GOP Magazin Ausgabe 4 Frühjahr-Sommer 2018

GOPvariete

Frühjahr

Sommer

DAS MAGAZIN DER

20

18

Wahnsinn! 6 Uraufführungen in 20 Tagen

Die Spielzeit 2018

Fit for Frühling!

Turnstunde mit Artist Igor

Eine Erfolgsgeschichte

10 Jahre GOP Theater München

Fakten+Fakten+Fakten

7 Theater und ihre News


13

32

22

26

18

Inhalt

04

03 Editorial

WOW! spezial

10 Jahre GOP München –

eine Erfolgsgeschichte

09 Backstage

Menschen im GOP

10 Der reine Wahnsinn

Interview mit Kreativchef

Werner Buss

13

18

Die Foto-Reportage

Noch 24 Stunden

bis zur Welturaufführung

17 Alle neuen Produktionen:

Der GOP Showfahrplan

Küchendirektor Holger Melchert:

Das perfekte Geschmackserlebnis

zur Show

20 GOP Charity Gala

13.000 Euro für Notleidende

26

22 So fresh!

WOW! News

24 Die große Chance

Ein Flüchtlings-Schicksal

Ganz schön schräg

Stories aus der GOP Welt

28 Fit for Frühling

GOP Fitness-Tipps vom Profi

30 Bleiben Sie doch über Nacht!

Die GOP Kurzurlaube

32 Der rote Punkt:

Die Porträt Serie

Tanja Uhe:

Optisch 'ne glatte 1!

35 Warum ist es im GOP

so schön?

Die Stammgäste-Umfrage

36 Alle Wege...

führen ins GOP

Der Mensch

mit WOW!-Effekt

Gilles le Leuch ist Chef in einem „Grand Hotel“.

Allerdings handelt es sich nicht um irgendeinen

x-beliebigen 5-Sterne-Schuppen.

Das Hotel des freundlichen Franzosen bietet

die noble Kulisse für ein artistisches Spektakel

der besonderen Art. Gilles ist im wirklichen

Leben kein Hotelmanager, sondern Künstler

mit außergewöhnlichen Fähigkeiten. Seine

Rolle interpretiert er brillant und agiert zudem

mit seiner Frau Caroline und seiner Tochter

gemeinsam auf der Varieté-Bühne.

Eine Family-Affair der besonderen Art. Lesen

Sie dazu die Foto-Reportage auf Seite 13.


Liebe Freunde von Momenten der Einmaligkeit!

Das Metier von Show, Genuss und Spektakel lebt von Superlativen, der Sensation, dem noch nie Dagewesenen.

Das Besondere ist der Alltag für über 800 GOP Mitarbeiter, 180 Artisten aus aller Welt und für

uns als Inhaber und Unternehmensleitung. So sehr Wandel, Innovation und Einmaligkeit Tugenden des

Showbusiness sind, so sehr sind wir beim GOP einem immer gleich hohen Qualitätsanspruch verpflichtet

– in den Küchen, im Service, der Technik, vor, auf und hinter der Bühne. Ein GOP Erlebnis ist niemals

gleich, aber immer gleich gut. Das ist der Anspruch, den es täglich in sieben Theatern einzulösen gilt.

Das Jahr 2018 darf einen Superlativ für sich in Anspruch nehmen, den es tatsächlich so in 26 Spielzeiten

noch nie gab. Unsere Showschmiede hat dieses Jahr zehn neue Produktionen auf den Weg gebracht,

sechs davon erlebten ihre Uraufführung alleine im Januar. Von der Aufregung und dem Nervenkitzel

unmittelbar vor einer Weltpremiere kündet unsere nagelneue WOW!-Ausgabe.

Aber auch von Themen, die sich aus unserem Qualitäts- und Innovationsstreben ergeben: In nicht allzu

ferner Zukunft wird auch das Menü zur Show komplett auf das Thema des Bühnengeschehens abgestimmt

sein. Schon jetzt hat unser Küchendirektor Holger Melchert Desserts kreiert, die die Themen

aller neuen Shows aufgreifen und die Vision vom ultimativen Showgenuss mit allen Sinnen in greifbare

Nähe rückt.

Diese WOW!-Ausgabe widmet sich zudem der Theaterstadt München, in der dem GOP in den letzten

zehn Jahren etwas ganz Außergewöhnliches, wenn nicht sogar – um in der Sprache der Artisten zu

bleiben – etwas wirklich Einmaliges gelang.

Und wie in jeder Ausgabe werden wir Ihnen spannende Persönlichkeiten vorstellen, die alles dafür

geben, dass ein Besuch bei uns Herz und Seele aufs Angenehmste berührt und den Alltag für eine

Weile vor der Tür des Theaters lässt.

Viel Spaß bei der Lektüre unseres Magazins

wünschen

Werner Buss (Künstlerischer Direktor), Dennis und Hubertus Grote (Inhaber)

und Olaf Stegmann (Geschäftsführer)

Impressum

Die nächste Ausgabe

von WOW!

erscheint im HERBST 2018

Herausgeber

GOP Entertainment Group

GmbH & Co. KG

Am Lenkwerk 7, Bielefeld

Redaktion & Gestaltung

fofftein, Hamburg

Imke Wein

Anja Buchholz

www.fofftein.net

Redaktionsassistenz

Janina Höfelmeyer

Titelfotografin

Maike Hüls-Graening

Fotografen

GOP Archiv, Susanne Freitag,

Maike Hüls-Graening, Toofan

Hashemi, Jules Mader, Wolfgang

Schmidt, Alexander

Smolin, Wolfgang Weihs u.v.a.

Das WOW! Magazin erscheint zweimal jährlich in einer Auflage

von 50.000 Exemplaren. Die Nutzung von Text- und

Bildmaterial ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung der

GOP Entertainment Group möglich. Das Magazin steht unter

www.variete.de/wow zum Download bereit.

Stockbildmaterial

Fotolia, Shutterstock

Lithografie

GOP

Lektorat

Thorben Korn

Druck

Bonifatius GmbH,

Karl-Schurz-Straße 26,

33100 Paderborn


MüncHen spEziAl

10 JAHRE

München

Als die Familie Grote sich 2008 entschied, nach Hannover, Essen, Bad Oeynhausen und Münster

in einem ebenfalls sehr traditionsreichen Haus in der Münchener Maximilianstraße ein

Varieté-Theater zu etablieren, war das ein hoch riskantes Unterfangen: Würde die Theaterstadt

München mit etwa 60 Kulturbetrieben in ihrer „Kleinen Komödie am Max II“ eine für Bayern bis

dahin neue Form von Unterhaltung akzeptieren und vielleicht sogar lieben lernen?

wir haben einen enorm

hohen anteil an stammgästen,

genießen

einen wunderbaren

ruf in der stadt und

werden von menschen

aus der region und der

ganzen welt besucht.

Nicola Wucher

Um die Antwort, fast zehn Jahre nach der

Eröffnung am 4. September 2008, vorweg

zu nehmen: Ja, München liebt sein GOP.

Und wie. Nach Jahren gemeinsamer Anstrengung

ist das Theater in der Maximilianstraße

47 heute aus der Münchener

Kulturlandschaft nicht mehr wegzudenken.

Mit einer durchschnittlichen Auslastung

von über 80 Prozent rangiert das

GOP München unter den sieben Theatern

weit vorne. „Es ist großartig, dass die GOP

Inhaberfamilie hier in München einen langen

Atem bewiesen hat. Wir haben heute

einen enorm hohen Anteil an Stammgästen

und Firmenkunden, genießen einen

wunderbaren Ruf in der Stadt und werden

von Menschen aus der Region und aus der

ganzen Welt besucht“, freut sich Nicola

Wucher, die als Stellvertretende Direktorin

schon mit dabei war, als vor knapp zehn

Jahren die allererste Premiere in München

gefeiert wurde. Dank seiner exzellenten

Küche, den brillanten Varieté-Programmen,

aber auch dank Kooperationen wie

der mit dem Deutschen Theater für den

„ball.total“ oder mit dem Talents-Wettbewerb

für den artistischen Nachwuchs

aus Bayern, besitzt das GOP München ein

großes Renommee in der Weltstadt. Dass

Varieté-Kultur hier funktioniert, ist nicht

zuletzt der Verdienst der vielen treuen Zuschauer

(siehe dazu auch Seite 35). „Wir

hatten bei den Umbauarbeiten 2008 im

Keller des ehrwürdigen Theaters auch die

Adressliste mit den Abonnenten der ,Kleinen

Komödie’ gefunden. Die haben wir

VIER_ #04 _ Wow


Maximilianstraße 47 in München: Eine noble Adresse.

Ein Haus, das immer der Gastlichkeit und der Kultur

gewidmet war. Unten: Plakate aus der Zeit,

als das Haus noch die „Kleine Komödie“ war.

ein besuch bei uns ist die perfekte

auszeit vom alltag!

Peter Weil

alle angeschrieben und eingeladen – viele

dieser Gäste und ihre Familien kommen

bis heute regelmäßig“, freut sich Nicola

Wucher, die das GOP München zusammen

mit Direktor Peter Weil in eine spannende

Zukunft führen wird.

Eine illustre Historie:

Gerhard Metzner war 1946 der erste Lizenzträger

der amerikanischen Militärregierung

für ein privates Theater und

eröffnete so kurz nach Kriegsende die

„Kleine Komödie am Max II“ in einem

ehemaligen Caféhaus-Saal. Das Boulevardtheater

spielte sich in die Herzen des

Münchener Publikums. Große Erfolge feierte

die „Kleine Komödie“ auch nach Metzners

Tod. Alle Stars der Schauspielszene

– darunter auch Karl Valentin, Johannes

Heesters, Grit Böttcher, Uschi Glas, Heinz

Rühmann, Ilja Richter oder Heinz-Günter

Stamm spielten über die Jahrzehnte hier.

Vier Stücke pro Jahr wurden in dem 600

Plätze bietenden Theater inszeniert. Von

1970 bis 1972 war Wolfgang Spier künstlerischer

Leiter. 1983 übernahm Nino Korda

zusammen mit Isebil Sturm die Leitung

der Kleinen Komödie, zu der seit 1961 noch

die Komödie im Bayerischen Hof gehörte.

Nach wirtschaftlich schwierigen Jahren

wurde die Kleine Komödie im Januar 2007

geschlossen. Genau ein Jahr später wagte

die Familie Grote den Neuanfang. Nach

achtmonatigem Umbau erstrahlte das alte

Haus in neuem Glanz.

Ganz gewiss wird das 10. Jubiläum in aller Form

gefeiert. Wann und wie erfahren Sie bald hier:

www.variete.de

Wow_ #04_ FÜNF


MüncHen spEziAl

DER GOP STECKBRIEF: 5 FRAGEN AN NICOLA WUCHER

Die perfekte

Herausforderung

Sie begrüßte schon im September

2008 die ersten Gäste, als das GOP

München in der Maximilianstraße

eröffnete. Die Stellvertretende Direktorin

des Theaters sagt über ihre

Arbeit, dass „man diese Aufgabe in

ihrer Mischung erst für mich erschaffen

müsste, wenn es sie nicht

schon gäbe.“ Direktor Peter Weil und

Nicola Wucher ergänzen sich wunderbar

in ihren Fähigkeiten und so

gelang es, dass der Standort München

im GOP Kosmos eine bemerkenswerte

Entwicklung nahm.

1

Was war Ihre Aufgabe im Leben,

bevor Sie zum GOP kamen?

Nach dem Tourismusstudium arbeitete

ich in verschiedenen Bereichen der Branche:

Ich habe spannende Aufgaben im

Ausland, für eine internationale Hotelkette

und einen großen Tourismuskonzern, mit

Leben gefüllt. Also: Schon vor dem GOP

hat es mich bei meiner Arbeit begeistert,

in einer Branche zu wirken, die mit ihren

Produkten und Dienstleitungen für unvergessliche

Erlebnisse sorgt. In Berlin war

ich zehn Jahre lang Teil eines Kult-Theaterensembles,

daher die Liebe zum Theater.

Alles, was ich besonders mag, fließt jetzt

in meiner Aufgabe zusammen.

2

Wie würden Sie Ihren Arbeitsplatz

in drei Sätzen beschreiben?

Diese Arbeit ist unglaublich vielseitig.

Kein Tag gleicht dem anderen. Wenn man

täglich mit so vielen verschiedenen Menschen

zu tun hat, mit Kollegen, den Künstlern

und unseren vielen Gästen, die alle individuell

sind und ihre eigenen Wünsche,

Vorstellungen und Geschmäcker haben,

wird es nie langweilig. In meinem Job bin

ich: Motivatorin, Visionärin oder Pragmatikerin

je nachdem, Ratgeberin, Freundin,

Coach, Nanny und vor allem Gastgeberin.

3

Im bunten Reigen Ihrer Tätigkeiten,

was ist Ihre persönliche Lieblingsherausforderung?

Gäste, die mit einer vorgefertigten Meinung

zu uns kommen, mit neuen Ideen zu

überraschen und zu inspirieren.

4

Und auf welche tägliche Routine

könnten Sie auch gut verzichten?

Auf die tägliche Parkplatzsuche.

5

Um von Show und Spektakel zu entspannen,

was ist das effektivste Mittel

für Sie, um in der Balance zu bleiben?

Zeit mit Freunden und meiner Familie erden

mich ungemein. Und ich liebe es, am

Wochenende lange zu schlafen – ich bin

ein genüsslicher Langschläfer, da laden

meine Akkus am besten auf.

