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ArtMediaVerlag2013

DAS FESTIVAL

3 - 6 MAI 2018

ENRICO RAVA • VINCENT KLINK • EBERHARD WEBER

forumjazz.de · FORUM Merzhausen

April 2018

29. Jahrgang

Konturen der nächsten Gesellschaft

Im Gespräch: Josef Mackert – vom Theater zur Katholischen Akademie, und mit Elan

INHALT

THEATER ____________________ 9

Die Immoralisten mit „Professor Bernhardi“

VISION 2025 ______________ 10

Kunstvereine im Gespräch: Kirchzarten

KUNST ___________________ 13

„Hélène de Beauvoir“ im Musée Würth

LITERATUR __________________ 18

Peter-Huchel-Preis für Farhad Showghi

KULTOUR __________________ 19

Europäische Kulturtage in Karlsruhe

NACHHALTIG _______________ 22

Das Desaster europäischer Atomwirtschaft

INKLUSION ________________ 23

Zukunftswerkstatt Inklusion leben

GESUNDHEIT _______________ 27

„Tanz in das Leben“ für Krebspatienten

MUSIK _____________________ 30

Musiktage in Badenweiler

VERANSTALTUNGEN ________ 33

JugendKunstParkour in Freiburg

Vielen Freiburgern ist

Josef Mackert als langjähriger

Chefdramaturg

des Stadttheaters bekannt

geworden. Von dieser Position

aus griff er aktiv in

die Fragen und Debatten

der Stadtgesellschaft ein,

als intellektuelle ‚rechte

Hand‘ der Intendantin

Barbara Mundel. Was

mach Mackert heute?

Er ging an die Katholische

Akademie. Dort

präsentiert er neue Konzepte

und Initiativen. Im

Mai startet mit viel Elan

die Veranstaltungsreihe

„Konturen der nächsten

Gesellschaft“. Was es

damit auf sich hat, wie

es dazu kam? Darüber

sprach mit ihm Martin

Flashar.

Kultur Joker: Lieber Herr

Mackert, was ist eigentlich

Da war zu diesem Zeitpunkt,

im Frühjahr 2016,

noch alles im Lot. Der

dann folgende Entscheidungsprozess

allerdings

hat mich, der selbst in diesem

Projekt gar keine Rolle

spielte, ziemlich fassungslos

gemacht. Denn man

muss sich vergegenwärtigen,

dass die beteiligten

Kommunalpolitikerinnen

und -politiker über ein

Jahrzehnt mit Frau Mundel

durch ‚Dick und Dünn‘ gegangen

waren und ihr viel

zu verdanken hatten. Sie

wussten, wie sie denkt und

arbeitet. Was sie dann als

designierte Kuratorin des

Jubiläums zur Diskussion

vorschlug, war in einem offenen

Beteiligungsprozess

entstanden, an dem die

Politik jederzeit beteiligt

war, und der Etatrahmen

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Ihre berufliche Ausbildung?

Was hatte Sie einst ans Theater

geführt?

Josef Mackert: Ich habe in

Freiburg, Paris und Berlin Philosophie,

Literaturwissenschaften

und Geschichte studiert und

an der Freien Universität Berlin

meinen Magister absolviert.

Kultur Joker: Was war Ihr Thema?

Mackert: Es ging um das barocke

Konzept des Theatrum

Mundi und seine Interpretation

durch Gottfried Wilhelm

Leibniz. Seine Idee, das Verhältnis

von Gott und Welt als

ein großes, alles umfassendes

Theater zu begreifen, finde ich

immer noch faszinierend.

Kultur Joker: Zum 1. März

2016 wechselten Sie (nach

vierzehn Jahren) vom Stadttheater

zur Katholischen Akademie

in Freiburg. Für manche

kam das überraschend…

Mackert: Vielleicht, ja. Aber

meine Verbindung zur Katholischen

Akademie in Freiburg

rührt aus einer sehr frühen

Phase der gemeinsamen Theaterarbeit

mit Barbara Mundel.

Der damalige Weihbischof

Paul Wehrle kam zusammen

mit Thomas Herkert und Dr.

Karsten Kreutzer auf uns zu

mit der Idee für ein neues Format,

das sie den „Aschermittwoch

der Künstler“ nannten.

Das fand ich spannend, nachdem

ich verstanden hatte, dass

der Wunsch war, das theologische

Thema des Aschermittwochs

nicht nur dekorativ zu illustrieren,

sondern aus unserer

Sicht zu befragen und Kirche

und Künstler anderer Sparten

mit unseren Statements zu

konfrontieren. In mehrmonatigen

Gesprächen haben wir

dann ein Konzept entwickelt;

ich freue mich, dass es dieses

Format bis heute gibt.

Kultur Joker: Hatten Sie einen

‚frühen Riecher‘, dass das mit

der Intendantin Mundel und

dem Projekt des Stadtjubiläums

2020 den Bach runter geht?

Mackert: Nein, überhaupt

nicht. Meine Entscheidung

hatte ein anderes Timing. Ich

wollte nach 25 Jahren Theater

gerne etwas anderes machen

und da sah ich die Ausschreibung

der Katholischen Akademie

für einen neuen Studienbereich,

„Zukunftsfragen der Gesellschaft“.

Da meine Arbeit in

den letzten Jahren im Theater

der intensiven Beschäftigung

mit diesen Zukunftsfragen galt,

war es für mich ein organischer

Schritt, mich zu bewerben. Und

was das Jubiläum anbelangt:

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war vom Oberbürgermeister

vorgegeben. Sie

unter diesen Voraussetzungen

so zu behandeln, wie es dann

geschehen ist, fand ich sehr,

sehr respektlos.

Fortsetzung des

Interviews auf

Seite 26

Kultur Joker

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Theater Freiburg, Großes Haus +49.(0)761.2012853

„Ein Sommernachtstraum“ / Schauspiel: 1. - 18 Uhr; 20./28. - 19.30

Uhr.

„Drei Winter“ / Schauspiel: 5./14. - 19.30 Uhr; 22. - 15 Uhr

„Angels in America“ / Musiktheater: 7./27. - 19.30 Uhr.

„Love Life“ / Musiktheater: 6./13 - 19.30 Uhr.

„Lulu. Eine Mörderballade“ / Musiktheater: 12. - 19:30 Uhr.

„La Bohème“ / Musiktheater: 21. - 19.30 Uhr; 29. - 18 Uhr.

„Katja Kabanowa“ / Oper: 15. - 19 Uhr.

Theater Freiburg, Kleines Haus +49.(0)761.2012853

„Der Theatermacher“ / Schauspiel: 2. - 19 Uhr; 21. - 20 Uhr.

„Der Teufel mit den drei goldenen Haaren“ / Schauspiel:

14./15./18./19. - 20 Uhr; 15. - 15 Uhr; 19./20. - 11 Uhr

„Krieg“ / Schauspiel: 13. - 20 Uhr PREMIERE! 17./25. - 20 Uhr; 29.

- 19 Uhr.

„Der goldne Topf“ / Schauspiel: 27. - 20 Uhr.

Wallgraben Theater +49.(0)761.2012853

„Drei Mal Leben“ / Komödie: 1./6./7./10./11./12./13./14./17./18./19./

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Theater Basel, Große Bühne +41.(0)61.2951133

„La Cenerentola (Aschenputtel)” / Oper: 2. - 18.30 Uhr;

16./21./28./30. - 19.30 Uhr.

„Der Spieler“ / Oper: 7./14./25. - 19.30 Uhr.

„Elektra“ / Oper: 8. - 18.30 Uhr; 23. - 19.30 Uhr.

„Tod in Venedig“ / Ballett: 13. - 19.30 Uhr PREMIERE! 15./22. -

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„Mary Page Marlowe - Eine Frau” / Schauspiel: 2./15. - 18.30 Uhr;

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„Kaspar Hauser und Söhne” / Schauspiel: 12. - 19.30 Uhr PRE-

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THEATER KULTUR JOKER 3

Unterbrochener Reigen

„Mary Page Marlowe – Eine Frau“ erzählt im Theater Basel diskontinuierlich, aber konventionell von einem Frauenleben

Inga Eickemeier, Mareike Hein, Lisa Stiegler © Sandra Then

Romane haben den unschlagbaren

Vorteil, dass man in ihnen

Leben lesen kann wie, nun

ja, eben wie in einem Buch. Das

Theater mit seinem ausschnitthaften

Blick auf eine Biografie

und seiner Zuspitzung auf Konflikte

hat da meist einen anderen

Zugang. In Tracy Letts‘ Schauspiel

„Mary Page Marlowe –

Eine Frau“ jedoch lässt sich ein

einzelnes Leben lesen, so wie

es in der Wirklichkeit nie sinnfällig

wird. Die Lebenszeit der

Mary Page Marlowe liegt in Joe

Hill-Gibbins‘ Inszenierung so

aufgeschlagen vor uns wie der

offene, leicht gestaffelte Raum

mit einer balkenförmigen Sitzfläche,

den Johannes Schütz in

das Schauspielhaus des Theater

Basel hineingebaut hat. Man

schreibt das Jahr 1986 und die

vierzigjährige Mary Page Marlowe

führt im fliederfarbenen

Anzug (Kostüme: Astrid Klein)

eines jener Gespräche, die vor

einer Trennung nun mal geführt

werden müssen. Es geht um die

Kinder, die erst bei ihrem Vater

bleiben sollen, dann zusammen

mit der Katze zur Mutter nach

Kentucky kommen sollen. Kentucky

klingt nach keinem Pubertätstraum.

Als Marlowe mit

den beiden Kindern spricht, was

natürlich aus dem Ruder läuft,

ist der Infusionsständer bereits

präsent und auch eine ganze

Batterie an Alkohol. Diese Requisiten

werden noch eine Rolle

spielen.

Mehrfach wird die gut eineinhalbstündige

Inszenierung im

Leben der Mary Page Marlowe

hin und her springen. Die Chronologie

verachtend, nicht aber

unbedingt die Kausalität. Jedes

Mal wenn sich das Publikum in

einem anderen Stadium des Lebens

dieser ganz gewöhnlichen

Frau befindet, erstarren die Darsteller

der letzten Szene und der

Fokus sowie das Licht verlagern

sich. Insgesamt haben mit Abigaël

Carbonel, Lisa Stiegler,

Franziska Hackl, Katja Jung und

Irene Kugler über die Jahre fünf

Darstellerinnen den Part der

Mary Page Marlowe übernommen.

Sehen wir sie das nächste

Mal, wird es eine Pyjama-Party

auf der High-School im Jahr

1965 sein, bei der eine Mitbewohnerin

der jungen Mary Page

die Karten legt. Gerade hat sie

die Hand ihres Freundes ausgeschlagen.

Ihr schwebt etwas

anderes vor: ein Leben in Paris.

Nie wird sie in Paris leben, oft

fragt man sich, wie ihr Leben

anders hätte verlaufen können.

Ehen wird es dann doch geben,

erst mit Ray (Steffen Höld),

dann mit Andy (Martin Hug)

und zumindest die letzte scheint

glücklich gewesen zu sein, auch

wenn Mary Page Marlowe Andy

bald verlieren wird.

Man kennt ein derart nicht-lineares

Erzählen aus der Moderne.

Nur zweifelt der Autor Letts,

der derzeit auch als Schauspieler

neben Meryl Streep in „Die Verlegerin“

zu sehen ist, nicht daran,

dass sich aus A und B nun

mal C ergibt. Letts bringt die

Episoden aus Marlowes Leben

nur ein bisschen durcheinander,

ansonsten ist die Ansammlung

von Flaschen in Joe Hill-Gibbins‘

Inszenierung nicht grundlos

derart präsent. Wie die Naturalisten

so scheint auch Letts daran

zu glauben, dass sich Alkoholabhängigkeit

vererbt. Schon

die zwölfjährige Mary Page

musste ihrer Mutter die Drinks

bringen, natürlich wird auch sie

bei der ersten Krise zur Flasche

greifen und ihr Sohn wird an

den Drogen sterben, während

sie selbst im Vollrausch einen alten

Mann anfahren wird. Waren

solche Schuldfragen über Generationen

hinweg nicht bereits ad

acta gelegt?

Letts hat ein Well-made Play

geschrieben, das obwohl in

Basel zwölf Darsteller auf der

Bühne stehen, kein Ensemblestück

ist. Zu wenige Entwicklungsmöglichkeiten

bleiben

den Schauspielern. Und dann

ist „Mary Page Marlowe“ letztlich,

so wie es die Frage nach

der Identität thematisiert, konventionell

erzählt. Sei es in der

Beredung mit dem Psychiater

oder wenn sie einen Quilt beschreibt,

der unter anderem die

Darstellung einer einzelnen,

abgewandten Frau zeigt. Mehr

Geheimnis lässt man Mary Page

Marlowe nicht.

Weitere Vorstellungen: 2./15./

23. April, Schauspielhaus Basel.

Annette Hoffmann

„Ich verstehe kein Wort“

Dai Fujikuras neue Oper „Der Goldkäfer“ wird am Basler Theater uraufgeführt

Viele Kinder sind nicht bei der

Uraufführung der Kinderoper

„Der Goldkäfer“ in der Kleinen

Bühne des Basler Theaters. „Ich

verstehe kein Wort“, singt der

junge Tenor Matthew Swensen

als Sam. „Ein Mysterium“ raunt

Anastasia Bickel in der Rolle

seiner weißhaarigen Großmutter

Anneli. Der rund 80-minütige

Musiktheaterabend „für junge

Menschen ab 8 Jahren“ ist bereits

zur Hälfte vorbei, als diese

Sätze fallen. Eigentlich beziehen

sie sich auf eine Geheimschrift,

die den entscheidenden Hinweis

zur Schatzsuche geben sollte.

Und auf die Rätselhaftigkeit im

Allgemeinen.

Die gesungenen Statements

könnten als Überschriften dienen,

schauen doch auch die Erwachsenen

ratlos drein. Der Versuch,

aus einer Kurzgeschichte

von Edgar Allan Poe (Libretto:

Hannah Dübgen) eine spannende

Abenteuergeschichte für Kinder

zu machen, scheitert jedenfalls

auf der ganzen Linie. Das einzig

Kindgerechte findet sich

im aufklappbaren Programmheft,

das zu einer Piratenkarte

wird und Basteltipps bereithält.

Wenn man eine Oper nur durch

den Text erzählt, dann sollte dieser

so verständlich wie möglich

sein. Leider bedarf es höchster

Konzentration, die mit großem

Vibrato gesungenen Worte, die

der Komponist Dai Fujikura fast

als Karikatur von Operngesang

anlegt, zu entschlüsseln. Es gibt

keinen normalen Erzählton in

diesem Auftragswerk der Basler

Musikhochschule – und keinen

gesprochenen Text. Zudem wird

auf eine Übertitelung verzichtet,

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so dass man auf dieser Schatzund

Sinnsuche weitgehend verloren

ist.

Auch die Geschichte selbst

ist von äußerst begrenztem musiktheatralischem

Wert. Lilith

landet mit ihrem Vater Albert

auf einer Insel, wo sein Kumpel

William einen seltsamen Goldkäfer

(in Basel eine brennende

Glühbirne) entdeckt hat, der auf

seinem Totenkopf-Rücken Hinweise

zu einem Goldschatz gibt.

Am Ende werden Schokotaler

in die Luft geworfen und das

fünfköpfige Ensemble des Basler

Opernstudios OperAvenir

singt: „Mich hat der Goldkäfer

gebissen“. Mühevoll erzählen

Lilith und Sam von ihrer Vorgeschichte

– beide haben unter

anderem ihre Mutter verloren.

Und geben sich als Leidensgenossen

einen Kuss. Dazu spielen

die mit einem Piratentuch

geschmückten Studenten der

Musikhochschule Basel eine

mäandernde, kleinteilige Musik,

die das Bühnengeschehen kaum

stützt, wenig Suggestionskraft

entfaltet und häufig eine zu hohe

Reizdichte hat.

In den ruhigen Momenten,

wenn Sarah Brady als Lilith mit

vielen Zwischentönen über ihr

Schicksal sinniert oder mal ein

Cello mit einer einfachen Linie

berührt, kann der japanische

Komponist noch am ehesten

zum Hören verführen (Dirigent:

Stephen Delaney). Regisseurin

Julia Hölscher hat auf

der leeren, mit einem runden

Vorhang umgrenzten Bühne

keine Ideen, die die Geschichte

spannend machen könnte. Ein

bisschen „Fluch der Karibik“ im

Kostüm von William (markant:

José Coca Loza), ein wenig Augenrollen

und Stirnrunzeln, ein

Tuch als Segel, ein dampfender

Schacht als Ausgangspunkt und

Ziel der Schatzsuche (Kostüme

und Bühne: Susanne Scheerer).

Domen Krizaj ist ein massiver,

gelegentlich dröhnender Bass,

VERANSTALTUNGSPROGAMM März 2018

9.4. Das Berner Münster - Vortrag von Stephanie Zumbrink M.A.

12.4. Claude Monets Garten und die Gärten der Normandie - Kristina Paleit

16.-21.4. Porzellanmalen für Anfänger u. Fortgeschr. - mit Klaus Baumgart

20.-22.4. Wege zur inneren Quelle - neu auftanken - mit Inge Gärtner

22.4. Klimt und Schiele - 2 Wiener Maler - mit Dr. Johann Thomas Ambrózy

23.-25.4. Mit Feder und Tinte - mittelalterl. Kalligrafie mit Norman Hothum

26.-29.4. Schritte in die Abstraktion - Malkurs mit Brigitte Waldschmidt

27.4. Wie Schriftsteller mit den Großen der Welt umgehen - Udo Müller

28.-29.4. Karl May: Freunde - Feinde - Zeitgenossen

(5. Freiburger Symposium)

30.4./1.5. Solo-Tango - Dancing Meditation - mit Dr. Kuno Jungkind

Im Waldhof 16

79117 Freiburg-Littenweiler

Matthew Swensen (Sam) ein

hell timbrierter Tenor. Am Ende

wird der Schatz entdeckt und die

fünf Freunde behängen sich mit

Ketten und tragen Kronen. „Es

gibt noch viel zu entdecken“,

verspricht das Ensemble. Die

Botschaft hört man wohl – allein

es fehlt der Glaube.

Weitere Vorstellungen: 7./26.

April, 9. Mai im Theater Basel,

Kleine Bühne. Georg Rudiger

Info und Anmeldung:

www.waldhof-freiburg.de


4 KULTUR JOKER THEATER

In den Casinos von Bad Homburg,

Wiesbaden und Baden-Baden

hat Fjodor Dostojewski viel

Geld verloren – und in seinem

autobiographisch geprägten Roman

„Der Spieler“, den Sergej

Prokofiew zur Grundlage seiner

gleichnamigen Oper machte, davon

erzählt. Die Handlung spielt

um 1865 im fiktiven Roulettenburg.

Hier treffen sich Lebemänner

und Loser, Spielsüchtige

und Spekulanten. Man könnte

sich einen mondänen Kurort

als Ambiente vorstellen, wo

zumindest noch der Glanz der

Vergangenheit zu spüren ist. Am

Theater Basel treffen sich die Figuren

aber in der Waschküche

unter Neonlicht. Da drehen sich

zunächst einmal keine Roulettescheiben,

sondern die Trommeln

der Waschmaschinen.

Schon bei Modest Mussorgskys

Oper „Chowanschtchina“, mit

der Intendant Andreas Beck vor

zweieinhalb Jahren seine Intendanz

am Theater Basel begann,

erzählte der junge russische Regisseur

Vasily Barkhatov mit

konkreten Bildern vom Zerfall

in der ehemaligen Sowjetunion.

Auch seine handwerklich

perfekte Inszenierung von „Der

Spieler“ ist nah an der Wirklichkeit

und präzise im Detail. Dabei

lässt er die Charaktere nicht

ve r fl a c h e n .

Jeder Figur widmet er sich

mit großer Sorgfalt – und die

präsenten Sängerdarsteller lassen

sie lebendig werden. Der

General a.D. (enorm vielschichtig:

Pavlo Hunka) hat seinen

Schrecken schon in der ersten

Szene verloren, wenn er mit

Kai Lenny, Foto: Marco Arguello

Einsamkeit im 21. Jahrhundert

Vasily Barkhatov inszeniert Prokofiews frühe Oper „Der Spieler“ am Theater Basel

Im offenen Hostel werden viele kleine Geschichten erzählt

einem Wäschekorb die Treppe

herunterkommt und zwischen

den schmutzigen Fliesen

jede Autorität verliert. Später

schnippelt er das Gemüse für

die Suppe, während sich seine

Geliebte Blanche (klanglich

ausbalanciert: Kristina Stanek)

schon längst für einen anderen

interessiert. Der undurchsichtige

Marquis (souverän, nur in der

Höhe etwas angestrengt: Rolf

Romei) ist ein Fitness-Fanatiker

und trägt einen Pulsmesser am

Oberarm, wenn er nicht gerade

Hanteln stemmt oder im Pelzmantel

Polina (eine echte Entdeckung:

die großartige litauische

Sopranistin Asmik Grigorian)

umtänzelt. Die wird aber auch

vom verzweifelt liebenden

ADVENTURE.

ACTION.

OCEAN LIFE.

©Priska Ketterer

Hauslehrer Alexej begehrt, dem

Dmitry Golovnin die notwendige

Obsession verleiht. Und

wenn dieser Alexej, von der

launenhaften Polina angestiftet,

sich von Baron Würmerhelm

(Andrew Murphy) einen Golfschläger

schnappt, um einen

verrückten Amokläufer zu mimen,

dann entsteht gerade durch

die Genauigkeit der Darstellung

packendes Theater.

Viel Präzision findet sich auch

im Orchestergraben. Das Sinfonieorchester

Basel braucht

unter der Leitung von Modestas

Pitrénas zwar ein bisschen, um

sich auf die kleinteilige, immer

pulsierende, rastlose Musik von

Prokofiew einzustellen, aber

dann greift ein Rädchen ins andere.

Die vielen Tempowechsel

gelingen mit der notwendigen

Selbstverständlichkeit. Die harten

Schnitte sind wie mit einem

Skalpell gezogen – und werden

auch auf der Bühne realisiert.

Eine trostlose Bushaltestelle

wandelt sich im Nu zu einem

offenen Hostel, in dessen Zimmern

viele kleine Geschichten

parallel erzählt werden (Bühne:

Zinovy Margolin, Kostüme:

Olga Shaishmelashvili). Die

Komödie, die mit dem Auftritt

der schrillen, geschmacklose

Geschenke verteilenden Babulenka

(irrsinnig komisch:

evangelisch in Freiburg

Jane Henschel) im zweiten Akt

ihren Höhepunkt findet, wird

nach der Pause immer schwärzer

und endet in tiefer Tragik,

wenn Polina das erspielte Geld

von Alexej – und damit auch ihn

– zurückweist.

Für die Isolation und Einsamkeit

der Figuren findet der Regisseur

ein starkes Bild, wenn

er in der großen Roulette-Szene,

wo das Sinfonieorchester Basel

das ständige Rollen der Kugeln

am Laufen hält, die einzelnen

Spieler per Video ins Geschehen

holt. In jedem Zimmer sitzt ein

anderer vor seinem Notebook

und starrt auf den Bildschirm

(Video: 2BLCK, Maria Feodoridi,

Kirill Malovichko). Einige

dieser Onlinespieler sind Chorsänger

und singen ihre kurzen

Soli über Mikro ein. Leider

funktioniert die Koordination

mit dem hinter der Bühne postierten

Chor (Leitung: Michael

Clark) in der Premiere nicht optimal,

so dass es musikalische

Koordinationsprobleme gibt,

die man in den Folgevorstellungen

aber sicherlich in den

Griff bekommen wird. Hier gelingt

dem Regisseur mit seinen

fulminanten Videokünstlern

eine geradezu geniale Visualisierung

der Spielsucht im digitalen

Zeitalter. Einsamkeit im

21. Jahrhundert.

Weitere Vorstellungen: 7./

14./25.4., 21./23./26.5., 9./

12./15./17.6.2018.

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THEATER KULTUR JOKER 5

Feuer als Reinigung?

Die Opéra du Rhin bringt in Straßburg Toshiro Mayuzumis Oper „Der Tempelbrand“ auf die Bühne

Der überirdische

Glanz eines goldenen

Buddha-Tempels wirkt

für einen jungen Mönch

wie ein hämischer Kommentar

zu den Trümmern

seines Lebens –

gegenüber seinen eigenen

Verletzungen, die er

aufgrund seiner Behinderung

immer wieder

erfahren hat, aber auch

gegenüber den Problemen

in der japanischen

Gesellschaft nach dem

Zweiten Weltkrieg. Deshalb

zündet er im Jahr

1950 den Kinkakuij-

Tempel in Kyoto an. Der

japanische Schriftsteller

Yukio Mishima hat für

seinen Roman „Kinkakuji“

(1956) die wahre

Geschichte poetisch verarbeitet;

der Komponist Toshiro Mayuzumi

nahm sie zur Vorlage

seiner Oper „Der Tempelbrand“

(„Le Pavillon d`Or“), die 1976

an der Deutschen Oper Berlin

uraufgeführt wurde. Nun hat die

Straßburger Opéra national du

Rhin das Werk wieder ausgegraben

und mit poetischen Bildern

und suggestiven Klängen auf die

Bühne gebracht.

Die französische Erstaufführung

fand im Rahmen des spartenübergreifenden,

fünfwöchigen

Festivals „Arsmondo“ (noch

Poetische Bilder und suggestive Klänge prägen die Inszenierung © Klara Beck

bis 15. April) statt, mit dem die

neue Intendantin Eva Kleinitz

bereits in ihrer ersten Saison

künstlerische Begegnungen

schaffen möchte zwischen Europa

und Japan (jedes Jahr mit

einem anderen Länderschwerpunkt).

Die beiden Welten vermischen

sich auch in der Musik von

Toshiro Mayuzumi. Das Philharmonische

Orchester Straßburg

findet von Beginn unter

der Leitung von Paul Daniel zu

einer suggestiven Musiksprache,

die Streichertremoli mit rituellen

Rhythmen und einer ausgreifenden

Melodik verbindet. Spezielle

Instrumente wie Gongs, Röhrenglocken

oder die japanische

Shakuhachi-Flöte schaffen Atmosphäre.

Eine besondere Bedeutung

verleiht der Komponist

dem Chor (Leitung: Sandrine

Abello), der schon in der ersten

Szene in dem geschlossenen

Tempelraum steht und den Protagonisten

mit den deklamatorisch

gestoßenen Zeilen vorstellt:

„In die Zeit geboren, ein kleiner

Mensch, die eine Hand verkrüppelt.“

Der so beschriebene Mizoguchi,

dem Simon Bailey mit

seinem sonoren, konturierten

Bariton und der

hervorragenden Textverständlichkeit

Klarheit

verleiht, fasst sogleich

den Entschluss:

„Der Kinkakuji muss

brennen!“

Die Oper wird in

Rückblicken erzählt,

wobei keine Chronologie

die Handlung strukturiert.

Es ist eine Reise

in Mizoguchis Kopf –

zu seinen Ängsten und

seinen Wahnvorstellungen,

aber auch zu

seinen weniger dunklen

Erinnerungen. Mit dem

Tänzer Pavel Danko hat

Regisseur Amon Miyamoto

einen stummen

Doppelgänger installiert,

der es ermöglicht, dass Mizoguchi

wie von außen sein Leben

betrachtet. Die leere, dunkle

Bühne, deren Boden gelegentlich

spiegelt, wird mit von der Seite

hereingefahrenen Wohnräumen

belebt, die die Szenen des Lebens

pantomimisch vor Augen

führen, wenn sich die Mutter

(Michaela Schneider) mit einem

jungen Liebhaber trifft oder der

unter einem Klumpfuß leidende

Bekannte Kashigawi (mit hellem

Tenor: Paul Kaufmann) ihm seine

Geliebte überlässt. Die sensible

Lichtregie (Felice Ross) und

die spektakulären Videos von

Bartek Macias helfen, die assoziative,

mäandernde Geschichte

in einprägsame Bilder zu setzen.

Digitaler Schnee mischt sich mit

echten Flocken. Die Kostüme

von Kaspar Glarner sind ästhetisch

und erinnern in den Kimonos

an das traditionelle Japan. In

den langen, rezitativähnlichen

Textpassagen kommt eine gewisse

Langatmigkeit auf. Musikalisch

tritt die Oper gelegentlich

in ihren Ostinati und Liegetönen

auf der Stelle. Jazzig wird’s,

wenn ein GI mit Sonnenbrille

die Szenerie betritt, aber auch

die Schrecken der Vergangenheit

nach dem Atombombenangriff

der US-Amerikaner spiegeln

sich in der Musik und den

Videos. Dominic Große schenkt

Mizoguchis Freund Tsurukawa

Empathie. Yves Saelens ist ein

besorgter Vater. Am Ende zündet

Mizoguchi den Tempel wirklich

an und erklimmt die schräge

Bühnenwand mit vorsichtigen

Schritten. Feuer als Reinigung?

Befreiung oder Katastrophe? Das

bleibt unbeantwortet.

Weitere Vorstellungen: 3.4.,

20 Uhr (Oper Straßburg), 13.4.,

20 Uhr, 15.4., 15 Uhr (Filature

Mulhouse). Karten/Infos www.

opernationaldurhin.eu und

www.festival-arsmondo.eu

Georg Rudiger

Bizarre Welten voller Atmosphäre

Performance-Gruppe „Showcase Beat Le Mot“ mit „Der Teufel mit den drei goldenen Haaren“ im

Märchen und Performance –

das passt auf den ersten Blick so

gar nicht zusammen: Hier klare

Rollenzuschreibungen, Formen

und Rituale, auf der anderen

Seite assoziative Denk- und Aktionsprozesse.

Dass gerade Letztere

die Magie eines Märchens

enorm beflügeln und bereichern

können, zeigte jetzt die Berliner

Performance-Gruppe „Showcase

Beat Le Mot“ im Kleinen Haus

des Theater Freiburg mit ihrer

Adaption von „Der Teufel mit

den drei goldenen Haaren“ nach

den Gebrüdern Grimm.

Es ist der Auftakt einer auf

drei Spielzeiten angelegten, aber

nicht neuen Kooperation: Das

1997 von Nikola Duric, Dariusz

Kostyra, Thorsten Eibeler und

Veit Sprenger gegründete Künstlerkollektiv

war schon im Theater

Oberhausen mit dabei. Ihr Spektrum

reicht von raumgreifenden

Theaterinstallationen über Projekte

im öffentlichen Raum bis

zu Produktionen für Kinder und

Jugendliche wie die prämierte

Arbeit „Räuber Hotzenplotz“.

„Es war einmal, vor langer

Zeit...“, so klassisch beginnt

auch diese Inszenierung auf der

nur mit weißen Holzwänden bestückten

Bühne. Aus dem großen

Tor strudeln zu Elektro-Pop

mit fetten Beats die fünf Spieler

in futuristischen Anzügen

mit leuchtend roten Applikationen

(Kostüm: Clemens Leander)

; eine Art Raum Schiff

Enterprise-Besatzung, die da

als Glücksritter traumwandlerisch

durch Raum und Zeit

fällt. Martin Müller-Reisinger

gibt bei der Premiere den Erzähler:

Zwischen klassischer

Märchensprache und schnoddrigem

Alltagssprech berichtet er

von jenem Glückskind, dessen

Holzkiste sich von guten Mächten

beschützt in einem Mühlrad

verheddert.

Unterbrochen wird er in seiner

Geschichte ständig von Rosa

Thormeyer und Veit Spenger,

die ihm durch lange Metallrohre

einflüstern, seien es unwichtige

Details oder Erklärungen. Das

zeigt nicht nur, wie Märchen

im lebendigen, kollektiven Erzählfluss

entstehen, sondern

hat auch viel Witz. Dann geht

Lukas Hupfeld als Glückskind

auf die Reise und trifft Großmütter

(Thorsten Eibeler) und

Bösewichte. Dabei werden die

Stationen seiner Odyssee zwar

stringent erzählt, doch im offenen

Probenprozess mit den Ensemblemitgliedern

entwickelten

sich Schwerpunkte:

Manche Szene bleibt nur kurz

angespielt, andere dagegen werden

durch den fantastischen

Sound von Albrecht Kunze,

die Choreografien (Jochen Roller)

und live mit Kamera und

Folien produzierten Projektionen

auf eine märchenhafte

Traumebene transportiert. Eine

wichtige Rolle spielen dabei

rund dreißig Metallrohre in unterschiedlichen

Längen, die mal

als Räuberwald, Fluss oder Hölle

fungieren und zusammen mit

der starken Lichtdramaturgie

(Mario Bubic) und etwas Theaternebel

bizarre Welten voller

Atmosphäre schaffen.

Das ist zwar immer wieder

gruselig, steckt aber auch voller

Situationskomik, an der nicht

nur Kinder ihren Spaß haben:

Die Räuber sind eine Horde kauziger

Radaubrüder, die Hochzeit

mit der Prinzessin eskaliert zur

wilden Teenie- Party und der

Teufel outet sich als Schneckenschleim-Fan

und ist überhaupt

ziemlich doof.

Dazu gibt es albern-freche

Singsang-Lieder mit verrätselten

Texten, viele originelle Regie-

Ideen und einen listig-unbedarften

Helden, dem man sein „Ich

fürchte mich nicht, mag da kommen

was will“ immer abnimmt.

Eine Entwicklungsgeschichte,

deren Magie gerade in den Brüchen

sitzt und über neunzig Minuten

lang spannende Assoziationsreise

und verspielt-spontanes

Happening in einem ist. Es lebe

die Fantasie.

Weitere Termine: 14.4., 20

Uhr; 15.4., 15 und 20 Uhr; 18.4.,

20 Uhr; 19.4., 11 und 20 Uhr und

20.4., 11 Uhr.

Marion Klötzer

Sa 21. April Beginn 18 Uhr

Kizomba . Bachata . Salsa

14./15. April

Salsa Intensiv Mittelstufe

Saisonbeginn

der fortlaufenden Kurse ab

2. Mai 2018


6 KULTUR JOKER THEATER

Ein spirituell-soziologisches Experiment

Jo Koppes Performance „Yo, me and the Gatepost II“ im Kammertheater des E-Werk in Freiburg

An der Treppe zum Kammertheater

des E-Werks hat man

seinen Namen mit goldenem

Stift auf einen kleinen Zettel zu

schreiben, dieser kommt dann

zusammen gefaltet in einen

Hut. Wozu? Darauf kann man

gespannt sein bei dem zweiten

Teil von Jo Koppes performativem

Begegnungsformat „Yo,

me and the Gatepost“, das von

Stadt und Land gefördert wurde.

Vor einem Jahr lud der Tänzer

und Performancekünstler

unter dem gleichen Titel schon

einmal in Freiburg und Berlin

zu Vier-Augen-Terminen an

ungewöhnlichen Orten, es gab

Essen und geführte Gespräche

rund um Themen wie Liebe,

Familie, Sex, Körper, Wahrheit

oder Geld. Ums vermeintlich

Eingemachte geht es auch an

diesem „partizipativ-poetischen

Abend zum Verwobensein des

Lebens“, wobei der Austausch

nun in Kleingruppen stattfindet.

Die werden nach einem

melancholisch-schönen Song

von Koppe und Musiker Ahmed

Abdelali ausgelost, dann strömt

BERUFSKOLLEGS FÜR

KREATIVE

KOPFE

..

Ahmed Abdelali und Jo Koppe

das Publikum in das mit großen

Topfpflanzen und unterschiedlichsten

Sitzgelegenheiten ausstaffierte

Kammertheater.

Gemütlich sieht das im Schummerlicht

aus, exotische Lounge-

Atmosphäre, dazu wird Sekt

gereicht. Auf dem Tisch jeder

Dreiergruppe liegt schon ein

Fragenkatalog, man lernt sich

ein bisschen kennen. So wird der

Abend weiterlaufen – es gibt weitere

Umschläge mit Gesprächsangeboten

um Sinn, Lebendigkeit

Fotos: Marc Doradzillo

Zickenkrieg in der Sommerfrische

Die Freiburger Schauspielschule zeigt „Goldonissimi“ auf der Experimentalbühne im E-Werk

❱ Besuchen Sie uns gerne auf der

JobStartBörse am 16.+17. Mai

in der Sick-Arena Freiburg

❱ Jetzt informieren und anmelden

fürs neue Schuljahr 2018/19

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Goldenes Patina-Licht und ein

Dutzend immer wieder anders

gestapelte Holzkoffer – mehr

braucht Regisseurin Grete Lenz

nicht als Bühnenbild für ihr

Stück „Goldonissimi“ nach Carlo

Goldonis Komödie „Trilogia della

Villeggiatura“. Voll und mächtig

turbulent wird es dann eh auf der

Experimentalbühne mit einem

Fingerschnippen: Geballte Energie,

überbordende Expressivität

und jede Menge Heißblütigkeit

– so wirbeln die elf Schauspielschüler

über 100 Minuten lang

durch immer neue Kapriolen.

Dabei sind alle ständig präsent

und pausenlos in Bewegung.

Diese Dynamik und Offenherzigkeit

verstärken auch die Kostüme,

die Karikaturen im Sinne

der Commedia dell´arte zeichnen:

Die acht jungen Frauen

tragen viel Haut und vor allem

Brust unter hautengen Miedern,

dazu wippen und schwingen lustig

die Reifrock-Gestelle über

weißen Unterhosen. Die drei

Männer geben mit schwarzweiß

gemusterten Leggins und

viel Rüschen wahlweise den

tollkühnen Draufgänger oder

charmanten Galan. Statt Masken

gibt es aufgepinselte Kirschmünder

und Apfelbäckchen wie

beim Kasperletheater. Zu sehen

bekommt man eine aufgekratzte

und brünstige Teenie-Horde, die

sich da in bester Ballermann-

Manier auf den Weg in die Sommerfrische

macht. Klar, es gibt

dabei Zickenkrieg und Ärger.

Grete Linz modernisiert Goldonis

italienisches Sittengemälde

aus dem 18. Jahrhundert noch um

einige spielerische Nuancen: Bei

ihr trägt die ebenso vergnügungssüchtige

und verarmte Livorno-

Gesellschaft Taschenlampen im

Strumpfband und Sonnenbrillen

am Halsgummi: Erstere bestimmen

den Tag-Nacht-Rhythmus

und entlarven im Spot immer

wieder intime Situationen, hinter

Zweiteren verschanzt man

sich gerne mit coolem Pokerface.

Wer das Sagen hat, saust

mit Rollschuhen über die Bühne

und macht fliegenden Handel.

Dolce Vita – das ist der Sinn alles

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Seins, für den man sich weit aus

dem Fenster lehnt und lebt als ob

es kein Morgen gäbe. So kommt

es dann, dass je nach monetärer

oder amouröser Lage der Koffer

aus- und wieder eingepackt, im

Blitztempo eine Hochzeit verkündet

oder beim Taschenlampen-Mondlicht

leidenschaftlich

getechtelmechtelt wird.

Womit die „Handlung“ dieses

extrem actionreichen, aber inhaltlich

völlig banalen Stückes

auch schon erzählt wäre – und

das macht das Ganze dann

auch trotz großartiger schauspielerischer

Leistung und viel

Bühnenästhetik ebenso zäh

wie anstrengend: Die Figuren?

Irgendwie alle gleich und nur

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und Tod, dazwischen meditative

Gesangs- oder Bewegegungseinlagen,

von Ahmed Abdelali

stimmungsvoll mit Oud und

Rahmentrommel begleitet. Mal

präsentiert Jo Koppe einen Text

um die Gleichzeitigkeit allen Lebens,

mal erzählt er ein Märchen.

Immer dreht sich das Ganze um

die drei Klassiker der großen Lebensfragen:

Wer bin ich? Woher

komme ich? Wohin gehe ich?

Das ist alles spürbar durchdacht

und liebevoll arrangiert

– Kunst im Sinne einer Transformation

aber ist es nicht,

vielmehr ein spirituell-soziologisches

Experiment. Die Inhalte

haben da fraglos ihre Berechtigung,

allein es fehlt an Reibung,

Brüchen, Herausforderung an

diesem gemütlich-friedlichen

Abend, der mehr und mehr zum

Erweckungsgottesdienst gerät:

Allzu direkt und frontal schickt

Koppe sein Publikum auf den

Erkenntnispfad, der Stoff dazu

ist stellenweise banal und wird

auf dem Silbertablett präsentiert.

War Koppes Konzept in

der Einzelbegegnung so originell

wie charmant, so verwässert

es hier zum esoterischen

Workshop. Dabei hatte man je

nach Kleingruppe durchaus einen

interessanten Abend, aber

das ist dann alles in allem doch

etwas dünn. Marion Klötzer

durch Frisur und Haarfarbe unterscheidbar.

Wer mit wem und

warum? Eigentlich egal! Die

Story? Ein absehbares, ohne

jeglichen Spannungsbogen

montiertes Szenen-Potpourri

in Endlosschleife. Kompensiert

wird diese Inhaltsleere mit

hochtourigem Aktionismus: In

verwirrender Beliebigkeit wird

hier wie im Dampfdrucktopf

geflirtet, gestritten, gekeift, gesungen

und gelacht. Das ist laut,

überdreht, clownesk überspitzt,

schrill und schräg. Dazu gibt

es jede Menge pfiffiger Regie-

Ideen und ein quicklebendiges,

extrem bewegliches Ensemble,

das aus dem Vollen schöpft, alles

gibt und sich in Sekundenschnelle

in immer neue Emotionen

stürzt. Sogar manche Parkour-

und Breakdance-Nummer

wird präsentiert.

Mit „Goldonissimi“ wird die

Freiburger Schauspielschule im

Mai zum Young Theatre Festival

in Bale, Kroatien reisen

– bleibt der hochmotivierten

Truppe und ihrer Regisseurin

zu wünschen, dass das Stück als

Openair-Spektakel im dortigen

Schlosshof funktioniert.

Weitere Aufführungen: vom

12.-15. und 19.-22. April, jeweils

20 Uhr, sonntags 18 Uhr.

Experimentalbühne im E-Werk,

Freiburg. Marion Klötzer


THEATER KULTUR JOKER 7

Engel im Lärm der Großstadt

Die Oper „Angels in America“ nach einem Schauspiel von Tony Kushner im Theater Freiburg

Joshua Kohl und Robin Adams

Im Foyer des Theaters

stehen Vertreter

der AIDS-Hilfe Freiburg,

im Beiheft wird

vom globalen Tabu der

HIV-Infektion und ihren

Folgen gewarnt.

Aber wir sprechen nicht

von AIDS in America,

sondern von der Oper

Angels in America und

die ist nicht eminent politisch,

aber auch kein

metaphysisches Singspiel.

Vielmehr dazwischen

findet das Musiktheater

nach einem

Libretto von Mari Mezei

und zur Musik von

Peter Eötvös zu einem

eigensinnigen, bestechenden

magischen

Realismus. Literarische

Vorlage des Werks ist Tony

Kushners Erfolgsdrama Angels

in America: A Gay Fantasia

on National Themes von 1991.

Kushners Drama erschien in einer

Zeit, in der die AIDS-Welle

in Amerika viele Tote gefordert,

aber zu nur wenig Aufklärung

und Zusammenhalt geführt hatte.

Handlungsort ist ein New

York der Außenseiter, Protagonisten

sind Schwule, Einsame,

Zyniker.

Auftakt: Über der Bühne liegt

ein schwärzlicher Regenschleier,

dahinter eine Beerdigung.

Der junge Prior Walter (Robin

Adams) sieht zu, wie seine

Großmutter ins Grab gelassen

wird. Dabei weiß er, dass auch

er bald sterben wird. Als er seinem

Freund Louis (Joshua Kohl)

seine AIDS-Erkrankung offenbart,

verlässt ihn dieser. Prior

bleibt alleine in einer Großstadt,

in der Verzweiflung und Leere

dicht beieinander stehen.

