Sport_Art_Ausgabe_4_Online

brandstift

Verlagsort 6336 Langkampfen

AUSGABE Nr. 04 | April - Mai 2018

DAS LOKALE SPORTMAGAZIN FÜR KUFSTEIN, WÖRGL & UMGEBUNG

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4

Editorial

Hannes Jenewein

Herausgeber

Ich habe jetzt zwei

Wochen zu Hause

gesessen, das war schon

zu lang. Ich kann nicht

jeden Tag Rasen mAEhen.

Klaus Augenthaler

„Meine Reise quer durch die heimischen

Sportvereine geht weiter und versetzt mich

immer wieder ins Staunen. In meinem bisherigen

Leben bin ich wohl noch nie mit so

vielen Europa- und Weltmeistern wie bei der

Schützengilde in Angerberg an einem Tisch

gesessen!

Auf die Frage, was nach solchen herausragenden

Titeln passiert, wie damit in der Öffentlichkeit,

in den zahlreichen Medien umgegangen

wird, erntete ich lediglich lächeln. Es

existieren defi nitiv Sportarten, wo auf bereits

bei weitem geringere Erfolge Autokorsos der

heillos entfesselten Bevölkerung, Ehrenbucheintragungen,

unendliche Pressetermine, TV

Auftritte, lukrative Werbeverträge, massig

„Politikerhändeschütteln“, schlichtweg, der

totale Wahnsinn folgt!

Natürlich kann das öffentliche Interesse zwischen

unseren Haupt- und den sogenannten

Randsportarten aus durchaus nachvollziehbaren

Gründen nicht 1:1 auf die Waagschale

gelegt werden. Natürlich ist die Leistungsdichte

bei Disziplinen, welche weltweit um ein

Vielfaches mehr Menschen ausüben größer.

Trotzdem gibt es mehr als Schwarz und Weiß,

mehr als Vergötterung und vollkommener

Ignoranz. Herausragende Leistungen sollten

unabhängig jeglicher Steckenpferde mindestens

gebührend gewürdigt, anerkannt, respektiert

werden!

Mir geistert immer noch ein Interview mit

Marcel Hirscher im Kopf herum, wo sich unser

unumstrittenes, weltweit bekanntes Aushängeschild

nach seiner ersten olympischen

Kombinations-Goldmedaille im südkoreanischen

Pyeongchang zum örtlichen Interesse

äußerte. Demnach war er offensichtlich geschockt

von den sehr geringen Zuschauerzahlen

direkt vor Ort.

Zitat:“Da schwingst du ab, hast einen deiner

größten sportlichen Momente, gewinnst das

Ding - und dann sind da gefühlt 30 Zuschauer.

Da denke ich mir: ‚Hä? Das soll das Größte

sein, was es im Sport gibt?“

(Quelle: www.sport.oe24.at)

Die koreanischen Fans interessierten sich vor

allem für die Wettbewerbe in den Eishallen

an der Küste von Gangneung, vorrangig für

Shorttrack und Eiskunstlauf. Dort ist offensichtlich

Ski-Alpin eine komplette Randsportart

und die hiesige Bevölkerung wunderte

sich mit Sicherheit über das unverständlich

große ausländische Medieninteresse an diesem

doch so „komischen“ Skisport.

Das Ganze könnte man jetzt durchaus etwas

wirken lassen! :o)

Nun gut, genug gewirkt! Ich wünsche Euch

auf jeden Fall wieder viel Spass bei der gemeinsamen

Reise durch unsere vielfältigen,

heimischen Sportlerwelten.“

Herzlichst Euer

Titelbild: Lea Schwöllenbach, Wave TRI Team TS Wörgl © Brandstift

Medieneigentümer und Herausgeber: Brandstift - Printservice & Grafi k · Hannes Jenewein · Fichtenweg 3 · A-6336 Langkampfen · ATU 70066901 · offi ce@brandstift.at · www.brandstift.at

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Fussball schwoich

Badminton Langkampfen

Taekwondo woergl

Markus Zierl, Kapitän vom FC Schwoich, über

die aktuelle, herausfordernde Situation in

der Landesliga Ost, das unglaubliche Verletzungspech

in der Hinrunde und wie sich der

heimische Fußballclub wieder aus der unliebsamen

Abstiegszone herausmanövrieren will.

Badminton macht enormen Spass. Nach dem

Shooting und den darauffolgenden Interviews

musste ich einfach mitmachen. Diese Hochgeschwindigkeitssportart

ist auf jeden Fall

wärmstens zu empfehlen. Auch wenn mir

diese besch.... kurzen Bälle von Bernhard Atzl

regelrecht den Nerv raubten! :o)

Der Wörgler Taekwondoverein ILYO lehrt bereits

seit 30 Jahren diese edle Kampfsportkunst.

Obwohl es sich hierbei um eine

typische Randsportart handelt, war ich überrascht

wie viele begeisterte Sportler von Jung

bis Alt mit vollstem Einsatz beim Training dabei

waren.

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sportschuetzen

angerberg

Triathlon

Woergl

Eisstockschuetzen

Kirchbichl

Radsport

Kufstein

Ich bin mittlerweile in der regionalen

Sportwelt doch schon

einiges herumgekommen. Trotzdem

habe ich bis dato noch nie

so viele Welt- und Europameister

an einem Fleck getroffen.

Im Sportresort Hohe Salve durfte

ich die erst 13-jährige Triathletin

Lea Schwöllenbach treffen.

Wirklich beeindruckend, was sie

für ihre große Passion auf sich

nimmt!

Gemütlicher geht fast nicht!

Wenn man zu den Stockschützen

in Kirchbichl kommt wird

man von allen freudig empfangen

und läuft große Gefahr länger

sitzenzubleiben, viel länger!

Das Inn-Bike-Team in Kufstein

und der Bad Häringer Christian

Rammer, das aufstrebende

U19-Nationalteamkadermitglied.

Unterschiedliche Welten – in der

Sache vereint!


7

Wichtige VERHALTENSREGELN

für Fussball-Eltern

Wie kann ich mein Kind in seiner Entwicklung

zum (erfolgreichen) Fußballspieler optimal

unterstützen?

Die Anforderungen an jugendliche Fußballspieler

und deren Eltern steigen ständig. Der

sportliche Erfolg des Sportlers ist meist nur

mit großem zeitlichen Aufwand und persönlichem

Engagement der Eltern möglich. Studien

zeigen, dass Kinder, die ihren Sport in

einem positiven Umfeld betreiben selbstbewusster,

stressresistenter, leistungsfähiger

und mental stärker sind.

Das Engagement im Leistungssport kann auch

negative Auswirkungen mit sich bringen, die die

Persönlichkeitsentwicklung und Leistungsbereitschaft

der Kids beeinträchtigen können. Ergebnis-

und Investitionsdenken, Überidentifi kation,

Überengagement, Liebesentzug nach sportlichen

Misserfolgen, aber auch Desinteresse an der

sportlichen Entwicklung der jungen Sportler gefährden

den Erfolg.

Bei den Bemühungen, den Kids den richtigen

Weg zu weisen, für sie da zu sein und „alles

richtig zu machen“, kommen oft Zweifel an den

eigenen Fähigkeiten auf.

Im Spagat zwischen Beruf, Familie und gezielter

Unterstützung des Sportlers sind viele Mütter

und Väter überfordert. Die sportliche Förderung

wird zunehmend als stressig und anstrengend

empfunden. Eltern ertappen sich dabei, dass sie

immer wieder emotional überreagieren. Ein entspannter

und lockerer Alltag wird bei steigenden

Anforderungen immer schwieriger. Das Organisieren

von Schule, Training, Wettkampf und Familienleben

ist ein wahrer Balanceakt und erfordert

Organisationstalent, starke Nerven und einen

realistischen, von allen Beteiligten akzeptierten

Plan. Eines ist ganz klar: Eine „richtige“ Art und

Weise der Unterstützung gibt es nicht. Ihr Kind

ist ebenso individuell wie es Ihre Unterstützung

sein sollte. Im Eltern-Coaching geht es vor allem

um bewusstes Sortieren und Überprüfen der eigenen

Haltung, der eigenen Sichtweisen und des

Verhaltens.

Wenn Sie Ihr Kind optimal betreuen möchten,

dann sind das die wichtigsten Fragen, die Sie

sich stellen sollten:

Was sind meine Ziele, meine Erwartungen an die

sportlichen Leistungen meines Kindes? Stimmen

diese Ziele mit denen meines Kindes überein?

Fördere ich mein Kind seines individuellen Leistungsvermögens

entsprechend? Bringe ich meinem

Kind genügend menschliche Wertschätzung

und Zuneigung entgegen? Wie viel Druck/Zwang

übe ich auf mein Kind aus? Vergleiche ich mein

Kind in angemessener Weise mit anderen? Welche

Maßstäbe lege ich an? Wo erkenne ich überzogene

Erwartungen? Wo unterfordere ich mein

Kind? In welchen Situationen übertrage ich meine

eigenen Ängste auf mein Kind? Wo blockiere

ich die Entwicklung meines Kindes? Kann ich den

Anweisungen des Trainers zustimmen, seine Autorität

anerkennen? Wie ist mein Konfl iktverhalten?

Kann ich selber Kritik annehmen? Bin ich ein

positives Vorbild für mein Kind (im Umgang mit

den Gegnern, deren Eltern, den Schiedsrichtern,

den Funktionären, im Verhalten auf den Zuschauerrängen)?

Kann ich die natürlichen Grenzen meines

Kindes erkennen und akzeptieren? Wie gehe

ich damit um, wenn mal „nichts geht“? Bringe

ich genügend Geduld auf oder bin ich auf kurzfristige

Erfolge aus? Wie stärke und unterstütze

ich mein Kind in seinem Vorhaben? Erkenne ich

auch kleine Erfolge an? Lobe ich mein Kind? Lasse

ich meinem Kind genügend Zeit für Erholung,

Entspannung und Spass? Gebe ich meinem Kind

genügend Raum, sich selbst zu entfalten? Was

antworte ich, wenn mein Kind mich fragt: „Liebst

du mich noch, wenn ich verliere“?

