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mosquito Magazin Osnabrück, issue 126, April 2018

Das Magazin für Osnabrück & Umgebung, im Taschenformat.

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emaf * 031 RePoRT – noTizen auS deR WiRKlichKeiT EuROPEAN MEDIA ART FESTIVAl NO. 31 Festival: 18 – 22 april 2018 | ausstellung: 18. april – 21. mai 2018 Osnabrück | www.emaf.de Das 31. European Media Art Festival beschäftigt sich unter anderem mit der Frage nach der Verbindung zwischen Medienkunst und Journalismus. Es findet in diesem Jahr vom 18. bis zum 22. April statt. Die Ausstellung ist darüber hinaus bis zum 21. Mai zu sehen. Das EMAF umfasst in diesem Jahr wieder fünf internationale Sektionen: das Film- und Videoprogramm, die Ausstellung, eine Konferenz, den Media Campus INIT und den Bereich Performance. Mehr als 2000 Künstlerinnen und Künstler haben ihre Arbeiten aus den verschiedenen Sparten beim EMAF eingereicht. Auch in diesem Jahr beschäftigt sich das Festival wieder mit einem aktuellen Thema, das in allen Sektionen und in spartenüberschreitenden Projekten zu finden sein wird: „Report – Notizen aus der Wirklichkeit“. Hintergrund ist das wachsende Interesse von Künstlerinnen und Künstlern an dokumentarischen und journalistischen Arbeitsweisen. Welche neuen Perspektiven eröffnen sich, wenn die Neuigkeiten von gestern noch einmal aus künstlerischer Sicht betrachtet werden? Wie lässt sich von der Wirklichkeit erzählen, wenn die Bilder dazu fehlen? Und wie kann Medienkunst im Fall von politischen Krisen aktiv intervenieren oder sogar neue Kräfteverhältnisse herstellen? Künstlerinnen und Künstler untersuchen dazu komplexe aktuelle oder historische Ereignisse und erarbeiten so ein eigenständiges Bild von Geschichte(n). Dabei entlarven sie Berichte oder Geschichtsschreibungen als unvollständig, konstruiert oder sogar falsch, und relativieren so politisch, gesellschaftlich und journalistisch vorgezeichnete Ansichten. Zwei Phänomene scheinen dieser Entwicklung in der künstlerischen Arbeit zugrunde zu liegen: zum einen der als krisenhaft und unübersichtlich empfundene gesellschaftliche und politische Status quo, und zum anderen der prekäre Status journalistischer Bilder. Ein Beispiel ist der Film „Shadow World“ des international renommierten Medienkünstlers Johan Grimonprez. In enger Zusammenarbeit mit dem Autor Andrew Feinstein und basierend auf dessen investigativem Buch „The Shadow World: Inside the Global Arms Trade“ legt Grimonprez in seinem Film die Verstrickungen des internationalen Waffenhandels offen. In einer Verbindung aus Archivmaterial und Interviews mit Expert/innen beschreibt „Shadow World“ eindringlich jenes System der Korruption, das die treibende Kraft hinter einer Industrie ist, die uns und unseren Politiker/ innen eine Welt im dauernden Ausnahmezustand verkaufen will, um ihre eigenen Gewinne zu maximieren. Grimonprez wählt dazu eine vielstimmige Form des Erzählens, in der nicht nur Fakten dargelegt, sondern auch Affekte angesprochen wer-

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