deHerisauer Ausgabe 4/2018

anderthalb

Das Magazin für Herisau und Umgebung. Erscheinungsdatum: 05. April 2018

Das Magazin für Herisau und Umgebung Ausgabe 4 · 5. April 2018

Ursula Rütsche zieht positives Fazit · 04

ERSTER WALZERZUG

IN HERISAU · 10

Feuerwehren rüsten auf · 12

Hand- und Heimwerkercenter

in der Region

Eigene Kür am Säntiscup · 18

Freirampe mit Uraufführung · 20


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4/2018 Heri-Schau · 3

Heri-Schau

DREI DIENSTJUBILÄEN

BEI DER GEMEINDE

Drei Gemeindemitarbeitende haben Grund zu feiern. Gemeinsam

bringen sie es auf 75 Arbeitsjahre in Gemeindediensten,

teilt die Gemeindekanzlei mit. Am 1. April feierte

Bruno Fässler, Leiter Unterhaltsbetrieb, ein seltenes Dienstjubiläum:

Seit 35 Jahren ist er bei der Gemeinde angestellt,

zunächst als Schreiner, dann ab Ende der 1980er Jahre als

Leiter des gemeindeeigenen Unterhaltsbetriebs. In all den

Jahren hat Bruno Fässler mit seinen Leuten in jeder Ecke

Herisaus gewirkt, sei es beim Innenausbau von Schulhäusern

oder derzeit im Wohnheim Kreckel, sei es bei Fassadensanierungen

von Gemeindeliegenschaften oder dem

Totalumbau von Zivilschutzanlagen. Dabei ist er jeweils

für die Budgetierung, Planung und Bauleitung zuständig.

Auch kleinere Schreinerarbeiten führt der Unterhaltsbetrieb

aus, etwa die Sanierung von Spielplätzen oder derzeit

die Treppengeländer im Schulhaus Langelen. Ein besonderer

Aufsteller sei für ihn die Zusammenarbeit mit seinen

zwei Mitarbeitern und mit den einheimischen Handwerkern,

mit denen er die Projekte ausführe, so der Jubilar.

Ebenfalls am 1. April feierte Ruedi Frehner 30 Dienstjahre.

Seit 1988 arbeitet er im Werkhof und macht Winterdienst,

repariert die Festbankgarnituren, reinigt WCs,

flickt Naturstrassen, setzt Zäune und schneidet Stauden

entlang der Strassen. «Die Arbeit ist vielseitig, das gefällt

mir. Ich geniesse auch die gute Kameradschaft im Werkhof

und den Kontakt zur Bevölkerung», sagt Ruedi Frehner.

Natürlich macht er manches lieber als anderes. Sein Motto:

Zuerst das Mühsame erledigen, dann ist es vorbei. Und:

«Ich versuche, positiv an alles heranzugehen, dann geht es

‹ringer›.» Entsprechend blickt er auf 30 insgesamt schöne

Arbeitsjahre zurück.

Seit zehn Jahren arbeitet Brigitte Steiner bei der Gemeinde.

Sie ist Bereichsleiterin Sekretariat und für Belegungen

im Sportzentrum zuständig.

Die Gemeinde dankt allen drei Mitarbeitenden für

ihren Einsatz und wünscht ihnen weiterhin alles Gute. (pd)

Bruno Fässler ist seit 35 Jahren in Gemeindediensten.

Ruedi Frehner arbeitet seit drei Jahrzehnten für die Gemeinde.

(Bilder: pd)

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4 · Porträt / Reportage4/2018

MEHR ZEIT FÜR

DIE FAMILIE UND

FÜR REISEN

Zwölf Jahre war Ursula Rütsche-Fässler im Amt, nun

beendet sie ihre Tätigkeit als Gemeinderätin.

Allerdings nicht ohne mit dem «de Herisauer» einen

Blick in die Vergangenheit und die Zukunft zu werfen.

Ende Mai gibt Ursula Rütsche-Fässler ihr Amt als Gemeinderätin

in andere Hände. Nicht, weil sie sich nicht mehr

der Kritik aussetzen möchte, die sich in jüngster Zeit vor

allem um die Parkplatzbewirtschaftung drehte. Vielmehr

setzte sie sich schon bei Antritt diese Limite selber: «Ich

habe mir immer gesagt, dass zwölf Jahre ideal wären. In

diesem Zeitraum kann man sich Wissen sowie Erfahrung

aneignen und ein Netzwerk aufbauen, was die Zusammenarbeit

in Gremien erleichtert.» Erfahrung und Kontinuität –

Dinge, auf die Ursula Rütsche-Fässler viel Wert legt. Vor

zwölf Jahren hatte sie das Volkswirtschaftsamt übernommen

und dieses seither geführt. «Es ist wichtig, dass man

bei den Mitarbeitern und der Bevölkerung Vertrauen aufbauen

kann und das ist nur möglich, wenn man dem Ressort

über längere Zeit vorsteht. Erfahrung und Wissen sind

wichtig.» Dies sei vor allem auch im Gemeinderat vor dem

Hintergrund essenziell, als dass in den vergangenen Jahren

viele gute und langjährige Abteilungsleiter infolge Pension

die Gemeinde verlassen hätten. «Mit jedem Wechsel, auch

einem Ressortwechsel, geht immer auch viel Wissen verloren.»

In Rütsches Ressort fielen sämtliche Themen rund um

das Marktwesen, das Arbeits- sowie das Wohnungsamt,

das Gewerbe, die Gesundheit, das Alter, das Kulturzentrum,

den Tourismus, die Landwirtschaft, das Forstwesen

und die Parkplatzbewirtschaftung beziehungsweise das

Bussenwesen. Es sind vielfältige und lebendige Themen:

erst kürzlich wurde unter ihrer Federführung das Forstamt

Herisau in den Forstbetrieb am Säntis eingegliedert. Eine

von Rütsches ersten Taten nach der Wahl zur Gemeinderätin

war damals das Verlagern des serbelnden Wochenmarktes

von Freitag- auf Samstagmorgen. «Es ist sicher

eines der Ressorts mit dem breitesten Spektrum, aber

auch den kleinsten Finanzen, was wiederum viel Raum für

innovatives und pragmatisches Handeln offen lässt.»

«Kritik ist allgegenwärtig»

Ursula Rütsche ist – wie sie sich selber nennt – eine Stadtsanktgallerin,

lebt allerdings bereits seit 38 Jahren in Herisau.

«Wir haben es schön und gut hier.» Die 66-Jährige

wohnt gerne in Herisau, bezeichnet das Dorf als ihr Zu­

Ursula Rütsche-Fässler vor einem Wandbild. Die Natur bildete stets einen Ausgleich zur Arbeit als Gemeinderätin.