Grundlage für eine optimale Unterstützung sind

eine ständige Kommunikation und positive Zuwendung.

Eine konstruktive Kritik (ohne zu verletzen),

Motivation und Aufzeigen von vorhandenen

Stärken, verhelfen zum Aufbau eines positiven

Selbstbilds. Wenn Eltern bemerken, dass der eigene

Frust zu ungerechtem Verhalten dem Kind

gegenüber führt, sollten sie ihre persönlichen

Ziele überprüfen und ggf. anpassen.

IHR Kind braucht Sie!

Besonders, wenn es den schweren Weg eines

Fußball-Leistungssportlers gehen will. Schenken

Sie ihm Ihre Aufmerksamkeit und Geduld.

„Wir sollten uns weniger bemühen, den Weg für

unsere Kinder vorzubereiten, als unsere Kinder

für den Weg“.

Ich wünsche Ihnen dabei viel Erfolg

und auch viel Spaß!

Ihr Mental Coach Axel Mitterer

Der mentale

Axel Mitterer

Mag. Dr. Axel Mitterer

Akademischer Mentalcoach für Business & Sport

Dr. Stumpf Straße 20 · A-6020 Innsbruck

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8

Was wir in Schwoich gemeinsam

schaffen koennen, sieht man

am kuerzlichen Bau der neuen Tribuene!

Markus Zierl


9

Markus Zierl

Kapitän vom FC Schwoich

Markus Zierl, das Schwoicher Urgestein

und Leistungsträger der Kampfmannschaft

über seinen Werdegang und die

aktuelle, herausfordernde Konstellation

beim heimischen Landesligavertreter,

dem FC Schwoich.

„Wenn ich zurückblicke, verbrachte ich vermutlich

die meiste Zeit meiner Kindheit mit

Fußballspielen. Ab dem Alter von ca. 5-6 Jahren

halt noch zusätzlich im heimatlichen Verein,

beim FC Schwoich. Das Interessante daran ist,

dass ursprünglich niemand in meiner Familie

wirklich vom unbändigen Fußballfi eber infi ziert

war. Oft wird die Begeisterung von den Eltern

oder Geschwistern vorgelebt und der Nachwuchs

wächst automatisch hinein. Mich haben

meine Eltern eher aus reinem Selbstschutz, in

der Hoffnung, die eigenen vier Wände würden

dadurch von den laufenden, ballbedingten Kollateralschäden

verschont bleiben, zum Verein

gebracht. :o)

Mittlerweile bin ich Kapitän der Kampfmannschaft

in Schwoich und Trainer unserer U9.

Natürlich nimmt meine Passion momentan

relativ viel Zeit in Anspruch. Ich werde jedoch

keinesfalls bis ins biblische Fußballalter hinauf

aktiv tätig sein und verschiebe Dinge, wofür

momentan womöglich die Zeit fehlt, auf das

„Leben nach dem Fußball“. Tourengehen,

Skifahren, Mountainbiken sind ein paar Beispiele,

welchen später hoffentlich noch mehr

Zeit gewidmet werden kann.

Während der Saison trainiere ich drei Mal pro

Woche mit der Kampfmannschaft, bestreite am

Wochenende ein Spiel, trainiere zwei Mal pro

Woche die U9 und coache am Wochenende ein

entsprechendes Nachwuchsspiel. Das Ganze

klingt im ersten Augenblick noch brutaler als es

tatsächlich ist. Meistens gelingt es mir Termine

nacheinander an selben Tagen wahrzunehmen.

Kinder zu trainieren macht enormen Spass!

Natürlich ist es hin und wieder auch anstrengend!

Da eine Rauferei, hier ein Schnürsenkel

offen, den einen interessiert die Übung nicht,

der andere will lieber herumschreien, manche

Eltern sind noch ehrgeiziger als ihre Kinder, andere

wiederum verhalten sich fragwürdig am

Fußballplatz, etc.

In Summe bekommt man jedoch so extrem

viel von den Kleinen zurück, was die herausfordernden

Begleiterscheinungen wirklich bei

weitem egalisiert. Auf dem Spielfeld sind alle

gleich und jeder verdient sich selbst seinen

Platz im Ganzen. Das Elternhaus spielt dabei

keine Rolle. Es gibt wohl sehr wenige Orte,

wo so viele unterschiedliche Schichten aufeinandertreffen

und gemeinsam auf absoluter

Augenhöhe Werte wie zum Beispiel Disziplin,

Teamgeist, Zusammengehörigkeitsgefühl oder

Toleranz und Wertschätzung erfahren. Wir

geben nicht nur auf die Besten unseres Nachwuchses

acht, sondern versuchen auch jenen,

welche eventuell etwas mehr Zeit brauchen

sich zu entwickeln oder schlichtweg weniger

Talent besitzen, eine freudvolle, sinnvolle Freizeitbeschäftigung

zu bieten. Im Fußballclub

wird laufend an allen Ecken und Enden tatkräftiger

Einsatz benötigt. Vereinsleben fördert

zudem die Gemeinschaft und gibt auch für das

restliche Leben sehr viel Brauchbares mit.

Im gesamten Nachwuchs habe ich eigentlich

immer entweder im Sturm oder Mittelfeld Mitte

(10er) gespielt. Mit 15 oder 16 Jahren holte

mich der damalige Kampfmannschaftstrainer

Hans Feiersinger (mittlerweile Obmann vom

SC Kundl) aufgrund vorherrschenden Spielerengpasses

in die Innenverteidigung der Kampfmannschaft,

wo ich seit dem mehr oder weniger

picken geblieben bin. Ich kann mich noch

gut an zahlreiche Einzelgespräche erinnern,

welche Hans auszeichneten und habe mir fest

vorgenommen als möglicherweise zukünftiger

Trainer im Erwachsenenbereich ebenso zu

handeln. Das hilft speziell jungen Spielern sehr

viel weiter.

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Fußbälle, Tormannbekleidung, Trainingsutensilien uvm. – auf Wunsch mit individuellem Druck, Flock od. Stick – alles aus einer Hand!


10

Spieler, welche rein aus fINanziellen

Gruenden in den unteren ligen vereine wechseln,

kann ich nicht nachvollziehen!

Markus Zierl


Die letzte Saison 2016/17 lief für unsere

Kampfmannschaft sportlich hervorragend! Wir

konnten als Tabellenzweiter mit acht Punkten

Vorsprung zum Dritten von der Gebietsliga Ost

vielumjubelt in die Landesliga Ost aufsteigen.

So eine Saison wie die vergangene Herbstrunde,

habe ich mit meinen mittlerweile 26

Lenzen jedoch noch nie erlebt. Dabei ist mir

durchaus bewusst, dass Verletzungspech

allerorts immer wieder als Grund für Misserfolg

herhalten muss. Mit ein, zwei schwerer

Verletzten muss man sowieso durchgehend

rechnen. Dass jedoch so viele Spieler, mit

schwerwiegenden Verletzungen, langfristig

ausgefallen sind, ist schlichtweg unglaublich.

Ich selbst konnte auch nur die ersten acht

Spiele bestreiten und musste aufgrund anfänglich

diagnostizierter Adduktorenreizung,

welche sich später jedoch als Leistenbruch

herausstellte, zwangsläufi g pausieren. Ob

ich bereits zum Saisonstart wieder aufl aufen

kann ist momentan noch fraglich. Allzulange

wird es aber nicht mehr dauern. Mein

Aufbautraining verläuft sehr gut und ich bin

guter Dinge zu einem frühen Zeitpunkt der

Rückrunde wieder angreifen zu können. Der

neue kleine Fitnessraum unseres Vereines mit

Laufband und weiteren Gerätschaften ist hier

absolut Gold wert!

Obwohl wir derzeit auf dem letzten Platz überwintern,

bin ich überzeugt, dass wir das Ruder

im anstehenden Frühjahr herumreißen werden.

Trotz massiven Spielerausfällen konnten

wir die meisten Partien sehr offen halten und

haben oft äußerst unglücklich mit nur einem

einzigen Tor Unterschied verloren. In manchen

Situationen handeln wir noch etwas naiv, was

sicherlich auf den jungen Altersschnitt und

die damit verbundene Unerfahrenheit unseres

Teams zurückzuführen ist. Die sich

stetig weiterentwickelnde Jugend stellen

vor allem jetzt noch körperlich robustere

Gegner regelmäßig vor große Herausforderungen.

Die dünne Kaderdecke ließ annähernd

keinerlei Rotation zu, was gegen Ende

der Hinrunde, speziell in den Schlussphasen

der einzelnen Partien, spürbar wurde – die

Substanz überstrapaziert, der sogenannte

„Saft“ war draußen und die Konzentration

des Mannschaftsverbundes über volle 90

Minuten sehr schwierig. Der Punkteabstand

auf den Drittletzten beträgt dennoch lediglich

einen einzigen Punkt. Unser Torverhältnis ist

im Vergleich bis Platz 11 von 14 ganz gut.

Mit ein paar mittlerweile Genesenen und

den zahlreichen externen Winterverstärkungen

werden wir uns mit frischem

Wind definitiv aus der Abstiegszone

kämpfen. Davon bin ich zu 100% überzeugt!

Dass sich der FC Schwoich auf einem einzigen

Schlag mit tatsächlich fünf Spielern verstärkt,

stellt aus meiner Sicht defi nitiv einen

kleinen philosophischen Umbruch dar. So viele

Neuzugänge habe ich persönlich hier noch

nie erlebt und die Summe birgt unbestritten

ihre Gefahr – die wichtige Identifi kation der

Zuschauer durch örtlich und gesellschaftlich

tief verwurzelte Spieler, die geringer werdenden

Spielzeiten der eigenen jungen Wilden.

