösen Inbrunst bekämpft, als sei er<br />
der Beelzebub höchstpersönlich.<br />
Einstige große Vorbildstaaten liegen röchelnd<br />
und dem Ende nah am Boden.<br />
Das frühere neu-sozialistische Paradies<br />
Venezuela ist derart heruntergewirtschaftet,<br />
dass dort mittlerweile gehungert<br />
wird. Dabei ist es das erdölreichste<br />
Land der Welt. Dafür hat man aber zumindest<br />
die Opposition von den Wahlen<br />
ausgeschlossen – wenigstens ein kleiner<br />
Sozi-Erfolg. Und Schweden, jenes<br />
Märchenland im hohen Norden, in dem<br />
laut sozialistischen Legenden Milch<br />
und Honig fließen, ist dank Multikulti<br />
auf dem besten Weg zu einem No-Go-<br />
Kalifat und Dritte-Welt-Land. Dennoch<br />
haben die Linken weiter keinerlei Antworten<br />
und Konzepte bei der Hand, um<br />
mit den drängendsten Problemen unserer<br />
Zeit umzugehen. Irgendwie logisch,<br />
denn die meisten davon haben sie ja<br />
durch jahrzehntelange geistige Bankrotterklärungen<br />
und Pseudo-Politik<br />
selbst verursacht.<br />
Also hat man der Realität den Rücken<br />
gekehrt, die inhaltliche Ebene völlig<br />
verlassen und setzt stattdessen auf<br />
Alarmismus und Haltet-den-Dieb-Geschrei.<br />
Besonders gerne wird dabei,<br />
wie bereits geschildert, die Nazi-Keule<br />
als Allzweckwaffe eingesetzt. Du bist<br />
nicht meiner Meinung? Nazi! Du liebst<br />
dein Land? Nazi! Du gehst nicht zum<br />
Bahnhof willkommensklatschen? Nazi!<br />
Linksgrüner Aktionismus: Proteste gegen die verhasste Regierung<br />
Du fährst nicht Lastenfahrrad? Nazi!<br />
Du isst Fleisch? Nazi! Du trägst braune<br />
Kleidungsstücke? Nazi! Du lässt dir vom<br />
Elektriker einen Anschluss machen?<br />
Nazi! Sorry, Anschluss – wer muss da<br />
nicht sofort an 1938 denken? Empörung<br />
hier, Schnappatmung da – das ist der<br />
neue politische Ansatz der sinnentleerten<br />
Linken. Funktioniert super in Österreich,<br />
ist aber mittlerweile auch ein<br />
Exportschlager. So deckte die Hillaryverliebte<br />
„New York Times“ kürzlich<br />
auf, dass im Muster der Norweger-Pullis<br />
des norwegischen Ski-Teams angeblich<br />
Nazi-Runen versteckt sind. Immer,<br />
wenn man glaubt, es geht nicht irrer,<br />
kommen wieder ein paar schlaue Linke<br />
und beweisen einem das Gegenteil.<br />
Statt Sachpolitik stehen also ideologisches<br />
Mimikry und hysterisches Geplärre<br />
auf der Tagesordnung. Tarnen<br />
und täuschen statt echter Ideen. Und<br />
was macht die türkis-blaue Regierung?<br />
Sie macht einen Riesenfehler, indem<br />
sie auf diese linken Ablenkungsmanöver<br />
einsteigt und sich von einer absolut<br />
infiltrierten Systempresse vor sich<br />
hertreiben lässt. Jene Themenbereiche,<br />
die ÖVP und FPÖ ihre Wahlerfolge gebracht<br />
haben, sind völlig aus dem Fokus<br />
geraten. Nicht, weil sie schon alle<br />
gelöst wären, nein, sie wurden erfolgreich<br />
unter den Teppich gekehrt von<br />
all den Wahlverlierern der letzten Zeit.<br />
Die Linke hat zwar selbst keine echten<br />
Themen mehr, gibt aber trotzdem<br />
die (Nicht-)Themen vor – willkommen<br />
in der marxistisch eingefärbten Meinungswüste.<br />
Die echten Probleme der<br />
Gegenwart, wie die längst nicht mehr<br />
nur schleichende Islamisierung, illegale<br />
Massenzuwanderung, eskalierende<br />
Gewalt durch Zuwanderer, explodierende<br />
Vergewaltigungszahlen oder der<br />
Missbrauch der Sozialsysteme durch<br />
Foto: wikimedia/ Haeferl<br />
10 Frank&<strong>Frei</strong> <strong>05</strong> / 18
Politik<br />
– auch nicht gerade berauschend. Von<br />
finanziellen Kürzungen für Asylanten<br />
war plötzlich nichts mehr zu vernehmen.<br />
Ebenso genießt der Kampf gegen<br />
den immer aggressiver auftretenden<br />
extremen Islam offenbar keine allzu<br />
große Priorität mehr. ORF-Reform? Da<br />
fehlt wohl auch der Mut. Genau mit diesen<br />
Dingen könnte die Regierung aber<br />
punkten, denn genau für die Ankündigung<br />
solcher Maßnahmen wurde sie<br />