(Bild: pag)


4/2018 Porträt / Reportage · 5

hause. Sie habe hier die nötige Lebensqualität und alles

was sie brauche fürs tägliche Leben: ein gut erschlossener

ÖV, Detailhändler, ein attraktives Sportzentrum, ein

Kino, ein gesundes Gewerbe und ein aktives Vereinsleben.

Aller dings müsse man das auch schätzen können und die

hiesige Infrastruktur wie vor allem die Möglichkeiten für

Einkäufe vor Ort oder beispielsweise das Kino auch nutzen

und selber etwas zum Dorfleben beitragen. «Wir sollten

unser Verhalten diesbezüglich dann und wann hinterfragen»,

so Rütsches Aufruf. «Viele nehmen nur, ohne etwas

zu geben.» Herisau sei sehr lebenswert. «Wir haben eine

intakte Dorfgemeinschaft, man grüsst sich auf der Strasse

noch. Das schätze ich sehr.»

Als Gemeinderätin ist man sich gewohnt, dass man

nicht immer mit Samthandschuhen angefasst wird. Und

das ist auch richtig so. Trotzdem ist Ursula Rütsche ein

gewisser Frust anzumerken: «Heute hört man oft nur Kritik,

nie aber, was gut läuft.» Vor allem das Verbreiten von

Halbwahrheiten über soziale Medien macht Rütsche Sorgen.

Sie bedauert, wenn Vorlagen oder Anliegen einfach

«bachab geschickt werden». «Konstruktive Kritik ist aber

wichtig und es benötigt sie, um gute Lösungen zu finden.»

Es brauche manchmal nicht viel und Meinungen können

unverhofft kippen. Rütsche ist sich bewusst, dass es sehr

schwierig ist, einmal verlorenes Vertrauen wieder aufzubauen.

Was helfe, sei, wenn die Gemeinderatsmitglieder

gut zusammenarbeiten. Dies sei in ihren vielen Jahren im

Gemeindegremium stets der Fall gewesen. «Wir sind ein

Kollektivgremium und tragen gefällte Entscheidungen gemeinsam.

Man muss einander nicht lieben, aber um gute

Lösungen zu finden, ist eine gute Streitkultur unerlässlich.»

Ursula Rütsche-Fässler war damals im Jahr 2006 gemeinsam

mit Annette Joos und Max Eugster in den Gemeindrat

gewählt worden. Mit Regula Ammann-Höhener,

die bereits seit 14 Jahren als Gemeinderätin tätig ist, bilden

die vier ein langjähriges und eingespieltes Team.

Durchs Reisen Lebenserfahrung gesammelt

Trotz der Kritik zieht Ursula Rütsche ein positives Schlussfazit:

«Ich hatte immer sehr viel Freude an meiner Arbeit

und eine gute Zeit als Gemeinderätin, ansonsten wäre ich

nicht so lang geblieben.» Ausgleich hat Rütsche immer im

Lesen oder in der Natur gefunden. Sie konnte abends stets

gut Abstand nehmen von ihrer Arbeit als Gemeinderätin,

die Familie habe ihren Teil dazubeigetragen. Sie habe viel

mit und unter Leuten gearbeitet, freue sich jetzt aber auch

auf die zusätzliche Zeit, die sie erhalten wird. Mit 30 Prozent

wird das Pensum eines Herisauer Gemeinderatsmitglieds

beziffert, «aber es sind faktisch dann doch mehr,

wenn man alle Termine und Treffen zählt». Die gewonnene

Zeit wird Ursula Rütsche-Fässler nun wiederum ihrer Familie

widmen. Gemeinsam mit ihrem Mann Markus hat sie

drei erwachsene Töchter und drei beziehungsweise bald

vier Enkelkinder. Die jüngste Tochter tritt in Ursulas Rütsches

Fussstapfen und ist kürzlich zur Präsidentin der CVP

Herisau gewählt worden. Es freut die scheidende Gemeinderätin,

dass sich die Tochter ebenso mit den Werten der

CVP identifizieren kann, obwohl es in Ausserrhoden als

Minderheitspartei schwer sei, für ihre Werte einzustehen.

«Das macht mich stolz.»

Rütsche schätzte die guten Zusammenarbeit im Gemeinderat.

(Bild: pd)

Weiter freut sich Ursula Rütsche darauf zu reisen. «Ich

war immer schon neugierig und lerne gerne dazu.» Als

junge Erwachsene wohnte und arbeitete Rütsche in den

verschiedensten Landesteilen der Schweiz, wie der Romandie,

dem Tessin, dem Wallis und der Innerschweiz.

Dies nicht zuletzt, um die Sprachen zu vertiefen. Auch

wohnte Rütsche in England («Für Warmwasser in unserer

WG musste man eine Centmünze einwerfen») oder

in Italien. Nachdem sie ihren späteren Gatten Markus

kennengelernt und eine Familie gegründet hatte, blieb

Rütsche kaum mehr Zeit fürs Reisen. Markus Rütsche war

während 25 Jahren Leiter des Gutsbetriebs Kreckelhof und

leitete ab 2000 selbständig den Betrieb als Pächter. Ursula

Rütsche-Fässler kümmerte sich um administrative Belange.

Längere Abwesenheiten waren für die beiden deshalb

kaum möglich. Nun ist Markus pensioniert, die Rütsches

nicht mehr so gebunden. «Ich habe mir vorgenommen,

nun sämtliche Orte aufzusuchen, an denen ich früher

gelebt, gearbeitet und vor allem Lebenserfahrung gesammelt

habe.»

Alessia Pagani

Am kommenden Sonntag, 8. April, findet die Ersatzwahl für

den Gemeinderat statt.

Lesen Sie das Interview des neuen Gemeinderatmitglieds am

30. Mai im «de Herisauer».


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4/2018 Glosse / Dorfgeschichte · 7

d’Föörbete

ALLES BANANE

ODER WAS?

