Gazette Zehlendorf Nr. 4/2018

gazette

Gazette für Zehlendorf, Nikolassee, Schlachtensee, Dahlem und Wannsee - April 2018

GAZETTE VERBRAUCHERMAGAZIN

April 2018

Zehlendorf

Zehlendorf · Nikolassee · Schlachtensee · Dahlem · Wannsee

145 Jahre

Männergesangverein

Zehlendorf

1873 wurde der Chor als erster Verein

in Zehlendorf gegründet

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2 | Gazette Zehlendorf | April 2018


WORT DER BEZIRKSBÜRGERMEISTERIN

Liebe Leserinnen und Leser,

die Osterfeiertage und die Osterferien

sind vorbei, der Alltag ist

wieder eingekehrt und oftmals

bleibt nur das Wochenende,

um ausgedehnte Aktivitäten

durchzuführen.

In gewohnter Weise

möchte ich Ihnen in

diesem Sinne nun wieder

einige beispielhafte

Vorschläge machen:

Am Sonnabend, den

14.4. und 21.4.2018, finden

die beliebten Fahrradbörsen

in der Verkehrsschule

im Stadtpark Steglitz in der Zeit

von 14 bis 17 Uhr statt. Diese und

viele weitere Veranstaltungen

für Klein und Groß in den beiden

bezirklichen Verkehrsschulen

finden Interessierte in dem

überaus abwechslungsreichen

Programmflyer und im Internet

www.berlin.de/ba-steglitz-zehlendorf/auf-einen-blick/verkehrsschulen/.

Bei Interesse,

Anmeldung oder weiteren Fragen

wenden Sie sich bitte jeweils

montags bis freitags von 10 bis

16 Uhr an das Büro der Verkehrsschulen

unter der Telefonnummer:

(030) 85 61 84 58 oder per

Cerstin Richter-

Kotowski

E-Mail: verkehrsschulen.sz@

team-wendepunkt.de.

Des Weiteren bietet zum Beispiel

die jährliche Veranstaltungs- und

Informationsbroschüre für Seniorinnen

und Senioren „Bei uns in

Steglitz-Zehlendorf“, die u. a. in

den Rathäusern Zehlendorf und

Steglitz oder in den Freizeitstätten

ausliegt, wieder abwechslungsreiche

Programmpunkte

an, darunter Konzerte, Lesungen,

Feste, Ausflugsfahrten und

Theateraufführungen. Beispielhaft

sei hier auf das Angebot im

Club Steglitz, Selerweg 18 – 22,

am 11. April um 15 Uhr hingewiesen,

bei dem Mark Twain

literarisch und musikalisch Tribut

gezollt wird, und auf die

Einladung zum Tag der

offenen Tür am 25. April

von 11 bis 17 Uhr, im

Bürgertreffpunkt Bahnhof

Lichterfelde West,

Hans-Sachs-Straße 4d.

Selbstverständlich können

Sie sich die Inhalte

auch im Internet ansehen

bzw. runterladen:

www. berlin.de/ba-steglitzzehlendorf/auf-einen-blick/

fuersenioren/

Auch die Unterrichtsangebote

und Programmpunkte

im Halbjahresprogramm der

Leo-Borchard-Musikschule,

das sowohl im Internet: www.

musikschule-steglitz-zehlendorf.

de als auch in gedruckter Form

z. B. in den bezirklichen Rathäusern

und den Musikschulstandorten

Martin-Buber-Straße 21

und Grabertstraße 4 aufzufinden

ist, laden zu Besuchen ein:

so z. B. in den Musikpavillon im

Stadtpark Steglitz zu den kostenlosen

Sommerkonzerten an

den Juni-Wochenenden und

zur beliebten Klangmeile auf

der Steglitzer Schloßstraße am

Sonnabend, 26. Mai 2018, von 11

bis 13 Uhr, bei der Interessierte

viele Ensembles der Musikschule

hautnah erleben können.

Ein guter Tipp zum Schmökern

ist auf jeden Fall auch der monatlich

erscheinende Programmflyer

der Schwartzschen Villa,

Grunewaldstraße 55, der Ausstellungen,

Theateraufführungen,

Musikdarbietungen, Lesungen,

Vorträge, Führungen sowie

ein wahrhaft gutes und kindgerechtes

Kindertheaterprogramm

auflistet (im Internet unter: www.

kultur-steglitz-zehlendorf.de/

kulturkalender.html) . Wie wär´s

zum Beispiel am Freitagabend,

20. April, um 20 Uhr, mit dem

Konzert „Resonanzen – Inspirationen

zwischen zwei Generationen“,

bei dem Karoline Eckhardt,

Studentin an der UdK Berlin, auf

Holm Birkholz, einen der dienstältesten

Berliner Philharmoniker

trifft. Und am gleichen Tag,

aber bereits um 10.30 Uhr, gibt

es dort in der Schwartzschen Villa,

für alle ab 3 Jahren, die Kindertheateraufführung

„Die 3 kleinen

Schweinchen“, ein fröhliches

Farbschattenspiel von Scuraluna

– Schattenbühne Berlin.

Im Übrigen liegt auch die traditionelle,

kostenlose Informationsbroschüre

„Steglitz-Zehlendorf

– ein Wegweiser durch den

Bezirk 2018“ wieder zur Abholung

für Interessierte bereit, so

z. B. in den Bürgerämtern in der

Steglitzer Schloßstraße 37, der

Zehlendorfer Kirchstraße 1/3

und der Lankwitzer Gallwitzallee

87 oder in den Bibliotheken und

Freizeitstätten des Bezirks. Aufgrund

der überaus positiven Resonanz

ist auch jedem Heft – wie

in den vergangenen Jahren – ein

Bezirksplan (Maßstab 1:26900)

beigelegt. Natürlich können

Sie alle Inhalte auch im Internet

nachlesen: www.berlin.de/

ba-steglitz-zehlendorf/service/

publikationen/artikel.679025.

php

Bürgerämter mit erweiterten

Öffnungszeiten

Gazette Zehlendorf | April 2018 | 3

Abschließend noch ein Hinweis

in eigener Sache zum Thema

„Bürgeramt“: Um mehr Bürgerinnen

und Bürgern Termine

anbieten zu können, wurden

seit März die Öffnungsstunden

der Bürgerämter in Steglitz, Zehlendorf

und Lankwitz erweitert:

Montag: 8 bis 15 Uhr, Dienstag

und Donnerstag: 10 bis 14 Uhr

und 15 bis 18 Uhr, Mittwoch: 8

bis 14 Uhr, Freitag: 8 bis 13 Uhr.

Mit dieser Neuregelung verbunden

wird es eine Erweiterung

der Terminkontingente in

den Bürgerämtern am Dienstag

und am Donnerstag geben. Im

Gegenzug wird der gesamte

Schriftverkehr zentral im Rathaus

Zehlendorf im Backoffice

bearbeitet. Das Bürgeramt

Steglitz-Zehlendorf hofft, damit

ca. 15 bis 20 Prozent mehr Termine

in den Standorten im Bezirk

für die Bürgerinnen und Bürger

anbieten zu können.

Selbstverständlich haben Sie im

nächsten Monat auch wieder die

Möglichkeit, mit mir persönlich

zu sprechen, um Fragen, Vorschläge,

Lob oder Kritik an der

Bezirksverwaltung anzubringen.

Meine nächste Bürgersprechstunde

findet am 29. Mai, von

15 bis 17 Uhr, im Rathaus Zehlendorf,

Raum A 131, Kirchstraße

1/3, 14163 Berlin, statt. Um

den Ablauf der Bürgersprechstunde

zu planen und unnötige

Wartezeiten zu vermeiden,

möchte ich Sie bitten, sich

vorher in meinem Sekretariat

unter der Angabe des Themas

telefonisch anzumelden:

☎ 030/90299-3200.

Ihre

Cerstin Richter-Kotowski

Bezirksbürgermeisterin


4 | Gazette Zehlendorf | April 2018

145 Jahre Männergesangverein Zehlendorf

1873 wurde der Chor als erster Verein in Zehlendorf gegründet

Zehlendorf in der Gründerzeit:

Das bisherige Bauerndorf vergrößerte

sich zusehends. Dank

der Bahn konnten die neuen

Bewohner die Stadt Berlin problemlos

erreichen. Damals regierte

noch Kaiser Wilhelm I., Heinrich

Schliemann grub Troja aus und

der Gründerkrach erschütterte

die Wirtschaft. In Zehlendorf

gründete der Lehrer Karl Schrock

mit mehreren Mitstreitern den

ersten Verein im Ort. Dazu trafen

sich am 2. Dezember zwei

Dutzend Herren und riefen den

Männergesangverein Zehlendorf

1873 ins Leben. Erster Vorsitzender

des neu gegründeten Vereins

war Heinrich Pathe.

Erfolgreiche Neugründung

Der Männer- und Frauenchor in historischen Kostümen beim

Festumzug zur 750-Jahr-Feier in Zehlendorf, 1992.