gewählt! Immer nur von der Sicherung<br />
der EU-Außengrenzen daherzuschwafeln,<br />
ist in dieser Hinsicht etwas mager.<br />
Die Regierung macht damit genau das,<br />
was sich die Linken erhofft haben. Sie<br />
steigt voll auf das weltfremde Gekreische<br />
jener ein, die gerade abgewählt<br />
worden sind. Kurz & Strache lassen sich<br />
auf das Glatteis linker Pseudothemen<br />
ziehen, statt die in Agonie liegenden<br />
Wahlverlierer beleidigt herumjaulen<br />
zu lassen und trocken aber konsequent<br />
ihr eigenes Programm durchzuziehen.<br />
Anstatt die eigenen Wahlversprechen<br />
anzugehen, zittert man offensichtlich<br />
vor den linken Medien und apportiert<br />
brav alle Stöckchen, die geworfen wer-<br />
den. Die Notstandshilfe abzuschaffen,<br />
ist euch zu böse? Ja, so schlimm wird<br />
es nicht, versprochen! Die Nicht-Steuerzahler<br />
haben gar nichts vom Familienbonus?<br />
Wir lassen uns da was einfallen!<br />
Obwohl es ja genau so geplant war,<br />
dass ausnahmsweise einmal nur jene<br />
profitieren sollen, die auch schon ins<br />
System einzahlen. Die völlig unnötige<br />
Aktion 20.000, mit der staatlichen Subventionierung<br />
von Billig-Arbeitsplätzen,<br />
die eigentlich gar keiner braucht,<br />
wurde plötzlich auch nur ausgesetzt,<br />
statt eingestellt.<br />
Und vor allem beteiligt man sich artig<br />
an der herbeiimaginierten Nazi-Jagd<br />
in den eigenen Reihen. Zusammen mit<br />
einem grünen Bundespräsidenten, der<br />
so wundervoll unparteiisch ist, dass<br />
er sogar in die Schlussphase eines<br />
Wahlkampfes eingreift und offen den<br />
Rücktritt eines FPÖ-Spitzenkandidaten<br />
fordert, gegen den nichts, aber auch<br />
gar nichts an konkreten Anschuldigungen<br />
vorlag. Schon gar nichts juristisch<br />
Relevantes. Und niemand aus der Regierung<br />
wagt es, einen solch uner-<br />
Foto: iStock/ RadekProcyk<br />
Schatzsuchende aus aller Welt, sind<br />
wie durch Zauberhand völlig aus den<br />
Schlagzeilen entschwunden.<br />
Statt selber Akzente zu setzen, wie<br />
von fast 60 Prozent der Wähler erhofft,<br />
agieren Österreichs Hoffnungsträger<br />
angeführt von Sebastian Kurz und HC<br />
Strache leider äußerst zaghaft, zaudernd<br />
und zurückhaltend. Bisher gab<br />
es weder konkrete Maßnahmen, noch<br />
Ankündigungen, wie die Massenzuwanderung,<br />
die auch im Jahr 2017<br />
wieder flotte 25.000 neue Asylanträge<br />
mit sich brachte, eingedämmt werden<br />
soll. Dabei sind die rund 25.000 noch<br />
immer weit zu viele. Und da reden wir<br />
noch gar nicht von anderen Formen der<br />
Zuwanderung wie etwa der nie erwähnten<br />
Familienzusammenführung. An Abschiebungen<br />
stand bis Anfang Februar<br />
gerade einmal ein Flug nach Russland<br />
mit 31 Tschetschenen an Bord zu Buche<br />
Probleme wie die Massenzuwanderung und ihre Folgen sind aus den Medien fast völlig<br />
verschwunden<br />
Frank&<strong>Frei</strong> <strong>05</strong> / 18<br />
11
Politik<br />
hörten und bisher nie gesehenen<br />
Vorgang zu kritisieren. Gleichzeitig<br />
fordert der frühere Kommunist und<br />
aktuelle Kettenraucher in der Hofburg<br />
Kopftücher für alle Frauen in Österreich.<br />
Dafür schweigt er, wenn Moslems<br />
durch die Straßen von Wien ziehen<br />
und dabei Juden lautstark den Tod<br />
wünschen. Auch wenn SPÖ-Politiker<br />
Nazi-Devotionalien horten und mutmaßlich<br />
Kinder missbrauchen sieht der<br />
Herr Bundespräsident nobel weg. Zum<br />
Silberstein-Skandal hatte er auch nichts<br />
zu sagen. Herrlich ungustiös, diese linke<br />
Doppelmoral! Sie eröffnet Einblicke<br />
in das geistige Unterholz, in das man<br />
sich eigentlich lieber nicht verirren<br />
möchte.<br />
Aber wegen eines mehr als 20 Jahre<br />
alten Liederbuchs, dessen einzige<br />
ungeschwärzte Version offenbar im<br />
Besitz des „Falter“ ist (denn alle bei<br />
der Burschenschaft beschlagnahmten<br />
Exemplare hatten geschwärzte Stellen<br />
und enthielten die unappetitlichen<br />
Stellen scheinbar gar nicht), tickt Van<br />