Ja Gopfridstutz, kann man denn Äpfel nicht Äpfel sein

lassen, und Bananen nicht Bananen. In was für einer Welt

leben wir, dass sich nun sogar Obstsorten und nicht mehr

nur einige heuchlerische Zeitgenossen mit fremden Federn

schmücken, sich als etwas ausgeben, das sie nicht

sind? Wie soll man denn den lieben Kindern erklären, dass

Äpfel nun nicht mehr Äpfel und Bananen nicht mehr Bananen

sind. Bevor ich mich hier weiter echauffiere, erzähle

ich Ihnen gerne, was mich seit Wochen so sehr auf die Palme

bringt: Da stehe ich eines Tages ganz gedankenverloren

an der Kasse eines Detailhändlers und lasse meinen

Blick nach rechts schweifen. Zu all den Satellitenartikeln,

die die Kundschaft beim langweiligen Schlangestehen zum

überflüssigen Kauf verführen sollen. Ein fein säuberlich

arrangiertes Regal. Vor allem Kinder werden da wohl

häufig anspringen, überlege ich mir wie so oft. Da liegen

Schokoriegel neben Kaugummis und Gummischlangen

neben Gummibärchen. Ganz oben hängt ein Päckchen in

sattem Grün. Ein Produkt einer Linie für Kinder. Ich muss

warten, die Dame vor mir möchte noch Münz loswerden,

also schaue ich für einmal ein wenig genauer hin. Und bin

schockiert. Apfelwürfel mit Bananengeschmack steht in

kleinen Lettern auf dem Päckchen. Ich verstehe die Welt

nicht mehr. Wieso Apfelstücke kaufen, wenn es einem

nach Bananen gelüstet? Auch wenn viele der von uns gegessenen

Äpfel wohl aus dem weitherum unbeliebten Kanton

Thurgau sind; als Fremdlinge ausgeben müssen wir sie

trotzdem nicht! Ach, ist doch total Banane. (pag)

STRASSENBAU

UND WEGZÖLLE

Geschätzte Leserin, geschätzter Leser, auf dieser Seite

wird «de Herisauer» Dorfgeschichten in all seinen

Facetten präsentieren. Wissenswertes über die Gemeinde

findet hier ebenso Platz wie lustige Begebenheiten

aus dem Dorfleben. In einer kleinen Serie zeigen

wir, wie Herisau zu dem wurde, was es heute ist.

Noch bis 1798 hatte die Gemeinde nur geringe Kosten zu

berappen, was den Strassenunterhalt betraf. Lediglich die

Strassen, welche über öffentlichen Grund führten, musste

die Gemeinde unterhalten. Die anderen Strassen mussten,

gemäss Landbuch nämlich die Anstösser bezahlen. Sie hatten

zu jeder Zeit, auch im Winter, dafür zu sorgen, dass die

Strassen und Wege offen blieben. Diese sollen so gepflegt

sein, dass man darüber reiten, fahren und gehen könne. Die

Gemeinde konnte hingegen Instandstellungskosten bei

säumigen Anstössern geltend machen. In den Jahren 1798

bis 1807 wurden erstmals Strassen über Steuerveranlagungen

finanziert, wobei vor allem militärische Überlegungen

dabei eine Rolle spielten. Ende des 18. Jahrhunderts wurde

die Gossauerstrasse so verbreitert, dass zwei Wagen kreuzen

konnten. Etwa im selben Zeitraum erfolgte der Ausbau

der Strecke Herisau–Waldstatt–Schönengrund. Die Kosten

für die Gemeinde waren enorm. Eine weitere Möglichkeit

der Geldbeschaffung war die Erhebung von Wegzöllen. Just

am 1. August 1807 begann der Einzug derselben. Im Hinterland

wurden die Hauptlandstrassen Gossau–He risau

sowie jene von Winkeln über Herisau nach Schönengrund

weggeldpflichtig. In Herisau wurde an zwei Schlagbäumen

Wegzoll einkassiert. Die Höhe desselben richtete sich

nach Transportgefährt und Tiergattung. Die Kontrolle des

Verkehrs nach St. Gallen oblag zu Beginn dem Adlerwirt

Zürcher an der Buchenstrasse. Später wurde die Zollstelle

näher an die Kantonsgrenze verlegt. Der andere Schlagbaum

befand sich an der Gossauerstrasse in der Stelz. Die

Zollstätten waren Tag und Nacht bedient. Nur am Sonntag

blieben sie über einen gewissen Zeitraum geschlossen.

Insbesondere zur Gottesdienstzeit sollten hiesige Einwohner

weder mit Pferden noch mit Chaisen (Halbkutschen)

oder Kutschen die Zollpunkte passieren. (lea)

(Quelle: Geschichte der Gemeinde Herisau)


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4/2018 Gemeinde / Kanton · 9

«DE HERISAUER» MÖCHTE

IHRE MEINUNG HÖREN

Besuchen Sie uns am Samstag, 7. April, zum Start des

Wochenmarkts auf dem Obstmarkt. Erzählen Sie uns, ob

Ihnen das Wochenmagazin «de Herisauer» gefällt, was

Ihnen inhaltlich fehlt oder was Sie gerne lesen würden. Wir

sind gespannt, freuen uns auf Ihren Besuch und auf gute

Gespräche am Wochenmarkt. (red)

Wochenmarkt mit langer Tradition. (Bild: Gemeinde Herisau)

Zivilstandsnachrichten

Geburten

Mats Thomas Bünter, geb. 8.3.2018, Sohn des Andreas

Bünter und der Vanessa Susanne Bünter-Solenthaler

Todesfälle

Mara Viola Schramek, 2017, gestorben am 17.3.2018

in St. Gallen SG

Hans Nägeli, 1922, gestorben am 21.3.2018

in Herisau AR

Doris Rita Grob-Ruckstuhl, 1958, gestorben am

24.3.2018 in Herisau AR

Hulda Merz-Menet, 1923, gestorben am 26.3.2018

in Herisau AR

Jacqueline Doris Hengartner-Miller, 1939,

gestorben am 26.3.2018 in Herisau AR

FARNE – HANS KRÜSI

UND DIE NATUR

«Schattengewächs Farn – Hans Krüsi und die Natur»

nennt sich die neue Sonderausstellung im Appenzeller

Volkskunde­ Museum in Stein. Es zeigt vom 7. April bis

21. Oktober, mit welch bunter Schönheit und schöpferischer

Vielfalt der bekannte und einzigartige Künstler Hans

Krüsi dieses Schattengewächs in seinem Lebenswerk festhielt.

Viele mögen sich wohl noch an den Sonderling Hans

Krüsi (1920 – 1995) und dessen unglaubliche Lebensgeschichte

erinnern. Hans Krüsi, der es in den 1980er-Jahren

vom sozial randständigen Blumenverkäufer an der Zürcher

Bahnhofstrasse zum gefeierten Art-Brut-Künstler gebracht

hat, liebte auch das Thema Natur. Farne sind ein immer

wiederkehrendes Motiv und spielen in Krüsis Werken eine

wichtige Rolle. Aufgeklebt, gemalt, gesprayt und schabloniert

kommt das Schattengewächs in verschiedensten

Variationen vor. In seinen frühen Bildern begegnen uns

Farne in bunten Blumensträussen, sind Aufenthaltsorte

für Vögel oder zeigen sich in Kombination mit Blätter- und

Nadelzweigen. In einer späteren Schaffensphase wird Farn

zum überaus farbigen Einzelmotiv. Als für Krüsi Tiere insbesondere

Kühe und Fantasiewesen zu wichtigen Motiven

wurden, beleben Farne den Bildhintergrund, mutieren zu

übergrossen Pflanzen oder verwandeln sich in Wolken.