Die Neugründung traf den Nerv

der Zeit – bereits am Folgetag

erschienen 40 Männer zur ersten

gemeinsamen Chorprobe. Die

Mitgliederschar war bunt gemischt.

Lehrer, Maurer, Politiker,

Schmiede und viele weitere Berufe

waren vertreten, unter ihnen

befanden sich viele Meister ihrer

Zunft. Die honorigen Herren trafen

sich anfangs am ersten Haus

am Platze beziehungsweise im

Dorfe. Das war das Hotel Prinz

Friedrich Carl von Preussen, erbaut

1872. Dieses Haus musste

jedoch aufgrund von Erweiterungen

der Gleisanlagen 1888

Hier fing alles an – das Hotel Prinz Friedrich Carl von Preussen im Jahr

1873. Es wurde wegen der Erweiterung der Gleisanlagen abgerissen.


Archiv Winfried Bähr

schon wieder abgerissen werden.

Der Gesangverein hatte die

Straßenseite gewechselt und war

längst im Gasthaus Wiesenburg

aktiv. 1888 ging es an die Berliner

Straße, in die Russack’schen Säle,

später Lindenpark. Heute sind

dort das Tomasa und der Primus

Palast. Es folgte der Kaiserhof, in

dem auch das 25-jährige Bestehen

des Vereins groß zelebriert

wurde. Dort wurde bis zum Ausbruch

des Ersten Weltkriegs im

Jahr 1914 gesungen. Während

der beiden Weltkriege waren viele

Sänger an der Front, so dass das

Vereinsleben ruhte.

Neuanfang in der Nachkriegszeit

Erst 1949 wurde wieder gemeinsam

gesungen. Schon 1951 hatte

der Verein wieder 39 aktive

Sänger. Geübt wurde erst in der

Gaststätte Wiesenburg am Teltower

Damm 44. Sie wurde später

abgerissen, heute befinden sich

Der Lehrer Karl Schrock gründete

den MGVZ.

dort Wohnhäuser, Geschäfte und

Restaurants. Die Chronik des

Vereins informiert über weitere

Umzüge – zum Café Bluhm in

der Onkel-Tom-Straße und in das

Lokal „Zum Rüdesheimer“ in der

Berliner Straße 35 a. Der Begeisterung

für den Verein schadeten die

vielen Umzüge nicht, mittlerweile

waren 52 Sänger aktiv.

Gründung des Frauenchors

1952 wurde unter dem Dach

des Männergesangvereins ein

Frauenchor gegründet. Dieser ist

unter dem Namen Zehlendorfer

Frauenchor 1952 mit einem eigenen

Vorstand aktiv. Der 1983

gestellte Antrag, den Männergesangverein

in Zehlendorfer

Singverein umzubenennen,

wurde mehrheitlich abgelehnt.

Auftritte wie zur 750-Jahr-Feier

Berlins und Chorgesang am

Großen Fenster an der Havel für

eine SFB-Produktion gehörten zu

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Gazette Zehlendorf | April 2018 | 5

Chorleiterin Helga Delgado –

die junge Argentinierin hat die

Chorsänger fest im Griff.

Konzert in der Pauluskirche Zehlendorf

Winfried Bähr kam über seine

Skatleidenschaft zum Chor.


Fotos: Winfried Bähr

den zahlreichen Aktivitäten des

Chors.

Gemeinsame Unternehmungen

Neben dem Chorgesang waren

gemeinsame Unternehmungen

und Geselligkeit ein wichtiger

Punkt beim Männergesangverein.

Fahrten zur Chortreffen

und gemeinsame Ausflüge, bei

denen auch im Bus kräftig gesungen

wurde, waren bei den

Mitgliedern eine beliebte Abwechslung.

Doch aktuell plagen

den Männergesangverein die

gleichen Sorgen, die viele Vereine

haben: Der Nachwuchs fehlt.

Mittlerweile sind nur noch 18 aktive

Sänger dabei, verriet uns der

Ehrenvorsitzende Winfried Bähr.

Dabei sind die Voraussetzungen

für den Einstieg gering – Freude

am Singen reicht. Und Chorleiterin

Helga Delgado, eine junge

Frau aus Argentinien, ist seit fünf

Jahren dabei und hat die Herren

fest im Griff. Seine Proben hält der

Verein jeden Dienstag von 19 bis

21 Uhr im Herta-Müller-Haus in

der Argentinischen Allee 89 ab,

denn „Gaststätten mit einem großen

Vereinszimmer gibt es leider

nicht mehr“, bedauert Winfried

Bähr.

Nachwuchs gesucht

Im Oktober kann der Verein nun

auf sein 145-jähriges Bestehen

zurückblicken. Aufgrund der geringen

Mitgliederzahl ist auch

keine große Veranstaltung zum

Jubiläum geplant. Eine Feier für

Mitglieder im kleinen Kreis wird

es aber sicher geben. Doch bei

öffentlichen Auftritten können

die Sänger ihr Können wieder

zeigen – beispielsweise während

der Steglitzer Wochen, in denen

sie traditionell im Wrangelschlößchen

singen und im Advent bei

ihrem Konzert in der Pauluskirche.

Der Eintritt zu den Veranstaltungen

ist frei, der Verein bittet

die Besucher um Spenden. Bei

den Veranstaltungen singen übrigens

Frauen- und Männerchor

– bei einigen Liedern auch gemischt.

Und wer weiß, vielleicht entdeckt

beim Zuhören jemand die Freude

am Singen? Winfried Bähr ist

auch ganz unverhofft in Kontakt

mit dem Verein gekommen. Sein

Nachbar war Mitglied und forderte

ihn öfter auf, doch mitzukommen.

Doch Herr Bähr winkte

jedes Mal ab. Das änderte sich,

als er erfuhr, dass die Sänger vor

der Probe Skat spielten. Als leidenschaftlicher

Skatspieler kam

er doch einmal mit. Aus einem

Mal wurde öfter, doch vor der

Chorprobe ging er nach Hause.

Bis er dann eines Tages doch da

blieb… Von da an war er dem

Männergesangverein als aktives

Mitglied treu. Informationen und

eine ausführliche Chronik des

Vereins finden Sie unter www.

mgv-zehlendorf.de.


6 | Gazette Zehlendorf | April 2018

Abschied von einem Naturdenkmal

Kohlhas-Eiche in Kohlhasenbrück musste gefällt werden

Auf den ersten Blick ein Straßenbaum

wie viele andere. Auf den

zweiten Blick ist die Trauben-Eiche,

die am Rand des Königswegs

in Kohlhasenbrück steht, etwas

Besonderes. Der Vorgänger des

heutigen Baums stammte aus

dem 15. Jahrhundert. Der Name

der Eiche erinnert an Hans Kohlhase,

einen Kaufmann aus Cölln

an der Spree, der zum Raubritter

wurde.

Zitat aus der Novelle „Michael

Kohlhaas“ von Heinrich von Kleist,

1805/6: „An den Ufern der Havel

lebte, um die Mitte des sechzehnten

Jahrhunderts, ein Roßhändler, namens

Michael Kohlhaas, Sohn eines

Schulmeisters, einer der rechtschaffensten

zugleich und entsetzlichsten

Menschen seiner Zeit. ... Das Rechtsgefühl

machte ihn zum Räuber.“

Hans Kohlhase (so der amtliche

Name, auch Kohlhaase, Kohlhas)

wurde 1540 in Berlin durch rädern

hingerichtet.

Nach einer Sage soll Kohlhase

Die Gedenktafel der neuen Kohlhas-Eiche ist im Heimatmuseum

Zehlendorf ausgestellt.

einen Schatz an der Bäke-Brücke

vergraben haben.

Sicher ist jedoch das sich unter

der neuen, zweiten Kohlhas-Eiche

eine Blechbüchse mit historischen

Dokumenten befindet, siehe dazu

das Zitat von Bernhard Beyer von

1933 in der Tabelle.

Hans Kohlhase und der

Silbertransport

Nachdem ihm von einem sächsischen

Junker unberechtigt zwei

Pferde abgenommen wurden

und Kohlhase sich von der brandenburgischen

Obrigkeit im

Historisches Foto der „neuen“

Kohlhas-Eiche, die am Sedantag

von Bernhard Beyer gepflanzt

wurde.

Stich gelassen fühlte, begann er

seine persönliche Fehde gegen

die Sachsen zu führen. Später

weitete er seine „Tätigkeit“ nach

Brandenburg aus. Aus der Feindschaft

zwischen einem sächsi-

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Gazette Zehlendorf | April 2018 | 7

CHRONIK DER KOHLHAS-EICHEN

Nach 1540 Eine Eiche keimt im Wald an

der Bäke, dem späteren Ortsteil

Kohlhasenbrück, sie wächst heran

und wird Kohlhas-Eiche getauft.

1870 Im Alter von vermutlich 330 Jahren wird

sie von einem Blitz getroffen und geht ein.

2.9.1873 Anwohner pflanzen eine neue, besonders

geformte Trauben-Eiche in den

morschen Stubben des alten Baumes.