Wir wollen auf jeden Fall den Verbleib in der

Landesliga, den Klassenerhalt sichern und

11

haben aufgrund dessen reagiert. Wie sich diese

neue Konstellation längerfristig entwickelt

wird sich zeigen. Ich wünsche mir jedenfalls

sehr, dass trotz der zahlreichen Neuzugänge

und dem kurz- bis mittelfristigen Ziel des Verbleibs

in der Landesliga nicht das langfristige

und wichtigere Ziel aus den Augen verloren

wird: und zwar durch gute Arbeit im Nachwuchs-

und Erwachsenbereich möglichst

viele Nachwuchs- und Eigenbauspieler in die

Kampfmannschaft zu integrieren.

Seit ca. einem Jahr werden wir von Emir Music

trainiert. Was ich sehr an ihm schätze ist

der lockere persönliche Umgang mit den einzelnen

Spielern. Man merkt, dass unser Trainer

selbst sehr lange Fußball gespielt hat und

für ihn speziell das Selbstvertrauen jedes einzelnen

Spielers eine bedeutende Rolle spielt.


12

Mit gemessenen 493 km/h

ist Badminton die schnellste

Ballsportart der Welt!


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Badminton

Highspeed in Langkampfen

Federball? Hmm, das ist doch der gemütliche

Sport, wo sich ältere Frauen neben

einer Tasse Tee ganz entspannt einen

Ball hin- und herschubsen?

Weit gefehlt: im Spitzenbereich zählt

Badminton zu den anspruchsvollsten

Sportarten überhaupt – kein Wunder,

wenn man bedenkt, dass der Federball

den Schläger bei einem Schmetterschlag

mit einer Geschwindigkeit von über 300

km/h verlässt, Ballwechsel mit 20 Schlägen

und mehr keine Seltenheit sind und

sich ein Match über 90 Minuten erstrecken

kann.

Bei Spitzensportlern wird der Federball schon

mal auf Sportwagengeschwindigkeit beschleunigt.

Im August 2013 schmetterte der

malaysische Badmintonprofi Tan Boon Heong

den Federball mit 493 km/h. Das ist Weltrekord

- Badminton ist die schnellste Ballsportart

der Welt. Doch die Faszination Badminton

ist fast nur nachvollziehbar, wenn man mal

aus nächster Nähe gesehen hat, was die besten

Racket-Künstler mit so einem Federball

alles anstellen. Dementsprechend hoch sind

die körperlichen Anforderungen an Spieler

auf Leistungsniveau. Beweglichkeit, Koordination,

Kondition und vor allem Schnelligkeit

sowie Reaktionsfähigkeit sind neben technischen

und taktischen Eigenschaften Grundlage

eines erfolgreichen Spiels.

Zusammengefasst ist Badminton

anspruchsvoll, schnell, für Personen

jeden Alters geeignet und

dient zudem der Erhaltung der

Gesundheit. Dabei ist die Ausübung

der Sportart gleichzeitig

erschwinglich. Zudem ist es, im

Vergleich zu anderen technischen Disziplinen,

zu Beginn relativ einfach schon binnen kürzester

Zeit in einen Spielfl uss mit merkbaren

Erfolgen langer Ballwechsel zu kommen. Der

hohe Spassfaktor beginnt quasi ab der ersten

Minute, egal ob im Einzel, Doppel oder Mix

(Damen & Herren gemischt).

Obmann Bernhard Atzl vom SV Langkampfen

Sektion Badminton über seinen kleinen, aber

feinen heimischen Verein: „Seit 1990 wird in

Langkampfen Badminton gespielt. Anfänglich

nutzte man eine örtliche, an allen Seiten offene

Schotterhalle. Da bekanntlich Wind die Flugbahn

des Federballes erheblich beeinträchtigt,

war man sehr froh, dass die Gemeinde 1991

bereitwillig notwendige Hallenzeiten in unserer

Volksschule in Unterlangkampfen zur Verfügung

stellte. Kurz darauf nahmen wir auch

schon bei den Tiroler Meisterschaften teil.

Mittlerweile trainieren bei uns ca. 30 aktive

Sportler, wobei annähernd die Hälfte im Nachwuchsbereich

den geliebten Federball jagen.

Obmann Bernhard Atzl

Das Schöne an unserem Verein ist, dass der

Großteil unserer erwachsenen Sportler über

einen sehr langen Zeitraum Teil unserer Gemeinschaft

ist und wir bereits seit ca. 20 Jahren

regelmäßig zusammen trainieren. Mein

persönliches Ziel, es in die Top-100-Rangliste

Österreichs zu schaffen, habe ich heuer zusammen

mit meinem Partner im Doppelbewerb

erreicht. Darauf sind wir schon etwas

stolz.

Am meisten würden wir uns über noch mehr

Nachwuchs freuen. Jeden Donnerstag bietet

sich dazu die perfekte Gelegenheit. Außer

Sportbekleidung und Hallenschuhe wird sämtliches

Equipment vom Verein zur Verfügung

gestellt. Schläger, Bälle, Netze sind genügend

vorhanden – der Spass kommt natürlich auch

nie zu kurz! Von 8 Jahren bis ins Seniorenalter

hinauf ist jede/r herzlich willkommen.“

Voranmeldungen und Infos unter: Tel. 0699 10877493

bernhard.atzl@badminton-langkampfen.at

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Wer glaubt, Badminton waere

ein Altweibersport, der soll es

einfach selbst einmal probieren!

Georg Hölzl


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Georg Hoelzl

Badminton aus Leidenschaft

Der Obmannstellvertreter und Übungsleiter

vom SV Langkampfen Sektion

Badminton über seine große Passion des

Federballes:

„Ich bin eigentlich durch reinen Zufall zum

Badmintonsport gekommen. Eine Arbeitskollegin

teilte mir mit, dass für ein Doppel unbedingt

noch ein weiterer Spieler benötigt würde.

Ich kannte bis zu diesem Zeitpunkt Federball,

wie so viele, lediglich als lustige Gartenbewegung

und habe mir das Ganze einfach mal

angeschaut. Das erste Training bereitete mir

so viel Spass, dass ich immer wiederkam und

dabei schlussendlich geblieben bin. Verschiedenste

Sportarten habe ich in meiner Freizeit

immer schon ausgeübt, jedoch nie den Schritt

in einen Verein gesucht.

Neben meinem eigenen Training (Dienstag und

Donnerstag 20.00 bis 22.00 Uhr) coache ich

seit 2018 zusammen mit Atzl Bernhard zusätzlich

jeden Donnerstag ca. 10 Kinder (Altersstufe

8 bis 12 Jahre) von 16.15 bis 18.00

Uhr in der Volksschule Unterlangkampfen.

Ich habe beim Österreichischen Badmintonverband

den Übungsleiterkurs absolviert und

dadurch sehr gute Übungen für den richtigen

Einstieg und Schulung sämtlicher Grundvoraussetzungen

des Badmintonsportes in

Bezug auf Koordination, Zeit-/Raumgefühl,

Geschwindigkeit, Orientierung, Motorik erlernt.

Mittels diesen Werkzeugen und vor

allem sehr vielen spassvollen Spiel- und

Wettkampfformen, werden unsere jungen

Sportler Schritt für Schritt behutsam ausgebildet.

Um ständig up to date zu sein, nehmen

wir Verantwortlichen über verlängerte

Wochenenden auch regelmäßig an nationalen

Trainingscamps teil, welche vorwiegend

im Osten Österreichs angeboten werden.

Was ich in meinem eigenen Spiel noch verbessern

könnte, wäre eindeutig die Beinarbeit.

Meine generelle Reaktionsschnelligkeit ist

zwar ganz gut, trotzdem hilft das alleine nicht,

um sämtliche Zonen des Spielfeldes mittels

wenigen, vor allem richtigen Schrittfolgen ökonomisch

schnellstmöglich zu erreichen. Dies

ist bei diesem Hochgeschwindigkeitssport

sehr wichtig. Andernfalls befi ndet man sich

gegen bessere Gegner wortwörtlich „laufend“

in der Defensive, reagiert nur und kommt nicht

wirklich hinter den Ball, ins bedeutende Agieren.

Ich habe mir selbst vor vielen Jahren Badminton

ohne jegliches Coaching in rein spielerischer

Form, frei nach dem Motto „Learning

by Doing“, beigebracht. Eingeprägte, falsche

Bewegungsmuster im Anschluss wieder zu

korrigieren ist sehr mühsam und benötigt immerwährend

vollste Konzentration.

Georg Hölzl

Die Ansprüche an einen Badmintonspieler soll

folgendes Zitat von Martin Knupp verdeutlichen:

„Ein Badmintonspieler sollte verfügen

über die Ausdauer eines Marathonläufers, die

Schnelligkeit eines Sprinters, die Sprungkraft

eines Hochspringers, die Armkraft eines Speerwerfers,

die Schlagstärke eines Schmiedes,

die Gewandtheit einer Artistin, die Reaktionsfähigkeit

eines Fechters, die Konzentrationsfähigkeit

eines Schachspielers, die Menschenkenntnis

eines Staubsaugervertreters, die

psychische Härte eines Arktisforschers, die

Nervenstärke eines Sprengmeisters, die Rücksichtslosigkeit

eines Kolonialherren, die Besessenheit

eines Bergsteigers sowie über die

Intuition und Phantasie eines Künstlers. Weil

diese Eigenschaften so selten in einer Person

versammelt sind, gibt es so wenig gute Badmintonspieler.““

(Quelle: Martin Knupp Yonex-Badminton-Jahrbuch 1986)

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Der Edle verneigt sich,

aber beugt sich nicht.

