Frühjahr 2018

eulen15fisch

EVANGELISCH in BIEBRICH

Das Gemeinde-Magazin

Ev. Hoffnungsgemeinde März - Mai 2018


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Das Gemeinde-Magazin

Inhalt

Inhalt, Goldene und Diamantene Konfirma on, Studienzeit

Das geistliche Wort

Lothar Koch - ein Nachruf

Tradi oneller Biebricher Ostermarkt an der Hauptkirche

Bethel Kleidersammlung

Verschiedenes

Chorprojekt zum Mitsingen, Monatssprüche

Mauern und Ängste, Pfingsten

Der Deutsche Evangelische Kirchentag

hat kürzlich in Dortmund seine Geschä sstelle eröffnet.

Go esdienstkalender

Termine - Treffpunkte - Kreise

Kirchenmusik

Geistliches Konzert „Love Songs for God,“

Vortrag: „Von Porto nach San ago de Compostela“

Neues aus dem Regenbogenland

Kirche mit Kindern im Albert-Schweitzer-Gemeindezentrum

Kinderseite

Trauer und Freude

Adressen, Impressum

Studienzeit von Pfarrerin Claudia Strunk

Die Pfarrerinnen und Pfarrer der Evangelischen Kirche in Hessen

und Nassau haben alle zehn Jahre das Recht, eine dreimona ge

Studienzeit zu beantragen. Sie wählen sich ein Thema, das sie in

dieser Zeit bearbeiten wollen. In der Regel sind sie dann die

meiste Zeit an einem anderen Ort.

Frau Strunk wird ihre Studienzeit im Zeitraum vom 17. April bis

16. Juli 2018 nehmen. Ihre Vertretung ist geregelt und kann im

Gemeindebüro Elise-Kirchner-Str. erfragt werden. Ab 17. Juli

wird sie dann wieder im Dienst sein.

Goldene und Diamantene

Konfirma on

Wie in den vergangen Jahren werden

auch dieses Jahr wieder alle Konfirmandinnen

und Konfirmanden aus den

Jahrgängen 1958 und 1968 der Ev. Hoffnungs-

und der Oranier-Gedächtnis-

Gemeinde eingeladen um zusammen

der Konfirma on vor 60 und 50 Jahren zu

gedenken.

Am 30. September 2018 feiern wir den

Go esdienst mit Abendmahl gemeinsam

in der Oranier-Gedächtnis-Kirche.

Falls Sie Konfirmanden aus Ihrem Jahrgang

kennen, die nicht mehr in Wiesbaden

wohnen, melden Sie sich bi e im

Gemeindebüro unter der Telefon-Nr.

0611 603950. Einladung werden dann

Ende Mai, Anfang Juni verschickt.

Herzlich eingeladen sind auch alle, die

vor 65, 70 und 75 Jahren ihre Konfirma -

on gefeiert haben und an der Jubiläumskonfirma

on teilnehmen möchten.


Das geistliche Wort

Wir sitzen auf den Schultern von Riesen

EVANGELISCH in BIEBRICH

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I rgendwa n n

haben wir das

wohl alle mal

gemacht, als

w i r k l e i n

w a r e n : D i e

S c h u h e d e r

Erwachsenen

probieren. Ich

sehe mich als

Dreikäsehoch mit den im Hausflur

stehenden Schuhen der Eltern spielen;

staunend über ihre kolossale Größe. -

Einen weißen Damenschuh mit hohem

Absatz schiebe ich wie einen Dampfer

tutend über die Dielen; in die noch

größeren schwarzen, die mein Vater

zum Anzug trug, muss ich unbedingt

reinschlappen und „Mami guck mal!“

rufend, beinahe den Halt verlierend,

Richtung Küche schlurfen. – Da kommt

mein Vater zur Haustür herein, sieht

den Knirps in seinen Galoschen, lacht

und ru : „Willst Du schon ein Großer

sein? Dann komm mal her!“ und

schnappt mich, wirbelt mich herum,

dass die Schuhe polternd durch die

Gegend fliegen und setzt mich mit

Schwung sich selber auf die Schultern.

„Na, wie ist die Lu da oben?!“ Es

folgte ein Gang durch's Haus und (die

pure Seligkeit) durch den ganzen Garten,

die Haare meines armen Vaters

packe ich wie Zügel – und das alles in

einer Höhe von etwa Zweimeterzehn!

Was für ein Unterschied: Nichts sah

mehr aus wie bisher; meine „Matchboxautos“,

mit denen ich auf Augenhöhe

um die Klippen der Tischbeine raste,

waren von hier oben wirklich bloß

noch Spielzeug; dafür konnte ich mit

einem Male sehen, was auf dem

Küchenschrank lag: Da lag also die

Tafel Schokolade von Tante Else; und

im Garten schließlich schwebte ich in

der träumerischen Höhe der Vogelnester

im Apfelbaum.

Das war nicht nur ein Augenblick schieren

Glücks – im Rückblick jedenfalls

wird mir außerdem klar, wozu man

eigentlich einen Vater hat bzw. warum

es Große gibt in der Welt der Kleinen.

Dass wir Vorfahren haben, deren

Erfahrungen, deren Versuchen und

Erfinden, deren Siege und Niederlagen

Wege gebahnt haben, auf denen wir

laufen können. Ob Gedichte oder

Dome, Penicillin, Teflonpfanne und

Smartphone, das Grundgesetz und die

Europäische Union – all das haben die

erreicht, die vor uns waren. Wir sitzen

auf ihren Schultern.

Und mit dem Glauben ist es auch so.