THEATERDIREKTOR PETER WEIL

UND SEINE STELlVERTRETERIN NICOLA WUCHER:

das perfekte Gastgeber-DUO

SECHS_#04 _ Wow


Seit 22 Jahren in der Technik: Gregor Baack (51)

Keiner kennt sich

besser aus

Von 1995 an entwickelte sich der Elektrotechniker Gregor

Baack wider Erwarten zum Experten für Boulevard-

Komödien. Neben seiner beruflichen Fortbildung heuerte

er in dem schönen alten Theater in der Maximilianstraße

an, um ein wenig Geld dazuzuverdienen. Was erst nur als

Job gedacht war, wurde für ihn zur Berufung. „Ob auf der

Bühne oder am Technikpult: Für das Theater als Arbeitsplatz

muss man brennen oder ist hier am falschen Platz“,

sagt er und lebt das bis heute mit Überzeugung.

Entsprechend traurig war er, als die „Kleine Komödie“

2007 aus wirtschaftlichen Gründen schließen musste.

An dem Tag im Januar, als GOP Seniorchef Hubertus Grote

das erste Mal den Fuß in die „Kleine Komödie“ setzte,

war es Baack, der ihm aufschloss und ihn durch das Haus

führte. Die Chemie stimmte sofort und Baack überlegte

nicht zweimal, als ihm angeboten wurde, die technische

Leitung auch im Varieté-Theater zu übernehmen. Schon

beim Umbau hinterließ er in der Bühnentechnik seine

Handschrift und ist begeistert davon, wie das GOP es geschafft

hat, München mit der Varieté-Kunst zu erobern.

Er ist der einzige im 90-köpfigen Team, der den Wandel

des Hauses vom Boulevard-Theater zum Varieté als Mitarbeiter

begleitet hat. Vermisst „der Altmeister“ etwas

aus der Zeit bei der „Kleinen Komödie“? „Doch, es gibt da

etwas: Wir hatten früher immer einen Aufenthaltsraum

für Künstler und Techniker. Der musste weichen. Da sitzt

heute die Buchhaltung. Aber dem intensiven Austausch

zwischen Künstlern und Technik hat das keinen Abbruch

getan“, meint Gregor und freut sich schon jetzt auf

die nächsten zehn Jahre in der Maximilianstraße 47.

best regards from

Mississippi

Wenn die Show „Grand Hotel“ in München Station macht (1.

März bis 6. Mai), wird es spezielle Jubiläums-Angebote mit

dem echten Grand Hotel in der Maximilianstraße geben:

Das GOP München wird 10 – das Hotel Vier Jahreszeiten

Kempinski München hat auch Grund zu feiern: Kempinski

feierte 2017 sein 120. Jubiläum, das Vier Jahreszeiten wird

160 Jahre alt.

Victoria und David Clark aus Jackson, Mississippi sind

Stammgäste im Hotel und im GOP und Ausdruck einer

lebendigen Verbindung. Sie schickten uns ihre Liebeserklärung

per Mail: „We love GOP Varieté.

Seeing a performance is always a

highlight of our trips to Munich.

Even though we don’t speak German,

we thoroughly enjoy the

GOP Shows and look forward to

attending each year.“

Das sind 10 JAHRE GOP München

Strahlende Augenpaare:

948.637

Kulinarisch verwöhnte Gäste:

367.236

GOP Babys (von denen wir wissen):

3

Bier:

4156 Fässer

Konfetti, Glitzer & Federn:

so viel, dass es nicht in

Ziffern zu fassen ist

Die Mini-Love-Story:

Die ist im GOP Kosmos durchaus kein Einzelfall,

aber dennoch eine schöne Geschichte: Lena Heinemann,

Leiterin der Eventabteilung, lernte während

der Spielzeit der Produktion „Karussell“ 2014

einen zauberhaften kanadischen Artisten kennen.

Die beiden verliebten sich und werden 2019

ganz bürgerlich-unbürgerlich heiraten. Wie es

dann weitergeht? Wir werden berichten…

Wow_ #04_ SIEBEN


MüncHen spEziAl

SO MACHT

INSIDER

TIPPS

münchen spaß

Ohne mit der Wimper zu zucken, könnte Timothy Peach aus dem Stand

20 Lieblingsorte in seiner Heimatstadt München nennen. Auch bei den

No-Gos fiele ihm noch so einiges ein. „Aber wir wollen ja immer hübsch

positiv bleiben“, meint der Schauspieler und das scheint für ihn auch

gleichzeitig ein Lebensstatement zu sein.

1

Wenn man den Blues hat und

mit einem Smile wieder aus dem Theater

kommen will, dann geht man ins

GOP, ist ja klar!

2

Nicht weit vom GOP gibt es

neben dem auch sehr sehenswerten

Haus der Kunst die berühmte „Münchner

Welle“, wo die Surfer-Szene sich

am Eisbach trifft, da kann man stundenlang

zuschauen.

3

Die BMW-Welt ist ein Muss,

nicht nur wegen der flotten Autos und

Motorräder, auch die Architektur ist

unglaublich.

4

Danach kann man ja ins Nymphenburger

Schloss und nicht nur den

Park genießen und die tollen Bäume

umarmen, unbedingt auch eine

Führung machen und die Galerie der

Schönheiten bestaunen, unter anderem

Lola Montez.

5

Wenn man dem wahren Kuchen

verfallen ist, wandert man die

Auffahrtsallee zurück und geht in der

Ruffinistraße ins „Café Ruffini“, bester

Käsekuchen von der ganzen Welt und

zum Mond und zurück.

6

Ein Besuch in der Staatsoper

muss sein, alleine schon wegen des

Kronleuchters. Wer keine Karten bekommt,

rüber ins Gärtnerplatztheater,

wunderschön restauriert erstrahlt es

in altem Glanz.

7

Auf dem Weg von der Oper zum

Gärtnerplatztheater unbedingt noch

auf dem Viktualienmarkt Station machen

und die besten und frischesten

kulinarischen Köstlichkeiten genießen.

8

Nicht unweit davon, am Isartor,

ist das Valentin Museum, ein Muss für

alle Freunde des skurrilen Humors,

denn wie gesagt – fremd ist der Fremde

nur in der Fremde.

9

Überall kann man Fahrräder

mieten, am besten einmal quer durch

München an der Isar entlang durch

den Englischen Garten, wer Schneid

hat schafft es bis zum „Brückenwirt“ in

Grünwald und trinkt da eine Mass.

10

Das müssen Sie

versuchen!

Wer genug von der Stadt hat,

kurz ins Auto an den Starnberger See

und gleich in Percha auf den Holzsteg

und rein gesprungen, wenn man einen

guten Tag erwischt sieht man die

Zugspitze mit Schnee darauf, gelebte

Fototapete.

Fotos: Jenny Sturm/Shutterstock.com // trabantos/Shutterstock.com

TIMOTHY PEACH:

„Allerbeste Familienunterhaltung“

Das GOP München hat etliche prominente Fans. Skispringer-Legende

Dieter Thoma gehört dazu. Auch Schauspieler

Max Tidof ist bekennender Fan. Für den auf Theaterbühnen

wie vor den Kameras aktiven Timothy Peach

bedeutet ein Besuch im GOP seit zehn Jahren „allerbestes

Familien-Entertainment“. Gradmesser für Qualität ist für

den Münchner sein Sohn Nelson. „Der schläft in der Oper

oder bei einem Jazz-Konzert gerne auch einmal ein. Das

ist im GOP wirklich noch nie passiert. Das kommt einem

Ritterschlag gleich“, versichert Timothy Peach. Er selbst

kommt leidenschaftlich gerne ins GOP München – und

das nicht nur als Zuschauer: Am 12. März stand Timothy

Peach in seiner Profession als Schauspieler selbst

auf der GOP Bühne. Das Ensemble des Tournee-Theaters

„Thespiskarren“ spielte im Rahmen einer Charity-Gala

die Theater-Adaption von „Ziemlich beste Freunde“. Die

Produktion mit Timothy Peach in der Hauptrolle wurde

deutschlandweit in bislang 399 Vorstellungen gefeiert.

Die 400. ging im GOP München glanzvoll über die Bühne.

Mit diesem beeindruckenden Anlass und einem ganz

besonderen Abend unterstützten die Schauspieler und

das GOP Theater die „Nicolaidis YoungWings Stiftung“

für junge Trauernde.

No-Gos, die in München

nicht sein müssen!

1. Auf dem Marienplatz das Glockenspiel anschauen,

da wird man von Selfie-Sticks erdolcht,

lieber gegenüber ins Café Glockenspiel, da hat

man neben einem guten Kaffee auch noch einen

Super-Blick.

2. Die Fußgängerzone an sich ist eher so ein Ort,

den man meidet, da fehlt die Individualität und

der Charme. Lieber in die Sendlinger Straße.

3. Zwischen 7 und 11 Uhr und zwischen 15 und 20

Uhr versuchen, auf dem mittleren Ring zu fahren,

das ist anstrengend. Wo sollen all die Autos

bloß noch hin?

Illustration: IfH/Shutterstock.com

ACHT_ #04 _ Wow


BACKSTAGE:

HINTER DEN

KULISSEN

Über 800 Mitarbeiter sind im GOP in

den unterschiedlichsten Arbeitsbereichen

um das Wohl des „hochverehrten

Publikums“ bemüht. In der WOW!

Rubrik „Backstage“ stellen wir ganz

besondere Mitarbeiter und ihre Arbeitsbereiche

vor.

Joy Kaneme (20)

Restaurant-Fach-Azubine

in Bad Oeynhausen

Rita Langner (73)

Garderobe und Einlass in Hannover

Wenn Seniorchef Hubert Grote zu Gast im Theater Hannover

ist, würde er es auf keinen Fall versäumen, Rita Langner

im Foyer herzlich die Hand zu schütteln. Gerne mit einem

Augenzwinkern und gerne mit der nicht wirklich ernst gemeinten

Frage: „Sind Sie immer noch da?“ Ja, Rita Langner

ist immer noch da. Und wie. Als Frau an der Garderobe, als

herzliches Begrüßungs-Komitee, mit Antworten auf alle relevanten

Fragen. „Kritik gibt es von Gästen selten. Ich sehe

fast immer ein Leuchten in ihren Augen und höre begeisterte

Kommentare. Das ist das Schönste für mich.“

Hubert Grote ist nicht der einzige, für den die 73-jährige Powerfrau

eine Institution ist, an der man nicht vorbeikommt

und auch gar nicht vorbeikommen möchte, wenn man den

Georgspalast besucht. Wiederkehrende Künstler freuen sich

über die Begegnung mit ihr ebenso wie Stammgäste. Jahrzehntelange

Mitarbeiter wie Rita Langner sind ein Juwel, das

seelische Kapital eines Kulturunternehmens. „Ich erfahre

sehr große Wertschätzung, aber ich liebe diese Arbeit auch

über alles“, gesteht die umtriebige Dame. Die Mutter und

Großmutter mag die Vielfalt – im Varieté wie auch außerhalb

dieser für sie „perfekten Theaterwelt“. Um für ihre Familie

sorgen zu können, hat sie früher drei Jobs parallel gemacht:

Als Erzieherin im Kindergarten, als Organisatorin für das

Verteilen von Anzeigenzeitungen und eben als Empfangsdame

im GOP. „Ich mag mein Leben, wie es ist – so schön bunt“,

berichtet sie. Im Kindergarten arbeitet sie heute nicht mehr,

dafür pflegt sie ihren Freundeskreis intensiver, bleibt gerne

auch mal bis zum späten Vormittag ganz lässig im Pyjama

und macht regelmäßig Sport. Das Leben einer selbstbestimmten,

unabhängigen Frau. „Im besten Fall kann ich noch

lange so weitermachen. Mich hat noch nie jemand von den

jungen Kollegen angeschaut mit einem Ausdruck von: ,Was

macht die Alte denn hier?’ Im Gegenteil.“ Drei Abende die Woche

trifft man sie im GOP und wenn ein Kollege mal ausfällt,

springt die Grande Dame der Garderobe natürlich liebend

gerne für eine Extraschicht ein.

Es ist Februar. So langsam beginnen für Joy Kaneme die Prüfungsvorbereitungen.

„Wenn ich in der Küche frage, ob wir nochmal

üben können, einen Fisch zu filetieren, dann bekomme ich

jede erdenkliche Unterstützung. Das gilt aber auch für alle anderen

Bereiche. Hier hilft jeder jedem. Das ist großartig“, versichert

Joy. Ob im Theater, im Restaurant Leander, hinter dem Tresen,

beim Brunch oder einem Festbankett – in ihrer Ausbildung hat

die 20-jährige Mindenerin alle Disziplinen des Restaurantfachs

kennengelernt. Ihre persönliche Leidenschaft gilt der Arbeit hinterm

Tresen und dem Mixen von Cocktails. „Meine Begeisterung

hat einen handfesten Grund: Meine Oma hatte eine Kneipe in

Minden. Mit meiner Familie habe ich über dem Lokal gewohnt

und wir haben geholfen, wann immer es möglich war“, erzählt

die fröhliche junge Frau. Schon die Berufsberatung in der Schule

kam bei Joy zu einem mehr als eindeutigen Urteil: „Ich bin wohl

für die Gastronomie geboren“, sagt die Tochter eines nigerianischen

Papas mit ihrem bezaubernden Lächeln.

Die Entscheidung, im GOP Theater in Bad Oeynhausen zu lernen,

bezeichnet sie als Glücksfall. Weil die Gastronomie im Kaiserpalais

so groß und vielseitig ist, aber auch, weil Joy von den

Menschen auf der Bühne so begeistert ist: „Als Kind war ich nie

viel im Theater. Das Bühnengeschehen fasziniert mich total. Ich

mag es sehr, all die Künstler aus der ganzen Welt kennenzulernen“,

schwärmt Joy.

Was sie nach der Ausbildung

machen

möchte? „Ich kann

mir gut vorstellen,

noch weiter im GOP

zu arbeiten. Aber ich

möchte auch die Welt

entdecken. Vielleicht

ist es eine gute Idee,

einmal auf einem

Kreuzfahrtschiff zu

arbeiten“, plant sie. Irgendwann

einmal die

Familie ihres Vaters

in Nigeria kennenzulernen,

gehört auch

zu Joys Zukunftsprojekten.

