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Ökona - das Magazin für natürliche Lebensart: Ausgabe Frühjahr 2018

Frühjahrs-Ausgabe 2018 des Magazins Ökona. Die aktuelle Ausgabe erscheint neben der Online-Version auch als Printausgabe mit 20.000 Stück Auflage und liegt kostenlos im Gebiet des Vorderen und Oberen Bayerischen Waldes aus, also dem Landkreis Cham und Teilen der Landkreise Regen, Straubing, Regensburg, Schwandorf, sowie den Städten Regensburg und Straubing. Haben Sie Interesse an Werbeschaltungen oder werblichen Textbeiträgen, so melden Sie sich einfach unter magazin@oekona.de. Viel Spaß beim Durchblättern.

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www.oekona.de 38 NATUR & UMWELT Brennstoffzellen-Heizgerät erzeugt Wärme und Strom Der Viessmann Vitovalor versorgt Ein- und Zweifamilienhäuser In Japan setzen schon heute viele Haushalte auf ein Brennstoffzellen-Heizgerät des deutschen Traditionsunternehmens Viessmann. Auch hierzulande gewinnt diese innovative Möglichkeit der umweltfreundlichen Strom- und Wärmeerzeugung stetig an Bedeutung. Das moderne Brennstoffzellen-Heizgerät von Viessmann Vitovalor ermöglicht eine umweltfreundliche Stromerzeugung und nutzt die dabei entstehende Wärme gleichzeitig für die Heizung und Warmwasserversorgung in Ein- und Zweifamilienhäusern. Gerade im Winter, wenn Photovoltaik-Anlagen wenig produzieren, können so Versorgungslücken klimaschonend verringert werden. Schon seit 2014 bietet Viessmann diese ausgereifte Technik auch privaten Verbrauchern an. Diese können so ihre Energiekosten im Vergleich zu Netzstrom und modernen Gas-Brennwertkesseln um bis zu 40 % senken und gleichzeitig die Kohlendioxid-Emissionen halbieren. 11.100 € Zuschuss vom Staat Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KFW) belohnt Hausbesitzer mit einem Zuschuss von 9.300,- € für ihren Beitrag zur CO2-Einsparung und dezentralen Stromerzeugung. Darüber hinaus wird diese Förderung mit einer Pauschale von 1.800,- € aus dem Kraft-Wärme- Kopplungs-Gesetzt unterstützt. Zusammengenommen ergibt dies 11.100,- €, so dass die Investitionen mit denen einer üblichen Wärmepumpenanlage vergleichbar sind. Dazu kommen die Ersparnisse beim Betrieb der Anlage durch die Nutzung des selbst erzeugten Stroms im eigenen Haus. Wie funktioniert die Brennstoffzelle? Das Prinzip der Brennstoffzelle ist seit der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts bekannt. Wie bei einer üblichen Batterie spielt sich im Inneren der Zelle eine chemische Reaktion zwischen dem elektrischen Plus- und Minuspol ab. Wasserstoff reagiert dort mit dem Sauerstoff aus der Umgebungsluft, dabei entstehen Strom und Wärme sowie als Nebenprodukt Wasserdampf. Da derzeit noch keine flächendeckende Infrastruktur für die Versorgung mit Wasserstoff existiert, verwendet man für den Betrieb der stationären Brennstoffzellen-Heizgeräte herkömmliches Erdgas. Dessen Hauptbestandteil, Methan (CH4), liefert den benötigten Wasserstoff. Dazu wird das Erdgas innerhalb der Geräte entsprechend aufbereitet. Optimierte Leistung und Unabhängigkeit Vitovalor Brennstoffzellen-Heizgeräte lernen durch Auswertung des Verbrauchs. Dadurch wird die Wärme- und Stromproduktion optimiert und so kann bis zu 60 Prozent des Strombedarfs gedeckt werden. Wird Stromüberschuss produziert, kann dieser ans Netz abgegeben werden oder in einem optionalen Stromspeicher für Versorgungsspitzen bevorratet werden. So lässt sich die Autarkie auf bis zu 85 % steigern. Gegebenenfalls kann das System auch in eine zusätzliche Photovoltaik-Anlage eingebunden werden, um so auch in der warmen Jahreszeit die Effizienz und Kostenersparnis zu verbessern. Redaktion Ökona Näher Informationen und Beratung findet man bei: Viessmann Deutschland GmbH Verkaufsniederlassung Plattling Straubinger Straße 87 94447 Plattling Tel.: 09931 / 9561-0 www.viessmann.de/vitovalor