Konfuzius


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Taekwondo ILYO Woergl

Disziplin, Körperbeherrschung

Taekwondo ist eine Sportart, deren Faszination

sich kaum jemand entziehen

kann, der einmal mit dem Training begonnen

hat. Hier werden Ausdauer und

die persönliche Leistungsfähigkeit von

Körper und Geist gefördert. Selbstvertrauen,

Selbstsicherheit und das

Selbstwertgefühl werden gestärkt.

Grundgedanke des Taekwondo ist die

waffenlose Selbstverteidigung durch

Einsatz des eigenen Körpers und bedeutet

wörtlich übersetzt: „Weg des

Fußes und der Hand.“

Seit nunmehr 30 Jahren wird diese

schöne Kampfkunst beim Taekwondoverein

ILYO in Wörgl gelehrt.

Immer wieder hört man von Eltern,

Kampfsportarten wären speziell für Kinder

zu aggressiv und würden zum Schlagen

oder Treten animieren. Alexander Duller,

Obmann des Wörgler Taekwondovereines

ILYO sieht das exakt entgegengesetzt: „Im

Taekwondo wird permanent gelernt die

eigenen Aggressionen zu kontrollieren,

das Selbstbewusstsein wird gestärkt und

so gerät man gerade aus diesen Gründen

viel weniger in aggressive Situationen,

geht diesen sachlich aus dem Weg

bzw. kann das eigene Fehlverhalten z.B.

unkontrolliertes Aufbrausen vermeiden.

Die meisten Konfl ikte passieren oder

gar eskalieren aufgrund des Verlustes

der eigenen Beherrschung. Im Nachhinein

verstehen Beteiligte oft selbst

nicht genau, warum sie sich zu Fehltritten

hinreissen haben lassen. Unser

wunderschöner Sport schult, gerade

in unübersichtlichen Stresssituationen,

kühlen Kopf zu bewahren, gefasst

zu bleiben.

Taekwondo für Kinder dient nicht

nur als Grundlage für eine gesunde

körperliche Entwicklung, es bedeutet auch Erfahrungen

über sich selbst zu sammeln, sowie

einen spielerischen Einstieg in den Kampfsport

zu erlangen.

Neben Fähigkeiten, wie z.B. Beweglichkeit und

Koordination, die im Kindesalter trainiert werden

und von denen ein Kind ein Leben lang profi tiert,

lernen die Schüler sich effektiv zu verteidigen.

Somit stärken die Kinder ihr Selbstvertrauen

und gewinnen wichtige Fähigkeiten für ihre

Zukunft. Zudem beeinfl usst die körperliche Tätigkeit

beim Sport Lernprozesse im Allgemeinen

positiv und schafft einen guten Ausgleich zu den

stark kognitiv ausgerichteten, meist im Sitzen

stattfi ndenden, schulischen Tätigkeiten. Große

Bedeutung wird der allgemeinen Disziplin und

dem Respekt gegenüber Trainern, Schiedsrichtern,

Teamkollegen, Gegnern, Zuschauern aber

auch der Trainingsstätte selbst, dem sogenannten

Dōjō beigemessen. Um darauf immer wieder

den Fokus zu legen, dient die Verbeugung z.B.

zur Begrüßung des Trainers, bei Betreten und

Verlassen des Dōjō, zu Beginn und Ende der

Übungsstunde, vor und nach Partnerübungen,

etc. – die Gesamtheit ist für‘s Erwachsenwerden

mit Sicherheit sehr förderlich.

Obmann

Alexander Duller

In unserem Verein sind die einzelnen Trainer

für unterschiedliche Schwerpunkte zuständig.

Gebhard Pfeiffer übernimmt beispielsweise

hauptsächlich das Techniktraining, Christian

Lenzi‘s Hauptaugenmerk liegt im Kampftraining

mitunter für die laufenden Meisterschaften. Ich

selbst begleite und unterstütze die Trainings.

Gesamt sind bei unserem Taekwondoverein fünf

Trainer tätig. Unsere Wettkämpfer sind laufend

bei den verschiedensten Bewerben erfolgreich.

Titel wie diverse Landes- oder Österreichische

Meister sind keine Seltenheit. Die sportliche

Marschrute muss demnach nicht gänzlich verkehrt

sein.

Aber auch gesellschaftlich fühlen wir uns pudelwohl!

1x jährlich im Herbst fahren wir zusammen

über ein verlängertes Wochenende

ins Trainingslager, machen immer wieder gemeinsame

Berg- oder Wandertouren, veranstalten

Grillfeste, etc. – die Teilnahme an solchen

Events ist natürlich, so wie der gesamte Rest,

völlig freiwillig.

Eine Besonderheit sind sicherlich die unterschiedlichen

Gürtelfarben, welche den Ausbildungsgrad

des jeweiligen Trägers kennzeichnen.

Um eine Stufe höher zu kommen, werden

bei uns 1 x jährlich sogenannte Gürtelprüfungen

absolviert. Für jeden einzelnen Gürtel sind

klar defi nierte Techniken, Bewegungsformen,

Schrittfolgen, Schlag- bzw. Trittkombinationen

und Übungsläufe gegen einen imaginären

Gegner notwendig, deren korrekte, saubere

Ausführung von einem Großmeister beurteilt

wird. Die Schwierigkeit wird dabei bis hin zum

letzten, dem Schwarzgurt (DAN), gesteigert. Die

ansteigende Reihenfolge der Gurtfarben bzgl.

Ausbildungsgrad lautet: weiß, gelb, grün, blau,

braun, rot, schwarz.

Außer Willen, Durchhaltevermögen und Freude

am Taekwondo werden keine erwähnenswerte

Grundvoraussetzungen benötigt. Egal ob klein,

groß, jung, alt, dick, dünn, ... bereits ab 6 Jahren

kann jede/r sehr gerne bei uns mitmachen und

Spass haben! Unsere Trainingstage sind immer

Mo und Do in der Halle der Neuen Mittelschule

in Wörgl. Außer dem jährlichen Mitgliedsbeitrag

von € 90,– für Kinder bzw. € 180,– für Erwachsene

und einem vereinseitig mitfi nanzierten

Anzug, dem sogenannten Dobok, um ca. € 30,–

kommen bei reiner Trainingsambition keine weiteren

Kosten dazu.“

Weitere Infos für Interessierte: www.ilyo.at


18

Taekwondo hat

mein Leben veraendert!

Tobias Huter


19

SM BRANDSCHUTZ

S p a r e r M a n u e l

Tobias Huter

Taekwondo Vollkontaktkämpfer

Der 17-jährige Tobias Huter vom ILYO Wörgl tritt

aktuell bei Taekwondo Vollkontakt-Wettkämpfen

in der Gruppe 17-18 Jahren in der Gewichtsklasse

bis 70 kg (Leistungsklasse) an: „Der Grund,

warum mich persönlich Taekwondo so fasziniert,

ist die Schönheit und Eleganz der zugleich effektiven

Bewegungen. Wenn ich hochklassige

Wettkämpfer, beispielsweise bei Europa- oder

Weltmeisterschaften beobachte, dann spornt

mich deren immenses Können ungemein an.

Ich war schon seit meiner Kindheit immer sehr aktiv,

schon beinahe an der Grenze zur Hyperaktivität. Über

einen längeren Zeitraum ruhig zu sitzen fi el mir relativ

schwer. Meinen Eltern wurde aufgrund dessen

von einem Bekannten zu Qigong, der chinesischen

Meditations-, Konzentrations- und Bewegungsform,

geraten. Leider blieb der gewünschte Effekt aus.

Der damalige Qigong-Lehrer war zugleich in einem

Kampfsportclub aktiv und brachte mich auch dazu.

Seitdem funktioniert auch der Rest bei weitem besser.

Ich kann meinen Bewegungsdrang sehr gut

ausleben, mich richtig auspowern, quasi bewusst

die Luft herauslassen und mich auch abseits des

Trainings sehr gut konzentrieren.

Taekwondo ist für mich zweigeteilt. Einerseits

kann man sich im Kontaktkampf oder Duell gegen

direkte Gegner beweisen oder andererseits darauf

vollends verzichten und bei reinen Technikwettbewerben

z.B. Formenlauf, wo ausschließlich

Korrektheit der Bewegungsformen bzw. Techniken

ausschlaggebend sind, mitmachen.

In meiner Vollkontaktdisziplin wird in 3 Runden

zu je 1,5 Minuten durch 30 Sekunden Pausen

getrennt auf Punkte gekämpft. Treffer zählen

am Oberkörper (auf einer Matte unterhalb des

Anzuges) und am Kopfschutz, wo Sensoren

die Punkte auslösen. Am wenigsten, also nur

einen Punkt, erhält man für einen erfolgreichen

Faustschlag auf den Oberkörper. Faustschläge

auf den Kopf sind verboten. Zwei Punkte erhält

man für einen Kick (Fußtritt) auf den Oberkörper,

drei für einen Kick auf den Kopf und einen Extrapunkt

für einen Schlag oder Kick aus der Drehung. Wer nach den

drei Runden mehr Punkte auf dem Konto hat ist der Gewinner.

Wenn nach 2 Runden der Vorsprung eines Kämpfers

bereits 20 Punkte beträgt oder ein Kontrahent K.O.

geht, wird vorzeitig abgebrochen.

Am Vollkontakt reizt mich das Adrenalin! Einem Gegner

gegenüberzustehen und bewusst in die körperliche Auseinandersetzung

mit klar defi nierten Regeln zu gehen, hat

defi nitiv seinen Reiz! Kein Kampf gleicht dem anderen.