Gleiches erfahren der unglücklich

verheiratete schwule

Joe (John Carpenter) und seine

Foto: Rainer Muranyi

valiumabhängige Frau Harper

(Inga Schäfer). Aber auch der

skrupellose Staranwalt Roy

Cohn (Andreas Jankowitsch)

ist schwul, will es aber nicht

zugeben, selbst als bei ihm der

HIV-Virus diagnostiziert wird.

In seiner Todesstunde trifft der

Uneinsichtige das Opfer eines

seiner hetzerischen Urteile,

ebenso wie der verzweifelte Prior

seinen Engel trifft. (Gesang:

Carina Schmieger; Szene: Miriam

Götz). Der hat jedoch keine

frohe Botschaft für ihn.

Unter der Regie von

Ingo Kerkhof (Dramaturgie:

Tatjana Beyer)

und der musikalischen

Leitung durch Daniel

Carter ist Angels in

America zum ausladenden

Musikschauspiel

geworden, das

nicht nur tonal, sondern

auch im grauen

Bühnenbild (Dirk Becker)

und seinen verzweifelten

Dialogen

schwere Kost bietet.

Das Philharmonische

Orchester Freiburg

spielt die oft atonalen,

atmosphärisch-zitternden

Klangteppiche Peter

Eötvös‘ drängend

aber prägnant, untermalt

von elektronisch

realisierten Großstadtsounds

durch das SWR Experimentalstudio.

Von der Großstadt selbst

sieht man aber nicht viel. Vor

allem sind es karge graue Innenräume,

die aber nur selten

abgegrenzt sind und von realen

bis irrealen Figuren besetzt werden.

Alle sitzen aufeinander,

bedingen ihr Unheil, dringen

aber nicht zueinander durch.

Bezeichnend, dass der große

Kulissenwechsel nach der Pause

eine arktische Eisfläche als

Himmelslandschaft präsentiert.

Jenseitige Hoffnung weicht absoluter

Leere.

Die Gesangsleistungen vor

dieser Kulisse sind konsequent,

beachtet man den Bruch mit

dem vollendeten Wohlklang

klassischer Opern hin zur modernen

Verzweiflung des gebrochenen

Menschen. Gerade

Robin Adams zeigt sich vielseitig.

Sein Prior will leben

und tut dies flehend, fluchend,

spottend. Herausragend auch

Carina Schmieger, die am Premierenabend

kühn für Susanna

Schnell einsprang. Sie beweist

sich im Singen der syntaktisch

verkanteten Engelssprache, die

zwischen Bibel, Nihilismus und

erotischer Entäußerung changiert.

Die Konfrontation mit diesen

komplexen Textflächen

zeigt in der zweiten Hälfte aber

auch, wie sich die Oper in ihrer

Verkürzung des Theatertexts

übernimmt. Ihr großes Finale

gerät zur textlich überladenen

und handlungstechnisch übereilten

Revue. So kommt der

Schluss plötzlich und lässt den

atmosphärischen Vielklang der

ersten Hälfte leider deutlich

missen.

Weitere Aufführungen: 7./27.

April, 10./18. Mai und 3. Juni im

Großen Haus des Theater Freiburg.

Fabian Lutz

Demokratie auf der Bühne

Zum 50. Jubiläum der 68er-Bewegung verhandelt das Schauspielhaus Zürich Probleme der Demokratie

Den 50. Geburtstag der geschichtsträchtigen

68er-Proteste

nimmt das Schauspielhaus Zürich

zum Anlass für eine theatrale

Bestandsaufnahme der Gegenwart.

Im Frühling 2018 erwarten

die ZuschauerInnen Lesungen,

Aufführungen, Diskussionen

und Konzerte rund ums

Thema Demokratie in Zeiten der

Konfusion. Denn heute ist doch

alles anders. Die Wirtschaft hat

großen Einfluss auf die Politik,

Digitales und Globales stehen

immer deutlicher im Fokus.

Überforderung wird zum natürlichen

Gefühl und sorgt für politische

Spannungszustände. Das

Schauspielhaus Zürich sucht

nicht nur nach Schwächen und

Albträumen, sondern auch nach

Utopien und Mythen. Was alle

Zugänge eint, ist eine Verhandlung

des gemeinschaftlichen Zusammenlebens

mit den Mitteln

der Bühne.

Befragt werden dabei die wichtigsten

Dramatiker der Gegenwart

und Vergangenheit. Da ist

etwa Elfriede Jelinek mit Am Königsweg

und der Erkenntnis, dass

der Erfolg eines Donald Trump

im Versiegen visionärer Worte

zu finden ist (13./19./26. April).

Eine Wortsuche bieten dann

Max Frischs kleinere Schriften,

dort warten Zukunftsvisionen

einer echten Agora, also „Ärger

im Paradies“ (8./13./14./22.

April). Ödön von Horváths Zur

Festkonzert

L´Orchestra I Sedici

Historisches Kaufhaus

Kaisersaal

www.reservix.de

Sonntag 22. April

schönen Aussicht, inszeniert

von Barbara Frey, nimmt sich

hingegen ein Scheitern, jenes

der Weimarer Republik, zum

Thema (18./19./21./26./28./29.

April). Kritisch bleibt es mit

Jan Bosses Inszenierung von

Shakespeares Mass für Mass in

einer unwiderstehlichen Melange

aus Lust, Begierde und Politik

(20./22./24./27. April). Musiker

Christoph Marthaler knöpft sich

Schweizer Wirtschaftssünder

gleich direkt vor, mit Richard

Wagner und Udo Jürgens im Gepäck

(5. April).

Hello, Mister MacGuffin!

bringt René Polleschs Gegenwartsdiagnose

in Form eines

swingenden Theaterdiskurses

(22./25./26. April). Die Fremdheit

jüdischer Exilanten in der

Schweiz während des Zweiten

Weltkriegs ist dann Thema von

Das große Herz des Wolodja

Friedmann (4./10./13./17./20.

April). Wenig Hoffnung verspricht

auch die „Re-Lektüre des

Kommunisten Manifests“ durch

Schauspielerin Susanne-Marie

Wrage - eine Dystopie absoluter

Ökonomisierung (26. April).

Ferdinand von Schirach zieht es

auf seiner Lesereise noch weiter

zurück, nämlich bis zu Sokrates,

auch liest er aus seinem Erzählband

Strafe (29. April).

In den „Zürcher Gesprächen“

steht die Zürcher Staatspräsidentin

Corine Mauch dem Schweizer

Dichter Lukas Bärfuss Rede

und Antwort (4. April). Popmusik

und Gesellschaftsthemen

31.

MI. 09.05.

SA. 28.04.

FR. 04.05.

FR. 11.05.

DO. 03.05.

treffen schließlich im Rahmen

der Musikreihe „Sonic Fiction“

aufeinander (21. April).

Weitere Infos:

www.schauspielhaus.ch

27. April – 12. Mai 2018

Joy Denalane

Count Basie Orchestra

Danny Bryant Bigband

Pimpy Panda

Ladysmith Black Mambazo

...und viele mehr!

www.jazzfest-rottweil.de


8 KULTUR JOKER THEATER

Die französische Schriftstellerin

Yasmina Reza ist eine

Meisterin in Sachen subtil-eskalierender

Beziehungskriege:

Mit bissigem Humor seziert sie

dabei das Bildungsbürgertum

samt seiner Verlogenheiten und

Ängste. Und auch in ihrer 2000

im Wiener Akademietheater

uraufgeführten Komödie „Drei

Mal Leben“ gibt es eine Zimmerschlacht.

Deren Raffinesse:

Gleich drei Mal ist hier dasselbe

Setting zu sehen, allerdings werden

Schlüsselmotive und Konflikte

verschoben und anders zusammen

gepuzzelt. Was mächtig

auf die Chemie zwischen den

Figuren wirkt. Ein theatrales Laborexperiment

mit Alkohol und

vielen Emotionen.

Die Bühne des Wallgraben-

Theaters füllt eine ausufernde,

eisblaue Couchlandschaft, flankiert

von zwei weißen Türrahmen.

Ein steriles Loft-Ambiente,

das im Laufe von Gastregisseur

Udo Schürmers Inszenierung

ziemlich eingemüllt wird mit

Chips, Keksen und was im Eifer

des Gefechts eben sonst noch so

zu Boden geht. Dabei ist alles

erst mal feierabendlich, wenn

auch nicht friedvoll: Sie lümmelt

im Morgenrock bei Aktenlektüre

auf dem Sofa, er stört mit der vorwurfsvoll-hilflosen

Feststellung,

dass der gemeinsame Sohn trotz

geputzten Zähnen nun partout

Ein Kampf ums Ego, um Macht und Würde

Die Komödie „Drei Mal Leben“ von Yasmina Reza im Wallgraben-Theater in Freiburg

Dirk Waanders (Hubert), Christian Theil (Henri), Elisabeth Kreßler (Sonja) und Regine

Effinger (Ines)

Foto: Mathias Lauble

einen Keks will. Oder vielleicht

lieber einen halben Apfel? Wer

kümmert sich und wer hält das

Protestgeheul länger aus? Schon

bei dieser pädagogischen Grundsatzdiskussion

wird klar, dass

es mit der Liebe zwischen Sonja

(Elisabeth Kreßler) und Henri

(Christian Theil) grade nicht zum

besten steht: Spürbar abgegessen

ist die taffe Juristin von ihrem

Drückeberger-Weich-Ei- Mann.

Yasmina Reza setzt noch einen

drauf und lässt mitten in

das verbissene Gekeife auch

noch Henris potenziellen Mentor

samt Gattin platzen. Die sind

eigentlich erst am nächsten Tag

zum Abendessen eingeladen

und haben sich im Datum vertan.

Falscher Ort, falsche Zeit,

überforderte Gastgeber und ein

leerer Kühlschrank, dazu ein

brüllendes Kind.

Es folgt verkrampfter Small-

Talk, bei dem sich zeigt, dass

auch die Ehe zwischen Hubert

und Ines schon abgelaufen ist:

Er macht sie herunter und baggert

gleichzeitig die Gastgeberin

an, sie säuft sich derweil die

Hucke voll. Regine Effinger gibt

ihre Figur quirlig, ausdrucksstark

und mit viel Sinn für Slapstick

als ebenso verletzbare wie

verzweifelt-kämpferische Frau.

Gegen ihre vielschichtige Finesse

ist Dirk Waanders Rolle

leider nur verstaubtes Klischee:

Als großkotzig-schwadronierender

Alpha-Hengst und Macho

poltert er über die Bühne

und ist einfach nur Unsymphath,

an dem es nichts zu entdecken

gibt. Schade, denn so bringt man

sich um Spannung und Spielpotenzial,

bisweilen wird es durch

Huberts Schwallerei auch mal

langatmig.

Etwas eindimensional bleibt

auch Elisabeth Kreßler als Sonja:

ein kätzisch-undurchsichtiges

Wesen, das sich oft langweilt und

gefühlsmäßig eigentlich schon

weg ist. Die größte Verwandlung

zeigt Henri: Im ersten Akt gibt

er den verhuschten Kriecher,

im zweiten einen betrunkenen

Rüpel und im dritten packt ihn

gar die Melancholie. Ansonsten

passiert dasselbe wie in Rezas

Stück „Der Gott des Gemetzels“:

Man kämpft ums Ego,

um Erfolg, Macht und Würde,

knüpft Allianzen und zerschlägt

diese in Sekundenschnelle

wieder. Am Ende sind alle auf

scheinbare Harmonie gebürstet,

da ist sogar Ines Strumpfhosen-

Laufmaschine kein Thema mehr.

Ihr gemeinsames Tänzchen als

Schlussbild ist dann aber doch

befremdlich. Ein tolles Stück,

eine beeindruckende Ensembleleistung,

aber die Regie setzt auf

Farce und findet nicht immer Rezas

Ton geschliffen-spöttischer

Leichtigkeit.

Weitere Termine im April unter

www.wallgraben-theater.

com

Marion Klötzer

Kreative Köpfe Julian Bell – Performer, Clown und Schauspieler

Geboren bin ich in den Blue

Mountains in Australien. Mit 13

habe ich angefangen mit Performance

zu experimentieren. Ich

stellte mich mit meiner E-Gitarre

auf einen Platz vor der Post im

reichsten Viertel, hatte Spaß und

habe auch gutes Geld verdient.

Das Gefühl vor einem Publikum

zu stehen hat mich angesteckt.

Nach der Schule bin ich für drei

Jahre durch Australien getrampt

um meine Lust auf Abenteuer,

Klettern und „Hippy Dreams“ zu

Scherben auf

dem Radweg?

Rufen Sie uns

an: 76707-710

erfüllen. Ich habe auf Märkten

jongliert und viele Feuertänzer

kennengelernt. Meine erste Erfahrung

als Mitglied in einer Truppe

war mit einer Feuertanz Gruppe.

Wir haben Feuershows auf Raveparties

überall gemacht.

Auf der Straße habe ich mit lebendiger

Statue und Jonglage experimentiert.

Nach einer kurzen,

selbstgewählten obdachlosen

Zeit begann ich in der Playspace

Clown School in Sydney. Da habe

ich mich erstmals ernsthaft mit

Aktion

sauberes

Freiburg

ABFALLWIRTSCHAFT UND STADTREINIGUNG FREIBURG GMBH

Performance auseinandergesetzt.

Ich habe viel über Clownerie und

Comedy erfahren und was es bedeutet

Profi-Künstler zu sein.

Durch meine Kontakte habe ich

Rollen in Shows der renommierten

Theater-Gruppe Legs on

the Wall und auch in der Opera

Australia bekommen.

Ich habe eine klassische Straßenshow

entwickelt mit Comedy,

Jonglage, Schwertschlucken

und Slackline. Nach 5 Jahren

hatte ich keinen Bock mehr so

eine klassische Show zu machen

und habe die Parodie Stuntshow

entwickelt. Diese Show hat Ernest

the Magnifico als Star, einen

verrückten, Vokuhila-tragenden

Stuntman, der Tricks mit einem

ferngesteuerten Auto und Pogo-

Stick macht. Diese Festivalshow

habe ich mittlerweile in mehr als

20 Ländern gespielt. (www.magnifico.com.au)

2012 habe ich meine jetzige Frau

Birgit in Freiburg besucht. Wir

haben uns 2005 in Thailand kennengelernt.

Seit meinem Besuch

bei ihr, wohnen wir zusammen

in Freiburg. Jetzt mit unserem

2-jährigen Sohn Louis.

Ich bin: Spontan, organisiert,

chaotisch, mutig.

Mich inspiriert: Natur und

Menschen, die ihre Träume verwirklichen.

Meine Themen: Für mich ist ein

Schwerpunkt stimmiges Theater

oder Comedy zu machen. Wenn

das alles stimmt, kann man mit

„tiefsinnigen Themen“ anfangen.

Für mich hier in Deutschland ist

„Fremdsein“ ein Dauerthema.

Aktuelle + nächste Produktion/

Projekte:

Jetzt mit meinen Papa-Hormonen

arbeite ich wie verrückt!

Ich habe ein Kindertheater gegründet

(www.firlefanz-theater.

de). Am 8. April um 15.30 Uhr

feiern wir unsere zweite Premiere

im E-Werk. Das Stück heißt

„Wenn Hummeln bummeln“

und wird mein erstes Solotheaterstück

auf Deutsch! Es ist ab 5

Jahren.

Gleichzeitig entwickele ich gerade

auch den neuen Charakter

Prof Bubbles. Der macht Seifenblasen

Shows für Events und Festivals

(www.prof-bubbles.de).

Für meine Arbeit brauche

ich: Ruhe, eine saubere Küche,

Sonne, Natur-Ausflüge und viel

Zeit.

Visionen/Zukunftsprojekt: Ich

habe richtig Lust mehr Regie

zu führen. Manchmal helfe ich

Künstlern ihre Träume auf die

Bühne zu bringen und es macht

mir viel Spaß!

Weitere Infos: www.firlefanztheater.de


THEATER KULTUR JOKER 9

Operation am offenen Herzen

Mit A. Schnitzlers „Professor Bernhardi“ übertreffen sich die Immoralisten selbst

Übertreffen sich diesmal selbst: die Immoralisten

Der aktuelle Bezug liegt

auf der Hand und auch der

zynisch mit „Komödie“

übertitelte Programmzettel

zu „Professor Bernhardi“

stellt ihn klar: „Der Islam

gehört nicht zu Deutschland“,

wird da der deutsche

Innenminister zitiert. Die

„Komödie“, wie sie Arthur

Schnitzler bereits vor hundert

Jahren sezierte, droht

sich zu wiederholen; und

die Immoralisten werden

nicht müde uns darauf hinzuweisen.

Die Geschichte spielt in

Professor Bernhardis Privatklinik.

Entsprechend spartanisch

ist die Szene bestückt.

Mit beweglichen Kulissen

und dabei einfachsten Mitteln

gelingt der Truppe erneut, was

selbst reich ausstaffierte Filme

häufig nicht vermögen, nämlich

allein durch ihr Spiel den Zuschauer

von Anfang bis Ende ins

Geschehen zu bannen (Bühne /

Regie: Manuel Kreitmeier).

Dieses beginnt mit einer Operation,

die sich zwar hinter der

Kulisse abspielt, aber zum Auslöser

des Dramas wird: Der jüdische

Professor Bernhardi (Florian

Wetter) versucht eine junge

Frau nach einer Abtreibung zu

retten, doch ist die Sepsis bereits

zu weit fortgeschritten. Ihren

bevorstehenden Tod nicht ahnend,

glaubt die Frau schon bald

zu gesunden. Um das Mädchen

nicht in Todesangst zu versetzen,

verwehrt der Arzt einem

Keine Weitsicht auf dem Hochsitz

„Parsifal“ überzeugt bei den Osterfestspielen Baden-Baden nur musikalisch

Neubau

Reparatur

Restauration

Vermietung

Service

Inhaber: Sebastian Oberlin

Tennenbacher Str. 41a

79106 Freiburg

Telefon 07 61 | 8 60 25

www.andernach-geigenbau.de

Simon Rattle geht schon fünf

Minuten vor Beginn des „Parsifal“

im Festspielhaus Baden-

Baden in den Orchestergraben

zu seinen Berliner Philharmonikern.

Vielleicht kann er es

einfach nicht erwarten, zum

ersten Mal mit diesem Orchester

Richard Wagners Bühnenweihfestspiel

zu dirigieren.

Vielleicht möchte er auch den

Auftrittsapplaus vermeiden, damit

dieses besondere Werk wie

im Bayreuther Festspielhaus aus

der Stille beginnen kann. Das

„sehr langsam“ und „sehr ausdrucksvoll“

der Partitur interpretiert

Rattle als fließend, ohne

dabei zu prosaisch zu werden.

Den Weihrauch atmet man im

weichen, luftigen Streicherton,

der zur Grundlage des ganzen

Abends wird und den Orchesterklang

in einem unendlichen

Legato bindet. Obwohl Simon

Rattle das Orchester immer wieder

ins Pianissimo zurücknimmt

und dabei kammermusikalische

Intimität erzielt, wird dieser

„Parsifal“ nie körperlos und

auch nie statisch.

Richard Wagner hatte für seine

letzte Oper szenisch besondere

Räume im Sinn. Ein heiliger

See, der Gralstempel in der Burg

Monsalvat, Klingsors Schloss

und sein Zaubergarten, ein heiliger

Hain. Im Festspielhaus Baden-Baden

fehlen in der seltsam

drögen, uninspirierten Inszenierung

von Dieter Dorn diese

besonderen Orte. Die hölzernen

Rampen und Aufbauten (Bühne:

Magdalena Gut), die im ersten

und dritten Aufzug hin- und hergeschoben

werden, verbreiten

den Charme einer Probebühne.

Ihre dramaturgische Funktion

erschließt sich so wenig wie ihre

provisorische Gestalt. Klingsors

Zauberreich ist eine blaue Quaderlandschaft

mit Leuchtkugel

und Speer, der sogar in einer

handwerklich dilettantischen

Performance (Licht: Tobias

Löffler) auf Parsifal geworfen

wird: David Copperfield für

katholischen Priester die letzte

Ölung. Als es kurz darauf stirbt,

erwachen Bernhardis Widersacher

zum Leben. Um ihn zu

stürzen, unterstellen sie ihm, er

habe aus politisch-religiösen Interessen

gehandelt.

Was nun folgt, ist die Operation

am offenen Herzen der Gesellschaft.

Zunächst stemmen

sich Bernhardis Befürworter

Arme. Leider kann der bekannte

Theaterregisseur auch mit der

Personenführung nicht punkten.

Szenisch stellt er Kundry zu Beginn

jedes Aufzugs in den Mittelpunkt,

leitet daraus aber keine

weiterführenden Konsequenzen

ab. Dass diese Männergesellschaft

keine lebendige ist, merkt

man an den verblichenen Farben

und der Patina auf den Gesichtern

(nicht immer intonationssicher:

Philharmonia Chor Wien/

Leitung: Walter Zeh).

Stephen Gould schenkt diesem

Parsifal glanzvolle Höhen

und wunderbare Legatophrasierungen.

Am ehesten kann

noch Franz-Josef Selig die Figur

des Gurnemanz mit Leben

füllen. Ein treuer Diener, eine

Vaterfigur für den vaterlosen

Parsifal, ein Gebrochener am

Ende – all das verkörpert der

großartige Bass mit seiner Interpretationskunst,

die fast in

die Liedgestaltung hineinreicht.

Gerald Finley bleibt als Amfortas

selbst in den größten Momenten

der Verzweiflung immer

in der tragenden, farbenreichen

Gesangslinie. Ruxandra Donose

(Kundry) fällt im Solistenensemble

ein wenig ab, kann

sich aber in der Begegnung mit

Parsifal im zweiten Aufzug zu

einer Partnerin auf Augenhöhe

gegen seine Widersacher.

Dann beginnt die Stimmung

zu kippen und ergreift

selbst jene, die sich

davor gefeit wähnten. Jeder

hat ein eigenes Interesse an

des Professors Enthebung.

Falschaussagen und Intrigen

kosten Bernhardi zunächst

die Klinik, seine Zulassung

und dann die Freiheit.

Ungeachtet dessen verteidigt

der Professor bis zum

Schluss sein – aus ärztlicher

Sicht – ethisch-korrektes

Verhalten. Bernhardi, dessen

persönliche Überzeugung

sich gegen die gesellschaftlichen

Erwartungen

behauptet, wird zum Helden

auch unserer Tage. Arthur

Schnitzler (1862-1931 in Wien),

Sohn eines jüdischen Medizinprofessors

und selbst Arzt, wusste

schon genau, wovon er schrieb;

auch wenn der beschriebene Klinik-Kosmos

durch jeden anderen

der Welt zu ersetzen wäre.

Die Immoralisten, die diesen

Schauplatz beibehielten, übertreffen

sich mit ihrer neuen Inszenierung

selbst. Dabei blieb

steigern. Evgeny Nikitin, von

der Regie als bemalter Rocker

mit Pferdeschwanz und Lederjacke

gezeichnet (Kostüme:

Monika Staykova), ist ein fieser

Klingsor mit ausreichend Dämonie.

Am Ende darf Parsifal

samt leuchtendem Gralskelch

auf seinen Hochsitz und bedeutungsschwer

in die Ferne schauen.

Was aus seinem in Lumpen

die Stückvorlage unverändert,

was eine unglaubliche Textleistung

darstellt. Mit knapp drei

Stunden (inklusive Pause) ist

dies das längste Stück, gespielt

von zwölf durchweg hervorragenden

Darstellern (zum Teil

mit Mehrfachrollen), der bislang

größten Besetzung. Ravels

Bolero und Stücke von Satie

untermalen die sich steigernde

Dramatik perfekt. Die Pflanze

(diesmal in kluger Voraussicht

aus Plastik) wird wieder zum

Indikator und leidet erneut:

Nach Bernhardis Abwesenheit

trägt sie nurmehr ein einziges

Blatt… Das Team ist hervorragend

aufeinander eingestimmt,

jedem einzelnen nimmt man die

Leidenschaft seines Spiels ab.

Manuel Kreitmeiers und Florian

Wetters Anspruch, an diesem

Ort richtig gutes Theater zu machen,

ist nach wie vor ungebrochen.

Und wurde wieder einmal

mehr als erfüllt.

Weitere Vorstellungen ab 5.

April bis 19. Mai, immer Do-Sa,

20 Uhr. Infos: www.immoralisten.de

Friederike Zimmermann

gehüllten Volk wird, weiß man

nicht, weil sich die Regie auch

die Frage nicht stellt. Dafür

kann man ein letztes Mal in den

Luxusklang der Berliner Philharmoniker

eintauchen, ehe diese

Eröffnung der Osterfestspiele

Baden-Baden mit vielen Bravos

für das Orchester und die Sänger

und etlichen Buhs für die Regie

endet. Georg Rudiger


10 KULTUR JOKER VISION 2025

Kunstvereine im Gespräch (3):

Was geht in der Kirche in Kirchzarten?

Kunstvereine spielen eine

wichtige Rolle im Kulturleben

von Städten und Gemeinden –

auch in unserer Region. Aber

wie sieht das im Detail aus?

Zeigen und fördern die Vereine

eher kommunale und regionale

Künstler, oder sehen sie sich als

Galerie vor Ort? Verfolgen sie

einen bestimmten Bildungsauftrag?

Wie steht es um ihre

Geschichte, ihre personellen,

finanziellen und räumlichen

Ressourcen? Fragen, denen in

einer Serie über die Kunstvereine

Südbadens nachgegangen

wird. Zuerst wurde der Schallstädter

Kunstverein vorgestellt,

im zweiten Teil ging es um die

March, hier folgt nun Kirchzarten.

Zum Jahresende 2017 gab es

die Jubiläumsausstellung „40

Jahre Kunstverein Kirchzarten

e.V.“. Tatsächlich ist der Verein

„somit die älteste Kunstinstitution

im Landkreis Breisgau-

Hochschwarzwald“, wie der

Vorsitzende Jürgen Fiederlein

(seit 1999) mit Recht stolz berichtet.

„Seit 1977 haben wir

mehr als 300 Ausstellungen

durchgeführt in denen wir über

350 Künstler präsentierten.“

Das inhaltliche Profil lebt von

einem Mix aus Etablierten mit

Nachwuchskünstlern. „Unser

Schwerpunkt liegt im Bereich

der Förderung zeitgenössischer

junger und aktueller Kunst.

Malerei und Skulptur sind

gleichwertig vertreten.“ So

etwas kann nur gelingen, weil

Christoph Drexler: „Rotes Haus am See I“, 2017

die Einrichtung sich

über die Jahre einen,

sogar bundesweiten,

Namen erworben hat,

zur Marke geworden

ist. Und weil der Vorsitzende,

einst Lehrer

in Kirchzarten, dann

Leiter des Gymnasiums

„Bildungs- und Beratungszentrum

für Hörgeschädigte“

in Stegen,

nicht nur den kulturpädagogischen

Impuls besaß,

sondern seit seinem

19. Lebensjahr selbst

passionierter Kunstsammler

ist – bedeutsam

seine Kollektion

amerikanischer Druckgrafik.

Jahrein, jahraus

reist er unermüdlich in

der gesamten Republik

und besucht Kunstmessen,

Akademien und Ateliers.

Wie kam es zur Kirche? Die

Frage liegt insofern nahe, als

der Spielort ungewöhnlich ist.

Der in den Dimensionen bescheidene

Bau stammt aus dem

19. Jahrhundert; in den 1970er

Jahren sollte er abgerissen

werden. Es gelang (aus privater

Erbengemeinschaft) der Verkauf

zum symbolischen Preis

an die Gemeinde Kirchzarten,

mit der Auflage freilich, eine

kulturelle Einrichtung dort zu

etablieren. Einer der Nachlassempfänger

war der Freiburger

PH-Professor Ferdinand Graf,

der vis-à-vis wohnte, hernach

Gründer und erster Vorsitzender

des Kunstvereins.

Die räumliche Begrenzung der

Örtlichkeit, kaum mehr als 50

Personen können dort einer

Veranstaltung beiwohnen, ist

das Eine. Der Charme des Interieurs,

der Altarraum, überhaupt

die Chance in Begegnung

mit der Sakralarchitektur, das

Grundstück mit Wiese drumherum

wiegen dies jedoch mehr

als auf und verlangen stets aufs

Neue die kreative Annäherung.

Folglich strebt man nicht nach

anderen Räumen in Kirchzarten,

ist an sich sehr zufrieden.

Die Gemeinde zahlt einen

Zuschuss, von dem die Miete

und wenig mehr bestritten werden

kann. Im Übrigen erfolgt

die Finanzierung des Vereins

durch einen Zuschuss des Regierungspräsidiums,

Mitgliederbeiträge,

Spenden – und natürlich

ehrenamtlichen Einsatz.

Ein Highlight in der Geschichte

des Vereins bildete die

Beteiligung an der bundesweiten

Ausstellungsreihe „Kunst,

Europa“ im Jahr 1991: „Als

kleinster Kunstverein (bezogen

auf die Mitgliederzahl) waren

wir die einzigen, die in BaWü

eine Skulpturenausstellung

mit Großplastiken im Außenraum

zeigten, und wir waren

derjenige Kunstverein mit der

höchsten Besucherzahl bei der

Vernissage (600)“, so

Fiederlein stolz.

Zwei Mal pro Jahr wird

ein Projekt mit der Sparkasse

Hochschwarzwald

realisiert; Lesungen und

Kleinkunst-Darbietungen,

die es in den

Anfangsjahren gab, hat

man jüngst wiederbelebt.

Hervorzuheben sind

auch die Reihe „Junge

Kunst“ (in der Regel mit

Akademie-Absolventen),

eine jährliche (nicht jurierte)

Mitgliederausstellung

und die Aktion

„Kunst vor Ort“ auf dem

Gelände des Stegner

Bildungszentrums (in

unregelmäßiger Folge,

Schwerpunkt: Skulptur).

Mancher Anstoß entstand

in der Kooperation

mit Ralph Fleck (einer der

Meisterschüler Peter Drehers,

langjähriger Professor an der

Nürnberger Akademie), der

Wohnsitz und Atelier in Kirchzarten

hat.

Der Freiburger Künstler

Wolfram Scheffel, stellvertretender

Vorsitzender des Vereins,

fügt hinzu: „In Kirchzarten

selbst sind wir eigentlich

viel zu wenig bekannt“.

Christoph Drexler, Landschaft,

15.4.-13.5. 2018. Kunstverein

Kirchzarten, Burger

Str. 9. Tel.: 0761/65225,

Email: kvkirchzarten@aol.

com; www.kunstverein-kirchzarten.de.

Martin Flashar

Operation am offenen Herzen

Stadtarchiv Freiburg: ein persönlicher Kommentar

Die Seiten „Kulturhauptstadt“

werden unterstützt von:

Was sagen Internet-Auftritte

aus? Etwas schon – und sei es

im Sub-Text, zwischen den

Zeilen. Zum Freiburger Stadtarchiv

heißt es lapidar auf der

städtischen Homepage: „Das

Stadtarchiv ist ‚Gedächtnis der

Verwaltung‘ sowie zentrale

Anlaufstelle für Forschungen

zur Stadtgeschichte.“ Ganz anders

in Stuttgart: „Das Stadtarchiv

ist das Gedächtnis der

Stadtgesellschaft und bildet

zugleich das Kompetenzzentrum

für Stadtgeschichte.“

Ähnlich benennen es Karlsruhe,

Konstanz, Augsburg etc.

Köln spricht gar von „Stadtgedächtnis

und Informationsspeicher

für Wissenschaft und

Forschung.“ Das Konzept „Gedächtnis

der Stadtgesellschaft“

überschreibt also das eher limitierte

Anliegen „Gedächtnis

der Stadtverwaltung“. Wer es

will, kann hier Kaffeesatz-Leserei

unterstellen. Ich glaube,

dem ist nicht so.

Am 20. März hat der Gemeinderat

beschlossen (einige

Gegenstimmen gab es), das

Freiburger Stadtarchiv, bisher

beheimatet im Anwesen Salzstraße

18 / Grünwälderstraße

15 im Herzen der oberen Altstadt,

umzusetzen. Das bisherige

Gebäude, teilweise unter

Denkmalschutz, soll verkauft

werden – für mindestens 4,5

Mio. Euro. Stattdessen entsteht

ein Neubau draußen im

Messe-Areal. Das Konstrukt

ist ziemlich kompliziert: Es

wird eine eigene Projektgesellschaft

gegründet (unter Beteiligung

der Sparkasse), Entwickler

ist die stadtbekannte

Firma Unmüssig, der Neubau

beinhaltet zugleich enorme

Flächen zur Vermarktung als

Büros, das Ganze wird zum

„Kopfbau II – Neue Messe“

(nebenan residiert künftig die

FWTM).

Irgendwie gruselt es dem

Bürger, entsteht Unbehagen

– aber was soll man dagegen

sagen? Die Fläche am angestammten

Ort reicht nicht

mehr aus. Das Objekt ist verwinkelt

und ‚verstaubt‘, lädt

also trotz der zentralen Lage

nicht zum freudigen Besuch

ein. Präsentations- oder gar

Veranstaltungsräume fehlen.

Allerdings kommen auch

Zweifel auf: Weshalb wird erneut

eine städtische Immobilie

verscherbelt? Warum muss

das erneut immer in Form einer

‚Gegenrechnung‘ passieren,

also als Ko-Finanzierung

ganz anderer Bauvorhaben?

Das hatten wir ebenso beim

Verkauf der Basler Straße 2

(ehemals Amt für Öffentliche

Ordnung), beim einstigen

Rotteck-Wohnhaus an der Rathausgasse

(bis jetzt eben Sitz

der FWTM), künftig womöglich

mit der Karlskaserne.

Tatsächlich ist das bisherige

Archiv zu klein, bedarf

der Erweiterung. Auch die

Öffentlichkeitswirkung darf

zunehmen. Aber gehört dies

‚Herz der Stadt‘ nicht weiterhin

in deren Zentrum?

Wir reden heute von besonderer

Verantwortung für die

geschichtliche Erinnerung.

Das kollektive Gedächtnis

wird vielfach beschworen

– zumal angesichts der neuen

Rechten in Deutschland.

Manche Städte beleben gar

das schöne Konzept der

„Stadtschreiber“ neu. Bedürfte

es da nicht eines ganz

anderen Signals in Freiburg?

Einer spektakulären Grundsteinlegung

für einen wirklich

zentralen Neubau an der

Schlossbergnase im Jahr des

Stadtjubiläums 2020 zum

Beispiel?

Also fehlt es an der kulturpolitisch

überzeugenden ‚Haltung‘,

an einem politischen

Einsatz, der nicht nur pekuniär

bestimmt ist. Insofern

wird mir da jetzt schon etwas

schwummerig.

Martin Flashar


KUNST KULTUR JOKER 11

Vom Studio bis ins All

Das Schaulager zeigt eine überaus lohnende Bruce Nauman-Retrospektive

Kaum zu glauben, dass dies

alles von einem Künstler stammen

soll. Betritt man die ersten

Räume der großen Bruce Nauman-Retrospektive

im Basler

Schaulager, fühlt man sich ein

bisschen wie im Atelier des

Künstlers. Nicht, dass Eimer

und ähnliche Utensilien einfach

so herumständen. Nauman

bezieht Mitte der 1960er Jahre

sein unmittelbares Arbeitsumfeld

in sein Werk mit ein, indem

er etwa wie in „Bouncing Two

Balls Between Floor and Ceiling

With Changing Rhythms“

von 1967/68 genau das macht,

was der Titel vorgibt: in unterschiedlichen

Rhythmen zwei

Bälle zwischen Wand und Decke

hin und her schlagen. Wobei

Bild und Tonspur, und das

verschweigt der Werktitel dann

doch, auseinander driften.

Im Jahr 2002 entsteht seine

Sieben-Kanal-Projektion „Mapping

the Studio I (Fat Chance

John Cage)“. Sie gewährt aus

sieben unterschiedlichen Perspektiven

einen Einblick in sein

Atelier, über die Bilder sind unterschiedliche

Farbfilter gelegt.

Sie war entstanden, als für ein

paar Monate Mäuse die Herrschaft

über Naumans Atelier

übernommen hatten. Nauman

installierte eine Infrarotkamera

im Raum, so dass in der über

fünfstündigen Arbeit nicht nur

Farbeimer, Stühle und die für

Nauman so typischen Köpfe in

irgendeiner Ecke zu sehen sind,

sondern eben auch seine Katze,

die in einer Nische lauert und

deren Augen von der Kamera

smaragdgrün wiedergegeben

werden. Was in seiner Abwesenheit

während der Nachtstunden

geschah, hat Bruce Nauman

Werke von Bruce Nauman: Ausstellungsansicht

nachträglich in Tabellen festgehalten.

Nachtfalter hat die Kamera

ebenso erfasst wie Mäuse

und das Anschlagen eines

Hundes.

Mehr noch zeigt diese chronologisch

aufgebaute Werkschau

die verschiedenen Ansätze, an

denen der 1941 geborene Bruce

Nauman am Ende seines

Kunststudiums arbeitet. Neben

unmittelbaren Körpererfahrungen,

wie sie die frühen Videos

zeigen, sind die Plastiken

oft aus Kunstharz, die durch

ihre Struktur die Wahrnehmung

des Raumes verändern. An der

Körpererfahrung wird er in den

70er Jahren die Betrachter teilhaben

lassen, etwa in „Corridor

Installation“, die aus verschieden

breiten durch Trennwände

geschaffene Durchgängen besteht.

Läuft man durch sie, wird

man von einer Kamera erfasst,

die einen mal von hinten aufnimmt,

mal das eigene Bild in

einem anderen Korridor projiziert.

Das Unbehagen, das einen

ereilt, ist nicht selten Teil des

Werkes. Zehn Jahre später treten

Tiere, Köpfe, Stühle oder die bekannten

Neonröhren-Arbeiten

mit bewegten Körpern an die

Stelle des realen Körpers.

Kathy Halbreich, die New

Yorker Kuratorin der Schaulager-Ausstellung

hat gut 170 Arbeiten

aus fünf Jahrzehnten zusammengeführt.

Bevor Nauman

sein Kunststudium an der University

of California abschloss,

hatte er Mathematik, Physik

und Musiktheorie studiert und

sein Interesse an physikalischen

Prozessen, an Logik oder der

© Bruce Nauman/2018, ProLitteris, Zurich, Foto: Tom Bisig, Basel

Sprachphilosophie Ludwig

Wittgensteins spiegelt sich auch

in seinem Werk. Bruce Nauman

ist zweifellos einer der wichtigsten

zeitgenössischen Künstler.

Die Schaulager-Retrospektive

zeigt nicht nur, dass er sich

immer früh neue Technologien

angeeignet hat, sondern dass

er wesentliche Ansätze seines

Werkes konsequent über Jahrzehnte

verfolgt. Das gilt bis in

sein Spätwerk, in dem jetzt Arbeiten

wie „Contrapposto. Studio

i through vii“ von 2015/16

oder „Contrapposto Split“ von

2017 entstanden sind, in denen

er das frühe Video „Walk with

Contrapposto“ von 1968 variiert.

War er damals durch einen

engen Gang gelaufen, indem er

übertrieben das Gewicht von

einem auf das andere Bein verlagerte,

so wiederholte er in den

aktuellen Arbeiten diese Performance,

fragmentierte jedoch die

Bilder, um sie neu zusammenzusetzen.

Das Frühwerk hat nichts von

seiner existentiellen Dringlichkeit

verloren. „Model for Trench

and Four Buried Passages von

1977 hatte Nauman eigentlich

als Modell gedacht. Über vier

unterschiedlich großen weißen

Ringen aus Gips schwebt ein

fünfter schwarzer, der wie eine

Spiegelung des äußersten Ringes

wirkt. In Gegenüberstellung mit

einer Arbeit wie „Six Sound Problems

for Konrad Fischer“ von

1968, in der er das Magnetband

eines Tonbandgerätes über einem

Stuhl abspielen lässt, wirkt sie

jedoch wie die räumliche Manifestation

eines Klangs. Nicht

immer sind Naumans Arbeiten

ästhetisch attraktiv, ihr eigentlicher

Reiz besteht in den Erfahrungen,

die sie machen lassen

und in den Überlegungen, in

die sie verwickeln. Wenige Jahre

vor „Model for Trench and Four

Buried Passages“ war „Cones

Cojones“ entstanden, eine Installation,

die lediglich aus auf den

Boden geklebten weißen konzentrischen

Ringen besteht. Die

Idee jedoch ist, sich eine Gerade

vorzustellen, die von der Mitte

der Erde ins Universum verläuft.

Und das ist dann wie viele andere

Werke von Bruce Nauman kaum

auszudenken.

Bruce Nauman, Disappearing

Acts. Schaulager, Ruchfeldstr.

19, Münchenstein/Basel. Dienstag

bis Sonntag 10 bis 18 Uhr,

Donnerstag 10 bis 20 Uhr. Bis

26. August. Das Ticket ist für

drei Eintritte ins Schaulager

gültig. Annette Hoffmann

Himmel und Erde

Am EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg wurde ein neues Kunstwerk eingeweiht

Bei der Einweihung der neuen

Skulptur Foto: EuroAirport

Im Rahmen einer offiziellen

Zeremonie wurde am 19. März

die Installation eines neuen

Kunstwerkes am EuroAirports

gefeiert. Das Kunstwerk „Les

dessous du ciel ou l’attrape-nuages“

des französischen Künstlers

Jean-Paul Philippe wurde

anlässlich der Retrospektive

Archéologies intérieures geschaffen.

Diese wurde Jean-Paul

Philippe 2011 sogar von der Fondation

Fernet-Branca in Saint-

Louis gewidmet.

Nicht weniger passend in seiner

Erscheinungsart könnte sich

die neue Skulptur „Les dessous

du ciel ou l’attrape-nuages“ an

die Umgebung und den ideellen

Werten des EuroAirports anpassen.

Die Skulptur, welche aus

etwas 16 Quadratmeter großen

Spiegeln und einer beinahe zehn

Meter langen Leiter besteht,

symbolisiert Freiheit und Aufbruch

und vermittelt den Weltenbummlern

am EuroAirport

einen kleinen, künstlerischen

Vorgeschmack auf bevorstehende

Reisen.

Mit der neuen Skulptur, welche

im Ankunftsbereich der

französischen Seite des Airports

steht, erweitert der Flughafen

seine bestehende Kunstsammlung.

Zu dieser Sammlung

internationaler Werke

gehört beispielweise auch der

„Luminator“ von Jean Tinguely,

welcher ebenfalls am

Flughafen zu bestaunen ist.

Die neue Skulptur von Jean-

Paul Philippe, welche durch ihre

vollkommende Unabhängigkeit

gegenüber Gruppen, Denkschulen

oder Systemen eine

dynamische Eigenständigkeit

entwickelt, scheint wie gemacht

für einen öffentlichen Raum.

Gerade die Öffentlichkeit eines

internationalen Flughafens begrüßt

„Les dessous du ciel ou

l’attrape-nuages“ mit offenen

Armen und unterstreicht die

Modernität und Originalität des

Kunstwerkes. Ein Bindeglied

zwischen Himmel und Erde,

das Reisende von nun an am

EuroAirport Basel-Mulhouse-

Freiburg begrüßt.

Jugend

ohne

Gott

Ein

Live–Hörspiel

Von Ödön von Horváth ⁄⁄ 14 +

Premiere: MI. 18.4.18

Mehr unter: www.marienbad.org

Kartentelefon: 0761 31470


12 KULTUR JOKER KUNST

Der Blick des Sammlers

Die neue Ausstellung im Kunstraum Alexander Bürkle hat Paul Ege kuratiert

Nur einmal angenommen, der

Kunstraum Alexander Bürkle

wäre ein Museum, dann würde

der Betrachter sich bei jeder Gelegenheit

seine eigene imaginäre

Sammlung aufbauen und bei

jedem Besuch diese neu konstituieren.

Nun ist der Kunstraum

Alexander Bürkle kein Museum,

sondern der Ausstellungsraum

für eine Sammlung, die immer

nur als schmaler Ausschnitt und

in der Hierarchie der Raumfolgen

gezeigt werden kann. Erst auf die

Dauer und im Wechsel der Ausstellungen

bildet sich durch die

Erinnerung und das Sehen so etwas

wie ein imaginäres Museum.