Denn da war

sie noch nie.

Wow_ #04_ NEUN


DIE SPIELZEIT 2018

„Der reine

Wahnsinn…!“

Das gab es noch nie in der 26-jährigen Geschichte der GOP Varieté-Theater:

Zehn Welturaufführungen in knapp zwölf Monaten – davon alleine im Januar

sechs in nur 15 Tagen.

Die erste „Sprechstunde“ ging am 4. Januar in Essen über die Bühne. Einen Tag später wurden die „Freaks“ in

Münster frenetisch gefeiert. Es folgten die „Les Derhosen“ am 10. Januar in Hannover, dann das „GranD Hotel“

am 12. in Bremen, „Appartement“ am 18. in München und „Fashion“ einen Tag später in Bad Oeynhausen. Ein

strammes Programm. Ein riesiger Erfolg. Eine ungeheure Leistung von Hunderten kreativen und zupackenden GOP Menschen.

Ob Gastro, Empfang, Bühnentechnik, Marketing oder Direktion — bevor eine neue Show Premiere feiert, herrscht in jedem

Theater Ausnahmezustand. EinEN gewaltigeN Anteil aller Energie, die es bedarf, um eine neue GOP Produktion von der

ersten vagen Idee zum Erfolg zu führen, mobilisiert das Team von GOP showconcept, die Showschmiede des Kulturbetriebs.

In einer Person im Unternehmen verdichtet sich diese Energie seit fast 25 Jahren: Werner Buss, die Seele und der künstlerische

Direktor des heute größten Varieté-Betriebes Europas, brennt für die hohe Kunst, Menschen perfekt zu unterhalten.

Fotografin Maike Hüls-Graening und Autorin Imke Wein „schnappten“ sich Werner Buss zwischen zwei Proben, 24 Stunden

vor der Uraufführung von „GranD Hotel“ im Theater Bremen.

25

unterschiedliche Show-Produktionen

wurden 2017 in den sieben GOP

Theatern und an den Gastspielorten

wie im Festivalhaus in Füssen oder in der Orangerie

in Hannover gezeigt. Einige Shows hatten

2017 ihre Dernière, andere sind auch in diesem

Jahr weiter auf Tournee durch die Häuser. Zehn

neue Produktionen kommen dazu. Wieviel Vorlauf

braucht eine Produktion von der ersten

Idee bis zu dem Tag, wo ihre Reise durch die

Theater beginnt?

Werner Buss: Wir arbeiten mit einem Vorlauf

von zwei bis drei Jahren. Die erste

Idee entsteht durch das Leben selbst. Bei

„Grand Hotel“ kam sie durch meine Begeisterung

für den Schwarz-Weiß-Film „Drei

Männer im Schnee“ nach dem Roman von

Erich Kästner. Ein nobles Hotel mit seinem

Interieur und seiner Distinguiertheit sind

ein faszinierender Rahmen für menschliche

Begegnungen aller Art. Bei den „Les

Derhosen“ war erst meine Begeisterung

für die beiden Musik-Kabarettisten Michi

Marchner und Martin Lidl, um die herum

wir dann ein Programm erarbeitet haben.

Bei „Sông Trăng“ war es eine berufliche

Reise nach Hanoi, die mich inspiriert hat,

die Vielschichtigkeit der vietnamesischen

Kultur in ein Varieté-Programm zu betten.

Und wenn die zündende Idee für ein neues Programm

erst in der Welt steht, wie geht es dann

weiter?

Werner Buss: Wir konkretisieren die Idee

mit dem Team von showconcept, dann beginnt

die Planungsphase. Meistens habe

ich sofort eine Vorstellung, welcher externe

Regisseur künstlerisch zu der Show-

Idee passt, dann habe ich schnell ein Bild,

welche artistischen Main-Acts die perfekte

Besetzung wären. Bühnenbild-, Lichtund

Tondesign, Inszenierungs-Ideen

nehmen Form an. Mein Team von showconcept

übernimmt dabei sämtliche Planungs-

und Koordinierungsarbeiten – die

ZEHN_ #04 _ Wow


HOTEL

Buchung der Artisten, die Festsetzung der Probetermine.

Das größte Puzzle ist es, alle Show-Produktionen

im GOP Kosmos so zu koordinieren,

dass es für jedes Theater, für jeden Künstler und

für das gesamte Unternehmen passt.

Worin besteht beim Werden einer Show Ihr Talent als

Künstlerischer Direktor?

Werner Buss: Ich bin in keinem Gewerk ein Spezialist

und überlasse das gerne den entsprechenden

Experten. Unterhaltung ist eine Kunst, für

die ich brenne. Was ich kann, ist Menschen und

Ideen für perfekte Unterhaltung zielführend zusammenzuführen.

Ich habe immer eine genaue

Vision von jeder Show und weiß, wie es geht zu

begeistern. Ich weiß, was es bedarf, um aus einem

Thema, aus Weltklasse-Künstlern, aus Musik,

Stimmung und Dramaturgie, Kostüm und

Choreographie, aus Bühnentechnik, Licht und

Ton mehr zu machen als die Summe aller Teile.

Ein Live-Erlebnis, das Menschen aller Generationen

bewegt, berührt, vielleicht beflügelt und ihnen

ein schönes Gefühl gibt, das über den Abend

hinausgeht. Ich sorge dafür, dass genau das bei

jeder Show passieren kann – ganz gleich, welcher

Art die Themen und Akteure sind. Um das

zu erreichen, werde ich manchmal auch im letzten

Moment noch ziemlich unbequem. Im Grunde

ist es wahrscheinlich mein größtes Talent, die

Fähigkeiten von Menschen zu erkennen, sie für

das Vorhaben zu begeistern, damit ein großes

Ganzes entstehen kann.

Vielfalt ist das Großartige am Genre Varieté. Im GOP gibt

es inzwischen Produktionen mit großen schauspielerischem

Anteil, andere legen einen Fokus auf Live-

Musik, auf Tanz, haben Performance-Charakter, wieder

andere sind klassische Moderations-Shows neu interpretiert.

Gibt es trotzdem Parallelen in der Vorbereitung

von Weltpremieren?

Werner Buss: Verlässliche Größen sind ganz

wichtig für das Entstehen einer Show. Dafür sorgt

mein Team von showconcept. Es muss ein terminliches

und faktisches Gerüst geben, das sind

die Anker im Entstehungsprozess. Dabei gibt es

Wow_ #04_ ELF


«Ich weiß, wie man Menschen

aller Generationen bewegt,

berührt, vielleicht beflügelt

und ihnen ein schönes

Gefühl gibt, das über

den Abend hinausgeht.»

Profi durch und durch: Selbst unmittelbar

vor einer aufregenden Probe ist Werner Buss

im Interview die Nervosität kaum anzumerken.

Für Zirkus- und Varieté-

Verrückte

zwischendurch die größtmögliche künstlerische

Freiheit. Mein Team übernimmt

dabei auch die Aufgabe, Schnittstelle

zwischen den unterschiedlichen Bedürfnissen

zu sein. Na ja, und wirtschaftlich

funktionieren muss all das natürlich auch

immer. Unser Publikum und der Erfolg

sind immer die wichtigste Instanz. Wobei

wir im GOP da wirklich ein einmalig gutes

Konstrukt zwischen Kreativität und Wirtschaftlichkeit

entwickelt haben.

Diese geballte Uraufführungswucht zu Beginn

des Jahres – war das ein wildes Experiment in

Sachen Leistungsfähigkeit oder der pure Zufall?

Werner Buss: Weder das eine noch das andere.

Dadurch, dass etliche Produktionen

2017 ihre Reise durch die Theater beendet

hatten, war es eine schlichte Notwendigkeit,

die neue Spielzeit mit vielen neuen

Kreationen zu beginnen. Wir alle haben

diese Feuerprobe brillant zusammen gemeistert.

Es schien fast unmöglich und ist

gelungen.

Das GOP ist der größte Arbeitgeber für Artisten

in Europa. Gibt es auch Ideen, GOP Produktionen

in die Show-Welt zu exportieren?

Werner Buss: Das geschieht schon jetzt

immer wieder. Die Show „Wet“ feierte rund

um den Jahreswechsel im Festspielhaus

Füssen einen Riesenerfolg. „Machine de

Cirque“ sorgte in der Orangerie in Hannover

für Besucherrekorde. Die Show „Dummie“

feiert auch außerhalb Deutschlands

Erfolge. Kooperationen mit Unternehmen

wie TUI Cruises und Tournee-Produktionen

sind ein spannendes Feld und ein Teil

der Entwicklung des GOP. Da gibt es noch

viel Potenzial.

Zwar sind Sie in diesen Tagen ununterbrochen

für die Welturaufführungen unterwegs, begleiten

die letzten Proben, ändern noch im letzten

Moment und sind fast 24 Stunden im Dauereinsatz.

Trotzdem werden auch jetzt Themen

für die Shows der Zukunft bewegt. Verraten

Sie uns exemplarisch, was wir vielleicht in drei

Jahren im GOP sehen werden?

Werner Buss: Gerne. Ich finde, es ist an

der Zeit, dem Thema „Erotik“ in einer sehr

poetischen Form eine Varieté-Show zu

widmen. „Undressed“ ist der Arbeitstitel

einer Show. Wir arbeiten auch schon an einer

Idee, bei der kunstvolle Inneneinrichtung,

Objekte und Raumgestaltung mehr

sein wird als nur ein Rahmen. Noch ein

Beispiel: In Hanoi haben mich Balletttänzer,

die mit Puppen tanzen, zu einer Idee

inspiriert und der Stoff des Films „Moulin

Rouge“ ist ebenfalls sehr geeignet für eine

GOP Produktion. Die Ideen gehen zum

Glück nie aus. Im Gegenteil…

Allen, die für Zirkus und Varieté

brennen, empfiehlt der Mega-Experte

Werner Buss natürlich, alle

Produktionen im GOP Kosmos zu

sehen und darüber einen Eindruck

von den unzähligen Spielformen

dieser Bühnenkunst zu gewinnen.

Wer noch weiter gehen möchte,

sollte unbedingt einmal das Festival

„Cirque de Demain“ in Paris

besuchen, das immer Ende Januar

in der französischen Metropole gefeiert

wird:

www.cirquededemain.paris

Viele junge Superstars, die hier gegeneinander

antreten, sind morgen

schon auf den GOP Bühnen zu sehen.

Und wer es mal gemütlich mag,

dem empfiehlt der Künstlerische

Direktor diese Filmperlen zum

Thema für zuhause:

“La Strada” (1954) - das Lied der

Straße von Federico Fellini, mit Giulietta

Masina in der Rolle der Gelsomina

und Anthony Quinn als der große

Zampanò.

“Funny Bones” (1994) mit Jerry

Lewis und einem grandiosen Lee Evans

“Monsieur Chocolat” (2016)

mit einem sensationellen James Thierrée

(Enkel von Charlie Chaplin) und

Omar Sy (Ziemlich beste Freunde)

ZWÖLF_ #04 _ Wow


Noch 24 Stunden

... BIS ZUR WELTURAUFFÜHRUNG

Das Theater in Bremen. Der zweitjüngste Spross der GOP Familie. Das einzige Haus, das vor fünf Jahren für

seine Bestimmung neu erbaut wurde. Ein hochmodernes Gebäude von außen, eine Hommage an die Varieté-

Kultur von innen. Herrlich gelegen an der Weser. Dieser kleine Report steht exemplarisch für alle sechs

GOP Standorte, in denen im Januar eine Weltpremiere stattfand.

ZUM HINTERGRUND

In den sieben GOP Theatern wechselt das Programm alle zwei Monate. Jedes Mal wird die Show an die

Verhältnisse im Theater angepasst. Jedes Mal sind dafür Proben angesetzt. Denn alleine in ihren Bühnenhöhen

variieren die Häuser von 3,84 Metern in Hannover bis zu 12 Metern in Bremen. In jedem Haus

gibt es also sechs Mal im Jahr eine Premiere. In Bremen werden ungefähr 80 Prozent der Premieren-

Tickets an die Inhaber des Premieren-Abos verkauft. Varieté hat im Norden offenbar viele treue Fans…

WOW_ #04_ DREIZEHN


GRAND HOTEL — GRAND SHOW

Die Produktion „Grand Hotel“ ist Varieté im besten Sinne – in einer Mischung

aus Schauspiel, Artistik, Gesang und Tanz. Beinahe alle Akteure sind ununterbrochen

auf der Bühne. Zwar gab es ein erstes gemeinsames Training in Berlin und

eine intensive Probenphase in einer Waldorfschule in Bremen, aber erst wenige

Tage vor der Welturaufführung am 12. Januar konnte der gesamte Cast zum ersten

Mal im Theater gemeinsam arbeiten. Denn Spitzen-Artisten sind beinahe ununterbrochen

in Engagements rund um die Welt eingebunden und können sich

auf Gastspiele oft nur kurzfristig vorbereiten.

DAS STÜCK

Wir schreiben womöglich das Jahr 1908 –

das ist aber gar nicht so wichtig. Adel und

Bourgeoisie genießen jedenfalls einen

sehr erlesenen Lebensstil. Das GOP „Grand

Hotel“ ist eine noble Herberge für ebendiese

Klientel, gelegen mitten in einem eleganten

Skigebiet. Die Mitarbeiter und die

distinguierte Gästeschar bereiten sich auf

den Jahreswechsel vor. Ein Aushilfszimmermädchen

wird für einen Ehrengast

gehalten. Die schöne Witwe von Suite 3

beginnt eine Liaison mit dem Oberkellner.

