deHerisauer Ausgabe 4/2018
Das Magazin für Herisau und Umgebung. Erscheinungsdatum: 05. April 2018
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Das Magazin für Herisau und Umgebung <strong>Ausgabe</strong> 4 · 5. April <strong>2018</strong><br />
Ursula Rütsche zieht positives Fazit · 04<br />
ERSTER WALZERZUG<br />
IN HERISAU · 10<br />
Feuerwehren rüsten auf · 12<br />
Hand- und Heimwerkercenter<br />
in der Region<br />
Eigene Kür am Säntiscup · 18<br />
Freirampe mit Uraufführung · 20
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4/<strong>2018</strong> Heri-Schau · 3<br />
Heri-Schau<br />
DREI DIENSTJUBILÄEN<br />
BEI DER GEMEINDE<br />
Drei Gemeindemitarbeitende haben Grund zu feiern. Gemeinsam<br />
bringen sie es auf 75 Arbeitsjahre in Gemeindediensten,<br />
teilt die Gemeindekanzlei mit. Am 1. April feierte<br />
Bruno Fässler, Leiter Unterhaltsbetrieb, ein seltenes Dienstjubiläum:<br />
Seit 35 Jahren ist er bei der Gemeinde angestellt,<br />
zunächst als Schreiner, dann ab Ende der 1980er Jahre als<br />
Leiter des gemeindeeigenen Unterhaltsbetriebs. In all den<br />
Jahren hat Bruno Fässler mit seinen Leuten in jeder Ecke<br />
Herisaus gewirkt, sei es beim Innenausbau von Schulhäusern<br />
oder derzeit im Wohnheim Kreckel, sei es bei Fassadensanierungen<br />
von Gemeindeliegenschaften oder dem<br />
Totalumbau von Zivilschutzanlagen. Dabei ist er jeweils<br />
für die Budgetierung, Planung und Bauleitung zuständig.<br />
Auch kleinere Schreinerarbeiten führt der Unterhaltsbetrieb<br />
aus, etwa die Sanierung von Spielplätzen oder derzeit<br />
die Treppengeländer im Schulhaus Langelen. Ein besonderer<br />
Aufsteller sei für ihn die Zusammenarbeit mit seinen<br />
zwei Mitarbeitern und mit den einheimischen Handwerkern,<br />
mit denen er die Projekte ausführe, so der Jubilar.<br />
Ebenfalls am 1. April feierte Ruedi Frehner 30 Dienstjahre.<br />
Seit 1988 arbeitet er im Werkhof und macht Winterdienst,<br />
repariert die Festbankgarnituren, reinigt WCs,<br />
flickt Naturstrassen, setzt Zäune und schneidet Stauden<br />
entlang der Strassen. «Die Arbeit ist vielseitig, das gefällt<br />
mir. Ich geniesse auch die gute Kameradschaft im Werkhof<br />
und den Kontakt zur Bevölkerung», sagt Ruedi Frehner.<br />
Natürlich macht er manches lieber als anderes. Sein Motto:<br />
Zuerst das Mühsame erledigen, dann ist es vorbei. Und:<br />
«Ich versuche, positiv an alles heranzugehen, dann geht es<br />
‹ringer›.» Entsprechend blickt er auf 30 insgesamt schöne<br />
Arbeitsjahre zurück.<br />
Seit zehn Jahren arbeitet Brigitte Steiner bei der Gemeinde.<br />
Sie ist Bereichsleiterin Sekretariat und für Belegungen<br />
im Sportzentrum zuständig.<br />
Die Gemeinde dankt allen drei Mitarbeitenden für<br />
ihren Einsatz und wünscht ihnen weiterhin alles Gute. (pd)<br />
Bruno Fässler ist seit 35 Jahren in Gemeindediensten.<br />
Ruedi Frehner arbeitet seit drei Jahrzehnten für die Gemeinde.<br />
(Bilder: pd)<br />
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4 · Porträt / Reportage4/<strong>2018</strong><br />
MEHR ZEIT FÜR<br />
DIE FAMILIE UND<br />
FÜR REISEN<br />
Zwölf Jahre war Ursula Rütsche-Fässler im Amt, nun<br />
beendet sie ihre Tätigkeit als Gemeinderätin.<br />
Allerdings nicht ohne mit dem «de Herisauer» einen<br />
Blick in die Vergangenheit und die Zukunft zu werfen.<br />
Ende Mai gibt Ursula Rütsche-Fässler ihr Amt als Gemeinderätin<br />
in andere Hände. Nicht, weil sie sich nicht mehr<br />
der Kritik aussetzen möchte, die sich in jüngster Zeit vor<br />
allem um die Parkplatzbewirtschaftung drehte. Vielmehr<br />
setzte sie sich schon bei Antritt diese Limite selber: «Ich<br />
habe mir immer gesagt, dass zwölf Jahre ideal wären. In<br />
diesem Zeitraum kann man sich Wissen sowie Erfahrung<br />
aneignen und ein Netzwerk aufbauen, was die Zusammenarbeit<br />
in Gremien erleichtert.» Erfahrung und Kontinuität –<br />
Dinge, auf die Ursula Rütsche-Fässler viel Wert legt. Vor<br />
zwölf Jahren hatte sie das Volkswirtschaftsamt übernommen<br />
und dieses seither geführt. «Es ist wichtig, dass man<br />
bei den Mitarbeitern und der Bevölkerung Vertrauen aufbauen<br />
kann und das ist nur möglich, wenn man dem Ressort<br />
über längere Zeit vorsteht. Erfahrung und Wissen sind<br />
wichtig.» Dies sei vor allem auch im Gemeinderat vor dem<br />
Hintergrund essenziell, als dass in den vergangenen Jahren<br />
viele gute und langjährige Abteilungsleiter infolge Pension<br />
die Gemeinde verlassen hätten. «Mit jedem Wechsel, auch<br />
einem Ressortwechsel, geht immer auch viel Wissen verloren.»<br />
In Rütsches Ressort fielen sämtliche Themen rund um<br />
das Marktwesen, das Arbeits- sowie das Wohnungsamt,<br />
das Gewerbe, die Gesundheit, das Alter, das Kulturzentrum,<br />
den Tourismus, die Landwirtschaft, das Forstwesen<br />
und die Parkplatzbewirtschaftung beziehungsweise das<br />
Bussenwesen. Es sind vielfältige und lebendige Themen:<br />
erst kürzlich wurde unter ihrer Federführung das Forstamt<br />
Herisau in den Forstbetrieb am Säntis eingegliedert. Eine<br />
von Rütsches ersten Taten nach der Wahl zur Gemeinderätin<br />
war damals das Verlagern des serbelnden Wochenmarktes<br />
von Freitag- auf Samstagmorgen. «Es ist sicher<br />
eines der Ressorts mit dem breitesten Spektrum, aber<br />
auch den kleinsten Finanzen, was wiederum viel Raum für<br />
innovatives und pragmatisches Handeln offen lässt.»<br />
«Kritik ist allgegenwärtig»<br />
Ursula Rütsche ist – wie sie sich selber nennt – eine Stadtsanktgallerin,<br />
lebt allerdings bereits seit 38 Jahren in Herisau.<br />
«Wir haben es schön und gut hier.» Die 66-Jährige<br />
wohnt gerne in Herisau, bezeichnet das Dorf als ihr Zu<br />
Ursula Rütsche-Fässler vor einem Wandbild. Die Natur bildete stets einen Ausgleich zur Arbeit als Gemeinderätin. <br />
(Bild: pag)