Für dieses Mal hat Sammler Paul

Ege erneut die Auswahl übernommen

und Werke zusammengebracht,

die ihren Platz in der

Sammlung haben oder ihn jüngst

bekommen haben.

Dass dieser Blickwechsel ein

Angebot ist, das man aufgreifen

kann, zeigt programmatisch

der erste Raum. Denn dort steht

man einer Arbeit des Freiburger

Künstlers Günther Holder aus

dem Jahr 2015 gegenüber. Es ist

ein überlebensgroßer Klotz aus

Leimholz, der an zwei Seiten

mit petrolgrüner Farbe bemalt

und lackiert wurde, so dass man

sich in dieser glänzenden Oberfläche

spiegeln kann. Der Betrachter

ist selbst Teil des Spiels.

Der zweite Raum jedoch bringt

mit dem Licht eine weitere

Grundbedingung des Sehens

ins Spiel. So besteht Brigitte Kowanz‘

Arbeit „Enjoy the secret“

aus einem gläsernen, transparenten

Würfel, in dem der Titel

als Neonschriftzug aufleuchtet.

Von einer Seite jedoch ist die

Arbeit verspiegelt. Reflektiert

das Innere ansonsten das Geheimnis

schier ins Unendliche,

so versperrt eine der Flächen

jeglichen Blick auf das Innenleben

des Kubus. Und auch

die achtteilige Aquatinta-Serie

„Still Light“ von James Turrell

reflektiert über die Natur des

Lichtes. Turrell, der vor allem

durch seine Licht-Installationen

bekannt ist, schafft durch unterschiedliche

Stufen von Grau

Räume, die sich der Illusion der

Zentralperspektive entziehen.

Turrell hat geometrische Formen

wie Quader, Dreiecke oder

Pyramiden, die selbst zwischen

Fläche und Körper stehen, in die

Ecke dieses imaginären Raumes

eingezogen.

Was bleibt ist die Farbe, aber

auch – selbst in einer Sammlung,

deren Schwerpunkt die

monochrome Malerei ist – das

Volumen. Eine Arbeit wie die

Bodeninstallation von 1.500 mit

Goldfarbe überzogenen Wackersteinen

von Isabel Zuber, die

hier lange zu sehen war, zeigt,

Blick in Raum 5, im Vordergrund Arbeiten von Rupprecht Geiger

wie sehr Oberflächen über unsere

Wahrnehmung von Farbe

entscheiden. In „Blickwechsel“

wird sich das noch in der Gegenüberstellung

antiker Statuen

mit monochromen Bildern von

Rudolf de Crignis zeigen, aber

auch in Synthesen wie etwa Andreas

von Ows Arbeit „Carraramarmormehl“

von 2012, bei der

er Marmorstaub unterschiedlich

dicht auf eine gefundene Glasplatte

aufbrachte und deren

Grünton auch auf den Raum

abstrahlt.

Im fünften Raum, der bis auf

Richard Longs Steinkreis „Clod,

Spring, Circle“ ganz dem Werk

von Rupprecht Geiger gewidmet

ist, lässt sich das Zusammenspiel

von Farbe und Trägermaterial

beobachten. Tatsächlich könnte

diese Konstellation so etwas wie

ein Lieblingsraum dieser Ausstellung

sein. Geigers Serigrafie

aus den 1980er Jahren, die auf

der Variation von geometrischen

Formen wie Ovale, Quader und

Rechtecken bestehen, wirkt immer

noch ausgesprochen frisch.

Er testet Farbkombinationen in

Neon und auch Farbverläufe,

was den Blättern eine zeitlose

Signalwirkung gibt. Vertieft

Foto: Bernhard Strauss

wird die Auseinandersetzung

mit der Farbe durch Kataloge

und Künstlerbücher Rupprecht

Geigers, die in zwei Vitrinen

ausliegen und die Farbe Rot als

Absolutheitserfahrung feiern.

„Farbe macht Licht, Raum, Bewegung

und Zeit“, schreibt Geiger

einmal. Da ist dann der Betrachter

durchaus mitgemeint.

Blickwechsel. Werke aus der

Sammlung. Kunstraum Alexander

Bürkle, Robert-Bunsen-Str.

5, Freiburg. Öffnungszeiten:

Dienstag bis Freitag und Sonntag

11 bis 17 Uhr. Bis 17. Juni

2018. Annette Hoffmann

Farben sind seine Leidenschaft

Der AK Kunst der Evangelischen Kirchengemeinde Kenzingen zeigt die Ausstellung „einfach ernst“

Der AK Kunst der Evangelischen

Kirchengemeinde Kenzingen

präsentiert in seiner

diesjährigen Ausstellung etwas

Überraschendes. Diesmal

kommt ein jüngerer Künstler

Autohaus Heinz Santo GmbH

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Service und Vermittlung

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79098 Freiburg

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und vor allem eine noch junge

Kunst zum Zuge: Graffiti von

Andreas Ernst aka „zoolo“.

„einfach ernst“, so lautet der

Titel der Ausstellung in Anspielung

auf den Namen des

Auto Santo GmbH

Autorisierter KIA Vertriebsund

Service Partner

Zinkmattenstraße 20

79108 Freiburg

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Künstlers einerseits, andererseits

aber auch als Hinweis darauf,

dass Graffiti-Arbeiten sich

als junges Genre ernsthaft etabliert

haben (www.inzoolo.de).

Der Anfang des Graffiti-Sprühens

von Andreas Ernst entsprach

dem gängigen Klischee:

Heraus aus dem geregelten Alltag,

Protest gegen traditionelle

Gesellschaftsnormen, selber

tief die frische Luft der Nächte

einatmen und Neues, Eigenes

schaffen. In Bühl/Baden und

Umgebung machte er sich bald

mit seinem tag „zoolo“ einen

Namen, bevor es ihn hinauszog

in die weite Welt: Von 1993 bis

1999 durchstreifte er und hinterließ

er seine Spuren in Paris,

London, Amsterdam und zahlreichen

weiteren Städten Europas.

Es folgten Graffiti-Reisen

nach Südamerika, Neuseeland,

Australien und Asien, wo er,

z.T. auch zusammen mit anderen

Sprühern, großformatige Flächen

gestalten konnte. Er führte

auch zahlreiche Auftragsarbeiten

aus für Firmen, Behörden,

Privatpersonen und Kommunen,

so z.B. für die Stadt Freiburg.

Auch in seiner Tätigkeit als

Realschullehrer seit 2008 ließ die

Faszination des Graffiti-Sprühens

ihn nicht los. 2015 gab es für den

Künstler einen Höhepunkt mit

einem Graffiti-Workshop für die

Deutsche Botschaft in Duschanbe,

der Hauptstadt von Tadschikistan,

in Zusammenarbeit mit dem

dortigen Centre Culturel Bactria.

Und nun Kenzingen.

Nach der Solo-Ausstellung im

„Hilda 5“ des Kulturaggregats

Freiburg vor zwei Jahren freut

sich der AK Kunst, Werke von

„zoolo“ ausstellen zu können.

Das besondere Highlight: Ein

großes Graffito am Gemeindehaus

selbst, das er während

der Osterferien „malen“ wird!

Eröffnung der Ausstellung: 15.

April, 10 Uhr in der Ev. Kirche

(Eisenbahnstr. 20) mit Bild,

einem Kunst-bezogenen Gottesdienst

und der musikalischen

Mitgestaltung durch den Saxophonisten

Harry White aus Zürich,

anschließend um 11.15 Uhr

Vernissage im Gemeindehaus

(Offenburger Str. 5) mit einem

Künstlergespräch zwischen Andreas

Ernst und der Radiomoderatorin

Julica Goldschmidt. Öffnungszeiten:

an allen Sonntagen

bis zum 6. Mai auch am 1. Mai

jeweils von 14 bis 17 Uhr.

Jürgen Hoffmann


KUNST KULTUR JOKER 13

Künstlerin mit gesellschaftlichem Engagement

„Hélène de Beauvoir. Künstlerin und engagierte Zeitgenossin“ – eine Ausstellung im Musée Würth Erstein

Sie hat rund dreitausend

Werke, Öl- und Acrylgemälde,

Aquarelle, Holzschnitte, Zeichnungen,

Collagen sowie Skizzen

für Gobelins geschaffen, Hélène

de Beauvoir (1910 – 2001), deren

Leben von einem passionierten

künstlerischen Selbstverständnis

bestimmt war. Sie hat in

vielen Ländern ausgestellt und

Hunderte ihrer Werke befinden

sich weltweit in Museen, aber

der ganz große Ruhm blieb aus.

Das könnte viele Gründe haben,

z.B., dass sie nicht in Paris

präsent war. Denn seit dem

Zweiten Weltkrieg lebte sie mit

ihrem Mann, dem Diplomaten

Lionel de Roulet, an wechselnden

Orten - in Lissabon, Wien,

Belgrad, Casablanca, Mailand

und schließlich im Dorf Goxwiller

im Elsass, wo sie bis zum

Schluss ihre Kunstproduktion

fortsetzte. Dieser widmet sich

nunmehr eine Schau im Musée

Würth Erstein.

In ihren jungen Jahren, in den

1930ern, schuf sie markante

klassische Zeichnungen und

Holzschnitte, die literarische

Texte illustrieren. Die nächsten

Werkphasen charakterisieren

vor allem Ölgemälde, flächig

aufgebaute Farbkompositionen,

die dem Kubismus

und Orphismus

zuneigen. Hélène

de Beauvoir beschäftigte

insbesondere,

wie sich

bei der Darstellung

von Form und

Beweg u ng, die

Licht durchdringt

und fragmentiert,

abstrakte und figurative

Ebenen

überlagern und

der Raum von der

Perspektive befreit

werden kann – dabei

reichen ihre Sujets

von rhythmisch

arbeitenden Frauen

auf Reisfeldern

über dynamische

Skifahrer inmitten

mächtiger Gebirge

bis hin zu zartluftig

aquarellierten

Szenen auf den Gewässern

von Venedig.

In den 1960er

Jahren findet Beauvoir

über den Kupferstich zu neuen

Formen der Figuration; in ihrer

letzten Schaffensphase malt sie

oft träumerische Sehnsuchtsorte

mit Frauen und Tieren.

Doch dazwischen liegen Gemäldeserien,

die den Ausstellungs-Parcours

in Erstein eröffnen

und mitunter plakativ wirken;

sie sind geprägt von Hélène

de Beauvoirs kritischer

Verarbeitung

der Vorgänge im Mai

1968 sowie ihrem sozialen

und feministischen

Engagement.

Zeitlebens prangerte

sie die misogyne

Politik der französischen

Museen an

sowie die strukturelle

gesellschaftliche Gewalt

gegen Frauen;

dies verbindet sie

mit ihrer berühmteren

Schwester Simone

de Beauvoir.

Die beiden standen

sich sehr nahe, aber

Simone war von Hélènes

Kunst nicht

immer überzeugt

und äußerte sich mitunter

ironisch über

sie; entsprechende

Fakten finden sich

in dem Buch „Die

Schwestern Hélène

und Simone de Beauvoir“.

Weitere autobiographische

Aufschlüsse,

Texte zu ihrem Kunstverständnis,

Vorträge und Fotos, bietet

der von der Kunsthistorikerin

Karin Sagner edierte Band „Hélène

de Beauvoir. Souvenirs“,

der auch den Bezug der Malerin

zu Zeitgenossen wie Picasso,

Breton oder Aragon erhellt und

zeigt, wie sie an den intellektuellen

Freiheitsbestrebungen des

20. Jahrhunderts teilhat und sich

Rollenzuweisungen widersetzt.

Anlässlich einer Ausstellung

in Brest 1975 schreibt Jean-

Paul Sartre, dass ihr Werk „zu

überzeugen und zu bezaubern“

vermag. 1970 lernte Hélène de

Beauvoir den Galeristen Ludwig

Hammer aus Regensburg kennen,

der viele ihrer Werke besitzt

und Ausstellungen für sie organisierte.

Nach ihrem Tod haben jedoch

unklare Erbverhältnisse die

Rezeption des Oeuvres blockiert.

Näheres dazu findet sich in dem

zur Ausstellung erschienenen

Katalog; das Begleitprogramm

umfasst u.a. ein Theaterstück

(www.musee-wurth.fr).

Hélène de Beauvoir. Souvenirs.

Ich habe immer getan, was

ich wollte. Karin Sagner (Hg.).

Elisabeth Sandmann Verlag 2014

Hélène de Beauvoir. Künstlerin

und engagierte Zeitgenossin.

Musée Würth. Z.I. Ouest, Rue

Georges Besse, F - Erstein. Di

bis Sa 10 – 17, So 10 – 18 Uhr.

Bis 9. September 2018. CF

99783938045893_B_BK_neu

Autoportrait. Huile sur toile.

1955.


14 KULTUR JOKER KUNST

Eine gerechtere Welt ist möglich

Fotografien aus der Sammlung Michael Horbach im Stadtforum Innsbruck

FO.KU.S zeigt in seiner

Frühjahrsausstellung im Stadtforum

Innsbruck noch bis zum

5. Mai eine Auswahl aus der

Sammlung Michael Horbach,

Köln. Michael Horbach, der im

ehemaligen Galerie- und Atelierkomplex

Monika Sprüth/

Rosemarie Trockel in der Kölner

Südstadt 2011 seine Kunsträume

eröffnet hat, zählt zu

den profiliertesten Sammlern

zeitgenössischer Fotografie

im deutschsprachigen Raum.

Seine Leidenschaft zielt auf

Positionen, die man einer – im

weitesten Sinne – modernen,

zeitgemäßen „Photographie

humaniste“ zuordnen könnte.

Im Kern gilt Horbachs Passion

vorzugsweise schwarz-weißen

Bildern, Fotoarbeiten, die die

Balance wahren zwischen

formal-ästhetischer Exzellenz

und einer humanistischen Botschaft

– kurz Bildern, die sich

mit den großen wie alltäglichen

menschlichen Seinsfragen auseinandersetzen

und zugleich

als „große stille Bilder“ (Norbert

Bolz), als wichtige, überraschende,

gut gesehene Fotografien

überzeugen. Bei der Schau

im FO.KU.S liegt der Schwerpunkt

auf den fotografischen

Positionen Kubas und Lateinamerikas,

auf Fotografen, von

denen die legendäre Ausstellungsmacherin

Erika Billeter

einst sagte, „sie experimentieren

nicht, sie sehen“.

Gezeigt werden 150 Arbeiten

von 24 Künstlern, darunter

sehr bekannte wie Alberto

Korda, Sebastião Salgado oder

Flor Garduño, aber auch in

Europa noch unbekannte junge

Positionen wie Juan Carlos

Alom, Alfredo Sarabia oder

Raúl Cañibano Ercilla. Die

Künstler verbindet Neugier,

ein ausgeprägtes Interesse an

sozialen Phänomenen, ein empathischer

Blick und eine eigene,

suggestive Bildsprache.

Mit Beat Presser (Schweiz),

Cristina García Rodero, Pep

Bonet (Spanien), Jan Grarup

(Dänemark) oder Thomas

Dorn (Deutschland) sind auch

europäische Fotografen mit

ihrer Sicht auf Lateinamerika

oder Afrika vertreten.

Mit einer direkten, unmanipulierten,

formstrengen Fotografie,

die das soziale Miteinander

ebenso hinterfragt wie die

großen Widersprüche der Gegenwart,

mit einer Fotografie,

die die Natur mit ihrer Schönheit

und Verletzlichkeit ins Bild

rückt, setzt die Sammlung Horbach

eine klare Aussage: Die

Welt ist nicht im Lot, aber eine

gerechtere Welt ist möglich.

Beat Presser, The Jump, Indian Ocean, Zanzibar, 2009 (li.)

Flor Garduño, Canasta de luz, Sumpango, Guatemala, 1989

In der Ausstellung liegt der

Katalog „sehnsucht – anhelo:

Sammlung Michael Horbach“

(Kehrer Verlag, 2017) auf.

Die Ausstellung mit Arbeiten

aus der Sammlung Michael

Horbach im Stadtforum Innsbruck

ist noch bis 5. Mai 2018

zu sehen. Infos: www.btv-fokus.at


KUNST KULTUR JOKER 15

Der Reiz des Dysfunktionalen

Der Londoner Künstler Aaron Angell zeigt im Kunstverein Freiburg neue Skulpturen und Hinterglasbilder

Aaron Angell: „Caterpillar Engine“, 2017

Wenn ein Künstler mit Keramik

und Hinterglasmalerei

einen Platz in der zeitgenössischen

Kunstszene findet, muss

er sich wohl mit ausgesprochen

gegenwärtigen Fragen befassen.

Schließlich gelten weder Ton

noch Glas als sonderlich hippe

Materialien – auch wenn in den

letzten Jahren eine Tendenz zu

erkennen war, das vermeintlich

Altbackene umzudefinieren.

Aaron Angell, der derzeit im

Kunstverein Freiburg seine Einzelschau

„Heat-Haze Theatre –

Hitzeflimmern-Theater“ zeigt,

ist sogar noch einen Schritt weitergegangen.

Und hat 2014 im

angesagten Londoner Osten die

Troy Town Art Pottery gegründet.

Wer mehr über Glasuren,

Brand und überhaupt Keramik

erfahren will, muss sich um einen

Platz in einem seiner Workshops

bewerben.

Aaron Angell, der 1978 in Kent

geboren wurde, ist in Großbritannien

groß geworden, in einem

Land, in dem einerseits das

Kunsthandwerk hochgehalten

wird, andererseits die Folklore

mit all ihren bizarren Auswüchsen

ihren Platz hat. Angells amorphe

Skulpturen spiegeln dies

ebenso wider wie das Vorhandensein

bedeutender

kulturhistorischer

Sammlungen. Er sei,

so hat Angell vor einigen

Jahren in einem

Interview erzählt, an

einer gewissen „hermetischen

Hobbykultur“

interessiert und

an ihrer schwierigen

Mischung aus kanonischer

und fantasierter

Geschichte“.

In Freiburg hat er in

seiner Ausstellung nun

sechs Tonskulpturen

auf weiß verputzte,

ziemlich plump wirkende

Sockel in die

Halle gesetzt. „Caterpillar

Engines“ heißt

die Serie neuer Arbeiten und

wirklich könnte man in ihnen

ein zusammengebackenes Etwas

mehrerer Kolben erkennen.

Handwerk hat seine Tücken,

auch wer sich ihm mit einer anarchischen

Haltung nähert, braucht

die Fertigkeiten und Techniken.

Obgleich Aaron Angells Skulpturen

völlig dysfunktional sind,

kommt auch er nicht ohne das

Gefäß aus. Seine Arbeiten beruhen

oft auf miteinander verbundenen

Dosen, Krügen oder Teeschalen,

die oft ihren Ursprung in

historischer japanischer Keramik

haben. Auch die Glasur bezieht

sich auf eine japanische Technik,

die im 16. Jahrhundert entwickelt

wurde und deren unregelmäßige

Oberfläche man in den 1970er

Jahren wieder schätzte. Angells

Skulpturen, deren Farbigkeit an

Kupfer erinnert, wirken oft wie

Agglomerationen, in sich zusammengesunken,

oft sind die

Röhren aufgerissen, irgendwie

schrundig. Die Glasur hingegen

Courtesy Rob Tufnell, Victoria and Albert Museum

ist voller Krakeleen, manchmal

geht es ins Milchig-Weiße, dann

wieder sieht es nach Patina aus.

Die Glasur ist das Verbindungsglied

zur Hinterglasmalerei, die

wiederum oft auch durch Motive

geprägt ist, die wie arrangiert

aussehen: Hundeköpfe oder ein

Kohl auf einem Tablett oder

merkwürdige Brunnen mit wenigen

Wasserstrahlen zwischen

denen ein weiterer Hundekopf

platziert ist. Das hat in seiner

Flächigkeit etwas von Collagen,

ist aber Schicht

um Schicht aufgebaut.

Und sieht mitunter aus

wie skurrile Zitate aus

der Kunstgeschichte,

wie eine Aneignung

des Motivs vom Haupt

Johannes des Täufers.

Überhaupt sind

Angells Objekte ein

Amalgam der Kulturgeschichte.

Er hat

nicht nur die verschiedenen

Epochen der

japanischen Keramik

studiert, Abdrücke

von römischen Münzen

finden sich ebenso

im Ton wie Muscheln,

mit denen man früher

beim Brand die verschiedenen

Gefäße voneinander

trennte. Angell ist darüber hinaus

an utopischen Architekturmodellen

und dem Design der Memphis-Gruppe

interessiert. Und

wer hat eigentlich gesagt, dass

all das in Ton nicht möglich sei?

Aaron Angell, Heat-Haze Theatre.

Hitzelflimmern-Theater.

Kunstverein Freiburg, Dreisamstr.

21. Dienstag bis Sonntag

12 bis 18 Uhr, Mittwoch 12 bis

20 Uhr. Bis 6. Mai 2018.

Annette Hoffmann

Das Buch als Artefakt

Jubiläumsausstellung „kunstBUCHaktion“ im modo Verlag Freiburg

Als Medium und Träger von

Ideen ist ein Buch niemals nur

die Summe seiner Seiten. Vor

allem ist es immer auch eine

Verheißung. Geschlossen gibt

es zunächst nichts aus seinem

Inneren preis – alles könnte

darin enthalten sein. Oder auch

nichts. Der Stoff, aus dem seit

jeher die im modo Verlag hergestellten

Bücher sind, ist Kunst.

Kunstbücher also, die Kunst

abbilden, kommentieren, kurz:

vermitteln. Und zwar in möglichst

konsensueller Weise.

Doch anlässlich des 20-jährigen

Verlagsjubiläums drehte

der Verleger Dieter Weber den

Spieß einmal um: Nun waren die

Künstler selbst gefragt, (ihre)

Kunst in Buchform zu übermitteln.

Eine Aktion, die reichlich

Früchte trug. „Wir bringen

Kunst in Bücher - jetzt brachte

uns die Kunst Bücher zurück!“,

brachte Dieter Weber bei der

Eröffnung das Ergebnis seiner

„kunstBUCHaktion“ auf den

Punkt.

Vergangenen November waren

an über 80 Künstlerinnen

und Künstler jeweils zwei speziell

angefertigte ‚Blindbücher’

versandt worden: Ein rotes und

ein blaues à 17x22 cm mit 192

Seiten Werkdruckpapier in Fadenheftung.

45 Kunstschaffende

gaben der Verlockung der leeren

Seiten nach. Ihre insgesamt 59

Künstlerbücher bestücken nun

die Ausstellung.

So mannigfaltig deren jeweilige

Stilrichtungen, so ‚vielseitig’

die Exponate. Manche

wurden zu gestalteten Objekten

(Markus Daum, Sati Zech) oder

gefalteten Gebilden (Gäbele und

Raufer, Aldona Kut). Thomas

Kitzinger bearbeitete die Buchseiten

en bloc. Karl Menzen,

Birte Horn oder Friedemann

Grieshaber schnitten Formen heraus.

Die Bücher wurden zersägt

(Alfonso Hüppi, Bernd Goering,

Werner Pokorny) oder perforiert

(Josef Bücheler, Eva Borsdorf,

Yves Boucard). Zart ‚beseitet’

erweisen sich die Werke von

Günter Walter und Robert Eugler.

Eva Rosenstiel verklebte ihr

Buch zur Farbskulptur.

Angela M. Flaig machte ein

Samenalbum zum Chronisten

der Natur. An ein Sammelalbum

hingegen erinnern Annette Merkenthalers

Blumenbilder. Auch

Alexander Schönfeld, Kammerer-Luka,

Michael Klant, Elly

Weiblen, Martina Geist (und

andere) füllten Seite um Seite

mit Zeichnungen, Aquarellen,

Fotografien oder Collagen. Jürgen

Brodwolf verwandelte sein

Buch in einen Schrein. Einige

Exemplare wurden mit großen

Schrauben versiegelt (Richard

Schindler, Raymond E. Waydelich,

Jürgen Knubben) oder

verwehrten anderweitig den

Zugang: Geheimnisvoll bleibt

Bernd Völkles „Blindband für

Seherin“, wohingegen Robert

Schads Buch von einem Gewicht

verschlossen bleibt. Entsagung

von Kunst mittels Kunst.

In umgekehrter Weise drängen

aus Eckhart Haischs gerahmtem

Exemplar „Zündende Idee“

symbolisch Zündhölzer aus dem

Buch heraus. Implosion der unendlichen

Möglichkeiten. Desgleichen

in seinem Gegenstück,

in welchem Drähte aus dem

Buch herausführen und sich mit

Solarmodulen verbinden – wie

Ausleitungen aus einem Archiv,

das Bücher eben auch sind.

Jubiläumsausstellung „kunst-

BUCHaktion“. Modo Verlag

Freiburg, Terlaner Straße 8. Bis

29. 04.2018.

Friederike Zimmermann


16 KULTUR JOKER KUNST

Verblüffende Einfälle zur

Präsentation von Kunst

Die Staatliche Kunsthalle Baden-Baden zeigt die Ausstellung

„Ausstellen des Ausstellens“

Leere Vitrinen

warten auf Ausstellungsobjekte,

auf den Sockeln

fehlt noch die dazu

passende Skulptur,

die Rahmen

hängen ohne Bild

und der grüne

Läufer schwingt

sich quer über den

Saal um scheinbar

in der Decke

zu verschwinden.

Hat die Staatliche

Kunsthalle

Baden-Baden ihre

Ausstellung nicht

rechtzeitig fertig

bekommen? Das

könnte man meinen,

es ist aber

nicht so. Es geht

um das „Ausstellen des Ausstellens“.

Bis zum 17. Juni

kann man in der Kunsthalle,

aber auch in der Lichtentaler

Allee und in der Innenstadt

von Baden-Baden die Entwicklung

„Von der Wunderkammer

zur kuratorischen Situation“

nachvollziehen.

Kunsthallendirektor Johan

Holten hat sich da ein anspruchsvolles

Thema ausgesucht.

Der Blick zurück auf

die Anfänge des Ausstellens,

dokumentiert in barocken Gemälden

und Fotos aus dem 19.

Jahrhundert, macht deutlich,

wie sehr sich die Art und Weise,

Kunst zu zeigen, gewandelt

hat. Am Anfang hängten

Kunstsammler einfach die

Wände voll. Selbst gefiltert

durch den Blick auf das Bild

im Bild wirken die voll gehängten

Wände überfüllt und

unübersichtlich. Aus heutiger

Sicht angestaubt erscheinen

auch die historischen Vitrinen,

Leihgaben traditionsreicher

Museen, in denen früher Kunst

ähnlich präsentiert wurde wie

aufgespießte Insekten.

Der Rundgang durch die

Kunsthalle vermittelt anschaulich,

wie im 20. Jahrhundert

experimentiert wurde. El Lissitzky

versuchte es mit dem

„Kabinett des Abstrakten“,

variable Wände, aufklappbare

Schränke. Meistens hat sich

doch der so genannte „white

cube“ durchgesetzt. Moderne

Ausstellungen haben eine eigens

für sie entworfene Ausstellungsarchitektur,

einige

Pläne und Entwürfe sind in

der Kunsthalle zu sehen. Holten

setzt vor allem auf witzige

Ideen. Ein leerer Rollstuhl mit

Nevin Aladağ: „Läufer“, 2014, Installationsansicht

Festkonzert

L´Orchestra I Sedici

Historisches Kaufhaus

Kaisersaal

www.reservix.de

Sonntag 22. April

dem Schild „Null Problemo“

steht gegenüber einer Wand,

auf der Zeitungsausschnitte

und Fotos die abenteuerliche

Geschichte eines Kunstraubs

erzählen. Der Spitzweg ist

weg? Dann zeigen wir eben

den Diebstahl.

Zeitgenössische Künstler

suchen immer wieder nach

ungewöhnlichen Ausstellungsmöglichkeiten.

In Fenstern

scheinen Blätter, Geldscheine,

kleine Fundstücke

des Alltags gefangen zu sein,

und so mutiert ein Fenster zu

einer Art an der Wand hängender

Vitrine. Andrea Fraser

nahm den Audio-Guide

des Guggenheim Museums

in Bilbao wörtlich, was zu der

sehr amüsanten Videoarbeit

„Little Frank and his carp“

führte. All die klugen Hinweise

der Kunstvermittlung

aus dem Kopfhörer setzte

die Künstlerin in die Tat um,

streichelt liebevoll die Museumswände,

und gibt sich ganz

dem überraschend sinnlichen

Kunstgenuss hin. Wer dieses

Video sieht, wird keinem Audio

Guide mehr trauen.

Verblüffende Einfälle zum

Thema Ausstellen findet man

auch außerhalb des Kunsthallengebäudes.

Fabian Knecht

hat das typische Ausstellungskabinett,

den klassischen

„weißen Würfel“, kurzerhand

in die Lichtentaler Allee gestellt.

Innen trifft man auf einen

Baumstamm. Und schon

wird ein Stückchen Park zum

Ausstellungsobjekt. In der

Fußgängerzone sind weitere

Beiträge zum „Ausstellen des

Ausstellens“ zu entdecken,

zum Beispiel in einer Boutique

die aus Berufskleidung

genähten Kostüme von Mia

Miottke, oder in einer Patisserie

Avocado-Skulpturen,

die Pae White aus Marzipan

geformt hat.

Manches wird nur durch

den Ort zu einem Kunstwerk.

Stünden die zwei Beton-Poller

in der Fußgängerzone statt im

Park neben der Kunsthalle,

wären sie eben nichts weiter

als gewöhnliche Poller. Dasselbe

gilt für die beschriebenen

Zettel an den Bäumen, die nur

durch das Eingebundensein in

das „Ausstellen des Ausstellens“

als Kunst wahrgenommen

werden.

Eigentlich fehlt an dieser

Stelle nur noch ein interaktives

Element für die Besucher, die

dienstags bis sonntags von 10

bis 18 Uhr den zahlreichen

Variationen über das Thema

Ausstellen in der Kunsthalle,

im Park und in der Stadt folgen

können.

„Ausstellen des Ausstellens“,

Staatliche Kunsthalle Baden-

Baden. Di bis So 10-18 Uhr.

Bis zum 17. Juni 2018.

Nike Luber

MUSEEN / AUSSTELLUNGEN

FREIBURG 0761/

AMTSGERICHT FREIBURG

- „Anne Hooss und Christine

Huss - 2” -27.07.

ARCHÄOLOGISCHES MUSEUM

COLOMBISCHLÖSSLE

- „Eisen, Macht, Reichtum - Kelten

am südl. Oberrhein” b.a.w.

- „Kultur - Umwelt - Wandel:

Steinzeit und Bronzezeit am südl.

Oberrhein”

b.a.w.

- „Versorgt fürs Jenseits? Neue

Grabfunde aus Baden” -22.04.

ARTKELCH

- „Ngura Ninti - Knowing Country”

-11.04.

ATELIER 4E, GALERIE

- „Eberhard Brügel - Menschen vor

Ort und von unterwegs” -12.05.

AUGUSTINERMUSEUM

- „La France! Zwischen Aufklärung

und Galanterie - Meisterwerke aus

der Druckgraphik aus der Zeit Watteaus”

(Haus d. Graph. Sammlung)

-03.06.

CENTRE CULTUREL FRANÇAIS

- „Wasserfrauen - Femmes de

l’eau” -21.05.

DEPOT.K

- „Figurationen - Bild & Skulptur”

28.04.-27.05.

- „Heidi Ambruster: Capre -

Malerei” -22.04.

DEUTSCHER ALPENVEREIN

- „Korsika - Gebirge im Meer”

07.04.-08.09.

ELISABETH-SCHNEIDER-STIF-

TUNG

- „GEDOK-Werkpreis” 20.04.-12.05.

E-WERK

- „Köln Silvesternacht / MeToo -

Installationen von Klaus Illi und

Elisabeth Bereznicki” (Galerie 1)

06.04.-06.05.

- „orten” (Galerie 2) 06.04.-06.05.

FAULERBAD

- „Kunst auf der Liegewiese und

in der Faulerstraße” -26.05.

GOETHE INSTITUT

- „Selfie - GEDOK-Ausstellung“

-27.04.

KATHOLISCHE AKADEMIE

- „Betty Beier: Ausverkauft - Erdschollen:

Spurensicherung einer

Zerstörung im Amazonasgebiet“

23.04.-06.07.

- „Henny Fleischmann - Schichtung

+ Struktur“ -12.04.

KULTURWERK T66

- „BBK-Mitgliederausstellung“

14.04.-19.05.

KUNSTHAUS L6

- „BBK-Mitgliederausstellung“

-07.04.

- „Marie Lienhard & Simon Pfeffel“

-08.04.

KUNSTRAUM FOTH

- „Stefan Bergmann“ -19.04.

KUNSTVEREIN FREIBURG

- „Aaron Angell - Heat-Haze Theater/Herzflimmern-Theater“

-06.05.

MECKELHALLE, SPARKASSE FR

- „(Un)menschlich: Die Depression

hat viele Gesichter - Ausstellung

des Freiburger Bündnis

gegen Depressionen e.V.“ -17.04.

MODO VERLAG

- „kunstBUCHaktion - 45 Künstlerbücher“

-29.04.

MUSEUM FÜR NEUE KUNST

- „In guten wie in schlechten

Zeiten. Wie was bleibt” -15.04.

MUSEUM F. STADTGESCHICHTE

- „#freiburgsammelt - Erinnerungen

für morgen” -16.09.

MUSEUM NATUR UND MENSCH

- „Vom Ei zum Küken” -08.04.

PFÖRTNERHAUS

- „Uta Pütz - Up To You”

-22.04.

PRAXIS ZURMÜHLEN

- „Michael Peters” -30.06.

STIFTUNG FÜR KONKRETE

KUNST ROLAND PHLEBS

- „Ingo Glass - Drei Formen, drei

Farben: Basis Konkreter Kunst”

-29.04.

THEATER FREIBURG,

PASSAGE 46

- „Udo W. Hoffmann - Painted

Layers” -08.04.

BASEL 0041 61/

ANTIKENMUSEUM

- „Scanning Sethos - Die Wiedergeburt

eines Pharaonengrabes”

-06.05.

- „Die Griechen und ihre Welt -

Identität und Ideal” (Dauer)

FONDATION BEYELER

- „Bacon - Giacometti” 29.04.-

02.09.

- „Georg Baselitz” -29.04.

- „Sammlung der Klassischen

Moderne”

(Dauer)

KUNSTHALLE BASEL

- „Future Love - Begehren und

Verbundenheit im Zeitalter geformter

Natur” -15.04.

- „Michael E. Smith” -21.05.

- „Sculture - Yuri Ancarani” -29.04.

KUNSTHAUS BASELLAND

- „Esther Hunziker” -02.04.

- „Naama Tsabar” 20.04.-16.07.

- „Rochelle Feinstein” 19.04.-16.07.

- „Rossella Biscotti” 19.04.-16.07.

- „Sehnsuchtsorte / Places of

Longing” -02.04.

- „Vittorio Brodmann - Jahresaussenprojekt

2018” -31.12.

KUNSTMUSEUM BASEL

- „Kunst.Geld.Museum.” 50 Jahre

Picasso-Story -12.08.

MUSEUM TINGUELY

- „Re-Set - Aneignung und

Fortschreibung in Musik und Kunst

seit 1900” -13.05.

- „Sofia Hultén - Here’s the

Answer, What’s the Question?”

-01.05.

S AM

- „Bengal Stream - Die vibrierende

Architekturszene von Bangladesch”

-06.05.

SCHAULAGER

- „Bruce Nauman - Retrospektive”

-26.08.

SPIELZEUG MUSEUM WELTEN

- „Exquisite Kostüme venezianischer

Karnevalsbälle” 21.04.-

07.10.

- „Parfumflacons - Hüllen verführerischer

Düfte” -08.04.

ANDERE ORTE

ALBSTADT

Kunstmuseum

- „Märchenhaft!” -01.07.

ALTKIRCH

Crac Alsace

- „Il Pleut, Tulipe” -13.05.

AMSTERDAM

Foam Fotografiemuseum

- „Lucas Foglia - Human Nature”

-15.04.

- „Jacob Riis - The Other Half”

-15.04.

Kahmann Gallery

- „NEw Dimensions - Ramazan

Barlas & Bas de Jager” -16.04.

Moco Museum

- „Roy Lichtenstein - Lasting

Influence” -31.05.

AUGSBURG

Galerie Noah

- „7 Meisterschüler von Arno Rink

& Neo Rauch” -13.05.

BADEN-BADEN

Museum LA8

- „Gediegener Spott - Bilder aus

Krähwinkel” -02.09.

Museum Frieder Burda

- „America! America! How Real Is

Real?“ -21.05.

Staatliche Kunsthalle

- „Ausstellen des Ausstellens

- Von der Wunderkammer zur

kuratorischen Situation“ -17.06.

BADENWEILER

Kurhaus

- „Andrzej Heldwein - Natur, Licht,

Bewegung” 22.04.-31.05.

- „Rolf Barth - Wege im Realismus”

-20.04.

BALINGEN

Zehntscheuer

- „Mechanische Tierwelten” -10.06.

BARCELONA

Foundation Mapfre

- „Brassaï” -13.05.


KUNST KULTUR JOKER 17

BERLIN

Galerie Brockstedt

- „Rocco Hettwer - Fiesta in

Chinchón” -28.04.

Kunsthandel Jörg Maaß

- „Annie Leibovitz” -27.04.

Galerie Hilaneh von Kories

- „Geliebtes Syrien” -25.05.

Museum für Kommunikation

- „Oh Yeah! - Popmusik in Deutschland“

-16.09.

BERN

Alpines Museum der Schweiz

- „Baustelle Fortschritt - Emil

Zbinden und der Staumauerbau

Grimsel-Oberaar” -19.08.

- „Schöne Berge - Eine Ansichtssache”

-06.01.19

Kunstmuseum

- „Touchdown - Ausstellung mit

und über Menschen mit Down-

Syndrom” -13.05.

Zentrum Paul Klee

- „Klee im Krieg“ -03.06.

BREGENZ

Kunsthaus

- „Flaka Haliti” -22.04.

- „Mika Rottenberg” 21.04.-01.07.

BREISACH

Kunstkreis Radbrunnen

- „Celso Martínez Navez - Stadt

und Wald” 15.04.-27.05.

Museum für Stadtgeschichte

- „Ausstellung zur Geschichte der

Stadt Breisach am Rhein” b.a.w.

BRUCHSAL

Schloss Bruchsal

- „Photo.Raum.Kunst - Vier

Elemente: Aräologie der Zukunft”

-02.09.

BRÜSSEL

Atomium

- „Magritte - Retrospektive”

-30.09.

Bozar Centre For Fine Arts

- „Spanische Stillleben - Velázquez,

Goya, Picasso, Miró,...”

-27.05.

Wiels Centre d’Art Contemporain

- „Saadane Afif - Là-bas” -22.04.

BUGGINGEN

Galerie Bild Skulptur

- „Zeit Zeugen“ 22.04.-06.05.

COLMAR

Musée Unterlinden

- „Das fotografische Abenteuer -

Adolphe Braun“ -14.05.

DARMSTADT

Verschiedene Orte

- „10. Darmstädter Tage der Fotografie“

20.04.-22.04.

DONAUESCHINGEN

Museum Art.Plus

- „Axel Anklam“ (2-Raum) -17.06.

- „Dorothy Fratt: Colorful - Farbenfroh“

-20.01.19

DRESDEN

Deutsches Hygienemuseum

„Tierisch beste Freunde - Über

Haustiere und ihre Menschen”

-01.07.

DÜREN

Leopold Hoesch Museum & Papiermuseum

- „Saadane Afif – Ici“ -22.04.

DÜSSELDORF

Museum Kunstpalast

- „Bilder ohne Schatten - Werke

aus der Sammlung Kemp” -15.07.

- „Black & White - Von Dürer bis

Eliasson” -15.07.

- „Das Rembrandt-Experiment -

Grafikausstellung” -24.06.

- „Morgaine Schäfer - Ehrenhof

Preis 2017“ -27.05.

- „Spot On: 1937 - Die Aktion

‘Entartete Kunst’ in Düsseldorf”

-Sommer 2018

DURBACH

77770 Sammlung Hurrle/ Museum

für Aktuelle Kunst

- „Adieu Tristesse - Neue Figuration

in den 60er Jahren” -17.06.

- „Profile in der Kunst am Oberrhein

- Jürgen Brodwolf” -08.07.

EBRINGEN

Winzerhof

- „Gert Gekeler - Digitale Malerei”

-16.05.

EMMENDINGEN

Arkana Forum

- „Sichtweisen - Wolfgang

Straube” -10.06.

Galerie im Tor

- „Werner Windisch - I’ll Never

Write My Memoirs II ” -29.04.

Neues Rathaus

- „Jahresausstellung Emmendinger

Künstler - Ins Offene“ -06.04.

FRANKFURT AM MAIN

Caricatura Museum

- „Die Zeichner der Neuen Frankfurter

Schule” -17.06.

- „Otto Walkes” 26.04.-02.09.

- „Robert Gernhardt” -15.04.

DZ Bank Kunstsammlung

- „Inside Out - Fotografie und

Psychologie“ -12.05.

Museum für Moderne Kunst

- „Kopf oder Zahl - Lisa Pahlke &

Richard Leue” (MMK 3) -03.06.

- „Primary Structures - Meisterwerke

der Minimal Art” (MMK 2)

-13.08.

Schirn Kunsthalle

- „Basquiat - Boom For Real”

-27.05.

Städelmuseum

- „Rubens - Kraft der Verwandlung”

-21.05.

FREIAMT

Kurhaus Freiamt

- „Da Dort: Vor Ort - Fotografische

Spaziergänge mit Manfred Zahn”

01.04.-04.05.

GENGENBACH

Museum Haus Löwenberg

- „Passion in Seide und Gold -

Gengenbacher Passionsteppiche

und ihr historisches Umfeld” -17.06.

GRAFENAU

- „HAP Grieshaber - Gedruckte

Bilder” -28.04.

GÖRLITZ

Kunsthistorisches Museum

- „Im Moment - Fotografie aus

Sachsen und der Lausitz” -15.04.

HAMBURG

Deichtorhallen

- „Astrid Klein” (Sammlung Falckenberg)

-02.09.

- „Gute Aussichten Deluxe” (Haus

der Photographie) -21.05.

- „Proof - Goya, Eisenstein,

Longo” (Halle für Aktuelle Kunst)

-25.05

Hesse & Hallermann

- „Xiomara Bender - North Korea:

The Power of Dreams ” -30.04.

Historische Museen / Jenisch Haus

- „Peter Damman - Hinter dem Palast

steht noch ein Haus” -22.04.

HANNOVER

Sprengel Museum

- „Figuren - Rineke Dijkstra und

die Sammlung des Sprengel Museum”

-06.05.

HEIDELBERG

Kunsthalle Vogelmann

- „Emil Nolde: Farbenzauber - Eine

Retrospektive auf Papier” -17.06.

Sammlung Prinzhorn

- „Das Team als Kurator - Neues

und Unbekanntes aus der

Sammlung Prinzhorn” -15.04.

INNSBRUCK

Fo.Ku.s Foto Kunst Stadtforum

- „Eine bessere Welt: unbedingt -

Schlüsselwerke aus der Sammlung

Michael Horbach” -05.05.

Schloss Innsbruck

- „Valie Export: Fama et Infamia

- Die Infamie der Namenlosen ”

-30.06.

KARLSRUHE

Bad. Landesmuseum/ Schloss

- „Die Etrusker - Weltkultur im

antiken Italien” -17.06.

- „Island Hopping” -30.12.

- „Revolution! - Für Anfänger*innen”

21.04.-11.11.

- „Zweck fremd?! - Den Dingen

auf der Spur” -05.08.

Galerie Kunstperipherie/n

- „zweiSCHLÜSSEL - Wohnungslose

Frauen treffen auf

Studierende der Kunstakademie”

-22.04.

Städtische Galerie

- „Benno Blome - Stilles Land”

Kunstpreis der Werner-Kober-Stiftung

2017 -03.06.

