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Pruemer Woch 07.04.2018

Pruemer Woch

Jahrgang 02 - Woche 14 Wochenblatt des Trierischen Volksfreunds für Arzfeld, Obere Kyll und Prüm SA/SO, 7./8. April 2018 ANZEIGE IN TEILEN DIESER AUSGABE ENTHALTEN: GLOBUS BAUMARKT Heilig-Rock-Tage: Das musikalische Angebot des Bistumsfests von 13. bis 22. April in Trier steht. SEITE 6 Die Mountainbike-Saison startet: Fahrt mit beim großen Volksfreund-Bike- Day! Infos auf SEITE 11 BILD DER WOCHE PRÜM Zwar zeigt die Skulptur von Bildhauer Johann Baptist Lenz am Prümer Tiergartenplatz Geißlein, Rinder und Hühner – Tiere eben. Benannt nach ihnen ist der Platz aber nicht, wie die Tafel davor erklärt. „Tier“ steht in diesem Fall für das Ursprungswort „dürr“ – dürre Gärten also müssen es gewesen sein, als der Name entstand. (FPL)/FOTO: FRITZ-PETER LINDEN Liebe Leserinnen und Leser. In der Rubrik „Bild der Woche“ zeigen wir Ihnen Orte, Plätze, Ausblicke, die besonders schön, interessant oder speziell sind. Dabei sind Sie, liebe Leserinnen und Leser, gefragt. Bitte senden Sie uns Ihr Lieblingsfoto aus dem Prümer Land zu. Gehen Sie also bitte auf Motivsuche und mailen Sie uns Ihre Bilder an redaktion@ die-woch.de. Beschreiben Sie kurz das Foto und warum Sie es ausgewählt haben. Dazu Ihren Namen, Ihre Anschrift und für interne Rückfragen Ihre Telefonnummer. Vielleicht erscheint Ihr Foto dann schon bald auf der Titelseite der Woch. Die Wegepaten sind derzeit unterwegs, um die Wanderwege für die beginnende Saison vorzubereiten. Die Beschilderung sollte so sein, dass keine Karten oder Navis erforderlich sind. Von Stephan Sartoris Wanderspaß dank Wegepaten Sie sorgen dafür, dass die Tour nicht zum Orientierungslauf wird Weg mit dem Winterschmutz: Wegewart Achim Kugel reinigt die Hinweisschilder im Kurpark in Daun. FOTO: STEPHAN SARTORIS DAUN/BITBURG/PRÜM Die Region Trier ist ein Wanderparadies. Gleich drei Premiumsteige führen in die Römerstadt: Eifelsteig, Moselsteig und Saar-Hunsrück- Steig. Premiumsteig – diese Auszeichnung des Deutschen Wanderinstituts ist kein Selbstläufer. Der hohe Qualitätsstandard muss immer wieder aufs Neue bestätigt werden, es gibt regelmäßige Neuzertifizierungen. Beim Thema Qualität spielen die Wegepaten eine besondere Rolle. Wie zum Beispiel Achim Kugel von der Eifelvereins-Bezirksgruppe Vulkaneifel. Gerade jetzt, wenn die Wandersaison beginnt, haben er und andere ehrenamtliche Mitstreiter viel zu tun. Was den Eifelsteig angeht, ist Achim Kugel als Wegepate für einzelne Abschnitte verantwortlich. Aber nicht nur das: Der 69-Jährige ist auch Wegewart der Eifelvereins-Bezirksgruppe Vulkaneifel, und das bereits seit dem Jahr 2000. In dieser Funktion lädt er die Wegepaten (21 gibt es auf Bezirksebene), die für Teilabschnitte zuständig sein, regelmäßig zu Treffen ein, um beispielsweise Tipps fürs richtige Markieren zu geben. Als Bezirkswegewart ist Kugel innerhalb des Vulkaneifelkreises für die Hauptwanderwege des Eifelvereins bis zu den Kreisgrenzen verantwortlich. Die Wege werden einmal im Jahr, im Frühling, abgegangen. Kugel: „Wir schauen, ob ein Weg begehbar ist und alle Markierungen vorhanden sind. Wenn Bäume beseitigt werden müssen, melden wir das den jeweiligen Touristinformationen im Kreis. Selber Hand anlegen dürfen wir aus Versicherungsgründen nicht.