1913 40 Jahre nach der Pflanzung: Der

Baum bekommt eine Tafel, ein Kreuz

aus Gusseisen im typischen Zeitstil.

2.9.1923 50 Jahre nach der Pflanzung: Feierlichkeit

unter der Eiche mit Bernhard Beyer, s.u.

1933 60 Jahre nach der Pflanzung: Bernhard

Beyer bringt die Schrift heraus: „Erinnerungen

des Ortsältesten Bernhard Beyer

in seinem 76. Lebensjahr“ (Zitat): „Zur

Erinnerung an Kohlhaas und des Sieges bei

Sedan, wurde am 2. September 1873 eine

neue gesunde Eiche, die in ihrer Krone unten

als Pyramide und oben als Kugel gezüchtet

war, von meinem Onkel in diesen Ring an

derselben Stelle gepflanzt. Unter die Wurzel

der neuen Eiche ist dabei eine verlötete Blechbüchse

mit eingegraben worden. Sie enthält

in ihrem Inhalt ein Protokoll über die Gegenwärtige

Lage im Vaterland im allgemeinen

und in Kohlhasenbrück im besonderen, sowie

ein Verzeichnis der teilnehmenden Personen

an der kleinen Feier. Auch wurden je ein Stück

von sämtlichen, Lauf befindlichen Groß- und

Scheidemünzen dazu getan.“ Und weiter:

„‚Herr mach uns frei!‘ Das war mein Gebet zu

Gott am 2. September 1923 bei der Kohlhaas-Eiche.“

Es kommt aber noch schlimmer

(Zitat): „Heil Adolf Hitler, dem Retter! Gott!

Schütze die Eiche, mach Deutschland frei!“.

1998 In einem Gutachten wird dringend

mehr Baumpflege gefordert,

die jedoch nicht erfolgt.

2003 130 Jahre nach der Pflanzung: Beschluss

die Eiche zu fällen. Naturschützer

vom BUNDSüdwest weisen aber

schwerwiegende Fehler im Gutachten

nach, der Baum bleibt erhalten.

2013 Die Eiche ist vital, braucht aber dringend

bessere Baumpflege und Schutz,

dazu kommt es nicht. Im Dezember

wird die marode Eisen-Tafel vom BUND

geborgen, weil der Befestigungsring

nicht gelockert wurde und sie auch

am Baum zu zerfallen drohte.

12.3.2018 145 Jahre nach der Pflanzung: Untersuchungen

lassen größere Faulstellen

vermuten, weitere Proben führen zu

ähnlichen Ergebnissen. Nach gründlichen

Erwägungen wird der Fälltermin

beschlossen. Sie wurde weniger als halb

so alt wie die erste Kohlhas-Eiche.


Dr. Achim Förster, BUND-Südwest

Die zweite Kohlhas-Eiche am Königsweg 313 in Kohlhasenbrück ...

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8 | Gazette Zehlendorf | April 2018

schem Junker und dem Cöllner

Kaufmann war mittlerweile eine

ganze Bewegung geworden.

Mehr als 300 Mitstreiter, darunter

Gastwirte, Gesellen, Müller, Pfarrer,

niedrige Adlige, Richter und

Tagelöhner, schlossen sich Kohlhase

an, der mittlerweile in den

Untergrund gegangen war. Die

gestohlenen Güter soll er den Armen

gegeben haben, was ihn zu

einem Volkshelden im Sinne des

Engländers Robin Hood machte.

Schließlich überfielen er und einige

seiner Mitstreiter einen Silbertransport

des brandenburgischen

Kurfürsten Joachim II. Kohlhase

versteckte sich bei Verwandten

in Berlin, wurde jedoch entdeckt

und gefangen genommen. 1540

verhängen die Richter das Todesurteil

gegen Kohlhase, das

durch Rädern vollstreckt wurde.

Die Beute aus dem Silbertransport

soll er unter einer Brücke an

der Bäke, heute verläuft dort der

Teltowkanal bei Kohlhasenbrück,

versteckt haben. Die Silberbarren

sollen nie gefunden worden sein.

Neupflanzung am Sedantag

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... musste jetzt leider gefällt werden. Foto: Dr. Achim Förster, BUND-Südwest

Vielleicht hätte die erste Kohlhas-Eiche

als junger Baum Auskunft

über die genaue Lage des

Verstecks geben können, zumindest

der Finder des Silbers wäre

ihr dankbar gewesen. Sie stand

bis 1873 an Ort und Stelle, dann

soll ein Blitzschlag ihr Ende gewesen

sein. Der Baum, der auf

sie folgte, wurde von Bernhard

Beyer, dem Gründer des modernen

Kohlhasenbrück gepflanzt.

Pflanztag war der Sedanstag1873.

Dieser Gedenktag wurde im Kaiserreich

um den 2. September herum

gefeiert. Er erinnerte an die

Kapitulation der französischen

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Armee im Jahr 1870 bei Sedan

gegen die preußischen, bayerischen,

württembergischen und

sächsischen Truppen sowie die

anschließende Gefangennahme

des Kaisers Napoleon III.

Kohlhas-Eiche muss

gefällt werden

Die neue Kohlhas-Eiche überstand

viele Stürme und zwei Weltkriege.

Der moderne Straßenverkehr

rückte ihr auf den Leib und

engte die Wurzeln ein. Im Jahr

2003 sollte das Baumdenkmal

Müssen Rentner Steuern zahlen?

Das am 01.01.2005 in Kraft getretene

Alterseinkünftegesetz

beinhaltet unter anderem eine

umfangreiche Neuordnung der

Besteuerung von Alterseinkünften.

Die Neuregelung gilt sowohl

für Personen, die erst jetzt in Rente

gehen oder noch im Arbeitsleben

stehen, als auch für Personen,

die bereits vor 2005 eine Rente

bezogen haben, so genannte

Bestandsrentner. Waren bisher

bei einem Renteneintrittsalter

von 65 Jahren 27 % der Rente als

Einnahmen zu erfassen (Ertragsanteil),

so beträgt im Kalenderjahr

2005 der Besteuerungsanteil

50 %, d. h. die Hälfte der Rente

gefällt werden. Das wurde durch

den BUND Südwest verhindert.

Die Mitglieder zeigten Fehler

im Gutachten auf und erreichten

eine umfassende Sanierung.

Die Experten des BUND wiesen

darauf hin, dass der Erhalt des alten

Baums billiger wäre als eine

Neupflanzung. So blieb der Baum

erhalten. Die Gedenktafel an der

Eiche war 2013 fast durchgerostet.

Sie wurde geborgen und ist

jetzt im Heimatmuseum Zehlendorf

ausgestellt.

145 Jahre nach der Pflanzung lassen

neue Untersuchungen größere

Faulstellen vermuten, weitere

Proben führen zu ähnlichen Ergebnissen.

Nach gründlichen Erwägungen

wurde der Fälltermin

für den 12. März 2018 beschlossen.

Sie wurde weniger als halb

so alt wie die erste Kohlhas-Eiche.

Die Neupflanzung einer dritten

Kohlhaseiche ist geplant. Idealerweise

am historischen Standort

am Königsweg 313, was auch

vom BUND Südwest und weiteren

Vereinen, die sich kulturhistorisch

mit dem Ortsteil Wannsee

befassen, befürwortet wird. Die

Neuanpflanzung könnte frühestens

im Herbst erfolgen.

unterliegt der Besteuerung. Seit

dem 01.01.2005 werden die Rentenzahlungen

an das Bundeszentralamt

für Steuern übermittelt

(Rentenbezugsmitteilung).

Jeder Rentner sollte daher überprüfen,

ob er aufgrund der Neuregelung

ein zu versteuerndes

Einkommen erzielt und eine

Steuererklärung abgeben muss.

Wir haben, um den Anforderungen

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werden, ein spezielles Paket für

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U-Bahnlinie 3 wird verlängert

Ab Mai geht es von der Krummen Lanke bis zur Warschauer Straße

Bekanntlich macht der Mai alles neu. Für

die Fahrgäste auf einer der wichtigsten

Ost-West-Verbindungen im U-Bahnnetz

macht er nun aber auch vieles besser. Voraussichtlich

ab dem 7. Mai erhöht die BVG den

Takt auf der Hochbahn zwischen der westlichen

City, Kreuzberg und Friedrichshain und

schafft außerdem neue, attraktive Direktverbindungen.

Das Land Berlin hat als Aufgabenträger

das neue Verkehrskonzept bestellt.

Kernstück des neuen Konzeptes ist eine Verlängerung

der Linie U3. Statt wie bisher am

Nollendorfplatz zu enden, fahren die Züge

von der Krummen Lanke künftig tagsüber

auf der gleichen Strecke wie die U1 bis zur

Warschauer Straße. Auf dem Hochbahn-Viadukt

fährt die U-Bahn dann alle drei bis vier

Minuten – und somit deutlich öfter als bisher.

Für viele Fahrgäste entfällt damit außerdem

das Umsteigen am Nollendorf- oder Wittenbergplatz.

Insbesondere viele Studierende der

Freien Universität profitieren von der neuen

Direktverbindung.