- „Umgehängt 2018 - Facetten der

Malerei 1960-2010” - Frühjahr 2019.

ZKM

- „Dia-Logos - Ramon Llull und

die Kunst des Kombinierens”

-05.08.

- „Feministische Avantgarde der

1970er Jahre aus der Sammlung

Verbund, Wien” -08.04.

- „The Art of Immersion III - Inside

Tumucumaque. Eine Virtual Reality

Ausstellung” 07.04.-08.09.

- „Open Codes - Leben in digitalen

Welten” -05.08.

KASSEL

Caricatura Galerie für Komische Kunst

- „Peter Thulke - Das Ende ist

nah” -06.05.

KENZINGEN

Galerie Thomas Menzel

- „BBK-Mitgliederausstellung“

-07.04.

Gemeindehaus und Kirche

- „Zoolo - einfach ernst” -06.05.

KIEL

Kunsthalle zu Kiel

- „Globalocal - Sammlungspräsentation

mit Gästen” -13.01.19

KIRCHZARTEN

Kunstverein

- „Christoph Drexler - Landschaft”

15.04.-14.05.

- „Ralf Ganter - Skulptur” -25.04.

KÖLN

Drei

- „Cédric Eisenring - Manor Kunstpreis

2018” -15.04.

KRONACH

- „Zeichnen in Cranachs Werkstatt”

-24.06.

LAHR

Städtische Galerie Lahr

- „Raymond E. Waydelich - Objekte

und Radierungen” -22.04.

LANGENHAGEN

Kunstverein Langenhagen

- „Der erweiterte Blick - The

Extended View” -06.05.

LEIPZIG

Museum für Druckkunst

- „Auf nach Finnland - Finnische

Plakate seit 1853“ -15.04.

LÖRRACH

Dreiländermuseum

- „Herrmann Scherer zum 125.

Geburtstag” -22.04.

- „Paper Art - Bilder, Objekte,

Installationen” 20.04.-03.06.

- „Reformation - Der große Umbruch

am Oberrhein” -08.04.

- „Schweiterreise - Johann Peter

Hebel unterwegs als Aufklärer”

25.04.-02.09.

LONDON

Tate Gallery of Modern Art

- „All Too Human - Bacon, Freud

and a Century of Painting Life“

-27.08.

- „Joan Jonas“ -05.08.

- „The EY Exhibition: Picasso 1932 -

Love, Fame, Tragedy“ -09.09.

LUDWIGSHAFEN AM RHEIN

Wilhelm-Hack-Museum

- „Erzählte Welt. Geschichten in

der Kunst” -03.06.

- „Kabinettstücke - Nachtschwärmer”

-08.07.

- „Zoom #6: Max Ernst - Vegetationen”

-08.07.

MANNHEIM

Reiss-Engelhorn-Museen

- „Ägypten - Land der Unsterblichkeit”

(Museum Weltkulturen, D5)

Dauer

- „Rimaldas Viksraitis - Am Rand

der bekannten Welt” (Zephyr)

-29.04.

- „Vom Pulverdampf und Schlachtidyll

- Weißes Gold aus der Frankethaler

Manufaktur” (Museum

Zeughaus C5) -29.04.

MARBACH

Deutsches Literaturarchiv

- „Die Familie - Ein Archiv” -29.04.

- „German Fever - Beckett in

Deutschland” -29.07.

MERDINGEN

Haus am Stockbrunnen

- „Herbert Wentscher - Digitus

amans” -06.05.

MERZHAUSEN

Forum, Schaufenstergalerie

- „Andrzej Heldwein - Black &

Light” -30.05.

METZ (F)

Centre Pompidou Metz

- „Couples Modernes” 28.04.-20.08.

- „Das Abenteuer Farbe” -22.07.

- „Dumb Type” -14.05.

MISTELBACH

Nitsch Museum

- „Hermann Nitsch - Das druckgrafische

Werk” -08.04.

MOSKAU

Lumiere Brothers Center for Photographie

- „Ideale Räume - Julian Faulhaber”

-15.04.

- „Douglas Kirkland - Hinter den

Kulissen” -15.04.

MULHOUSE

La Filature

- „John Hillard” -19.05.

MÜLLHEIM

Markgräfler Museum

- „Literatur in der Region” - b.a.w.

- „Manfred Bosch - Literarischer

Sekretär der Region” -27.05.

- „Plakat Format F4 – Schweizer

Plakate im Weltformat” -27.05.

MÜNCHEN

Haus der Kunst

- „Blind Faith - Zeitgenössische

Kunst zwischen Intuition und

Reflexion” -19.08.

- „Sarah Sze - Centrifuge” -12.08.

Lenbachhaus

- „Gabriele Münter - Retrospektive“

-08.04.

Pinakothek der Moderne

- „Japanische Plakate - Ikko Tanaka:

Faces“ -17.06.

- „Paul Klee - Konstruktion des

Geheimnisses“ -10.06.

- „Under The Stairs - Tableau

Vivant” -03.06.

NEUENBÜRG

Schloss Neuenbürg

- „Kurios. Dubios. Famos!” -17.06.

OFFENBURG

Galerie im Artforum

- „Petra Göhringer Machleid”

15.04.-13.05.

Städtische Gallerie

- „Axel Bleyer - Fotografie” -03.06.

OOSTENDE (B)

Mu.zee

- „Das Floß - Kunst ist (nicht)

einsam” -15.04.

PARIS

Danysz Gallery

- „Felipe Pantone - Solo Show”

-26.05.

Fondation Cartier

- „Guillermo Kuitca - Les Visitants”

-27.05.

- „Junya Ishigami” -10.06.

Halle Saint Pierre

- „Jean-Pierre Jeunet & Marc

Caro” -31.07.

Mémorial de la Shoa

- „August Sander - Verfolgt /

Verfolger: Menschen des 20. Jahrhunderts”

-15.11.

Petit Palais

- „Van Gogh, Van Dongen, Mondrian”

-13.05.

Polka Galerie

- „William + Klein Retrospektive”

24.04.-26.05.

RIEGEL

Kunsthalle Messmer

- „Otmar Alt - Lebenswege: Malerei,

Grafik, Skulptur” -27.05.

Galerie M

- „Reinhard Roy - Jubiläumsausstellung

zum 70. Geburtstag”

-05.04.

ROTTWEIL

Forum Kunst

- „Flavio Paolucci - Metamorphosen”

-29.04.

Kunst Raum Rottweil

- „Angela M. Flaig zum Siebzigsten

- Natur und Konzept” -24.06.

Kunststiftung Erich Hauser

- „Martina Geist - Naturnah: Fahneninstallation

in der Werkstatthalle”

29.04.-27.05.

SPEYER

Historisches Museum der Pfalz

- „Richard Löwenherz - König,

Ritter, Gefangener” -15.04.

- „Robin Hood” - Familienausstellung

-03.06.

ST. GALLEN

Kunstmuseum

- „Bettina Pousttchi - Protection”

-17.06.

- „Caro Niederer - Good Life Ceramics”

-26.08.

- „Converter” -06.05.

- „Wechselspiele - Glanzlichter

der Sammlung”

b.a.w.

STAUFEN

Haus der Modernen Kunst Staufen

- „Sandra Eades und Reinhard

Klessinger” -29.04.

Keramikmuseum

- „Magische Kristalle” -30.11.

- „Sybille Meier - Amanda, Felix,

Leila & Co.” -13.05.

STUTTGART

Junges Schloss

- „Die Ritter - Leben auf der Burg”

-08.04.

Kunstmuseum

- „Frischzelle_24: Ann-Kathrin

Müller” -07.10.

- „Patrick Angus - Private Show”

-08.04.

- „Reinhold Nägele - Chronist der

Moderne” -03.06.

Kunststiftung Baden-Württemberg

- „Birgit Brenner - Jetzt und später”

12.04.-02.06.

Museum der Alltagskultur

- „Mein Name ist Hase - Redewendungen

auf der Spur” -09.09.

Naturkundemuseum

- „Baubionik - Biologie beflügelt

Architektur” -06.05.

SULZBURG-LAUFEN

Winzerkeller Laufen

- „Bernhard Malin - Wein-Stein”

03.04.-01.07.

TÜBINGEN

Kunsthalle Tübingen

- „Sexy and Cool - Minimal goes

Emotional” -01.07.

VÖLKLINGEN

Völklinger Hütte

- „Inka - Gold. Macht. Gott. 3000

Jahre Hochkultur” -08.04.

WALDKIRCH

GeorgScholzHaus

- „Petra Frey - Glas: Licht”

08.04.-13.05.

WEIL AM RHEIN

Museum Weiler Textilgeschichte

- „Bakuba Design - Textilkunst

aus dem Herzen Afrikas” -01.07.

Vitra Design Museum

- „Bas Princen - Image and Architecture”

-05.08.

- „Hans J. Wegner - Danish Design

Modern” -03.06.

Vitra Design Museum

- „Night Fever - Design und Clubkultur

1960-heute” -09.09.

WIEN

21er Haus

- „Günter Brus - Ich bewege mich”

-12.08.

Albertina

- „Das Wiener Aquarell” -13.05.

- „Keith Haring - The Alphabeth”

-24.06.

Bank Austria Kunstforum Wien

- „Man Ray” -24.06.

Belvedere

- „Kopf oder Zahl - Lisa Pahlke &

Richard Leue” -12.08.

Kunsthaus Wien

- „Visions of Nature” -13.01.19.

Kunsthistorisches Museum Wien

- „Stairway to Klimt” -02.09.

Leopold Museum

- „Egon Schiele - Die Jubiläumsshow”

-04.11.

- „Wien um 1900 - Klimt, Moser,

gerstl, Kokoschka” -10.06.

Österreichische Nationalbibliothek

- „Schatzkammer des Wissens -

650 Jahre Österreichische Nationalbibliothek”

-13.01.19

WOLFSBURG

Kunstmuseum Wolfsburg

- „Facing India” 29.04.-07.10.

ZÜRICH

Bildhalle

- „Alarrán Cabrera - Remembering

the Future” -12.05.

Kunsthaus

- „Fashion Drive - Extreme Mode

in der Kunst” 20.04.-15.07.

- „Magritte, Dietrich, Vallotton -

Visionäre Sachlichkeit” -08.07.

Migros Museum für Gegenwartskunst

- „Charles Atlas - Scary, Scary,

Community Fun, Death” -13.05.

- „Collection on Display” -13.05.

Museum Haus Konstruktiv

- „Alice Kwade - LinienLand” -6.05.

- „Gerhard von Graevenitz - Eine

Retrospektive” -6.05.

ZELL AM HARMERSBACH

Arthus Galerie Zell

- „Günther Hermann und Ralf Klement”

-28.04.

Museum Villa Haiss

- „Sybille Wagner” -13.05.

ZWOLLE (NL)

Museum de Fundatie

- „Neo Rauch Dromos Malerei

1993-2017” -03.06.


18 KULTUR JOKER LITERATUR

Reflexe einer flüchtigen Welt

Farhad Showghi erhält den diesjährigen Peter-Huchel-Preis

Aufgeschobene Aussagen,

unterschiedliche Aussagen,

ausgesuchte Aussagen,

zufällig auch,

gleich durchmischt,

aber ich habe genug davon

und gehe in den Garten.

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Schon da!

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Farhad Showghi

Foto: SWR/G2 Baraniak Hamburg

Alljährlich, seit 1983 schon,

geht der vom Land Baden-

Württemberg und dem Südwestfunk

gestiftete Peter-

Huchel-Preis für deutschsprachige

Lyrik an „eine herausragende

Neuerscheinung“ des

vorhergehenden Jahres. Und

zwar jeweils zum Geburtstag

des Dichters Peter Huchel,

der am 3. April 1903 bei Berlin

geboren wurde und am 30.

April 1981 in Staufen verstarb,

wo sich auch sein Grab befindet.

Diesjähriger Preisträger

ist Farhad Showghi, ausgezeichnet

wurde er für seinen

Gedichtband „Wolkenflug

spielt Zerreißprobe“. Er ist

bei kookbooks erschienen, ein

kleiner Verlag mit einer Reihe

schön gemachter Bücher, die

sich ausschließlich der experimentellen,

avantgardistischen

Lyrik unserer Tage widmen.

Mehrere Peter-Huchel-Preisträger

waren schon in den

letzten Jahren darunter (Uljana

Wolf, Steffen Popp, Monika

Rinck), was bemerkenswert

genug ist. Der diesjährige

Preisträger, 1961 in Prag geboren,

fügt sich gut ein in diese

Riege junger und jüngerer Lyriker,

von denen einige derzeit

den Ton angeben, Vorreiter

sein wollen, aber kaum Leser

finden.

Der Dichter Farhad Showghi

ist in der BRD und im Iran

aufgewachsen, hat in Erlangen

Humanmedizin studiert

und lebt seit 1989 als Psychiater,

Psychotherapeut, Autor

und Übersetzer in Hamburg.

Ein Wanderer zwischen den

Welten, zwischen Okzident

und Orient. Mit „Armschwung“,

wie es wiederholt

heißt, ist er unterwegs.

Zu Fuß und im Kopf: „An

eine ferne Logik des Loslegens

denken.“ Eine Fülle

an heutiger Wirklichkeit, an

Gedanken-, Wahrnehmungsund

Erinnerungsreflexen hat

Farhad Showghi in seine

kondensierten Prosagedichte

hineingepackt. Alles, was

ihm auf alltäglichen Wegen

zugeflogen, durch den Kopf

gegangen, sich zwischen

Körper und Geist abgespielt,

ihn in der Natur angesprungen

hat, die Sprache befeuerte

und in Gang setzte. Für

Flüchtiges, im Vorübergehen

Erfasstes, findet er Worte

und Bilder: „Mein vom Wind

gewässerter Blick zieht über

das Flackern hinweg und

verfängt sich im flüchtigen

Bezug der schimmernden

Sträucher.“ Zumeist sprunghaft,

ruhelos, abrupt folgt ein

Satz dem andern: „Bleibe

ich hier, beginne ich an den

Händen, wie sie da liegen,

schon weiter zu sein.“ Es ist

nicht einfach, dem zu folgen.

Konkretes und Abstraktes,

Poetisches und Sachliches ist

bruchstückhaft in den kleineren

und größeren Textblöcken

dicht bei dicht versammelt.

Einige wenige Gedichte geben

sich mit Zeilenbrüchen und

freien Versen etwas nahbarer.

Aber nichts mehr erscheint

hier als Ganzes, Einheitliches.

Weil Inkongruenz ein Zeichen

unserer Zeit ist?

Dem Leser wird es wahrlich

nicht leicht gemacht. An Lesegewohnheiten

kann er sich

hier nicht halten Er wird nicht

bei der Hand genommen, wird

nicht geführt auf ein Ziel hin,

auf einen Sinn zu, eine Pointe.

Er muss sich selbst bemühen,

einen Weg zu finden durch

dieses „Möglichkeitsgespinst“,

wie es Showghi nennt. Vielleicht

ist für manche gerade

das Desperate ein Anreiz, diese

Texte zu lesen. „Die Unnachvollziehbarkeit

dieses Geschehens

nicht beachten“, heißt

es da. Oder: „Mit allen Fingern

ein Angebot machen. ... Vielleicht

eine Weile unschlüssig

wirken. ... Neben den Büschen

eine Weile durcheinanderkommen.“

Vielleicht sind das

Empfehlungen für den Leser?

Auch tauchen immer wieder

einzelne, selbstreferenzielle

Sätze aus dem ansonsten hermetischen,

doch brüchigen

Textgefüge auf, die auf eine

sprachliche Ausrichtung, ein

Verfahren des Autors hinweisen

könnten: „... das Klangmuster

der Buchstabenfolge

ausprobieren. ... Das klingt gut

vor lauter Zerstreuung.“ Selten

sind die häufig vorkommenden

Komposita so schlüssig wie

„Knirschkies“. Das kann man

hören, das prägt sich ein.

Es handelt sich hier also um

eine Lyrik, die sich der einfachen

Verständlichkeit, der

Eingängigkeit entzieht, diese

bewusst zu unterwandern

scheint. Es ist so, als wäre ein

Spiegel zersprungen und zeige

nur noch in Scherben und Splittern

die Welt. Farhad Showghi

arrangiert und montiert sie

neu in seinem Verständnis,

lässt auch Zufälliges gelten.

„Nichts, was gleich ein Ganzes

bildet... Flugsamen überall

vom Ärmel schütteln. Die

Fernsicht bündeln. Wie sie mir

in den Sinn kommt.“ Die Texte

erinnern an das Automatische

Schreiben der Surrealisten, an

das sich Einklinken in den Bewusstseinsstrom,

wie es von

Beatpoeten wie Jack Kerouac

und Allan Gins-berg praktiziert

wurde, nicht zuletzt an die

Cut-up-Technik eines William

S. Borroughs, der seine Texte

zerschnitten und wieder neu

zusammen gesetzt hat.

Und wie ein Dichterhirn

unorthodox arbeitet, hat davor

schon ein Ezra Pound in

seinen legendären „Pisaner

Cantos“ virtuos demonstriert.

Vielleicht sind Showghis Texte

in dieser Tradition zu verstehen,

in ihrer Nähe anzusiedeln.

Keine Avantgarde (ursprünglich

ein militärischer

Begriff) stößt voran aus dem

Nichts. Ihr Merkmal ist es,

mit Gewohnheiten zu brechen,

Eingefahrenes zu sabotieren

und zu überwinden. Von dieser

Ambition, diesem Ehrgeiz

haben auch die Texte aus

dem „Wolkenflug“ etwas.

In der gegenwärtigen, sehr

vielfältigen deutschsprachigen

Lyriklandschaft hat

sich eine experimentelle,

avantgardistische Strömung

heraus gebildet, der etwas

Sektiererisches anhaftet.

Ihre Vertreter finden nur

wenige Leser in kleinen

eingeschworenen Kreisen,

werden aber von einschlägiger

Literaturkritik bestärkt.

Der bekannte Lyriker

und Kritiker Nico Bleutge,

ist ein Fürsprecher dieser

Stoßrichtung. In einem Interview

(Stuttgarter Zeitung,

8.9. 2017) sagte er, dass das

Verstehen im klassischen

Sinne für ihn keine große

Rolle mehr spiele in einer

komplexen und brüchigen

Gegenwart. Für ihn sei ein

gelungenes Gedicht etwas,

das seine Vorstellungen und

Kategorien aushebelt oder

sprengt, „ein Inbegriff für

Offenheit und Vieldeutigkeit“.

Es könne geschehen,

dass er, Bleutge, „ein Gedicht

lese und erstmal keine

Ahnung habe, worum es da

eigentlich geht“. Aber dann

spüre er beim wiederholten

Lesen: „Da passiert etwas,

zum Beispiel mit Sprache oder

mit der Art wie Dinge miteinander

verknüpft oder verschoben

werden.“ Auf diese Weise

könnten sich verschiedene Bedeutungsräume

auftun, könnte

ein anderer Blick auf die Welt

entstehen. Soweit die Ansicht

von Nico Bleutge. Und in diesem

Sinne ließe sich vielleicht

auch die Lyrik von Farhad

Showghi besser begreifen.

Zu den erfassbarsten und

schönsten Gedichten in dem

preisgekrönten Band zählt ein

ganz kurzes. Es besteht aus

nur fünf Zeilen und sei hier

wiedergegeben: „Sind wir

schneller, gibt es Wiesen. /

Und das Geduldspiel der Hügel,

Äcker und Nachbargärten.

/ Verstimmte, bellende Hunde,

Spinnen, Blumen. / Verstimmtes

Rauschen ohne Verausgabung.

/ Langsam Wind bis

hinauf zu den Wolken.“

Farhad Showghi: Wolkenflug

spielt Zerreißprobe. Gedichte.

kookbooks. 88 Seiten. 19,90

Euro.

Die Peter-Huchel-Preisverleihung

findet am 3. April, 11

Uhr, im Staufener Stubenhaus

statt. Um 19.30 Uhr stellt der

Preisträger seinen Lyrikband

im Literaturhaus Freiburg

vor. Im Anschluss Gespräch

mit Farhad Showghi.

Peter Frömmig

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KULTOUR KULTUR JOKER 19

„Umbrüche – Aufbrüche: Gleiche Rechte für Alle“

Die 24. Europäischen Kulturtage im Zeichen der Gleichstellung finden vom 20. April bis zum 5. Mai in

Karlsruhe statt, der „Residenz des Rechts“

Für die einen ist

Gleichberechtigung

und Gleichstellung

eine Selbstverständlichkeit,

für die anderen

eine unerfüllte

Forderung. Das Ringen

um Recht, Freiheit,

Gleichheit und

neue Formen des Zusammenlebens

sind

Motor für Umbrüche

und Aufbrüche

in der Gesellschaft.

Als „Residenz des

Rechts“ ist Karlsruhe

untrennbar mit

den heutigen, rechtlichen

Auseinandersetzungen

verbunden.

Vor diesem

Hintergrund werfen

verschiedene Akteure

der Karlsruher

Kulturszene im Rahmen

der 24. Europäischen

Kulturtage

vom 20. April bis

zum 5. Mai 2018 einen

vielfältigen und

künstlerischen Blick

auf das Thema. So

erleben Interessierte

bei thematischen

St a dt r u ndgä ngen

die Geschichten der Um- und

Aufbrüche in Karlsruhe und

Europa. Internationale Theaterkollektive

präsentieren ihre

Interpretationen von Umsturz

und Recht auf den Bühnen des

Staatstheaters und Besucher

beschäftigen sich in der interaktiven

Ausstellung „Revolution!

Für Anfänger*innen“ im

Badischen Landesmuseum,

Schloss Karlsruhe, mit den

wichtigsten Fragestellungen

zu Revolutionen der Vergangenheit

und Gegenwart.

Peter Spuhler (Generalintendant Staatstheater Karlsruhe), Dr. Susanne Asche (Leiterin des Kulturamtes

der Stadt Karlsruhe), Dr. Albert Käuflein (Bürgermeister der Stadt Karlsruhe) © Foto: Arno Kohlem

Recht in Theater,

Musik & Co.

Bereits zum 24. Mal betrachten

das Kulturamt der Stadt

Karlsruhe und das Badische

Staatstheater in Zusammenarbeit

mit Kulturschaffenden

die kulturelle Vielfalt in Europa

aus verschiedenen Perspektiven.

Die Europäischen

Kulturtage Karlsruhe greifen

dabei gesellschaftspolitische

Fragen auf und fördern den

nachhaltigen Kulturaustausch

der europäischen Nationen.

2018 – das Jahr der Revolutions-Jubiläen

mit 170 Jahre

Badische Revolution 1848, 100

Jahre Revolution 1918 und 50

Jahre 68er-Revolution – dreht

sich das abwechslungsreiche

Programm des Festivals für

zwei Wochen um „Umbrüche

– Aufbrüche: Gleiche Rechte

für Alle“. Im Rahmen der

feierlichen Festival-Eröffnung

am 20. April präsentiert das

Badische Landesmuseum die

neue Sonderausstellung „Revolution!

Für Anfänger*innen“

erstmals der Öffentlichkeit.

Die interaktive Ausstellung

beschäftigt sich bis zum 11.

November 2018 mit den wichtigsten

Fragestellungen zu Revolutionen

der Vergangenheit

und Gegenwart. Zahlreiche

weitere Ausstellungen in

Tollhaus, Städtischer Galerie

& Co., Konzerte und Theateraufführungen

im Zeichen

der Revolution sowie Filmvorführungen

und Podiumsdiskussionen

zu Themen wie

Feminismus im Film locken

die Besucher nach Karlsruhe.

Mehr Informationen zum ausführlichen

Programm gibt es

unter www.web3.karlsruhe.de.

Von Babylon zur heutigen

Rechtsordnung

Nicht nur während der Europäischen

Kulturtage 2018

wandern Gäste auf den Spuren

des Rechts durch die Fächerstadt.

Bei der Führung „Karlsruhe

im Recht“ erfahren Interessierte

Wissenswertes zur

Rechtshistorie sowie zur heutigen

Rechtsordnung und begeben

sich auf eine Reise durch

50 Jahre Rechtsgeschichte

in Karlsruhe. Doch auch bei

gemütlichen Spaziergängen

durch die Kulturmetropole

ist das Thema allgegenwärtig.

So sind hier nicht nur die

Gebäude des Bundesgerichtshofs

und des Bundesverfassungsgerichts

präsent. Auch

auf dem Platz der Grundrechte

befassen sich 24 doppelseitige

Straßenschilder für alle sichtbar

mit den Themen Recht und

Unrecht.

Bei Führungen durch den

Bundesgerichtshof, das Bundesverfassungsgericht

und das

Rechtshistorische Museum

erhalten Besucher das ganze

Jahr über einen Einblick in die

Arbeit der Gerichte.

„Wir müssen reden – über

den Rechtsstaat und das

Recht“

Um das Thema Recht und

Rechtsstaat in den Fokus der

Öffentlichkeit zu rücken, haben

sich Persönlichkeiten aus

Gesellschaft, Politik, Justiz

und Medien zu einem privaten

Initiativkreis zusammengeschlossen.

Zukünftig soll das

„Forum Recht“ als Museum,

Informations-, Dokumentations-

und Kommunikationszentrum

den Rechtsstaat und

das Thema Recht im Allgemeinen

für alle verständlich

machen. So soll das Forum

beispielsweise für Besucher

im physischen

und virtuellen Raum

erlebbar sein und eine

enge Zusammenarbeit

zwischen Museen,

Archiven, Hochschulen

und weiteren

Kultureinrichtungen

fördern. Eine unabhängige

Organisation

soll die weitere Koordination,

Kooperation,

Kommunikation und

Vorbereitung der Ausschreibungen

übernehmen.

n aktuelle

..Die aktuelle Studie

zur Machbarkeit des

Großprojekts steht

unter www.forumrecht-karlsruhe.de

zum Download zur

Verfügung. Zudem

unterstützen die drei

Parteien CDU, CSU

und SPD im Entwurf

des Koalitionsvertrags

ausdrücklich das

Forum Recht, somit

ist die Umsetzung des

Projekts einen entscheidenden

Schritt

näher gekommen.

Weitere Infos: www.

karlsruhe-tourismus.de. Weitere

Infos zum Programm:

web3.karlsruhe.de

Endlich

Frühling

Lassen Sie

sich inspirieren!


KULTOUR KULTUR JOKER 21

Demokratie(n) in der Krise. Europas Zukunft neu denken

11. Deutsch-Französische Kulturgespräche Freiburg vom 26. – 28. April

In fast allen EU-Staaten stellen

populistische Parteien und

Bewegungen die Grundwerte

westlicher Demokratien in Frage.

Selbst durch gewählte Regierungen

wird die Würde des

Menschen antastbar, werden

Religionsfreiheit, Meinungsund

Pressefreiheit, die Gleichberechtigung

der Geschlechter

gezielt relativiert und ausgehöhlt.

Nach der Bundestagswahl

im Herbst 2017 hat auch das Ergebnis

der Parlamentswahlen

jüngst in Italien gezeigt, dass

Populismus von rechts und von

links in Europa immer noch

Konjunktur bzw. sogar verstärkten

Zulauf hat.

Die Kulturgespräche wollen

die aktuelle Situation nicht nur

analysieren. Mit explizit europäischer

Perspektive diskutieren

Teilnehmende aus Politik,

Kultur, Wissenschaft und Medien

die Grundlagen unseres

Zusammenlebens – und entwickeln

Entwürfe für die Zukunft

Europas.

Für die 11. Deutsch-Französischen

Kulturgespräche haben

das städtische Kulturamt und

das Frankreich-Zentrum der Albert-Ludwigs-Universität

neben

den bewährten überregionalen

Festkonzert

L´Orchestra I Sedici

Historisches Kaufhaus

Kaisersaal

www.reservix.de

Sonntag 22. April

Straßenkarneval „We’ll Come United“

und lokalen Kooperationspartnern

(Friedrich-Ebert-Stiftung,

Büro Paris, ARTE bzw. in Freiburg:

Centre Culturel Français

und Kommunales Kino) neue

Mitstreiter gewonnen: Das Institut

für Auslandsbeziehungen

ifa und die Kulturpolitische

Gesellschaft KuPoGe sowie vor

Ort die Katholische Akademie

und das Literaturhaus.

Zur Eröffnung der Kulturgespräche

am 26. April, 19.30 Uhr

im Paulussaal analysieren Sébastien

Maillard, Direktor des

von Jacques Delors, gegründeten

europäischen Think Tanks

„Notre Europe. Institut Jacques

Delors“, und der am Wissenschaftszentrum

Berlin für Sozialforschung

tätige Politologe und

Demokratieforscher Wolfgang

Merkel miteinander die gegenwärtige

Krise unserer Demokratien

und mögliche Auswege.

Zwei Foren finden am Freitag-

und am Samstagnachmittag

im Literaturhaus statt. Die

Runde am Freitag um 16 Uhr

diskutiert die Frage „Wie verändert

der Populismus unsere

Demokratien?“ Zur Einführung

spricht der ehemalige Leiter des

Kulturwissenschaftlichen Instituts

Essen Claus Leggewie zum

Thema „Demokratien können

sterben. Die Herausforderung

von rechts.“ Mit ihm diskutieren

die Sozialwissenschaftlerin

Beate Küpper, die aktuell zum

Rechtspopulismus im Praxisfeld

von Integration und Migration

forscht, der ehemalige Leiter

der Landeszentrale für Politische

Bildung Sachsen Frank

Richter und die Philosophin

Catherine Colliot-Thélène von

der Universität Rennes. Moderiert

wird die table ronde von

der französischen Journalistin

Cécile Calla.

Während das erste Panel eher

analytisch angelegt ist, stehen

im zweiten Forum am Samstagnachmittag

Narrative und Entwürfe

für ein demokratisches

Europa im Mittelpunkt (28.

April, 15 Uhr, Literaturhaus).

Hier hält die französische Philosophin

Sandra Laugier den Impulsvortrag.

Mit ihr diskutieren

im Anschluss Daniel Schade,

Postdoc in Politikwissenschaft

an der Universität Magdeburg

und Vizevorsitzender des politischen

Think-Tanks „Project

for Democratic Union“, der eine

vollständige politische Integration

der Eurozone befürwortet,

die belgische Politologin Justine

Lacroix und der Schweizer Autor

Jonas Lüscher. Der stellvertretende

Generalsekretär des Instituts

für Auslandsbeziehungen

Sebastian Körber moderiert.

Mitglieder des Grassroots-

Thinktank für Europa- und

Außenpolitik Polis180 laden

zusammen mit Daniel Schade

am Samstagvormittag zu einem

interaktiven Workshop ins Centre

Culturel Français Freiburg

(CCFF) ein. Im Zentrum stehen

Fragen nach mehr Partizipation

und neuen Formen der Mitbestimmung

in einem künftigen

Europa.

Der österreichische Autor

Robert Menasse nähert sich am

27. April, 20 Uhr, im Paulussaal

„Der Hauptstadt“ Europas,

Brüssel, literarisch an. Im Anschluss

an die Lesung kommt

der Autor mit der Politikwissenschaftlerin

Ulrike Guérot

ins Gespräch über Brüssel, die

Zukunft Europas und über Literatur

und Politik.

Am 26. und 27. April tagsüber

findet in der Katholischen

Akademie eine Zukunftswerkstatt

mit der Politikwissenschaftlerin

Ulrike Guérot und

ihrem European Democracy

Lab zum Thema „Muss Europa

eine Demokratie werden?“

statt. Im intensiven Austausch

mit Expertinnen und Experten

aus verschiedenen Bereichen

soll Guérots politische Utopie

einer europäischen Republik

überprüft werden. (Anmeldung

bei der Katholischen Akademie

erforderlich).

Bereits am 24. April, 19 Uhr

wird eine Foto-Ausstellung im

Centre Culturel Français Freiburg

(CCFF), Münsterplatz 11,

eröffnet: „Au coeur de mai 68“

des französischen Fotografen

Philippe Gras. Seine Fotoserie

über den Pariser Mai 68

unterscheidet sich von anderen

Dokumentationen dieser Ereignisse

durch die künstlerische

Qualität der Bilder und durch

seinen zugleich empathischen

©Marvin Kalmbach/competent fi lmproduktion

und distanzierten Blick. Bei der

Eröffnung sprechen die Witwe

des Fotografen Suong Gras und

der Filmemacher Dominique

Beaux. Die Ausstellung ist bis

zum 25. Mai im CCFF zu sehen.

Auch in diesem Jahr präsentiert

ARTE drei Filme, die das

Thema der Kulturgespräche in

bewegten Bildern aufgreifen

und hinterfragen: Am 25. April,

20 Uhr wird im Literaturhaus

Sanatorium Europa von Julia

Benkert, ARTE 2017 zu sehen

sein. Der Dokumentarfilm

zeigt, wie große Dichter und

grafikbüro billharz, www.gbbillharz.de

Demokratie(n)

in der Krise

Europas Zukunft

neu denken

www.freiburg.de/korrespondenzen

Denker und leidenschaftliche

Europäer wie Thomas Mann

und Hermann Hesse auf die

erste europäische Krise reagierten:

die Jahre zwischen 1900

und 1918, als Europa dem ersten

Weltkrieg entgegensteuert. Der

Philosoph Andreas Weber und

die Politikwissenschaftlerin

Ulrike Guérot ordnen die gesellschaftlichen

Phänomene ideengeschichtlich

ein und ziehen

Parallelen zur Gegenwart. Im

Anschluss: Publikumsgespräch

mit Ulrike Guérot, moderiert

vom Freiburger Journalisten

Jürgen Reuß.

Am 28. April, 20 Uhr zeigt

das Kommunale Kino als Filmpremiere

die Dokumentation

„Rebellisch oder unpolitisch?

Protestgeneration 2018“ von

Sabine Jainski und Ilona Kalmbach,

ARTE/WDR 2017. Im

Anschluss: Publikumsgespräch

mit der Filmemacherin, moderiert

von Rita Baukrowitz vom

Kommunalen Kino.

Die kleine Reihe schließt am

29. April, 20 Uhr im Kommunalen

Kino mit „Western“ von

Valeska Grisebach. Der von der

Kritik hochgelobte Spielfilm

mit Laiendarstellen zeigt eine

Gruppe deutscher Bauarbeiter

auf Montage in der bulgarischen

Provinz. Kulturen prallen aufeinander.

Die Vorträge und Diskussionen

im Literaturhaus und im

Paulussaal werden simultan

übersetzt. Der Eintritt für alle

Veranstaltungen ist frei.

11.

Deutsch-Französische

Kulturgespräche

Freiburg

26.- 28. 4.2018

Vorträge

Workshops

Diskussionen

Foto-Ausstellung

ARTE-Filme

Kulturamt


22 KULTUR JOKER NACHHALTIG

Das Desaster der europäischen Atomwirtschaft

Die Bedrohung für Sicherheit und Finanzen der Bevölkerung ist gewachsen

„Sehr geehrte Journalisten,

… Hätte Herr Sarkozy ein wenig

früher seine AKW-Export-Pläne

nach Libyen realisiert, dann

hätte das Land, ähnlich wie

Nordkorea, recht schnell über

Plutonium und Atomkraftwaffen

verfügen können.“ schrieb

der BUND im Oktober 2011. Im

März 2018 wurde Sarkozy verhaftet.

Er soll millionenschwere

Wahlkampfhilfen von Gaddafi

angenommen haben. Während

der Senior-AKW-Verkäufer

unter Polizei-Arrest stand, trat

Sarkozys jüngster Nachfolger,

Emmanuel Macron, in die Fußstapfen

des präsidialen Außendienstlers

und verkaufte seinerseits

exakt dasselbe Modell, den

Euroreaktor EPR, sogar im Six-

Pack nach Indien. „Atomkraftwaffen“,

das vorsätzlich sperrige

Wortkonstrukt, zeigt in Indien

einmal mehr, worauf es bei diesem

sprachlichen Stolperstein

ankommt: Indien hat den Atomwaffensperrvertrag

bisher nicht

unterzeichnet. Ohne den „friedlichen“

siamesischen Zwilling,

den Atomstrom, ist der hässliche

Zwilling, die Atombombe, nicht

realisierbar.

Wie ist es dem EPR unterdessen

ergangen? Immerhin wollte

sein deutsch-französisches

Konstrukteurs-Konsortium

mit ihm nach Tschernobyl eine

„Atomrenaissance“ einleiten

und hunderte davon in alle Welt

exportieren. Der deutsche Partner

Siemens ist 2009 ausgestiegen.

Eine aktuelle Studie der

Energy Watch Group, “Das Desaster

der europäischen Atomwirtschaft”

dokumentiert die

fatalen Entwicklungen der EPR

Bauprojekte unter den Augen

der Europäischen Union: Bisher

lässt die Fertigstellung der EPR

Bauprojekte in der EU auf sich

warten. So verschob sich die

prognostizierte Inbetriebnahme

des Hinkley Point C (GB)

zu Weihnachten 2017 zuletzt

auf 2027. Gleichsam rückte der

Termin für Flamanville bereits

von 2012 auf 2020. Das finnische

AKW Oulkilouto liegt

inzwischen 12 Jahre hinter dem

geplanten Beginn der Energieproduktion.

Die Seiten „NACHHALTIG“ werden unterstützt von:

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Eva Stegen

Massive Kostenüberschreitungen

kennzeichnen die EPR

Projekte. Die ursprünglichen

Kosten haben sich von jeweils

3 Mrd. Euro auf ca. 10,5 Mrd.

Euro bei Flamanville und mindestens

8,5 Mrd. Euro bei Olkiluoto,

mehr als verdreifacht.

Mittlerweile haben sich Schulden

in Höhe von 61 Mrd. Euro

bei EDF sowie bei AREVA eine

Summe von 10 Mrd. Euro angesammelt.

Der französische Staat

musste AREVA mit 4,5 Mrd.

Euro subventionieren. EDF

konnte nur noch durch 3 Mrd.

Euro Kapitalerhöhung gerettet

werden.

Die britische Regierung hält

am Bau des neuen EPR Atomreaktors

Hinkley Point C fest,

obwohl eine nicht veröffentlichte

Regierungsstudie belegt, dass

Wind- und Solarstrom im Vergleich

zu dem geplanten AKW

Hinkley Point C um die Hälfte

günstigeren Strom erzeugen

würden

Die treibende Kraft hinter

der regierungsseitigen Affinität

zur Atomtechnologie ist in

der Quersubventionierung des

militärischen Atomprogramms

zu suchen. Die Wissenschaftler

Emily Cox, Phil Johnstone und

Andrew Stirling, (SPRU, Universität

Sussex) haben in einer

umfassenden Studie detailliert

nachgewiesen, was von militärischer

Seite offen kommuniziert,

von der Energiepolitik jedoch

vehement geleugnet wird:

die Aufrechterhaltung des zivilen

Atomprogramms entlastet

den Verteidigungshaushalt.

Von der durch die Atomindustrie

beschworenen “inhärenten

Sicherheit” sind die EPR Projekte

weit entfernt. Die entstandenen

technischen Problematiken

der EPR sind inzwischen

irreversibel. Durch schwere

Mängel im Boden und Deckel

des Reaktordruckbehälters in

Flamanville kann ein sicherer

Betrieb nicht gewährleistet

werden. EU-weite Forschungsprojekte

zur vierten Generation

von Atomreaktoren sind ein indirektes

Eingeständnis für die

fehlende inhärente Sicherheit

von Atomreaktoren, einschließlich

der EPR.

Die langen Schatten der

EPR-Misere reichen bis an die

deutsch-französische Grenze.

Durch die unmoralische strategische

Verquickung von Fessenheim

und Flamanville will

die französische Atomindustrie

Druck auf die Atomaufsicht

ausüben, damit diese die fehlerhaften,

hochumstrittenen Komponenten

zum Betrieb freigibt

– an beiden Standorten.

In Fessenheim will man noch

schnell vor dem endgültigen

Aus den Block 2 ans Netz bringen.

Weshalb will man das

Risiko mit einem fehlerhaften

Dampferzeuger eingehen, der

immerhin im Juni 2016 zur

sofortigen Stilllegung geführt

hat? Ganz einfach: für die politische,

Atom-Tausch-bedingte

Stilllegung von einem Block

gibt’s ein Mal Entschädigung.

Für zwei Blöcke gibt es die doppelte

Entschädigung. Atomaufsicht

und Betreiber versuchten

in irritierender Einmütigkeit

die Mitglieder der grenzüberschreitenden

CLIS-Kommission

vor allem durch Quantität zu beeindrucken:

“Man hat uns in Papierbergen

erstickt“ beschrieb

ein Kommissionsmitglied den

durchsichtigen Schachzug.

Der Übertragungsnetzbetreiber

RTE gibt den 31.3.2018 als

Neustart-Datum an. Das Regierungspräsidium

Freiburg kritisiert

das Vorgehen der Atomaufsicht

und fordert ein Gegengutachten.

Anna Madée

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Hans-Josef Fell

In Flamanville will der Betreiber

mit der Inbetriebnahme

der Pfusch-Komponenten

verhindern, dass der ultimative

Zeitplan ins Wanken gerät.

Das wiederum hätte zur

Folge, dass die französischen

Steuerzahler*innen für Kreditzusagen

aufzukommen hätten,

die eigentlich der britische

Staat für den EPR-Doppelblock

in Hinkley Point gemacht hat.

Wenn Flamanville die Zielmarke

von Dezember 2020 reißt,

sind die Briten raus aus den

Zahlungsverpflichtungen.

Zur Studie der Energy Watch

Group “Das Desaster der europäischen

Atomwirtschaft”:

http://energywatchgroup.org/

neue-europaische-atomreaktoren-erweisen-sich-als-finan-

Vortrag und Lesung

Erhard Brunn stellt sein Buch „Über Grenzen

hinweg“ in Bad Krozingen in der Mediathek vor

zielle-und-gefahrliche-tech-

nische-desaster

“Die Versprechen von “inhärent

sicheren” EPR Reaktoren

haben sich nicht bewahrheitet,

vielmehr wandelte sich die Technologie

zu einer enormen Last

für europäische Steuerzahler. Es

ist höchste Zeit die Atomenergie

zu einem Ende kommen zu lassen,

sowohl durch einen wirksamen

Ausstieg aus laufenden

Projekten, als auch durch die

Verweigerung von neuen Investitionen.

Erneuerbare Energien

sind die sicherste und kostengünstigste

Lösung heutzutage.

Das Festhalten an Nuklearen

Energieträgern entbehrt jeglicher

rationaler Argumentation.”

Hans-Josef Fell, Präsident

der Energy Watch Group und

Co-Autor der EWS-Studie

“Die Sicherheitsrisiken des

alternden europäischen Atomkraftwerksparks

wachsen stetig.

Die neue Generation der EPR

Reaktoren erhöht sogar noch die

Bedrohung für die Sicherheit und

Finanzen der Bevölkerung. Die

nukleare Dreieckbeziehung “Fessenheim-Flamanville-Hinkley

Point” demonstriert eindrücklich

die verheerende Verflechtung aus

bestehenden und neuen Mängeln.”

Dr. Eva Stegen, Co-Autorin

der EWS-Studie und Energiereferentin

der genossenschaftlichen

Elektrizitätswerke Schönau (EWS)

Integrationsfragen sind in

den letzten Jahren nicht mehr

vernachlässigbare Randthemen

der deutschen Politik.

Dabei ist die öffentliche Debatte

von einer Fülle von Negativberichten

gekennzeichnet.

Erfolgsmeldungen hingegen

werden kaum wahrgenommen.

Denn sie stellen im Allgemeinen

eine sehr unspektakuläre

Normalität im Leben

dar, die auch eine lange Vorlaufzeit

brauchen. Probleme

und Fehlentwicklungen sind

offensichtlich prägnanter.

Erhard Brunn, 1956 geboren

in Schwerin, ist Historiker

und Berater für Interkulturelle

Kooperationen. Mehrere

Jahre hat er in Ostafrika

gearbeitet. In Deutschland

beschäftigt er sich seit rund

30 Jahren praktisch mit Integrationsfragen.

Dafür arbeitete

er – als Christ – teilweise

in den Zentralen muslimischer

Großorganisationen

mit, wie auch in Medien in

der Türkei. Zurzeit vor allem

für die deutsch-türkische

Bildungsorganisation KUBI.

