DorfStadt 04-2018

markuskrohn

Wir sind Elbvororte. Hochwertige lokale Berichte und Reportagen aus und über Rissen, Sülldorf, Iserbrook, Blankenese, Osdorf, Groß Flottbek, Nienstedten, Othmarschen, Bahrenfeld und Schenefeld.

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Zeitung für Rissen | Sülldorf | Iserbrook | Blankenese | Osdorf | Nienstedten | Groß Flottbek | Othmarschen | Bahrenfeld | Schenefeld

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Ausgabe 04/18 · vom 15. März 2018 | Verlag/ Redaktion Tel.: 87 08 016-0, www.dorfstadt.de | redaktion@dorfstadt.de

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Diskussion um Magistralenbebauung entlang der Sülldorfer Landstraße:

Sülldorfer kritisieren

Höhe und Massivität

Folker Meltzner und Kathrin Reeckmann vor dem Hamburger Konservatorium

Foto: Krohn

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Da schmunzeln

auch Polizisten...

Da schmunzeln auch Polizisten

– Sonntag half Sven Wendt,

der Rissener Stadtteilpolizist, in

der Wachdienstgruppe im normalen

Streifendienst aus.

Gegen 9:30 Uhr fielen ihm und

seinem Kollegen ein PKW auf

der Rissener Landstraße auf,

der in unsicherer Fahrweise

gelenkt wurde. Bei der anschließenden

Kontrolle stellte sich

heraus, dass die Fahrerin infolge

des Genusses hochprozentiger

alkoholischer Getränke

nicht in der Lage war, ihr

Fahrzeug ordnungsgemäß zu

lenken (Morgens halb 10 in

Rissen sind 2,10 Promille nicht

gerade förderlich, um sicher am

aktiven Straßenverkehr teilzunehmen…).

Die Autofahrerin

gab an, sie wolle mit ihrem Au -

to zum Schlitten fahren. „Hier -

bei wäre ihr der Führerschein

sicher nicht abgenommen worden“,

meint Sven Wendt.

www.dorfstadt.de

Foto: Polizei Hamburg

Zu hoch, zu massiv: Die

Plä ne des Bezirks, das

Ham burger Konservato ri -

um bis zu fünfeinhalb

Stock werke hoch zu bauen,

damit der Lidl-Markt ins

Untergeschoss passt, stoßen

auf massive Kritik. Neben Bür -

gerverein und SülldorfForum

SÜLLDORF

Ende Februar überreichten

Britta Mohr-Rothe, Ein -

richtungshauschefin von

IKEA Hamburg-Altona,

Ker stin Wolter, Einrich -

tungshauschefin von IKEA

Hamburg-Moorfleet und

Kati Schröter, Local Marketing

Verantwortliche vom IKEA

Einrichtungshaus Hamburg-

Schnelsen im Rahmen eines

Spendenfrühstücks gemeinsam

Spendenschecks in Höhe von

insgesamt 174.000 Euro. Die

Erlöse stammen aus mehreren

Spendenaktionen, die zwischen

September 2017 und Februar

2018 stattfanden. 50.000 Euro

konnte Stefanie Tapella von

der Benita Quadflieg Stiftung

aus Nienstedten in Empfang

nehmen. Ein wichtiger Baustein

zur Finanzierung einer weiteren

Wohngruppe, in der traumatisierte

Kinder wieder

Vertrauen gewinnen können.

Unbemerkt von der Öffentl ich -

keit kümmert sich das Kin der -

haus Mignon schon seit 20

Jahren mit beispielhaftem

Engagement um Kinder, die

körperliche oder psychische

NIENSTEDTEN

unterstützen immer mehr Süll -

dorfer Bürger die Initiative von

Folker Meltzner und Kathrin

Reeckmann, die die massive

Bebauung der Sülldorfer Land -

straße verhindern wollen, um

unter anderem neben dem

denkmalgeschützten Hof von

Appen eine dem Dorfcharakter

Misshandlung oder schwere

Vernachlässigung erfahren

haben. Kinder, die aufgrund

Kindeswohlgefährdung dauerhaft

nicht in ihren Familien

leben können. Sie sind häufig

so schwer traumatisiert und ha -

ben eine so schwere Bindungs -

störung, dass sie nur in einem

professionellen Um feld mit

traumasensibel arbeitenden Pä -

da gogen/Therapeuten untergebracht

werden können. Im

Kinderhaus Mignon wird ihnen

entsprechende Umgebung zu

ermöglichen. Außerdem warnen

die aktiven Sülldorfer vor

einem nicht vorhandenen

Verkehrskonzept und fordern

einen Gesamtplan sowie mehr

Detailinformationen für Laien.

Seite 3

50.000 Euro für Haus Mignon

Benita Quadflieg Stiftung erhält Großspende von IKEA | Konrad Matzen

Spendenübergabe bei IKEA in Altona

(Markus Krohn)

Foto: PR/IKEA

umfassende Hilfe zuteil.

Die Spenden der IKEA Ein rich -

tungshäuser stammen aus den

IKEA Aktionen „Weihnachts -

bäume fur Kinderträume“, bei

der die schwedischen Einrich -

tungshäuser drei Euro fur jeden

verkauften Weihnachtsbaum an

einen lokalen Zweck spenden

und dem „KNUT Baum weit -

wurf“, bei dem ein Euro fur

jeden geworfenen Tannenbaum

beim traditionellen KNUT-Fest

gespendet wurde.

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2 • DorfStadt-Zeitung 04/2018 • 15.03.2018

ALTonA AKTUELL

Neues aus dem Bezirk | Wolf Achim Wiegand

DorfStadt-Redakteur Wolf Achim Wiegand

Moin, liebe Leser,

nichts beschäftigt Menschen in -

tensiver, als die Liebe. Gerade

jetzt, wenn der Frühling kommt,

schlagen die Triebe wieder aus.

Und damit hat auch Eifersucht

neue Blütezeit. Forscher sagen,

Frauen seien stärker verletzbar,

als Männer. Grund: die menschliche

Frühgeschichte: Männer

mussten gefühllose Machos sein,

um wild auf’s Wisent losgehen

zu können. Frauen blieb die

Zuständigkeit für Herzens -

wärme. Diese Zeiten sind zum

Glück vorbei. Heutzutage dürfen

auch Frauen cool und voller

Power sein. Und das ist auch gut

so. Ihre Meinung bitte an redaktion@dorfstadt.de

Mehr Personal in Sicht

Osdorf – Das Bürgerhaus Born -

heide und der Circus Abrax ka -

dabrax sind derzeit Thema der

Fachausschüsse in der Bezirks -

versammlung Altona. Grund ist

ein Antrag der CDU-Fraktion,

den Einrichtungen mehr Perso -

nal zu bewilligen. „Das Bür -

gerhaus kann den Menschen in

einer sozial nicht besonders gut

gesegneten Gegend dabei helfen,

Perspektiven für eine gute

Zukunft zu finden,“ sagt Kaja

Steffens, die CDU-Bildungs -

spre cherin. Ihre Kollegin Su -

san ne Schütt macht sich für

den Mitmachzirkus stark:

„Abraxkadabrax ist unverzichtbar

für Kinder und Jugendliche

am Osdorfer Born, weil sie

ungeahnte Stärken an sich entdecken

können.“ Nun wird be -

raten, mehr finanzielle Mittel

im Altonaer Haushalt 2019/

2020 drin sind.

neuer fahrradweg

kommt

Bahrenfeld – Die Altonaer

Fraktion von Bündnis 90/Die

GRÜNEN rechnet fest damit,

dass im westlichen Bezirk eine

neue Fahrradtrasse kommt.

Gemeint ist eine Veloroute vom

Osdorfer Born über das Quartier

Bahrenfeld-Nord bis zum ge -

planten Fernbahnhof Diebs -

teich. Laut Holger Sülberg,

dem grünen Verkehrspolitiker,

hat die Bezirksversammlung

dem Plan generell zugestimmt.

Die Abgeordneten folgen dem

Wunsch mehrerer Bürger ini -

tiativen. Wichtigstes Argument

für die Zustimmung: die Fahr -

radtrasse verbindet ein neues

Wohnquartier und einen neuen

Bahnhof mit dem Born.

Luxusvilla zu kaufen

Nienstedten – Schlappe 20 Mil -

lionen Euro kostet die zum

Verkauf stehende „Elb Lounge“

an der Elbchaussee. Die Event-

Villa für Promis und Wohl ha -

bende ist den bisherigen Besit -

zern trotz guter Buchungslage

wegen der Unterhaltskosten

über den Kopf gestiegen – bis

zu 200.000 Euro pro Jahr sollen

das sein. Wer nun zuschlägt,

der kauft nicht nur 16.000

Quadratmeter Park dazu, sondern

wird auch Besitzer eines

140 Jahre alten Holzfußbodens.

Erbauer des denkmalgeschützten

Anwesens mit 33 Zimmern

war 1876 der Direktor von

„Dynamit Nobel“ in Krümmel.

Spielplatzmangel

der Elbvororte

Blankenese – Von wegen, „die

Elbvororte sind besser dran, als

andere Stadtteile“! In Iserbrook,

Sülldorf, Nienstedten und Ris -

sen gibt es jeweils nur einen

einzigen Spielplatz. In Eims -

büttel und Ottensen dagegen

können die Kleinen gleich auf

mehreren Plätzen buddeln. Das

hat der Blankeneser FDP-Po -

litiker Daniel Oetzel per Se -

nats anfrage herausgefunden.

Für den kinder- und jugendpolitischen

Sprecher der liberalen

Bürgerschaftsfraktion ist klar:

„Der Senat muss die Verteilung

der Spielplätze über die Stadt

mittel- bis langfristig verbessern.“

Land mit Seele im

Altonaer rathaus

Sülldorf/Altona – Es gibt im -

mer eine Zeit, um in die Ferne

zu schweifen, die Seele baumeln

zu lassen und neue Kraft

zu tanken sowie neue Ein drü -

cke zu sammeln. Der Sülldorfer

Journalist, Fotograf und Autor

Hans-Jürgen Odrowski präsentiert

ab dem 29. März im

Altonaer Rat haus einen Bil der -

bogen aus einem Fundus von

über 20.000 Motiven von Land

und Men schen Portugals. Die

Fotoaus stel lung lädt dazu ein,

den unbe rührten Norden, das

Lan des in ne re, den melancholischen

Char me der Städte und

die Algarve zu vermitteln und

Lust auf Portugal zu wecken.

Hans-Jürgen Odrowski, 1943 in

Hamburg geboren, reiste beruflich

und privat in viele Länder

dieser Erde. Portugal wurde

dabei zu seinem Lieblingsreise -

land. Seit 1968 führten ihn zahlreiche

Reisen nach Portugal.

redaktion@dorfstadt.de

Foto: privat

Die Ansiedlung eines ALDI-

Marktes auf dem ehemaligen

Gelände des Werbe mit -

telproduzenten Berendsohn

an der Rissener Landstraße ist

vom Tisch. Die Bezirksver -

sammlung Altona beschloss

Ende Februar, die Pläne aufzugeben

und mit dem Antrag -

steller des vorhabenbezogenen

Bebauungsplans Rissen 53

Gespräche aufzunehmen, um

zu einer „verträglichen Lösunge

für die weitere Entwicklung des

Grundstücks …. zu kommen“.

Ziel dieser Gespräche sei es, die

geplante gemischte Bebauung

mit einem Aldi-Markt und

Wohnungen abzuwenden, heißt

es in dem Beschluss weiter.

Vorangegangen waren zahlreiche

Debatten darüber, ob die

Ansiedlung eines Marktes

außerhalb der Einkaufsstraße

Kunden aus derselben abziehen

würde. Ein aktuelles Gutachten

unterstützte diese Auffassung.

Viele Rissener wünschten sich

E l b v o r o r t e

Gibt es eine weitere chance für ALDi?

Neues Projekt für Zentrumsentwicklung von der HafenCity Universität | Konrad Matzen

RISSEN

trotz aller Bedenken einen

ALDI-Markt in ihrem Stadtteil.

Und auch der Discounter be -

müht sich weiter um eine

Ansiedlung. Allerdings sind die

Verantwortlichen an großen

Flächen interessiert, die sich im

Rissener Zentrum nur finden,

wenn sich mehrere Grund -

stückseigentümer finden, die

gleichzeitig an den Investor

verkaufen würden. Für eine

verträgliche Lösung, die den

meisten Rissenern gefallen

würde, bräuchte es ein Ge samt -

konzept für die Entwicklung

des Rissener Zentrums, an dem

seit Jahren gewerkelt wird.

Allerdings sind bislang alle

Bemühungen um die Auf wer -

tung des Rissener »Dorfs«

gescheitert.

Ob da eine neue Initiative der

HafenCity Universität hilft, ist

offen. Das Rissener Zentrum ist

zwar (noch) durch einen breiten

Angebotsmix gekennzeichnet,

es sind aber auch Leerstände

und Nutzungen erkennbar, die

deutlich machen, dass die Aus -

wirkungen der Digitalisierung

und die Konkurrenz mit anderen

Standorten zunehmend spür bar

werden. Manche An gebote fehlen,

andere sind nur auf einen

eingeschränkten Kun denkreis

bezogen. Neben sanierten und

neuen Immo bilien sind andere

Immobilien deutlich „in die

Jahre gekommen“.

Genau hier setzt das For -

schungsprojekt TransZ an. Ziel

ist es, gemeinsam mit den Ak -

teuren vor Ort einen Beitrag zur

Diese ursprüngliche Planung mit ALDI-Markt und Wohnungen wurde gerade verworfen

ASB-neubau kommt

Abriss könnte im Sommer erfolgen | Konrad Matzen

Noch rottet der Altbau an

der Rissener Dorfstraße vor

sich hin. Doch schon bald

könnten die Bagger anrollen,

um das marode Gebäude

mit dem ehemaligen ASB-

Seniorentreff und der Rissener

Polizeistation abzureißen.

