DorfStadt 05-2018

markuskrohn

Wir sind Elbvororte. Hochwertige lokale Berichte und Reportagen aus und über Rissen, Sülldorf, Iserbrook, Blankenese, Osdorf, Groß Flottbek, Nienstedten, Othmarschen, Bahrenfeld und Schenefeld.

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Ausgabe 05/18 · vom 5. April 2018 | Verlag/ Redaktion Tel.: 87 08 016-0, www.dorfstadt.de | redaktion@dorfstadt.de

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Foto: Flügel

»Hätte ich bloß die Polizei gerufen...«:

Auf der Suche

nach Zeugen

Bernd Sievering zeigt auf die Unfallstelle in der Waitzstraße

Foto: Krohn

Tanz

in den

Bitte beachten Sie unsere

Beilage in der Teilauflage

Sülldorf-Iserbrook!

Baustellenchaos

in Othmarschen

In Othmarschen droht ein Ver -

kehrschaos: Nicht nur, dass im

Bereich der Behringstra ßen -

brücke über die A7 (Auffahrt

Othmarschen) mehrere Baufel -

der in der Walderseestraße und

Behringstraße den Verkehr be -

hindern (dort werden die Was -

serleitung und die Telefonlei -

tung unter die A7 verlegt), nun

wird auch noch die Revent -

lowstraße im Bereich der S-

Bahnunterführung an der S-

Bahnhaltestelle Othmarschen

und der Einmündungsbereich

zur Waitzstraße und zum Bese -

lerplatz umgestaltet. Die Zu -

fahrt zur Einkaufsmeile bleibt

jedoch für die gesamte Dauer

der Bauzeit geöffnet. Lediglich

für die Autofahrer, die in Rich -

tung Süden über die Re vent -

lowstraße die A7-An schluss -

stelle Othmarschen erreichen

wollen, wird’s schwierig, denn

die Reventlowstraße ist ab

sofort nur noch als Ein bahn -

straße in Nordrichtung befahrbar.

In sofern ist auch die

Waitzstraße mit dem Auto nur

aus Süden erreichbar. Die Bau -

ar beiten sollen bis Ende Sep -

tem ber 2018 abgeschlossen sein.

www.dorfstadt.de

„Wer sich auf andere verlässt,

ist selbst verlassen“.

Den Wahrheitsgehalt dieses

Spruches musste unser Le -

ser Bernd Sievering jetzt

am eigenen Leib spüren.

Und zwar im wahrsten Sin -

ne des Wortes, denn durch

einen Unfall erlitt Sievering

Prellungen, die mehrere Wo -

chen für die Heilung brauchten.

Jetzt sucht er nach Zeugen, die

den Unfallhergang gegenüber

der Polizei beschreiben können,

denn die Unfallgegnerin kann

oder will sich nicht mehr an

den Hergang erinnern.

GROSS FLOTTBEK

Zeugensuche via Flyer

Was war passiert? Montag Mit -

tag in der Waitzstraße in Groß

Flottbek. Es war der 5. Februar

so gegen 13:50 Uhr. Bernd

Sievering überquerte mit seinem

Hund die Waitzstraße, in

der sich der Verkehr wie so

häufig staute. Als er sich hinter

dem stehenden blauen Merce -

des T-Modell befand, leuchteten

plötzlich die Rückfahr -

scheinwerfer auf und das Fah -

rzeug wurde von der Fahrerin

zurück gesetzt, um eine freie

Parklücke zu nutzen. Sievering

schlug zur Warnung mit der

Faust auf die Heck scheibe des

Mercedes, das Fahrzeug stieß

jedoch gegen sein rechtes

Kniegelenk. Durch den Aufprall

wurde er über den neben ihm

befindlichen Hund gestoßen,

sodass er auf die Fahrbahn

prallte. Der Hund flüchtete vor

Schreck und wurde erst vor

dem Blumen geschäft „Florali“

wieder eingefangen. Mehrere

Zeugen halfen dem Angefah -

renen auf die Beine und sammelten

seine zerbrochene Brille

ein.

Die Mercedes-Fahrerin stieg

aus und entschuldigte sich bei

dem Angefahrenen, gab ihm

ihre Visitenkarte und wollte für

den entstandenen Schaden aufkommen.

Sievering verzichtete

aufgrund der glaubhaften Ent -

schuldigung darauf, die Polizei

zu rufen.

Nach der dreiwöchigen Be -

hand lung der Prellungen meldete

sich Sievering bei der

Versicherung der Unfallgeg -

nerin, die allerdings eine Regu -

lierung ablehnte. Angeblich

soll der Hund des Geschädigten

für die Sachbeschädigung und

Körperverletzung verantwortlich

gewesen sein.

Sievering sucht nun nach den

hilfreichen Passanten, die ihm

aufgeholfen haben, oder anderen

Zeugen, um den Unfall -

hergang zweifelsfrei nachweisen

zu können und erstattete

Anzeige bei der Polizei. Bislang

hat der Aushang eines La ter -

nenpfahl-Zettels noch keinen

Erfolg gebracht. Daher bittet

Bernd Sievering: Wenn Sie den

Unfallhergang beobachtet ha -

ben und dazu eine Aussage

machen möchten, melden Sie

sich bitte bei der Polizei oder

telefonisch unter (0176 35 65

80 55, ggf. Mailbox).

Sievering möchte „nur allzu

gerne die Unfallgegnerin von

ihrer hochgradigen Amnesie

befreien“. Seine Erfahrung aus

dem Unfall: „Ich werde in

Zukunft jedes Mal die Polizei

rufen“. Das ist auch der dringliche

Appel des ADAC: Vor allem

bei Unfällen mit Personen schä -

den oder bei unklaren Verhält -

nissen sollten die Beamten

Bei Personenschäden

immer die Polizei rufen

gerufen werden, auch wenn es

Zeit braucht, bis die Polizisten

am Unfallort eintreffen. Die

Polizei hält fest, wer gegen

Verkehrsregeln verstoßen hat.

Ein verbreiteter Irrtum: Die

Beamten klären nicht, wer für

den Schaden aufkommen muss.

Deshalb macht es auch keinen

Sinn, mit den Polizisten über

die Haftungsfrage zu diskutieren.

Bitte beachten: Belasten

Sie sich in keinem Fall selbst,

Angaben zur Person und zum

Fahrzeug genügen.

Die Unfallaufnahme durch un -

voreingenommene Polizei be -

amte hätte in diesem Fall zu -

mindest für eine Klärung durch

die Versicherungen der Betei -

ligten sorgen können. So wird

es über zwei Monate nach dem

Unfall schwer sein, den Her -

gang zu rekonstruieren.

Übrigens: Nachträglich können

sich die Unfallparteien immer

noch auf die private Regu lie -

rung des Schadens einigen und

so zum Beispiel eine Höher -

stufung bei der Versicherung

des Unfallverursachers verhindern.

Direkt nach dem Unfall

sollte man als Beteiligter zuerst

einmal sicherstellen, dass der

Hergang sorgfältig dokumentiert

wird, rät der ADAC.

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2 • DorfStadt-Zeitung 05/201805.04.2018

ALTONA AKTUELL

Neues aus dem Bezirk | Wolf Achim Wiegand

DorfStadt-Redakteur Wolf Achim Wiegand

Moin, liebe Leser,

die Erziehungspolitik des Se na -

tes fruchtet nichts. Nein, ich

meine nicht die Schulpolitik.

Sondern Versuche, Autofahrer

dazu zu bringen, ihren fahrbaren

Untersatz mal stehenzulassen.

Dazu hat die Stadt diverse

Ge bäude für Park+Ride gebaut.

Auch in den Elbvororten. Aber:

früher war P+R kostenfrei, jetzt

kostets Geld. Die Folge: Pendler

stellen ihren Pkw nicht ins

Parkhaus, sondern ins nächstbeste

Wohngebiet. Wodurch

An woh ner kaum noch Stell -

flächen finden. Bjarne Mädel

würde aus rufen: „Mann, Mann,

Mann!“ Ich sage: wenn man

den „Esel“ zum Traben bringen

möchte, dann muss man ihm

eine Mohrrübe vors Maul halten...

– Ihre Meinung bitte an

redaktion@dorfstadt.de

Vollgeparkte

Wohnstraßen

Elbvororte – Die Nutzung der

Hamburger Park+Ride-Park -

häu ser durch Berufspendler ist

deutlich rückläufig, seit dafür

Gebühren genommen werden.

Laut Recherche des CDU-

Bürgerschaftspolitikers Dennis

Thering sank die Auslastung

am S-Bahnhof Bahrenfeld von

87 auf nur noch 57 Prozent.

Schlimmer noch in Klein Flott -

bek (von 91 auf 44) und an der

Trabrennbahn (von 82 auf 29).

Thiering nennt die P+R-Gebühr

„ein verkehrspolitisches, um -

weltpolitisches und finanzielles

Desaster“. Unterdessen klagen

Anwohner über tagsüber vollgeparkte

Wohnstraßen. Ein

Problem ist die Preisgestaltung,

denn P+R-Parkplätze lohnen

oft erst ab einer Monatskarte

(20 Euro). Abhilfe hat der rotgrüne

Senat bislang nicht.

30km-Strecke kommt!

Rissen – Seit fünf Jahren von

der Bezirksversammlung gefordert

und nun tatsächlich in der

Mache: die Straßen Tinsdaler

Heideweg und Tinsdaler Kir -

chenweg werden in 30er-Zonen

umgewandelt. Ziel ist es, in der

Einzelhausgegend den Durch -

gangs verkehr aus und in Rich -

tung Wedel einzudämmen und

zusätzliche Autos mit Blick auf

den geplanten Wedeler Busi -

nessPark präventiv abzuschre -

cken. Noch im April beginnen

erste Bauarbeiten am Tinsdaler

Heideweg wie die Anbringung

von Fahrbahn-„Höckern“ ge -

gen Schnellfahrer, Verschwen -

kungen und farbliche Markie -

rungen. Der Kirchenweg

kommt 2019 dran. Während der

Umgestaltung wird es zweimonatige

Vollsperrungen geben.

Foto: privat

Mehr Schule

für mehr Schüler

Bezirk Altona – Die steigende

Zahl an ABC-Schützen zwingt

die Schulbehörde zum Ausund

Neubau von Schulen.

Dafür stellt der Senat rund 460

Millionen Euro bereit. Allein

ins Altonaer Kerngebiet kommen

drei neue Grundschulen:

in Bahrenfeld nahe Trab renn -

bahn sowie in den Grenz be -

reichen Bahrenfeld/Ottensen

und Ottensen/Othmarschen. Wo

genau, das wird noch geprüft.

Neue weiterführende Schulen

werden das Struensee-Gym na -

sium an der S-Bahn König -

straße und das neue Deutsch-

Französische Gymnasium auf

dem gleichen Schulgelände

sein. Zu guter Letzt: auf dem

Gelände des einstigen Güter -

bahnhofs entsteht eine Stadt -

teilschule für das neue Viertel

„Neue Mitte Altona“.

Bundeswehr mit neuem

Landeskommandeur

Iserbrook - Kapitän zur See

Michael Giss ist neuer Chef des

Hamburger Bundeswehr-Lan -

deskommandos. Der 53jährige

amtiert in der Iserbrooker

Reichspräsident-Ebert-Kaserne.

Seine Versetzung von Meck -

lenburg-Vorpommern bezeichnete

der aus Baden stammende

Gliss in einem Interview als

„Hauptgewinn“. Der Posten sei

dienstlich anspruchsvoll, aber

zugleich biete Hamburg „private

Erfüllung“.. Gliss erinnerte in

dem Gespräch an die Kern auf -

gabe seines Auftrages beim

Lan des kommando, nämlich den

Kri sen- und Katastrophen -

schutz: „Wenn zum Beispiel die

Elbe überläuft und Feuerwehr

und THW an ihre Grenzen

kom men, dürfen wir mit Heli -

koptern, Bergepanzern und Sol -

daten helfen.“

Preis für Kultklub

Altona - Der Altonaer FC 1893

ist deutscher Meister – und

zwar im Ausländerintegrieren.

Grund: der Kultklub aus dem

Hamburger Westen ist mit dem

diesjährigen DFB- und Mer ce -

des-Benz Integrationspreis ausgezeichnet

worden. Mit Recht:

unter den über 1200 Mit glie -

dern (davon 750 Jugendliche)

befinden sich 40 Nationen und

die Website läuft in zehn

Sprachen. Erfolgreich ist der

DFB-Mitbegründer nicht nur

gegenüber Neubürgern, sondern

auch im Fußball: vergangene

Saison gelang nach acht

Jahren der Wiederaufstieg in

die Regionalliga Nord.

www.altona93.de

Bereits zu Beginn des

Schul jahres 2017/2018 be -

schloss die Klasse 4b mit

ihrer Lehrerin Frau Sonja

Witte am größten und ältesten

deutschsprachigen

Wettbewerb der Bundeszentrale

für politische Bildung teilzunehmen.

Der Wettbewerb hat

es sich zum Ziel gesetzt, Schü -

ler der 4. bis 12. Jahrgangsstufe

zur Auseinandersetzung mit

aktuellen politischen Themen

zu bewegen.

Die Klasse entschied sich für

das Umweltthema: „Was ist

denn da im Feldrain los?“.

Im Zuge des Projektes besuchten

die Schülerinnen und Schü -

ler das Zentrum für Schul -

biologie und Umwelterziehung

(ZSU), untersuchten in Sche -

nefeld einen Ackerrain und

interviewten den Landwirt zu

diesem schützenswerten Lebens -

raum. Sie beschäftigten sich

intensiv mit der Bedeutung des

Feldrains z.B. für Bienen und

andere Tiere sowie mit der

Pflanzenwelt und den daraus

resultierenden Notwendigkeiten

für z.B. Pflanzenwahl und

Baum abstand. Im Ergebnis

ihrer Untersuchungen schrieben

sie einen Brief an das

E l b v o r o r t e

Bundes-Bildungspreis für Elbkinder

Schüler der Elbkinder-Grundschule krönen mit Wettbewerb ihren Grundschulabschluss | Konrad Matzen

ISERBROOK

Bauamt Schenefeld und erhielten

umfangreiche Antwort.

Abschließend erstellten sie ein

so genanntes „Lapbook“, mit

zahlreichen Informationen,

ausklappbaren Basteleien und

liebevoll gestalteten Tier- und

Pflanzenzeichnungen.

Frischlinge gucken!

Auszeichnung für Rissener Wildgehege | K. Matzen

Mutter „Berta“ passt gut auf ihren Nachwuchs auf

Auszeichnung für das

Wild gehege: Dr. Michel

Delling ist stolz auf seine

Waldschule im Klöven -

steen: Vor kurzem fand im

Altonaer Rathaus die Übergabe

des Zertifikats für Umwelt -

bildung in der Stufe III für das

Wildgehege Klövensteen an

Bezirksamts leiterin Dr. Liane

Melzer statt. Das Wildgehege

erhält damit diese höchste

Auszeichnung des Deutschen

Wildgehege Verbandes als

erster und bisher einziger Wild -

park in Deutschland. Damit

zeichnet der Wildgehege-Ver -

band Einrichtungen aus, die

einerseits die Werte einer Welt -

zoonaturschutzstrategie vermitteln,

andererseits die wirtschaftliche

Existenz des Be trie -

bes sichern bzw. stärken will.

Für den Leiter des Wildgeheges,

Dr. Delling, ist dies eine Be -

stätigung des Konzeptes, mit

dem 2013 im Irmgard-Greve-

RISSEN

Die »Kücken«-Klasse hat 1.000 Euro für die Klassenkasse gewonnen

Foto: Matzen

Hauses am Eingang des Wild -

geheges begonnen wurde, die

heimische Tier- und Pflan zen -

welt Schülerinnen und Schü -

lern sowie Erwachsenen zu vermitteln.