Der Mönch Bernhard von Chartres

sagt: „Wir sehen mehr und weiter als

unsere Vorfahren, nicht weil wir bessere

Augen haben oder größer sind, sondern

weil wir als Zwerge auf den Schultern

von Riesen sitzen.“ Er dachte

dabei wohl an die Evangelistenfenster

seiner berühmten Kathedrale: Dort

sind nämlich Ma häus, Markus, Lukas

und Johannes abgebildet, wie sie auf

den Schultern von vier Propheten des

alten, des ersten Testamentes sitzen.

Vielleicht ha e er auch den Satz aus

dem Johannesevangelium vor Augen:

„Das Gesetz ist durch Mose gegeben –

die Gnade und Wahrheit ist durch

Jesus Christus geworden.“ Durch

Moses – und gewissermaßen auf seinen

Schultern - erfahren wir von Go

im Dornbusch, vom Weg in die Freiheit,

vom Angebot der 10 Gebote – auf

Moses Schultern werfen wir einen

Blick ins gelobte Land. Moses steht für

das Geschenk, das Go uns mit seinem

Wort macht. Das ist der Boden, auf

dem Gnade und Wahrheit wachsen,

von denen Jesus spricht. Derselbe

Jesus, der sicher o auf den Schultern

seines Vaters Josef gesessen hat, den

wiederum sein Vater jauchzend nach

oben warf, der selber… und sofort bis

Abraham. Am anderen, am jetzigen

Ende der Ke e aber sind wir: Und

wenn wir etwas ahnen und in der

Ferne erkennen von Go es Zukun für

uns, vom Land der Verheißung - dann

nur deshalb, weil wir auf den Schultern

von Riesen sitzen!

Herzliche Grüße von allen Mitarbeitenden

der Hoffnungsgemeinde!

Mar n Fromme


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Lothar Koch – ein Nachruf

23. November 1937 – 10. Dezember 2017

Unser langjähriger Kirchenvorsteher Lothar Koch ist am

10. Dezember des vergangenen Jahres im Alter von 80

Jahren verstorben. Vielen Gemeindemitgliedern ist er

in lebha er Erinnerung: Die Orgelbank in der Hauptkirche

war seine zweite Heimat. Immer wieder hat er

Go esdienste an der Orgel der Hauptkirche begleitet

oder auch im Seniorenkreis hat er immer wieder in die

Tasten des Harmoniums gegriffen.

Die Musik war seine große Leidenscha . Besonders seit

seinem Ruhestand und dem Tod seiner Frau widmete er

sich intensiv seinem Hobby.

Lange Jahre war er auch Mitglied im Chor der Gemeinde

und hat sich sehr für die Restaurierung der Walckerorgel

in der Hauptkirche eingesetzt. Er war Gründungsmitglied

des „Fördervereins für Kirchen- und Orgelmusik“,

dessen Arbeit er nach Krä en unterstützte. Bis ins

hohe Alter war Lothar Koch sportlich ak v, spielte

Tennis und war viel unterwegs. So nahm er seinen 80.

Geburtstag zum Anlass, noch einmal nach Waldshut zu

fahren, um mit seinem Sohn und dessen Familie seinen

runden Geburtstag zu feiern.

Der Kirchenvorstand ist Lothar Koch für sein Wirken in

der Gemeinde dankbar. Nicht nur für seine Organistendienste,

sondern auch für seine Bereitscha , hier und

da einfach mal auszuhelfen. Auch wenn er bereits seit

einigen Wochen gesundheitlich beeinträch gt war, kam

sein Tod für uns alle doch ganz überraschend. Die Traueransprache

stand unter dem Wort des Propheten Jeremia:

„So spricht Go : Ich habe dich je und je geliebt.

Darum habe ich dich zu mir gezogen aus lauter Güte“

(Kap. 31,1). Dieses Wort war auch der Trauspruch der

Eheleute Koch und zugleich ihr

Familienspruch.

Unsere Anteilnahme gilt seinem

Sohn Frank und seiner Familie.

Lothar Koch fehlt in unserer Mi e.

Wir wissen ihn geborgen in Go es

Hand.

Claudia Strunk, Pfarrerin und Vorsitzende

des Kirchenvorstands

Ausflug mit dem Seniorenkreis

(v.r.n.l.) Lothar Koch, Heidrun

Fischer, Günther Becker


Tradi oneller Biebricher Ostermarkt

an der Hauptkirche

Am 24. März 2018 findet wieder der schon tradi onelle Ostermarkt an der Biebricher

Hauptkirche sta ! Im Hof, Turm und Anbau bieten an diesem Samstag von 10 bis

17 Uhr viele Handwerkende und Künstler vieles Schönes zum Osterfest an!

Der Ostermarkt der evangelischen Hoffnungsgemeinde Biebrich ist ein Angebot als

„Vorfreude“ zum nahenden großen Osterfest der Christenheit!

Die Auswahl an schönem Osterschmuck ist vielfäl g und preiswert. Alle Ausstellenden

bringen tolle Ideen ein, um nicht nur den Oster sch zu schmücken.

Neu dabei ist Wilma Böhme von Raffinessa Biebrich mit „ihren schönen Seiten des

Lebens“. Sie hat Feinkost für jeden Geschmack zum Osterfest. Ein ganz besonderes

Glanzlicht ist die Künstlerin Anne e Harbich. Sie ist wieder dabei und stellt mit komplizierter

Salztechnik Ostereier mit hoch interessanten Mo ven her. Sie ist im Turm

der Kirche zu finden. Da präsen ert sie auch ihre handwerklichen Kenntnisse; man

kann bei ihrer Arbeit übrigens zusehen.

Eigentlich bieten alle Teilnehmende des mi lerweile tradi onellen Biebricher

Ostermarktes an der Hauptkirche Schönes und Nützliches zum größten Fest der

Christenheit an!

Schauen Sie doch mal rein. Besuchen Sie den Biebricher Ostermarkt an der Hauptkirche

am 24. März!