Aufgewachsen im ländlichen Heimatort Speicher, prägte

ihn das Appenzellerland mit seinen Hügeln, seinen

Kühen, seinem Brauchtum und seiner Volkskunst. Auch

wenn Hans Krüsi die meiste Zeit seines Lebens in St. Gallen

wohnte, fühlte er sich als Appenzeller. Dabei haben

die Landschaften, Kühe und Kuhstreifen für seine Kuhmaschinen

in seinen Werken keine Gemeinsamkeiten mit

der Appenzeller Volkskunst – Krüsi bleibt Krüsi. Das Volkskundemuseum

eröffnet die Sonderausstellung am 6. April,

um 19 Uhr mit einer Vernissage. (pd)

Bilderverkäufer Krüsi. (Bild: © Kunstmuseum Thurgae)


10 · Thema der Woche4/2018

WALZERTANZ

AUF SCHIENEN

Fünf neue Zugskompositionen haben die Appenzeller

Bahnen AG für die Strecke Gossau – Appenzell –

Wasserauen in Auftrag gegeben. Vergangene Woche

wurde die Erste in Gossau über eine Rampe auf das

Appenzeller Schienennetz gefahren.

Insgesamt 16 neue Zugskompositionen werden künftig

auf den Schienen der Appenzeller Bahnen verkehren. Elf

davon namens «Tango» auf der Linie Trogen – St. Gallen –

Appenzell. Die weiteren fünf befahren die Strecke Gossau –

Appenzell – Wasserauen und werden «Walzer» genannt.

Am 27. März wurde die erste Walzer-Zugskomposition

am Bahnhof Gossau angeliefert. Der Zug, 58,8 Meter lang

und rund 80 Tonnen schwer, wurde auf Rollschemeln von

den Stadler-Rail-Werken in Bussnang via Winterthur nach

Gossau transportiert. Über eine Rampe gelangte der neue

Zug auf das Schienennetz der Appenzeller Bahnen. Sichtlich

erfreut zeigte sich der Direktor der Appenzeller Bahnen,

Thomas Baumgartner, nach der gelungenen Überführungsaktion:

«Der Transport hat reibungslos funktioniert.

Schon ab Mitte Juni wird der erste Zug auf der Strecke

Gossau – Appenzell – Wasserauen Fahrgäste befördern.

Ab September werden alle fünf neuen Zugskompositionen

im Einsatz stehen.» Am Nachmittag wurde der Zug durch

eine Lokführerin der Appenzeller Bahnen ins Depot Herisau

gefahren.

Bevor der neue Zug Fahrgäste befördern kann, müssen

noch diverse Typentests durchgeführt werden. Dabei kommen

unter anderem Antriebsoptimierungen, Bremsprobefahrten

sowie Klimatests zur Anwendung. Ab Ende März

wird die neue Zugskomposition zu Probefahrten auf besagter

Strecke eingesetzt. Dank Niederflureinstieg ermöglichen

die neuen Züge Menschen mit Handicap einen

einfacheren Ein- und Ausstieg. Auch für Personen mit Kinderwagen,

Rollatoren oder Gepäck bieten Einstieg sowie

das grosszügige Platzangebot im Eingangsbereich Vorteile.

Ebenso wird der Transport von Fahrrädern erleichtert. Die

Züge sind mit 173 Sitzplätzen, 15 davon in der 1. Klasse, ausgestattet.

Hinzu kommen 209 Stehplätze. Nebst neuester

Technologie setzen die Appenzeller Bahnen auf traditionelle

Werte. So werden alle neuen Walzer-Züge je einem

Brauchtum wie Silvesterchlausen, Bloch, Betruf, Alpfahrt

und Alpstobete zugeordnet und ausstaffiert. Der erste Zug

sei dem Silvesterchlausen gewidmet, was sich auch im

Innendesign wiederspiegle, so Thomas Baumgartner.

Andy Lehmann

Rangierlok zieht den neuen Zug auf das Appenzellerbahngeleise.


4/2018 Thema der Woche · 11

Noch ist diese Lokomotive unterwegs.

Das moderne Design ist augenfällig.

Der «Walzerzug» auf dem Weg nach Herisau

(Bilder: lea)


12 · Gemeinde4/2018

NEUES ALARMIE­

RUNGSSYSTEM FÜR

FEUERWEHREN

Kürzlich wurden alle Feuerwehren im Kanton mit

neuen Pagern ausgerüstet. Diese mussten nach

zehn Jahren ausgemustert werden. Im Zuge dieser

Erneuerung wurden auch ausserkantonale Rettungsorganisationen

miteinbezogen.

Visuelle Information für einrückende Feuerwehrleute.

(Bilder: lea)

Die Feuerwehrstützpunkte Herisau, Teufen-Bühler-Gais

sowie die Regiwehr Heiden haben im Bereich der Alarmierung

zusätzlich aufgerüstet. Die Assekuranz Appenzell

Ausserrhoden war dabei massgeblich an der Planung

und Finanzierung beteiligt. «Mit dem neuen System können

automatisch auch ausserkantonale Rettungskräfte

alarmiert und aufgeboten werden», sagt Roger Schläpfer,

Kommandant der Feuerwehr Herisau. Nebst technischen

Erneuerungen im Feuerwehrdepot wurden alle Einsatzkräfte

mit neuen Pagern ausgestattet. Dieser empfängt

die Daten über ein Funknetz und funktioniert auch dann

noch, wenn das Telefonnetz überlastet oder ausgefallen

ist. Auch wenn die Einsatzkräfte zeitgleich über Natel und

Festnetz aufgeboten werden, sei der Pager unabdingbar

und bis heute die sicherste Methode zu alarmieren, so

Schläpfer.