2017 ist sein Buch „Über alle

Grenzen hinweg – Flucht und

Hilfe“ erschienen. Brunn hat

selber Fluchterfahrung. Ihn

berührte das große Engagement

Vieler seit dem Sommer

2015, das er in zahlreichen Interviews

mit Haupt- und Ehrenamtlichen

nachzeichnete.

Ende April erscheint sein

Buch über Methoden der Arbeit

mit Jugendlichen (meist

mit Migrationshintergrund

der Eltern) mit Problemen in

der Schule und auf dem Weg

ins Berufs- und Erwachsenenleben.

Erhard Brunn wird am 6.

(Vortrag) und 24. April (Lesung)

in der Mediathek in

Bad Krozingen sprechen und

mit Interessierten diskutieren.


NACHHALTIG KULTUR JOKER 23

Kritik und Solidarität

Das iz3w feiert sein 50. Jubiläumsjahr mit verschiedenen Veranstaltungen in Freiburg und ganz Deutschland

Das Team des iz3w

Das 50-jährige Jubiläum des

iz3w fällt mit dem der 68er-

Bewegung zusammen und das

nicht ohne Grund. Im Frühjahr

1968 versammelte sich eine

Gruppe Freiburger Studierender,

um die Aktion Dritte

Welt (ADW) zu gründen, aus

der auch das informationszentrum

3.welt hervorging (iz3w).

Ganz im Zuge des politischen

Aufbruchs der Endsechziger

forderte der Zusammenschluss,

Not und Elend der Dritten Welt

nicht zu ignorieren, sondern

Entwicklungshilfe zu leisten.

Zunächst noch als Partner,

dann als Kritiker ging auch die

ADW bald auf Distanz zur bundesdeutschen

Entwicklungspolitik.

Stattdessen setzten die

Studierenden auf Solidarität mit

antikolonialen und nationalen

Befreiungsbewegungen.

Hauptkritikpunkt des iz3w

liegt bis heute bei der (neo-)

kolonialen Herrschaft des

Nordens über die Länder des

Zukunftswerkstatt Inklusion leben

10 Jahre Behindertenrechtskonvention der

Vereinten Nationen (UN BRK)

Der gemeinnützige Verein

bildung neu denken e.V. veranstaltet

am 5. Mai bereits zum

fünften Mal den bundesweiten

Kongress „Inklusion leben” an

der Staudinger-Gesamtschule

in Freiburg. Im Mittelpunkt der

ganztägigen Veranstaltung steht

die Umsetzung einer inklusiven

Gesellschaft: Was ist seit der

Verabschiedung der Behindertenrechtskonvention

der Vereinten

Nationen (UN-BRK) vor

zehn Jahren geschehen? Welche

Visionen haben wir für die Zukunft?

Welche Aktionen und

Veranstaltungen können wir

uns für nächstes Jahr anlässlich

der zehnjährigen Ratifizierung

der Behindertenrechtskonvention

in Deutschland vorstellen?

Nach einem Input von Alexandra

Haag, die aus ihrem

Buch „Paula mit den Zauberschuhen”

liest, setzt sich Professor

Hans Brügelmann in

seinem Vortrag „Inklusion.

Alle gehören dazu. Alle?” mit

der Förderung individueller

Lernwege über gemeinsame

Aktivitäten auseinander. Daran

anschließend laden erfahrene

Gastgeber*innen die Teilnehmenden

ein, in sieben parallel

stattfindenden Themenräumen

die Umsetzung der Inklusion

seit 2008 in den verschiedenen

gesellschaftlichen Bereichen zu

analysieren sowie Visionen, Lösungen

und Strategien für die

Zukunft zu erarbeiten.

Wie ein Übersetzungsfehler

Schule macht, was unter Inklusion

zu verstehen ist und wie sie

gelebt wird, ist das Thema von

Helen Schneider, Studierende

Pädagogik – Entwicklung und

Inklusion, und Rabea Wehrle,

Studierende Soziale Arbeit.

Verschiedenheit als Chance für

alle und was der pädagogische

und inklusive Auftrag im Zusammenhang

mit Gender ist, ist

der Inhalt des Themenraums zu

dem Anke Rietdorf vom Verein

FLUSS einlädt. Dass die Wirklichkeit

zwischen Inklusion

Foto: Alexandra Heneka

Südens. Aktivismus bedeutet

dabei auch die Auseinandersetzung

mit verschiedenen theoretischen,

gesellschaftskritischen

Ansätzen. Eine produktive

Auseinandersetzung, aus der

im Laufe der 1990er Jahre ein

„Neuer Internationalismus“

entstand. Sein Anspruch, der

gerade heute absolute Gültigkeit

besitzt: Kritische, differenzierte

Analysen auf der Höhe

der Zeit und eine Solidarität,

die nach allen Seiten hin herrschaftskritisch

ist. Zum 50. Jubiläum

des iz3w ist die Zeit für

eine Retrospektive gekommen.

Verschiedene Veranstaltungen

reflektieren Möglichkeiten der

Solidarität heute und den Wandel

der Bewegung.

Veranstaltungen im

Jubiläumsjahr

Am 14. April, 15 Uhr kommen

nicht nur ehemalige und

aktive Mitglieder zum Austauschtreffen

in den Räumen

des iz3w in der Kronenstraße

16a zusammen; auch wird es

eine öffentliche Jubiläumsgala

um 19 Uhr im Kulturzentrum

ArTik/Freizeichen geben. Unter

dem Jubiläumsmotto „50

Jahre Unerhörtes“ gibt es eine

launige Laudatio von iz3w-Ehemaligen,

Gespräche mit ADW-

Mitbegründer Georg Cremer,

der literarischen Übersetzerin

Beate Thill, Martina Backes

und Christian Stock über das

Engagement beim iz3w und

bissig-frisches Musikkabarett.

Lisa Politt und Gunter Schmidt

aus Hamburg präsentieren mit

„Herrchens Frauchen“ intellektuell

forderndes und zugleich

aggressiv politisches Kabarett

ohne sicheren Boden. Ab 22

Uhr ist mit DJane Rike dann

Party angesagt.

Aber auch im weiteren Verlauf

des Jahres wird viel geboten.

Am 9. Juni, 18 Uhr wird

auf dem Grethergelände ein

Open Air Jubiläumsfest mit interkultureller

bis revolutionärer

Musik stattfinden. Von März

bis Dezember ist das iz3w überhaupt

auf bundesweiter Tour.

Anlässlich des 50-jährigen

Bestehens will der iz3w langjährige

Kooperationspartner

besuchen und mit ihnen Veranstaltungen

zu ganz unterschiedlichen

Themen ausrichten.

Von September bis November

ist auch eine Veranstaltungsreihe

in Freiburg

geplant. Rund 10 Veranstaltungen

mit Lesungen, Filmgesprächen

Vorträgen und Podiumsdiskussionen

und eine

Ausstellung „50 Jahre iz3w

– 50 Jahre Internationalismus“

machen auf jeden Fall neugierig.


24 KULTUR JOKER NACHHALTIG

Aktionstag Inklusion am 5. 5. Mai 20188

Am 5. Mai verwandelt sich der Platz der Alten Synagoge in eine bunte Bühne

für alle Akteure rund um Inklusion in Freiburg: Von 11 bis 18 Uhr präsentieren

rund 40 Verbände, Vereine, Initiativen und die Stadt Freiburg, was Inklusion

für sie bedeutet. Infostände, eine Podiumsdiskussion, ein buntes kulturelles

Rahmenprogramm und vielfältige Aktionen wollen die Besucherinnen und

Besucher für das Thema einer gleichberechtigen Teilhabe an der Stadtgesellschaft

sensibilisieren.

11 Uhr Begrüßung durch Herrn Bürgermeister Ulrich von

Kirchbach

11.30 - 12.30 Uhr „Inklusion von Anfang an!?“ Podiumsdiskussion u.a.

mit Herrn Bürgermeister Ulrich von Kirchbach, der

städtischen Behindertenbeauftragten, Sarah Baumgart,

und weiteren Gästen

12.30 - 18.00 Uhr Kulturelles Rahmenprogramm mit inklusiven Bands,

Tanz- und Theatergruppen

Catering von Integrationsbetrieben

Sonntag, 6. Mai, 11 Uhr

inklusiver ökumenischer Gottesdienst,

Christuskirche

Ihre Ansprechpartnerin:

Natalia Boltz

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freiburg@pflegehelden.de

www.pflegehelden-freiburg.de

„Sie wissen, wenn alles inklusive ist, dann ist alles drin. So ist das auch mit der

inklusiven Schule. Integration - darüber redet die Welt nicht mehr und in Deutschland

macht man Versuche bescheidener Art. Integration hat man in der Welt längst

überwunden, weil integrieren kann ich ja nur etwas, was ich vorher ausgesondert

habe. Integration ist immer ein nachträglicher Vorgang. Aber das, worauf es ankommt

ist „alles inklusive“. Alle gehören immer und von Anfang an zusammen. In all der

wunderbaren Vielfalt, die es gibt.“ (Otto Herz)

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Helmut Schlieper (V.i.S.d.P.)

Verlag:

Art Media Verlagsgesellschaft mbH

Auerstr. 2 • 79108 Freiburg

Redaktionsleitung:

Christel Jockers

Redaktion:

Cornelia Frenkel

Peter Frömmig

Annette Hoffmann

Marion Klötzer

Manuel Kreitmeier

Nike Luber

Fabian Lutz

Georg Rudiger

Claus Weissbarth

Friederike Zimmermann

Terminredaktion:

Valentin Heneka

Layout :

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Telefon: 0761 / 72072

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Anzeigen und Artikel liegt beim Verlag.

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Für unverlangt eingesandte Manuskripte,

Fotos, Vorlagen und für Programmhinweise

kann keine Garantie übernommen werden,

sie sind aber herzlich willkommen.

BND Kongress 2016

und „Nixklusion” liegt, weiß

Kerstin Erhardt als Projektleiterin

von „Inklusionsbeobachtung

und -begleitung in Baden-

Württemberg” der Landesarbeitsgemeinschaft

„Gemeinsam

leben – gemeinsam lernen”. Vor

besondere Herausforderungen

sind ländliche Regionen bei der

Umsetzung der Inklusion gestellt.

Das wissen Melanie Hildmann,

Vorsitzende des Beirats

für Menschen mit Behinderung

für den Landkreis Breisgau-

Hochschwarzwald und Michael

Thater, Bürgermeister der Stadt

Wehr und Stiftungsratsvorsitzender

der Stiftung Lothar-

Späth-Förderpreis für Künstler

mit geistiger Behinderung, aus

ihrer täglichen Arbeit. Schülerinnen

und Schülern ihren

persönlichen Lernerfolg wertschätzend

und sachlich korrekt

zu vermitteln, ist das Anliegen

von Wolfram Rollet, Professor

an der Pädagogischen Hochschule

Freiburg, Daniela Körner,

stellvertretende Vorsitzende

des Gesamtelternbeirats

Freiburg und der Lehrerin Andrea

Wagner. Als kleinräumige

Netzwerke bündeln „Sorgende

Gemeinschaften” lokale Angebote,

stärken die Mitverantwortung

und fördern die Beteiligung.

Wie sie funktionieren

weiß Michael Lucke, ehemaliger

Erster Bürgermeister der

Stadt Tübingen und Vorstand

der Dorfgemeinschaft Kiebingen.

Welche Ausmaße soziale

Ungleichheiten angenommen

haben und welche Mechanismen

eine inklusive Gesellschaft

verhindern, analysieren Uwe

Bittlingmayer, Professor für

Soziologie an der Pädagogische

Hochschule Freiburg, und Jürgen

Gerdes, Projektleiter des

BMBF-Forschungsverbundes

„StiEL - Schule tatsächlich

inklusiv.” Gemeinsam mit den

Teilnehmenden erstellen sie

einen „Inklusionsatlas” und

entwicklen Ideen, wie Ungleichheiten

auf lokaler Ebene

begegnet werden kann.

In den großzügigen Pausen

zwischen den drei einstündigen

Arbeitsphasen bietet ein

Campus die Möglichkeit für

Gespräche zum Austauschen

und zum Vernetzen.

In der Kongressgebühr von

39 Euro sind Willkommenskaffee,

Mittagessen, Kaffee

und Kuchen sowie Tagungsgetränke

enthalten. Auszubildende,

Studierende und Menschen,

die Sozialleistungen erhalten,

bezahlen die reduzierte Kongressgebühr

von zehn Euro.

Schülerinnen und Schüler im

Alter von vierzehn bis achtzehn

Jahren nehmen kostenlos

am Kongress teil.

Ausführliche Informationen

zum Programm und den Themenräumen

gibt es unter www.

bildung-neu-denken.de Auf der

Website besteht auch die Möglichkeit,

sich online zum Kongress

anzumelden.


APP „WUNDERFITZ“ FÜR KINOBEGEISTERTE

Die App „wunderfitz“ ist der smarte Begleiter für die Bürger in der Region im Alltag und in der Freizeit:

Neben aktuellen Nachrichten aus der Region, Wissenswertem rund um das Freiburger Rathaus sowie

einem großen Veranstaltungskalender bietet wunderfitz auch die Rubrik „Sport & Freizeit“. Besonders

interessant ist diese Rubrik für begeisterte Kinogänger!

Alle aktuellen Kinofilme

Nutzer sehen auf einen Blick, welche

Kinofilme derzeit aktuell sind. Zudem

stehen Infos über die Handlung und der

Trailer zum Anschauen zur Verfügung.

Was, Wann, Wo

Die App zeigt übersichtlicht, wann ein

Film in welchem Kino gezeigt wird. Dadurch

kann der Nutzer die Vorstellung

wählen, die zeitlich am besten passt.

Filtermöglichkeit

Clevere Filter helfen dem Nutzer bei der

Filmauswahl. Er kann sowohl nach dem

Genre, wie beispielweise Komödie und

Action, oder nach dem FSK filtern.

wunderfitz kostenlos downloaden unter:

wunder-fitz.de


26 KULTUR JOKER INTERVIEW

Fortsetzung des Interviews:

Kultur Joker: Inwiefern sind

Sie Dramaturg geblieben? Was

ist das Verbindende der beiden

Jobs, was kam neu hinzu?

Mackert: Ich kann die Frage

besser beantworten, wenn ich

sie umdrehe: ‚Inwiefern habe

ich schon als Dramaturg so

gearbeitet wie jetzt?‘ Zuerst

war meine Perspektive auf

gesellschaftliche Zukunftsfragen

natürlich eine künstlerische.

Darüber hinaus haben

wir zunehmend versucht, die

öffentliche Debatte auf der

Schnittstelle zwischen ästhetischen

und politischen Fragen

ins Haus zu holen. Erstens

um daran teilzunehmen, vor

allem aber, um das Theater der

Stadt, das für alle Bürger da

sein soll, zu einem Ort zu machen,

an dem gesellschaftlich

relevante Themen diskutiert

werden.

Das vielleicht gelungenste Beispiel

war für mich 2011 die Inszenierung

des „Kaufmann von

Venedig“ mit Schauspielern

aus jüdischen, muslimischen

und christlichen Kulturen.

Diese Inszenierung eines israelischen

Regisseurs habe ich

begleitet mit einer Reihe von

Dialogen, in denen mit Expertinnen

und Experten aus allen

drei Kulturen ein geglücktes

Ineinander von künstlerischer,

wissenschaftlicher und publizistischer

Kompetenz möglich

war. Mit der Reihe „Gespräche

über aktuelle Inszenierungen“,

die ich seit zwei Jahren in der

Akademie zusammen mit dem

Studium Generale anbieten

kann, versuche ich, an diese

Erfahrungen anzuschließen.

Jetzt allerdings aus einer neuen

Perspektive auf der Scharnierstelle

zwischen Kirche und

Gesellschaft.

Kultur Joker: Man kannte Sie

bislang als (kultur)politisch

engagierten Menschen, als

Programmatiker. Können Sie

die Fragen, die Sie persönlich

bewegen, auch an der kirchlichen

Akademie realisieren?

Mackert: Selbstverständlich.

Ich habe z.B. im Sommer

2016, auf dem Höhepunkt der

sogenannten Flüchtlingskrise,

zusammen mit anderen Partnern

eine Reihe mit dem Titel

FRIEDEMANN HAHN

27. April bis 25. Juni

In Zusammenarbeit mit Galerie

Albert Baumgarten, Freiburg.

Öffnungszeiten:

montags bis freitags

10.°° - 16.°° Uhr.

Beschläge Koch GmbH

Hanferstraße 26 - 79108 Freiburg

„Fluchtgrund Klimawandel“

begonnen. Mein Ansatz: Reden

wir jetzt endlich über die

Ursachen, die zu Fluchtbewegungen

führen und vor allem,

beschäftigen wir uns mit der

Frage, inwieweit wir für diese

Fluchtursachen mit verantwortlich

sind!

Kultur Joker: Eine Ihrer ambitioniertesten

Initiativen am

Theater war wohl die Vortragsreihe

„Capitalism Now“ (von

2007 bis 2011). Was hatte es

damit auf sich? Globalisierungsfragen,

Müdigkeitsgesellschaft,

Traumländer, Wohlstandskritik,

Kapitalismuszweifel

– so hießen damals die

Titelzeilen…

Mackert: Wir wollten die Situation

des Menschen im globalisierten

Kapitalismus diskutieren.

und luden dazu Wissenschaftler

unterschiedlicher

Disziplinen zu Vorträgen ins

Große Haus des Theaters ein.

Bald nach Beginn der Reihe

kam die globale Finanzkrise

durch den Zusammenbruch

der Investmentbank Lehman

Brothers.

Kultur Joker: Hatten Sie das

Gefühl, damit beim Publikum

etwas ‚bewirkt‘ zu haben?

Mackert: Ich empfand gerade

in einer so unsicheren Zeit die

Erfahrung, dass sich eine bunt

gemischte Stadtgesellschaft

einmal im Monat zum öffentlichen

Diskurs versammelt,

unglaublich ermutigend. Und

die tolle Resonanz hat mich

motiviert, das über vier Jahre

durchzuhalten.

Kultur Joker: Jetzt planen Sie,

ab Mai 2018, in der Katholischen

Akademie gleichsam

eine Fortsetzung dessen?

Mackert: Die am 15. Mai

startende Reihe „Konturen der

nächsten Gesellschaft“ hat einen

neuen Ansatz. Zusammen

mit dem Studium Generale

werden wir Vorträge anbieten,

abwechselnd in der Akademie

und der Universität, und so

hoffentlich eine noch größere

Öffentlichkeit erreichen.

Kultur Joker: Was ist genau

Ihr Impuls? Warum glauben

Sie, dass das wichtig ist?

Mackert: Wir wollen dazu einladen,

den Blick nach vorne zu

richten, und auf der Basis dessen,

was wir jetzt schon wissen

können, über die Gestaltung

unserer Zukunft zu diskutieren.

Dass die nächste Gesellschaft

durch Phänomene wie

Digitalisierung, Migration und

biotechnische Revolutionen

bestimmt sein wird, ist nicht

mehr fraglich. Fraglich ist jedoch,

was das für die Struktur

und die Kultur der nächsten

Gesellschaft bedeuten wird,

und mit welchen politischen

und sozialen Folgen wir in Zukunft

zu rechnen haben.

Kultur Joker: Wie lange soll

diese neue Veranstaltungsserie

dauern? Können Sie schon

Themen oder Referenten nennen?

Mackert: Wir gehen jetzt erst

mal von drei Jahren bzw. sechs

Semestern aus. Es beginnt am

15. Mai mit Prof. Karl-Siegbert

Rehberg, Soziologe in

Dresden, der über „Empfindsamkeit

und Hass“ spricht und

sich besonders Populismen

und Spaltungstendenzen in

den modernen ‚offenen Gesellschaften‘

widmet. Am 5. Juni

folgt Dirk Baecker, ebenfalls

Soziologe (an der Uni Witten/

Herdecke), mit seinem Beitrag

„Kommunikation mit unsichtbaren

Maschinen“. Er wird

aus der Sicht des Kulturtheoretikers

fragen, wie die Gesellschaft

und die Menschen jetzt

und künftig mit den enormen

digitalen Transformationen

umgehen können. Baeckers

Buch „Studien zur nächsten

Gesellschaft“ ist übrigens der

Titel der Reihe entlehnt. Seitdem

dieses Werk vor zehn Jahren

erschien, sind Verunsicherung

und Orientierungsbedarf

der Menschen in Bezug auf die

Zukunftsfragen massiv gestiegen.

Als dritter Beitrag kommt,

noch vor der Sommerpause,

Prof. Rudolf Stichweh (Soziologe,

Uni Bonn) und spricht

über „Die Weltgesellschaft

und ihre nichtsozialen Umwelten“,

also zur Frage, wieweit

Biosphäre, Technospähre

und Geosphäre das System

der menschlichen Gesellschaft

künftig beeinflussen und verändern

werden.

Kultur Joker: Was möchten Sie

– im besten Falle – mit diesem

Programm bewirken, das an

der Akademie unter dem mehrdeutigen

Titel „Fokus Ver/un/

sicherung“ läuft?

Mackert: Die Bereitstellung

von Orientierungswissen ist

klassische Akademiearbeit

und angesichts überall zunehmender

Verunsicherungstendenzen

nötiger denn je. Darum

geht es zuerst. Die Frage

„In welcher Zukunft wollen

wir leben?“ ist erneut öffentlich

zur Diskussion zu stellen,

um in einer demokratischen

Gesellschaft die Behauptung

wachzuhalten, dass zukünftige

Entwicklungen nicht als

Verhängnis über uns kommen.

Es gibt stets Alternativen, es

gibt Diskussions- und Entscheidungsmöglichkeiten.

Dazu muss man den Dingen

erst einmal ins Gesicht sehen,

muss sich mit Trends und Tendenzen

befassen und in möglichst

vielstimmigen Dialogen

versuchen, zukunftsfähige Haltungen

zu entwickeln.

Kultur Joker: Ist der Erfolg

Ihres neuen Impulses völlig

unabhängig davon, wer die

Freiburger OB-Wahlen gewinnt

und damit auch das kulturelle

und geistige Klima der Stadt

mitbestimmt?

Mackert: Eine Glatteisfrage…

(lacht). Dieser Zusammenhang

steht für mich nicht im Vordergrund.

Kultur Joker: Ist Ihnen eigentlich

aufgefallen, dass unter der

neuen Intendanz die Leuchtschrift

„HE(ART) OF THE

CITY“ an der Theaterfront

umgehend entfernt wurde? Bedauern

Sie das?

Mackert: Das war die skulpturale

Visitenkarte eines

mehrjährigen Kunstprojekts,

das diesen Titel trug und „die

Kunst der Stadt“ zum Thema

machte. Es war also folgerichtig,

dass mit dem Ende des Projekts

auch diese Intervention

in den Stadtraum verschwand.

Als Erinnerung lebt sie ja weiter.

Aber jetzt kommen neue

Projekte mit neuen Ausdruckformen.

Und das ist gut so.

Kultur Joker: Herr Mackert,

vielen Dank für das Gespräch

– und alle guten Wünsche für

Ihre weiteren Vorhaben!

Infos + Termine zur Vortragsreihe

„Konturen der nächsten

Gesellschaft“:

https://www.katholische-akademie-freiburg.de


GESUNDHEIT KULTUR JOKER 27

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe

„Tanz in das Leben“

hat das Zentrum für Strahlentherapie

zusammen mit der

Stiftung „Perspektiven für

Menschen“ im Clubheim des

TTC Rot-Weiß Freiburg e.V. ein

Workshop-Wochenende für Betroffene

von Krebs und Angehörige

veranstaltet. Das einzigartige

Konzept verbindet Tanz

und Bewegung mit eingestreuten

Expertenvorträgen rund um

das Thema Krebs: Entstehung,

Vermeidung, Behandlung mit

naturheilkundlichen Methoden

und Bedeutung der Ernährung.

Im Mittelpunkt standen die Fragen

und Sorgen der Betroffenen

und die Freude darüber, was mit

körperlicher Aktivität alles erreichbar

ist.

Die Diagnose Krebs ist für Betroffene

und deren Umfeld eine

sehr einschneidende Erfahrung

und bringt nicht selten das Leben

komplett aus dem Gleichgewicht.

Die Schlüssel zum langfristigen

Heilungserfolg sind

dabei zum einen eine hochmoderne

Krebsbehandlung, zum

anderen aber auch seelisches

Wohlbefinden – unterstützt

durch körperliche Aktivität,

Ernährung und der Erfahrung,

„Tanz in das Leben“

Tanz in das Leben

Unterstützung für Krebspatienten und Angehörige

nicht allein mit der Erkrankung

dazustehen. Genau an diesen

Punkten setzte der Workshop

an – denn Tanz eignet sich

hervorragend als verbindendes

Element, um sich selbst wieder

näher zu kommen und um neue

Perspektiven für ein Leben mit

oder nach Krebs zu entwickeln.

© Zentrum für Strahlentherapie

Prof Dr. Jutta Hübner, Stiftungsprofessorin

für Integrative

Onkologie der Deutschen Krebshilfe

am Universitätsklinikum

Jena und prominente Mitautorin

der S3-Leitlinie für Komplementärmedizin

bei Krebs, und

Tobias Wozniak, Tanztrainer

mit aktiver Profilaufbahn sowie

Leiter der Tanzgruppen für Patienten

mit Krebs, hatten im Jahr

2015 in Potsdam ein Tanzprojekt

für Patienten und ihre Partner

begonnen. Sie konnte Krankenkassen,

Gesundheitsanbieter und

die Deutsche Krebsgesellschaft

gewinnen, dieses Projekt finanziell

zu unterstützen. Überzeugt

von der sich positiv auf die Therapie

auswirkenden veränderten

Umgang von Patienten und Angehörigen

mit der Krankheit

stellt Professor Hübner fest:

„Tanz spricht den ganzen Menschen

an, und im Tanz spricht

der ganze Mensch. Tanz verbindet

Körper, Seele und Geist“. Zu

den referierenden Experten der

Arbeitsgemeinschaft Prävention

und Integrative Onkologie der

Deutschen Krebsgesellschaft

(DKG) gehörte auch die Sportwissenschaftlerin

Dr. Ivonne

Rudolph aus Berlin. Als Gastreferenten

aus der Region sprachen

Dr. Martina Prinz-Zaiss,

Ärztin für Psychotherapie in

Freiburg mit Schwerpunkt ihrer

Praxis auf Psychoonkologie, und

Tanja M. Schuster, studierte Ernährungsberaterin

aus Titisee-

Neustadt und Inhaberin der dortigen

„Praxis für ganzheitliche

Ernährungsberatung“.

„Achtsames Bewegen steigert

das körperliche Wohlbefinden

und hilft gegen Krebs. Zugleich

verbindet es die Menschen –

solche Angebote für unsere Patienten

liegen uns sehr am Herzen.“

betont PD Dr. Christian

Weissenberger, Leiter des Zentrums

für Strahlentherapie. Seine

Kollegin Dr. Petra Stegmaier,

die die Initiative nach Freiburg

holte und den Workshop mitmoderierte,

ergänzt: „Tanztherapie

ist ein künstlerisches und

wissenschaftlich fundiertes

Therapieverfahren, das zur Verbesserung

der Krankheitsverarbeitung

und der Lebensqualität

beiträgt. Tanztherapie wird

deshalb für Brustkrebs sogar

als psychoonkologische Intervention

in der S3-Leitlinie der

Deutschen Krebsgesellschaft

aufgeführt.“

Zahlreiche Teilnehmer des

Workshops haben ihre Lust am

Tanzen entdeckt und treffen sich

am 13. April, 19 Uhr im Clubheim

des TTC Rot-Weiß Freiburg

e.V. (Böcklerstraße 11).

Weitere Betroffene von Krebs

oder deren Angehörige, die

nicht an diesem Workshop teilnehmen

konnten, sind herzlich

eingeladen.

Young Spirit – das neue Bewusstsein

Lebenskraft 2018 mit vielen Innovationen

LEBENSKRAFT

Messe und Kongress für BewusstSein

Gesundheit und Spiritualität

3. – 6. Mai 2018

Do 17 - 21 h / Fr & Sa 11 - 21 h / So 11 - 17 h

Messehalle Zürich

Erlebe vier Tage lang Top Referenten wie:

Neu für 2018!

Zum 30. Jubiläum erblüht

die Lebenskraft vom 3. bis 6.

Mai in neuem Glanz. Diesmal

fi ndet die größte und angesehenste

Messe und Kongress

für Bewusstsein, Gesundheit

und Spiritualität in der Messe

Zürich und den komfortablen

Seminarräumen des Holiday

Inn statt.

Neben der Ausstellung mit

150 Ausstellern mit wertvollen

Produkten und kompetenten

Beratungen gibt es viele kostenfreie

Vorträge über Ernährung,

Gesundheit und Bewusstseinsthemen.

In über 30 Veranstaltungen

und Workshops geben Wissenschaftler,

Heiler und spirituelle

Lehrer aus Europa, USA,

Indien und Mexiko in dem

umfangreichen Kongress-

Programm ihre Erkenntnisse

und Lebensweisheiten weiter;

Symposien und Workshops

mit Dr. Ruediger Dahlke, Lumira,

Jana Haas, Detlef Soost,

Prof. Gerald Pollack, Thomas

Young und vielen mehr stehen

auf dem Programm.Der

Sonntag lockt mit dem Young

Spirit Event, dem Event für

Bewusstsein und moderne

Spiritualität.

Geöffnet ist die Messe am

Donnerstag 17-21 Uhr; am Fr

+ Sa 11-21 Uhr; am Sonntag 11-

17 Uhr. Am Donnerstag Gratis-

Eintritt von 17-21 Uhr. Weitere

Infos: www.lebenskraft. ch

www.lebenskraft.ch

Direct actions for human rights

Gezielte Aktionen für Menschenrechte

Täglich werden 8000 Mädchen

ihrer Würde beraubt. Helfen Sie,

dieses Verbrechen zu beenden!

www.target-nehberg.de


28 KULTUR JOKER MUSIK

Ehrliche Songs

Wirtz präsentiert neues Album

Sänger Wirtz hat eine ziemliche

Karriere hingelegt. Die

Teilnahme am Erfolgformat

„Sing meinen Song“, Touren mit

Udo Lindenberg und Xavier Naidoo

und eine eigene TV-Show

sind nur wenige der Dinge, die

der Frankfurter erleben durfte.

Aus all diesen Erfahrungen ist

Musik us`m Schwarzwald

Wilde Wälder in Bollschweil

Sie nehmen ihre Themen aus

dem heimischen Wälderalltag:

Wein, Weib, Gesang, gutes Essen,

die Sorge um das liebe Geld

und das allgemeine Wohlbefinden.

Mehrstimmig singen sie mit

Gitarren, Percussion, Glockenspiel

und Melodika über Leben

und Leid im Hochschwarzwald:

Wilde Wälder werden am 12.

April, 20 Uhr, im bolando Dorfgasthaus

in Bollschweil mit viel

sein neues Album Die Fünfte

Dimension erwachsen. Das äußerst

persönliche Album bringt

Ruhe und Bewegung zusammen,

Helles und Dunkles, bietet

also beste Abwechslung. Wer

sich davon überzeugen möchte,

kann Wirtz am 30. April, 20 Uhr

im E-Werk in Freiburg hören.

Humor das Publikum erfreuen.

Bekanntes wird den Weg auf die

Bühne finden und zum Mitsingen

einladen, so der junge Klassiker

Sellerie von der aktuellen

CD Stau lau. Die unersetzbare

Melcher-Mechthild wird ebenso

mit von der Partie sein wie ein

Kontrabass, der aufgrund seiner

„Körpergröße“ als inoffizielles

fünftes Gruppenmitglied gehandelt

wird.

Meister der Trommeln

Gipfeltreffen internationaler Trommler

Spaß am Experiment

Jopo und Ingeborg Poffet in Freiburg

Jopo und Ingeborg Poffet stehen

für absolute Freiheit des

musikalischen Ausdrucks. Als

„network improvisation: Duo

fatale meets Hausbesuche“ mit

Felix Borel an der Violine und

Wolfgang Fernow am Kontrabass

kommen sie mit ihrem

neuen Programm „Roulette-

Circles“ nun auch nach Freiburg.

Foto: Yoshi Toscani

Wenn sich vier international

renommierte Perkussionisten

treffen, dann machen sie das,

was sie am besten können:

Trommeln! Glen Velez, Zohar

Fresco, Andrea Piccioni

und Murat Coşkun bringen ein

echtes Gipfeltreffen der Rahmentrommeln

auf die Bühne

und damit ein kontrastreiches

Programm zwischen Komposition

und Improvisation. Die weltmusikalische

Mischung bringt

Stille, Ekstase und viele Überraschungen.

Das Konzert findet

am 17. April, 20 Uhr in der Christuskirche

Freiburg statt.

Auch gibt es 2x2 Karten zu

gewinnen. Dazu bitte eine E-

Mail mit dem Betreff „Frame

Drum“ bis zum 8. April an redaktion@kulturjoker.de.

Viel

Glück!

Ein gutgelaunter Wechsel verschiedener

Motive steht hier ungezwungen

zwischen absolutem

Free-Play. Für das Publikum auf

jeden Fall ein großer Spaß. Das

Duo wird am 22. April, 20 Uhr

im artjamming, Günterstalstraße

41 zu sehen sein sowie am

24. April , 20 Uhr im FIM Basel,

Unternehmen Mitte, Safe.

Die Musikshow Thriller - Live

Michael Jackson ist ein modernes

Phänomen. Nicht nur

seine Musik, sondern auch sein

Im Konzert „Bonjour mon coeur“

widmet sich der Freiburger

Oratorienchor unter Leitung von

Bernhard Gärtner am 15. April,

19 Uhr, im Bürgerhaus Zähringen

in Freiburg der weltlichen

Vokalmusik des 16. und 17.

Jahrhunderts. Die musikalische

Gattung dieses Genres war das

Madrigal, das vor ca. 500 Jahren

in Italien entstand und zum

Gegenstück der Motette wurde.

Michael Jackson live

Eine Hommage an den King of Pop

Foto: Hugo Glendinning

unverwechselbarer Tanzstil

schufen einen modernen Mythos,

der bis heute Strahlkraft

Das Neue und gleichsam Revolutionäre

dieser Kompositionsform

war die Sprache, die

nun nicht mehr Latein, sondern

die jeweilige Muttersprache war,

sodass jeder den Text verstehen

konnte. Dazu kam, dass in der

Musik eindeutig der Inhalt des

Textes vernehmbar wurde, was

die Kirche bis dahin abgelehnt

hatte. Hier war Monteverdi mit

ein Wegbereiter.

besitzt. Die Musikshow Thriller

- Live nimmt sich nun allen

Facetten des Künstlers an. Fünf

Sängerinnen und Sänger bringen

zusammen mit einer Live-

Band volle Performance-Action

. Eine echte Hommage an den

King of Pop. Die Show findet

vom 17. bis 22. April im Theater

11 in Zürich und vom 24. bis 29.

April im Musical Theater Basel

statt. Die Uhrzeiten sind: Di/

Do/Fr 19.30 Uhr, Mi 18.30, Sa

14.30, 19.30 Uhr und So 13.30,

18.30 Uhr.

Auch gibt es 2x2 Karten für

die Premiere am 24. April in

Basel zu gewinnen. Dazu bitte

eine E-Mail mit dem Betreff

„Michael Jackson“ bis zum 8.

April an redaktion@kulturjoker.de.

Viel Glück!

Mendelssohns „Elias“

6. Abokonzert des Freiburger Barockorchesters

Am 2. April, 20 Uhr wird das

FBO im Freiburger Konzerthaus

Mendelssohns Oratorium Elias

aufführen. Mitwirken wird auch

der RIAS Kammerchor.

Fast zehn Jahre hat Mendelssohn

an seinem zweiten Oratorium

Elias gearbeitet. Zur Uraufführung

1846 in Birmingham

brachte ein Sonderzug etwa

300 Aufführende aus London,

als Rahmenprogramm gab es

Das Musikkollegium Freiburg

blickt 2018 auf sein 30-jähriges

Bestehen zurück. Es wurde

1988 von dem zwischenzeitlich

verstorbenen Geiger Wolfgang

Kramer, damals Mitglied des

Freiburger philharmonischen

Orchesters, gegründet. Das Orchester

vereinigt Amateure verschiedener

Alters- und Berufsgruppen,

unterstützt von professionellen

Instrumentalisten.

Alle verbindet der Wunsch, anspruchsvolle

Orchesterliteratur,

außerdem Haydns Schöpfung

und Teile aus Beethovens Missa

Solemnis zu hören. Das Publikum

war begeistert von der

musikalischen Darstellung des

alttestamentarischen Propheten,

der gegen Götzenverehrung

und Vielgötterei kämpft

bis er im eigenen Land nichts

mehr zählt und ihm des Lebens

überdrüssig, einsam sein Gott

erscheint und zum Propheten

Sinfoniekonzert

30 Jahre Musikkollegium Freiburg

darunter auch eine für das MKF

geschriebene Komposition, auf

hohem Niveau aufzuführen. Der

Idealismus und die Begeisterung

der Mitwirkenden sichern dem

Orchester ein interessiertes Publikum.

Wolfgang Kramer übergab

1991 die Leitung des Orchesters

dem Pianisten Michael Uhde. Ein

des Messias verklärt. Die Dramatik

der packenden Musik, die

ausladenden Chorszenen und

die opulente Instrumentierung

machen das Stück zu einem der

Schaffenshöhepunkte am Ende

des kurzen Komponistenlebens,

zu einem der bedeutendsten

Oratorien des 19. Jahrhunderts

und zu einem Highlight der

Jubiläumssaison des FBO (30

Jahre).

Jahr danach übernahm der Geiger

Michael Kuen das Ensemble

und leitet es bis heute. Das umfangreiche

Repertoire umfasst

Sinfonien und Solokonzerte aus

Klassik, Romantik und Moderne.

Auf dem Programm am 28.

April in der Martinskirche in

Müllheim und am 29. April,

19.30 Uhr im Forum Merzhausen

stehen das Cellokonzert op.85

von Edward Elgar und die Symphonie

Nr.2 op.73 von Brahms.

Solist ist Juris Teichmanis.

Bonjour mon coeur

Weltliche Vokalmusik mit dem Oratorienchor

So werden im Konzert Werke

dieses Komponisten erklingen,

aber auch französische, englische

und deutsche Madrigale in

den Vertonungen u. a. von Bennet,

Farmer, Hassler, Lasso, Marenzio,

Morley, Passereau, Senfl

und Vecchi. Solistin ist Anna-

Maria Wilke (Sopran), die von

Niels Pfeffer (Cembalo) begleitet

wird. Er wird auch Werke für

Gitarre aus dieser Zeit spielen.


MUSIK KULTUR JOKER 29

Jazzheroen im Mai

Das forum jazz mit einem erlesenen Festival-Programm

Feinkost für die Ohren

verspricht das Festival

des forum jazz im Forum

Merzhausen vom 3. bis 6.

Mai.

Zur Eröffnung am 3.

Mai, 20 Uhr zeigt das

Festival die Dokumentation

Rebell am Bass über

die schwäbische Jazzlegende

Eberhard Weber.

Im Anschluss findet

ein Gespräch zwischen

Hans Hielscher (Der

Spiegel) und dem Künstler

statt. Am 4. Mai, 20

Uhr bringt das gewitzte

Emil Brandqvist Trio aus

Schweden und Finnland

Melodie und Jazzekstase

kunstvoll zusammen.

Der Verein artisse e.V. bietet

mit seiner Initiative „Merzhausen

on the Rocks“ regionalen

Rock- und Schülerbands die

Möglichkeit, sich im Forum

Merzhausen zu präsentieren.

Bob Dylan bleibt unermüdlich

und auf Tournee. So trotzt

er auch allen, die glauben, dass

alles über ihn längst gesagt sei.

Das ist natürlich falsch, denn Dylan

bleibt im Wandel. Von seinen

frühen Folk-Classics über Folk-

Rock über Gospel über Soul und

vor kurzem wieder zurück zu

Jazz und Blues, seinen Wurzeln,

die er bereits zu Beginn seiner

Karriere mit frühen Tributen an

Woody Guthrie beschwor. Dylan

ist Poet, Popikone und mittlerweile

sogar Literaturnobelpreisträger.

Viele Gründe, neugierig

Das Zusammentreffen heterogener

Klang- und Erlebniswelten

– Seele und Stadt, Lyrik

und Lärm, Klangschönheit und

Chaos – bildet das Thema des

5. Saisonkonzerts des Ensemble

Aventure im Zusammenspiel

mit der Stimmvirtuosin Salome

Kammer am 26. April, 20 Uhr in

der Elisabeth Schneider Stiftung

in Freiburg.

In Membran (2014) knüpft Carola

Bauckholt an die Schönheit

von Volks- und Schlafliedern

an, die sie ihren Kindern sang,

verfremdet durch ein konkretpoetisches

Liebesgedicht von

Vincent Klink und Patrick Bebelaar

„Merzhausen on the Rocks“

Rock- und Schülerbands im Forum

Am 30. April ab 19.30 Uhr treten

hier die Indie-Rockband

Blindfall und Intoxicated auf.

Intoxicated mag eine etwas härtere

Gangart, spielt sich aber

dennoch durch alle Emotionen

Never Ending Tour

Bob Dylan kommt nach Baden-Baden

auf seine Auftritte zu sein. Am

23. April, 20 Uhr kommt die

Clash

5. Saisonkonzert des Ensemble Aventure

Ernst Jandl und eingewoben

in eine experimentelle Performance.

Einen Ping-Pong-Clash

liefern sich Bassklarinette und

Viola in Georges Aperghis‘

Rasch (1997-2001) bis zur Verflechtung

und Verwischung

der instrumentalen Charakteristika.

Die Komponistin Sarah

Nemtsov wiederum vertieft mit

ihrem Keyboard-Drumset-Duo

white eyes erased ihre Spurensuche

nach Zwischenräumen

der Identität im Aufeinanderprall

verschiedenster Einflüsse.

Während Martin Smolkas minimalistisches

LiPoLied, eine

Foto: Rüdiger Schestag

Power und Poesie bietet

auch Enrico Rava, der am

5. Mai, 20 Uhr ins Forum

Merzhausen kommt. Mit

78 Jahren ist der leidenschaftliche

Trompeter einer

der Vaterfiguren des

Jazz in Europa, aber auch

nimmermüde.

Mit Vincent Klink und

Patrick Bebelaar kommt

das Festival zu einem

starken Abschluss. Die beiden

präsentieren eine musikalische

Lesung im Rahmen

einer Matinee am 6.

Mai, 11 Uhr. Klink kocht

nicht nur gut und prominent,

sondern ist auch ein

begnadeter Jazzmusiker

am Bassflügelhorn.

des Rock. Vorneweg wird die

Schülerband „Lean Stone“ zu

hören sein. Die kräftige und außergewöhnlich

reife Stimme der

Frontfrau Lea Stein ist das Markenzeichen

dieser Formation.

Legende mit Band nun ins Festspielhaus

Baden-Baden.

Vertonung des chinesischen

Liebesgedichts Am Berge Ging-

Ting-Schan, die klanglichen Dimensionen

von Sprache im Blick

auf Natur auslotet, lässt Heiner

Goebbels in seinem fulminanten

Trio Surrogate (2015) rastlosnervös

die Großstadt pulsieren.

Ein Programm der Gegensätze,

des Clash: Chinesische

Naturlyrik trifft auf westliche

Klangexperimente, Eigenes

verschränkt sich mit Fremdem –

doch Musik bildet dritte Räume,

weit über Clash hinaus.

Die Klangregie hat Roland

Breitenfeld.

Foto: Vaddi Concerts

Rockende Rückschau

Tocotronic in Freiburg

Tocotronic lassen sich Zeit,

wenn sie welche brauchen. Daher

war es das letzte Jahr ruhig

um die Band. Und dann

erschien ihr wuchtiges Album

Die Unendlichkeit. Eine Autobiografie

in 12 Kapiteln und in

bandtypischer Tiefgründigkeit.