Die schlesische

Volkstanzgruppe

Wiesbaden bietet

I h n e n n e b e n

Kaffee und Kuchen

auch schlesische

Spezialitäten an.

Die evangelische

Hoffnungsgemeind

e B i e b r i c h

w ü n s c h t I h n e n

schon jetzt ein

gesegnetes Osterfest!

Kleidersammlung

Auch in diesem Jahr findet

wieder eine Kleidersammlung

für Bethel in unserer Gemeinde

sta . Von Montag, den 7. bis

Mi woch, den 9. Mai und am

Freitag, den 11. Mai 2018 können

Spenden im Gemeindebüro

(Hof der Elise-Kirchner-Str.

15) sowie im Albert-Schweitzer-

Gemeindezentrum (Albert-

Schweitzer- Allee 44, von 8.00 –

18.00 Uhr) abgegeben werden.

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Nutzen Sie für Ihre Kleiderspenden

die tradi onell weißen

Altkleidersäcke, diese liegen

vorab in der Kirche und im

Gemeindebüro aus. Die gut

erhaltene Kleidungsstücke und

Tex lien gehen an die ev. Bodelschwinghschen

S ungen. Ihre

Spende kommt auf jeden Fall

dort an, wo sie gebraucht wird.

Die erfreulich großen Sammelmengen

können nicht ausschließlich

in Bethel sor ert

werden. Die bundesweit eingesammelten

Spenden werden an

ausgewählte Sor ersta onen

weitergegeben, die – wie Bethel

selbst – nach den Kriterien

des Dachverbandes FairWertung

e. V. arbeiten. Eine sozial

und ökologisch sinnvolle Weiterverwertung

Ihrer Spenden

ist garan ert.


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Verschiedenes

Die Konfis der Hoffnungsgemeinde

In der diesjährigen Konfi-Gruppe mit Konfirmandinnen und

Konfirmanden aus der Marktkirchen-, Johannes- und der

Hoffnungsgemeinde kommen drei Jugendliche aus unserer

Gemeinde: Dominik Kunkel, Amy Schröder und Lena Siedenburg.

Die Konfi-Freizeit zur Vorbereitung auf den Vorstellungs-

Go esdienst und die Konfirma on findet vom 02. - 04. Mai 2018

sta .

Der Vorstellungs-Go esdienst ist am 06. Mai 2018 um 10.00 Uhr

in der Hauptkirche in Biebrich und die Konfirma on wird am 20.

Mai 2018 um 10.00 Uhr in der Marktkirche (Wiesbaden, Schlossplatz

4) sta inden.

Einladung zum Passionsfrühstück

Am 14. Februar hat die Passionszeit begonnen.

In diesen Wochen laden wir wieder dazu ein,

einmal in der Woche den Tag mit anderen

gemeinsam zu beginnen. Anhand eines Textes

kommen wir miteinander ins Gespräch und

denken darüber nach, was die Passionszeit für

uns bedeutet. Ab dem 21. Februar treffen wir uns immer

mi wochs, von 7.30 Uhr bis 9.00 Uhr

im Albert-Schweitzer-Gemeindezentrum,

Albert-Schweitzer-Allee 44.

Sie sind herzlich eingeladen dabei zu sein - jede Woche oder auch

nur bei einzelnen Treffen.

Wir freuen uns auf Sie.


Chorprojekt zum Mitsingen

Der Chor der Oranier-Gedächtnis

und der Hoffnungsgemeinde

veranstaltet im ersten Halbjahr

2018 wieder ein interessantes

Chorprojekt.

Es wird englische und inerna onale

Chormusik des 20. Jhdt, u.a. von

John Ru er ab April einstudiert.

Am 16. Juni um 19.00 Uhr findet das

Konzert in der Oranier-Gedächtniskirche in

Wiesbaden-Biebrich sta .

Notenkenntnisse sind nicht unbedingt

erforderlich, Notenmaterial wird gestellt.

Die Teilnahme an den Proben und ev.

Sonderproben ist verpflichtend um das

Konzert mitzusingen.

Die Chorproben finden jeweils dienstags

um 19:30 Uhr im Gemeindezentrum der

Hoffnungsgemeinde in der Albert-

Schweitzer-Allee 44 in 65203 Wiesbaden-

Biebrich sta .

Das Projekt startet am Dienstag den 03.

April 2018 und bietet die Möglichkeit,

gemeinsam mit dem Kirchenchor ein

Konzertprogramm zu erarbeiten und

aufzuführen, ohne sich fest an den Chor zu

binden.

Der Chor freut sich mit seinem Leiter

Thomas Schermuly über zahlreiche

Mitsänger/-innen.

Interessenten melden sich bi e bei

Chorleiter Thomas Schermuly unter Tel.

0611 601806 bzw.

Mail:oraniermusik@gmx.de

Oder kommen Sie doch einfach am 03.

April zum Projektbeginn in die Chorprobe

in die Albert-Schweitzer-Allee 44 ins

Parkfeld.

Monatssprüche

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Mauern und Ängste

Pfingsten

Mauern der Ängste

überwinden

Wenn einer käme,

durch die Mauern

m e i n e r A n g s t

hindurchträte, mit

vorsich gem Schri ,

so dass ich Vertrauen

f a s s e n k ö n n t e ?

Wenn er mir ins

Gesicht sähe, als

verstünde er alles

und zu mir sagte:

Friede sei mit dir!

Was wäre dann?