Wer heute die Nummer 118 der Feuerwehr anruft, wird

zuerst mit der Polizei verbunden. Diese alarmiert nach

einem Alarmstufenplan die nötigen Einsatzkräfte der

Feuerwehr und der Sanität. Der Alarmstufenplan beginnt

mit der einfachen Nachfrage und Bagatellfällen. Diese

beinhalten beispielsweise den Einsatz der Oel- oder Wasserwehr

wie auch Tierrettungen. Dies kann meistens mit

wenigen Feuerwehrleuten geregelt werden. Ein grösseres

Aufgebot an Feuerwehrleuten kommt erst ab Alarmstufe 1

«Brand klein» zum Einsatz. Dann werden automatisch

25 Personen aufgeboten. «Die alarmierten Einsatzkräfte

werden mit dem Pager über die Alarmstufe informiert und

rücken zuerst ins Feuerwehrdepot ein», sagt der Feuerwehrkommandant.

Die Feuerwehr Herisau kann jederzeit

rund 100 Personen aufbieten.

Im Stützpunkt Herisau wurde die Einsatzzentrale modernisiert

und in der Fahrzeughalle ein grosser Bildschirm

installiert. Die einrückenden Feuerwehrleute sehen die

Adresse; sowie auf einer Karte, wo genau der Einsatzort ist.

«Als zusätzliche Unterstützung wurde für jede Alarmstufe

ein Fahrzeugaufgebot ermittelt, welches ebenfalls angezeigt

wird. Bei jedem Einsatz gilt: Langsam – dafür sicher

zum Einsatzort», sagt Schläpfer. Die Herisauer Feuerwehr

verfügt auch über ein neues Kommandofahrzeug. Künftig

können dort über ein Tablet zusätzliche Informationen

zum Einsatzort abgerufen werden. «Das neue System läuft

einwandfrei. Mit der grenzüberschreitenden Alarmierung

und Zusammenarbeit können wir schneller und effizienter

Hilfe leisten», freut sich Roger Schläpfer.

Andy Lehmann

Roger Schläpfer, Kommandant Feuerwehr Herisau.


4/2018 Rätsel · 13

Das Lösungswort der letzten Ausgabe war: WETTERHAUS


14 · Vereine4/2018

TV Herisau

VAKANZ IM VORSTAND

DES TV HERISAU

Kürzlich fand die 21. Hauptversammlung des TV Herisau

statt. 92 Turnerinnen und Turner versammelten sich, um

vom Vorstand über den Stand des Vereins informiert zu

werden und über diverse Vorlagen abzustimmen. Bis auf

eine Personalie bleibt der Vorstand bestehen. Ramon Buser,

Präsident des TV Herisau, verabschiedete den scheidenden

Michael Lampart. Er war während neun Jahren im

Vorstand sowie im OK von Leichtathletik-Anlässen tätig.

Bisher wurde noch kein Ersatz für Lampart gefunden.

Hanspeter Diem und Monika Rüegg traten auf die Hauptversammlung

hin aus der Geschäftsprüfungskommission

zurück. Ersetzt werden sie durch Ursina Ludwig und Michael

Klaus. Claudia Manser wird für ein weiteres Jahr

einstimmig wiedergewählt. Fabienne Boltshauser von der

TK Leichtathletik und Peter Siegrist von der TK Handball

traten ebenfalls beide zurück. Mit Beat Schluep konnte das

Amt der TK Leichtathletik wieder besetzt werden. Frank

Huber und Marco Muccione teilen sich das Amt der TK

Handball auf, suchen allerdings noch nach einem dritten

Standbein. Neu als Ehrenmitglieder in den Verein aufgenommen

wurden Fritz Rüfenacht, Rolf Graf, Frank Huber,

Andy Forster, Andi Maag, Andi Mettler und Hansi Weber.

Am Anlass wurden auch die erfolgreichsten Sportler des

Vereins geehrt und mit einem Präsent beglückt.

David Meier

STV Herisau

AUSZEICHNUNGEN

FÜR DIE JÜNGSTEN

Die Anspannung war den Turnerinnen und Turnern der

K1-Gruppe des STV Herisau anzusehen. Leicht nervös ging

es für diese an den ersten Wettkampf in diesem Jahr. Für

viele von ihnen war es der Erste überhaupt. Als dann die

Vorbereitungen fürs Rangverlesen anfingen, waren nicht

nur die Turnerinnen und Turner nervös, auch die Eltern

sassen wie auf Nadeln und wollten wissen, wie ihr Kind

abgeschnitten hat. Dann war es endlich soweit und die

Turnerinnen und Turner wurden für ihre guten Leistungen

in Wald belohnt: Mergime Kastrati belegte bei ihrem

ersten Wettkampf den 6. Platz und erhielt somit ihre erste

Auszeichnung. Ebenfalls eine Auszeichnung erhielten Janine

Bischofberger, Nina Graf und Sara Stuckenschmid.

Die Turnerinnen der Stärkeklasse K2: Lena Egger, Amy Zurbuchen,

Gina Wetter, Jannina Gloor, Sarah Lauer, Tabea Eisel (v.l.n.r.)

Vesa Kastrati, Maha Gähler, Jessica Egger, Emily Graf und

Ayleen Schmucki-Föhn verpassten diese nur ganz knapp

und Yleo Steiger turnte sich auf den 8. Platz. Bei den K2ern

erturnte sich Gina Wetter den guten 11. Platz und erhielt

für ihre Leistung ebenfalls eine Auszeichnung. Ihren Kolleginnen

Amy Zurbuchen und Lena Egger fehlten diesmal

lediglich zwei Zehntel für die Auszeichnung.

Die Einzige, die in Wald bei den K3ern für den STV Herisau

startete, war Hannah Klarer, die mit einer guten Leistung

in diesem Feld nur den 46. Platz belegte. Selbstverständlich

mussten auch die K4er ran, wollte man doch das

gute Ergebnis vom letzten Wochenende bestätigen. Leider

konnten sie dieses Mal nicht ganz an die Leistungen von

Schaffhausen anknüpfen. Malu Vitta (11.) und Lea Knechtle

(12.) konnten auch wieder eine Auszeichnung entgegen

nehmen. Janna Zähner, Alicia Frischknecht und Jasmin

Bünter platzierten sich auf den Plätzen 27, 31 und 33. (pd)

Akkordeonorchesters Gossau-Herisau

DIRIGENTENSTAB

ZU VERGEBEN

An der kürzlich stattgefundenen 13. ordentlichen Hauptversammlung

des Akkordeonorchesters Gossau-Herisau

in Gossau konnte Präsidentin Maria Karrer ausnahmslos

alle Aktiv- und Passivmitglieder sowie den bisherigen Dirigenten,

Benno Eugster, begrüssen. Eugster hat das Orchester

während sieben Jahren dirigiert und zu musikalischen

Höhepunkten geführt, bis er letztes Jahr aus gesundheitlichen

Gründen das Amt aufgeben musste. Die Präsidentin

verdankte seinen Einsatz mit warmen Worten und einem

Erinnerungspräsent. Bis ein neuer Dirigent oder eine neue

Dirigentin gefunden ist, leitet die Vizedirigentin, Yvonne


4/2018 Vereine · 15

Angehrn, das Orchester. Bestätigt wurden in ihrem Amt

die Vizepräsidentin Esther Steuble, die Aktuarin Uschi Zarka

und die Beisitzerin Sonja Wild. (pd)