Mit dem vor kurzem

vorgestellten Masterplan soll

das pädagogische Konzept im

Einklang mit einer naturnahen

zoologischen Präsentation so -

gar noch weiter entwickelt werden.

Übrigens: Ein Besuch des Wild -

geheges lohnt sich jetzt ganz

besonders: Vor vier Wochen

sind die ersten Frischlinge ge -

boren worden. Die kleinen

gestreiften Wildschweine er -

kunden noch mit ihrer Mutter

gemeinsam das Gehege. Ein

Spaß für Groß und Klein!

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Insgesamt 2300 Beiträge wurden

dieses Jahr von Klassen

aller Jahrgangstufen und Schul -

formen der Bundeszentrale zu -

gesandt.

Etwa ein Drittel der Beiträge

qualifizierte sich für die 2.

Runde, in der dann die jeweiligen

Siegerklassen ermittelt

wurden. Hierbei konnte das

Lapbook der Klasse 4b der

Elbkinder Grundschule überzeugen.

Mit dem Preisgeld wird

die Klasse ihren anstehenden

Abschied von der Grundschule

gebührend krönen.

Elbkinder-Grundschule

Grotefendweg 20

Tel.: 4 28 76 33-0

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Spende gut angelegt

IG Metall fördert Jugendfeuerwehr | Markus Krohn

Die Jugendfeuerwehr der

Freiwilligen Feuerwehr

Süll dorf-Iserbrook profitiert

von einer Aktion der

IG Metall. Die Gewerk -

schaft hatte im vergangenen

Jahr eine große Mitglie der -

befragung durchgeführt, an der

allein in Hamburg insgesamt

über 18.000 Mitglieder teilgenommen

ha ben. Die Gewerk -

schaft wollte herausfinden, was

Beschäftigte bewegt – um ihre

Arbeit auf die Ansprüche und

Bedürfnisse der Beschäftigten

auszurichten. Um möglichst

SÜLLDORF

viele ihrer Mitglieder zu bewegen,

an der umfassenden Befra -

gung teil zu nehmen, versprach

die Gewerkschaft, für jeden ausgefüllten

Fragebogen einen Euro

an eine gemeinnützige Or ga -

nisation in der Region zu spenden.

Davon profitiert nun die

Jugendfeuerwehr, die vergan gene

Woche einen Scheck über

1.500 Euro in Empfang nahm.

Die Jugendfeuerwehr Sülldorf-

Iserbrook kann damit ihre Ziele

und Aufgaben noch besser verfolgen.

Dazu gehört nicht nur

die Förderung der Aus- und

Weiterbildung ihrer Mitglieder,

sondern auch die Förderung der

Foto: PR

Zusammenarbeit zwischen den

Jugendfeuerwehren und der

Öffentlichkeit sowie die Er zie -

hung der Jugendlichen zur

Näch stenhilfe, demokratischem

Bewusstsein, Fairness, Gleich -

berechtigung und Toleranz.

Die Jugendfeuerwehr ist regelmäßig

auf Spenden angewiesen,

daher wurde 1997 ein

Förderverein gegründet, dessen

Mitglieder die Jugendfeuerwehr

regelmäßig finanziell unterstützt.

Der Mitgliedsbeitrag

liegt bei 90 Euro jährlich.

Die Befragung der IG Metall

Geld für die Jugendkasse: Scheckübergabe bei der Jugendfeuer -

wehr Sülldorf-Iserbrook

Foto: Krohn

ergab übrigens, dass die

Mehrheit der Beschäftigten länger

als vertraglich vereinbart

arbeiten. Jeder Dritte würde

seine tatsächliche Arbeitszeit

gerne verkürzen. Die große

Mehrheit, 68 Prozent, wünscht

sich eine 35-Stunden-Woche

oder kürzere Arbeitszeiten. Die

Freizeit würden sie dann vielleicht

lieber nutzen, um zum

Beispiel die Freiwillige Feuer -

wehr zu unterstützen.

Jugendfeuerwehr

Sülldorf-Iserbrook

Sülldorfer Kirchenweg

www.ff-suelldorf-iserbrook.de


E l b v o r o r t e

DorfStadt-Zeitung 05/201805.04.2018 • 3

Stadtteil mit vielen Gesichtern: Osdorf feiert 750 Jahre

Vereine und Institutionen des Stadtteils feiern einen Monat lang ihren Stadtteil | Konrad Matzen

Osdorf wird 750 Jahre alt.

Das soll das ganze Jahr

lang gefeiert werden. Und

be sonders intensiv mit

einer Festwoche vom 21.

bis 27. Mai. Alle Osdorfer und

ihre Nachbarn sind eingeladen,

mitzufeiern.

Die erste urkundliche Erwäh -

nung lässt sich auf 1268, genau

vor 750 Jahren, damals noch

unter dem Namen Osleve s -

thorpe, nachvollziehen. Im

Laufe der Jahrhunderte wurde

aus einem kleinen Dorf nach

seiner Eingemeindung vor 91

Jahren der viertgrößte Stadtteil

im Bezirk Altona.

Bereits zur Steinzeit war das

Gebiet Osdorfs besiedelt. Funde

von Urnen und Bleigefäßen

sowie Bronzeschmuck zwischen

dem heutigen Rugenbarg und

dem Blomkamp zeugen davon.

Die erste urkundliche Erwäh -

nung des holsteinischen Bau -

erndorfs Oslevesthorpe stammt

jedoch aus dem Jahre 1268.

Osdorf bestand zunächst aus

zehn Höfen, denen sich bis

1701 elf weitere Höfe zugesellten.

Es gab eine Schmiedestelle;

eine Mühle kam erst in der

zweiten Hälfte des 19. Jahr hun -

derts dazu. Vorher mussten die

OSDORF

Osdorfer in der Eidelstedter

Wassermühle mahlen lassen.

Die Bauern hatten das Recht

der gemeinschaftlichen Weide

ihres Viehs und der Weich holz -

nutzung, während Grund und

Boden dem Landesherrn gehörte.

Gegen Ende des 18. Jahr -

hunderts kam es zu einer

Agrarreform, die diese so

genannten Feld ge -

mein schaften aufhob

und stattdessen den

Bauern gegen eine jährliche

Pacht Parzellen zur

Urbarmachung des Landes

zur Verfügung stellte. In den

ersten Jahren der Urbar -

machung mussten

zum Teil keine Ab -

gaben entrichtet

werden, eine

M a ß n a h -

me, die

zu einer

Vergrößerung der

Höfe führen und einen

Ansporn zur Steigerung der

Nahrungsmittelerzeugung

geben sollte.

Es ist kein einheitlicher Stadt -

teil. Er wird von mehreren

Haupt verkehrsstraßen durchzogen

und beheimatet

sehr unterschiedliche

Wohnviertel. Von der S-

Bahnlinie (S1) im Süden bis

zum Helmut-Schack-See und

der Siedlung am Osdorfer

Born im Norden,

von der

Quelle: GoogleEarth

Düpenau im Westen bis zum

Elbe-Einkaufszentrum findet

man Gründerzeithäuser und

repräsentative Villen in mitten

großzügiger Grundstücke im

Bereiche des Hochkamps, alte

Reetdachhäuser und aus Back -

stein gemauerte Scheunen in

Alt-Osdorf genauso wie die

quirlige Großwohnsiedlung des

Osdorfer Borns direkt neben der

ländlichen Idylle der Feldmar -

ken mit ihren Kühlen, Schafen

und Pferden, die das Bild dieses

Stadtteils prägen. Auch der

Botanische Garten am S-

Bahnhof Klein Flottbek gehört

zu Osdorf.

Dieses Bild ist ebenso vielfältig

wie die Angebote der über

dreißig Vereine und Insti tu -

tionen, die ein großes

Angebot an Möglichkeiten

bieten, gemeinsam mit

anderen das Leben in

ihrem Stadtteil zu ge -

stalten und zu verbessern.

Das zeigt sich auch in

dem jetzt vorgelegten

Pro gramm heft für das

Stadtteiljubiläum, das

der Bürger- und Hei -

mat verein Osdorf e.V.

herausgibt.

Der Schwerpunkt aller Aktivi -

täten liegt im Mai, die offizielle

Festwoche beginnt am 21. Mai

(Pfingstmontag) um 10 Uhr mit

einem ökumenischen Gottes -

dient im Alten- und Pflegeheim

Tabea und endet mit einem festlichen

Abschlussball im Zelt an

der Schule Goos acker.

Während der Festwoche findet

von Dienstag bis Freitag eine

Ausstellung zur Geschichte des

Stadtteils im Heidbarghof (Lan -

gelohstraße 141) statt. Wer sein

Osdorf mal mit anderen Augen

sehen möchte, ist willkommen

bei einer der Bus-Rundfahrten

durch Osdorf (nur nach Anmel -

dung). Spannend dürfte auch

der Vortrag von Archäologe Dr.

Dirk Meier sein, der am 22. Mai

im Heidbarghof über das mittelalterliche

Siedlungswesen re -

ferieren wird, also über die Zeit,

in der das Dorf des Oslev, also

„Oslevesthorpe“ entstanden ist.

Zahlreiche künstlerische, musikalische

und sportliche Ange -

bote runden das Stadt teilju bi -

läum ab. Nach den Sommer -

ferien warten weitere Aktivi -

täten. Weitere Info:

www.osdorf750.de

www.heidbarghof.de

Kunstvolles Rissen

Rissen·Art 18: Zwischen Wald und Elbe | K. Matzen

Der Rissener Leuchtturm ist eines der beliebtesten Motive

Foto: Gündisch

Wie schon seit Jahren, erleben

Rissener in den nächsten

zwei Wochen ab dem 9.

April Kunst in den Schau -

fenstern der Ge schäfte in der

Wedeler Land straße, Gudrun -

stra ße und Am Rissener Bahn -

hof – teilweise sogar jetzt schon.

Die Arbeiten werden vom

Künstlerkreis Rissen, Schülern

des Gymnasiums Rissen und

der Stadtteilschule Rissen

gezeigt. Der Fokus liegt diesmal

auf dem Stadtteil, denn Rissen

ist schön! So zeigen viele Bilder

und Variationen den Wit ten -

bergener Weg mit seinen typischen

Pflastersteinen oder den

Wittenbergener Strand mit seinen

knorrigen Weiden oder

dem weiß/roten Leuchtturm.

Schiffe und Segelboote ergänzen

das Ambiente. Einblicke

gibt es auch vom Klövensteen,

den Fischteichen oder manchen

RISSEN

Gärten. Rissen hat eine spannende

Geschichte mit dem

legendären Strandräuber Graf

Clancarty oder mit dem

Klövensteen-Teufelspakt. Eini -

ge Abschnitte aus dem Büch -

lein von Hubert Wuttke „Ge -

schichte des Elbdorfes Rissen“

werden von Kornelia Kirwald

zur Vernissage vorgelesen.

Die HASPA gibt den Rahmen

für alle Rissener Künstlerinnen,

Künstler und interessierte Bür -

ger und spendet Wein und

Snacks für die Vernissage in

der Haspa Rissen am 11. April

um 18:30 Uhr.

Auch die Ateliers von Barbara

Repnow (14. April, 11–15 Uhr,

Wülpensand), Angelika Kahl

(21. April, 11–14 Uhr, Tinsd.

Kirchenweg 238c) und Bibi

Gündisch (14.+15. April, 11–15

Uhr, Achter Lüttmoor 35) sind

wieder geöffnet.

Wer hasst Thuja?

Unbekannter zündet Thuja-Hecken an | M. Krohn

Schon wieder: Anwohner

meldeten der Rettungs leit -

stelle der Feuerwehr Ham -

burg letzte Woche nachts

über den Notruf 112 eine

brennende Hecke. Die

Flammen hätten bereits auf

einen benachbarten Schuppen

übergegriffen. Der Einsatzleiter

der alarmierten Löschgruppe

der Feuer- und Rettungswache

Osdorf bestätigte bei Eintreffen

die Notrufmeldung und leitete

sofort die Brandbekämpfung

durch einen Trupp unter umluftunabhängigem

Atemschutz

mit einem C-Rohr ein, sodass

das aus bisher unbekannter

Ursache entstandene Feuer

schnell gelöscht werden konnten.

Insgesamt waren 16 Ein -

satzkräfte der Berufsfeuerwehr

und der Freiwilligen Feuerwehr

Sülldorf-Iserbrook mit einem

ISERBROOK

Löschzug vor Ort im Einsatz.

Nach Abschluss der Nachlösch -

arbeiten und Kontrolle des

Schuppens mit einer Wärme -

bild kamera auf Glut- und Wär -

menester wurde die Einsatz -

stelle der Polizei für weitere

Ermittlungen übergeben.

Laut DorfStadt-Lesern geht seit

einer Weile in Iserbrook die

Angst vor einem Täter um, der

oder die gezielt Thujen in

Brand setzt. Das sei bei einem

Nachbarn jetzt schon zum

zweiten Mal passiert, hieß es.

Es gibt weitere Brände entlang

der Straßen Windloh und Vörl -

oh. Aber nur Thuja, keine andere

Hecke wird angezündet. Dass

es nicht längst zu einem größeren

Brand gekommen ist,

grenzt an ein Wunder... Die

Polizei ermittelt.

Mehrere Brände von Thuja-Hecken halten Iserbrooker Nachbarn

und die Feuerwehr in Atem.

Foto: magicpen/pixelio.de

Pflanzen-Freunde

Elisabeth Kiausch nun Ehrenvorsitzende | PM

Elisabeth Kiausch wurde

vor kurzem auf der gut

besuchten Jahreshaupt ver -

sammlung der Freunde des

Botanischen Gartens einstimmig

zur Ehrenvorsitzenden

gewählt. „Elisabeth Kiausch

hatte 20 Jahre das Amt der

Vor sitzenden inne und die Ge -

OSDORF

sell schaft sehr gut geleitet. In

ihrer Amtszeit wurden viele

neue Projekte, wie der Gar -

tenshop realisiert. Ich freue

mich sehr, dass ihr überaus

großes Engagement nun mit der

Wahl zur Ehrenvorsitzenden

gewürdigt wird“, sagte Anne

Krischok, die amtierende Vor -

sit zende und SPD-Abgeordnete

für den Hamburger Westen.

Kiausch war darüber hinaus

auch 34 Jahre Mitglied der

Hamburgischen Bürgerschaft

und die erste Finanzsenatorin

der Hansestadt.

In ihrer Dankesrede erzählte

sie, dass sie von Loki Schmidt

davon überzeugt wurde, sich

für das Amt der Vorsitzenden

zur Verfügung zu stellen. Sie

habe es keinen Tag bereut und

blicke voll Freude auf diese Zeit

zurück. Die Wahl zur Ehren -

vorsitzenden mache sie sehr

stolz.

Geschäftsführer Dr. Carsten

Schirarend berichtete nach der

Wahl über die vielfältigen

Aktivitäten der Gesellschaft in

2017, zu denen neben dem Bil -

dungsprogramm auch die Ver -

anstaltungsreihe Kunst im Bo -

Freunde des Botanischen Gartens: Dr. Carsten Schirarend, Anne

Krischok, Elisabeth Kiausch, Angela Jahns, Volker Köpcke Foto: PR

tanischen Garten gehört, die

sehr gut besucht war.