Die Jünger haben sich verschanzt, verschreckt hocken sie

beieinander und lassen die Köpfe hängen. Was der nächste

Tag bringen wird, ist ungewiss. Da tri er herein, Jesus, und

sieht sie an, sieht ihre Angst und sagt: „Friede sei mit euch!“

Ich stelle mir vor, wie die Jünger au licken. S ll ist es, die

Worte klingen nach, der Friedenswunsch breitet sich aus im

Raum. Als er die Jünger erreicht und ihnen die Angst nimmt,

sagt Jesus noch einen Satz. Der öffnet die Tür zur Zukun :

„Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch! Ich

bleibe bei euch mit meinem Frieden. Und ihr werdet euch

wieder nach draußen wagen und ihn weitertragen.“

Angst zeigt sich auf unterschiedliche Weise. Die einen ziehen

sich zurück. Andere legen sich einen Panzer zu. Die einen

verstummen, andere werden aggressiv. Was wäre, wenn wir

es wagten, durch die Mauern solcher Ängste zu treten,

einfühlsam, entwaffnend? Wenn wir der Angst auf den

Grund gingen und sagten: „Friede sei mit euch!“ Mit jedem

Friedensgruß bewahren wir das Vermächtnis, das Jesus den

Jüngern anvertraut hat. Wir hüten die Hoffnung, dass

Erstarrte lebendig werden und Verstummte zu reden

beginnen, dass Waffen beiseite gelegt werden und unter

einem Panzer manchmal Flügel schimmern.

Tina Willms

Der Geist weht, wo er will

Wild und laut geht es zu, wenn die Heilige Schri vom

Go esgeist erzählt: Als stürmisch wehender Wind,

als loderndes Feuer, fließendes Wasser, schnell

dahinziehendes Wolkengebilde erscheint er in der

Bibel. Bewegung. Energie. Schöpfungskra . Das

genaue Gegenbild zu Trägheit und Tod. Go es Geist

setzt Menschen in Bewegung, er inspiriert und treibt

an, er bringt sie in Beziehung zu Go und en acht ihre

Liebe und Solidarität untereinander.

„Und es geschah plötzlich ein Brausen vom Himmel

wie von einem gewal gen Sturm“, heißt es im

Pfingstevangelium. Dass jeder die Apostel in seiner

eigenen Sprache reden hört, ist den Menschen gar

nicht geheuer: „Sie entsetzten sich aber alle und

waren ratlos.“ Wir verstehen unter Geist gern etwas

Vornehmes, Leises: Intellekt, Verstand, die Fähigkeit,

brillant zu denken und geschliffen zu formulieren.

Ganz anders die Zeugen des ersten Pfingstereignisses


Der Deutsche Evangelische Kirchentag

hat kürzlich in Dortmund seine Geschä sstelle eröffnet.

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damals in Jerusalem. Sie waren verstört,

verunsichert, ja von Angst erfüllt.

Go es Geist ist eine Gabe, die verwirrt,

verändert, Leben und Hoffnung weckt. In der

Schöpfungsgeschichte schwebt er über den

Wassern. Der Prophet Ezechiel erzählt von

einem Feld voller Totengebeine, er meint die

nach Babylon verbannten Juden. Aber kaum

fährt Go es Geist in die morschen Knochen,

werden sie lebendig, stellen sich voller

Tatendrang auf die Füße. Jesus wird im

Synagogengo esdienst in seiner Heimatstadt

Nazareth behaupten: „Der Geist des Herrn

ruht auf mir“ – und auf viel Skepsis stoßen.

Der Heilige Geist transpor ert etwas von Go

zum Menschen: Leidenscha , Sehnsucht,

spirituelle Energie, Glaubenskra . Im Geist ist

Go unter den Menschen gegenwär g. Im

Geist erfindet Go sich neu, macht Go sich

klein, um bei den Menschen sein zu können.

Aber dieser Geist „weht, wo er will“, niemand

kann ihn pachten, er hält sich nicht an Grenzen

und heilige Hierarchien, die ihn zähmen

wollen. In der Geschichte des Christentums

drohte der mäch g brausende Atem Go es

bald zu einem sterbensma en Hauch zu

verkümmern, aus der krä ig fla ernden

Himmelstaube sollte ein fügsames Haus er

werden. Zum Glück gab es Gegenbewegungen,

und es gibt sie bis heute.

Zum Glück schwirrt er immer noch frei herum,

der Go esgeist. Er taucht dort auf, wo man ihn

nicht vermutet. Er sorgt für Überraschungen,

bringt die gewohnten Abläufe durcheinander.

Chris an Feldmann

Grafik: Pfeffer

Kirchentagspräsident Hans Leyendecker rief angesichts einer zunehmenden

Spaltung der Gesellscha zu mehr Austausch auf. Über das, was

in der Welt und konkret in den einzelnen Kommunen geschehe, müsse

man ins Gespräch kommen und Lösungen anbieten.

Bislang seien die ersten 40 Mitarbeiter in die neue Geschä sstelle an der

Kronenburgallee gezogen, hieß es. Bis Januar 2019 soll das Team auf

rund 100 Mitarbeitende anwachsen. Es sei nicht einfach gewesen, passende

Räumlichkeiten für die Büros zu finden, erklärte Vorstand Carsten

Kranz. Jetzt sei man aber sehr zufrieden. Die Mitarbeiter sind laut Kranz

zuständig für Planung, Technik, Werbung und Finanzen.

Kirchenrat Jan-Dirk Döhling vom Gastgeber, der Evangelischen Kirche

von Wes alen, erklärte, es werde auch darum gehen, Distanzen zwischen

Ländern und Menschen, Ethnien und Religionen, zwischen Kirche

und Gesellscha nicht größer und unüberwindbarer, sondern kleiner

und begehbar zu machen. Das sei eine der großen Aufgaben und eines

der großen Talente des Kirchentages.

Das Mitglied im Diözesenkomitee im Erzbistum Paderborn, Hans-Georg

Huns g, wünschte dem Evangelischen Kirchentag, dem Katholikentag in

Münster sowie dem Ökumenischen Kirchentag 2021 in Frankfurt am

Main "Go es Segen, eine fruchtbare Vorbereitung, eine gelingende

Durchführung und ganz viele ökumenische Impulse des Kirchentages."

