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Finale Facharbeit korrigiert PDF

Filme zu zeigen.

Filme zu zeigen. Nonstopkino, Programmkino, Erstaufführungen, Nachspiel, Pornokino sind nur einige Beispiele. Am Beispiel der drei oben beschriebenen Kinos kann man exemplarisch diese Entwicklung erkennen. Das „Woki“ beginnt als Wochenschaukino, wird allerdings nach einigen Jahren zum Nonstopkino und Programmkino. Das „Universum“ beginnt mit Erstaufführungen, wird der Einnahmen wegen aber zum Pornokino. Als Videocassetten aufkommen, übernehmen diese das Pornogeschäft und lassen den betroffenen Kinos nur einen schlechten Ruf. Das „Universum“ versucht nun, sich wieder normalen Filmen zu widmen, und muss trotzdem schließen. Das neue Kino, das nun anstelle des „Universums“ zur Bonner Filmlandschaft gehört, versucht mit dem Namen „Woki“ an das alte „Woki“ zu erinnern und versucht es ebenfalls mit Nonstopprogramm. Allerdings ist anscheinend die Zeit dieses Konzeptes vorbei, das Konzept des Nachspielens von Filmen läuft besser. Aber auch das funktioniert nicht ewig. Ab 2003 muss das „Woki“ wegen sinkender Besucherzahlen das Konzept abermals anpassen und widmet sich nun den Erstaufführungen. 56 Durch die Umstrukturierung konnte das Kino überleben. Diese Möglichkeit hatte das „Universum“ anscheinend nicht, der Ruf als Schmuddelkino war zu stark in den Köpfen der Besucher gefestigt. Und trotzdem ging mit jedem Kino, das im Laufe der Zeit geschlossen wurde, ein Stück Kinokultur verloren. Doch mussten sie möglicherweise nur deswegen schließen, weil sie unfähig waren, sich zu verändern? Denn es gibt genug Kinos, die all die schweren Zeiten überlebt haben. Und zwar durch Anpassung an das Verhalten der Kinobesucher. Natürlich könnte man auch hier von Verlusten sprechen, wenn die Vielfalt geschmälert wird. Aber letztendlich ist es wahrscheinlich nur eine Anpassung an die parallel laufende Entwicklung der Gesellschaft. Und warum spricht man bei Schließungen von Kulturverlust, bei fortschreitenden Entwicklungen aber nur selten? Denn eigentlich unterscheiden sich solche Fälle nur in dem Punkt, dass die Einen es geschafft haben, sich anzupassen, und die Anderen nicht. Das würde heißen, dass man nicht von einem Sterben der Kinokultur sprechen kann. Die Kultur ging bis jetzt nicht verloren, sie veränderte sich nur. Es stimmt, dass die Besucherzahlen gesunken sind, aber „die meisten Menschen empfinden […] ein Grundverlangen, 56 vgl. Interview mit Rainer Otto, S. 6 16

das Kino zu besuchen und es somit am Leben zu erhalten“ 57 . Und solange dies der Fall ist, kann das Kino nicht sterben oder seine Kultur verlieren. 57 Facharbeit Janick Gootz, S. 7 17

3_Workshop_13.03.2001 [ PDF , 7317 KB ] - Bonn
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Facharbeit als PDF - Thomas Perl
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Die Facharbeit von Monika Hollmann können Sie hier als pdf ... - ifT
Die Geschichte des Kinos ist auch die Geschichte des Zuschauers.
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(PDF, 310 KB) Grande Finale auf der 7. Etappe - Tour-Transalp
Einladung und Programm (PDF) - Praxis Prof. Dr. med. Rainer Klapdor