Im Rahmen des Bildungs pro -

gramms finden Führungen,

Vorträge und viele Aktivitäten

für Kinder und Jugendliche

statt. Aber auch Beratungen

und Exkursionen zählen zu

dem vielfältigen Programm.

2018 wird es auch wieder viele

sehr interessante Veranstal -

tungen geben.

Anne Krischok bedankte sich

bei den Gärt nern sowie den

Ehrenamt lichen, die sowohl im

Freige lände als auch in den

Schau gewächshäusern großartige

Arbeit leisten. „Ohne diese

Frauen und Männer und ihre

unermüdliche Arbeit wäre der

Botanische Garten nicht so eine

Perle“, betonte sie.

www.bghamburg.de


4 • DorfStadt-Zeitung 05/201805.04.2018

E l b v o r o r t e

»Bürgerbegehren kann man sehr kreativ nutzen«

Klaus Schomacker, Vorsitzender der Bürgerinitiative Rissen zieht Zwischenbilanz und warnt vor weiteren Bürgerbegehren | Markus Krohn

In diesen Tagen ziehen in

den SAGA-Neubauten am

Suurheid die ersten Flücht -

linge in ihre Wohnungen

ein. Doch noch immer gibt es

ein Tauziehen zwischen Risse -

nern sowie verschiedenen Be -

hörden und politischen Kräf ten

um die Stadtteilgestaltung und

optimale Bedingungen für eine

Integration der dauerhaft in

Hamburg lebenden Flücht linge.

Eine Zwischenbilanz:

Am 12. Juli 2016 haben sich

die Volksinitiative „Hamburg

für gute Integration“ und damit

auch VIN Rissen nach intensiven

Verhandlungen mit der

Stadt geeinigt und umfassende

Bürgerverträge geschlossen.

Für Rissen und Sülldorf bzw.

den Standort Suurheid bedeutet

dies, dass statt 2.000 Flücht -

lingen zunächst max. 400–500

Flüchtlinge untergebracht werden.

Bis Ende 2019 soll die

Belegung auf 300 Flüchtlinge

reduziert werden. Überwacht

werden die Bürgerverträge auf

Rissener Seite vom Arbeitskreis

Monitoring Bürgervertrag

(AMB). In diesem Gremium sitzen

zwei Vertreter der VIN

RISSEN

Aktive Überwachung

der Bürgerverträge

Rissen, der Vorsitzende des

Bürgervereins Rissen und der

Sprecher der Rissener Runde.

Auf der anderen Seite wird’s

unübersichtlich: Hier sitzen so -

wohl die Vertreter des Senates,

die die Bürgerverträge mit den

Bürgerinitiativen ausgehandelt

haben. Vor Ort sollen aber die

Bezirke die Ausführung regeln.

Daher sitzen am Verhand lungs -

tisch auch die Fraktions vorsit -

zenden der Parteien in der Be -

zirksversammlung sowie Ver -

treter der Bezirksverwaltung.

Außerdem mit im Boot: Der

Investor für die Wohnungen

(SAGA-GWG, ein städtisches

Un ternehmen) sowie der Be trei -

ber der Flüchtlings wohnungen,

der AWO-Landesverband Ham -

burg. Auch der Zentrale Koor -

dinierungsstab Flüchtlinge

(ZKF) will mitreden. Letztlich

versuchen die beiden Quar tiers -

manager Rissens die Inte -

gration der neuen Bewohner

am Suurheid zu fördern.

Hier den Überblick zu behalten,

ist schwierig, zu viele Fragen

sind ungeklärt. Wer ist wofür

verantwortlich und welche

Konsequenzen ergeben sich,

wenn jemand gegen die

Verträge verstößt? Was passiert,

wenn sich die Gege -

benheiten oder Bedarfe sich im

Laufe der Jahre verändern?

Zumindest sind die Vertreter im

AMB äußerst aktiv, um die

Interessen der Rissener Bevöl -

kerung durchzusetzen. Michael

Neumaier (VIN Rissen): „Der

AMB erweist sich als handlungsfähiges

Gremium, das die

vertraglichen Inhalte des Bür -

gervertrages kontinuierlich einfordert.

Es ist ein langer Weg,

den wir gehen, denn dass die

Einzelmaßnahmen umgesetzt

werden, ist leider noch immer

nicht selbstverständlich. Durch

den AMB haben die Rissener

nun ein Gesicht bei der Be zirks -

politik, der Bezirksverwaltung

und dem Investor erhalten, das

ernst genommen wird.“ Auch

Harris Tiddens, Bindeglied zur

Rissener Runde, betont: „Der

AMB ist ein gut geeignetes

Gremium zur Überwachung des

Bürgervertrages. Die Arbeit

zwischen dem AMB und der

Rissener Runde ist klar geregelt

und funktioniert gut. Zusätz -

liche Forderungen für Suurheid,

die nicht Bestandteil des Bür -

gervertrages sind, werden von

der Rissener Runde/Stadt teil -

beirat vertreten.

Dies betrifft z.B. höhere Anfor -

derungen an Gemeinschafts -

räume in Suurheid. Zurzeit

sind für das Quartier Suurheid

mit etwa 1500 Einwohnern ein

Kindergarten sowie eine Eltern-

Kind-Einheit geplant. Darüber

hinaus gibt es Gemein schafts -

räume für die Begleitung der

Flüchtlinge, jedoch keine für

Suurheid als Ganzes. Deshalb

fordern die Rissener Runde und

der Bürgerverein, dass in Suur -

heid eine Grundstücksfläche

von 2000 Quadratmetern für

ein Gemeinschaftshaus freigehalten

wird. Diese Fläche soll

zunächst unbebaut bleiben.

Wenn die neuen Bewohner eingezogen

sind, können sie ge -

meinsam mit den Alt-Rissenern

das Gemeinschaftshaus planen

und entwickeln. Dadurch werden

sich gute Gelegenheiten für

die soziale Vernetzung der Neu

Rissener untereinander sowie

mit den Alt-Rissener ergeben

und sich die Bewohner von

Suurheid in ihrem neuen

Umfeld Rissen gut verwurzeln.“

Die DorfStadt-Zeitung fragte

den Vorsitzenden der Bürger -

initiative VIN Rissen, Klaus

Schomacker, wie er den Stand

der Umsetzung sieht:

DorfStadt: Welche drei wichtigen

Themen aus dem vor gut

eineinhalb Jahren ausgearbeiteten

Bürgervertrag sind in -

zwischen umgesetzt worden?

Klaus Schomacker: Ent schei -

dend für die Umsetzung des

Bürgervertrages war der Ab -

schluss des öffentlich-rechtlichen

Vertrages (örV) zwischen

Bezirk, Investor, ÖRU-Betreiber

und VIN-Rissen, der die Umset -

zung des Bürgervertrages verbindlich

für den Investor

(SAGA) und den Betreiber

(AWO) regelt. Die vorbildliche

Durch führung des Planungs-

Workshop in der Aula der

Grundschule Iserbarg und drittens:

In diesen Monaten ziehen

300 Flüchtlinge in die Woh -

nungen ein.

Und was fehlt definitiv noch?

Die bedarfsgerechte Erweite -

rung von Kita- und Schul plät -

zen war ein zentrales Anliegen

in den Bürgerverträgen. Aktuell

bereitet die Kita- und Schul -

situation in Rissen allerdings

große Sorgen. Der Elternbeirat

der Grundschule am Marsch -

weg hat dazu gerade (25.03.)

einen Brief an Senator Ties

Rabe geschrieben. Doch die

Pressemitteilung der Behörde

für Schule und Berufsbildung

vom 27.03.18 geht auf dieses

Thema mit keinem Wort ein.

Vielmehr rühmt sich Herr Rabe

damit, dass er „neue Schulen“

eröffnet hat, wie z.B. die

Stadtteilschule in Rissen. Dass

er hierfür aber die Grund- und

Hauptschule am Iserbarg zu -

nächst dicht gemacht hat, er -

wähnt er nicht. Das ist Augen -

wischerei, und Ties Rabe steht

mittlerweile stark in der Kritik.

Während unser Stadtteil Rissen

immer weiter wächst, lässt Herr

Rabe die Schulen in Rissen mit

dem Problem steigender Schü -

ler zahlen allein. Auch die Er -

weiterung am Schulcampus soll

es nach Gesprächen mit der

Schulbehörde nicht geben –

obwohl dies im Bürgervertrag

vereinbart wurde.

Es fehlt also definitiv: erstens

die bedarfsgerechte, vorausschauende

Erweiterung von

Kita- und Schulplätzen in Ris -

sen, zweitens der Ausbau der

Sporthalle (im Bürgervertrag

fest vereinbart) und drittens die

vereinbarte Brücke, zur Er -

schlie ßung von Suurheid ist

zwar in der Vor-Planungsphase,

aber beileibe noch nicht gebaut!

Viertens: Schwierig ist im Au -

genblick die Klärung des Bau -

stellenverkehrs, der auch im

Bürgervertrag klar geregelt ist.

Er soll, dem Bürgervertrag folgend,

ausschließlich über Sie -

vers stücken abgewickelt werden.

Die Gespräche mit dem

Investor SAGA stellen sich als

schwierig dar.

Welche Möglichkeiten hat VIN

Rissen/AMB Rissen, um die

Vereinbarungen aus dem

Bürgervertrag durchzusetzen?

Der AMB hat sich als In ter es -

senvertretung mehr als be -

währt. Die Rissener treten

geschlossen auf und sprechen

mit einer Stimme.

Unabhängig davon ist VIN-

Rissen immer noch sehr gut

aufgestellt. Noch immer verfolgen

1.300 Unterstützer unsere

Arbeit. Wir bekommen regelmäßig

positive Rückmeldungen

und auch Dank dafür, dass wir

uns für die Umsetzung des

Bürgervertrages unermüdlich

einsetzen. Die Politik ist sich

darüber im Klaren. In Rissen

leben Wähler, die genau beobachten,

wie mit uns Bürgern

umgegangen wird, wie fair sich

die Politik an Absprachen hält,

aber auch wie weitsichtig mit

wichtigen Themen, wie z.B. der

Schulsituation, umgegangen

wird. Wir erwarten, dass gute

Politik gemacht wird und fordern

dies auch ein. Unsere

Unterstützer halten wir dabei

immer auf dem Laufenden.

Wahlentscheidungen, zuletzt

die Bundestagswahl, haben im

Übrigen deutliche Signale ge -

setzt. Und 2020 werden wir zur

Landtagswahl deutlich hörbar

Bilanz ziehen. Nicht nur mit Blick

auf Rissen, sondern mit Blick auf

ganz Hamburg. Hinzu kommt

natürlich, dass sich die Instru -

mente der Durchsetzung nicht

geändert haben. Bürger be gehren

kann man sehr kreativ nutzen.

Was fühlen Sie, wenn Sie vor

den neu gebauten Wohnungen

am Suurheid stehen?

Im ersten Moment erschlägt

mich die „Größe“ der Gebäude.

Und … solche Gebäude könnten

überall in Deutschland stehen.

Ob man an der Verklinkerung

hätte sparen müssen, kann ich

nicht sagen. Ein bisschen mehr

„Hamburg“ in der Architektur

wäre vielleicht eine Alternative

gewesen.

Aber ich bin selbst 1996 nach

Rissen gezogen. Von daher

kann ich nachvollziehen, dass

sich die neuen Rissener freuen

werden dort einzuziehen. Erst

mit dem 2. Bauabschnitt wird

Hier wohnen 1.200 Flüchtlinge: In Sülldorf in der Wohnunterkunft Sieversstücken im Vordergund und dahinter die neuen Rissener

Wohngebäude der Folgeunterkunft Suurheid direkt nebeneinander.

Foto: Krohn

Klaus Schomacker

Foto: privat

dieser neue Stadtteil von Rissen

seine eigene Atmosphäre entwickeln

können.

Glauben Sie, dass Integration

in Rissen möglich sein wird?

Grundsätzlich ja! Stadtteile,

wie Rissen, die wohlhabender

sind, eignen sich gut für die

Integration.

Allerdings sind Sieversstücken

und Suurheid im Grunde ein

Quartier. Und dort gibt es jetzt

fast 1.200 Flüchtlinge. Das ist

eine Ballung, die an keinem Ort

in Hamburg zu bewältigen ist.

Im Bürgervertrag gibt es 32

weitere Orte mit mehr als 300

Flüchtlingen. Das wurde da -

mals nur akzeptiert, weil alle

Verhandlungsparteien zunächst

annahmen, mehr als 80.000

Flüchtlinge unterbringen zu

müssen. Da muss man Kom -

pro misse machen. Heute sind

allerdings tatsächlich nur ca.

30.000 Flüchtlinge in örU

unterzubringen. Unter diesem

Gesichtspunkt suchen wir aktuell

das Gespräch mit der Stadt,

diese Situation zu nutzen, diese

Ballungen weiter zu reduzieren.

Das Ziel war und ist, gute Be -

din gungen für die Integration

herzustellen. Und die Stadt kann

erheblich bessere Bedin gungen

herstellen, weil erheblich weniger

Flüchtlinge untergebracht werden

müssen. Das ist Fakt.

Welche Voraussetzungen müssen

zusätzlich geschaffen werden?

Ist Rissen auf die neuen

Nachbarn gut vorbereitet?

Wir (VIN-Rissen und HGI) ha ben

ein Forschungsprojekt un terstützt

(Prof. Dr. Malsch, TU-

Har burg, Weiterent wick lung des

freiwilligen Engage ments rund

um Flüchtlings unter künf te),

dass sich mit der Analyse der

Erfahrungen verschiedener örU

beschäftigt und daraus ableitet,

was bei der Integration besonders

hilfreich ist. Dieses Projekt ist

gerade abgeschlossen worden

und wird vom Arbeits kreis-In -

tegration sicher genutzt werden.

Eine der Erkenntnisse ist, dass

Patenschaften eine sehr wirkungsvolle

Integrationshilfe dar -

stellen. Eine Kernbotschaft ist,

dass eine „Versorgung“ der

Flücht linge aktuell nicht mehr

so im Vordergrund stehen sollte,

sondern vielmehr die Ver mitt -

lung der deutschen Sprache und

die Unterstützung bei der Quali -

fizierung und Arbeits su che.

Hoffnung auf

Politikwechsel

Ist der Wechsel von Andreas

Dressel in die Finanzbehörde

für Sie ein Vor- oder Nachteil?

Die Bürgerverträge sind mit den

Namen Dr. Dressel und Dr.

Tjarks (dem A-Team) verbunden.

Von daher wird auch der

Erfolg der Umsetzung immer

auch mit diesen Personen verbunden

sein. Solange die

Beiden also in der Politik sind,

mache ich mir da keine Sorgen.

Als Senator für Finanzen ist Dr.

Dressel heute auch Fach auf -

sicht für die Bezirke. Seine Ver -

antwortung und Handlungs -

mög lichkeiten haben eher zugenommen.

Wichtig ist für uns aber auch

der Wechsel des Ersten Bür ger -

meisters. Herr Dr. Tschentscher

hat sich ja bereits klar zu mehr

Kommunikation mit den Bür -

gern bekannt. Ein Politik wech -

sel, der Hamburg gut tun wird.

Wie schätzen Sie Ihre Chancen

ein, Forderungen im Bereich

der Erschließung und Bildung

doch noch durchzusetzen?

Wir gehen davon aus, dass die

Bürgerverträge 1:1 umgesetzt

werden. Aber es sind die kritischen

Punkte der Verein barun -

gen (Bau der Brücke über die S-

Bahn und Anpassung der

Schul kapazitäten) an denen

sich zeigen wird, ob die Stadt

und der Erste Bürgermeister zu

ihrem Wort und ihrer Unter -

schrift stehen. Der Streit um die

Brücke in Rissen ist nun bald

20 Jahre alt. Wenn nun dreimal

soviele Menschen dort leben als

ursprünglich konzipiert war, ist

die Brücke längst überfällig. Die

Vorplanungen zur Realisie rung

der Brücke sind fast abgeschlossen.

