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Dahlem & Grunewald extra Nr. 5/2017

Journal für Dahlem, Grunewald und Schmargendorf - Oktober/November 2017

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6 Dahlem & Grunewald extra Historie und Kultur bewahrt haben. Sie finden als kunstliebende Gemeinschaft wie der Hausherr sagt, als “seine Wohnpartner“ gerne bei den von ihm und seiner Frau veranstalteten Lesungen, Musikvorführungen, Buchvorstellungen, aber auch Feten und Essen zusammen. Von Caputh nach Berlin… Wie einmal alles begann, erzählt mir der Hausherr, der bereits im neunten Lebensjahrzehnt angekommen ist, an diesem Vormittag ausgiebig, verfällt dabei immer wieder ins Plattdeutsch seiner Heimat: Die Liebe zur Natur und Kultur wurde ihm wohl in die Caputher Wiege gelegt, die unweit des Verborgene Plätze laden im Garten zum Innehalten. Schwielowsees stand. Havellotsen waren seine Vorfahren, die später, als Berlin nach den begehrten Glindower Ziegelsteinen rief, mit Kähnen und Schiffen über die Havel fuhren, diesen Bedarf zu erfüllen. Der Großvater schiffte als Dreizehnjähriger Theodor Fontane über den See nach Petzow, wo auch Lenne´s Verschönerungstour Zeichen setzte. www.autohaus-pusch.de Wilhelm Pusch Kraftfahrzeuge GmbH & Co. KG Mecklenburgische Straße 23 14197 Berlin ☎ 030 / 82 09 07-0 Mo.– Fr. 6.30 –19.30 Uhr Service & Ersatzteile* für alle Marken / * Wir reparieren nur mit Erstausrüstern

Dahlem & Grunewald extra 7 Das Bürgerhaus in der Kösener Straße 4 heute. Der Garten und die Mistkuhle zogen den Jungen Wilfried schon damals magisch an. Da mussten Tomatenpflanzen hochgebunden und gedüngt werden, und im Wald versuchte er mit „gemopsten“ Akazien und Birken ein versandetes Stück neu zu begrünen. Daheim wurde Hausmusik gepflegt, der Vater arbeitete bei AEG-Telefunken, spielte Geige, Sohn und Tochter mehrere Instrumente. Noch heute erinnert das alte Klavier, auf dem bereits Liszt spielte, im Schmargendorfer Domizil an diese Tage. „In Caputh bin ich geboren und habe dort wirkliches Heimatgefühl entwickelt“, erinnert sich Wilfried Schuh und beschreibt seinen Werdegang weiter: „In Potsdam bin ich geschult und in Berlin habe ich studiert.“ Dort wurde er auch Schüler des Architekten der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche, Egon Eiermann. 1961 kam Schuh als politischer Flüchtling in den Westen. Als Architekt mit viel Sinn für Kunstgeschichte arbeitete er im „eigentlichen Herzen der Mark Brandenburg“, in Berlin, als technischer Leiter einer Bauträgergesellschaft im Sanierungsbetrieb. Er wurde, vom sozialdemokra- RHEUMA? Wir helfen Ihnen. Ihr Sanitätshaus in der Berkaer Straße 41. 030-68 24 47 50

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