Zimmermädchen Luise und der ehrwürdige

Chef-Rezeptionist gestehen sich ihre

Gefühle. Ein Schneesturm sorgt für das

totale Chaos. Solange das „Grand Hotel“

durch die GOP Theater tourt, wird jeden

Abend Silvester gefeiert und die Champagner-Korken

knallen. Was für reizvolle

Aussichten…

DIE CHALLENGE

Selten war der Zeitdruck jedoch so

hoch wie vor der Uraufführung des „Grand

Hotel“. Drei Tage bevor sich die Flügeltüren

des Theaters für Pressevertreter und

Premierengäste öffneten, probten die 13

Artisten aus sechs Nationen, die beiden

wundervollen Sängerinnen, Regisseur,

Stagehands, Bühnentechniker, Licht- und

Tondesigner fast pausenlos. Der erste richtige

Gesamt-Durchlauf des Programms:

24 Stunden vor der Premiere. Der Künstlerische

Direktor des GOP, Werner Buss,

stellt noch in dieser Nacht etliche Passagen

um. Am Tag der Show: Die Nerven aller

Beteiligten liegen blank. Eine holperige

Gesamtprobe am Vormittag. Während die

Artisten sich mittags kurz stärken, legt

das Technik-Team noch letzte Hand an

das Bühnenbild an. Sogar die Sprossen

der Hotelfenster müssen noch schnell

dunkel gestrichen werden. Um 15 Uhr: Generalprobe

im Kostüm mit noch zwei bis

drei Unterbrechungen, denn es gilt auch

noch, die echten Servicekräfte mit ins

Geschehen einzubauen. Es ist 17.00 Uhr.

Jeder spürt: Das Stück funktioniert. Die

Idee geht auf. Werner Buss und die verantwortliche

Mitarbeiterin von GOP showconcept,

Valentina Steinkühler, applaudie-

ren anhaltend. Die Künstler wirken befreit,

stärken sich für den Abend, um sich dann

zu schminken und auf den großen Abend

zu fokussieren.

KURZ VOR EINLASS

Techniker und das Gastro-Team sorgen

in Windeseile dafür, dass das Proben-

Ambiente im Saal einer Gala-Atmosphäre

weicht. Requisiten, Geschirr, Wasserflaschen,

Licht- und Technikpult verschwinden.

Die Bühne wird gefegt. Alle Requisiten

gehen an ihren Platz. Die letzten

Krümel werden weggesaugt. Die Tische

eingedeckt. Um 18.30 Uhr öffnen sich die

Türen für alle Gäste, die vor der Show ihr

Menü genießen. Der Abend wird ein großer

Erfolg. Das „Grand Hotel“ wird Erfolgsgeschichte

schreiben. Das alles erscheint

wie ein kleines Wunder.

DIE BÜHNEN-, LICHT- UND TONTECHNIK

Damit das „Grand Hotel“ ins rechte Licht

gerückt wird und das Publikum sich fühlt,

als wäre es selbst im Hotel zu Gast, wird

ein maßgeschneidertes Lichtdesign entwickelt,

das den Theaterraum auf wundervolle

Weise mit ins Geschehen einbezieht.

Andreas Hönig nimmt bis zum

letzten Moment die Einstellungen für


Ulrich Thon übernimmt seit Jahren immer wieder gerne die Regie für ausgewählte GOP Produktionen.

Unten links: Gilles Le Leuch und Caroline Schroeck zeigen überaus erstaunlichen Körpereinsatz auf ihren Skiern.

das Licht vor. Für den Ton und die akustischen

Effekte ist in dieser Produktion

Bastian Schilling zuständig. Erst wenn

alle Einstellungen perfekt programmiert

sind, übergeben die externen Spezialisten

an die Techniker des GOP Bremen. Auch

GOP Cheftechniker Sebastian Drozdz ist

bei jeder „0er-Show“ vor Ort und legt mit

Hand an.

DER REGISSEUR

Ulrich Thon. Er ist ein kreatives Multitalent.

Hat selbst Theater gespielt, führt

Regie an den unterschiedlichsten Bühnen,

hat Kulturprojekte ins Zirkuszelt geholt,

arbeitet zudem sehr erfolgreich als Coach.

Für Varieté-Produktionen als Regisseur

zu arbeiten, gehört für ihn seit vielen Jahren

wie ein roter Faden ins Portfolio. Für

Werner Buss und das GOP arbeitet er immer

wieder leidenschaftlich gerne. Mit der

leichten Verwechslungskomödie, die dem

Stoff des „Grand Hotels“ zugrunde liegt,

löst er die Genre-Grenzen Varieté und

Theater auf. Durch die wunderschönen

Stimmen der „Stereo Sisters“ und die tänzerischen

Elemente gibt es zudem Anleihen

ans Musicalfach. Thon selbst kreierte

und baute für „Grand Hotel“ die Bühnenkulisse,

also die Halle und die Fassade der

Nobelherberge.

HINTER DEN KULISSEN

Im Prinzip bringt jeder Artist seine eigene

Darbietung mit dem entsprechenden

Kostüm, der Musik und seinen Requisiten

mit. So wird eine Produktion im Varieté

immer auch um die „Kernkompetenzen“

jedes Künstlers „herumgebaut“. Im Fall

von „Grand Hotel“ gibt es zudem viel authentische

Musik und Material aus dem

echten Hotelgewerbe. Und obwohl die

Garderobe und der Backstagebereich in

Bremen vergleichsweise viel Platz bieten,

wird es mit so „viel Zeug“ ganz schön eng.

DIE CHOREOGRAPHIE

Oksana und Vadim aus der Ukraine sind

Tänzer wie aus dem Bilderbuch. Zudem

beherrschen sie die Kunst des „Quickchange“,

das Wechseln von Kostümen

innerhalb von wenigen Sekunden. In der

Produktion „Grand Hotel“ sind sie auch für

die Choreographien zuständig.

Wow_ #04_ FÜNFZEHN


Meister ihres Fachs: Handstandakrobat Roman (links), Multitalent und Lobby Boy Sergey Maslennikov (mitte), Gwenadou, Caroline Schroeck und Oksana (rechts)

DIE FAMILIE LE LEUCH-SCHROECK

Unsere WOW!-Covermodels sind die

Protagonisten des „Grand Hotels“ und in

Wirklichkeit eine echte Familie. Gwenadou

begleitet ihre Eltern Gilles und Caroline

schon seit sie ein kleines Mädchen

ist auf deren Gastspielen. Gerade im GOP

Hannover kennt sie sich aus, als wäre es

ihr Zuhause. Für das „Grand Hotel“ machen

die drei Vollblutkünstler eine ganz

neue Erfahrung und stehen über einen

langen Zeitraum gemeinsam auf der Bühne.

Gilles und Caroline spielen im Hotel ein

Liebespaar: Ihre echte Liebesgeschichte

ist allerdings noch weit besser. Als junger,

wilder Franzose arbeitete Gilles als

Kraftfahrer bei Circus Krone. Caroline als

Showtänzerin. Die beiden verliebten sich

ineinander, besuchten in Berlin gemeinsam

die Zirkusschule und begeistern seitdem

mit ihrer artistischen Vielseitigkeit,

mit Innovation und einem zauberhaft abstrusen

Humor.

DIE AKROBATEN

Das Trio Boystov sowie Roman und

Anastasia sind russische Spitzen-Artisten,

Meister für atemberaubende Momente.

DER CLOWN

DIE GASTGEBER

Der Publikumsliebling schlechthin ist

Lobby-Boy Louis – der wunderbare Clown,

Jongleur und Steptänzer Sergey Maslennikov.

Einer der wirklich großen Könner

seines Fachs.

Jedes GOP Theater gibt dem Haus einen „Look“,

der zur Show passt. Die Direktion in Bremen, Gastgeber

Philipp Peiniger und seine Stellvertreterin

Christine Sollmann, legten sich richtig ins Zeug.

Direktor Philipp besorgte bei seinem Lehrbetrieb,

dem Palace in Berlin, sogar Original-Uniformen,

es wurden Schlüsselbretter gebastelt und der Ticketschalter

in eine Rezeption verwandelt. Den

größten Einsatz zeigten die beiden allerdings

am Premierentag vor der Kamera – obwohl sie

tatsächlich in dem Moment alle Hände voll zu

tun hatten. Da bis zum Abend nicht ganz klar

war, ob die Familie Le Leuch-Schroeck Zeit für

ein Cover-Shooting finden würde, stellten sich

Philipp Peiniger und Christine Sollmann ohne

mit der Wimper zu zucken als Ersatzmodels

zur Verfügung. Wie man sieht, machten sie

ihre Sache mehr als gut und sollten vielleicht

über eine Alternativkarriere nachdenken…

WAS IST KLISCHNIGG?

Caroline Schroeck ist im Grand Hotel

das beflissene Zimmermädchen Luise.

Für den Jahreswechsel wird im Hotel

ein Waschtag anberaumt und Luise

taucht in ihren Zuber ab. Die Kunst, in

engstem Raum akrobatisch schlicht

Unglaubliches zu leisten, heißt in der

Fachwelt Klischnigg – benannt nach

dem Erfinder dieser artistischen Fachrichtung

Eduard Klischnigg.

PREMIERENABO

Wenn Sie sich für ein Premierenabo

entscheiden, erleben Sie alle zwei

Monate in Ihrem Theater einen

großen Abend – inklusive Empfang,

Menü und Eintrittskarte.

Preise: ab 169 € (nur Show)

oder 269 € (Show inkl. Menü).

Das Abo ist übertragbar.

Mehr Infos unter www.variete.de

SECHZEHN_ #04 _ Wow


DER SHOW-FAHRPLAN

WANN SIND

DIE NEUEN

SHOWS DENN

EIGENTLICH

IN „MEINEM“

GOP?

Essen

Münster

Bonn

Bremen

Bad Oeynhausen

Hannover

Wenn Sie es kaum erwarten können, wann die neuen

Show-Konzepte in einem GOP Theater in Ihrer Nähe

zu sehen sein werden, hier die Übersicht:

Die Sprechstunde der garantiert

rezeptfreien Art wird nach der

Premiere in Essen vom 28.2.

bis zum 29.4. in Bonn zu sehen

und zu hören sein. Im Anschluss gastiert sie

in Hannover (2.5.-26.6.). Die komödiantische

Leitung der Sprechstunde wechselt bei jedem

Gastspiel.

Die Wohngemeinschaft à la Française

– die hinreißende Produktion

Appartement – ist vom 1.3. bis

zum 29.4. in Essen, vom 5.7.-2.9.

in Hannover und vom 6.9.-4.11. in Bonn zu

sehen.

München

Unheimlich schön mit den Freaks

war es zunächst im Januar und

Februar in Münster. In Bremen

macht diese Show vom 12.7.-26.8.

Station. Weitere Termine dann im Jahr 2019.

Das artistische Meisterwerk

Fashion gastiert vom 7.3.-29.4. in

Hannover. Im Anschluss heißen

die Stationen der Show: 3.5.-1.7. Essen

// 5.9.-4.11. Münster und rund

um die Festtage geht es in Bremen 7.11.-13.1.

modisch glamourös zu.

Der Waschsalon eröffnet am 20.

Juli in Münster. Dort sorgt er bis

zum 2.9. für ein buntes Spektakel.

Die nächsten Waschstationen:

5.9.-28.10. Hannover // 1.11.- 6.1. Bad Oeynhausen.

HOTEL

Die Türen des Grand Hotel öffnen

sich vom 1.3.-6.5. in München, vom

13.9.-28.10. in Bad Oeynhausen,

vom 31.10.-13.1. in Hannover

Uraufführung und ihr erstes

Gastspiel feiert Elektro, die

aufregende Mischung aus Klang,

Farben und Artistik, vom 13.7. bis

zum 9.9. im GOP Essen.

Einen tiefen Einblick in die vietnamesische

Seele und ein großes

Vergnügen verspricht Sông Trăng

zu werden. Die Show, die ab dem

24. November in der Orangerie Herrenhausen

zu sehen sein wird.

Wow_ #04_ SIEBZEHN


IM GESPRÄCH MIT KÜCHEN-DIREKTOR HOLGER MELCHERT

Die Vision vom

perfekten Erlebnis

Holger Melchert ist ein unruhiger Geist

– im allerbesten Sinne. Dem Küchen-

Direktor des GOP Universums gelingt es,

alle seine Teams in den sieben Theater-

Küchen in Theorie und Praxis auf Vielfalt,

Phantasie und einen allgemein hohen

Qualitätsstandard einzuschwören. Wie

es geht, dass Theater-Restaurants nicht

nur „überzeugend“ sind, sondern „überraschend,

innovativ und rundherum köstlich“,

beweist er auch in seinem Haus,

der „Gondel“ in Hannover. Hier wächst der

Kreis derer, die gezielt – auch total unabhängig

vom Theaterbesuch – zum Essen

kommen, stetig. Auf Trip-Advisor und in

den sozialen Medien sind die Bewertungen

glücklicher Genießer überragend gut.

Alle GOP Restaurants haben die gleichen

Klassiker und saisonalen Gerichte auf der

Karte. Dazu kommen eigene Kreationen,

die zur Region und zum Haus passen.

In der „Gondel“ legen Melchert und sein

Team einen besonderen Fokus auf kreative

vegane und vegetarische Küche, auf

die Raffinesse der indischen Kochkunst

und den Zauber der original zubereiteten

japanischen Kult-Suppe „Ramen“. „Mit

welchen Besonderheiten jedes Haus Vielfalt

für sich interpretiert, da gibt es bei uns

im Unternehmen viel Freiheit. Es muss jedoch

immer zur Beschaffenheit des Theaters

und seinen Besonderheiten passen.

Für alle gilt: Wir haben zwar keine Sterne-

Ambition, aber den Anspruch, unsere Gäste

originell, gesund, frisch und köstlich zu

verwöhnen“, so der ambitionierte Küchen-

Direktor.