Als nächstes muss die

Be hör de für Wirtschaft und

Inno vation die nächsten Schrit te

verabschieden. Wir dürfen ge -

spannt sein, ob dies so kommt.

Bei Thema Schule bedauern wir

zutiefst, dass Rissen offensichtlich

vom Schulsenator Thies

Rabe nicht weiterentwickelt

werden soll, trotz der signifikanten

Bautätigkeit in der

jüngsten Vergangenheit und

den noch kommenden Neubau -

vorhaben (Suurheid ist dabei

nur eines davon). Wir können

nicht nachvollziehen, dass dem

SPD-Politiker Ties Rabe so

wenig an der notwendigen Wei -

terentwicklung der Rissener

Schulen liegt. Bis zur Bür ger -

schaftswahl 2020 muss er seinen

Kurs korrigieren - oder

aber: dieses Fehlverhalten wird

dann direkt mit der SPD verbunden.

Wir werden diese Kri -

tik jedenfalls klar adressieren.

www.vin-rissen.de


E l b v o r o r t e

DorfStadt-Zeitung 05/201805.04.2018 • 5

Ab 2020 wird die Elbchaussee zur Großbaustelle

Erstmal werden Anwohner und Nutzer an den Planungen zur Umgestaltung beteiligt. Bereits jetzt kann man sich online einbringen | PR

Die Elbchaussee, eine der

bekanntesten Straßen

Deutschlands, ist in die

Jahre gekommen und soll

ab 2020 saniert werden.

Seit letzter Woche können

Bürger an der Planung der

Strecke zwischen dem Hirsch -

park in Blankenese und dem

Altonaer Rathaus ihre Wünsche

per Onlinebeteiligung einreichen.

Ursprünglich war die Elbchau -

ssee ein sandiger Fahrweg, bis

die Anwohner Ende der 1820er-

Jahre einen Wegbauverein

grün deten und den Weg zu

einer schmalen Chaussee ausbauten.

Damals mussten Nutzer

sogar eine Gebühr für die

Nutzung entrichten. Diese Maut

gab es allerdings nicht besonders

lange.

Heute ist die Elbchaussee eine

der bedeutendsten Straßen Ham -

burgs. Täglich nutzen über

20.000 Fahrzeuge die Elb -

chaussee. Berühmt wurde die

Straße entlang des Elbufers vor

allem wegen der großzügigen

Villen und Parkanlagen, die

den Straßenzug säumen. Mit

ihren Verbindungsstraßen zu

den umliegenden Quartieren

und dem Ufer der Elbe kommt

der Elbchaussee auch als Aus -

flugsstrecke eine große Be deu -

tung zu.

Die Überplanung der Elbchau -

ssee wird in zwei unterschiedlichen

Abschnitten erfolgen.

ELBVORORTE

Die Elbchaussee ist eine der bekanntesten und wichtigsten Hauptverkehrsstraßen Hamburgs Foto: LSBG

Zwi schen dem Hirschpark und

dem Anleger Teufelsbrück wird

lediglich die Fahrbahn erneuert.

Umfangreicher wird die

Überplanung des östlichen Teils

der Elbchaussee zwischen Ho -

hen zollernring und Teufels -

brück. In diesem Straßenzug

fehlen die Radverkehrsanlagen;

die Gehwege und die Fahrbahn

befinden sich teilweise in

einem schlechten Zustand.

Außerdem soll die unechte

Vier streifigkeit aufgegeben werden,

wobei die Leistungs fähig -

keit der Knoten weiterhin ge -

währleistet werden soll. Neben

der Überplanung des Straßen -

raumes ist die Sanierung des

unter der Straße verlaufenden

Trinkwasserleitung zwischen

Manteuffelstraße und Altonaer

Rathaus notwendig. Deshalb

haben sich der Landesbetrieb

Straßen, Brücken und Gewässer

(LSBG) und Hamburg Wasser

zusammengeschlossen, um die

Bauarbeiten effektiv zu koordinieren.

So können der Bauab -

lauf kostengünstig gestaltet

und die Verkehrsein schrän kun -

gen auf ein Mindestmaß reduziert

werden, so die Hoffnung

der Planer. Die Vorplanungen

laufen bereits seit 2014. Die

Bau kosten werden auf mindestens

fünf Millionen Euro

geschätzt.

In einem ersten Schritt sollen

die Bürger im Hamburger We -

sten nun zu einem Beteili -

gungs verfahren unter dem

Namen „Elbchaussee-Dialog“

eingeladen werden. So soll

sichergestellt werden, dass sich

Anwohner und Nutzer der

Elbchaussee rechtzeitig informieren

können und Wünsche

und Ideen in die Planung einbringen

können. Anschließen

wird sich der behördliche Ab -

stimmungsprozess.

Zunächst wird ab Frühjahr

2020 die Trinkwasserleitung

unter der Elbchaussee zwischen

Manteuffelstraße und der Max-

Brauer-Allee saniert. Die Lei -

tung hat einen Durchmesser

von 85 Zentimetern und be -

steht größtenteils aus Grauguss.

Die Transportleitung führt das

Trinkwasser aus den Wasser -

wer ken Baursberg (Blankenese)

und Nordheide. Während der

Baumaßnahme ist die Trink -

was serversorgung über alternative

Leitungswege sichergestellt.

Die Sanierung der Elb -

chaussee soll aber insgesamt

die Nutz barkeit der Straße für

alle verbessern – egal, ob Sie zu

Fuß, mit dem Rad oder per

Auto unterwegs sind.

Neben der Optimierung der

Trinkwasserversorgung sollen

folgende Punkte berücksichtigt

werden:

Die Leistungsfähigkeit der Elb -

chaussee für den PKW-Verkehr

soll durch die Umgestaltung

nicht beeinträchtigt und in

Kreuzungsbereichen, wo es

möglich ist, verbessert werden.

Der Radverkehr soll sicherer

und komfortabler werden,

indem dort, wo es möglich ist,

Schutzstreifen oder Radfahr -

streifen eingerichtet werden.

Der ruhende Verkehr soll besser

geordnet und das „wilde Par -

ken“ unterbunden werden, da -

mit vor allem Fußgänger mehr

Platz haben und die Aufent -

haltsqualität steigt.

Dabei soll der Charakter der

Elbchaussee mit ihrem alten

Baumbestand, den Einfrie dun -

gen und teils unbefestigten

Flächen möglichst weitgehend

erhalten werden.

Die Wünsche und Anregungen

der Anwohner sowie der Nutzer

der Elbchaussee sollen frühzeitig

in die Planung einfließen.

Das offene Beteiligungs verfah -

ren startete am 26. März. Unter

lsbg.hamburg.de/elbchaussee

können sich Bürger über das

Verfahren informieren und

online Ideen und Anregungen

einbringen. Mit allen Interes -

sierten wird von März bis voraussichtlich

September 2018 als

Grundlage für das anschließende

formelle Planverfahren ein

möglichst breit getragener Pla -

nungsvorschlag erarbeitet. Be -

reits seit Anfang 2018 führt der

LSBG Gespräche im Umfeld,

um die Interessen vor Ort kennen

zu lernen.

Bei der öffentlichen Auftakt -

veranstaltung am Freitag, den

4. Mai um 19:30 Uhr im Kol -

legiensaal im Altonaer Rathaus

wird das geplante Verfahren

und die ersten Ergebnisse der

Online-Beteiligung sowie der

Befragung an verschiedenen

Aktionsständen im April vorgestellt.

Anschließend entwickeln

die Planer erste rechtlich und

finanziell umsetzbare Lösungs -

varianten.

Nachruf auf Dr. Gündisch

Jurist und CDU-Politiker starb am 13. März mit 89 Jahren | Peter Schmidt

Am 13. März verstarb mit Dr.

Herbert-Jürgen Gündisch

ein Top-Jurist, engagierter

Hamburger Bürger und

überzeugter Europäer.

Der Sohn des Rechtsanwalts

und siebenbürgischen Abge -

ord neten im ungarischen Par -

lament Dr. Guido Gündisch

wurde am 26. Februar 1929 in

Dresden geboren.

Jürgen Gündisch war Assistent

am Max-Planck-Institut für

ausländisches und internationales

Privatrecht in Tübingen,

promovierte 1954 und bestand

1956 sein Assessorexamen. Mit

dem Institut übersiedelte er

1956 nach Hamburg, trat aber

auch in die Hamburger An -

walts sozietät Modest & Partner,

heute Graf von Westphalen, ein.

52 Jahre lang gehörte er dieser

renommierten Anwalts kanzlei

an, in der er Partner wurde.

Von 1961 bis 1974 gehörte er

als CDU-Abgeordneter der Ham -

burger Bürgerschaft an. Meh -

rere Jahre war er stellvertretender

Vorsitzender der CDU-

Fraktion und justizpolitischer

Sprecher. Zehn Jahre lang leitete

er den Landesdelegierten-

Tag der Hamburger CDU, in

dem u.a. die Kandidaten für die

Bürgerschafts- und Bundes -

tags wahlen aufgestellt wurden.

Fünfmal wurde er zum Richter

am Ham bur gi schen Verfas -

sungsgericht ge wählt und hat

mit 26 Jahren in diesem Amt

länger als jeder andere gewirkt.

In der DorfStadt erinnert sich

CDU-Politiker Peter Schmidt

an seinen Wegge fährten:

RISSEN

Dr. Jürgen Gündisch begleitete

meinen politischen Werdegang

von Anfang an. Er gehörte bis

zuletzt dem CDU-Ortsverband

Blankenese an, in dem ich 1966

Mitglied wurde. Als ich 1968

erstmals in den Landes aus -

schuss der Hamburger CDU

gewählt wurde, hatten wir

damals „jungen Wilden“ keine

Chance, die Debattenkultur zu

durchbrechen. Kein Sitzungs -

leiter des Landesparteitages

nach ihm dominierte die Sit -

zungsleitung so sehr wie dieser

damalige Abgeordnete der

Bürgerschaft, der er von 1961

bis 1974 angehörte.

Seine Moderation der Par tei -

tage war unterhaltsam genug.

Er beherrschte die Satzung wie

kein anderer und ebenso die

Bewertung eines gerade beendeten

Wortbeitrages. Da konnten

Formeln wie „gnädige, liebe

Frau“ auch einmal eine unverholene

Spitze gegen die At -

tacke einer Alterpräsidentin

sein, ebenso „wir haben die

Ausführung des lieben Herrn...

mit Aufmerksamkeit verfolgt.“

Wenn er den Redner aufrief

und seinen Namen mit dem

„Herrn Studenten“ verzierte,

wusste der Angesprochene,

dass dem Vorsitzenden das

Ergebnis einer Kampfwahl, dem

ein gestandener Politiker zu

Opfer fiel, nicht gerade gefiel.

Als ich 1974 erstmals in die

Bürgerschaft gewählt wurde,

Dr. Herbert-Jürgen Gündisch mit seiner Frau Bibi

Foto: privat

wirkte der Ruf dieses exzellenten

Juristen nach, der viele

Jahre dem Hamburgischen Ver -

fassungsgericht angehörte. Ich

werde sein Urteil über einen

Passus in der 1971 beschlossenen

Parlamentsreform nie vergessen,

als ich ihm die Re ge -

lung vorhielt, nach der ein

Senator sein Bürgerschafts -

man dat ruhen lassen muss und

ein Nachrücker auf der Liste für

die Dauer der Amtszeit in das

Parlament gelangt.

Das sind Abgeordnete zweiter

Klasse, die bei abweichenden

Meinungen und enger Be -

schluss lage jederzeit mittels

eines auch nur temporären

Rücktritts eines Senators wieder

aus dem Parlament entfernt

werden können. Das wäre ein

Verstoss gegen den Grundsatz

des freien Mandats. Er gab mir

recht. Dass die Klagebefugnis

den Klageweg einschränkt

wäre ein anderes Thema. So

gilt die Regel bis heute.

1985 begleiteten Gündisch und

seine Frau als Gäste unsere

Fraktionsreise nach Rumänien.

Dank der Herkunft seiner Fa -

milie aus Siebenbürgen konnte

Gündisch uns Abgeordneten

mehr über die Geschichte un -

ga rischer und deutscher Min -

der heiten und der Bewahrung

ihrer Kultur in dieser vom

Zusammenleben geprägten

Region erklären.

Jürgen Gündisch glänzte nicht

nur aufgrund seines Wissens

vor allem im Öffentlichen

Recht, er verkörperte den heute

zuweilen vermissten Bürger mit

umfassender Bildung. Davon

zeugte auch seine Affinität zur

Kunst. Bezeichnend auch die

Unterstützung seiner Frau Bibi,

die sich als bildende Künstlerin

einen Namen machte.

Ich profitierte nicht nur als

Politiker sondern auch in meinem

Engagement in Sachen

Musik, Bildender Kunst und

Literatur von seinem profunden

Wissen und seinem wachsendem

Zuspruch.

Hamburg verliert einen herausragenden

Bürger und ein Aus -

hän geschild für den Parlam en -

tarismus mit stilsicherer Streit -

kultur, der von vielen Bürgern

heute vermisst wird.

Curling-Jubiläum

Bewegung hält fit – auch nach zwei Jahren | MK

Seit über zwei Jahren treffen

sich jeden Mittwoch -

nach mittag Senioren der

Wohnanlage der Martha-

Stiftung zum Teppich cur -

ling. Das musste gefeiert

werden: Nach dem Curling

trafen sich die Mitspieler – über

20 sind es inzwischen – zur

Feierstunde.

Die rüstigen Senioren sind

immer noch mit viel Freude

dabei, sogar beim Aufräumen

danach, denn der Curling-Tep -

pich ist gar nicht so leicht.

Umso einfacher ist es, die

Regeln für das Spiel zu erlernen.

Ohnehin geht es den Teil neh -

mern weniger darum, als Cur -

ling-Champion gefeiert zu werden.

Mehr geht es um das ge -

meinschaftliche Spaßhaben und

dabei in Bewegung zu bleiben.

BLANKENESE

Inzwischen sind die Teilnehmer

so gut trainiert, dass es von Mal

zu Mal noch mehr Spaß macht,

denn die Punkte, die jede

Mannschaft einheimst, werden

immer mehr…

Übrigens klatscht hier jeder für

jeden – egal welcher Mann -

schaft er angehört. Genauso

wird auch jeder Spieler angefeuert.

So machen sich die

Teilnehmer den Mittwoch nach -

mittag seit zwei Jahren zu

einem ganz besonderen Event,

bei dem viel gelacht und

getratscht wird. Das Turnier

wird so zu einer mitmenschlichen

und nachbarschaftlichen

Be geg nung. Die Mannschaften

werden im Laufe des Nach -

mittags auf unterschiedliche

Weise zusammen gestellt. So

spielen auch ehemalige „Geg -

ner“ mal innerhalb einer Mann -

schaft. Besonders lustig sind die

Begegnungen „Männer gegen

Frauen“, denn hier können sich

die Geschlechter gegenseitig

Mut machen oder auch mal

Auch nach zwei Jahren Curling noch munter: Die Senioren im

Gemeinschaftsraum der Martha-Stiftung

Foto: Krohn

übereinander herzhaft lachen.

Und Lachen ist bekanntlich

nicht nur gut für die Laune,

sondern ja auch für die allgemeine

Gesundheit... – das kann

also gern noch viele Jahre so

funktionieren!


