19.03.2018 Aufrufe

Bahnsport 04/2018

Liebe BSA-Leser, ich begrüße Sie herzlich zu unserer aktuellen Ausgabe. Und was diese betrifft, so muss ich sagen, dass es zum Zeitpunkt der Produktion alljährlich wirklich zugeht wie im Taubenschlag. Volle Action in jeder Hinsicht. Zum einen die Eissaison, die sich so langsam auf die Zielgerade zubewegt und auf der anderen Seite steht die Sommersaison in den Startlöchern mit all den Vorbereitungen und Planungen. Die Saisons überschneiden sich also, von Langeweile keine Spur...

Liebe BSA-Leser,
ich begrüße Sie herzlich zu unserer aktuellen
Ausgabe. Und was diese betrifft, so muss ich
sagen, dass es zum Zeitpunkt der Produktion
alljährlich wirklich zugeht wie im Taubenschlag.
Volle Action in jeder Hinsicht. Zum einen
die Eissaison, die sich so langsam auf die
Zielgerade zubewegt und auf der anderen Seite
steht die Sommersaison in den Startlöchern
mit all den Vorbereitungen und Planungen. Die
Saisons überschneiden sich also, von Langeweile
keine Spur...

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48. Jahrgang • D: 4,50 A: 5,00 LUX: 5,00 B: 5,00 NL: 5,00 I: 5,00 (Alle Angaben in Euro) 8,50 CHF • D 3392 E • 2198–2902

NR. 4/18

SPEEDWAY • SANDBAHN

GRASBAHN • EISSPEEDWAY

2. DM-TITEL FÜR MAX

NIEDERMAIER IN BERLIN

3. WM-TITEL FÜR

DIMITRI KOLTAKOW

IN HEERENVEEN?

GROSSE BUNDESLIGA-

SAISON-VORSCHAU


Die ACL-Cracks Leon

Madsen (rot) und Valentin

Grobauer (blau)

wollen mit einem Heimsieg

gegen die Wikinger

in die neue Saison

starten

Mannschaftskapitän

Martin Smolinski

will erneut den Titel mit

seinen Devils einfahren

21.4. LANDSHUT

KLASSIKER:

DEVILS VS. BROKSTEDT

Die 1. Speedway-Bundesliga beginnt für die AC Landshut Devils

mit einem Klassiker • MSC Brokstedt Wikinger erneut zum Saisonauftakt

in der OneSolar-Arena

Die AC Landshut Devils starten am Samstag, 21. April, so in die Bundesliga-

Saison 2018, wie sie die letztjährige beendet haben – mit einem Match gegen

den amtierenden Vizemeister, die MSC Brokstedt Wikinger.

Die Devils setzen auf einen im Vergleich zu 2017 nahezu unveränderten Bundesligakader.

Auf den beiden Ausländerpositionen hat man wiederum die

Publikumslieblinge Leon Madsen und Andzej Lebedevs verpflichtet. Die

durch eine Reglementsneuerung eingeführte zweite Ausländerposition, die

mit einem U21-Fahrer zu besetzen ist, bleibt bei den Dreihelmstädtern frei.

Auf B fahren erneut Mannschaftskapitän Martin Smolinski, Valentin Grobauer

sowie Erik und Mark Riss, für die C-Position sind Sandro Wassermann sowie

Devils-Rückkehrer Stephan Katt nominiert.

Die Karten werden neu gemischt und jeder der Akteure muss erst einmal zeigen,

mit welcher Form er aus der Winterpause kommt. „Wir sind uns sicher,

dass unsere Fahrer in der Winterpause

viel gearbeitet haben und heiß darauf

sind, wieder anzugreifen“, so

Sportleiter Stefan Hofmeister. „Insbesondere

die Verletzungs-Pechvögel

der letzten Saison, Valentin Grobauer

und Sandro Wassermann, werden

vor heimischem Publikum gleich

zeigen wollen, dass sie nichts verlernt

haben.“ Welcher der beiden

ausländischen Fahrer für die Devils

das Auftaktrennen bestreiten wird,

steht noch nicht fest und hängt auch

von deren Rennkalender ab – angriffslustig

sind sie beide. Auch auf

Brokstedter Seite setzt man auf bewährte

Namen. Für die A-Position

sind weiterhin Rune Holta, in der zurückliegenden

Saison einer der Top-

Punktelieferanten, sowie der Däne

Bjarne Pedersen und Antonio Lindbäck

aufgeboten. Die U21-Ausländerposition

haben die Wikinger mit dem

Dänen Andreas Lyager besetzt, im

letzten Jahr Mitglied der dänischen

U21-Nationalmannschaft und seit

2015 Sieger beim Störtebeker-Superpokal

in Norden. In südlichen Gefilden

ist er eher noch ein unbeschriebenes

Blatt, sodass hier für die Devils

einiges an Überraschungspotenzial

verborgen liegt. Nach dem Rücktritt

von Tobias Kroner tritt Kai Huckenbeck

für die Wikinger als Kapitän auf

der B-Position an, ihn unterstützt auf

dieser Position Lukas Fienhage sowie

Max Dilger, der erst vor kurzem seinen

Wechsel von den DMV White Tigers

zum Vizemeister in den Norden

publik gemacht hatte. Komplettiert

wird die Mannschaft der Gäste aus

dem Norden durch die C-Fahrer Danny

Maaßen, Hannes Gast – dieser

wird Landshut nach seinem spektakulären

Unfall im Finale in nicht allzu

positiver Erinnerung haben – Niels

Oliver Wessel und Darrel de Vries.

Rennbeginn ist um 19:00 Uhr, Informationen

zum Ticketvorverkauf sind

zu finden auf der Homepage des AC

Landshut speedway-landshut.de.

• Text: Claudia Patzak-Krüger

• Fotos: Michael Eder

Termin: 21. April 2018

ADAC-Speedwayrennen Landshut

Bundesliga


Am 15. April startet die Bundesligasaison 2018 - lesen Sie alles Wissenswerte ab Seite 6 6

(hier mit Kai Huckenbeck vor Martin Smolinski und Dominik Möser) • Foto: Niklas Breu

VORSCHAU

Speedway-Bundesliga 6

EISSPEEDWAY

WM - Finale 3/4 - Togliatti/RUS 12

WM - Finale 5/6 Berlin/D 16

EM - Finale Wjatskije Poljany/RUS 20

DM - Finale Berlin/D 22

SERVICE

WM-Übersicht 2018 24

EM-Übersicht 2018 26

16

LANGBAHNVORSCHAU

Solo-Ansichten 28

GESPANN-SZENE

Dreirad-Ansichten 32

SONSTIGES

Vorschau Landshut 2

People & Facts 4

International 34

Clubnotizen/Notizen 40

Vorschauen/Bazar 44

Termine/Letzte Meldungen/

Impressum 46

Frostig? Nein. Aber so was von cool in Berlin.

Was gibt’s Besseres als Rückendeckung und Alpenrock … in der Fankurve ... • Foto: T.Horn

Mittendrin statt nur dabei.

Ein Servus an meine

österreichischen Freunde

(die ganze Truppe

auf S.16/17 ;-)

INHALT & EDITORIAL

Mittendrin

statt nur dabei

- von Nadine Pfeiffer -

Liebe BSA-Leser,

ich begrüße Sie herzlich zu unserer aktuellen

Ausgabe. Und was diese betrifft, so muss ich

sagen, dass es zum Zeitpunkt der Produktion

alljährlich wirklich zugeht wie im Taubenschlag.

Volle Action in jeder Hinsicht. Zum einen

die Eissaison, die sich so langsam auf die

Zielgerade zubewegt und auf der anderen Seite

steht die Sommersaison in den Startlöchern

mit all den Vorbereitungen und Planungen. Die

Saisons überschneiden sich also, von Langeweile

keine Spur!

Ich freue mich auch sehr, dass wir auch in diesem

Jahr wieder extra für Sie, liebe Leser, unseren

kleinen aber feinen Terminkalender produzieren

konnten. Auch das ist nicht immer so einfach,

war uns aber wiederum ein großes Anliegen.

Allen, die dieses Projekt mit unterstützt

haben, möchte ich an der Stelle noch mal ganz

herzlich danken und Ihnen viel Freude damit

und mit den ganzen Events wünschen. Sie haben

jetzt quasi die Qual der Wahl bei der Auswahl

der zu besuchenden Rennen, die da jetzt

kommen.

Aktuell war und ist schon so viel los, dass wir

nur mit Mühe alles unterkriegen, das ist echt

der Wahnsinn, und wir mit Freude damit einhergehend

auch im Umfang zulegen. Sie dürfen

sich also in jeder Hinsicht freuen.

Und wo wir gerade dabei sind, so gratulieren

wir Max Niedermaier herzlich zu seiner erfolgreichen

Titelverteidigung bei einer wahnsinnstollen

und spannenden „Deutschen Meisterschaft“

in Berlin. Da blieb echt kein Auge trocken

und auch schon an jenem Donnerstagabend

wurde sich nichts geschenkt. Einfach

toll! Wer hätte gedacht, dass man trotz minus

15 Grad (!) trotzdem so schwitzen kann. „Oberbayer

Niedermaier“ ;-) sehr gut gemacht! Aber

auch insgesamt eine ganz tolle Show von allen

Beteiligten. Wahrhaft ein Muss für jeden Fan

und Genuss sowieso. Wie ein Dimitri Koltakow

z.B. förmlich fliegt und wie der junge Schwede

Martin Haarahiltunen und die Österreicher sich

auch immer bestmöglich nach vorne fighten.

Eisspeedway ist definitiv nichts für schwache

Nerven und kann wohl auch nicht mit Verstand

erklärt werden, aber sehr wohl mit dem Herzen.

Eine Passion eben, eine Leidenschaft, die verbindet.

Eisspeedway makes happy! Das ist auf

jeden Fall Fakt!

Ich wünsche Ihnen jetzt viel Spaß beim Lesen.

Natürlich von uns allen an Sie „Frohe Ostern“

und viel Freude bei den jetzt im April anstehenden

Highlights, allen voran natürlich beim großen

Eisspeedway-WM-Finale in Heerenveen,

über das wir dann in unserer nächsten Ausgabe

für Sie ausführlich berichten. Genau wie über

Inzell mit all seinen Überraschungen (Ergebnis

siehe „Letzte Meldung“ auf Seite 46). Aber Vorfreude

ist ja bekanntlich die größte Freude!

Bis bald wieder…

MFG

Nadine P.

Besuchen Sie uns auf

Zum Titelbild: Eisspeedway-WM-Titelkandidat Nr.1 Dimitri Koltakow

• Foto: David Reygondeau/good-shoot.com

April '18 BAHNSPORT AKTUELL 3


PEOPLE & FACTS

sein. Ausnahmsweise sollen zwei ältere Piloten starten dürfen. Die Zusammensetzung

der teilnehmenden Teams ist sehr interessant. Mit dabei

wird eine Mannschaft aus Estland sein und nach vielen Jahren werden

auch in St. Petersburg die Speedwaymotoren dröhnen. Am Wettbewerb

werden zwei lettische Mannschaften teilnehmen. Neben Daugavpils ist

auch die Hauptstadt Riga vertreten. Um den Pokal wollen außerdem

Teams aus Finnland und aus der Ukraine kämpfen. Die Termine und Austragungsorte

sind noch nicht bekannt.

Teilnehmer Baltic Cup: Auseklis Riga (Lettland), Latgale Junior Daugavpils

(Lettland), VRT Varkaus (Finnland), J&U Speedway Racing Team Kohtla

Nomme (Estland), Newa Speedway St. Petersburg (Russland), Rivne

Speedway (Ukraine). • Text: Georg Dobes; Foto: Zigismunds Zalnanis

Jevgenijs Kostigovs

Baltic Cup kommt

Die Speedwayländer, die am finnischen Meerbusen liegen, wollen ein

neues Speedwayprojekt ins Leben rufen. Baltic Cup soll der neue Wettbewerb

heißen und um diese Trophäe werden sechs Mannschaften aus fünf

Nationen kämpfen. Laut des Regelwerks soll jedes Team aus mindestens

drei Fahrern bestehen und zwei von ihnen sollen höchstens 21 Jahre alt

Jaroslaw

Hampel

will

wieder

glänzen

Jaroslaw Hampel zog sich 2015 einen komplizierten

Beinbruch zu und musste verletzungsbedingt

über ein Jahr pausieren. Erst in der vergangenen

Saison konnte er wieder voll ins Geschehen

einsteigen. Hampel zeigte dabei mehrmals,

dass er weiterhin zu den besten polnischen Fahrern

gehört. In der Ekstraliga erreichte er einen

Average von 2,07 Punkten pro Lauf und war damit

sechstbester Pilot. Von den polnischen Fahrern

war nur Bartosz Zmarzlik besser als Hampel.

Wegen der langen Reha nach dem Beinbruch

musste er auf die meisten internationalen Einzelrennen

verzichten. Er verlor unter anderem

seinen Platz im Speedway-GP. Eine kleine Chance

bekam der Pole in der Speedway-EM. Im ersten

Finale in Torun fuhr der 35-Jährige mit der

Wildcard. „Internationale Rennen lösen immer

zusätzliche Emotionen aus und bei mir ist es genauso.

Ich hatte viele Gelegenheiten, mein Land

als Speedwayfahrer zu vertreten, aber die Rennpause

war so lange, dass ich eine zusätzliche

Motivation spüre, ein gutes Resultat zu erzielen.

Ich möchte die Chance nutzen“, sagte „Jarek“

vor dem Rennen und es ist ihm auch gelungen.

Am Ende stand der Pole etwas überraschend

ganz oben auf dem Podium.

Hampel hofft, dass die kommende Speedwaysaison

einen Durchbruch bringen und er international

wieder erfolgreich sein wird. Er will unter

anderem an der Speedway-EM teilnehmen. „Es

ist eines meiner Ziele für diese Saison, sich für

die EM zu qualifizieren. Ich habe neue Pläne, will

mich neuen Herausforderungen stellen und in

den Einzelrennen wieder glänzen können. Darum

muss ich schon am Saisonende in guter

sportlicher Form sein, damit ich die Qualifikationen

bestehen kann. Es ist schade, dass diese

wichtigen Rennen so früh stattfinden werden,

denn in dieser Phase muss man die Technik noch

ausgiebig testen“, so Hampel. Die letzte Finalrunde

findet im Slaski-Stadion in Chorzow statt.

Die Sportstätte fasst über 50.000 Zuschauer und

genießt bei polnischen Speedwayfans eine Sonderstellung.

1973 wurde Jerzy Szczakiel dort erster

polnischer Weltmeister. „Das EM-Finale im

Slaski-Stadion wird ein großes Ereignis und ich

will ein Teil davon sein“, fügt Hampel hinzu.

• Text: Georg Dobes; Foto: Jarek Pabijan


Junior B: Sieger Ben Iken (außen) gegen den zweitplatzierten Jonas Landwehr

Die Werlte-Teilnehmer mit den Funktionären

ADAC Weser Ems Cup - Werlte - 10.3.2018

Saisoneröffnung

Beim MSC Werlte startete am 10. März die Saison mit dem ADAC Weser

Ems Cup. Am Vormittag stand die Theorie auf dem Programm, gefolgt vom

Maschinentraining. Nach der Mittagspause startete der ADAC Weser Ems

Cup. Jeder Teilnehmer musste vier Rennen absolvieren, bevor die Gewinner

feststanden. In allen Klassen kam es zu Maximumsiegen. Die Junior A

gewann Thies Schweer vor Paul Weisheit und Felix Klütemeyer. Bei den Junioren

B war Ben Iken bester Fahrer vor Jonas Landwehr und Tom Meyer. In

der Kategorie Junior C ließ Jonny Wynant der Konkurrenz keine Chance.

Sem Ensing wurde Zweiter vor Jason Sobolewitsch. Die B-Lizenz dominierte

Fabian Wachs vor seinem Bruder Timo und Finn Loheider.

Mark Beishuizen und Jörg Tebbe fuhren während des Rennens einige Trainingsrunden.

• Text u. Fotos: Ubbo Bandy

Ergebnisse - Junior A: 1. Thies Schweer, 16 Punkte; 2. Paul Weisheit, 12; 3. Felix Klütemeyer, 8;

4. Lara Nitzsche, 4; 5. Carl Wynant, 0.

Junior B: 1. Ben Iken, 16 Punkte; 2. Jonas Landwehr, 12; 3. Tom Meyer, 6; 4. Heidi Stolzenberg, 3.

Junior C: 1. Jonny Wynant, 12 Punkte; 2. Sem Ensing, 7; 3. Jason Sobolewitsch, 3.

B-Solo: 1. Fabian Wachs, 16 Punkte; 2. Timo Wachs, 12; 3. Finn Loheider, 11; 4. Timo Bürkle, 5;

5. Domenik Otto, 3.

B-Solo: Finn Loheider vor Timo Wachs

Posa Serenius mit WM-Leader

Dimitri Koltakow und

Witali Russkich

Eisspeedway-Legende

Posa Serenius wurde 70

Am 9. März feierte der ehemals schnellste Feuerwehrmann der Welt, Posa

Serenius, seinen 70. Geburtstag. Die Erfolge seiner fast 40-jährigen Karriere

sind beachtlich: dreimal Team-, zweimal Einzelweltmeister, 21 Silber-

und fünf Bronzemedaillen, 22 nationale Titel und sage und schreibe

32 Weltfinalteilnahmen.

Auch heute noch ist Eisspeedway seine große Leidenschaft. Er rast zwar

nicht mehr selbst übers Oval, unterstützt aber seinen Landsmann Ove

Ledström als Trainer, Mechaniker und Mentor. Bahnsport aktuell wünscht

nachträglich noch alles Gute zum Geburtstag.

• Foto: David Reygondeau/good-shoot.com

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5 Teams • 4 Rennen pro Team • 3 Finalfavoriten • 2 Außenseiter • 1 Meister

VORHANG AUF U

SPEEDWAY BUN

6 BAHNSPORT AKTUELL April '18

Kann Martin Smolinski (rot) seine Landsh


D BÜHNE FREI:

ESLIGA 2018

Das ist der Countdown zur Speedway Bundesliga 2018,

die am 15. April in Diedenbergen mit dem Duell der DMV

White Tigers gegen die Wölfe aus Wittstock starten wird.

Betrachtet man die Kader, so kann man fest behaupten,

dass die Wikinger des MSC Brokstedt trotz des Karriereendes

von Tobias Kroner die Segel zum Angriff auf die

Landshuter Devils setzen. Mit Max Dilger und Danny

Maaßen wurde der Kader verstärkt und neben den Wölfen

des MSC Wittstock dürften die Brokstedter die härtesten

Konkurrenten der Landshuter Devils werden.

Komplettiert wird die Liga von den DMV White Tigers, die

ihre Heimrennen in diesem Jahr in Diedenbergen austragen

werden, und dem Team des MC Nordstern Stralsund,

die jedoch eher zu den Underdogs zählen dürften.

Trotz diverser Gerüchte im Winter und diversen Gedankenspielen

über mögliche Änderungen bleibt die Liga

konstant zusammen. Der Modus der Liga bleibt weitestgehend

gleich, im Reglement wurde lediglich ein zweiter

Ausländer als A-Fahrer erlaubt, der jedoch U21-Fahrer

sein muss. Doch gerade den Teams mit starken deutschen

Fahrern steht es auch frei, drei B-Fahrer einzusetzen

und mit nur einem Ausländer zu starten. Nach Abschluss

der Vorrunde werden die beiden besten Teams

erneut in einem Finale in zwei Rennen den deutschen

Meister ermitteln.

Am 21. April steigt der Meister aus Landshut mit einer

Neuauflage des Finales aus dem Vorjahr in den Wettbewerb

ein. Und sollten die Devils ihrer Tradition treu bleiben,

das Auftaktrennen zu vergeigen, dürfte es für die

Devils auch in diesem Jahr kein Selbstläufer mit dem Finaleinzug

werden. Denn die Devils sind auswärts beim

Herausforderer Wittstock gefordert, wo auch erst mal

gewonnen werden muss. Brokstedt und Wittstock sind

stark genug besetzt, um die Devils zu fordern, doch auch

die Devils können mit einem gesunden Selbstvertrauen

ans Startband rollen, denn umsonst sind die Landshuter

nicht Rekordmeister und mit ihren enthusiastischen

Fans im Rücken wurde schon so manche Schlacht in der

One-Solar-Arena geschlagen!

Auf den folgenden Seiten stellen wir Ihnen die Teams

der Liga und die bis dahin bekannten Fahrer vor. Zugleich

wagen wir auch eine Prognose zu den Teams und

laden sie ein zu überprüfen, ob wir am Ende der Saison

richtig lagen, wenn der Meister gekürt wird.

ils wieder zum Titel führen oder trumpft Brokstedt mit Rune Holta (weiß) ganz groß auf? • Foto: Klaus Goffelmeyer

April '18 BAHNSPORT AKTUELL 7


VORSCHAU

Bleibt bei den Wölfen

in Wittstock:

Michael Härtel

• Foto: Daniel Sievers

Nach Brokstedt abgewandert: Darrel de Vries

und Max Dilger (rot) • Foto: Klaus Goffelmeyer

DIE TEAMS

Brokstedt Wikinger

Acht Punkte fehlten den Wikingern im vergangenen

Jahr, um den Landshutern den Titel

zu entreißen. Nach einem Heimsieg im

ersten Finalrennen gingen die Wikinger in

Landshut unter und verloren ihren 6-Punkte-Vorsprung

aus dem Hinrennen. Im Winter

hatten die Brokstedter dann zudem

noch das Karriereende von Tobias Kroner zu

verdauen, der den Stahlschuh an den berühmten Nagel hing.

Doch anstatt den Kopf in den Sand zu stecken, waren die Wikinger auf

dem Transfermarkt aktiv und verstärkten ihren guten Kader weiter. Stephan

Katt als C-Fahrer kehrte zwar nach Landshut zurück, doch mit Hannes

Gast, Niels Oliver Wessel, Darrel de Vries und Heimkehrer Danny

Maaßen hat man auf der C-Fahrer-Position vier Fahrer zur Auswahl, die je

nach Form zum Zuge kommen dürften. Auf der A-Fahrer-Position verlängerten

die Brokstedter die Zusammenarbeit mit den erfahrenen Rune

Holta und Bjarne Pedersen. Als weitere A-Fahrer verpflichtete man noch

Antonio Lindbäck, der im vergangenen Jahr noch Zwölfter im Speedway

Grand Prix wurde, und den Dänen Andreas Lyager, der als U21-Ausländer

zum Zuge kommen kann. Auf der B-Fahrer-Position hielten die Brokstedter

mit dem letztjährigen U21-WM-Teilnehmer Lukas Fienhage und dem

neuen Kapitän Kai Huckenbeck zwei starke Fahrer in ihren Reihen. Neu

kommt zudem Max Dilger von den DMV White Tigers zu den Wikingern.

Der letztjährige Kapitän der Tigers fuhr bereits in der Vergangenheit für

Brokstedt und soll die Lücke schließen, die Tobias Kroner hinterlässt.

Die BSA-Prognose: Der Kader der Brokstedter lässt viele taktische Möglichkeiten

zu, gerade dann, wenn sich die Auslandsengagements von Kapitän

Kai Huckenbeck mit den deutschen Ligaterminen überschneiden

sollten. Der Kader ist in allen Bereichen stark besetzt und gerade die A-

und B-Fahrer sollten auf jeden Fall Punkte liefern. Sollten dann auch die

C-Fahrer entsprechend liefern, ist alles möglich. Doch gerade die C-Fahrer

hatten im Vorjahr Rennen mit Licht und Schatten. Sollte es den C-Fahrern

gelingen, konstant zu punkten, sind sie auf jeden Fall ein Final-,

wenn nicht sogar ein Titelaspirant!

Kader - Kategorie A: Rune Holta, Bjarne Pedersen, Antonio Lindbäck,

Andreas Lyager (U21)

Kategorie B: Kai Huckenbeck, Max Dilger, Lukas Fienhage

Kategorie C: Niels Oliver Wessel, Danny Maaßen, Hannes Gast, Darrel

de Vries

Wölfe Wittstock

Neben den Wikingern aus Brokstedt sind

die Wölfe der zweite große Herausforderer

der Landshuter Devils. Der 3. Platz im Vorjahr

kann sich sehen lassen und die Wittstocker,

die parallel auch ihre Kraft in die

Jugend- und Nachwuchsarbeit stecken wollen,

wollen an die gute letzte Saison an-

knüpfen. Im Gegensatz zu den Devils und den Brokstedtern strotzt der

Kader jedoch nicht gerade vor Tiefe, doch mit den beiden A-Fahrern Rafal

Okoniewski und Mads Hansen ist man exzellent besetzt und auch die

beiden B-Fahrer Kevin Wölbert und Michael Härtel können sich mehr als

sehen lassen. Auf Position C stehen den Wölfen insgesamt drei Fahrer

zur Verfügung. Der ehemalige deutsche Meister Mirko Wolter ist der Senior

im Team Wölfe und mit Steven Mauer und Maximilian Pott hat man

auf der C-Fahrer-Position ebenfalls zwei starke Fahrer zur Verfügung.

Die BSA-Prognose: Bleibt das Team unverletzt und kann man zu Hause

seine Rennen gewinnen, so könnte es vielleicht sogar beim letzten Vorrundenrennen

der Wölfe in Wittstock am 1. Juli zum großen Showdown

um den Finaleinzug kommen. Im Bereich des Möglichen ist für den Club,

der sich beim Ausbau des Stadions und der Durchführung der Rennen

verbessern möchte, auch eine sportliche Verbesserung über den 3. Platz

hinaus und damit das Finale.

Kader - Kategorie A: Rafal Okoniewski, Mads Hansen (U21)

Kategorie B: Kevin Wölbert, Michael Härtel

Kategorie C: Steven Mauer, Maximilian Pott, Mirko Wolter

MC Nordstern Stralsund

Der MC Nordstern Stralsund war zu Redaktionsschluss

mit Sicherheit noch nicht

komplett, denn dem Team stand bislang lediglich

ein C-Fahrer mit Lukas Baumann zur

Verfügung. Mit den bislang verpflichteten

Fahrern der Kategorie A hat man zwei solide

Fahrer in den eigenen Reihen. Auf der

Position der B-Fahrer hat man drei Fahrer

verpflichtet, die in der Bundesliga bereits

viele Punkte geholt haben und gerade auf heimischer Piste auftrumpfen

können. Da bislang die Position der C-Fahrer bei den Nordsternen noch

vakant ist, wird man hier sicherlich noch aktiv werden. Würden die Nordsterne

zum Beispiel Ronny Weis und Richard Geyer erneut verpflichten,

gäbe das dem Team eine starke Auswahl an C-Fahrern. Gerade da Ronny

Weis im vergangenen Jahr noch die meisten Rennen für Stralsund auf der

B-Position fuhr, wo man 2018 durch die Verpflichtung von Dominik Möser

besser besetzt ist als im Jahr zuvor.

Die BSA-Prognose: Der MC Nordstern wird vermutlich nichts mit dem Finaleinzug

zu tun haben, dazu müssten gerade die B-Fahrer Tobias

Busch, Mathias Bartz und Dominik Möser über sich hinauswachsen, um

zwei der drei Top-Favoriten hinter sich zu lassen. Allerdings könnten die

Stralsunder, die die Teams aus Landshut und Brokstedt auf der heimischen

Bahn herausfordern, auch schnell zum Zünglein an der Waage um

den Finaleinzug werden.

Kader - Kategorie A: Zdenek Holub/CZ, Stanislav Melnychuk/UKR

Kategorie B: Tobias Busch, Mathias Bartz, Dominik Möser

Kategorie C: Lukas Baumann

8 BAHNSPORT AKTUELL April '18


Top-Service für unsere Leser

BAHNSPORT TERMINE 2018

Speedway

Sandbahn

Grasbahn

€ 4,-

BAHNSPORT-

TERMINKALENDER

2018


VORSCHAU

Landshut Devils

Der Rekordmeister erwartet seine Herausforderer!

Die Devils sind mit vier Fahrern auf der

B-Position vermutlich so stark besetzt wie

kein zweites Team im Wettbewerb und haben

somit auch die Flexibilität, ihren Kapitän Martin

Smolinski oder jeden anderen Fahrer der

Kategorie B auf die A-Position zu setzen. Auf

dieser Position steht dem Rekordmeister mit

Leon Madsen ein zuverlässiger Punktelieferant und Publikumsliebling

zur Verfügung und zudem wird auch mit Sicherheit Speedway-Europameister

Andzejs Lebedevs aus Lettland wieder zur Verfügung stehen, der

nach Auskunft der Landshuter kurz vor der Vertragsverlängerung steht.

Aufgrund des großen Fahrerangebots der Kategorie B und der gleichzeitigen

Einstufung des bisherigen C-Fahrers Dominik Möser in die Kategorie

B, kam es noch zu einem Wechsel im Team. Möser kehrt nach Stralsund

zurück und dessen Platz wird Stephan Katt einnehmen. Der Langbahnspezialist

startete bereits in der Vergangenheit für die Devils und

führt das Zweitligateam der Landshuter als Kapitän an. Zweiter Fahrer

der Kategorie C wird Sandro Wassermann sein, der nach schwerer Verletzung

im Vorjahr auf ein besseres Jahr 2018 hofft.

Die BSA-Prognose: Der Rekordmeister gehört erneut zu den Top-Favoriten

auf den Finaleinzug. Die Devils sind stark besetzt und besitzen genügend

taktische Möglichkeiten, um theoretisch auch mit einem rein deutschen

Team eine wettbewerbsfähige Mannschaft zu stellen. Ein Selbstläufer

wird der Finaleinzug jedoch nicht werden, denn das Heimrennen

gegen Brokstedt und auch die schweren Auswärtsaufgaben in Stralsund

und Wittstock müssen gemeistert werden, um nicht am letzten Renntag

gegen die White Tigers noch zittern zu müssen. Kommen die Devils ins

Finale, ist wieder alles möglich, das hat das Team bereits mehrfach bewiesen.