RISSEN

Das ASB-Haus an der Rissener Dorfstraße

Die Baugenehmigung ist erteilt

und das Konzept steht. Mitten

in Rissen entsteht eine weitere

seniorengerechte Senioren -

wohn anlage der SAGA-GWG.

In das Gebäude wird auch der

ASB und die Polizeistation wieder

einziehen. Das war Auflage

der Hansestadt für den Investor.

Noch sind die Pläne geheim.

Doch die DorfStadt-Redaktion

erfuhr aus gut unterrichteten

Kreisen, dass das Gebäude relativ

schmucklos und mit einem

Innenhof Richtung Norden

geplant worden ist.

Vor kurzem wurden bereits

Foto: Krohn

Baumschnitt- und Fällarbeiten

vorgenommen, ein sicheres

Zeichen dafür, dass noch in

diesem Jahr die Abrissbirne

anrücken wird, um das

Gebäude abzureissen. Kurze

Zeit später werden dann wohl

die Bauarbeiten für den Neubau

beginnen.

Foto: PR

Stabilisierung und Qualifi zie -

rung gewachsener Zentren zu

leisten und neue innovative

Projekte anzustoßen, die dazu

beitragen, dass es in Rissen auch

in Zukunft ein attraktives

Zentrum geben wird. Das Be -

zirksamt Altona unterstützt und

begleitet aktiv diesen Prozess.

Unter der Projektüberschrift

»TransZ« (Transformation urbaner

Zentren) beschäftigt sich

eine Projektgruppe unter der

Leitung von Dipl.-Ing. Stefan

Kreutz mit der Entwicklung

und Zukunftsfähigkeit von

Zentren, unter anderem am

Beispiel des Rissener Zentrums.

Kreutz will mit Akteuren aus

Rissen Ideen zur Weiter ent -

wicklung des Zentrums rund

um die Wedeler Landstraße entwickeln

und umsetzen. Zu

einem Ideenworkshop sind am

5. April Akteure aus der We -

deler Landstraße und dem

Umfeld eingeladen, die aktiv

etwas vor Ort bewegen wollen,

eigene Ideen einbringen möchten

und vor allem bereit sind,

sich im weiteren Prozess zu

engagieren.

neuer Versuch

einer Aufwertung

Die Forschungsgruppe der

HafenCity Universität hat zum

Einstieg Einzelgespräche in der

Bezirksverwaltung sowie mit

unterschiedlichen Akteuren

und Netzwerken aus Rissen

geführt. Erst Ideen wurden in

diesen Gespräche bereits ge -

wonnen. Nun gilt es, mögliche

„Innovations-Akteure“ zu identifizieren.

Dies können sein:

Immobilieneigentümer, Be -

wohner, Einzelhändler, Gewer -

be treibende oder soziale und

kulturelle Akteure. „In Ge -

sprächs runden und Workshops

vor Ort wollen wir herausfinden,

welche innovativen Akteu -

re und Projektideen es gibt und

welche Unterstützung sie brauchen“,

erklärt Projektleiter Ste -

fan Kreutz. In den Jahren 2018

und 2019 ist die konkrete Initi -

ierung und Umsetzung von

Projektideen vorgesehen.

Hilfe zur Selbsthilfe

Paten für Geflüchtete gesucht | Konrad Matzen

Zahlreiche Rissener engagieren

sich bereits und stehen

geflüchteten Menschen

in Freizeit und Alltag beiseite.

Die Stärke dieses ehrenamtlichen

Engagements im

Stadtteil beruht auf Vielfalt,

denn auch einmalige oder

kurz fristige Unterstützung und

Hilfsangebote sind in ihrer

Summe ein wichtiger Baustein.

RISSEN

Gesucht werden Helfer und

Zeitspender für unterschiedliche

Aufgaben, insbesondere für

Patenschaften. Paten in Flücht -

lingsfamilien unterstützen im

alltäglichen Leben und sind

wichtige Säulen bei der Inte -

gration. Mögliche Aufga ben:

Freizeitgestaltung mit Kindern

oder der ganzen Familie, Hilfe

bei der Selbstorganisation,

Haus aufgabenbetreuung, Hilfe

bei Arztbesuchen, Gängen zum

Amt oder auch Formular- und

Post-Hilfe, Unterstützung bei

der Wohnungs- und Arbeits -

platzsuche, Übergang Flücht -

lingsunterkunft in eigenen

Wohnraum.

In 77 der 139 neuen Woh nun -

gen in der Suurheid werden in

Kürze rund 300 Geflüchtete mit

Bleibeperspektive einziehen.

Überwiegend sind es Menschen

aus der direkt angrenzenden

Unterbringung Sieversstücken

sein. Die freiwerdenden Wohn -

räume werden neu belegt.

Durch den Wechsel und den

Neuzuzug ist es wahrscheinlich,

dass zusätzliche ehrenamtliche

Aktivitäten nötig sind, ebenso

ist es möglich, dass bereits be -

stehende Angebote, die schon

seit langem mit viel Enga ge -

ment in Sieversstücken realisiert

werden, erweitert oder

verändert und dem Bedarf entsprechend

angepasst werden

müssen.

Ulli Engelbrecht

Ehrenamtskoordination Rissen,

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E l b v o r o r t e

DorfStadt-Zeitung 04/2018 • 15.03.2018 • 3

Streit um dörflichen charakter Sülldorfs

Sülldorfer fordern niedrigere und lockerere Bebauung entlang der Sülldorfer Landstraße | Markus Krohn

Im vorhabenbezogenen Be -

bauungsplanverfahren in

Sülldorf (Sülldorf 24) bahnt

sich Widerstand an. Zu

hoch und massiv seien die

geplanten Bauten von Kon ser -

vatorium, Lidl-Markt und Woh -

nungen an der Kreuzung Süll -

dorfer Landstraße Ecke Süll dor -

fer Kirchenweg. Zudem sei das

Verkehrskonzept nicht durchdacht.

Das sind die wesentlichen

Kritikpunkte, die von den

Sülldorfer Vereinen und Insti -

tu tionen im Sülldorf Forum

besprochen worden sind.

Zuvor hatten Bezirksamt und

Be zirkspolitik ihre Pläne zur

Auf stellung eines neuen Be -

bau ungsplanes nördlich entlang

der Sülldorfer Landstraße

zwischen den beiden S-Bahn -

höfen Sülldorf und Iserbrook in

einer öffentlichen Plandis kus -

sion vorgestellt. Nicht nur, dass

damit die vierstöckige Bebau -

ung der Magistralen im Bezirk

fortgesetzt würde, sondern vor

allem die massive Bebauung

am aktuellen Standort des

Ham burger Konservatoriums

und dem direkt daneben liegenden

Lidl-Markt stößt auf

Kritik, denn durch die Verschie -

bung des Discounters teils

unter das Konservatorium müsste

dieses höher ausfallen als

bisher – auch aufgrund des

gestiegenen Raumbedarfes.

SÜLLDORF

Einigkeit im

Sülldorfforum

Engagierte Sülldorfer haben

erhebliche Bedenken gegen diesen

Plan, denn er würde den

dörflichen Charakter des Stadt -

teiles wesentlich verändern.

Gerade in den letzten Jahren

seien zusätzlich viele Menschen

gezielt nach Sülldorf gezogen,

weil sie die dörfliche Struktur

und die optische und akustische

Abwesenheit von „Stadt“

gesucht hätten. Zudem würde

die Wuchtigkeit und Kubatur

der neuen Komplexe nicht als

Hotspot und attraktive Er gän -

zung eines ansonsten homogenen,

teils historischen Stadt -

bildes wahrgenommen, sondern

als überprägender Fremd -

körper, der den Stadtteil spalten

würde, sagen die Kritiker.

In einer Stellungnahme des

Bür gervereins Sülldorf-Iser -

brook heißt es: „Im B-Plan -

entwurf wird als Begründung

angeführt, dass es sich entlang

des S-Bahn-Haltepunktes um

ein urbanes Gebiet handele.

Dies darf entschieden bestritten

werden“. Die Verfasser weisen

auf die im direkten Umfeld liegenden

Pferde- und Schaf wei -

den sowie Bienenkästen hin,

die Höfe der verbliebenen

Bauern im Dorf des Stadtteils

stehen in Sichtweite.

Ganz wichtig ist den Vertretern

im SülldorfForum die Verkehrs -

führung um den neuen Lidl-

Markt herum. In der aktuellen

Planung soll zumindest der

Lieferverkehr direkt über den

Zugang zum S-Bahnhof Süll -

dorf geführt werden. Aber auch

der Kundenverkehr könnte den

zusätzlichen Weg an den Bahn -

gleisen nutzen. „Unver ant -

wort lich“, kritisiert Liselotte

So hoch könnte das Konservatorium nach aktuellen Planungen werden. Architekt Folker Meltzner

und Katharina Reeckmann kritisieren die Höhe und Massivität der Bebauung

Foto: Krohn

Zoder, Bürgervereins vor sit zen -

de, diese Planung. „Wir sehen

eine zusätzliche Gefährdung der

Schülerinnen und Schüler,

würde die Planung wie im B-

Planentwurf Sülldorf 24 realisiert!“

Sie fordert ein Verkehrs -

konzept für den Kreuzungs -

bereich Sülldorfer Land stra -

ße/Sülldorfer Kirchenweg/Op’n

Hainholt. Auch sollten ihrer

Meinung nach die Auswir kun -

gen einer möglichen Takt ver -

dichtung der S1 zwischen We -

del und Blankenese untersucht

werden. Scharf kritisiert wird in

dem Schreiben des Bürger -

vereins zudem, dass der Bezirk

in seinem Bebauungs planent -

wurf überhaupt nicht auf die

Auswirkungen durch die Nach -

verdichtung in den neuen

Wohn folgeeinrichtungen an

der Rissen-Sülldorfer Stadt teil -

grenze eingeht. Tatsächlich

wird in dem Bebauungsplan

auf Schulen, Sport- und Frei -

zeitangebote, etc. für die tausenden

neuen Bewohner überhaupt

nicht eingegangen.

Neben den im SülldorfForum

vertretenen Sülldorfer Institu -

tionen und Vereinen haben sich

inzwischen auch etliche Eigen -

tümer und private Intere s sen -

ten zusammen gefunden, um in

den öffentlichen Sitzungen des

Planungsausschusses der Be -

zirks versammlung auf die

Planungen Einfluss zu nehmen.

Dabei begrüßen sie grundsätzlich

sogar eine Neuordnung um

den S-Bahnhof Sülldorf, kritisieren

jedoch die urbane

Dichte, die hier exemplarisch

als Pilotprojekt realisiert werden

soll. „Indem ein städtebauliches

Dichtemodell in vorstädtisch

oder z.T. dörflich geprägte

Räume getragen wird, kann es

nur als eine Form des „städtebaulichen

Missbrauchs“ bezeichnet

werden.“, sagt Folker Meltz -

ner, Architekt aus Sülldorf, der

sich vehement für den Erhalt

von erhaltenswürdigen Denk -

mälern einsetzt. Er bestreitet

daher auch die Verträglichkeit

eines fast sechsstöckigen Ge -

bäudes gegenüber einem denkmalgeschützten

alten Hof am

Sülldorfer Kirchenweg. Auch

die daneben liegende fünfstöckige

Bebauung über dem

künftigen Lidl-Markt lehnen er

und seine Mitstreiter ab.

Kathrin Reeckmann, die nördlich

der S-Bahngleise wohnt

und eine Verschattung ihres

Grundstückes befürchtet, un -

Dieser ehemalige Bauernhof von 1901 steht direkt gegenüber

dem Hamburger Konservatorium.

Foto: Krohn

terstützt ihn und trommelt die

Bewohner nördlich der S-

Bahngleise zusammen, um den

zuständigen Politikern deutlich

zu machen, dass die Sülldorfer

in die Planungen auch längerfristig

eingebunden werden

möchten, um mögliche Beein -

trächtigungen zu verhindern.

„Den Laien wird der Plan

schöngeredet, um möglichst

wenig Gegenwind zu bekommen“,

kritisiert Meltzner, der

detaillierte Pläne von der

Verwaltung fordert. Auf einem

bislang unveröffentlichten

Schnitt ist beispielsweise zu

erkennen, dass die kommunizierte

„Grünfläche“ zwischen

den am S-Bahnhof geplanten

Gebäuden lediglich das Dach

des künftigen Lebensmittel -

marktes ist, also bereits im

ersten Stock liegt. Die Aufsicht

suggeriert einen parkähnlichen

Innenhof.

Vielen Eigentümern, die bereits

aufgefordert wurden, sich mit

Investoren an einen Tisch zu

setzen oder sogar konkrete An -

kaufsofferten erhielten, fühlen

sich von der Verwaltung überrumpelt.

Meltzner spricht sogar

von einer „kalten Enteignung“

der jetzigen Eigentümer im

Bereich des geplanten neuen

Bebauungsplanes. Hier lebende

Bürger würden wohl kaum auf

ihrem eigenen Grundstück ein

vierstöckiges Gebäude errichten.

Statt dessen zwingt der

Bezirk durch die Aufstellung

des Bebauungsplanes Eigen -

tümer dazu, ihre teils jahrzehntealten

Immobilien zu veräußern.

Die Erlöse dürften

kaum für einen adäquaten

Ersatz ausreichen. Wer nicht

verkaufe, sähe sich in Zukunft

möglicherweise einer bis zu 18

Meter hohen Hauswand auf

dem Nachbargrundstück ge -

genüber, hieß es.