6 • DorfStadt-Zeitung 05/201805.04.2018 S p o r t

Neustart: Silja wieder im Training

Der Hockey-Sonnenschein vom GTHGC läuft wieder auf und plant privat neu | Manuela Tanzen

Mit einer beispiellosen

Aktion war im Herbst 2017

nach einem passenden

Spender gesucht worden,

mit Erfolg. Nun kann die

20-jährige Silja Paul, Tor -

hüterin bei den Bundesliga-

Hockeydamen vom Groß -

flott beker THGC, nach überstandener

Stammzellenspende

wieder mit ihrer Mannschaft

trainieren.

Schon seit der Grundschule

spielt sie Hockey, nach Ver -

suchen im Fußball, Basketball

und Handball hat sich das als

„ihr Sport“ herauskristallisiert –

spätestens, als Jungs und Mäd -

chen angefangen haben, ge -

trennt zu spielen: „Die Mäd -

chen hatten immer Angst vorm

Ball. Das war beim Hockey

nicht so. Außerdem haben viele

meiner Freundinnen auch

gespielt.“ Also Hockey, Torfrau,

und das so erfolgreich, dass

Silja in der Schleswig-Holstein-

Auswahl spielen durfte. Es

folgte die Nord-Ost-Sichtung,

Zentralsichtung, professionelleres

Training musste her. Mit

15 wechselte Silja nach Ham -

burg, zum GTHGC, spielte hier

in der 1. Bundesliga, sogar in der

Jugend-National mann schaft.

Und dann die Diagnose: Im

April 2016 wurde bei Silja Paul

Blutkrebs festgestellt; von ei -

nem Tag auf den anderen musste

sie ins UKE. Fünf Monate

hat sie dort verbracht, den

Krebs mit Chemotherapie be -

kämpft, parallel zur Behand -

lung sogar ihr Abitur vom

Krankenhaus aus gemacht, mit

einem hervorragenden 1,8er-

Schnitt.

Nach der Entlassung „war alles

gut“, so Silja. Mit viel Elan hat

sie sich darangemacht, ihr

Leben als junge Erwachsene zu

planen, hat gejobbt, Praktika

absolviert, sich einen Stu dien -

platz für Maschinenbau in

Hamburg gesichert, ist in eine

WG in Ottensen gezogen. Nach

359 Tagen (ja, sie hat gezählt)

durfte sie wieder anfangen, in

ihrem Verein Hockey zu spielen,

war „sogar besser als vor

der Krankheit, ich war mental

besser drauf, habe mir selber

GROSS FLOTTBEK

Bertrand-Russell-Straße 4 · 22761 Hamburg

Telefon 040 - 890 60 10 · www.vafev.de

weniger Druck gemacht.“

Umso größer der Schock, als im

August 2017, ein Jahr nach

ihrer Entlassung, bei einer

Routine-Nachkontrolle erneut

Krebs diagnostiziert wird – ein

Rückfall. Wieder UKE. Und

Silja kämpft wieder. „Ich kannte

die Station, die Angestellten

dort, wurde supernett begrüßt“,

sagt Silja und man versteht,

warum ihre Teamkolleginnen

sie als „Sonnenschein“ bezeichnen.

Sie schafft es, sogar dieser

schweren Zeit Positives abzugewinnen:

„Ich war der ‚Boss

in the Hood‘, kannte alles,

konnte den anderen Patien -

tinnen als Ansprechpartnerin

zur Seite stehen.“ Obwohl sie

mit Abstand die Jüngste war,

entstanden Freundschaften:

„Wir haben in meinem Zimmer

auf einen Basketballkorb ge -

wor fen, Uno gezockt, im Mu -

sik zimmer habe ich Klavier

gespielt, mein bester ‚Krebs-

Buddy‘ Ines hat dazu laut und

schräg gesungen“, lacht Silja.

Aber dann wird sie ernst:

„Obwohl viel Besuch kam, mein

Team hat sogar einen Besuchs -

plan erstellt, waren wir quasi

von der Außenwelt abgeschnitten.

Diese Zeit ist für mich aus

dem normalen Leben irgendwie

ausgeklammert.“ Tatsächlich

stand ihr Leben auf dem Spiel;

akute myeloische Leukämie

kann nur mithilfe einer Kno -

chenmarkspende unter Kon -

trolle gebracht werden. Nun lief

Silja, die Kämpferin, freut sich, wieder trainieren zu dürfen.

Foto: Tanzen

Siljas gesamter Verein

engagiert sich im Kampf

gegen den Blutkrebs,

richtete der Hockey -

spielerin sogar eine

eigene Website ein.

Siljas Hockeyteam zu Hoch -

form auf. Um einen geeigneten

Spender zu finden, starteten die

Großflottbekerinnen eine Me -

dienkampagne: „Wir wollen

nichts unversucht lassen und

die komplette Hockeyfamilie

aktivieren, damit wir in der

wenigen Zeit, die wir haben, so

viele Menschen wie möglich

dazu bewegen, sich typisieren

zu lassen. Und wenn wir dabei

nur halb so stark sind wie Silja,

werden wir das schaffen.“ Was

folgt, ist beispiellos: Alleine bei

der Aktion im benachbarten

Christeanum lassen sich fast

600 Freiwillige registrieren,

ebenso in Siljas Heimatstadt

Itze hoe, auch der Deutsche Ho -

ckey bund, weitere Bundesli ga -

teams, sogar Vereine in Polen

und den USA machen mit. Das

mediale Interesse ist groß, für

Silja „schön, aber auch stressig“.

Auch, als für sie schon ein

geeigneter Spender gefunden

ist, macht sie weiter, ruft per

Video-Botschaft dazu auf, sich

typisieren zu lassen. „Ich hasse

es, im Mittelpunkt zu stehen“,

sagt sie. „Aber ich will anderen

Betroffenen Mut machen, und

es gibt so viele, die ebenfalls

einen Spender brauchen!“

Bei ihr war die Suche erfolgreich.

„Ich weiß von der

Spenderin nicht viel,“ erzählt

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Frühlingsfrisch präsentiert

sich der Verein Aktive Frei -

zeit (VAF) zum neuen Kurs -

start im April. Sport und

Bewegung sorgen im Früh -

sommer für eine tolle Figur

und ein positives Körper -

gefühl. Das Sportprogramm

reicht von Spannung bis Ent -

spannung, macht gute Laune

und bietet für jeden etwas.

Egal ob in den neuen, lichtdurchfluteten

Sporthallen, im

25-Meter-Schwimmbad oder

im TÜV-zertifizierten Fitness -

studio. Das Angebot bietet

sowohl Sportbegeisterten als

auch Einsteigern viele Mög -

lichkeiten: Über 100 Angebote

wie Zum ba®, Functional Trai -

ning, Aqua-Workout, Selbst -

ver teidi gung, Bauch-Beine-Po,

Faszien Fitness, Pilates, Yoga

oder Qigong. Und Frisch luft -

Silja, „nur, dass es eben eine

‚sie‘ ist, aus Köln, Jahrgang

1994.“ Erst in zwei Jahren darf

Silja die Knochenmark spen -

derin kennenlernen. Und das

will sie dann unbedingt: „Ich

verdanke ihr mein Leben!“ Und

darin spielt ihr Sport weiter

eine große Rolle: „Während der

Infusion der gespendeten

Stamm zellen haben wir die

Hymne des GTHGC gespielt,

damit die Zellen gleich wissen,

wo’s langgeht. Sportlerzellen

sozusagen!“, erzählt Silja la -

chend. Neue Hoffnung, langsame

Schritte zurück ins Leben,

eine schwere Blasenentzün -

dung wirft erneut zurück, Silja

wohnt wieder zuhause, der

Studienplatz kann nicht angetreten

werden. Und trotzdem:

„Ich frage mich nie, warum

ich? Was ich durchgemacht

habe, wünsche ich keinem.“

Silja sagt aber auch: „Der Krebs

hat mich so viel gelehrt, vor

allem, worauf es im Leben

wirklich ankommt. Ich bin

dankbar für die vielen tollen,

starken Menschen die ich kennenlernen

durfte. Einige von

ihnen haben den Krebs leider

nicht besiegen können, aber sie

haben bis zum Schluss ge -

kämpft.“ Und das tut Silja

auch, immer weiter, blickt nach

vorne: „Ich denke jetzt neu,

überlege, ob Maschinenbau nach

wie vor das Richtige ist. Mir

haben so viele Menschen geholfen,

ich würde gerne was zu -

rückgeben. Vielleicht arbeite

ich ja bei einem Hilfsprojekt.

Oder mache was mit Medizin,

oder mit Sport.“

Alle 15 Minuten erhält ein

Patient in Deutschland die

Diagnose Blutkrebs. Jeder 10.

Blutkrebspatient findet keinen

passenden Spender.

„Ohne Blutspenden und ohne

Stammzellenspenden wäre un -

glaublich vielen Menschen ein

Weiterleben nicht möglich“,

sagt Silja Paul, die dank einer

Stammzellenspende gerade

neu e Pläne für ihr Leben

macht.

Hilfsmöglichkeiten im Kampf

gegen den Blutkrebs unter

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freunde können sich mit der

VAF-Walking- und Laufschule

im nahe gelegenen Volkspark

auspowern. Eine kostenfreie

Kin der betreuung erleichtert den

Einstieg für Familien.

Hier fühlt sich Silja am wohlsten: auf dem Sportplatz

»Weck‘ den Frühling in dir!«

KursStart beim Verein Aktive Freizeit e.V. in Bahrenfeld | PM

BAHRENFELD

Foto: Reiss

Hockey im GTHGC

Weitere VAF-Angebote: die

Schwimmschule für Kinder &

Erwachsene, die Kindersport -

schule und das Fit Kids & Teen

Power-Programm. Jetzt das

Pro gramm anfordern oder

Foto: Tanzen

Hockey ist spannend, Hockey ist schnell und das Aushänge -

schild des GTHGC. Oben mitspielen oder genießen: Beides

ist im GTHGC möglich.

Viele der Leistungsmannschaften in den traditionellen

blau-weißen Trikots spielen in den obersten Ligen. Erfolge

wollen erarbeitet sein. Dazu gehört viel Zeit, Leistungs -

bereitschaft, Disziplin, Leidenschaft und Engagement der

Spieler. Der GTHGC bietet die besten Voraussetzungen:

eigene Kunst- und Naturrasenplätze, Hallenplätze (in

Kooperation mit dem Gymnasium Hochrad) und vier festangestellte

Trainer, von denen drei die A-Lizenz besitzen.

Natürlich können und wollen nicht alle Hockeyenthusiasten

ganz oben mitspielen. Deshalb gibt es im GTHGC auch die

Freizeitmannschaften für alle Altersgruppen. Interessant ist

auch das „Elternhockey“ für Einsteiger, die im Sport ihrer

Kinder mitreden oder mithalten möchten.

Grossflottbeker Tennis-, Hockey-, und Golf-Club e.V.

Otto-Ernst-Straße 32

Telefon: 82 72 08

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E l b v o r o r t e

DorfStadt-Zeitung 05/201805.04.2018 • 7

Stadtreinigung baut Recyclingzentrum mit Öko-Architektur

An der Schnackenburgallee sollen künftig nicht mehr nur Hausmüll verbrannt, sondern Energie gewonnen werden | PM

BAHRENFELD

So könnte das künftige Zentrum für Ressourcen und Energie an der Schnackenburgallee aussehen

Das von der Stadtreinigung

Hamburg (SRH) an der

Schnackenburgallee ge plante

Zentrum für Ressourcen

und Energie (ZRE) setzt

auch Maßstäbe zeitgemäßer

Industriearchitektur in Ham -

burg. In einem Architekten -

wettbewerb mit internationaler

Beteiligung entschied sich eine

10-köpfige Jury unter Betei -

ligung des Hamburger Ober -

baudirektors Franz-Josef Höing

jetzt für einen Entwurf des

Büros Gottlieb Paludan Archi -

tects, Kopenhagen.

Zentrales Gestaltungsmerkmal

im prämierten Entwurf des

geplanten Recyclingzentrums

der SRH sind auffällige „La-

ternen“, große loggienartige

Anbauten in der matt-grauen

Fassade aus Wellaluminium,

die mit Bodendeckern und

Rankpflanzen begrünt werden.

Die Rückwände der Laternen

sind in oranger Farbe hinterlegt

und nehmen so Bezug auf die

Unternehmensfarben der Stadt -

reinigung Hamburg. Nachts

werden die Laternen ausgeleuchtet.

Ein Skywalk könnte

als Parcours „von Laterne zu

Laterne“ angelegt werden und

die Besonderheit von Archi -

tektur und Technik gleichermaßen

betonen. So erschließen

sich die einzelnen Funktions -

bereiche der Anlage und vermitteln

diese dem Betrachter

als kubisch-plastisches Erlebnis

in einer Art „Promenade Archi -

tectural“.

Oberbaudirektor Franz-Josef

Höing: „Ich freue mich sehr,

dass Projekte wie das Zentrum

für Ressourcen und Energie

end lich wieder Gegenstand

einer architektonischen Diskus -

sion sind. Diese großen technischen

Bauwerke prägen ja

unsere Umwelt. Ihnen die notwendige

gestalterische Auf -

merk samkeit zu widmen, ist

deshalb zwingend. Mit dem

Entwurf von Gottlieb Paludan

Architects haben wir eine ehrliche

und angemessene architektonische

Antwort gefunden.“

SRH-Geschäftsführer Prof. Dr.

Rüdiger Siechau: „Mit dem

geplanten ZRE realisieren wir

in Hamburg ein Projekt mit

großer umwelt- und energiepolitische

Tragweite, weil wir

Entsorgungssicherheit und um -

weltfreundliche Energie erzeu -

gung in einem Konzept vereinen.

Umso besser ist es, wenn

Abb: Gottlieb Paludan Architects

das neue Zentrum für Ressou -

rcen und Energie auch noch

sichtbarer Beweis dafür ist,

dass Industrieanlagen wie das

ZRE auch ansprechend und

zugleich multifunktional gestaltet

werden können.“

Auf dem Betriebsplatz der

Stadtreinigung Hamburg an der

Schnackenburgallee 100 errichtet

die SRH bis Ende 2022 eine

in Deutschland bisher einmalige

Kombination unterschiedlicher

Abfallverwertungs- und

Recyclinganlagen, die auch

eine zentrale Rolle bei der

zukünftigen Versorgung von

Haushalten im Hamburger

Westen mit klimaneutral produzierter

Fernwärme spielen.

Das künftige ZRE besteht aus

mehreren Teilanlagen. Dazu

gehören eine Sortieranlage für

140.000 Tonnen Hausmüll zur

Trennung von organischen

Bestandteilen und heizwerthaltigem

Restmüll (Ersatzbrenn -

stoff) sowie zur Abtrennung

von recyclingfähigen Wert -

stoffen, eine Biogasanlage für

die organische Hausmüll frak -

tion aus der Sortieranlage, eine

Biogasanlage für die Vergärung

von Bio- und Grünabfall, eine

Anlage zur Aufbereitung von

Biogas, einer Trocknungsanlage

für die Aufbereitung von

feuch ter Biomasse aus der

Hausmüllsortieranlage, einem

Biomasseheizkraftwerk für holzige

Abfälle und getrocknete

Biomasse, einem Ersatzbrenn -

stoff (EBS)-Kraftwerk, einer

gemeinsamen Abgasnachrei ni -

gung für beide Heizkraftwerke

und Anlagen zur Energie er zeu -

gung (Strom, Fernwärme).

www.stadtreinigung.hamburg

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DorfStadt-Leserreisen mit

Mini-Kreuzfahrt Göteborg Kopenhagen/Malmö 3 Tage

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Kontakt/Information: ☎ 50 69 07 00

Liebermannstr. 46, 22605 Hamburg

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Insel Neuwerk

Mit Hotelübernachtung in Göteborg

In dieser „kleinen Großstadt“ an der schwedischen Westküste

sind die Entfernungen kurz: Ob man die Stille und Abgeschiedenheit

der Schäreninseln oder abwechslungsreiche Stadtspaziergänge

sucht – in

Göteborg kommt garantiert

jeder auf seine Kosten.