Alle Facetten Tocotronics sind

hier vereint und so schließt sich

auch der Kreis zum Frühwerk.

Auf ihrer Albumtour kommt die

Gruppe wieder in ihr gern besungenes

Freiburg. Als Vorband

singen Ilgen-Nur über das Leben

und seine Unwägbarkeiten.Das

Konzert findet am 11. April, 20

Uhr im E-Werk in Freiburg statt.

Trauer und laute Klänge

David Bryant mit seinem neuen Album

Für sein neuestes Album Revelation

hat sich Bluesrock-

Gitarrist Danny Bryant seinen

schwierigsten Seiten gestellt, ist

seinen Verlusten, Ängsten und

seiner Depression nachgegangen.

Dass sein Album dennoch keine

Trauermusik bietet, zeigt dass

Bryant als leidenschaftlicher

Musiker nicht an Bedächtigkeit

und Regression gelegen ist. Vielmehr

wird es rockig, seine Songs

sollen laut gespielt werden. Auf

seiner Europa-Tour spielt seine

Band in Begleitung eines satten

Big Band-Sounds. David Bryant

kommt am 20. April, 20 Uhr dabei

auch ins Jazzhaus Freiburg.

Rhythm & Blues

The Voyagers feat. Waldo Weathers

Die Rhythm & Blues Veranstaltungsreihe

im Kurhaus Baden-

Baden ist längst kein Geheimtipp

mehr, sondern in über dreizehn

Jahren zu einer festen Institution

im Programm der Baden-Baden

Events geworden. Ihr künstlerischer

Leiter und Schlagzeuger

der Band The Voyagers, Ralf

Heinrich, lädt zu jedem Konzert

Solisten ein. Jeder Abend der

Bluesreihe wird so zu einem musikalischen

Unikat. Am 5. April,

20 Uhr wird der ausdrucksstarke

Saxophonist und Sänger Waldo

Weathers zu Gast sein.

„Kontraste“

Klassik in Weingarten

In der Konzertreihe Klassik

in Weingarten gastiert das

Klaviertrio Antonio Pellegrini,

Tobias Moster und Monika

Sundermeyer am 14. April im

Mehrgenerationenhaus EBW in

Groove international

Can Leman & Band

Freiburg-Weingarten. Unter dem

Titel Kontraste stehen Werke

von Joseph Haydn, Astor Piazzolla

und Sergej Rachmaninoff.

Konzertbeginn ist 19.30 Uhr.

Eintritt frei, Spenden erbeten.

Can Leman & Band wagen

einen ganz besonderen musikalischen

Cocktail. Türkisch orientalische

Popmusik trifft auf

Einflüsse aus R&B und Funk.

Die achtköpfige Gruppe präsentiert

vielseitige Klänge zwischen

souligem Gesang, gefühlvollen

Balladen und groovigen

Bässen. So tanzt das Publikum

auf drei Kontinenten, ein absolutes

Highlight der deutschtürkischen

Musikszene.

Das Konzert findet am 26.

April, 20 Uhr in der Mensabar

in Freiburg statt.


30 KULTUR JOKER MUSIK

Musik und Erinnerung

Konzert, Film und Diskussion

Die Hochschule für Musik

bringt mit ihrer nächsten Veranstaltung

und unter der Frage

„Brauchen wir eine Erinnerungskultur?“

Konzert, Film

und Diskussion zusammen. Zum

Auftakt sind Kompositionen von

Max Bruch und Ernst Bloch zu

hören. Daraufhin wird der Film

Orchestras of Exiles über die

Gründung des Palestine-Symphony-Orchestra

gezeigt. Die

Eindrücke finden dann ihren

Platz in einer abschließenden

Diskussion, die noch einmal die

Frage stellt: „Brauchen wir eine

Erinnerungskultur?“ Die Veranstaltung

findet am 25. April, 18

Uhr in der Hochschule für Musik

Freiburg statt.

„Surprises!“

Schloßkonzerte Bad Krozingen

Mit dem neuen Programm

Surprises! zu hören am 8. April,

16 Uhr im Schloss Bad Krozingen,

widmet sich das ensemble1800berlin

einem zentralen

Aspekt in Joseph Haydns Werk:

Der Überraschung! Zwischen

1791 und 1795 entstanden während

zweier Aufenthalte in London

Haydns gleichnamige Sinfonien.

Die Überraschung und der

Klassik meets Rap

Kontra K in Baden-Baden

Mit einer jungen Zielgruppe

im Fokus startet Baden-Baden

Events in Kooperation mit Das-

Ding eine neue Konzertreihe:

„Die Beste Nacht - Ein Act,

Zwei Shows“. Jeder Musiker soll

neben seiner regulären Show etwas

Besonderes auf die Bühne

bringen. Den Auftakt macht

Rapper Kontra K am 22. April,

19 Uhr im Bénazetsaal im Kurhauses

Baden-Baden. Seine besondere

Darbietung liegt in einer

Kooperation mit der Philharmonie

Baden-Baden. Hip Hop

Beats treffen klassische Instrumente.

Danach geht es in klarer

Rapper-Manier weiter, also mit

seinen gewohnt ehrlichen Texten

und kraftvollem Auftreten.

Kontra K beweist sich als echter

Kenner menschlicher Ängste

und Hoffnungen. Karten: www.

badenbadenevents.de

Christ ist erstanden

Chorkonzert in Nimburg / Emmendingen

Am Ostersonntag, 19 Uhr wird

es in der ev. Nimburger Bergkirche

ein Chorkonzert unter dem

Titel „Christ ist erstanden“ geben.

Der Bezirks-Chor cantate

dekanate singt zwei Chorstücke,

die genau diesen Titel tragen: von

Orlando di Lasso und von Jörn

Bartels. Der erste Programmblock

widmet sich Werken von

Heinrich Schütz. Im zweiten

Teil wird die Orgel den Chor bei

englisch-sprachigen Werken begleiten.

Danach folgen Stücke für

wirkungssteigernde Kontrast,

die Monotonie, prägen diese

äußerst elegante Komposition.

Haydn verstand es, die Londoner

bis zu seiner letzten Sinfonie

mit immer Neuem und Unerwartetem

wortwörtlich vom Stuhl

zu reißen. Zu hören sind neben

Werken von Haydn auch die Ouvertüre

zu Mozarts „Clemenza

di Tito“ aus dem Jahre 1791.

Frauenchor wie das 8-10-stimmige

„Jubilate Deo“ von Pietro

Ferrario. Anschließend geht es

mit dem Gloria von Bob Chilcott

in Richtung Jazz. In diese Sparte

gehört auch das „Come Sunday“

von Duke Ellington (bearbeitet

für drei Frauenstimmen und Klavier

von Jörn Bartels). Am Ende

steht das Abendlied von Rheinberger.

Die Leitung hat Bezirkskantor

Jörn Bartels. Weiterer

Termin: 2. April, 19 Uhr in der

ev. Stadtkirche Emmendingen.

Jazzgrooves und echte Party

Das Jazzfest bringt erstklassige Jazzkünstler nach Rottweil

Count Basie Orchestra

Neben dem Musikspektakel

„Jazz in Town“ am 30. April

in der Rottweiler Innenstadt

präsentiert der Jazzfest Verein

zwischen dem 27. April und 12.

Mai, immer um 20.30 Uhr acht

Musikabende in der Alten Stallhalle

Rottweil und damit Jazz

in allen Facetten. Den Auftakt

bildet das exklusive Gastspiel

der Funk-Formation Tower Of

Power am 27. April. Soul meets

Funk in der Turmstadt Rottweil.

Zum 28. April gibt sich das 1935

gegründete Count Basie Orchestra

die Ehre. Ein voller, preisgekrönter

Big Band Sound.

Am 3. Mai bringen die erfolgreichen

Ladysmith Black

Mambazo aus Afrika Tanz,

Liebe und Harmonie in einem

mitreißenden Groove. Der 4.

Mai bietet eine waschechte

Blues-Night. Danny Bryant und

seine Big Band zeigen versierte

und charismatische Bühnenperformances

mit Druck und Gefühl.

Am selben Abend parkt

der Blues Caravan 2018. Drei

Künstler treffen hier aufeinander:

Vanja Sky, Bernard Allison

und Mike Zitos.

Am 5. Mai überrascht Herbert

Pixner mit seinem wilCross-

Over zwischen Volksmusik,

Jazz, Folk und Blues. Zum 9.

Mai bringt Joy Denalane deutschen

Soul in akustischem Gewand.

Die hippen Acts Pimpy

Panda und Babylon Circus sorgen

am 11. Mai für Partyatmosphäre

zwischen Jazz, Rock,

Pop and more!

Das Finale des 31. Jazzfest

in Rottweil am 12. Mai wird

zur bombastischen Verschmelzung

von Jazz und Tanz mit

der FUMMQ & A Dance Jazz

Fusion, meisterhafte Improvisationen

garantiert!

Weitere Infos:

www.jazzfest-rottweil.de

Frankreich, Deutschland, Goethe

Die Badenweiler Musiktage bieten ein vielseitiges Programm

„Heut‘ und ewig“, so das Motto

der diesjährigen Badenweiler

Musiktage vom 28. April bis

1. Mai im Kurhaus. Der Titel

ist auch jener eines Goethe-

Gedichts, das Wolfgang Rihm

vertont hat. Aber nicht nur seine

preisgekrönten Vertonungen

sind Inhalt der Musiktage,

sondern auch eine Feier des

deutsch-französischen Verhältnisses.

So beginnen die Musiktage

am 28. April, 18 Uhr mit einem

Kammerkonzert, das nicht nur

Zappaesk

Die GrandMothers of Invention

Frank Zappa ist längst eine

Legende, lebend allerdings

nicht mehr. Sein Erbe erklingt

aber weiter. Die Grandmothers

of Invention tragen seine Kompositionen

als Nachfolgegruppe

seiner berühmten Begleitband

die Mothers of Invention gutgelaunt

weiter. Drei original

Mitglieder der ursprünglichen

Kultgruppe sind auch heute

noch dabei und bieten verrückte

Sounds, puren Einfallsreichtum.

Auf der Bühne im Burghof

Lörrach stehen die Veteranen

Bunk Gardner, Don Preston, Ed

Mann und Schlagzeuger Christopher

Garcia. Das Konzert

findet am 2. Mai, 20 Uhr statt. Die Nachfolger der Mothers of Invention Foto: Dieter Jakob

dem großen Claude Debussy,

sondern auch Streichquartetten

von Arnold Schönberg und Tristan

Murail eine Bühne bietet.

Am 29. April, 18 Uhr erklingen

Lieder von Wolfgang Rihm,

aber auch Franz Schubert. Ein

Künstlergespräch von Lotte

Thaler mit den Musikern Hans

Christoph Begemann und Thomas

Seyboldt findet um 11.15

Uhr im Vortragssaal des Kulturhauses

statt.

Am 30. April, 18 Uhr folgt

das zweite Kammerkonzert

mit Werken von Schubert, B.A.

Zimmermann, Mozart und Beethoven.

Der Abschluss der Musiktage

am 1. Mai beginnt um

11 Uhr - die russische Pianistin

Katja Poljakova führt durch die

Sammlung historischer Tasteninstrumente

in Bad Krozingen.

Ein Klavierabend um 18 Uhr mit

Werken von Schubert, Mendelssohn

Bartoldy, Chopin, Liszt

und Strawinsky rundet den inspirierenden

letzten Tag ab.

Weitere Infos/Karten:

www.badenweiler-musiktage.de


MUSIK KULTUR JOKER 31

Verbindung der Weltreligionen

Ein deutsch-israelisches Konzertprojekt

Camerata Academica Freiburg

Die Camerata Academica

Freiburg e.V. wird 2018 gemeinsam

mit zwei israelischen Chören

aus Tivon und Misgav sowie

dem Villinger Ensemble „Vokale“

Felix Mendelssohn Bartholdys

„Elias“ in Deutschland

und Israel zur Aufführung bringen.

Das Oratorium ist sowohl

für Juden als auch für Christen

ein zentrales Werk – die alttestamentarische

Geschichte vom

standhaften Propheten, theatralisch

in Musik gesetzt, verbindet

die Weltreligionen. Das Freiburger

Konzert findet am 7. April,

19 Uhr in der Herz-Jesu-Kirche

im Stühlinger statt. Am 8. April,

17 Uhr ist das Werk im Franziskaner

in Villingen hören. Die

musikalische Gesamtleitung hat

die israelische Dirigentin Yael

Wagner-Avital, Als Solisten

sind Siri Karoline Thornhill

(Sopran), Britta Schwarz (Alt),

Philipp Nicklaus (Tenor) und Johannes

Hill (Bariton) zu hören .

Meisterhafte Klänge

Festkonzert L`Orchestra I Sedici in Freiburg

Es ist zu einer schönen Tradition

geworden – seit nunmehr

zwölf Jahren gastiert das

L`Orchestra I Sedici einmal jährlich

in Freiburg im Historischen

Kaufhaus. In diesem Jahr sind

die virtuosen Klangkünstler der

Geigen, Bratschen, Celli und

Kontrabässe zu erleben am 22.

April, 19 Uhr.

Mit komplett neuem Programm

und Kompositionen von

Bach, Mozart, Corelli, Barber

und Dvoràk versprechen die Sedici

ein ebenso buntes, wie auch

furioses Klangfeuerwerk. Die

16 Ausnahmemusiker aus verschiedensten

Nationen faszinieren

ihr Publikum mit Raffinesse,

einer homogenen Spielkultur

und purer Leidenschaft für die

Musik.

Gegründet wurde der Klangkörper

1998 vom bekannten

italienischen Dirigenten Luigi

Sagrestano. Der Maestro zog

sich vor fünf Jahren vom aktiven

Dirigentenleben zurück. Als

Foto: Michael Bamberger

künstlerischer Leiter und Mäzen

fördert und fordert er nach wie

vor die internationalen Musiker

bei der intensiven Probenarbeit.

„Die Arbeit mit den jungen Leuten

hält auch mich jung“, meint

der mittlerweile 88-jährige polyglotte

Grandseigneur und Spiritus

Rector des Orchesters.

Zeitgemäße Interpretation der

Musik, aus dem Blickwinkel einer

Generation junger Künstler

– auch dafür steht Sagrestano.

Unter der Leitung des rumänischen

Konzertmeisters Petru

Lupan musiziert ein junges internationales

Kollektiv, enthusiastisch,

frech und punktgenau

und lädt auf eine Reise ein, auf

der es viel Neues und Unerwartetes

über die Musik zu entdecken

gibt.

Klassiker der Moderne

Claude Debussy und Francis Poulenc

Claude Debussys Tod liegt bereits

100 Jahre zurück, die aufrüttelnde

Modernität seiner Werke

bleibt aber aktuell. Die Freiburger

Holst Sinfonietta spielt zu

diesem Anlass ein Kammermusikkonzert

unter dem Motto „Debut

à la française“ am 28. April,

20 Uhr im Humboldtsaal Freiburg.

Zu Debussys Stücken treten

Werke von Francis Poulenc.

Dabei präsentieren sich auch die

österreichische Flötistin Julia

Stocker und der spanische Klarinettist

Lorenzo Salvá Peralta als

Neuzugänge des Ensembles.

Gesang global

Südufer-Chor auf musikalischer Weltreise

Der Südufer-Chor steht für

Vielfalt, die ganze Welt und

interkulturelle Begegnungen.

Am 7. und 8. April um 20 Uhr

kommt dieser Aspekt ganz besonders

zum Klingen. Da heißt

es „Songs of Dreams and new

Tomorrows“. Besungen werden

„Seltsame Vögel“

Liederabend Magdalena Ganter

Die gebürtige Schwarzwälderin

Magdalena Ganter präsentiert

im SWR-Studio Freiburg

am 27. April, 20 Uhr einen

Liederabend voller energiegeladener

Chansonmusik mit Liedern

zwischen Froh- und Wahnsinn.

An guten Tagen begleitet

von Simon Steger am Klavier.

Sie ist experimentierfreudig,

spielwütig und vor allem wild

auf die Bühne des Lebens. Ihre

Liebe zum Chanson zelebriert

sie dabei in ihren Kompositionen

zum Programm Seltsame

Vögel. Darin spiegelt sich ihre

Jazz im depot.K

Konzert mit dem Chamber Jazz Quartet

Im Rahmen der Ausstellung

„Capre“ von Heidi Armbruster

(bis 22. April) spielt am

14. April, 19 Uhr das Chamber

Jazz Quartet im depot.K, Lehener

Straße 30 in Freiburg. Die

2016 zum Quartett erweiterte

Freiburger Jazzgruppe mit Ingmar

Kerschberger (as), Jürgen

Hagenlocher (ts), Michael Pöhlmann

(b) und Nicolai Daneck (p)

Rituale aus der ganzen Welt und

das in 10 verschiedenen Sprachen.

Musikalische Traditionen

treffen dabei auf neue Arrangements.

Noch dazu verfeinen

SolistInnen das Gesamtbild.

Das Konzert findet im Südufer-

Theater statt.

unkonventionelle Art, ihre Lust

an der Improvisation und am

Geschichten erfinden – und

doch geht es vor allem um Liebe

und Freiheit.

präsentiert die Musik ihres Bassisten

in einem außergewöhnlichen

Rahmen. Unverstärkt

und ohne Schlagzeug können

Bläser, Klavier und Kontrabass

einen ganz eigenen Klang entfalten.

Mal lassen sich die vier

Musiker von den rhythmischen

Verwegenheiten eines Charles

Mingus, mal von Flamenco oder

Tango Nuevo inspirieren.

Orgel trifft Akkordeon

Wallfahrtskirche auf dem Lindenberg

Am Ostermontag, 2. April, 17

Uhr findet in der Wallfahrtskirche

auf dem Lindenberg/St. Peter

ein Konzert für Akkordeon

und Orgel statt. Teodoro Anzellotti,

Professor für sein Instrument

an der Musikhochschule

Freiburg, ist ein Pionier für eine

Neuausrichtung des Akkordeonspiels.

Zusammen mit Bezirkskantor

Johannes Götz hat er ein

Programm erarbeitet, das die

unterschiedlichen Facetten beider

Instrumente beleuchtet. Akkordeon

und Orgel spielen zusammen

Werke barocker Komponisten

für zwei Tasteninstrumente:

Tanz-Variationen von

Viadana und ein Concerto von

Antonio Soler mit spanischem

Flair. Anzellotti wird Werke von

Froberger und Rameau spielen,

die er selbst für das Akkordeon

eingerichtet hat, die Orgel antwortet

mit Musik der gleichen

Komponisten. Mauricio Kagels

„Rrrrrrrr….“-Stücke für Akkordeon

und Ligetis Etüde Nr.1 für

Orgel erweitern das Ausdrucksrepertoire

beider Instrumente.


32 KULTUR JOKER VERANSTALTUNGEN

So 1. April

FREIBURG

Musik

21 h: Hemelbestormer + The Great Old Ones –

Post-Rock, Sludge, Doom, Black Metal. Slow Club

21 h: The Baboon Show – Punkrock. SoundGo-

Round-Konzert. Waldsee

Theater & Tanz

18 h: Ein Sommernachtstraum – Komödie von

William Shakespeare. Theater Freiburg, Großes

Haus

20 h: Drei Mal Leben – Komödie von Yasmina

Reza. Wallgraben Theater

BASEL

Musik

19:30 h: JoJo Mayer & Nerve – Elektronische

Musik, Improvisation. Filmvorführung und Konzert.

Kaserne Basel

ANDERE ORTE

Baden-Baden

14 h: Der philharmonische Salon: Zeitlose

Harmonie – Werke von Liszt und Wagner. Osterfestspiele

2018. Brenners Park Hotel, Orangerie

14 h: Mozart: Die Gärtnerin aus Liebe –

Kammeroper. Theater Baden-Baden

18 h: Osterfestspiele Baden-Baden: Berliner

Philharmoniker – Krystian Zimerman & Sir Simon

Rattle. Werke von Bernstein und Beethoven.

Festspielhaus Baden-Baden

Müllheim

10 h: Festliche Kirchenmusik – Im Auferstehungsgottesdienst

an Ostersonntag. Werke von Brixi,

Rosenmülle, Boyce u.a. Ev. Stadtkirche Müllheim

Münstertal

20 h: Schwarzwaldkapelle Münstertal – Osterkonzert.

Werke von Strauss, McBeth, Melilo u.a.

Belchenhalle

Staufen

17 h: Wer war George Kaplan? – Western-

Komödie nach Alfred Hitchcock. Auerbachs

Kellertheater

Teningen

19 h: Bezirks-Chor Cantate Dekanate – Christ ist

erstanden. Bergkirche Nimburg

ANDERE ORTE

Bad Krozingen

11 h: Klassik-Brunch im Frühling – Mit Johann-

Strauß-Ensemble. 23. Bad Krozinger Mozartfest.

Kurhaus Bad Krozingen

Baden-Baden

11 h: Die Erschaffung der Welt – Meisterkonzert.

Casino Baden-Baden

15:30 h: Tanztee am Ostermontag – Mit der

Casino Band Baden-Baden. Kurhaus Baden-

Baden

16 h: Wagner: Parsifal – Szenische Oper.

Festspielhaus Baden-Baden

Badenweiler

17 h: Concert Mosaiques – Werke von Franck,

Fauré, Vierne u.a. Ev. Pauluskirche Badenweiler

Emmendingen

19 h: Bezirks-Chor Cantate Dekanate – Christ ist

erstanden. Ev. Stadtkirche Emmendingen

St. Peter

17 h: Teodoro Anzellotti & Johannes Götz –

Orgel trifft Akkordeon. Werke von Kagel, Ligeti,

Froberger u.a. Wallfahrtskirche Maria Lindenberg

Staufen

17 h: Wer war George Kaplan? – Western-

Komödie nach Alfred Hitchcock. Auerbachs

Kellertheater

Sulzburg

16 h: Festliches Osterkonzert – Im Glanz von

Trompete und Orgel. Klosterkirche St. Cyriak

Di 3. April

FREIBURG

Musik

19:30 h: Florian Silbereisen präsentiert – Das

große Schlagerfest 2018. Sick-Arena

Design-Ausbildung ohne Hürden

Die Akademie für Kommunikation in Freiburg bietet staatlich anerkannte

Ausbildungsalternativen

Wer noch in diesem Jahr eine

Ausbildung in einem Designberuf

anstrebt, aber die Aufnahmeprüfung

ins Berufskolleg

für Grafik-Design scheut

oder verpasst hat, der findet

an der privaten Akademie für

Kommunikation in Freiburg

zwei staatlich anerkannte Ausbildungsalternativen.

Die vielseitigen Gestaltungsmöglichkeiten

des Computers

sind Kernthema der

zweijährigen Ausbildung im

„Berufskolleg Technische Dokumentation“.

Dabei steht der

Aspekt „Mediendesign“ durch

das Profilfach „Multimedia“

im Vordergrund. Fächerübergreifend

wird an neuester

Hardware der Umgang mit der

ganzen Palette multimedialer

Anwendungen gelehrt.

Absolventen können als

„staatlich geprüfte technische

Kommunikationsassistenten“

einen Arbeitsplatz in vielen

produzierenden Unternehmen

verschiedenster Branchen

anstreben oder sich dank der

parallel erworbenen Fachhochschulreife

(BW) in einem Studium

weiterbilden.

Wer seine Stärken in kreativer

Formgestaltung und einer

etwas handwerklicher orientierten

Designausbildung sieht,

Mo 2. April

FREIBURG

Musik

19:15 h: Freiburger Barockorchester – Elias.

Werke von Mendelssohn. Einführung 19.15 Uhr.

Konzerthaus Freiburg

21 h: The Someday Sessions – Nu Jazz Open Mic

Session. The Great Räng Teng Teng

Theater & Tanz

19 h: Der Theatermacher – Schauspiel von

Thomas Bernhard. Theater Freiburg, Kleines Haus

Partys

22 h: Tageins – Wechselnde DJs. Eintritt frei.

Waldsee Gaststätte

BASEL

Musik

20 h: Balmorhea + Martyn Heyne – Post-Rock,

Minimal. Kaserne Basel

Theater & Tanz

18:30 h: La Cenerentola – Oper von Gioachino

Rossini. Theater Basel, Grosse Bühne

18:30 h: Mary Page Marlowe, Eine Frau – Schauspiel

von Tracy Letts. Theater Basel, Schauspielhaus

3D-Ausdruck eines Modells eines Dreirads

für den könnte das zweijährige

Berufskolleg für Produktdesign

das Richtige sein. Neben

der Anwendung klassischer

Grafiksoftware und der Umsetzung

der Entwürfe in einem

3D-Programm, erlernen die

Schüler/innen Techniken zur

Erstellung von Modellen ihrer

Designentwürfe. Eine komplett

eingerichtete Werkstatt

inklusive 3D-Drucker steht zur

Verfügung.

Selbstverständlich bietet die

Akademie für Kommunikation

auch das dreijährige Berufskolleg

für Grafik-Design an. Die

Zugangsvoraussetzung ist der

mittlere Bildungsabschluss,

sowie das Bestehen einer Aufnahmeprüfung.

Vermittelt

wird alles, was für die kreativgestalterische

Arbeit in Werbeagentur,

Verlag oder Marketing-Abteilung

eines Unternehmens

wichtig ist. Im fachlichen

Bereich endet die Ausbildung

mit einer Abschlussprüfung

zum/zur „Staatlich geprüfter

Grafik-Designer/in“. Das erfolgreiche

Bestehen der Zusatzprüfung

berechtigt bundesweit

zu einem Studium an

Fachhochschulen.

Weitere Infos: www. akademie-bw.de

20 h: Ritual Howls – Industrial Rock, Country-

Goth. Slow Club

20 h: Schööf – Jazz ohne Stress. Eintritt frei.

Waldsee Gaststätte

21 h: Walter Etc – Indie, Power-Pop. The Great

Räng Teng Teng

Film

19 h: Tanzkino – Filmreihe über zeitgenössischen

Tanz. Theater Freiburg, Kammerbühne

BASEL

Kunst

18 h: Rimini Protokoll – Nachlass. Rauminstallation.

Auch 19.30 und 21 Uhr. Kaserne Basel

Theater & Tanz

19:30 h: Shen Yun – Show. Musical Theater Basel

20 h: Esther. Eine Geschichte vom Bruderholz –

Schauspiel nach einem Roman von Lore Berger.

Theater Basel, Nachtcafé/Box

ANDERE ORTE

Staufen

11 h: Peter-Huchel-Preis 2018 – Preisverleihung

an Fahrad Showgi. Anm. erforderl.: peter-huchelpreis@swr.de.

Stubenhaus Staufen

Straßburg

20 h: Der Tempelbrand – Oper von Toshiro

Mayuzumi. Arsmondo Festival. Opéra national

du Rhin

Mi 4. April

FREIBURG

Musik

20 h: The Decline + Scheissediebullen – Punk,

Rock, Folk. Slow Club

20:15 h: Marcello Nisinman und Winfried Holzenkamp

– Tango. Theater Freiburg, Passage 46

21 h: Die Top oder Flop Show – Schallplattenauktion

& Blutgericht. The Great Räng Teng Teng

21 h: Werkjam: Centrepiece – Jazz, Rock, Pop.

Eintritt frei. E-Werk Freiburg, Foyer

Theater & Tanz

19 h: Theatertreff – Monatlicher Stammtisch der

TheaterFreunde. Theater Freiburg, Winterer-

Foyer

Partys

20 h: Move to Groove – Wechselnde DJs. Eintritt

frei. Waldsee Gaststätte

BASEL

Kunst

18 h: Rimini Protokoll – Nachlass. Rauminstallation.

Auch 19.30 und 21 Uhr. Kaserne Basel

Literatur

19 h: Alexander Kluge – Chronik der Gefühle in

disruptiver Zeit. Fondation Beyeler

Theater & Tanz

19:30 h: Shen Yun – Show. Musical Theater Basel

ANDERE ORTE

Bad Krozingen

20:15 h: Macbeth – Live aus dem Royal Opera

House. Joki Kino

Do 5. April

FREIBURG

Literatur

20:15 h: Karl Kraus: Die Letzten Tage der Menschheit

– Lesung mit Manfred Böll. Theater Freiburg,

Passage 46

Musik

20 h: The Wakes – Irish Folk, Rock‘n‘Roll. Irish

Spring Tour 2018. Kiez 57

Theater & Tanz

19:30 h: Drei Winter – Schauspiel von Tena

Stivicic. Theater Freiburg, Großes Haus

20 h: Professor Bernhardi – Schauspiel von Arthur

Schnitzler. Theater der Immoralisten

BASEL

Kunst

18 h: Rimini Protokoll – Nachlass. Rauminstallation.

Auch 19.30 und 21 Uhr. Kaserne Basel

Theater & Tanz

20 h: Esther. Eine Geschichte vom Bruderholz –

Schauspiel nach einem Roman von Lore Berger.

Theater Basel, Nachtcafé/Box

ANDERE ORTE

Bad Krozingen

19 h: Wiener Abend – Mit Johann-Strauß-

Ensemble. 23. Bad Krozinger Mozartfest. Kurhaus

Baden-Baden

20 h: The Voyagers feat. Waldo Weathers –

Rhythm & Blues. Kurhaus, Runder Saal

Kandern

20:30 h: Classic Rockin‘ Carbonara Reloaded

– Rhythm & Blues, Rockabilly, Swing. ChaBah

Fr 6. April

FREIBURG

Literatur

16:30 h: Waldhof-Literaturkreis – E.T.A. Hoffmann:

Der goldene Topf. Anm. f. Neueinsteiger erfordel.

Waldhof Akademie für Weiterbildung

Musik

20 h: Südufer-Chor – Bin jetzt hier. E-Werk

Freiburg, Saal

20 h: Sookee – Hip-Hop. Jazzhaus Freiburg

21 h: Lo Fat Orchestra + Ursus & Aftershow –

LoFi-Pop, Synthie-Punk, Trash-Pop. Slow Club

23 h: I Love 80s – New Wave, Disco, Rock.

Jazzhaus Freiburg

Theater & Tanz

19:30 h: Love Life – Musiktheater von Kurt Weill.

Theater Freiburg, Großes Haus

20 h: Drei Mal Leben – Komödie von Yasmina

Reza. Wallgraben Theater

20 h: Professor Bernhardi – Schauspiel von Arthur

Schnitzler. Theater der Immoralisten

20 h: The Shoo-Shoos – Black Forest Swing.

Musiktheater im E-Werk

20:15 h: A Traum vo Hochzit – Familienkomödie

von Robin Hawdon. Alemannische Bühne

20:15 h: Poesie, Musik und Du! – Bühnenprogramm

von Einfach so. Theater Freiburg, Passage 46

Partys

20 h: Beats & Öxle – Kaiserstuhl-Spezial. Soul,

Funk, Jazz, Boogie, House. Waldsee Gaststätte

BASEL

Kunst

18 h: Rimini Protokoll – Nachlass. Rauminstallation.

Auch 19.30 und 21 Uhr. Kaserne Basel

Srinagar Biennale Basel

Episode 2: LIVE

6. – 15. April 2018

Ausstellungsraum Kliengental Basel

www.srinagarbiennalebasel.org

Musik

20 h: Camerata Bern und Patricia Kopatchinskaja

– Pierrot Lunaire. Werke von Berio und Schönberg.

Gare du Nord (im Bad. Bahnhof)

23 h: Siriusmo – Techno, Funk, House. Kaserne

Basel

ANDERE ORTE

Bad Krozingen

16 h: Erhard Brunn: Über Grenzen hinweg –

Vortrag. Eintritt frei. Mediathek Bad Krozingen

Sa 7. April

FREIBURG

Musik

11:30 h: Orgelmusik zur Marktzeit –

Münsterorgelkonzerte. Freiburger Münster


VERANSTALTUNGEN KULTUR JOKER 33

12 h: Orgel-Musik im Augustinermuseum –

Studierende der Hochschule für Musik Freiburg.

Augustinermuseum

19 h: Camerata Academia & Gäste – Deutschisraelischer

Elias. Oratorium von Mendelssohn.

Herz-Jesu-Kirche

20 h: Freispiel #93 – Trio Kimmig-Studer-

Zimmerlin feat. George Lewis. Jazz, Avantgarde.

Elisabeth-Schneider Stiftung

20 h: Russkaja – Ska, Polka. Jazzhaus Freiburg

20 h: Südufer-Chor – Bin jetzt hier. E-Werk

Freiburg, Saal

20:15 h: Anne Haigis – Rock, Blues, Folk. Theater

Freiburg, Passage 46

21 h: Klaus Märkert + Circa Tapes – Lesung,

Konzert und Party. Cold Wave, Synth-Pop,

Techno. Slow Club

Theater & Tanz

17 + 19 h: Be my peer – Zeitgenössische Tanzchallenge.

Eintritt frei. Südufer

19:30 h: Angels in America – Musiktheater nach

Tony Kushner. Theater Freiburg, Großes Haus

19:30 h: Arsen und Spitzenhäubchen – Kriminalkomödie

von Joseph Kesselring. Eintritt frei,

Spenden erbeten. Mehrgenerationenhaus EBW,

Sulzburger Str. 18

20 h: Drei Mal Leben – Komödie von Yasmina

Reza. Wallgraben Theater

20 h: Professor Bernhardi – Schauspiel von Arthur

Schnitzler. Theater der Immoralisten

20 h: The Shoo-Shoos – Black Forest Swing.

Musiktheater im E-Werk

20 h: Vier linke Hände – Komödie von Pierre

Chesnot. Cala Theater

20:15 h: A Traum vo Hochzit – Familienkomödie

von Robin Hawdon. Alemannische Bühne

Partys

23 h: Dub‘ucation Pt. 11 – Joyful Noise Soundsystem.

Dub, Reggae. Mensa Rempartstraße

23 h: Inthemix: Die 2000er Party – Elektro-Pop,

Indierock, Charts. Jazzhaus Freiburg

BASEL

Kunst

17 h: Rimini Protokoll – Nachlass. Rauminstallation.

Auch 18.30 und 20 Uhr. Kaserne Basel

Theater & Tanz

19:30 h: Der Spieler – Oper von Sergej S.

Prokofjew. Theater Basel, Grosse Bühne

19:30 h: Woyzeck – Schauspiel von Georg

Büchner. Theater Basel, Schauspielhaus

Partys

23 h: David Rodigan + Lukie Wyniger + Lukee

Stepaz – Reggae, Dancehall. Kaserne Basel

ANDERE ORTE

Bad Säckingen

20 h: Happy Landing – Musical von Jochen Frank

Schmidt. Gloria-Theater

Baden-Baden

19 h: The Bar at Buena Vista – Salsa, Rumba,

Son. Festspielhaus Baden-Baden

Badenweiler

20:15 h: Mo-Zart – Ein Leben in Briefen und

Musik. Mit William Cuthbertson und Martin Lunz.

LiteraTheater. Kurhaus Badenweiler

Titisee-Neustadt

18 h: Samba de Janeiro – Eventnacht. Badeparadies

Schwarzwald

Waldkirch

20 h: Arsen und Spitzenhäubchen – Kriminalkomödie

von Joseph Kesselring. Theater am

Kastelberg

So 8. April

FREIBURG

Allgemein

11 h: 15. Freiburg Marathon – Marathonläufe mit

Bands und Festen entlang der Strecke. Start &

Ziel: Messe Freiburg

Musik

11 h: Die Klangmatinee – Oberton- und Heilgesang.

Eintritt frei, Spenden erbeten. Marienkapelle

auf dem Lorettoberg

11 h: Sonntagsmatinee – Archäologie, Musik,

Aperitif. Archäologisches Museum Colombischlössle

Theater & Tanz

11 + 13:30 h: Be my peer – Zeitgenössische

Tanzchallenge. Eintritt frei. Südufer

20 h: Drei Mal Leben – Komödie von Yasmina

Reza. Wallgraben Theater

BASEL

Allgemein

19 h: Steffen Henssler tischt auf... – Koch-Show.

Musical Theater Basel

Kunst

17 h: Rimini Protokoll – Nachlass. Rauminstallation.

Auch 18.30 und 20 Uhr. Kaserne Basel

Theater & Tanz

18:30 h: Elektra – Oper von Richard Strauss.

Theater Basel, Grosse Bühne

19 h: Die schwarze Spinne – Schauspiel. Theater

Basel, Kleine Bühne

ANDERE ORTE

Bad Krozingen

16 h: Ensemble1800berlin – Werke von Haydn.

23. Bad Krozinger Mozartfest. Schloss Bad

Krozingen

Bad Säckingen

13:30 + 18:30 h: Happy Landing – Musical von

Jochen Frank Schmidt. Gloria-Theater

Badenweiler

16 h: Seine Majestät Großherzog Friedrich I. lässt

bitten – Historisch-Schauspielerische Park- und

Stadtführung. LiteraTheater. Kurhaus Badenweiler

Waldkirch

18 h: Arsen und Spitzenhäubchen – Kriminalkomödie

von J. Kesselring. Theater am Kastelberg

Mo 9. April

FREIBURG

Theater & Tanz

20 h: Lola Blau – Musical für eine Schauspielerin

von Georg Kreisler. Mit Esther Julia Ibrahim.

Wallgraben Theater

Partys

22 h: Tageins – Wechselnde DJs. Eintritt frei.

Waldsee Gaststätte

Vorträge & Gespräche

20:15 h: Das Herz-Sutra – Wie leer ist die

Leerheit? Tibet Kailash Haus

ANDERE ORTE

Staufen

20 h: Kabarett Leipziger Pfeffermühle – Da

capo. Weingut Judit & Peter Landmann, Auf

dem Rempart 2

Di 10. April

FREIBURG

Literatur

19:30 h: Philippe Claudel: Die Kostbarkeit des

flüchtigen Lebens – Zweisprachige Lesung.

Centre Culturel Français Freiburg

20:15 h: Patrick Süskind: Die Taube – Lesung mit

Hartmut Stanke. Theater Freiburg, Passage 46

Musik

20 h: MaxMantis – Jazz ohne Stress. Eintritt frei.

Waldsee Gaststätte

20 h: Philharmonisches Orchester Freiburg – 5.

Sinfoniekonzert. Werke von Schostakowitsch,

Järvelepp, Varga u.a. Konzerthaus Freiburg

Theater & Tanz

20 h: Drei Mal Leben – Komödie von Yasmina

Reza. Wallgraben Theater

20:30 h: Freistil Theater: Theatersport – Improtheater.

E-Werk Freiburg, Kammertheater

BASEL

Literatur

19 h: Hansjörg Schneider: Kind der Aare – Lesung.

Literaturhaus Basel

Musik

19 h: Orchestre National de France – World

Orchestras. Werke von Humperdinck, Bruch,

Tschaikowsky. Musical Theater Basel

20 h: Blues Festival Basel – Promo Blues Night

2018. Eintritt frei. Volkshaus Basel

Mi 11. April

FREIBURG

Literatur

21 h: Poetry Slam – Im Räng. The Great Räng

Teng Teng

Musik

11 h: Tusch der Woche – Kurzkonzert von Mehrklang

Gesellschaft für Neue Musik. Museum für

Stadtgeschichte, Balkon

20 h: The Blow + Honeycomb Hooligan – Electro

Pop, Psychedelic, Indie, Noise. Slow Club

Historix Tours Freiburg

Historische Stadtführungen

365 Tage im Jahr, bei jedem Wetter

www.historix-tours.de

20 h: Tocotronic: Die Unendlichkeit – ‎Rock‎,

‎Indie-Rock‎. E-Werk Freiburg, Saal

Theater & Tanz

20 h: Drei Mal Leben – Komödie von Yasmina

Reza. Wallgraben Theater

Kabarett & Comedy

20 h: Dr. Eckart von Hirschhausen – Endlich: Das

Life! Konzerthaus Freiburg

Partys

20 h: Move to Groove – Diverse DJs. Waldsee

Vorträge & Gespräche

20:15 h: Dr. Norbert Blüm – Im Gespräch mit Rudi

Raschke. Theater Freiburg, Passage 46

BASEL

Musik

20 h: Blues Festival Basel – Estella Benedetti +

Blind Boys of Alabama. Volkshaus Basel

ANDERE ORTE

Kandern

20:30 h: Dany Franchi Band – Blues. ChaBah

Kirchzarten

20 h: Das Freiburger Münster und seine Juden –

Vortrag von Dr. Michael Bachmann. Buchladen in

der Rainhof Scheune

Do 12. April

FREIBURG

Musik

20 h: Lotte – Pop. Jazzhaus Freiburg

20:15 h: Die Wandervögel – Volkslied. Theater

Freiburg, Passage 46

Theater & Tanz

19:30 h: Özcan Cosar: Old School – Die Zukunft

kann warten. Paulussaal

19:30 h: Lulu. Eine Mörderballade – Musiktheater

nach Wedekind. Theater Freiburg, Großes Haus

20 h: Drei Mal Leben – Komödie von Yasmina

Reza. Wallgraben Theater

20 h: Goldonissimi – Schauspiel nach C. Goldoni.

Experimentalbühne im E-Werk

20 h: Professor Bernhardi – Schauspiel von Arthur

Schnitzler. Theater der Immoralisten

Vorträge & Gespräche

18 h: Claude Monets Garten und die Gärten der

Normandie – Dipl.-Ing. Kristina Paleit. Waldhof

Akademie für Weiterbildung

19 h: Fünfzig Jahre 68er – Freiburger Zeitzeugen

im Gespräch. Eintritt frei. Anm.: studio.freiburg@

swr.de. SWR Studio Freiburg

BASEL

Musik

20 h: Blues Festival Basel – Sari Schorr + Walter

Trout. Volkshaus Basel

20:15 h: Anouar Brahem Band – Jazz. Offbeat

Jazzfestival 2018. Musical Theater Basel

„Inder Tat!“

Er ist der Shootingstar der

deutschen Comedy-Szene. Er

ist der Gewinner des RTL Comedy

Grand Prix 2016. Ein

Improvisationsgenie mit einem

unglaublichen Reaktionsvermögen.

Kreativer als MacGyver,

geistesgegenwärtiger als

Manuel Neuer. Salim Samatou,

„Kandidaten-Grillen“

Zur anstehenden Freiburger

OB-Wahl wird es einen hitzigen

Schlagabtausch geben.

Dieter Salomon, Monika Stein,

Martin Horn und Manfred

Kröber haben bereits zugesagt

und werden sich im Freizeichen

dem Kreuzfeuer der Fragen

stellen. Daraus wird aber

Hau raus die Kunst

Auch dies

e s Ja h r

geht der Ju-

gendKunst-

Parkour an

den Start.

Alles, was

den Parkour

ausmacht,

kann man

bereits am

14. April, 16

Uhr beim

„Kick-off“

erleben. In

der Projektwerkstatt

im Kubus³ in der

Haslacher Straße 43 können

jugendliche BesucherInnen

mit den KünstlerInnen Jikke

Ligteringen und Jürgen Oschwald

echte Kunst schaffen.

Die ganze Werkstatt füllt sich

bei entspannt-kreativer Atmosphäre

mit Kunst bis daraus

Poesie, Musik und Theater

stehen für Cäcilia Bosch und

Ansgar Hufnagel nah beieinander.

Also Duo Einfach so

bringen beide ihre Kompetenzen

zusammen: Cäcilia ihre

Bühnenerfahrung und Ansgar

seine Slammerfähigkeiten. Ihr

PosieMusikTheater „Das alles

kann so einfach sein“ bedeutet

Freiburg

zarte 22 Jahre jung – und doch

schon so erstaunlich cool. Nach

begeisternden, viel beachteten

Gastspielen bei der „Generation

Gag“, „Rebell Comedy“ oder

„Nightwash“ begibt sich Salim

am 7. April, 20 Uhr mit seinem

ersten Solo-Live-Programm

„Inder Tat“ ins Vorderhaus.