Das Besondere an diesem Be -

bau ungsplanverfahren ist

sicher, dass hier Verwaltung

und Politik ein Exempel für die

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gesamte Länge der B431 statuieren

möchte. Davon zeugt die

wissenschaftliche Begleitung

des Pilotprojektes der beiden

Bebauungspläne Sülldorf 23

und 24. Deshalb werden die

beteiligten Parteien – Bürger

wie Politiker – genau hinsehen.

Möglicherweise wird es sogar

eine weitere inoffizielle öffentliche

Prä sen tation der überarbeiteten

Pläne geben, bevor der

nächste planungsrechtlich vorgegebene

Schritt, die öffentliche

Ausle gung, erfolgt. Dies

Meine Meinung

DorfStadt-Herausgeber Markus Krohn

Der Widerstand gegen neue Hochhausbauten in Hamburg

wächst: Seit Dezember 2017 sammelt der Nabu Unterschriften

gegen den Grünflächenverbrauch in der Hansestadt, auch der

Kreiselternbeirat Hamburgs spricht sich gegen ein „weiter so“

aus. Jetzt gibt es zusätzlichen Gegenwind beim Auftakt der

Planung zur Magistralen-Bebauung in Sülldorf. Hamburger

machen mobil gegen die strikte Umsetzung des Zieles „Mehr

Wohnungen für Hamburg“.

Das ursprüngliche Ziel, bezahlbaren Wohnraum in der Hanse -

stadt zu schaffen, ist ohnehin bislang nicht erreicht worden.

Auch die zusätzlich eingeführte so genannte „Mietpreis brem -

se“ ist nahezu wirkungslos. Statt dessen wird die Hansestadt

zum Magnet für Menschen aus dem Umland, die zusätzlich in

die Hansestadt ziehen und damit unbewusst die Preistreiberei

auf dem Wohnungsmarkt anheizen. Vertreter von Politik und

Wohnungswirtschaft lässt das scheinbar unbeeindruckt: Auf

der einen Seite besteht wohl die Hoffnung, die Mieten könnten

irgendwann doch noch einmal sinken, auf der anderen Seite

sehen Wohnungseigentümer und Investoren günstige Gelegen -

heiten zusätzliche Wohnungen zu bauen und ihren Gewinn zu

erhöhen.

Es stellt sich die Frage, wie lange dieses Modell noch funktioniert.

Denn die Menschen, die in der Hansestadt wohnen,

wollen hier möglichst auch noch lernen, arbeiten und – leben.

Zu einem lebenswerten Umfeld gehören jedoch ausreichend

Kindergärten, Schulen, Erholungsgebiete wie Parks, Wiesen

und Plätze, Einkaufsmöglichkeiten, Sportanlagen und mehr.

Schon lange fordern manche Politiker daher auch die Auswei -

sung von weiteren Gewerbeflächen. Jetzt mehren sich die

Initiativen, die zusätzliche Schulen oder Parks fordern bzw. die

Bautätigkeit für neue Wohnungen einzuschränken.

Auf den neuen Hamburger Bürgermeister wartet daher die

wichtige Aufgabe, neben dem Ziel, bezahlbaren Wohnraum zu

ermöglichen, die Stadt gleichzeitig lebenswert zu erhalten oder

gar zu gestalten. Eine gute Gelegenheit, das Wohnungsbau -

programm zu hinterfragen und ein Zukunftsprogramm für eine

lebenswerte Hansestadt aufzulegen!

Markus Krohn

ab39

EUR / Monat*

LIMITIERTE PLÄTZE

wurde von Sülldorfer Seite aus

vehement gefordert.

Der Investor im vorhabenbezogenen

Bebauungsplan hat ge -

genüber der DorfStadt-Redak -

tion jedenfalls signalisiert, dass

es Verh andlungsspielraum ge -

be. Wür den die Gebäudehöhen

abgesenkt, dürfte das Bauvor -

haben des Investors allerdings

um einiges teurer werden.

Daher bleibt abzuwarten, wie

weit Baufeld Hamburg den

Kritikern tatsächlich entgegenkommen

wird.

Foto: mkmedien.de


4 • DorfStadt-Zeitung 04/2018 • 15.03.2018

E l b v o r o r t e

»für Tradition kann man sich nichts kaufen!«

Einmalig in den Elbvororten: Die drei Brüder vom VW-Servicebetrieb Thode & Sohn GmbH in Sülldorf | Markus Krohn

Fast alle Automarken sind

fast überall in den Elb vor -

orten vertreten. Mit eigenen

Vertretungen oder gro -

ßen Autohaus-Vertriebsge

sellschaften. Es gibt aber

nur eine Handvoll kleinerer

Servicebetriebe, die zwar vom

Hersteller zertifiziert aber dennoch

unabhängig geführt werden.

Dazu gehört auch das

Autohaus Thode & Sohn GmbH

– laut Website ein „Familien-

unternehmen mit Tradition“.

Aktuell wird der Volkswagen

Service Partner-Betrieb von

den drei Brüdern Michael,

Andreas und Stefan Thode

geführt. Michael, der älteste,

war mitverantwortlich für den

Neubeginn 1984, der mit dem

Bau des neuen Betriebs ge bäu -

des eingeläutet wurde. „Damals

standen Gebrauchtwagen für

mehrere hunderttausend Mark

auf dem Hof – das kostete den

Betrieb beinahe die Liquidität“.

Heute ist der Betrieb hochprofitabel

und genauso beliebt bei

Kunden und Nachbarn wie

damals. Michael Thode klingt

ein wenig stolz, wenn er von

einer fast 100-prozentigen

SÜLLDORF

Höchste Kunden-

Zufriedenheit

Zufriedenheit seiner Kunden

berichtet. Der Durchschnitts -

wert aller VW-Autowerkstätten

liegt bei etwas über 80

Prozent…

Trotz aller Vorgaben durch den

VW-Konzern hat sich Thode &

Sohn immer die größtmögliche

Unabhängigkeit bewahrt,

manchmal auch mit heftigem

Gegenwind aus der Konzern -

zentrale, die möglichst viel bei

den Servicebetrieben steuern

möchte. „Ich war schon immer

gegen bestimmte Vorgaben bei

den Servicekernprozessen“, sagt

Michael Thode. Es könne nicht

angehen, dass ein Stammkunde

bei jedem Auftrag nach der

Anschrift gefragt werde….

Einen großen Vorteil im Service

sehen die Kunden sicher auch

in der kompetenten und zugewandten

Beratung der drei

Thode-Brüder und ihrer Mit -

arbeiter. Kein Wunder: „Unsere

Mitarbeiter haben unser uneingeschränktes

Vertrauen. Wenn

Ein eingespieltes Führungsteam: Andreas, Stefan und Michael Thode

sie im Kundengespräch Ent -

schei dungen treffen, gelten sie

auch.“ Das schafft Vertrauen –

gegenüber Kunden aber auch

gegenüber den Mitarbeitern.

Das gilt auch für ungewöhnliche

Anforderungen. Es kommt

vor, dass Familienangehörige

von älteren Kunden im Auto -

haus anrufen und darum bitten,

den Schaden größer zu rechnen,

als er ist, damit die älteren

Familienmitglieder wegen vermeintlich

nicht lohnender

Reparatur ganz aufs Auto verzichten.

„So ein Vorgehen

würde mein Handeln aber ganz

schnell in Misskredit bringen“,

wendet Thode ein. „Ich bin lieber

ehrlich und versuche dem

Kunden, das Autofahren auszureden,

wenn ich davon überzeugt

bin, dass das besser

wäre“. Ein paarmal habe er das

schon geschafft. Die Kunden,

die von sich aus aufs Auto -

fahren verzichteten, seien dann

viel glücklicher. „Wenn ich

meine Kunden dann im Dorf

oder bei Spiros treffe, will ich

ihnen ja auch noch in die

Augen schauen können“. Das

gilt im Übrigen nicht nur für

ältere Kunden, sondern für alle.

Foto: Krohn

Eine ehrliche Meinung ist

manchmal besser als eine

bequeme. So kommen viele

Kunden, weil sie sich nicht nur

auf die Qualität verlassen können,

sondern auch auf den

Preis. Auch wenn der manchmal

leicht über denen anderer

Werkstätten liegt. Die Gewiss -

heit, mit einem kompetenten

Fachmann und dem Inhaber

über die Reparatur des geliebten

Fahrzeugs verhandeln zu

können, ist den vielen Stamm -

kunden lieber, als ein Schnäpp -

chen, das sich möglicherweise

als Servicefalle entpuppt.

Ein Beispiel: „Wussten Sie, dass

die meisten Frontscheiben gar

nicht repariert werden können,

sondern ausgetauscht werden

müssen?“ Viele Kunden hätten

durch die aggressive Werbung

im Kopf, dass sie viel Geld

durch eine mögliche Reparatur

sparen könnten. Letztlich müssten

die meisten Kunden dann

doch ihr Fahrzeug stehen lassen,

um die Frontscheibe auswechseln

zu lassen. „Das können

wir genauso gut und

schneller – aber hier vor Ort in

Sülldorf“. Manchmal sogar mit

kostenlosem Ersatzfahrzeug…

Sowieso geht es hier nicht um

das „ob“, sondern um das „wie“.

Und irgendwie hat man, wenn

man die Räume betritt, immer

sofort das Gefühl, willkommen

Die Dreierkonstellation

tut dem Betrieb gut

zu sein. Vielleicht ist es der

familiäre Charme, denn nicht

nur die drei Thode-Brüder sind

verlässliche Ansprechpartner,

sondern auch die langjährigen

Mitarbeiter, die sich dem Un -

ternehmen eng verbunden füh -

len. Kein Wunder: Die Chefs

helfen auch beim Umzug, sind

eingeladen zu Hochzeiten der

Mitarbeiter, unterstützen die

Azubis bei Prüfungen und sorgen

für regelmäßige Fortbil -

dung, zu denen die Mitarbeiter

in nigelnagelneuen Fahrzeugen

anreisen dürfen.

Es hätte alles ganz anders kommen

können: Michael Thode

wollte eigentlich etwas ganz

anderes machen, konnte dann

aber Anfang der 80er Jahre seinem

Vater nicht widerstehen,

der sich seine Hilfe im Betrieb

so sehr wünschte. So nach und

nach kamen dann Stefan und

Andreas Thode dazu. Ganz

bewusst absolvierten die drei

ihre Ausbildungen in fremden

Betrieben. Nach ihren Ab -

schlüssen besetzten sie in den

laufenden Jahren leitende Po -

sitionen und führten gemeinsam

mit ihrem Vater Wolfgang

den Betrieb. Bis Dezember

2006. Damals verabschiedete

sich Wolfgang Thode in den

vorzeitigen Ruhestand. Mit

dem guten Gewissen, seinen

Betrieb in beste Hände abzugeben.

„Es ist gut, dass wir in der

Führung eine Dreierkon stel la -

tion haben. Dann kann man

sich in manchen Entschei -

dungs situationen auch mal

überstimmen.“ Immer im Guten

natürlich. Und die drei haben

sich eines geschworen: Betrieb

bleibt Betrieb, Familie Familie.

„Sonst würde es bei privaten

Treffen zuviel um betriebliche

Belange gehen, unsere Partner -

innen wären nicht begeistert“,

erläutert Michael Thode. Für

ihn ohnehin kein Problem,

denn wenn er nach Feierabend

mit dem Rad nach Hetlingen

fährt, ist sein Kopf anschließend

frei, um den Feierabend

wirklich genießen zu können.

Seit dem Generationenwechsel

hat sich viel verändert. Vor

allem die Rahmenbedingungen,

die der Hersteller setzt. Aber

auch der technische Fortschritt

zwingt den Betrieb, sich weiter

zu entwickeln: Gerade erst

richteten die drei Brüder einen

Arbeitsplatz ein, an dem Ka -

meratechnik geprüft werden

kann. Ein immer wichtiger werdendes

Detail, denn viele freie

Werkstätten könnten aufgrund

fehlender Investition die Ka -

meras nur sehr ungenau wieder

einbauen. Fehlbedienungen

können damit dann nicht mehr

ausgeschlossen werden. Mit

zunehmender digitaler Technik

in den Fahrzeugen werde dieser

Part immer wichtiger, meint

Michael Thode.

Überhaupt: Bis 2030 rechnet

der Experte damit, dass die

Elektromobilität im Vorder -

grund steht und alle anderen

Antriebstechniken nicht mehr

weiter entwickelt würden.

„Diesel führen dann nur noch

ein Nischendasein“, ist er überzeugt.

„Die Herausforderung ist

doch, sich regelmäßig neu zu

erfinden und sich dem Wandel

anzupassen oder besser noch:

selbst zu gestalten“. Für Tradi -

tion allein könne man sich

nichts kaufen....

Thode & Sohn

Sülldorfer Landstraße 108–110

Tel.: 87 20 41

www.vw-thode.de

Wird die Straße Hasenhöhe zur Einbahnstraße?

Eine Bürger-Eingabe zur Verkehrssituation in Blankenese beschäftigt den Verkehrsausschuss der Bezirksversammlung Altona | Konrad Matzen

ELBVORORTE

Foto: Matzen

Wer häufiger durch die

Straße Hasenhöhe zwischen

Blankenese und

Iserbrook fährt, weiß, was

für ein Spießrutenlauf das

ist. Bis auf wenige Meter ist

die Straße, die vielen Auto -

fahrern als Durch gangs straße

zwischen den beiden Stadt -

teilen bzw. Zubringer zwischen

Sülldorfer Landstraße und der

Elbchaussee dient, zugeparkt.