Bei allem Fokus auf der täglichen Leistung

in den Theaterküchen ist es Melchert

ganz wichtig, an Visionen für das perfekte

Genuss-Erlebnis der Zukunft zu arbeiten.

Und so findet man ihn und seine Kollegen

auch regelmäßig im „Küchen-Labor“,

wo an großartigen Ideen für die Zukunft

komponiert wird. Vor kurzem ging es um

sehr besondere Dessert-Kreationen – und

da sind wir eigentlich auch schon mitten

drin in der Vision.

„ramen“ nach original japanischem

rezept – Ein hochgenuss in der

„gondel" in hannover

VIER_ ACHTZEHN_ #04 _#04 Wow _ Wow


so innovativ kam der „bayerische wald“

im gop hannover daher.

Blick voraus. Wie geht das ultimative

Show & Menü-Erlebnis 2020?

Holger Melchert: In allen Häusern wechselt

schon jetzt das Menü, das die Gäste

vor der Show im Theatersaal genießen,

alle zwei Monate – immer wenn es ein

neues Bühnen-Programm gibt. Unsere Vision

ist es, dass irgendwann die Gerichte

komplett mit dem Thema der Show korrespondieren.

Das perfekte Rundum-Erlebnis

für alle Sinne quasi. Das ist logistisch

natürlich eine Riesenherausforderung.

Alleine von den Zutaten her – die muss

der regionale Markt ja auch zu den unterschiedlichsten

Jahreszeiten an den einzelnen

Standorten hergeben. Also macht

es zum Beispiel wenig Sinn, mit Spargel

oder Erdbeeren zu arbeiten. Denn unsere

Shows wandern ja übers Jahr von Haus

zu Haus. Und wirtschaftlich kalkulierbar

muss das Ganze natürlich auch bleiben,

denn die Arrangements „Show & Menü“

sollen auch morgen und übermorgen

ein bezahlbares Vergnügen für Familien

sein. Das Ganze auszuprobieren und irgendwann

so zu planen, dass es in allen

Häusern funktioniert, ist eine großartige

Aufgabe. Aber noch Zukunftsmusik. Na

ja, nicht so ganz: Denn mit den Desserts

haben wir jetzt schon gestartet.

Um unseren Lesern Appetit zu machen,

nennen Sie uns doch bitte mal

ein paar Beispiele, welche süßen Überraschungen

sie in diesem Jahr zu den

neuen Produktionen erwarten!

Holger Melchert: Sehr gerne. Tatsächlich

wird es ab sofort zu allen neuen Shows

dieser Spielzeit das thematisch passende

Dessert geben. In Hannover hatten wir

Anfang des Jahres exklusiv die Show „Les

Derhosen“ gespielt, da haben wir beim

Nachtisch das Thema „Bayerischer Wald“

auf süße Art interpretiert: mit einem

Fichten-Sorbet, Buchweizen-Espuma, einem

Apfel-Ragout und Waldöl. Bei der

Show „Fashion“ geht es um Schönheit, um

Mode, den perfekten Schein. Immer wenn

„Fashion“ in einem Theater spielt, dürfen

sich die Gäste, die das 3-Gang-Menü im

Theater buchen, jetzt auf einen Nachtisch

freuen, der aussieht wie ein voller roter

Kussmund und der von innen aus einer

weißen Schoko-Mousse besteht, dazu gibt

es Limonen-Espuma und Joghurt Sponge.

Das Ganze trägt den Namen „Red-Lips-

Kiss-Gin-Fizz“. Im „Grand Hotel“ gibt es natürlich

auch ein „Grand Dessert“, mit dem

die hohe französische Patisserie-Kunst

gefeiert und modern interpretiert wird.

Einen Riesenspaß hat auch gemacht, das

passende Dessert zum „Waschsalon“ zu

entwickeln, es heißt „Kaffee-Bohne an der

Wäscheleine“ und ist nicht nur optisch

eine Freude. Und so haben wir uns zu jeder

neuen Show etwas Köstlich-Witziges

einfallen lassen… die Desserts allein sind

also schon ein Grund, sich auf den GOP

Besuch zu freuen.

Infos zur der Kombination aus Theater &

Menü unter www.varieté.de und an allen

Theater-Kassen.

WOW_ #04_ NEUNZEHN


CHARITY-GALA FÜR DEN VEREIN „A LITTLE HELP FROM MY FRIENDS“

Hilfe,

die bewegt

Dr. Stefanie Holm betreibt zusammen

mit ihren Kollegen

eine internistische Gemeinschaftspraxis

in der Hannoveraner

City, in der Georgstraße, in unmittelbarer

Nachbarschaft zum GOP Theater.

Immer wieder erlebt die Ärztin, dass Patienten

sich offenbaren und ihr eine persönliche

Notlage schildern. Es sind Schicksale

von Menschen, die bewegen und vor

denen niemand die Augen verschließen

kann. Der HIV-Patient, der nicht mehr in

der Lage ist, die Zuzahlung zu seinen lebenswichtigen

Medikamenten aufzubringen.

Die junge alleinerziehende Mutter,

die endlich eine Kur bewilligt bekommen

hat, aber nicht reisen kann, weil sie keinen

Koffer besitzt. Die vierköpfige Familie, die

eine unerwartete Stromnachzahlung an

den Rand der Verzweiflung bringt.

2014 wurde der Verein „A little help from

my friends“ gegründet. Im Jahr 2017 konnte

247 unverschuldet in Not geratenen

Menschen mit 60.000 Euro geholfen werden.

Das Prinzip des Vereins ist gleichsam

einfach wie überzeugend. In Ämtern und

Hilfsorganisationen von Hannover gibt es

inzwischen ein Netzwerk von „Botschaftern“,

die in ihrer täglichen Arbeit von Notsituationen

erfahren, bei denen sie selbst

oder ihre Einrichtung nicht weiterhelfen

können. Sie schreiben eine Mail an den

Verein, schildern den Fall und sorgen dafür,

dass die Hilfe des Vereins genau den

Zweck erfüllt, der vorgesehen ist. „Es sind

zumeist kleine Beträge zwischen 35 und

500 Euro. Wir schließen damit eine Lücke

im Sozialsystem. Wir helfen da, wo

es sonst keiner tut“, freut sich Dr. Stefanie

Holm.

Dr. Stefanie Holm half zunächst immer

wieder selbst, wo sie konnte und erlebte,

dass kleine Summen viel nützen können.

Sie begeisterte ihre Familie und Freunde

von der Idee, dass Hannoveraner andere

Hannoveraner unterstützen. Unbürokratisch,

unmittelbar, effektiv. Praktizierte Solidarität

im besten Sinne.

Hannovers Oberbürgermeister Dr. Stefan

Schostok wurde Schirmherr des Vereins.

Immer mehr Hannoveraner Bürger und

Unternehmen wissen von der Arbeit des

Vereins und helfen. Von Anfang an begeistert

von dem Projekt war der Künstlerische

Direktor des GOP, Werner Buss. Er

ist Patient in der Praxis in der Georgstraße

und verfolgte das Engagement „seiner

Ärztin“ begeistert.

ZWANZIG_ #04 _ Wow


Foto: Wolfgang Weihs

Im Januar gelang dem GOP und seinen

Artisten, das soziale Engagement von

Dr. Stefanie Holm und den „Friends“ auf

besondere Art zu unterstützen. Der Kulturbetrieb

organisierte einen glanzvollen

Charity-Abend: Künstler aus den unterschiedlichsten

GOP Produktionen spielten

an ihrem freien Tag und verzichteten

auf ihr Honorar. Alle Eintrittsgelder im bis

auf den letzten Platz ausverkauften Haus

gingen an „A little help from my friends“.

Werner Buss moderierte den Abend, einige

Vereins-Botschafter bewegten das Publikum

mit der Schilderung von Fallbeispielen.

Dr. Holm berichtete von der Arbeit und

die Artisten gaben einen wundervollen

Ausblick auf all das, was im nächsten Jahr

im GOP Hannover zu erleben sein wird.

Über 10.000 Euro kamen aus dem Erlös

der Eintrittsgelder zusammen. Das GOP

rundete auf 11.000 Euro auf. In der aufgestellten

Spendenbox sammelten sich über

den Abend 1.820 Euro, die auf 2.000 aufgerundet

wurden.

Was für ein glanzvoller Abend: Werner Buss und viele GOP Artisten

unterstützten mit ihrem Einsatz das Engagement von Dr. Stefanie

Holm und ihren „Botschaftern“.

Solidarität & Menschlichkeit

Der Verein „A little help from my friends“

… übernahm die Mietschulden einer alleinerziehenden, schwangeren Mutter,

die sonst obdachlos geworden wäre.

… kaufte ein Fahrrad für einen syrischen Flüchtling ohne Verkehrsanbindung.

… kaufte ein Schlafsofa für einen Vater, damit seine Kinder zu Besuch

kommen können.

… bezuschusste die Tierarztrechnung eines Katers, der sonst gestorben wäre

und der einzige Freund seines Herrchens ist.

… unterstützt „360 Grad“, eine Anlaufstelle für die Allerärmsten, die zum Beispiel

Rezeptgebühren und andere dringend benötigte Dinge übernehmen.

… erleichtert einem Kinderchor aus Seelze, zusammengesetzt aus Migranten

und Flüchtlingen, die Arbeit.

… finanzierte einer in Not geratenen vierköpfigen Familie ein Jahresticket

für den Zoo, damit alle zusammen den schweren Alltag manchmal

hinter sich lassen können.

13.000 Euro für einen wirklich guten

Zweck – eine Ehre, so effektiv helfen zu

können.

Mehr Infos: www.help-my-friends.de

Wow_ #04_ EINUNDZWANZIG


So

fresh!

WOW! News

Alexander

Forchert

von GOP

showconcept –

ein lässiger

Dauerläufer.

MARATHON

HANNOVER

RUN, BABY, RUN!

Das GOP Team in Hannover mischt auch

sportlich vorne mit: Alle Jahre ist das Unternehmen

Kulturpartner des HAJ Hannover

Marathons, präsentiert am 3. April den

Auftaktabend, trägt logistisch zum Erfolg

des Sportspektakels bei und – last but not

least – geben einige GOP Mitarbeiter auch

als Teilnehmer auf der Strecke alles.

GASTSPIELE AUSSER HAUS

GOP UNTERWEGS

GOP Shows ernten reichlich Applaus. Nicht nur bei den etwa 800.000 jährlichen

Zuschauern in den Theatern, sondern auch „außer Haus“. Die Show

„Machine de Cirque“ sprengte in der Weihnachtszeit in der Orangerie der

Herrenhäuser Gärten in Hannover alle Besucherrekorde. Im Festspielhaus

in Füssen war die Show „WET“ ein Erfolg. Die Varieté-Kreuzfahrt der „TUI

Mein Schiff“ ist immer im Januar ein Vergnügen – für Passagiere wie für

ausgewählte GOP Artisten. Am 29. Juni wird das neue Bergrestaurant auf

der Zugspitze in 2.961 Meter Höhe seine Einweihung mit einer speziell

inszenierten GOP Show krönen. Und für die Zukunft sind noch viele weitere

Gastspiele und Tourneen der GOP Produktionen geplant…

GEWINNSPIEL

WOW! UND AUCH WAU?

Tiere auf der Bühne oder in der Manege? Das ist zurecht ein sehr kontrovers

diskutiertes Thema. Nun war es auf den eher kleinen Frontalbühnen

der weltweiten Varieté-Szene noch nie so richtig Mode, dressierte Wildtiere

zu zeigen. Aber vor einigen Jahrzehnten wurden tatsächlich noch regelmäßig

kleinere Tiere zur Schau gestellt. Pudel, Ziegen, Vögel, die Loopings

können – hat es das eigentlich im GOP auch gegeben? Antwort: In den letzten

26 Jahren – seit die Familie Grote das Unternehmen führt – gab es in

keinem der Programme eine Tier-Nummer. Aus Überzeugung. Doch anno

1950 (der Georgspalast in Hannover war auch damals schon ein berühmtes

Varieté-Theater) wurde ein recht einnehmendes Tier zur Schau gestellt

und begeisterte das Publikum damit, dass es in der ersten Reihe sämtliche

Kuchen verspeiste. Um welches Tier es sich handelte? Genau das ist

unsere WOW!-Preisfrage. Die Antwort finden Sie irgendwo in diesem Heft.

Wer suchet, der findet… und gibt dann seine Adresse und die Lösung im

Internet auf unserer Landing-Page www.variete.de/wow-gewinnspiel/ ein.

Der erste und schnellste Finder gewinnt

eine Übernachtung für zwei Personen

im Marriott Hotel in Bonn, inklusive eines

3-Gänge-Wunschmenüs im Restaurant

Leander und Eintrittskarten für das

Varieté-Theater. Einlösbar bis Ende September.

Die Gewinner 2 bis 11 dürfen sich

über je zwei Karten im GOP Theater ihrer

Wahl freuen. Die Freikarten gelten ebenfalls

bis Ende September.

Illustrationen: iana kauri/Shutterstock.com

ZWEIUNDZWANZIG_ #04 _ Wow


KIDS FÜR NIX

DER FERIENSPASS

Immer wieder in den Ferienzeiten lädt

das GOP Kinder bis zum Alter von 14

Jahren ein, kostenlos die aktuelle Show

in ihrem Theater zu schauen. Zum

Beispiel in Münster vom 17. Juli bis zum

28. August. Da gilt: Ein Kind genießt

den Gratis-Eintritt, wenn es von einem

voll zahlenden Erwachsenen begleitet

wird. Wo es die Aktion „Kids für nix“

gerade gibt, erfahrt Ihr auf der Webseite

unter www.variete.de/kids-fuer-nix/

BALD IST

ES SOWEIT:

DIE ERSTE APP

IT-Experten arbeiten gerade an etlichen neuen

Tools für das GOP Ticketsystem. Ab Sommer

wird es nämlich noch komfortabler, Eintrittskarten

online zu buchen und zu kaufen. GOP

Gäste können sich dann ganz easy ein eigenes

Kundenkonto einrichten und kommen

in den Genuss vieler Vorteile. Auch neu und

kurz vor der Vollendung: Die GOP App. Vom

Smartphone aus wird es dann supereinfach,

Gutscheine und Tickets zu buchen und sich

per Push-Nachricht über die neuesten Angebote

zu informieren. App-Nutzer sammeln mit

jedem Ticket-Kauf Bonuspunkte und kommen

vor anderen Kunden in den Genuss besonderer

Vergünstigungen. Und einige faszinierende,

virtuelle Spielereien wird es auch geben:

So werden sich die Besitzer eines GOP Gutscheins

mithilfe des Smartphones die Welt

der Artisten in ihr eigenes Wohnzimmer holen

können. „Augmented Reality“ ist das Stichwort

für diese visuelle Innovation.