Kleintiere Herisau und Umgebung

GEWINNER DER VER­

EINSMEISTERSCHAFT

Die Zuchtsaison 2017 des Kleintiervereins Herisau und

Umgebung ist abgeschlossen. In unterschiedlichen Kategorien

konnten die Gewinnerinnen und Gewinner ermittelt

werden. Vereinsintern gewannen in der Kategorie Kaninchen

Stamm: Andreas Lutz; in der Kategorie Geflügel:

Andreas Lutz; und in der Kategorie Kaninchen Kollektion

darf sich Hansruedi Messmer über den Sieg freuen. Zwei

Mitglieder haben über mehr als zehn Jahre den Wanderpreis

gewonnen und dürfen diesen nun behalten. Es sind

dies in der Kategorie Kaninchen Stamm: Ruth Messmer

sowie in der Kategorie Kaninchen Kollektion: Hampi Hitz.

Auch die Jungzüchter haben ihre Sieger ermittelt. Anja

Starck, Jonas Hebeisen, Yamin Hebeisen sowie Laura Thym

heissen die Gewinner der Vereinsmeisterschaft.

Renate Thym

Jungwacht und Blauring Herisau

SINNVOLLE FREIZEIT­

BESCHÄF TIGUNG FÜR KIDS

Jungwacht und Blauring (Jubla) ist der grösste katholische

Jugendverband in der Schweiz. Es sind aber alle Kinder und

Jugendliche, egal welcher Herkunft, Kultur und Religion,

willkommen. Jungwacht ist für die Jungen und Blauring

für die Mädchen. Mittlerweile haben sich viele Scharen

zu einer Jubla-Schar zusammengeschlossen. In der Jubla

Herisau hat man einmal in der Woche, am Samstag, oft

von 14 bis 16 Uhr, Gruppenstunde. Man trifft sich mit anderen

gleichaltrigen Mädchen oder Jungs und erlebt lustige,

abenteuerliche und lehrreiche Stunden. Das Highlight der

Jubla Herisau ist das zweiwöchige Sommerlager, welches

jedes Jahr stattfindet. In diesen zwei Wochen taucht man

in eine ganz neue Welt ein, wo jeder Tag zum Abenteuer

wird und unvergessliche Momente bereithält. Die Jubla

Herisau organisiert auch immer wieder verschiedene andere

Anlässe, wie den Fondueplausch, Waldweihnachten

oder den Elternabend, welcher am 10. März stattgefunden

hat. Infos: https://jwbr.jimdo.com/ (pd)

Club 60plus Herisau und Umgebung

RUND 17 000 SCHRITTE

UNTERWEGS

Die ausgeschriebene Frühjahrs-Wanderung vom Club

60plus, unter der kompetenten Leitung von Wanderleiter

Guido Kolb, animierte 36 Vereinsmitglieder zur Teilnahme.

Bruno Fedi erzählt Spannendes und Lustiges über seine Sägerei Mühltobel.

Der Blick zum Himmel am Bahnhof Herisau fiel prüfend

und eher skeptisch aus. Der Wettergott war der Wandergruppe

aber gut gesonnen, denn bereits am Bahnhof Wil

schien die Sonne. Von dort ging die Fahrt mit dem Bus

zum Nollen, der auch als die «Rigi des Thurgaus» bezeichnet

wird. Von der «versprochenen» Aussicht auf Bodensee,

Alpstein, Churfirsten und – mit viel Glück – sogar auf die

Alpen, war leider nichts zu sehen. Dafür entdeckte ein

Teilnehmer am Boden einen kaum sichtbaren, aber bedeutungsvollen

Referenzpunkt der Höhenmessung und

erklärte diesen auch. Über Ruedenwil, Gabris und Dietenwil

führte der Weg auf Asphalt und über Ackerwege

nach Neukirch an der Thur. Dort genoss die Wanderschar

ein feines Mittagessen in der «Sonne». Als Höhepunkt

der Wanderung wurde die Säge Mühltobel besichtigt. Sie

stammt aus dem Jahr 1673. Bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts

wurde dort gesägt. Die Sägerei wurde in den Jahren

1995 bis 1997, in liebevoller Handarbeit von den Besitzern,

Vreni und Bruno Fedi, restauriert. Entstanden ist dadurch

ein kleines Bijou. Dank der Wiederherstellung des Mühleweihers

wird die Säge wie anno dazumal mit Wasserkraft

betrieben. Die Sägestube und die alte Rechen- und Gabelmacherwerkstatt

luden zusätzlich zum Verweilen ein. Das

letzte Wegstück zum Bahnhof Kradolf, vorbei an der Burgruine

Last, rundete einen perfekten Wandertag ab.

Christa Berger


16 · Kalender4/2018

Kalender

April

5. April, iPhone und iPad – Kurs der Pro Senectute für

Frauen und Männer ab 60 (auf Anmeldung), 14.00 Uhr,

Gossauerstrasse 2

5. April, Trauercafé, 17.00 Uhr, Kulturwerkstatt

(bei der Alten Stuhlfabrik)