Vor allem in Bereichen, in denen

keine ausgewiesenen Parkflä -

chen oder Ausweich mög lich -

keiten für Fahrzeuge bestehen,

ist die Situation prekär.

Ein besorgter Anwohner aus

Blankenese beobachtet seit längerm

die sich ständig verschlechternde

Verkehrssi tua -

tion in der Straße, die durch

ihre geringe Breite und die parkenden

Autos insbesondere

morgens und abends nicht

mehr sicher zweispurig befahrbar

ist. Nach seinen Beob -

achtungen ereignen sich durch

die Enge vermehrt Unfälle mit

Blechschäden. Vor kurzem

wandte er sich daher mit einer

Eingabe an die Mitglieder des

Verkehrsausschusses der Be -

zirksversammlung Altona.

Der Blankeneser schlägt vor,

die Hasenhöhe in Richtung

Süden ab der Bohnstraße bis

zur Avenariusstraße zur Ein -

bahnstraße zu machen. Der

Gegenverkehr solle in Richtung

Süden ab Bohnstraße bis zur

Avenariusstraße zur Einbahn -

straße werden, um so den

Verkehr aneinander vorbei zu

leiten.

Was der Vorschlag allerdings

nicht berücksichtigt, ist, dass in

der Simrockstraße und in der

Bohnstraße vor allem morgens

reger Schülerverkehr vor der

Stadtteilschule Blankenese statt

findet. Ab gesehen davon ist

auch die Simrockstraße auf diesem

Abschnitt häufig zugeparkt...

Keine gute Idee für eine

sinnvolle Umleitung.

Wer hat eine bessere Idee? Wer

berichtet über seine Erfah run -

gen mit der Durchfahrt? E-Mail

an redaktion@dorfstadt.de!


E l b v o r o r t e

DorfStadt-Zeitung 04/2018 • 15.03.2018 • 5

Was verstehen Sie unter Zuhause?

Die Ausstellung »Zuhause in Altona – Kinderzeichnungen aus aller Welt« zeigt, was Kinder brauchen, um sich wohl zu fühlen | PR

Den Wohnort zu wechseln,

in ein neues Zuhause zu

ziehen, ist eine Erfahrung,

die Familien auf der ganzen

Welt kennen. Seit 2014

arbeitet die Künstlerin und

Kinderbuchillustratorin

Patricia Thoma mit Kindern

aus aller Welt daran, deren

Gedanken und Erfahrungen

dazu in Form von Zeichnungen

für andere Kinder festzuhalten.

Bisher sind Bilder aus über 90

Ländern zusammengekommen,

auf denen die Kinder Eindrücke

und Geschichten aus ihrem

früheren Zuhause, aber auch

aus ihrer neuen Heimat in

Deutschland zu Papier gebracht

haben. Eine Erkenntnis aus

dem Projekt ist, dass der Alltag

von Kindern trotz einiger Un -

ter schiede doch überall auf der

Welt sehr ähnlich ist: Es wird

Fußball gespielt, Eis gegessen

und zur Schule gegangen.

ELBVORORTE

Zeichnung von Sarah aus Tunesien (7 Jahre).

Foto: Altonaer Museum

Eine Auswahl der Bilder ist in

einer Wanderausstellung durch

verschiedene Museen in

Deutschland unterwegs und

vom 21. März bis 23. Juli 2018

unter dem Titel „Zuhause in

Altona. Kinderzeichnungen aus

aller Welt“ im Altonaer Mu -

seum zu sehen. Die aus der

jeweils persönlichen Perspek -

tive gestalteten Zeichnungen

geben jungen, aber auch

erwachsenen Besuchern einen

Einblick in die Welt jenseits

bekannter Darstellungen aus

Reiseführern und Medien be -

richten. Die Besucher sind vielmehr

eingeladen, die verschiedenen

Bilder von Heimat mit

den neugierigen Augen eines

Kindes zu sehen, sich über ihre

Erfahrungen mit dem Zuhause

sein auszutauschen und in der

Ausstellung eigene Zeichnun -

gen zum Thema anzufertigen.

Im Vorfeld der Ausstellung fanden

in den Frühjahrsferien

Work shops statt, in denen sich

die Teilnehmer der Frage stellten,

was „Zuhause“ für sie

eigentlich bedeutet und ausmacht.

Ist es ein Ort, wie das

eigene Zim mer, sind es Fa mi -

lien mit glieder und Freunde

oder sind es das Lieblingsessen

oder gar die Muttersprache?

Und was würden die Kinder am

meisten vermissen, wenn sie an

einem anderen Ort leben würden?

Die Ergebnisse wurden in die

Ausstellung „Zuhause in Alto -

na“ aufgenommen und sind zu -

sammen mit den Zeichnungen

von Kindern aus aller Welt im

Altonaer Museum zu sehen.

Altonaer Museum

Museumstraße 23

Tel.: 428 135 0

www.altonaermuseum.de

Öffentliche Vorstellung

Masterplan Wildgehege

Das Bezirksamt Altona hat ge -

meinsam mit dem Förderverein

Klövensteen e.V. einen Master -

plan zur Entwicklung des

Wildgeheges Klövensteen vom

renommierten Berliner Pla -

nungsbüro Dan Pearlman

erstellen lassen, der bereits in

den politischen Gremien erörtert

worden ist. Dieser Master -

plan stellt ein langfristiges,

schlüssiges und kreatives Per -

spektivkonzept als zukünftigen

Leitfaden für die Weiter ent -

wicklung und strategischen

Ausrichtung insbesondere im

Bereich Umweltpädagogik und

Artenschutz dar.

Jetzt soll der Plan auch der

Öffentlichkeit vorgestellt werden,

und zwar am Dienstag,

den 20. März 2018 um 19.30

Uhr im Festsaal der Stiftung

Hanna Reemtsma Haus, Kriem -

hildstraße 15 in Rissen.

Alle Rissener sind eingeladen,

sich zu informieren und mit

den Initiatoren zu diskutieren.

So finden sich familien

Über die Möglichkeiten

einer Familien zusammen -

führung informieren Co -

rinna Franz aus dem DRK-

Team der Migrations bera -

tung und Silke Hoffmann,

Anwältin für Familienrecht,

am Dienstag, 20. März 2018,

15-17 Uhr im Eltern Kind Zen -

trum (EKiZ) am Albert-Ein -

stein-Ring 1-3a, 1. Stock,

Hamburg-Bahrenfeld.

„Wir wollen Menschen informieren,

welche Strukturen es

bei der Zusammenführung von

Familien gibt“, sagt Corinna

Franz aus dem Team der Migra -

tionsberatung im DRK-Zen -

BAHRENFELD

ANZEIGEN

Terrassenparty trotz regen

Auch in den wärmeren Mo -

naten des Jahres zeigt sich

das mitteleuropäische Wet -

ter nicht immer von seiner

mediterranen Seite - es

kann phasenweise ziemlich

frisch und regnerisch sein.

Mit einem Glasdachsystem

kön nen Außenbereiche bei

jedem Wet ter genutzt werden.

„Ist der Außenbereich von

einem Glas dach geschützt,

dann muss man eine Einladung

zum Nach mittagskaffee oder

eine Party auf der Terrasse dennoch

nicht verschieben oder ins

Innere des Hauses verlegen“,

meint Martin Schmidt, Bauen-

Wohnen-Fach redakteur beim

Verbrau cherportal Ratgeber -

zen trale.de. Regenschauern

oder einem länger andauernden

Landregen kann man unter der

gläsernen Überdachung ganz

entspannt im Freien – und dennoch

im Trockenen – zusehen.

ELBVORORTE

Elegante Lösungen für

kleinere Terrassen

Glasdachsysteme gibt es heute

für jede Terrassengröße. Eine

gute Einstiegslösung für Ter -

rassen kleinerer und mittlerer

Größe bieten beispielsweise

Modelle wie „Murano Puro“

von Lewens. Elegante Alumi ni -

um-Profile verleihen der op -

tisch leichten Konstruktion

Komfortabel: Regenablauf im Terrassendach

Standfestigkeit und hohe

Wetterbeständigkeit. Eine Re -

gen rinne ist bereits integriert,

die Ableitung des Wassers

erfolgt durch die tragenden

Pfosten. Je nach Bausituation

können die Pfosten vor Ort

seitlich bündig oder nach innen

eingerückt geplant werden.

Unter www.lewens-markisen.de

gibt es dazu Tipps und weitere

Informationen.

Mit komfortablen

zum rundum

geschützten freisitz

Glasdächer können jederzeit

auch nachträglich komfortabler

gestaltet werden. So lässt sich

etwa eine textile Glasdach-

Markise nachrüsten, wenn der

Foto: Forberg

trum. „Im Rahmen der Infover -

anstaltung informieren wir über

alles Wichtige rund um das

Thema Familienzusammen füh -

rung sowie aktuelle Gesetzes -

änderungen und die Folgen.

Zudem gibt es die Möglichkeit

offene Fragen zu stellen.“

Das Angebot richtet sich insbesondere

an Migranten und

findet auf Deutsch, Arabisch,

Farsi und Tigrinya statt. Die

Veranstaltung ist kostenfrei,

eine Anmeldung ist nicht nötig.

Weitere Infos:

DRK Migrationsberatung

Tel.: 84 90 80 82.

ANZEIGEN

Foto: Lewens

Wunsch nach einem zusätzlichen

sommerlichen Sonnen -

schutz besteht. Um den Wet ter -

schutz weiter zu verbessern

und den Aufenthalt draußen

angenehmer zu machen, können

auch verglaste Wände an

Seiten und Front angebaut

werden, die Zugluft abhalten.

Heizstrahler sorgen an kühleren

Tagen für behagliche Wärme.

Und sparsame LED-Module, die

in die Sparren des Glasdachs

integriert werden können,

spen den sanftes Licht an dunklen

Abenden.

Kohlermann & Koch

Schenefelder Landstraße 281

Tel.: 87 30 32

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☎ (0 41 03) 12 21 19 ☎ (0 40) 81 95 77 09

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6 • DorfStadt-Zeitung 04/2018 • 15.03.2018

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Das Almased Deutsche

Dres sur-Derby ist die Tra -

ditionsprüfung im Viereck

schlechthin. Vom 9. bis 13.

Mai 2018 wird beim Deut -

schen Spring- und Dressur-

Derby das inzwischen 60.

Dressur-Derby ausgetragen.

Drei internationale Weltklas se -

reiter messen sich dann im einzigartigen

Finale auf Grand

Prix-Niveau mit Pferdewechsel

Denn nur die besten drei Reiter

qualifizieren sich für das Al -

mased Deutsches Dressur-

Derby am Sonntagvormittag.

Im vergangenen Jahr glänzte

der britische Championatsreiter

Emile Faurie mit dem Mei -

sterstück, nicht nur mit seiner

Stute Escada, sondern auch mit

den Pferden seiner Konkur ren -

ten die jeweiligen Tages höchst -

noten zu erreichen und feinste

Reitkunst zu präsentieren.

Die Teilnehmer der internationalen

Vier-Sterne-Dressurtour ha -

ben zudem am Turnier sonn -

abend die Wahl zwischen Grand

Prix Special im Deutsche Bank

Preis sowie der Grand Prix Kür ge -

s tiftet von Freiherr von Je ni sch.

S p o r t

Tradition und innovation in der Dressur

Trainieren wie im Wohnzimmer beim Ableger des Norwegischen Fitness-Anbieters | Markus Krohn

GROSS FLOTTBEK

Im letzten Jahr wurde das

neue Angebot erfolgreich

eingeführt und soll auch in

diesem Jahr fortgesetzt

wer den. Die Übungsleiterin,

Lupita Höpfl, hat sich gerade

weiter ausbilden lassen und ist

nun auch qualifiziert, dass

Europäische Fitnessabzeichen

abzunehmen. Ein entsprechendes

Angebot soll es im RSV

noch in diesem Jahr geben.

Cross-Fit ist ein anspruchsvolles

Fitnessprogramm, das den

Kreislauf fordert und deutliche

Steigerungen in der Kraft aus -

dauer, Schnellkraft, Flexibilität

und dem Muskelaufbau be -

Um gerade die außergewöhnlichen

Maxime des Dressur-

Derbys weiterzutragen und

zukunftsfähig zu erhalten, werden

bereits seit den Jahren

2009 (Pony) und 2010 (U25)

auch Derbys im Nachwuchs -

bereich ausgeschrieben.

Die U25-Reiter stellen sich der

Herausforderung einer S*-Dres -

sur mit Pferdewechsel im U25-

Dressur-Derby. Die U16-Talente

treffen sich mit ihren Ponys

Emile Faurie (GBR) gewann 2017 das legendäre Dressurderby.

Foto: Hellmann

zum von Selleria Equipe präsentierten

Deutsches Pony-

Dressur-Derby, ebenfalls mit

Ponywechsel. Eins ist allen

Derbys gemeinsam: Der Pferdeund

Ponywechsel ist hochspannend.

Hier zeigt sich ganz klar,

welcher Reiter neben technischen

Fertigkeiten auch das

ausgeprägte Feingefühl sowie

genügend Empathie für den

fremden vierbeinigen Sport -

part ner zeigt und die Rich ter -

wirkt. Das Training ist im Hin - blick auf Übungswiderstand, Intensität, Dauer usw. beliebig

schaft mit möglichst harmonischen

und fehlerfreien Runden

überzeugt. Spannend wird es

aber auch bei der innovativen

internationalen Dressurserie

Almased Dres sage Amateurs.