4/<strong>2018</strong> Porträt / Reportage · 5<br />
hause. Sie habe hier die nötige Lebensqualität und alles<br />
was sie brauche fürs tägliche Leben: ein gut erschlossener<br />
ÖV, Detailhändler, ein attraktives Sportzentrum, ein<br />
Kino, ein gesundes Gewerbe und ein aktives Vereinsleben.<br />
Aller dings müsse man das auch schätzen können und die<br />
hiesige Infrastruktur wie vor allem die Möglichkeiten für<br />
Einkäufe vor Ort oder beispielsweise das Kino auch nutzen<br />
und selber etwas zum Dorfleben beitragen. «Wir sollten<br />
unser Verhalten diesbezüglich dann und wann hinterfragen»,<br />
so Rütsches Aufruf. «Viele nehmen nur, ohne etwas<br />
zu geben.» Herisau sei sehr lebenswert. «Wir haben eine<br />
intakte Dorfgemeinschaft, man grüsst sich auf der Strasse<br />
noch. Das schätze ich sehr.»<br />
Als Gemeinderätin ist man sich gewohnt, dass man<br />
nicht immer mit Samthandschuhen angefasst wird. Und<br />
das ist auch richtig so. Trotzdem ist Ursula Rütsche ein<br />
gewisser Frust anzumerken: «Heute hört man oft nur Kritik,<br />
nie aber, was gut läuft.» Vor allem das Verbreiten von<br />
Halbwahrheiten über soziale Medien macht Rütsche Sorgen.<br />
Sie bedauert, wenn Vorlagen oder Anliegen einfach<br />
«bachab geschickt werden». «Konstruktive Kritik ist aber<br />
wichtig und es benötigt sie, um gute Lösungen zu finden.»<br />
Es brauche manchmal nicht viel und Meinungen können<br />
unverhofft kippen. Rütsche ist sich bewusst, dass es sehr<br />
schwierig ist, einmal verlorenes Vertrauen wieder aufzubauen.<br />
Was helfe, sei, wenn die Gemeinderatsmitglieder<br />
gut zusammenarbeiten. Dies sei in ihren vielen Jahren im<br />
Gemeindegremium stets der Fall gewesen. «Wir sind ein<br />
Kollektivgremium und tragen gefällte Entscheidungen gemeinsam.<br />
Man muss einander nicht lieben, aber um gute<br />
Lösungen zu finden, ist eine gute Streitkultur unerlässlich.»<br />
Ursula Rütsche-Fässler war damals im Jahr 2006 gemeinsam<br />
mit Annette Joos und Max Eugster in den Gemeindrat<br />
gewählt worden. Mit Regula Ammann-Höhener,<br />
die bereits seit 14 Jahren als Gemeinderätin tätig ist, bilden<br />
die vier ein langjähriges und eingespieltes Team.<br />
Durchs Reisen Lebenserfahrung gesammelt<br />
Trotz der Kritik zieht Ursula Rütsche ein positives Schlussfazit:<br />
«Ich hatte immer sehr viel Freude an meiner Arbeit<br />
und eine gute Zeit als Gemeinderätin, ansonsten wäre ich<br />
nicht so lang geblieben.» Ausgleich hat Rütsche immer im<br />
Lesen oder in der Natur gefunden. Sie konnte abends stets<br />
gut Abstand nehmen von ihrer Arbeit als Gemeinderätin,<br />
die Familie habe ihren Teil dazubeigetragen. Sie habe viel<br />
mit und unter Leuten gearbeitet, freue sich jetzt aber auch<br />
auf die zusätzliche Zeit, die sie erhalten wird. Mit 30 Prozent<br />
wird das Pensum eines Herisauer Gemeinderatsmitglieds<br />
beziffert, «aber es sind faktisch dann doch mehr,<br />
wenn man alle Termine und Treffen zählt». Die gewonnene<br />
Zeit wird Ursula Rütsche-Fässler nun wiederum ihrer Familie<br />
widmen. Gemeinsam mit ihrem Mann Markus hat sie<br />
drei erwachsene Töchter und drei beziehungsweise bald<br />
vier Enkelkinder. Die jüngste Tochter tritt in Ursulas Rütsches<br />
Fussstapfen und ist kürzlich zur Präsidentin der CVP<br />
Herisau gewählt worden. Es freut die scheidende Gemeinderätin,<br />
dass sich die Tochter ebenso mit den Werten der<br />
CVP identifizieren kann, obwohl es in Ausserrhoden als<br />
Minderheitspartei schwer sei, für ihre Werte einzustehen.<br />
«Das macht mich stolz.»<br />
Rütsche schätzte die guten Zusammenarbeit im Gemeinderat. <br />
(Bild: pd)<br />
Weiter freut sich Ursula Rütsche darauf zu reisen. «Ich<br />
war immer schon neugierig und lerne gerne dazu.» Als<br />
junge Erwachsene wohnte und arbeitete Rütsche in den<br />
verschiedensten Landesteilen der Schweiz, wie der Romandie,<br />
dem Tessin, dem Wallis und der Innerschweiz.<br />
Dies nicht zuletzt, um die Sprachen zu vertiefen. Auch<br />
wohnte Rütsche in England («Für Warmwasser in unserer<br />
WG musste man eine Centmünze einwerfen») oder<br />
in Italien. Nachdem sie ihren späteren Gatten Markus<br />
kennengelernt und eine Familie gegründet hatte, blieb<br />
Rütsche kaum mehr Zeit fürs Reisen. Markus Rütsche war<br />
während 25 Jahren Leiter des Gutsbetriebs Kreckelhof und<br />
leitete ab 2000 selbständig den Betrieb als Pächter. Ursula<br />
Rütsche-Fässler kümmerte sich um administrative Belange.<br />
Längere Abwesenheiten waren für die beiden deshalb<br />
kaum möglich. Nun ist Markus pensioniert, die Rütsches<br />
nicht mehr so gebunden. «Ich habe mir vorgenommen,<br />
nun sämtliche Orte aufzusuchen, an denen ich früher<br />
gelebt, gearbeitet und vor allem Lebenserfahrung gesammelt<br />
habe.»<br />
Alessia Pagani<br />
Am kommenden Sonntag, 8. April, findet die Ersatzwahl für<br />
den Gemeinderat statt.<br />
Lesen Sie das Interview des neuen Gemeinderatmitglieds am<br />
30. Mai im «de Herisauer».
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4/<strong>2018</strong> Glosse / Dorfgeschichte · 7<br />
d’Föörbete<br />
ALLES BANANE<br />
ODER WAS?<br />
Ja Gopfridstutz, kann man denn Äpfel nicht Äpfel sein<br />
lassen, und Bananen nicht Bananen. In was für einer Welt<br />
leben wir, dass sich nun sogar Obstsorten und nicht mehr<br />
nur einige heuchlerische Zeitgenossen mit fremden Federn<br />
schmücken, sich als etwas ausgeben, das sie nicht<br />
sind? Wie soll man denn den lieben Kindern erklären, dass<br />
Äpfel nun nicht mehr Äpfel und Bananen nicht mehr Bananen<br />
sind. Bevor ich mich hier weiter echauffiere, erzähle<br />
ich Ihnen gerne, was mich seit Wochen so sehr auf die Palme<br />
bringt: Da stehe ich eines Tages ganz gedankenverloren<br />
an der Kasse eines Detailhändlers und lasse meinen<br />
Blick nach rechts schweifen. Zu all den Satellitenartikeln,<br />
die die Kundschaft beim langweiligen Schlangestehen zum<br />
überflüssigen Kauf verführen sollen. Ein fein säuberlich<br />
arrangiertes Regal. Vor allem Kinder werden da wohl<br />
häufig anspringen, überlege ich mir wie so oft. Da liegen<br />
Schokoriegel neben Kaugummis und Gummischlangen<br />
