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Eifel Woch 31.03.2018

Eifel Woch

Jahrgang 02 - Woche 13 ANZEIGE IN TEILEN DIESER AUSGABE ENTHALTEN: GLOBUS BAUMARKT Wochenblatt des Trierischen Volksfreunds für die Vulkaneifel 24 Stunden per pedes: Im Ferienland Bernkastel-Kues startet ein Wandermarathon. SEITE 6 SA/SO, 31. März/1. April 2018 „Das große Schlagerfest“: Florian Silbereisen kommt mit Gästen in die Arena Trier. SEITE 5 BILD DER WOCHE HILLESHEIM Die gut erhaltene und restaurierte Stadtmauer aus dem 13. Jahrhundert ist die ortsbildprägende Sehenswürdigkeit Hillesheims und ein Muss für jeden Besucher der Beispielstadt. (RED)/FOTO: MARIO HÜBNER Liebe Leserinnen und Leser. Heute zeigen wir in der Rubrik „Bild der Woche“ Orte, Plätze, Ausblicke, die besonders schön, interessant oder speziell sind. Dabei sind Sie, liebe Leserinnen und Leser, gefragt. Bitte senden Sie uns Ihr Lieblingsfoto aus der Vulkaneifel zu. Gehen Sie also bitte auf Motivsuche und mailen Sie uns Ihre Bilder an redaktion@die-woch.de. Beschreiben Sie kurz das Foto und warum Sie es ausgewählt haben. Dazu Ihren Namen, Ihre Anschrift und für interne Rückfragen Ihre Telefonnummer. Vielleicht erscheint Ihr Foto dann schon bald auf der Titelseite der Woch. Millionen für marode Straßen Ein Drittel der Straßen in der Eifel muss erneuert werden– Dafür stehen dem LBM 35 Millionen Euro zur Verfügung Ungefähr 60 bis 70 Verkehrsbaustellen gibt es jedes Jahr im Eifelkreis Bitburg-Prüm und im Vulkaneifelkreis. Doch wie wird darüber entschieden, welche Routen ausgebaut werden? Und wo haben Autofahrer mit Sperrungen zu rechnen? Von Nathalie Hartl BITBURG/DAUN/GEROLSTEIN/ PRÜM Frost und Tauwetter haben an einigen Stellen in der Eifel die Fahrbahndecke gesprengt. Auf der B 51 in Höhe des Bitburger Königswäldchen haben sich kleine Risse in wenigen Tagen zu Schlaglöchern ausgeweitet. Kein Wunder, denn 4000 Lastwagen brettern jeden Tag über die Verkehrsader, die bis über die Landesgrenze hinweg reicht. „So ein Schlagloch muss sofort ausgebessert werden“, sagt Harald Enders, Leiter des Landesbetriebs Mobilität (LBM) Gerolstein, der für die 2400 Kilometer Strecke in der Region zuständig ist. Bereits kurz nach dem Auftreten eines Schadens wird ein Trupp ausgesandt, der die Löcher stopft. Die teuersten Baustellen, die der LBM plant, liegen auf der B 257 zwischen Bitburg und Echternach und auf der B 51. FOTO: FRIEDEMANN VETTER Denn wenn das Problem auf einer stark befahrenen Straße wie der B 51 nicht direkt beseitigt wird, verschlimmert sich der Zustand schnell. „Manche Autofahrer wundern sich, warum eine Strecke erneuert wird und eine andere nicht“, sagt Enders. Der LBM hat dafür klare Bewertungskriterien. Ob eine Straße viele Schlaglöcher hat oder die Autos sanft über den Asphalt gleiten können, wird alle fünf Jahre erfasst. Bei der Beurteilung spielt unter anderem die Griffigkeit der Fahrbahn sowie der Anteil von Rissen und Schäden eine Rolle. Jede dritte Straße im Vulkaneifelkreis und im Kreis-Bitburg Prüm ist rot gekennzeichnet. Das heißt, dass sie dringend ausgebaut