Die Serie richtet sich – wie der

Name schon sagt – an ambitionierte

Non-Pro fes sionals und

feiert in Hamburg seine Pre mi -

ere. Teilnehmen dürfen Dres -

sur reiter, die mindestens 26

Jahre und noch nicht in der FEI

Weltrangliste gelistet sind. Pro

Veranstaltung werden maximal

24 Startplätze vergeben. Es ist

jedem Reiter erlaubt, bis zu drei

Pferde zu reiten. Diese Serie

umfasst drei Kategorien. In der

Bronze-Tour wird ein Prix St.

Georges und eine Intermediaire

I geritten, in der Silber-Tour die

Interme di aire A und II. Die

Gold-Tour umfasst Inter me -

diaire II und Grand Prix. Nach

dem Auftakt in Hamburg reist

die Serie weiter nach Wies -

baden, anschlie ßend in die

dänischen Tur nier stätten Aal -

borg und Herning und dann

nach Leudelang in Luxemburg.

www.engarde.de

Training aus den USA jetzt in rissen

Neuer Cross Fit Kurs startet am 3. April beim Rissener SV | PM

RISSEN

Vor exakt einem Jahr wurden

am Marschweg die lang -

ersehnten Kunstrasenplätze

des Rissener Sportvereins

eingeweiht. Für die Verant wort -

lichen um Jugendleiter Jan

Hadler war das der Startschuss

für eine komplette Neuaus -

richtung des bis dahin kaum

wahrgenommenen Dorfvereins,

wo sich die Mitglieder jahrzehn

telang mit einem Grand -

platz begnügen mussten.

Seitdem haben nicht nur diverse

Punkt- und Testspiele gegen

lokale und regionale Spitzen -

teams stattgefunden, auch das

Sommerfest mit über 1.000

Besuchern sowie das Flutlicht -

turnier im Herbst letzten Jahres

waren ein voller Erfolg. Beim

Pokalspiel der 2006er gegen

den SC Victoria machte sich

auch Ex-HSV-Stürmer Rafael

Van der Vaart, dessen Sohn bei

den Gelb-Blauen kickt, höchstpersönlich

ein Bild der neuen

Sportstätte und staunte: „Das

ist eine großartige Anlage, so

etwas sieht man in Hamburg

wirklich selten. Hier haben die

Kinder optimale Trainings be -

din gungen“, sagte der zweifache

Vater voller Anerkennung.

Und nun geht es weiter: Vom

17. bis 18. März 2018 veranstaltet

der RSV unter Leitung

von Sportwartin Andrea Sies -

lack ein zweitägiges Fußball -

turnier (Rissen VV-Cup) mit

über 55 Mannschaften aus

Hamburg und Umland. Hierbei

steht neben dem sportlichen

skalierbar. Daher ist es auch

unabhängig von Alter, Ge -

schlecht und Fitnesszustand

umsetzbar. Die Übungen werden

entsprechend der Anfor -

derungen der Gruppe angepasst.

Der angebotene Kurs läuft über

12 Einheiten von je 1,5 Std.

und findet immer dienstags

vom 3.4. bis zum 26.6. in der

Zeit von 18.30 bis 20 Uhr statt.

Die Teilnehmer treffen sich vor

der Gymnastikhalle, Marsch -

weg 75 mit Outdoorschuhen.

Anmeldungen werden ab sofort

entgegengenommen und sind

auch über die Homepage unter

www.RissenerSV.de möglich.

Aufbruchstimmung beim rSV-fußball

Einladung zum Fußballturnier mit über 55 Mannschaften am Wochenende | PM

RISSEN

Lupita Höpfl zeigt einige Übungen in der kleinen Gymnastikhalle

auf dem RSV-Gelände im Marschweg 75

Foto: Krohn

Optimale Trainings- und Turnierbedingungen in Rissen

Foto: PR

Wettbewerb in erster Linie der

Spaß im Vordergrund. „Wir

freuen uns, dass es endlich

möglich ist, im RSV ein Turnier

dieser Größenordnung zu veranstalten“,

sagt Sieslack nicht

ohne Stolz.

Stolz ist auch Jan Hadler. Mit

seiner D-Jugend wird er ab der

kommenden Saison - genauso

wie der Jahrgang 2003 - in der

Bezirksliga - der höchsten

Spiel klasse in Hamburg - vertreten

sein. „Dank der neuen

Plätze sind wir in der Lage, die

Kinder häufiger und wesentlich

besser zu trainieren, dies macht

sich bei den Jungs nun auch

spielerisch bemerkbar“, so der

36-jährige Familienvater, der

hauptberuflich bei der Feuer -

wehr beschäftigt ist. Bes ser

kön ne es allerdings noch im

Trainerbereich laufen. Hier

fehle es noch an weiterem qualifizierten

Personal.

Übrigens: Auch Mädchen und

Frauen sind im RSV herzlich

willkommen! Der Verein zählt

seit diesem Jahr fünf Mädchenund

eine Damenmannschaft!

Wer also Lust hat, selbst für den

RSV zu kicken oder sich als

Trainer, ehrenamtlich oder lieber

nur als Sponsor engagieren

möchte, wendet sich bitte an

die Geschäftsstelle des Rissener

Sportvereins e.V..

Rissener Sportverein

Marschweg 85

Tel.: 81 27 46

www.rissenersv.de


W i r t s c h a f t DorfStadt-Zeitung 04/2018 • 15.03.2018 • 7

Sven Bajohr ist der neue Ansprechpartner für gebrauchte Bentley in Othmarschen

neu: Gebrauchte Bentley

In Othmarschen eröffnet Europas erster »Pre-Owned Showroom« | PR

Bentley Kunden können

sich ab diesem Monat an

dem traditionsreichen Stand -

ort der ehemaligen Stern -

wollfabrik in Othmarschen

auf ein einmaliges Bentley-

Erlebnis freuen. Robert

Engst ler, Regional Director,

Bentley Europe: „Deutschland

ist als unser größter Markt von

außerordentlicher Bedeutung

für die Marke Bentley. Bentley

Hamburg, vertreten durch die

Kamps Grup pe, ist seit 2009

unser Partner. Wir schätzen die

starke Unter stützung der Kamps

Gruppe für die Marke Bentley

und sind voller Zuversicht, dass

die Er öffnung des Pre-Owned

Show rooms unseren Erfolg in

OTHMARSCHEN

der Region verstärken wird.“

Ronald Ludwig, General Ma -

nager, Bentley Hamburg, er -

gänzt: „Nach der erfolgreichen

Eröffnung können wir nun

unseren Kunden einen exklusiven

Bentley Pre-Owned Show -

room in Hamburg anbieten. Der

Gebrauchtwagenhandel ist ein

interessantes und wichtiges

Geschäftsfeld, und das Kon -

zept, die Bentleys in unmittelbarer

Nähe zu den wertvollen

Oldtimern zu präsentieren, ist

besonders reizvoll. Speziell für

dieses spannende Projekt haben

wir uns für personellen Zu -

wachs entschieden und so freuen

wir uns, Sven Bajohr im

Team von Bentley Hamburg be -

Foto: Bentley Hamburg

grüßen zu dürfen!“ Durch die

Kooperation mit dem bekannten

Oldtimer Spezialisten Thie -

sen Automobile Raritäten ist

eine einmalige Atmosphäre im

gesamten Showroom entstanden.

Historische Industrie ar -

chit ektur gepaart mit einer

hochkarätigen Oldtimeraus -

stellung.

Gebrauchte Bentley liegen

preislich zwischen hundertvierzig

und fast dreihunderttausend

Euro (Bentley Flying Spur

W12 S vom August 2017).

Bentley Pre-Owned Showroom

Griegstraße 73

Tel.: 59 100 500

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Derzeit können sich Kun -

den bei Renault bis zu

5.000 Euro Abwrackprämie

für ihren Gebrauchtwagen

sichern. Fahrzeugkäufer,

die ihr Altfahrzeug entsorgen

lassen, erhalten den

Bo nus als Anzahlung beim

Kauf von zahlreichen aktuellen

Renault Modellen. Voraus set -

zung: Der Gebrauchtwagen

muss mindestens seit sechs

Monaten auf den Käufer eingetragen

sein.

Die Renault Abwrackprämie in

Höhe von 5.000 Euro ist als

Anzahlung für die Modelle Re -

nault Mégane, Mégane Grand -

tour, Scénic, Grand Scénic,

Kadjar, Talisman, Talisman

ELBVORORTE

Grandtour, Espace, oder Koleos

erhältlich. Das Angebot gilt

ausschließlich für Privat kun -

den, die bis zum 30. April 2018

einen Kaufantrag bei einem

teilnehmenden Renault Partner

abschließen und das Neufahr -

zeug bis 31. Juli 2018 zulassen.

Auch für kleinere Fahrzeuge

lobt der Hersteller derzeit at -

traktive Wechselprämien aus.

Der Bestseller Clio bietet beispielsweise

ein ausgezeichnetes

Platzangebot und überzeugt

mit herausragender Effizienz.

Moderne Downsizing-Motoren

und Effizienztechnologien er -

möglichen Verbrauchswerte ab

3,3 Liter Kraftstoff pro 100

Kilometer (entspricht 85 g

Foto: Renault

CO2/km). Auch optisch setzt der

Renault Clio mit seiner sinnlichen

Formensprache Glanz lich -

ter. Umfangreiche In divi du -

alisierungsmöglichkeiten, vier

Ausstattungslinien und eine

Vielzahl von hochwertigen

Kom fortdetails ma chen den

Renault Clio für wachsende

Käuferkreise attraktiv, die ein

Fahrzeug mit den Komfort- und

Leistungs merk ma len größerer

Klassen, aber kompakten Au -

ßenmaßen suchen.

Autohaus Elbgemeinden

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3 Tage Amrum

Perle der Nordsee

Die größte der Nordfriesischen Inseln ist bei Hamburgern besonders

in der ruhigen Nebensaison beliebt. Reetgedeckte

Häuser liegen zwischen Salzwiesen und urwüchsiger Dünenlandschaft.

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3 Tage Helgoland

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Durchs Watt zum Hamburger Stadtteil

Erleben Sie das Weltnaturerbe Wattenmeer bei Anreise per

Wattwanderung/-wagenfahrt. Vom Leuchtturm, dem ältesten

Bauwerk Hamburgs, lässt sich bei guter Sicht der herrliche

Ausblick über das Wattenmeer bis

Cuxhaven genießen.

5 Tage Föhr

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Abendessen, Inselführung

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Düneninsel mit außergewöhnlicher Natur

Während der Fährüberfahrt auf die Insel Amrum haben Sie

eine einmalige Sicht auf die Halligen und auf die Insel Föhr.

Genießen Sie die Ruhe und die Schönheit der Nordfriesischen

Insel bei ausgedehnten

Strand- und Dünen spaziergängen.

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Minikreuzfahrt Oslo 4 Tage

Anreise im Propellerflugzeug

Abenteuer trifft Kultur und Erholung: Setzen Sie mit der Fähre

zur Düne über und beobachten Sie die Kegelrobben aus der

Nähe. Entspannen Sie im Meerwasserschwimmbad mit

Sauna oder tauchen Sie bei

einer Bunkerführung in die

Geschichte der Insel ein.

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Entspannen in der Friesischen Karibik

Unternehmen Sie einen ausgiebigen Strandspaziergang und

genießen Sie die frische Nordseeluft auf der Nordfriesischen

Insel. Erkunden Sie die Inseldörfer mit dem Inselbus

und besuchen Sie eins der

Inselmuseen.

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Mit Hotelübernachtung in Oslo

Bereits die Anreise mit der ColorLine durch den Fjord ist ein

besonderes Erlebnis für sich. Durch die Zusatzübernachtung

vor Ort haben Sie ausreichend Zeit, die Hauptstadt Norwegens

in ihrer Vielfältigkeit

kennenzulernen.

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3 Ü/F, Abendessen

ab 359,– €


8 • DorfStadt-Zeitung 04/2018 • 15.03.2018 S e n i o r e n

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Wiegeschritt hilft

gegen Demenz

Helmut Fuchs (rechts) beim Tango-Unterricht

Wer sich bewegt, bewegt

auch seinen Geist, umso

mehr, wenn man Kopf und

Füße miteinander in Ver -

bindung bringen möchte.

Das ist besonders beim

Tan zen der Fall. Wer einmal

versucht hat, in der Tanzschule

Tanzschritte einzuüben, kennt

das Problem: Im Kopf sind die

Schritte klar definiert, allein die

Füße wollen das einfach nicht

nachmachen…

Besonders ältere Menschen

brauchen die Kombination von

richtiger Ernährung und altersgerechter

Bewegung, um Ver -

kalkung und Demenz vorzubeugen.

„Tanzen stellt weitaus

größere Anforderungen an das

Gehirn, als simple Fitness ü -

bungen mit den repetitiven,

automatisierenden Bewe gun -

gen“, erklärt Prof. Notger

Müller. Um die Wirkung von

Tanzen besser beschreiben zu

können, unternahmen die For -

scher der Uniklinik Magdeburg

eine Studie. Ergebnis: Bei den

ISERBROOK

Foto: Schilling-Stiftung

Tänzern verbesserten sich Wach -

samkeit, geteilte Aufmerk sam -

keit und Flexibilität signifikant

innerhalb eines halben Jahres.

Auch der Gleichgewichtssinn

verbesserte sich. Weitere Unter -

suchungen ergaben, dass sich

das Tanzen auch regulierend auf

das Hormon system auswirkt.

McKinley stellte bereits 2008

fest, dass Tanzen als Sturz prä -

vention wirksamer ist als ein

herkömmliches Gehtraining.