Kader - Kategorie A: Leon Madsen/DK

Kategorie B: Martin Smolinski, Erik Riss, Mark Riss, Valentin Grobauer

Kategorie C: Sandro Wassermann, Stephan Katt

Robert Lambert besetzt den „U21-Ausländer“ bei den DMV White Tigers,

hier vor Brokstedts neuem Kapitän Kai Huckenbeck und Danny Maaßen,

der 2018 auch für die Brokstedt Wikinger am Start ist • Foto: Ralf Dreier

DMV White Tigers

Die DMV White Tigers, das Kooperationsteam

der Clubs aus Berghaupten und Diedenbergen,

haben ein festes Zuhause gefunden. Die

White Tigers werden ihre beiden Heimrennen

im Rhein-Main-Stadion in Diedenbergen austragen

und dort versuchen, ihre Matchpunkte

einzufahren. Bei der Auslosung der Paarungen

haben die Tigers gerade auswärts schwere

Brocken zugelost bekommen. Am Brokstedter Traditionstermin sind

die Tigers bei den Wikingern zu Gast und zum Finale der Vorrunde geht

es nach Landshut.

Neben dem harten Auswärtsprogramm haben die White Tigers zudem

den Abgang ihres Kapitäns Max Dilger zu verdauen, der sich, wie Danny

Maaßen, für einen Wechsel von den Tigers zu den Wikingern entschlossen

hat. Da die Tigers ihrem Grundsatz treu bleiben, jungen Fahrern die

Chance zur Entwicklung zu geben, vertrauten sie Daniel Spiller, dem

deutschen U21-Speedwaymeister das Kapitänsamt an. Daniel Spiller,

der mit René Deddens die Position des B-Fahrers ausfüllen wird, ist noch

immer einer der jüngeren Fahrer im Team, die sich wie die Fahrer der Kategorie

C, Ethan Spiller, David Pfeffer und Marius Hillebrand, in Deutschlands

höchster Liga weiterentwickeln sollen.

Auf der Position der A-Fahrer stehen bislang der Pole Jakub Jamrog sowie

Robert Lambert als U21-Ausländer parat. Inwieweit die Fahrer bei allen

Terminen verfügbar sind, bleibt abzuwarten, doch es dürfte für das gut

vernetzte Management der White Tigers kein Problem sein, auf diesen

Positionen bei Bedarf nachzulegen.

Die BSA-Prognose: Die Tigers werden mit ihrem Team vermutlich nichts

mit dem Einzug ins Finale zu tun haben. Dazu müsste man schon beide

Heimrennen gewinnen und zudem noch in Landshut oder Brokstedt einen

Sensationssieg einfahren. Andererseits gehen die Tigers im Marketing

mit tollen Ideen vorneweg und stellen die Nachwuchsförderung gemäß

den Prinzipien an erste Stelle.

Kader - Kategorie A: Jakub Jamrog/PL, Robert Lambert/GB (U21)

Kategorie B: Daniel Spiller, René Deddens

Kategorie C: Ethan Spiller, David Pfeffer, Marius Hillebrand

10 BAHNSPORT AKTUELL April '18


Mehr als ein Unterbau

Der Unterbau der ersten Speedway Bundesliga, der von der Speedway

Veranstalter Gemeinschaft SVG verwaltet wird, wird in der kommenden

Saison mit neun Teams ausgetragen.

Die Speedway Veranstalter Gemeinschaft hat die Teams und deren Kader

sowie die Termine zum Speedway Team Cup bekanntgegeben. Neu im

Wettbewerb sind die MSC Cloppenburg Fighters, die die Saison mit dem

ersten Rennen am 7. April eröffnen werden. Für den MSC Cloppenburg ist

der Einstieg in den Speedway Team-Cup eine Premiere. Da jedoch mit

Herxheim und Haunstetten insgesamt zwei Teams aussteigen, wird der

Wettbewerb 2018 mit nur noch neun Teams ausgetragen. Die Herxheimer,

die die Saison 2018 ohne die Brüder Riss hätten planen müssen und zudem

noch den Abgang von Lukas Fienhage verdauen mussten, entschlossen

sich im Winter, schweren Herzens aus dem STC auszusteigen.

Voll auf Kontinuität setzt der Titelverteidiger aus Berghaupten. Nach dem

Gewinn des Speedway Team-Cups gelang es den Machern der Eagles, die

komplette Mannschaft aus dem Jahr 2017 wieder an Bord zu holen. Den

wohl spektakulärsten Wechsel gab es beim Emsland Team aus Dohren

und den Meißen Hornets. Kevin Wölbert wechselt von Meißen nach Dohren

und wird in Meißen von keinem Geringeren als dem Olchinger Martin

Smolinski ersetzt.

Der Modus im Speedway Team-Cup wird 2018 wie in den Vorjahren gleichbleiben.

Vier Teams treten an einem Renntag gegeneinander an und

kämpfen um Matchpunkte (3 für den Sieger, 2 für den zweiten, 1 für den

dritten, 0 für den Letzten). Nach Abschluss der Rennen wird es eine Abschlusstabelle

geben, ein Finale ist auch 2018 nicht vorgesehen.

Das Konzept des Speedway Team-Cups, junge Fahrer oder Hobbyfahrer

gepaart mit erfahrenen internationalen Fahrern in den Teams zu mischen,

geht auch weiterhin voll auf. Fast alle deutschen Fahrer haben im STC einen

Teamplatz und somit weitere Renneinsätze gefunden, was das erklärte

Ziel der Serie ist. • Texte: Manuel Wüst

DIE BUNDESLIGA-TERMINE

15.04. DMV White Tigers (in Diedenbergen) - MSC Wölfe Wittstock

21.04. AC Landshut Devils - MSC Brokstedt Wikinger

27.04. MSC Wölfe Wittstock - MC Nordstern Stralsund

01.05. MSC Brokstedt Wikinger - DMV White Tigers

05.05. MC Nordstern Stralsund - AC Landshut Devils

09.06. MC Nordstern Stralsund - MSC Brokstedt Wikinger

23.06. MSC Wölfe Wittstock - AC Landshut Devils

01.07. MSC Brokstedt Wikinger - MSC Wölfe Wittstock

07.07. DMV White Tigers (in Diedenbergen) - MC Nordstern Stralsund

15.08. AC Landshut Devils - DMV White Tigers

03.10. Finale 2 (2. - 1. Vorrunde)

• noch offen Finale 1 (1. - 2. Vorrunde)

DIE SPEEDWAY-TEAM-CUP-TERMINE

07.04. Cloppenburg - Dohren - Neuenknick - Güstrow

14.04. Diedenbergen - Cloppenburg - Olching - Berghaupten

03.06. Landshut - Güstrow - Berghaupten - Meißen

08.07. Meißen - Neuenknick - Landshut - Olching

21.07. Olching - Berghaupten - Dohren - Neuenknick

11.08. Dohren - Landshut - Cloppenburg - Diedenbergen

25.08. Berghaupten - Diedenbergen - Güstrow - Landshut

23.09. Güstrow - Olching - Meißen - Dohren

30.09. Neuenknick - Meißen - Diedenbergen - Cloppenburg

Erstgenannter Verein = Austragungsort

BL + STC MANNSCHAFTSAUFSTELLUNGEN

BUNDESLIGA

AC Landshut

Leon Madsen/DK

Martin Smolinski

Erik Riss

Mark Riss

Valentin Grobauer

Sandro Wassermann

Stephan Katt

MSC Brokstedt

Rune Holta/PL

Antonio Lindbäck/S

Bjarne Pedersen/DK

Andreas Lyager/S (U21)

Kai Huckenbeck

Lukas Fienhage

Max Dilger

Danny Maaßen

Hannes Gast

Niels Oliver Wessel

Darrel de Vries/NL

MC Nordstern Stralsund

Zdenek Holub/CZ

Stanislav Melnychuk/UKR

Tobias Busch

Mathias Bartz

Dominik Möser

Lukas Baumann

DMV White Tigers

Jakub Jamrog/PL

Robert Lambert/GB (U21)

Daniel Spiller

René Deddens

Ethan Spiller

David Pfeffer

Marius Hillebrand

MSC Wölfe Wittstock

Rafal Okoniewski/PL

Mads Hansen/DK (U21)

Kevin Wölbert

Michael Härtel

Steven Mauer

Maximilian Pott

Mirko Wolter

SPEEDWAY TEAM CUP

Black Forest Eagles

Berghaupten

Max Dilger

Daniel Spiller

Ethan Spiller

David Pfeffer

Maximilian Pongratz

TM Sönke Petersen

TM Reiner Armbruster

Meißen Hornets

Martin Smolinski

Jonas Jensen

Ronny Weis

Richard Geyer

Lukas Wegner

Mathias Rex

TM Maik Pilz

TM Henry Schumann

MSC Olching

Valentin Grobauer

Michael Härtel

Philipp Schmuttermayr

Tim Wunderer

Erik Bachhuber

TM Stephan Wunderer

See you at the track!

• Foto: Niklas Breu

Emsland Speedway

Team Dohren

Kevin Wölbert

Kai Huckenbeck

Geert Bruinsma

Jörg Tebbe

Fabian Wachs

Kenneth Jürgensen

Jason Jörgensen

Timo Wachs

Jan Meyer

TM Tobias Kroner

TM Wolfgang Geiler

Güstrow Torros

Tobias Busch

Hannes Gast

Lukas Baumann

Leon Arnheim

Max-Wilhelm Kruth

Ben Ernst

TM Hannes Heider

TM Maurice Mörke

Diedenbergen Rockets

Mathias Bartz

Marius Hillebrand

Leon Maier

Maximilian Pott

Henk Koonstra

Julian Bielmeier

Celina Liebmann

TM Steffi und

Andreas Schumacher

Landshut Young Devils

Stephan Katt

Sandro Wassermann

Jonas Wilke

Maximilian Troidl

Mario Niedermeier

TM Johannes Gradl

TM Klaus Zwerschina

Neuenknick Hexen

Sascha Stumpe

Steven Mauer

Danny Maaßen

Darrel de Vries

Marc Leon Tebbe

Fabien Neid

Maximilian Firniß

TM Mirco Korte

MSC Cloppenburg

Fighters

René Deddens

Lukas Fienhage

Niels Oliver Wessel

Dominik Möser

Mads Hansen

Kevin Lück

Jonny Wynant

Jason Sobolewitsch

Michelle Köhler

TM Manfred Bäker

TM Thore Weiner

April '18 BAHNSPORT AKTUELL 11


EISSPEEDWAY-WM

Finale 3/4 - Togliatti/RUS

Dimitri Koltakow

baut Führung aus

Obwohl Dimitri Koltakow nur am ersten Renntag

gewann, baute der Russe seine WM-Führung

aus. Martin Haarahiltunen war in Togliatti

wieder bester nicht-russischer Pilot. Die

deutschen Fahrer belegten hintere Plätze.

Zweimal aufs Podium: Das Mega-Lada-Maskottchen

brachte Daniil Iwanow Glück, hier gegen Jan Klatovsky,

der sich leistungsstark zurückmeldete

12 BAHNSPORT AKTUELL April '18


WM-Leader Dimitri Koltakow gegen Wildcardfahrer Igor Kononow

Martin Haarahiltunen zeigte erneut

keinen Respekt vor den Russen,

hier gegen Sergej Karatschintsew

April '18 BAHNSPORT AKTUELL 13


EISSPEEDWAY-WM

Niclas Svensson fuhr sich am Samstag ins Finale

Dimitri Koltakow gewann in der kasachischen

Hauptstadt beide GP-Rennen und galt vor dem

Wochenende im Anatoli-Stepanow-Stadion als

großer Favorit. Der Titelverteidiger wurde seiner

Rolle gerecht. Am Sonnabend fuhr der

27-Jährige die Konkurrenz in Grund und Boden.

Er erzielte in der Qualifikation ein makelloses

Punktemaximum und siegte auch im Semifinale

souverän. Im Finale lag Koltakow zunächst

an 2. Stelle, aber schon in der zweiten Kurve

ging der Russe an seinem Landsmann Dimitri

Komisewitsch innen vorbei und holte den dritten

GP-Sieg in Folge. Am zweiten Renntag deutete

zunächst alles darauf hin, als ob der Weltmeister

erneut ganz oben auf dem Podium stehen

würde. Koltakow war nach drei Durchgängen

noch ungeschlagen, musste sich aber in

Lauf 14 Lokalmatador Daniil Iwanow beugen.

Mit 14 Zählern war der GP-Führende jedoch

wieder bester Fahrer der Vorläufe. Im Semifinale

kreuzte Koltakow zum fünften Mal als Erster

den Zielstrich. Im Endlauf übernahm der

amtierende Weltmeister die Führung und man

dachte, alles sei schon gelaufen, doch dann

stürzte Dinar Walejew. Der Lauf wurde abgebrochen

und der junge Pilot disqualifiziert. Im

Re-run setzte sich Koltakow an die Spitze, doch

in der dritten Runde bekam er auf dem holprigen

Eis Probleme. „Komi“ witterte sofort seine

Chance, stach ihnen durch und ging in Front.

Koltakow griff in der Zielkurve noch außen an,

unterlag jedoch im Ziel denkbar knapp. Der Titelverteidiger

erkämpfte am Sonntag stattliche

19 Punkte und baute seine WM-Führung deutlich

aus. Sein Vorsprung beträgt bereits

16 Zähler.

Dimitri Komisewitsch belegte am ersten Renntag

den 2. Gesamtrang. Der Weltmeister von

2016 kam auf insgesamt 18 Punkte. Am Sonntag

stand der 32-Jährige zwar auf der obersten

Podiumsstufe, doch seine Punkteausbeute

(16) war etwas mickriger als am Vortag. In der

Gesamtwertung hatte sich der Pilot aus Kamensk-Uralskij

jedoch um zwei Plätze verbessert

und war nach Togliatti Dritter. Daniil Iwanow

fährt seit vielen Jahren für den heimischen

Club Mega-Lada und die 300 Meter lange Eisbahn

hat vor ihm keine Geheimnisse. Der zweifache

Weltmeister konnte den Heimvorteil ausnutzen.

Der 31-Jährige wurde sowohl am Sonnabend

als auch am Sonntag Dritter und erkämpfte

an beiden Renntagen jeweils 17 Punkte.

Dank seiner guten Leistung lag Iwanow

nach Togliatti im WM-Klassement an 2. Position.

Sergej Karatschintsew war vor dem Rennwochenende

in der Stadt an der Wolga noch WM-

Zweiter, aber mit seinem Abschneiden in Togliatti

konnte er nicht wirklich zufrieden sein. Der

Russe sammelte am ersten Renntag fleißig

Punkte. In der Qualifikation verbuchte er

12 Zähler, doch im ersten Semifinallauf riss der

26-Jährige Strohballen heraus und Referee Jesper

Steentoft aus Dänemark schloss den Fahrer

von der Wiederholung aus. Am Sonntag lief

es für Karatschintsew nicht besser. In Rennen

16 kämpfte der Russe mit Martin Haarahiltunen

um die Führung, brachte aber den Skandinavier

in der zweiten Runde zu Fall und konnte

nicht mehr am Re-run teilnehmen. Der aus Nowosibirsk

stammende Pilot schloss die Vorläufe

mit 10 Punkten ab, hatte jedoch im Semifinale

gegen Koltakow und „Komi“ keine Chance.

Er erreichte als Dritter das Ziel und schied

aus. In der WM-Wertung büßte Karatschintsew

dadurch zwei Plätze ein.

Dinar Walejew brach sich drei Wochen vor Astana

das Schlüsselbein und blieb dem WM-Auftakt

fern. In Togliatti war der 22-Jährige jedoch

wieder dabei. Am Sonnabend hatte der Russe

noch gewisse Probleme. Er konnte keinen einzigen

Lauf gewinnen und musste sich drei ausländischen

Fahrern beugen. Walejew erzielte

insgesamt 7 Punkte, was zu wenig war, um das

Semifinale zu erreichen. Der junge Russe landete

auf Platz 9. Am nächsten Tag fand Walejew

zu seiner Stärke zurück. Mit 12 Punkten

schloss er die Qualifikation als Drittbester ab

und im zweiten Semifinalrennen kam er hinter

Iwanow als Zweiter ins Ziel. Im Endlauf stürzte

Walejew an letzter Stelle liegend in der zweiten

Runde, wurde disqualifiziert und am Ende Vierter.

Martin Haarahiltunen zeigte im Stepanow-Stadion

eine gute Leistung, konnte jedoch nicht

an seine hervorragende Performance von Astana

anknüpfen und rutschte in der Gesamtwertung

um einen Rang ab. Am ersten Renntag

holte der Newcomer der Eissaison zwei Siege,

Welcome to Togliatti

Am Samstag ins Semifinale geschafft: Franz Zorn, hier vor Harald Simon und Günther Bauer

14 BAHNSPORT AKTUELL April '18


ging allerdings auch zweimal leer aus. In Heat

11 lag der Schwede an 2. Stelle, aber in der

dritten Runde verlor der 27-Jährige die Kontrolle

über die Maschine. Er konnte sich zwar vor

einem Sturz retten, wurde aber durchgereicht

und kam hinter Iwanow, Jan Klatovsky und Jasper

Iwema als Letzter ins Ziel. In Lauf 20 überfuhr

der Skandinavier die Außenlinie, riss

Strohballen heraus und wurde nachträglich

disqualifiziert. Obwohl Haarahiltunen auf lediglich

7 Punkte kam, qualifizierte er sich für

die nächste Runde und es fehlte nicht viel und

er wäre ins Finale gekommen. Er griff Ende der

zweiten Runde den an 2. Stelle liegenden Karatschintsew

an und in diesem Augenblick touchierte

der Russe die äußere Bahnbegrenzung.

Strohballen flogen auf die Bahn, der Lauf wurde

abgebrochen und Karatschintsew von der

Wiederholung ausgeschlossen. Im Re-run

musste sich Haarahiltunen in der Startkurve

vor einem Sturz retten, konnte die Fahrt zwar

fortsetzen, schied jedoch als Dritter aus. Am

Sonntag hatte der Schwede nach vier Durchgängen

7 Zähler und eine gute Chance weiterzukommen.

In Rennen 18 lag Haarahiltunen an

2. Position, bis er in der dritten Runde wegen

des heruntergefallenen Methanolschlauchs

ausgefallen war. Der Fahrer schloss die Vorläufe

als Neunter ab und konnte vorzeitig seine

Technik packen. Sein Landsmann Niclas Svensson

feierte am Sonnabend sein bestes GP-Abschneiden

seiner bisherigen Laufbahn. Der

27-Jährige holte in der Qualifikation 8 Punkte

und zog in die nächste Runde ein, wo er nach

der Disqualifikation von Karatschintsew und

dem Malheur von Haarahiltunen in der Startkurve

den Endlauf erreichte und letztendlich

Tagesvierter wurde. Am nächsten Tag konnte

Svensson an seine Leistung vom Vortag in keiner

Weise anknüpfen. Als der Schwede in Heat

9 wegen Herausreißens mehrerer Strohballen

disqualifiziert wurde, hatte er noch keine

Punkte zu verzeichnen. Er kam am Ende auf

3 Zähler und landete auf Platz 14.

Nachdem sich Harald Simon in Astana eine tiefe

Fleischwunde zugezogen hatte, war er beim

Team-WM-Finale in Schadrinsk nicht am Start.

In Togliatti war der Waldviertler jedoch wieder

dabei und hatte am Sonnabend einen traumhaften

Rennanfang. Im Auftaktlauf schlug er

unter anderem Walejew und Svensson. Später,

als das Eis zunehmend schlechter wurde,

konnte man doch sehen, dass die Verletzung

nicht spurlos an ihm vorbeigegangen war. Zu

allem Übel wurde der Österreicher im dritten

Durchgang noch wegen Überfahrens der Innenlinie

disqualifiziert. Simon erzielte insgesamt

5 Punkte und belegte Platz 11. Am Sonntag

schrieb der 50-Jährige 4 Zähler und wurde

Dreizehnter. In der WM-Wertung liegt Simon an

6. Stelle, aber sein Rückstand auf den fünftplatzierten

Haarahiltunen beträgt bereits

18 Zähler.

Franz Zorn konnte sich in Russland im Vergleich

zum Rennen in Astana etwas steigern,

war jedoch mit seiner Leistung nicht hundertprozentig

zufrieden. Seine Starts waren besser

als in Kasachstan, aber der Österreicher war im

Stepanow-Stadion noch nicht so weit, wie er

sein möchte. Am Sonnabend erzielte der Saalfeldener

keinen Sieg, konnte aber immerhin

als Achter mit 7 Zählern ins Semifinale einziehen.

In Heat 22 hatte der 47-Jährige gegen drei

Russen das Nachsehen und schied aus. Am

zweiten Renntag verzeichnete Zorn einen Sieg

und hatte nach vier Durchgängen 5 Punkte. In

Rennen 17 stieß er mit Hans Weber zusammen

und der Deutsche flog mit vollem Speed in die

Bahnbegrenzung. Völlig überraschend schloss

der Unparteiische den Österreicher aus. Es war

eine falsche Entscheidung, denn Zorn fuhr seine

Linie, während „Eishans“ plötzlich nach innen

zog. Möglicherweise lag es an einer der

vielen Rillen, die sich inzwischen gebildet hatten.

Kein Wunder, dass der Saalfeldener seinem

Unmut einen freien Lauf ließ und den

Schiedsrichter scharf kritisierte. Zorn belegte

letztendlich Tagesplatz 10 und lag nach Togliatti

in der WM-Wertung an 10. Position.

Das ganze Rennwochenende über quälte sich

Günther Bauer mit seinem verletzten Fuß. Der

Bayer hatte sich in der WM-Qualifikation in

Örnsköldsvik eine schmerzhafte Schnittwunde

zugezogen, die vor dem GP-Auftakt in Astana

einigermaßen verheilt zu sein schien. Doch die

Strapazen und Anstrengungen der letzten Wochen

in Kasachstan und Russland führten dazu,

dass sich der linke Fuß dann doch entzündet

hatte. Unter diesen Umständen war Eisspeedwayfahren

auf hohem Niveau undenkbar.

Am Sonnabend kam dazu noch ein anderes

gesundheitliches Problem hinzu. Nach seinem

ersten Lauf stellte sich heraus, dass Bauers

Körper wegen Mangel an Flüssigkeit und

Zucker völlig entkräftet war. Glücklicherweise

konnte Bauer den Mangel schnell beheben und

musste nur einen Lauf auslassen. Der 46-Jährige

erzielte einen Punkt und belegte Tagesrang

16. Am nächsten Renntag war seine Ausbeute

deutlich größer. Mit 5 Zählern wurde Bauer

Zwölfter.

Johann Weber entwickelt sich in dieser Saison

langsam zum Crash-König. Nicht weniger als

viermal kam der 33-Jährige in Togliatti mit dem

Eis unsanft in Berührung. Am ersten Renntag

touchierte „Eishans“ schon in Rennen 3 die

Bahnbegrenzung und stürzte. Im vierten

Durchgang ging der Schlierseer wieder zu Boden,

als Iwema in der Startkurve ausrutschte

und Weber keine Chance mehr hatte, dem Hindernis

auszuweichen. Im Gegensatz zum ersten

Sturz durfte der Deutsche diesmal am Rerun

teilnehmen. Die Vorläufe schloss Weber

mit einer Disqualifikation wegen Herausreißens

der Strohballen ab. Insgesamt kam der

Pilot auf 4 Punkte, was für Tagesrang 13 reichte.

Am Sonntag lief es für ihn noch schlechter.

Schon im Auftaktheat rutschte „Eishans“ in

der zweiten Runde in Führung liegend aus und

wurde ausgeschlossen. Erneut disqualifiziert

wurde der Bayer in Lauf 16, als er wieder Strohballen

herausgerissen hatte. Im darauffolgenden

Rennen kam es eingangs der zweiten Kurve

zu der problematischen, bereits beschriebenen

Kollision mit Zorn und Weber stürzte spektakulär.

Der Fahrer konnte glücklicherweise

auf eigenen Beinen die Strecke verlassen, trat

in der Wiederholung jedoch nicht mehr an. Mit

einem Zähler wurde „Eishans“ Sechzehnter.

Ove Ledström stürzte eine Woche zuvor in

Schadrinsk und verletzte sich dabei am Knie.

In Togliatti hatte der junge Schwede am Sonnabend

wieder einen Sturz zu beklagen und es

erwischte erneut sein linkes Bein. Der 20-Jährige

ging danach noch mal an den Start, brach

jedoch den Lauf vorzeitig ab. Mit einem Punkt

wurde er Fünfzehnter. Am nächsten Tag lief es

für den Skandinavier deutlich besser. Mit einem

Sieg und 7 Zählern qualifizierte sich Ledström

fürs Semifinale, wo er jedoch wieder

stürzte und disqualifiziert wurde. Sein Landsmann,

Jimmy Olsen erkämpfte an beiden Renntagen

jeweils 5 Punkte und belegte Platz

12 bzw. 11.

Jan Klatovsky absolvierte nach seiner in Ylitornio

erlittenen Rückenverletzung in Togliatti das

erste WM-Rennen dieser Saison und zeigte eine

erstaunlich gute Leistung. Am ersten Tag

kam der Tscheche auf 7 Zähler, wobei er einen

glimpflich ausgegangenen Sturz zu beklagen

hatte. Am Sonntag erkämpfte der 35-Jährige

sogar 8 Punkte, qualifizierte sich fürs Semifinale,

wo er jedoch als Vierter ausschied. Jasper

Iwema stürzte in Togliatti zweimal und erzielte

an beiden Renntagen zusammen 3 Punkte.

Igor Kononow ist noch amtierender Vizeweltmeister.

Da er sich jedoch für die WM nicht qualifizieren

konnte, kann er die Silbermedaille

nicht mehr verteidigen. In Togliatti fuhr der Russe

mit der Wildcard. An beiden Tagen erreichte

der 30-Jährige das Semifinale, wollte dann aber

nicht in die Kämpfe seiner Landsleute eingreifen.

Im Endeffekt schied er beide Male vorzeitig

aus und erzielte insgesamt 22 Punkte.

Nachdem Bauer wegen Flüssigkeitsmangel im

dritten Durchgang nicht an den Start rollen

konnte, kam Nikita Toloknow als Reservist zum

Einsatz. Seine Fahrt endete bereits in der zweiten

Kurve bitterböse. Der Russe lag in Führung,

stürzte und wurde dann wahrscheinlich von

der Fußraste von Svenssons Bike erwischt. Toloknow

erlitt dabei einen Bruch des linken Unterarms

und wurde ins Krankenhaus gebracht.

Aufgrund der Kälte (zirka minus 10 Grad) war

die Veranstaltung im modernen Stepanow-Stadion

wohl erstaunlich schwach besucht. Insgesamt

sahen sich nur zirka 9000 russische Fans

an beiden Tagen die Rennen an. • Text: Georg

Dobes; Fotos: David Reygondeau/good-shoot.com

- Tabelle siehe Seite 19 -

Dimitri Komisewitsch schlägt Dimitri Koltakow im Sonntagsfinale

Finalsieger am Sonntag (v.l.): Dimitri Koltakow, Dimitri Komisewitsch, Daniil Iwanow

April '18 BAHNSPORT AKTUELL 15


EISSPEEDWAY-WM

Finale 5/6 - Berlin/D

Sergej Karatschintsew führt vor Dimitri Komisewitsch

(weiß), während „Eishans“ Weber (gelb)

zum Sturz ansetzt, dahinter Jasper Iwema

16 BAHNSPORT AKTUELL April '18


Spannungsgeladen

Das 45. Eisspeedway in Berlin bot jede Menge Spannung und schöne Kämpfe. Selten bekommen

die Fans bei einem Eis-Grand-Prix so viele Zweikämpfe und Überholmanöver zu

sehen. Einziges Manko für die Besucher bei den frostigen Temperaturen waren die viel

zu langen Bahndienste, die aber nötig schienen, um den Fahrern gerecht zu werden.

April '18 BAHNSPORT AKTUELL 17


EISSPEEDWAY-WM

Zwar setzte der Russenexpress seine Fahrt wie

erwartet fort, doch die erstarkte schwedische

Phalanx und der Einzug der beiden Österreicher

Harald Simon und Franz Zorn in die Halbfinals

des ersten Tages ließen es einem trotz der

Kälte warm ums Herz werden. Die gegenüber

den Vorjahren tieferen Temperaturen waren es

auch, die diesmal für brüchiges Eis sorgten.

Die Spikes rissen bald tiefe Rillen in die Bahn

des Horst-Dohm-Stadions und sorgten bei allen

Fahrern für erhöhte Schwierigkeiten. Nachdem

aber die Weltklasse am Start war, ging alles

ohne Komplikationen über die Bühne.

Punkt 17:00 Uhr schnellten zum ersten Mal die

Startbänder hoch und der Russe Sergej Karatschintsew

holte sich den Eröffnungssieg vor

den Schweden Jimmy Olsen, Stefan Svensson

und dem Tschechen Jan Klatovsky. Dann waren

es Dimitri Koltakow, Daniil Iwanow und Dimitri

Komisewitsch, die sich die weiteren Siege holten,

womit die russische Crew flächendeckend

die Spitzenplätze belegte. Einzig Dinar Walejew

fiel diesmal etwas aus dem Rahmen. Er

kam an diesem Tag auf nur 4 Punkte und

schloss als Dreizehnter ab. In Lauf 7 kam es

dann zum ersten nicht russischen Sieg (keiner

am Start). Schwedens neues Aushängeschild

Martin Haarahiltunen blieb vor Hans Weber,

der zwei Tage zuvor in der Deutschen Meisterschaft

Rang 2 belegen konnte, siegreich. Dann

dauerte es bis Heat 11, bis wieder ein Nicht-

Russe 3 Punkte holte. Diesmal konnten sich

die österreichischen Schlachtenbummler freuen.

Harald Simon blieb vor dem neuen Deutschen

Meister Max Niedermaier, der mit einer

Wildcard ins Geschehen eingriff, erfolgreich.

Beide ließen die Schweden Ove Ledström und

Olsen hinter sich.

Nach 20 Läufen führte Koltakow (15) vor Komisewitsch

(14), Iwanow (13), Zorn (11), Simon

und Niclas Svensson (je 9), Haarahiltunen (8)

und Karatschintsew (7). Damit standen die

Halbfinalisten fest, wobei Letztgenannter

durch seinen Sieg im Eröffnungslauf den

punktgleichen Klatovsky hinauskickte. Doch

für Karatschintsew, der sich verletzt hatte und

zum Schluss nur zwei Nuller schrieb, neigte

sich das Glück. Er kam nicht mehr an den Start

und rollte am nächsten Tag nur zu seinem ersten

Turn heraus. Unbestätigte Gerüchte besagten,

dass er von höherer Stelle zurückgepfiffen

wurde. Wie man manchmal hört, gibt es bei

den Ice Gladiators verschiedene Wahrheiten,

welche allerdings die richtige ist, darüber

schweigt man eisig.