Man weiß im Vorfeld nie genau, welche Herausforderungen

auf einen warten. Angst vor dem Kontrahenten oder

vor möglichen Schmerz habe ich keine – gesundes Kribbeln

und angemessener Respekt hingegen sind durchaus

förderlich. Leichter ausrechenbar sind verständlicherweise

Gegner mit stets identischer oder ähnlicher Taktik. Variable

Kämpfer, welche je nach Situation über viele unterschiedliche

Antworten auf Aktionen des Gegners verfügen, haben

unbestritten Vorteile. Im Prinzip sind unter anderem

die richtigen Zeitpunkte für Offensive und Defensive sehr

bedeutend. Dazu muss man in der Lage sein, das Gegenüber

zu „lesen“, dessen Bewegungen schon im Ansatz

zu erkennen, zu deuten und entsprechende eigene Ausweich-,

Deckungs-, Konter- oder Angriffsaktionen schon

frühzeitig einzuleiten bzw. schnellstmöglich umzusetzen.

Da eigenen Kräfte endlich sind und einhergehend auch die

Konzentration im Verlauf eines energiegeladenen Kampfes

stetig nachlässt, sollte man zusätzlich sehr viel in Konditionstraining

investieren. Je länger man fi t ist, desto länger

ist man in der Lage binnen kürzester Zeit gute, nachhaltige

Entscheidungen zu treffen.

Auch der jeweilige Punktestand entscheidet über ändernde

Taktiken während des Kampfverlaufes. Bei eventuellem

Rückstand bin ich natürlich gut beraten eher immer wieder

Offensivaktionen zu starten. Wenn z.B. eine Mannschaft

im Fußball mit 0:1 hinten liegt, bringt mauern bekanntlich

auch nicht sehr viel! :o)

Taekwondo hat defi nitiv mein Leben verändert! Ich war früher

für meine Mitschüler eher der mollige, unsichere Streber.

Diese Zeiten sind schon lange vorbei! Mittlerweile bin

ich viel selbstbewusster, mutiger, körperbewusster, habe

einen tollen Freundeskreis und bewege mich in meinem

gesamten Umfeld offen, direkt, jederzeit auf Augenhöhe.“

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20

Letzter Spruch des Sportschuetzen:

Nur noch kurz den Lauf reini ...


21

Schuetzengilde Angerberg

Präzision und Fokus

Sportschießen ist eine Sportart mit einer

hohen Anforderung an Technik und Konzentration.

Sportschützen zeichnen sich durch

ein hohes Maß an Konzentrationsfähigkeit

aus, denn größtenteils entscheiden Millimeter

über Sieg oder Niederlage. Sportliche

Erfolge stellen sich nicht von heute

auf morgen ein und lassen sich nicht mit

Gewalt erzielen. Es ist die Jahrhundertalte,

körperliche Auseinandersetzung mit dem

Sportgerät und die immerwährende geistige

Auseinandersetzung mit sich selbst. In der

Beschäftigung mit dem Sportgerät lernt der

Schütze, wie sich geistige und motorische

Abläufe automatisieren und verinnerlichen

lassen.

Schießen bringt Ruhe und Gelassenheit, vereint

Körper und Geist, ist Konzentration, Meditation

und macht Spass! Studien belegten (Sportwissenschaftliches

Institut der Universität Gießen),

dass speziell bei Kindern, deren Aufmerksamkeitsfähigkeit

nur sehr kurz oder schwierig ist,

dieser schöne Sport sehr schnell positive Auswirkungen

haben kann.

Tirol und speziell das Tiroler Unterland kann ohne

Übertreibung als Hotspot des Schießsports bezeichnet

werden. Die Leistungsdichte ist, aufgrund

der zahlreichen, umliegenden Schützenvereine,

welche hervorragende Arbeit leisten,

enorm. Die Schützengilde Angerberg, als einer

der stärksten heimischen Vertreter, sticht dabei

etwas heraus. Neben den üblichen Disziplinen

wie Luftgewehr und Pistole wird zusätzlich Armbrustschießen

trainiert.

Die erfolgreichen Sportschützen aus Angerberg

sind regelrechte Aushängeschilder des österreichischen

Sports. Tatsächlich sämtliche Titel

aufzuzählen würde vermutlich bei weitem diesen

Rahmen sprengen. Regelmäßige Staats-, Europa-,

Weltmeistertitel aber auch Medaillen bei

Weltcups werden immer wieder von den beeindruckenden

Leistungssportlern aus Angerberg

nach Hause gebracht. 2012 wurde beispielsweise

Franziska Peer als Doppeleuropameisterin im

Armbrustbewerb sogar zur Tiroler Sportlerin des

Jahres 2011 ausgezeichnet. Sie kehrte übrigens

nach den darauffolgenden Weltmeisterschaften

als erfolgreichste teilnehmende Schützin mit

insgesamt sechs Medaillen (drei Weltmeistertitel,

einen Vizeweltmeistertitel & zwei Bronzemedaillen)

zurück. Sonja Strillinger wurde 2013 mit

dem golden Verdienstehrenzeichen der Republik

Österreich für ihre Erfolge bei der Armbrust Weltmeisterschaft

2012 ausgezeichnet. Auch mit

vielen sonstigen internationalen Erfolgen, sowohl

mit der Armbrust als auch in den Gewehrdisziplinen,

machen die Schützen der Schützengilde

Angerberg immer wieder auf sich aufmerksam

und tragen den Namen Angerberg weit über die

Gemeindegrenzen hinaus.

Obmann

Markus Bichler

Obmann Markus Bichler: „In unserem Verein trainieren

derzeit ca. 30 aktive Sportschützen, wobei

sicherlich 2/3 unter 18 Jahren im Nachwuchsbereich

ausgebildet werden. Wir haben verstanden,

dass Kinder nicht ausschließlich zu uns kommen,

weil sie der Schießsport von Beginn an so extrem

fasziniert. Sie wollen gemeinsam mit ihren

Freunden einfach eine tolle Zeit haben. Deshalb

arbeiten wir spielerisch, ohne jeglichen Druck und

schweissen die Gemeinschaft immer wieder mit

tollen Jungschützenausfl ügen, spassigen Zeltabenteuern

und weiteren tollen Events zusammen.

Ob und wie intensiv der sportliche Ehrgeiz dabei

geweckt wird, ist jedem/jeder selbst überlassen.

Der Hunger kommt bekanntlich beim Essen.

Wer den Schießsport selbst einmal ausprobieren

will oder für seine Kinder ab ca. der 4. Klasse

Volksschule eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung

sucht, kann sich selbstverständlich jederzeit sehr

gerne bei uns melden. Alles Notwendige steht

zur Verfügung. Wir freuen uns über jeden, egal

ob Jung oder Jung geblieben bis ins hohe Seniorenalter,

ganz gleich ob sportbegeistert oder

beim Zusammensitzen bei Feierlichkeiten und

gesellschaftlichen Anlässen. Bei der SGA sind sie

jederzeit herzlich Willkommen.“

Weitere Infos: www.sg-angerberg.at

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22

Sonja Strillinger

Mehrfache Welt- und Europameisterin

Wir Sportschuetzen koennen uns in der

Oeffentlichkeit noch bewegen,

ohne sofort erkannt zu werden.

Die Fussballer stehen jeden Tag mit

irgendetwas in der Klatschpresse. “

Lars Walker, auf die Frage, warum er nicht wie

viele andere Jungen Fußballer geworden ist


Im Vergleich zum Bogen bietet die Armbrust

entscheidende Vorteile. Durch die

Spannvorrichtung kann eine Armbrust

erheblich mehr Energie speichern. Dabei

schnellt die Sehne mit halber Schallgeschwindigkeit

über die Pfeilschiene. Die

Bolzen haben so eine höhere Geschwindigkeit,

Reichweite und Durchschlagskraft.

Dank der Rückhaltevorrichtung

wird die Armbrust ohne Zuganstrengung

gespannt, ähnlich wie ein Gewehr, gehalten.

Sonja Strillinger, erfolgreiche Armbrustschützin

der Schützengilde Angerberg über ihren beeindruckenden

Werdegang: „Ich begann mit ca.

9-10 Jahren aufgrund der Schützentätigkeit

meines Vaters mit dem Schießsport. Zuerst

ganz klassisch im Luftgewehrbereich. Irgendwann

behauptete unser Oberschützenmeister

Markus Bichler einfach, dass ich künftig mit

der Armbrust schießen sollte. Wie sich im

Nachhinein herausstellte, war diese Idee nicht

völlig daneben. Mich reizte das Besondere, Außergewöhnliche

daran und blicke auch heute

noch laufend in recht fragende Gesichter, wenn

ich neuen Bekanntschaften davon erzähle.

Bei Wettkämpfen ist der absolute Fokus meiner

Ansicht nach das Wichtigste. Die Kunst, trotz

Trubel und Geräuschpegel, alles vollkommen

auszublenden, sich über einen sehr langen

Zeitraum konstant zu 100% auf den jeweiligen

Schuss und das Ziel zu konzentrieren, ist mit

Sicherheit das Ausschlaggebendste in diesem

Sport. Natürlich trainiert jede/r so viel er/

sie kann, trotzdem entscheidet

auf höchstem Level meist die

mentale Stärke über Sieg oder

Niederlage. Ab ca. 10 bis 20

Schüssen wird es zunehmend

schwieriger im absoluten Tunnel

oder „Flow“ zu bleiben und dies

stellt die größte Herausforderung

dar. Bei meinen selbst gesetzten,

sehr hohen Zielen, muss zudem

auch der eigene Erfolgsdruck

irgendwie aus dem Kopf bekommen

werden. Körperliche Fitness ist für die

notwendige, niedrige Pulsfrequenz auch sehr

wichtig. Puls bedeutet Bewegung und diese

soll zum Zeitpunkt des Schusses so gering wie

möglich sein. Wichtig ist zudem die richtige

Atemtechnik. Dadurch wird die Konzentration

erhöht und der Puls wiederum verlangsamt.

Im Schießsport wird jede einzelne Bewegung

ständig, bestenfalls identisch, wiederholt. Die

immer wiederkehrenden, bewussten Abläufe

entwickeln Automatismen, Routine und helfen

mitunter den so notwendigen Fokus exakt zum

richtigen Zeitpunkt aufzubauen.

