DER BIEBRICHER, Nr. 316, März 2018

biebricher

Stadtteilmagazin für Wiesbaden-Biebrich

Wolfgang Rohr in den Ruhestand verabschiedet

Er kümmerte sich um mehrere

Generationen von Biebricher

Kindern, verdiente sich durch

seine Art Respekt bei Jugendlichen

und war ein wichtiger

Bestandteil in seinem Kollegium.

Über 31 Jahre war

Wolfgang Rohr Sozialarbeiter

im Kinderund

Jugendzentrum

Biebrich (KiJuZ), Ende

März beginnt nun sein

verdienter Ruhestand.

Ein prall gefüllter Saal im Jugendzentrum

der Galatea-Anlage

und noch einmal Danke

sagen – viele Biebricher kamen

vorbei um diese Chance zu nutzen.

Neben seinen Schützlingen

kamen auch alte Freunde und

Kollegen vorbei. KiJuZ-Leiterin

Gabi Reiter, die gemeinsam mit

ihrem Team die Veranstaltung

organisierte, fasste sich bei ihren

Worten an den Mann des

Abends kurz: „Wolfgang, Du

wirst uns mit Deinem Charakter

fehlen.“ Es falle schwer, so ein

Teammitglied nach so langer

Zeit verabschieden zu müssen.

Kinder- und

Jugendzentrum

Biebrich

Über seinen Gemütszustand

war sich auch Christoph Manjura

nicht wirklich sicher, als er auf

die Bühne trat. Der Sozialdezernent

und gebürtige Biebricher

erinnerte daran, dass bereits

vor wenigen Monaten erst mit

Nedim Tuyun ein weiterer langjähriger

Sozialarbeiter des KiJuZ

in den Ruhestand wechselte:

„Hoffentlich müssen wir uns

hier nicht im Quartalstakt treffen

um solch großartige Kollegen

zu verabschieden.“ Seinen

Ruhestand habe sich Rohr

allerdings mehr als verdient,

ergänzte Manjura umgehend.

Auch Oberbürgermeister Sven

Gerich, der die Abschiedsfeier

spontan besuchte und

seinen Sozialdezernenten

auf der Bühne

unterstützte, fand

wertschätzende Worte:

„Du hast mit Deiner

Arbeit unglaublich

viel ge- und bewirkt. Du

bist eine Person, die jeden Tag

120 Prozent gegeben hat, darauf

kann man nur stolz sein“,

und übergab ihm seine offizielle

Verabschiedungsurkunde.

Grußwor te,

ein musikalischer

Auftritt

der Kinder

mit ihren Betreuern

und

ein Videobeitrag

machten

den Abend zu

einem emotionalen,

aber

auch freudigen

Ereignis

für Wolfgang

Rohr.

Begonnen

hat Wolfgang

Rohrs berufliche

Laufbahn

mit einer Ausbildung

zum

Feinmechaniker.

1979 zog

es ihn zum

Studium des

Kommunikationsdesigns nach

Wiesbaden. Über die Hausaufgabenbetreuung

kam er dann

zur sozialen Arbeit in Wiesbaden

– ein Bereich, der Rohr sofort

begeisterte. 1989 erhielt er

ein weiteres Diplom als Sozialarbeiter

und startete seine Arbeit

im Kinder- und Jugendzentrum

Biebrich. Besonders prägend

war seine Arbeit im Bereich

der Jungenarbeit. Dazu gehörten

auch die über zehn Jahre

organisierten Jungenfreizeiten

nach Gangloff im Nordpfälzer

Bergland. Auch die seit 2010

regelmäßig veranstalteten Kinderbegegnungen

mit Biebrichs

Schweizer Partnerstadt Glarus

waren ein Herzensprojekt des

Sozialpädagogen. Dafür dankte

ihm bei der Abschiedsfeier

auch der Vorsitzende des Partnerschaftsvereins

Wiesbaden-

Biebrich – Glarus, Frank Hennig,

mit einigen süßen Spezialitäten

aus Glarus.

Völlig „aus der Welt“ wird

Wolfgang Rohr sicherlich auch

in Zukunft nicht sein, glaubt Sozialdezernent

Manjura: „Denn

als Bad Schwalbacher hat es

Wolfgang ja nicht weit bis nach

Biebrich. Da wird er schon das

eine oder andere Mal vorbeischauen,

da bin ich mir sicher.“

„Großer Bahnhof“ zur Verabschiedung: Um Sozialarbeiter Wolfgang Rohr (Mitte) in

den Ruhestand zu begleiten waren eigens Oberbürgermeister Sven Gerich (rechts)

und Sozialdezernent Christoph Manjura in das Kinder- und Jugendzentrum Biebrich

gekommen.

(rei)

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