Die österreichischen Hoffnungen auf eine erstmalige

Finalteilnahme zerschellten zunächst

an Koltakow (erwartet), Haarahiltunen (nicht

erhofft) und Niclas Svensson (nicht erwartet).

Franz Zorn, der bis dahin eine saubere

2-2-1-3-3-Serie hingelegt hatte, konnte seine

blaue Position nicht optimal umsetzen und war

bereits in der Startkurve zurück. Auch der

zweite Halbfinallauf (trotz Karatschintsews

Nichtantreten) war für die Alpenländler nicht

von Erfolg gekrönt. Simon jagte den Auspuff

von Koltakow und Komisewitsch erfolglos. Im

Finale kämpfte Haarahiltunen tapfer mit. Zwar

konnte er Koltakow und Komisewitsch nicht

halten, doch hüpfte er auf die 3. Stufe des Podestes.

Auch GP Nummer 6 stand unter dem Zeichen

des WM-Führenden Koltakow, der auf einer sicheren

Verteidigungsposition zu sitzen

scheint. Am Ende des Tages hielt er bei

122 Punkten vor Landsmann Daniil Iwanow

(97), Komisewitsch (92) und Karatschintsew

(68). Bevor es jedoch so weit war, gab es weitere

23 Läufe, die jede Menge Spannung boten.

Nach Karatschintsews Ausstieg kamen Stefan

Pletschacher und Tobias Busch zum Zug, womit

das deutsche Aufgebot in Berlin auf vier

Mann stieg. Der Beste aus dem Quartett war

der „Eishans“, der es auf insgesamt 9 Punkte

brachte. Spektakulär sein Auftritt in Heat 17 am

Samstag im Kampf gegen Stefan Svensson, als

im Angriff auf Platz 2 das Vorderrad aufstieg.

„Das Feeling für das Motorrad ist besser geworden“,

so der 33-jährige Haushamer und

„wenn du ein optimal abgestimmtes Motorrad

hast, ist es egal, ob Schotter in den Rillen

liegt.“

Wildcard-Fahrer Max Niedermaier holte 4 und

3 Punkte. Seine Antwort auf die Frage, ob am

Set-up etwas umgestellt wurde, blieb urbayerisch:

„Des liegt nie am Set-up, sondern immer

an der rechten Hand.“ Tobias Busch kam bei

seinen vier Einsätzen auf einen Punkt, Stefan

Pletschacher ging leer aus.

Einer der Härtesten unter der Sonne ist sicherlich

Harald Simon. Der Waldviertler – (ein bekannter

Spruch in seiner Heimat: „ein Waldviertler

sind drei Leute“) – schrieb an jedem

Tag 10 Punkte und kam beide Male ins Halbfinale.

Dabei musste er in der Nacht zwei Motoren

tauschen („die liefen, liefen und liefen seit

November ohne Service“) und ging den zweiten

Tag ohne Abstimmung ins Rennen. Er rangierte

nach Berlin an 6. Stelle der WM und war

nach Haarahiltunen bester Nicht-Russe. Franz

Zorn ging zweimal am Finale vorbei, ohne allerdings

wahre Chancen zu haben. Am Sonntag

gelang kein Laufsieg und im Halbfinale entschwanden

Iwanow, Komisewitsch und Haarahiltunen

bald. Nach Sturz des Schwedens kam

der Salzburger noch zu einem Punkt und erreichte

nach Astana (9 Punkte) und Togliatti

(12) sein bestes heuriges Ergebnis (19).

Bisher kamen in der WM 23 Fahrer zum Einsatz,

wobei die Russen mit sieben Mann die

Nase vorne haben. Je fünf Mann stellten

Schweden und Deutschland (Bauer, Busch,

Niedermaier, Pletschacher, Weber) gefolgt von

Österreich (Ebner, Simon, Zorn), während die

Tschechische Republik, die Niederlande und

Kasachstan mit je einem Teilnehmer aufscheinen.

Allgemein positiv beurteilt wurde das

schwedische Engagement, wo eine neue junge

Garde heranwächst. Und das obwohl mit Stefan

Svensson ein ganz großer Routinier älterer

Bauart kräftig mitgeigte. Das Vater-Sohn-Duell

im Hause Svensson ging knapp für den Junior

aus. Niclas kam auf 14 Zähler und war nach

Berlin WM-Neunter. Papa Svensson begnügte

sich mit 13 Punkten, Jimmy Olsen (9) und Ove

Ledström (2) sind weiterhin am Lernen. Primus

im Team ist Haarahiltunen.

Fasst man das Berlin-Ergebnis nach Nationen

zusammen, ergeben sich für Russland

135 Punkte vor Schweden (62), Österreich (39)

und Deutschland (17). Koltakow hält nach

sechs Rennen bei fünf Siegen (sechs Finalteilnahmen),

Komisewitsch hat einen Sieg auf

dem Konto (fünf Finalteilnahmen). Insgesamt

schafften es bisher sieben verschiedene Fahrer

ins Finale, darunter Haarahiltunen (dreimal).

• Text: Alfred Domes

• Fotos: David Reygondeau/good-shoot.com

Enge Kiste 1: Franky Zorn ge

Enge Kiste 3: Ove Ledström (wei

18 BAHNSPORT AKTUELL April '18


Top-3 Samstag (v.l.): Dimitri Komisewitsch, Dimitri Koltakow, Martin Haarahiltunen

niil Iwanow • Enge Kiste 2: „Eishans“ Weber gegen Harald Simon

Berlin sagt Good-bye bis nächstes Jahr ...

en Franky Zorn (gelb), Stefan Svensson (blau) und Jan Klatovsky (rot)

EISSPEEDWAY-WM

Stand nach Berlin/D - 3./4.3.2018

Pl./Name Nat. F1 F2 F3 F4 F5 F6 Ges.

1. Dimitri Koltakow RUS 19 21 21 19 21 21 122

2. Daniil Iwanow RUS 14 16 17 17 16 17 97

3. Dimitri Komisewitsch RUS 15 11 18 16 18 14 92

4. Sergej Karatschintsew RUS 17 19 12 11 7 2 68

5. Martin Haarahiltunen S 17 12 8 7 11 13 68

6. Harald Simon A 7 10 5 4 10 10 46

7. Dinar Walejew RUS 7 14 4 15 40

8. Franz Zorn A 5 4 7 5 11 8 40

9. Niclas Svensson S 4 4 10 3 10 4 35

10. Jan Klatovsky CZ 7 8 7 9 31

11. Jimmy Olsen S 4 7 5 5 3 6 30

12. Ove Ledström S 6 10 1 7 2 0 26

13. Igor Kononow* RUS 10 12 22

14. Johann Weber D 3 3 4 1 5 4 20

15. Stefan Svensson S 5 1 6 7 19

16. Andrej Schischegow* RUS 11 6 17

17. Jasper Iwema NL 2 0 2 1 3 4 12

18. Günther Bauer D 1 3 1 5 10

19. Charly Ebner A 5 5 10

20. Max Niedermaier* D 4 3 7

21. Wladimir Tscheblakow* KAZ 2 5 7

22. Tobias Busch** D 0 1 1

23. Stefan Pletschacher** D 0 0 0

F3 - Togliatti/RUS: SF1: Koltakow, N.Svensson, Haarahiltunen, Karatschintsew

D; SF2: Komisewitsch, Iwanow, Kononow, Zorn; Finale:

Koltakow, Komisewitsch, Iwanow, N.Svensson.

F4 - Togliatti/RUS: SF1: Koltakow, Komisewitsch, Karatschintsew,

Klatovsky; SF2: Iwanow, Walejew, Kononow, Ledström S/D; Finale:

Komisewitsch, Koltakow, Iwanow, Walejew S/D.

F5 - Berlin/D: SF1: Koltakow, Haarahiltunen, Svensson, Zorn; SF2:

Iwanow, Komisewitsch, Simon, Karatschintsew A; Finale: Koltakow,

Komisewitsch, Haarahiltunen, Iwanow.

F6 - Berlin/D: SF1: Koltakow, Walejew, Klatovsky, Simon; SF2: Iwanow,

Komisewitsch, Zorn, Haarahiltunen D; Finale: Koltakow, Walejew,

Komisewitsch, Iwanow.

*) Wildcard, **) Bahnreserve


EISSPEEDWAY-EM

Nachdem Igor Kononow sich nicht für die WM

qualifizieren konnte, nahm er an der Eisspeedway-EM

teil. Der aus Baschkirien stammende

Pilot startete bisher viermal bei diesem Wettbewerb

und stand zweimal auf dem Podium.

Sowohl 2007 in Utschaly als auch 2009 in Luchowitsy

wurde er Vize-Europameister. In

Wjatskije Poljany war es dann soweit. Kononow

zeigte sich im Elektron-Stadion in brillanter

Form. Der 30-Jährige rollte bei knirschender

Kälte unter minus 20 Grad insgesamt zwölfmal

an den Start und kreuzte genauso oft als Sieger

den Zielstrich.

Auch die restlichen Medaillen gingen an die

Russen. Eduard Krysow wurde auf dem 340

Meter langen Oval Gesamtzweiter. Es ist die

dritte EM-Medaille des 34-jährigen Fahrers.

2011 in Togliatti bestieg er die niedrigste Podiumsstufe

und holte im Vorjahr in Ufa Silber.

Krysow erzielte insgesamt acht Heatsiege und

unterlag nur viermal dem neuen Titelträger. Am

zweiten Renntag wurde der Russe im A-Finale

von Jan Klatovsky vom Motorrad geholt und

gleich nach der Siegerehrung mit Verdacht auf

eine Kompressionsfraktur der Wirbelsäule und

einem Bruch des Steißbeins ins Krankenhaus

gebracht. Nikita Bogdanow wurde vor insgesamt

zirka 12.000 Zuschauern Bronzemedaillengewinner.

Damit trat der erst 16-jährige Eispilot

in die Fußstapfen seines Vaters Mikhail,

der in der EM zweimal auf dem Podium stand.

Jan Klatovsky war im Elektron-Stadion der einzige

Ausländer, der in die Phalanx der siegesgewohnten

Russen eindringen konnte, obwohl

er sich am Ende doch mit dem unbeliebten

4. Rang begnügen musste. Am ersten Renntag

Finale - Wjatskije Poljany/RUS

Kononows Tag

Igor Kononow gewann in Wjatskije Poljany seinen ersten

EM-Titel • Max Niedermaier belegte den 5. Rang.

Eduard Krysow, Igor Kononow und Nikita Bogdanow (v.l.

20 BAHNSPORT AKTUELL April '18


erzielte „Klabo“ 12 Punkte und erreichte das

A-Finale. Nach einem schwachen Start zog der

Tscheche in der Startkurve an Bogdanow innen

vorbei und lag an 3. Stelle. Der junge Russe

versuchte immer wieder, einen Weg vorbeizufinden,

aber der Tscheche wehrte sich gekonnt.

In der Zielkurve startete Bogdanow eine

verzweifelte Attacke innen und fing Klatovsky

kurz vor dem Zielstrich doch ab. Am Sonntag

trafen beide Fahrer schon im Auftaktlauf aufeinander

und der Tscheche konnte sich an dem

jungen Gegner revanchieren. Der 35-Jährige erkämpfte

wieder 12 Zähler und kam unter die

Topvier. Bogdanow war nach 20 Heats mit Divis

punktgleich (jeweils 11), verbuchte jedoch einen

Sieg mehr und gesellte sich zu den Teilnehmern

des Endlaufes. Den Start gewann Kononow

und er triumphierte dann souverän,

während ein erbitterter Kampf hinter ihm entbrannte.

Klatovsky wusste, dass ihm nur Platz

2 eine Medaille sichern konnte, darum lieferte

er sich ein spannendes Duell mit Krysow. Drei

Runden lang fuhren beide Piloten Rad an Rad,

während Bogdanow ihnen dicht im Nacken saß

und auf seine Chance wartete. In der Endphase

konnte Krysow sich etwas durchsetzen, dann

griff „Klabo“ eingangs der Zielkurve innen an.

Er touchierte den Russen, der die Kontrolle

über seine Maschine verlor und stürzte. Bogdanow

konnte dem Hindernis nicht ausweichen

und erwischte seinen Landsmann. Beide

Russen knallten mit voller Wucht in die Bahnbegrenzung.

Referee Wojciech Grodzki disqualifizierte

den Tschechen und wertete den Lauf,

ohne einen Re-run anzuordnen. Krysow wurde

Zweiter und Bogdanow wurde der 3. Rang zugesprochen.

Drei deutsche Fahrer gingen in Wjatskije Poljany

an den Start, wobei Luca Bauer mit italienischer

Lizenz fuhr. Für Max Niedermaier war es

die fünfte EM-Teilnahme. Am Sonnabend verbuchte

der Bayer zwei Siege und erreichte mit

11 Zählern das B-Finale. Niedermaier kam am

besten aus den Bändern und ließ seinen Gegnern

nicht den Hauch einer Chance. Am zweiten

Renntag holte der 29-Jährige einen Sieg

und schloss mit 8 Punkten die Qualifikation

ab. Das reichte gerade noch, um wieder ins

B-Finale einzuziehen. Auch diesmal triumphierte

der Deutsche souverän, obwohl Andrej

Divis einen besseren Start hinlegte. Niedermaier

wurde schließlich Gesamtfünfter und

wiederholte damit sein Ergebnis von Kamensk-

Uralskij vier Jahre zuvor.

Im vergangenen Jahr gab Tobias Busch sein

EM-Debüt und der Speedwaystar war auch in

Wjatskije Poljany dabei. Am Sonnabend verzeichnete

der Stralsunder einen Sieg und kam

auf respektable 9 Zähler. Im B-Finale erreichte

„Buscher“ jedoch das Ziel nicht und wurde Tagesachter.

Am nächsten Tag holte der Norddeutsche

7 Zähler, was nur für das C-Finale

reichte. Den Lauf konnte der 29-Jährige mit

sehr großem Abstand für sich entscheiden.

„Das Ergebnis zeigt zwar keine Steigerung in

der Wertung, dennoch bin ich damit mehr zufrieden

als am Samstag. In meinem ersten Lauf

bin ich leider beim Angriff auf Platz 1 zu Boden

gegangen und habe dadurch wichtige Punkte

verloren. Was aber viel wichtiger für mich ist,

ich habe mich zusammengerissen und kam viel

besser mit dem russischen Eis zurecht als am

Samstag. Am Ende war es leider nur Platz 9,

aber ich habe viel gelernt und das ist mir wichtig“,

sagte „Buscher“. Auch im Vorjahr belegte

der Pilot in Ufa Gesamtrang 9. Luca Bauer holte

am ersten Tag 5 Punkte und kam im C-Finale als

Zweiter ins Ziel. Am Sonntag schloss der junge

Bayer das Rennen mit 6 Zählern ab. Er qualifizierte

sich erneut für das C-Finale, in dem der

19-Jährige diesmal Dritter wurde. Im Endeffekt

reichte es für Gesamtplatz 11.

Zum ersten Mal nahm Jasper Iwema an einem

EM-Wettbewerb teil und zeigte in Russland eine

gute Leistung. Der Niederländer wurde an

beiden Tagen in den B-Finals Dritter und belegte

letztendlich Gesamtrang 6. Zufrieden mit ihren

Leistungen konnten auch Andrej Divis und

Lukas Hutla sein. Letzterer wurde am Sonnabend

Tagessechster, aber viel interessanter

war die Tatsache, dass der Tscheche im direkten

Duell Bogdanow bezwingen konnte. Der

Unparteiische übersah allerdings dabei, dass

Hutla in der Kurve eine kleine „Abkürzung“ genommen

hatte. Am Sonntag konnte der 29-Jährige

unter anderem Niedermaier schlagen, fiel

aber im B-Finale mit technischen Problemen

aus. Er landete am Ende auf Gesamtplatz 7. Divis

wurde im Elektron-Stadion EM-Achter.

Josef Kreuzberger, einziger Österreicher im

Feld, bestritt zweimal das C-Finale und belegte

Rang 10. • Texte u. Fotos: Georg Dobes

Max Niedermaier, EM-Fünfter, vor Tobias Busch und Nikita Bogdanow

EM-Vize Eduard Krysow

vor dem EM-Dritten

Nikita Bogdanow

AM RANDE

Wjatskije Poljany ist eine Stadt in Oblast Kirow.

Sie liegt an der Wjatka, einem Fluss, der in die

Kama mündet. Wjatskije Poljany liegt 170 Kilometer

östlich der Hauptstadt von Tatarstan, Kasan

entfernt. 2016 hatte sie zirka 33.000 Einwohner.

Die Tendenz ist seit über 20 Jahren

ständig sinkend. 1942 erhielt die Ortschaft

Stadtrecht. Als Deutschland 1941 die Sowjetunion

überfiel, wurde eine Rüstungsfabrik aus

Sagorsk nach Wjatskije Poljany evakuiert. Seitdem

ist die Kleinstadt ein großes Rüstungszentrum

des Landes.

Eisspeedway-EM - Finale - Wjatskije Poljany/RUS

25./26.2.2018

Endstand: 1. Igor Kononow, RUS, 16+16=32 Punkte; 2. Eduard

Krysow, RUS, 15+15=30; 3. Nikita Bogdanow, RUS, 14+14=28;

4. Jan Klatovsky, CZ, 13+13=26; 5. Max Niedermaier, D,

12+12=24; 6. Jasper Iwema, NL, 10+10=20; 7. Lukas Hutla, CZ,

11+9=20; 8. Andrej Divis, CZ, 8+11=19; 9. Tobias Busch, D,

9+8=17; 10. Josef Kreuzberger, A, 6+7=13; 11. Luca Bauer, D/I,

7+6=13; 12. Jo Saetre, N, 3+5=8; 13. Jimmy Tuinstra, NL,

5+3=8; 14. Vladimir Visvader, CZ, 4+1=5; 15. Wassili Nesytych,

RUS, 0+4=4; 16. Tomi Kirilov, FIN, 2+2=4; 17. Radek Hutla, CZ,

1+0=1.

A-Finale 1. Renntag: Kononow, Krysow, Bogdanow, Klatovsky.

A-Finale 2. Renntag: Kononow, Krysow, Bogdanow, Klatovsky D.

April '18 BAHNSPORT AKTUELL 21


EISSPEEDWAY-DM

Berlin

DM-Titel Nr. 2 für Max Niedermaier vor Vize

„Eishans“ Weber (links) und Stefan Pletschacher

(ganz links Stadionsprecher Günther Korn und

Josef Hukelmann, rechts die „DM-Macher“ Bernd

Sagert und Olaf Ehrke) • Foto: Jesper Veldhuizen

Max Niedermaier verteidigt Titel

Auch in diesem Jahr wurde das viertägige Eisspeedway-Festival in Berlin mit dem vor zwei Jahren vom deutschen Motorsportverband

zur DMSB-Meisterschaft degradierten nationalen Rennen mit internationaler Beteiligung begonnen. Rund 1800 Zuschauer, und damit

zirka 600 mehr als im Vorjahr, konnte die gastgebende Eisspeedwayunion Berlin diesmal begrüßen. Sie sollten ihr Kommen

nicht bereuen, denn die Rennen waren durchaus sehenswert und auch die Spannung blieb bis in den letzten Durchgang erhalten.

Nicht am Start war der neunfache Deutsche

Meister Günther Bauer, der ja bei seinem WM-

Qualifikationsrennen im schwedischen Örnsköldsvik

Mitte Januar bei einem Fast-Highsider

mit dem Bein in sein eigenes Hinterrad geraten

war und sich dabei eine tiefe Fleischwunde zugezogen

hatte. Das hielt ihn zwar nicht davon

ab, die ersten beiden WM-Runden und die

Teamweltmeisterschaft zu bestreiten, doch da

er eine Entzündung ins waidwunde Bein bekam,

musste er schweren Herzens für den DMund

den WM-Lauf in Berlin absagen.

Mit Titelverteidiger Max Niedermaier, dem einzigen

direkt für die WM qualifizierten Deutschen

Hans Weber, dem zweifachen deutschen

Titelträger Stefan Pletschacher und dem Eisspeedway-Emporkömmling

Tobias Busch wurden

schon mal vier Akteure für die drei Medaillen

gehandelt. Diese mussten auch ein Auge

auf den österreichischen Gaststarter Manfred

Seifter haben, denn wenngleich dieser, wie

seine internationalen Fahrerkollegen, bei seinem

diesjährigen Comeback logischerweise

nicht für die DM wertungsberechtigt war, hätte

er dem ein oder anderen um den DM-Titel

kämpfenden Akteur Punkte wegnehmen und

so das Zünglein an der Waage spielen können.

Nun, das war, um es vorwegzunehmen, letztendlich

nicht der Fall, sodass natürlich den jeweils

direkten Aufeinandertreffen der Meisterschaftskandidaten

besondere Bedeutung zukam.

Im ersten Durchgang hatten alle ihre Hausaufgaben

gemacht und 3 Punkte eingefahren. Eine

erste Vorentscheidung fiel dann bereits im

siebten Heat, als Max Niedermaier und Hans

Weber direkt aufeinandertrafen. Dabei behielt

der 29-jährige Edlinger mit einer couragierten

Fahrt die Oberhand über den vier Jahre älteren

letztjährigen Vizemeister.

Danach war Heat 10 der Wahnsinn, bei dem

Hans Weber, Stefan Pletschacher und Tobias

Busch aufeinandertrafen. Nach dem Start führte

Tobias Busch, doch nachdem er von einer

schon ziemlich tiefen Rille ausgehebelt wurde

und auf den letzten Platz zurückfiel, fighteten

der „Eishans“ und „Pletschi“, obwohl der kurz

Gas wegnehmen musste, bis zum Zielstrich um

den Dreier. Hans Weber hatte schließlich die

Nase vorn und Stefan Pletschacher damit

ebenfalls einen Punkt abgeluchst.

Die Entscheidung musste also im letzten

Durchgang fallen, indem der punktgleich mit

Hans Weber auf Zwischenrang 2 liegende Stefan

Pletschacher die Chance hatte, Max Niedermaier

einen Punktverlust zuzufügen, was

zum Gleichstand der drei Hauptdarsteller geführt

hätte. Max Niedermaier präsentierte sich

allerdings erneut in blendender Verfassung

und machte seine Titelverteidigung schließlich

mit Punktemaximum perfekt. „Die Titelverteidigung

war das Ziel, aber das war heute ein

sehr nervenraubendes Rennen“, meinte der alte

und neue Meister vom Team Eisspeedwayunion

Berlin anschließend und erklärte weiter:

„Als Titelverteidiger hat man doppelt so viel

Druck als sonst. Das hatte ich so nicht erwartet.

Ich habe bis einschließlich letzte Nacht immer

sehr gut geschlafen, aber ab heute Mittag

war es für mich die Hölle. So etwas habe ich

noch nicht erlebt. Dass ich es kann, weiß ich,

aber dass als Titelverteidiger ein Rennen zu

fahren, so unheimlich an den Nerven zerrt, damit

habe ich nicht gerechnet. Trotzdem will ich

das im nächsten Jahr noch einmal erleben.

Durch den Sieg heute habe ich die Saison nach

der verpassten WM-Quali gerettet.“

Hans Weber holte, ebenso wie im Vorjahr, den

Vizetitel, womit er nicht unzufrieden war. Er

sagte anschließend: „Mein Dämpfer war ein

bisschen ein Problem heute. Nach Lauf 3 haben

wir den gewechselt, weil das Motorrad damit

hinten viel zu schwammig war. Dadurch

hatte ich ein schlechtes Feeling. Natürlich war

auch das verlorene direkte Duell gegen Max

ein Problem, aber im Endeffekt muss ich sagen:

,Vizemeister, das passt . Natürlich hätte

ich gern den Titel geholt, das war auch die Zielstellung,

aber mei, da hole ich mir ihn halt im

nächsten Jahr. Ich hatte bei den vorherigen

WM-Rennen einige heftige Stürze. Auch in Hinblick

auf die nun unmittelbar bevorstehenden

Grand-Prix-Rennen am Samstag und am Sonntag

sollte man sich beim DM-Rennen nicht unbedingt

auf die Nase legen. Von daher bin ich

heute auch ein bisschen auf Sicherheit gefahren.“

22 BAHNSPORT AKTUELL April '18


Ebenfalls mit einem lachenden und einem weinenden

Auge blickte der letztlich drittplatzierte

Stefan Pletschacher auf das DM-Rennen zurück.

„Ich hatte ja letzte Saison einen schweren

Sturz, bei dem ich mir die Schulter arg verletzt

habe. Das hat mich bis Oktober beschäftigt.

Diese Saison ist auch nicht so gelaufen,

wie ich mir das vorgestellt habe. Durch die mit

einem Punkt verpasste WM-Qualifikation ist

das erst mein zweites Rennen in diesem Jahr.

Ich denke, dafür habe ich mich heute gut verkauft.

Dabei war sogar noch mehr drin. Die ersten

zwei Läufe waren vom Speed her sehr gut.

Im Rennen gegen Hans Weber war zunächst Tobias

Busch vorn. Als der einen Schlenker gemacht

hat, kam Hans Weber problemlos vorbei

und ich musste das Gas zudrehen. Dadurch

war er natürlich weg und ich nur Zweiter. Ich

habe mich dann aber wieder rangekämpft,

aber dann war das Rennen leider schon zu Ende.

Wenn das nicht gewesen wäre, vielleicht

wäre es dann anders ausgegangen. Aber wie

gesagt, ich bin zwei Saisons quasi kaum gefahren

und von daher mit dem heute Erreichten

recht zufrieden“, lautete sein Fazit nach dem

Rennen.

Hinter Manni Seifter wiederholte auch Max

Niedermaiers Teamkollege und im letzten Winter

Quereinsteiger vom Sommer-Speedway

zum Eisspeedway, Tobias Busch, mit dem geglätteten

DM-Rang 4 seine Vorjahresplatzierung

und berichtete nach Beendigung der

Kampfhandlungen: „Ich bin heute hauptsächlich

angetreten, um Spaß zu haben und mich

gegenüber dem letzten Jahr zu verbessern. Das

habe ich von der Platzierung her zwar nicht,

doch das war nicht das vorrangige Ziel. Vielmehr

habe ich auf einem für mich neuen Eis

wieder viel Erfahrung gesammelt und habe das

alles ganz gut gemeistert. Von daher bin ich

zufrieden, auch weil ich gesehen habe, dass

ich konkurrenzfähig mit den ersten drei bin

und mit ihnen schon richtig fighten kann. Ich

denke, dass ich echt dazugehöre. Ich will mich

weiter verbessern, vielleicht stehe ich dann

auch mal mit da oben auf dem Siegerpodest.“

Ein weiterer Überraschungsmann war Marc

Geyer aus dem hessischen Büdingen, für den

es nach dem internationalen Eisspeedway im

Max Niedermaier holte sich seinen zweiten Eisspeedway-DM-Titel mit einem lupenreinen Punktemaximum

Happy in Berlin (v.l. hinten): Hans Weber, Franz Mayerbüchler, Simon Reitsma, Reinhard Greisel, Christoph Kirchner,

Bart Schaap, Manfred Seifter, Sebastian Gegenbauer, Rami Systä, Olaf Ehrke, Bernd Sagert, (vorne) DM-Debütant

Marc Geyer, Tobias Busch, Luca Bauer, Max Niedermaier, Stefan Pletschacher, Andrew Barrett und Jimmy Tuinstra

österreichischen Weissenbach im Januar und

einem Lauf zur schwedischen Liga das erst

dritte Rennen seiner Karriere war, das er auf

dem starken 5. DM-Rang beendete und was ihn

zu folgendem Fazit animierte: „Damit habe ich

selbst nicht gerechnet. Ich wollte nicht Letzter

werden und nicht stürzen. Viele haben gesagt,

heute ist wegen der tiefen Temperaturen sehr

schwieriges Eis. Da ich aber noch nicht so lange

fahre, konnte ich mit dem Begriff ,schwieriges

Eis nicht viel anfangen und bin einfach

gefahren, wie ich konnte. Ich habe mir eine

Taktik zurechtgelegt, habe darauf die Übersetzung

abgestimmt und konnte schließlich die

Linie fahren, die ich mir vorher ausgedacht habe.

Das hat ganz gut funktioniert. Ich habe versucht,

an den Vorderleuten dranzubleiben.

Wenn es bei denen klappt, sollte es bei mir

auch klappen. Ich habe versucht, mich dem

Speed anzupassen. Bis hierher hat das in diesem

Jahr alles richtig gut gefallen, doch Eisspeedway

zu fahren, ist nicht ganz billig. Ich

habe jetzt noch über 5000 Euro Schulden zu

bezahlen und muss über den Sommer weitere

Sponsoren finden, damit ich das weitermachen

kann.“ • Text u. Fotos: Thorsten Horn

Überraschungsmann Marc Geyer fährt seinem ersten Laufsieg entgegen und holt sich mit 9 Punkten DM-Rang 5

EISSPEEDWAY-DM - Berlin - 1.3.2018

Pl./Name Nat. 1 2 3 4 5 Ges. DM

1. Max Niedermaier D 3 3 3 3 3 15 1.

2. Johann Weber D 3 2 3 3 3 14 2.

3. Stefan Pletschacher D 3 3 2 3 2 13 3.

4. Manfred Seifter* A 2 3 1 3 3 12

5. Tobias Busch D 3 3 0 2 2 10 4.

6. Simon Reitsma* NL 2 2 A 2 3 9

7. Marc Geyer D 1 2 3 2 1 9 5.

8. Luca Bauer* D/I 1 1 3 1 2 8

9. Sebastian Gegenbauer D 2 1 2 1 1 7 6.

10. Christoph Kirchner D 2 1 2 0 D 5 7.

11. Reinhard Greisel D 1 1 1 2 0 5 8.

12. Bart Schaap* NL 0 2 2 D A 4

13. Jimmy Tuinstra* NL D 0 1 0 2 3

14. Rami Systä* FIN 1 0 0 1 1 3

15. Andrew Barrett* AUS 0 0 1 1 0 2

16. Franz Mayerbüchler D 0 0 0 0 0 0 9.

*) außer Konkurrenz

April '18 BAHNSPORT AKTUELL 23


WELTMEISTERSCHAFTSTERMINE 2018

SPEEDWAY-WM/GP

Qualifikationsrunde 1

Zarnovica (Slowakei)

19.05.