Ich schieße sowohl 10m (stehend) als auch

30m (kniend und stehend), wobei ich stehend

bei weitem lieber mag. Hier habe ich meine

optimale Schießposition bereits gefunden. Die

für mich perfekte, kniende Haltung habe ich

noch nicht wirklich haargenau fi xieren können.

Es funktioniert nicht unbedingt viel schlechter,

trotzdem ist mein Gefühl stehend bei weitem

sicherer.

23

Im Training setze ich mir meistens eigene Ziele

und schieße so oft, bis diese erreicht sind. Als

Beispiel will ich in fünf aufeinanderfolgenden

Schüssen lediglich einen 9er und vier 10er

schaffen. An guten Tagen geht‘s recht fi x, an

anderen kann sich das Procedere durchaus ein

paar Stunden hinauszögern. Am meisten lernt

man an schlechten Tagen dazu, weil sehr viel

hinterfragt und alles mögliche auf die Waagschale

gelegt wird. Wenn‘s super läuft weiß

man oft selbst nicht genau warum und zerbricht

sich nicht großartig den Kopf.

Armbrustschießen auf oberstem Niveau hat

meine Sicht auf generelle Leistungen auch

in sämtlichen anderen Disziplinen verändert.

Der immense Mehraufwand um erfolgreich zu

sein, verdient, unabhängig jeglicher Sportart,

meinen absoluten Respekt. Am meisten beeindrucken

mich Athleten, welche über sehr lange

Zeiträume hinweg konstant Spitzenleistungen

abrufen, wie z.B. Marcel Hirscher (Ski Alpin),

Roger Federer (Tennis) oder ein Ole Einar

Bjørndalen (Biathlon).“

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24

Triathlon als breitensport

Ausdauer und Konstanz

Du weisst nie was Du kannst,

wenn Du es nicht versuchst.

FC Greenhorns Bichlwang Kirchbichl

www.wp.triathlon-kirchbichl.at

Team 10.9 Kufstein

www.team10o9.jimdo.com

TRI-X-Kufstein

www.tri-x-kufstein.at

Wave Tri-Team TS Wörgl

www.wavetriteam.at


25

Triathlon ist eine der faszinierendsten

Sportarten. Schwimmen, Radfahren und

Laufen in einem Wettkampf sind eine

besondere Herausforderung für jeden

Athleten. In den letzten Jahren hat sich

Triathlon zu einer absoluten Trendsportart

entwickelt. Die Begeisterung und Bewunderung

auf regionaler und internationaler

Ebene ist enorm. Auch im Bezirk

Kufstein wächst stetig die Begeisterung

und unsere örtlichen Vereine verbuchen

ständigen Zuwachs.

Allein das Starterfeld mit rund 2500 Athleten

aus ca. 50 Nationen und weit über 100.000

Zuschauern, zum Beispiel beim Ironman Klagenfurt,

beweisen auch unserorts den stetig

wachsenden Stellenwert dieser noch recht

jungen Sportart. Sobald das Wort „Triathlon“

fällt, denkt man automatisch an den peinigenden,

berühmten Ironman auf Hawaii in

der Langdistanz mit 3,86 km Schwimmen,

180,2 km Radfahren und als Sahnehäubchen

noch einen ausgewachsenen 42,195

km–Marathonlauf.

Die meisten Tiroler fahren Ski, jedoch

nur ein kleiner Bruchteil kommt wahrscheinlich

auf die glorreiche Idee, die

höllische Streif im Wettkampf hinunterzubrettern.

So wie das Skifahren kann natürlich auch

Triathlon in sehr vielen Facetten als reiner

Breitensport betrieben werden. Der

Sprinttriathlon zum Beispiel, ist auch unter

den Namen Schnupper- oder Volkstriathlon

bekannt. Die Distanz ist halb so lang

wie bei der olympischen Distanz. 500 m

Schwimmen, 20 km Radfahren und 5 km

Laufen ist ein übliches Format für einen

Volkstriathlon. Durchschnittlich

muss man hier mit einer

Wettkampfdauer von einer bis

anderthalb Stunden rechnen.

Obwohl es sich um drei traditionelle

Sportarten handelt,

erreicht man durch die Kombination

der verschiedenen Bewegungsarten

ein gesteigertes

Interesse. Durch eben diese

Vielseitigkeit und die Variationsmöglichkeiten

bietet Triathlon in

erster Linie Spass an der Bewegung

und das Gefühl, etwas geschafft

zu haben.

Mittlerweile existieren zudem viele

unterschiedliche Nachwuchsklassen

wo sich junge Triathleten

bereits ab ca. 6 Jahren auf altersgerechten

Distanzen auspowern können. In der Gruppe

E (6-7 Jahre) werden ca. 25 m geschwommen,

500 m geradelt und 300 m gelaufen.

Dieses positive Erlebnis, an persönliche Grenzen

herangegangen zu sein und sie überwunden

zu haben, steigert das Selbstwertgefühl.

Den Wettkampf zu beenden, ein „Finisher“ zu

sein, steht dabei im Vordergrund, nicht die

Zeit, in der das Kind den Wettkampf beendet

hat.

Die einzigartigen Empfi ndungen wie Grenzerfahrung,

Körpererlebnis, Gruppen- und

Naturerlebnis so wie Spass an der Bewegung,

verbunden mit dem Gesundheitsaspekt,

bilden eine Kombination, die Triathlon

für den Schulsport besonders interessant

und attraktiv macht. Zumal Schwimmen,

Radfahren und Laufen Sportarten sind, die

alle kennen und fast jedes Kind und jeder

Jugendliche im Alltag erlebt.

Lea Schwöllenbach (Wave Tri-Team Wörgl)

Bei Interesse kann man sich sehr gerne bei

den links aufgelisteten, örtlichen Triathlonvereinen

(Mitglieder des Tiroler Triathlonverbandes)

informieren.

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26

Lea Schwoellenbach

Triathletin Wave Tri-Team TS Wörgl

Wenn man erkennt,

dass das Training das Ziel ist

und nicht der Wettkampf,

dann hat man am Start schon gewonnen.


Die 13-jährige Lea Schwöllenbach, unser Titelmodel aus

Hopfgarten vom Wave Tri Team TS Wörgl, trainiert 5-6x in der

Woche ca. 2 Stunden pro Tag und startet ab heuer in der Gruppe

Schüler A (400 m schwimmen, 8.000 m radfahren, 3.000

m laufen). Das Magazin Sport.Art hat sie im Sportresort Hohe

Salve in Hopfgarten getroffen, wo die sympathische Sportlerin

unter professioneller Leitung im Rahmen des resorteigenen

Jugendförderprogrammes regelmäßig, intensive Trainingseinheiten

absolviert.

hohesalve.at

27

„Ich bin durch meinen großen Bruder schon als Kind im Alter von

ca. 5-6 Jahren zum Triathlon gekommen und dabei geblieben. Mir

hat es von Anfang an super gefallen und ich könnte mir mein Leben

ohne diesen schönen Sport nicht vorstellen. Am meisten liebe ich das

Laufen und nehme auch abseits von den klassischen Triathlonwettbewerben

immer wieder an reinen Laufveranstaltungen teil.

Im Großen und Ganzen bin ich mit meinen bisherigen Leistungen

ganz zufrieden! So konnte ich z.B. bei vergangenen österreichischen

Triathlon-Meisterschaften 6 x Goldmedaillen, im letzten Jahr den

Vienna City Get Aktiv 4.2 (U18 Laufrennen 4,4 km mit ca. 3.000

Startern) gewinnen oder jetzt ganz aktuell im März 2018 mich bei

den Österreichischen Meisterschaften im Crosslauf U16 über den

Vizemeistertitel freuen.

Mir ist durchaus bewusst, dass mein herausfordernder Sport sehr

viel Zeit und Energie in Anspruch nimmt. Die drei einzelnen Disziplinen

lassen sich nunmal nicht effektiv in lediglich 2-3 Einheiten pro

Woche trainieren. Um regelmäßig auf vorderen Platzierungen zu

landen, darf man keine davon vernachlässigen und wer gewinnen

will, muss einfach mehr investieren als der ganze Rest. Ich glaube,

das ist bei jeder Sportart ähnlich. Mein Ehrgeiz aber auch die große

Freude treibt mich immer weiter.

Was ich ohne meinen Sport machen würde? ... hmm, jetzt

vermutlich auf der Couch liegen und irgendeine blöde Sendung

im TV ansehen! :o)

Das Kribbeln vor den Wettkämpfen beginnt bei mir am Vortag und

steigert sich bis direkt vor den Starts, wenn über die Lautsprecher

meist ein lauter Herzschlag ertönt. Bumm, bumm, ... das

Klopfen lässt mich innerlich fast platzen und ich erwarte kaum,

bis es endlich losgeht. Einmal im Wasser ist die Anspannung

verfl ogen und ich konzentriere mich rein auf meinen Rhythmus.

Meist habe ich währenddessen ein aktuelles Lied, einen

Ohrwurm, im Kopf. Viele betreiben Triathlon als Einzelsportler.

Mir gefällt der gemeinsame Rückhalt eines Teams bei weitem

besser. Wir motivieren uns immer wieder gegenseitig und rufen

uns auch während Wettkämpfen ständig aufbauende Worte zu.

Beim Triathlon kommt man, aufgrund der langen Belastungsdauer,

zwangsläufi g immer wieder in kurze Phasen, wo man

glaubt, dass nichts mehr geht. Wenn bei mir körperliche Grenzen

anklopfen, wie kaputt müssen dann erst die anderen sein?

Diese zusätzliche Motivation hilft mir durch sogenannte Täler

zu kommen. In der Regel habe ich aber durchgehend den

Kopf frei und denke nicht über irgendwelche Dinge nach. Ist

fast wie Yoga! :o)

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28

Stocksport ist ein schoener,

aber auch anstrengender Sport!