Die U3 fährt tagsüber montags bis freitags

auf der ganzen verlängerten Linie im 5-Minuten-Takt.

Früh am Morgen und am späten

Abend sowie sonnabends und sonntags sind

die Züge alle zehn Minuten unterwegs. Lediglich

frühmorgens (wochentags bis ca. 6 Uhr,

am Wochenende bis 10 Uhr), spätabends

vor Betriebsschluss und im durchgehenden

Nachtverkehr am Wochenende fährt die U3

wegen der geringeren Nachfrage wie bisher

bis zum Nollendorfplatz.

Bei der BVG laufen die Vorbereitungen für das

neue Konzept bereits auf Hochtouren. Und

Gazette Zehlendorf | April 2018 | 9

das gilt nicht nur für die Betriebsplanung der

U-Bahn, sondern auch für die Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter, die sich um die Fahrgastinformation

kümmern – schließlich sollen bis

Mai auch die Liniennetzpläne, Linienverlaufsgrafiken

(die sogenannten Perlschnüre), das

Informations- und Leitsystem auf den U-Bahnhöfen,

die Ansagen auf Bahnsteigen, in den

Zügen und Aufzügen aktualisiert sein.

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10 | Gazette Zehlendorf | April 2018

Schätze aus dem Depot

Heimatmuseum zeigt Exponate aus dem Archiv

„Ins Licht gerückt“ ist der Titel

der aktuellen Ausstellung im

Heimatmuseum Zehlendorf.

Der Name kommt nicht von ungefähr

– die Exponate schlummerten

im Dunkel des großen

Depots und bilden die Vielfalt

ab, die das Heimatmuseum

abdeckt. Blickfang ist ein überdimensionales

Gemälde des

Künstlers Otto Soltau, auf dem

Stöbern im Fotoschatz des Heimatvereins. Wer kennt die Namen von

Menschen auf den Bildern?

sich der Mensch dem Licht entgegenstreckt.

Eine Fotokiste mit historischen

Bildern lädt die Besucher zum

Stöbern ein. Sie können in Erinnerungen

schwelgen und gern

auch Hinweise geben, wenn sie

Menschen auf den Fotos kennen.

Aber auch an dunkle Zeiten

wird erinnert. Der Erste Weltkrieg

machte vor den Kinderzimmern

nicht Halt und vor allem Jungen

sollten mittels feldgrauer Figuren

zum Kriegsspiel ermuntert werden.

Mit variantenreichen Elastolinfiguren

– vom Offizier bis über

den Landser bis zur Krankenschwester

– spielten die Kinder

das Geschehen auf den Schlachtfeldern

nach. Als die Siegmeldungen

ausblieben, verschwand das

Kriegsspielzeug allerdings auch

schnell aus der Werbung und den

Geschäften.

Care-Pakete, die den Hunger der

deutschen Bevölkerung nach

dem Zweiten Weltkrieg linderten,

gehören ebenfalls zu den Ausstellungsstücken.

Unter dem Motto

„Meals for Millions“ spendete

die amerikanische Bevölkerung

für die Versorgung der früheren

Feinde.

Besonders Technikbegeisterte

werden sich für die alten

Röhren-Radios begeistern. Der

Volksempfänger – eines der wichtigsten

Propagandainstrumente

im Nationalsozialismus – wird

genauso gezeigt wie tragbare

Transistorradios, die Mitte der

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Gazette Zehlendorf | April 2018 | 11

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1915) kann in der Depot-Ausstellung bewundert werden.

1950er-Jahre zu den Rennern

gehörten.

Die vielseitige Ausstellung zeigt

einen Ausschnitt des gut gefüllten

Depots. Eine Zeitreise durch

die jüngere Vergangenheit, bei

der sich vieles entdecken lässt!

Der Heimatverein möchte bei

den Ausstellungsbesuchern Interesse

für die Zehlendorfer Heimatgeschichte

wecken. Vielleicht

findet sich im Keller daheim auch

das eine oder andere Schätzchen.

Ans Tageslicht befördert, wäre es

womöglich im Heimatmuseum

besser aufgehoben als im heimischen

Keller, wo es langsam

vergessen wird.

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14 | Gazette Zehlendorf | April 2018

Wannsee-Radroute statt Partymeile

1. Tourismusforum Berlin Südwest setzt auf Kultur, Grün und Seeblick

Machen sich gemeinsam für den Tourismus im Bezirk stark: Vertreter

aus Wirtschaftsförderung, Regionalmanagement, VisitBerlin,

EBC Hochschule Berlin und Senatsverwaltung.

„Wir wollen kein Außenbezirk

mit Partymeile sein, sondern beliebtes

Tourismusziel mit Kulturund

Naturerlebnis jenseits von

Mitte“, erklärte die Bezirksbürgermeisterin

von Steglitz-Zehlendorf

Cerstin Richter-Kotowski

anlässlich der „Premiere“ des

Tourismusforum Berlin Südwest

im Steglitzer Rathaus, das Branchenkundige

und -interessierte

Anfang März im Vortrag und Gespräch

zusammenbrachte.

Zu der ebenso informativen wie

visionsreichen Veranstaltung

hatte – auch im Namen der Wirtschaftsförderung

Steglitz-Zehlendorf

und des Regionalmanagement

Berlin Südwest – die EBC

Hochschule Berlin eingeladen,

welche die gemeinsamen Bemühungen

im Berliner Südwesten

um nachhaltige Fitness hin zum

angesagten Tourismusziel am

Rande der Stadt unterstützt.

Damit geht auch das 2016 ebenfalls

gemeinsam entwickelte Tourismuskonzept

an den Start und

erfährt nun seine schrittweise

Umsetzung. Steglitz-Zehlendorf

setzt dabei auf seine natürlichen

Vorteile wie Wasser und Natur,

aber auch auf sein vielfältiges

Kulturangebot, das von AlliiertenMuseum

über Museumsdorf

Düppel bis Schlosspark Theater

reicht.

Außenbezirk hat´s

Diese durchaus zugkräftigen

Lockmittel – tiefgrüner Wald,

begeisternde Seen- und Wasserlandschaft

und ein spannendes

Kulturangebot – sollten gerade

dem zum wiederholten Male

unsere Stadt besuchenden Touristen

Appetit auf den Bezirk jenseits

der überfüllten Innenstadt

machen.

Doch schaut man sich die Übernachtungszahlen

des vergangenen

Jahres an, sagen die anderes:

Lediglich 200.000 Gäste

und 480.000 Übernachtungen

konnte Steglitz-Zehlendorf da

zählen, während in Berlin-Mitte

rund 13 Millionen Übernachtungen

bei 5,5 Millionen Gästen gebucht

wurden. Damit liegt der Bezirk

im Tourismusbereich gerade

noch vor Marzahn-Hellersdorf auf

dem vorletzten Platz. Sind daran

die nur 3.000 Betten schuld, die

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Gazette Zehlendorf | April 2018 | 15

Entschieden „nein“ sagt dazu

Alexander Stolle, Marketingchef

des an der Schloßstraße gelegenen

„Hotel International Steglitz

Berlin“ und Mitbegründer des

„Wirtschaftsstammtisch Berlin

Südwest“. Übernachtungsangebote

gebe es genügend, vielmehr

seien dies die Früchte einer falsch

betriebenen Berliner Tourismuspolitik,

die sich jahrelang auf innerstädtische

Angebote konzentrierte

und für den Touristen die

Stadt Berlin – nicht nur auf den

angebotenen Stadtplänen – am

Bundesplatz enden ließ. Reichlich

spät falle den Verantwortlichen

nun ein, die Vermarktung der Außenbezirke

ins Visier zu nehmen.

Dabei gebe es genügend Highlights

im Bezirk, angefangen an

der Schloßstraße, die Shoppingqueens

ein mindestens ebenso

attraktives Angebot wie in der

Innenstadt präsentiert.

Burkhard Kieker, Geschäftsführer

von VisitBerlin, schlägt da eine

Am Glienicker Schloss im Tourismus-Besucher-Zentrum erhalten Berlin-

Gäste bald wertvolle Tipps.

andere Problemlösung vor: „Es

fehlen Übernachtungsmöglichkeiten.

Die Lösung wäre hier der

Bau eines Kongresszentrums, woran

berlinweit ein Riesenbedarf

besteht.“ Damit würden auch

neue Hotels entstehen.

Im Berliner Südwesten

kräftig in die Pedale treten

Der Bezirk Steglitz-Zehlendorf

hat sich für 2018 drei tourismusfördernde

Ziele gesetzt:

So wird die Schiffsanlegestelle an

der Wannseer Ronneby-Promenade

einer umfassenden Schönheitskur

unterzogen, außerdem

wird im Sommer die 13 Kilometer

umfassende und etwa1 ½ Stunden

dauernde Dahlem-Radroute

als Teil eines umfangreichen Radnetzes

an der Podbielskiallee an

den Start gehen, an deren Route

viele Museen und kulturelle

Kleinode liegen, wie die Domäne

Dahlem oder die Taut-Siedlung.