Der 37. Deutsche Evangelische Kirchentag findet unter der Losung "Was

für ein Vertrauen" vom 19. bis 23. Juni 2019 in Dortmund sta . Die

Veranstalter erwarten dazu rund 100.000 Dauerteilnehmer. Nach 1963

und dem Ruhrgebietskirchentag 1991 wird zum dri en Mal nach Dortmund

eingeladen. Das Protestantentreffen wird alle zwei Jahre an wechselnden

Orten veranstaltet.

epd/GB


10 Gottesdienstkalender

ASGZ = Albert-Schweitzer-Gemeindezentrum

Änderungen sind möglich

März

Sonntag 04.03. 10.00 Uhr

Go esdienst zum Sonntag Oculi in der Hauptkirche, mit

dem Blockflötenensemble der Hauptkirche (siehe Seite 12)

Pfrn. C. Strunk

Sonntag 11.03. 10.00 Uhr

Go esdienst im ASGZ mit Abendmahl und Eine-Welt-

Waren-Verkauf, Pfr. M. Fromme

Sonntag 18.03. 10.00 Uhr

Go esdienst in der Hauptkirche, Pfrn. C. Strunk

Sonntag 25.03. 10.00 Uhr

Go esdienst im ASGZ, Pfrn. C. Strunk

Go esdienst in der Hauptkirche, Pfr. M. Fromme

Gründonnerstag 29.03. 19.00 Uhr

Tischabendmahl im ASGZ, Pfr. M. Fromme

Karfreitag 30.03. 10.00 Uhr

Go esdienst mit Abendmahl, in der Hauptkirche

Pfrn. C. Strunk

EVIM Tagesstä e-Go esdienste

mit Menschen mit Demenz, Rheingaustr. 114;

Tel. 0611-6098894

Sonntag 25. März Palmsonntag

Go esdienst mit Abendmahl, Pfrn. C. Ve er-Jung

EVIM Katharinens -Go esdienste,

jeweils um 11.00 Uhr, Rathausstr. 62-64

Sonntag 11.03., Karfreitag 30.03.

Ostermontag 02.04., Sonntag 06.05.

April

Ostersonntag 01.04. 10.00 Uhr

Go esdienst im ASGZ mit Abendmahl, Pfr. M. Fromme

Ostermontag 02.04. 10.00 Uhr

Go esdienst in der Hauptkirche, Pfrn. C. Strunk

Sonntag 08.04. 10.00 Uhr

Go esdienst im ASGZ mit Abendmahl

Eine-Welt-Waren-Verkauf, Pfrn. C. Strunk

Sonntag 15.04. 10.00 Uhr

Go esdienst in der Hauptkirche, Pfrn. C. Strunk

Sonntag 22.04.10.00 Uhr

Go esdienst im ASGZ, Prädikan n Manuela Koch

Go esdienst in der Hauptkirche Prädikan n Stefanie

Te enborn

Sonntag 29.04. 10.00 Uhr Kantatengo esdienst in der

Hauptkirche (siehe Seite 12) Pfr. M. Fromme

Mai

Sonntag 06.05. 10.00 Uhr

Vorstellungs-Go esdienst der Konfis in der Hauptkirche

Pfr. M. Fromme / Pfr. H. Saal

Sonntag 13.05. 10.00 Uhr

Go esdienst mit Abendmahl, im ASGZ,

Eine-Welt-Waren-Verkauf, Pfr. M. Fromme

Pfingstsonntag 20.05. 10.00 Uhr

Go esdienst in der Hauptkirche, Pfrn. C. Ve er-Jung

10.00 Uhr Konfirma on in der Marktkirche

Pfingstmontag 21.05. 10.00 Uhr

Go esdienst im ASGZ, Pfr. M. Fromme

Sonntag 27.05.10.00 Uhr

Go esdienst im ASGZ, N. N.

Go esdienst in der Hauptkirche, Pfrn. C. Ve er-Jung


Termine - Treffpunkte - Kreise

Montags

an jedem Montag

„Betreuungsgruppe für Menschen mit Demenz“ von 14.00 – 18.00 Uhr im ASGZ

an jedem 2. Montag

„Tanzen im Sitzen macht Freude“ von 17.00 – 18.00 Uhr im ASGZ

an jedem 1. und 3. Montag

„Erlebnistanz“ um 15.00 Uhr im ASGZ

Skatgruppe um 19.30 Uhr im ASGZ

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Dienstags

an jedem Dienstag

Spiele-Nachmi ag für Senioren und Seniorinnen von 15.00 – 17.00 Uhr im ASGZ

Chorprobe von 19.30 – 21.00 im ASGZ

Mi wochs

an jedem Mi woch

Kindergruppe (6 – 10 Jahre) von 15.00 – 16.00 Uhr im ASGZ

KIJU-Gruppe (10 – 13 Jahre) von 16.30 – 17.30 Uhr im ASGZ

an jedem 1. Mi woch im Monat

Ökumenischer Bibelkreis von 19.00 – 20.30 Uhr im ASGZ

Donnerstags

an jedem Donnerstag

Café „Come together“ offene Begegnung mit Flüchtlingen von 16.00 – 18.00 Uhr im ASGZ

Weiter Termine

02.03., 19 00 Uhr Weltgebetstag Heilig-Geist-Kirche

23.03., 27.04. und. 25.05., 15.00 Uhr, Seniorennachmi ag, Anbau an der Hauptkirche, Am Schloßpark 96

26.05. 19.30 Uhr, Benefiz-Konzert mit Trompete und Orgel für die Restaurierung der Orgel, Hauptkirche

Konfi-Termine

17.03., 21.04., 10.00 – 16.00 Uhr, Konfi-Samstag im ASGZ, Albert-Schweitzer-Allee 44