Diesen positiven Effekt machen

sich jetzt auch die Bewohner

der Hermann und Lilly Schil -

ling-Stiftung zunutze und

tanzten unter Anleitung des

Hamburger Senioren-Tango -

königs Helmut Fuchs. Sogar

die dementen Bewohner nutzten

das Angebot und waren

begeistert.

Hermann und Lilly

Schilling-Stiftung

Isfeldstraße 16

Tel. 866 259 0

www.schilling-stift.de






Wer rastet, der rostet

Warum gerade Senioren sich jetzt bewegen sollten | Konrad Matzen

Juhu – es ist Frühling! Die

Temperaturen steigen, die

Natur zeigt sich bald wieder

von ihrer besten Seite und

die Vögel zwitschern, was

das Zeug hält.

Grund genug, sich nach

draußen zu begeben und sich

zu bewegen. Auch wenn es vor

allem nach der kuscheligen

Winterzeit schwer fällt. Das gilt

insbesondere für ältere Seme -

ster, die noch viel mehr auf

ausgewogene Ernährung und

ausreichend Bewegung achten

sollten, um Herz, Muskeln und

Gehirn zu trainieren. Ausrei -

chend Bewegung ist notwendig,

um den Kreislauf zu schützen

und überhaupt länger fit zu

bleiben.

Hochleistungssport oder Trend -

sportarten dürften, vor allem

für untrainierte Menschen,

nicht das richtige Fitness pro -

gramm sein.

Doch mit den richtigen Übun -

gen im Alltag ist es möglich,

auch im Alter aktiv und sportlich

zu bleiben – und dabei

auch noch Spaß zu haben!

„Wichtig für Ältere ist es, Aus -

dauer, Gleichgewicht und Mus -

kelkraft zu trainieren“, sagt

DA K - B e w e g u n g s e x p e r t i n

Simone Rohkohl. „Am besten

Sie bewegen sich gezielt regelmäßig

mehrmals in der Woche.

Zum Beispiel in einem Fit -

nesskurs, beim Schwimmen

oder Walken.“ Wer das nicht

kann oder wer gerne noch mehr

machen möchte, dem helfen

kurze Fitnessübungen.

ELBVORORTE

Bewegung an der frischen Luft macht Spaß und schützt Herz und Knochen

Anleitungen find Sie beispielsweise

auf der Internet-Seite der

DAK-Gesundheit.

Tipp von Bewegungsexpertin

Rohkohl: „Langsam anfangen,

regelmäßige Pausen machen –

und nach und nach steigern.“

Beispiel: Schon ein kleiner Spa -

ziergang kann wahre Wunder

bewirken. Er ist zwar keine spezielle

Übung, aber unentbehrlich

für Ausdauer, Fitness und

Beweglichkeit. Falls noch nicht

geschehen, bauen Sie ihn in

Ihren Tagesablauf ein. Ihre

Kondition wird täglich besser

werden. Und wenn möglich,

va riieren Sie. Achten Sie darauf,

dass Ihre Arme mitschwingen,

und wechseln Sie öfter das

Tempo. „Heben Sie zwischen -

durch die Knie besonders hoch,

gehen Sie auf Zehenspitzen

oder auf den Fersen, rückwärts

und seitwärts, machen Sie

betont große Schritte oder

schauen Sie beim Gehen über

Ihre Schulter“, empfiehlt DAK-

Expertin Rohkohl. „Diese kleinen

Übungen machen den täglichen

Spaziergang zum echten

Bewegungstraining. Um das

Gleichgewicht zu trainieren,

können Sie auch auf einer Linie

auf dem Weg balancieren.“

Aber auch spezielle Angebote

Foto: Syda Productions/Fotolia.de

der Fitness-Studios, Sport-Ver -

eine oder Seniorenzentren in

der unmittelbaren Nachbar -

schaft helfen, sich fit zu halten.

Es gibt Angebot für jedes Alter

und für jeden Anspruch.

Wer sich allein nicht motivieren

kann, sucht sich einen

Freund oder eine Sportgruppe,

auch die Teilnahme an einem

regelmäßig statt findenden

Kurs kann helfen, sich immer

wieder selbst zu motivieren.

Wer es erstmal geschafft hat,

merkt schnell den Unterschied

und fühlt sich fit und gesund.

Dann lohnt sich auch mal ein

Muskelkater....

neuer Leiter bei Katharinenhof HAPP

Ronald Wegwerth übernimmt

zum 1. März 2018

die Leitung des ambulanten

Pflegedienstes Ka tharinen -

hof HAPP in Blankenese

und Schnelsen.

Wegwerth verfügt über

langjährige Erfahrung als Pfle -

gedienstleiter im Pflegebereich

BLANKENESE

und war seit 2007 als Ge -

schäfts führer der Diakonie-

Sozialstation Barsinghausen-

Ronnenberg gGmbH tätig.

Wegwerth leitet ab sofort den

ambulanten Pflegedienst, der

einen Kundenstamm von rund

150 Pflegebedürftigen in Ham -

burg betreut und circa 30 Mit -

arbeiter beschäftigt. Der ambulante

Pflegedienst Katha rinen -

hof HAPP bietet professionelle

Unterstützung im Haushalt, bei

der Ernährung, bei der Kör per -

pflege oder während der Be -

hand lung von Krankheiten und

ist ein professioneller und zu -

verlässiger Dienstleister. Er bietet

ein breites Spektrum an

Gesundheitsleistungen und

ver fügt in Hamburg über Be -

ratungsstützpunkte in den

Stadtteilen Blankenese und

Schnelsen. Ergänzt wird das

Angebot durch die physiotherapeutische

Praxis Kathari nen -

hof PULS mit Therapien, Ge -

rätetraining und Gymnastik

sowie eines Bewegungsbades

am Standort Eidelstedt.

Katharinenhof HAPP

Erik-Blumenfeld-Platz 27

Tel.: 63 79 62 13

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Rollbraten, Lamm-Carrée, frischen

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grobe Bratwurst ................... 1 kg 7.90

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Gemischtes Hack ................ 1 kg 4.40

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DorfStadt-Zeitung 04/2018 • 15.03.2018 • 9

Einladung zum osterbrunch

Festlicher Osterbrunch in der Seniorenresidenz Graf Luckner Haus in Wedel | PR

Am Sonntag, 1.4.2018 von

11 bis 14 Uhr lädt die direkt

an der Elbe gelegene Se nio -

renresidenz Graf Luckner

Haus in Wedel (Hans-Böckler-

Platz 15) zu einem festlichen

Osterbrunch ein. Für den ge -

schmackvollen musikalischen

Rahmen sorgt am Flügel der

virtuose Pianist Juraj Sivak.

Das Büffet bietet einen bunten

Mix aus Vorspeisen, saisonalen

Fleisch- und Gemüse variatio -

nen sowie einem köstlichen

Dessertangebot nach Art des

Hauses. Der Kostenbeitrag be -

trägt 24 € pro Person.

Grada Jakobs-van Drie, Lei -

terin der Seniorenresidenz Graf

Luckner Haus: „Lassen Sie sich

diese Gelegenheit, die ganz be -

sondere Atmosphäre in unserem

Haus ganz unverbindlich

kennenzulernen, nicht entgehen!

Wir freuen uns auf Sie!“

Um Anmeldung unter (0 41 03)

705-2000 wird bis zum 21.

03.18 gebeten, da die Zahl der

Plätze begrenzt iost.

Die Seniorenresidenz Graf

Luck ner Haus ist eine von acht

Einrichtungen des Geschäfts -

WEDEL

Der Winter verzieht sich

ganz langsam. Am Hori -

zont ist der Frühling schon

erkennbar. Die Spechte

klopfen um die Wette und

vor wenigen Tagen war

bereits das Trompeten der

Kraniche in den benachbarten

Feuchtwiesen zu hören. Alles

untrügliche Zeichen – der

Winter liegt hinter uns.

Im Ruheforst ist es nach den

Regenmengen der vergangenen

Monate mittlerweile etwas

trockener geworden. Alles ist

Das Team der Seniorenresidenz Graf Luckner Haus freut sich

auf Ihren Besuch am 1. April.

Foto: Gissemann/Fotolia.de

bereichs Wohnen im Alter der

Vereinigten Hamburger Woh -

nungsbaugenossenschaft eG

(vhw). Sie zeichnet sich insbesondere

durch ihr niveauvolles

Kultur- und Freizeitprogramm

aus. Regelmäßig finden im

Haus Konzerte, Diavorträge,

Le sungen u. A.m. statt. Aus -

flüge zu interessanten Zielen

werden insbesondere im Som -

mer angeboten. Die Bewohner

wohnen in eigenen Apparte -

ments und können viele Ser -

wieder gut erreichbar. Auf den

Informationsführungen spazieren

am Ruheforst Interessierte

mit dem Förster durch den

Wald und lassen sich die Be -

sonderheiten dieser Einrichtung

viceleistungen genießen. Wer

pflegebedürftig wird, kann sich

vom trägereigenen ambulanten

Dienst, der vom MDK mit der

Note 1,0 bewertet wurde, im

Appartement pflegen lassen.

Mehr Informationen unter

erhalten Sie unter www.vhwgraf-luckner-haus.de.

Die genossenschaftliche Unter -

nehmensgruppe der vhw bietet

ein umfassendes Angebot an

Wohn formen und Dienstlei -

stun gen. Dieses reicht von

erklären.

Viele Menschen interessieren

sich für diese Art der Beiset -

zung in einem solchen Wald.

Dass jeder die Möglichkeit hat,

bereits zu Lebzeiten hier die

Familien- und Singlewoh nun -

gen über seniorengerechtes

Wohnen bis hin zur ambulanten

und vollstationären Pflege.

Neben der sozial verantwortbaren

Wohnraumversorgung zu

angemessenen Mieten sowie

einer qualitativ hochwertigen

Pflege- und Betreuungs dienst -

leistung, engagiert sich die

Vereinigte Hamburger Wohnungsbaugenossenschaft

eG

mit ihren Tochtergesellschaften

in verschiedenen Projekten. Die

rund 900 Mitarbeiter der Un -

ternehmensgruppe bewirtschaften

knapp 7.000 Wohnungen

und betreuen mehr als 2.000

Bewohner/innen im Service -

woh nen sowie in ambulanter

und stationärer Pflege, verteilt

über das Hamburger Stadt ge -

biet und das nahe Umland.

Vereinigte Hamburger Woh -

nungsbaugenossenschaft eG

Seniorenresidenz

Graf Luckner Haus

Hans-Böckler-Platz 15, Wedel

Tel.: (0 41 03) 705 2000

www.vhw-graf-lucknerhaus.de

Der frühling im ruheforst Kummerfeld

Festlicher Osterbrunch in der Seniorenresidenz Graf Luckner Haus in Wedel | PR

ELBVORORTE

Ruhig und schön gelegen: Blick in den Ruheforst Kummerfeld

letzte Ruhestätte zu erwerben,

ist für viele Menschen ein schöner

Gedanke. Kein Vertrag läuft

jemals aus. Auch die Ruhezeit

ist nicht begrenzt. Ein vergebener

Platz ist vergeben. Wer

hier beigesetzt wird, wird Teil

dieses Waldes.

Ob um einen Baum herum, im

Bereich eines Strauchs, an

Totholz oder einem Stein; es

gibt die unterschiedlichsten

Möglichkeiten, zwischen denen

jeder wählen kann. Aber eines

ist immer gleich: Es ist eine

Ruhestätte für „Ewig“ in einem

wunderschönen Wald...

RuheForst Kummerfeld/

Kreis Pinneberg

Zum Forstamt 3

25355 Bullenkuhlen

Tel.: (0 41 23) 6 83 19 13

www.ruheforst-kummerfeld.de

Wissen Sie, ob Sie

noch gut hören?

Jedes Jahr im März findet der WELTTAG

DES HÖRENS sta. Ein Grund etwas für

Ihre Hörgesundheit zu tun. Machen Sie

den Gras-Hörtest. Wir laden Sie ein, Ihr

Hörvermögen bei uns zu überprüfen.

Nehmen Sie sich die Zeit und vereinbaren

Sie noch heute Ihren Wunschtermin.

Ihr Gehör sollte es

Ihnen Wert sein!

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22587 HH-Blankenese

Blankeneser Bahnhofstr. 12 • Tel. 040- 86 57 13

22607 HH-Othmarschen

Waitzstraße 29a • Tel. 040- 880 999 88

25469 Halstenbek

Gustavstraße 7 • Tel. 04101- 805 75 95

25462 Rellingen

Am Rathausplatz 17 • Tel. 04101- 37 68 84

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media@dorfstadt.de

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Bundesweite Hilfe

am Alzheimer-Telefon

S E N IORE N RESIDE N Z

Graf Luckner Haus

Hermann und Lilly Schilling-Stiftung

Christliches Senioren- und Pflegeheim

Wir bieten Ihnen ein Zuhause zum Wohlfühlen:

Einzelzimmer, qualifizierte liebevolle Pflege und

Betreuung, hervorragende Küche, Wohngruppen

für Menschen mit Demenz, Friseur im Haus,

Garten, vielfältige Veranstaltungen.

Rufen Sie uns an. Wir informieren Sie gerne.

Tel.: (0 40) 866 259-0

Isfeldstraße 16

22589 Hamburg

info@schilling-stift.de

Wir stellen ein: Pflegekräfte, Aushilfen, Azubis...

Besuchen Sie uns: www.schilling-stift.de

Angehörige, Betroffene aber

auch professionelle Helfer

suchen Antworten auf ihre

Fragen zu Demenz und speziell

zur Alzheimer Krankheit.

Nicht alle Antworten lassen

sich im Internet finden. Des -

halb gibt es das Alzheimer-Te -

lefon der Deutschen Alzheimer

Gesellschaft.