Umgekehrt führt die Route über

den Mexikoplatz vorbei am Haus

am Waldsee, an der FU Berlin und

am Botanischen Garten vorbei.

Als Fortsetzung in Planung steht

bereits die Wannsee-Radroute,

die dann den Bereich Wasser und

Seen verstärkt in seine Stationen

mit einbezieht.

Eine wichtige Aufgabe sehen Bezirk

und Fachberater auch darin,

„intelligente“ Stelen und Guides

entlang dieser Routen entstehen

zu lassen sowie ein ebenso werbeträchtiges

wie zeitgemäßes

Logo für den Berliner Südwesten

zu entwickeln.

Überwiegend hoffnungsvoll

blickt man im Bezirk auch auf

die Umsetzung des geplanten

Tourismus-Besucher-Zentrums

unweit der Glienicker Brücke, das

am Schloss Glienicke Besucher

auf das attraktive Angebot für

den Rad- und Wassertourismus

im Berliner Südwesten aufmerksam

machen will. – Auch wenn

kritische Stimmen den Standort

am Ende der Stadt nicht für den

günstigsten halten.

Derzeit wird außerdem ein neuer,

von der EBC-Hochschule Berlin

entwickelter Bezirks-Führer zu

Berlin Südwest in Magazin-Form

zur Druckreife überarbeitet.

Indessen wünscht sich nicht nur

die Bezirksbürgermeisterin, dass

bald der neugierige Besucher

Steglitz-Zehlendorf mit dem Leihrad

erkundet, nach dem Motto:

Am Vormittag Rendezvous mit

dem Kunsthaus Dahlem und dem

Brücke Museum, nachmittags

Ahoi Ronneby-Promenade und

abends im Schlosspark Theater

Brecht oder Hallervorden pur.


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16 | | Gazette Zehlendorf | 2017 | April 2018

Inklusion/Förderschulen

Die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) diskutiert

Die Begriffe Inklusion und Förderschule

standen im Mittelpunkt der Sitzung

der Bezirksverordnetenversammlung

im Februar 2018. Ausgelöst wurde diese

Debatte durch bekanntgewordene

Pläne der Schulaufsicht und des Schulamtes,

die betreffenden, speziellen

Angebote der Pestalozzi-Schule in den

kommenden Schuljahren nicht weiter

anzubieten, sondern auslaufen zu lassen.

Dies hatte den massiven Protest

der betroffenen Eltern, Lehrer und

Schüler hervorgerufen. Die Fraktionen

in der BVV nehmen in den folgenden

Beiträgen zu diesem Thema und zum

Vorgang Stellung.

CDU-Fraktion

Seit Jahren wird eine hochideologisierte

Debatte über Inklusion geführt, also

über Beschulung behinderter Heranwachsender

in der allgemeinen Schule.

In Deutschland gibt es ca. 3.000 Förderschulen

(FS) mit ca. 300.000 Schülern und

70.000 Lehrkräften. Allein das zeigt, dass

man die Schulbildung beeinträchtigter

junger Menschen ernst nimmt. Die einseitigen

Inklusionsprotagonisten führen

die UN-Konvention als Begründung für

die Abschaffung der FS an. Sie enthält

keinen Passus, dass die Beschulung in FS

als Diskriminierung zu betrachten ist, im

Gegenteil: Art. 5 führt aus, dass „besondere

Maßnahmen….zur Beschleunigung

oder Herbeiführung der tatsächlichen

Gleichberechtigung von Menschen mit

Behinderungen nicht als Diskriminierung

gelten.“ In Art. 7 heißt es, dass bei allem

das Wohl des Kindes ein vorrangiger

Gesichtspunkt ist, somit ist jede Behinderung

individuell zu betrachten, der

Elternwille ist maßgeblich, der Staat hat

Angebotsvielfalt zu realisieren. Es sollte

der Grundsatz gelten: So viel Inklusion

wie möglich – so viel Differenzierung in

FS wie nötig.

Harald Mier

Berlin SPD-Fraktion

Inklusion ist die Einsicht, dass in der Bildung

niemand ausgegrenzt werden darf.

Die Einbeziehung der Kinder mit Förderbedarf

in die Regelschule steht hier im

Mittelpunkt. Berlin schafft die Voraussetzungen

dafür, möglichst viele Kinder

nicht mehr an „Sonderschulen“ getrennt

von anderen Kindern zu unterrichten.

Inklusion ist ein Paradigmenwechsel,

der Lehrpläne, Unterrichtsmethoden

und Schulgebäude berührt. Bei so einem

Änderungsprozess treten auch Probleme

auf. Daher wird der Prozess permanent

ausgewertet und angepasst. Inklusion

heißt aber nicht, die bestehenden Förderzentren

einfach aufzugeben, wie es

kürzlich Bezirksstadtrat Mückisch (CDU)

mit der Schließung der Pestalozzi-Schule

vorhatte. Noch sind wir auf dem Weg

zur Inklusion. Viele Schulen bieten noch

nicht die Voraussetzungen und es existieren

noch nicht für alle Förderbedarfe

die richtigen Konzepte. Daher brauchen

wir auch in Zukunft gute Förderzentren

im Bezirk. Ob Inklusion für alle Kinder

geeignete Wege bietet, wird die Zukunft

zeigen. Und letztlich entscheiden die

Eltern, welche Variante für ihr Kind die

beste ist.

Jan Kellermann

B‘90/Grünen-Fraktion

Das Thema Inklusion wurde in letzter

Zeit fast schon von der omnipräsenten

Schulsanierung medial verdrängt, bis die

Eltern der Pestalozzi Schule vor Kurzem

Inklusion wieder in den Fokus der Öffentlichkeit

rückten. Es gab Pläne, aufgrund

niedriger Anmeldezahlen die Schule und

das Förderzentrum zu schließen. Dieses

Derby-Klause

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vom Faß

Vorhaben wurde bei der letzten Bezirksverordnetenversammlung

gestoppt. Warum

nicht zumindest das Förderzentrum

schließen, wenn doch Inklusion bald

überall stattfinden soll? Ganz einfach,

es funktioniert in Berlin nicht so, wie die

theoretischen Konzepte gedacht sind.

Nur an ganz wenigen Schulen wird Inklusion

gelebt, so wie die geistigen Väter

des Konzeptes es sich vorgestellt haben.

Wieso? Es bedarf einer sehr aufwendigen

Unterrichtsvorbereitung, einer fundierten

Ausbildung, gegenseitiger Unterstützung

und einer hohen Personaldecke.

Der Senat dachte, es funktioniert auch,

selbst wenn an der Ausbildung der Lehrer

und der Personalausstattung gespart

wird. Weit gefehlt! Solange hier keine

Kehrtwende eingeleitet wird, geht eine

mangelnde Umsetzung auf Kosten aller

Beteiligten: Schüler, Lehrer und Eltern.

Also Schluss damit!

Susanne Mertens

Alternative

für

Deutschland

AfD-Fraktion

Die verrückten Schulreformen von Sozialdemokraten

und Linken in Berlin zeigen,

dass sie kein Interesse daran haben, auch

nur annähernd ein gewisses Leistungsniveau

zu erzielen. Gegen alle Widerstände

wurde unter Rot/Dunkelrot die Vorschule

im Jahr 2005 abgeschafft. Das altersübergreifende

Lernen wurde eingeführt: von

der 1. bis zur 3. Klasse hocken alle Schüler

zusammen und sollen sich das Lernen

selbst beibringen. Hinzu kommt die Inklusion:

Geistig- und Körperbehinderte

werden in den Regelschulbetrieb integriert.

Allerdings: Berlin hat noch immer

kein Konzept für die Umsetzung der

Inklusion – und auch kein Geld dafür.

Dabei lernen in der Hauptstadt inzwischen

fast 60 Prozent der förderbedürftigen

Kinder an Regelschulen. Und es

werden immer mehr. Die zur Verfügung

stehenden Förderstunden sind hingegen

gleich geblieben. Das kann nicht funktionieren.

2016 fehlten in der Stadt über

800 Grundschullehrer: Quereinsteiger,

beispielsweise Straßenmusiker, wurden

rekrutiert. Berlin ist im Bildungs-Ranking

auf den letzten Platz hinter Bremen gefallen.

Und unsere Pestalozzi-Schule, eine

vorbildliche Förderschule soll ausbluten.

Unfassbar!

Peer Döhnert

FDP-Fraktion

Der BVV-Saal im Rathaus Steglitz erlebt

im Februar eine erhitzte Sitzung der

Bezirksverordneten des Bezirkes. Das ist

nicht nur bedingt durch die große Zahl

der Eltern mit ihren Kindern, die sich im

Flur stark für ihre Schule machten, im Saal

im Zuschauerraum aber das Treiben interessiert

verfolgten, sondern auch durch

eine heiße Diskussion.

Es sind starke Worte, die für den Erhalt

der Förderschulen bemüht werden. Inklusion,

die nur auf dem Papier stünde,

aber zum Nulltarif und ohne ausreichende

Doppelsteckung von Lehrkräften eingeführt

werde, so wie es leider oft Alltag

in Berliner Schulen ist, sei ein Verbrechen

an den zu fördernden Kindern, findet die

schulpolitische Sprecherin der FDP.