02.05. bis 04.05.Konfirmanden-Freizeit

06.05. 10.00 Uhr Vorstellungsgo esdienst der Konfirmandinnen und Konfirmanden in der Hauptkirche

20.05. 10.00 Uhr, Konfirma on in der Marktkirche, Wiesbaden

Kindergo esdienste finden Sie auf Seite 16

ASGZ = Albert-Schweitzer-Gemeindezentrum, Albert-Schweitzer-Allee 44


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Das Gemeinde-Magazin

Kirchenmusik

04. März - Blockflöten-Ensemble im Go esdienst

Am 4. März wird der Sonntag Oculi, der dri e Sonntag der Passionszeit, gefeiert. Er ist benannt nach dem Vers aus

dem Sonntagspsalm (Psalm 25): »Meine Augen sehen stets nach dem Herrn«.

An diesem Sonntag spielt wieder das Blockflöten-Ensemble der Hauptkirche, das bereits am 3. Advent den gut

besuchten Go esdienst mitgestaltet hat.

Auch diesmal übernimmt das Ensemble in erster Linie die Vorspiele zu den Chorälen (Gemeindeliedern), die alle aus

der Feder von Klaus Uwe Ludwig stammen.

Das leidenscha liche Ricercar »Desperavi« des barocken Engländers Michael East steht zu Beginn des Go esdienstes

als Praeludium. Den Abschluss bildet das 2004 entstandene »Da pacem, Domine« (Herr, verleih uns Frieden) des estnischen

Komponisten Arvo Pärt.

Dabei spielt das Blockflöten-Ensemble der Hauptkirche auf Renaissance-Blockflöten. Die Leitung hat Klaus Uwe

Ludwig. Jens Ronneburg übernimmt den Orgelpart.

Sonntag Oculi, 4. März 2018, 10.00 Uhr - Hauptkirche Biebrich

19. April - »Jauchzet Go in allen Landen«

Eine der ungewöhnlichsten Kantaten von Johann Sebas an Bach erklingt im Go esdienst zum Sonntag Cantate am

29. April 2018: »Jauchzet Go in allen Landen« (BWV 51). Sie erfordert Solo-Sopran, Solo-Trompete, Streicher und

Generalbass.

Ihre virtuose Anlage, insbesondere für die Sings mme und die Trompete ist selbst für Bachsche Komposi onen

ungewöhnlich. Ihre kuns er g-meisterha e Struktur zeigt sich vor allem im ersten und letzten Satz. Dazwischen

stehen ein eindrucksvolles Rezita v und eine anrührende Choralbearbeitung über »Sei Lob und Preis mit Ehren« für

die Solos mme und zwei Violinen. Sie mündet in ein finales »Halleluja«, das den Lob des Höchsten in konzertantstrahlender

Weise ausdrückt.

Die Solisten sind Dunja Koppenhöfer (Sopran) und Mar n Wollweber (Trompete). Es spielt das Instrumental-

Ensemble der Hauptkirche mit Charlo e Adelsberger an der Orgel. Die Leitung hat Klaus Uwe Ludwig.

Sonntag Cantate, 29. April 2018, 10.00 Uhr - Hauptkirche Biebrich

26. Mai - Trompete und Orgel- Benefiz-Konzert in der Hauptkirche

Im Sommer wird die Orgel der Hauptkirche abgebaut und zur Restaurierung bzw. Rekonstruk on in die Orgelbauwerksta

Hardt & Sohn nach Weilmünster gebracht.

Zuvor gibt es noch zwei Benefiz-Konzerte. Eines davon ist am Samstag, 26. Mai 2018 in der Hauptkirche Biebrich.

Mar n Wollweber (Trompete) und Klaus Uwe Ludwig (Orgel) spielen barocke Werke von Pietro Baldassari,

Giamba sta Mar ni, Georg Friedrich Händel und Johann Sebas an Bach.

Der Eintri ist frei. Um eine Spende für die Restaurierung der Orgel wird herzlich gebeten.

Samstag, 26. Mai 2018, 19.30 Uhr - Hauptkirche Biebrich


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Das Blockflöten-Ensemble der Hauptkirche

Johann Sebas an Bach

erklingt im Go esdienst zum

Sonntag Cantate am 29. April

Dunja Koppenhöfer (Sopran)

Mar n Wollweber (Trompete)


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„Love Songs for God“ –

ein geistliches Konzert mit Stefanie Te enborn

16. März 2018 – 19.00 Uhr - Hauptkirche

„VON PORTO NACH

SANTIAGO DE COMPOSTELA

Freitag, den 23. Februar 2018

um 15:00 Uhr

in der Hauptkirche

Wo Worte nicht ausreichen, unsere Gefühlswelt zu

beschreiben, sind wir durch die Musik beschenkt. In

besonderer Weise hil sie uns, unseren Glauben

auszudrücken und ein Bindeglied zwischen Emo on,

Geist und Seele zu sein. In ihr kommt auch immer

wieder die Sehnsucht zum Ausdruck, in Beziehung zum

Allerhöchsten, zu Go zu stehen. Die Mezzosopranis n

Stefanie Te enborn (Wiesbaden) hat dazu eine sehr

persönliche Auswahl geistlicher Lieder aus verschiedenen

Jahrhunderten vorgenommen, die vom gregorianischen

Psalmgesang über die Klassik bis zum amerikanischen

Gospel und der Popmusik reichen. Hintergrundinforma

onen zur Entstehungsgeschichte und kleine

Anekdoten zu den Komponisten und Textdichtern der

einzelnen Werke runden die „Love Songs for God“ ab.

Das Konzert findet am Montag, 16. März 2018, um

19.00 Uhr in der Hauptkirche, Am Schlosspark 96, sta .

Der Eintri ist frei, um eine Spende wird gebeten.