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Hallig Langeneß

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Entdecken Sie auf dieser Rundreise durch das südliche

Skandinavien gleich zwei bekannte Städte – die pulsierende

Weltstadt Kopenhagen und den ruhigen Gegenpol Malmö.

Genießen Sie die atemberaubende

Aussicht von der berühmten

Öresundbrücke.

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Mini-Kreuzfahrt Baltikum

Durchs Watt nach »Hamburg-Mitte«

Erleben Sie das Weltnaturerbe Wattenmeer bei Anreise per

Wattwanderung/-wagenfahrt. Vom Leuchtturm, dem ältesten

Bauwerk Hamburgs, lässt sich bei guter Sicht der herrliche

Ausblick über das Wattenmeer

bis Cuxhaven genießen.

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Mini-Kreuzfahrt Oslo 4 Tage

Frühjahr auf der Hallig

Im Frühjahr, wenn die Wiesen erblühen, können Sie die

Ankunft der Ringelgänse auf der Hallig erleben. Begeben

Sie sich auf eine einzigartige Exkursion mit einem

Betreuer der Nationalpark-

Schutzstation und erkunden

Sie die Halligwelt.

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Rundfahrt, Exkursion

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Stadt- und Naturerlebnis an Litauens Küste

Entdecken Sie das Baltikum auf einer Reise in die litauische

Hafenstadt Klaipeda und erleben Sie die einzigartige Landschaft

der Kurischen Nehrung. Am besten nehmen

Sie Ihr eigenes Fahrrad mit

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Bereits die Anreise mit der ColorLine durch den Fjord ist ein

besonderes Erlebnis für sich. Durch die Zusatzübernachtung

vor Ort haben Sie ausreichend Zeit, die Hauptstadt Norwegens

in ihrer Vielfältigkeit

kennenzulernen.

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8 • DorfStadt-Zeitung 05/201805.04.2018 F r ü h l i n g

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Gartenmöbel für die schönste Jahreszeit

Haus & Garten Ambiente in Osdorf: Schöne wetterfeste Gartenmöbel aus modernsten Materialien | PR

Namhafte Gartenmöbel-

Marken findet man bei

Haus & Garten Ambiente

im Landhaus an der Os dor -

fer Landstr. 253 in Osdorf.

Durch den hauseigenen Direkt -

import ohne Zwischenhandel

vieler Markenmöbel aus den

Herstellerfabrikationen sind bei

Haus & Garten sämtliche Möbel

am Lager vorrätig und werden

binnen weniger Tage frei Ter -

rasse und gleich gebrauchsfertig

zum Kunden geliefert. „Der

Trend geht zu Garten, Terrasse

oder Balkon als erweitertem

Wohnzimmer“, berichtet Heiko

Bartels, Inhaber von Haus &

Garten Ambiente, und ergänzt:

„Wer sich nach Feierabend und

OSDORF

Im Trend: Rustikal gebürstete Teakholz-Tischplatten auf gebürstetem Edelstahl

Foto: PR

Der Herrenausstatter

im Stadtzentrum Schenefeld

Telefon

830 24 54

media@dorfstadt.de

Mobil auf drei Rädern

Das Senioren-Dreirad aus der Fahrradbörse Elmshorn macht

Margarethe M. mobil

Foto: PR

Margarete M. ist über 80 Jahre

alt und hat nie einen Führer -

schein gemacht. Seit vielen

Jahren pflegt sie ihren Mann

liebevoll zu Hause. Wenn die

Seniorin ihr Fahrrad nicht hät te,

dann wäre auch sie ans Haus

gefesselt. „Ich habe Ar throse

und kann ein Bein nicht mehr

heben. Laufen kann ich nicht

gut, aber wenn ich auf dem

Fahrrad sitze, dann geht das.“

„Dass vorne zwei Räder sind,

ist praktisch. Ich muss keine

Angst haben, an den Bordstein

zu fahren. Und wenn ich anhalte

und mit jemandem reden

will, kann ich einfach sitzen

bleiben“, so die Seniorin. So

kann Margarete M. nun wieder

die Wege bis zum Supermarkt,

zum Arzt, zur Sparkasse und

zum Friedhof bewältigen.

Zunächst fuhr die 80-jährige

noch auf ihrem alten Rad, bis

ein Sturz sie zum Pausieren

zwang. Danach wollte sie es

zwar wieder versuchen, aber

das Risiko, noch einmal zu

stürzen, war zu groß.

Das neue Rad – entwickelt und

gebaut von Draisin in Achern

und geliefert von der Fahr rad -

börse Elmshorn – macht der

Rentnerin wieder Mut. Am

Anfang habe sie morgens um 6

Uhr geübt, die Straße runter

und wieder hoch zu fahren.

Schon nach drei Tagen habe sie

sich sicher gefühlt. Jetzt kann

Margarete M. selbst Besor -

gung en ma chen, ohne ihren

Mann lange allein zu lassen.

Bitte vereinbaren Sie einen

Termin für Beratung und

Probefahrt bei:

Fahrradbörse

Langelohe 65

25337 Elmshorn

Tel.: (0 41 21) 7 64 63

www.die-fahrradboerse.de

Heiko Bartels präsentiert die Riesenauswahl an hochwertigen

Strandkörben in seiner Osdorfer Ausstellung

Foto: PR

am Wochenende im Freien aufhält,

möchte nicht nur das

schöne Wetter genießen, sondern

sich auch so richtig gut

ausgestattet unter freiem Him -

mel wohlfühlen – und dazu bieten

wir unseren Kunden bereits

seit dem Jahr 2001 ganz individuelle

Outdoor-Lösungen, von

der Sitzgruppe in verschiedenen

wetterfesten Materialien, dem

richtigen Sonnenschirm vom

kleinsten bis zum großen Frei -

armschirm des Herstellers

Glatz-Sonnenschirme sowie

hochwertige Strandkörbe mit

Liegefunktion.“

Ab ins Körbchen

Die Strandkörbe von Haus &

Garten bieten wirklich alles.

Zur Auswahl stehen verschiedene

Strandkorbmaße in der

Ein Monat, in dem alles

erlaubt ist? Herrlich! So

lädt der April Garten freun -

de ein, voll durchzustarten:

pflanzen, Beete auflockern,

versorgen, Rasen pflegen, neue

Gartenpläne in die Tat umsetzen.

Tipps dafür gibt es in der

Osdorfer Baumschule Wort -

mann, die jetzt am Sonnabend,

den 7. April zum kostenlosen

Bodentest einlädt. Zwischen 10

und 14 Uhr werden mitgebrachte

Erdproben aus Beetund

Rasen (mindestens 1 Liter)

von Bodenexperten analysiert.

„Für einen gesunden und üppigen

Garten ist es elementar

wichtig zu wissen, wie es um

den Boden bestellt ist“, weiß

Kay Wortmann. „Dabei geht es

nicht nur um den pH-Wert. Na -

türlich sollten Rhodo den dren,

Hortensien und Heidel beeren in

saure Substrate gepflanzt werden.

Aber die passende Bo den -

struktur, Nährstoffversorgung

und ein gesundes Bodenleben

sind ebenso Faktoren für glückliches

Gärtnern.“ Neu im Wort -

mann-Sortiment ist deshalb

Bio-Hochbeeterde und hochwertiger

Gartenkompost in 40-

Liter-Säcken.

Der Trend zum eigenen Obst

oder Gemüse auch in kleinen

Gärten hält in dieser Saison an.

Mehrfach tragende Hei del bee -

ren, Apfelsorten als Klein spa -

lier, Biokräuter und die ersten

Gemüsesetzlinge sind in der

Baumschule eingetroffen. Aber

auch edel darf es werden -

angesagt sind schwach wachsende

Nadelgehölze, die in

Pflanzkübeln oder Vorgärten

Viel Platz in der wetterfesten Outdoorlounge. Hier mit Verkaufs -

berater Frank Plüdemann und Heiko Bartels

Foto: PR

Breite, unterschiedliche Geflecht -

farben und natürlich viele verschiedene

Stoff-Dessins. „Hier

kann jeder Kunde seinen ganz

persönlichen Strandkorb finden,“

ist Heiko Bartels überzeugt.

Hochwertiges im Set

Die April-Aktion mit attraktiven

Set-Preisen für Garten mö -

bel hat schon in den vergangenen

Jahren gezeigt, dass der

Trend zum Hochwertigen für

den Garten, die Terrasse und

den Balkon geht. „Zahlreiche

Im Garten endlich durchstarten...

eine erlesene Figur machen.

Und natürlich setzen die Ex -

perten auf das passende Hand -

werkszeug. So vertritt der Os -

dorfer Familienbetrieb die

Firma Krumpholz, die noch traditionell

Gartengeräte von

Hand schmiedet. Neben verschiedenen

Äxte und Spaten

gibt es Werkzeuge für Linksund

Rechtshänder in verschiedenen

Gewichtsklassen und mit

unterschiedlich langen Stielen

aus Eschenholz. Ein Tipp für

zufriedene Kunden, die die

Aktion genutzt haben, können

sich viele, viele Jahre an den

neuen Gartenmöbeln erfreuen

und berichten sogar davon“, so

Fachverkäufer Frank Plüde -

mann von Haus & Garten.

Haus & Garten Ambiente

Osdorfer Landstr. 253

Tel.: 800 10 227

www.gartenmoebelhamburg-shop.de

Ausstellung geöffnet:

Mo.–Fr 10–18 Uhr,

Sa. 10–14.30 Uhr

Baumschule Johs. Wortmann hat neben Pflanzen und Zubehör auch noch jede Menge Experten-Tipps | PR

OSDORF

Mitten in Osdorf gibts die große Auswahl an Gartenpflanzen,

Pflanzkübeln und Zubehör, wie zum Beispiel Werkzeuge Fotos: PR

Freunde des gepflegten Rasens

ist der patentierte Löwenzahn-

Zieher, der in Sekunden das Un -

kraut samt Wurzel eliminiert.

Des Gärtners liebstes Stück ist

aber in der Regel die Gar ten -

schere. Deshalb freut sich das

Wortmann-Team, dass am 14.

April, die Firma Felco vor Ort

ist und zwischen 9 und 13 Uhr

mitgebrachte Felco-Scheren

reinigt und schleift. Kunden

dürfen sich an diesem Tag

außerdem über einen Rabatt

auf alle Felco-Produkte freuen.

Da macht der April-Garten

doch doppelt Freude.

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Am Osdorfer Born 52

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DorfStadt-Zeitung 05/201805.04.2018 • 9

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eingetroffen

So ein bunter

Terrassensommer

AUF DIE KNIE –

ES IST PFLANZZEIT!

7. April, 10–14 Uhr: Kostenloser Bodentest

14. April, 9–13 Uhr: Felco-Serviceaktion

Klassisch: Blockstreifen auf weißem Grund bringen das Ambiente

italienischer Eiscafés auf Terrasse und Balkon.

Foto: djd/Lewens

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Hontag – Breitag:

8 – 19 Uhr

6amstag: 9 – 1l Uhr

CLUB of COMFORT-Hosen sind dank Comfort-Bund und Stretch -

anteil im Stoff außerordentlich bequem.

Foto: CoC

Rechtzeitig zum Frühling

sind beim Herrenausstatter

Hansen & Co. neue CLUB of

COMFORT-Hosen eingetroffen.

Es bleiben keine

Wünsche offen, denn nie

war die Auswahl größer.

Außerdem gibt es die beliebten

Stretch-Hosen jetzt auch in

einer Vielzahl von neuen Farb -

tönen. Die Preise liegen zwischen

79,95 € und 89,95 €.

Eine Überraschung hält Hansen

& Co. gleich zu Saisonbeginn

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Viele Neuheiten bei Gudewer

Raffiniertes Korbgeflecht und ausgezeichnetes Design: Jetzt Trends bei Gudewer angucken

Höchste Qualität, Top-Mar -

ken und kreative Gar ten -

kultur - das zeichnet Gude -

wer – Die Garteneinrichter

bereits in dritter Generation

aus. Das weit über die

Grenzen der Hansestadt

hinaus bekannte Familien

Unternehmen bietet Design

führender Manufakturen wie

Dedon, Weishäupl, Manutti

oder Glatz und starken Marken

wie Kettal, Tucci oder Paola

Lenti. Im Showroom über zwei

Etagen liegt der Schwerpunkt

auf der exklusiven Möbelab -

teilung. Ergänzt wird das An -

gebot durch eine Boutique für

Wohnaccesoires, eine Grill ab -

teilung, Gartenbeleuchtung

sowie einer vielfältigen Aus -

wahl Pflanzen und dazu passender

Gefäße zum Beispiel von

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zum Sonderpreis von 59,95 €

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,,2 für 100 €“ angeboten, auch

in großen Größen. Ergänzend

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Farben zum Preis ,,2 für

79,95 €“ und „3 für 100 €“.

Hansen & Co. Herrenausstatter

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Kiebitzweg 2, Schenefeld

Tel.: 8 30 24 54

Atelier Vierkant, Outstanding

oder Poggi Ugo.

Inhaber Thies Gudewer

in seinem Showroom

Foto: PR

Die Trends für 2018

jetzt schon bei Gudewer

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Einblicke & Ausblicke: Erleben

Sie die neuen Outdoor-Kollek -

tionen bei Gudewer!

Das wird ein schöner Sommer

im Garten: Mit Dedon, Kettal,

Ein Eigenheim mit Garten

und Terrasse: So sieht auch

heute der Wohntraum der

meisten Bundesbürger aus.

Weil der Freisitz am Haus

im Sommer mindestens

ebenso häufig genutzt wird

wie das Wohnzimmer, investieren

Hausbesitzer fast ebenso

viel Liebe und Energie in die

Ausstattung der Terrasse. Ne -

ben einladenden und bequemen

Gartenmöbeln gehört ein

Sonnenschutz dazu, der nicht

nur funktional, sondern auch

ästhetisch überzeugt.

Die Auswahl an Farben, Struk -

turen und Mustern für Marki -

sentücher ist bei Herstellern wie

etwa Lewens riesig. Man sollte

sich daher vor der Auswahl

einer neuen Markise für eine

Farbwelt entscheiden, die zum

Haus, zur Terrassengestaltung

und zu den eigenen Vorlieben

passt. Warme und sonnige

Farben schaffen ein mediterranes

Urlaubsfeeling, kühle Far -

ben aus dem Blau- und Grau -

ELBVORORTE

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Paola Lenti, Manutti und Co.

erhält Ihre Traumterrasse eine

ganz neue Atmosphäre. Jetzt

Anschauen und Probesitzen -

herzlich willkommen bei Gu -

dewer – die Garteneinrichter

2018!

„In diesem Jahr gibt es un -

glaublich viele Neuheiten bei

uns im Showroom“, schwärmt

Inhaber Thies Gudewer.

„Besonders angetan haben es

mir die Love Mark Brands

Paola Lenti und Kettal mit

ihren stylischen Rope Flech -

tungen. Aber auch Neuzugänge

wie Tribú begeistern uns und

unsere Kunden.“

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Sülldorfer Landstraße 264–302

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spektrum wecken Assozia tio -

nen von Himmel, Wolken, Meer

und grenzenloser Freiheit.