Max Franzl


29

ESV Kirchbichl

Heimischer Stocksport macht Spass!

Österreich zählt, zusammen mit Italien und

Deutschland, zu den weltweit führenden

Vertretern dieser traditionellen Sportart.

Nirgendwo sonst wird dieser schöne Sport

von so vielen begeisterten Schützen, sowohl

auf Eis als auch auf Asphalt ausgeübt.

Speziell im Tiroler Unterland existieren

sehr viele gute Stocksportvereine, was für

eine hohe Leistungsdichte sorgt. Für die

Breite steht meist das Gesellschaftliche

im Vordergrund. Man trifft sich, spielt ein

paar Matches und setzt sich im Anschluss

entspannt auf ein Bierchen zusammen.

Das gilt natürlich auch für das gemütliche

Vereinsheim in Kirchbichl direkt neben

dem örtlichen Fußballplatz!

Max Franzl, seit 25 Jahren Obmann bei ESV

Kirchbichl: „Unser Verein wurde 1981 gegründet.

Sportlich gab es seit dieser Zeit viele Höhen

und Tiefen. Von 2002 bis 2006 waren wir

in der Österreichischen Bundesliga sehr stark

vertreten. Mit Uwe Taxer hatten wir sogar einen

Europameister in der Disziplin Zielschießen im

Verein. Im Teambewerb freuten wir uns bei der

Österreichischen Seniorenmeisterschaft 2000

über den Vizemeistertitel. Unser damaliges

Team (Hermann Fuchs, Johann Spitzenstätter,

Andreas Spitzenstätter, Helmut Ellinger und

meine Wenigkeit) sorgte für den bisher größten

Erfolg der Klubgeschichte. Diese glorreichen

Dekaden sind zugegeben schon ein Weilchen

her. Mittlerweile spielen unsere Teams

mit großer Freude in der Bezirksliga und fühlen

sich dort auch pudelwohl. Einerseits fehlt dem

Großteil unserer Mitglieder die nötige Zeit, um

mehrmals wöchentlich zu trainieren und andererseits

wären große Aufwände, wie z.B. in der

Bundesliga, von unserem überschaubaren Budget

bei weitem nicht fi nanzierbar.

Obwohl der ESV Kirchbichl einstimmig die Philosophie

vertritt, keinerlei Prämien an Stocksportler

zu bezahlen oder externe gute Spieler zu

verpfl ichten, unterstützt der Verein regelmäßig

Fahrten zu Wettkämpfen oder Equipment (Vereinsjacken,

Stöcke, Platten, Schuhe, etc.). Vor

kurzem haben wir übrigens in Eigenregie um ca.

€ 50.000,– vereinsfi nanziert unsere Stockhalle

saniert (Pfl asterbelag, Toilettenanlagen, Zubau).

Wir sind zwar ein reiner Amateurclub, wollen

aber trotzdem sportlich das Bestmögliche aus

unseren Kapazitäten herausholen, was auch

immer wieder wunderbar funktioniert. Dafür

ist mit Sicherheit unser guter Zusammenhalt

verantwortlich. Während des Schusses selbst,

ist man in diesem Moment zwar durchaus auf

sich alleine gestellt, trotzdem werden in den

beliebten Mannschaftsdisziplinen immer nur

harmonierende Teams mit genügend Kameradschaftsgeist

Turniere gewinnen. Dass be-

Obmann Max Franzl

eindruckende Spitzenleistungen im Stocksport

medial so wenig Beachtung fi nden ist für mich

überhaupt nicht nachvollziehbar. So wie in jeder

Sportart, ist großer Erfolg ausschließlich durch

extrem viele Trainingszeiten und Disziplin möglich.

Wir haben bei uns im Bezirk mit Sicherheit

ein paar Großkaliber, welche es verdient hätten

in den Vordergrund gestellt zu werden. Dies

würde unserem gesamten Stocksport generell

sehr gut tun.

Der ESV Kirchbichl macht sich mitunter zur Aufgabe,

den Stocksport der breiten umliegenden

Bevölkerung näherzubringen. Dafür werden

speziell für Senioren Mo, Mi und Fr. von 14.00

bis 16.00 Uhr angenehme Hallenzeiten eingeräumt.

Jeden So Vormittag von 09.00 bis 11.00

Uhr kann man seine Treffsicherheit auch ausprobieren.

Wir freuen uns sowieso über jeden

Zuwachs. Interessierte sind bei unserem Verein

jederzeit herzlich willkommen! Anfängern sei

gesagt, dass das Mitspielen relativ zügig gelingt

und man keine jahrzehntelange Erfahrung benötigt,

um großen Spass zu haben – Equipment

ist genügend vorhanden! Stock ... heil!“

Vereinskontakt: Max Franzl · Tel. 0664 5405014

max.franzl@hotmail.com

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Meine tollen Kollegen beim

ESV Kirchbichl sind der Grund

warum mir der Sport so gut gefaellt!

Hubert Pfandl


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Hubert Pfandl

„Erster Stockschütze" ESV Kirchbichl

„Ich bin am Bauernhof aufgewachsen

und wir hatten jeden Winter zu Hause

eine eigene Eisstockbahn. So bin ich quasi

ab 5 oder 6 Jahren in den Stocksport

regelrecht hineingewachsen.

Unser Training absolvieren wir in der eisfreien

Zeit jeden Montag von 19.00 bis 22.00 Uhr in

Kirchbichl, im Winter hin und wieder zusätzlich

mittwochs in der Eishalle Kufstein und bestreiten

pro Jahr im Schnitt zwischen 25 und 30

Wettkampftage. Vor ca. 10 Jahren spielte ich

mit einer Mannschaft in der Bundesliga und

war neben intensiverem Training auch annähernd

jedes Wochenende in ganz Österreich

unterwegs.

Im Stocksport geht es vereinfacht darum, den

eigenen Stock über eine Distanz von ca. 24m

näher als der Gegner innerhalb des Zielfeldes

an eine schwarze Scheibe, der sogenannten

„Daube“ oder bei uns verbreitet „Hasei“ genannt,

zu schießen. Dabei geht es hin und

wieder so eng her, dass schon mal das Maßband

zur exakten Distanzbestimmung benötigt

wird. Ein Team besteht aus vier Personen. Der

Startschütze bringt einen Stock ins Zielfeld

(Maß) und das andere Team muss so lange

hinterherschießen, bis deren Stock näher am

„Hasei“ liegt. Jeder Schütze hat allerdings nur

einen Stock, sprich einen Versuch pro Durchgang,

zur Verfügung. Der eigene Stock darf

mittels Treffer auch die Positionen der anderen

Stöcke verändern oder gar aus dem Zielfeld

schießen. Wenn schlussendlich mehrere eigene

Stöcke näher am „Hasei“ liegen, können

noch mehr Punkte eingefahren werden. Ein

Spiel besteht aus sechs Kehren (je drei Durchgänge

pro Spielrichtung). Für die verschiedenen

Anforderungen an die Stöcke (andere

hinausschießen höhere Geschwindigkeit, nah

ans Ziel kommen geringere Geschwindigkeit),

werden unterschiedlich farbige Platten als

Lauffl äche an den Stöcken verwendet. So ist

weiß mit wenig Reibung sehr schnell und violett

umgekehrt sehr langsam. Natürlich gibt es

noch einige Farben dazwischen.

Ich übernehme bei unserem Team in der Regel

die Aufgabe des „ersten Stockschützen“. Das

heißt, ich schieße, sobald der Gegner seinen

ersten Stock im Zielfeld platziert hat und versuche

diesen hinauszuschießen bzw. eine für

uns günstigere Ausgangslage zu schaffen.

Sportlich gesehen, sind wir letztes Jahr sehr

unglücklich in die Bezirksliga abgestiegen und

wir setzen alles daran, wieder zurück in die

Unterliga zu kommen. Aktuell schaut‘s nicht

so schlecht aus und es ist noch alles drin!

Mittelfristig ist meiner Ansicht mit dem aktuellen

Team die Ober- oder gar die Landesliga

qualitativ auch möglich. Bis dato scheiterte

es meist am engen Terminkalender unserer

Teammitglieder, welche bei wichtigen Spielen

hin und wieder schlichtweg keine Zeit hatten.

Das bessert sich zunehmend und ich bin überzeugt,

dass so der gemeinsame Weg nach

oben gehen wird – das ist mein großes Ziel!

Auf der Suche nach regionalen, herausragenden

Schützen wird man schnell fündig: die

Spitzenleistungen von Taxacher Matthias (EV

Angerberg) zum Beispiel, bedeuten Werbung

für den gesamten heimischen Stocksport.“

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Team Inn bike Kufstein

Mit uns macht Biken richtig Spass!

Schon einmal darüber nachgedacht, sich einem Radverein anzuschließen?

Nein? Dann ist es höchste Zeit! Der Radverein

Team-Inn-Bike in Kufstein wurde gegründet für alle, die gerne

Mountainbiken und tolle Touren gemeinsam fahren möchten.

Für alle, die schon lange eine neue Strecke ausprobieren

wollen. Für alle, die auch etwas über die richtige Fahrtechnik

lernen wollen und dies auch gleich selbst ausprobieren

möchten. Für alle, die auch mal unterwegs einen Platten

reparieren lernen möchten. Das Team Inn-Bike unternimmt

verschiedenste Ausflüge mit Mountainbike und Rennrad und

veranstaltet andere gemeinsame Aktivitäten, wie z.B. Skitouren

gehen und Rodeln im Winter. Die Touren orientieren

sich vor allem am Hobbysportler. Rennbegeisterte und Wettkampforientierte

sind aber natürlich auch herzlich willkommen.