1 CRO - 2 CZE - 1 DEN -

1 HUN - 1 LAT - 2 POL -

2 RUS - 2 SLO - 1 SWE -

2 SVK - 1 USA

Qualifikationsrunde 2

Slangerup (Dänemark)

19.05.

2 AUS - 2 DEN - 2 FIN -

2 GBR - 1 LAT - 2 NOR -

1 NZL - 1 POL -

2 SWE - 1 UKR

3 3

Deutsche Veranstalter

Qualifikationsrunde 3

Lonigo (Italien)

19.05.

1 ARG - 1 AUS - 1 CZE - 1

DEN - 1 FIN - 2 FRA - 1 HUN

- 2 ITA - 1 LAT - 1 POL -

1 SLO - 2 SWE - 1 GER

(Kevin Wölbert)

3

Finalveranstalter

Generalreserve: Erik Riss, Tobias Busch

Qualifikationsrunde 4

Abensberg (D)

21.05.

1 AUS - 1 AUT - 2 CZE -

2 DEN - 1 FRA - 1 GBR -

2 ITA - 2 POL - 1 RUS -

1 SWE - 2 GER (Max Dilger,

Martin Smolinski)

3

Titelverteidiger:

Jason Doyle

(AUS)

• Foto:

Jarek Pabijan

Grand Prix

12.05. GP1 Warschau (Polen)

26.05. GP2 Prag (Tschechien)

30.06. GP3 Horsens (Dänemark)

07.07. GP4 Hallstavik (Schweden)

21.07. GP5 Cardiff (England)

11.08. GP6 Malilla (Schweden)

25.08. GP7 Gorzow (Polen)

08.09. GP8 Krsko (Slowenien)

22.09. GP9 Teterow (Deutschland)

06.10. GP10 Torun (Polen)

n.o. GP11 Melbourne (Australien)

Grand-Prix-Teilnehmer:

Jason Doyle (AUS)

Patryk Dudek (PL)

Tai Woffinden (GB)

Maciej Janowski (PL)

Bartosz Zmarzlik (PL)

Emil Saifutdinow (RUS)

Matej Zagar (SLO)

Fredrik Lindgren (S)

Martin Vaculik (SK)

Chris Holder (AUS)

Greg Hancock (USA)

Nicki Pedersen (DK)

Przemyslaw Pawlicki (PL)

Artjom Laguta (RUS)

Craig Cook (GB)

Challenge Landshut (Deutschland) 28.07.

3 aus Qualifikationsrunde 1

3 aus Qualifikationsrunde 2

3 aus Qualifikationsrunde 3

3 aus Qualifikationsrunde 4

3 CCP-Wildcardfahrer

Kai Huckenbeck (DMSB Wildcard)

SPEEDWAY-U21-WM

Qualifikationsrunde 1

Liberec (Tschechien) 16.06.

1 ARG - 1 AUT - 2 CZE - 1 DEN - 1 FIN -

2 FRA - 1 GBR - 1 ITA - 2 POL - 1 SLO -

1 SVK - 1 SWE - 1 GER (Michael Härtel)

Titelverteidiger:

Maksym Drabik (POL)

• Foto: Jarek Pabijan

Qualifikationsrunde 2

Vetlanda (Schweden) 16.06.

1 AUS - 2 DEN - 1 FIN - 1 GBR - 2 LAT - 1

NED - 1 NOR - 1 NZL - 1 POL - 1 RUS - 2

SWE - 1 USA - 1 GER (Dominik Möser)

Qualifikationsrunde 3

Rawicz (Polen) 16.06.

1 AUS - 2 CZE - 2 DEN - 1 FRA - 1 GBR - 1

HUN - 2 POL - 1 RUS - 1 SWE - 1 SUI - 1 UKR

- 2 GER (Lukas Fienhage, Daniel Spiller)

4 4 4

Finalserie

29.06. Finale 1 Holsted (Dänemark)

22.07. Finale 2 Leszno (Polen)

28.09. Finale 3 Pardubice (Tschechien)

4 aus Qualifikationsrunde 1

4 aus Qualifikationsrunde 2

4 aus Qualifikationsrunde 3

3 CCP-Wildcardfahrer

1 Wildcardfahrer Föderation

2 Bahnreserve Föderation

SPEEDWAY OF NATIONS (PAAR-WM)

Team-Weltmeister 2017: Polen (mit v.l. Patryk

Dudek, Maciej Janowski, Teammanager Marek

Cieslak, Piotr Pawlicki (vorne), Bartosz

Zmarzlik und Bartosz Smektala)

• Foto: Jarek Pabijan

Race-off 1

Teterow (Deutschland) 02.06.

Dänemark - Lettland - Russland - Slowakei -

Slowenien - USA - Deutschland

Finale 1

Wroclaw (Polen) 08.06

3 aus Race-off 1 - 3 aus Race-off 2 - Polen

Race-off 2

Manchester (England) 05.06.

Australien - England - Finnland - Frankreich -

Italien - Schweden - Tschechien

3 3

Finale 2

Wroclaw (Polen) 09.06

3 aus Race-off 1 - 3 aus Race-off 2 - Polen

SPEEDWAY-U21-TEAM-WM

Semifinale 1

Riga (Lettland) 14.07.

Finnland - Lettland - Polen - Schweden

1

+ punktbester 2. aus SF1 oder 2

Semifinale 2

Glasgow (Schottland) 14.07.

Australien - England - Tschechien - Deutschland

1

Titelverteidiger: Polen

(mit v.l. Teammanager Rafal Dobrucki,

Maksym Drabik, Rafal Karczmarz, (vorne)

Bartosz Smektala,Kacper Woryna und

Dominik Kubera • Foto: Jarek Pabijan

Finale

Outrup (Dänemark) 18.08.

Sieger aus Semifinale 1 - Sieger aus Semifinale 2

Punktbester 2.-platzierter aus SF 1/2 - Dänemark

24 BAHNSPORT AKTUELL April '18


lt. FIM-Terminkalender - ohne Gewähr (deutsche Teilnehmer Änderungen und Ergänzungen vorbehalten)

SPEEDWAY-JUGEND-WM 250 ccm

Semifinale 1 Gdansk (Polen) 04.07.

1 AUS - 1 CZE - 1 DEN - 1 EST - 1 FRA - 1 GBR - 1 NED - 1 NOR

- 2 POL - 1 RUS - 1 SWE - 1 UKR - 1 USA - 2 GER

Semifinale 2 Gdansk (Polen) 04.07.

2 AUS - 1 CZE - 2 DEN - 2 FIN - 1 FRA - 1 GBR - 1 ITA - 1 POL -

1 RUS - 2 SWE - 1 USA - 1 GER

Finale Torun (Polen) 06.07.

7 aus Semifinale 1 - 7 aus Semifinale 2 - 1 CCP-Wildcardfahrer - 1 Wildcardfahrer Föderation

Titelverteidiger: Jonas Knudsen (DEN) • Foto: Jarek Pabijan

Trophysieger:

Stian Vithen Nielsen (DK)

• Foto: Silas Vithen

SPEEDWAY-JUGEND-

GOLD-TROPHÄE 85 ccm

Semifinale 1 Rybnik (Polen) 28.07.

1 AUS - 5 DEN - 2 NOR - 3 POL - 4 SWE - 1 GER

Semifinale 2 Rybnik (Polen) 28.07. 1 AUS - 4 DEN

- 1 EST - 1 FIN - 2 NOR - 2 POL - 4 SWE - 1 GER

Finale Rybnik (Polen) 29.07.

8+1 aus Semifinale 1 - 8+1* aus Semifinale 2

*Qualifiziert sich kein Norweger fürs Finale,

qualifizieren sich in SF2 nur 7+1

LANGBAHN 250 ccm

Finale

Wittstock (Deutschland) 07.07.

Titelverteidiger: Mads Hansen (DK) • Foto: Petr Moravec

BAHNSPORT-JUGEND-

GOLD-TROPHÄE 125 ccm

LANGBAHN-WM

Finale

Morizes (Frankreich) 01.09.

Ttielverteidiger: Johnny Wynant (D)

• Foto: Ubbo Bandy

Titelverteidiger:

Mathieu Trésarrieu (F)

• Foto: Ubbo Bandy

Qualifikationsrunde - Marienbad (Tschechien) 02.06.

1 AUS - 3 CZE - 1 DEN - 2 FIN - 4 FRA - 2 GBR -

1 ITA - 3 NED - 1 NOR - 3 SWE - 4 GER

(Stephan Katt, Bernd Diener, Max Dilger, Jörg Tebbe)

Generalreserve: Christian Hülshorst, Jens Benneker, David Pfeffer

Challenge Bielefeld (Deutschland) 24.06.

12 aus Qualifikationsrunde

2 CCP-Wildcardfahrer

1 Wildcardfahrer Föderation

2 Bahnreserven Föderation

10.05. Finale 1 Herxheim (Deutschland)

16.06. Finale 2 La Réole (Frankreich)

15.07. Finale 3 Roden (Niederlande)

19.08. Finale 4 Eenrum (Niederlande)

30.09. Finale 5 Mühldorf (Deutschland)

Titelverteidiger: Deutschland (mit v.l. Michael Härtel, Lukas Fienhage, Stephan Katt,

(vorne) Martin Smolinski und Teammanager Josef Hukelmann) • Foto: Ubbo Bandy

LANGBAHN-TEAM-WM

Weltfinale Morizes (Frankreich) 01.09.

England - Frankreich - Niederlande -

Schweden - Tschechien - Deutschland

▸ Die 1-.7-platzierten aus der Finalrunde 2017 sowie die 1-.4-platzierten

aus dem Challenge qualifizieren sich für die WM-Finalrunde 2019

+ 3 Wildcardfahrer, nominiert vom CCP-Büro

+ 1 Wildcardfahrer, nominiert von der veranstaltenden Föderation

+ 2 Reservefahrer, nominiert von der veranstaltenden Föderation

April '18 BAHNSPORT AKTUELL 25


EUROPAMEISTERSCHAFTSTERMINE 2018

SPEEDWAY-EM

* maximal 2 Fahrer einer Nation ** Qualifiziert sich kein Fahrer des Challenge-Veranstalterlandes,

werden nur 3 Wildcardfahrer nominiert und ein Fahrer des Gastgeberla2ndes wird gesetzt

Generalreserve:

Mark Riss, Valentin Grobauer, René Deddens

Semifinale 1

Balakowo (Russland) 26.04.

1 BUL - 2 CZE - 2 FIN - 1 HUN -

2 LAT - 1 NED - 2 POL - 2 RUS -

2 SVK - 1 GER

(Tobias Busch)

Semifinale 2

Gorican (Kroatien) 28.04.

1 AUT - 1 CRO - 1 DEN - 2 ITA -

1 LAT - 2 POL - 2 RUS - 2 SLO -

1 SWE - 2 UKR - 1 GER

(Erik Riss)

3* 3*

Semifinale 3

Debrecen (Ungarn) 28.04.

1 BUL - 1 CZE - 2 DEN - 1 FRA -

2 HUN - 1 ITA - 1 NED - 1 POL -

2 ROU - 2 RUS - 1 SWE - 1 UKR

3*

Semifinale 4

Pardubice (Tschechien) 28.04.

2 CZE - 2 DEN - 1 FIN - 2 FRA -

2 GBR - 2 NOR - 1 POL - 1 SVK -

1 SWE - 2 GER

(Kevin Wölbert, Kai Huckenbeck)

3*

Titelverteidiger:

Andzejs

Lebedevs

(LAT)

• Foto:

Jarek

Pabijan

Challenge Terenzano (Italien) 05.05.

3 Fahrer aus SF 1 - 3 Fahrer aus SF 2 - 3 Fahrer aus SF 3 -

3 Fahrer aus SF 4 - 4 bzw. 3** Wildcardfahrer (nominiert durch

die FIM-Europe-Bahnsportkommission und One Sport)

+ 2 Reservefahrer aus SF 1-4 (punktbeste 4.-Platzierte)

7

SEC-Finalrunden

23.06. Finale 1 Gniezno (Polen)

14.07. Finale 2 Güstrow (Deutschland)

18.08. Finale 3 Daugavpils (Lettland)

15.09. Finale 4 Chorzow (Polen)

Finalrunde =

7 Fahrer aus Challenge -

Plätze 1-5 EM 2017 - 3 permanente

Wildcards (von FIM Europe nominiert) -

1 Veranstalter-Wildcard

SPEEDWAY-U21-EM

Semifinale 1

Rivne (Ukraine) 19.05.

1 CZE - 1 HUN - 2 LAT -

3 POL - 1 ROU - 2 SLO -

2 SVK - 2 UKR - 2 GER

(Michael Härtel, Daniel Spiller)

Semifinale 2

Pilsen (Tschechien) 23.06.

1 AUT - 2 CZE - 2 GBR - 2 FRA -

1 ITA - 1 LAT - 1 NED - 3 POL -

2 RUS - 1 GER

(Lukas Fienhage)

Semifinale 3

Oslo (Norwegen) 02.06.

6 DEN - 3 FIN - 2 NOR - 5 SWE

5+1 5+1

6 (5)*

Titelverteidiger:

Robert Lambert (GBR)

• Foto: privat

Finale Stralsund (Deutschland) 15.09.

5+1 Fahrer aus SF 1 - 5+1 Fahrer aus SF 2 - 6 (5)* Fahrer aus SF 3

* Qualifiziert sich kein Fahrer des Final-Veranstalterlandes, qualifizieren sich

in Semifinale 3 nur 5 Fahrer und ein Fahrer des Gastgeberlandes wird gesetzt

SPEEDWAY-PAAR-EM

Semifinale 1 Debrecen (Ungarn) 30.06.

Finnland - Lettland - Norwegen - Slowakei

- Ukraine - Ungarn - Deutschland

2

Finale Brovst (Dänemark) o1.09.

2 aus Semifinale 1 - 2 aus Semifinale 2 -

Dänemark - Polen - Russland

Semifinale 2 Lonigo (Italien) 21.07.

England - Frankreich - Italien - Rumänien -

Schweden - Slowenien - Tschechien

2

Titelverteidiger: Polen mit (v.l.) Mateusz Szczepaniak, Tobiasz Musielak

und Grzegorz Zengota • Foto: FIM Europe/Roberto Tomba

SPEEDWAY-U21-TEAM-EM

Semifinale 1

Gniezno (Polen) 30.06.

Finnland - Polen - Russland -

Ukraine

Semifinale 2

Mâcon (Frankreich) 30.06.

Frankreich - Schweden -

Tschechien - Deutschland

1. 1.

Titelverteidiger: Polen

mit Jakub Miskowiak

Dominik Kubera,

Bartosz Smektala,

Rafal Karczmarz

und Kacper Woryna

• Foto:

Georg Dobes

Finale Daugavpils (Lettland) 01.09.

Sieger aus Semifinale 1 - Sieger aus Semifinale 2 -

Dänemark - Lettland

26 BAHNSPORT AKTUELL April '18


Deutsche Veranstalter Finalveranstalter lt. FIM-Europe-Terminkalender - ohne Gewähr (deutsche Teilnehmer Änderungen u. Ergänzungen vorbehalten)

SPEEDWAY-U19-CUP Semifinale 1

Pardubice (Tschechien) 05.07.

1 AUT - 2 CZE - 1 DEN - 1 FIN -

1 FRA - 1 GBR - 1 HUN - 1 ITA -

2 POL - 1 ROU - 1 RUS - 1 SWE -

1 UKR - 1 GER (Lukas Fienhage)

Sieger 2017: Robert Lambert (GB)

• Foto: Helen Lambert

* Qualifiziert sich kein Fahrer des Final-Veranstalterlandes,

qualifizieren sich in Semifinale

2 nur 7 Fahrer und ein Fahrer des

Gastgeberlandes wird gesetzt

Titelverteidiger: Filip Sifalda (CZ)

• Foto: Jesper Veldhuizen/www.baansportfansite.nl

Semifinale 2

Pardubice (Tschechien) 05.07.

1 CZE - 1 DEN - 1 FIN - 1 FRA -

1 GBR - 1 LAT - 1 NED - 1 NOR -

2 POL - 1 RUS - 1 SLO - 1 SWE - 1

SVK - 1 UKR - 1 GER (Ethan Spiller)

Finale Varkaus (Finnland) 11.08.

8 + 1 aus Semifinale 1 -

8+1 (7+1*) aus Semifinale 2

BAHNSPORT-

JUGEND-

EUROPA-CUP

125 ccm

Finale

Divisov (Tschechien) 11.08.

4 CZE - 1 EST - 2 FRA - 3 GBR -

4 LAT - 3 NED - 2 POL - 5 GER

(2 Bahnreserven werden von der

Veranstalter-Föderation nominiert)

SPEEDWAY-

?

U19-PAAR-CUP

Finale

Zarnovica (Slowakei) 07.07.

Dänemark - Lettland - Polen -

Schweden - Slowakei -

Tschechien - Deutschland

SPEEDWAY-JUGENDEUROPACUP 85 ccm

Semifinale 1

Skaerbaek (Dänemark) 10.08.

5 DEN - 1 FIN - 2 NOR - 1 POL -

5 SWE - 2 GER

Finale Skaerbaek (DEN) 11.08.

8+1 aus Semifinale 1 -

8+1* aus Semifinale 2

*Qualifiziert sich kein Fahrer des Finalveranstalterlandes,

qualifizieren sich in

Semifinale 2 nur 7+1 Fahrer und ein Fahrer

des Gastgeberlandes wird gesetzt

Titelverteidiger:

Marcus Birkemose (DEN)

• Foto: M.L. PICS

Erster

U-19-

Paarcupsieger

gesucht

Semifinale 2

Skaerbaek (Dänemark) 10.08.

5 DEN - 1 EST - 2 NOR - 1 POL -

5 SWE - 2 GER

8+1 (max. 4 pro Nation) 8+1 (7+1)* (max. 4 pro Nation)

SPEEDWAY-JUGEND-EUROPA-CUP 250 ccm

Semifinale 1 Randers (Dänemark) 09.06.

2 CZE - 3 DEN - 1 EST - 1 FIN - 1 FRA - 2 GBR

- 2 LAT - 1 NED - 1 NOR - 2 POL - 1 RUS -

2 SWE - 1 UKR - 2 GER

Semifinale 1 Randers (Dänemark) 09.06.

1 AUT - 1 CZE - 3 DEN - 1 FIN - 2 GBR - 2 LAT

- 1 NED - 1 NOR - 2 POL - 1 RUS - 3 SWE -

1 UKR - 2 GER

8+1 (max. 4 pro Nation) 8+1 (7+1)* (max. 4 pro Nation)

Finale Randers (Dänemark) 10.06.

8+1 aus Semifinale 1 - 8+1* aus Semifinale 2

*Qualifiziert sich kein Fahrer des Finalveranstalterlandes, qualifizieren sich in

Semifinale 2 nur 7+1 Fahrer und ein Fahrer des Gastgeberlandes wird gesetzt

Titelverteidiger:

Philip Hellström-Bängs (DEN)

• Foto: Pavel Fiser

GRASBAHN-EM

Semifinale 1

Swingfield (England) 22.04.

2 CZE - 1 DEN - 3 FRA - 5 GBR -

4 NED - 1 SWE - 2 GER

(Marcel Sebastian,

Christian Hülshorst)

Generalreserve: David Pfeffer,

Lukas Fienhage, Danny Maaßen

Semifinale 2

Wittstock (Deutschland) 12.05.

2 CZE - 4 FRA - 4 GBR -

3 NED - 2 SWE - 3 GER

(Stephan Katt, Max Dilger,

Jörg Tebbe)**

9+1 9+1 (8+1)*

Finale Tayac (Frankreich) 07.07.

9+1 Fahrer aus Semifinale 1 - 9+1 Fahrer (8+1*) aus Semifinale 2

SEITENWAGEN-EM

* Qualifiziert sich kein Fahrer des Final-

Veranstalterlandes, qualifizieren sich in

Semifinale 2 nur 8+1 Fahrer und ein

Fahrer des Gastgeberlandes wird gesetzt

**Bahnreserve Wittstock:

1 David Pfeffer

2 Lukas Fienhage

Titelverteidiger:

James Shanes (GB)

• Foto: Susi Weber

Titelverteidiger: William Matthijssen/Sandra Mollema (NL) • Foto: Ubbo Bandy

Semifinale Roden (Niederlande) 15.07.

2 DEN - 1 EST - 2 FRA - 3 GBR - 1 NED - 1 SUI - 2 GER

(Kevin Hübsch, Karl Keil)

Generalreserve: Manuel Meier, Raphael San Millan

Finale Werlte (Deutschland) 21.07.

6+2 aus Semifinale - 1 FRA - 2 GBR - 1 NED - 2 GER

(Markus Brandhofer, Markus Venus)

April '18 BAHNSPORT AKTUELL 27


LANGBAHNVORSCHAU 2018

Martin Smolinski vor (v.l.) Lukas Fienhage, James Shanes

und Jannick de Jong beim Int. ADAC-Grasbahnrennen

auf dem Leineweberring in Bielefeld im Vorjahr

OL0-ANSICHTEN

Martin Smolinski (33 Jahre, Olching, MSC

Abensberg): Meine Erinnerungen an die Langbahnsaison

2017 sind wunderbar, es war sehr

schön. Wir sind Teamweltmeister in Roden geworden,

das war eine geile Veranstaltung. Es

hat großen Spaß gemacht, denn wir haben dort

als Team sehr gut zusammengearbeitet. Auch

vom Material her funktionierte es mit den Jawa-

Motoren sehr gut. Die sind auf der Langbahn

saumäßig schnell. Mein Hauptziel für 2018 ist

jetzt, Langbahnweltmeister zu werden. Die

Konkurrenz ist sehr groß, aber wir brauchen

uns nicht zu verstecken. Ich bin auf jeden Fall

gut aufgestellt. Ich habe schon bei den Veranstaltungen,

bei denen ich im vergangenen Jahr

gefahren bin, gezeigt, dass ich da vorne sehr

schnell unterwegs bin. Die fünf Bahnen, auf denen

Grand Prix gefahren werden, gefallen mir.

So wie das aufgeteilt ist, liegt mir das ganz gut.

Ob ich offene Langbahnrennen mitfahre, das

kommt auf den Terminkalender an.

Stephan Katt (39 Jahre, Neuwittenbek, MSC

Mühldorf, MSC Schwarme): Die Saison 2017 lief

besser als die beiden Jahre zuvor, aber so ganz

zufrieden war ich nicht. Bei der WM war ich zwar

ganz gut dabei, aber ich habe den 3. Platz letztlich

durch meine eigene Dummheit verloren. Ich

habe Fehler gemacht und auch mental abgebaut.

Und dann bin ich zwar Deutscher Meister

geworden, aber ich finde es bescheiden für unseren

Sport, dass einige gute Fahrer gefehlt haben.

Das ist doch das höchste deutsche Prädikat,

und dass dann da Leute nicht fahren wollen,

nur weil es eine Grasbahn ist, das ist für

mich total unverständlich. Ich hoffe, dass es in

der kommenden Saison für mich noch ein Stück

besser läuft als im vergangenen Jahr. Dazu habe

ich im Winter noch mal ordentlich investiert

und zwei neue Motorräder aufgebaut. Meine alten

habe ich verkauft. Ich bin jetzt wieder zu

Fahrgestellen von Jawa gewechselt, da ich mit

denen von Hocob nicht so zurechtkam, wie ich

anfangs dachte. Ich habe lange gebraucht, um

das zu kapieren, habe Fehler woanders gesucht

und gedacht, es wäre dies oder das. Aber die

Fahrgestelle sind für mich zu steif, daher kam

ich damit nicht zurecht. Ich fahre alle Prädikate

mit, die WM, EM und DM. Die Deutsche Meisterschaft

wird dieses Jahr in Scheeßel gefahren,

da habe ich den Titel schon mal gewonnen. Vor

allem in der WM ist die Konkurrenz verdammt

stark. Es sind junge Leute nachgekommen, die

uns Älteren ganz schön einheizen. Meiner Meinung

nach sind mindestens zehn Fahrer titelverdächtig.

Saisonstart ist für mich am Ostermontag

in Balkbrug.

Michael Härtel (20 Jahre, Dingolfing, MSC Dingolfing):

Die Saison 2017 ist für mich sehr erfolgreich

verlaufen, vor allem auf der Langbahn

war es extrem. Wir sind Teamweltmeister geworden,

erstmals mit mir als Kapitän, dann

konnte ich den Silbernen Schwammerling bei

28 BAHNSPORT AKTUELL April '18


den Grand Prix reinschnuppern und dann sind

wir mit der deutschen Mannschaft in Roden

Teamweltmeister geworden, das war schon toll.

In der kommenden Saison will ich mich natürlich

vor allem im Speedway verbessern, aber

die Langbahn ist immer ein Thema für mich,

wenn es dann terminlich passt. Hoffentlich bekomme

ich die Chance, mit einer Wildcard an

dem ein oder anderen Langbahn-GP teilzunehmen.

Die Qualifikation für 2019 ist ein großes

Ziel für mich, daher muss ich den Lauf in Marienbad

überstehen, um dann im Challenge in

Bielefeld fahren zu können. Auch für die EM habe

ich gemeldet. Das Top-Ziel der Saison ist für

mich aber die Verteidigung der Teamweltmeisterschaft.

nicht lange auf der Langbahn dabei, aber ich

glaube, dass ich mich schon gesteigert habe. In

Wittstock war ich Sieger der Langbahngruppe

und in Altrip habe ich den Goldenen Römer gewonnen.

Dazu war Platz 3 bei der Deutschen

Meisterschaft in Bad Hersfeld auch nicht

schlecht. Und beim Grand Prix in Herxheim wäre

mehr für mich drin gewesen, wenn ich nicht

gestürzt wäre. Es ist auf der Langbahn also

durchaus noch Luft nach oben. Auf Dauer ist

mein Ziel, in den Langbahn-GP zu kommen. Für

die kommende Saison hoffe ich schon dabei zu

sein und will auch die WM-Quali fürs nächste

Jahr schaffen. Körperlich geht es mir gut, meine

Schulter ist wieder in Ordnung. Ich bin froh,

dass mich das City Team auf der Langbahn unterstützt.

Die Motoren betreut BVE und Jens Rütten

kümmert sich um das übrige Material. Ich

will auch künftig so viele offene Langbahnrennen

wie terminlich möglich fahren.

Bald geht es wieder los auf der Langbahn.

Gleich vier deutsche Fahrer sind fest in

der WM dabei, ein fünfter könnte noch dazukommen.

Unser Mitarbeiter Rudi Hagen

hörte sich bei den WM-Fahrern und in der

übrigen deutschen Langbahnszene um.

uns daheim in Dingolfing gewinnen und dann

bin ich ja auch noch Vizeweltmeister geworden.

Vor allen Dingen aber war ich froh, ohne Verletzung

durch die Saison gekommen zu sein. Dazu

habe ich meine Lehre bei BMW mit der Note 1

abgeschlossen und dann auch mein Abitur mit

1,9 bestanden. Nachdem ich Beruf und Schule

abgeschlossen hatte, bin ich acht Wochen in

England gewesen und habe dort einige Speedwaybahnen

ausprobiert. Ich hatte vorher schon

von einigen Freunden und Bekannten Empfehlungen

für Ipswich mit auf den Weg bekommen.

Und so hat es dann auch mit einem Vertrag bei

ihnen geklappt. Damit ich neben den Verpflichtungen

beim Speedway auch Langbahnrennen

fahren kann, müssen wir das ganze Jahr sehr

gut durchorganisieren. Natürlich wollen wir auf

der Langbahn unseren Titel in der Team-WM

verteidigen und in der Solo-WM ist ein Platz unter

den ersten drei für mich ein Ziel. Dazu möchte

ich auch freie Langbahnrennen fahren, wenn

es terminlich passt. In Dingolfing oder Altrip bin

ich auf jeden Fall dabei. In der WM ist die Konkurrenz

groß, da sind eine ganze Reihe Leute

dabei, die vorne mitfahren wollen und können.

Aber erst nach dem letzten GP wird feststehen,

wer Weltmeister 2018 ist. Und dass jetzt vier

oder fünf deutsche Fahrer bei den Grand Prix

am Start sind, ist doch ein absoluter Gewinn für

die Langbahnfans in Deutschland. Ich freue

mich auf die Saison. Mein größter Wunsch ist

aber, ohne Verletzungen durchzukommen.

Lukas Fienhage (18 Jahre, Dinklage, AC Vechta):

2017 lief es auf der Langbahn überragend

für mich. In Herxheim durfte ich schon mal in

Bernd Diener (58 Jahre, Gengenbach, MSC

Werlte, MSC Berghaupten): So wie es im letzten

Jahr gelaufen ist, damit bin ich sehr zufrieden.

Das war die beste Saison, die ich jemals gefahren

bin, auch wenn kein Titel dabei war. Mein

vorrangiges Ziel war natürlich, ohne Verletzungen

durch das Jahr zu kommen, aber vor allem

wollte ich vor meinem Heimpublikum in Berghaupten

eine gute Vorstellung geben. Das habe

ich mit Platz 2 und der Qualifikation für die

Langbahn-WM 2018 souverän gemeistert. Darauf

bin ich durchaus stolz. Dann habe ich auch

Lüdinghausen und Lübbenau gewonnen, obwohl

ich immer irgendwie das Gefühl hatte,

vom Motor her nicht ganz top zu sein. Für die

kommende Saison hoffe ich, Spaß zu haben,

gute Rennen zu fahren und verletzungsfrei zu

bleiben. Neben den Grand Prix nehme ich so

viele Rennen mit, wie es terminlich geht. Zur

körperlichen Vorbereitung bin ich im Winter

wieder viel Schwimmen gewesen.

Max Dilger (28 Jahre, Lahr-Sulz, MSC Berghaupten

und MSV Herxheim): Ich bin ja noch

Christian Hülshorst (40 Jahre, Lüdinghausen,

AMSC Lüdinghausen): Unter dem Strich war die

Saison 2017 okay für mich, obwohl die EM mit

Platz 4 bescheiden lief und ich bei der DM in

Bad Hersfeld einen Sturz im Halbfinale hatte.