Bühne, Herz und Verstand

Schwere Schicksale

Ab 1939 wurden in Deutschland

systematisch Menschen

ermordet, die sich zu diesem

Zeitpunkt in psychiatrischen

Anstalten aufhielten. Das NS-

Regime urteilte diese Menschen

als „lebensunwert“ ab. Über

diese Zeit und mit regionalem

Schwerpunkt berichtet das

Buch Über Mutter wird nicht

gesprochen - „Euthanasie“-

Morde an Freiburger Menschen.

Das Buch dokumentiert

Freiburg

keine klassische Podiumsdikussion,

sondern ein wilder

Mix, ein echtes „Kandidaten-

Grillen“. Live-Bewertung per

Debat-O-Meter und der Einsatz

audiovisueller Medien

sorgen für einen Abend mit

Schmackes und zwar am 10.

April, 19 Uhr.

Freiburg

Foto: JugendKunstParkour

eine richtige Rauminstallation

wird. Jeder kann mitmachen

und seine Ideen einbringen,

ganz spontan. Jeder Vorschlag

ist willkommen.

Infos zum „Kick-off“ und

dem JugendKunstParkour:

www.jugendkunstparkourfreiburg.de

Freiburg

eine Reise durch die Welt des

Geschichtenerzählens, mit absurder

Würze und kritischem

Blick. Vor allem bleiben aber

zwei Zutaten: Herz und Verstand.

Premiere am 6. April, 20.15

Uhr in der Passage 46. Weitere

Aufführungen: 2./3. Juni,

E-Werk.

Freiburg

die Ergebnisse der gleichnamigen

Ausstellung der Freiburger

Hilfsgemeinschaft, die

bereits mit positiver Resonanz

zweimal der Freiburger Öffentlichkeit

vorgestellt wurde. Es

erzählt von einzelnen betroffenen

Menschen aus Freiburg

und deren schweren Schicksalen

zur Zeit des NS-Regimes.

Eine Lesung des Buchs findet

am 18. April, 20 Uhr in der Jos

Fritz Buchhandlung statt.


34 KULTUR JOKER VERANSTALTUNGEN

20:30 h: Shigeto – Electronica, Jazz, Hip-Hop.

Kaserne Basel

Theater & Tanz

19:30 h: PREMIERE: Kaspar Hauser und Söhne

– Schauspiel von Olga Bach. Theater Basel,

Schauspielhaus

20 h: Junges Haus – Angst. Theater Basel, Box

20 h: Oscar Bianchi – Sinatra in Agony.

Musiktheaterstück für einen Performer,

Countertenor und Ensemble. Gare du Nord (im

Bad. Bahnhof)

Film

19 h: Marx und die Marxisten – Filmvorführung

und Gespräch. Mit Oliver Nachtwey und Heiko

Haumann. Literaturhaus Basel

ANDERE ORTE

Bollschweil

20 h: Wilde Wälder – Musik und Humor us`m

Schwarzwald. Bolando Dorfgasthaus

Müllheim

20 h: Willy Astor – Reim Time. Kabarett.

Bürgerhaus Müllheim

Pratteln

20 h: Magnum – Rock. Konzertfabrik Z7

Fr 13. April

FREIBURG

Literatur

17 h: Hans Frieder Huber: Rubischons

Tagebuch und Brandgeruch – Buchvorstellung.

Stadtbibliothek Freiburg, Hauptstelle Münsterplatz,

UG

Musik

19 h: Import/Export-Jam – Heim und Flucht

Orchester + Gäste. Junges Theater. Eintritt frei,

Spenden erbeten. Theater Freiburg, Werkraum

19:18 h: George E. Lewis – Gastkonzert. Eintritt

frei. Hochschule für Musik Freiburg, Wolfgang-

Hoffmann-Saal

20 h: Anders – ‎Indie-Alternative-Pop. E-Werk

Freiburg, Saal

20 h: Entdeckerkonzert: Lea – Singer/Songwriter.

Jazzhaus Freiburg

21 h: Hope – Jazz, Ambient, Alternative Rock,

Pop. Swamp

21 h: Kadeadkas + Dark Door – Psychedelic,

Punk, Wave, Electro, Synth. Slow Club

Theater & Tanz

17 h: Operneinführung – La Bohème von Giacomo

Puccini. Stadtbibliothek Freiburg, Hauptstelle

Münsterplatz, 3. OG

19:30 h: Love Life – Musiktheater von Kurt Weill.

Theater Freiburg, Großes Haus

20 h: Drei Mal Leben – Komödie von Yasmina

Reza. Wallgraben Theater

20 h: Goldonissimi – Schauspiel nach C. Goldoni.

Experimentalbühne im E-Werk

20 h: Man anam ke Rostam bovad pahlavan –

Tanzperformance von Ali Moini. Theater Freiburg,

Kammerbühne

20 h: PREMIERE: Krieg – Schauspiel von Rainald

Goetz. Theater Freiburg, Kleines Haus

20 h: Professor Bernhardi – Schauspiel von Arthur

Schnitzler. Theater der Immoralisten

20 h: The Shoo-Shoos – Black Forest Swing.

Musiktheater im E-Werk

20 h: Vier linke Hände – Komödie von Pierre

Chesnot. Cala Theater

20:15 h: A Traum vo Hochzit – Familienkomödie

von Robin Hawdon. Alemannische Bühne

20:30 h: Theater L.U.S.T. – Die ImproShow.

E-Werk Freiburg, Kammertheater

Kabarett & Comedy

20 h: Gerd Knebel – Weggugge. Vorderhaus

Partys

23 h: We Love Hip Hop – Hip-Hop. Jazzhaus

Freiburg

20 h: Noise Gate: 1.1 x HeK – Experimentelle

Live-Acts und DJs. Haus der elektronischen

Künste Basel

Theater & Tanz

19:30 h: Amphitryon – Lustspiel von Heinrich

von Kleist nach Molière. Theater Basel,

Schauspielhaus

19:30 h: PREMIERE: Tod in Venedig – Ballett

von Richard Wherlock. Musik von Dmitri

Schostakowitsch. Theater Basel, Grosse Bühne

20 h: Gauthier Dance & Dance Company

Theaterhaus Stuttgart – Stream. Kaserne Basel

20 h: Oscar Bianchi – Sinatra in Agony.

Musiktheaterstück für einen Performer,

Countertenor und Ensemble. Gare du Nord (im

Bad. Bahnhof)

ANDERE ORTE

Baden-Baden

19 h: São Paulo Dance Company – Don Quixote.

Festspielhaus Baden-Baden

Mulhouse

20 h: Der Tempelbrand – Oper von Toshiro

Mayuzumi. Arsmondo Festival. La Filature

Waldkirch

20 h: Arsen und Spitzenhäubchen –

Kriminalkomödie von Joseph Kesselring. Theater

am Kastelberg

Sa 14. April

FREIBURG

Kunst

16 h: JugendKunstParkour – Kick-off-

Veranstaltung. Teilnahme kostenfrei. Kubus 3,

Haslacher Str. 43

Musik

11:30 h: Orgelmusik zur Marktzeit –

Münsterorgelkonzerte. Freiburger Münster

19 h: Chamber Jazz Quartet – Jazz. Depot.K

19:30 h: Klaviertrio Antonio Pellegrini, Tobias

Moster und Monika Sundermeyer – Klassik in

Weingarten. Werke von Haydn, Piazzolla und

„Phänomenale Welten“

Interaktive Ausstellung im Einkaufszentrum Schwarzwald City

Vom 19. April bis 5. Mai bietet

das Einkaufszentrum Schwarzwald

City in Freiburg ein ganz

besonderes Erlebnis: Mit der

Ausstellung „Phänomenale

Welten“ werden erstaunliche

naturwissenschaftliche und

technische Phänomene unmittelbar

erfahrbar gemacht.

Menschen sind neugierig

und möchten die Vorgänge in

ihrer Welt verstehen. Langatmige

Vorträge oder schwer

verständliche Schriften helfen

ihnen dabei wenig, nur eigene

Erfahrungen begründen sicheres

Wissen. Die Ausstellung

„Phänomenale Welten“ bietet

eigenes Welterleben, indem auf

einfache und spielerische Weise

alltägliche Phänomene mit allen

Sinnen erlebt werden können.

Bereits beim bloßen Betrachten

der Ausstellung wird schnell

deutlich, dass es sich hier um

außergewöhnliche Exponate

handelt. Statt Ruhe herrscht

eine ausgesprochene Dynamik.

Besucherinnen und Besucher

können an Großmodellen die

Zusammenhänge von Wellen

und Schwingungen selbst erforschen,

über die Form der

BASEL

Musik

19:30 h: Collegium Musicum Basel: Amato Bene

– Extrakonzert. Werke von Händel, Mendelssohn

u.a. Musical Theater Basel

20 h: Blues Festival Basel – Jane Lee Hooker

+ Sonny Landreth & Erja Lyytinen & Guests.

Volkshaus Basel

Kugelauflaufbahn

schnellsten Rollbahn rätseln,

an einem Fernsehgenerator

durch die eigene Muskelkraft

Strom erzeugen, den Einfluss

der Form auf die Stabilität von

Brücken erfahren und vieles

mehr.

„Phänomenale Welten“ ist somit

mehr Experimentierwerkstatt

als Ausstellung. Aus dem

Staunen über Unerwartetes

entwickelt sich Forscherdrang,

dem Raum gegeben wird. Besucherinnen

und Besucher lernen,

den eigenen Erfahrungen zu

vertrauen, Naturwissenschaft

und Technik offenbaren ihre

Geheimnisse.

Alle interaktiven Exponate

sind selbsterklärend und sprechen

Spieltrieb und Verstand

gleichermaßen an und wecken

bei allen Altersgruppen großes

Interesse zum Mitmachen und

Ausprobieren.

Die Ausstellung kann montags

bis samstags zwischen 10

und 19 Uhr besucht werden

(sonn- und feiertags geschlossen).

Infos: www.schwarzwaldcity.de.

Rachmaninoff. Eintritt frei, Spenden erbeten.

Mehrgenerationenhaus EBW

20 h: Kremerata Baltica – Albert-Konzerte. Werke

von Mendelssohn und Chopin. Konzerthaus

20 h: RasgaRasga – Balkan Brass, Pop, Latin.

Jazzhaus

21 h: Máni Orrason + Aljosha Konter – Indiefolk,

Singer/Songwriter. The Great Räng Teng Teng

21 h: Salon Riot #2: Workshop, Konzert, Party –

The Gee Strings + Les Millionnaires + Crewzervix.

Punk, Rap, Trash. Slow Club

Theater & Tanz

19:30 h: Drei Winter – Schauspiel von Tena

Stivicic. Theater Freiburg, Großes Haus

20 h: Drei Mal Leben – Komödie von Yasmina

Reza. Wallgraben Theater

20 h: Goldonissimi – Schauspiel nach C. Goldoni.

Experimentalbühne im E-Werk

20 h: Jugend ohne Gott – Live-Hörspiel. Theater

im Marienbad

20 h: Man anam ke Rostam bovad pahlavan –

Tanzperformance von Ali Moini. Theater Freiburg,

Kammerbühne

20 h: Professor Bernhardi – Schauspiel von Arthur

Schnitzler. Theater der Immoralisten

20 h: The Shoo-Shoos – Black Forest Swing.

Musiktheater im E-Werk

20 h: Vier linke Hände – Komödie von Pierre

Chesnot. Cala Theater

20:15 h: A Traum vo Hochzit – Familienkomödie

von Robin Hawdon. Alemannische Bühne

20:30 h: Die Mauerbrecher – Theatersport mit

Gästen. E-Werk Freiburg, Kammertheater

Kabarett & Comedy

20 h: Christine Prayon – Die Diplom-Animatöse.

Vorderhaus

Partys

22 h: SchwuLesDance – Gay-Lesbian Party der

Rosa Hilfe Freiburg. Waldsee Gaststätte

22:30 h: Ahoii Club – Indie, Electronica. Theater

Freiburg, Passage 46

23 h: Connected: Die 90er Party – Rock, Pop,

Eurodance. Jazzhaus Freiburg

Messen & Märkte

10 h: 12. Grosser Fahrrad-Markt im ZO – Mit

Bike-Show mit Weltmeister Jens Schmitt. ZO –

Zentrum Oberwiehre

BASEL

Musik

20 h: Blues Festival Basel – Selwyn Birchwood +

Maria Muldaur feat. Sam Burckhardt. Volkshaus

20 h: Ensemble Phoenix Basel – Clash: Im

Andenken an Daniel Buess. Werke von Knüsel,

Meier, Lauck u.a. Gare du Nord (im Bad. Bahnhof)

22 h: Romain Virgo & The Unit Band – Reggae,

Lovers Rock. Kaserne Basel

Theater & Tanz

19:30 h: Der Spieler – Oper von Sergej S.

Prokofjew. Theater Basel, Grosse Bühne

19:30 h: Kaspar Hauser und Söhne – Schauspiel

von Olga Bach. Theater Basel, Schauspielhaus

ANDERE ORTE

Baden-Baden

18 h: São Paulo Dance Company – Don Quixote.

Festspielhaus Baden-Baden

19 h: WDC Weltmeisterschaft – Kür Latein der

Profis. Kurhaus Baden-Baden, Bénazetsaal

Breisach

20 h: Stadtmusikverein Breisach – Jahreskonzert.

Badischer Winzerkeller

Hartheim

20 h: Theatergruppe Bremgarten – Das neue

Osterstück. Salmen, Theatersaal

Lörrach

20 h: Frohe Reimnachten II – Poetry Slam Team

Session. Burghof

Müllheim

19 h: Stadtmusik Müllheim – Jahreskonzert.

Martinskirche

Riegel

20 h: Der Detektiv und das Saxophon – Lesung

mit Jazz. Theater Kumedi

Waldkirch

20 h: Arsen und Spitzenhäubchen – Kriminalkomödie

von J. Kesselring. Theater am Kastelberg

Weitere aktuelle Termine finden Sie im

Online-Veranstaltungskalender des

Kultur Joker!

www.kulturjoker.de

So 15. April

FREIBURG

Literatur

11 h: Rüdiger Burghardt: Der Umdenker oder

Kult und die Freie Schule – Matinee-Lesung.

Volkshochschule im Schwarzen Kloster, Theatersaal

16 h: Literatur-Café: Carmen – Von Prosper

Mérimée & George Bizet. Lesung mit Natalia

Herrera & Dirk Schröter. Wallgraben Theater

Musik

11 h: 5. Kammerkonzert – MusikerInnen des

Philharmonischen Orchesters. Klaviertrios mit

Werken von Hensel, Magnard u.a. Theater

Freiburg, Winterer-Foyer

19 h: Freiburger Oratienchor – Bonjour mon

cœur. Werke von Bennet, Farmer, Hassler u.a.

Bürgerhaus Zähringen

19 h: SWR Symphonieorchester – Orchesterkonzert.

Werke von Adès, Britten und Prokofjew.

Einführung 18 Uhr. Konzerthaus

20 h: Alte Bekannte – A Cappella. Paulussaal

20 h: Avishai Cohen Quartet – Jazz. Jazzhaus

Theater & Tanz

18 h: Goldonissimi – Schauspiel nach C. Goldoni.

Experimentalbühne im E-Werk

19 h: Katja Kabanowa – Oper von Leos Janacek.

Theater Freiburg, Großes Haus

19 h: PREMIERE: Divas Salon – Die Frisösen.

Alemannische Bühne

19 h: Vier linke Hände – Komödie von Pierre

Chesnot. Cala Theater

Kabarett & Comedy

19 h: Lisa Fitz – Flüsterwirt. Tuniberghaus

Feste & Hocks

19 h: 50 Jahre iz3w (Informationszentrum 3.

Welt) – Jubiläumsgala. Freizeichen Artik (im

ehem. Schmitz Katze)

BASEL

Musik

11 h: Blues Festival Basel – Festival Allstars Blues

Brunch. Volkshaus Basel

19:30 h: Kammerorchester Basel – So pocht das

Schicksal an die Pforte. Werke von Blank, Mozart

und Beethoven. Musical Theater Basel

20 h: Ensemble Phoenix Basel – Clash: Im

Andenken an Daniel Buess. Werke von Knüsel,

Meier, Lauck u.a. Gare du Nord (im Bad. Bahnhof)

Theater & Tanz

18:30 h: Mary Page Marlowe, Eine Frau – Schauspiel

von Tracy Letts. Theater Basel, Schauspielhaus

18:30 h: Tod in Venedig – Ballett von Richard

Wherlock. Musik von Dmitri Schostakowitsch.

Theater Basel, Grosse Bühne

ANDERE ORTE

Bad Krozingen

19 h: Kammerkonzert mit Gesang, Klavier und

Violine – Werke von Mozart, Loewe, Grieg u.a. 23.

Bad Krozinger Mozartfest. Kurhaus Bad Krozingen

Baden-Baden

18 h: Thriller Live – Michael Jackson-Show.

Festspielhaus Baden-Baden

Denzlingen

17 h: Jubilemus – Jahreskonzert des Gemischten

Chores der Concordia. Kath. Kirche St. Jakobus

19 h: Rüdiger Hoffmann – Ich hab´s doch nur gut

gemeint…. Bühne 79211. Kultur- & Bürgerhaus

Kirchzarten

18 h: Eine Sicht auf die Welt – Musikalische

Lesung mit Doris Wolters und Lucas Fels.

Buchladen in der Rainhof Scheune

Mulhouse

15 h: Der Tempelbrand – Oper von Toshiro

Mayuzumi. Arsmondo Festival. La Filature

Schopfheim

19 h: Willy Astor – Reim Time. Kabarett. Stadthalle

Schopfheim

Mo 16. April

FREIBURG

Musik

20 h: Die goldene Sirene – Freiburgs Song Slam.

The Great Räng Teng Teng


VERANSTALTUNGEN KULTUR JOKER 35

20:30 h: Freispiel #94 – Black Forest Percussion

Group. Percussion, klassische Musik. E-Werk

Freiburg, Kammertheater

Theater & Tanz

10 h: Jugend ohne Gott – Live-Hörspiel. Theater

im Marienbad

20 h: Bea von Malchus – Bazilikonmädchen.

Solotheater. Wallgraben Theater

Partys

22 h: Tageins – Wechselnde DJs. Waldsee

Vorträge & Gespräche

18 h: Prinzipien und Strategien für Kinder in Not –

SOS-Kinderdörfer weltweit. Katholische Akademie

BASEL

Musik

20 h: Rantala-Berglund-Lund Trio – Jazz. Volkshaus

Basel

Theater & Tanz

19:30 h: Die Mittsommernachts-Sex-Komödie

– Komödie von Woody Allen. Theater Basel,

Schauspielhaus

19:30 h: La Cenerentola – Oper von Gioachino

Rossini. Theater Basel, Grosse Bühne

20 h: LEV & Sharon Eyal & Gai Behar – Love

Chapter 2. Kaserne Basel

Vorträge & Gespräche

19 h: Die Türkei ein Jahr nach dem Verfassungsreferendum

– Quo Vadis? Literaturhaus Basel

ANDERE ORTE

Weil am Rhein

18:30 h: So tickt Südamerika – Foto-Vortrag mit

Peter Martens. Mit kulinarischen Kostproben.

Stadtbibliothek

Di 17. April

FREIBURG

Literatur

21 h: The Art of Being ... – Cut-up, mash-up, fuck

off. Literaturhaus Freiburg, Passage 46

21:15 h: Slam 46 – Poetryslam. Theater Freiburg,

Passage 46

Musik

20 h: Andreas Spechtl – Ethno-Jazz, Ambient,

Krautrock. Slow Club

20 h: Masters of Frame Drums – World Percussion.

Christuskirche Freiburg

20 h: Monkey Strikes Back – Jazz ohne Stress.

Eintritt frei. Waldsee Gaststätte

Theater & Tanz

10 h: Jugend ohne Gott – Live-Hörspiel. Theater

im Marienbad

20 h: Die Schöne und das Biest – Musical.

Konzerthaus Freiburg

20 h: Drei Mal Leben – Komödie von Yasmina

Reza. Wallgraben Theater

20 h: Krieg – Schauspiel von Rainald Goetz.

Theater Freiburg, Kleines Haus

Film

19 h: Tanzkino – Filmreihe über zeitgenössischen

Tanz. Theater Freiburg, Kammerbühne

19:30 h: Das Unheil vor der Tür – Dämonen am

Freiburger Münster. Film von Michael Albus.

Katholische Akademie

Vorträge & Gespräche

20 h: OB-Zimmer frei! – Das Wahlcasting zur

Oberbürgermeisterwahl 2018. Landeszentrale

f. pol. Bildung. Eintritt frei. Universität Freiburg,

KG II, Audimax

BASEL

Musik

20:15 h: Danilo Pérez, John Patitucci & Brian

Blade – Jazz. Offbeat Jazzfestival 2018. Volkshaus

Basel

Theater & Tanz

14:30 + 19:30 h: Rocky Horror Show – Musical.

Musical Theater Basel

19:30 h: Leonce und Lena – Schauspiel nach

Georg Büchner. Theater Basel, Schauspielhaus

20 h: Junges Haus – Angst. Theater Basel, Box

20 h: LEV & Sharon Eyal & Gai Behar – Love

Chapter 2. Kaserne Basel

Vorträge & Gespräche

18 h: Georg Baselitz – Fokus mit Anselm Wagner.

Fondation Beyeler

ANDERE ORTE

Pratteln

20 h: Machine Head – Thrash Metal. Konzertfabrik Z7

Mi 18. April

FREIBURG

Literatur

20:15 h: Keith Richards: Life, Gelebtes – Lesung

mit Henry Meyer. Theater Freiburg, Passage 46

Musik

11 h: Tusch der Woche – Kurzkonzert von

Mehrklang Gesellschaft für Neue Musik. Museum

für Stadtgeschichte, Balkon

19:30 h: Thomas Scheytt (Piano) – Blues, Boogie

Woogie. Restaurant San Marino

21 h: Swing Ting Ting – Lindy Hop Get-Together.

Eintritt frei. The Great Räng Teng Teng

21 h: Werkjam: Zwei.Kurth – Jazz, Neue Musik.

E-Werk Freiburg, Foyer

Theater & Tanz

19 h: Jugend ohne Gott – Live-Hörspiel. Theater

im Marienbad

20 h: Drei Mal Leben – Komödie von Yasmina

Reza. Wallgraben Theater

20 h: Grease – Musical. Konzerthaus Freiburg,

Rolf-Böhme-Saal

Kabarett & Comedy

20 h: Frowin – Der Kanzlerchauffeur ... bremst für

Deutschland. Vorderhaus

Partys

20 h: Move to Groove – Wechselnde DJs. Eintritt

frei. Waldsee Gaststätte

Vorträge & Gespräche

20 h: Über Mutter wird nicht gesprochen – „Euthanasie“-Morde

an Freiburger Menschen. Freiburger

Hilfsgemeinschaft e.V. Jos Fritz Buchhandlung

BASEL

Theater & Tanz

13:30 + 18:30 h: Rocky Horror Show – Musical.

Musical Theater Basel

19:30 h: Steps 2018: Nederlands Dans Theater – I

New Then. Theater Basel, Große Bühne

ANDERE ORTE

Bad Krozingen

19:30 h: Thommie Bayer: Seltene Affären –

Lesung. Mediathek Bad Krozingen

Hartheim

20 h: Der 30-jährigen Krieg und seine Folgen am

Oberrhein – Vortrag von Norbert Legelli. Eintritt

frei, Spenden willkommen. Salmen Hartheim

Kandern

20:30 h: Mason Rack Band – Blues. ChaBah

Do 19. April

FREIBURG

Literatur

20 h: Freiburger Andruck 18/2 – Susanne Fritz:

Wie kommt der Krieg ins Kind. Lesung und

Gespräch. Moderation: Bettina Schulte. SWR

Studio Freiburg, Schlossbergsaal

20 h: Reeto von Gunten: Singel – Multimediale

Lesung mit Geschichten, Bildern und Filmen.

Vorderhaus

Musik

20 h: Karate Andi + DNSTY – Hip-Hop, Rap.

Waldsee Gaststätte

21 h: Juri – Indie Pop. Theater Freiburg, Passage 46

Theater & Tanz

18 h: Goldonissimi – Schauspiel nach C. Goldoni.

Experimentalbühne im E-Werk

19 h: Atmen – Schauspiel von Duncan Macmillan.

Theater Freiburg, Kammerbühne

20 h: Bernd Lafrenz: Hamlet stirbt … – Nach

Shakespeare. Südufer

20 h: Drei Mal Leben – Komödie von Yasmina

Reza. Wallgraben Theater

20 h: Professor Bernhardi – Schauspiel von Arthur

Schnitzler. Theater der Immoralisten

20:30 h: Cocon, Die Entpuppung – Interkulturelles

Theater. E-Werk Freiburg, Kammertheater

Führungen

18 h: Erlebnisweinprobe – Mit Schauspielerin

Annette Dressel. Staatsweingut Freiburg

Vorträge & Gespräche

20 h: Putin forever? – Russland nach der

Präsidentschaftswahl. Mit Dr. h.c. Gernot Erler und

Prof. Dr. Jürgen Rüland. Eintritt frei. Universität

Freiburg, KG I, Hörsaal 1199

BASEL

Literatur

19 h: Fernando Aramburu: Patria – Lesung von

Julie Bäuning. Literaturhaus Basel

Musik

20 h: Camerata Variabile – Pulsare: Leuchttürme

im All. Werke von Strauss, Stockhausem, Kliphuis

u.a. Gare du Nord (im Bad. Bahnhof)

20:15 h: Omer Avital Quintet – Oriental Jazz.

Offbeat Jazzfestival 2018. Volkshaus Basel

21 h: Spectrum – Indie, Shoegaze, Drone. Kaserne

Basel

Theater & Tanz

19:30 h: Die Dreigroschenoper – Oper von Bertolt

Brecht. Musik von Kurt Weill. Theater Basel,

Große Bühne

19:30 h: Rocky Horror Show – Musical. Musical

Theater Basel

ANDERE ORTE

Emmendingen

18:30 h: Flucht und Trauma – Wie wir traumatisierten

Flüchtlingen wirksam helfen kön-nen.

Lesung & Vortrag mit Dr. Udo Baer. Familienzentrum

Bürkle-Bleiche

Straßburg

20 h: Plus loin l‘Europe: Israël – Ballet de l’Opéra

national du Rhin. Opéra national du Rhin

Waldkirch

19:30 h: Heimat und Familie: Jugend – Musikalisch

umrahmter Sofaplausch mit Drehorgel. Eintritt frei.

Elztalmuseum , Gewölbekeller

Fr 20. April

FREIBURG

Literatur

18:30 h: Haslacher Wundertüte: Haslacher

Freitext #7: Literatur-Podium. Bühne für eigene

Texte. Stadtteilbibliothek Haslach

Musik

19:30 h: Internationale Musikkneipe – Eine kleine

Weltmusik. Mehrgenerationenhaus EBW

20 h: Danny Bryant – Blues-Rock. Jazzhaus

20 h: Mensa Metal Rattle – Welicoruss + Vedrfölnir

+ Frozen Infinity. Black Metal, Death Metal. Mensa

Rempartstraße

20 h: Stealer – Cover-Rock. Waldsee Gaststätte

21 h: Partner – Rock, Indie. Swamp

21 h: Twin Bandit – Folk, Pop, Alternative Country.

The Great Räng Teng Teng

Theater & Tanz

18 h: Goldonissimi – Schauspiel nach C. Goldoni.

Experimentalbühne im E-Werk

19:30 h: Ein Sommernachtstraum – Komödie von

W. Shakespeare. Theater Freiburg, Großes Haus

20 h: Bernd Lafrenz: Hamlet stirbt … – Nach

Shakespeare. Südufer

20 h: Drei Mal Leben – Komödie von Yasmina

Reza. Wallgraben Theater

20 h: PREMIERE: Hello Dolly! – Komödie. Theater

Hans Dürr

20 h: Professor Bernhardi – Schauspiel von Arthur

Schnitzler. Theater der Immoralisten

20 h: The Shoo-Shoos – Black Forest Swing.

Musiktheater im E-Werk

20 h: Vier linke Hände – Komödie von Pierre

Chesnot. Cala Theater

20:15 h: A Traum vo Hochzit – Familienkomödie

von Robin Hawdon. Alemannische Bühne

20:30 h: Cocon, Die Entpuppung – Interkulturelles

Theater. E-Werk Freiburg, Kammertheater

Karl-May-Symposium

Karl May war nicht nur ein

vielgelesener Schriftsteller,

sondern auch eine kontroverse

Figur, vor allem aber eine

voller Faszination. All dem

geht das 5. Freiburger Karl-

May-Symposium nach. Neben

Selbstinszenierungstechniken

Mays und dessen Kontakte zu

den Königshäusern in Bayern

und Wien kommen auch seine

Geflüstert gewitzelt

Der Flüsterwitz

geht um. Er ist gefährlich

und beinahe

in Hörweite,

dann aber eben

auch geflüstert

und ganz subtil.

Kabarettistin Lisa

Fitz ist Meisterin

dieses Humors und

bringt ihn mit ihrer

unverwechselbaren

bayrischen Sicht

auf die Welt nur zu

Mit Pfeffer

„Black Forest Swing“

Sieben Jahre Bandgeschichte,

drei Bühnenprogramme

und 2 CD-Veröffentlichungen

haben die Shoo-Shoo-Saga zu

einer runden Sache gemacht.

Nun begibt sich die quicklebendige

Truppe auf einen

wilden Wandertrip durch das

musikalische Unterholz

vom American

Songbook

hin zu ihren europäischen

Wurzeln.

Ausgehend

von der Schwarzwälder

Wahlheimat

gehen sie sich

auf Schatzsuche,

heben überraschende

musikalische

Fundstücke

Zwei giftige Damen

Die Mutter, oder besser, die

Tante aller Kriminalkomödien

ist nicht totzukriegen. Spätestens

seit der legendären Verfilmung

mit Cary Grant gehört

das Stück um zwei giftige alte

Damen und ihre mörderische

Verwandtschaft zum Standardrepertoire

der Bühnen in

aller Welt. Vielleicht liegt es

daran, dass sein Autor Joseph

Foto: Dominic Reichenbach

Freiburg

Widersacher und Kritiker nicht

zu kurz, so gerade jene Katholiken,

die eine richtige „Karl-

May-Hetzezeit“ begründeten,

aber auch Rudolf Lebius, der

journalistische Erzfeind Mays.

Das Symposium findet am 28.

und 29. April im Waldhof statt.

Weitere Infos und Anmeldung:

www.waldhof-freiburg.

de

Tiengen

gerne auf die Bühne.

Lisa schlüpft in

Rollen, ist böse und

lustig, singt, spielt

Gitarre und lässt

sich niemals unterkriegen.

Für die

Vorpremiere ihres

Soloprogramms

„Flüsterwitz“

kommt Lisa Fitz

am 15. April, 19

Uhr ins Tuniberghaus

in Tiengen.

Wenn das Kabarett Leipziger

Pfeffermühle auf die Bühne

kommt, gibt es scharfen Pfeffer

fürs politische Zeitgeschehen.

Und das schon seit 63 Jahren,

so gehört die Pfeffermühle

zu den ältesten und bekanntesten

Kabaretts der deutschen

Kleinkunstszene. Nun kom-

Staufen

men die Veteranen auch nach

Staufen und zwar in den Gewölbekeller

des Weinguts Judit

& Peter Landmann, Auf dem

Rempart 2, Am Weinbrunnen.

Burkhart Damrau und Dieter

Richter präsentieren dort ihr

Programm „da capo“, am 9.

April, 20 Uhr.

Freiburg

und schmieden daraus neue

Kostbarkeiten im typischen

Shoo-Shoo-Stil. „Black Forest

Swing“ so titelt die Songrevue,

die vom 6. April bis 5. Mai, jeden

Freitag und Samstag, 20

Uhr im Musiktheater im E-

Werk zu erleben ist.

Foto: Felix Grotheloh

Freiburg

Kesselring ebenso wie der derzeit

weltweit wohl berühmteste

Verrückte ein Amerikaner

mit deutschen Wurzeln ist.

Höchste Zeit jedenfalls, dass

auch das theater79merzhausen

eine eigene Version des Klassikers

auf die Bühne bringt:

7. April, 19.30 Uhr im EBW –

Mehrgenerationenhaus, Sulzburger

Str. 18.


36 KULTUR JOKER VERANSTALTUNGEN

Kabarett & Comedy

20 h: Dagmar Schönleber – Respekt. Vorderhaus

Partys

20:15 h: Drama Club – Mit Rudi Romeo und Gino

Touché. Theater Freiburg, Passage 46

23 h: Käthes Ballpalast – Elektro-Swing. Jazzhaus

Vorträge & Gespräche

20 h: Aus Liebe zum Leben – Vortrag mit Bhante

Nyanabodhi. Tibet Kailash Haus

BASEL

Musik

20:15 h: Kurt Rosenwinkel Group – Jazz. Offbeat

Jazzfestival 2018. Volkshaus Basel

Theater & Tanz

19:30 h: Die Dreigroschenoper – Oper von Bertolt

Brecht. Musik von Kurt Weill. Theater Basel,

Große Bühne

19:30 h: Rocky Horror Show – Musical. Musical

Theater Basel

20 h: Cie Greffe & Cindy Van Acker – Speechless

Voices. Kaserne Basel

ANDERE ORTE

Badenweiler

20:15 h: Berta, das Ei ist hart – Humorvolles

von Loriot. Mit Petra Seitz und Martin Lunz.

LiteraTheater. Kurhaus

Breisach

20 h: Frank Eilers – Männer 2.0. Stand-up

Comedy. Kleinkunstbühne Schloss Rimsingen

Lörrach

20 h: Steps: Die Schweizer Tanz-Bachelors –

Take Off! Burghof

Rheinfelden

20 h: Engelbert Wrobel + Swingin‘ Ladies – Swing,

Jazz. Schützen Kulturkeller

Riegel

20 h: Myrtil Haefs – Der Lack ist ab, der Glanz

bleibt. Liederabend. Theater Kumedi

Straßburg

20 h: Plus loin l‘Europe: Israël – Ballet de l’Opéra

national du Rhin. Opéra national du Rhin

Sa 21. April

FREIBURG

Musik

11:30 h: Orgelmusik zur Marktzeit – Münsterorgelkonzerte.

Freiburger Münster

20 h: Dee Calhoun + Support – Blues-Rock.

White Rabbit

Theater & Tanz

18 h: Goldonissimi – Schauspiel nach C. Goldoni.

Experimentalbühne im E-Werk

19 h: Jugend ohne Gott – Live-Hörspiel. Theater

im Marienbad

19:30 h: PREMIERE: La Bohème – Oper von

Giacomo Puccini. Theater Freiburg, Großes Haus

20 h: Der Theatermacher – Schauspiel von

Thomas Bernhard. Theater Freiburg, Kleines Haus

20 h: Drei Mal Leben – Komödie von Yasmina

Reza. Wallgraben Theater

20 h: Professor Bernhardi – Schauspiel von Arthur

Schnitzler. Theater der Immoralisten

20 h: The Shoo-Shoos – Black Forest Swing.

Musiktheater im E-Werk

20 h: Vier linke Hände – Komödie von Pierre

Chesnot. Cala Theater

20:15 h: A Traum vo Hochzit – Familienkomödie

von Robin Hawdon. Alemannische Bühne

20:30 h: Cocon, Die Entpuppung – Interkulturelles

Theater. E-Werk Freiburg, Kammertheater

Kabarett & Comedy

20 h: Sascha Bendiks & Simon Höneß – In Teufels

Küche. Musikkabarett. Vorderhaus

Führungen

10:30 h: Theaterführung – Blick hinter die Kulissen.

Theater Freiburg, Treffpunkt Bühneneingang

Partys

22:30 h: Clubgeschichten: Techno – Mit Ata. Ein

DJ, eine Geschichte, ein Sound und Party. Theater

Freiburg, Passage 46

23 h: Inthemix: Die 2000er Party – Elektro-Pop,

Indierock, Charts. Jazzhaus Freiburg

Messen & Märkte

10 h: Baby+Kind – Die Messe für Familien 2018.

Messe Freiburg, Halle 3

10 h: Großer Hofflohmarkt – In der Holzwerkstatt.

Holzwerkstatt der Ev. Stadtmission

BASEL

Musik

23 h: DJ Krush + Bittuner Live – Hip-Hop,

Turntablism. Kaserne Basel

Theater & Tanz

14:30 + 19:30 h: Rocky Horror Show – Musical.

Musical Theater Basel

19:30 h: La Cenerentola – Oper von Gioachino

Rossini. Theater Basel, Grosse Bühne

20 h: Cie Greffe & Cindy Van Acker. Kaserne

20 h: PREMIERE: Medea – Schauspiel nach

Euripides. Theater Basel, Kleine Bühne

ANDERE ORTE

Bad Säckingen

20 h: Happy Landing – Musical von Jochen Frank

Schmidt. Gloria-Theater

Baden-Baden

20 h: Tim Fischer – Chansons. Kurhaus

Denzlingen

20 h: Michael Leuschner – Klavierabend. Werke

von Haydn, Schubert, Ravel u.a. Kultur- & Bürgerhaus

Denzlingen

Emmendingen

20:30 h: Impro-Theater Ungeniert – Die Auswanderer.

Maja Bühne

Hartheim

20 h: Maeve Kelly – Irish Singer/Songwriter.

Salmen Hartheim, Theatersaal

Riegel

20 h: Volkmar Staub – Lacht kaputt, was Euch

kaputt macht. Polit-Kabarett. Theater Kumedi

Straßburg

20 h: Lebanon Hanover + Selofan – Cold Wave.

La Laiterie

20 h: Plus loin l‘Europe: Israël – Ballet de l’Opéra

national du Rhin. Opéra national du Rhin

Waldkirch

20 h: Arsen und Spitzenhäubchen – Kriminalkomödie

von Joseph Kesselring. Theater am

Kastelberg

Lutz der Hund und Eule Theo

Ausdrucksstarke und prämierte Handspielpuppen bei Barleben

Friedrich Barleben bei der Preisverleihung

Foto: Astrid Schmidhuber

Barleben-Handspielpuppen

sind Puppen

mit Charakter. Das

heißt: Keine sieht aus

wie die andere, jede

bietet ein neues Spielgefühl.

Entsprechend

können alle Interessierten

im Freiburger

Laden der Barlebens

vorbeischauen

und selbst probieren,

welches Tier am besten

passt.

Zwar besitzen die

Barlebens zwei Geschäfte,

in Freiburg und Aachen,

produzieren als kleine

Manufaktur aber keine großen

Serien, die Puppen sind

alle individuell gefertigt.

So findet man die Barleben-

Handpuppen auch nicht in

Kaufhäusern oder Ladenketten.

Die Auswahl an potentiellen

Lebensgefährten ist

trotzdem sehr groß. Nicht nur

Hund und Katz, sondern auch

Kuh, Fuchs und Wolf gesellen

sich zur lustigen Runde, auch

eine Eule ist dabei. Die Tiere

sind alle handgefertigt, aus

Mohair, den kostbaren Haaren

der Angoraziege oder aus

So 22. April

FREIBURG

Musik

19 h: L‘Orchestra I Sedici – Internationales

Streichorchester. Historisches Kaufhaus Freiburg

19 h: Tom Liwa – Singer/Songwriter. Swamp

19:30 h: Peter Kraus – Kulthits der wilden 50er

und 60er. Konzerthaus Freiburg

20 h: Antonio Lizana & Oriente – Flamenco, Jazz.

Jazzhaus Freiburg

20 h: Network Improvisation: Duo fatale meets

Hausbesuche – World Jazz. Artjamming

Theater & Tanz

15 h: Drei Winter – Schauspiel von Tena Stivicic.

Theater Freiburg, Großes Haus

18 h: Der Gott des Gemetzels – Von Yasmina

Reza. Theater Spielzimmer. Freizeichen (Artik in

ehem. Schmitz Katze)

18 h: Goldonissimi – Schauspiel nach C. Goldoni.

Experimentalbühne im E-Werk

20 h: ImproKrimi – Theater L.U.S.T. Cala Theater

Alpakastoffen, und

kommen in verschiedenen

Funktionen

zum Einsatz: nicht nur

als private Kuscheltiere,

sondern auch in

ärztlichen, therapeutischen

und pädagogischen

Kontexten.

Für seine handwerklich

hochwertige Kunst

hat der Betrieb auf der

Internationalen Handwerksmesse

am 11.

März in München nun

den renommierten Bayerischen

Staatspreis 2018 erhalten.

Schon seit Jahren sind

die liebevoll gestalteten Puppen

dort echte Publikumslieblinge.

Puppen gibt es im Geschäft

der Barlebens in der Fischerau

24, Freiburg oder online unter:

www. barleben-handspielpuppen.de

Kabarett & Comedy

19 h: Philip Simon – Meisenhorst. Vorderhaus

Vorträge & Gespräche

15 h: Klimt und Schiele – Zwei Wiener Maler in

den letzten Tagen der Donaumonarchie. Mit Dr.

Johann Thomas Ambrózy. Waldhof Akademie

für Weiterbildung

Messen & Märkte

10 h: Baby+Kind – Die Messe für Familien 2018.

Messe Freiburg, Halle 3

BASEL

Theater & Tanz

13:30 + 18:30 h: Rocky Horror Show – Musical.

Musical Theater Basel

19 h: Medea – Schauspiel nach Euripides. Theater

Basel, Kleine Bühne

Vorträge & Gespräche

20 h: Worst Case Szenarios – Schlechter Sex.

Kaserne Basel

ANDERE ORTE

Bad Krozingen

19 h: Markgräfler Symphonieorchester – Werke

von Schibert, Mozart und Beethoven. 23. Bad

Krozinger Mozartfest. Kurhaus

Bad Säckingen

13:30 + 18:30 h: Happy Landing – Musical von

Jochen Frank Schmidt. Gloria-Theater

Baden-Baden

11 h: Carolin Widmann & Alexander Lonquich –

Matinee. Werke von Ravel, Auric und Poulenc.

Festspielhaus

19 h: Kontra K – Die Beste Nacht: Ein Act, zwei

Shows. Hip-Hop, Rap. Mit Philharmonie Baden-

Baden. Kurhaus, Bénazetsaal

Denzlingen

19 h: Bernd Wolf & Seine Egerländer Musikanten

– Blasmusik. Kultur- & Bürgerhaus

Kirchzarten

10 h: Anne Folger – Selbstläufer. Klavierkabarett.

Buchladen in der Rainhof Scheune

Lörrach

18 h: Freiburger Barockorchester & Kristian

Bezuidenhout – Werke von Haydn, Mozart und

Bach. Einführung 17.15 Uhr. Burghof Lörrach

Pratteln

20 h: Tower Of Power – Funk, Jazz, Soul.

Konzertfabrik Z7

Straßburg

15 h: Plus loin l‘Europe: Israël – Ballet de l’Opéra

national du Rhin. Opéra national du Rhin

Sulzburg

17 h: Weltklassik am Klavier: Duo Gegenwind –

Spanische Rhythmen für Saxophon und Klavier.

Werke von Bizet, de Falla u.a. Gutshof Güntert

Waldkirch

18 h: Arsen und Spitzenhäubchen – Kriminalkomödie

von J. Kesselring. Theater am Kastelberg

Mo 23. April

FREIBURG

Literatur

20 h: Irene Dische: Schwarz und Weiß – Lesung

und Gespräch. In engl. und dt. Sprache. Katholische

Akademie

Musik

20 h: Mogli + Tuvaband – Pop. Waldsee Gaststätte

Kabarett & Comedy

20 h: Günter Fortmeier – Hands-Up-Comedy.

Solotheater. Wallgraben Theater

Partys

20:15 h: Tango Tales – Mit Raul Jaurena und

Bernd Ruf. Theater Freiburg, Passage 46

22 h: Tageins – Wechselnde DJs. Eintritt frei.

Waldsee Gaststätte

Film

20:30 h: Video Slam – Kurzfilme von Studierenden.

Mensa Rempartstraße

Vorträge & Gespräche

20:15 h: Interreligiöser Dialog – Wissen, nicht

glauben. Tibet Kailash Haus

BASEL

Theater & Tanz

19:30 h: Elektra – Oper von Richard Strauss.