Im Rahmen des Seniorenkreises der

Hoffnungsgemeinde

berichtet Pfarrerin i.R.

Chris ane Müller anhand von Bildern über ihre

Pilgerwanderung auf dem Jakobsweg.

Alle, die Interesse haben, sind herzlich dazu

eingeladen!

Stefanie Te enborn


Neues aus dem REGENBOGENLAND 15

Gesunde Ernährung

Auch in diesem Kindergartenjahr haben wir wieder die IKK-

Classic „Die Kleinen stark machen“ in unserer Einrichtung zu

Gast. Bei dem Thema Ernährung soll in zehn Einheiten

(Oktober2017 – Juni 2018) das frühkindliche Essverhalten

präven v gefördert und das Bewusstsein für natürliche,

gesunde und qualita v hochwer ge Ernährung gestärkt

werden. Die verschiedenen Lebensmi el, die wir für die

einzelnen Einheiten benö gen, werden von den Eltern

mitgebracht. Die Ernährungspyramide, die in den Ampelfarben

zeigt, welche Lebensmi el wie o am Tag gegessen

werden dürfen, war unser erstes Haup hema. Im Vorfeld

Wie viel Zucker enthalten die Süßigkeiten?

haben wir bereits mit allen Kindern in den

Gruppen diese Pyramide für die Por oliomappen

gebastelt und darüber gesprochen.

Für unsere Brotgesichter haben die Kinder

Obst und Gemüse kleingeschni en und auf

Brote mit Bu er oder Frischkäse als Gesicht

gelegt. So macht gesundes Essen Spaß.

Welche Obst- und Gemüsesorten kennen die

Kinder und was essen sie am liebsten? Darum

ging es im zweiten Treffen. Die Kinder haben

gelernt, wie viele Por onen Obst/Gemüse sie

am Tag essen dürfen und wie groß eine

Por on ist. Zur Übersicht, wie viel Por onen täglich noch

gegessen werden müssen, haben die Kinder eine „Gemüseleiter“

gebastelt, an der das Masko chen „MIKKI“ pro

Por on um eine Sprosse höher rutscht. Selbst

kleingeschni enes Obst und Gemüse schmeckt auf Spieße

gesteckt noch mal so gut.

Dass unsere Sinne bei der Ernährung wich g sind, haben die

Kinder im dri en Treffen gelernt. Wie merken wir, wann wir

Hunger haben bzw. sa sind? Die Kinder haben

Obst/Gemüse in Fühlsäckchen befühlt und beschrieben

ohne zu benennen, was es ist. Diese Aufgabe ist sehr schwierig.

Noch schwerer ist es, verschiedene Gewürze nur zu

riechen und sie zu benennen ohne sie zu sehen. Lebensmi

el kann man auch hören, wenn man z.B. in einen

Zwieback beißt oder einen Apfel kaut. Die selbstzubereiteten

Bro ürme mit Wurst und Käse haben uns mit dem

kleingeschni enen Obst und Gemüse sehr lecker

geschmeckt.

Das Thema im vierten Treffen war Zucker. Wieviel Zucker

ist in verschiedenen Süßigkeiten? Die Kinder haben die

entsprechende Anzahl der Zuckermenge erst erraten und

dann als Zuckerwürfel abgezählt. Die Kinder haben ihre

Lieblingssüßigkeit verraten

u n d A l t e r n a v e n ( z . B .

getrocknetes Obst) kennen

gelernt. Unser selbstgemachtes

Popcorn hat uns

auch ohne Zucker oder Salz

geschmeckt.

Wir freuen uns schon auf die

nächsten Treffen mit MIKKI

u n d s e i n e m L i e d ü b e r

gesundes Essen, das wir zum

Abschied immer singen.

So macht gesundes Essen spaß.


16 Kirche mit Kindern im Albert-Schweitzer-Gemeindezentrum

Kindergo esdienste

Sonntag, 18. März

Sonntag, 27. Mai

immer um 10:00 Uhr

Komm mit zum

KinderKirchenTag 2018!

„Freunde fürs Leben“ - will die nicht jeder von uns haben? Bei

unserem diesjährigen Kinderkirchentag wird es um die dicke

Freundscha zwischen David und Jonathan gehen.

Wir laden alle Kinder ab 4 Jahren herzlich ein, gemeinsam

Go esdienst zu feiern und anschließend einen Tag mit Spielen

und vielen krea ven Ak vitäten zu erleben. Gerne können auch

Familien mitkommen.

wochs in der Kindergruppe gespielt und gebastelt

wird, heißt es heute Backen für die Besucher der Teestube.

Hochkonzentriert werden Teige ausgerollt,

Plätzchen ausgestochen und anschließend liebevoll

dekoriert. Am Abend du et das Gemeindezentrum

wie Weihnachten und ganze fünf Kartons mit den

leckersten Plätzchen stehen bereit zur Abholung. Einige

Tage später folgt ein dickes Dankeschön von Herrn

Röhrig (Teestube Diakonisches Werk) an alle tüch gen

Bäcker*innen.

„Wenn der gewusst hä e, wer da in seinem Stall zur

Welt gekommen war…“ so endet das großar g gespielte

Krippenspiel im Familiengo esdienst an Heilig

Abend.

Sonntag, 22. April

10:30 - 14:30 Uhr

Ev. Thomasgemeinde

Richard-Wagner-Str. 88

Teilnehmerbeitrag: 5,- €.