neben Gummibärchen. Ganz oben hängt ein Päckchen in<br />
sattem Grün. Ein Produkt einer Linie für Kinder. Ich muss<br />
warten, die Dame vor mir möchte noch Münz loswerden,<br />
also schaue ich für einmal ein wenig genauer hin. Und bin<br />
schockiert. Apfelwürfel mit Bananengeschmack steht in<br />
kleinen Lettern auf dem Päckchen. Ich verstehe die Welt<br />
nicht mehr. Wieso Apfelstücke kaufen, wenn es einem<br />
nach Bananen gelüstet? Auch wenn viele der von uns gegessenen<br />
Äpfel wohl aus dem weitherum unbeliebten Kanton<br />
Thurgau sind; als Fremdlinge ausgeben müssen wir sie<br />
trotzdem nicht! Ach, ist doch total Banane. (pag)<br />
STRASSENBAU<br />
UND WEGZÖLLE<br />
Geschätzte Leserin, geschätzter Leser, auf dieser Seite<br />
wird «de Herisauer» Dorfgeschichten in all seinen<br />
Facetten präsentieren. Wissenswertes über die Gemeinde<br />
findet hier ebenso Platz wie lustige Begebenheiten<br />
aus dem Dorfleben. In einer kleinen Serie zeigen<br />
wir, wie Herisau zu dem wurde, was es heute ist.<br />
Noch bis 1798 hatte die Gemeinde nur geringe Kosten zu<br />
berappen, was den Strassenunterhalt betraf. Lediglich die<br />
Strassen, welche über öffentlichen Grund führten, musste<br />
die Gemeinde unterhalten. Die anderen Strassen mussten,<br />
gemäss Landbuch nämlich die Anstösser bezahlen. Sie hatten<br />
zu jeder Zeit, auch im Winter, dafür zu sorgen, dass die<br />
Strassen und Wege offen blieben. Diese sollen so gepflegt<br />
sein, dass man darüber reiten, fahren und gehen könne. Die<br />
Gemeinde konnte hingegen Instandstellungskosten bei<br />
säumigen Anstössern geltend machen. In den Jahren 1798<br />
bis 1807 wurden erstmals Strassen über Steuerveranlagungen<br />
finanziert, wobei vor allem militärische Überlegungen<br />
dabei eine Rolle spielten. Ende des 18. Jahrhunderts wurde<br />
die Gossauerstrasse so verbreitert, dass zwei Wagen kreuzen<br />
konnten. Etwa im selben Zeitraum erfolgte der Ausbau<br />
der Strecke Herisau–Waldstatt–Schönengrund. Die Kosten<br />
für die Gemeinde waren enorm. Eine weitere Möglichkeit<br />
der Geldbeschaffung war die Erhebung von Wegzöllen. Just<br />
am 1. August 1807 begann der Einzug derselben. Im Hinterland<br />
wurden die Hauptlandstrassen Gossau–He risau<br />
sowie jene von Winkeln über Herisau nach Schönengrund<br />
weggeldpflichtig. In Herisau wurde an zwei Schlagbäumen<br />
Wegzoll einkassiert. Die Höhe desselben richtete sich<br />
nach Transportgefährt und Tiergattung. Die Kontrolle des<br />
Verkehrs nach St. Gallen oblag zu Beginn dem Adlerwirt<br />
Zürcher an der Buchenstrasse. Später wurde die Zollstelle<br />
näher an die Kantonsgrenze verlegt. Der andere Schlagbaum<br />
befand sich an der Gossauerstrasse in der Stelz. Die<br />
Zollstätten waren Tag und Nacht bedient. Nur am Sonntag<br />
blieben sie über einen gewissen Zeitraum geschlossen.<br />
Insbesondere zur Gottesdienstzeit sollten hiesige Einwohner<br />
weder mit Pferden noch mit Chaisen (Halbkutschen)<br />
oder Kutschen die Zollpunkte passieren. (lea)<br />
(Quelle: Geschichte der Gemeinde Herisau)
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4/<strong>2018</strong> Gemeinde / Kanton · 9<br />
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Besuchen Sie uns am Samstag, 7. April, zum Start des<br />
Wochenmarkts auf dem Obstmarkt. Erzählen Sie uns, ob<br />
Ihnen das Wochenmagazin «de Herisauer» gefällt, was<br />
Ihnen inhaltlich fehlt oder was Sie gerne lesen würden. Wir<br />
sind gespannt, freuen uns auf Ihren Besuch und auf gute<br />
Gespräche am Wochenmarkt. (red)<br />
Wochenmarkt mit langer Tradition. (Bild: Gemeinde Herisau)<br />
Zivilstandsnachrichten<br />
Geburten<br />
Mats Thomas Bünter, geb. 8.3.<strong>2018</strong>, Sohn des Andreas<br />
Bünter und der Vanessa Susanne Bünter-Solenthaler<br />
Todesfälle<br />
Mara Viola Schramek, 2017, gestorben am 17.3.<strong>2018</strong><br />
in St. Gallen SG<br />
Hans Nägeli, 1922, gestorben am 21.3.<strong>2018</strong><br />
in Herisau AR<br />
Doris Rita Grob-Ruckstuhl, 1958, gestorben am<br />
24.3.<strong>2018</strong> in Herisau AR<br />
Hulda Merz-Menet, 1923, gestorben am 26.3.<strong>2018</strong><br />
in Herisau AR<br />
Jacqueline Doris Hengartner-Miller, 1939,<br />
gestorben am 26.3.<strong>2018</strong> in Herisau AR<br />
FARNE – HANS KRÜSI<br />
UND DIE NATUR<br />
«Schattengewächs Farn – Hans Krüsi und die Natur»<br />
nennt sich die neue Sonderausstellung im Appenzeller<br />
Volkskunde Museum in Stein. Es zeigt vom 7. April bis<br />
21. Oktober, mit welch bunter Schönheit und schöpferischer<br />
Vielfalt der bekannte und einzigartige Künstler Hans<br />
Krüsi dieses Schattengewächs in seinem Lebenswerk festhielt.<br />
Viele mögen sich wohl noch an den Sonderling Hans<br />
Krüsi (1920 – 1995) und dessen unglaubliche Lebensgeschichte<br />
erinnern. Hans Krüsi, der es in den 1980er-Jahren<br />
vom sozial randständigen Blumenverkäufer an der Zürcher<br />
Bahnhofstrasse zum gefeierten Art-Brut-Künstler gebracht<br />
hat, liebte auch das Thema Natur. Farne sind ein immer<br />
wiederkehrendes Motiv und spielen in Krüsis Werken eine<br />
wichtige Rolle. Aufgeklebt, gemalt, gesprayt und schabloniert<br />
kommt das Schattengewächs in verschiedensten<br />
Variationen vor. In seinen frühen Bildern begegnen uns<br />
Farne in bunten Blumensträussen, sind Aufenthaltsorte<br />
für Vögel oder zeigen sich in Kombination mit Blätter- und<br />
Nadelzweigen. In einer späteren Schaffensphase wird Farn<br />
zum überaus farbigen Einzelmotiv. Als für Krüsi Tiere insbesondere<br />
Kühe und Fantasiewesen zu wichtigen Motiven<br />
wurden, beleben Farne den Bildhintergrund, mutieren zu<br />
übergrossen Pflanzen oder verwandeln sich in Wolken.<br />
Aufgewachsen im ländlichen Heimatort Speicher, prägte<br />
ihn das Appenzellerland mit seinen Hügeln, seinen<br />
Kühen, seinem Brauchtum und seiner Volkskunst. Auch<br />
wenn Hans Krüsi die meiste Zeit seines Lebens in St. Gallen<br />
wohnte, fühlte er sich als Appenzeller. Dabei haben<br />
die Landschaften, Kühe und Kuhstreifen für seine Kuhmaschinen<br />
in seinen Werken keine Gemeinsamkeiten mit<br />
der Appenzeller Volkskunst – Krüsi bleibt Krüsi. Das Volkskundemuseum<br />