www.oekona.de Freie Energie. Für Alle. GAIA bietet Alternative zum AuKW NATUR & UMWELT genschein von GAIA wurden nur weniger als 50 W live gezeigt. Es drängte sich der Verdacht auf, dass man bei ROSCH wenig Interesse an diesem Auftrag hatte, bei dem die Gefahr vieler Reklamationen drohen könnte, usw. Im Endeffekt konnte nun GAIA nicht liefern und die ganze Aktion befindet sich in Rückabwicklung. Bezüglich der Rückzahlung der Anzahlung ist ein Rechtsstreit mit dem Lizenznehmer anhängig und die Vision AuKW seitens GAIA ist am Ende. 39 Technologie Auftriebskraftwerk Technologie Auftriebskraftwerk In vorangegangen Ausgaben (z. B. Sommer 2015, S. 49) berichteten wir über die elektrische Stromerzeugung durch ein Auftriebskraftwerk (AuKW) und fuhren zu einer Besichtigung nach Köln/Spich zur Fa. ROSCH (www.rosch.ag). Der Verein GAIA (Gesellschaft für autarke Energie, technische Innovation und Altruismus; www.gaia-energy.org) aus Österreich präsentierte dort zehn Tage lang lang einen von ROSCH zur Verfügung gestellten Prototyp des AuKW mit einer Leistung von 5 kW der Öffentlichkeit. Gerhard, Christine, Fabio und ich lernten dort die Technologie kennen und hatten ein langes, aufschlussreiches Gespräch mit Roberto Reuter, Vorstandsmitglied von GAIA. Das scheinbar Unglaubliche überzeugte uns. Das Angebot von GAIA war, dass Mitglieder des Vereins im Rahmen von Workshops das Material für einen Bausatz eines AUKW zum Preis von ca. 13.000 Euro bereitgestellt erhalten. Sobald gesamt 500 Bestellungen erreicht wären, sollte die erste Materialserie in Auftrag gegeben werden. Auch bei uns formierte sich eine Gruppe, die gemeinschaftlich einen AuKW-Bausatz bestellen wollte. Leider konnten wir den erforderlichen Betrag insgesamt nicht aufbringen. Von ca. 300 Mitgliedern 500 Bausätze bestellt und angezahlt Aus einem kürzlich geführten Gespräch mit Herrn Reuter erfuhr ich den Sachstand. Es wurden von ca. 300 Mitgliedern in Summe die Liquidität für die Anzahlung der 500 Bausätze erbracht. GAIA seinerseits orderte deren Produktion und leistete dazu eine Anzahlung in höherem 6-stelligen Bereich an ROSCH. Später etablierte sich ein Lizenznehmer für ROSCH Technologien in Deutschland und der Vertrag mit GAIA und ROSCH wurde auf den neuen Lizenznehmer übertragen. Vision AuKW seitens GAIA am Ende Man vereinbarte, GAIA möge die Paternoster in Industriequalität bauen und Seoul/Südkorea im Feb 2018 / 1vl, Andrii (bekannt aus Youtube), 2vl Johanna (GAIA), 3vl Robert (GAIA), Mitglieder der Infinity SAV Geschäftsleitung anlässlich der Übergabe der Landeszertifikate ROSCH stelle die Schlüsseltechnologie bei. ROSCH protokollierte am ersten Industriepaternoster von GAIA bereits eine Leistung von 3 kW. Das Muster wurde beim Test jedoch beschädigt und musste von GAIA repariert werden. Seit dieser Reparatur – einem identischen Wiederaufbau - konnten die 3 kW Leistung von ROSCH jedoch nie wieder reproduziert werden. Mehr noch, bei einem Lokalau- Mittlerweile sind nun rund 2 Jahre vergangen – was hat sich getan? GAIA und der Sache zugeneigte Freunde wollten sich nicht entmutigen lassen und Ihren Mitgliedern weiterhin eine Alternative zur Stromerzeugung aus frei verfügbarer Energie bieten. Im Gespräch mit GAIA wurden die Bemühungen wie folgt beschrieben: „Unzählige Projektvorschläge und Ideen wurden an uns herangetragen. Rund ein Dutzend kamen tatsächlich in die nähere Auswahl und wurden vor Ort geprüft. Davon kamen nur eine knappe Handvoll tatsächlich über die Prüfüngshürden hinaus und konnten als offenbar tatsächlich valide klassifiziert werden“. (Licht am Ende des Tunnels) - GAIA sichert sich Vertriebsrechte Man investierte also viel Zeit und viel privates Geld und wurde nach einigen Fortsetzung auf nächster Seite

Ökona - das Magazin für natürliche Lebensart: Ausgabe Sommer 2018
Ökona - das Magazin für natürliche Lebensart: Ausgabe Frühjahr 2017
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