Und bei der WM-Qualifikation in Marienbad

fehlte uns nur ein Punkt, wozu letztlich ein technischer

Defekt beitrug. Das war irgendwie eine

Aneinanderreihung von unglücklichen Umständen.

Auch mit Platz 7 bei meinem Heimrennen

in Lüdinghausen war ich nicht zufrieden. Für die

kommende Saison hoffe ich, gesund zu bleiben

und viel Spaß zu haben. Dann will ich die Qualifikation

zum EM-Finale überstehen und bei der

Deutschen Meisterschaft in Scheeßel dabei

sein. Das Motorrad haben wir jetzt komplett auf

Hocob umgestellt und meine Jawa-Motoren betreut

auch weiterhin Friedhelm Großewächter,

mit dem ich super zufrieden bin. Ostermontag

geht es in Balkbrug los.

Marcel Dachs (30 Jahre, Weingarten, MSV

Herxheim): Ohne den Sturz beim Speedway

Team Cup in Landshut wäre es wohl eine gute

Saison für mich geworden, aber so hat es über

ein halbes Jahr gedauert, bis endlich alles wieder

in Ordnung war. Das heißt, erst Mitte Februar

habe ich von den Ärzten das Okay bekommen,

dass es wieder losgehen kann mit dem

Rennsport. Der Trümmerbruch des Schlüsselbeins

in der linken Schulter wollte nicht recht

April '18 BAHNSPORT AKTUELL 29


LANGBAHNVORSCHAU 2017

heilen. Zwölf Wochen nach dem Sturz waren die

Knochen immer noch nicht festgewachsen und

danach musste ich alle sechs Wochen zum

Röntgen. Jetzt ist wieder alles gut, aber die Titanplatten

und Schrauben bleiben vorerst noch

in der Schulter drin. Sie werden erst Ende des

Jahres entfernt. Das Ganze war natürlich insofern

ärgerlich, weil ich mich für das Grasbahn-

EM-Finale in Hertingen und für den Challenge in

Berghaupten qualifiziert hatte. Auch am Langbahn-DM-Finale

in Bad Hersfeld konnte ich

nicht teilnehmen. Für die kommende Saison

hoffe ich auf viele Startverträge, ich fahre das,

was geht. Die Hauptsache ist aber, dass ich verletzungsfrei

bleibe.

aber immerhin meine C-Lizenz als Trainer gemacht

und trainiere seitdem die Jugendgruppe

des MSC Dohren. Für die Zukunft will ich mich

wieder für die WM qualifizieren. Dazu muss ich

die Qualifikation in Marienbad und den Challenge

in Bielefeld überstehen. In der EM-Qualifikation

bin ich für Wittstock vorgesehen, mal

sehen, wie es da läuft. Auch beim Finale zur DM

in Scheeßel will ich möglichst weit vorne dabei

sein. Ende Februar war ich wieder in Spanien in

der Nähe von Girona und habe dort ein Motocrosstraining

absolviert. Das ist eine ganz gute

Saisonvorbereitung. Saisonstart wird für mich

Ostern in Neuenknick sein, danach folgt der

Team Cup in Cloppenburg, ehe es am 29. April

zum Sandbahnrennen nach Hechthausen geht.

Ostermontag bin ich in Balkbrug am Start. Zur

Saisonvorbereitung bin ich morgens oft gelaufen

und abends zum Fitnesstraining gegangen.

Dazu achte ich jetzt vermehrt auf meine Ernährung,

denn jedes Kilo zu viel kostet ein PS.

David Pfeffer (21 Jahre, Hohberg, MSC Berghaupten):

Die vergangene Saison war für mich

im Großen und Ganzen in Ordnung, aber es war

durchaus noch Luft nach oben. Auf jeden Fall

lief es besser als 2016. In Berghaupten beim

Challenge hat mich die Disqualifikation wegen

angeblichen Befahrens des Innenfeldes leider

Punkte gekostet, aber mit meiner Leistung war

ich dort trotzdem sehr zufrieden. Für 2018 habe

ich meine Ziele höhergesteckt. Ich will natürlich

wieder bei der Deutschen Meisterschaft mitfahren,

die ist ja in diesem Jahr in Scheeßel und

dann reizt mich die Europameisterschaft. Nach

Tayac würde ich schon gerne fahren, die Bahn

liegt mir. Es ist zwar eine lange Tour, aber für

den Bahnsport ist mir nichts zu weit. Meine Motoren

GM und GTR betreut Bernd Zapf. Zur körperlichen

Vorbereitung auf die Saison habe ich

einiges für meine Fitness getan und bin auch

Motocross gefahren. Mein Fokus liegt auf der

Langbahn, aber ich fahre auch Speedway.

Kai Dorenkamp (26 Jahre, Osnabrück, MSC

Wagenfeld): Im vergangenen Jahr war nicht viel

los mit mir, obwohl ich zwei- oder dreimal aufs

Podest gefahren bin. Wie es mit mir in der kommenden

Saison wird, ist noch nicht ganz klar.

Erst mal werde ich aber keine Rennen fahren,

denn ich muss mich auf meine Bachelor-Arbeit

im Rahmen meines Landschaftsbau-Studiums

konzentrieren. Bis Mitte des Jahres will ich damit

aber fertig sein, dann kann ich wieder das

ein oder andere Rennen mit einer Tageslizenz

fahren. Meine Bachelor-Arbeit beschäftigt sich

auch mit dem Bahnsport, denn ich will wissen,

wie man auf dem Heidering in Wagenfeld den

Boden verbessern kann. Also mache ich unter

anderem Bodenuntersuchungen, Analysen und

Tests. Das Ostertraining in Wagenfeld ist für

mich als Aktiver immer ein fester Termin, denn

da kann man unter Rennbedingungen trainieren.

Jens Benneker (29, Lüdinghausen, AMSC

Lüdinghausen): Die vergangene Saison ist für

meine Maßstäbe ganz gut gelaufen. Mit Platz 7

beim Finale der Deutschen Meisterschaft war

ich zufrieden. In der kommenden Saison möchte

ich so gut abschneiden wie möglich, aber vor

allem gesund bleiben. Natürlich ist die DM ein

Ziel für mich, aber die ist dieses Jahr in Scheeßel,

das wird schwierig, denn da sind die Starts

ganz entscheidend. Fest eingeschrieben habe

ich mich für die holländische Meisterschaft.

Fest in meinem Kalender steht natürlich auch

mein Heimrennen in Lüdinghausen. Vom Material

her bin ich mit den Hocob-Rahmen von Enrico

Janoschka, der mir auch Tipps gibt, gut bestückt.

Die Motoren betreut Friedhelm Großewächter.

Körperlich auf die Saison vorbereitet

habe ich mich durch Schwimmen, Fahrradfahren

und Waldläufe. Beim Ostertraining in Wagenfeld

geht es für mich auf der Bahn los.

Jörg Tebbe (38 Jahre, Dohren, MSC Dohren):

2017 war ein Jahr mit großen Niederlagen für

mich, aber ich war noch nicht fit genug nach

meiner schweren Schulterverletzung vom Vorjahr.

Ich hatte einfach zu wenig Kraft. Bis zur

zweiten Runde konnte ich in den Läufen immer

mithalten, aber danach verließen mich regelmäßig

die Kräfte. So kamen dann auch die enttäuschenden

Platzierungen in der WM zustande

und auch das Aus beim Challenge in Berghaupten

sowie Rang 5 bei der DM in Bad Hersfeld.

Hinzu kam, dass ich Anfang 2017 wieder

voll in den Arbeitsprozess eingestiegen bin und

nicht mehr so viel Zeit zur Vorbereitung auf die

Rennen hatte wie früher. In dieser Zeit habe ich

Danny Maaßen (23 Jahre, Augsburg, MSC Nordhastedt):

2017 war eine Saison mit Höhen und

Tiefen für mich. Es fing ganz gut an, aber im Laufe

der Saison haben wir gemerkt, dass uns vor

allem bei der Abstimmung von Motoren und

Fahrwerk noch einiges an Erfahrung fehlt. Es

war eine harte Saison auf der Langbahn, aber

es hat auch Spaß gemacht. Das ist eine ganz andere

Welt als beim Speedway, wo ich schon als

kleiner Junge angefangen habe. In einem Rennen

habe ich sogar mal vergessen, nach dem

Start in den zweiten Gang zu schalten. 2018

wird weiterhin Speedway bei mir neben der

ganz normalen Arbeit im Vordergrund stehen,

aber ich fahre auch gerne Langbahnrennen.

Marcel Sebastian (28 Jahre, Bünde, DMSC

Bielefeld): Dass das Jahr 2017 so gut für mich

laufen sollte, damit hatte ich vorher nicht gerechnet.

Ich bin Bahnpokalsieger geworden

und freue mich auf die neue Saison in der internationalen

Lizenzklasse. Dort geht natürlich alles

viel professioneller zu, daher habe ich mich

zuletzt noch intensiver als früher vorbereitet.

Ich weiß auch, dass Privates künftig etwas zurückstehen

muss. Über den Winter habe ich intensive

Schwimmeinheiten zur Saisonvorbereitung

absolviert, dabei hat mich ein ehemaliger

Kampfschwimmer in unserem Schwimmbad unterstützt,

der mir auch wertvolle Tipps zur Ernährung

gegeben hat. Von der Technik her bekomme

ich große Unterstützung von Friedhelm

Großewächter, der bei mir in der Nähe wohnt.

Mit ihm an meiner Seite und seinen Jawa-Motoren

bin ich gut gewappnet. Er hat mir geraten,

die Sache I-Lizenz cool anzugehen und nicht

mit der Brechstange zu fahren. Das will ich tun.

Ich habe mir vorgenommen, mit Kopf und Verstand

zu fahren.

• Text u. Fotos: Rudi Hagen

30 BAHNSPORT AKTUELL April '18


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STORY: Erik

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FIM-Gala

2017

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GESPANNSZENE

Zehn Seitenwagen-Teams mit deutscher Besetzung sind in der

kommenden Saison in der internationalen Lizenzklasse unterwegs.

BSA-Mitarbeiter Rudi Hagen fragte bei den Fahrern

hinsichtlich ihres Fazits für die Saison nach.

Brandhofer/Scheunemann

(innen) gegen

Hübsch/Burger

DREIRAD-ANSICHTEN

Roden für die Qualifikation soll zwar gut sein,

aber wenn wir da weiterkommen würden,

müssten wir zum Finale in Werlte antreten. Da

verzichten wir lieber, denn auf der Bahn magst

du kein Gas geben.

Markus Venus (35, Kelchham) und Beifahrer

Markus Heiß (31, Oberham) vom RSC Pfarrkirchen:

2017 sind wir 20 Rennen gefahren, davon

waren wir 14-mal Erster, viermal Zweiter und

zweimal Dritter, das war insgesamt also recht

ordentlich. Bei der EM sind wir im Finale nicht

gut weggekommen und auf der Bahn war dann

nicht mehr möglich. In der kommenden Saison

nehmen wir einen neuen Anlauf auf den Europameistertitel,

aber das ist eine Tagesentscheidung

und die ist vom Verlauf her immer nicht

vorhersehbar. Du darfst dir da einfach keinen

Fahrfehler erlauben. Wichtig ist doch am Ende,

dass man Spaß gehabt hat und gesund wieder

nach Hause fahren kann. Ostern steigen wir in

Pocking beim Vierländerkampf ein und werden

sicher in Dingolfing, Plattling und Lüdinghausen

am Start sein. Anton Nischler liefert uns dazu

wie immer die Motoren und wir sind guter

Hoffnung, dass uns die ein oder andere Neuigkeit

noch weiter nach vorne bringt.

Markus Brandhofer (39, Gaißach) und Beifahrer

Tim Scheunemann (25, Haunstetten) vom

AMC Haunstetten: Mit der vergangenen Saison

war ich sehr zufrieden. Wir sind 19 Rennen gefahren,

hatten keine Ausfälle und wurden Zweiter

bei der Europameisterschaft und bei der

Deutschen Meisterschaft. William Matthijssen

und Markus Venus zu schlagen, war schwierig

und es wird auch weiterhin nicht einfach sein.

Für die kommende Saison bleibt alles, wie es

war. Wir haben ein paar Umbauten am Motorrad

vorgenommen, das betraf den Vergaser, die

Kupplung und das Getriebe. Ich fahre auch weiterhin

sehr gerne mit Tim Scheunemann, aber

ich musste nach dem Winter vor allem erst mal

was für meine Fitness tun, das heißt, ich musste

ein paar Kilogramm abnehmen. Wir fangen zu

Ostern beim Vierländerkampf in Pocking an und

werden bestimmt auch in Dingolfing und Hertingen

starten. Am Vatertag sind wir in Lüdinghausen,

das wird interessant, denn das ist Neuland

für mich.

Martin Brandl (51, Geiselberg) und Beifahrer

Hermann Brandl (49, Vilsbiburg) vom MSC

Gangkofen: Hermann und ich fahren auch in der

kommenden Saison. Wir wollten eigentlich mit

dem Sport aufhören, aber dann sind wir mit Joachim

Kugelmann als Tuner ins Gespräch gekommen

und haben beschlossen weiterzumachen.

Wir fahren mit dem Motorrad vom Vorjahr, denn

damit waren wir sehr zufrieden. Welche Rennen

und wie viele wir fahren, ist noch nicht klar, wir

schauen mal, was da kommt. Auf jeden Fall wollen

wir gesund bleiben. Damit das so bleibt, haben

wir für die EM nicht gemeldet. Die Bahn in

Karl Keil (64, Brombachtal) und Beifahrer David

Kersten (Meckenbeuren) vom MSC Werlte: Ich

habe den Winter über an einem neuen Motorrad

gebaut. Alles ist neu bis auf die letzte Schraube.

Mein Sohn Alex hat dafür wieder eine Reihe von

Aluteilen angefertigt. Um die Motoren kümmere

ich mich nach wie vor selbst. Ich hoffe, dass

die neue Zündung besser ist als im Vorjahr, wir

fahren jetzt wieder mit einer Zündbox. Mit David

als Beifahrer komme ich gut zurecht. Mal sehen,

ob wir in der kommenden Saison mehr als

zehn Rennen fahren können. Die Rennen werden

ja immer weniger.

Kevin Hübsch (26, Furtwangen) und Beifahrer

Michael Burger (34, Hausach) vom MSC Berghaupten:

Wir haben über den Winter viel Arbeit

32 BAHNSPORT AKTUELL April '18


in ein neues Motorrad gesteckt. Einige Teile hat

uns Markus Venus geliefert, wir haben dann das

Ganze in unserer Werkstatt zusammengebaut.

Mit der Saison 2017 waren wir sehr zufrieden,

denn wir sind als Aufsteiger mehrfach auf dem

Podest gestanden, haben bei der DM in Werlte

Platz 3 erreicht und konnten uns auch für das

EM-Finale qualifizieren. In der kommenden Saison

hoffen wir, dass wir uns für Werlte qualifizieren,

wo ja in diesem Jahr der Europameisterschaftstitel

vergeben wird. Dazu müssen wir

aber noch die Qualifikation überstehen. Unser

Hauptziel ist, so gut wie möglich an die Leistungen

der Vorsaison anknüpfen zu können. Wahrscheinlich

starten wir am Ostermontag in die

Saison.

Idee, mit meiner älteren Schwester Melanie zu

fahren. Das war anfangs sehr schwierig, da ich

einerseits durch meinen verletzten Finger gehandicapt

war und Melanie noch nicht wirklich

viel Fahrpraxis hatte. Im Laufe der Saison wurde

dies aber von Rennen zu Rennen besser,

auch dank der Unterstützung unseres Teams,

vor allem durch unseren erfahrenen Mechaniker

Werner Brunner. Nachdem wir ab Mitte der

Saison unser Material umgestellt hatten, sahen

wir wieder Licht am Ende des Tunnels. Für die

neue Saison haben Melanie und ich uns vorgenommen,

unfallfrei durchzukommen. In Roden

sind wir bei der EM-Qualifikation Generalreserve.

Wenn wir zum Einsatz kommen, hoffen wir

auf die Finalteilnahme in Werlte.

es jedenfalls geplant. Ich habe für das Motorrad

jetzt neue Teile bekommen, unter anderem eine

neue Aluplatte, und um die Motoren kümmert

sich wie bisher Bernd Zapf. Unser Saisonstart

wird wohl in Herxheim sein.

Florian Kreuzmayr (38, Wörnsmühl) und Beifahrer

Stefan Peters (31, Haunstetten) und Roman

Grammelsberger (30, Herbertsfelden) vom

Trust MC Racing Team Germany: Nach dem

schweren Sturz im letzten Jahr und durch verschiedene

andere Umstände haben wir uns

jetzt fast komplett neu aufgestellt. Da Nicky

Balz keine aktiven Rennen mehr bestreiten

möchte, mussten wir uns nach jemand anderem

im Beiwagen umschauen. Mit Stefan Peters und

Roman Grammelsberger haben wir nun zwei

absolute Ausnahmekönner im Boot. Jedem

Bahnsportfan dürften die beiden ein Begriff

sein. Roman war lange mit Karlheinz Waldhäusl

sehr erfolgreich unterwegs und Stefan dürfte

noch bestens als Beifahrer von Stefan Brandhofer

im Gedächtnis sein. Er kann unter anderem

den Deutschen Meistertitel zu seinen Erfolgen

zählen. Mit beiden sind wir schon länger befreundet,

sie passen auch charakterlich perfekt

zu uns. Da sie beide beruflich stark eingespannt

sind, müssen die Renntermine aufgeteilt

werden. Wir wollen auf jeden Fall am 1. Mai

in Dingolfing und am 6. Mai in Plattling mit Roman

in die Saison starten und vier Tage später

in Lüdinghausen sitzt Stefan im Boot. Beim Material

setzen wir nach einigen Experimenten

wieder auf unser altbewährtes Equipment, das

rundum erneuert wurde.

Raphael San Millan (25) und Benedikt Zapf (22)

vom MSC Berghaupten: Wir waren in der Saison

2017 mit dem Bahnpokalsieg und guten Platzierungen

sehr erfolgreich unterwegs, das zu knacken,

wird in der kommenden Saison schwierig

werden. Man kann von uns als Aufsteiger jetzt

nicht erwarten, dass es in der internationalen

Lizenzklasse so weiterläuft wie bisher, aber wir

wollen immer um den Sieg mit- und nicht hinterherfahren

und wollen bei der Musik dranbleiben.

Wir durften ja zuletzt schon mal in der

I-Lizenz starten. Das ist schon ein Unterschied

zur B-Lizenz, vor allem in der ersten Kurve, wo

es ziemlich hart hergeht. Für die neue Saison

sind wir ganz gut vorbereitet, das Motorrad ist

das alte geblieben, die Motoren macht wie bisher

Bernd Zapf. Unser Saisonstart könnte in

Dingolfing sein, wenn sie uns nicht nehmen,

dann in Herxheim. Bei der Deutschen Meisterschaft

wollen wir wieder dabei sein. Die ist diesmal

in Bad Hersfeld, auf der Bahn komme ich

ganz gut zurecht. Auf den Kampf mit meinem

Bruder Achim freue ich mich jetzt schon, wenn

wir denn mal aufeinandertreffen, das bedeutet

für mich einen Schub Extramotivation.

Imanuel Schramm (43, Wellmutsweiler) und

Hermann Bacher (39, Zweibrücken) vom MSC

Mühldorf: Ich will in der kommenden Saison

mehr fahren als 2017. Die Deutsche Meisterschaft

in Bad Hersfeld ist auf jeden Fall ein Saisonziel.

Ob Hermann wieder Beifahrer bei mir

sein kann, ist aus beruflichen Gründen noch

nicht ganz raus. Im vergangenen Jahr bin ich neben

acht Bahnrennen auch 17 Mofa- und Rasenmäherrennen

gefahren, das macht auch Spaß.

Und Spaß will ich haben, denn ich fahre beim

Bahnsport nicht, um Geld zu verdienen, sondern

um Freude, um Gaudi zu haben. Beim

Bahnsport herrscht vom DMSB aus eine typische

Vetternwirtschaft, mit schwachsinnigen

Regularien, die die Veranstalter so oder so auslegen

können. Ich bin für Korrektheit in jeder

Beziehung und sage den Leuten die Wahrheit

ins Gesicht. Das erwarte ich auch von anderen,

aber manchmal wirst du von denen von vorne

umschmeichelt und anschließend bekommst

du einen Tritt in den Hintern. So ging es mir und

Hermann im Vorjahr, als wir in Werlte vom sogenannten

DMSB-Finale ausgebootet wurden. Für

die kommende Saison gilt: Wenn die Rahmenbedingungen

stimmen, bin ich dabei, denn ich

habe Material genug. Aber der Terminkalender

und das Umfeld müssen passen.

Manuel Meier (26) und Melanie Schrempp (34)

vom MSC Berghaupten: Die Saison 2017 fing für

uns sehr schlecht an, da ich einen Arbeitsunfall

hatte und Benny mit Wolfgang Dier beim Auftakttraining

in Herxheim stürzte und daraufhin

die halbe Saison ausfiel. Mir kam dann die

Achim San Millan (32) und Michael Zapf (29)

vom MSC Berghaupten: In der vergangenen

Saison stand ich ohne Beifahrer da, denn Lydia

hatte ja aufgehört. Ich bin dann zum Saisonschluss

zweimal mit Michael Zapf gefahren,

und zwar in Hertingen und Berghaupten, und

das klappte recht gut mit uns. Michael wohnt

nur einen halben Kilometer von mir entfernt in

Gegenbach und in der kommenden Saison wollen

wir mindestens zehn Rennen fahren. So ist

Marco Hundsrucker (41, Obergrafendorf) vom

MSC Bad Hersfeld: Nach 26 Jahren Bahnsport

ist es an der Zeit, leise Servus zu sagen. Ich habe

mich aus privaten Gründen entschlossen,

zukünftig keine Rennen mehr zu fahren. Ich

möchte mich hiermit bei all denjenigen bedanken,

die mich die ganzen Jahre unterstützt haben.

Der größte Dank geht aber an meine Frau

Tina, die durch alle Höhen und Tiefen mit mir

gegangen ist. Ich werde es jetzt ruhiger angehen

lassen und meiner Familie den Vorzug geben,

um ein bisschen was zurückzugeben, was

sie für mich geopfert haben. Im Fahrerlager

wird man mich aber ab und an noch sehen,

denn ich will auch weiterhin meinen Freund Sebastian

Kehrer unterstützen.

• Text und Fotos: Rudi Hagen

April '18 BAHNSPORT AKTUELL 33


INTERNATIONAL

AUSTRALIEN

Jack Holder

• Foto: Ron MacNeill

Team GM Australia - Woody Woodpeckers - Cowra

Jack Holder verletzt

In einem Vergleichskampf in Cowra stürzte der von Poole an Somerset

ausgeliehene Aussie-Star Jack Holder in Lauf 4. Der jüngere Bruder von Exweltmeister

Chris Holder brach sich nach einem übel aussehenden Sturz

das linke Schlüsselbein. Von der Außenbahn startend, stieß er in der ersten

Kurve mit Todd Kurtz zusammen, hatte nach einem Aufsteiger seine

Maschine nicht mehr unter Kontrolle und fiel heftig auf seine linke Seite.

Wie bekannt wurde, bekam Holder keine Platte eingesetzt, der Bruch wurde

nur verschraubt. Er wird für etwa sechs Wochen außer Gefecht sein. Für

seinen Club wichtige Rennen seien davon aber nicht betroffen.

Die Woodpeckers (Spechte) begannen stark und konnten sich recht leicht

mit 6 Punkten absetzen. Ab Lauf 7 wendete sich das Blatt. GM-Teammanager

Phil Herne setzte Jaimon Lidsey in einem sogenannten Tactical Ride

für doppelte Punktzahl ein, was sich dann mit einem 8:1 auszahlte. Danach

konnten die Woodpeckers nicht mehr kontern und die Hausherren

gewannen mit 3 Punkten Vorsprung.

Ergebnis: GM Australia, 49 Punkte (Jaimon Lidsey 14+2, Rohan Tungate 12, Cooper Riordan 8+1,

Josh Macdonald 8, Jordan Stewart 5, Aden Clare 2, Jack Holder 0); Woody Woodpeckers, 46 (Brady

Kurtz 12+1, Matt Gilmore 11+2, Taylor Poole 8, Todd Kurtz 6+2, Zach Cook 5, Jye Etheridge 3+1, Ben

Cook 1).

Ellis Perks

• Foto:

Klaus

Goffelmeyer

Queensland U21 Championship

- North Brisbane

Ellis Perks,

der Unbesiegbare

Der England-erfahrene Ellis

Perks ließ an diesem Tag

nichts anbrennen. Mit einem

Maximum schloss er seine

vier Vorläufe ab. Er, Joel Coyne

und Kye Thomson waren somit

direkt für den Endlauf qualifiziert.

Zaine Kennedy gewann den Hoffnungslauf, das sogenannte B-Finale,

und durfte somit auch im Finale starten. Perks wählte im Finale die bis

dahin favorisierte Innenbahn, was sich dann auch auszahlte. B-Finale-Gewinner

Kennedy fuhr ebenfalls einen starken Endlauf, ohne aber Perks zu

gefährden. Leider wird Ellis Perks sein Können in diesem Jahr in Großbritannien

nicht unter Beweis stellen können. Der 21-Jährige aus Worcester

(letztes Jahr noch für Redcar und Rye House startend) kam bei keinem UK-

Team unter.

Ergebnisse - Vorläufe: 1. Ellis Perks, 12 Punkte; 2. Joel Coyne, 10; 3. Kye Thomson, 9; 4. Zaine Kennedy,

8; 5. Mitchell Cluff, 8; 6. Kane Lawrence, 7; 7. Declan Kennedy, 6; 8. Matt Pickering, 5; 9. Dale

Borlase, 5; 10. Brandon Coglan, 3; 11. Jason Sinclair, 2; 12. Tristan Andersson, 0; 13. Jedd List, 0.

B-Finale: 1. Z.Kennedy; 2. Lawrence; 3. Cluff; 4. D.Kennedy.

A-Finale: 1. Perks; 2. Z.Kennedy; 3. Thomson; 4. Coyne.

250er-Junioren-Meisterschaft - Vorläufe: 1. Keynan Rew, 12 Punkte; 2. Liam May, 9; 3. Jacob Hook,

9; 4. James Gauld, 8; 5. Connor Bailey, 6; 6. Flynn Nicol, 5; 7. Cordell Rogerson, 2; 8. Brock Trigea,

2; 9. Bailey Viner, 0.

B-Finale: 1. Bailey; 2. Gauld S; 3. Rogerson S.

A-Finale: 1. Rew; 2. Hook; 3. Bailey; 4. May.

Bahnmeisterschaft - Gillman

Erst in der letzten Runde

Robert Branford, 2015 noch für Edinburgh startend, gewann seine Vorläufe

ebenfalls mit einem Maximum. Als Punktbester aus den Vorläufen

wählte der 24-Jährige aus Adelaide im Finale die Außenbahn. Branford

hatte zwar guten Speed, wurde aber von Declan Knowles geblockt. Dadurch

bildete sich eine Lücke, die Robert Medson nutzte und innen an den

beiden vorbeizog. Es entwickelte sich ein harter Kampf zwischen den führenden

Knowles und Branford, der zwischenzeitlich Knowles überholen

konnte. Erst in der letzten Runden konnte der erfahrene Branford innen an

Medson vorbeiziehen. Brayden McGuinness, der das B-Finale gewann,

konnte sich in diesem Endlauf nicht in Szene setzen.

Ergebnis - Vorläufe: 1. Robert Branford, 12 Punkte; 2. Robert Medson, 10; 3. Declan Knowles, 8;

4. Seth Hickey, 5; 5. Dakota Ballantyne, 4; 6. Brayden McGuinness, 4; 7. Fraser Bowles, 2; 8. Blake

Ridley, 2; 9. Tom Dixon, 1; 10. Mitchell Grech, 0.

B-Finale: 1. McGuinness; 2. Ballantyne; 3. Hickey; 4. Bowes.

A-Finale: 1. Branford; 2. Medson; 3. Knowles; 4. McGuinness.

34 BAHNSPORT AKTUELL April '18


Todd Kurtz

• Foto:

Klaus

Goffelmeyer

North Queensland Masters -

Woodstock (Townsville)

Einmaliger

Auftritt

Für Pooles Josh Grajczonek war es

sein einziger Auftritt dieser Saison

in Australien. Und den krönte er in

seiner Heimatstadt mit einem Sieg

im alles entscheidenden Grand Final.

Er musste sich nur einmal in

den Vorläufen gegen Maximumfahrer

Kozza Smith geschlagen geben.

Smith startete im Finale auf

der Innenbahn, Grajczonek neben

ihm. Die Vorentscheidung fiel

schon in der ersten Kurve. Josh

setzte sich hart gegen Smith durch

und ging als Erster in diese erste Kurve. Smith kämpfte bravourös, kam

aber am routinierteren Grajczonek nicht vorbei.

Ergebnis - Vorläufe: 1. Kozza Smith, 12 Punkte; 2. Josh Grajczonek, 11; 3. Zane Keleher, 10; 4. Zaine

Kennedy, 10; 5. Tyson Snow, 8; 6. Declan Kennedy, 7; 7. Alan Macdonald, 6; 8. Clinton Dennis, 6;

9. Aaron Jackson, 6; 10. Josh Macdonald, 5; 11. Hayden Thomas, 5; 12. Scott Warwick-Day, 4;

13. Josh Coyne, 3; 14. Dale Borlase, 0; 15. Adam Lovell, 0.

B-Finale: 1. Z.Kennedy; 2. Snow; 3. D.Kennedy; 4. Jackson.

A-Finale: 1. Grajczonek; 2. Smith; 3. Z.Kennedy; 4. Keleher.

Undera Park Pairs - Undera Park (Shepparton)

Deutlicher Sieg

Todd Kurtz und Matthew Gilmore konnten bei dieser jährlich stattfindenden

Paarmeisterschaft vollends überzeugen. Allein in ihren fünf Vorläufen

glänzten die beiden mit drei Maxima. Im Endlauf hatten die beiden

Cooks keine Chance.