Der Fraktionsvorsitzende der Liberalen

nimmt den CDU-Stadtrat Mückisch aufs

Korn, der eine Schließung der Pestalozzi-Schule

als beschlossen im Schulausschuss

verkündete, ohne die dafür nötige

Rücksprache und Abstimmung mit der

BVV gesucht zu haben.

Einstimmigkeit herrscht unter den Verordneten

zum Erhalt der Pestalozzi-Schule

für 2018/19. Das allein reicht für die

Zukunft nicht. Wir haben weiter ein Auge

auf die Bildung im Bezirk!

Mathia Specht-Habbel

Linksfraktion

Seit 2009 gilt die UN-Behindertenrechtskonvention,

die Eltern von Kindern mit

erhöhtem Betreuungsbedarf das Recht

einräumt, frei zwischen Förder- und

Regelschule wählen zu können. DIE

LINKE. Berlin macht sich für Gemeinschaftsschulen

stark, weil wir glauben,

dass spezielle Förderschulen und „Behindertengruppen“

isolieren, anstatt

zu integrieren. Gemeinschaftsschulen

hingegen können herkunftsbedingte Unterschiede

ausgleichen. Deshalb stärkt

der Berliner Senat das Konzept der inklusiven

Schulen: 2018/19 werden dafür

zusätzlich 28,6 Millionen Euro bereitgestellt.

Zugleich sorgt Rot-Rot-Grün für

mehr Fachpersonal. Dadurch sollen in

den nächsten vier Jahren 36 inklusive

Schwerpunktschulen in Berlin entstehen.

Die Linksfraktion Steglitz-Zehlendorf begrüßt,

dass die Schließungsabsichten des

CDU-Stadtrates vom Tisch sind, das Förderzentrum

und den Grundschulzweig

der Pestalozzi-Schule in Zehlendorf zu

schließen. An dieser Schule lernen Kinder

mit verschiedenen Voraussetzungen gemeinsam

und unter qualifizierter Betreuung

und Anleitung. Die Pestalozzi-Schule

weist mit ihrem guten Konzept bereits

heute den Weg in die richtige Richtung.

Gerald Bader

Weitere Informationen zur BVV und

den Sitzungsterminen finden Sie

unter www.berlin.de/ba-steglitzzehlendorf/

politik-und-verwaltung/

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Gazette Zehlendorf | April 2018 | 17

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beitragen. Hebammen und Ärzte

verstehen sich als Team und unterstützen

in allen Entscheidungen den

Verlauf einer natürlichen Geburt

unter Berücksichtigung aller notwendigen

medizinischen Schritte.

Dahinter steht das leistungsfähige

Vivantes-Netzwerk, das eine enge

Zusammenarbeit von Geburts- und

Kindermedizin gewährleistet.

Dieser Anspruch setzt sich auf der

modern eingerichteten und mit

komfortablen Familienzimmern

ausgestatteten Mutter-Kind-Station

nahtlos fort. Alle Prinzipien des Bondings

– der speziellen Verbindung

zwischen Eltern und Kind – werden

hier konsequent und liebevoll umgesetzt.

Stillberaterinnen und das Pflegeteam

betreuen Mutter und Kind und

respektieren dabei nach Möglichkeit

ihre Privatsphäre.

Viele Vivantes-Hebammen sind zudem

in der Vor- und Nachsorge tätig,

sodass sich Schwangere oft für eine

Hebamme oder Beleghebamme

aus dem Auguste-Viktoria-Klinikum

entscheiden. Bei deren Vermittlung

hilft die Schwangerenambulanz, die

darüber hinaus für alle Fragen und

Anliegen rund um die Geburt zur

Verfügung steht und Auskunft zu

den Kursangeboten gibt.

Gut vorbereitet und informiert wird

man auch bei den regelmäßig stattfindenden

Infoabenden, die einen

Eindruck von der Philosophie unserer

individuellen Geburtshilfe

vermitteln. Termine, 3D-Rundgang

durch die Klinik und weitere Informationen

sind unter www.vivantes.de/

geburt/avk nachzulesen.

Wir wünschen Ihnen alles Gute und

freuen uns auf Sie.


18 | Gazette Zehlendorf | April 2018

Ein Stück Europa liegt in Dahlem

2. Ideenwerkstatt Museen suchte Antworten und fand Ideen

„Kulturen und Europa – Welche

Impulse gibt Europa den Museen?“

Unter dieser Überschrift

richteten sich die Initiatoren der

2. Ideenwerkstatt am 5. März im

Vortragssaal des Museumsstandort

Dahlem an ihre Gäste auf dem

Podium. Anlass für das Gespräch

war das diesjährige Europäische

Kulturerbe-Jahr 2018 SHARING

HERITAGE, das Bürger, Bewahrer

und Vermittler des kulturellen

Erbes von der Europäische Kommission

aufruft, konkret aktiv zu

werden und das Verbindende im

kulturellen Erbe Europas zu entdecken.

Als Fragen auf den Dahlemer Podiumstisch

kamen u. a. „Wie viel

Europa steckt in der Idee des Museums?

– Wie können sich auch

kleinere Einrichtungen europaweit

vernetzen? – Was nehmen

Besucherinnen und Besucher vor

Ort von den europäischen Impulsen

wahr?“

Moderiert von Harald Asel

( iNFOradio rbb) und aufgezeichnet

für INFOradio kam vor nur

etwa 80 Zuhörern eine positiv

in die Zukunft blickende Runde,

bestehend aus Politikern und

Museumsfachleuten, zustande,

die sich wohltuend von den seit

geraumer Zeit hauptsächlich um

die Nachnutzung der Dahlemer

Museen kreisenden Gesprächen

Kirchweg 24 | 14129 Berlin

Tel. 030 - 803 54 32

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Das Museum Europäische Kulturen – Europa beginnt vor der Haustür.

abhob, stattdessen ausbaufähige

Potentiale des Standorts und

der Museenlandschaft sichtbar

machte und an manchen Stellen

sogar philosophisch wurde.

Diskutanten waren die Bezirksbürgermeisterin

von

Steglitz-Zehlendorf Cerstin Richter-Kotowski,

Prof. Dr. Marion

Tag der offenen Tür

Sonntag, 22. April von 11 bis 16 Uhr

Grün-Weiß Nikolassee ist einer

der renommiertesten Tennisvereine

Berlins, der darüber hinaus

allein schon durch seine Lage einen

hohen Erholungswert bietet.

Erwachsenen und jugendlichen

Mitgliedern wird gleichermaßen

die Möglichkeit einer sportlich

aktiven, gesunden sowie den Gemeinschaftssinn

fördernden und

Spaß bringenden Freizeitgestaltung

geboten.

Ackermann (Generaldirektorin

Staatliche Kunstsammlungen

Dresden), Dr. Susanne Rockweiler

(stellv. Direktorin Martin-Gropius-Bau),

Prof. Dr. Elisabeth

Tietmeyer (Direktorin Museum

Europäischer Kulturen) und

Dr. Volker Hassemer (Vorstandsvorsitzender

Stiftung Zukunft

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Neben der Möglichkeit, Probetrainerstunden

bei einem der

lizenzierten Trainer zu nehmen,

besteht am Tag der offenen Tür

auch Gelegenheit, sich einen

Überblick über die hervorragende

Jugendarbeit, sowie über das weitere

Leistungsspektrum von Grün-

Weiß Nikolassee zu verschaffen.

Der Verein bietet Kurzentschlossenen

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Gazette Zehlendorf | April 2018 | 19

Berlin und früherer Senator für

Kultur- und Stadtentwicklung).

Lokal Europa eine Seele

geben, gemeinsam Handeln

Als neues Flaggschiff des Dahlemer

Museumsstandortes gilt das

Museum Europäischer Kulturen

(MEK), das Europa zu seinem

Motto macht, und mit dem Satz

„Europa liegt in Dahlem“ an diesem

zweiten Diskussionsabend

von der Bezirksbürgermeisterin

zitiert wird. Nicht nur für sie ist

Europa auch an anderen Orten

im Berliner Südwesten vielfältig

erlebbar: Sei es beim beidseits

der Glienicker Brücke gelegenen

UNESCO-Kulturerbe oder in den

unterschiedlichen Baustilen der

hiesigen Schlösserwelt, die beispielsweise

Italien, die Schweiz,

Frankreich und England widerspiegeln.

– Und in den Städtepartnerschaften,

die der Bezirk

auch zu Dänemark, Griechenland,

Italien, Polen, Schweden, der Ukraine

und Ungarn pflegt.

MEK- Direktorin Dr. Tietmeyer begreift

die derzeitige Situation am

Dahlemer Museumsstandort als

willkommene Herausforderung,

den eigenen Kontinent Europa

abwechslungsreich zu präsentieren

und Touristen aus aller Welt

darauf aufmerksam zu machen.