Theater Basel, Grosse Bühne

19:30 h: Mary Page Marlowe, Eine Frau –

Schauspiel von Tracy Letts. Theater Basel,

Schauspielhaus

ANDERE ORTE

Baden-Baden

20 h: Bob Dylan and his Band – Singer/Sonwriter,

Folk. Festspielhaus

Straßburg

20 h: Plus loin l‘Europe: Israël – Ballet de l’Opéra

national du Rhin. Opéra national du Rhin

Di 24. April

FREIBURG

Musik

12 h: Kammermusik im Augustinermuseum –

Mit Vivica Percy (Violine) und Rahel Krämer

(Violoncello). Werke von Marschner, Reger und

Bach. Augustinermuseum

20 h: Bett und Sofa – Filmlivemusik: Institut für

Neue Musik. Hochschule für Musik Freiburg,

Kammermusiksaal

20 h: Christoph Grab‘s Reflections – Jazz ohne

Stress. Eintritt frei. Waldsee Gaststätte

20 h: Fanfare Ciocarlia – Balkan Brass. Jazzhaus

Freiburg

Theater & Tanz

11 h: Theater Radix: Djihad – Von Ismaël Saidi.

E-Werk Freiburg, Kammertheater

12:30 h: Theater Radix: Djihad – Von Ismaël Saidi.

E-Werk Freiburg, Kammertheater

20 h: Drei Mal Leben – Komödie von Yasmina

Reza. Wallgraben Theater

20 h: PREMIERE: Seppuku – Nach Herrman

Hesse. Musikalisches Drama. E-Werk Freiburg,

Saal

Führungen

16:30 h: Europa – Spurensuche in Freiburg:

Die zwölf Sterne Stadtführung. Anm. erforderl.:

ipe@stadt.freiburg.de. Stadtbibliothek Freiburg,

Hauptstelle Münsterplatz, Treffpunkt: Haupteingang

Vorträge & Gespräche

17 h: Schreiben, Verlegen, Bloggen – Vom

schwierigen Geschäft, Theologie unter die Leute

zu bringen. Anm. erforderl.: www.katholischeakademie-freiburg.de.

Katholische Akademie

BASEL

Literatur

19 h: Christoph Keller: Hotel Galaxy – Lesung.

Literaturhaus Basel

Theater & Tanz

19:30 h: Thriller Live – Michael Jackson-Show.

Musical Theater Basel

19:30 h: Tod in Venedig – Ballett von Richard

Wherlock. Musik von Dmitri Schostakowitsch.

Theater Basel, Grosse Bühne

20 h: Junges Haus – 1123 Stationen des

Scheiterns. Theater Basel, Kleine Bühne

ANDERE ORTE

Bad Krozingen

18:30 h: Erhard Brunn: Über Grenzen hinweg –

Lesung. Mediathek Bad Krozingen

Straßburg

18:30 h: Machine Head – Thrash Metal. La Laiterie

Mi 25. April

FREIBURG

Musik

11 h: Tusch der Woche – Kurzkonzert von

Mehrklang Gesellschaft für Neue Musik. Museum

für Stadtgeschichte, Balkon

18 h: Brauchen wir eine Erinnerungskultur? –

Konzert, Film, Diskussion. Hochschule für Musik

20 h: Ensemble Recherche – Aber die Schönheit...

Vorkonzert 19.15 Uhr. Ensemblehaus Freiburg

Theater & Tanz

11 h: Theater Radix: Djihad – Von Ismaël Saidi.

E-Werk Freiburg, Kammertheater


VERANSTALTUNGEN KULTUR JOKER 37

12:30 h: Theater Radix: Djihad – Von Ismaël Saidi.

E-Werk Freiburg, Kammertheater

19:30 h: PREMIERE: Boris – Theater Patchwork.

Musical in französisch (mit Untertiteln).

Alemannische Bühne

20 h: Drei Mal Leben – Komödie von Yasmina

Reza. Wallgraben Theater

20 h: Krieg – Schauspiel von Rainald Goetz.

Theater Freiburg, Kleines Haus

Kabarett & Comedy

20:30 h: Supreme – Podium für Slamkünstler,

Kabarettisten, Musiker u.a. Mensa Rempartstraße

Führungen

16:30 h: Tag des Baumes – Forstliche Wanderung

durch den Stadtwald. WaldHaus Freiburg

Partys

20 h: Move to Groove – Wechselnde DJs. Waldsee

BASEL

Literatur

19:30 h: Bernhard Schlink: Olga – Lesung.

Volkshaus Basel

Musik

20:15 h: Joachim Kühn feat. Chris Jennings & Eric

Schäfer – Jazz. Offbeat Jazzfestival 2018. Gare

du Nord (im Bad. Bahnhof)

Theater & Tanz

18:30 h: Thriller Live – Michael Jackson-Show.

Musical Theater Basel

19:30 h: Der Spieler – Oper von Sergej S.

Prokofjew. Theater Basel, Grosse Bühne

20:30 h: Das Ende von Eddy – Schauspiel und

Ballett nach dem Roman von Édouard Louis.

Theater Basel, Foyer Schauspielhaus

ANDERE ORTE

Bad Krozingen

15 h: Zenta Maurina – Lesung und Grabbesuch

zum 40. Todestag. Stadtmuseum im Litschgihaus

Kandern

20:30 h: Larry Garner & Norman Beaker Band –

Blues. ChaBah

Do 26. April

FREIBURG

Literatur

20 h: Patrick Salmen: Treffen sich zwei Träume...

– Poetry Slam. Cala Theater

Musik

19:30 h: Orsosoloists – Klänge zur Nacht. Theater

Freiburg, Winterer-Foyer

20 h: Can Leman & The Band – Oriental Pop,

R‘n‘B, Funk. Mensa Rempartstraße

20 h: Ensemble Aventure – Clash. Werke von

Bauckholt, Nemtsov, Goebbels u.a. Elisabeth-

Schneider Stiftung

Spannungslektüre

Kriminalklänge

Literatur und Musik gehen

gut zusammen, warum also

nicht auch Krimi und Musik?

Die Frage stellte sich Autor Johannes

Diez und initiierte mit

Schülern der Musikschule Emmendingen

ein Projekt. Dieses

geht nun in die letzte Runde.

Fünf MusikschülerInnen haben

jeweils eine Person aus

21 h: Lisa Melissa and the Mess – Soul, Funk,

R‘n‘B, Hip-Hop. White Rabbit

Theater & Tanz

11 h: Theater Radix: Djihad – Von Ismaël Saidi.

E-Werk Freiburg, Kammertheater

12:30 h: Theater Radix: Djihad – Von Ismaël Saidi.

E-Werk Freiburg, Kammertheater

20 h: Drei Mal Leben – Komödie von Yasmina

Reza. Wallgraben Theater

20 h: Professor Bernhardi – Schauspiel von Arthur

Schnitzler. Theater der Immoralisten

20 h: Seppuku – Nach Herrman Hesse. Musikalisches

Drama. E-Werk Freiburg, Saal

20:30 h: Theater Radix: Djihad – Von Ismaël Saidi.

E-Werk Freiburg, Kammertheater

Kabarett & Comedy

20 h: Carmela de Feo – Die Schablone, in der ich

wohne. Musikkabarett. Vorderhaus

Partys

19:30 h: AfterWorkParty – Toben wie die Kinder

Ü18. Kinder Galaxie

22 h: Down by the Lake – DJs: DJ Jaques Bon,

Julius Steinhoff. Waldsee Gaststätte

Film

20 h: International Ocean Film Tour Vol. 5 –

Abenteuer, Action, Unterwasserwelt. Bürgerhaus

Zähringen

Vorträge & Gespräche

19:30 h: 11. Deutsch-Französische Kulturgespräche

Freiburg – Eröffnung mit Sébastien

Maillard und Wolfgang Merkel. Demokratie(n) in

der Krise. Europas Zukunft neu denken. Eintritt

frei. Paulussaal

BASEL

Literatur

19 h: Yael Inoka: Mahlstrom oder Was vom

Manuskript übrig bleibt – Lesung. Literaturhaus

Theater & Tanz

19:30 h: Die Dreigroschenoper – Oper von Bertolt

Brecht. Musik von Kurt Weill. Theater Basel,

Große Bühne

19:30 h: Thriller Live – Michael Jackson-Show.

Musical Theater Basel

ANDERE ORTE

Bad Krozingen

19:30 h: Jazz Gala – 5 Jahre Music Factory Night.

Helmut Dolds Dixiequartett, Peter Lehel Quartett,

Dizzy Krisch, Low Planet u.a. Kurhaus

Fr 27. April

FREIBURG

Literatur

19:30 h: Sascha Berst-Frediani: Reue – Lesung.

Buchhandlung Ludwig, Bertoldstr. 23

Eine junge, beruflich erfolgreiche

Frau will weit hinaus,

aber sie bleibt im Dorf hängen,

zusammen mit ihrem eher

schlichten Ehemann. Da fängt

sie eine Affäre mit ihrem Untermieter

an, eine, die nicht zuletzt

zu etwas Größerem wird

und bald zu einem schreck-

Freiburg

lichen Mord führt. Sascha

Berst-Fredianis Roman Reue

erzählt seine Krimigeschichte

in Rückblenden und klarer

Sprache, echte Spannungslektüre.

Der Freiburger Autor liest

am 27. April, 19.30 Uhr in der

Buchhandlung Ludwig, Bertoldstraße

23.

Emmendingen/Herbolzheim

dem Kriminalroman Für das

Schweigen bezahlt musikalisch

skizziert. Neben diesen Soli

sind auch gemeinsame Melodien

entstanden. Wer sich überzeugen

möchte, lauscht dem

Konzert am 22. April, 17 Uhr

in die Musikschule Emmendingen

oder am 26. April, 19.30

Uhr im Torhaus Herbolzheim.

20 h: 11. Deutsch-Französische Kulturgespräche

Freiburg – Robert Menasse: Die Hauptstadt.

Lesung. Im Anschl. Gespäch mit Ulrike Guérot.

Eintritt frei. Paulussaal

Musik

19:30 h: König Ödipus – Musikkabarett à la Bodo

Wartke. Mehrgenerationenhaus EBW

20 h: El Flecha Negra – Latin, Reggae, Swing.

Jazzhaus

20 h: Electric Octopus + Sound of Smoke –

Psychedelic Rock. White Rabbit

Europäische Kulturtage Karlsruhe

20. April – 5. Mai 2018

www.europaeische-kulturtage.de

20 h: Magdalena Ganter: Seltsame Vögel –

Chansons. SWR Studio Freiburg

21 h: Marz & Bixtie Boys – HipHop, Rap. Mensa

Rempartstraße

21 h: The Hanging Stars + San Antonio Kid –

Indie-Rock, Psychedelic Folk. The Great Räng

Teng Teng

Theater & Tanz

10 h: Ich, Moby Dick – Schauspiel von Ulrich Hub.

Nach Herman Melville. Theater im Marienbad

10 h: Theater Radix: Djihad – Von Ismaël Saidi.

E-Werk Freiburg, Kammertheater

19:30 h: Angels in America – Musiktheater nach

Tony Kushner. Theater Freiburg, Großes Haus

20 h: Atmen – Schauspiel von Duncan Macmillan.

Theater Freiburg, Kammerbühne

20 h: Der goldne Topf – E.T.A. Hoffmann Adaption

von Anna-Elisabeth Frick. Theater Freiburg,

Kleines Haus

20 h: Der perfekte Mann – Schauspiel von Morten

Feldmann. Cala Theater

20 h: Drei Mal Leben – Komödie von Yasmina

Reza. Wallgraben Theater

20 h: Professor Bernhardi – Schauspiel von Arthur

Schnitzler. Theater der Immoralisten

20 h: Seppuku – Nach Herrman Hesse. Musikalisches

Drama. E-Werk Freiburg, Saal

20 h: The Shoo-Shoos – Black Forest Swing.

Musiktheater im E-Werk

20:15 h: A Traum vo Hochzit – Familienkomödie

von Robin Hawdon. Alemannische Bühne

20:30 h: Das finstere Tal – Cargo Theater.

E-Werk Freiburg

Kabarett & Comedy

20 h: Vocal Recall – Irgendwas stimmt immer.

Musikkabarett. Vorderhaus

Partys

22 h: Bongo Bar – Mit DJ Buddy Belpaso und

Hercules. Soul, Mambo, Funk u.a. Theater

Freiburg, Passage 46

23 h: Panda Party – Hip-Hop, Dancehall, Funk,

Reggae, Trap. Jazzhaus Freiburg

Vorträge & Gespräche

16 h: 11. Deutsch-Französische Kulturgespräche

Freiburg – Wie verändert der Populismus unsere

Demokratien? Mit Claus Leggewie, Beate Küpper,

Frank Richter, Catherine Colliot-Thélène und

Cécile Calla. Eintritt frei. Literaturhaus Freiburg

18 h: Weihrauch und Vitriol – Wie Schriftsteller mit

den Großen der Welt umgehen. Mit Udo Müller.

Waldhof Akademie für Weiterbildung

BASEL

Musik

20:15 h: Ester Rada – Soul, R‘n‘B. Offbeat

Jazzfestival 2018. Kaserne Basel

Theater & Tanz

19:30 h: Kaspar Hauser und Söhne – Schauspiel

von Olga Bach. Theater Basel, Schauspielhaus

19:30 h: Thriller Live – Michael Jackson-Show.

Musical Theater Basel

19:30 h: Tod in Venedig – Ballett von Richard

Wherlock. Musik von Dmitri Schostakowitsch.

Theater Basel, Grosse Bühne

20 h: Medea – Schauspiel nach Euripides. Theater

Basel, Kleine Bühne

Partys

23 h: Step It Up – Turbo Audio Posse meets

Echolot Dub System. Reggae, Dub. Kaserne

ANDERE ORTE

Denzlingen

20 h: Heinz Rudolf Kunze Solo – Deutschrock.

Kultur- & Bürgerhaus Denzlingen

Hesse in Form gebracht

Die Theatergruppe Off Deluxe

nennt es ihre allerletzte

Produktion und widmet sie

ganz Hermann Hesses Klassiker

Steppenwolf. Zur nihilistischen

Grundstimmung des

Romans tritt japanische Lebens-

oder vielmehr Todesphilosophie.

Das Stück Seppuku

oder der Steppenwolf-Effekt

reduziert Hesses Werk zu

Musikalische Lesung

Die Neuübersetzung Giacomo

Leopardis „Opuscula

Moralia“ ist eine Sensation.

Geschrieben zwischen 1824

und 1827, liest sich Leopardis

„Opuscula Moralia“ so frisch,

als wär’s von heute. Leopardi

(1798-1837) war ein Aufklärer.

In seinem Buch „Opuscala

Moralia“ zeigt er in wunderbar

humorvollen Dialogen und Essays

seinen Lesern die häufig

absurden Gedankengänge und

Lucas Fels

Ödipus in schnell

König Ödipus und seine tragischen

Verwicklungen kennt

wohl jeder, eben auch Bodo

Wartke, der aus der griechischen

Vorlage eine launische

Revue werden ließ. Perfekt

auch für Musikkabarettist Aaron

Löchle, der den schicksalsschweren

Mythos als musikakrobatische

Soloperformance

inszeniert. 14 unterschiedliche

Rollen, drei Instrumente und

schon brennt die Bühne. Dazwischen

ein Plüschlöwe als

Sphinx und viele Tempowechsel.

Der unterhaltsame Abend

findet am 27. April, 20 Uhr im

Mehrgenerationenhaus EBW in

der Sulzburger Straße 18 statt.

Freiburg

einem musikalischen Drama

in fünf Bildern. Eine Arbeit

mit der Form des Theaters,

aber auch eine intime Auseinandersetzung

mit Diskursen,

Diskussionen und der Poesie,

die dem Text innewohnen.

Premiere ist am 24. April,

20 Uhr im E-Werk. Weitere

Aufführungen im April:

26./27./28., jew. 20 Uhr.

Doris Wolters

Kirchzarten

wissenschaftlichen Resultate

seiner Zeit – die gar nicht so

weit weg von heute sind. Und

er verstand blendend, welch

entscheidende Rolle die gesellschaftlichen,

religiösen

Zwänge zusammen mit den

Schwächen des Menschen dabei

spielten. Eine musikalische

Lesung aus „Opuscala Moralia“

mit Doris Wolters und Lucas

Fels am Cello gibt‘s am 15.

April, 18 Uhr, im Buchladen in

der Rainhof Scheune.

Macht und Verantwortung

Freiburg

Aaron Löchle Foto: Thomas Weber

Christian Lindners Aussage

„Lieber nicht regieren als falsch

regieren“ kontert die Experimentalbühne

des E-Werks mit

der Frage „Lieber nicht richten

als falsch hinrichten?“ und einer

Aufführung von Schillers

Maria Stuart. Macht und Verantwortung

sind die großen

Themen, die das Stück um-

Freiburg

treiben und damit Themen, die

auch heute noch aktuell sind.

Unter Dirk Schröters Regie

und Konzeption kommt eine

verdichtete, spannungsreiche

Fassung des Klassikers auf die

Bühne des E-Werks. Premiere

ist am 27. April, 20 Uhr. Weitere

Vorstellungen im April:

28., 20 Uhr und 29., 18 Uhr.


38 KULTUR JOKER VERANSTALTUNGEN

Lörrach

20 h: Steps: Wang Ramirez – Everyness. Burghof

Pratteln

19:30 h: Schandmaul – Mittelalter-Folk, Pop,

Metal. Konzertfabrik Z7

Riegel

20 h: Martin Graff – Gedankenschmuggel.

Kabarett-Lesung. Theater Kumedi

Rottweil

20:30 h: Tower Of Power – Funk, Jazz, Soul.

Jazzfest Rottweil. Alte Stallhalle Rottweil

Rust

22 h: Night Beat Angels – Exclusive Secret

Clubbing. Europa-Park

Waldkirch

20 h: Die Mauerbrecher – Die MordArt. Improtheater.

Theater am Kastelberg

Sa 28. April

FREIBURG

Musik

11:30 h: Orgelmusik zur Marktzeit – Münsterorgelkonzerte.

Freiburger Münster

12 h: Orgel-Musik im Augustinermuseum –

Studierende der Hochschule für Musik Freiburg.

Augustinermuseum

17 h: Musikschule Freiburg – Kammermusik-

Konzert. Eintritt frei. Historisches Kaufhaus

20 h: Freiburger Festival 2018: Joel Brandenstein

– Pop. Brauerei Ganter

20 h: Holst Sinfonietta: Kammerkonzert – Debut

à la francaise. Werke von Debussy und Poulenc.

Anläßlich des 100. Todesjahrs Debussys. Humboldtsaal

Freiburg

20 h: Kari Bremnes Band – Singer/Songwriter.

Jazzhaus Freiburg

20 h: Unicef-Benefizkonzert – Bail + Cubix + RF

& Natalia + Ther Moondogs + Green Garden Jazz

Combo. Eintritt frei, Spenden erbeten. Waldsee

Gaststätte

21 h: And The Golden Choir – Folk, Pop,

Alternative Country. The Great Räng Teng Teng

Theater & Tanz

19:30 h: Ein Sommernachtstraum – Komödie

von William Shakespeare. Theater Freiburg,

Großes Haus

20 h: Der perfekte Mann – Schauspiel von Morten

Feldmann. Cala Theater

20 h: Drei Mal Leben – Komödie von Yasmina

Reza. Wallgraben Theater

20 h: Ich, Moby Dick – Schauspiel von Ulrich Hub.

Nach Herman Melville. Theater im Marienbad

20 h: PREMIERE: Maria Stuart – Traumspiel nach

Friedrich Schiller. Experimentalbühne im E-Werk

20 h: Professor Bernhardi – Schauspiel von Arthur

Schnitzler. Theater der Immoralisten

20 h: Seppuku – Nach Herrman Hesse.

Musikalisches Drama. E-Werk Freiburg, Saal

20 h: The Shoo-Shoos – Black Forest Swing.

Musiktheater im E-Werk

20:15 h: A Traum vo Hochzit – Familienkomödie

von Robin Hawdon. Alemannische Bühne

20:30 h: Das finstere Tal – Cargo Theater.

E-Werk Freiburg

Kabarett & Comedy

19:30 h: Florian Schroeder – Ausnahmezustand.

Paulussaal

20 h: Han‘s Klaffl – Schul-Aufgabe: Ein schöner

Abgang ziert die Übung. Vorderhaus

Partys

22 h: Pink Party – Queer Party des Regenbogen-

Referats. Mensa Rempartstraße

23 h: Connected – 90er Rock, Pop, Eurodance.

Jazzhaus

Feste & Hocks

10 h: Freiburger Frühlingsfest 2018 – Unterhaltung

und Spaß für die ganze Familie. Eintritt frei.

Stadtgärtnerei Freiburg

Vorträge & Gespräche

15 h: 11. Deutsch-Französische Kulturgespräche

Freiburg – Narrative u. Entwürfe für ein demo.

kratisches Europa. Mit Sandra Laugier, Daniel

Schade, Justine Lacroix, Jonas Lüscher und Sebastian

Körber. Eintritt frei. Literaturhaus Freiburg

Messen & Märkte

14 h: 81. Nachtflohmarkt – Mit 200-400 Ausstellern.

Messe Freiburg, Halle 3

BASEL

Musik

19:30 h: La Yegros + La Kulebra – Cumbia,

Folk, Electronica. Offbeat Jazzfestival 2018.

Kaserne Basel

23 h: Dengue Dengue Dengue – Tropical Bass.

Offbeat Jazzfestival 2018. Kaserne Basel

Theater & Tanz

14:30 + 19:30 h: Thriller Live – Michael Jackson-

Show. Musical Theater Basel

19:30 h: Amphitryon – Lustspiel von Heinrich

von Kleist nach Molière. Theater Basel,

Schauspielhaus

19:30 h: La Cenerentola – Oper von Gioachino

Rossini. Theater Basel, Grosse Bühne

20 h: Das Recht des Stärkeren – Schauspiel von

Dominik Busch. Theater Basel, Kleine Bühne

ANDERE ORTE

Baden-Baden

20 h: Gewandhausorchester & Andris Nelsons –

Tschaikowsky: Pathétique. Werke von Larcher,

Mozart und Tschaikowsky. Festspielhaus Baden-

Baden

Badenweiler

16:15 h: Badenweiler Musiktage – Einführung

von Musikredakteur Rainer Peters. Eintritt frei.

Kurhaus Badenweiler, Vortragssaal

18 h: Badenweiler Musiktage – Kammerkonzert I:

Diotima Quartett Paris. Werke von Debussy und

Schönberg. Kurhaus Badenweiler

Colmar

20 h: Plus loin l‘Europe: Israël – Ballet de l’Opéra

national du Rhin. Théâtre municipal de Colmar

Denzlingen

19:30 h: Akkordeon-Verein Denzlingen – Zeitreise.

Klassik, Rock, Pop, Jazz. Kultur- & Bürgerhaus

Denzlingen

20 h: Uli Masuth – Mein Leben als Ich. Kabarett

mit Musik. Roccafé

Kirchzarten

20 h: Das Herrengedeck – Jetzt wird aufgedeckt.

A cappella. Talvogtei Kirchzarten

Lörrach

20 h: Timo Wopp – Moral: Eine Laune der Kultur.

Kabarett. Burghof Lörrach

Müllheim

19 h: 30 Jahre Musikkollegium Freiburg –

Sinfoniekonzert. Werke von Elgar und Brahms.

Martinskirche Müllheim

Riegel

20 h: Martin Graff – Gedankenschmuggel.

Kabarett-Lesung. Theater Kumedi

Rottweil

20:30 h: The Legendary Count Basie Orchestra

– Jazz. Jazzfest Rottweil. Alte Stallhalle Rottweil

Rust

22 h: Night Beat Angels – Exclusive Secret

Clubbing. Europa-Park

Waldkirch

17 h: Thailändisch Kochen – Workshop mit Pranee

Reichenbach. Mehrgenerationenhaus Rotes Haus

18:30 h: Tod in Venedig – Ballett von Richard

Wherlock. Musik von Dmitri Schostakowitsch.

Theater Basel, Grosse Bühne

18:30 h: Vor Sonnenaufgang – Schauspiel von

Ewald Palmetshofer nach Gerhart Hauptmann.

Theater Basel, Schauspielhaus

ANDERE ORTE

Baden-Baden

18 h: Youn Sun Nah – Jazznights 2018. Festspielhaus

Baden-Baden

Badenweiler

18 h: Badenweiler Musiktage – Liederabend mit

Hans Christoph Begemann und Thomas Seyboldt.

Werke von Schubert und Rihm. Kurhaus

Colmar

15 h: Plus loin l‘Europe: Israël – Ballet de l’Opéra

national du Rhin. Théâtre municipal de Colmar

Denzlingen

17 h: Magie der Travestie – Mit Special Guest

Divine Carousel. Kultur- & Bürgerhaus

Müllheim

18 h: I have a dream – Sacropop-Oratorium

von Siegfried Fietz. Martin Luther King zum 50.

Todesjahr. Eintritt frei, Spenden erbeten. Ev.

Stadtkirche Müllheim

Merzhausen

19:30 h: 30 Jahre Musikkollegium Freiburg –

Sinfoniekonzert. Werke von Elgar und Brahms.

Forum Merzhausen

Offenburg

20 h: Orchester l’arte del mondo – Werke von

Mozart, Sperger und Myslivecek. Oberrhein-

Konzertreihe. Oberrheinhalle

Waldkirch

11 h: William Cuthbertson – Klavier-Matinée.

Werke von Chopin. Elztalmuseum , Barocksaal

17 h: Ich liebe Syrien! – Bilder, Videos, Vortrag,

Musik. Mehrgenerationenhaus Rotes Haus

Trend zunehmender Selbstbeschau

Der Kulturverein artisse e.V. zeigt die Filmpreview „Du sollst Dich

optimieren!“ von Reinhild Dettmer-Finke im Forum Merzhausen

Chris_Natterer

© Reinhild Dettmer-Finke

Die Filmpreview „Du

sollst Dich optimieren!“

von Reinhild Dettmer-

Finke zeigt der Kulturverein

artisse e.V. am

25. April, 19.30 Uhr im

Forum Merzhausen. Im

Anschluss gibt es eine

Diskussion mit Dr. Greta

Wagner, Institut für

Sozialforschung Frankfurt,

Florian Städtler,

Geschäftsführer Spiel-

PlanVier, Freiburg und

Reinhild Dettmer-Finke,

Filmemacherin, Freiburg.

Die Moderation

führt Hanna Lehmann,

Studienleiterin a.D.

Die Selbstoptimierungstechnologie

boomt.

Eine gigantische Industrie

lockt ständig mit

neuen Apps zur Vermessung

des Körpers oder

entwickelt Präparate zur

Leistungssteigerung des

Gehirns. Der Grat zwischen

Verbesserungswunsch und

Selbstoptimierungsobsession

ist schmal. Die Arbeit am

„perfekten Menschen“ scheint

das große Projekt unserer Zeit

zu sein.

Ist die fortschreitende Selbstoptimierung

eine Chance

oder bereits Gebot? Welches

Menschenbild liegt diesem

Optimierungsgedanken zugrunde?

Und was hat jeder

Einzelne letztendlich davon?

Die Filmemacherin Reinhild

Dettmer-Finke trifft Menschen,

die in Lebensbereichen

wie Ernährung, Arbeit und

Kindererziehung die aktuellsten

Methoden der Selbstoptimierung

verinnerlicht haben:

Florian Städtler, zum Beispiel,

verbrachte 5 Jahre mit der

täglichen Selbstvermessung,

Massen an Post-Its und

Excel-Tabellen waren

seine täglichen Begleiter

auf der Suche nach eindeutigen

Daten über sich

selbst.

Chris Natterer optimiert

sich seit 10 Jahren

mental und körperlich.

Er überlässt nichts dem

Zufall und ist sich sicher,

mit dieser Haltung völlig

gesund mindestens 80 zu

werden.

Bei adidas in Herzogenaurach

hat man sich

ein ganz neues Bürokonzept

einfallen lassen, um

die Mitarbeiter so effizient,

weil gut gelaunt wie

möglich am Arbeitsplatz

wirken zu lassen. Auch

das Softwareunternehmen

SAP ist um seine

Mitarbeiter besorgt

und leistet sich mit dem

Coach Peter Bostelmann

einen „Director Global Mindfulness

Practice“.

Darüber hinaus analysieren

die Soziologin Greta Wagner

und die Philosophen Tristan

Garcia und Konrad Paul Liessmann

den Trend der zunehmenden

Selbstbeschau.

Der Eintritt ist frei, um Spenden

wird gebeten. Aussgestrahl

wird der Film auf ARTE am 8.

Mai um 22 Uhr.

So 29. April

FREIBURG

Musik

11 h: Cello-Ballade – Abschiedskonzert von

Walter-Michael Vollhardt. Werke von David

Popper, Giovanni Sollima u.a. Theater Freiburg,

Winterer-Foyer

20 h: Freiburger Festival 2018: Mia. – Pop, Elektro-

Punk. Brauerei Ganter

Theater & Tanz

18 h: La Bohème – Oper von Giacomo Puccini.

Theater Freiburg, Großes Haus

18 h: Maria Stuart – Traumspiel nach Friedrich

Schiller. Experimentalbühne im E-Werk

19 h: Der perfekte Mann – Schauspiel von Morten

Feldmann. Cala Theater

19 h: Divas Salon – Die Frisösen. Alemannische

Bühne

19 h: Krieg – Schauspiel von Rainald Goetz.

Theater Freiburg, Kleines Haus

Kabarett & Comedy

19 h: Felix Lobrecht – Kenn ick. Paulussaal

Feste & Hocks

11 h: Freiburger Frühlingsfest 2018 – Unterhaltung

und Spaß für die ganze Familie. Eintritt frei.

Stadtgärtnerei Freiburg

Vorträge & Gespräche

16 h: Künstlergespräch – Mit Carly Whitaker.

Museum für Neue Kunst

Messen & Märkte

11 h: 19. Studiflohmarkt – Für Studierende und

Amateur-Verkäufer. Mensa Rempartstraße,

Mensagarten (bei Regen drinnen)

BASEL

Literatur

19 h: Sofalesung – Mit Yael Inokai. Ort wird bei

Anm. bekannt gegeben: www. sofalesungen.ch

Musik

11 h: Extrachor – Frühlingskonzert. Mit Werken

u.a. von Brahms. Theater Basel, Foyer Große

Bühne

19:30 h: Andreas Schaerer Quartett – Jazz.

Offbeat Jazzfestival 2018. Kaserne Basel

Theater & Tanz

13:30 + 18:30 h: Thriller Live – Michael Jackson-

Show. Musical Theater Basel

Mo 30. April

FREIBURG

Musik

20 h: Skid Row – Hard Rock. Crash Musikkeller

20 h: SWR Symphonieorchester – Orchesterkonzert.

Werke von Beethoven und Zimmermann.

Einführung 19 Uhr. Konzerthaus Freiburg

20 h: Wirtz – Rock. E-Werk Freiburg

21 h: Tonhaufen Deluxe + Mini Magnet – Jazz,

Surf. The Great Räng Teng Teng

Partys

21 h: Tanz in den Mai – Milonga La Queen mit DJ

Christian Walker. Theater Freiburg, Passage 46

22 h: Summer Of Love – Die 60er/70er Party.

Jazzhaus

22 h: Tageins – Wechselnde DJs. Waldsee

BASEL

Musik

19:30 h: Radu Lupu – Solistenabend. Werke von

Schubert und Schumann. Musical Theater Basel

Theater & Tanz

19:30 h: La Cenerentola – Oper von Gioachino

Rossini. Theater Basel, Grosse Bühne

ANDERE ORTE

Bad Krozingen

20 h: Philipp Weber – Futter: streng verdaulich.

Kabarett. Turn- und Festhalle Tunsel

Badenweiler

16:15 h: Badenweiler Musiktage – Einführung

von Musikredakteur Rainer Peters. Eintritt frei.

Kurhaus Badenweiler, Vortragssaal

18 h: Badenweiler Musiktage – Kammerkonzert II.

Werke von Beethoven, Mozart und Zimmermann.

Kurhaus Badenweiler

Merzhausen

19:30 h: Rock in den Mai – Blindfall + Intoxicated

+ Lean Stone. Crossover, Hard Rock. Forum

Merzhausen

Rust

22 h: Night Beat Angels – Exclusive Secret

Clubbing. Europa-Park

Weitere aktuelle Termine finden Sie im

Online-Veranstaltungskalender des

Kultur Joker!

www.kulturjoker.de


VERANSTALTUNGEN KULTUR JOKER 39

1. April

Freiburg

11 h: Kasper und der Osterhase – Freiburger

Puppenbühne. Für Kids ab 3 Jahren. Vorderhaus

2. April

Freiburg

15 + 16:30 h: Kasper und der Osterhase –

Freiburger Puppenbühne. Für Kids ab 4 Jahren.

Harmonie Kino, Podium

4. April

Freiburg

15 + 16:30 h: Kaspers Reise zu Prinz Aladin –

Freiburger Puppenbühne. Für Kids ab 4 Jahren.

Harmonie Kino, Podium

Colmar

14:30 + 19 h: Sindbad – Kinderoper von Howard

Moody. Théâtre municipal de Colmar

7. April

Basel

16 h: Der Goldkäfer – Oper von Dai Fujikura. Für

Kids ab 8 Jahren. Theater Basel, Kleine Bühne

8. April

Freiburg

11 15 h: Tranquilla Trampeltreu – Cargo Theater.

Für Kids ab 4 Jahren. Alter Wiehrebahnhof

15:30 h: PREMIERE: Wenn Hummeln bummeln

– Firlefanz Theater. Für Kids ab 5 Jahren. E-Werk

Freiburg, Kammertheater

18 h: PREMIERE: Die Verwandlung – Mit Bering

und Grubel. Für Kids ab 10 Jahren. Theater

Freiburg, Werkraum

Straßburg

10:30 + 15 h: Sindbad – Kinderoper von Howard

Moody. Opéra national du Rhin

9. April

Freiburg

10:30 h: Wenn Hummeln bummeln – Firlefanz

Theater. Für Kids ab 5 Jahren. E-Werk Freiburg,

Kammertheater

15:30 h: Schlimmer geht immer! – Bilderbuchkino.

Kinder- und Jugendmediothek Rieselfeld

10. April

Freiburg

11 h: FlussPferde – Schauspiel mit Hubertus

Fehrenbacher. Für Kids ab 5 Jahren. Theater

im Marienbad

11. April

Freiburg

11 h: FlussPferde – Schauspiel mit Hubertus

Fehrenbacher. Für Kids ab 5 Jahren. Theater

im Marienbad

12. April

Freiburg

10 h: Junges Theater: Prinzessin auf der Erbse –

Cala Theater. Cala Theater

11 h: FlussPferde – Schauspiel mit Hubertus

Fehrenbacher. Für Kids ab 5 Jahren. Theater

im Marienbad

14. April

Freiburg

15 h: Das kleine Gespenst – Marotte Figurentheater.

Für Kids ab 4 Jahren. Vorderhaus

Kleinkindbereich

2017

erneuert!

Freiburg

15:30 h: Pettersson und Findus – Eine

Geburtstagstorte für die Katze. Nach Sven

Nordqvist. Für Kids ab 3 Jahren. Theater Hans

Dürr

Freiburg

16 h: Zirkus Marionetto – Kindertheater. Für Kids

ab 4 Jahren. Haus der Jugend

20 h: Der Teufel mit den drei goldenen Haaren –

Schauspiel nach den Brüdern Grimm. Für Kids ab

7 Jahren. Theater Freiburg, Kleines Haus

Bad Krozingen

11 h: Alles total geheim – Bilderbuch-Kino nach

Kirsten Boie. Für Kids ab 6 Jahren. Eintritt frei,

Anm. erforderl. Mediathek Bad Krozingen

15 h: Der Froschkönig – Kindertheater. Für Kids

ab 4 Jahren. Reservierung empfohlen. Mediathek

Bad Krozingen

15. April

Freiburg

11 h: Das kleine Gespenst – Marotte Figurentheater.

Für Kids ab 4 Jahren. Vorderhaus

15 + 20 h: Der Teufel mit den drei goldenen

Haaren – Schauspiel nach den Brüdern Grimm.

Für Kids ab 7 Jahren. Theater Freiburg, Kl. Haus

15 h: Geisterjagd durchs Theater – Die vollkommen

verspukte Theaterführung. Ab 7 Jahren.

Theater Freiburg, Start: Foyer Großes Haus

16 h: Wovon träumst du, kleiner Bär? – Schauspiel

nach Kinderbuch von Hans de Beer. Für Kids ab

5 Jahren. Theater im Marienbad

Baden-Baden

14 h: Let’s play Ukulele – Workshop. Für Kids

zwischen 8 und 12 Jahren. Toccarion Kinder-

Musik-Welt

15 h: Ronja Räubertochter – Theater Fiesemadände.

Für Kids ab 6 Jahren. Kurhaus Baden-

Baden, Runder Saal

17. April

Lörrach

11 h: Der standhafte Zinnsoldat – Puppentheater

am Meininger Theater. Für Kids ab 6 Jahren.

Burghof Lörrach

Der einzigartige HALLENSPIELPLATZ in Freiburg!

Hüpfburg „Wabbelberg“

Hüpfburg „Rakete“

2017

NEU!

2017

NEU!

2017

erneuert!

Bistrobereich

Basler Landstr. 17 79115 Freiburg Tel. 0761 / 401 408 00 kinder-galaxie.de

18. April

Freiburg

10 h: Vom kleinen Maulwurf, der wissen wollte... –

Marotte Figurentheater. Ab 3 Jahren. Vorderhaus

11 h: FlussPferde – Schauspiel mit Hubertus

Fehrenbacher. Für Kids ab 5 Jahren. Theater

im Marienbad

20 h: Der Teufel mit den drei goldenen Haaren –

Schauspiel nach den Brüdern Grimm. Für Kids ab

7 Jahren. Theater Freiburg, Kleines Haus

19. April

Freiburg

11 + 20 h: Der Teufel mit den drei goldenen

Haaren – Schauspiel nach den Brüdern Grimm.

Für Kids ab 7 Jahren. Theater Freiburg, Kl. Haus

20. April

Freiburg

11 h: Der Teufel mit den drei goldenen Haaren –

Schauspiel nach den Brüdern Grimm. Für Kids ab

7 Jahren. Theater Freiburg, Kleines Haus

11 h: Die Reise nach Brasilien – Schauspiel von

Daniil Charms. Für Kids ab 6 Jahren. Theater

im Marienbad

21. April

Freiburg

16 h: Kasper und die gestohlene Kuckucksuhr –

Freiburger Puppenbühne. Für Kids ab 4 Jahren.

Haus der Jugend

18 h: Die Verwandlung – Mit Bering und Grubel. Ab

10 Jahren. Theater Freiburg, Werkraum

Baden-Baden

10:30 h: Trommelfeuer – Cajón-Workshop für

Einsteiger. Für Kids zwischen 6 und 10 Jahren.

Toccarion Kinder-Musik-Welt

Mulhouse

14:30 + 19 h: Sindbad – Kinderoper von Howard

Moody. Théâtre de la Sinne

22. April

Freiburg

11 h: Clownduo Alex und Joschi – Scherz mit Herz.

Familienprogramm. Vorderhaus

16 h: Die Reise nach Brasilien – Schauspiel von

Daniil Charms. Für Kids ab 6 Jahren. Theater

im Marienbad

18 h: Die Verwandlung – Mit Bering und Grubel.

Für Kids ab 10 Jahren. Theater Freiburg, Werkraum

Basel

15:30 h: Urs Schaub – Geschichten am

Sonntagnachmittag: Es war einmal... Anm.

erforderl.: www.lesen.bs.ch. Literaturhaus Basel

Baden-Baden

15 h: Ein Kuchen für Elise – Kinderkonzert. Für

Kids ab 3 Jahren. Festspielhaus Baden-Baden

23. April

Freiburg

15 + 16:30 h: Babykonzert: Schlag auf Schlag –

Mit Schlagwerker Thomas Varga. Für Kids von 0-2

Jahren. Theater Freiburg, Winterer-Foyer

Weil am Rhein

14:30 h: Komm ich mach‘ dich gesund, sagte

der Bär – Figurentheater nach Janosch. Die

Blinklichter. Für Kids ab 3 Jahren. Stadtbibliothek

Weil am Rhein

24. April

Freiburg

10 h: Babykonzert: Schlag auf Schlag – Mit

Schlagwerker Thomas Varga. Für Kids von 0-2

Jahren. Theater Freiburg, Winterer-Foyer

11 h: Die Reise nach Brasilien – Schauspiel von

Daniil Charms. Für Kids ab 6 Jahren. Theater

im Marienbad

25. April

Freiburg

11 h: Die Reise nach Brasilien – Schauspiel von

Daniil Charms. Für Kids ab 6 Jahren. Theater

im Marienbad

15 h: Rudi Riese – Bilderbuchkino. Stadtteilbibliothek

Haslach

26. April

Freiburg

11 h: Die Reise nach Brasilien – Schauspiel von

Daniil Charms. Für Kids ab 6 Jahren. Theater

im Marienbad

Fantastische Puppenshow

Gregor Schwanks lustiges Figurentheater

ist immer für eine

bunte Überraschung gut. In

seinem „Zirkus Marionetto“ ist

die Bühne frei für die funkelnde

Nachtfee, pfiffige Koboldmaki,

Madame Schmeißfliege,

das Unterwasserballett oder

den prächtigen Sonnenvogel.

Ganz detailverliebt und mit

15:30 h: Betül und Nele erleben den Ramadan –

Erzähltheater Kamishibai. Für Kids ab 4 Jahren.

Stadtteilbibliothek Mooswald

Basel

10 h: Der Goldkäfer – Oper von Dai Fujikura. Ab

8 Jahren. Theater Basel, Kleine Bühne

28. April

Freiburg

14 h: Offener Familiensamstag – Für Familien mit

Kindern. Eintritt frei. Haus der Jugend

16 h: Die Schnecke und der Buckelwal – Familien-

Lesung. Für Kids ab 3 Jahren. Kartenreservierung:

T.0761-79197921. Haus der Jugend

16 + 18 h: PREMIERE: Peter und der Wolf – Von

Sergej Prokofjew. Für Kids ab 5 Jahren. Theater

Freiburg, Kleines Haus

Baden-Baden

10:30 h: Lauf dein Lied! – Klavierspielen einmal

anders. Für Kids zwischen 9 und 11 Jahren.

Toccarion Kinder-Musik-Welt

La science en s’amusant

Wissenschaft macht Spaß

Poesie bringt Gregor Schwank

schönstes Marionettentheater.

Eine echte Besonderheit sind

auch seine liebevoll geschnitzten,

zauberhaften Puppen. Ein

internationales Vergnügen für

die ganze Familie, ab 4 Jahren.

Aufführung des Zirkus ist

am 14. April, 16 Uhr im Haus

der Jugend.

29. April

Freiburg

Freiburg

11 h: Die Schnecke und der Buckelwal – Familien-

Lesung. Für Kids ab 3 Jahren. Kartenreservierung:

T.0761-79197921. Haus der Jugend

11 h: Kathinka Marcks – Ferdinand der Stier. Für

Kids ab 4 Jahren. Vorderhaus

15:30 h: Pettersson und Findus – Eine Geburtstagstorte

für die Katze. Nach Sven Nordqvist. Für

Kids ab 3 Jahren. Theater Hans Dürr

15:30 h: Plopp – Cargo Theater. Für Kids ab 4

Jahren. E-Werk Freiburg

16 h: Die Reise nach Brasilien – Schauspiel von

Daniil Charms. Ab 6 Jahren. Theater im Marienbad

Basel

16 h: Der Goldkäfer – Oper von Dai Fujikura. Für

Kids ab 8 Jahren. Theater Basel, Kleine Bühne

Baden-Baden

14 h: Zauberharfe – Musizieren mit der ganzen

Familie. Für Kids und Familien. Toccarion Kinder-

Musik-Welt

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