eröffnet die Sonderausstellung am 6. April,<br />
um 19 Uhr mit einer Vernissage. (pd)<br />
Bilderverkäufer Krüsi. (Bild: © Kunstmuseum Thurgae)
10 · Thema der Woche4/<strong>2018</strong><br />
WALZERTANZ<br />
AUF SCHIENEN<br />
Fünf neue Zugskompositionen haben die Appenzeller<br />
Bahnen AG für die Strecke Gossau – Appenzell –<br />
Wasserauen in Auftrag gegeben. Vergangene Woche<br />
wurde die Erste in Gossau über eine Rampe auf das<br />
Appenzeller Schienennetz gefahren.<br />
Insgesamt 16 neue Zugskompositionen werden künftig<br />
auf den Schienen der Appenzeller Bahnen verkehren. Elf<br />
davon namens «Tango» auf der Linie Trogen – St. Gallen –<br />
Appenzell. Die weiteren fünf befahren die Strecke Gossau –<br />
Appenzell – Wasserauen und werden «Walzer» genannt.<br />
Am 27. März wurde die erste Walzer-Zugskomposition<br />
am Bahnhof Gossau angeliefert. Der Zug, 58,8 Meter lang<br />
und rund 80 Tonnen schwer, wurde auf Rollschemeln von<br />
den Stadler-Rail-Werken in Bussnang via Winterthur nach<br />
Gossau transportiert. Über eine Rampe gelangte der neue<br />
Zug auf das Schienennetz der Appenzeller Bahnen. Sichtlich<br />
erfreut zeigte sich der Direktor der Appenzeller Bahnen,<br />
Thomas Baumgartner, nach der gelungenen Überführungsaktion:<br />
«Der Transport hat reibungslos funktioniert.<br />
Schon ab Mitte Juni wird der erste Zug auf der Strecke<br />
Gossau – Appenzell – Wasserauen Fahrgäste befördern.<br />
Ab September werden alle fünf neuen Zugskompositionen<br />
im Einsatz stehen.» Am Nachmittag wurde der Zug durch<br />
eine Lokführerin der Appenzeller Bahnen ins Depot Herisau<br />
gefahren.<br />
Bevor der neue Zug Fahrgäste befördern kann, müssen<br />
noch diverse Typentests durchgeführt werden. Dabei kommen<br />
unter anderem Antriebsoptimierungen, Bremsprobefahrten<br />
sowie Klimatests zur Anwendung. Ab Ende März<br />
wird die neue Zugskomposition zu Probefahrten auf besagter<br />
Strecke eingesetzt. Dank Niederflureinstieg ermöglichen<br />
die neuen Züge Menschen mit Handicap einen<br />
einfacheren Ein- und Ausstieg. Auch für Personen mit Kinderwagen,<br />
Rollatoren oder Gepäck bieten Einstieg sowie<br />
das grosszügige Platzangebot im Eingangsbereich Vorteile.<br />
Ebenso wird der Transport von Fahrrädern erleichtert. Die<br />
Züge sind mit 173 Sitzplätzen, 15 davon in der 1. Klasse, ausgestattet.<br />
Hinzu kommen 209 Stehplätze. Nebst neuester<br />
Technologie setzen die Appenzeller Bahnen auf traditionelle<br />
Werte. So werden alle neuen Walzer-Züge je einem<br />
Brauchtum wie Silvesterchlausen, Bloch, Betruf, Alpfahrt<br />
und Alpstobete zugeordnet und ausstaffiert. Der erste Zug<br />
sei dem Silvesterchlausen gewidmet, was sich auch im<br />
Innendesign wiederspiegle, so Thomas Baumgartner.<br />
Andy Lehmann<br />
Rangierlok zieht den neuen Zug auf das Appenzellerbahngeleise.
4/<strong>2018</strong> Thema der Woche · 11<br />
Noch ist diese Lokomotive unterwegs.<br />
Das moderne Design ist augenfällig.<br />
Der «Walzerzug» auf dem Weg nach Herisau <br />
(Bilder: lea)
12 · Gemeinde4/<strong>2018</strong><br />
NEUES ALARMIE<br />
RUNGSSYSTEM FÜR<br />
FEUERWEHREN<br />
Kürzlich wurden alle Feuerwehren im Kanton mit<br />
neuen Pagern ausgerüstet. Diese mussten nach<br />
zehn Jahren ausgemustert werden. Im Zuge dieser<br />
Erneuerung wurden auch ausserkantonale Rettungsorganisationen<br />
miteinbezogen.<br />
Visuelle Information für einrückende Feuerwehrleute. <br />
(Bilder: lea)<br />
Die Feuerwehrstützpunkte Herisau, Teufen-Bühler-Gais<br />
sowie die Regiwehr Heiden haben im Bereich der Alarmierung<br />
zusätzlich aufgerüstet. Die Assekuranz Appenzell<br />
Ausserrhoden war dabei massgeblich an der Planung<br />
und Finanzierung beteiligt. «Mit dem neuen System können<br />
automatisch auch ausserkantonale Rettungskräfte<br />
alarmiert und aufgeboten werden», sagt Roger Schläpfer,<br />
Kommandant der Feuerwehr Herisau. Nebst technischen<br />
Erneuerungen im Feuerwehrdepot wurden alle Einsatzkräfte<br />
mit neuen Pagern ausgestattet. Dieser empfängt<br />
die Daten über ein Funknetz und funktioniert auch dann<br />
noch, wenn das Telefonnetz überlastet oder ausgefallen<br />
ist. Auch wenn die Einsatzkräfte zeitgleich über Natel und<br />
Festnetz aufgeboten werden, sei der Pager unabdingbar<br />
und bis heute die sicherste Methode zu alarmieren, so<br />
Schläpfer.<br />
Wer heute die Nummer 118 der Feuerwehr anruft, wird<br />
zuerst mit der Polizei verbunden. Diese alarmiert nach<br />
einem Alarmstufenplan die nötigen Einsatzkräfte der<br />
Feuerwehr und der Sanität. Der Alarmstufenplan beginnt<br />
mit der einfachen Nachfrage und Bagatellfällen. Diese<br />
beinhalten beispielsweise den Einsatz der Oel- oder Wasserwehr<br />
wie auch Tierrettungen. Dies kann meistens mit<br />
wenigen Feuerwehrleuten geregelt werden. Ein grösseres<br />
Aufgebot an Feuerwehrleuten kommt erst ab Alarmstufe 1<br />
«Brand klein» zum Einsatz. Dann werden automatisch<br />
25 Personen aufgeboten. «Die alarmierten Einsatzkräfte<br />
werden mit dem Pager über die Alarmstufe informiert und<br />
rücken zuerst ins Feuerwehrdepot ein», sagt der Feuerwehrkommandant.<br />
Die Feuerwehr Herisau kann jederzeit<br />
rund 100 Personen aufbieten.<br />
Im Stützpunkt Herisau wurde die Einsatzzentrale modernisiert<br />
und in der Fahrzeughalle ein grosser Bildschirm<br />
installiert. Die einrückenden Feuerwehrleute sehen die<br />
Adresse; sowie auf einer Karte, wo genau der Einsatzort ist.<br />
«Als zusätzliche Unterstützung wurde für jede Alarmstufe<br />
ein Fahrzeugaufgebot ermittelt, welches ebenfalls angezeigt<br />
wird. Bei jedem Einsatz gilt: Langsam – dafür sicher<br />
zum Einsatzort», sagt Schläpfer. Die Herisauer Feuerwehr<br />
verfügt auch über ein neues Kommandofahrzeug. Künftig<br />
können dort über ein Tablet zusätzliche Informationen<br />
zum Einsatzort abgerufen werden. «Das neue System läuft<br />
einwandfrei. Mit der grenzüberschreitenden Alarmierung<br />
und Zusammenarbeit können wir schneller und effizienter<br />
Hilfe leisten», freut sich Roger Schläpfer.<br />
Andy Lehmann<br />
Roger Schläpfer, Kommandant Feuerwehr Herisau.