Freundliche Grüntöne, die von

Gärten, Wiesen und Wäldern

inspiriert sind, strahlen Ruhe

aus und wirken entspannend.

Ruhe und Sicherheit wiederum

vermitteln auch gebrochene

Erd- und Sandtöne. Und wer

sich das quirlige Flair eines italienischen

Eiscafés nach Hause

holen will, liegt mit klassischen

Blockstreifen in kräftigen Far -

ben auf weißem Grund richtig.

Eine umfangreiche Übersicht

über Farbwelten, Dessins und

Strukturen bietet die Broschüre

„Stoffe zum Leben“, die unter

www.lewens-markisen.de -

Menü punkt Downloads – zum

Schmökern und Planen einlädt.

Individuelle Beratung und

Installation in den Elbvororten:

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Schenefelder Landstraße 281

Tel.: 87 30 32

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WasteWatcher+

sollen weitere

Kompetenzen erhalten

Den sogenannten „WasteWat -

cher+“ wird im Rahmen der

Sauberkeitsoffensive der Stadt

Hamburg eine bedeutende

Funk tion zugemessen. Nach

den Wünschen der Bezirksver -

samm lung Altona sollen deren

Be fugnisse nun aber noch ausgeweitet

werden. Derzeit sollen

sie vor allem kontrollieren, ob

Hundehalter die Hinterlassen -

schaften ihrer Lieblinge entfernen.

Jetzt soll sich die Kon trol -

le auch auf die Anleinpflicht

erstrecken, um den Hunde -

kontrolldienst zu entlasten. Ein

entsprechen der Antrag der

SPD-Frak tion wur de in der

Märzsitzung beschlossen.

Vorstellbar ist weiterhin nach

den Wünschen der Bezirks ver -

sammlung Altona, dass der

Hundekontrolldienst mit den

„Wastwatchern+“ im Verant -

wor tungsbereich der Ham bur -

ger Stadtreinigung zusammengeführt

werden kann. „Das von

der SPD-Fraktion Altona vorgeschlagene

Konzept ist zielführend,

schafft eine win-win-

Situation mit Synergieeffekten.

Der Volksmund würde verständlicher

formulieren: Man

kann auch drei Fliegen mit

einer Klappe schlagen“, sagt

Wolfgang Kaeser, Fach spre -

cher für Umwelt, Verbrau cher -

schutz und Gesundheit der

SPD-Fraktion Altona.

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10 • DorfStadt-Zeitung 05/201805.04.2018

W i r t s c h a f t

Die Rissener Antwort auf den Fachkräftemangel

Jürgen Wohler produziert drei Tage lang Wurst- und Salatsorten, zwischen Donnerstag und Sonnabend wird verkauft. Kunden stellen sich darauf ein | M. Krohn

RISSEN

Handwerksbetriebe kämpfen

schon lange um Nach -

wuchs und geeignete Fach -

kräfte. Aufgrund des demographischen

Wandels verschärft

sich die Situation zusehends.

Die Folge ist, dass sich

Bewerber den Arbeitgeber aussuchen

können, der ihnen die

besten Bedingungen bietet.

Auch hinzugezogene Flücht -

linge können nur bedingt zur

Entspannung beitragen, denn

die Anforderungen an die Fä -

hig keiten der Bewerber steigen

kontinuierlich, vor allem in

inhabergeführten Betrieben ist

eigenständiges und sehr kompetentes

Handeln gefragt.

Die Lösung des Problems liegt

vor allem in der Positionierung

der Betriebe. Denn wer sich als

Unternehmen nicht nur seinen

Kunden, sondern auch den ei -

genen Mitarbeitern und potentiellen

Bewerbern attraktiv präsentiert,

hat auf dem Markt

noch eine realistische Chance.

Auch Jürgen Wohler, Inhaber

der gleichnamigen Fleischerei

in Rissen, hat so seine Er fah -

rungen im Umgang mit Fach -

personal. „Ich habe zwei Jahre

lang intensiv gesucht – sowohl

für den Verkauf als auch für die

Produktion – ohne Erfolg!“ Für

den Familienbetrieb sind selb -

ständig und kompetent arbeitende

Mitarbeiter essentiell

wichtig. In ganz Hamburg lernen

derzeit vier Auszubildende

den Beruf des Metzgers. Die

meisten davon bei Großbe trie -

ben wie Edeka oder Rewe. „Die

sind in meinem Betrieb überfordert,

wenn sie mit der Herstel -

lung von 50 unterschiedlichen

Wurstsorten konfrontiert werden.

Da müsste ich mit der

Einarbeitung von vorn anfangen“,

analysiert Wohler die

Chance, einen der vorhandenen

Auszubildenden zu übernehmen.

Die Zeit für eine intensive

Einarbeitung fehlt dem Flei -

scher meister. Ein eigener Aus -

zubildender machte sich vor

kurzem gleich nach dem erfolgreichen

Abschluss seiner Aus -

bildung vom Acker. Eine andere

berufliche Perspektive außerhalb

des Fleischerhandwerks

war offenbar attraktiver…

Handwerkskammer und die

Han sestadt Hamburg haben

einen „Masterplan Handwerk

2020“ vereinbart, um dem

Fach kräftemangel entgegenzuwirken.

Ziel des Masterplans ist

es beispielsweise, Fachkräfte zu

motivieren, sich weiter zu qualifizieren,

zusätzliche optimale

Flächen für Handwerksbetriebe

zur Verfügung zu stellen und

Innovationen sowie die Be -

triebs nachfolge zu fördern. So

konnte im Rahmen der Zusam -

menarbeit zwischen Stadt und

Handwerkskammer beispielsweise

errreicht werden, dass 80

allgemeinbildende Schulen mit

rund 320 Handwerksbetrieben

kooperieren. Insgesamt haben

Schulen und Betriebe gemeinsam

mehr als 450 berufsorientierende

Aktivitäten bis 2012

durchgeführt. Daran haben

über 2.300 Schülerinnen und

Schüler praxisnah mitgearbeitet.

Außerdem stellt der Senat

der Hansestadt an, Betriebs be -

ratungen jährlich mit mehreren

zehntausend Euro zu fördern.

Das Gründungsprogramm für

Das Team der Fleischerei, Peggy Kriegbaum, Christin und Jürgen Wohler sowie Birgit und Rolf

Wohler vor dem Fachgeschäft in der Alten Sülldorfer Landstraße

Foto: Krohn

Meister des Handwers soll jungen

Hand wer kern die Über nah -

me eines Betriebes im Zuge der

Nach folge erleichtern, in dem

günstige Darlehen durch die

Investitionsbank des Landes

gewährt werden – all‘ diese

Maß nahmen halfen Jürgen

Wohler nicht.

Bastian Schneider berät Wirt -

schaftsunternehmen in über 40

Branchen im Deutsch spra chi -

gen Raum. In einem Interview

mit der Redaktion von fleisch -

wirtschaft.de sagt er: „Es wird

immer schwieriger, richtig gute

und passende Mitarbeiter für

den eigenen Betrieb zu finden –

und diese dann auch zu halten.

Dieses Problem betrifft durchweg

alle Branchen und jeden

noch so kleinen Betrieb. Ent -

spre chend stark ist die Konkur -

renz und umso wichtiger wird

es auch für kleine Metzgereien,

sich von den anderen abzuheben.

Gerade jetzt spielen die

aktuellen Ernährungstrends

und Entwicklungen dem traditionellen

Handwerk in die Hän -

de. Wer heute zeigt, dass er auf

ein sauberes und ehrliches

Hand werk, auf Qualität und

Transparenz setzt, hat schon

gewonnen. Das spricht auf der

einen Seite Kunden an, aber

genauso Menschen, die sich

damit identifizieren und sich

eine berufliche Tätigkeit in dieser

Branche vorstellen können.

Der Ruf als attraktiver und

moderner Arbeitgeber wird so

zum selbstverstärkenden Mar -

ken effekt und unverzichtbar,

um gute Arbeitskräfte zu be -

kom men und zu halten.“

Jürgen Wohler, der den Betrieb

in vierter Generation führt,

wähnt sich bereits gut aufgestellt.

„Die meisten meiner

Kun den sind Stammkunden,

und die schätzen die von unserer

Hand hergestellten Wurst -

sorten und Fleischsalate“. Das

hat sich auch nach der Um -

stellung der Öffnungszeiten

nicht geändert. Denn aufgrund

fehlender Fachkräfte hat Woh -

ler die Abläufe neu strukturiert,

um seine Kunden auch mit seinem

vergleichsweise kleinen

Team weiter mit seiner großen

Auswahl an frischen und individuellen

Fleischprodukten

ver sorgen zu können. So hat

der die Produktion gestrafft. Sie

findet derzeit an den ersten drei

Wochentagen statt. So kann er

sich ganz darauf konzentrieren.

Vor dem Wochenende können

seine Kunden dann nach Her -

zenslust einkaufen. Auch die

Frischhaltung ist kein Problem:

„Wir haben unsere Produkte

getestet. Wer am Donnerstag

frisches Fleisch und Wurst bei

uns einkauft, kann es ohne

Weiteres eine Woche lang

zuhause lagern“. Wohler steht

für die Frische und den Ge -

schmack seiner Waren ein, die

er selbst im Keller des Hauses

herstellt. Hohe Qualität und

Variantenreichtum sind ihm

wichtig. Dafür stellt er sich in

der Produktion auf neue Ar -

beits abläufe ein. Wer weiß,

vielleicht findet sich ja doch

irgendwann mal ein engagierter

Mitarbeiter oder eine Mit -

arbeiterin, die perfekt ins Team

passen. Ausschließen will Woh -

ler das nicht. Erstmal hat er aber

von Mitarbeitersuche genug.

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Bei der Volksspielbühne spuken dieses Frühjahr »Gode Geister«

Es spukt ordentlich im Ferienhaus des berühmten Krimiautors Jacob Kehlmann und seiner Frau

Susi. Die Beiden geistern seit ihrem frühen Tod unruhig durch das Haus, weil Jacob als Atheist

von Petrus nicht in den Himmel aufgenommen

wurde. Aus Liebe ging seine Frau Susi wieder mit

ihm hinunter auf die Erde.

Doch das Leben als Geister macht den Beiden

schwer zu schaffen. Besonders Susi vermisst die

weltlichen Dinge wie Essen, Trinken, Schlafen

und sich umarmen. Auch denkt sie viel darüber

nach, wie es wohl im Himmel sein könnte, ob sie

einen Schutzengel haben und ob sie auf der Erde

als Menschen immer alles richtig gemacht haben.

Sie sind froh, als sich ein junges Paar für das

Ferienhaus interessiert und sie wieder gegen die Langeweile ihren Schabernack treiben können.

So lassen sie z.B. Gegenstände durch die Luft fliegen oder Sachen verschwinden. Die Maklerin

Martina Weber, die das Haus schnellstmöglich verkaufen möchte, treiben sie mit ihren Scherzen

an den Rand des Wahnsinns. Doch der junge erfolglose Autor Simon Willis ist ein großer Fan von

Jacob Kehlmanns Werken und seine Frau Feli schwelgt in der romantischen Vorstellung, dass der

berühmte Schriftsteller in diesem Haus seine Bücher geschrieben hat.

Foto: VBR Rissen

Termine: 21.04., 19 Uhr; 22.04., 16 Uhr; 23.04. und 24.04., 20 Uhr; 28.04., 19 Uhr; 29.04., 16 Uhr

Ort: Aula der Schule Iserbarg, Iserbarg 2 | Eintritt: 7,–€ | www.volksspielbuehne.de

Pop-Perlen: acapella-Doppelkonzert

Im ca. 20-köpfigen Popchor Sounddrops

des Künstlernetzwerks „barner16“ aus

Altona fanden sich musikbegeisterte Laien

und Profi-Musiker mit und ohne Handicap

zusammen, die wahrlich engelsgleich singen:

Vor allem A-cappella-Cover-Versionen

von Popsongs der 80er Jahre bis heute,

z.B. von Beyonce, Coldplay, Jamie Cullum,

Leonard Cohen, Gotye, Pen tatonix sowie

weitere Perlen dieser Zeitspanne.

Leitung: Christoph Grothaus

Die ca. 50 SängerInnen von VocalExpress

präsentieren – ebenfalls A-cappella – ein

spannendes musikalisches Cover-

Programm aus dem Pop-Bereich mit meist

5stimmigen Chor-Arrangements. Das Repertoire enthält Songs von Robbie Williams über

Rammstein, Madonna und Kylie Minogue bis hin zu Coldplay.

Leitung: Paul Jungeblodt.

Termin: 16. April, 19:30 Uhr

Ort: Kulturkirche Altona, Bei der Johanniskirche 22

Eintritt: 10 € zzgl. VVK | www.kulturkirche.de

Foto: BRump

Tanz in den Mai im CASINO Schenefeld

Tanz in den Mai am 30. April 2018

um 21 Uhr im Casino Schenefeld:

Köstliche, spritzige Maibowle

zum Empfang, DJ Marib, der für

den Dance Floor im Event-

Bereich auflegt und viele gratis

Fun-Spiele versprechen einen

unterhaltsamen Abend.

An je einem Roulette-, Black

Jack- und Poker-Tisch können

die Gäste gratis spielen und sich

von den Croupiers die Spielregeln

erklären lassen. Zu gewinnen gibt

es Sachpreise, Jetons für das „echte“ Spiel und Freigetränke im Wert von über 500 Euro.

Der Eintritt beträgt 2 Euro (ab 18 Jahren mit Personalausweis).

Termin: 30. April 2018 ab 21 Uhr | Ort: Casino Schenefeld, Industriestraße 1, Schenefeld

Eintritt: 2,– € (mit Personalausweis!) www.casino-schenefeld.de

G E W I N N S P I E L

Sie wollen gewinnen? Dann sen den Sie uns eine Karte mit Stichwort »HansePferd«

an die DorfStadt-Zeitung, Bramweg 31, 22589 Hamburg oder per E-Mail

an Gewinn@dorfstadt.de. Einsendeschluss: 12. April 2018. Der Rechts weg ist ausgeschlossen.

Foto: Wallocha

Auf der HansePferd schlagen die

Herzen von Pferden und Reitern

höher. Die beliebteste Pferde -

messe im Norden präsentiert

ambitionierten Pferdesportlern,

Freizeitreitern und Einsteigern

ebenso wie Haltern und Züch -

tern ein umfangreiches und

5 x 2 VIP-

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die Messe

Das Beste für Pferd und Reiter

attraktives Angebot. Mehr als

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sche offen. Neben einer riesigen

Auswahl an Pferdesport zu be -

hör dürfen sich Besucher auf

viele weitere spannende

Aus stellungsbereiche wie

Pferdegesundheit und Fütte -

rung, Pferdehaltung, Transport,

Reiturlaub und Ausbildung so -

wie auf ein umfassendes Rah -

men programm freuen. Aus ge -

wiesene Publikumsmagnete sind

das Island-Dorf sowie der

Western- und Horsemanship-

Bereich. Die Stars der Hanse

Pferd Hamburg sind natürlich

die rund 300 Pferde und Ponys

unterschiedlicher Rassen in den

Vorführringen, in der großen

Show-Halle und auf dem

Außengelände der Messe.

HansePferd Hamburg

20.–22. April, 10–19 Uhr

Hamburg Messe

Eintritt: 11,50 €/8,50 €

www.hansepferd.de

Flohmärkte in den Elbvororten

Endlich wieder Flohmarkt-Zeit…

im April finden zahlreiche Flohmärkte mit

Kinderspielzeug und Kinderklamotten statt.