Ergebnis - Vorläufe: 1. Todd Kurtz/Matthew Gilmore, 19+13=32 Punkte; 2. Zach Cook/Ben Cook,

17+6=23; 3. Cooper Riordan/Oliver Hamilton 17+4=21; 4. Jack Morrison/Aden Clare, 15+5=20;

5. Jordan Stewart/Col Heather, 20+0=20; 6. Declan Knowles/Brayden McGuinness, 13+6=19.

Finale: 1. Kurtz; 2. Gilmore; 3. Z.Cook; 4. B.Cook.

Matthew

Gilmore

• Foto:

Daniel

Sievers

Josh Grajczonek

• Foto: Jarek Pabijan

ENGLAND

Neuer Vertrag

Letztlich war die British Speedway Promoters’ Association zufrieden,

dass wieder ein neuer Vertrag mit dem Pay-TV-Sender BT Sport zustandekam.

Im letzten Jahr übertrug der Erfolgs-Broadcaster zum ersten Mal Ligaspeedway.

Nun wurde ein Vertrag für zwei weitere Jahre abgeschlossen.

Allerdings werden es nur 18 Rennen aus SGB Premiership und auch

SGB Championship sein. Darunter aber wieder die kompletten Play-off-

Matches der SGB Premiership. International bleibt alles beim Alten. Es

werden – wie gehabt – sämtliche (bislang) elf FIM Speedway Grand Prix

übertragen. Hinzu kommen noch alle vier Monster Energy FIM „Speedway

of Nations“-Rennen. Das BT-Sports-Team in den Studios und an den Mikrofonen

setzt sich wie folgt zusammen: Natalie Quirk, Suzi Perry (Moderation

und Präsentation), Scott Nicholls (Analyst im Studio) sowie Kelvin

Tatum und Nigel Pearson wie immer als Kommentatoren bei allen aufgeführten

Rennen.

SGB Championship

Schotten dicht

Das Team der Edinburgh Monarchs ist nun komplett. Als letzter Fahrer

wurde US-Jungstar Max Ruml verpflichtet. Der 21-Jährige aus Kalifornien

gibt sein Debüt als Ligafahrer in Großbritannien. Ruml ist kein Unbekannter.

Er fuhr auch schon im amerikanischen Nationalteam.

Aufstellung 2018 der Edinburgh Monarchs: Mark Riss, Erik Riss, Ricky

Wells, Josh Pickering, Matt Williamson, Joel Andersson und Max Ruml.

Scott Nicholls für Chris Harris

Auch für den siebenmaligen britischen Meister Scott Nicholls reichen die

Anzahl der Matches für Rye House in der SGB Premiership nicht. Nun unterschrieb

der Rockets Star doch noch bei Peterborough. Schon länger

wurde über seine Verpflichtung bei den Panthers spekuliert. Scott Nicholls

ersetzt somit Rye-

House-Kollege Chris

Harris, der in der letzten

Saison auch für Peterborough

startete und diese

Saison in Glasgow fahren

wird. Mit Tom Bacon

ist nun das Team der

Panthers vollständig.

• Andreas Fahldiek

Scott Nicholls

• Foto: Ian Adam

Pinjar Park Pairs - Perth

Seltsamer Austragungsmodus

Ausgetragen wurde diese Paarmeisterschaft in 14 Läufen. Die Punkte wurden

4-3-2-0 vergeben. Danach wurde dieses traditionelle Rennen erstmals

sehr ungewöhnlich fortgesetzt. Die besten vier Paare fuhren dann in

einem B- und einem A-Finale ... aber voneinander getrennt! Danach wurden

diese separat gefahrenen Punkte wieder den jeweiligen Paaren zugeordnet.

Kobee Ziedas wurde im A-Finale nur Dritter. Da aber Jason Bishop

das B-Finale gewann, reichte es beiden für einen knappen Sieg.

• Andreas Fahldiek

Ergebnis - Vorläufe: 1. Jason Bishop/Kobee Ziedas, 14+10=24 Punkte; 2. Daniel Winchester/Ryan

Pope, 13+10=23; 3. Joel Andersson (S)/Jack Hunter, 16+4=20; 4. Kale Ballantyne/Carley Gittus,

10+6=16; 5. Kenny Wennerstam (S)/Glenn Gordon, 14+0=14; 6. Matt Marson/Jarryd Ziedas,

11+2=13; 7. Des Heys/Ethan Ballantyne, 12+0=12.

B-Finale: 1. Bishop; 2. Pope; 3. Gittus; 4. Hunter S.

A-Finale: 1. Andersson; 2. Winchester; 3. Ziedas; 4. K.Ballantyne.

Endstand: 1. Jason Bishop/Kobee Ziedas, 18+12=30; 2. Daniel Winchester/Ryan Pope, 16+13

=29; 3. Joel Andersson (S)/Jack Hunter, 20+4=24; 4. Kale Ballantyne/Carley Gittus, 10+8=18.


INTERNATIONAL

Martin Smolinski startet 2018

in der polnischen Ekstraliga

für Z.K.Z. „Falubaz“ Zielona Gora

POLEN

Mannschaftsaufstellungen

EKSTRALIGA

K.S. „Unia“ Leszno

Stadionadresse: Ul. Strzelecka 7, 64-100 Leszno

Teammeisterschaft: 15 Gold- (1949-1954, 1979, 1980, 1987-1989, 2007,

2010, 2015, 2017), 8 Silber-, 7 Bronzemedaillen

Mannschaftskader: Piotr Pawlicki, Emil Saifutdinow (RUS), Janusz Kolodziej,

Jaroslaw Hampel, Brady Kurtz (AUS)

Junioren: Bartosz Smektala, Dominik Kubera, Wiktor Lis, Szymon Szlauderbach,

Viktor Trofimov, Marek Lutowicz, Tymoteusz Picz, Kacper Pludra.

Teammanager: Piotr Baron

W.T.S. „Sparta“ Wroclaw

Stadionadresse: Al. Ignacego Paderewskiego 35, 51-612 Wroclaw

Teammeisterschaft: 4 Gold- (1993-1995, 2006), 9 Silber-, 8 Bronzemedaillen

Mannschaftskader: Tai Woffinden (GB), Maciej Janowski, Vaclav Milik

(CZ), Andzejs Lebedevs (LV), Max Fricke (AUS), Damian Drozdz, Gleb

Tschugunow (RUS)

Junioren: Maksym Drabik, Przemyslaw Liszka, Patryk Wojdylo

Trainer: Rafal Dobrucki

KS „Stal“ Gorzow

Stadionadresse: Ul. Slaska, 66-400 Gorzow

Teammeisterschaft: 9 Gold- (1969, 1973, 1975-1978, 1983, 2014, 2016),

12 Silber-, 5 Bronzemedaillen

Mannschaftskader: Krzysztof Kasprzak, Martin Vaculik (SK), Bartosz

Zmarzlik, Szymon Wozniak, Linus Sundström (S), Peter Ljung (S)

Junioren: Rafal Karczmarz, Kamil Nowacki, Hubert Czerniawski, Alan

Szczotka, Marcel Studzinski

Trainer: Stanislaw Chomski

Z.K.Z. „Falubaz“ Zielona Gora

Stadionadresse: Ul. Wroclawska 69, 65-218 Zielona Gora

Teammeisterschaft: 7 Gold- (1981, 1982, 1985, 1991, 2009, 2011, 2013),

2 Silber-, 5 Bronzemedaillen

Mannschaftskader: Piotr Protasiewicz, Patryk Dudek, Jacob Thorssell (S),

Michael Jepsen Jensen (DK), Martin Smolinski (D), Grzegorz Zengota,

Kacper Gomolski, Mads Hansen (DK), Krzysztof Jablonski

Junioren: Alex Zgardzinski, Sebastian Niedzwiedz, Mateusz Burzynski,

Jakub Osyczka, Nikodem Bartoch, Mateusz Tonder

Trainer: Adam Skornicki

C.K.M. „Wlokniarz“ Czestochowa (Tschenstochau)

Stadionadresse: Ul. Olsztynska 123/127, 42-200 Czestochowa

Teammeisterschaft: 4 Gold- (1959, 1974, 1996, 2003), 3 Silber-, 5 Bronzemedaillen

Mannschaftskader: Matej Zagar (SLO), Leon Madsen (DK), Fredrik Lindgren

(S), Adrian Miedzinski, Tobiasz Musielak, Andreas Lyager (DK),

Andrej Kudrjaschow (RUS), Rafal Szombierski

Junioren: Adrian Wozniak, Michal Gruchalski, Bartosz Swiacik, Mateusz

Swidnicki, Adrian Bialk

Trainer: Marek Cieslak

G.K.M. Grudziadz

Stadionadresse: Ul. Hallera 4, 86-300 Grudziadz

Teammeisterschaft: 1 Bronzemedaille

Mannschaftskader: Krzysztof Buczkowski, Artem Laguta (RUS), Antonio

Lindbäck (S), Krystian Pieszczek, Przemyslaw Pawlicki, Kai Huckenbeck

(D), Roman Lachbaum (RUS), Pawel Laguta (RUS)

Junioren: Dawid Wawrzyniak, Kamil Wieczorek, Damian Lotarski

Trainer: Robert Kempinski

K.S. Torun

Stadionadresse: Ul. Pera Jonssona 7, 87-100 Torun

Teammeisterschaft: 4 Gold- (1986, 1990, 2001, 2008), 7 Silber-, 7 Bronzemedaillen

Mannschaftskader: Chris Holder (AUS), Grzegorz Walasek, Jack Holder

(AUS), Pawel Przedpelski, Jason Doyle (AUS), Niels-Kristian Iversen (DK),

Rune Holta, Lukasz Przedpelski

Junioren: Marcin Koscielski, Igor Kopec-Sobczynski, Daniel Kaczmarek,

Aleks Rydlewski

Teammanager: Jacek Fratczak

„Unia“ Tarnow

Stadionadresse: Ul. Zbylitowska 3, 33-101 Tarnow

Teammeisterschaft: 2 Goldmedaillen (2004, 2005), 1 Silbermedaille,

3 Bronzemedaillen

Mannschaftskader: Kenneth Bjerre (DK), Artur Mroczka, Jakub Jamrog,

Nicki Pedersen (DK), Peter Kildemand (DK), Wiktor Kulakow (RUS)

Junioren: Patryk Rolnicki, Kacper Konieczny, Krystian Stefanow

Trainer: Pawel Baran

1. LIGA

KS ROW Rybnik

Stadionadresse: Ul. Gliwicka 72, 44-200 Rybnik

Teammeisterschaft: 12 Gold- (1956-1958, 1962-1968, 1970, 1972), 6 Silber-,

5 Bronzemedaillen

Mannschaftskader: Troy Batchelor (AUS), Craig Cook (GB), Kacper Woryna,

Mateusz Szczepaniak, Andrej Karpov (UKR), Artur Czaja

Junioren: Robert Chmiel, Lars Skupien, Mateusz Tudziez, Przemyslaw

Giera, Dawid Jona, Milosz Wypior

Trainer: Antoni Skupien

„Wybrzeze“ Gdansk

Stadionadresse: Ul. Zawodnikow 1, 80-729 Gdansk

Teammeisterschaft: 4 Silber-, 2 Bronzemedaillen

Mannschaftskader: Oskar Fajfer, Anders Thomsen (DK), Mikkel Bech (DK),

Patrick Hougaard (DK), Mikkel Michelsen (DK), Michal Szczepaniak,

Tomasz Chrzanowski

Junioren: Dominik Kossakowski, Marcin Turowski, Karol Zupinski

Trainer: Lech Kedziora

„Orzel“ Lodz

Stadionadresse: Ul. 6-go Sierpnia 71, 92-311 Lodz

Teammeisterschaft: keine Medaillen

Mannschaftskader: Hans Andersen (DK), Robert Miskowiak, Piotr Swiderski,

Alexander Loktajew (RUS), Rohan Tungate (AUS), Maksims Bogdanovs

(LV), Josh Grajczonek (AUS), Norbert Kosciuch, Karol Baran

Junioren: Mateusz Blazykowski, Jakub Miskowiak

Trainer: Janusz Slaczka

„Lokomotiv” Daugavpils (Lettland)

Stadionadresse: Raina iela 69, Daugavpils (Lettland)

Teammeisterschaft: Sowjetunion 2 Silbermedaillen, Russland 4 Bronzemedaillen,

Polen keine Medaillen

Mannschaftskader: Kjastas Puodzuks, Timo Lahti (FIN), Jevgenijs Kostigovs,

Wadim Tarasenko (RUS), Daniel Davidsson (S), Dmytro Mostowyk

(UKR)

Junioren: Davis Kurmis, Artjoms Trofimovs, Olegs Mihailovs, Elvis Avgucevics

Trainer: Nikolajs Kokins

„Polonia“ Pila

Stadionadresse: Ul. Bydgoska 80, 64-920 Pila

Teammeisterschaft: 1 Gold- (1999), 2 Silber-, 2 Bronzemedaillen.

Mannschaftskader: Tomasz Gapinski, Adrian Cyfer, Chris Harris (GB), Tomas

H. Jonasson (S), Rafal Okoniewski, Thomas Jörgensen (DK), Pontus

Aspgren (S)

Junioren: Kacper Grzegorczyk, Pawel Staniszewski, Patryk Fajfer, Krystian

Iwanski, Piotr Gryszpinski, Oskar Rowecki

Teammanager: Tomasz Zentkowski

„Speedway Wanda” Krakau

Stadionadresse: Ul. Stadionowa 21, 31-751 Krakau

Teammeisterschaft: keine Medaillen

Mannschaftskader: Claus Vissing (DK), Ernest Koza, Sergej Logatschew

(RUS), Marcin Jedrzejewski, Tyron Proctor (AUS), Victor Palovaara (S), Rasmus

Jensen (DK), Lasse Bjerre (DK), Joel Andersson (S), Justin Sedgmen

(AUS)

Junioren: Kamil Kielbasa, Patryk Zielinski, Piotr Pioro, Bartlomiej Kowalski

Trainer: Adam Weigel

36 BAHNSPORT AKTUELL April '18


GTM „Start“ Gniezno

Stadionadresse: Ul. Wrzesinska 25, 62-200 Gniezno

Teammeisterschaft: 1 Bronzemedaille

Mannschaftskader: Miroslaw Jablonski, Marcin Nowak, Oliver Berntzon

(S), Eduard Krcmar (CZ), Adrian Gala, Jurica Pavlic (CRO), Kim Nilsson (S),

Filip Hjelmland (S)

Junioren: Damian Stalkowski, Maksymilian Bogdanowicz, Norbert Krakowiak

Teammanager: Rafael Wojciechowski

„Motor“ Lublin

Stadionadresse: Al. Zygmuntowskie 5, 20-103 Lublin

Teammeisterschaft: 1 Silbermedaille

Mannschaftskader: Robert Lambert (GB), Daniel Jeleniewski, Pawel Miesiac,

Andreas Jonsson (S), Sam Masters (AUS), Kenny Wennerstam (S),

Dawid Lampart, William Björling (S)

Junioren: Eryk Borczuch, Emil Peron, Maciej Kuromonow, Oskar Bober,

Wiktor Lampart

Trainer: Dariusz Sledz

*) Kursiv: Neuzugänge

Henryk Zyto ist tot

Henryk Zyto, einer der besten polnischen

Speedwayfahrer der 1950er und 1960er Jahre,

verstarb am 7. März in Gdansk.

Zyto wurde am 1. November 1936 in Poniec, in

der Nähe von Leszno, geboren. Schon als Kind

war er vom Speedway begeistert und drehte als

16-jähriger Junge im Smoczyk-Stadion seine

ersten Runden. Bald wurde er in der Mannschaft

aus Leszno zu einem der Leistungsträger.

1965 beschloss Zyto Unia Leszno zu verlassen

und ging nach Gdansk, wo er die Farben

von Wybrzeze vertrat. Bis zum Ende seiner

sportlichen Laufbahn blieb er dem Club von der

Ostseeküste treu. Im Juni 1981 als 44-Jähriger

bestritt Zyto sein letztes Rennen. Danach arbeitete

er viele Jahre in Gdansk als Nachwuchstrainer.

Der Pole war ein sehr erfolgreicher Speedwayfahrer.

Dreimal stand er auf dem Podium der

polnischen Einzelmeisterschaft. 1961 gewann er in Rzeszow die Bronzemedaille.

Ein Jahr später wurde Zyto wieder in Rzeszow Vizemeister und

1962 holte der Pilot in Rybnik endlich den Meistertitel. Nicht weniger als

sechsmal triumphierte Zyto im prestigeträchtigen Alfred-Smoczyk-Memorial.

Seinen größten Erfolg feierte der Speedwayfahrer im Jahre 1961,

als er mit dem polnischen Nationalteam in Wroclaw Weltmeister wurde.

Der Sportler qualifizierte sich zweimal für die Endläufe im WM-Einzelwettbewerb.

1960 belegte Zyto im Wembley-Stadion mit 4 Punkten Rang 13.

Zwei Jahre später war er im Weltfinale Reservist, kam jedoch nicht zum

Einsatz. 1960 startete Zyto in der britischen Liga und fuhr für die Mannschaft

der Coventry Bees.

Sein Sohn Piotr war ebenfalls Speedwayfahrer und arbeitet als Trainer.

Die Beerdigung von Henryk Zyto fand am 10. März auf dem Friedhof

Srebrzysko in Gdansk statt. • Texte u. Foto: Georg Dobes

SLOWAKEI

Speedway-Termine in Zarnovica

Nicht weniger als neun Rennen werden in der kommenden Saison in Zarnovica,

auf der einzigen Speedwaybahn des Landes, stattfinden. Schon

am 8. April wird die erste Veranstaltung über die Bühne gehen. Aktive aus

der Slowakei und auch aus dem Ausland werden an diesem Tag um den

Landestitel kämpfen. Der Höhepunkt der Saison wird sicherlich die GP-

Qualifikation sein. Das Rennen wird am 19. Mai durchgeführt. Zum letzten

Mal in diesem Jahr werden die Speedwayfahrer am 6. Oktober ihre Runden

drehen, wenn die Gastgeber ein Rennen der tschechischen 1. Liga organisieren.

• Georg Dobes

Termine: 8.4. offene Landemeisterschaft und Ladislav-Elias-Memorial;

19.5. GP-Qualifikation; 10.6. tschechische Extraliga; 7.7. U19-Europa-

Paarpokal; 8.7. tschechische Junioren-Teammeisterschaft; 5.8. tschechische

Extraliga; 26.8. 55. Goldhelm; 16.9. Freundschaftspokal; 6.10.

tschechische 1. Liga.

TSCHECHIEN

Mannschaftsaufstellungen

EXTRALIGA

A.K. „Marketa“ Prag

Stadionadresse: U Vojtesky 11, 162 00 Praha 6 - Brevnov

Teammeisterschaft: 37 Gold- (1956, 1958-1962, 1968, 1970-1977,

1979-1983, 1985-1988, 1990-1993, 1995-1998, 2000, 2003, 2012, 2014,

2017), 12 Silber-, 6 Bronzemedaillen

Mannschaftskader: Josef Franc, Zdenek Holub, Matej Kus, Michal Skurla,

Ondrej Smetana, Filip Hajek, Petr Chlupac, Jan Kvech, Pavel Cermak, Daniel

Klima, Lukas Vinter

Teammanager: Tomas Topinka

A.M.K. „Zlata Prilba“ Pardubice

Stadionadresse: Motoristu 300, 530 06 Pardubice VI

Teammeisterschaft: 10 Gold- (1978, 1982, 1999, 2001, 2002, 2004, 2008,

2013, 2015, 2016), 16 Silber-, 9 Bronzemedaillen

Mannschaftskader: Vaclav Milik, Tomas Suchanek, Hynek Stichauer, Patrik

Mikel, Jaroslav Petrak, Josef Novak, Martin Mejtsky, Martin Gavenda,

Dan Macl, Tomasz Jedrzejak (PL)

Teammanager: Lubomir Vozar

A.K. „3ton“ Slany

Stadionadresse: Netovicka 1509, 274 01 Slany

Teammeisterschaft: 3 Gold (1969, 2005, 2006), 13 Silber-, 16 Bronzemedaillen

Mannschaftskader: Eduard Krcmar, Michael Hadek, Michal Dudek, Martin

Malek, Zdenek Simota, Petr Babicka, Milan Dobias, Frantisek Klier, Filip

Sifalda, Daniel Silhan, Jakub Jamrog (PL)

Teammanager: Milan Mach

S.C. Zarnovica (Slowakei)

Stadionadresse: Bystricka, 966 81 Zarnovica

Teammeisterschaft: keine Medaillen

Mannschaftskader: Martin Vaculik, Patrik Buri, Jan Mihalik, David Pacalaj,

Michal Tomka, Jakub Valkovic, Michal Danko, Stanislaw Burza (PL), Andrij

Kobrin (UKR), Adrian Gala (PL), Andrei Popa (RO)

Teammanager: Jan Daniel

Jan Holub verstorben

Jan Holub, einer der besten tschechoslowakischen Speedwayfahrer der

60er-Jahre, verstarb am 18. Februar.

Er war am 12. August 1942 in Ceske

Budejovice im Süden des Landes

geboren. Dort begann auch seine

sportliche Laufbahn. Er gehörte

bald zu den besten Fahrern der

Tschechoslowakei. 1968 und 1969

wurde Holub Landesmeister und

1970 gewann er die Bronzemedaille.

Er war auch international erfolgreich.

Zweimal startete Holub

in den Team-WM-Finals. 1968 und

1970 belegte die tschechoslowakische

Mannschaft im legendären

Wembley-Stadion unbeliebte

4. Plätze. Auch zweimal vertrat Jan

Holub in den Paar-WM-Finals sein

Land. 1972 fuhr er im schwedischen

Boras mit Jiri Stancl und belegte

Platz 5. Zwei Jahre später wurde er in Manchester mit Jan Hadek

Siebter. In der Einzel-WM konnte sich Jan Holub einmal fürs Weltfinale

qualifizieren. 1967 wurde er im Europafinale in Wroclaw Elfter und sollte

im Wembley-Stadion als Reservist fungieren, aber letztendlich konnte der

Speedwayfahrer nicht nach London fahren, weil er sich eine Woche zuvor

beim tschechischen Goldhelm beide Hände gebrochen hatte. Nicht weniger

als 15-mal kämpfte Holub in Pardubice um den Goldhelm, aber nur

1969 und 1972 gelang es ihm, das Finale zu erreichen. Beide Male wurde

der Aktive Fünfter. Nach Antonin Kasper war Jan Holub der zweite Speedwaypilot

aus der Tschechoslowakei, der in der britischen Liga fuhr. 1969

und 1970 war er einer der Leistungsträger des Teams Exeter Falcons. Sein

Sohn Jan und auch sein Enkelsohn Jan traten in die Fußstapfen des ehemaligen

Fahrers und fuhren ebenfalls Speedway. Sie wurden von ihrem

Vater und Großvater tatkräftig unterstützt. Zuletzt lebte Jan Holub in einem

Krankenhaus in Ceske Budejovice. • Texte u. Foto: Georg Dobes

April '18 BAHNSPORT AKTUELL 37


INTERNATIONAL

RUSSLAND

Teammeisterschaft - Superliga - Togliatti - 24./25.2.2018

Wettbewerbsverzerrung

Die letzten Rennen der Superliga, die in Togliatti stattfanden, wurden zu

einer Farce. Da am gleichen Wochenende das EM-Finale in Wjatskije Poljany

über die Bühne ging, fehlten im Stepanow-Stadion mehrere Fahrer und

der Wettbewerb wurde dadurch verzerrt. Vor allem vermissten die Gastgeber

Igor Kononow. Ohne ihn stand die Mannschaft aus Togliatti im Kampf

um die Goldmedaille auf verlorenem Posten. Auch der Tabellenführer

musste zwar auf Nikita Bogdanow verzichten, aber der 16-Jährige ist

(noch) kein Leistungsträger des Teams aus Ufa. Darüber hinaus meldete

sich die österreichische Mannschaft ab. Josef Kreuzberger startete ebenfalls

in Wjatskije Poljany und seine Teamkollegen traten die Heimreise an.

Es war genug Zeit, um sich mit den Problemen auseinanderzusetzen. Es

gab zwar Stimmen, die Rennen um zwei oder drei Tage vorzuverlegen,

oder sie ganz abzusagen, aber sie trafen in der Eisspeedwaykommission

auf taube Ohren. Stattdessen beschlossen die Verantwortlichen ein Ersatzteam

aus Piloten zu bilden, die gerade zur Verfügung standen. Logischerweise

musste es außer Konkurrenz starten. Da jedoch die Mannschaft

den Rennausgang in keinster Weise beeinflussen durfte, wurden

die Punkte der Fahrer auch in jedem Lauf annulliert. So z.B. in Lauf 13 am

Sonntag holten Igor Saidullin und Alexander Kosyrew einen 5:1-Sieg gegen

Neftekamsk, aber das Resultat wurde dann logischerweise (?) auf 5:0

für Neftekamsk geändert. Wäre es nicht ehrlicher, die Veranstaltungen

mit nur vier Teams durchzuführen?

Unter diesen Umständen gab es nur noch einen Titelaspiranten und der

machte schon am ersten Renntag alles klar. Die Mannschaft von Baschkortostan

Ufa erzielte am Sonnabend 32 Punkte, holte den Tagessieg und

konnte die Gratulationen zum elften Titelgewinn schon vorzeitig entgegennehmen.

Die Freude der Fahrer über die Goldmedaille war wahrscheinlich

sehr groß, denn an nächsten Tag belegte der neue Teammeister

den 4. Tagesrang. Mega-Lada ging arg gebeutelt in die Rennen, denn

die Mannschaft musste nicht nur auf Igor Kononow verzichten. Auch Niki-

Superliga in Togliatti: Ufas Sergej Karatschintsew (außen) und Nikolaj Krasnikow

(innen) vor Neftekamsks Andrej Schischegow (blau) und Dimitri Bulankin (rot)

ta Toloknow war nicht dabei, weil er sich zwei Wochen zuvor den linken

Unterarm gebrochen hatte. Da sein Vorsprung nach dem Rennwochenende

in Ufa recht groß war, sicherte sich das Team aus Togliatti die Silbermedaille.

Es ist der fünfte Vizemeistertitel des Clubs aus der Autostadt. Gesamtrang

3 holte sich STK Neftekamsk, während der Titelverteidiger aus

Kamensk-Uralskij ohne Medaille blieb. Die Mannschaft aus Westsibirien

siegte zwar am Sonntag, aber der Rückstand war doch zu groß, um Neftekamsk

vom Podium zu vertreiben.

Ergebnisse - 1. Renntag: 1. Baschkortostan Ufa, 32 Punkte (Nikolaj Krasnikow 17, Sergej Karatschintsew

11, Nikita Schadrin 4); 2. CTWS-Uraltranstrom Kamensk-Uralskij, 29 (Dimitri Komisewitsch

12, Dinar Walejew 8, Dimitri Soljannikow 9); 3. STK Neftekamsk, 27 (Dimitri Koltakow 16,

Andrej Schischegow 5, Dimitri Bulankin 6); 4. Mega-Lada Togliatti, 23 (Daniil Iwanow 16, Wadim

Swinuchow 5, Jewgeni Saidullin 2); außer Konkurrenz Mega Lada Togliatti - B-Team, 0 (Michail Litwinow

0, Igor Saidullin 0, Alexander Kosyrew 0).

2. Renntag: 1. Kamensk-Uralskij, 34 Punkte (Komisewitsch 16, Walejew 12, Soljannikow 6); 2. STK

Neftekamsk, 30 (Koltakow 14, Schischegow 6, Bulankin 10); 3. Togliatti, 24 (Iwanow 16, Swinuchow

4, J.Saidullin 4); 4. Ufa, 23 (Krasnikow 9, Karatschintsew 7, Schadrin 7); außer Konkurrenz Togliatti

- B-Team, 0 (Litwinow 0, I.Saidullin 0, Kosyrew 0).

TEAMMEISTERSCHAFT

ENDSTAND

Pl./Club R P Ges.

1. Ufa 6 30 177

2. Togliatti 6 23 163

3. Neftekamsk 6 19 159

4. Kamsk-Uralskij 6 18 156

5. Österreich-SKE 4 4 46

HÖHERE LIGA

ENDSTAND

Pl./Club R P Ges.

1. Kamensk-Uralskij 4 30 98

2. Togliatti 4 24 85

3. Schadrinsk 4 17 78

4. Almaty 4 15 64

5. Luchowitsy 4 14 68

6. Glazow 4 12 61

7. Saransk 2 2 16

Mega-Lada Togliatti (Daniil Iwanow (blau) und Jewgeni Saidullin (rot) gegen

Baschkortostan Ufa (Nikolaj Krasnikow (gelb) und Nikita Schadrin (weiß)

38 BAHNSPORT AKTUELL April '18


Höhere Liga - Luchowitsy - 17./18.2.2018

Uraltranstrom Meister

Das zweite Team von Uraltranstrom gewann in Luchowitsy an beiden Tagen

und wurde – wie schon im Vorjahr – Gesamtsieger der Höheren Liga.

Die restlichen Podestplätze sicherten sich die Mannschaften aus Togliatti

und Schadrinsk. In Luchowitsy ging das Team aus Saransk wieder an den

Start, aber die Mannschaft aus der Republik Mordowia belegte zwei letzte

Ränge.

Nach dem Ligarennen wurden noch drei Läufe zum Wladimir-Zibrow-Memorial

durchgeführt. Im Finale griff Sergej Makarow in der Zielkurve den

führenden Dimitri Soljannikow an und entriss dem jungen Fahrer den

Sieg. Dritter wurde Nikita Tarasow vor Igor Saidullin.

Ergebnisse - 1. Renntag: 1. CTWS Uraltranstrom Kamensk-Uralskij, 25 Punkte (Nikita Tarasow 10,

Dimitri Soljannikow 11, Wladimir Bobin 4); 2. Mega-Lada Togliatti, 22 (Michail Litwinow 6, Jewgeni

Saidullin 11, Wadim Swinuchow 5); 3. Progress Glazow, 20+3 (Wladimir Baschmakow 5, Jewgeni

Urakow 5, German Khanmurzin 10+3); 4. Sokol Almaty/KAZ, 20+0 (Denis Slepuchin 0, Wladimir

Tscheblakow 3, Igor Saidullin 17+S/D); 5. Podmoskowje Luchowitsy, 16 (Sergej Makarow 14, Roman

Kholodow 2, Nikolaj Makarow 0); 6. Torpedo-SchAAZ Schadrinsk, 14 (Juri Olejnik 8, Rustam

Akumbajew 0, Artjom Akulow 6); 7. Mordowia Saransk, 7 (Daniil Luschnikow 2, Maxim Maslikow 0,

Maxim Karpuchin 5).