4/<strong>2018</strong> Rätsel · 13<br />
Das Lösungswort der letzten <strong>Ausgabe</strong> war: WETTERHAUS
14 · Vereine4/<strong>2018</strong><br />
TV Herisau<br />
VAKANZ IM VORSTAND<br />
DES TV HERISAU<br />
Kürzlich fand die 21. Hauptversammlung des TV Herisau<br />
statt. 92 Turnerinnen und Turner versammelten sich, um<br />
vom Vorstand über den Stand des Vereins informiert zu<br />
werden und über diverse Vorlagen abzustimmen. Bis auf<br />
eine Personalie bleibt der Vorstand bestehen. Ramon Buser,<br />
Präsident des TV Herisau, verabschiedete den scheidenden<br />
Michael Lampart. Er war während neun Jahren im<br />
Vorstand sowie im OK von Leichtathletik-Anlässen tätig.<br />
Bisher wurde noch kein Ersatz für Lampart gefunden.<br />
Hanspeter Diem und Monika Rüegg traten auf die Hauptversammlung<br />
hin aus der Geschäftsprüfungskommission<br />
zurück. Ersetzt werden sie durch Ursina Ludwig und Michael<br />
Klaus. Claudia Manser wird für ein weiteres Jahr<br />
einstimmig wiedergewählt. Fabienne Boltshauser von der<br />
TK Leichtathletik und Peter Siegrist von der TK Handball<br />
traten ebenfalls beide zurück. Mit Beat Schluep konnte das<br />
Amt der TK Leichtathletik wieder besetzt werden. Frank<br />
Huber und Marco Muccione teilen sich das Amt der TK<br />
Handball auf, suchen allerdings noch nach einem dritten<br />
Standbein. Neu als Ehrenmitglieder in den Verein aufgenommen<br />
wurden Fritz Rüfenacht, Rolf Graf, Frank Huber,<br />
Andy Forster, Andi Maag, Andi Mettler und Hansi Weber.<br />
Am Anlass wurden auch die erfolgreichsten Sportler des<br />
Vereins geehrt und mit einem Präsent beglückt.<br />
David Meier<br />
STV Herisau<br />
AUSZEICHNUNGEN<br />
FÜR DIE JÜNGSTEN<br />
Die Anspannung war den Turnerinnen und Turnern der<br />
K1-Gruppe des STV Herisau anzusehen. Leicht nervös ging<br />
es für diese an den ersten Wettkampf in diesem Jahr. Für<br />
viele von ihnen war es der Erste überhaupt. Als dann die<br />
Vorbereitungen fürs Rangverlesen anfingen, waren nicht<br />
nur die Turnerinnen und Turner nervös, auch die Eltern<br />
sassen wie auf Nadeln und wollten wissen, wie ihr Kind<br />
abgeschnitten hat. Dann war es endlich soweit und die<br />
Turnerinnen und Turner wurden für ihre guten Leistungen<br />
in Wald belohnt: Mergime Kastrati belegte bei ihrem<br />
ersten Wettkampf den 6. Platz und erhielt somit ihre erste<br />
Auszeichnung. Ebenfalls eine Auszeichnung erhielten Janine<br />
Bischofberger, Nina Graf und Sara Stuckenschmid.<br />
Die Turnerinnen der Stärkeklasse K2: Lena Egger, Amy Zurbuchen,<br />
Gina Wetter, Jannina Gloor, Sarah Lauer, Tabea Eisel (v.l.n.r.)<br />
Vesa Kastrati, Maha Gähler, Jessica Egger, Emily Graf und<br />
Ayleen Schmucki-Föhn verpassten diese nur ganz knapp<br />
und Yleo Steiger turnte sich auf den 8. Platz. Bei den K2ern<br />
erturnte sich Gina Wetter den guten 11. Platz und erhielt<br />
für ihre Leistung ebenfalls eine Auszeichnung. Ihren Kolleginnen<br />
Amy Zurbuchen und Lena Egger fehlten diesmal<br />
lediglich zwei Zehntel für die Auszeichnung.<br />
Die Einzige, die in Wald bei den K3ern für den STV Herisau<br />
startete, war Hannah Klarer, die mit einer guten Leistung<br />
in diesem Feld nur den 46. Platz belegte. Selbstverständlich<br />
mussten auch die K4er ran, wollte man doch das<br />
gute Ergebnis vom letzten Wochenende bestätigen. Leider<br />
konnten sie dieses Mal nicht ganz an die Leistungen von<br />
Schaffhausen anknüpfen. Malu Vitta (11.) und Lea Knechtle<br />
(12.) konnten auch wieder eine Auszeichnung entgegen<br />
nehmen. Janna Zähner, Alicia Frischknecht und Jasmin<br />
Bünter platzierten sich auf den Plätzen 27, 31 und 33. (pd)<br />
Akkordeonorchesters Gossau-Herisau<br />
DIRIGENTENSTAB<br />
ZU VERGEBEN<br />
An der kürzlich stattgefundenen 13. ordentlichen Hauptversammlung<br />
des Akkordeonorchesters Gossau-Herisau<br />
in Gossau konnte Präsidentin Maria Karrer ausnahmslos<br />
alle Aktiv- und Passivmitglieder sowie den bisherigen Dirigenten,<br />
Benno Eugster, begrüssen. Eugster hat das Orchester<br />
während sieben Jahren dirigiert und zu musikalischen<br />
Höhepunkten geführt, bis er letztes Jahr aus gesundheitlichen<br />
Gründen das Amt aufgeben musste. Die Präsidentin<br />
verdankte seinen Einsatz mit warmen Worten und einem<br />
Erinnerungspräsent. Bis ein neuer Dirigent oder eine neue<br />
Dirigentin gefunden ist, leitet die Vizedirigentin, Yvonne
4/<strong>2018</strong> Vereine · 15<br />
Angehrn, das Orchester. Bestätigt wurden in ihrem Amt<br />
die Vizepräsidentin Esther Steuble, die Aktuarin Uschi Zarka<br />
und die Beisitzerin Sonja Wild. (pd)<br />
Kleintiere Herisau und Umgebung<br />
GEWINNER DER VER<br />
EINSMEISTERSCHAFT<br />
Die Zuchtsaison 2017 des Kleintiervereins Herisau und<br />
Umgebung ist abgeschlossen. In unterschiedlichen Kategorien<br />
konnten die Gewinnerinnen und Gewinner ermittelt<br />
werden. Vereinsintern gewannen in der Kategorie Kaninchen<br />
Stamm: Andreas Lutz; in der Kategorie Geflügel:<br />
Andreas Lutz; und in der Kategorie Kaninchen Kollektion<br />
darf sich Hansruedi Messmer über den Sieg freuen. Zwei<br />
Mitglieder haben über mehr als zehn Jahre den Wanderpreis<br />