Hier werden Sie fündig:

Kinder-Flohmarkt

am 7. April von 8 bis 13 Uhr

auf dem Kirchengelände und im

Gemeindehaus Sülldorf

Sülldorfer Kirchenweg 187

www.kinderflohmarkt-suelldorf.de

Kinderkleider- und Spielzeugmarkt

im Frühling

am 7. April von 9:30 bis 12:30 Uhr

Im Hof der Ev. Familienbildung/

Bücherhalle Elbvororte

Sülldorfer Kirchenweg 1b

www.fbs-blankenese.de

Flohmarkt im Rahmen

der Rissener Ostermeile

am 8. April von 11 bis 14:30 Uhr

Auf der großen Wiese bei der Kirche

Raalandsweg 5

www.johannesgemeinde.de

www.bv-rissen.de

Flohmarkt

am 14. April von 11 bis 14 Uhr

Grundschule Schela

Schenefelder Landstraße 206

www.schela.de

Anmeldungen an elternrat@schela.de

Flohmarkt rund um’s Kind

am 21. April von 13 bis 16 Uhr

Katholische Schule Blankenese

Mörikestraße 16

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Termin: 11. April 2018, 20 Uhr

Eintritt: 15,– €

Ort: Goßlerhaus, Goßlers Park 1

www.foerderverein-gosslerhaus.de

IMPRESSUM

Die DorfStadt-Zeitung erscheint alle drei

Wochen donnerstags in den Elbvororten

bei MK Medien PR- & Eventagentur,

Bramweg 31, 22589 Hamburg.

Tel.: 87 08 016-0

Redaktion: redaktion@dorfstadt.de

Anzeigen: media@dorfstadt.de

Autoren:

Manuela Tanzen (m.tanzen@dorfstadt.de),

Wolf A. Wiegand (w.a.wiegand@dorfstadt.de)

Herausgeber/V.i.S.d.P.: Markus Krohn

Unverlangt eingesandte Manu skripte

und PR-Berichte werden nicht zurückgesandt

und nicht vergütet.

Wir behalten uns vor, die Texte und Bilder

nach Belieben zu verändern und zu veröffentlichen.

Ein Anspruch auf

Veröffentlichung besteht nicht.

Druck: WE-Druck, Oldenburg

© MK Medien PR- & Eventagentur

Nächste Ausgabe: 26. April 2018

Redaktionsschluss: 18. April 2018


12 • DorfStadt-Zeitung 05/201805.04.2018

Ein Theater für Kinder? Das

war vor gut 50 Jahren eine

Sensation in Hamburg. Und

die Idee kam so gut an, dass

es auch heute noch in der

Max Brauer Allee das ganze

Jahr über Theater für Kinder

gibt. Nicht nur Weihnachts -

märchen in der Adventszeit.

Vor ein paar Tagen feierten

Schau spieler, Intendanten, Re -

gisseure und Kinder das Ju bi -

läum im Allee Theater in Altona.

48 Jahre stand Uwe Deeken an

der Spitze des Hauses, stets

unterstützt von seiner Ehefrau

Barbara Hass, die für die einzelnen

Stücke mit großer

Fantasie und Kreativität unzählige

Kostüme entwarf und Texte

verfasste. 2009 wurde das Ehe -

paar mit der Senator-Bier mann-

Ratjen-Medaille für seine Ver -

dienste ausgezeichnet. Seit

2017 führt Intendant Marius

Adam das Theater erfolgreich

weiter.

Zum Jubiläum standen neben

Theaterleitung und Darstellern

wiederum die kleinen Gäste des

Theaters im Vordergrund: An -

hand von Briefen und Bildern,

die sie dem Theater in 50

Jahren geschickt hatten, wurde

ein buntes szenisches Pro -

gramm aufgeführt.

Dr. Carsten Brosda, Senator für

Kultur und Medien, feierte mit:

„Herzlichen Glückwunsch dem

Theater und den Kindern in

unserer Stadt! Das Theater für

Kinder ist eine ganz besondere

Perle unter den Hamburger

Bühnen, denn es macht mit seinen

liebevollen Inszenierungen

viele Kinder überhaupt erst zu

Theaterfreunden. Nicht nur auf

Grund der immer wieder groß -

artigen Momente mit den begeisterten

Kindern haben aber

auch die erwachsenen Besucher

viel Spaß an den Inszenie -

rungen. Mit Herrn Adam hat

das Haus einen neuen Inten -

danten gefunden, der das The -

ater für Kinder genau wie Uwe

Deeken und Barbara Hass mit

viel Herzblut und Engagement

in das nächste halbe Jahr hun -

dert führen wird.“

Der erste Künstlerische Leiter

am Theater für Kinder wurde

Eberhard Möbius, der den

Gründer des Theaters für Kin -

der zufällig an der Bushal -

testelle vor dem Theater kennen

lernte. In seiner Ansprache

erinnerte er sich zurück. Uwe

Deeken war gerade dabei,

Baumaterial in das Haus zu

schaffen. „Möbi“, der sich

schon seit seinen Tagen als

Schauspieler am Stadttheater

Wernigerode mit den Gedanken

trug, ein Theaterschiff zu be -

treiben, war erst skeptisch,

ALTONA

denn er hatte zusammen mit

Friedrich Schütter bereits

1963/64 an der Mundsburg die

Gründung von „Das Junge

Theater“ durchlitten. Doch das

Engagement des „tatkräftigen

Träumers“, wie es Möbius in

seiner Jubiläumsrede nannte,

machte ihn neugierig.

Die Premiere von „Pippi Lang -

strumpf“ am 27. Februar 1968

war ein Riesenerfolg, der natürlich

auch Eberhard Möbius

nicht verborgen blieb. Der

junge Direktor Deeken überraschte

immer wieder mit

ungewöhnlichen Ideen. Als die

dritte Premiere vorbereitet werden

musste, trafen sich die beiden

wieder an der Haltestelle.

„Hast Du nicht Lust, hier auch

mal zu inszenieren?“, war die

simple Frage. Und es passte.

Vom Termin, von der Zeit her,

vom Titel: „Rumsdiplums, der

Engel, der vom Himmel fiel“,

von Hans Ludwig. „Diesem

Pseudonym habe ich gern Folge

geleistet“, sagte Mö bius.

Damit begann eine Ära. Noch

heute gehört das Theater für

Kinder in Hamburg zu den

wenigen Theatern in Europa,

die das ganze Jahr über unterschiedliche

Stücke spielen und

immer wieder Premieren feiern

I m G e s p r ä c h

50 Jahre Theater für Kinder

Fassade und Foyer des Allee Theaters werden umgestaltet | Konrad Matzen

Der neue Eingangsbereich im Allee Theater in Altona. Die historische Fassade steht zwar nicht

unter Denkmalschutz, soll aber dennoch im selben Stil saniert werden. Abb: Architekt Godber v. Bernstorff

und Neues ausprobieren. „Schon

in der ersten Premierenarbeit

fand ich in der Truppe einen

ganz den Kindern zugewandten

Kreis. Bühnenbild und Kostüme

kamen aus fantasievoller

Hand.“ Das ist sicher auch

heute noch das Erfolgsrezept

des Privattheaters. Dazu gehörte

natürlich auch die glückliche

Arbeit mit begabten Autoren,

die für das Hamburger Publi -

kum schrieben. Der Erfolg des

„Räuber Hotzenplotz“ von

Ottfried Preußler überzeugte

den Kinderbuchautor sogar,

weitere Stücke für das Theater

zu schreiben.

Und es blieb nicht nur bei der

Spielstätte in der Max-Brauer-

Allee. An den Eingängen zu

den Hinterhöfen in Altona

schrieben die Initiatoren: „Mor -

gen, 15 Uhr, Kinderthe ater.

Eintritt frei!“. Die Kinder freute

es, sie kamen in Scharen. Und

die Schauspieler auch, die von

dieser Aufgabe erfüllt waren.

Die Theatermacher erfreuten

mit ihrem Engagement aber

nicht nur Kinder- und Eltern -

herzen. Sie machten auch Poli -

tik: Beispielsweise mit dem

wichtigen Stück, das Heinz

Wunderlich mit Eberhard Mö -

bius zusammen schrieb: „Die

Vier vom Kuddelmuddelplatz“.

Thema: fehlende Abenteuer -

spielplätze. „Die Neue Heimat

Nord schickte uns in 35 Groß -

wohnanlagen von Lübeck bis

München. Am Vorabend gab es

immer eine Diskussion der

Schauspieler mit den Kindern

und wir arbeiteten das Gehörte

nächtlich in die Aufführung.

Das blieb auch für die Baufirma

nicht ohne Wirkung. Wir spürten:

Theater kann etwas bewirken.“

erinnert sich Möbius.

Heute sind weder Eberhard

Möbius noch Uwe Deeken noch

diejenigen, die das Bühnen -

geschehen unmittelbar beeinflussen.

Nach einer unruhigen

Übergangszeit hat vor einem

Jahr Marius Adam als Inten -

dant wieder Fahrt in ruhigere

Gewässer aufgenommen. Das

Ensemble kümmert sich wieder

mehr um die phantastische

Ausgestaltung von Theater -

stücken. „Das Theater für

Kinder ist für mich wie eine

Märchenwelt. Man kann all

seine Fantasien, Wünsche und

Träume umsetzen und die

Arbeit wird von den Kindern

dankend angenommen. Es gibt

nichts Schöneres, als im

Zuschauerraum während und

nach der Vorstellung leuchtende

Das Forschungszentrum

DESY hat seine Strategie

für die nächsten Jahre be -

kanntgegeben. Damit legt

das Zentrum der Helm -

holtz-Gemeinschaft nach

einem umfangreichen Stra -

te gieprozess seine Schwer -

punkte in Wissenschaft und

Innovation fest sowie in der

Weiterentwicklung seiner gro -

ßen Forschungsanlagen. „Der

Wissenschaftsstandort hat brillante

Perspektiven: Wir entwickeln

den Campus in Ham -

burg gemeinsam mit unseren

Partnern von Bund, Stadt,

Universität Hamburg und weiteren

Forschungsinstitutionen

zu einem 'Welthafen der Wis -

senschaft'. Dies kann in den

nächsten 15 Jahren Milliarden-

Investitionen für den Aufbau

neuer Forschungszentren und -

anlagen mit sich bringen“, sagt

der Vorsitzende des DESY-

Direktoriums, Prof. Helmut

Dosch. „Eine ähnlich spektakuläre

Entwicklung macht der

Standort in Zeuthen, den wir zu

einem internationalen Zentrum

der Astroteilchenphysik ausbauen.“

Zeichen des Erfolgs: Großbri -

tan nien ist vor kurzem als 12.

Partnerland dem europäischen

Röntgenlaser European XFEL

beigetreten.

Zu DESYs Plänen für die nächsten

Jahre zählen unter anderem

der Bau des besten 3D-

Röntgenmikroskops der Welt,

die Erweiterung des Röntgen -

Augen zu sehen. Ich bin der

Familie Deeken sehr dankbar,

dass sie Vertrauen in meine

Arbeit gesetzt hat und mich

ihren Traum weiter verwirklichen

lässt. Sie haben vor 50

Jahren eine große Verant wor -

tung übernommen. Ich bin gerne

bereit, diese Verant wor tung zu

übernehmen und das Theater

für Kinder in die nächsten

erfolgreichen Jahre zu führen.

Dankbare Kinderaugen werden

es uns sicherlich immer wieder

danken.“, sagte Marius Adam.

Auch das Theaterhaus selbst

wird aufgemöbelt: Freunde des

Allee Theaters spendeten insgesamt

zweihunderttausend Euro

für die Umgestaltung des Ein -

gangsbereiches.

Noch wenige Wochen, dann

wird der berühmt-berüchtigte

Brillante Perspektiven für Wissenschaftsstandort

Strategie 2030 – DESY stellt die Weichen für Forschung und Innovation | Konrad Matzen

BAHRENFELD

Blick in den XFEL-Tunnel.

Foto: DESY

lasers European XFEL, ein

neues Center for Data and

Computing Science sowie die

Stärkung von Technologie -

trans fer und Innovationen. „Ich

gratuliere dem Forschungs zen -

trum DESY zu dieser mutigen

und weitsichtigen Strategie“,

sagt Prof. Otmar D. Wiestler,

der Präsident der Helmholtz-

Gemeinschaft. „Wenn wir die

großen gesellschaftlichen He -

raus forderungen systemisch

und nachhaltig angehen wollen,

Spiegeltunnel in den Thea ter -

saal geschlossen und der neue

lichtdurchflutete Eingangs be -

reich wird eröffnet. Dort, wo

sich das alte, kaum genutzte

Café befand, wird Ende April

hoffentlich das neue Foyer fertiggestellt

sein. Schon von weitem

wird man dann an der

Max-Brauer-Allee das Allee

The ater erkennen und sich auf

den Besuch der Vorstellungen

freuen können. Die DorfStadt-

Redaktion wünscht dem The a ter

und allen Beteiligten weitere 50

Jah re voller Phantasie und

glücklicher Träume auf der Büh -

ne – und natürlich toi, toi toi!

Theater für Kinder

Max-Brauer-Allee 76

Tel.: 38 02 38 13

www.alleetheater.de

Aktuell im Theater für Kinder

Konrad oder Das Kind aus der

Konservenbüchse

Was tust du, wenn plötzlich ein Kind im Wohnzimmer steht,

das du nicht bestellt hast? Ein Laborkind aus dem Katalog?

Frau Berti Bartolotti jedenfalls ist überfordert, als sie eine

riesige Konservenbüchse geliefert bekommt, aus der ein

Junge steigt. Konrad ist außergewöhnlich artig, vorbildlich

erzogen und sehr gebildet. Frau Berti Bartolottis Lebensge -

fährte ist begeistert. Konrads neue Mitschüler weniger. Nur

Kitty mag Konrad sehr gerne und wird seine Freundin.

Als sich herausstellt, dass Konrad eine Fehllieferung war und

die Fabrik ihn zurückhaben will, schmieden Frau Berti und

Kitti einen Plan. Kitti startet ein „Umerziehungsprogramm“,

damit Konrad ein richtig frecher und wilder Junge wird und

die Fabrik ihn überhaupt nicht zurück haben will.

Die Geschichte, die Christine Nöstlinger 1975 erfunden hat,

ist im Zeitalter von Genmanipulation, der Diskussion um

Designer-Babys und Helikoptereltern aktueller denn je.

Genauso wie die Frage, wie wir mit Menschen umgehen,

die anders sind. Darüber hinaus ist sie aber vor allem ein

großer und spannender Spaß für die ganze Familie!

Wiederaufnahme ab 14. April 2018 um 15 Uhr

Vorstellungen bis zum 3. Juni 2018 jeweils

Sonnabend und Sonntag um 15 Uhr

Neubearbeitung und Regie: Sascha Mink

Bühne und Kostüme: Katia Diegmann

Mit: Alexander Schönberg, Maren Meyer, Laurens Schmidt,

Doris Pigneter, Jana Lou und Bodil Strutz

Empfohlen für Kinder ab 5 Jahren

Karten: www.alleetheater.de

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turen und brillante Köpfe.

DESY hat nun wichtige Wei -

chen gestellt, um auch weiterhin

die Bestandteile der Materie

und die zwischen ihnen wirkenden

Kräfte auf höchstem internationalen

Niveau untersuchen

zu können. Damit werden wir

für Spitzenforscher aus aller

Welt noch attraktivere For -

schungsbedingungen schaffen.“

www.desy.de

Foto: Flügel

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