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Trierer Woch 07.04.2018

Trierer Woch

Jahrgang 02 - Woche 14 Wochenblatt des Trierischen Volksfreunds für die Stadt Trier SA/SO, 7./8. April 2018 Gute Aussichten: Die Arbeitslosigkeit in der Region Trier ist im März gesunken. SEITE 8 Heilig-Rock-Tage: Das musikalische Angebot des Bistumsfests von 13. bis 22. April in Trier steht. SEITE 6 Die Mountainbike-Saison startet: Fahrt mit beim großen Volksfreund-Bike- Day! Infos auf SEITE 11 Wie die Wegewarte die Premiumsteige für die Wandersaison vorbereiten. Die Beschilderung sollte so sein, dass keine Karten oder Navis nötig sind. Von Albert Follmann TRIER/SCHWEICH/ZEMMER Die Region Trier ist ein Wanderparadies. Gleich drei Premiumsteige führen in die Römerstadt: Eifelsteig, Moselsteig und Saar- Hunsrück-Steig. Premiumsteig – diese Auszeichnung des Deutschen Wanderinstituts ist kein Selbstläufer. Der hohe Qualitätsstandard muss immer wieder aufs Neue bestätigt werden, es gibt regelmäßige Neuzertifizierungen. Beim Thema Qualität spielen die Wegewarte eine besondere Rolle. Die Woch hat drei von ihnen getroffen und sie nach ihren Aufgaben und Eindrücken befragt. Gerade jetzt, wenn die Wandersaison beginnt, haben die Ehrenamtler viel zu tun. Prüfung zweimal im Jahr Ohne sie läuft nichts Zur Ausrüstung der Wegewarte gehört neben Astschere und Säge ein Silikonkleber zum Anbringen der Schilder an Bäumen. Die Wegewarte Gerhard Schwarz, Dietger Härtel und Helmut Lauströer (von links) inspizieren den Eifelsteig bei Trier. Alles soll für die Wandersaison perfekt sein. FOTOS (3): ALBERT FOLLMANN Eine gut sichtbare und eindeutige Beschilderung ist das A und O fürs Wandervergnügen. Klaus Lauströer ist Bezirkswegewart des Eifelvereins und Wegepate für den Moselsteig im Abschnitt von Trier bis Schweich. Er und seine Kollegen müssen zweimal im Jahr, im März und im September, ihren Zuständigkeitsbereich abgehen. Lauströer: „Wir schauen, ob der Weg nach dem Winter begehbar ist und alle Markierungen vorhanden sind. Wenn Bäume beseitigt werden müssen, melden wir das; kleinere Arbeiten wie das Freischneiden von zugewachsenen Schildern übernehmen wir selbst.” Auch das Überprüfen von Brücken und Geländern gehört zu den Aufgaben der Wegepaten. Alles müsse stabil sein, um möglichen Unfällen vorzubeugen, sagt Dietger Härtel. Er betreut den Eifelsteig-Abschnitt von Zemmer-Daufenbach bis zum Weishaus in Trier. Über die Begegnung werde ein Protokoll angefertigt. Je nach Zuständigkeit übernehme entweder die Kommune, das Forstamt oder ein Planungsbüro die Schadensregulierung. Doch nicht nur das Wetter ist für Schäden verantwortlich. Laut Wegewart Gerhard Schwarz, der für den Eifelsteig im Raum Zemmer zuständig ist, nimmt der Vandalismus auf Wanderwegen zu. „Markierungspfosten werden umgelegt und Schilder abgerissen, und das sind beileibe nicht nur Kinderscherze.” Um die Bäume zu schonen, haben sich die Wegewarte weitgehend davon verabschiedet, Hinweisschilder in die Bäume zu nageln. Auch das Sprühen, eigentlich umweltschonend, wird nicht mehr so oft angewandt, weil es sehr aufwendig ist und die Farbe nicht lange hält. Stattdessen wird immer mehr geklebt. Der Baukleber, sagt Bezirkswegewart Lauströer, gehöre mittlerweile zur Standartwerkzeugausrüstung der Wegepaten des Moselsteigs. Zunächst werde die Baumrinde geglättet, dann das Silikon aufgebracht und das Schild angeklebt. Um den Wanderern frühzeitig zu signalisieren, wo es langgeht, werden die Hinweisschilder seit einigen Jahren „auf Sicht” angebracht – das heißt frontal und nicht mehr parallel zum Weg, wie es früher üblich war. Falls sich Wanderwege kreuzen und Schilder an einem Pfosten angebracht werden, gibt es sogar eine hierarchische Vorgabe: Je höherwertig ein Weg ist, desto höher sollen die Markierungen angebracht sein. Ganz oben die Embleme der Fernwanderwege wie Eifel- und Moselsteig, darunter die Hauptwanderwege und zum Schluss die regionalen Wege. Etwa alle 200 Meter sollen Markierungen angebracht sein. Wegewart Gerhard Schwarz nennt das Beruhigungszeichen. „Die Wanderer sollen immer das Gefühl haben, auf dem richtigen Weg zu sein. Premiumwanderwege soll man ohne Karte und Navi bewältigen können.” Der Wandertourismus boomt, und es sind zunehmend auch jüngere Semester, die sich auf den Fernwanderwegen tummeln. Das bestätigen auch unsere Wegewarte. Viele Urlauber nähmen sich vor, nach und nach alle Etappen abzuarbeiten. Der Eifelsteig führt von Aachen nach Trier, er ist 313 Kilometer lang und ist in 15 Tagesetappen zwischen 14 und 28 Kilometern Länge eingeteilt. Der Moselsteig ist 365 Kilometer lang und führt von Perl an der deutsch-luxemburgischen Grenze bis zur Moselmündung nach Koblenz. Er