gewonnen und dürfen diesen nun behalten. Es sind<br />
dies in der Kategorie Kaninchen Stamm: Ruth Messmer<br />
sowie in der Kategorie Kaninchen Kollektion: Hampi Hitz.<br />
Auch die Jungzüchter haben ihre Sieger ermittelt. Anja<br />
Starck, Jonas Hebeisen, Yamin Hebeisen sowie Laura Thym<br />
heissen die Gewinner der Vereinsmeisterschaft.<br />
Renate Thym<br />
Jungwacht und Blauring Herisau<br />
SINNVOLLE FREIZEIT<br />
BESCHÄF TIGUNG FÜR KIDS<br />
Jungwacht und Blauring (Jubla) ist der grösste katholische<br />
Jugendverband in der Schweiz. Es sind aber alle Kinder und<br />
Jugendliche, egal welcher Herkunft, Kultur und Religion,<br />
willkommen. Jungwacht ist für die Jungen und Blauring<br />
für die Mädchen. Mittlerweile haben sich viele Scharen<br />
zu einer Jubla-Schar zusammengeschlossen. In der Jubla<br />
Herisau hat man einmal in der Woche, am Samstag, oft<br />
von 14 bis 16 Uhr, Gruppenstunde. Man trifft sich mit anderen<br />
gleichaltrigen Mädchen oder Jungs und erlebt lustige,<br />
abenteuerliche und lehrreiche Stunden. Das Highlight der<br />
Jubla Herisau ist das zweiwöchige Sommerlager, welches<br />
jedes Jahr stattfindet. In diesen zwei Wochen taucht man<br />
in eine ganz neue Welt ein, wo jeder Tag zum Abenteuer<br />
wird und unvergessliche Momente bereithält. Die Jubla<br />
Herisau organisiert auch immer wieder verschiedene andere<br />
Anlässe, wie den Fondueplausch, Waldweihnachten<br />
oder den Elternabend, welcher am 10. März stattgefunden<br />
hat. Infos: https://jwbr.jimdo.com/ (pd)<br />
Club 60plus Herisau und Umgebung<br />
RUND 17 000 SCHRITTE<br />
UNTERWEGS<br />
Die ausgeschriebene Frühjahrs-Wanderung vom Club<br />
60plus, unter der kompetenten Leitung von Wanderleiter<br />
Guido Kolb, animierte 36 Vereinsmitglieder zur Teilnahme.<br />
Bruno Fedi erzählt Spannendes und Lustiges über seine Sägerei Mühltobel.<br />
Der Blick zum Himmel am Bahnhof Herisau fiel prüfend<br />
und eher skeptisch aus. Der Wettergott war der Wandergruppe<br />
aber gut gesonnen, denn bereits am Bahnhof Wil<br />
schien die Sonne. Von dort ging die Fahrt mit dem Bus<br />
zum Nollen, der auch als die «Rigi des Thurgaus» bezeichnet<br />
wird. Von der «versprochenen» Aussicht auf Bodensee,<br />
Alpstein, Churfirsten und – mit viel Glück – sogar auf die<br />
Alpen, war leider nichts zu sehen. Dafür entdeckte ein<br />
Teilnehmer am Boden einen kaum sichtbaren, aber bedeutungsvollen<br />
Referenzpunkt der Höhenmessung und<br />
erklärte diesen auch. Über Ruedenwil, Gabris und Dietenwil<br />
führte der Weg auf Asphalt und über Ackerwege<br />
nach Neukirch an der Thur. Dort genoss die Wanderschar<br />
ein feines Mittagessen in der «Sonne». Als Höhepunkt<br />
der Wanderung wurde die Säge Mühltobel besichtigt. Sie<br />
stammt aus dem Jahr 1673. Bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts<br />
wurde dort gesägt. Die Sägerei wurde in den Jahren<br />
1995 bis 1997, in liebevoller Handarbeit von den Besitzern,<br />
Vreni und Bruno Fedi, restauriert. Entstanden ist dadurch<br />
ein kleines Bijou. Dank der Wiederherstellung des Mühleweihers<br />
wird die Säge wie anno dazumal mit Wasserkraft<br />
betrieben. Die Sägestube und die alte Rechen- und Gabelmacherwerkstatt<br />
luden zusätzlich zum Verweilen ein. Das<br />
letzte Wegstück zum Bahnhof Kradolf, vorbei an der Burgruine<br />
Last, rundete einen perfekten Wandertag ab.<br />
Christa Berger
16 · Kalender4/<strong>2018</strong><br />
Kalender<br />
April<br />
5. April, iPhone und iPad – Kurs der Pro Senectute für<br />
Frauen und Männer ab 60 (auf Anmeldung), 14.00 Uhr,<br />
Gossauerstrasse 2<br />
5. April, Trauercafé, 17.00 Uhr, Kulturwerkstatt<br />
(bei der Alten Stuhlfabrik)<br />
6. April, Computersprechstunde der Pro Senectute für<br />
Frauen und Männer über 60 (auf Anmeldung), 08.30 Uhr,<br />
Gossauerstrasse 2<br />
6. April, 33. Säntiscup mit über 200 Eis-Läuferinnen und<br />
Läufern, 12.00 Uhr, Sportzentrum<br />
6. April, Alles trennt – Kammerspiel von Rebecca C.<br />
Schnyder als Uraufführung der Freirampe, 20.00 Uhr,<br />
Alte Stuhlfabrik<br />
7. April, Alles trennt – Kammerspiel von Rebecca C.<br />
Schnyder als Uraufführung der Freirampe, 20.00 Uhr,<br />
Alte Stuhlfabrik<br />
7. April, 33. Säntiscup mit über 200 Eis-Läuferinnen und<br />
Läufern, 08.00 Uhr, Sportzentrum<br />
7. April, PC-Reparierbar – Reparieren statt Wegwerfen,<br />
PC / Notebooks mit Hilfe erfahrener Guides reparieren,<br />
09.00 Uhr, Tosam / Computeria Herisau Cilanderstrasse<br />
7. April, Saisonstart der Minigolf-Anlage Krombach –<br />
während den Frühlingsferien (bis 22. April) täglich<br />
geöffnet, 13.30 Uhr<br />
8. April, 33. Säntiscup mit über 200 Eis-Läuferinnen und<br />
Läufern, 08.00 Uhr, Sportzentrum<br />
8. April, Feier der Erstkommunion mit Kindern der<br />
3. Klasse; 09.30 Uhr Kinder der Schulhäuser Kreuzweg,<br />
Waisenhaus und Wilen; 11.00 Uhr Kinder der Schulhäuser<br />
Ifang, Landhaus, Müli, Moos und Saum., 09.30 Uhr,<br />
katholische Kirche<br />
9. April, Im Gespräch mit dem Gemeindepräsidenten,<br />
16.00 Uhr, Gemeindehaus, Büro Nr. 108<br />
10. April, Jass- und Spielnachmittag organisiert durch<br />