Unter der Servicenummer (0 18

03) 17 10 17 (9 Cent/Minute,

mobil teurer) und unter der

Festnetznummer (0 30) 2 59 37

95 14 beantwortet ein multiprofessionelles

Team alle Fragen.

Beratungszeiten sind Montag

bis Donnerstag von 9 – 18 Uhr

und Freitag von 9 – 15 Uhr.

Die The menvielfalt umfasst

unter anderem das Krank -

heitsbild, die Diagnose, den

Umgang mit schwierigen Ver -

haltensweisen, rechtliche Fra -

gen und sehr persönliche Dinge.

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Osterbrunch

Genießen Sie österliche Leckereien in festlicher Atmosphäre.

Besuchen Sie uns am 1.4.2018 von 11.00 - 14.00 Uhr und

kommen Sie ins Gespräch. Für einen Kostenbeitrag von

24,00 € sind Sie dabei.

Wir freuen uns auf Sie!

Seniorenresidenz Graf Luckner Haus

Hans-Böckler-Platz 15 · 22880 Wedel/Holst.

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Um telefonische Anmeldung

bis 21.3. wird gebeten.

04103 705 - 2000


10 • DorfStadt-Zeitung 04/2018 • 15.03.2018

Schmerz-Ursache behandeln

G e s u n d & v i t a l

Klang gegen Stress

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Stress gehört zum alltäglichen

Leben und ist nicht

grundsätzlich als negativ

zu bewerten. Wenn Stress

jedoch lange anhält oder

chronisch wird, ist Vorsicht

geboten.

Klangmassagen können zur

Entschleunigung und Stress be -

wältigung beitragen. Erstmals

wurde in diesem Jahr die Wir -

kung einer Klangmassage auf

Stressverarbeitung und Kör -

perbild wissenschaftlich untersucht.

Im Mittelpunkt der Un -

ter suchung standen die Aus -

wir kung der Klangmassagen

auf Stressverarbeitung und

SÜLLDORF

erhielten die teilnehmenden

Frauen und Männer im Alter

von 21 bis 78 Jahren im wö -

chentlichen Rhythmus von

aus gebildeten und autorisierten

Klangmassagepraktikern fünf

Peter Hess-Basis-Klangmas sa -

gen.

Eine 44-jährige Probandin

schil dert beim ersten Treffen,

dass sie sich erschöpft fühlt

und unter Unruhe leide. In

Folge der ersten Klangmassage

berichtet sie, dass es ihr leichter

fällt, ihre aktuelle Lebenssi tu -

ation zu akzeptieren. Im Vor -

gespräch der dritten Klang -

massage beschreibt sie, dass

senheit und neue Energie in

sich wahrnimmt. Sie möchte

weiterhin alle zwei bis drei

Wochen zur Klangmassage

kommen.

Die Erkenntnis aus der gesamten

Studie: Klangmassagen

kön nen hervorragend zur Stär -

kung der eigenen Gesundheit

genutzt werden. Sie kann ein

ausgewogenes Verhältnis zwischen

Anspannung und Ent -

spannung sowie eine gute

Körperwahrnehmung unterstützen,

die wichtiger Be -

standteil einer ganzheitlichen

Gesundheitsprävention sind.

Klangmassagen erhalten Sie

Schmerzen im Knie oder an

der Wirbelsäule? Fort -

schrei tende Arthrose, die

durch die Behandlung des

Orthopäden nicht gestoppt

werden kann? Eine Her aus -

forderung für Dr. Rüdiger

Brocks aus Blankenese. „Nur,

wenn ich die genaue Ursache

des Schmerzes erkenne, kann

ich meinen Patienten behandeln

und die Schmerzen nachhaltig

lindern“. Dr. Brocks kennt das

Problem vieler Patienten ganz

genau, denn häufig werden

lediglich die Symptome behandelt,

nicht aber die Ursache des

Schmerzes. Mit der richtigen

BLANKENESE

symptombezogenen Heil me -

tho de sowie Basistherapie lindert

Dr. Brocks die Be schwer -

den seiner Patienten und bringt

damit die Krankheit unter Kon -

trolle und begleitet sie bis zur

Genesung.

Besonders erfolgreich ist Dr.

Brocks bei der Behandlung von

Arthrose mit Botox, das in kleinen

Dosen injiziert wird und

durch seine Wirkung das Fort -

schreiten der schmerzhaften

Knorpelerosionen stoppen und

die Schmerzen innerhalb weniger

Wochen lindern kann. Die

Schmerzen verschwinden nach

seinen bisherigen Erkennt nis -

sen bis zu vier Jahre nach der

Behandlung.

Dr. Rüdiger Brocks ist Facharzt

für Orthopädie, Physikalische

Medizin und Rehabilitative

Medizin in Blankenese. Seine

Patienten behandelt er auf

Wunsch auch bei Hausbe su -

chen. Bei akuten Schmerzen ist

er auch abends und am Wo -

chenende erreichbar.

Dr. Rüdiger Brocks

Blankeneser Bahnhofstraße 52

Tel.: 35 70 98 47

www.orthopaediepraxisblankenese.de

Die Klangschalen aus Kupfer tragen zur Entspannung und Stressbewältigung bei

Körperbild der Probanden.

In dieser Untersuchung, die

vom Europäischen Fach ver -

band Klang-Massage-Therapie

e.V. in Kooperation mit dem

Institut Dr. Tanja Grotz (Kolln -

burg) durchgeführt wurde,

sich zeitweise „ein neues Ge -

fühl von mehr Ruhe“ bei ihr

eingestellt hat. Nach der vierten

und fünften Klangmassage

schildert sie, dass sie ein gutes

Körpergefühl hat, sich innerlich

ruhiger fühlt und eine Gelas -

auch in Sülldorf:

Foto: Kock

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und Körperbewusstsein

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Jazzamen: reunion & Premiere

Nach fast 20jähriger Pause feiern Frank Delle und Jesse van Ruller auf der Bühne der Kulturkirche

Altona ein musikalisches Wiedersehen. Neu hinzu gesellt sich zu den beiden der Hamburger

Bassist Ingmar Heller. Alle drei international gefeierte Ausnahme-Musiker, die sich an diesem

Abend für ein Ausnahme-Trio zusammenfinden

werden. Jazz vom Allerfeinsten erwartet die Fans.

Die Transparenz und Klarheit einer solchen

schlagzeuglosen Formation begeisterte immer

schon alle drei Jazzer gleichermaßen und wird

auch die Zuhörer sofort in ihren Bann ziehen.

Ein Konzertabend voller intimer Virtuosität und

spannungsgeladener Kraft zugleich. Musik, die

aus tiefster Liebe und Hinwendung zur Jazz -

tradition sowie Offenheit zu zeitgenössischen

Ausdrucksformen entsteht und den Zuhörer durch einen Abend voller klanglicher Intensität führen

wird. Zu hören sind in der Kulturkirche Altona, neben ausgewählten Kompositionen aus dem

Fundus der Jazzhistorie, auch Songs aus eigener Feder.

Termine: 24. März 2018, 20 Uhr (Einlass ab 19 Uhr)

Ort: Kulturkirche Altona, Bei der Johanniskirche 22, 22767 Hamburg

Eintritt: 15,–€ zzgl. Gebühren, AK: 20 € (erm. 15 €)

www.kulturkirche.de

ostermarkt der Kunsthandwerker

Das Kulturzentrum Heidbarghof lädt am

17. und 18. März 2018 zum 5. Ostermarkt

der Kunst handwerker ein.

Gezeigt wird ausschließlich selbstgefertigtes

Kunsthandwerk: Österliche Dekorationen,

Malerei, Keramik, Kopfbedeckungen, Tiffany-

Glaskunst, Ostereier in Wachs- und

Kratztechnik, in Serviettentechnik, bemalt mit

Leuchttürmen oder mit Scherenschnitten und

vieles mehr.

Wieder dabei ist auch Modistin Marlies Nelz,

inzwischen bekannt aus der Fernsehsendung

„Mein Nachmittag“. Sie stellt ihren beliebten

Deichläufer vor. Unter den neuen Ausstellern

ist Christine Grandt das erste mal dabei, sie

zeigt maritime Szenerien aus Treibholz.

Um die schöne Atmosphäre noch ein bisschen länger zu genießen, gibt es wieder selbst

gebackenen Kuchen und Kaffee.

Termin: 17. März, 11–18 Uhr und 18. März 2018, 11–17 Uhr

Ort: Heidbarghof, Langelohstraße 141, Alt-Osdorf

Eintritt: frei | www.heidbarghof.de

Foto: Christiane Grandt

JAWBonE Bluegrass,

folk und Blues

Die Band JAWBONE besteht aus

einer Handvoll hervorragender

Hamburger Musiker, die sich

zusammengefunden haben, um die

alten Klangwelten der amerikanischer

Urmusik neu zu ergründen.

Mit Leidenschaft für diese handgemachte

Musik verbinden die fünf

Musiker gekonnt Elemente aus

Bluegrass, Folk und Blues. So entsteht

eine reizvolle Mischung die zunächst die traditionelle Country Music nicht abbildet, sie

aber an ihren Wurzeln durchleuchtet – und da gibt es viel Interessantes zu entdecken. Mit

gleichzeitiger Zuneigung und liebevoller Respektlosigkeit gegenüber gängigen Country kli -

schees bringt JAWBONE ein Programm auf die Bühne, das begeistert.

Termin: 16. März 2018 um 20.30 Uhr | Ort: Theaterschiff Batavia, Brooksdamm 1, 22880 Wedel

Eintritt: 15,– € | Vorverkauf: (04103) 8 58 36

www.batavia-wedel.de

G E W i n n S P i E L

Sie wollen gewinnen? Dann sen den Sie uns eine Karte mit Stichwort»frühjahrs-DoM«

an die DorfStadt-Zeitung, Bramweg 31, 22589 Hamburg oder per E-Mail

an Gewinn@dorfstadt.de. Einsendeschluss: 23. März 2018. Der rechts weg ist ausgeschlossen.

Foto: Photo: www.mediaserver.hamburg.de/F. Scymanska

Es ist wieder »DoM-Zeit«!

Dreimal im Jahr dürfen sich die

Hamburger über ein Volksfest

der Superlative freuen. Ende

nächster Woche öffnet der Früh -

jahrsdom wieder seine Pforten

und sorgt für fröhliche Stim -

mung bei Groß und Klein noch

bis zum 22. April. Jeden Mitt -

2 DoM

Gutschein-

Pakete!

woch ist Familientag und jeden

Freitag ab ca. 22:30 Uhr steigt

das große DOM-Feu erwerk in

den Himmel (außer Karfreitag).

Der Hamburger Dom ist mit

über 260 Schaustellern sowie

über 110 gastronomischen Be -

trie ben das größte Volksfest in

Foto: PR

Norddeutschland. Die Besucher

können sich auch in diesem

Jahr wieder auf rasante Fahr -

geschäfte, Dom-Klas siker,

Dom-Leckereien und vor

allem viel Spaß freuen.

Seinen Ursprung hat das Volks -

fest übrigens im 11. Jahr hun -

dert. Damals suchten Händler

und Handwerker, aber auch

Gaukler und Quacksalber Schutz

vor dem Hamburger Schiet wet -

ter im Mariendom am Speersort.

Nachdem sich der damalige

Hamburger Domherr daran störte

und die Schausteller von dort

vertrieb, verteilten diese sich

über die ganze Stadt, bis den

Marktleuten 1893 ein neuer

Platz zugeteilt wurde: Das Ham -

burger Heiligengeistfeld.

Frühjahrs-DOM

23. März bis 22. April 2018

Heiligengeistfeld

www.hamburgerdom.de

Tango-Konzert & Milonga mit

Tangoinpetto und Ulrike Hanitzsch

Ulrike Hanitzsch begibt sich gemeinsam

mit Tangoinpetto, musikalisch und ganz

ohne Flugticket auf die Reise durch

argentinische Hinterhöfe, Spelunken,

Apfelsinengärten und Fischerhäfen.

Sie begegnen eingebildeten Muchachos,

poetischen Freiheitskämpfern und

Meisterdieben.

Tanzpaare wiegen sich ausgiebig zur leidenschaftlichen

und gefühlvollen Musik im

Takt: Tango-Rhythmen, die mit dem ganzen

Körper erlebt werden können. Wer lieber

nur zuhören will, kann sich entspannt

zurücklehnen und die wunderbare Musik,

dazu vielleicht ein Glas Wein und natürlich

die Aussicht auf die bestimmt gut gefüllte

Tanzfläche in der Mitte der wunderschön

ausgeleuchteten Kirche genießen. In jedem

Fall ein Abend zum Schwelgen!

Ende ca. 23 Uhr – durchgehender Einlass!

Termin: 23.03. 2018, 19 Uhr

Eintritt: VVK 10 €, AK 15 € (erm. 10 €

Ort: Kulturkirche Altona, Bei der

Johanniskirche 22, 22767 Hamburg

www.kulturkirche.de

Urfaust auf der Batavia

Urfaust in einer Bearbeitung von Caroline

Ghanipour nach Johann Wolfgang Goethe,

Regie: Angelika Strub

Ein Faust ohne Prolog im Himmel,

ohne Osterspaziergang, Hexenküche

und Walpurgisnacht. Goethe konzentriert

sich auf die Liebesgeschichte der

Protagonisten, auf Faust, Margarete.