Weitere Informa onen und Anmeldung:

Gemeindebüro der Ev. Hoffnungsgemeinde T: 603959 und

Albert-Schweitzer-Gemeindezentrum T: 603832

Rückblick auf Ereignisse im vergangenen Jahr:

Mi woch, 22. November 2017, 14:30 Uhr

Noch ist alles s ll, doch dann füllt sich das Albert-Schweitzer-

Gemeindezentrum mit vielen Kinders mmen. Wo sonst mi -

Es ist eine unruhige Nacht für den Wirt einer Herberge

in Bethlehem, der Maria und Joseph in seinen Stall

schickt. Ständig wird er geweckt. Erst eine Schar Engel,

dann Hirten und zum Schluss noch drei Weise. Alle

erkundigen sich nach einem neugeborenen Kind.

Nichtsahnend und am Ende äußerst verärgert über die

ständige Ruhestörung weist er ihnen den Weg zum

Stall. Er selbst legt sich schlafen. „Wenn der gewusst

hä e…..“


17

h p://christlicheperlen.de

Mehr Ideen zu Palmsonntag auf

h p://christliche Perlen.de

Würfel bemalen, ausschneiden

und an den Laschen ankleben.

Hier gibt es etwas zum Lesen, Basteln

und Malen

DAS OSTERFEUER

In der Nacht von Karsamstag auf Ostersonntag

zünden viele Gemeinden große

Osterfeuer an. Niemand kann sicher

sagen, ob es diesen Brauch in Mi eleuropa

schon gab, bevor das Christentum

hierherkam, doch es ist durchaus wahrscheinlich.

Denn vermutlich gab es

bereits den Brauch, den Winter und die

Dunkelheit durch Feuer zu vertreiben. Als

sich das Christentum in Europa verbreitete,

wurden die Feuer umgedeutet: Der

Feuerschein ist nun ein Zeichen für den

lebenden Jesus Christus.

In der Nacht vor Ostern

entzündet der Pfarrer in

christlichen Gemeinden

eine große neue «Osterkerze».

Manchmal wird

sie an einem Osterfeuer

angezündet und dann in

die Kirche getragen. Es

gibt immer nur eine

Osterkerze pro Kirche. Sie

wird ein Jahr lang in

j e d e m G o e s d i e n s t

wieder angezündet. Die

Kerze soll ein Zeichen für

das Licht des Ostermorgens

sein, an dem Jesus

Christus auferstand.

Frank Muchlinsky


18

Freude

und

Trauer

Taufen

Beerdigungen

Josef Karl Schlinck 07.01.2018

Noah Lu Elias Eckert 07.01.2018

Mia Heinbokel 21.01.2018

Paula Heinbokel 21.01.2018

Minni Becker 102

Berthold Menges 74

Christa Christmann 83

Lilly Christmann 91

Irene Kochendörfer 86

Jakob Werner Geibel 89

Reingart Draesner 92

Lothar Koch 80

Anna Marlene Reinhardt 92

Kurt Rund 60

Ilse Emma Tiedemann 98

Karl Lehr 69


Kontakte

Adressen

Kindertagesstä e

Impressum

19

Ev. Hoffnungsgemeinde Wiesbaden-Biebrich,

Zentrales Gemeindebüro

Elise-Kirchner-Str. 15 (westlicher Eingang)

65203 Wiesbaden

Gemeindesekretärinnen: Kathrin Waschke, Ulrike Scherer

Tel.: 0611 603959, Fax: 0611 9600951

Öffnungszeiten: Mo. - Fr. 9.00 – 11.30 Uhr

E-Mail: ev.hoffnungsgemeinde.biebrich@ekhn-net.de

Internet: www.hoffnungsgemeinde-wiesbaden.ekhn.de

Hausmeister: Wilfried Krems

Seelsorgebezirk I: Pfarrerin Claudia Strunk, Tel.: 0611 65818

E-Mail: claudia_strunk@gmx.net

Seelsorgebezirk II: Pfarrer Mar n Fromme, Tel.: 0611 467365

E-Mail: mar n-fromme@web.de

Hauptkirche mit Anbau

Am Schlosspark 96

65203 Wiesbaden

Küster: Günter Becker Tel.: 0611 6010951

Albert-Schweitzer-Gemeindezentrum

Albert-Schweitzer-Allee 44, 65203 Wiesbaden

Büro Gerhild Röder, Tel.: 0611 603832

Hausmeister: Yacoub Malki

Büro dienstags von 9.30 - 12.30 Uhr

E-Mail: as-gemeindezentrum@t-online.de

Ev. Kindertagesstä e Regenbogenland

Elise-Kirchner-Straße 15 (östlicher Eingang)

65203 Wiesbaden

Leitung: Heike Theis

Tel.: 0611 62342

E-Mail: ev.kita-regenbogenland.wiesbaden@ekhn-net.de

Kinder-Go esdienste und Kinderstunden im

Albert-Schweitzer-Gemeindezentrum

Mitarbeiterin im gemeindepädagogischen Dienst:

Anne e Moheit-von Krosigk

Impressum

Herausgeber: Evangelische Hoffnungsgemeinde

Elise-Kirchner-Str. 15

65203 Wiesbaden

Redak on: Claudia Strunk, Ulrike Scherer,

Dr. Ernst-Georg Gäde, Peter-Michael Glöckler,

Anschri der Redak on: O o Wenninger (ViSdP)

Malmedyer Str. 2, 65203 Wiesbaden

0611 694190, E-Mail: o owenninger@online.de

Layout: O o Wenninger

Druck: LEO-DRUCK GmbH, 78333 Stockach,

Erscheinungsweise: vierteljährlich

Redak onsschluss: Für die nächste Ausgabe ist am

30. April 2018

Spendenkonto der Hoffnungsgemeinde:

Wiesbadener Volksbank

IBAN: DE56 5109 0000 0030 0175 01;

BIC: WIBADE5W

Rechte der Bilder u. Grafiken wenn nicht anders angegeben,

bei der Kirchengemeinde.

Diese Broschüre ist auf Bilderdruckpapier mit FSC-Siegel gedruckt

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