GOP KANN

AUCH „JECK“

HELAU!

BONN – Bevor der Hofstaat des

Bonner Karnevals in die heiße

Phase der diesjährigen Session

ging, genossen 300 Jecken

einen charmanten Gala-Abend

im GOP Theater in Bonn.

HANNOVER – Nach dem

Riesenerfolg im Vorjahr ging

das GOP Hannover im Februar

2018 gleich mit zwei „Stunksitzungen“

an den Start.

DAS FESTIVAL DER BESTEN ARTISTEN VON MORGEN

PARIS, MON AMOUR!

Jedes Jahr ein Höhepunkt für das Team von

GOP showconcept: Das Festival Cirque de

Demain in Paris. Hier wird gesichtet, was in

der Szene heute und morgen angesagt ist,

mit Kollegen gefachsimpelt, neue Talente

entdeckt und Verträge geschlossen. Was die

GOP Kreativen in diesem Jahr besonders begeistert

hat?

Tim Kriegler, 20-jähriger Absolvent der

staatlichen Zirkusschule in Berlin und

Schützling von GOP Regisseur Markus

Pabst, gewann die Silbermedaille mit seinem

unglaublichen Strapaten-Act.

Das 39. Festival seiner Art begeisterte

durch ein insgesamt sehr hohes Niveau. Die

GOP Experten bahnten Verträge mit etlichen

Jung-Stars an, die schon morgen auf den

GOP Varieté-Bühnen zu sehen sein werden.

Das Renommee des GOP ist in der Artisten-Szene

weltweit sehr hoch. Das erlebten

die GOP Kreativen bei all ihren Gesprächen.

„Es wird als Ehre empfunden, bei uns zu arbeiten,

weil die Möglichkeit, sich mit all seiner

Kreativität einzubringen, kaum irgendwo

so hoch ist wie bei uns“, so Werner Buss

(GOP Kreativ-Chef).

GRILL- UND KOCHKURSE

IN BAD Ö – SO HOT!

Wie man Sushi richtig rollt, Pasta zu einer

Delikatesse werden lässt und wie vielfältig

ein Grillabend sein kann? Das wissen Sie

spätestens, wenn Sie einen der Kochoder

Grillkurse in Bad Oeynhausen

besucht haben. Dass man im GOP

nicht nur genießen, sondern auch

reichlich Profi-Tricks erlernen kann,

das wissen viele begeisterte Hobby-

Köche aus der Region schon lange.

Neun verschiedene Kursformate

gibt es in der Saison 2018.

Nähere Infos: www.variete.de/

spielorte/bad-oeynhausen/

oder Tel. 05731 / 74480.

BEWIRB DICH!

DIE BESTEN JOBS

Faszinieren Dich Licht und Ton? Magst Du große Events,

fröhlichen Service oder köstliches Essen? Oder bist Du eher ein

Zahlenmensch? Ob Koch, Restaurantfach-, Büro- oder Eventkaufmann

oder Bühnentechniker – an den sieben Standorten des

GOPs und in der Zentrale in Bielefeld – das GOP bietet großartige

Ausbildungsmöglichkeiten. Das zeigt auch ein origineller kleiner

Werbefilm, den Filmemacher Dominik Junker zum Thema entwickelt

hat (www.variete.de). Ach ja, und wenn Du Dir als Schüler

oder Student einfach etwas dazu verdienen möchtest, auch dafür

bietet das GOP reichlich Möglichkeiten. Finde Deinen Lieblingsjob!

Guckst Du? Hier! www.variete.de/jobs/

Wow_ #04_ DREIUNDZWANZIG


DER GEFLÜCHTETE MOJIWUR KHAN AUS BANGLADESCH MACHT SEINE AUSBILDUNG ZUM KOCH

Die große

Chance

m Bonner Küchenteam arbeiten

Menschen aus Deutschland,

Bangladesch, dem Iran und

China mit viel Freude am kulinarischen

Vergnügen ihrer Gäste

Hand in Hand. Nicht nur auf den

Bühnen der GOP Varieté-Theater

wird Völkerverständigung tagtäglich

vorbildlich gelebt. Auch hinter

den Kulissen erfahren die über 800

Mitarbeiter, wie inspirierend und

wertvoll der Austausch der Kulturen

ist. Ein besonderes Beispiel für

eine verdiente Chance ist die Geschichte

von Azubi Mojiwur Khan.

Das Deutsch des 25-jährigen Mannes aus

Bangladesch wird täglich besser. Dafür

lernt er fleißig – am Arbeitsplatz, in der

Berufsschule und Extra-Sprachunterricht

besucht er noch außerdem. Seit September

ist er Koch-Azubi im Bonner GOP Theater.

Im Augenblick ist er in der Varieté-

Küche eingesetzt. Hier werden alle Menüs

und Gerichte zubereitet, die die Gäste vor

und nach der Show im Theater genießen.

„Meine Arbeit macht mir ganz schön viel

Spaß“, sagt der stets gut gelaunte Bengale.

In den kommenden Jahren wird er im

Team von Küchenchef Frederic Arlt natürlich

auch alle andere Stationen und Posten

des großen Restaurantbetriebs durchlaufen.

Denn eine umfassende, fundierte

Ausbildung für seine Azubis ist dem GOP

wichtig. „Ich bin der Auffassung, dass die

Auszubildenden mit speziellen Talenten

und Vorlieben gerade auch in den anderen

Bereichen Erfahrungen und Kompetenzen

sammeln müssen“, sagt Frederic Arlt, dem

zusammen mit Geschäftsführer Kevin

Grote die Entwicklung von Mojiwur Khan

am Herzen liegt.

Mojiwur Khan kam vor gut einem Jahr

über das Arbeitsamt zu einem Vorstellungsgespräch

ins GOP Theater. Als er

zur Probe arbeitete war schnell klar: „Das

passt!“ Denn wie bei allen Mitarbeitern im

GOP Kosmos – ganz gleich auf welcher

Stufe der Karriereleiter – sind neben Kom-

VIERUNDZWANZIG_ #04 _ Wow

petenz und Zuverlässigkeit echte Herzlichkeit

und gute Laune ein hohes Gut am

Arbeitsplatz. Von diesen Tugenden besitzt

Mojiwur reichlich.

Der junge Mann floh vor über zwei Jahren

aus Bangladesch*. Sein Bruder war

gestorben und seine Eltern drängten ihn,

sich auf den Weg nach Europa zu machen,

um in Sicherheit zu sein und eine Zukunftsperspektive

zu haben. Es ist deutlich

spürbar, dass er öffentlich nicht gerne

über sein Schicksal sprechen möchte.

Nur so viel: Er erlebte eine lange Odyssee.

Fast ein Jahr war er unterwegs. Über Indien,

Pakistan, den Iran, den Irak gelangte

er in die Türkei, dann kam er über Italien

schließlich nach Deutschland, war erst in

Bielefeld und schließlich in Bonn untergebracht.

Sein erster offizieller Termin im GOP erwies

sich als Glücksfall für ihn – und auch

für seine Kollegen. Jeder mag ihn hier. „Am

Anfang gefiel mir besonders, dass meine

Arbeit nicht nur aus spülen und sauber

machen bestand. Es gab viele Aufgaben

– manchmal auch außerhalb der Küche.“,

meint Mojiwur. Und Kevin Grote ergänzt:

„Bei der Show ,Wet’ musste in der Pause

immer die komplette Bühne umgebaut

werden, da hat sich Mojiwur Khan sofort

gemeldet und geholfen, alles wieder ‚klarschiff‘

zu bekommen.“

Als im Sommer klar war, dass Mojiwur

Khans Aufenthaltsgenehmigung eventuell

nicht mehr verlängert würde, bot das

GOP dem fleißigen Mitarbeiter die Riesenchance,

eine komplette Koch-Ausbildung

zu absolvieren. Nachdem alle behördlichen

Hindernisse aus dem Weg geräumt

waren, konnte es losgehen. Zumindest

für die Dauer der Lehrzeit wird Mojiwur

Khan nun in Deutschland bleiben können.

„Ich finde es hier toll“, sagt ein glücklicher

Azubi. Wenn es nach ihm ginge, würde er

auch nach der Ausbildung im GOP arbeiten.

„Dann schauen wir neu und werden

natürlich helfen, wo wir können“, sagen

Geschäftsführer und Küchenchef übereinstimmend.

*STICHWORT

Bangladesch

Das südasiatische Land grenzt im

Süden an den Golf von Bengalen, im

Südosten an Myanmar und sonst an

Indien. Bangladesch gehört zu den am

dichtesten besiedelten Flächenstaaten

der Welt. Gerade in den letzten Jahren

ist das Land durch Überschwemmungen,

Taifune und andere Umweltkatastrophen

erschüttert worden. Über

die Grenze zu Myanmar (das frühere

Burma) sind seit letztem August an

die 600.000 Rohingya (eine verfolgte

muslimische Minderheit im buddhistischen

Myanmar) nach Bangladesch

geflohen. Die Zustände in den provisorischen

Lagern sind für die oft traumatisierten

Geflohenen katastrophal. Die

Unterbringung und Versorgung ist oft

alles andere als menschenwürdig. Und

noch eine Entwicklung: Die Zahl der

Menschen, die aus Bangladesch über

das Mittelmeer nach Italien flüchten,

ist im Jahr 2017 sprunghaft gestiegen.

Über 14 Prozent der Ankömmlinge in

Südeuropa stammen aus Bangladesch.

Nähere Infos: www.unicef.de


Kultur mit Meerblick.

Wenningstedt-Braderup auf Sylt hat reichlich Strand, Watt und Wellenschlag, tolle Restaurants,

herzliche Gastgeber, ein facettenreiches Sportangebot, eine der Abendsonne zugewandte Promenade

mit einem innovativen Veranstaltungszentrum. Inklusive: Blick aufs Meer und ein Kultur-Programm,

das es in sich hat.

SONG PING PONG

sekt and the city

tim boltz & Corinna fuhrmann

jo flemming olsen

bastian bielendorfer

the stokes

robby ballhaus joel havea triomarius jung

andrea bongers

korff // ludewig gregor pallast die unfassbaren Lars Bendix Düysen

roger stein michaela christel Herr schröder marcel kösling nina petri claudia thesenfitz

axel pape

die nixen

rainer bielfeldt

microband sabine kaack & boogie lilisius

alexander

neues von wolke 7 sjaella

abi wallenstein & boogie lilisius

merk christoph maria herbst & Moritz netrnjakob

Steffen Schröder robert griess

andi peters

rod stuart show don clarkE daniel helfrich sistergold tim linde ole lehmann glasblassing

duo buschbohne norman keil & Band

ulla meinecke band

godewind

lesung

kontrabass

lydie auvray

michael fitz lars redlich annika treutler

Prof. dr. rainer Moritz & Caroline Kiesewetter murzarella music puppet show

Heinz rudolf kunze

Gløde

carolin no sarajane

klaus hoffmann

san

glaser

michy reincke & Band

katja ebstein

lou hoffner / hansi kraus

Strandstraße 25

25996 WenNingstedT

www.kursaal3-sylt.de


ZWEI GESCHICHTEN AUS DEM GOP ALLTAG

Ganz schön

Was haben die Frau mit Bart, eine französische Kostümschneiderin, der GOP Dokumentarfilm

und seltene Eselrassen gemeinsam? Nun, auf den ersten Blick:

nicht viel. Sie alle sind jedoch der Stoff von Geschichten, die der Alltag in einem

modernen Kulturbetrieb schreibt. Geschichten von Menschen, die alles andere

sind als stromlinienförmig und die ihre Kreativität und ihr Herzblut dafür geben,

dass jedes Produkt aus der GOP Welt ein handgemachtes Einzelstück wird.

Illustration: svetikart/Shutterstock.com

Story 1

auline Voegeli arbeitet gerade an

der Straßburger Oper – an den

aufwendigen Kostümen für die

nächste Produktion. Aber die junge

Frau aus Colmar ist auch die

Liebste von Cyr-Ring-Artist Thibault

Theyssens. Der wiederum ist

Ensemble-Mitglied der noch taufrischen

Show-Produktion „Appartement“. Die Proben

vor der Welturaufführung in München

fanden auf dem GOP Showcampus in Hannover

statt. Dort besuchte Pauline ihren

Freund am 2. Januar. Beim gemeinsamen

Essen mit allen Künstlern lernte sie auch

den Künstlerischen Direktor Werner Buss

kennen. Als er von Pauline erfuhr, was ihre

Profession ist, horchte er auf und entwickelte

sofort eine Idee: „Unsere ,Frau mit

Bart’, Gabriel Drouin, aus der Show ,Freaks’

ist noch überhaupt nicht glücklich mit

dem Kostüm. Der Mann hinter der Figur

möchte nicht die typischen Klischees erfüllen

und muss sich zudem rundherum

wohl fühlen bei seinem Act. In drei Tagen

ist Premiere. Hast Du Lust, mit nach

Münster zu reisen und Dich der Sache anzunehmen?“,

fragte er Pauline gerade heraus,

so wie es seine Art ist.