6. April, Computersprechstunde der Pro Senectute für

Frauen und Männer über 60 (auf Anmeldung), 08.30 Uhr,

Gossauerstrasse 2

6. April, 33. Säntiscup mit über 200 Eis-Läuferinnen und

Läufern, 12.00 Uhr, Sportzentrum

6. April, Alles trennt – Kammerspiel von Rebecca C.

Schnyder als Uraufführung der Freirampe, 20.00 Uhr,

Alte Stuhlfabrik

7. April, Alles trennt – Kammerspiel von Rebecca C.

Schnyder als Uraufführung der Freirampe, 20.00 Uhr,

Alte Stuhlfabrik

7. April, 33. Säntiscup mit über 200 Eis-Läuferinnen und

Läufern, 08.00 Uhr, Sportzentrum

7. April, PC-Reparierbar – Reparieren statt Wegwerfen,

PC / Notebooks mit Hilfe erfahrener Guides reparieren,

09.00 Uhr, Tosam / Computeria Herisau Cilanderstrasse

7. April, Saisonstart der Minigolf-Anlage Krombach –

während den Frühlingsferien (bis 22. April) täglich

geöffnet, 13.30 Uhr

8. April, 33. Säntiscup mit über 200 Eis-Läuferinnen und

Läufern, 08.00 Uhr, Sportzentrum

8. April, Feier der Erstkommunion mit Kindern der

3. Klasse; 09.30 Uhr Kinder der Schulhäuser Kreuzweg,

Waisenhaus und Wilen; 11.00 Uhr Kinder der Schulhäuser

Ifang, Landhaus, Müli, Moos und Saum., 09.30 Uhr,

katholische Kirche

9. April, Im Gespräch mit dem Gemeindepräsidenten,

16.00 Uhr, Gemeindehaus, Büro Nr. 108

10. April, Jass- und Spielnachmittag organisiert durch

den Club 60plus, 14.00 Uhr, Restaurant Adler,

Buchenstrasse

12. April, iPhone und iPad – Kurs der Pro Senectute für

Frauen und Männer ab 60 (auf Anmeldung), 14.00 Uhr,

Gossauerstrasse 2

12. April, Singen mit Ruedi Bösch – Kurs der Pro Senectute

für Frauen und Männer ab 60, 14.00 Uhr, Casino

14. April, Telegen – Itʼs Showtime, Bühnenshow der

Schauplatz Company, 20.00 Uhr, Alte Stuhlfabrik

17. April, Kochen für sich und Gäste – Kurs der Pro

Senectute für Frauen und Männer ab 60 (auf Anmeldung),

10.00 Uhr, Gemeinschaftszentrum Selewie,

Alpsteinstrasse

19. April, iPhone und iPad – Kurs der Pro Senectute für

Frauen und Männer ab 60 (auf Anmeldung), 14.00 Uhr,

Gossauerstrasse 2

19. April, Jodeln und Zauern – Kurs der Pro Senectute für

Frauen und Männer ab 60 (auf Anmeldung), 16.30 Uhr,

Gossauerstrasse 2

20. April, Chäller live! mit Radioaktiv, 20.00 Uhr,

Alte Stuhlfabrik

21. April, Gesundheitstag mit Vorträgen und Workshops,

09.30 Uhr, Altes Zeughaus

21. April, Der Erzähler von Algier – Märchenabend für

Erwachsene und Jugendliche ab 15 Jahren, 19.00 Uhr,

Im Stadel, Kreckelweg 7

21. April, Toggenburg trifft Appenzellerland mit dem

Churfirstenchörli und der Kapelle Appezeller Gruess,

20.00 Uhr, Kulturwerkstatt (bei der Alten Stuhlfabrik)

21. April, 6zig von Massimo Rocchi, 20.00 Uhr, Casino

24. April, Liederabend – eine musikalische Reise mit

Figuren und Schatten mit Kurt und Sohn Andreas Fröhlich

organisiert vom Club 60plus, 14.00 Uhr,

kath. Pfarreiheim

24. April, Das Smartphone einrichten – Kurs der Pro

Senectute für Frauen und Männer ab 60 (auf Anmeldung),

14.00 Uhr, Gossauerstrasse 2

25. April, Spielen fürs Gedächtnis – Veranstaltung der

Pro Senectute, 14.00 Uhr, Gemeinschaftszentrum

Selewie, Alpsteinstrasse

26. April, Seniorentreff – alles rund um den PC, 14.00 Uhr,

Computeria Herisau, Bachstrasse

26. April, Touren planen mit SchweizMobil – Kurs der

Pro Senectute für Frauen und Männer über 60

(auf Anmeldung), 14.00 Uhr, Gossauerstrasse 2


4/2018 Kalender / Marktplatz · 17

26. April, Tanzcafé mit Live-Musik der Pro Senectute,

14.00 Uhr, Kulturwerkstatt (bei der Alten Stuhlfabrik)

26. April, Seniorentreff – rund um den Computer,

14.00 Uhr, Computeria Herisau, Bachstrasse

26. April, No10 – Rolf Schmids 10. Soloprogramm zum

25-jährigen Bühnenjubiläum, 20.00 Uhr, Casino

27. April, Budapest Swing-Jazz Steps Band präsentiert

New Orleans Jazz von Basie über Ellington bis

Goodman, Veranstaltung des Jazzclub Herisau, 20.00 Uhr,

Alte Stuhlfabrik

28. April, 36. Unihockeyturnier organisiert von

Jungwacht und Blauring, Sportzentrum

28. April, 11. Casino Comedy Festival, unter anderem mit

Oropax, Twinlikes und Walti Dux, 17.45 Uhr, Casino

28. April, Optimum – Bis zum bitteren Maximum:

Kabarettistische Komödie von Anet Corti, im Rahmen von

Kultur is Dorf, 20.30 Uhr, Altes Zeughaus

29. April, Sonntagscafé, 13.30 Uhr, Gemeinschaftszentrum

Selewie, Alpsteinstrasse

30. April, Fotobuch erstellen und gestalten – Kurs der

Pro Senectute für Frauen und Männer über 60

(auf Anmeldung), 14.00 Uhr, Gossauerstrasse 2

Mai

1. Mai, Kochen für sich und Gäste – Kurs der Pro

Senectute für Frauen und Männer ab 60 (auf Anmeldung),

10.00 Uhr, Gemeinschaftszentrum Selewie,

Alpsteinstrasse

1. Mai, Das Smartphone einrichten – Kurs der Pro

Senectute für Frauen und Männer ab 60 (auf Anmeldung),

14.00 Uhr, Gossauerstrasse 2

2. Mai, Elterninformationsveranstaltung, 19.30 Uhr,

Spital

2. Mai, Unihockey: U19 WM 2018 Damen (10.00: Austria-Australia;

13.00: USA-Latvia; 16.00: Canada-Russia,

19.00: Hungary-New Zealand), 10.00 Uhr, Sportzentrum

2. Mai, Unentgeltliche Rechtsberatung des

Appenzellischen Anwaltverbandes, 17.00 Uhr,

Gemeindehaus, Sitzungszimmer 42

3. Mai, Unihockey: U19 WM 2018 Damen (10.00: Austria-USA;

13.00: Australia-Latvia; 16.00: Canada-Hungary;

19.00: Russia-New Zealand), 10.00 Uhr, Sportzentrum

3. Mai, Touren planen mit SchweizMobil – Kurs der

Pro Senectute für Frauen und Männer über 60

(auf Anmeldung), 14.00 Uhr, Gossauerstrasse 2

Marktplatz

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18 · Veranstaltung4/2018

PRINZESSINNEN

UND PRINZEN AUF

DEM EIS

Nächstes Wochenende ist es wieder soweit. Vom

6. bis 8. April findet im Sportzentrum Herisau der

33. Internationale Säntiscup statt. Damit auch für

die jüngsten Eiskunstläuferinnen und Eiskunstläufer

alles einwandfrei funktioniert, wird schon seit

Monaten fleissig trainiert.