Für sie reflektiert das hochaktive

MEK europäische Kultur und Realität,

wobei sie betont: „Der Dahlemer

Standort hier ist nicht tot!“

Dr. Volker Hassemer lobt das MEK

in seiner Bedeutung, da es Antworten

auf Europa gebe. Auch

hebt er das Potential des Berliner

Südwestens und dessen „fabelhaften

Nachbarn Potsdam“ hervor

und erklärt: „Der Südwesten

Berlins ist als Kulturlandschaft

ein europäisches Glanzstück.“ Gemeinsam

müsse man es gut machen

und sei nun gefordert. Die

Regionen sollten sich anstrengen

und miteinander kooperieren;

– über die Landesgrenzen

hinaus, um wahrgenommen zu

werden: „Denn Konkurrenz und

Zusammenarbeit sind kein Widerspruch!“

Schließlich fange Europa bereits

lokal an der Basis in den Kommunen

an.

Darin, dass sich das Humboldt-Forum

nicht mit Europa beschäftige,

liege eine Chance für Dahlem,

sich neu auszurichten. Anlässlich

des 20-jährigen MEK-Jubiläums

im Jahr 2019 schlägt Hassemer

eine „Geber-Konferenz“ vor, die

gemeinsame Potentiale eröffnen

und „der anstrengende Zukunft

der Museen“ zuträglich sein dürfte.

Dr. Marion Ackermann aus Dresden

ergänzt; „Wir benötigen Impulse

aus der Politik.“ Museen

gehörten zu Europa, das diese

erst lebendig werden lässt.

Und Dr. Susanne Rockweiler hofft

in Brüssel auf europäischer Ebene

auf Kunst- und Kulturlobbyisten.

Um mehr Menschen und jüngere

Zielgruppen erreichen und an

Museen und damit Europa heranführen

zu können, wünscht sie

sich wieder kostenfreien Eintritt

für Familien an einem Tag im Monat.

Auch dafür sollten Politiker

auf die Museen zugehen.

Das, was Europa und seine so

unterschiedlichen Museen ausmacht,

bringt an diesem Abend

abschließend Dr. Ackermann mit

lyrischen Worten auf den Punkt:

„An Eurer Unterschiedlichkeit bereichert

Euch!“

Die Diskussionsreihe „Ideenwerkstatt

Museen“ veranstaltet das

Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf

in Kooperation mit dem Regionalmanagement

Berlin SÜDWEST.

Die 3. Ideenwerkstatt Museen

am 28. Mai 2018 um 18 Uhr wird

den Titel „Müde Museen – wache

Museen – Was fasziniert junge

Menschen an Museen und Ausstellungen?“

tragen.


Jacqueline Lorenz

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20 | Gazette Zehlendorf | April 2018

Geschütztes Denkmal ganz aktuell

Ladenstraße bietet bunten Branchenmix

Eingang von der Riemeisterstraße.

Die historische Ladenstraße entdeckt sich immer wieder neu. Alteingesessene

Geschäfte und Innovationen an einem Ort, wetterunabhängig und bequem

erreichbar – das macht dieses Zehlendorfer Original zu etwas ganz besonderem.

Hier stellen sich Geschäfte aus der Ladenstraße vor:

◼◼Das kleine Teehaus

Leckere Frühlingstees! Das kleine Teehaus

ist mit 150 verschiedenen Sorten

erstklassigem Tee, aber auch köstlichem

Goufrais Kakao-Konfekt für Sie da. Doch

das Teefachgeschäft in der Ladenstraße

hält noch mehr bereit – freuen Sie sich

auf hochwertiges englisches Porzellan,

viele zauberhafte Accessoires zum Verschenken

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einem Fest werden lässt.

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Coloristen mit L’Oréal-Diplom und zwei

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gepflegte Salon mit seinem Wohlfühlflair

trägt zu einer perfekten Pause vom

Alltag bei. Das Coiffeur Raguse-Team

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◼◼Reisebüro Onkel-Toms-Hütte

Das seit mehr als 65 Jahren bestehende

Reisebüro Onkel Toms Hütte ist für seine

individuellen Reiseausarbeitungen

bekannt. Den Schwerpunkt legt das erfahrene

Team auf Kreuzfahrten, die sich

wachsender Beliebtheit erfreuen. Über

die eigene Datenbank sind hier alle aktuellen

Flugpreise sofort abrufbar.

◼◼Jeans Corner

1978 eröffnete „Jeans Corner“ im historischen

Emisch-Haus im Bahnhofsviertel

Lichterfelde-West. Was anfangs mit

einem reinen Jeans-Sortiment begann,

hat sich im Laufe von fast 40 Jahren zum

„Alleskönner“ in Sachen Mode für die

sportlich-elegante, junge und junggebliebene

Frau entwickelt. Wir freuen

uns, mit einem echten Berliner Traditionsgeschäft

auch in Onkel-Toms-Ladenstraße

vertreten zu sein. Unser

Anspruch: Stil-Beratung-Qualität passt

ganz wunderbar an diesen einmaligen

Ort mit seinem ganz besonderen Flair!

◼◼Albert Schäffler GmbH

Das Elektro-Fachgeschäft Albert Schäffler

ist mittlerweile in der dritten Generation

für Sie da. Der Fachbetrieb besteht

seit 77 Jahren und kann stolz auf

eine vielfältige Angebotspalette verweisen.

Sie finden eine große Auswahl

an Elektrokleingeräten, wobei auch Bestellungen

gern entgegengenommen

werden. Zum Repertoire gehören auch

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Im Dienste Ihrer Gesundheit

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auf die das Fachgeschäft spezialisiert

ist.

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Viel Service rund um Ihre Gesundheit: Auf

das Fachwissen des Teams in der Barbara-Apotheke

können Sie sich verlassen –

bei Bedarf werden Ihnen die benötigten

Arzneimittel auch nach Hause geliefert.

Außerdem: Verleih von Babywaagen,

gute Tipps rund um die Reiseapotheke,

Blutdruckmessung u. v. m.

◼◼fit ...perfekte Textilpflege

Der Meister- und Innungsbetrieb fit

…perfekte Textilpflege wird in der

3. Generation geführt. In dem Familienbetrieb

reinigen und waschen die

Inhaber noch selbst und auch die Meisterprüfung

für die IHK im Betrieb wird

hier durchgeführt. In den Filialen wird

mit modernster Textilpflegetechnik

gearbeitet. Auch bei schwierigen Fällen,

z. B. hartnäckige Flecken, können

Sie die Profis gern ansprechen. In der

Ladenstraße sind gleich zwei Geschäfte:

einmal SB-Wäsche und einmal zur

Abgabe.

◼◼Weinreize

Nils Thamm und Achim Röhe präsentieren

in ihrem Laden Weinreize in der

Ladenstraße Nord Weine aus Deutschland,

Europa und ausgewählten Überseeregionen.

Das Sortiment besteht aus

ausgewählten Weinen, Schaumweinen

und Spirituosen verschiedener, mitunter

auch wenig bekannten Regionen

wie dem italienischen Valtellina, Südwestfrankreich,

San Marino oder Liechtenstein.

Hinzukommen hochwertige

Olivenöle und Essige.

In dem gemütlichen Weinladen finden

zudem regelmäßig Veranstaltungen wie

themenbezogene Weinverkostungen,

Winzerpräsentationen oder Sensorikseminare

statt. Mehr unter www.weinreize.

com.

◼◼Buchhandlung Born

Über 10 Jahre Buchhandlung Born in der

Ladenstraße! Mit einer großen Buchauswahl,

ausführlicher Beratung und viel

Service hat sich die Buchhandlung von

Juliane Kaiser längst zu einem festen

Anlaufpunkt entwickelt. Ob Fachliteratur,

Ferienlektüre, Kinderbücher, Schulbücher,

Geschenkideen etc. – hier bleiben

kaum Wünsche offen. Buchbestellung

innerhalb von 24 Stunden – auch telefonisch,

per Fax oder E-Mail, Verpacken von

Buchgeschenken und Buchgutscheine.

Zwei Mal im Jahr findet das „Literarische

Duett“ statt, bei dem neue Bücher vorgestellt

werden, Termine unter www.

buchhandlungbornberlin.de.

◼◼Schuhmode Schmiedling

Wir sind ein inhabergeführtes Schuhgeschäft

und führen eine große Markenvielfalt

für die ganze Familie. Bei uns finden

Sie Damen-, Herren- und Kinderschuhe

von über 20 Herstellern wie Ecco, Clarks,

Gabor, Think!, El Naturalista,Camper, Pikolinos,

Mephisto, Waldläufer, Superfit,

Primigi, Bundgaard u.v.m. Bei der Beratung

unserer Kunden lassen wir uns Zeit,

messen Schuhgrößen aus und schauen

gern nach, welcher Schuh die beste Passform

für Sie hat. Viele Schuhe in unserem

Sortiment sind mit Wechselfußbett und

somit für das Tragen von Einlagen geeignet.

Wir freuen uns auf Sie, Ihre Familie

Schmiedling & Team

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Neues aus der Ladenstraße

Der Markt, der jeden Donnerstag

vor dem Eingang Onkel-Tom-Straße

stattfindet, ist zu einem beliebten

Anlaufpunkt geworden.

