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Lankwitz extra Nr. 5/2017

Journal für Lankwitz und Umgebung - Oktober/November 2017

16 STLW

16 STLW Lankwitz extra Mit Kontinuität und Wandel in eine erfolgreiche Zukunft Dr. Brigitte Hausmann, neue Leiterin des Kulturamtes Zierlich, dunkle Haare und ein großes Kunstverständnis: Als neue Leiterin des Kulturamtes Steglitz-Zehlendorf erinnert Dr. Brigitte Hausmann nicht nur optisch an ihre Vorgängerin Doris Fürstenberg, die nun nach vierwöchiger Einarbeitungszeit ihrer Nachfolgerin das Kulturzepter übergeben hat und damit eine solide Basis, auf welche die erfahrene Kunsthistorikerin und Master of Business Administration (MBA) bauen kann. Dr. Brigitte Hausmann ist sich wohl der Leistung bewusst, die in dem Lebenswerk von Doris Fürstenberg steckt, mit der sie sich „auf einer Wellenlänge“ fühlt. Sie erklärt: „Auf meine Vorgängerin ist das hohe Niveau Dr. Brigitte Hausmann der Schwartzschen Villa zurückzuführen. Einerseits hat sie über die Jahre vielen guten Künstlern Chancen geboten, andererseits unzählige kulturinteressierte Menschen erreicht. Mit einem ausgewogenen Gleichgewicht von Kontinuität und Wandel möchte ich ihr Lebenswerk und die Galerie weiterentwickeln.“ – Ein passender Zeitpunkt wie es scheint, wo sich doch auch im Bezirk derzeit vieles neu ordnet und positioniert. Weiterentwickeln und Akzente setzen Die gebürtigen Regensburgerin Brigitte Hausmann, die Philosophiegespür in Paris entwickelte und Kunsterfahrung in Rom sammelte, hatte in der Vergangenheit unterschiedlichste Leitungsfunktionen an Kunstvereinen und Museen inne und sorgte mit dafür, dass Mitte der 90er-Jahre die zeitgenössischen Kunst Einzug ins Georg-Kolbe- Museum hielt. Sie begleitete im Einstein-Jahr 2005 zahlreiche daran orientierte Kunst-Projekte im öffentlichen Raum, mit denen es gelang, elegant die Brücke zur Gegenwart zu schlagen. In den letzten Jahren war sie Direktorin der prominenten Bad Reichenhaller Kunstakademie, wo sie um die 15 Ausstellungen pro Jahr und das vielschichtige Rahmenprogramm erstellte. Seit den 90er-Jahren hat Dr. Brigitte Hausmann eine Wohnung in Berlin und fühlt sich seit jeher mit der umfangreichen städtischen Kulturszene, dem Bezirk – und nicht zuletzt der Schwartzschen Villa – stark verbunden. Da man in der Villa künstlerische Präsentation und Produktion vereint findet, wo Probebühne, Druckstudio und Fotolabor zur Verfügung stehen, will sie in der Zukunft über Projekte diesen besonderen Vorteil vermehrt nutzen. Ihr liegt daran, die bestehenden Künstlerkontakte weiter zu pflegen, aber auch daran, Bestehendes weiterzuentwickeln und neue Akzente zu setzen. Brigitte Hausmann will die Kultur und zeitgenössische Kunst mithilfe ihrer vielfachen Aufgaben zukünftig stärker internationalisieren und über Steglitz-Zehlendorf hinaus bekannter machen. Dabei dürften ihre jahrelange Erfahrung als Kuratorin, ihr kunsthistorisches Know-how, aber auch ein tiefsitzendes kaufmännisches Verständnis wertvolle Partner sein. Die Kulturamt-Leiterin ist interessiert, neben der attraktiven, doch platzbegrenzten Galerie der Schwartzschen Villa zukünftig auch andere reizvolle Einrichtungen im Bezirk

Lankwitz extra 17 Blick nach vorn in eine erfolgreiche Zukunft. für Ausstellungen und Projekte zu finden. Dabei blickt sie hoffnungsvoll auf eine Fortsetzung der Kooperation mit dem Boulevard Berlin, der mit viel Kunstverständnis bereits häufiger seine Räume zur Verfügung stellte und damit hilft, auch Menschen außerhalb von Museum und Galerie die Kunst näherzubringen. Schaut auf diesen Bezirk „Natürlich freue ich mich auch auf neue spannende Kontakte und damit die Erweiterung und Vertiefung des Netzwerkes rund um Kulturamt und Schwartzsche Villa, die immerhin Mitglied im Arbeitskreis Kommunale Galerien ist“, betont Brigitte Hausmann und denkt dabei auch an den Fachbereich Regionalgeschichte und die beiden bestehenden Heimatmuseen. Sie weiß: „Der Bezirk besitzt so viele ausbaufähige Themen, die von überragender internationaler Bedeutung, aber auch für den Tourismus wichtig sind.“ Als Beispiel nennt die Kulturamt-Leiterin den Bereich Stadtentwicklung, in dem der Bezirk Steglitz-Zehlendorf namhafte Architekten wie Bruno Taut mit der dazugehörigen geschichtsträchtigen Siedlungs- Architektur vorweisen kann. – Und auch als Tummelplatz der Nobelpreisträger sei Steglitz- Zehlendorf ein Vorzeige-Bezirk, der anlässlich der bevorstehenden „100 Jahre Groß-Berlin“ im Jahr 2020 ein wichtiges Wörtchen mitreden sollte. Den Focus deutlicher auf den Bezirk zu lenken, dazu leistete bereits Doris Fürstenberg mit dem Kulturamt gute Vorarbeit: Indem sie den Kulturtag “Jenseits von Mitte“ einführte, machte sie auf die hohe Dichte renommierter Kultureinrichtungen in Steglitz-Zehlendorf auf- WERBUNG FÜR BERLIN Reklame-Werkstätten Konrad Moritz GmbH Lichtreklame Firmenschilder Autobeschriftungen Bauschilder Neon Praxisschilder Montage-, Reparaturund Wartungsservice Jungfernstieg 4 · 12207 Berlin · Tel. 030 / 824 18 42 · info@werbungfuerberlin.de

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