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APOaktuell 02 Frühling 2018

Das Magazin aus Ihrer Apotheke. Diesmal mit folgenden redaktionelle Themen: MUSKELTURBO MAGNESIUM – Der unverzichtbare Mineralstoff, STIEFKIND MUNDHYGIENE – Der beste Weg zu gesunden Zähnen, ALLERGIEZEIT – Heulend durch die jubelnde Natur, FRÜHLINGSPOWER – In der Ruhe liegt die Kraft und vieles mehr...

50 GEHEN SIE GERNE ZUM

50 GEHEN SIE GERNE ZUM Zahnarzt? FACHKOMMENTAR: MAG. PHARM. ADELHEID TAZREITER MUNDHYGIENE

51 Wenn Sie jetzt mit einem inbrünstigen „Nein“ antworten, geht es Ihnen so wie den meisten ÖsterreicherInnen, deren Schmerzrezeptoren allein schon durch das leise Surren des Bohrers auf Alarmstufe rot schalten. Manche haben Glück und sehen ihren Zahnarzt (bzw. -ärztin) nur einmal im Jahr zur Kontrolle, weil sie ihr Erbgut mit guten Zähnen ausgestattet hat und eine zuckerarme Ernährung und gründliche Zahnpflege diese auch gesund erhält. Andere können von Plomben, Wurzelbehandlungen und Zahnziehen ein Lied singen, haben sie doch von Natur aus schlechtes Zahnmaterial, das – möglicherweise verstärkt durch die Liebe zu Süßem und schlampige Reinigung der Zähne – für Karies & Co. zur leichten Beute wird. Fakt ist, dass wir unsere genetische Vorbelastung nicht ändern können. Fakt ist aber auch, dass wir selbst einiges tun können, um Mund und Zähne gesund zu erhalten und ungeliebte Zahnarzt-Besuche auf ein Mindestmaß zu beschränken. Und nebenbei bleiben wir attraktiv, denn weiße und schöne Zähne gepaart mit frischem Atem sind ein Schönheitsideal, das für Jugend und Vitalität steht. ZÄHNE UND MUNDRAUM Erwachsene haben – meistens – 32 Zähne (inkl. Weisheitszähne), deren sichtbarer Teil als Krone bezeichnet wird. Deren äußerste tote Schicht ist der Zahnschmelz, der im unteren Teil des Zahnes (Wurzel) besonders hart ist. Innen verläuft das etwas weichere lebende Zahnbein bis in die Wurzel, wo sich auch Blutgefäße und Nerven befinden. Umgeben wird der Zahn vom Zahnfleisch, das als Halteapparat dient und am oberen Ende nicht ganz am Zahn anliegt, wodurch eine kleine Furche entsteht. Darin können sich – bei ungenauer Mundhygiene – Speisereste und Ablagerungen sammeln, die zu bakteriellen Entzündungen führen. Bleiben diese länger unbehandelt, kommt es zu Zahnfleischbluten, Gingivitis (Zahnfleischentzündung) und Parodontitis (Abbau des Zahnhalteapparates) und schließlich zum Zahnverlust. Der gesamte Mundraum ist mit Mundschleimhaut ausgekleidet, welche durch den Speichel ständig befeuchtet wird. Dadurch wird die Schleimhaut gesund erhalten und Mundgeruch vorgebeugt. Der von drei Drüsen produzierte Speichel enthält ein Zucker-spal- MUNDHYGIENE

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