Obmann Hans-Peter Gratt über den Verein: „In den wenigsten

Sportarten genießt man binnen kürzester Zeit so viele tolle Eindrücke

der Umgebung wie beim Radfahren. Was man beispielsweise

schon nach 3 Stunden auf dem Sattel alles erlebt hat, ist beinahe

unglaublich. Außerdem sollte das Rad nicht als reines Sportgerät,

sondern auch als Fortbewegungsmittel gesehen werden. Speziell


ei der aktuellen Verkehrssituation in Kufstein ist

man meist mit dem Rad bei weitem schneller am

Ziel und fi ndet immer einen Parkplatz.

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Lasst uns einen Moment

schweigen, fuer all

diejenigen, die mit dem Auto

im Stau stehen, weil sie auf dem

Weg ins Fitnessstudio sind,

um dort Fahrrad zu fahren

Unser Verein wurde 2012 gegründet und mittlerweile

treffen sich viele der ca. 50 radbegeisterten

Mitglieder regelmäßig zu gemeinsamen Ausfahrten,

Touren, Events, etc.

Das Team Inn-Bike ist rein auf den Freizeitbereich

ausgerichtet und bringt Radfahrer in eine nette

Kameradschaft Gleichgesinnter. Bei guter Wetterlage

sind wir im Sommer annähernd jede Woche

auf Achse, wobei Gelände- und Straßentouren in

der Regel abgewechselt werden. In diesem Jahr

werden wir, in Anlehnung an die stattfi ndende

Rad-WM, alle 14 Tage am Freitag Abend eine

Rennradtour starten. Auch reine E-Bike Ausfahrten

und Ausfl üge zu Bikeparks (z.B. Leogang) stehen,

neben den herkömmlichen Touren, auch regelmäßig

auf dem Kalender. Auf Wunsch werden auch

immer wieder spezielle Techniktrainings und Mechanikerkurse

angeboten. Alle unsere Mitglieder

werden regelmäßig via Mail oder WhatsApp bzgl.

der anstehenden Termine und Touren informiert.

Die Teilnahme ist dabei natürlich absolut kein

Muss und jeder kann ganz frei nach seinem Gusto

oder Terminplan entscheiden. Unsere Ausfahrten

sind sowohl für den ambitionierten Hobbysportler

als auch für gemütlichere Freizeitradfahrer bestens

geeignet. Denn wie bereits erwähnt, stehen

Spaß und Freude defi nitiv im Vordergrund!

Egal ob Mountainbike, Rennrad oder E-

Bike – seid alle dabei! In unserem Verein

sind einige der Mitglieder E-Bike Fahrer.

Das Alter spielt im Team Inn-Bike auch

keine großartige Rolle – von 15 Jahren bis

ins hohe Seniorenalter ist alles dabei!

Besonders fi ebern wir immer dem jährlichen

Trainingslager über 3-4 Tage im Frühling entgegen.

Egal ob Touren mit 20 bis 30 Radfahrern

am Gardasee, im Vintschgau oder heuer

im schönen Pustertal – dieser Event ist für alle

Obmann Hans-Peter Gratt

Teilnehmer ein absolutes Highlight. Unsere Vereinsmeisterschaft

zum Berggasthof Aschenbrenner

ist jedes Jahr sehr spannend und

fi ndet stets im letzten Septemberwochenende

statt. Auch veranstalten wir je nach Wetterlage

den ganzen Sommer über nette Grillabende mit

gemütlichem Beisammensein.

Auch die Stadt Kufstein bewegt im Radbereich

immer mehr. Der jährliche Kufsteinerland Radmarathon

ist hier ein gutes Beispiel. Zahlreiche

Radwege werden zudem neu beschildert und

der Eiberg Radweg wird heuer weiter ausgebaut.

Man hat erkannt, dass der qualitative

Radtourismus im Sommer sehr viele Kapazitäten

füllen kann. Viele Hotels schwenken aktuell

auf die fahrradfreundliche Philosophie um und

bieten dem gesundheitsbewussten Gast immer

bessere Verleihräder, separate Abstellplätze,

Radkarten mit GPS-Daten, etc.“

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Christian Rammer

der Häringer im U19 Nationalteam

meine Schwester

Anna Rammer nimmt

erfolgreich in

3 disziplinen an den

special olympics teil!

Der stolze Bruder Christian Rammer

Vielen Dank an

meinen radsponsor!


Im vergangenen Dezember 2017 konnte

sich der 17-jährige Christian Rammer aus

Bad Häring, im Rahmen der Bahnradsportveranstaltung

„Bahn-O-Rama“ im Ferry

Dusika Hallenstadion in Wien, als Teil des

einzigen Juniorenteams, sensationell gegen

fünf Eliteteams durchsetzen und mit

neuem ÖRV-Rekord den vielumjubelten Österreichischen

Staatsmeistertitel im Team-

Sprint gewinnen.

Der insgesamt 6-fache Österreichische Meister

über seinen bisherigen Weg: „Ich bin Mitglied im

Juniorenteam des RC ARBÖ Tom Tailor Wörgl und

als Sprinter Teil des österreichischen Junioren-

U19-Nationalkaders.

Meine ältere Cousine ist immer schon Radrennen

gefahren. Ich wollte das als kleiner Bub auch unbedingt

machen und habe damals mit 3 Jahren

und Stützrädern bei meinem ersten U7-Radrennen

(Hallo Du in Ebbs) gewonnen. Die geringe

Teilnehmerzahl von lediglich 2 weiteren Konkurrenten

hat mir dort sicherlich etwas in die Karten

gespielt, aber seitdem hat mich der Radvirus nie

mehr losgelassen. Mit 7 Jahren haben mich meine

Eltern zum Radclub Stöger in Kufstein, den es

mittlerweile leider nicht mehr gibt, gebracht und

von da an war ich täglich auf dem Mountainbike

verräumt! :o)

Mit 13 Jahren wechselte ich zum RC Wörgl auf‘s

Straßenrennrad. Wenn man vorhat professionell

Rad zu fahren, sind die medialen und damit

verbunden fi nanziellen Voraussetzungen im

Straßensport bei weitem günstiger. Aber auch

der ganze Teamsport gefällt mir, im Vergleich

zur Einzeldisziplin Mountainbiken, viel besser

und meine körperliche Bauart ist eindeutig

für die Straße konzipiert. Für Bergrennen besitze

ich zu viel Muskelmasse und bin daher

zu schwer. Auf steilen Wegen nach oben ist

jedes Kilogramm zu viel ein Hindernis. Mein

Genre ist so gesehen der Sprintbereich. Hier

liegen meine Stärken und ich kann mich sehr

gut behaupten.

In dieser Funktion bin ich z.B. für den Schub

des Teams auf Flachstücken verantwortlich.

Wenn beispielsweise eine Gruppe eingeholt

werden muss, kann ich mit meiner Kraft das

Tempo erhöhen, halten und meine Kollegen

im Windschatten mitziehen oder ich werde

bei fl achen Zielankünften von meinem

Team in eine gute Ausgangsposition für

den letzten 150 bis 200 m Zielsprint, beispielsweise

für den Etappensieg, gebracht.

Ich verbringe ohne Wettkämpfe (jeweils ca. 3

Stunden) 20 Stunden pro Woche effektiv auf

dem Rad und mache ca. 3 Stunden separate

Rumpf- und Stabilisationsübungen. Das Sportborg

in Innsbruck kommt mir in Bezug auf genügend

Trainingszeiten sehr entgegen. Damit mein

Körper trotz geringer Nahrungsaufnahme während

den Rennen keinen Leistungsabfall zulässt,

trainiere ich momentan fast nüchtern. Ein sehr

guter Fettstoffwechsel greift ohne großartige Einbußen

umgehend auf die eigenen Reserven im

Körperspeicher zurück. Auch in der Kraftkammer

bin ich oft anzutreffen. Ich trainiere sehr gerne

Beinstrecken-Beugen-Presse und den Oberkörper

beim örtlichen Kraftsportclub in einem

ehemaligen Luftschutzbunker in Bad Häring.

Speziell im Sprintbereich ist die Kraft der Arme

und des Rumpfes bedeutend. Es treten nicht nur

die Beine sondern, man zieht mit den Armen am

Lenkrad zeitgleich konträr zur Fußbewegung.

Nur so ist man in der Lage maximale Kraft auf

die Pedale zu bekommen, für besten Schub zu

sorgen und extrem schnell zu sein. Ganze 50%

der Sprintkraft kommt aus dem Oberkörper – das

Vorderrad ist oft in der Luft! Ohne Wind komme

ich so auf einer geraden ungefähr auf 75 km/h.

Ich halte mich exakt an den auf mich zugeschnittenen

Trainings- und Ernährungsplan meines tollen

Trainers Feichtner Günther, der mich seit drei

Jahren bestens fördert.

Schon im ersten Jahr meiner Straßenbewerbe

wurde ich Österreichischer Meister U17 im Einzelzeitfahren

in Zeltweg (Stmk). Bei den Junioren

konnte ich, zusammen mit meinem Teamkollegen

Max Kirschner, den Österreichischen Meistertitel

im Paarzeitfahren gewinnen.

Eine Eigenschaft, die mich von anderen vielleicht

etwas abhebt ist meine gute Fahrtechnik.

Es ist ungemein wichtig, sein Rad auch bei unübersichtlichen

Situationen, rutschigen Untergründen,

rasanten Bergabfahrten oder engen

Kurven ständig unter größtmöglicher Kontrolle

zu haben. Langes Fahren auf dem Hinterrad, auf

einem Rad im Kreis fahren oder sogar springen

ist beispielsweise kein Problem. Verbessern sollte

ich noch meine Fahrtechnik bei Steigungen.

Eine höhere Pedalfrequenz könnte meinen Gewichtsnachteil

etwas minimieren. Muskelmasse

abzubauen kommt für mich nicht in Frage, weil

ich den Sprintbereich nicht vernachlässigen will.

Das Ganze kann ich dieses Wochenende schon

beim nächsten UCI 1.2 Rennen in Bergamo mit

ca. 200 Startern, wo Weltranglistenpunkte vergeben

werden, testen.“

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