Und Pauline hatte Lust, große sogar.

Denn sie liebt neue Herausforderungen.

So reiste sie mit Werner Buss zu den Proben

nach Münster, lernte Gabriel kennen,

erfuhr von seinen Kostümwünschen,

nahm Maß und hatte sofort eine Vision.

„Kostüme von Artisten müssen neben

dem optischen Anspruch natürlich einfach

sehr bequem und dehnbar sein, damit

der Künstler nicht in seiner Arbeit

behindert wird“, so Pauline. Eine Mitarbeiterin

vom GOP Münster fuhr sie sofort zu

Stofffabriken in der Umgebung. Pauline

fand das Material, das sie suchte. In der

Küche eines GOP Team-Kollegen stand

die Nähmaschine, die sie brauchte und sie

schneiderte noch in der selben Nacht los.

Dass Cyr-Ring-Artist* Gabriel Drouin bei

der Premiere drei Tage später so glücklich

war, lag nicht zuletzt an Paulines Kostüm.

Damit er für die nächste Zeit immer Bühnen-Garderobe

zum Wechseln hat, schneiderte

Pauline noch ein Kleid in Rot und

zwei weitere in Schwarz – das allerdings

erst, als sie wieder zurück zuhause war.

Es ist unschwer zu spüren, dass der

jungen Frau ihr erster, turboschneller GOP

Einsatz ungeheuer viel Freude gemacht

hat. „Die Chemie war einfach perfekt. Alle

beim GOP sind so nett. Ich hätte große Lust

auf weitere gemeinsame Projekte in der

Zukunft“, versichert die Kostümbildnerin.

*Soweit es in dieser Welt überhaupt Zufälle

gibt, ist es tatsächlich einer, dass sowohl

Paulines Freund (Show: „Appartement“)

als auch der Mann hinter ihrer ersten GOP

Maßanfertigung Cyr-Ring-Akrobaten sind

(Show: „Freaks“). Wo die beiden Herren,

ihre Kostüme und ihr gesamtes Ensemble

als nächstes zu sehen sind, entnehmen

Sie dem GOP Showfahrplan auf S. 17.

VIER_ SECHSUNDZWANZIG_ #04 _ Wow#04 _ Wow


schräg…

Story 2

iele GOP Showtrailer auf der Webseite

www.variete.de tragen die

Handschrift von Dominik Junker

und seinem Team. Neben diesen

kleinen Kunstwerken arbeitet der

freie Filmemacher aber gerade parallel

an einem Mammutprojekt:

einem 60-minütigen Dokumentarfilm, der

den Entstehungsprozess von GOP Shows

auf die wunderbarste Art einfängt. Im

Mittelpunkt: Immer die Menschen, die das

Werden von Unterhaltungskunst möglich

machen. Etwa 20 Stunden Filmmaterial

sind bei seinen Einsätzen an den spannendsten

Drehorten zusammengekommen.

Jetzt im Frühjahr gilt es, aus der Fülle

des Materials die Essenz für seinen Film

zu erschaffen. Eine unglaubliche Aufgabe,

vor der Dominik steht. „Ich freue mich darauf“,

versichert der ambitionierte Filmemacher.

Dass Varieté noch ein wenig bunter und

vielfältiger ist als das normale Leben, erfuhren

Junker und sein Kollege Norman

Krüger auch, als sie einen der Protagonisten

des Films, Fahrrad-Artist, Landwirt

und Eremit Jacques Schneider, irgendwo in

einem großen dunklen Wald, irgendwo in

Frankreich, irgendwann im tiefsten Winter

besuchten.

Als sie den Lebenskünstler und sein

Heim endlich gefunden hatten, mussten

sie zunächst einen Schnaps mit ihm trinken

und dann in einen halbgefrorenen

Bach hüpfen. Als Beweis quasi, dass ihnen

der Dreh auch wirklich ein ernstes Anliegen

war. Die jungen Männer sprangen und

bekamen Zutritt zu Jacques' einzigartiger

Welt: Der Mann mit Rauschebart tritt nämlich

nicht nur auf den großen Bühnen der

Welt auf, sondern hackt Holz und züchtet

unter anderem eine seltene Eselrasse. In

seinem Trainings-Zirkuszelt mitten im

Wald fühlen sich die Tiere wohl. Tricks

können sie allerdings nicht. Im Gegenteil:

Die Tiere sind hier das Publikum. Jacques

tritt mit Vorliebe vor seinen Eseln auf. Zuschauer,

die wahrscheinlich nur durch gutes

Futter manipulierbar sind…

Dominik Junker und sein Team waren

jedenfalls schwer beeindruckt von diesem

speziellen Lebensentwurf – wie von so

vielem anderen, was sie im Zuge der Dreharbeiten

erleben durften.

* Das Ergebnis ihrer filmischen Reise

durch die GOP Welt wird diesen Sommer

erstmal feierlich der Öffentlichkeit gezeigt.

In Spezial-Filmnächten in Theatern und

Kinos, vielleicht auf Festivals und im Fernsehen.

Alle Termine werden rechtzeitig

veröffentlicht auf www.variete.de

Wow_ #04_ Wow_ SIEBENUNDZWANZIG #04_ VIER


EINE KLEINE TURNSEQUENZ MIT ARTIST IGOR BOYTSOV (50)

Fit for

Frühling

Dass ein Zirkus- oder Varieté-

Künstler jenseits der 30 zum

alten Eisen gehört, deckt sich

nicht mit der Wirklichkeit. Im

Gegenteil. Die Bühnenpräsenz

wächst mit den Jahren und die außergewöhnlichen

körperlichen Fähigkeiten bleiben.

Auf allen GOP Bühnen gibt es dafür

reichlich lebende Beweise.

Gute Pflege, ein schlaues Trainingsprogramm

und eine entspannte innere Haltung

sind die Basis. Bestes Beispiel: Igor

Boytsov. Vollblutartist aus Russland, gerade

50 geworden, startete seine Karriere als

Sportakrobat, wechselte dann ins künstlerische

Fach, vollführt auf dem russischen

Barren – einer sieben Meter langen, biegsamen

Stange – jeden Abend in der Show

„Grand Hotel“ unglaubliche Sprünge und

Tricks. Hat mit seinem Trio in den letzten

Jahrzehnten alle großen Artistik-Preise

gewonnen, war bei den renommiertesten

Compagnies engagiert und liebt es nach

eigenem Bekunden „mehr als alles andere,

im GOP aufzutreten“. Hier hat er schon in

etlichen Produktionen für „Schnapp-Atmung“

beim Publikum gesorgt. Ans Aufhören

denkt er übrigens noch lange nicht.

Zusammen mit WOW!-Autorin Imke Wein

hat sich Igor Boytsov in der Frühlingssonne

zwei gymnastischen Figuren genähert,

die zunächst Respekt einflößen:

Dem Spagat und dem Handstand.

Die beiden Vorturner haben dasselbe Alter,

der eine macht Spagat und Handstand seit

er laufen kann, die andere erst seit kurzem,

beide üben täglich, aber nie länger

als eine Stunde, und behaupten: „Der Körper

ist lernfähig. Mit Geduld, Spucke und

konstantem Trainingsfleiß ist nichts möglich – weder Spagat noch Handstand

unsind

ein Mysterium.“

Allerdings raten beide, den Weg als Ziel

zu nehmen. Weniger zu wollen und dafür

mehr zu bekommen. „Wer konstant

und gut angeleitet übt, wird auf jeden Fall

körperlich und geistig davon profitieren“,

meint Igor.

Professionelle Anleitung ist gerade für

Beginner unerlässlich. Welcher Sportstil

zum gewünschten Wohlbefinden führt, ist

Geschmackssache. Gezielte Gymnastik,

Yoga oder Akrobatik halten unsere beiden

Probanden jedenfalls für eine phantastische

Methode, um elegant und schmerzfrei

älter zu werden. Die älteste amtierende

Kontorsionsakrobatin (Schlangenfrau) ist

übrigens Mitte 80 und lebt in Australien…

ACHTUNDZWANZIG_ #04 _ Wow


Step 1

Warm machen

und Gelenke mobilisieren

Ein 20-minütiger Lauf oder für Yogis

zwölf Sonnengrüße bringen den

Körper auf eine gute Betriebstemperatur.

Dann gilt es, die Gelenke der

Hände und Füße und auch der

Schulter durch kreisende

Bewegungen zu mobilisieren.

Wie übe ich

am besten?

Step 2

Dehnen

Vor- und Rückbeugen in allen

Varianten sind wichtig, um die

nötige Elastizität für den Handstand

zu erreichen. Ebenso brauchen Hüften

und Beine die nötige Flexibilität. Bei

täglichem Üben stellen sich schnell

Erfolge ein. Denn ein „Ich-Bin-Ungelenkig“

gibt es eigentlich

Aha...

Das gesuchte Tier

unseres Gewinnspiels

ist ein Elefant

mit dem klangvollen

Namen Nelly.

Step 3

Kraft

3

Vor allem für alle Umkehrhaltungen

– wie Hand- und

Kopfstand – braucht es Kraft

in den Beinen, dem Körperzentrum

und in

den Armen.

gar nicht.

Step 4

Spagat

Um den vollen Spagat

zu schaffen, braucht es

einen langen Atem.

Es gibt Dutzende Vorübungen,

die gezielt darauf

vorbereiten. Aber nichts ist

unmöglich und nichts

ist naturgegeben…

!

Hanteln und andere

Gerätschaften braucht man

übrigens gar nicht, wenn man

beim Turnen ein Pendant hat.

Das erhöht die Freude, steigert

die Willenskraft und ist

Step 5

Handstand

Alle Umkehrhaltungen und balancen erfordern neben Kraft,

Arm-

Elastizität und der richtigen Technik

vor allem auch ein wenig Mut,

die Welt auf den Kopf zu stellen.

Während der Laie auf jeden Fall den

eigenen Schwankungen Beachtung

schenken darf, muss sich der Profi

manchmal über eigene Befindlichkeiten

hinwegsetzen. „Wenn es bei mir

mal irgendwo zwickt, merke ich doch

ansonsten reine Vertrauenssache.

erst, dass ich lebe“, ist Igors vorbildliche Haltung zum

Thema Zipperlein. Alleine üben sollte man erst, wenn

man weiß, worauf zu achten ist! Und auch zu beachten:

Nicht alle Tage sind gleich. Wenn der Handstand

mal nicht gelingt, reicht auch ein Kopfstand oder eine

tiefe Vorbeuge. Denn die innere Stimme lügt nie.

Wow_ #04_ NEUNUNDZWANZIG


Eine (West-)Deutschlandreise

der besonderen Art: Ob

München, Münster, Bonn oder

Bremen – das GOP bietet an

allen seinen sieben Standorten

nicht nur allerbeste Varieté-Kultur,

sondern auch preislich sehr attraktive Arrangements

mit absolut erstklassigen Partnerhotels.

Ob man bei einer Rundreise vielleicht gleich mal alle sieben

Theater und die entsprechenden Städte kennenlernen oder

sich eine kurze Auszeit mit beflügelnden Anregungen gönnen

möchte: Der Phantasie sind quasi keine Grenzen gesetzt. In

manchen Städten befindet sich das Partnerhotel unmittelbar

DIE GOP KURZURLAUBE

Fürsüße

Träume

neben dem Theater (z.B. Bad Oeynhausen,

Bonn oder Bremen), in anderen

Städten ist ein Ticket für den

öffentlichen Nahverkehr Bestandteil

des Arrangements. Immer

kann man das Package auch mit

einem kulinarischen Verwöhnprogramm

verbinden. In jedem Theater

beraten wissende Mitarbeiter über die individuellen

Möglichkeiten. Unter www.variete.de / dem Menüpunkt

„Spielorte“ und dann unter „Angebote“ erfahren Sie alle

Details für ihre Lieblingsstadt. Die Kombi aus Show und Hotel

ist übrigens auch eine tolle Geschenkidee. Hier drei Beispiele:

Illustration: Mr Aesthetics/Shutterstock.com

Essen

2 erleben

Genuss total in

1 Bad Oeynhausen

In Bad Ö kooperiert das GOP mit fünf erstklassigen Herbergen

und es gibt eine besondere Vielzahl spannender

Angebote. Das fesche Design-Hotel Vienna House Easy

ist z.B. über einen gläsernen Gang

direkt mit dem Theater verbunden.

An bestimmten

Tagen gibt es die Kombi

aus Eintrittskarte, Drei-

Gänge-Wünsch-Menü

im Theater-Restaurant,

Einlass im Adiamo-

Dance-Club und Genießerfrühstück

schon ab

109 € pro Person.

In der „Perle des Ruhrpotts“ kann man richtig was erleben:

Für Gruppen ab sechs Personen sind das Theater-Ticket,

die Übernachtung im modernen Welcome-Hotel und eine

Erlebnisführung durch die Zeche Zollverein (wahlweise

Führung im Schalke-Museum und der Veltins-Arena)

schon ab 89 € buchbar.

Kurzurlaub in

3 Bonn

Wenn Sie Bonn einmal völlig neu entdecken wollen,

bietet das jüngste GOP Theater im Bonner

Regierungsviertel und das benachbarte Vier-

Sterne Marriott World Conference Hotel eine

spannende Ausgangsposition. Das Arrangement

ab 119 € pro Person enthält die Eintrittskarte, ein

3-Gänge-Wunschmenü im Theaterrestaurant

„Leander“, einen Welcome Drink in der Sky-Bar

des Hotels, die Übernachtung mit Frühstück und

die Gratis-Nutzung des Wellness-Bereichs.

DREISSIG_ #04 _ Wow


AppLauS!

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Das GOP kann Show! Appartements & Mehr kann Sylt! Bei uns mieten Sie die 100 schönsten Appartements und Häuser der Insel.