“ Auch das Überprüfen der Standfestigkeit von Brücken und Geländern gehört zu den Aufgaben der Wegepaten. Laut Kugel werden auch immer mehr Eifelsteig-Markierungszeichen mitgenommen, „offenbar ein beliebtes Souvenir“, hat er festgestellt. Um die Bäume zu schonen, haben sich die Wegewarte davon verabschiedet, Hinweisschilder an die Bäume zu nageln, „nur noch an Totholz“, erklärt der 69-Jährige. Auch das Sprühen, eigentlich umweltschonend, wird nicht mehr so oft angewandt, auch weil die Farbe nicht lange hält. Um den Wanderern frühzeitig zu signalisieren, wo es langgeht, werden die Hinweisschilder seit einigen Jahren „auf Sicht” angebracht. Das heißt frontal und nicht mehr parallel zum Weg, wie es früher üblich war. Falls sich Wanderwege kreuzen und Schilder an einem Pfosten angebracht werden, gibt es eine Vorgabe: Je höherwertig ein Weg ist, desto höher sollen die Markierungen angebracht sein. Ganz oben die Embleme der Fernwanderwege wie Eifel- und Moselsteig, darunter die Hauptwanderwege und zum Schluss die regionalen Wege. Zudem gibt es in regelmäßigen Abständen Erinnerungsschilder, „der Wanderer soll sich so sicher wie möglich fühlen“, sagt Kugel. Auch weil viele heute anders als früher keine Karten mehr dabei haben. Deshalb gilt das Motto für die, die die Wege betreuen: „Premiumwanderwege soll man ohne Karte und Navi bewältigen können.” Der Wandertourismus boomt, stellt auch Achim Kugel erfreut fest, auch seien zunehmend jüngere Leute auf den bekannten Wanderwegen anzutreffen. Den Wegewart selbst zieht es gern auch mal zu Wandertouren ins Ausland. „Auf gut 800 Kilometer komme ich durchschnittlich im Jahr“, erzählt der Dauner beim Treffen im Kurpark, wo er Schilder vom Winterschmutz befreit. Sein Wunsch: „Dass sich noch mehr Menschen finden, die Wegepaten werden wollen. Der Bedarf ist da, engagierte Leute können wir immer brauchen. Wer Interesse hat, kann sich gern bei mir melden.“ (Kontakt: Telefon 06592/2566, E-Mail de). wander-acku@t-online. Weitere Infos zu den drei Premiumsteigen lesen Sie auf Seite 3 B 421 wird gesperrt HALLSCHLAG (red) Wegen Bauarbeiten wird die Bundesstraße 421 zwischen Hallschlag und Kronenburg ab Montag, 9. April, gesperrt. Eine Umleitung über Losheim, Udenbreth und Dahlemer Binz (B 265, L 110 und B 51) wird ausgeschildert. Die Sperrung, von der auch die L 22 Richtung Berk und Frauenkron betroffen ist, dauert voraussichtlich bis 18. Mai. Anschließend sind weitere Arbeiten im Zuge der B 421 in der Ortslage Hallschlag geplant. Demo für die Wissenschaft TRIER (red) Sie wollen damit aufmerksam machen, dass Wissenschaftsfeindlichkeit, von Leugnung des Klimawandels bis hin zu absurden Verschwörungstheorien, eine Bedrohung der offenen demokratischen Gesellschaft ist. Wissenschaft sollte als gemeinsames Gut begriffen werden, das Politik und Gesellschaft hilft, Entscheidungen wissensbasiert und im öffentlichen Interesse zu treffen. Deshalb planen die Organisatoren des „March of Science“ am Samstag, 14. April, einen Demonstrationszug vom Viehmarktplatz (14 Uhr) durch die Innenstadt bis zur Porta Nigra, an der die Kundgebung stattfindet. Dort Beilagenhinweis werden Professor Michael