Newsletter Ausgabe März 2018

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Ansprechpersonen

SCUOL – ANGEBOTE AUCH PRÄVENTIV

Die Allgemeinpsychiatrische Tagesklinik Scuol (ATK) ist für psychisch Erkrankte

eine wichtige Anlaufstelle. Innerhalb der Früh-Intervention kommt Hausärzten eine

zentrale Rolle zu. Je früher der Ambulante Psychiatrische Dienst (APD) die Abklärungen

vornehmen kann, desto günstiger sind die

Genesungsprognosen.

NICOLE DOLATOWSKI

Leiterin ATK Scuol

Tel. 058 225 10 30

nicole.dolatowski@pdgr.ch

LIC. PHIL. MATHIAS EGGER

Psychologe APD/ATK Scuol

Tel. 058 225 10 10

mathias.egger@pdgr.ch

Psychiatrische Dienste

Graubünden

Allgemeinpsychiatrische

Tagesklinik Scuol

Bogn Engiadina Scuol

Postfach 57

7550 Scuol

Psychiatrische Dienste

Graubünden

Ambulanter Psychiatrischer

Dienst Scuol

Bogn Engiadina Scuol

Postfach 57

7550 Scuol

Die ATK Scuol wird gemeinsam von Mathias

Egger und Nicole Dolatowski geleitet. Egger,

Fachpsychologe für klinische Psychologie

FSP, legt wie seine Kollegin grossen Wert auf

eine effiziente Prävention und Nachsorge.

Beide stellen fest, dass psychisch Erkrankte

oft zu spät zu Abklärungen in den Ambulanten

Dienst oder in die Tagesklinik kommen.

«Wenn die Fachpersonen und Angehörigen

noch rascher mit uns Kontakt aufnehmen,

könnten wir die Patientinnen und Patienten,

lange bevor sich die Erkrankung chronifiziert,

fachspezifisch behandeln. Für diesen Schritt

müssen die Patienten natürlich auch bereit

sein.»

Prävention und Therapie

Die ATK Scuol bietet je nach Erkrankungszustand

verschiedene individuelle Therapien

an. «Unser Konzept basiert auf der Prävention,

um stationäre Klinikaufenthalte möglichst

zu umgehen, sowie auf der Nachsorge nach

klinischer Behandlung. Den Fokus richten wir

auf therapeutische Angebote. Das ambulante

Behandlungsangebot umfasst konflikt- und

problemlösungsorientierte Betreuung,

Entspannungs-, soziales und kognitives

Kompetenztraining, Psychoedukation und

Bewegungstherapie. Das alles stärkt insbesondere

auch die Selbstsicherheit und den

Selbstwert der Klientinnen und Klienten».

Suchtabhängige Menschen werden in der

ATK Scuol ambulant nach ihrem Entzug

betreut. «Dabei ist auch der Patientenaustausch

über die gemachten Erfahrungen ein

wichtiger Genesungsbaustein», so Egger und

Dolatwoski. «Denn das gibt vielen neue Kräfte,

sich dem Leben wieder zuzuwenden». Das

Therapieprogramm wird nach zweiwöchiger

Teilnahme flexibel ausgestaltet. «Wir sehen in

diesem Zeitraum ganz genau, was der Patient

braucht und können ihn beim Wiedereingliederungsprozess

in den Beruf unterstützen».

Während der ambulanten Behandlung in der

ATK Scuol läuft die hausärztliche Behandlung

ganz normal weiter. «Nur wenn der Hausarzt

diese an uns weiter delegiert, übernehmen

wir sie während der Therapiezeit», sagt

Egger. Noch sei es zwar mehr seine Vision als

gelebte Realität, «aber eines Tages werden

wir die Gesundheitsförderung viel stärker

präventiv angehen, damit es überhaupt erst

gar nicht zu psychischen Störungen kommt».

Egger möchte die Hausärzte in jedem Fall

aber gerne dazu ermuntern, die Patienten im

Frühstadium psychischer Erkrankung an den

Ambulanten Psychiatrischen Dienst Scuol zu

schicken».

Psychiatrische Spitex

Zur ATK Scuol gehört ebenfalls die Ambulante

Psychiatrische Spitex. Sie betreut Patientinnen

und Patienten in ihrem häuslichen

Umfeld. «Wir unterstützen die Patienten im

Alltag, kaufen mit ihnen ein, kochen gemeinsam,

helfen bei der Gestaltung ihrer Beziehungen,

begleiten sie in Lebenskrisen und

führen therapeutische Gespräche», erklärt

Nicole Dolatowski.

Jeden Freitag von 14.45 – 15.45 Uhr öffnet die

ATK im Rahmen eines Info-Café ihre Türen

für Interessierte. Hausärzte, Zuweisende und

weitere Behandlungspartner erreichen den

APD Scuol über die Tel. 058 225 10 10 und die

ATK Scuol über die Tel. 058 225 10 30 oder

schreiben an info@pdgr.ch.

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