Emma Schläpfer und Samira Locher flitzen mit ihren Kürkleidern

über die Eisoberfläche, als hätten sie nie etwas

anderes getan. Beide bereiten sich eifrig auf den nächsten

Säntiscup vor, bei dem jede ihre eigene Kür präsentiert.

Dabei wird das Lied sowie die Choreografie selber gewählt

und konstruiert, und das obwohl Emma erst seit zwei und

Samira seit drei Jahren auf dem Eis stehen.

Doch genau das ist das Konzept des Säntiscup, erzählt

Jochen Iglowstein, der die Eiskunstläufer in Herisau seit

44 Jahren trainiert. Er hat den Säntiscup ins Leben gerufen,

mit dem Ziel, dass die breite Masse teilnehmen kann.

Früher hätte es nur grosse Wettkämpfe wie die Schweizer

Meisterschaft gegeben, doch Nachwuchsläufer hatten

kaum die Möglichkeit, ebenfalls an Wettkämpfen teilzunehmen.

Und dieses Konzept hat Erfolg. So sind 2018

Teilnehmer aus der Schweiz, Deutschland, Österreich und

Jochen Iglowstein mit seinen Eisprinzessinnen Emma Schläpfer, Samira Locher

und Ronja Tobler.

(Bilder: hst)

dem Fürstentum Lichtenstein dabei, darunter 16 Läuferinnen

vom Eislaufverein Herisau. Sie alle präsentieren ihr

einstudiertes Programm und laufen um die verschiedenen

Ränge, die es zu verteilen gibt.

Ab Freitag um 12 Uhr können die verschiedenen Küren

im Sportzentrum angeschaut werden, die letzten Sieger

werden am Sonntag um 11.20 Uhr geehrt. Der Eintritt ist

kostenlos. Nebst den Verpflegungsständen haben die Besucher

des Säntiscup die Möglichkeit, ihr Glück an der

Tombola zu versuchen.

Helena Städler


4/2018 Kino · 19

LA CHʼTITE

FAMILLE

Die Innenarchitekten Valentin D. und Constance Brandt

sind in den exklusiven Pariser Gesellschaftskreisen angesagt;

Im «Palais de Tokyo» soll eine Retrospektive über

ihre Arbeit eröffnet werden. Valentins Bruder Gustave lebt

in einem Wohnwagen zwischen dem Haus seiner Mutter

und dem Schrottplatz seines Vaters. Aus finanziellen Nöten

nimmt er Kontakt zu seinem Bruder auf. Seiner Mutter

erzählt er, Valentin habe alle eingeladen, um ihren 80. Geburtstag

zu feiern. Als die Provinzler auf die blasierten

Vernissage-Besucher treffen, kann das nur schief gehen ...

JETZT IM KINO

Donnerstag, 5. April

Die Schʼtis in Paris – La Chʼtite famille,

20.15 Uhr, Cinétreff 1

Unsere Erde 2 – Earth: One Amazing Day,

20.00 Uhr, Cinétreff 2

Freitag, 6. April

sʼBLOCH, 20.15 Uhr, Cinétreff 1

Die dunkelste Stunde, 20.00 Uhr, Cinétreff 2

Samstag, 7. April

Peter Hase, 17.15 Uhr, Cinétreff 1

Die Schʼtis in Paris – La Chʼtite famille,

17.00 Uhr, Cinétreff 2

sʼBLOCH, 20.15 Uhr, Cinétreff 1

Die Schʼtis in Paris – La Chʼtite famille,

20.00 Uhr, Cinétreff 2

Sonntag, 8. April

sʼBLOCH, 14.15 Uhr, Cinétreff 1

Peter Hase, 14.00 Uhr, Cinétreff 2

Unsere Erde 2 – Earth: One Amazing Day,

17.15 Uhr, Cinétreff 1

Die Schʼtis in Paris – La Chʼtite famille,

17.00 Uhr, Cinétreff 2

TICKETS UND

RESERVATIONEN UNTER

WWW.CINETREFF.CH

Impressum

Herausgeber / Druck

Appenzeller Druckerei AG

Kasernenstrasse 64

9100 Herisau

www.adag.ch

Redaktion

Andy Lehmann

T +41 71 354 64 30

redaktion@deherisauer.ch

Abo / Inserate

Jahresabo Fr. 68.– / Halbjahresabo

Fr. 36.– / Einzelausgabe Fr. 1.80

alle Preise inkl. 2,5 % MwSt.

T +41 71 354 64 56

abo@deherisauer.ch

inserate@deherisauer.ch

Redaktions- und Inserateschluss

2 Arbeitstage vor Erscheinung,

12.00 Uhr

1. Jahrgang

Erscheint wöchentlich


Freirampe mit

Uraufführung

In kurzen, zarten Episoden entwickelt die Autorin, Rebecca

C. Schnyder, im Stück «Alles trennt» ein zerstörerisches

Spiel um Schuld und Sühne und eine berührende

Geschichte, in der die Sehnsucht nach individueller Entfaltung

Überhand gewinnt, bis der Bruch im «Ganzen» nicht

mehr zu kitten ist.

Seit Renata von ihrem Mann verlassen wurde, zählen

für sie nur noch der Alkohol und die Beziehung zu ihrem

Kind. Um ihre Tochter Lina immer mehr an sich zu binden,

zwingt Renata ihr deshalb ein rigides Ordnungssystem

auf. Und so beschränkt sich Linas Leben auf die halbtägige

Arbeit in der Fabrik, den wöchentlichen Einkauf und auf

das Sortieren der zahlreichen Pfandflaschen. Allein ihre

Fantasie – angeregt durch Werbeslogans aller Art, welche

ihre Weltansicht und Kommunikation formen – verschafft

kleine Ausflüchte aus der Struktur. Als eines Tages der

Jurastudent Leo auftaucht, um eine Räumungsklage vorbeizubringen,

droht die strikte Ordnung zwischen Mutter

und Tochter jedoch zu bröckeln.

Das Stück «Alles trennt» wird am 6. und 7. April jeweils

um 20 Uhr in der Stuhlfabrik aufgeführt. Reservationen

unter: freirampe@gmx.ch. (pd)

Judith Koch, Romeo Meyer und Doris Strütt spielen «Alles trennt».

(Bild: pd)

Wir machen uns stark für Kinder und Jugendliche

im Kanton. Unterstützen Sie uns dabei!

PF-Konto: IBAN CH68 0900 0000 8541 7966 1

www.projuventute-ar.ch

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