Jäckel, Präsident der Universität Trier, Professorin Helga Schnabel-Schüle, Geschäftsführende Leiterin des Zentrums für Lehrerbildung, Andrea Maurer, Professorin für Soziologie mit dem Schwerpunkt Wirtschaftssoziologie, sowie Dr. Michael Schmidt-Salomon, Philosoph und Schriftsteller, Ansprachen halten. • Der „March for Science“ brachte im vergangenen Jahr weltweit über eine Million Menschen auf die Straßen. In diesem Jahr werden am 14. April Demos und Veranstaltungen in mindestens 15 deutschen Städten stattfinden. Keine Panik: Probealarm lässt Handys klingeln REGION (red) Wenn am Montag, 9. April, gegen 11 Uhr das Mobiltelefon klingelt und eine Katastrophenwarnung anzeigt, gibt es keinen Grund zur Unruhe: Es handelt sich um eine Testwarnung von Nina, der Notfall-Informationsund Nachrichten-App des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK). Die Warnung wird bei allen für Nina registrierten Nutzern in Rheinland-Pfalz ausgelöst. Nach spätestens einer Stunde folgt die entsprechende Entwarnung. Die Warn-App Nina für Smartphones ist kostenlos in den In Teilen dieser Ausgabe liegen Prospekte bei von Globus, Centershop Daun, E-Center, Lidl, Nah & Gut, Neukauf, Penny, Poco, REWE, Möbel Roller, SB Möbel Boss, Treff 3000, Woolworth, Schuh Germann, Stabilo. Wir bitten Sie, liebe Leserinnen und Leser, um Beachtung. App-Stores erhältlich. Sie bezieht Daten hauptsächlich vom Modularen Warnsystem, das von Bund und Ländern für Warnungen des Zivil- und Katastrophenschutzes eingesetzt wird. Das System ist in Rheinland-Pfalz beim Lagezentrum in Mainz vorhanden. Zwei weitere Auslösestellen sind in der Feuerwehrleitstelle Ludwigshafen sowie in der Integrierten Leitstelle Trier einsatzbereit. Zusätzlich enthält die App aktuelle Informationen vom Deutschen Wetterdienst sowie Pegelstände der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes. Produktion dieser Seite: Mechthild Schneiders FELSENLAND SÜDEIFEL UND FLOW FREUNDE TRIER LADEN SIE EIN ZUM Volksfreund-Bike-Tag am 7. und 8. April 2018 in Irrel! Lassen Sie sich am Samstag, 7. April auf dem Gelände der Gemeindehalle Irrel von namhaften Bike-Herstellern sowie Einzelhändlern der Region Neuheiten vom Carbon-Bike bis hin zum E-Mountain-Bike präsentieren. Die Fachleute stehen Ihnen von 10 bis 16 Uhr Rede und Antwort. Am verkaufsoffenen Sonntag in Irrel, dem 08. April, wird es von 10 bis 16 Uhr eine freie Ausfahrt geben. Hierzu wird eine Rundstrecke ausgeschildert, bei der Sie auf der ca. 42 Kilometer langen Strecke die Region rund um Irrel erfahren können. Start und Ende der Tour ist das Gelände der Gemeindehalle Irrel. Wichtig: Der Streckenverlauf wird an wenigen Stellen den Straßenverkehr kreuzen. Daher weisen wir darauf hin, dass die Straßenverkehrsordnung zu beachten ist. Minderjährige dürfen nur in Begleitung eines Erziehungsberechtigten die Strecke befahren. Darüber hinaus werden an den beiden Tagen Spezial-Kurse angeboten. Infos dazu finden Sie unter www.trailtouren.de/termine Der gleichzeitig stattfindende Frühlingsmarkt, ein kostenfreies Kinder-Fahrtechnik-Training, sowie ein Catering-Angebot vor Ort machen den Tag zu einem Erlebnis für die ganze Familie. Anzeige Wir freuen uns auf Sie! DER TV BEWEGT RADFAHREN

Lifestyle Juni 2018