den Club 60plus, 14.00 Uhr, Restaurant Adler,<br />
Buchenstrasse<br />
12. April, iPhone und iPad – Kurs der Pro Senectute für<br />
Frauen und Männer ab 60 (auf Anmeldung), 14.00 Uhr,<br />
Gossauerstrasse 2<br />
12. April, Singen mit Ruedi Bösch – Kurs der Pro Senectute<br />
für Frauen und Männer ab 60, 14.00 Uhr, Casino<br />
14. April, Telegen – Itʼs Showtime, Bühnenshow der<br />
Schauplatz Company, 20.00 Uhr, Alte Stuhlfabrik<br />
17. April, Kochen für sich und Gäste – Kurs der Pro<br />
Senectute für Frauen und Männer ab 60 (auf Anmeldung),<br />
10.00 Uhr, Gemeinschaftszentrum Selewie,<br />
Alpsteinstrasse<br />
19. April, iPhone und iPad – Kurs der Pro Senectute für<br />
Frauen und Männer ab 60 (auf Anmeldung), 14.00 Uhr,<br />
Gossauerstrasse 2<br />
19. April, Jodeln und Zauern – Kurs der Pro Senectute für<br />
Frauen und Männer ab 60 (auf Anmeldung), 16.30 Uhr,<br />
Gossauerstrasse 2<br />
20. April, Chäller live! mit Radioaktiv, 20.00 Uhr,<br />
Alte Stuhlfabrik<br />
21. April, Gesundheitstag mit Vorträgen und Workshops,<br />
09.30 Uhr, Altes Zeughaus<br />
21. April, Der Erzähler von Algier – Märchenabend für<br />
Erwachsene und Jugendliche ab 15 Jahren, 19.00 Uhr,<br />
Im Stadel, Kreckelweg 7<br />
21. April, Toggenburg trifft Appenzellerland mit dem<br />
Churfirstenchörli und der Kapelle Appezeller Gruess,<br />
20.00 Uhr, Kulturwerkstatt (bei der Alten Stuhlfabrik)<br />
21. April, 6zig von Massimo Rocchi, 20.00 Uhr, Casino<br />
24. April, Liederabend – eine musikalische Reise mit<br />
Figuren und Schatten mit Kurt und Sohn Andreas Fröhlich<br />
organisiert vom Club 60plus, 14.00 Uhr,<br />
kath. Pfarreiheim<br />
24. April, Das Smartphone einrichten – Kurs der Pro<br />
Senectute für Frauen und Männer ab 60 (auf Anmeldung),<br />
14.00 Uhr, Gossauerstrasse 2<br />
25. April, Spielen fürs Gedächtnis – Veranstaltung der<br />
Pro Senectute, 14.00 Uhr, Gemeinschaftszentrum<br />
Selewie, Alpsteinstrasse<br />
26. April, Seniorentreff – alles rund um den PC, 14.00 Uhr,<br />
Computeria Herisau, Bachstrasse<br />
26. April, Touren planen mit SchweizMobil – Kurs der<br />
Pro Senectute für Frauen und Männer über 60<br />
(auf Anmeldung), 14.00 Uhr, Gossauerstrasse 2
4/<strong>2018</strong> Kalender / Marktplatz · 17<br />
26. April, Tanzcafé mit Live-Musik der Pro Senectute,<br />
14.00 Uhr, Kulturwerkstatt (bei der Alten Stuhlfabrik)<br />
26. April, Seniorentreff – rund um den Computer,<br />
14.00 Uhr, Computeria Herisau, Bachstrasse<br />
26. April, No10 – Rolf Schmids 10. Soloprogramm zum<br />
25-jährigen Bühnenjubiläum, 20.00 Uhr, Casino<br />
27. April, Budapest Swing-Jazz Steps Band präsentiert<br />
New Orleans Jazz von Basie über Ellington bis<br />
Goodman, Veranstaltung des Jazzclub Herisau, 20.00 Uhr,<br />
Alte Stuhlfabrik<br />
28. April, 36. Unihockeyturnier organisiert von<br />
Jungwacht und Blauring, Sportzentrum<br />
28. April, 11. Casino Comedy Festival, unter anderem mit<br />
Oropax, Twinlikes und Walti Dux, 17.45 Uhr, Casino<br />
28. April, Optimum – Bis zum bitteren Maximum:<br />
Kabarettistische Komödie von Anet Corti, im Rahmen von<br />
Kultur is Dorf, 20.30 Uhr, Altes Zeughaus<br />
29. April, Sonntagscafé, 13.30 Uhr, Gemeinschaftszentrum<br />
Selewie, Alpsteinstrasse<br />
30. April, Fotobuch erstellen und gestalten – Kurs der<br />
Pro Senectute für Frauen und Männer über 60<br />
(auf Anmeldung), 14.00 Uhr, Gossauerstrasse 2<br />
Mai<br />
1. Mai, Kochen für sich und Gäste – Kurs der Pro<br />
Senectute für Frauen und Männer ab 60 (auf Anmeldung),<br />
10.00 Uhr, Gemeinschaftszentrum Selewie,<br />
Alpsteinstrasse<br />
1. Mai, Das Smartphone einrichten – Kurs der Pro<br />
Senectute für Frauen und Männer ab 60 (auf Anmeldung),<br />
14.00 Uhr, Gossauerstrasse 2<br />
2. Mai, Elterninformationsveranstaltung, 19.30 Uhr,<br />
Spital<br />
2. Mai, Unihockey: U19 WM <strong>2018</strong> Damen (10.00: Austria-Australia;<br />
13.00: USA-Latvia; 16.00: Canada-Russia,<br />
19.00: Hungary-New Zealand), 10.00 Uhr, Sportzentrum<br />
2. Mai, Unentgeltliche Rechtsberatung des<br />
Appenzellischen Anwaltverbandes, 17.00 Uhr,<br />
Gemeindehaus, Sitzungszimmer 42<br />
3. Mai, Unihockey: U19 WM <strong>2018</strong> Damen (10.00: Austria-USA;<br />
13.00: Australia-Latvia; 16.00: Canada-Hungary;<br />
19.00: Russia-New Zealand), 10.00 Uhr, Sportzentrum<br />
3. Mai, Touren planen mit SchweizMobil – Kurs der<br />
Pro Senectute für Frauen und Männer über 60<br />
(auf Anmeldung), 14.00 Uhr, Gossauerstrasse 2<br />
Marktplatz<br />
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18 · Veranstaltung4/<strong>2018</strong><br />
PRINZESSINNEN<br />
UND PRINZEN AUF<br />
DEM EIS<br />
Nächstes Wochenende ist es wieder soweit. Vom<br />
6. bis 8. April findet im Sportzentrum Herisau der<br />
33. Internationale Säntiscup statt. Damit auch für<br />
die jüngsten Eiskunstläuferinnen und Eiskunstläufer<br />
alles einwandfrei funktioniert, wird schon seit<br />
Monaten fleissig trainiert.<br />
Emma Schläpfer und Samira Locher flitzen mit ihren Kürkleidern<br />
über die Eisoberfläche, als hätten sie nie etwas<br />
anderes getan. Beide bereiten sich eifrig auf den nächsten<br />