werden sollte. Dennoch: „Die Tendenz der vergangenen Jahre ist leicht positiv“, sagt Enders. Der Zustand verbessert sich natürlich nur, wenn investiert wird. 35 Millionen Euro stehen der Straßenbau- und Verkehrsbehörde allein in diesem Jahr zur Verfügung. Doch das Geld kann der LBM nicht so verplanen wie er will. Denn der Neubau und die Erneuerung von Landes-, Kreis- und Bundesstraßen werden aus verschiedenen Töpfen finanziert. Bis eine baufällige Landstraße saniert wird, vergeht oft mehr Zeit. „Für einen Kilometer Bundesstraße stehen uns sechsmal mehr Mittel zur Verfügung als für andere Routen“, erklärt Endres. „Diese werden aber auch wesentlich stärker beansprucht.“ Der LBM hat zwar mehrere Millionen, die er für seine Projekte aufwenden kann, muss aber dennoch abwägen, wo der Bedarf am größten ist. „Wir machen eine Dringlichkeitsbewertung.“ Wenn zum Beispiel die Unfallgefahr auf einer Strecke hoch ist, rutscht sie auf der Punkteliste des LBM nach vorne. Im Eifelkreis Bitburg-Prüm und im Vulkaneifelkreis gebe es jedes Jahr circa 70 Baustellen. „Nicht schon wieder“, stöhnen viele Autofahrer, wenn auf ihrer Strecke Bagger und Presslufthammer anrücken. „Neun von zehn Straßen können nur unter Vollsperrung ausgebaut oder erneuert werden“, sagt Endres. Das liege daran, dass es in der Eifel viele schmale Straßen gebe. Erst ab einer Fahrbahnbreite von 7,1 Metern sei es möglich, eine Baustelle neben dem fließenden Verkehr einzurichten. Wo in diesem Jahr gebaut wird, steht auf Seite 3. Jetzt schlägt’s 13 Zwölf Maare und ein Kratersee Beilagenhinweis DAUN/MEERFELD (red) Der Natur- und Geopark Vulkaneifel startet am Ostersonntag, 1. April, seine Sonntagsreihe „Die geheimnisvollen 13: Zwölf Maare und ein Kratersee“. Jeden Sonntag bis 28. Oktober stellen Gästeführer ein anderes Maar vor. „Dies ist auch für Einheimische eine wunderbare Gelegenheit, diese Naturschönheiten direkt vor der Haustür noch besser kennenzulernen“, sagt Andreas Schüller, Geschäftsführer des Natur- und Geoparks. Zum Auftakt geht es ans Meerfelder Maar (Treffpunkt: Parkplatz Ost), das größte Maar der Westeifel, von dem heute nur ein Teil wassergefüllt ist. Das Dorf Meerfeld liegt innerhalb des Maartrichters. In der Klimaforschung kommt dem Meerfelder Maar eine besondere Bedeutung zu. Im Maarsee haben sich im Lauf der Jahrtausende Sedimenten von vielen Metern Stärke abgelagert. Bohrkerne dieser Sedimente brachten wichtige Erkenntnisse zur Klimageschichte. Die Führungen starten jeweils um 11 Uhr und dauern eineinhalb bis zwei Stunden. Die Strecken sind zwischen drei und acht Kilometern lang – mal führt der Weg rund ums Maar, mal hin zum Maar. Die Teilnahme kostet 5 Euro, Kinder bis zwölf Jahre sind frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. • Weitere Informationen zu den Wanderungen gibt es online auf www.geopark-vulkaneifel.de sowie in der Naturerlebnisbroschüre des Natur- und Geopark Vulkaneifel, die kostenfrei bei den Touristinformationen erhältlich ist. Von„Urmel“ bis zum Varieté In Teilen dieser Ausgabe liegen Prospekte bei von Globus, Centershop Daun, E-Center, K & K Schuhcenter, Kik, Lidl, Nah & Gut, Neukauf, Penny, Poco, REWE, Möbel Roller, SB Möbel Boss, Tedi, Treff 3000, Woolworth, St. Barbara Apotheke, Mosel Apotheke, Adler Apotheke, Apotheke Am Viehmarkt, Wir bitten Sie, liebe Leserinnen und Leser, um Beachtung. MANDERSCHEID (red) „Kulturveranstaltungen bis vor die Haustür!