2. Renntag: 1. Kamensk-Uralskij, 22 Punkte (Bobin 5, Soljannikow 14, Tarasow 3); 2. Almaty,

20 (Pawel Nekrasow 1, Tscheblakow 4, I.Saidullin 15); 3. Togliatti, 19+3 (Litwinow 5, J.Saidullin

12+3, Swinuchow 2); 4. Schadrinsk, 19+2 (Olejnik 4, Akumbajew 2, Akulow 13+2); 5. Luchowitsy,

18 (S.Makarow 14, Kholodow 4, Wiatcheslaw Rogoschin 0); 6. Glazow, 17 (Baschmakow 0, Urakow

12, Khanmurzin 5); 7. Saransk, 9 (Luschnikow 1, Maslikow 0, Karpuchin 8).

MFR-Pokal - Jugorsk - 10./11.3.2018

Wettbewerbsverzerrung

Der Abschluss der Eisspeedwaysaison fand in Jugorsk statt, wo man um

den Pokal des russischen Motorsportverbandes kämpfte. Sieger des

Wettbewerbes wurde Nikita Schadrin. Der 17-jährige Fahrer aus Ufa erzielte

insgesamt 29 Punkte und beugte sich am Sonntag nur dem 36-jährigen

Andrej Schischegow, der am Ende mit 26 Zählern Zweiter wurde. Den letzten

Podestrang sicherte sich Jewgeni Scharow, der das Rennen mit

25 Punkten abgeschlossen hatte.

Der 18-jährige Dimitri Zwerew aus Schadrinsk stürzte in seinem ersten

Heat kurz vorm Ziel und wurde ins Krankenhaus eingeliefert. Zum Glück

konnten die Ärzte, bis auf schmerzhafte Prellungen, keine Verletzungen

feststellen. Der junge Fahrer ging am zweiten Renntag nicht mehr an den

Start. • Texte u. Fotos: Georg Dobes

Ergebnis: 1. Nikita Schadrin, 15+14=29 Punkte; 2. Andrej Schischegow, 13+13=26; 3. Jewgeni

Scharow, 11+14=25; 4. Wladimir Bobin, 13+11=24; 5. German Khanmurzin, 11+11=22; 6. Rustam

Akumbajew, 10+10=20; 7. Wladimir Tscheblakow, KAZ, 9+6=15; 8. Anton Sosikin, 6+7=13; 9. Dimitri

Borodin, 8+5=13; 10. Jewgeni Wakuschin, 5+7=12; 11. Elisej Wydrin, 9; 12. Pawel Nekrasow, KAZ,

7; 13. Artjom Afanasjew, 7; 14. Denis Slepuchin, KAZ, 6; 15. Nikita Panow, 3; 16. Dimitri Zwerew, 0.

Termine 2018

Teammeisterschaft: 9.5. Wostok Wladiwostok - STK Oktjabrskij; 16.5. Turbina

Balakowo - Mega-Lada Togliatti; 24.5. Balakowo - Wladiwostok;

30.5. Oktjabrskij - Balakowo; 30.5. Togliatti - Wladiwostok; 5.7. Balakowo

- Oktjabrskij; 11.7. Wladiwostok - Togliatti; 25.7. Togliatti - Oktjabrskij;

25.7. Wladiwostok - Balakowo; 4.8. Oktjabrskij - Togliatti; 15.8. Togliatti -

Balakowo; 15.8. Oktjabrskij - Wladiwostok; 5.9. Play-off-Runde; 12.9.

1. Finalrunde; 3.10. 2. Finalrunde.

Einzelmeisterschaft: 7.6. Semifinale, Togliatti; 28.8. Finale, Balakowo.

Junioren-Teammeisterschaft: 17.8. 1. Runde, Balakowo; 7.9. 2. Runde,

Togliatti; 5.10. Finale, Wladiwostok.

Junioren-Einzelmeisterschaft: 3.6. Semifinale, Salawat; 22.8. Finale,

Togliatti.

Paarmeisterschaft: 22.5. 1. Runde, Togliatti; 24.8. 2. Runde, Balakowo;

30.8.

3. Runde, Oktjabrskij; 14.9. 4. Runde, Oktjabrskij.

U19-Meisterschaft: 5.6. Finale, Oktjabrskij.

Teamwettbewerb (1. Liga): 15.7. 1. Runde, Oktjabrskij; 21.7. Finale,

Salawat.

MFR-Einzelmeisterschaft (1. Liga): 22.7. Finale, Salawat.

Offene Rennen: 8.9. Rinat-Mardanschin-Memorial, Oktjabrskij; 19.9.

Anatoli-Stepanow-Memorial, Togliatti; 13.10. Pokal des Gouverneurs,

Wladiwostok.

SCHWEDEN

Eisspeedwaymeisterschaft - Hallstavik - 24.2.2018

Titel für Martin Haarahiltunen

Das Finale zur schwedischen Eisspeedwaymeisterschaft wurde am 24. Februar

in Hallstavik ausgetragen. Niclas Svensson, Martin Haarahiltunen

und Ove Ledström qualifizierten sich direkt fürs alles entscheidende Finale.

Jimmy Olsen kam über den Last-Chance-Heat hinzu. Niclas Svensson

war bis dahin ungeschlagen. Das sollte sich aber im Finale ändern. Haarahiltunen

gab alles und siegte. Vizemeister wurde damit N.Svensson vor

Ledström und Olsen. • Archiv-Fotos: David Reygondeau/good-shoot.com

Ergebnis: 1. Martin Haarahiltunen, 14+3 Punkte; 2. Niclas Svensson, 15+2; 3. Ove Ledström, 13+1;

4. Jimmy Olsen, 11+3+0; 5. Stefan Svensson, 10+2; 6. Jonas Andersson, 12+1; 7. Mikael Flodin,

8+0; 8. Pierre Hallen, 8; 9. Albin Lindblom, 7; 10. Anders Engström, 6; 11. Viktor Svensson, 5;

12. Conny Fastesson, 4; 13. Martin Börjegren, 3; 14. Michael Sjögren, 2; 15. Douglas Blomqvist, 2;

16. Michael Jarl, 1.

FINNLAND

Nordische

Eisspeedwaymeisterschaft

Finale - Varkaus/FIN - 10.3.2018

Haarahiltunen

Nordic Champ

Im Norden gibt es keinen Weg vorbei

an GP-Star Martin Haarahiltunen.

Er sicherte sich auch den

Skandinavien-Titel mit Maximum.

Ergebnis: 1. Martin Haarahiltunen, FIN, 15+3

Punkte; 2. Niclas Svensson, S, 10+3+2; 3. Stefan

Svensson, S, 14+1; 4. Jonas Andersson, S,

10+2+0; 5. Mikael Flodin, S, 10+1; 6. Timo

Kankkunen, FIN, 11+N; 7. Pierre Halen, S, 8;

8. Christer Biskop, FIN, 8; 9. Joe Saetre, N, 7;

10. Tomi Norola, FIN, 5; 11. Mikko Mäkinen,

FIN, 5; 12. Matti Isoaho, FIN, 4; 13. Jani-Pekka

Koivula, FIN, 4; 14. Riku Laurunen, FIN, 4;

15. Jukka-Pekka Seppä, FIN, 1; 16. Mika Helin,

FIN, 1; 17. Jaro Kirilov, FIN, 0.

April '18 BAHNSPORT AKTUELL 39


CLUBNOTIZEN

Der Vorstand des MSC Brokstedt e.V. im ADAC setzt auch im anstehenden Sportjahr

auf Spitzensport in der Bundesliga und eine umfangreiche Nachwuchsarbeit

MSC Brokstedt

Motorsportler können

soliden Haushalt vorweisen

Der MSC Brokstedt im ADAC e.V. blickt auf ein sportlich erfolgreiches und

wirtschaftlich solides Jahr 2017 zurück. Auf der diesjährigen Mitgliederversammlung

im Clubhaus am Holsteinring erteilten die rund 45 anwesenden

Mitglieder dem bisherigen Vorstand ihre einstimmige Entlastung

und zeigten sich zufrieden mit der Arbeit der Vereinsführung. Diese hatte

sich neben der soliden Haushaltsführung vor allen Dingen die Förderung

des Speedway-Nachwuchses auf die Fahne geschrieben und dabei ganz

offensichtlich das berühmte „glückliche Händchen bewiesen“. Für Michelle

Spur, im vergangenen Jahr als neue Schatzmeisterin gewählt, war

der Kassenbericht sowie die Vorstellung des Haushaltsvoranschlags für

das laufende Kalenderjahr eine wahre Feuertaufe, die sie allerdings mit

Bravour meisterte, erhielt sie für ihre Ausführung doch durch die Mitgliederversammlung

die volle Zustimmung.

Gewohnt harmonisch wurden die einzelnen Tagesordnungspunkte abgehandelt,

so dass am Ende auch die Wahlen allesamt mit dem Votum „einstimmig“

endeten. So wird Helmut Hahn auch in den nächsten zwei Jahren

die Geschicke des Speedway-Bundesligisten als 1. Vorsitzender leiten.

Sowohl Sportleiter Arne Jasper als auch Schriftführer Hendrik Jähn

(beide für weitere zwei Jahre) wurden in ihren Ämtern wiedergewählt.

Michael Schubert (li.), 2. Vorsitzender des MSC Brokstedt, zeichnete im Rahmen der

diesjährigen Mitgliederversammlung Stefan Michaelis für seine 25-jährige Vereinszugehörigkeit

aus

Neu im Vorstand des MSC wird zukünftig Ralf Henning agieren. Henning

wird dabei das Amt des „Beisitzers für Breitensport“ bekleiden und die Interessen

der sogenannten „Hobbyfahrer“ im Verein vertreten. „Aufgrund

des enormen Zuspruchs durch Amateur-Speedway-Fahrer an unseren

Trainingstagen macht die Einführung dieses Amtes wirklich Sinn“, so Michael

Schubert. Der 2. Vorsitzende des Motorsportclubs aus dem Kreis

Steinburg machte deutlich, dass auch in Zukunft die Zielrichtung innerhalb

des Vereins darin liegt, den Speedwaysport einer breiteren Masse

zugänglich zu machen und vor allen Dingen weiterhin auf den Nachwuchs

zu setzen. Guido Schlüter, verantwortlich für die Nachwuchsarbeit in

Brokstedt, stellte der Versammlung den bereits erstellten Trainingsplan

für 2018 vor und machte dabei noch einmal deutlich, dass die Frequenz

der Übungseinheiten in der anstehenden Saison noch einmal erhöht werden

soll.

Dass in Brokstedt auch 2018 wieder Bahnsport auf höchstem Niveau geboten

werden soll, steht indes außer Frage. Mit der erneuten Teilnahme

an der Speedway-Bundesliga wollen die Macher der „Wikinger“ erneut

ein Zeichen setzen. Schubert: „Die Bundesliga hat in Brokstedt Tradition,

wird allerdings allein schon aus wirtschaftlichen Aspekten von uns vor jeder

Saison neu beleuchtet und diskutiert. Finanzielle Balanceakte wird es

auch in Zukunft nicht geben. Das letzte Jahr hat uns Recht gegeben und

nun hoffen wir auch 2018, ein ähnlich gutes Ergebnis zu erzielen.“ Der

sportliche Saisonauftakt erfolgt auch in diesem Jahr am Maifeiertag. In

der Speedway-Bundesliga empfängt der Deutsche Meister von 2014 dann

die DMV White Tigers aus Diedenbergen bei Frankfurt zum ersten Heimrennen

der Saison. • Sam Schneider

Saisonvorbereitung (v.l.): „Feelfine Fitness“-Trainer Sascha, Team-Kapitän René

Deddens, Dominik Möser, Niels Oliver Wessel, Kevin Lück, Jonny Wynant, Michelle

Köhler, Jason Sobolewitsch und Feelfine-Trainerin Kira (es fehlen Lukas Fienhage

und Mads Hansen)

MSC Cloppenburg

„Fighters“ starten

in die Saisonvorbereitung

Team-Cup-Mannschaft schwitzt sich im „Feelfine Fitness in Emstek“ aus

der Winterpause

Wie bereits berichtet, startet der MSC Cloppenburg erstmals seit dem Jahr

1980 wieder mit einer eigenen Mannschaft in einer Speedway-Liga. Mit

dem Teamnamen „MSC Cloppenburg Fighters“ werden MSC-Fahrer im

Jahr 2018 in der Meisterschaft um den Team Cup (inoffizielle 2. Bundesliga)

um Punkte kämpfen und damit den jungen Nachwuchstalenten im Verein

eine Plattform geben, sich im Rennmodus unter Beweis zu stellen und

Praxis-Erfahrung zu sammeln.

Bevor der Liga-Betrieb allerdings gleich mit dem einzigen Heimrennen am

Samstag, 7. April, um 17:00 Uhr im Cloppenburger Stadion an der Boschstraße

startet, ging es für das neu geformte Team aus der Winterpause in

die Saisonvorbereitung. Auf die Mannschaft um Kapitän René Deddens

wartete im „Feelfine Fitness“ Emstek ein von Inhaber Daniel Picard professionell

ausgearbeitetes Fitnessprogramm mit den „Feelfine Fitness“-Coaches

Sascha und Kira. Drei Stunden wurde den „Fighters“ in

unterschiedlichsten Trainingseinheiten wie Spinning, Stabilisation und

Cardiotraining alles abverlangt. „Es bringt nichts, wenn du zu Beginn der

Saison einfach nur auf dein Motorrad steigst und versuchst, deine Runden

zu drehen. Die entsprechende Fitness muss gleich beim ersten Match

vorhanden sein, sonst kannst du im Team Cup einfach nicht bestehen“,

weiß der erfahrene Mannschaftsführer Deddens. Das „Feelfine Fitness“

in Emstek bietet alles, was dafür nötig ist, und erklärte sich auf Anfrage

sofort bereit, die Fighters bei der Saisonvorbereitung zu unterstützen.

Bis auf Lukas Fienhage und Neubesetzung Mads Hansen aus Dänemark,

die beide aus privaten bzw. beruflichen Gründen verhindert waren, nahmen

alle anderen Teammitglieder an der Trainingseinheit teil. Die Teammanager

Manfred Bäker und Thore Weiner luden anschließend zum gemeinsamen

Essen mit anschließender Team-Besprechung ein. „Wir wollen

in der ersten Saison zunächst Erfahrung in der Liga sammeln und un-

40 BAHNSPORT AKTUELL April '18


ser Team formen, allerdings sollte mit unserer Aufstellung auch eine Endplatzierung

unter den Topvier möglich sein“, setzt Bäker als Saisonziel

fest.

In diesem Jahr haben sich neun Teams für den Team Cup gemeldet. Gleich

im ersten Ligarennen der Saison trifft das Team im Heimrennen auf einen

alten Bekannten. Exfahrer Tobias Kroner kommt als Teammanager des

„Emslandteams“ Dohren zum Derby in die Soestestadt. Und das mit keinem

Geringeren als dem deutschen Meister 2017 Kevin Wölbert sowie

dem deutschen Vizemeister Kai Huckenbeck aus Werlte in der Teamaufstellung.

Neben Dohren sind auch noch die Mannschaften aus Neuenknick

und Güstrow in Cloppenburg am Start.

• Text: Presseteam Cloppenburg; Foto: MSC Cloppenburg

Der Vorstand hatte hinsichtlich des vergangenen Jahres einige positive

Nachrichten zu verkünden. So wurde unlängst die 300er-Mitgliedermarke

überschritten. Daneben wurde erfolgreich ein eigener Airfence angeschafft,

der mit Hilfe einiger Sponsoren sowie des ADAC und weiteren vereinseigenen

Mitteln finanziert werden konnte. Außerdem war beim Flutlichtrennen

ein Rekordumsatz und Rekordgewinn zu verzeichnen. Knapp

3600 Zuschauer verabschiedeten im Oktober 2017 Tobi Kroner aus seiner

aktiven Bahnsportkarriere und hatten seinerzeit erneut für ein atemberaubendes

Event gesorgt. Diese tolle Entwicklung soll nun weitergeführt

werden. Die Weichen dafür sind gestellt.

MSC Dohren

Mit neu formiertem Vorstand

Gleich zu Beginn der Jahreshauptversammlung 2018 sorgte der Vorsitzende

Josef Kroner für eine große Überraschung bei den knapp 70 Anwesenden.

Er kündigte an, sein Amt niederzulegen, um sich mehr auf seine

vielfältigen Aufgaben rund um das Gelände des Dohrener Eichenrings

und die Rennorganisation konzentrieren zu können. Damit wolle er außerdem

Platz für die nächste Generation des Vereins schaffen. Die nächste

Generation, so sein Wunsch, solle von seinem Sohn Tobias Kroner als

neuem Vorsitzenden geführt werden. Dies wurde in der späteren Wahl von

der Versammlung auch einstimmig so bestätigt. „Ich möchte meinem Vater

einen Riesendank für seine langjährigen Dienste für unseren Verein

aussprechen und ihm außerdem meinen größten Respekt für seine Entscheidung

entgegenbringen. Häufig sieht man in den Vereinen, dass die

etablierte Generation nicht von ihren Ämtern loslassen kann und damit eine

Weiterentwicklung des Vereins verhindert. Es ist der richtige Zeitpunkt,

um eine neue Ära einzuleiten. Ich bekomme einen sehr gesunden

und gut strukturierten Verein übergeben und freue mich auf meine spannende

Aufgabe!“, so der neue Vorsitzende des MSC Dohren.

Neben dieser, für den Verein richtungsweisenden Entscheidung, gab es

weitere wesentliche Änderungen im Vorstand. Die Schriftführerin Beate

Meyer, die neben ihrer Tätigkeit in Dohren auch im Werlter Vorstand tätig

ist, stand nicht für eine erneute Wahl zur Verfügung. Die Versammlung

wählte Daniela Lake einstimmig in dieses Amt und stellte ihr außerdem

Christiane Peters als stellvertretende Schriftführerin zur Seite. Beide haben

unlängst beim DMSB in Frankfurt eine Sportwartlizenz für Rennsekretäre

erworben und wollen damit die ihnen übergebenen Aufgaben in gewohnter

Professionalität fortführen. Außerdem wurden mit den Positionen

für Öffentlichkeitsarbeit und Rennleitung zwei neue Plätze im Vorstand

geschaffen. Den Part der Öffentlichkeitsarbeit übernehmen ab sofort

Christian Holterhaus und Jens Ahlers. Sie werden den 2. Vorsitzenden

Dietmar Glaner, der sich für eine verkürzte Amtszeit von zwei Jahren wiederwählen

ließ, vor allem in seiner Tätigkeit hinsichtlich der Organisation

des Rennsponsorings unterstützen und dies dann zukünftig gänzlich

übernehmen. Als Rennleiter wurde Hendrik Kroner in den Vorstand gewählt.

Im Zuge der Verjüngung des Vorstandes soll dieser langfristig den

aktuellen Rennleiter Josef Kroner ablösen und wird hierzu in Kürze die

notwendigen Lehrgänge beim DMSB absolvieren. Jörg Tebbe ist aus dem

Beisitz in die Position des Sportleiters und Thorsten Knese als Jugendleiter

wiedergewählt worden. In der Position des Beisitzers ist außerdem Tobias

Hempen hinzugekommen. Den Vorstand auf eigenen Wunsch verlassen

haben die Beisitzer Heike Lichtenstein, Matthias Grünloh und Stefan

Fangmeyer.

„Ich freue mich über unseren neu formierten Vorstand. Wir haben uns

sehr breit aufgestellt und bilden eine gute Mischung aus Bahnsporterfahrung

sowie völlig unbedarften Personen, die neue Ideen und damit frischen

Wind reinbringen. Wir sind eine schlagkräftige Truppe und können

im Team vieles erreichen“, so Kroner.

Im Rahmen der Versammlung wurden die aktiven Fahrer des Vereins für

ihre sportlichen Leistungen in der Saison 2017 geehrt und außerdem zu

ihren Plänen für die bevorstehende Saison befragt. Neben dem Dohrener

Urgestein Jörg Tebbe waren mit Timo und Fabian Wachs, Jan Meyer sowie

dem deutschen Topfahrer und neuen Teamkapitän Kai Huckenbeck die

Hälfte des neu aufgestellten Emsland Speedway Teams Dohren anwesend,

die schon am 7. April ihren ersten Einsatz in Cloppenburg haben.

Darüber hinaus berichteten die Fahrer der Jugendgruppe Ann-Kathrin

Gerdes und Finn Loheider über ihre Pläne in diesem Jahr. Allesamt starten

motiviert in die neue Saison und werden den Verein sicherlich würdig vertreten.

Die Leiter der Jugendgruppe Jörg Tebbe und Thorsten Knese berichteten

über ihre Pläne mit der etwa 20 Mitglieder starken Jugendgruppe.

Der Verein hat das Projekt vor zwei Jahren ins Leben gerufen und

möchte auch hier die nächsten Schritte einleiten, um mehr vereinseigenen

Nachwuchs an den Rennstart zu bringen.

Vorstand (v.l.): Frau Vogel vom ADAC Weser-Ems, Jörg Tebbe, Ludger Bowe, Thorsten

Knese, Josef Kroner, Paul Brinkhaus, Uwe Lake, Tobias Kroner, Christian Holterhaus,

Tobias Hempen, Jens Ahlers, Dietmar Glaner, Benno Brüggemann, Christiane

Peters, Daniela Lake, Hendrik Kroner und Beate Meyer

Fahrer (v.l.): Jörg Tebbe, Ann-Kathrin Gerdes, Finn Loheider, Timo Wachs, Kai Huckenbeck,

Fabian Wachs, Jan Meyer mit dem neuen 1. Vorsitzenden Tobias Kroner

SC Neuenknick

Jahreshauptversammlung

Großer Andrang herrschte erneut bei der Jahreshauptversammlung des

SC Neuenknick, die Anfang Februar in der Gaststätte Strahs in Petershagen/Seelenfeld

bei Minden stattfand. Trotz Schnee und winterlicher Verhältnisse

waren 47 Mitglieder und rund ein Dutzend Gäste gekommen.

Der 1. Vorsitzende Mario Hauke gab einen Rückblick auf die Aktivitäten

2017. Nach anfänglichen schlechten Wetterbedingungen liefen die Trainingsaktivitäten

im Frühjahr mit Tobias Kroner, dem Dänen Hans Andersen,

einer Delegation des polnischen Vereins GKM Grudziadz (Antonio

Lindbäck, Tomasz Gollob) gut an. Anfang April wurde ein spezielles Gespanntraining

durchgeführt. Das Osterrennen 2017 war für die unbeständigen

Wetterverhältnisse zwar gut besucht, musste aber nach den Halbfinals

wegen Unbefahrbarkeit der Strecke abgebrochen werden. Mario

Hauke ging anschließend auf den Speedway Team Cup (STC) ein. Unter

Beifall des Saals lobte er den Teamgeist und den fahrerischen Einsatz der

SC-Fahrer. Dramatisch waren die Ereignisse vor dem Heimrennen des STC

in Neuenknick. Aus dem Hexenkessel mussten in der Nacht zum Renntag

am 1.10. rund 70.000 Liter Wasser abgepumpt werden! „Der Renntag war

ein voller Erfolg. Uns werden die rasanten Zweitkämpfe von Max Dilger

und Michael Härtel noch lange in Erinnerung bleiben“, sagte Mario Hauke.

April '18 BAHNSPORT AKTUELL 41


CLUBNOTIZEN

Ehrung langjähriger ADAC- und SC-Mitglieder (v.l.): Ralf Lawrentz

(25 Jahre ADAC), Gerd Grannemann (50 Jahre ADAC), Fred

Senger (10 Jahre SC Neuenknick), Mario Hauke, Mirco Korte,

André Lindhorst (25 Jahre ADAC) • Foto: Klaus Wittemeier

In seiner Vorschau auf die Saison 2018 gab der 1. Vorsitzende die Trainingsaktivitäten

bekannt. Das Osterrennen (1.4.) ist international ausgeschrieben.

Das Mofarennen folgt am 12.5. Der Team Cup 2018 findet am

30.9. in Neuenknick statt. „Dass bei uns das Finale gefahren wird, darauf

freuen wir uns alle ganz besonders“, sagte Mario Hauke. Der genaue Termin

des Clublaufs im Oktober steht noch nicht fest.

Dem Vortrag von Mario Hauke folgte ein Bericht des Sportleiters Jan Phillip

Otte über das Abschneiden der SC-Fahrer. Hier stachen bei den internationalen

Fahrern besonders Steven Mauer (Paar-Cup-Sieger mit Wittstock)

und Christian Hülshorst (3. Platz NBM) und in der B-Lizenz Marcel

Sebastian (1. Platz Bahnpokal Solo), Sascha Stumpe (3. Platz Bahnpokal

Solo) und Fabien Neid (1. Platz NBM) hervor. In der Junior-B-Klasse erreichte

Calvin Richter den 1. Platz der NBM. Das SC-Gespann Jan und Kim

Kempa kam in der NBM auf den 3. Platz. Auch die sportlichen Leistungen

des Speedkartteams des SC (Julian Fischer, Andreas Klaus, Rolf Rath und

Ralf Lawrentz) wurden unter Beifall gewürdigt. In seiner Funktion als SC-

Teammanager gab Mirco Korte die Fahrer des Team Cups 2018 des SC

Neuenknick bekannt (Danny Maaßen, Darrel de Vries, Sascha Stumpe,

Steven Mauer, Maximilian Firniß, Marc Leon Tebbe, Fabien Neid). Anschließend

gab Mirco Korte in seiner primären Funktion als Schatzmeister

einen detaillierten Bericht über das Geschäftsjahr 2017 und informierte,

dass vor allem beim Osterrennen und beim Mofarennen besonders gute

Einnahmen erzielt worden sind. Sowohl durch dem Club verbundene

Sponsoren und eine gute Einnahmesituation konnten 2017 die neuen Airfences

komplett abbezahlt werden. Die exzellente Führung der Kasse wurde

von den Kassenprüfern bestätigt und der Vorstand entlastet. Zur Wahl

standen anschließend die Positionen des Schatzmeisters, des Sportleiters

und des 1. Vorsitzenden an. Alle drei Amtsinhaber wurden einstimmig

wiedergewählt. Zum Ende der offiziellen Veranstaltung fanden Ehrungen

statt. Danach lud der 1. Vorsitzende zu einem gemeinsamen Abendessen

ein. • André Lindhorst

MSC Neustadt/Donau

Führungsduo Zettl/Kirchhammer

im Amt bestätigt

Internationales Speedwayrennen am 28./29. April • Publikumsliebling

Martin Smolinski startet wieder für Deutschland

Für weitere zwei Jahre wurde bei der Jahreshauptversammlung des MSC

Neustadt e.V. im ADAC die gesamte Vorstandschaft mit Beisitzern komplett

wiedergewählt. „Dies zeugt von einer gesunden und harmonischen

Vereinspolitik“, so die Vorstände Karl Zettl und Hans Kirchhammer, die

ebenfalls für weitere zwei Jahre die Führung des MSC übernahmen.

Die wiedergewählte Vorstandschaft des MSC Neustadt

Der 1. Vorsitzende des MSC Neustadt Karl Zettl konnte im Gasthof Gigl/

Waldhier die anwesenden Mitglieder zur Jahreshauptversammlung mit

Neuwahlen begrüßen. Anschließend gab er ein kurzes Resümee über das

vergangene Clubjahr. So lobte er auch den guten Zusammenhalt und die

Kameradschaft innerhalb des MSC. „Bei allen sportlichen und gesellschaftlichen

Veranstaltungen sind die vielen Helfer immer präsent. Für

die sportliche Zukunft des MSC sind immer wieder neue Ideen gewachsen

und auch umgesetzt worden“, so Zettl. Zum Schluss seiner Ausführungen

dankte er allen Mitgliedern, Helfern und besonders den Sponsoren für ihre

tatkräftige Unterstützung bei den Rennen, die der MSC jedes Jahr aufs

Neue erfährt. Auch der geschäftsführende Vorsitzende Hans Kirchhammer

gab sein Resümee zum abgelaufenen Jahr. Vatertag, Volksfest, Sommernachtsfest,

Fahrt ins Blaue, Gillamoos und Recoaro-Fahrt waren die

gesellschaftlichen Veranstaltungen, die der MSC für seine Mitglieder organisierte.

Internationales Speedwayrennen am 28./29. April 2018: „Das Speedwayrennen

2017 war sportlich einer der größten Erfolge in den letzten Jahren“,

so Hans Kirchhammer, der auf das Rennen einen Rückblick gab. Die

Vorbereitungen für das diesjährige Rennen laufen bereits auf Hochtouren.

Rennleiter Sascha Dörner vom MSC Abensberg übernimmt wieder die

Verantwortung für das Rennen. Dörner unterstützt auch 2018 wieder den

MSC Neustadt, der nach dem Tod von Max Saliger noch keinen Rennleiter

hat. Das Rennen 2018 wird wieder ein internationales Speedwayrennen

mit einem Vierländerkampf zwischen Polen, Dänemark, neu mit England

und Deutschland. Als besonderes Zugpferd wie schon in den letzten Jahren

wird Publikumsliebling und Ex-GP-Pilot Martin Smolinski vom AC

Landshut für Deutschland starten. Weiter konnten Erik Riss, Langbahn-

Einstimmig wiedergewählt: Sportleiter Jan-Phillip

Otte, 1. Vorsitzender Mario Hauke, Schatzmeister

Mirco Korte (v.l.) • Foto: André Lindhorst

Karl Zettl und Hans Kirchhammer

führen zusammen

seit 18 Jahren den Club

42 BAHNSPORT AKTUELL April '18


Exweltmeister und Vizeweltmeister, sowie Nachwuchstalent Sandro Wassermann

verpflichtet werden. Als vierter Fahrer startet Danny Maaßen für

Deutschland. Alle vier Fahrer kommen vom amtierenden deutschen Meister

AC Landshut. Ebenso stehen die Fahrer der weiteren drei Länder Polen,

Dänemark und England bereits fest. Am Samstag, 28.4.2018, findet

wieder der erste Lauf zum ADAC Bahnsport Bayern Cup 2018 mit den

Mannschaften des AC Landshut, AMC Haunstetten, MSC Olching und MSC

Abensberg statt.