Säntiscup vor, bei dem jede ihre eigene Kür präsentiert.<br />
Dabei wird das Lied sowie die Choreografie selber gewählt<br />
und konstruiert, und das obwohl Emma erst seit zwei und<br />
Samira seit drei Jahren auf dem Eis stehen.<br />
Doch genau das ist das Konzept des Säntiscup, erzählt<br />
Jochen Iglowstein, der die Eiskunstläufer in Herisau seit<br />
44 Jahren trainiert. Er hat den Säntiscup ins Leben gerufen,<br />
mit dem Ziel, dass die breite Masse teilnehmen kann.<br />
Früher hätte es nur grosse Wettkämpfe wie die Schweizer<br />
Meisterschaft gegeben, doch Nachwuchsläufer hatten<br />
kaum die Möglichkeit, ebenfalls an Wettkämpfen teilzunehmen.<br />
Und dieses Konzept hat Erfolg. So sind <strong>2018</strong><br />
Teilnehmer aus der Schweiz, Deutschland, Österreich und<br />
Jochen Iglowstein mit seinen Eisprinzessinnen Emma Schläpfer, Samira Locher<br />
und Ronja Tobler. <br />
(Bilder: hst)<br />
dem Fürstentum Lichtenstein dabei, darunter 16 Läuferinnen<br />
vom Eislaufverein Herisau. Sie alle präsentieren ihr<br />
einstudiertes Programm und laufen um die verschiedenen<br />
Ränge, die es zu verteilen gibt.<br />
Ab Freitag um 12 Uhr können die verschiedenen Küren<br />
im Sportzentrum angeschaut werden, die letzten Sieger<br />
werden am Sonntag um 11.20 Uhr geehrt. Der Eintritt ist<br />
kostenlos. Nebst den Verpflegungsständen haben die Besucher<br />
des Säntiscup die Möglichkeit, ihr Glück an der<br />
Tombola zu versuchen.<br />
Helena Städler
4/<strong>2018</strong> Kino · 19<br />
LA CHʼTITE<br />
FAMILLE<br />
Die Innenarchitekten Valentin D. und Constance Brandt<br />
sind in den exklusiven Pariser Gesellschaftskreisen angesagt;<br />
Im «Palais de Tokyo» soll eine Retrospektive über<br />
ihre Arbeit eröffnet werden. Valentins Bruder Gustave lebt<br />
in einem Wohnwagen zwischen dem Haus seiner Mutter<br />
und dem Schrottplatz seines Vaters. Aus finanziellen Nöten<br />
nimmt er Kontakt zu seinem Bruder auf. Seiner Mutter<br />
erzählt er, Valentin habe alle eingeladen, um ihren 80. Geburtstag<br />
zu feiern. Als die Provinzler auf die blasierten<br />
Vernissage-Besucher treffen, kann das nur schief gehen ...<br />
JETZT IM KINO<br />
Donnerstag, 5. April<br />
Die Schʼtis in Paris – La Chʼtite famille,<br />
20.15 Uhr, Cinétreff 1<br />
Unsere Erde 2 – Earth: One Amazing Day,<br />
20.00 Uhr, Cinétreff 2<br />
Freitag, 6. April<br />
sʼBLOCH, 20.15 Uhr, Cinétreff 1<br />
Die dunkelste Stunde, 20.00 Uhr, Cinétreff 2<br />
Samstag, 7. April<br />
Peter Hase, 17.15 Uhr, Cinétreff 1<br />
Die Schʼtis in Paris – La Chʼtite famille,<br />
17.00 Uhr, Cinétreff 2<br />
sʼBLOCH, 20.15 Uhr, Cinétreff 1<br />
Die Schʼtis in Paris – La Chʼtite famille,<br />
20.00 Uhr, Cinétreff 2<br />
Sonntag, 8. April<br />
sʼBLOCH, 14.15 Uhr, Cinétreff 1<br />
Peter Hase, 14.00 Uhr, Cinétreff 2<br />
Unsere Erde 2 – Earth: One Amazing Day,<br />
17.15 Uhr, Cinétreff 1<br />
Die Schʼtis in Paris – La Chʼtite famille,<br />
17.00 Uhr, Cinétreff 2<br />
TICKETS UND<br />
RESERVATIONEN UNTER<br />
WWW.CINETREFF.CH<br />
Impressum<br />
Herausgeber / Druck<br />
Appenzeller Druckerei AG<br />
Kasernenstrasse 64<br />
9100 Herisau<br />
www.adag.ch<br />
Redaktion<br />
Andy Lehmann<br />
T +41 71 354 64 30<br />
redaktion@deherisauer.ch<br />
Abo / Inserate<br />
Jahresabo Fr. 68.– / Halbjahresabo<br />
Fr. 36.– / Einzelausgabe Fr. 1.80<br />
alle Preise inkl. 2,5 % MwSt.<br />
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Redaktions- und Inserateschluss<br />
2 Arbeitstage vor Erscheinung,<br />
12.00 Uhr<br />
1. Jahrgang<br />
Erscheint wöchentlich
Freirampe mit<br />
Uraufführung<br />
In kurzen, zarten Episoden entwickelt die Autorin, Rebecca<br />
C. Schnyder, im Stück «Alles trennt» ein zerstörerisches<br />
Spiel um Schuld und Sühne und eine berührende<br />
Geschichte, in der die Sehnsucht nach individueller Entfaltung<br />
Überhand gewinnt, bis der Bruch im «Ganzen» nicht<br />
mehr zu kitten ist.<br />
Seit Renata von ihrem Mann verlassen wurde, zählen<br />
für sie nur noch der Alkohol und die Beziehung zu ihrem<br />
Kind. Um ihre Tochter Lina immer mehr an sich zu binden,<br />
zwingt Renata ihr deshalb ein rigides Ordnungssystem<br />
auf. Und so beschränkt sich Linas Leben auf die halbtägige<br />
Arbeit in der Fabrik, den wöchentlichen Einkauf und auf<br />
das Sortieren der zahlreichen Pfandflaschen. Allein ihre<br />
Fantasie – angeregt durch Werbeslogans aller Art, welche<br />
ihre Weltansicht und Kommunikation formen – verschafft<br />
kleine Ausflüchte aus der Struktur. Als eines Tages der<br />
Jurastudent Leo auftaucht, um eine Räumungsklage vorbeizubringen,<br />
droht die strikte Ordnung zwischen Mutter<br />
und Tochter jedoch zu bröckeln.<br />
Das Stück «Alles trennt» wird am 6. und 7. April jeweils<br />
um 20 Uhr in der Stuhlfabrik aufgeführt. Reservationen<br />
unter: freirampe@gmx.ch. (pd)<br />
Judith Koch, Romeo Meyer und Doris Strütt spielen «Alles trennt». <br />
(Bild: pd)<br />
Wir machen uns stark für Kinder und Jugendliche<br />
im Kanton. Unterstützen Sie uns dabei!<br />
PF-Konto: IBAN CH68 0900 0000 8541 7966 1<br />
www.projuventute-ar.ch