Schroffer und schneller als in der spaẗeren

Fassung fuḧrt die Liebe der unschuldigen

Margarete zu dem rastlos suchenden

Faust zur Katastrophe, tatkräftig

vorangetrieben von Mephistopheles, der

böse, witzig und teuflisch-genüsslich das

weltliche Treiben der Menschen betrachtet…

Termin: 30.3.2018, 20.30 Uhr

Ort: Batavia Wedel, Brooksdamm 1, Wedel

Eintritt: 10,– € / 18,– €

www.batavia-wedel.de

Foto: PR

Das Theater Mär mit „obstgärtchen“

Es wird interaktiv und musikalisch beim

Kindertheater des Monats im JUKS

Schenefeld. Viele kennen das schöne

Würfelspiel „Obstgarten“, das Theater Mär

hat eine Version für die Bühne daraus

gemacht. Die kleinen und großen

Zuschauerinnen und Zuschauer sind aufgefordert,

dem Schauspieler auf der Bühne

hilfreich zur Seite zu stehen.

Das interaktive Kindertheaterstück mit

Musik ist für alle ab 3 Jahren geeignet.

Termin: 23. März 2018 um 15 Uhr

Eintritt: 5,– €

Ort: JUKS Schenefeld, Osterbrooksweg 25,

22869 Schenefeld

www.juks-schenefeld.de

iMPrESSUM

Die DorfStadt-Zeitung erscheint alle drei

Wochen donnerstags in den Elbvororten

bei MK Medien PR- & Eventagentur,

Bramweg 31, 22589 Hamburg.

Tel.: 87 08 016-0

Redaktion: redaktion@dorfstadt.de

Anzeigen: media@dorfstadt.de

Autoren:

Manuela Tanzen (m.tanzen@dorfstadt.de),

Wolf A. Wiegand (w.a.wiegand@dorfstadt.de)

Herausgeber/V.i.S.d.P.: Markus Krohn

Unverlangt eingesandte Manu skripte

und PR-Berichte werden nicht zurückgesandt

und nicht vergütet.

Wir behalten uns vor, die Texte und Bilder

nach Belieben zu verändern und zu veröffentlichen.

Ein Anspruch auf

Veröffentlichung besteht nicht.

Druck: WE-Druck, Oldenburg

© MK Medien PR- & Eventagentur

Nächste Ausgabe: 5. April 2018

Redaktionsschluss: 28. März 2018


12 • DorfStadt-Zeitung 04/2018 • 15.03.2018

„Es ist wie Urlaub“, sagt

Oliver Kunz. Wenn er an

seinem Goldschmiede-Ar -

beitsplatz sitzt, kann er aus

einem kleinen Fenster nach

draußen in den Garten

gucken. „Die Eigentümer

be pflanzen den Teil hier extra

für mich mit schönsten Som -

mer blumen“. Das genießt er.

Außergewöhnliche Schmuck -

stücke stellt er gar nicht mehr

so viele her. Die Goldschmie -

debank ist aus den 1980er

Jahren. Damals war Kunz noch

in Berlin, fertigte individuelle

Schmuckstücke für Kunden, die

nicht so sehr auf’s Geld achten

mussten. „Das war eine schöne

Zeit“, erinnert er sich. Trau -

ringe, in die die Geschichte der

Liebenden eingearbeitet wurde,

entstanden im Laufe eines halben

Jahres. Künstlerisches und

Kunsthandwerkliches Können

waren gefragt.

Einige ehemalige Kunden kommen

noch immer auf ihn zu.

Aber sein Auskommen verdienen

lässt sich damit nicht.

Auch nicht mit den Aquarellen,

die Kunz ab 21. April bei

Sekwenz im Hinterhof der

Blankeneser Bahnhofstraße 11

ausstellen wird. „Deutsche mö -

gen Ölbilder. In Skandinavien

haben Aquarelle einen viel

höheren Stellenwert“, erklärt

der Künstler, der in Schweden

bei Arne Isacsson und Per

Lilienberg an der Gerlesborg -

skolan Kunst studiert hat.

Oliver Kunz gehört zu einer

kleinen Gruppe von Kunst -

hand werkern und Künstlern,

die in den Ateliers Docken -

huden in der Avenariusstraße

eine Heimat gefunden haben.

Nicht nur wegen der Adresse,

sondern auch wegen der Ge -

meinschaft. Hier hilft mal der

eine mit Wachs aus, dann der

andere mit einem Hobel. Kaffee

wird in der gemeinsamen Kü -

che für alle gekocht. Und seit

neuestem gibt es hin- und wieder

auch mal einen guten

Schluck Rotwein, den Eric

Olivier Malatraît aus Frank -

reich importiert und verkauft.

Die Ateliers Dockenhuden be -

finden sich in einem kleinen

mit Weinlaub berankten Hin -

terhaus in der Avenariusstraße

18. Erkennbar ist der Eingang

durch einen Stuhl mit den beiden

Initialen A und D. Man

muss sich schon hinter die Villa

von 1904 im Vorgarten trauen,

um dieses Kleinod zu entdecken.

Wer die Tür öffnet,

kommt in eine andere Welt: Der

Besucher wird von frischem

Holzduft empfangen. Irgendwo

erklingt Klassische Musik. Ein

Cellokonzert. Hier im Eingang

arbeitet Alex Eggers, der

Möbelrestaurator, gerade an

einem Apothekerschrank, der

aufgearbeitet werden soll.

Rechts führt eine Holztreppe in

den ersten Stock. An den

Wänden hängen Bilder von der

früheren Tischlerei, in der sechs

Tischler arbeiteten. Ein Archi -

tekturmodell gegenüber weist

auf Architekt Bastian Bechtloff

hin, der im Obergeschoss sein

Atelier hat. Hier arbeitet er seit

einigen Jahren an einem

Traum: Eine eigene Kunst aus -

stellung mit unterschiedlichen

Objekten, die eine Geschichte

erzählen: Die Geschichte von

der Explosion. „Gar nicht traumatisch,

sondern der Beginn

BLANKENESE

von etwas Neuem“. Seine Aus -

stellung erforscht Explosionen

auf einem abstrakten Level;

stellt Parallelen zu anderen

Phänomenen wie Sonnen strah -

len, dem Fluchtpunkt, der Vir -

tualität oder unserer Wahrneh -

mung her; untersucht Ideen

und Vergleichbarkeiten, die es

uns ermöglichen die zugrundeliegende

Wahrheit der Explo -

sion zu verstehen. Ein physikalischer

Vorgang, den wir zu

erkennen glauben, ihn aber in

seiner Komplexität und Uni ver -

salität dennoch nicht verstehen.

Explosionen sind extrem flüchtige

Momente, enorm in ihrer

Kraftentfaltung. Ein kleiner

Punkt (Singularität), der von

einer Millisekunde auf die

andere aufbricht, sein Potential

entfaltet, mehr wird, an Volu -

men zunimmt und mit dem

Voranschreiten der Zeit sich

ausbreitet. Die Ausbreitung von

Raum im Bezug zum Verlauf

der Zeit ist das grundlegende

Prinzip der Explosion und das

ist gleichzeitig auch das grundlegende

Prinzip des Lebens…

während Bechtloff sich wieder

über seine Installation beugt,

sinniert er über die Unend lich -

keit, das Göttliche… was mit

den schrecklichen Nachrichten

über Explosionen im Irakkrieg

2011 begann, findet in „drei,

vier Monaten“ seinen Höhe -

punkt in einer Ausstellung in

einer Galerie, in der die Foto -

grafien, Zeichnungen und

Objekte dann viele Fragen

beantworten, aber auch neue

Diskussionen über Anfang und

Ende anregen soll.

Unendlichkeit...

Einen Galeristen hat Bechtloff

allerdings noch nicht gefunden,

und eigentlich beschäftigt ihn

sein Hauptberuf als Architekt

im Augenblick auch noch mehr

als ihm lieb ist, denn dann

muss er sein zeitaufwändiges

Hobby, dem er hier nachgeht,

zurück stellen. Doch das Thema

liegt ihm am Herzen. Dafür

spricht sein Enthusiasmus, mit

dem er die Geschichte der Aus -

I m G e s p r ä c h

Ateliers Dockenhuden: Kunst voll erleben

Eine Entdeckung: Die Künstler-Oase in der Avenariusstraße 18 | Markus Krohn

Foto: Krohn

einandersetzung mit dem The ma

Explosion erzählt und den

Zuhörer in seinen Bann zieht.

Dahinter hat Anna Lucke ihr

Atelier. „Eigentlich ist sie

Schuh designerin“, erklärt Oli -

ver Kunz, der mich durch die

Ateliers führt. Aber hier entstehen

aus alten Kites Jacken,

Taschen und Accessoires.

„Schuhe kann man nur zu ganz

bestimmten Zeiten kreieren“,

erklärt Lucke. Davor und

danach macht es einfach keinen

Sinn. Mode hat eben ihre

eigenen Gesetze. Nicht aber bei

einem Nischenprodukt wie

Kleidung aus ausrangierten

Kites. Auf die Idee, den besonders

leichten Kite-Stoff zu

recyclen, kam Lucke 2008, als

sie selbst zum erstmal mit

einem Kite surfte. Lenk dra -

chen segeln ist ein verhältnismäßig

junger Trendsport. Beim

Kitesurfen steht der Sportler

auf einem Board, das einem

Surfbrett sehr ähnlich ist, aber

von einem Lenkdrachen über

das Wasser gezogen wird. Der

Schirm ist zwischen 9 und 12

Quadratmetern groß und mit

unterschiedlichen Motiven be -

druckt. Das nutzt die Mode -

designerin für ihre Kollek tio -

nen. Manche Motive eignen

sich besonders für die Kapuze,

andere für die Rückenteile oder

eher für Taschen. Meistens

ergibt ein Kite eine Jacke und

eine Tasche. Manchmal sind

auch noch Reste für kleine

Extra-Taschen übrig. Je nach

Motiv eben. Außerdem besteht

ein Kite aus unterschiedlichen

Stoffarten, festeren und feineren

Stoffen, die unterschiedliche

Eigenschaften haben. Allen

Eric Olivier Malatraît

gemeinsam ist, dass sie

außergewöhnlich leicht und

windundurchlässig sowie wasserdicht

sind. „Lediglich die

Nähte sind nicht wasserdicht“,

erklärt Lucke. Mit dem Verschweißen

von Nähten hat sie

noch keine Erfahrung gesammelt.

Das ist aber gar nicht der

wesentliche Grund, warum ihre

Kunden 300 bis 400 Euro für

eine Jacke ausgeben. „Sie lieben

das Besondere, die Indivi -

dualität meiner Westen und

Taschen“. Viele Kitesurfer liefern

ihr ausgedientes Kite an

und lassen sich daraus ihre

eigene Kollektion entwerfen.

Nicht nur aus Deutschland,

auch aus den USA und gerade

aus Hongkong erreichte sie ein

Kite. „Irgendwie spricht es sich

herum“, wundert sich Lucke,

die allerdings auf ihrer Website

luckyloops.de ihre Künste sehr

professionell präsentiert. Ein

Geheimtipp für diejenigen, die

etwas Besonderes suchen.

Kreatives chaos

Die einzelnen Atelierflächen

sind auf den ersten Blick kaum

erkennbar. Hier geht ein Ar -

beitsbereich in den anderen

über. Chaos ist Konzept. Und

bringt die Künstler zusammen.

Mehrmals im Jahr veranstalten

sie einen Tag des offenen

Ateliers. Die Fangemeinde

wächst. Die Besucher lassen

sich von der Empathie der

Künstler anstecken. Die haben

vor allem eines gemeinsam: Sie

lieben das, was sie machen.

Auch wenn sie davon nicht

allein leben können.

Beispiel Alexander Eggers: Der

Möbelrestaurator, der sich sein

Anna Lucke

Handwerk selbst

beigebracht hat, arbeitet

nebenher noch als Bautischler

in der Hafencity. Aber noch viel

lieber taucht er in die

Geschichte eines jeden seiner

liebevoll restaurierten

Möbelstücke ein. Oder erkundet

handwerklich-traditionelle

Herstellungs tech niken anhand

der vorliegenden Arbeiten. Es

gibt nicht mehr viele, die

Antiquitäten schätzen, aber

diejenigen, die sie lieben, teilen

die Leidenschaft mit Alex.

Dann ist es auch gar nicht mehr

wichtig, wie viele Stunden in

die Restauration traditioneller

Werte fließen. „Ich schätze den

Aufwand aufgrund meiner

Erfahrung“. Aber manchmal ist

ihm Detailarbeit wichtiger als

der schnöde Mam mon, der für

ihn dabei herausspringt.

Zwischen der Möbelwerkstatt

und dem Aquarellatelier ist seit

neuestem Eric Olivier Malatraît

eingezogen und hat mehrere

hundert Sorten Wein mitgebracht.

Auch er sieht sich ein

wenig als Künstler. Immerhin

hat der Weinhändler zu jedem

seiner Weinsorten eine Ge -

schichte zu erzählen. Besonders

stolz ist er auf seine Auswahl

von Beaujolais-Weinen. „Viele

meinen, Beaujolais seien billige

Weine, die kaum schmecken“,

bemerkt er verschmitzt. Er

kann mit seiner Auswahl das

Gegenteil beweisen. Auch das

Vorurteil, französische Weine

seien teuer und ausschließlich

rot, kann er ausräumen. Bei

„Les Vins de France“ ist natürlich

auch Weißwein erhältlich.

Die Weine sind zwischen 5 und

15 Euro je Flasche zu haben.

Ateliers Dockenhuden

Avenariusstraße 18

Tel.: 84 05 86 88

Beste Zeit: Sbd. 11–15 Uhr

Michael-Gerrit Günther und Karin Günther

Experten für Villen, Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen

Tel.: 040/320 330 90

Alexander Eggers

Bastian Bechtloff

Oliver Kunz

Verkauf - Vermietung - Bewertung

www.guenther-immobilien.de

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