der Bellen zusammen mit der Medienmeute<br />
aus und droht sogar der FPÖ mit<br />
„Problemen“. Die Gewalt und latente<br />
Gefahr, die vom politischen Islam<br />
ausgeht, stört weder ihn, noch das<br />
gesamte linke Spektrum. Und die Regierung<br />
schweigt, ist in der Defensive,<br />
im ständigen Nazi-Abwehrkampf und<br />
spielt das traurige Spiel mit. Sie geht<br />
den Linken bisher voll auf den Leim.<br />
Die Verlierer diktieren das Geschehen.<br />
Oder besser gesagt, sie schaffen es,<br />
jeden echten Diskurs durch Gegröle<br />
im Stile eines vor Wut tobenden Kleinkindes<br />
zu ersetzen. Nur warum steigt<br />
die Regierung darauf ein? Kapiert sie<br />
nicht, dass diejenigen, die jetzt am<br />
lautesten schreien, ohnehin nie Türkis<br />
oder Blau wählen würden? Schnallt sie<br />
nicht, dass die Linksmedien erst dann<br />
wieder zufrieden sein werden, wenn<br />
es wieder eine linke Regierung gibt?<br />
Glaubt sie wirklich, mit Appeasement<br />
gegenüber Rot und den grünen RestInnen<br />
beim eigenen, konservativen<br />
Wähler punkten zu können?<br />
Wie man konsequent einen rechtskonservativen<br />
Weg geht, und das trotz linken<br />
Geiferns und aller Zwischenrufe,<br />
wäre doch eigentlich ganz einfach zu<br />
erfahren. Man müsste nur den Blick<br />
nach Ungarn wagen – Orbán zeigt vor,<br />
wie es funktioniert. Und dort könnte<br />
man auch sehen, dass der Wähler<br />
solchen Mut durchaus honoriert. Man<br />
kann nur hoffen, dass die Zaghaftigkeit<br />
nach den zahlreichen Landtagswahlen<br />
im Frühjahr ein Ende findet.<br />
Sonst verhilft man noch ungewollt den<br />
Linken zu einem Comeback, was das<br />
Land allerdings vermutlich nicht mehr<br />
ohne schwerwiegende Langzeitfolgen<br />
wegstecken könnte. Man muss das<br />
Nazi-Gekreische endlich hinter sich<br />
lassen und anfangen, selber Akzente<br />
zu setzen. Jene, die man vor der Wahl<br />
versprochen hat!<br />
„Wenn die Bürger wüssten,<br />
wie unverschämt viele<br />
Armutsmeldungen getürkt<br />
sind, sie wären<br />
richtig wütend.“<br />
MMag. Michael Hörl<br />
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AusgAbe <strong>05</strong>/<strong>2018</strong><br />
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Europäische<br />
Währungspolitik ist ein<br />
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kämpft, kann auch<br />
keine Kryptowährungen<br />
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„Saudi-Arabien hat viele Gründe<br />
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Dr. Daniele Ganser<br />
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„Die Bundesverfassung „Es gibt in Deutschland „Zu viele haben in „Selbst gute Lehrerinnen<br />
ist quasi zum Hedgefonds<br />
der Berufspolitik rechte Industrie linker an künstlich aufgebausche<br />
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Österreich ein Interesse glauben, die österreichi-<br />
geworden“<br />
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KONRAD<br />
KARIN<br />
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MICHELS<br />
Merkel hat das Land So simple Parolen wie Die EU ist mit sich Die Verbannung der Frauen<br />
aus dem Straßenbild<br />
destabilisiert, wie nie „Wir schaffen das!“ selbst beschäftigt und<br />
ein demokratischer sind von Rechts kaum vergisst darüber die ist ein Zeichen des staatlichen<br />
Kontrollverlustes<br />
Regierungschef davor<br />
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Geopolitik<br />
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Zeitenwende<br />
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In den Demokratien<br />
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Losungen der EU-Insti-<br />
Es gibt eine deutliche schrumpfen SPÖ<br />
Wer nicht fromm den<br />
Wesentlich ist: Ohne mediale Erhöhung<br />
symptome nicht zu tutionen folgt, riskiert<br />
Mitte-Rechts-<br />
und Grüne auf ihr Normalmaß<br />
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