hat 24 Etappen. Der Saar-Hunsrück- Steig verläuft über 410 Kilometer von Perl über Idar-Oberstein bis nach Trier oder Boppard. Der Eifeler Wegewart Gerhard Schwarz sieht insbesondere beim Eifelsteig noch ein strukturelles Defizit. Die Beherbergungsmöglichkeiten und der Öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) ließen vielerorts zu wünschen übrig. Was die Infrastruktur angehe, da habe die Mosel eindeutig die Nase vorne. Sanierungsarbeiten in der Tiefgarage Basilika Keine Panik: Probealarm lässt Handys klingeln REGION (red) Wenn am Montag, 9. April, gegen 11 Uhr das Mobiltelefon klingelt und eine Katastrophenwarnung anzeigt, gibt es keinen Grund zur Unruhe: Es handelt sich um eine Testwarnung von Nina, der Notfall-Informationsund Nachrichten-App des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK). Die Warnung wird bei allen für Nina registrierten Nutzern in Rheinland-Pfalz ausgelöst. Nach spätestens einer Stunde folgt die entsprechende Entwarnung. Die Warn-App Nina für Smartphones ist kostenlos in den Beilagenhinweis In Teilen dieser Ausgabe liegen Prospekte bei von Globus, Centershop Daun, E-Center, Lidl, Nah & Gut, Neukauf, Penny, Poco, REWE, Möbel Roller, SB Möbel Boss, Treff 3000, Woolworth, Schuh Germann, Stabilo. Wir bitten Sie, liebe Leserinnen und Leser, um Beachtung. TRIER (red) Die Stadtwerke Trier beginnen am Montag, 9. April, mit Sanierungsarbeiten im Haupteingang der Tiefgarage Basilika. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis zum 4. Mai. In diesem Zeitraum kann ein ausgeschilderter Nebeneingang genutzt werden, die Kassenautomaten werden in das erste Untergeschoss verlegt. Der Aufzug kann vom 9. bis einschließlich 13. April nicht und ab dann bis zum Ende der Bauarbeiten nur eingeschränkt genutzt werden. Mobilitätseingeschränkte Kunden sollten in diesem Zeitraum auf die wenige hundert Meter entfernte Tiefgarage Konstantin oder ein anderes SWT-Parkhaus ausweichen. Dort stehen die Aufzüge wie gewohnt zur Verfügung. • Weitere Informationen: Kundenzentrum SWT Parken, Telefon 0651/717-3242. Große Künstler in Selbstporträts BITBURG (red) Selbstbildnisse von herausragenden Künstlern wie Max Beckmann, Karl Schmitt-Rottluff, Oskar Kokoschka, Käthe Kollwitz, Giorgio de Chirico, Marc Chagall undHorst Janssen sind ab Sonntag, 8. April, im Haus Beda in Bitburg zu sehen. Die mehr als 130 Radierungen, Lithografien, Holzschnitte und Zeichnungen stammen aus dem Nachlass von Theo Simon, den seine Tochter Marie-Luise Niewodniczanska erweitert hat. Sie sagt: „Mir ging es darum eine Hommage an meinen Vater auf den Weg zu bringen, der ein strategisch weitblickender, bescheidener Geschäftsführer war.“ Die Ausstellung ist bis 22 Mai zu den Öffnungszeiten der Neuen Galerie im Haus Beda zu sehen. App-Stores erhältlich. Sie bezieht Daten hauptsächlich vom Modularen Warnsystem, das von Bund und Ländern für Warnungen des Zivil- und Katastrophenschutzes eingesetzt wird. Das System ist in Rheinland-Pfalz beim Lagezentrum in Mainz vorhanden. Zwei weitere Auslösestellen sind in der Feuerwehrleitstelle Ludwigshafen sowie in der Integrierten Leitstelle Trier einsatzbereit. Zusätzlich enthält die App aktuelle Informationen vom Deutschen Wetterdienst sowie Pegelstände der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes. Produktion dieser Seite: Mechthild Schneiders Anzeige FELSENLAND SÜDEIFEL UND FLOW FREUNDE TRIER LADEN SIE EIN ZUM Volksfreund-Bike-Tag am 7. und 8. April 2018 in Irrel! Lassen Sie sich am Samstag, 7. April auf dem Gelände der Gemeindehalle Irrel von namhaften Bike-Herstellern sowie Einzelhändlern der Region Neuheiten vom Carbon-Bike bis hin zum E-Mountain-Bike präsentieren. Die Fachleute stehen Ihnen von 10 bis 16 Uhr Rede und Antwort. Am verkaufsoffenen Sonntag in Irrel, dem 08. April, wird es von 10 bis 16 Uhr eine freie Ausfahrt geben. Hierzu wird eine Rundstrecke ausgeschildert, bei der Sie auf der ca. 42 Kilometer langen Strecke die Region rund um Irrel erfahren können. Start und Ende der Tour ist das Gelände der Gemeindehalle Irrel. Wichtig: Der Streckenverlauf wird an wenigen Stellen den Straßenverkehr kreuzen. Daher weisen wir darauf hin, dass die Straßenverkehrsordnung zu beachten ist. Minderjährige dürfen nur in Begleitung eines Erziehungsberechtigten die Strecke befahren. Darüber hinaus werden an den beiden Tagen Spezial-Kurse angeboten. Infos dazu finden Sie unter www.trailtouren.de/termine Der gleichzeitig stattfindende Frühlingsmarkt, ein kostenfreies Kinder-Fahrtechnik-Training, sowie ein Catering-Angebot vor Ort machen den Tag zu einem Erlebnis für die ganze Familie. Wir freuen uns auf Sie! DER TV BEWEGT RADFAHREN

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