“ – das ist das Motto der zwölften Eifel-Kulturtage von April bis Oktober. Und offensichtlich geht das Konzept auf, denn in den vergangenen Jahren hatten die Veranstaltungen des gemeinnützigen Kulturvereins eine Auslastung von mehr als 90 Prozent. Und so ist auch der Auftakt, die Comedy „Kabarett à la Surprise“ am Samstag, 7. April, sowie die beiden Auftritte der Augsburger Puppenkiste mit „Urmel auf großer Reise“ am Samstag, 14. April, in Minderlittgen ausverkauft. Das Charmante an den Kulturtagen in der Eifel: Kleine Gemeinden wie Arenrath in der Verbandsgemeinde Wittlich-Land, Badem (VG Bitburger Land), Faid im Landkreis Cochem-Zell und Strotzbüsch (VG Daun) sind einige der weiteren Locations. In dieser Spielzeit umfasst das Programm der Kulturveranstaltungsreihe unter anderem Kabarett und Comedy – mit und ohne Musik sowie einen Auftritt der bekannten Autorin Elke Heidenreich und eine Varieté-Dinner-Show in Hetzerath. Daneben bieten die Eifel-Kulturtage auch eine außergewöhnliche Veranstaltung in der Wallfahrtskirche in Klausen: Ein Jahr lang, immer sonntags um 18 Uhr, lesen Bürger ihre Lieblingsgeschichte aus dem Alten und Neuen Testament. Für diesen Lesemarathon haben sich bereits viele bekannte und unbekannte Bürger angemeldet. Die jeweiligen Vorleser werden zeitnah bekannt gegeben. • Das volle Programm gibt es auf www.eifelkulturtage.de Produktion dieser Seite: Mechthild Schneiders FELSENLAND SÜDEIFEL UND FLOW FREUNDE TRIER LADEN SIE EIN ZUM Volksfreund-Bike-Tag am 7. und 8. April 2018 in Irrel! Lassen Sie sich am Samstag, 7. April auf dem Gelände der Gemeindehalle Irrel von namhaften Bike-Herstellern sowie Einzelhändlern der Region Neuheiten vom Carbon-Bike bis hin zum E-Mountain-Bike präsentieren. Die Fachleute stehen Ihnen von 10 bis 16 Uhr Rede und Antwort. Am verkaufsoffenen Sonntag in Irrel, dem 08. April, wird es von 10 bis 16 Uhr eine freie Ausfahrt geben. Hierzu wird eine Rundstrecke ausgeschildert, bei der Sie auf der ca. 42 Kilometer langen Strecke die Region rund um Irrel erfahren können. Start und Ende der Tour ist das Gelände der Gemeindehalle Irrel. Wichtig: Der Streckenverlauf wird an wenigen Stellen den Straßenverkehr kreuzen. Daher weisen wir darauf hin, dass die Straßenverkehrsordnung zu beachten ist. Minderjährige dürfen nur in Begleitung eines Erziehungsberechtigten die Strecke befahren. Darüber hinaus werden an den beiden Tagen Spezial-Kurse angeboten. Infos dazu finden Sie unter www.trailtouren.de/termine Der gleichzeitig stattfindende Frühlingsmarkt, ein kostenfreies Kinder-Fahrtechnik-Training, sowie ein Catering-Angebot vor Ort machen den Tag zu einem Erlebnis für die ganze Familie. Anzeige Wir freuen uns auf Sie! DER TV BEWEGT RADFAHREN

Lifestyle Mai 2018