Ergebnis Neuwahlen: Die Neuwahlen der gesamten Vorstandschaft, erbrachten

folgendes Ergebnis: 1. Vorsitzender Karl Zettl, er wurde in der

zehnten Periode einstimmig wiedergewählt; ebenso geschäftsführender

Vorsitzender Hans Kirchhammer. Zettl bedankte sich für das Vertrauen,

besonderer Dank gilt all jenen Mitgliedern, die sich für ein Amt im MSC zur

Verfügung stellten und dieses weiter ausüben. Anschließend gab Hans

Kirchhammer eine Vorschau auf das kommende Vereinsjahr 2018, die

auch im Internet unter www.msc-neustadt.de zu finden ist.

Weiteres Wahlergebnis: Schatzmeister Hermann Götz, Schriftführer Martin

Aschenauer, Technischer Leiter Kurt Schiebrowski, Verkehrsreferent

Eduard Kammerer, Touren- und Gesellschaftsleiter Ludwig Bindorfer und

Holger Springer, PR und Werbung Anton Fischer, Gerätewart Wolfgang

Grundler, Maschinen und Anlagenwart Josef Mirlach, Bahnunterhaltung

Xaver Riedmeier und Philipp Amesreiter, Fahrerlager Heribert Obermeier,

Marketing Rudi Zirngibl jun. sowie Archivar Franz Madl. Für die Bewirtung

bei Veranstaltungen sind Peter Groiss und Harald Wolf zuständig. Als

Rechnungsprüfer fungieren Dr. Wilfried Prause und Winfried Kramel.

• Text u. Fotos: Fischer Presse MSC Neustadt

MF Niederelbe

Jahreshauptversammlung

Die 1. Vorsitzende Michaela Wulff eröffnete die Versammlung und begrüßte

die Anwesenden. Im Anschluss folgte eine Gedenkminute an die verstorbenen

Clubmitglieder Michael Roch, Werner Söhl, Horst Schulz, Jürgen

Niggemann, Walter Heinrich und Helge Hanft.

Sportleiter Frank Beese berichtete über den Bereich Motocross, Sportleiter

Werner Melzner über den Bereich Sandbahn. Besonders bedankte er

sich bei Jens Buchberger für die geleistete Jugendarbeit mit zirka 20 Kindern.

Die Vorbereitungen für das Sandbahnrennen am 29. April 2018 laufen.

Nach den Infos von Touristikwart Uwe Granz folgten die Berichte des

Kassenwartes Frank Drescher und der Kassenprüfer Hille Steinbrecher

und Wilhelm Stüven. Die anschließende Entlastung des Vorstands erfolgte

einstimmig. Der Vorstand setzt sich nach den Wahlen wie folgt zusammen:

1. Vorsitzende Michaela Wulff , Touristikwart Uwe Granz , Sportleiter

Motocross Frank Beese, Beisitzer Jens Buchberger , Peter Richters , Anna-

Lena Wulff, Sabrina Buchberger , Sven Tollkühn , KassenprüferUrte Scholz

und Hermann Horeis , Delegierte ADAC Uwe Granz und Werner Melzner, Ersatzdelegierte

Jens Buchberger und Ulric Steinertalle.

Sandbahnrennen Hechthausen in neuer Auflage: Nach Überwindung vieler

schwieriger Hürden starten die Motorradfreunde Niederelbe e.V. im

ADAC durch zu einem neuen Sandbahnrennen. Die gesamte Bande musste

hierzu erneuert werden und der Bahnbeleg wird ebenfalls bis zum

29. April 2018 entsprechend präpariert. Am Renntag beginnen die ersten

Wertungsläufe ab 11:00 Uhr. Es fahren die Oldies, B-Lizenz 500 ccm Solo

und Seitenwagen, I-Lizenz 500 ccm Solo und Junioren C 250 ccm.

Besonders am Herzen liegt den Motorradfreunden die Jugendarbeit. Zirka

20 begeisterte Kinder treffen sich regelmäßig auf der Bahn. Weiter so.

Weitere Infos zum Rennen: www.mf-niederelbe.de

Harry Schütze verstorben

Am 7. Februar 2018 verstarb im Alter von 86 Jahren Harry Schütze

aus Erlensee. Harry ist vielen Rennsportfreunden als lieber

Sportkamerad und großer Bahnsportfan bekannt sowie durch

seine großen Erfolge im Gelände-, Bahn-, Speedway- und Motocrosssport.

Unter anderem war er Werksfahrer bei Maico und

BMW im Gelände. Er war vielfacher Hessenmeister und Deutscher

Meister und erhielt außerdem das „Goldene Sportabzeichen mit

Brillanten“.

Auch nach seiner aktiven Zeit sorgte er auf den Rennbahnen immer

noch für fachliche Sport-Diskussionen und gute Laune, stets

begleitet von seinem aufrechten Humor. Aufgewachsen am Sachsenring,

blieb er sein Leben lang dem Rennsport treu und war bis

zuletzt auf seiner superschnellen Rossi-R1 unterwegs. Die Beisetzung

fand jüngst im Kreise der Familie und Weggefährten in

der Gemeinde Erlensee statt. Wir werden Harry in guter Erinnerung

behalten. Ruhe in Frieden!

Im Namen seiner Familie, Bahnsport aktuell und Familie Ziegler

MSC Berghaupten trauert um Harry Schütze

Der Tod von Harry Schütze erfüllt uns mit großer Trauer. Kennengelernt

habe ich Harry Schütze 1968 beim Grasbahnrennen in

Diedenbergen (damals noch Grasbahn). Als mein Motorrad im

Training gar nicht laufen wollte und ich mehr am Schieben als am

Fahren war, stand plötzlich Harry Schütze neben mir und fragte:

„Junge, was hast du denn?“ Und mit einigen Handgriffen brachte

er mein Motorrad zum Laufen.

Es entwickelte sich dann ein freundschaftliches Verhältnis und

beim ersten Grasbahnrennen in Berghaupten am 14. September

1969 belegte Harry Schütze in der internationalen Soloklasse

hinter Fritz Waller den 2. Platz. Harry Schütze war dann noch einige

Male erfolgreich in Berghaupten am Start und auch nach seiner

sportlichen Karriere war er noch oft als Zuschauer dabei.

Zum letzten Mal war Harry Schütze beim Grasbahnrennen am

27. August 2017 in Berghaupten, als im Rahmenprogramm in der

Mittagspause einige der ehemaligen Stars mit Oldtimer-Motorrädern

um die Strecke fuhren und von Hans-Robert Kreutz als Moderator

dem Publikum vorgestellt wurden. Und obwohl es Harry

Schütze aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich war, den

Oldtimer-Korso mitzufahren, freute er sich doch sehr, noch einmal

einige der „Alten Kämpfer“ zu treffen.

Wir verlieren mit Harry einen guten Freund und werden ihn immer

in guter Erinnerung behalten.

MSC Berghaupten e.V. im DMV

ermann Armbruster, Ehrenvorsitzender

April '18 BAHNSPORT AKTUELL 43


VORSCHAUEN

6.-8.4. HEERENVEEN

WM-FINALS + ROELOF-THIJS-POKAL

Zum Eisspeedwaysaisonabschluss geht es 2018 erneut ins holländische

Heerenveen. Der nimmermüde Eisspeedwayclub aus Assen veranstaltet

die letzten beiden WM-Finals in Heerenveen. Das Konzept der Assener

bleibt wie gehabt. Das Rennwochenende startet am Freitagabend,

6. April, mit dem traditionellen Roelof-Thijs-Pokal, bei dem die „Nicht-

WM-Fahrer“ sicher wieder Kopf und Kragen riskieren werden, um am Ende

die begehrte Trophäe in Händen zu halten.

Starter Roelof-Thijs-Pokal: Jasper Iwema, Simon Reitsma, Bart Schaap,

Jimmy Tuinstra (alle NL), Sebastian Gegenbauer, Marc Geyer, Franz Mayerbüchler,

Max Niedermaier (alle D), Luca Bauer (D/I), Matti Isoaho, Tomi

Kirilov, Markku Larronmaa (alle FIN), Jo Saetre (N), Charly Ebner, Manfred

Seifter (beide A), German Khanmurzin (RUS), Lukas Hutla, David Lizak, Jiri

Wildt (alle CZ), Jonas Andersson, Pierre Hallen, Albin Lindblom, Andreas

Lindblom, Andreas Westlund (alle S).

Weiter geht es am Samstagabend, 7. April, um 18:30 Uhr mit WM-Finale 9

und am Sonntag, 8. April, mit WM-Finale 10. Hoffen wir, dass sich die

deutschsprachigen Teilnehmer Franky Zorn, Harald Simon (Österreich)

und auch Günther Bauer und Hans Weber (Deutschland) in Heerenveen in

Bestform zeigen werden. Auch für Lokalmatador Jasper Iwema sollte das

heimische Publikum Ansporn genug sein, sich von seiner besten Seite zu

präsentieren, soll heißen, möglichst auf dem Motorrad. Mit Sicherheit

wird das Saisonfinale genauso gut organisiert sein wie im Vorjahr an gleicher

Stelle. Freuen wir uns also auf ein spannendes Saisonfinale mit einem

krönenden Abschluss.

Termin: 6. bis 8. April 2018

Eisspeedway-WM - Finale 5 - Heerenveen/NL

Für das deutsche Team mit am Start: Mark und Erik Riss • Foto: Uwe Ebler

8.4. HERXHEIM

4-LÄNDERVERGLEICH

Zu Beginn des Jahres startet die MSVH schon früh mit einem vielversprechenden

4-Ländervergleich auf der Speedwaybahn. Mit dabei ist natürlich

das deutsche Team, das schon oft auf der kurzen Herxheimer Bahn Erfolge

feiern konnte und für Begeisterung sorgte. Gerade weil die Teamwettbewerbe

im Waldstadion oft von Erfolg gekrönt waren, soll mit dem

Ländervergleich ein weiterer hinzukommen. Auch den Zuschauern möchte

man ein spannendes und unterhaltsames Speedwayrennen bieten.

Das deutsche Team mit den Brüdern Erik und Mark Riss sowie Max Dilger

und Youngster Lukas Fienhage wird sich mit Schweden, Dänemark und

England einen harten Fight liefern müssen, um sich hier durchzusetzen.

Ob sie es schaffen? Seien sie dabei am 8.4.2018. Die Mannschaftsaufstellungen

werden unter www.speedway.de noch bekanntgegeben.

Weitere Termine der MSV Herxheim: 21.4. Eröffnungstraining auf der

Langbahn (Eintritt frei); 10.5. Langbahn-WM-Finale 1, Christi Himmelfahrt;

8.9. ADAC Bundesendlauf.

Termin: 8. April 2018

Int. ADAC-Speedwayrennen Herxheim - 4-Ländervergleich

Neustadt wartet mit einem 4-Länderkampf auf • Fotos: Anton Fischer

28./29.4. NEUSTADT

4-LÄNDERKAMPF

Publikumsliebling Martin Smolinski startet wieder für das deutsche Team

Das diesjährige internationale Speedwayrennen findet heuer am 28./29.

April 2018 statt. Die Vorbereitungen dazu laufen bereits auf Hochtouren.

Rennleiter Sascha Dörner vom MSC Abensberg unterstützt wieder den

MSC Neustadt beim Rennen. Es wird wieder ein internationales Speedwayrennen

mit einem Vierländerkampf zwischen Polen, Dänemark, neu

dazu kommt England, und Deutschland geben. Als besonderes Zugpferd,

wie schon in den letzten Jahren, wird Publikumsliebling und Ex-GP-Pilot

Martin Smolinski vom AC Landshut für Deutschland starten. Weiter konnten,

erneut Erik Riss, Langbahn-Exweltmeister und Vize-Exweltmeister,

verpflichtet werden. Neben Riss kommt wieder Nachwuchstalent Sandro

Wassermann sowie neu Danny Maaßen zum Einsatz, wobei alle vier Fahrer

für den AC Landshut in der Liga an den Start gehen.

Zum Programm: Am Samstag, 28. April 2018, findet wieder der erste Lauf

zum ADAC Bahnsport Bayern Cup 2018 mit den Nachwuchs-Mannschaften

des AC Landshut, AMC Haunstetten, MSC Olching und MSC Abensberg

statt. Start 14:00 Uhr im Anton-Treffer-Stadion. Der Eintritt ist frei. Der

Renn-Sonntag beginnt um 11:00 Uhr mit dem Training der Fahrer, 13:30

Uhr Fahrervorstellung, 14:00 Uhr Start, Siegerehrung sofort nach dem

letzten Lauf im Start-Ziel-Bereich. Das Fahrerlager ist während der zwei

Renntage unter Tel. 09445/970956 zu erreichen.

Eintrittspreise: Samstag, freier Eintritt für alle Besucher ab 12 Uhr; Sonntag,

Erwachsene 15,- Euro, Sitzplatz Tribüne plus 5,- Euro, Behinderte und

Jugendliche bis 16 Jahre 9,- Euro, Kinder bis sechs Jahre frei, von sieben

bis 16 Jahre freier Eintritt nur mit Freikarten, die in der Tageszeitung bzw.

in der Rundschau sowie auf der Homepage des MSC Neustadt ausgeschnitten

werden können; Programm 2,- Euro. Die Parkplätze vor dem

Stadion sind kostenlos. Die VIP-Gäste werden wieder im Festzelt neben

dem TSV-Heim direkt an der Bahn verköstigt, dazu steht ihnen auch ein

freier Parkplatz am TSV-Heim zur Verfügung. Ferner gibt es ein zweites

Zelt für alle anderen Gäste mit Bewirtung neben der Tribüne. Für alle Zuschauer

ist vor und nach dem Rennen der Zugang ins Fahrerlager wieder

geöffnet. WeitereInfos gibt’s unter: www.msc-neustadt.de

Termin: 28./29. April 2018

Int. ADAC-Speedwayrennen Neustadt/Donau

1.5. BROKSTEDT

HOLSTEINRING-SAISONSTART

Der 1. Mai steht auch in diesem Jahr in Schleswig-Holstein wieder ganz im

Zeichen des Motorsports. In der Speedway-Bundesliga empfängt der

MSC Brokstedt im heimischen Stadion die Mannschaft der „DMV White Tigers“

aus Diedenbergen. Ein Selbstgänger wird dieses Rennen allerdings

für den letztjährigen Vizemeister nicht, warnt der Pressesprecher des

MSC, Michael Schubert. „Diedenbergen ist nicht auszurechnen und mit

Sicherheit für eine Überraschung gut.“ Zudem seien die Hessen besonders

motiviert, wenn es darum geht, in Schleswig-Holstein zu bestehen.

Die Macher beim MSC Brokstedt hoffen natürlich auch in diesem Jahr wieder

auf viele Fans zum ersten Heimrennen der neuen Saison. „Die Auslosung

hat es da eindeutig gut mit uns gemeint. Das erste Heimrennen ist

eine Herausforderung, beschert uns aber auch eine lösbare Aufgabe, wobei

wir mit einem Duell auf Augenhöhe rechnen“, so Schubert.

Brokstedts Teammanagerin Sabrina Harms hat indes die Winterpause genutzt,

um eine leistungsstarke Mannschaft zu formen. Die größte Aufgabe

war dabei, die Lücke zu schließen, die durch das Karriereende von Tobias

44 BAHNSPORT AKTUELL April '18


Kroner entstanden ist. „Mit Kai Huckenbeck haben wir einen perfekten Ersatz

als Mannschaftskapitän gefunden.“ Sabrina Harms konnte bei der

Teamzusammenstellung auf einige bewährte Kräfte setzen. Neben Lukas

Fienhage gaben mit Rune Holta, Bjarne Pedersen und Antonio Lindbäck

gleich drei international erfahrene Kräfte ihre Zusage, erneut für Brokstedt

zu starten. Neu im Team der „Wikinger“ sind in diesem Jahr mit Max

Dilger und „Heimkehrer“ Danny Maaßen gleich zwei Bundesliga-Dauerbrenner.

Somit fühlen sich die Verantwortlichen beim zweifachen deutschen

Meister gut gerüstet für die anstehende Bundesliga-Saison und

wollen der Speedway-Gemeinde im Norden von Beginn an spannende

Seine Premiere

als neuer Kapitän

der „Wikinger“

vor eigenem

Publikum feiert

Kai Huckenbeck,

der Tobias Kroner

beerben wird

• Fotos:

Sabine

Schubert

Rennen und erfolgreichen Sport

bieten.

Für Spannung und jede Menge Unterhaltung

ist somit in jedem Fall

gesorgt. Das Bundesligarennen

startet am 1. Mai um 14:00 Uhr. Die

Rennen im Rahmenprogramm sowie

das Training zur Bundesliga

beginnen bereits um 10:00 Uhr.

Kostenlose Parkplätze rund um

das Stadion in der Brokstedter

Dorfstraße stehen ausreichend

zur Verfügung. Eintritt 16,-/10,-

Euro – Kinder unter 12 Jahren haben

wie immer freien Eintritt.

Termin: 1. Mai 2018

ADAC-Speedwayrennen Brokstedt

1.5. DINGOLFING

SILBERNER SCHWAMMERLING

Der 1. Mai 2018. Auch heuer sollten sich die Motorsportfans diesen Termin

ganz dick im Terminkalender anstreichen. Denn auch dieses Jahr heulen

wieder die Motoren im Isar-Wald-Stadion auf, wenn die Sandbahnelite

um den „silbernen Schwammerling“ kämpft. Die Fahrerfelder in den

Klassen international Solo, international Seitenwagen und national Solo

sind herausragend besetzt.

So zählen die einstigen Sieger aus vergangenen Jahren, namens Stefan

Katt oder Andrew Appleton, neben dem aufstrebenden Talent James

Shanes aus England zu den Favoriten. Im Fokus in der I-Solo-Klasse steht

aber natürlich auch Vorjahressieger und Lokalmatador Michael Härtel,

der sich den zweiten „Schwammerling“ sichern will. Aber auch in der

Klasse national Solo streitet sich ein ausgeglichenes Fahrerfeld um den

Sieg. Zudem starten die Top-Piloten der Seitenwagenklasse bis 500 ccm

mit unter anderem den Vorjahressiegern Markus Venus/Markus Heiß, denen

der erneute Sieg aber sicherlich sehr schwer gemacht wird.

Im Vorjahr holte sich Lokalmatador Michael Härtel

den Schwammerling vor Jannick de Jong und Stephan Katt • Foto: Niklas Breu

Bereits ab 9:00 Uhr morgens beginnt der Rennsporttag im Isar-Wald-Stadion

mit dem freien Training. Der erste Startschuss fällt dann um 13:30 Uhr.

Termin: 1. Mai 2018

ADAC-Sandbahnrennen „Um den silbernen Schwammerling“ Dingolfing

10.5. LÜDINGHAUSEN

MEISTERTREFFEN DER SW-ASSE

Wenn am Himmelfahrtstag in Lüdinghausen die Startbänder hochschnellen,

ist der „Westfalenring“ wieder fest in der Hand der Motorsportfans.

Gras, Spaß und Action für die ganze Familie ist angesagt. Bereits abgeschlossen

sind die Verträge mit der internationalen Seitenwagenklasse.

Maik Domscheit als Rennleiter und Thomas Rasfeld als ehemaliger SW-Pilot

haben sich in diesem Jahr speziell um die Dreiradartisten bemüht und

können ein meisterliches Fahrerfeld präsentieren. Am Start ist der viermalige

und amtierende deutsche Meister Markus Venus mit Markus Heiß,

der amtierende französische Meister Christophe Grenier mit Vincent Bertonèche,

der britische Vizemeister Mitch Godden mit Paul Smith, der

Vizeeuropameister und deutsche Vizemeister Markus Brandhofer mit Tim

Scheunemann, der holländische Vizemeister Wilfred Detz mit Wendy Arling

und der Dritte der DM Kevin Hübsch mit Michael Burger. Außerdem

dabei der achtfache britische Meister Shaun Harvey mit Danny Hogg und

das MC Trust Racing Team Florian Kreuzmayr mit Stefan Peters. Reserve:

Aaron Vale mit Stephen Vale. Alles über die Fahrerfelder I-Solo und B-Solo

in der Mai-Ausgabe von Bahnsport aktuell. Der Renntag beginnt um 9:30

Uhr mit den Trainings- und Qualifikationsrennen, Rennstart ist um 13:30

Uhr. Karten im Vorverkauf sind 2,- Euro günstiger als an der Tageskasse

und können über die Mailadresse info-amsc@web.de bestellt werden.

Mehr Infos unter: www.westfalenring-rennen.de

Termin: 10. Mai 2018

79. Int. ADAC-Westfalenring-Grasbahnrennen Lüdinghausen

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TERMINE/IMPRESSUM

APRIL

1.4. Int. Speedway-Ländervergleich Pocking

MSC Pocking e.V. im DMV, Simbacher Str. 15, 94060 Pocking

Tel. 08531 8984, Rennbüro Tel. 08531 8383, Fax 08531 914733

E-Mail: info@msc-pocking.de, www.msc-pocking.de

1.4. ADAC-Speedwayrennen Neuenknick

SC Neuenknick e.V. im ADAC, Am Brokenkamp 9, 32469 Petershagen

E-Mail: MarioHauke77@web.de, www.sc-neuenknick.com

1.4. Int. ADMV-Speedwayrennen Wittstock

Speedway Liga Nord

MSC „Wölfe“ Wittstock e.V. im ADMV, Finkenkruger Str. 49 a

14612 Falkensee, E-Mail: MSC-Woelfe@speedwayteam-wittstock.de

www.speedwayteam-wittstock.de

6.-8.4. Eisspeedwayrennen Heerenveen/NL

6.4. Roelof-Thijs-Pokal

7.8.4. Eisspeedway-Weltmeisterschaft, Finale 9/10

Eisspeedway Assen, Postbus 49, NL-9400 AA Assen, E-Mail:

secretariat@ijsspeedway-assen.nl, www.ijsspeedway-assen.nl

7./8.4. ADAC-Speedwayrennen Cloppenburg

7.4.: Speedway Team Cup; 8.4.: ADAC Weser Ems Cup

MSC Cloppenburg e.V. im ADAC, Postfach 1430, 49644 Cloppenburg

E-Mail: info@msc-cloppenburg.de, www.msc-cloppenburg.de

8.4. Int. ADAC-Speedwayrennen Herxheim - 4-Länderkampf

MSV Herxheim e.V. im ADAC, Karl-Neuberger-Str., 76863 Herxheim

Tel. 07276 8690, E-Mail: redaktion@speedway.de, www.speedway.de

14./15.4. DMV-Speedwayrennen Diedenbergen - Bundesliga

15.4.: Deutsche Speedway-Mannschaftsmeisterschaft

14.4.: Speedway Team Cup

MSC Diedenbergen e.V. im DMV, Weilbacher Straße 25

65719 Hofheim, Tel. 06192 37884 (Clubhaus), Fax 06192 38757

E-Mail: vorstand@msc-diedenbergen.de, www.msc-diedenbergen.de

14./15.4. Talents Team Trophy, Wümmering Mulmshorn

14.4.: Talents Team Trophy; 15.4.: ADAC Weser Ems Cup

MSC Mulmshorn, André Haltermann, Kirchweyher Str. 105

28844 Weyhe, E-Mail: haltermann68@gmx.de

www.mscmulmshorn.de

21.4. ADAC-Speedwayrennen Landshut - Bundesliga

Deutsche Speedway-Mannschaftsmeisterschaft

AC Landshut e.V. im ADAC, Kirchgasse 250, 84028 Landshut

Fax 0871 9637722, E-Mail: info@ac-landshut.de

www.speedway-landshut.de

21.4. ADMV-Speedwayrennen Ludwigslust

Speedway Liga Nord

MC Ludwigslust e.V. im ADMV, Postfach 1160, 19288 Ludwigslust

Fax 03874 663355, E-Mail: mc-ludwigslust@gmx.de

www.mc-ludwigslust.de

28.4. ADMV-Speedwayrennen Wittstock - Bundesliga

Deutsche Speedway-Mannschaftsmeisterschaft

MSC „Wölfe“ Wittstock e.V. im ADMV, Finkenkruger Str. 49 a

14612 Falkensee, E-Mail: MSC-Woelfe@speedwayteam-wittstock.de

www.speedwayteam-wittstock.de

28.4. ADAC-Speedwayrennen, Teterower Hechtjungenpokal

Speedway - EU-offen + 250 ccm

MC Bergring Teterow e.V. im ADAC, Appelhäger Chaussee 1

17166 Teterow, Tel. 03996 172935, Fax 03996 183193

E-Mail: bergring-teterow@gmx.de, www.bergring-teterow.de

28.4. DMV-Shorttrack-Quadmeisterschaft Ludwigslust

MC Ludwigslust e.V. im ADMV, Postfach 1160

19288 Ludwigslust, Fax 03874 663355

E-Mail: mc-ludwigslust@gmx.de, www.mc-ludwigslust.de

28./29.4. Int. ADAC-Speedwayrennen Neustadt/Donau

Speedway - offene Veranstaltung - 4-Nationen-Vergleich

MSC Neustadt/Donau e.V. im ADAC, An der Abens 18

93333 Neustadt/Donau, Tel. 09445 9690

E-Mail: info@msc-neustadt.de, www.msc-neustadt.de

MAI

29.4. 6. Parchimer ADMV-Speedwayrennen

Speedway - offene Veranstaltung

MC Mecklenburgring Parchim e.V. im ADMV, Postfach 1243

19362 Parchim, Tel. 0172 3130631

E-Mail: behncke.heiko@gmail.com, mc-mecklenburgring.de.tl

29.4. 24. ADAC-Sandbahnrennen Hechthausen

Langbahn - offene Veranstaltung

MF Niederelbe e.V. im ADAC, Geschäftsstelle Frank Drescher

Schäferstieg 5, 21781 Cadenberge, Tel. 04777 8512

E-Mail: frank.drescher@gmx.net, www.mf-niederelbe.de

1.5. ADAC-Speedwayrennen Brokstedt - Bundesliga

Deutsche Speedway-Mannschaftsmeisterschaft

MSC Brokstedt e.V. im ADAC, Postfach 1236

25543 Kellinghusen, Tel. 04324 1660, Fax 04324 883730

E-Mail: speedway@mscbrokstedt.de , www.mscbrokstedt.de

1.5. Int. ADAC-Sandbahnrennen Dingolfing

Langbahn - offene Veranstaltung

MSC Dingolfing e.V. im ADAC, Georg Bauer, Oberbubach 12

84130 Dingolfing, Tel./Fax 08731 394245

E-Mail: Georg.Bauer3@gmx.de, www.msc-dingolfing.de

1.5. 70. ADMV-Sandbahnrennen Lübbenau - Goldhelm des ADMV

Langbahn - offene Veranstaltung

MSC Jugend Lübbenau e.V. im ADMV, Postfach 200007

03218 Lübbenau, Tel. 035754 640152

E-Mail: henry.pfeiffer@msc-jugend-luebbenau.com

www.msc-jugend-luebbenau.com

Eisspeedway-WM - Finale 7/8

Inzell/D - 17./18.3.2018

Dimitri Koltakow dominierte auch

in Inzell nach Belieben und gewann

an beiden Tagen.

Finale 7: 1. Dimitri Koltakow, RUS, 20 Punkte;

2. Daniil Iwanow, RUS, 19; 3. Dimitri Komisewitsch,

RUS, 17; 4. Martin Haarahiltunen,

S, 10; 5. Dinar Walejew, RUS, 13;

6. Harald Simon, A, 11; 7. Jimmy Olsen, S,

9; 8. Franz Zorn, A, 8; 9. Hans Weber, D, 6;

10. Niclas Svensson, S, 6; 11. Jan Klatovsky,

CZ, 5; 12. Günther Bauer, D, 5; 13. Ove

Ledström, S, 4; 14. Max Niedermaier, D, 2;

15. Jasper Iwema, NL, 2; 16. Stefan Svensson,

S, 1; 17. Stefan Pletschacher, D, 0.

LETZTE MELDUNGEN

Finale 8: 1. Koltakow, 21 Punkte; 2. Komisewitsch,

19; 3. Walejew, 13; 4. Haarahiltunen,

13; 5. Iwanow; 6. Zorn, 11; 7. Weber,

10; 8. Simon, 8; 9. Olsen, 5; 10. Ledström,

5; 11. Iwema, 4; 12. S.Svensson, 4;

13. N.Svensson, 3; 14. Klatovsky, 3;

15. Pletschacher, 1; 16. Niedermaier, 1;

17. Mayerbüchler, 0, 18. Bauer, 0.

Stand (nach 8 v. 10 Finals): 1. Koltakow,

163 Punkte; 2. Iwanow, 130; 3. Komisewitsch,

128; 4. Haarahiltunen, 91; 5. Sergej

Karatschintsew, RUS, 68; 6. Walejew,

66; 7. Simon, 65; 8. Zorn, 59; 9. Olsen, 44;

10. N.Svensson, 43.

Ferner: 13. Weber, 36; 18. Bauer, 15;

19. Niedermaier, 10; 20. Charly Ebner, A,

10; 22. Pletschacher, 1; 23. Tobias Busch,

D, 1; 27. Franz Mayerbüchler, D, 0.

Bahnsport aktuell 5/2018 erscheint am 23. April 2018

IMPRESSUM

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46 BAHNSPORT AKTUELL April '18


MSC Brokstedt_Mai2018_Layout 1 22.02.2018 09:53 Seite 1

SPEEDWAY

BUNDESLIGA

1. Mai 2018

Holsteinring Brokstedt

Junioren 10.00 Uhr / Rennen 14.00 Uhr / Eintritt 16,–/10,– Euro / Kinder unter 12 Jahren frei

Wikinger vs. DMV White Tigers

cs design werbung + druck| www.cs‐design.de

www.mscbrokstedt.de

Ein

Leben

am

Limit

Egon Müller

erzählt aus seinem Leben

Deutschlands erfolgreichster Speedwayfahrer

aller Zeiten, Egon Müller, beschreibt in seiner

lebendigen Erzählweise seine Erlebnisse in der Zeit

von 1948 bis 1978. Tausenden von jungen Fans

gefällt dieses einmalige, spannende Hörbuch.

Auch Sie sollten es sich mal anhören.

Bestellungen bitte an: egonmueller1@web.de

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