Besonders in der warmen Jahreszeit

wird er zum Treffpunkt

für Anwohner und Besucher aus

nah und fern, die die Angebote

schätzen und die Atmosphäre

genießen.

Kunstfreunde kommen zur Zeit

bei der Ausstellung „Baumeinsichten“

von Michael Büttner auf

ihre Kosten. Der Fotograf hält die

Gazette Zehlendorf | April 2018 | 21

Einzigartigkeit jedes Baums fest

und ermöglicht es dem Betrachter,

sich in die vielfältige Welt der

Bäume zu vertiefen. Die Ausstellung

im Bruno-Taut-Laden ist Di

bis Fr von 14.30 bis 18.30 und Sa

von 10 bis 14 Uhr zu sehen.

Alle Neuigkeiten und Aktionen

finden Sie im Newsletter,

den Sie über die Seite www.

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22 | Gazette Zehlendorf | April 2018

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Firma Knauer gewinnt

Gold Stevie Award

Die German Stevie Awards sind

der vielseitigste Wirtschaftspreis

Deutschlands. Sie werden seit

2015 verliehen. Die Jury besteht

aus 50 Führungskräften

aus ganz Deutschland. In diesem

Jahr kann sich das Zehlendorfer

Familienunternehmen KNAUER

Wissenschaftliche Geräte GmbH

über gleich drei der Auszeichnungen

freuen. In den Kategorien:

„Beste Website – Chemieindustrie“,

„Unternehmer des

Jahres – Herstellung/Produktion“

sowie „Corporate-Social-Responsibility-Programm

des Jahres

– bis zu 2.500 Mitarbeiter“

gewann die Firma Knauer den

Gold Stevie Award.

„Wir sind stolz und glücklich

über den Gold Stevie. Es freut

Rettungsschwimmer gesucht

DLRG Landesverband Berlin e. V.,

Bezirk Steglitz-Zehlendorf sucht

für seine Wasserrettungsstationen

an der Berliner Havel Einsatzkräfte,

die als Rettungsschwimmerin

bzw. Rettungsschwimmer

die Einsatzmannschaften verstärken.

Die DLRG Steglitz-Zehlendorf ist

mit rund 1200 Mitgliedern die

drittstärkste Gliederung im Landesverbandes

Berlin der DLRG.

Die DLRG Landesverband Berlin

e. V., Bezirk Steglitz-Zehlendorf

betreibt in den Monaten von Mai

bis September an der Berliner

Unterhavel drei Wasserrettungsstationen

mit insgesamt vier

Motorrettungsbooten. Die Wasserrettungsstationen

sind an den

Wochenenden in der Zeit von 9

bis 19 Uhr besetzt.

mich besonders, dass unsere

Website gewonnen hat, denn

hier zeigt sich nicht nur unser

neues Corporate Design, sondern

auch unsere professionelle

Produktvielfalt.“ so Alexandra

Knauer, Geschäftsführerin der

KNAUER Wissenschaftliche Geräte

GmbH.

Die German Stevie Awards sind

Teil der Stevie Awards Programme,

die zu den international begehrtesten

Wirtschaftspreisen

zählen. Bei den German Stevie

Awards sind alle Unternehmen

und Organisationen Deutschlands

berechtigt, Bewerbungen

einzureichen. Der Name Stevie

leitet sich von dem griechischen

„Stephanos“ für „der Gekrönte“

ab.

Die DLRG biete verschiedene

Fortbildungsmöglichkeiten, zum

Beispiel die Qualifikation zum

Funker, Wasserretter, Bootsführer,

Signalmann oder Einsatztaucher.

Bereits mit der Qualifikation

Rettungsschwimmschein Bronze,

kann jeder ab 12 Jahren einen

wichtigen Beitrag für die Sicherheit

der Bevölkerung beitragen.

Die Ausbildung zum Rettungsschwimmer

erfolgt jeweils donnerstags

in der Schwimmhalle

Hüttenweg.

Alle weiteren Informationen gibt

es in einer Informationsveranstaltung;

gleichzeitig ist dabei

ein persönliches Kennenlernen

möglich. Anmeldungen zu dieser

Informationsveranstaltung unter:

www.steglitz-zehlendorf.dlrg.de/

retten/mitmachen.html.

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135 Jahre rote Verführung

Der Lippenstift hat Geburtstag

Von „Rote Lippen soll man küssen“ über „An

den Lippen hängen“ bis „Eine Lippe riskieren“

–die Lippen spielen eine wichtige Rolle

und werden seit Jahrhunderten durch Farbe

betont. Der praktische Lippenstift wurde vor

135 Jahren vorgestellt. Anlässlich dieses Jubiläums

sind im Berliner Lippenstiftmuseum in

der Helmstedter Straße regelmäßige Event-Tage

mit Führungen durch die Kulturgeschichte

des Lippenrots, Make-up-Workshops zum aktuellen

Make-up-Look und Buchlesungen aus

René Kochs Biografie „Abgeschminkt“ sowie

seinem Buch „Ne‘ Lippe riskieren“. Denn sein

Credo: Frauen traut euch, greift zum Lippenrot

als weibliche Waffe.

135 Jahre Lippenstift

Einst und heute: Stummfilm- und UFA-Star Lil

Dagover mit dem Schiebe-Lippenstift 1925

und Schauspielerin Brigitte Nielsen mit dem

trendigen Dreh-Lippenstift. Foto: Dieter Stadler

Als 1883 das Lippenrot zum ersten Mal in

Stiftform auf der Amsterdamer Weltausstellung

vorgestellt wurde, ahnte vermutlich

niemand, dass der kleine rote Winzling zum

meistgekauften Schönheitsprodukt der Welt

avancieren würde. Von Afrika über Asien, Amerika

und Europa hat dieser emanzipatorische

„Zauberstift“ die Herzen aber auch die Lippen

der Frauen erobert. Eine aktuelle Statistik besagt

sogar, dass Frauen, die Lippenstift tragen,

von Männern länger betrachtet werden

als Gesichtsnackedeis. Warum also auf diesen

Farbmagneten verzichten, so René Koch und

ergänzt: Jede Frau sollte mindestens fünf davon

besitzen. Je nach Laune, Anlass, Ziel und

Outfit.

Rot steht für Power und Leidenschaft, Rosé

für Zartheit und Romantik, Lila für Extravaganz

und Mut, Orange für Energie und Kreativität,

Braun für Natürlichkeit und Wärme. Ein

Tipp vom Meister: Je später der Abend, desto

kräftiger sollte das Lippenrot sein.

Gazette Zehlendorf | April 2018 | 23

10 Jahre Lippenstiftmuseum

2008 präsentierte René Koch diese außergewöhnliche

Sammlung mit Pretiosen und

historischen Raritäten zum ersten Mal einer

breiten Öffentlichkeit: Lippenrot vom Barock

über die Belle Epoque, der Stumm- und Tonfilmära,

aus den Nachkriegsjahren bis heute

kann in seinem Lippenstiftmuseum bestaunt

werden.

5 Schritte zum perfekten Mund

1. Einmal die Woche ein Lippenpeeling machen

oder einfach mit der Zahnbürste und

der Pasta über die Lippen rubbeln.

2. Hyaluron Konzentrat täglich um den Mund

einklopfen. Hilft gegen Plisseefältchen.

3. Mit einem Konturenstift die gewünschte

Lippenform auf- oder übermalen.

4. Lippenstiftfarbe mit Pinsel auftragen und

auf ein Papiertüchlein abküssen.

5. Lippenstift wiederholt auftragen, denn

doppelt gemalt hält besser.

Lippenstiftmuseum

Helmstedter Straße 16, 10717 Berlin

Besuche nur nach vorheriger Terminvereinbarung

unter ☎ 030 / 854 28 29. www.lippenstiftmuseum.de

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Impressum

Gazette Zehlendorf · April Nr. 4/2018 · 43. Jahrgang

Das Gazette Verbrauchermagazin erscheint monatlich in Zehlendorf,

Steglitz, Wilmersdorf, Charlottenburg sowie Schöneberg & Friedenau.

Online-Ausgaben www.gazette-berlin.de

Verlag

Gazette Verbrauchermagazin GmbH

Badensche Str. 44 · 10715 Berlin

☎ (030) 407 555 47 ·

Redaktion

Karl-Heinz Christ · redaktion@gazette-berlin.de

Titelbild: Archiv Männergesangverein Zehlendorf e. V.

Anzeigen

Daniel Gottschalk

☎ (030) 323 38 54 · anzeigen@gazette-berlin.de

Druck

Druckhaus Humburg · 28325 Bremen

Nächste Ausgabe Mai Nr. 5/2018

Anzeigen-/Redaktionsschluss 16.04.2018

Erscheinung 03.05.2018

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Unfallchirurgie, Allgemeinmedizin

Dr. med. Michael Seidel

Orthopäde,Unfallchirurg,

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24 | Gazette Zehlendorf | April 2018

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