Wir tragen das Mehr im Namen aus Überzeugung und bieten unseren Gästen mehr Reet, mehr Platz, mehr Luxus, mehr Service, mehr

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Der roTe PunKt - Die GOP-Porträt-Serie

1

TANJA UHE UND IHR TEAM SORGEN FÜR DEN PERFEKTEN GRAFISCHEN AUFTRITT DES GOP

Optisch 'ne glatte

Text: Imke Wein // Fotos: Susanne Freitag


Jede GOP Show ist ein unverwechselbares

Einzelstück.

Damit die Besonderheit und

der Stil jeder Produktion

auch grafisch ihren perfekten

Ausdruck finden, entwickeln

Tanja Uhe und ihr

Team im GOP „Headquarter“

in Bielefeld die individuelle

Optik zu jeder Show. Aber

das ist nur eine von unzähligen

Aufgaben, die die GOP

Grafikabteilung für alle sieben

Theater und für das Gesamtunternehmen

umsetzt.

Nach dem Abi gab es für Tanja

Uhe drei berufliche Optionen

sehr unterschiedlicher Natur:

1. Hutmacherin 2. Meeresbiologin

3. Grafikerin. Schon früh

hatte die Bad Oeynhausnerin sich für alles

begeistert, was es zu gestalten gab, belegte

in der Oberstufe „Kunst“ als Leistungskurs,

machte Praktika in der Mediengestaltung

und in der Werbefotografie. „Das hat meine

Entscheidung dann leichter gemacht. Ich

begann eine Ausbildung zur Grafikerin

und bin bis heute glücklich mit meiner

Wahl“, sagt Tanja Uhe strahlend.

Ihren ersten Live-Eindruck von der GOP

Wirklichkeit gewann sie auf einer Weihnachtsfeier

mit ihrem damaligen Arbeitgeber

im monumentalen Theater von Bad

Oeynhausen. Dass es eine besondere Chemie

zwischen ihr und der Welt des Varietés

gab, stellte sich aber auch am Arbeitsplatz

selbst heraus. Denn die Agentur, für

die sie tätig war, hatte das GOP als Kunden.

So war Tanja Uhe immer wieder beteiligt

am kreativen Prozess, dem Unternehmen

seine unverwechselbare, gestalterische

Identität zu geben.

Mit der Entwicklung des GOP wurde auch

der Bedarf an Werbematerial stetig größer.

Tanja Uhe mit der Übersicht aller Show-Gestaltungen

für die aktuelle Spielzeit.

Familie Grote und Geschäftsführer Olaf

Stegmann entschieden, für die GOP Entertainment

Group eine Zentrale einzurichten

(für Abteilungen wie die Buchhaltung,

usw.), zuständig für alle Theater. So konnten

viele Synergien entstehen und gleichzeitig

viele übergeordnete Standards etab-

liert werden.

„Es liegt in der

Natur unseres Jobs,

dass man von der ersten

Idee bis zur Fertigstellung

eines Produkts

immer wieder spontan

sein muss.“

Irgendwann im Laufe des Jahres 2013

klingelte das Telefon bei Tanja Uhe und

sie wurde gefragt, ob sie sich vorstellen

könne, die zentrale GOP Grafik-Abteilung

aufzubauen. „Eine Riesenherausforderung,

zudem hatte ich gerade bei einer

neuen Agentur einen Job angenommen.

Das waren aufregende Tage des Abwä-

gens, schlaflos noch dazu. Aber ein so

spannendes Angebot kann man nicht

ausschlagen“, versichert Tanja Uhe augenzwinkernd.

Anzeigen, Präsentationen, Produkt-Branding,

Messestände, Firmenschilder, Show-

Logos, Broschüren – in der GOP Welt geht

es immer wieder darum, den roten Faden

und die Zusammengehörigkeit der Theatergruppe

optisch erlebbar zu machen und

gleichzeitig die Vielfalt des Varietés abzubilden.

Allein die aktuellen Printprodukte

des Grafik-Teams füllen locker einen ganzen

Tisch.

Routine gibt es dabei kaum in Tanjas Arbeitsalltag,

Langeweile schon gar nicht.

„Ich versuche natürlich, so viele planbare

Abläufe zu gewährleisten wie irgend möglich.

Aber es gibt auch immer wieder die

Notwendigkeit, alles schnell umzuwerfen,

weil aktuelle Projekte dazwischen kommen.

Außerdem liegt es in der Natur unseres

Jobs, dass man von der ersten Idee bis

zur Fertigstellung eines Produkts immer

wieder spontan sein muss.“

Zu den planbaren „Dauerbrennern“ gehört

es für alle Häuser, die Programmflyer zu

gestalten. Bei sieben Theatern und sechs

Showwechseln im Jahr sind das 42 Flyer,

die erscheinen in einer Gesamtauflage im

hohen sechsstelligen Bereich und sind,

trotz der wachsenden Bedeutung des Internets

und des Onlinemarketings, ein

sehr wichtiger Werbeträger. Aber auch im

Wow_ #04_ DREIUNDDREISSIG


In der Bielefelder GOP Zentrale arbeiten Abteilungen

wie die Geschäftsführung, die Buchhaltung, die Grafik

und das Marketing für alle sieben Theater.

digitalen Bereich – wie auf der Webseite

www.variete.de – bekommt jedes Produkt

und jedes Arrangement natürlich sein eigenes

Gesicht. Denn eine unverkennbare,

professionelle Gestaltung ist nicht nur für

Print-Produkte das A und O.

Schon etwas weniger planbar sind die Produkte,

die von den Häusern im Theateralltag

so gebraucht werden. „Im Idealfall wird

das auch noch so kleine Schild im Theaterflur

von uns gestaltet, damit das Corporate

Design nicht verwässert wird“, meint

„Im Idealfall wird

das auch noch so

kleine Schild im Theaterflur

von uns gestaltet,

damit das Corporate

Design nicht

verwässert wird.“

Tanja Uhe. Das Theater meldet also seinen

Bedarf. Die Grafik prüft, kalkuliert und

legt den Zeitrahmen für das Projekt fest.

Jedes Theater wird behandelt, als wäre es

ein Kunde. Schnell und auf den Punkt zu

reagieren, ist für das GOP Grafik-Team immer

die oberste Prämisse – wie es sich für

eine gute Agentur gehört.

Manchmal ploppen auch spontane Groß-

Projekte in den Bielefelder Kreativbüros

auf, die für das ganze Team eine außerordentliche

Herausforderung darstellen,

aber gerade darum besonders Spaß machen.

Gerne denkt das Quintett daran zurück,

als es galt, den Paderborner Flughafen

neu „zu branden“ und man sich gerade

in der letzten Phase der Anbringung von

Werbeflächen auf die speziellen Sicherheitsbestimmungen

in Flughäfen einstellen

musste. Oder als das neue Parkhaus

in Essen – gegenüber vom Theater – vom

Grafikteam mit sogenannten „anamorphischen“*

Bildern versehen wurde, die dort

jetzt für visuelle Effekte sorgen. „Ich sag’

Eine besonders große kreative Freude ist

es für Tanja Uhe und ihr 5-köpfiges Team,

wenn es darum geht, die sogenannten

Key-Visuals, also das Logo mit Bild für

jede Show zu gestalten. „Das ist eine nigsdisziplin für uns. Die Mitarbeiter von

Kö-

GOP showconcept stellen uns die Shows

und alle schon bekannten Details für die

Produktion vor – je mehr es davon gibt,

desto klarer wird für uns, welche Philosophie,

welche Textur die neue Show haben

wird. Dann machen wir uns ans Werk, entwickeln

gemeinsam Ideen, verwerfen sie

wieder, bis eine klare Vision entsteht. Da

jeder von uns auch spezielle Vorlieben hat,

ergibt es sich beinahe von selbst, wer die

Gestaltung für welche Show übernimmt“,

berichtet Tanja Uhe aus dem Team. Alle

einzelnen Showgestaltungen fließen dann

in die Spielzeit-Broschüre ein, die immer

im Herbst für die kommende Saison entwickelt

wird und die es auch nochmal adaptiert

für jedes der sieben Häuser gibt.

ja, Langeweile geht anders“, meint Tanja

Uhe strahlend und wendet sich dann wieder

ihren Herausforderungen zu.

*Bei Anamorphosen handelt es sich in der

bildenden Kunst um perspektivisch stark verzerrte

Bilder, die nur unter bestimmten Bedingungen

zu sehen sind.

In unserer Porträt-Serie „Der Rote Punkt“ stellen wir

die Drahtzieher im GOP Business VOR. Für die nächste

Ausgabe übergibt TANJA UHE den roten GOP Punkt an

SENIORCHEF HUBERT GROTE.

VIERUNDDREISSIG_ #04 _ Wow


EINEN SPOT AUF UNSERE STAMMGÄSTE

Die woW-uMfrAge

Warum ist’s im GOP so schön?

Einen riesengroßen Applaus für unser Publikum: In allen sieben GOP Theatern wächst die Zahl der

Stammgäste stetig. In Hannover gilt das Publikum als besonders varietéerfahren, aber auch experimentierfreudig:

Viele Gäste kommen seit der Eröffnung vor fast 26 Jahren regelmäßig und lassen sich keine

Show entgehen. Und auch im zuletzt eröffneten Theater in Bonn (2016) gibt es schon reichlich Wiederholungstäter.

Vom Varieté-Virus anstecken lassen sich Menschen aller Generationen und aller Vorlieben.

In unserer Umfrage-Rubrik stellen wir besonders leidenschaftliche GOP Fans vor.

LARS WEINREICH AUS BREMEN:

„Wie ein Stück

Zuhause“

Wenn Lars Weinreich das Foyer des GOP Theater in

Bremen betritt, wird er von allen Seiten mit herzlichen

Worten begrüßt. Kein Wunder: Der Wahl-Bremer besuchte

das GOP Mitte Januar zum 40. Mal. Man kennt sich.

„Ich kann mir wirklich nichts Schöneres vorstellen, als

einen Abend hier zu verbringen. Es ist ein wenig, wie

nach Hause kommen. Das Gesamtpaket aus Essen, Trinken

und Unterhaltung ist für mich perfekt: Hochgenuss

rundherum. Jedes Mal erfüllt sich meine Erwartung und

wird oft noch übertroffen“, versichert Lars Weinreich in

der Piano-Bar mit einem fancy Aperitif in der Hand. Der

Personalrat einer Krankenkasse lässt sich als Inhaber des

Premiere-Abos keine Show entgehen und kommt immer

mit einem ausgewählten Freundeskreis.

Seit der Eröffnung des Theaters in Bremen vor fünf Jahren

ist er mit von der Partie und war von Anfang an begeistert.

„Ich finde, Unterhaltung ist eine große Kunst. Es

muss nicht immer Experimentelles sein, damit die Seele

berührt wird“, meint Lars Weinreich. Große Musicals

mag er auch sehr, aber „da gibt es nicht so gutes Essen

und die Atmosphäre ist nicht so herzlich und persönlich

wie hier“, schwärmt er. Mit der Zeit hat er sich zu einem

ausgewiesenen Artistik-Experten entwickelt. Oft bereitet

er sich auf die neue Show richtiggehend vor, schaut die

Trailer und Videos der Artisten im Internet an. „Die Show

„Plüfolie“ war für mich bislang vielleicht die beste. Aber

das stimmt auch wieder nicht. Es ist jedes Mal so anders

und immer bezaubernd“, meint Weinreich, freut sich auf

das Menü und ist schon sehr gespannt aufs „Grand Hotel“.

MARLENE UND JOSEPH WIMMER:

„Die beste

Medizin“

Zunächst gab es auch einen Hauch von Skepsis. „Wir waren sehr

große Fans der ,Kleinen Komödie’, die vorher dieses Theater mit

Leben füllte. Aber wir haben ‚den Neuen‘ vom GOP natürlich eine

Chance gegeben und waren von Anfang an aufgeschlossen“, erinnert

sich die Münchnerin Marlene Wimmer an den Moment, als sie

begann, sich für das Genre des Varietés zu begeistern. „Es ist aber

auch die warme Herzlichkeit der Gastgeber, die uns so viel Freude

bereitet. Also, die Frau Wucher ist einfach ein Schatz“, sagt Marlene

Wimmer, die mit ihrem Mann bei den Premieren immer persönlich

von der Stellvertretenden Direktorin begrüßt wird.

Marlene und Joseph Wimmer besaßen früher in München eine

große Schlachterei. Als Ausgleich zum Geschäftsleben bereisten

sie die ganze Welt und genossen auf ihren Wegen Kultur aller Art,

um den Geist zu erfrischen. Heute hat Live-Kultur für die beiden

80-Jährigen noch eine andere Bedeutung. „Mein Mann war sehr

krank, wir haben festgestellt, dass Theater- und Konzertbesuche

ihm so gut tun und viel besser wirken als jede Medizin.“ Insbesondere

die Abende im GOP entfalten eine besondere Wirkung, versichert

die Frau Gemahlin.

Marlene und Joseph Wimmer lassen auch Freunde und Bekannte

an ihrem eigenen Vergnügen teilhaben. „Vor zehn Jahren kannte

das GOP in München keiner. Und das Theater musste echte Überzeugungsarbeit

leisten. Dabei haben wir als begeisterte Besucher

gerne ein wenig geholfen, viel Werbung gemacht und Freunde

eingeladen. Das tun wir bis heute – mit Erfolg“, freut sich Marlene

Wimmer über das inzwischen immer volle Haus. Aus ihrer Zeit

als aktive Geschäftsfrau weiß sie, wie wichtig Mund-zu-Mund-

Propaganda ist. Das Paar ist übrigens so angetan von Artistik in

all seinen Spielformen, dass sie im März nach Monaco reisten, um

dort das traditionelle Zirkusfestival zu erleben.

Wow_ #04_ FÜNFUNDDREISSIG


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